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 Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]

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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Do 18 Okt 2018 - 22:47
 
Jaik konnte Jasons Reaktion nur allzu gut nachvollziehen. Er hatte selbst vor seiner Mutter nicht anders reagiert bevor er sie gefragt hatte auf welchen Fakten sie die ulkigen Märchen stützte an die sie sich so klammerte. Das Repertoire war riesig und eine Erklärung war lächerlicher als die andere. Anderen Kindern wurde von Weihnachtsmann erzählt, Jaik hatte Geschichten über seine glorreichen Vorfahren gehört die nachts auf Sternen über das Firmament ritten. Worin der Sinn lag auf einem Gesteinsbrocken zu reiten der in der Atmosphäre eines Planeten verglühte hatte sie ihm natürlich nicht erklären können. Auch auf die Frage ob sie wirklich der Meinung war das es eine gute Idee seiner Stammväter war Säuglingen geschmolzenes Metall in die Augen zu kippen hatte sie nichts erwidern können.
Sind zumindest zweckmäßig.“ Abermals zuckte Jaik mit den Schultern. Der Sinn dahinter war offensichtlich, er wusste nicht was daran mysteriös sein sollte. Außerdem waren seine Augen nur in der Lage vorhandenes Licht zu reflektieren, Jasons hingegen schienen es von innen heraus zu erzeugen. In Anbetracht seiner Natur war das nicht einmal weit hergeholt. Wahrscheinlich empfand Jason nur so weil er immer das Leuchten seiner eigenen Augen sah wenn er ihn anblickte, ohne das es ihm wirklich bewusst war.
Eben jenes Leuchten wurde auf einmal stark gedämpft als Jason die Lider zusammen kniff. Was war denn jetzt los? Fragend erwiderte Jaik seinen Blick. Der Teil von Jasons Augen der nun verdeckt wurde kam bei ihm hinzu.
Als er hörte was los war entspannte er sich jedoch sofort wieder. „Im Detail nicht. Mit den Informationen von Birdbrain war das ungefähre Prozedere allerdings nicht schwer abzuleiten.“ Das Jason ihm gerade eben verraten hatte das dieser Körper nur partiell aus seinen Ursprungsatomen bestand hatte eine These quasi bestätigt. „Sie hat mir vorhin erzählt das ihr euch aus dem Waisenhaus kennt? Wahrscheinlich kennst du sie als Erin Coch.“ ,klärte Jaik seinen Alien-Freund hilfsbereit auf. Seine Neugierde hatte es wieder einmal geschafft die Irritation vollkommen aus seinem Zügen zu verscheuchen. „Hast du Mithilfe von fremden Atomen deine Gestalt einem menschlichen Vorbild angepasst oder bist du mit einem vorhandenen Körper eine Symbiose eingegangen?“ Hatte Erin sich deswegen Sorgen gemacht? Befürchtete sie das Jason ihn überwältigen könnte um seines Körpers habhaft zu werden. Das war lächerlich, Jason hatte doch bereits einen Körper!


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Fr 19 Okt 2018 - 1:45
 
Als Jason die Augen zusammen kniff, weiteten sich Jaiks Augen im gleichen Maße. Offenbar hatte er diese Reaktion von ihm nicht erwartet. Hatte er sich etwa verquatscht? Also wusste er tatsächlich mehr über ihn? Allerdings musste Jason nicht lange raten, denn Jaik klärte ihn sofort darüber auf, woher ihm die Idee mit der Symbiose gekommen war. Ach, so... dachte sich Jason und seine Augen wurden wieder größer, während sich seine Augenbrauen überrascht hoben. Tatsächlich hatte er schon im ersten Moment eine vage Vermutung gehabt, dieses Gesicht schon einmal gesehen zu haben, er hatte sich jedoch bis jetzt nicht daran erinnern können woher.
"Hm... der sagt mir leider nichts.", gab Jason zu, als Jaik ihn darüber aufklärte, dass Birdbrain mit dem bürgerlichen Namen wohl Erin Coch hieß und im selben Waisenheim aufgewachsen war wie er.
Während Jason noch versuchte die alten Gesichter nach einem abzusuchen, das dem von Birdbrain ähnelte, sprach Jaik bereits weiter und zwar in der üblichen Tonlage und Geschwindigkeit, wie wenn er über Planeten sprach. Mit dem Thema hatte Jason wohl einen gewissen Punkt bei Jaik getroffen. Einen, der ihn hellauf zu begeistern schien, zumindest interessenmäßig gesehen. Allerdings fühlte Jason sich bei den Fragen seines Freundes eher unangenehm. Sein Blick wurde traurig und senkte sich auf seine Hände, die in seinem Schoß lagen. Es fiel ihm selbst nach so vielen Jahren nicht einfach darüber zu sprechen, vor allem weil er bisher kaum jemandem die gesamte Geschichte - die gesamte Wahrheit erzählt hatte. Für einen kurzen Moment war er tatsächlich hin und her gerissen, ob er Jaik wirklich über alles aufklären sollte, doch dann wurde ihm klar, dass er doch eigentlich sowieso nichts zu verlieren hatte. Außer vielleicht Jaiks Freundschaft, aber ein kurzer Seitenblick zu dem Blondschopf verriet Jason, dass Jaik wirklich offenes Interesse zeigte und nicht nur aus Angst fragte.
"Ähm... theoretisch könnte ich beides... mittlerweile, aber damals konnte ich das noch nicht. Der menschliche Körper ist unfassbar kompliziert. Hätte ich meine Materie nur soweit verändert, dass ich aussehe wie ein Mensch, hätte ich zwar wie einer ausgesehen, wäre aber ein Alien geblieben. Ich hätte nie kennen gelernt, was es heißt zu fühlen wie ein Mensch, zu sehen und zu hören. Oder reden. Ich hatte ja keine Stimmbänder. Kommunikation ging immer nur über meine Antennen, was aber deutlich risikoreicher ist als einfach miteinander reden. Ich weiß nicht exakt den Grund, der mich schließlich dazu gebracht hatte mich für ein richtiges menschliches Dasein zu entscheiden. Wahrscheinlich war es ein unglaubliches Maß an Neugier für diese besondere Art Lebewesen oder aber Angst davor in einer von ihnen regierten Welt nicht überleben zu können, wenn ich mich nicht anpasse. Was ich aber weiß ist, dass er der entscheidende Grund war, sozusagen das Zünglein an der Waage.", begann Jason zu erklären und senkte ab diesem Satz den Blick wieder auf seine Hände, während sein Gesicht ernster und etwas traurig wurde, "Ich habe weder entschieden so auszusehen, noch so zu fühlen und zu denken. Ich war ein streng rationaler Geist mit undefinierbarer, materieller Manifestation, erst Jason hat mich zu einem Menschen gemacht. Vorher schon, dadurch wie er mit mir geredet hat und als was er mich gesehen hat. Vielleicht war das auch der Grund. Vielleicht wollte ich dem Wesen helfen zu leben, das mehr in mir sah als nur ein gefühlloses, hyperintelligentes Alien, auch wenn ich das de facto war. Aber ... nicht einmal ich konnte ihn noch retten. Ich habe erst Jahre später herausgefunden was es war, das ihm so zugesetzt hat. Der damalige Arzt war einfach inkompetent und hatte einfach nur die Symptome behandelt, wobei... dadurch fühlte er immerhin nicht mehr so viel. Am Ende war nur noch wenig von ihm übrig. Die multiple Sklerose in der Marburger Variante hatte nämlich angefangen sein zentrales Nervensystem zu zerfressen. Ich dachte ich könnte ihn retten, indem ich mich in sein ZNS pflanze und die Lücken überbrücke, solange bis ich eine Lösung gefunden habe die Sklerose aufzuhalten, aber..."
Jason stockte und sein Blick wandte sich nun leicht zur Seite, weg von Jaik.
"...später wurde mir klar, dass er es schon vorher gewusst hatte. Er wusste, dass ich ihn nicht heilen, aber ersetzen könnte. Am Anfang war er noch sehr präsent, wie eine Stimme in meinem Kopf, die manchmal den Kontrollschalter für den Körper umlegte, aber irgendwann war der Schalter nur noch auf on und die Stimme nur noch ein Flüstern, bis sie schließlich ganz verstummte. Den Jungs habe ich erzählt ich hätte Jason geheilt und mein Schiff gegeben und damit die Erzieher nichts merken, würde ich jetzt seinen Platz einnehmen. Sie waren noch sehr jung und mit mir als ihrem kleinen Geheimnis waren sie etwas besonderes im Heim, aber ganz ehrlich, ich frage mich, ob sie sich später gefragt haben, ob ich nicht doch gelogen habe und Jason gar nicht da oben mit den Aliens Abenteuer im Weltall erlebt. Allerdings habe ich heute keinen Kontakt mehr zu ihnen. Außer zu Henry, aber der wusste von Anfang an Bescheid."
Langsam wandte sich Jason wieder an Jaik, jedoch blieb sein Blick weiterhin etwas gesenkt.
"Also ja, genau genommen ist das nicht mein Körper. Ich habe lediglich das zentrale Nervensystem langsam übernommen und Jahr um Jahr erweitert. Theoretisch hat dieser Körper immer noch multiple Sklerose, aber an meinem ZNS beißt es sich die Zähne aus. Trotzdem schwächt es den Körper, weshalb ich angefangen habe Partikel von mir im ganzen Körper zu verteilen, um diesen Defekt auszugleichen. Ich habe auch schon daran gedacht ihn abzuwerfen und zu replizieren, aber... naja... irgendwie hänge ich auch an ihm. Zudem habe ich ein wenig Angst, dass ich am Ende doch nicht alles eins zu eins replizieren könnte und meine neuer Körper dann fehlerhaft wäre. Außerdem würde der Wiederaufbau erhebliche Ressourcen verbrauchen und entweder ich verstrahle halb Cadysa, schätzte ich jetzt mal, oder ich fresse ein Jahr durchgehend, bevor ich es wage.", sprach Jason weiter und seufzte schließlich resignierend, "Erst durch diesen Körper konnte ich ein menschliches Dasein führen, erfahren, was es heißt ein Mensch zu sein. Nicht alles daran ist schön, aber Hoffnung kann selbst ein rationales Wesen infizieren. Das ist das besondere an Menschen: eigentlich sind sie sehr rational im Grunde, aber sie haben das Talent ein und das selbe mathematisch errechnete Ergebnis vollkommen unterschiedlich zu deuten. Mittlerweile frage ich mich wirklich, wie viel Mensch ich wäre, wenn ich hier und heute diesen Körper ablegen müsste. Würden dann diese Denkmuster bleiben? Würde mein Gehirn weiterhin wie gehabt funktionieren oder wäre ich dann plötzlich völlig gefühllos?"
Mit einem Schulterzucken hob Jason wieder den Blick zu Jaik und versuchte sich an einem Lächeln, das jedoch eher traurig ausfiel.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Fr 19 Okt 2018 - 22:06
 
Der Ausdruck in Jaiks Augen wurde zunehmend konzertierter, das Lächeln verblasste auf seinen Lippen und seine Nasenspitze näherte sich kaum merklich, aber kontinuierlich seinem Gesprächspartner. Ausnahmsweise war er einmal ganz still. Er wollte auf keinen Fall Jasons Redefluss unterbrechen. Zu interessant und wichtig waren die Informationen die er erhielt. Antennen zur Kommunikation, andere Sinneswahrnehmungen, ein fremdartiges Bewusstsein...es war also tatsächlich möglich das er mit Jason eine Spezies gefunden hatte die einen Gasriesen wie den Saturn bevölkern konnte. Er näherte sich dem Verständnis für nicht kohlenstoffbasiertem Laben. Es viel ihm schwer den ursprünglichen Jason zu bedauern ohne den Stich der Eifersucht zu spüren. Mit einem hochentwickelten Alien wäre seine Kindheit viel spannender gewesen. Er musste lange mit seinem kranken Körper gelitten haben, aber dafür wurde ihm eine einzigartige Chance geboten. Was sollte an einem Alien das einen menschlichen Körper für seine Zwecke optimierte schon gruselig sein?
Wow....“ ,murmelte Jaik leise. Er war immer noch sprachlos von dem Gehörtem, zu laut waren die Gedanken die durch seinen Kopf tobten. „Das ist...“ Er stockte und suchte nach Worten. Das englische Vokabular verfügte über keine Worte um seinen Gemütszustand gerecht zu werden. „Das ist...genial. Vermutlich ist dein Bewusstsein überhaupt erst durch diese Symbiose zustande gekommen. Wie... wie Asteroiden die auf der gleichen Umlaufbahn einen Stern umkreisen, gegeneinander krachen und einen Planeten formen. Nicht die Materie prägt die Vielfalt der Galaxis, sondern die Verbindungen und das ist eine Verbindung auf...auf psychischer Ebene. Wahrscheinlich bist du weder das eine noch das andere, sondern etwas völlig neuartiges! Weder...“ In wilder Aufregung erhob er die Hände und suchte nach einem passenden Vergleich. Das war natürlich äußerst schwierig bei einem Fall der so noch nie dagewesen war. „...weder Wasserstoff noch Sauerstoff, sondern H2O.“ Sichtlich unzufrieden mit diesem Beispiel ließ er die Luft aus seinen Lungen entweichen, das war ein viel zu simpler Vergleich. Allerdings wollte er sich auch nicht weiter mit einer Suche aufhalten. Er hatte einfach zu viele Fragen um lange zu grübeln.
„[b]Ich verstehe nicht weshalb du das vor den Kindern geheim gehalten hast. Aber gut, Birdbrain macht sich auch irrationaler Weise Sorgen. Das ist typisches Verhalten von Rotkelchen. Wahrscheinlich kann sie die Situation mit ihrem Spatzenhirn einfach nicht erfassen.
Es gab bei dem ganzen Prozedere schließlich nur Gewinner. Jason hatte die Chance weiter zu bestehen, du kannst auf diesem Planeten überleben. Der Junge war verdammt schlau...oder ist eher gesagt. Ich denke es ist inzwischen unmöglich da eine Grenze zu ziehen. Du bist beides und etwas völlig neuartiges.[/color]“ Jaik hätte es ihm sicher gleich getan, wenn er die Chance gehabt hätte. Er musste um jeden Preis sicher stellen das er diese Geschichte auch weiterhin verfolgen konnte und dafür brauchte er Jason unbedingt in dieser Gestalt. „Ich vermute das du dein derzeitiges Bewusstsein zerstören würdest wenn du deine physische Form vollkommen aufgibst. Wer weiß ob sich dein extraterrestrisches Bewusstsein überhaupt noch vollständig extrahieren lässt. Ich denke nicht und wir alle wissen was mit instabiler Materie zwangsläufig passiert, sie kollabiert.“ Aus wissenschaftlicher Sicht interessierte Jaik natürlich brennend was passieren würde, aber der Preis war ihm dann doch ein bisschen zu hoch.
Ich weiß selbst das Menschen ziemlich anstrengend sind, aber wenn du mich jetzt mit ihnen alleine lässt würde ich dir das verdammt übel nehmen.“ Er tarnte seine Bitte mit einem Lachen als Witz, die in einer stummen Bitte zusammen gezogenen Augenbrauen konnte er allerdings nicht verstecken.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Fr 19 Okt 2018 - 23:29
 
Während Jason geredet hatte, war Jaik ihm vor lauter Neugierde immer näher gekommen, allerdings ohne es selbst wohl zu bemerken. Mit großen Augen starrte er Jason an, als dieser schließlich endete und sich Jaik wieder zuwandte. Die Faszination und sichtbare Neugier des blonden Piloten überschlug sich sichtbar und hörbar, was Jason ein wenig verwirrte. Einerseits war er unglaublich froh, dass Jaik ihn nicht von sich stieß, ja sogar im Gegenteil, andererseits fühlte er sich ein wenig schuldig, dass seine Übernahme von Jasons Körper gar so positiv aufgenommen wurde. Er fühlte sich hin und her gerissen, während er um seinen alten Freund trauerte, sprang sein Herz gleichzeitig wie wild auf und ab. Es schlug immer höher, während Jaik weiter davon sprach, was er von all dem hielt, und ließ seine Wangen langsam rot werden.
Es beruhigte sich erst wieder ein bisschen, als Jaik die Problematik bei einem Körperreset aufzeigte. Tatsächlich hatte Jason schon einmal kurz davor gestanden, all der Frust hatte ihn zu solch einem gefährlichen Gedanken getrieben, doch letztendlich hatte er sich zum Glück dagegen entschieden. So wie Jaik es schilderte, hätte er damit nicht nur einfach seine Hülle aufgegeben, sondern wahrscheinlich auch das, was ihn zu dem Jason machte, den Jaik so bewunderte. Jasons Blick hob sich wieder und seine Augen wurden groß, als Jaik ihn zuletzt ausdrücklich bat hier zu bleiben, so wie Jason es verstand aus dem Grund, weil Jaik und er ähnlich dachten und keiner unter all den vielen Menschen auf diesem Planeten würde sie jemals so verstehen, wie sie einander verstanden.
Auf einmal schien Jason die Kontrolle über seinen Körper verloren zu haben, denn plötzlich senkten sich seine erstaunt gehobenen Augenbrauen wieder und ein mit jeder Sekunde breiter werdendes Lächeln zeichnete sich auf seine Lippen, während das Licht in seinen Augen für den Bruchteil einer Sekunde kaum merklich aufflammte. Als ihm dann jedoch bewusst wurde, was da in seinem Gesicht vor sich ging, wandte er schnell den Blick ab und sein freudiges Lächeln wurde zu einem verlegenen.
"Keine Angst, ich habe in nächster Zeit nicht vor abzuhauen. Ich meine... wenn das Schiff wieder läuft und ich weiß, woher ich komme, könnte ich mir schon vorstellen meine Heimatwelt zu besuchen, aber...", antwortete Jason und hob dann den Blick wieder zu Jaik.
Mitten im Satz hielt er jedoch inne. Fast hätte er gerade heraus gesagt, dass er das wenn dann schon lieber mit Jaik zusammen machen würde. Dabei wollte er doch nicht deswegen nach Hause fliegen. Er wollte doch nicht Jaik seine Heimat zeigen, sondern Antworten finden, oder nicht? In dem Moment wurde Jason klar, dass er sowohl das eine als auch das andere wollte. Während ihm das bewusst wurde, verschwand sein Lächeln ebenso schnell wie es wieder gekommen war und sein sich senkender Blick wurde wieder trüber. Jason wurde auf einmal klar, dass er sein eigentliches Ziel fast angefangen hatte aus den Augen zu verlieren. Bei all den Sternen, Planeten und Flügen hätte er fast den wichtigsten Teil hinter all dem vergessen und das nur wegen ihm?
Jasons Blick hob sich wieder zu Jaik, doch nun war statt Freude ein Funken Angst in ihnen und sein eben noch freudig springendes Herz zog sich rasch wieder hinter seine Schutzmauern zurück. Verdammt, er hatte sich einspinnen lassen, er hatte bei all dem vordergründigen Spaß die Mission vollkommen vergessen. Er hatte doch tatsächlich angefangen diese Freundschaft so sehr zu mögen, dass er ihren eigentlich Grund außer Acht gelassen hatte. Warum war es auf einmal so wichtig, was Jaik von ihm dachte und zu dem stand, was er getan hatte? Warum fühlte Jason sich nur so gedrängt Jaik noch mehr über sich zu erzählen, nur um... was? Noch mehr Begeisterung zu wecken oder war es gar Mitleid? Wollte er etwa Jaiks Mitleid wecken, wenn er von sich erzählte und allem was er erlebt hatte? Weil Jaik ihn soweit verstehen würde, dass er ihn dann trösten würde? Und was dann? Würden sich dann alle Probleme in Luft auflösen, sie würden für immer beste Freunde sein und Jason würde wieder einen Lebenssinn finden und weiter studieren und ein sehr guter Arzt werden, während Jaik ins All flog? Oder noch kitschiger, sie würden beide bei der ESA arbeiten und wenn sie mal beide auf der Erde waren, würden sie schrecklich nerdige Filmabende mit stapelweise Pizza abhalten.
Jason fühlte sich, als hätte er die ganze Zeit wie benebelt herum getaumelt und jetzt hätte ihn jemand mit einem Eimer kaltes Wasser aufgeweckt. Er war gerade dabei sich wieder an etwas auf dieser vermaledeiten Planeten zu ketten, auch wenn es sich gut anfühlte, auch wenn es sich nicht wie Ketten anfühlte bei Jaik. Trotzdem war es genau das: ein weiterer Grund im letzten, entscheidenden Moment vielleicht doch nicht zu gehen.
"Ich ähm... naja, sobald das Schiff flugtauglich ist, würde ich fliegen.", fing Jason sich wieder und wirkte nun deutlich abgeklärter und gefasster, "Du kannst gerne mitkommen, aber ich... ich würde es verstehen, wenn du dann doch hier bleiben wollen würdest. Ich weiß nur nicht, ob und wenn dann wann ich wieder hierher kommen würde."
Nein, er würde definitiv fliegen, sobald er wusste woher er kam. Selbst, wenn er dort nicht erwünscht war, es musste doch irgendjemanden dort geben, den er als Familie ansehen konnte. Nur, weil er sich nicht daran erinnerte, hieß das ja nicht, dass dort niemand war. Jason merkte in dem Moment noch nicht, dass er sich bei der ganzen Sache selbst in die Tasche log und das auch noch aus bloßem Trotz, hinter dem die Angst steckte vielleicht am Ende doch hier zu versauern und nie zu erfahren, wer er war und wo anders vielleicht sein konnte.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Sa 20 Okt 2018 - 1:29
 
Wenn er Jasons Lächeln richtig deutete konnte Jaik nun aufatmen. Viel falsch zu interpretieren gab es schließlich nicht, so wie die Freude von seinen Augenwinkel Besitz ergriff. Warum konnte sein Lächeln nicht immer so eindeutig sein? Vielleicht sollte Jaik ihn einfach öfters daran erinnern das ihre Liste noch lang war und das er nicht einfach abhauen konnte. Zumindest nicht ohne ihn. Einen Besuch von Jasons Heimatplaneten würde er sich auf keinen Fall entgehen lassen. Es gab dort so viel das er heraus finden konnte.
Doch plötzlich schien eine Veränderung in Jason vorzugehen und Jaik musste nach seinem Lächeln suchen um es überhaupt noch erkennen zu können. Auf einmal kam es ihm vor als hätte jemand ein Okular vor sienem Auge austauscht und eines mit vollkommen verkehrten Linsenöffnung in die Fassung gedreht. Jaik musste jetzt überlegen wie er die Sicht wieder scharf bekam. Doch dann änderte sich das Bild vor seiner Linse abermals und Jaik erwischte sich dabei wie er sich das alte zurück wünschte.
Ich habe dir doch schon gesagt das ich schwer gekränkt wäre wenn du mich die Hübsche zusammen bauen lässt und dann auf dem Boden zurück lässt.“ ,warf Jaik irritiert ein. Musste er sich langsam Sorgen machen das Jason plante zu meutern? „Ich versuche schon mein Leben lang von diesem Planeten herunter zu kommen. Ob wir wieder zurück kommen können wir immer noch spontan entscheiden. Dazu wissen wir zu wenig von dem was auf uns zu kommt.“ Sein Leben in dieser Atmosphäre war nicht schlecht, das musste Jaik zugeben. Er hatte eine Aufgabe die ihn erfüllte, Dinge für die er sich begeistern konnte, das tröstete über die allgemeine Inkompetenz der breiten Masse hinweg. Sein Alltag war lebenswert. Aber es gab auch nichts was er nicht zurück lassen würde. Außerdem bestand im Notfall immer die Möglichkeit zurück zu kehren, er wäre es Idiot wenn er sich deswegen nicht auf den Weg machen würde.
Er kalkulierte nur ein das er bis dahin noch einige Sonnenumrundungen auf der Erde mitmachen würde. Aber das war in Ordnung wenn er sich darauf besann was dafür in Aussicht stand. „Aber ich bestehe darauf das wir am Saturn vorbei fliegen. Ich bin immer noch der Pilot und Kommandant!“ ,stellte Jaik entschlossen klar. Einmal in der Stratosphäre und schon wurde sein Co-Pilot übermütig. So ging das aber nicht! Er war immer noch derjenige mit der größeren Flugerfahrung, sein Ausschluss aus dieser Mission stand überhaupt nicht nur Debatte!
Würdest du für den Flug diese Gestalt ablegen? Ich denke nicht das dass so intelligent wäre. In deiner Heimat vielleicht. Aber den Flug verbringe ich lieber mit einem Bewusstsein das ich einigermaßen einschätzen kann.“ ,harkte Jaik bittend aber auch neugierig nach.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Sa 20 Okt 2018 - 1:50
 
Dass Jason ziemlich intelligent war, hielt seinen Verstand nicht davon ab ihm Unsinn als gute Idee zu verkaufen. Das war das schöne am menschlichen Denken, ironisch gesehen. Jasons Augen huschten wieder zu Jaik, als dieser noch einmal klar stellte, dass er auf jeden Fall mitfliegen würde, wenn sie das Schiff wieder auf Vordermann bringen würden. Wirklich erstaunt wurde Jasons Blick allerdings erst in dem Moment, als Jaik eine Rückkehr nicht als sichere Option darstellte. Es klang fast so, als wolle er trotz dem Risiko vielleicht nie mehr nach Hause zu kommen mit Jason davon fliegen. Der angehende Arzt blinzelte perplex. Er wusste gar nicht recht, was er dazu jetzt sagen sollte. Dieser halbgare Einfall sich auf gar keinen Fall von irgendetwas oder jemandem abhalten zu lassen weg zu fliegen funktionierte vielleicht bei allen anderen, aber bei Jaik biss sich Jason wohl schlichtweg die Zähne aus. Der wollte ihn nämlich auf gar keinen Fall hier behalten, eher im Gegenteil. Er war drauf und dran mit ihm zu fliegen und das trotz des Risikos. So schnell würde Jason den Blondschopf wohl nicht mehr loswerden. Überdies wurde ihm in dem Augenblick klar, dass es gar nicht nötig war sich von Jaik zu distanzieren, wenn er doch auf seiner Seite war. Das hieß... Jasons Herz begann wieder kleine Freudensprünge zu machen, während er ganz leicht rot wurde.
"Das heißt du kommst auf jeden Fall mit?", hakte Jason halblaut nach, was jedoch eher eine rhetorische Frage war, denn die Antwort kannte er schon.
Als Jaik daraufhin meinte, ein Abstecher zum Saturn wäre Pflicht, vor allem, weil er immer noch der Pilot des Sternenkreuzers sein würde, musste Jason amüsiert lachen.
"Aber natürlich.", stimmte Jason zu lachte nochmal leicht.
Seine leichte Angst von zuvor war verflogen und auch jegliche innere Anspannung. Die Erleichterung machte seinen Kopf klar und sein Herz leicht. Zumindest für einen Moment, in dem Jason nur noch an eines dachte: eine Reise durchs All mit Jaik zu einem Ort, wo vielleicht eine neue Welt voller besonderer Wesen auf sie wartete. Doch dann schlich sich noch jemand in seine Gedanken und der kleine Tagtraum zerplatzte wie eine Seifenblase. Bei Jaiks abschließender Frage war Jasons Lächeln bereits schon wieder verschwunden und sein Gesicht hatte einen skeptisch-traurigen Ausdruck angenommen.
"Aber... was würde denn aus Birdbrain werden, wenn du mit mir einfach so wegfliegst, vielleicht ohne Wiederkehr? Ich meine... ich... ich verstehe das nicht ganz. Ich dachte, wenn man tiefe Gefühle für jemanden hegt, dann möchte man doch so viel Zeit wie möglich mit der anderen Person verbringen und fliegt nicht Lichtjahre weit weg ohne die Versicherung einer Rückkehr. Oder dachtest du daran sie etwa mitzunehmen?", hakte Jason nach und ging gar nicht auf Jaiks letzte Frage ein.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Sa 20 Okt 2018 - 2:43
 
Jaik hob nur vielsagend die Augenbrauen als Jason fragte ob er wirklich mitfliegen wollte. Hatte er das nicht gerade deutlich gemacht? Wenn er das noch einmal anzweifelte müsste er allmählich anfangen an seiner Intelligenz zu zweifeln und das würde Jaik sehr schwer fallen. Auf die hatte er bisher nämlich einiges gehalten.
Allerdings war das schnell wieder vergessen als das verlorene Okular auf einmal wieder auftauchte und er ganz deutlich Jasons Freude sehen konnte. Also doch keine geplante Meuterei, Glück gehabt!
Doch es dauerte nicht lange bis sich wieder Verwirrung einstellte. Was hatte Birdbrain denn mit der ganzen Geschichte zu tun? Natürlich war die Beziehung zwischen einem Piloten und seinem Co-Piloten eng. Sie mussten sich im Gefecht aufeinander verlassen können, aber so eng war sie dann auch wieder nicht. Eigentlich flog Jaik sogar lieber solo ohne nervtötendes Gezwitscher im Ohr. Nichtsdestotrotz würde er sie durch niemanden aus dem Geschwader austauschen. Sie wäre eventuell eine der wenigen Personen die er auf Dauer vermissen könnte, aber nicht so sehr das es ihn auf der Erde halten konnte.
Lass dich von ihrer menschlichen Erscheinung nicht täuschen. Birdbrain ist und bleibt ein Vogel, die bekommst du nicht aus dieser Atmosphäre heraus. Das widerspricht ihrer Natur. Sie ist so von Wolken besessen das sie wahrscheinlich eingeht wenn sie ein paar Wochen keine sieht. Aber sie wird es garantiert verstehen. “ Außer vielleicht das sie zukünftig mit Carrot fliegen müsste, aber darum musste Jaik sich keine Sorgen machen. Er würde dann an einem Ort sein an dem er ihre Beschwerden nicht ertragen musste.
Immerhin ist sie in einem Vogelkäfig aufgewachsen. Sie wird wohl wissen wie es es sich anfühlt am falschen Ort festzusitzen.“  ,schlussfolgerte Jaik und wurde für einen Moment still als ihm etwas auffiel dem er bisher keine Beachtung geschenkt hatte. „Sie ist uns gar nicht so unähnlich, doch sie gehört auf diesen Planeten.“ Vielleicht hatte gerade diese Gemeinsamkeit und der daraus resultierende Freiheitsdrang ihre Zusammenarbeit sogar gestärkt. Das änderte aber nichts daran das sie ziemlich anstrengend sein konnte. Monatelang in einem Raumschiff mit einem Vogel eingesperrt zu sein war nichts was er gerne mitmachen würde.  
Außerdem dauert es sowieso noch Jahre bis dahin und sie hat Angst vor dir.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Sa 20 Okt 2018 - 3:02
 
Jasons skeptisch zusammen gezogene Augenbrauen wanderten immer weiter in die Höhe, als er mit anhören musste, wie Jaik über Birdbrain sprach. Am Ende blinzelte Jason Jaik nur noch ungläubig an. Für so kaltschnäuzig hatte er den Blondschopf nie im Leben gehalten. Er wollte tatsächlich seine Freundin einfach so auf der Erde zurück lassen? Obendrein sprach er so unverholen über sie, als wäre sie lediglich eine Arbeitskollegin und nicht der Mensch, der ihm am nächsten stand.
"M-Moment, das heißt du willst sie einfach hier zurück lassen?", fragte Jason fast etwas geschockt nach und schaute Jaik mittlerweile richtig entrüstet an, "Ich ähm... ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du mit mir fliegen würdest, aber ich werde dich sicher nicht mitfliegen lassen mit dem Wissen, dass du wegen mir einfach deine (feste) Freundin auf der Erde zurück gelassen hast. Vor allem ohne eine Versicherung überhaupt jemals wieder zurück zu kommen und wenn dann wann! Ich... ich hätte nicht gedacht, dass du so drauf bist. Wieso seid ihr eigentlich zusammen, wenn du so wenig für sie empfindest? Ist das sowas wie eine platonische Zweckbeziehung?"
An der Stelle unterbrach Jason sich selbst, weil ihm gerade noch viel dunklere Gedanken kamen, die er vor Jaik aber nicht äußern wollte. Dabei war es gar nicht so abwegig, dass ein junger Mann wie Jaik, der zudem beruflich recht erfolgreich war und noch erfolgreicher sein würde, eine recht platonische Beziehung führte, die eher an Freundschaft plus als an wahre Lieber erinnerte. Nur widersprach das vehement dem Bild, das Jason bisher von Jaik gewonnen hatte, dass er innerlich begann zu beten es bestünde die geringe Chance er hätte da etwas völlig missverstanden.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Sa 20 Okt 2018 - 3:45
 
Jaik war sich nicht sicher ob „zurück lassen“ wirklich eine angemessene Bezeichnung für das war was er mit Birdbrain vorhatte. Sie würde nicht begeistert sein, aber sie würde sich schon mit einem neuen Piloten arrangieren.
Damit war allerdings noch nicht Schluss. Auf einmal saß er kerzengerade auf der Sofakante und beobachtete geschockt Jasons Reaktion. Warum setzte er sich auf einmal mit so für Birdbrain ein? Hatte er sich spontan an die Zeit im Waisenhaus erinnert? In dem Fall war die Beziehung wohl ziemlich einseitig gewesen, denn sie war von ihm schließlich nicht allzu begeistert.
Ab dem Zeitpunkt an dem Jason drohte ihn wegen Birdbrain nicht mitzunehmen machte sich Panik in Jaik breit. So stark in Rage hatte er ihn das letzte Mal bei seinem Gefühlsausbruch im Raumschiff erlebt. Er würde auf diese Worte doch wohl nicht wirklich Taten folgen lassen? Es fielen noch mehr Worte die er in diesem Zusammenhang noch nie gehört hatte. Komplett überfordert riss Jaik die Hände in die Luft um Jason zu beschwichtigen...oder um sein Gesicht zu schützen falls er sich gleich auf ihn stürzen würde. „Wir sind zusammen weil unser Squadron Leader der Meinung war das unsere Fähigkeiten gut miteinander harmonieren. Prinzipiell hatte er da nicht Unrecht, ich würde es auch nicht als reine Zweckbeziehung sehen. Aber soweit wie du denkst ist unser Verhältnis definitiv nicht! Sie wird großartig ohne mich zurecht kommen.“ ,versicherte Jaik eilig. Er durfte es sich auf keinen Fall mit Jason verscherzen.
Ich...ich meine wenn es dir so wichtig ist können wir sie fragen, aber sie wird garantiert ablehnen.“ Nun war seine Angst deutlich zu erkennen. Alles in seinem Gesicht schien in erhobener Habachtstellung, außer seine Mundwinkel. Die hingen herab wie am Tag als dem Pluto der Planetenstatus entzogen wurde. „Bitte, bitte schließ' mich nicht von der Mission aus!


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Sa 20 Okt 2018 - 12:57
 
Plötzlich hob Jaik abwehrend die Hände und glotzte Jason an, als hätte der gerade eine wüste Beleidigung vom Leder gezogen. Als dann die Erklärung von Jaik folgte wie sein Verhältnis zu Birdbrain tatsächlich aussah, riss Jason erschrocken die Augen auf, bevor er ihren Blick beschämt zu Boden senkte. Er war nicht nur mit Anlauf, sondern mit Sprungbrett und Trampolin kerzengerade ins Fettnäpfen gehupft. Das schlimmste an der ganzen Sache war nicht einmal das Missverständnis per se, sondern dass Jaik jetzt tatsächlich Angst um seinen versprochenen Flug ins All hatte. Er bettelte Jason sogar richtig an ihn nicht auszuschließen. Sofort huschte Jasons Blick wieder zu Jaik und nun war er es, der die Hände hob, um seinen Projektpartner zu beschwichtigen.
"Nein, natürlich nicht! Ich... ich dachte nur ihr wärt ein Paar und um alles in der Welt will ich nicht dafür verantwortlich sein, dass sich jemand trennt, vor allem wenn es vielleicht für immer bedeutet. Ich dachte wirklich...", stammelte Jason eilig zusammen, dass er fast über seine eigenen Worte fiel, "Ich habe wirklich nur deswegen gedacht es wäre vielleicht besser, wenn du hier bleibst. Ich wollte nicht sagen, sie darf nicht mit, aber eigentlich wäre es mir schon lieber gewesen, wenn ... nur du mitkommst."
Etwas scheu senkte Jason den Blick und hob ihn gleich darauf wieder schüchtern zu Jaik, während er ein wenig rot wurde.
"Also... seid ihr nicht zusammen?", stellte Jason noch einmal mit etwas gesenkter Stimme klar, "Hast du... naja außer deiner Familie noch irgendwelche Verpflichtungen hier? Ich frage nur, weil... wie gesagt ich will nicht verantwortlich sein dafür, dass jemand später traurig ist."


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   So 21 Okt 2018 - 15:28
 
Bang wartete Jaik auf die Erklärung warum Birdbrains Wohlergeben Jason auf einmal so am Herzen lag. Es wurde nicht sofort ersichtlich, Jason hatte gedacht das sie ein Paar wären...ein paar was? Jaik vielleicht noch zehn Jahre der Royal Air Force verpflichtet, aber er war sich ziemlich dass das nur galt solange er sich in diesem System befand. Birdbrauns Karriere war davon vollkommen unabhängig.
Die Erkenntnis kam langsam, doch als sie erst einmal da war traf sie Jaik mitten ins Gesicht. Jason dachte das sie ein romantisch involviertes Paar wären? Das klang nach einer schrecklichen Vorstellung! Er war doch jetzt schon von ihren aufgezwungenen Körperlichkeiten überfordert! Außerdem erschloss sich ihm der ganze Nutzen des Konzepts „Beziehung“ nicht.
Dieses Missverständnis schien auch Jason sichtlich peinlich zu sein, weswegen Jaik seinen Freund möglichst schnell aufklären wollte. Wenn dieser nicht seine Familie erwähnt hätte.
Sofort verfinsterte sich Jaiks Blick, seine Hände und seine Augenbrauen sanken simultan herab. Seine Familie waren die letzten Leute wegen denen er hier bleiben würde, sie waren viel mehr einer der vielen Gründe abzuhauen. Sie hatten ihn schon genug ausgebremst. „Ich bin meiner Familie gegenüber zu überhaupt nichts verpflichtet!“ ,grummelte er. „Wenn es danach geht müsste ich mich Zuhause einschließen und vor der Welt verstecken.“ Zumindest wenn es nach seinem Vater ging, für die anderen beiden konnte er nicht sprechen. Seine Mutter würde sich vielleicht Sorgen machen, allerdings aus dem alleinigen Grund das sie ihm so eine Reise nicht zutraute. Er hatte es satt als unfähig bewertet zu werden. Er ließ sich davon nicht mehr aufhalten.
Ich weiß nicht ob jemand traurig wäre. Zumindest nicht übermäßig, so viel kann ich sagen.“  Er pflegte keine besonders engen Bekanntschaften, dafür fehlte ihm neben dem Beruf und dem Studium schlicht die Zeit und das Interesse.  „Aber Gwen wäre bestimmt ziemlich eifersüchtig, wenn sie davon erfahren würde.“ Diese Bemerkung ließ Jaik wieder entspannen. Schnell war der Ärger zurück gedrängt.
Nein, ich und Birdbrain sind kein....Paar. Sie ist mit Carrot zusammen. Also steht unser Vorhaben nach wie vor?“ Nun war er wieder voller Hoffnung. Für einen Moment hatte er wirklich Angst gehabt das Jason ihm die Chance seines Lebens wegen dem Wohlergehen einiger Erdbewohner verweigern könnte.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 22 Okt 2018 - 7:50
 
Im ersten Moment wirkte Jaik verwirrt und Jason wollte schon zu einer weit ausführenderen Erklärung ansetzen, um dieses dumme Missverständnis endlich aus der Welt zu schaffen, doch dann weiteten sich Jaiks Augen und sichtbare Erkenntnis machte sich breit. Allerdings ging Jaik nicht zuerst auf seine Beziehung zu Birdbrain, sondern die zu seiner Familie ein, welche wohl noch schlechter war als Jason gedacht hatte. Sein Gesichtsausdruck wurde traurig, während er darüber nachdachte was wohl besser war: keine Familie oder so eine, die das Verschwinden ihres Sohnes nicht einmal betrauern würde? Jason würde den Blondschopf sehr wahrscheinlich schon vermissen, vor allem wenn er ohne ihn ins All flog. Bei jedem besonderen Phänomen würde er denken, dass da doch eigentlich jemand neben ihm fehlte, der sich darüber begeisterte und ihn mit Infos darüber begrub.
Mit einem leichten Lächeln, das Jason gar nicht bemerkte, hob er wieder seinen Blick zu Jaik, der ihn nun darüber aufklärte, dass er definitiv nicht mit Birdbrain zusammen war, immerhin war sie in einer Beziehung mit Carrot. Zwar konnte sich Jason kaum vorstellen, dass die zwei zusammen waren, aber er glaubte Jaik, dass er nicht gebunden war. Allerdings verunsicherte ihn dann doch die Erwähnung einer anderen Frau namens Gwen. Jason begann bereits wieder seine Vermutungen zu spinnen, doch nach dem letzten Missverständnis war es ihm genug mit dem um den heißen Brei herum Reden und er fragte gerade heraus:
"Also, keine Familie oder feste Freundin, die es betrauern würden, wenn du mit mir ein paar Jahre abhaust?"
Erst ein paar Sekunden danach fiel Jason auf wie draufgängerisch das eben geklungen hatte und sofort nahm er den Blick von Jaiks goldenen Augen und lächelte verlegen.
"Ich meine...", begann er sich eine Alternative auszudenken und wurde rot bei dem Gedanken daran wortwörtlich mit Jaik durchzubrennen.
DAS wäre dann wahrscheinlich ein Grund, wieso ihn seine Familie nicht vermissen könnte, egal wie schlecht ihr Verhältnis war. Würden die nämlich erfahren, dass ihr lieber Sohn mit einem wie ihm... Jason musste innerlich über diese Vorstellung lachen. Sie waren beide Space Pioneers, aber nur Freunde. Allein die Vorstellung davon auf der Reise durchs All irgendwann Jaik näher zu kommen, belustigte Jason so sehr, dass er den Kopf schütteln und leicht auflachen musste, wenn auch etwas verlegen. Nein, das wäre wirklich einfach zu köstlich, so richtig schon kitschig.
Was nicht hieß, dass Jason sich nicht vorstellen könnte mit Jaik zusammen zu kommen, immerhin verstanden sie sich unglaublich gut, teilten sogar ein paar Interessen und wenn man ganz ehrlich war, war Jason Jaiks gut gebauter Körper nicht entgangen, mal ganz abgesehen von seinem unschlagbaren Lächeln und den faszinierend goldenen Augen. Trotzdem lag es Jason im Moment fern bei Jaik an sowas zu denken. Sicher hätte er sich früher, vor dem ganzen Mist, an ihn heran geschmissen und ihm wochenlang hinterher geschmachtet, bevor er es gewagt hätte ihm seine Gefühle zu gestehen, nur um dann - und hier setzte die Erleuchtung ein - wie immer zurück gewiesen zu werden. Nein, es war ganz gut, so wie es war und Jason war glücklich darüber einen Freund wie Jaik haben zu können und nur wegen einer verschwindend geringen Chance vielleicht doch mehr werden zu können, würde Jason ganz sicher nicht dieses Risiko eingehen. Um genau zu sein hatte er im Augenblick auch gar keinen Nerv dafür. Er wollte noch nicht einmal darüber nachdenken, sondern einfach so weiter machen wie bisher. Als ob sich gute Freunde nicht auch sehr nahe sein konnten. Mit Jaik konnte er genau das gleiche machen wie mit einem festen Freund, außer gewisse Körperlichkeiten, aber ob die wirklich so notwendig waren bezweifelte Jason stark. So wie es war, war es gut und Jason genügte es vollkommen einfach einen guten Freund zu haben.
Mit einem Lächeln hob Jason wieder seinen Blick und versuchte sich erneut:
"Ich meine, ich will dich auf jeden Fall dabei haben, aber nur, wenn ich dafür niemand anderem das Herz breche."
Mit einem leichten Lachen setzte Jason die letzten drei Worte in angedeutete Gänsefüßchen.
"Aber wenn du keine solchen Verpflichtungen hier unten hast, dann wüsste ich keinen Grund, wieso du nicht mitkommen solltest. Eher im Gegenteil.", meinte Jason und lachte wieder, "Ich wüsste ziemlich viele Gründe, wieso du unbedingt mitkommen solltest. Zum Beispiel, dass du unglaublich viel über den Weltraum weiß und naja ich glaube da oben fühlt man sich recht schnell sehr einsam und verloren so ganz alleine. Also, wenn es nach mir gehen würde, würde ich sobald das Schiff fertig ist meine Sachen zusammen packen und vielleicht noch am gleichen Tag losfliegen wollen. Aber natürlich nicht ohne meinen Captain."


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 22 Okt 2018 - 23:37
 
So langsam fing Jaik an sich wirklich über Jasons häufiges Nachfragen zu wundern. Er schüttelte abermals den Kopf, dieses Mal runzelte er dabei allerdings die Stirn denn er fragte sich wo dieses brennende Interesse herrührte. Nein, er hatte definitiv keine Freundin. Diejenigen die hatten gingen ihm damit genug auf die Nerven sodass er überhaupt nicht in die Versuchung geriet es auszuprobieren. Die Dinge die er hörte erinnerten ihn beängstigend an eine Kohlenmonoxidvergiftung und das wollte er schließlich auch nicht austesten.
Er fragte sich was wohl in Jasons Kopf vorging. Zuerst errötete er, dann schien er nachdenklich und auf einmal lächelte er. Ob seine Art wohl über Gedanken kommunizierte? Vielleicht würde Jason es ihm irgendwann beibringen können. Das wäre großartig! Er wollte den Grund Jasons Lächeln wissen. Gespannt wartete er darauf das er ihn mit seiner Erkenntnis erleuchten würde.
Er wusste enttäuscht feststellen das es wohl tatsächlich nur darum ging das Jason ihn von diesem Planeten entfernen konnte ohne jemanden „das Herz zu brechen.“ Jaik schnaubte verächtlich. Das klang genau nach der Formulierung mit denen seine Eltern versuchten ihm ein schlechtes Gewissen zu machen. Wieso sollte er sich in seiner Entfaltung derart einschränken, damit seine Erzeuger das Kind hatten das sie sich wünschten? Sie hatten mit Teagan doch schon den Jackpot geknackt. Seine Schwester, die brillante Gestaltwandlerin die sich für nichts anderes als Bücher interessierte. Genau die Art eines kleingeistigen Langweilers die sein Vater gerne aus ihm machen wollte. Für so einen sollte er sich einmauern? Auf keinem Fall!
Jason hingegen hatte ihn noch nicht ein einziges Mal ausgebremst, noch nicht einmal als er mit ihm in einem alten Audi mit 190 Stundenkilometern über eine Landstraße gebrettert oder im Taumelflug vom Himmel gestürzt war. Wenn er jemanden nicht mit seinem Verschwinden verletzten wollte, dann war es definitiv Jason.
Seinem Projektpartner schien es ähnlich zu gehen, denn er betonte noch einmal wie gerne er ihn dabei hätte. Nicht zuletzt wegen seines Wissensschatzes. Dieses Kompliment brachte Jaiks Lächeln zurück. Nicht aus Arroganz, sondern weil er seine Erkenntnisse gerne teilte. Mit einer zeitraubenden Liebesbeziehung hätte er sich diesen Umfang sicherlich niemals erarbeiten können. Wenn alles gut ging könnte er vorher sogar noch Erfahrungen bei einem echten Astronautentrainingsprogramm sammeln, das würde ihnen nur zu Gute kommen. Denn Jason hatte vollkommen Recht, dort oben würden sie unter extremen Bedingungen leben und das auch noch auf engem Raum eingepfercht. So etwas ließ sich garantiert nicht mit jedem aushalten. Jason erfüllte allerdings schon viele seiner Grundvoraussetzungen.
Es heißt immer noch Kommandant.“ ,korrigierte Jaik mit einem nach wie vor freundlichen Lächeln. Er ertrug es nur schwer wenn Bezeichnungen in einem nicht korrekten Zusammenhang benutzt wurden, aber er hatte zum Glück noch genügend Zeit das mit Jason zu üben. Ganz falsch lag er allerdings nicht. „Aber mit meinem derzeitigen Rang wäre ich bei der Army oder den Marines tatsächlich ein Captain.
Das war nicht das einzige mit dem Jason Recht hatte. „So ein Raumflug ist eine enorme psychische Belastung. Nicht umsonst überprüfen Raumfahrtbehörden den Humor von angehenden Astronauten.“ Das war einer der Tests vor dem ihm am meisten graute. Auf die ganzen körperlichen Anforderungen konnte er sich vorbereiten. Er hielt seit Jahren sein Fitness-Programm eisern jeden Morgen ein. Humor konnte er sich nicht antrainieren. Er konnte sich natürlich ein paar Witze zurecht legen, das änderte aber nichts daran das er die meisten einfach nicht verstand. Er war guter Dinge das Jason das nicht von ihm erwartete.
Eines musste er allerdings trotzdem noch dringend sicher stellen. „Wir bleiben aber dabei, keiner wird ausgesetzt! Selbst wenn du diesen Körper ablegst und dein höher entwickeltes Bewusstsein beschließt das ich keinen Nutzen mehr erfülle.“ ,stellte Jaik klar. Es dauerte nicht lange bis ihn sein eigener Gedanke ganz plötzlich amüsierte und er grinsend abwinkte. „Aber ich gehe sowieso davon aus das dein Bewusstsein überhaupt nicht mehr unabhängig funktionieren würde. Außerdem...musst du schon ziemlich lange suchen um einen besseren Piloten als mich zu finden.“ Hinter seinem lässigen Lachen versteckte sich eine gewisse Unsicherheit. Sein Leben wäre so ziemlich das einzige das er nicht für einen Raumflug hergeben würde. Er müsste Jason also bedingungslos vertrauen können.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Di 23 Okt 2018 - 16:45
 
Jaik korrigierte Jason sofort, dass es wenn dann Kommandant hieß, was Jason leicht auflachen ließ. Er salutierte und gab zu Verstehen, dass er jetzt Bescheid wusste, bevor Jaik ihm nochmal erklärte, dass es bei der Army gepasst hätte, aber für die Air Force nicht ganz zutraf. Jason lachte abermals als Jaik plötzlich die Information auf den Tisch brachte, dass mein beim Weltraumprogramm tatsächlich auch den Humor der Anwärter prüfte. Kurz überlegte Jason, ob man Jaik als humorvoll bezeichnen würde. Leider musste Jason zugeben, dass er Jaik, aber dazu gleich sich selbst auch, nicht gerade als humorvoll bezeichnen würde. Ja, sie machten kleinere Sprüche und Witze, aber irgendwie war sich Jason ziemlich sicher, dass außer ihnen beiden sonst niemand über ihre Ulks lachen würde. Was sie in dem Punkt beide wieder verband. Sie hatten beide den gleichen miesen Humor.
Schließlich kam Jaik wieder speziell auf ihren Flug zu sprechen und Jason hätte fast schon wieder gelacht, als Jaik meinte sie würden niemanden aussetzen. Das Lachen blieb dem angehenden Arzt jedoch im Halse stecken, als Jaik in dem Zusammenhang Jasons wahre Natur nannte. Sofort sackten Jasons Mundwinkel wieder herab und seine Stirnpartie verriet, dass er sich ernsthafte Gedanken darüber machte.
"Ich... ähm... Ich will mir das nicht einmal vorstellen. Ich meine klar, wenn du MICH aussetzen würdest, würde ich wahrscheinlich alleine zurecht kommen, aber ich würde dir das nie antun wollen. Naja, ich meine... ich will nicht, dass ich dich irgendwann zurück lasse, weil du mir angeblich ein Klotz am Bein sein würdest, was du ganz bestimmt nicht wärst, im Gegenteil. Aber... wenn ich das wirklich tun würde, wenn ich wirklich alles vergessen würde, was zwischen uns war und anfangen würde an dir zu zweifeln, dann zögere nicht mich raus zu werfen.", warf Jason nach einem kurzen Moment des Überlegens mit ernster Stimme ein, "Bitte stelle mein Wohl nie über deines, vor allem nicht, wenn ich mich wie der allerletzte Arsch benehme. Selbst, wenn ich dich nicht so sehr mögen würde wie jetzt, müsstest du mir immer noch von großem Vorteil sein. Es wäre also eigentlich total bescheuert sowas zu machen. Und ehrlich gesagt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ohne mein jetziges Bewusstsein ein ziemlich jämmerliches Etwas wäre. Ich hoffe nur, dass wenn was schief geht und ich Jasons Körper abwerfen muss, ich nicht verliere, wer ich bin. Ich meine, dieses Gehirn hier im Schädel ist immer noch ich, selbst wenn alles drum herum weg wäre. Vielleicht würden sich ein paar im Moment eher weniger genutzte Bereiche wieder aktivieren, aber ich hoffe mal es wird nicht zu einer allgemeinen Veränderung kommen. Wobei ich schon froh darüber wäre ein paar Erinnerungen los zu werden, ich glaube aber eher, dass es leider anders herum ist. Der menschliche Verstand ist gut darin zu verdrängen und zu schönen. Wären all meine Gehirnareale wieder voll aktiv, ich glaube ich würde mich da erst recht wieder an alles erinnern. Die Frage ist dann eher, ob ich das psychisch dann verkrafte."
Jason wandte nachdenklich den Blick ab von Jaik zum Saturn auf dem Bildschirm.
"Vielleicht würde ich aber auch einfach erkennen, dass es nur Erinnerungen sind und sie mich primär nicht tangieren können, wenn ich es nicht zulasse. So würde mein Verstand dann wahrscheinlich all meine momentanen Probleme als minderwertig abstempeln und dafür keine weiteren Ressourcen verwenden. Und wahrscheinlich hätte er damit sogar recht.", meinte Jason und lachte dann etwas verächtlich auf, "Ich meine, da hänge ich mein Herz an den erstbesten Kerl, der einfach nur nett zu mir ist und anstatt ihn zu fragen, ob er single ist und vielleicht mal mit mir ausgehen will, renne ich ihm wochenlang hinterher, nur um dann am Ende zu erfahren, dass er mit einer stinkreichen 10-Sterne-Granate liiert ist. Das ist aber nicht mal das schlimmste daran! Das schlimmste daran ist, dass ich zugelassen habe, dass diese kleine Sache mich an allem zweifeln lässt, was ich bin, was ich will und was ich verdient habe. Ich... du musst dir vorstellen, als ich an dem Tag nach Hause gekommen bin, stand ich fast eine ganze Stunde lang einfach nur wie ein Ölgötze in meiner Wohnung und konnte nichts tun außer starr aus dem Fenster zu sehen. Und dann, dann habe ich erst meine Wohnung verwüstet, dann meiner alten Arbeitsstelle einen Besuch abgestattet und den LKW geklaut, den ich dir gezeigt habe. Weil ich einfach vollkommen verrückt geworden bin in diesem Moment. Mir war alles sowas von egal geworden, ich war einfach nur wütend und traurig und ..."
Jason seufzte und rieb sich dann einmal durch das noch etwas feuchte Haar, bevor er sich mit einem leichten Lächeln zu Jaik wandte.
"Ich habe einfach Scheiße gebaut und das nur, weil ich mich emotional so abhängig von ihm gemacht habe. Das war ein riesen Fehler und wenn ich wieder alle Gehirnbereiche aktivieren würde, würde ich wahrscheinlich lässig darüber hinweg sehen. Sowas wie Scham deswegen, das wäre dann unnötig aufwändig und auch nicht zielführend. Ich würde einfach nur aus dieser Sache lernen und weiterhin meine Ziele verfolgen. Das wäre dann vielleicht sogar ganz gut. Man schläft sicher ruhiger und lebt deutlich gelassener, wenn man akzeptiert, dass man die Vergangenheit nicht ändern kann und somit auch nicht, wer man war, nur wer man jetzt ist und vielleicht sein wird. Aber das zu wissen, heißt noch lange nicht es zu leben. Die schlimmste Qual am Menschsein ist das Vorhandensein eines rationalen Geistes, der aber von Emotion usw. ständig überstimmt wird. Das berühmte schlechte Gewissen. Schätze das würde ich auch nicht vermissen.", meinte Jason und lachte leicht, wobei seine Augen jedoch etwas traurig wirkten.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Di 23 Okt 2018 - 22:14
 
Es war nicht so das Jaik sich wirklich Sorgen machte, er wollte nur ganz sicher gehen. Er ging nämlich von der gleichen Annahme aus wie Jason. Sein Bewusstsein wurde losgelöst von seiner humanoiden Seite über nicht mehr funktionieren. Es war wie bei ihm. Sie waren beide keine Menschen, ihre DNA hatte jedoch schon längst menschliche Züge eingespeichert. Jasons Gehirn hatte inzwischen Eindrücke gewonnen die sein altes Bewusstsein gar nicht verarbeiten konnte. Das sollte doch ausreichen um seinen Kameraden davon zu überzeugen keine Experimente zu versuchen.
Nein, das Risiko war verschwindend gering, alles was Jaik mit seinem Nachfragen bewirkt hatte war das Jason sich jetzt Sorgen machte. Das ging sogar soweit das er sein eigenes Wohl hinten anstellte. Schnell winkte er Pilot das Angebot ab. Das würde hoffentlich nie nötig sein!
Obwohl Jaik den Gedankengang nachvollziehen konnte. Jason hatte dort oben deutlich bessere Überlebenschancen. Es ging nicht darum das er sein eigenes Leben geringer schätzte, als das von Jaik, es war eine rein rationale Entscheidung um möglichst wenig Leute ihrer zweiköpfigen Crew zu riskieren. Trotzdem wollte er so eine radikale Entscheidung nicht treffen müssen.
Emotionen waren verwirrend, Jaik würde lügen wenn er behauptete das es bei ihm nicht hin und wieder so wäre. Trotzdem hoffte er das dahinter doch ein tiefer gehender Nutzen steckte. Ein schlechtes Gewissen hielt einem zum Beispiel davon ab Fehler zu wiederholen. Nur gab sich die Natur beim Thema Reproduktion ganz besonders heimtückisch. Jasons Liebesleben schien seinen Verstand anzugreifen wie ein Computervirus. Jaik beneidete ihm nicht im geringsten darum. Seinem Freund zuliebe versuchte er sich auf die Beschreibung des jüngsten Falles zu konzentrieren. Dabei war der Fehler wegen dem er sich so grämte gar nicht so leicht zu erkennen. Der von Jason gewählte Weg war umständlich gewesen, das sah Jaik ein, aber er hatte doch nichts an dem Ergebnis verändert. Jasons Angebeteter schien klare Prioritäten zu haben, denen ein mittelloser Medizinstudent nicht gerecht werden konnte. Es tat ihm leid zu hören was diese Menschen mit seinem Kumpel gemacht hatten indem sie ihn in ihr seltsames Konstrukt mit hinein gezogen hatten. Das war der große Fehler den er in diesem Fall sah. Vermutlich waren die Komponenten einfach nicht kompatibel und hatten deswegen zu einem Absturz geführt. Solche Gefühlsausbrüche wie der beschriebene mit dem Jason ihn gerade erschreckte würden weit weg von der Erdzivilisation garantiert nicht mehr vorkommen.
Jaik ging schließlich schon seit einigen Jahren den Weg den Jason beschrieb. Er ärgerte sich nicht mehr wenn es nicht notwendig war, sondern suchte nach neuen Lösungsansätzen. Es gab gelegentliche Rückfälle die im engen Zusammenhang mit einem djaknischen Schwachkopf standen, aber ansonsten funktionierte es sehr gut.
Ganz egal ob es durch Pheromone oder Hormone indoktriniert wurde, er hoffte wirklich das dieser Frust seinem Freund außerhalb der Atmosphäre erspart bleiben würde. Er grinste aufmunternd. „Menschen sind seltsam. Fasst so sehr wie Djaknier. Wenn man versucht sich in ihr System zu integrieren kann man nur verrückt werden. Dort oben musst du dich zum Glück nicht mehr mit solchen fragwürdigen Konstrukten auseinander setzen. Nur noch mit mir.“ Und dabei würde es wohl eher keine Probleme geben. Immerhin erlebte er Jason die meiste Zeit recht ruhig und unkompliziert. Wenn es zu Gefühlsausbrüchen kam waren stets andere Leute involviert. Eine Pause würde Jason sicher gut tun und Jaik gönnte sie ihm von Herzen.
Damit will ich übrigens nicht sagen das es falsch war es zu versuchen. Das ist es nie! Der einzige sichere Weg zu Scheitern ist nichts zu tun. Ich will damit nur sagen das du dir an einem ziemlich kniffligen Gebiet die Zähne ausbeißt, das ich schon längst aufgegeben habe.“ ,gab Jaik zu. Er schätze Jasons Bemühungen nicht gering. Beharrlichkeit war etwas sehr löbliches. Er wünschte nur er würde das auf etwas anwenden das sich auch lohnte. Er mochte diesen trüben Funken in Jasons Ausdruck nicht.
Was mich allerdings wirklich irritiert ist...wenn du deine Wohnung verwüstest hast warum hast du ausgerechnet die Klingel die du so hasst verschont? Das wäre doch die perfekte Gelegenheit gewesen sie los zu werden.“ Natürlich konnte man einen Wutausbrüche nicht kontrollieren. Jaik hatte in seiner Teenagerzeit genügend davon durchgemacht um das wissen. Aber an Jasons Stelle hätte er sich das vermaledeite Ding als erstes vorgeknöpft!


The Stargazer
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