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 Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]

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BeitragThema - Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Di 21 Aug 2018 - 3:02
 


       
   
   
       
   
Ground control
Zu linken des Haupttores der Militärbasis befindet sich eine große befestigte Fläche an der zehn Wohngebäude in Reih und Glied antreten. Die rechteckigen Häuser mit flachen Satteldach sind mit Holzpaneelen verkleidet und mit grauer, dickflüssiger Allwetter Farbe bestrichen, von jener Konsistenz, dass sie schon fast zur Tragfähigkeit der Außenwände beiträgt.

Vier standardisierte Wohnungen finden jeweils zu zweit auf den beiden Etagen verteilt in jedem der Gebäude. Durch die cremeweiße Raufasertapete und das Laminat in Birkenfunier Optik sind die Einheiten ohne weitere Gestaltung durch ihre Bewohner daher zunächst sehr nüchtern. Die Grundausstattung bildet eine Möbelauswahl aus hellen Eichenholz und in unglaublich unspektakulärer Gestaltung. Die Wohnungen sind ein Paradebeispiel der minimalistischen Ästhetik.


Die weitgehende Meinung über bestrebte und dazu intelligente Mitbürger besagt häufig, dass sie entweder einen zwanghaft strukturierten Haushalt führen oder ein apokalyptisches Chaos in ihren Häusern vorzufinden ist. Dies ist tatsächlich in den seltensten Fällen der Fall, denn das Zuhause eines solchen Geistes ist vor Allem eins, nämlich pragmatisch.

In Jaiks Wohnung äußert sich dieses Phänomen vor allem durch den Mangel an erkennbarer Ordnung, denn alles liegt dort wo der Pilot es am ehesten gebrauchen kann oder wo er es zuletzt loswerden wollte. Die Begrüßung im Flur besteht daher aus fortgetretenen Schuhen und einer überquellenden Garderobe für seinen Pilotenoverall, Jacken und getragener Pullover, die in einen Anflug von jugendhaften Optimismus als zu sauber für den Wäschekorb erachtet worden.

Grundriss von Jaiks Wohnung


Grundriss des Stockwerks

Währenddessen weisen Küche und Bad nur vereinzelnd Wohnspuren auf, wie mit einem blauen Zahnputzbecher im Stil der TARDIS oder einzelnen Geschirr auf den langen Küchentresen der die Wohnküche mit dem Wohnzimmer verbindet.
In diesem Raum könnte der Eindruck gewonnen werden, als wäre eine Spielzeugkiste ausgekippt worden. Nur dass der Inhalt aus komplexen Astronomischen Werkzeug und kleinschriftlichen Unterlagen bestand. Darunter zählen auch drei Teleskope. Zwei davon vor dem Fenster neben einem hohen und überfüllten Bücherschrank und das Dritte neben einen großen Eckschreibtisch aufgestellt. Im Ferseherschrank stehen mehrere Konsolen. Die meisten Modelle gelten heutzutage als veraltet, lediglich ein neueres Gerät befindet sich dazwischen. Die unterschiedlichen Controller sind auf einer Armlehne des blauen Sofas aufgereiht.

An den Wänden von Flur, Wohnzimmer und Schlafzimmer mischt sich Fiktion mit Realität, denn nur auf zweiten Blick sind die gerahmten Poster von Fantasie und Wissenschaft zu unterscheiden. Zu sehen sind Plakate bahnbrechender Weltraummissionen der NASA und der ESA, wie etwa eine Abbildung der Voyager Golden Record. Dazwischen hängen Poster bekannter Raumfahrt Spielfilme wie 2001 - Odyssee im Weltraum oder Schauplätze der Kultserie Doctor Who.  
Über dem Bett hängt dazu eine komplexe und detaillierte Karte des solaren Sternensystems. Außerdem verteilen sich in kleinen Rahmen Aufnahmen von den Planeten und Monden dieses Systems die bei Satellitenmissionen entstanden sind an den Wänden. Auf dem Nachtisch liegt ein Fernglas, das stets für spontane Himmelsbeobachtungen in schlaflosen Nächten bereit steht. Der Raum wird außerdem zum Trainieren benutzt, da Jaik sich in öffentlichen Räumen sehr unwohl fühlt. Deswegen befindet sich an der Wand eine Klimmzugstange. Um die Qualifikationen eines Astronauten zu erfüllen achtet er sehr auf seine körperliche Gesundheit.

Aus der angrenzenden, kleineren Wohnung setzt eine Pilotin namens Erin ihren Flight Lieutenant unbekümmert ihren zwar angenehmen, aber andauernden Gesang aus und auch ihr quasi eingezogener Freund Ian und weiterer Flieger nehmen in der Regel eher weniger Rücksicht darauf, dass ihr Vorgesetzter direkt nebenan wohnt. Tatsächlich nutzen sie die Gelegenheit eher um im Eingangsflur im Erdgeschoss Jaik ständig in begeisterte Gespräche über ihre Jets und geplante Flugmanöver zu verwickeln.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 0:12
 

Jaik & Jason
← Fliegerhorst der „Wyvern Pioneers“ | 5. September | Später Nachmittag

Gehorsam klackte auch das zweite Schloss, allerdings betrat Jaik seine Wohnung nicht ohne vorher seine Türklingel zu demonstrieren. Ein Geräusch das entfernt an einen Schlüssel der eine Gitarrensaite auf und ab fuhr erinnerte erklang. Der Laut den die TARDIS von sich gab wenn sie landete. Jaik war sichtlich stolz auf diese Türklingel, während der Demonstration schaute er Jason mit einem breiten Grinsen und der Zunge zwischen den Zähnen an. Da er nie Besuch hatte, hatte er sie noch nie jemanden zeigen können.
Er hatte für heute sogar extra die Küche aufgeräumt und gewischt. Er nutzte diesen Raum so sporadisch das der erste Schmutz der die Arbeitsflächen berührte meistens Staub war. Der Rest der geräumigen Wohnung glänzte im gewohnten „organisierten“ Chaos.
Kaum angekommen streifte Jaik sofort seinen Anti-G-Anzug ab den er noch immer über seinem Pilotenoverall trug. Nachdem das vielschichtige Kleidungsstück zu Boden gefallen war bückte er sich um die Schnüre seiner Springerstiefel zu lösen. „Häng' deinen Anzug und Helm einfach an die Garderobe.“ ,wies er Jason an. Ohne Umschweife griff er das kurz unterbrochene Thema wieder auf. „Ich dachte übrigens an eine Art Plattform. Kriegst du das hin? Wir könnten eventuell sogar Luftströmungen nutzen, vielleicht nimmt dir das ein wenig Arbeit ab.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 0:34
 
Jason folgte Jaik zu einem der Unterkunftbauten und wartete einen Schritt hinter Jaik, während dieser die Tür zu seinem Apartment öffnete. Erst als die Tür aufgeschlossen war, hielt Jason kurz inne, um sich bewusst zu werden, dass er gerade dabei war in Jaiks persönliche Räume zu gehen. Er zögerte, denn das war ihm aus vielerlei Gründen etwas unangenehm. Zum einen, weil es sich befremdlich anfühlte bei jemandem in die Wohnung zu gehen, den man noch gar nicht so gut kannte, zum anderen, weil Jason glaubte, dass dies nicht nur Jaiks Wohnung war. Die nerdige Klingel lenkte ihn allerdings etwas ab und ein leichtes Grinsen zeichnete sich auf seine Lippen. Natürlich kein Vergleich zu Jaiks selbstzufriedenem Grinsen.
Nach einem kurzen Ein- und Ausatmen wagte Jason es dann jedoch dem Blondschopf nach drinnen zu folgen. Recht groß war die Wohnung nicht, was Jason nicht störte, immerhin wohnte er in einer Einzimmerwohnung. Es verwunderte ihn eher, weil damit seine zweite Annahme wiederlegt wurde. Sie wohnten also nicht zusammen, was vielleicht wiederum erklären würde, warum ihr die Zeit im Flugzeug mit Jaik so wichtig war. Vielleicht galten hier eiserne Regeln und nur im Flugzeug konnten sie wirklich zusammen frei sein. Das klang für Jason ganz logisch, was es aber absolut nicht war. Auch die Ordnung wies eher darauf hin, dass hier keine Frau ein und aus ging. Nicht, dass es unordentlich war, aber soweit konnte er das schon einschätzen.
Ohne wirkliche Vorwarnung zog Jaik sich kurzerhand den Schutzanzug aus und ließ ihn zu Boden fallen, bevor er sich an Jason wandte. Jason blickte sich um und nach einem kurzen Zögern zog er auch seinen Anzug aus, um ihn dann ordentlich an die Garderobe zu hängen. Den Helm legte er auf die kleine Kommode der Garderobe. Jetzt merkte Jason erst, dass er unter dem Anzug wohl ziemlich geschwitzt haben musste, denn sein Shirt war am Rücken feucht und ein ganz leichter Hauch von Schweißgeruch war auch auszumachen. Jason verzog kurz das Gesicht, hielt dann jedoch inne, ehe er etwas unbedachtes sagte. Wenn er jetzt klar machte, dass er sich umziehen müsste, würde Jaik ihm erst einmal etwas zum Umziehen organisieren müssen und das würde wahrscheinlich irgendwas von ihm sein. Ein Gedanke, der Jason nicht gerade angenehm im Magen lag. Was solche persönlichen Dinge anging, hatte er wirklich ein seltsames Verhalten, das fiel ihm langsam immer mehr auf.
Andererseits verging Jaik sicher der Appetit, wenn er Jasons Duft in die Nase bekam und dabei war Jason so gespannt auf den speziellen Burger seines neuen Freunds.
"Ähm...", unterbrach Jason kurz Jaik, bevor der weiter über den Flug reden konnte, "Können wir das Ganze auf nachher verschieben? Ich bin ziemlich verschwitzt muss ich zugeben und ich habe nichts zum Umziehen mitgenommen. Wir können uns dann ja später zum Abendessen wieder hier treffen, dann wäre ich wieder frisch."


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 1:09
 
Jaik war etwa zur Hälfte damit fertig die unzähligen Schnüre seines zweiten Stiefels zu lösen als Jason plötzlich ankündigte das er seinen Besuch schon wieder unterbrechen wollte. Immer noch auf dem Boden kniend und mit hoch erhobenen Augenbrauen sah Jaik geschockt auf. Das war überhaupt keine Option! Wozu sollte Jason sich denn die Umstände machen ganz zu seiner Wohnung zurück zu eilen und dann wieder zurück zu kommen wenn er alles was er brauchte hier hatte?
Blödsinn!“ ,protestierte Jaik und öffnete in Windeseile seinen Stiefel um ihn dann lieblos in die Ecke zu werfen. Die schwere Sohne hinterließ einen dunklen Fleck auf der weißen Tapete.  
Ich habe eine Dusche und Kleidung hier. Außerdem kriegst du doch sonst immer so schnell Hunger.“ Damit war Jaik auch schon im Schlafzimmer verschwunden, damit Jason nicht auf weitere, unnötig komplizierte Ideen kam.
Jaik ließ sich schließlich keine Gelegenheit nehmen um mit seiner umfassenden Sammlung von coolen T-Shirts zu prahlen. Hinter dem den aufgerissenen Schranktüren begrüßten ihn die bunten Stoffe mit noch bunteren Aufdrucken. Begeistert blätterte er durch die sorgsam auf Kleiderbügeln aufgehängten Shirts. Lange hatte er seinem Outfits wenig Leidenschaft entgegen gebracht. Merchandising hatte es ihm möglich gemacht diese triste, alltägliche Wahl mit seinen Interessen aufzuwerten. Seither war er dem Sammelwahn verfallen.
Irgendwelche Vorlieben? Star Wars? Zurück in die Zukunft? Stanley Kubrick? H.P.Lovecraft? Die North American X-15? Sputnik? Oder lieber die Cassini-Mission?“ ,benannte er unproportional laut die ersten Kleidungsstücke die ihm ins Auge fielen, denn die Tür zum Schlafzimmer war schließlich noch weit geöffnet.„Brauchst du auch eine Hose? Ich habe eine die den Fluganzügen der NASA nachempfunden ist, die ist ziemlich cool.“ Stolz präsentierte er das knallblaue Kleidungsstück. Er liebte dieses Teil. Damit fühlte er sich als würde er ein kleines Stück in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken. Sein Ziel war es immerhin irgendwann genau dieses Blau bei der Arbeit zu tragen.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 16:29
 
Jason schaute dem Stiefel verwundert hinterher, der von Jaik in hohen Bogen in die Ecke geworfen wurde. Moment, Jaik machte es nichts aus ihn hier duschen zu lassen und ihm ein paar Klamotten zu leihen? Es wirkte auch überhaupt nicht so, als wäre er dazu verpflichtet, da man anderen helfen sollte, wo es ging, sondern fast so, als würde er das gerne tun. Jason begann über seine seltsame Einstellung zu grübeln, während Jaik schon dabei war ein Shirt für Jason heraus zu suchen.
"Ähm... Kubrick?", antwortete Jason etwas zögerlich und wagte es einen Blick durch die offenstehende Tür zu Jaik, der im Schlafzimmer stand und in seinem Kleiderschrank wühlte, "Neben den Filmen kenne ich nämlich nichts von alle dem. Außer Sputnik, aber der ist russisch."
Vielleicht war alles nur halb so wild? Jason runzelte kurz die Stirn, als er letztendlich aufgab und sich dazu entschloss sich einfach nach Jaik zu richten. Der war was Freundschaften anging zwar auch nicht gerade der Gelehrteste, aber Jason wusste genauso wenig. Also war es vielleicht besser einfach zu fragen, ob dies oder jenes für Jaik okay war und fertig. Dieses ständige Hinterfragen nervte Jason nämlich langsam. Es war, als lauere hinter jedem Angebot und jeder möglichen Entscheidung eine Falle, was wahrscheinlich nicht mal zutraf! Er machte sich also wahrscheinlich umsonst Gedanken. Mit einem kaum hörbaren, resignierenden Seufzen beendete Jason damit seinen inneren Widerstreit und wagte es sogar in den Türrahmen zu treten. Nur beiläufig ging sein Blick über das Mobiliar, er musterte es jedoch nicht eindrücklich, immerhin interessierte ihn jetzt nicht unbedingt das Schlafzimmer seines Freundes.
"Oha.", entfuhr es Jason, als Jaik ihm zu dem Shirt auch noch eine knallblaue Hose präsentierte, die angeblich aussah wie die bei der NASA, "Ist jetzt nicht so meins, aber dir könnte sie stehen."
Jason lachte leicht und nahm dann das Shirt entgegen.
"Aber eigentlich brauche ich nur ein Shirt.", lehnte er mit einem dankenden Kopfnicken das Angebot ab, bevor er etwas unsicher den Blick zu Jaik hob, "Und... das ist echt okay für dich? Ich meine du kriegst es natürlich frisch gewaschen zurück, sobald wie möglich. Ich frage nur..."


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 20:41
 
Exzellente Wahl!“ ,lobte Jaik als er den Namen seines Lieblingsregisseurs hörte und fing sofort an einige Motive gegeneinander abzuwägen. Er entschied sich für ein weißes Shirt auf dem Hal9000s rotes Computerauge besonders eindrucksvoll zur Geltung kam. Jason schien einen guten Filmgeschmack zu haben. Jaik wusste allerdings  nicht ob er ihn bedauern oder beneiden sollte das ihm die Cassini-Mission noch nicht bekannt war. Die Filme hätten ihn nicht so alarmiert.
Der Pilot errötete grinsend als Jason meinte das ihm das NASA-Blau bestimmt stehen würde. Normalerweise irritierten ihn Komplimente in diese Richtung eher. Aber hierbei ging es schließlich um seine zukünftige Arbeitskleidung. Das Blau das seine Helden trugen.
Nichtsdestotrotz gab es auf der Erde noch vorerst genügend Probleme die er lösen musste und dazu im Moment ganz akut Jasons Wissenslücken aufzufüllen. Er reichte ihm das Shirt zusammen mit einem Handtuch. Jasons Frage empfand er als überflüssig. Er würde es ihm nicht anbieten wenn es nicht okay wäre und das Zurückgeben eilte auch erst einmal nicht.
Stress dich nicht, wir sehen uns noch öfter.“ Jetzt erst recht! „Wir haben noch eine Menge aufzuholen!“ ,verkündete er entschlossen. Ihn entrüstete was Jason alles verpasst hatte, freute sich aber zugleich darüber das er es ihm nun zeigen konnte.
Die Cassini-Huygens-Sonde hat uns zwanzig Jahre mit hochauflösenden Aufnahmen und Daten von ihrem Weg zum Saturn beglückt.“ ,erklärte Jaik geschäftig und machte sich postwendend auf den Weg ins Wohnzimmer. Während er sich an Jason vorbei drängte zog er den Reißverschluss seines Overalls auf und befreite seine Arme aus den Ärmeln sodass das Kleidungsstück ihm obenherum nur noch auf der Hüfte hing. „Sie ist zwischen den Saturnringen geflogen und hat uns einen detaillierten Eindruck von den Monden des Saturns und des Jupiters gewährt.
Er machte einen kleinen Zwischenstopp in der Küche und sich über der Spüle zumindest den groben Schweiß aus dem Gesicht zu waschen. Die Dusche musste noch einen kleinen Moment warten, er hatte nun erst einmal eine wichtigere Mission. Die Ärmel und der Kragen seines T-Shirts wurden nun vollständig durchnässt.
Jaik strich sich die klitschnassen Haare nach hinten und winkte Jason ins Wohnzimmer. Mit einem Satz hechtete er über die Rückenlehne der Couch und fing an zwischen den etlichen Controllern nach der Fernbedienung zu wühlen. „Es war unter anderem möglich aus den Aufnahmen von der Oberfläche des Jupiters ein Video zu erstellen. Nun können wir die Oberflächenbewegungen im Detail sehen.
In einer Polsterritze wurde er schließlich fündig und konnte endlich das Video heraus suchen. Es dauerte nicht lange als sich auf dem Fernseher die Stürme des Jupiters offenbarten. Die unterschiedlichen Gasschichten umflossen einander in filigranen Wirbeln wie bei einem abstrakten Kunstwerk in Ölfarben, allerdings ohne sich miteinander zu vermischen. Breit grinsend lehnte Jaik sich zurück und schaute strahlend wie ein undichtes Fass mit Atommüll über die Rückenlehne. „Erstaunlich oder?

Anhang: Jupiters Oberfläche


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 21:34
 
Jaik lobte Jasons Wahl und reichte ihm dann ein Shirt mit dem berühmten, roten Computerauge in seiner Mitte. Jason warf einen forschenden Blick auf das Motiv, dann schlich sich ein kurzes Grinsen auf sein Gesicht. So wie es aussah war Jaik also genauso ein verkappter Nerd wie er. Wie passend. Was das Shirt anging, so beruhigte Jaik ihn gleich und meinte im Nebensatz, dass sie sich sowieso noch oft sehen würden, immerhin musste er Jason noch so viel zeigen. Nur kurz huschten Jasons Augenbrauen nach oben, als er das hörte, dann begann er zufrieden zu lächeln. Um genau zu sein freute er sich schon darauf, denn eigentlich interessierte er sich durchaus für das, was dort draußen im All so vor sich ging, nur leider hatte er dieses Interesse bisher sehr schleifen lassen. Wie passend, dass Jaik mit umso mehr Enthusiasmus Jason wieder dorthin zurück bringen wollte.
Auf das Stichwort hin, ging Jaik an Jason vorbei ins Wohnzimmer, wo er ihm den Verlauf der Jupiterstürme auf seiner Oberfläche zeigen wollte. Sein Grinsen dazu war wie das eines kleinen Jungen, der seinem Freund aufgeregt zeigen wollte, was für tolle Sachen er zu Weihnachten bekommen hat. Es war dieses spezielle Grinsen, dem man sich einfach nicht verwehren konnte.
"Ziemlich erstaunlich.", bestätigte Jason und kam ein paar Schritte näher, blieb aber noch hinter der Sofalehne stehen, "Wobei der Saturn mich noch mehr reizen würde, aber... ich glaube ich gehe erst einmal duschen, DANN kannst du mir auch den Rest zeigen."
Jason lachte leicht und machte dann Anstalten mit Handtuch und Shirt in die Richtung zu verschwinden, wo er das Bad vermutete.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mo 15 Okt 2018 - 23:44
 
Zuerst wusste Jaik gar nicht was er sagen sollte. Darauf war er nicht vorbereitet gewesen. Nicht ohne vorher ein wenig Überzeugungsarbeit zu leisten. „Tatsächlich ist der Saturn noch viel schöner als der Jupiter. Da hast du natürlich Recht!“ ,pflichtete Jaik eilig bei um die Sekunden auszugleichen in denen er Jason einfach nur mit großen Augen angesehen hatte. Das war genau das was er immer predigte! Es war nicht schwer auszumachen welches Objekt in diesem System Jaiks liebstes war. Der Saturn bot soviel mehr als seine imposanten Ringe und seine cremefarbene Oberfläche.
Los beeil' dich! Du siehst gleich das berühmte Hexagon am Nordpol des Saturns.“ ,drängte Jaik und wies hastig Richtung Badezimmer. „Nimm' dir einfach was du brauchst.“ Irgendwo im Hinterkopf war Jaik durchaus bewusst das er die Zeit lieber nutzen sollte um die Zutaten vorzubereiten, doch ehe er sich versah war er darin vertieft eine Bildershow mit den eindrucksvollsten Aufnahmen vom Saturn zusammen zu stellen. Er achtete penibel darauf das sich ständig wandelnde Hexagon in jeder bisher beobachteten Farbe zu erwischen. Sie variierten von einem schimmernden Gold zu einem eindrucksvollen, strahlenden Blau. Ähnlich wie Jasons Augenfarbe. Jaiks Enthusiasmus stockte für einen Augenblick. Sein Zeigefinger umkreiste ziellos die Tasten. Wie war denn diese Assoziation dahin geraten? Irritiert blickte Jaik in die wirbelnden Gase auf dem Bildschirm. Er hatte Jason immer noch nicht gefragt ob er wusste wie diese Farbe zustande kam, sicherlich lag es daran. Schnell wandte der Hobbyastronom sich den Monden zu.
Es fühlte sich fast so an als würde er es selbst noch einmal zum ersten Mal erleben wenn er Jason diese Phänomene zeigte. Seine Faszination war real, auch wenn es so schien als würde er aus einem unerklärlichen Grund versuchen sie bedeckt zu halten. Mal sehen ob ihn das immer noch gelang wenn er die schillernde Oberfläche des Eismondes Enceladus sah! Diese versteckte Begeisterung zu wecken stachelte seine Ehrgeiz ähnlich an wie mitten am Tag mit Polarisationsfiltern bewaffnet nach den Planeten zu suchen. Immer wieder blickte Jaik über seine Schulter ungeduldig zur Badezimmertür. Er wartete vergeblich auf das seltsame Gefühl das der Gedanke das sich jemand in seinem Rückzugsort bewegte eigentlich auslösen sollte. Vielleicht war es doch gar nicht so schwer Freundschaften zu schließen, zumindest wenn man es bei der richtigen Spezies versuchte. Weshalb dieser Gedanke seine Wangen rot färbte war wieder ein neues Phänomen.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Di 16 Okt 2018 - 13:17
 
Sofort wurden Jaiks Augen groß und er schaute Jason einen Moment lang überrascht an. Jason merkte gar nicht, dass er darauf mit der selben Mimik reagierte. Er schaute ihn in diesem Moment so an, als hätte er genau das ausgesprochen, was er exakt in dieser Sekunde gedacht hatte. Was an sich schon verwunderlich wäre, aber da es nicht das erste Mal war, wurde Jason langsam etwas misstrauisch. Zumeist hatte er bei anderen eher Widerstand geweckt, aber bei Jaik schien er nicht nur auf offene Ohren zu stoßen, sondern auch in anderer Hinsicht mehr als freundlich angenommen zu werden. Der Gedanke, sie könnten über ihren Status als Nichterdlinge noch mehr Gemeinsamkeiten als ein gewisses Interesse an astronomischen Phänomenen haben, ließ Jason leicht lächeln und ein wenig rot werden.
Als Jaik wieder seine Stimme fand, pflichtete er Jason bei, dass der Saturn natürlich viel interessanter war als der Jupiter. Das sprach er so aus, als wäre das eine reine Selbstverständlichkeit, was für Jason allerdings nicht so selbstverständlich war. Viele mochten lieber Mars und Erde oder vielleicht auch den umstrittenen Pluto. Es gab eine große Auswahl, aber Jason mochte den Saturn vor allem so sehr, weil er schon immer das Gefühl gehabt hatte, dass mit diesem Planeten etwas nicht stimmte. Er hatte etwas mysteriöses an sich, das ihm niemand so recht erklären konnte und dass er selbst auch niemandem so recht erklären konnte.
Seit er sein Leben auf den Kopf gestellt hatte, wagte er es auch an Dinge zu denken wie eine Untersuchung des Saturns, wenn er sowieso drauf und dran war dieses Sonnensystem zu verlassen. Wahrscheinlich wäre Jaik sofort mit dabei, wenn er von Jasons Idee hören würde. Ob er es ihm offenbaren sollte? Vielleicht noch nicht. Vielleicht erst, wenn er noch etwas mehr über den Saturn erfahren hatte, immerhin musste man sich ja gut darüber informieren, wenn man wohin wollte.
Jaik schien es auch nicht mehr erwarten zu können, denn er drängte Jason plötzlich regelrecht dazu endlich duschen zu gehen. Diese plötzliche Eile, aber auch Jaiks Großzügigkeit was seine Badutensilien anging ließ Jason abermals kurz die Augen aufreißen, ehe er verlegen lachte und dann Richtung Bad verschwand. Im Bad angekommen schloss Jason die Tür hinter sich und inspizierte die Einrichtung, ehe er wagte sein Shirt auszuziehen. Doch gleich darauf hielt er inne und warf einen Blick über die Schulter auf die geschlossene Tür hinter sich. Irgendwie fühlte er sich seltsam, nicht unbedingt schlecht, eher etwas beschämt, auch wenn er hier hinter geschlossener Tür eigentlich sicher war. Trotzdem war er noch nie in der Wohnung einer anderen Person gewesen, zu der er so etwas wie eine Freundschaft pflegte und erst recht nicht nackt. Jason wartete noch einen Augenblick, als würde er davon ausgehen, dass gleich die Tür von außen geöffnet werden würde, was er Jaik natürlich niemals zutraute. Vielleicht wussten sie nicht so gut Bescheid über manche gesellschaftliche Normen wie die Faktoren einer Freundschaft, aber sowas wie Privatsphäre schienen sie beide zu akzeptieren und zu achten.
Schließlich schüttelte Jason den Kopf und warf sich innerlich selbst einen genervten Blick zu, ehe er auch seine Jeans auszog und sie zu dem Handtuch und dem frischen Shirt von Jaik auf den geschlossenen Toilettendeckel legte. Bei den Shorts wagte er nur noch einen kurzen Blick über die Schulter, dann entledigte er sich auch dieser und stieg unter die Dusche.

Obwohl Jason wusste, dass sein menschlicher Körper eigentlich nur eine Hülle war, so fühlte er sich jedes Mal wie neu geboren, wenn er frisch geduscht war. Seine blonden Haare waren noch etwas feucht, nachdem er sie mit dem Handtuch ein wenig trocken gerubbelt hatte, und schlugen jetzt leichte Wellen auf seinem Kopf, die bald wieder verschwinden würden, sobald sie trocken waren. Das Handtuch hängte Jason im Bad an einen Haken, legte sein dreckiges Shirt zusammen und verließ dann das Bad. Etwas abrupt blieb er stehen, als er direkt in Jaiks goldene Augen blickte, die wohl die ganze Zeit über die Badtür gemustert hatten.
"Fertig.", gab Jason Bescheid und versuchte sich mit halbem Erfolg an einem munteren Lächeln.
Aus reiner Verlegenheit ließ er den Blick von Jaik zum Fernseher wandern, wo man bereits ein Bild des Saturns sehen konnte. Irgendwie war ihm dieser Blick von Jaik ein wenig unangenehm. Vielleicht, weil Jason immer ein schlechtes Gewissen hatte, wenn er jemandem Mühe machte oder jemand auf ihn warten musste? Er war sich nicht ganz sicher, aber dass er sich wieder über etwas den Kopf zerbrach zeigte er Jaik nicht, sondern nahm einfach neben ihm Platz und warf ihm ein freundliches Lächeln zu.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mi 17 Okt 2018 - 0:07
 
Endlich gab die Badezimmertür knarzend Laut. Jaik konnte es absolut nicht leiden wenn er warten musste während er in etwas vertieft war. Sofort klebten seine Augen sich wieder an das Holz, auf seinen Lippen stand ein Lächeln zum Abflug bereit. Es erstarrte jedoch noch während des Startversuchs und dümpelte in Erdnähe vor sich hin. Er konnte nicht genau sagen was er auslöste und erst recht was es war, aber irgendetwas machte der Anblick von Jason der ihn unter seinen seinen feuchten Haaren mit seinen verhaltenen Lächeln anblickte mit ihm. Etwas was das Jaik gar nicht gefiel.
Es musste etwas damit zu tun haben das er sein T-Shirt trug. Auf einmal fiel es Jaik wie Schuppen von den Augen. Der befremdliche Aufruhr in seiner Brust musste Eifersucht sein! Schließlich war es ein verdammt cooles T-Shirt das er Jason da gegeben hatte. Er hatte es selbst viel zu lange nicht getragen. Sobald es wieder in seinen Besitz überging musste er es definitiv anziehen. Hoffentlich passierte das noch bevor Jason bemerkte das ihm das Kleidungsstück eigentlich ganz gut stand.
Verkrampft richtete Jaik den Blick auf den Fernseher und nahm sich ein paar Sekunden Zeit sich zu sammeln. Er konnte sich nicht daran erinnern das er wegen etwas so trivialem schon einmal so eifersüchtig gewesen war das sein Herz solche Akkordarbeit leistete wie in dem Moment als Jason aus der Tür getreten war.
Es war höchste Zeit sich endlich dem Saturn zuzuwenden. Ein Seitenblick verriet Jaik das Jasons Mundwinkel sich in einer aufrechten Position befanden. Sicherlich verging er innerlich schon vor Aufregung, während er sich mit solchem Blödsinn auseinander setzte!
Das Lächeln färbte ab, Jaik musste sich nicht einmal bemühen. Mit einem Knopfdruck wechselte er zum ersten Bild das er für Jason vorbereitet hatte. Eine graue Aufnahme von Nebelschwaden mit einem erstaunlich geometrischen Sechseck mittendrin. In der Mitte der Figur klaffte das Auge eines gewaltigen Sturms. „Das ist das Hexagon am Nordpol des Saturns. Solche symmetrischen Formen sind sehr ungewöhnlich in der Natur, insbesondere bei Stürmen. Das wirklich faszinierende ist allerdings...“ Er wechselte zu einer farbigen Aufnahme. Hellblau hob sich das Hexagon von dem creme-beigen Rest des Gasriesen ab. Prüfend wagte Jaik einen erneuten Blick zur Seite. Seine Erinnerung hatte ihn nicht betrogen. Es erinnerte tatsächlich an Jasons Augenfarbe. Allerdings war die Aufnahme nicht ganz so intensiv wie die Iriden seines extraterrestrischen Freundes. Dieses mysteriöse Schimmern fehlte dem Saturn.
Jaik räusperte sich peinlich berührt ehe er fortfuhr. „Das faszinierende ist dass das Hexagon blau war als Cassini es zum ersten Mal fotografiert hat. Vier Jahre später...“ Erneut wurde das Bild gewechselt. Das Blau zirkulierte nur noch als winziges Auge in der Mitte eines orange-goldenen Sturms. „...war die Form des Hexagons immer noch unverändert, aber es hatte die Farbe gewechselt. Es wird vermutet das es auf den Jahreszeitenwechsel zurück zu führen ist. Da der Saturn viel länger braucht um die Sonne zu umrunden dauern auch die Jahreszeiten viel länger.
Mit einem ergriffenen Seufzen ließ Jaik sich gegen die Rückenlehne fallen. Auch wenn er die Aufnahmen schon etliche Male bestaunt hatte waren sie noch immer beeindruckend. Nun interessierte ihn allerdings am meisten Jasons Reaktion. Seine Augen kehrten nicht zum Fernseher zurück.
Stell' dir vor was sich alles in den Gasschichten des Saturns verbirgt. Die Erde beeindruckt mit ihrer Flora und Fauna. So etwas ist auf dem Saturn natürlich nicht möglich, aber wer sagt das farbige Nebelschwaden und mächtige Stürme nicht genauso schön sein können? Vielleicht gibt es in unserer direkten Nachbarschaft eine Lebensform die unsere Vorstellungskraft übersteigt.
So verbrachte Jaik am liebsten die Zeit nach einem Flug. Sobald er wieder der Erdgravitation ausgeliefert war packte ihn das Fernweh. Er war anders als Erin die am liebsten knapp unter der Wolkendecke Geschwindigkeitsrekorde aufstellte. Ihre menschliche Erscheinung täuschte, sie war immer noch ein Vogel. Genauso wie Jaik nicht auf diesen Planeten gehörte. Für Erin war das was sie im Moment taten die absolute Erfüllung, für Jaik war es erst der Anfang. Er wollte weiter hinaus. Nicht für den Ruhm. Nicht einmal für das Adrenalin. Sondern weil dort oben sein Platz war. Wenn jemand diesen Drang nachvollziehen konnte war es sicherlich Jason. Bisher waren ihre Pläne zum Großteil Fantasien gewesen, trotzdem hatte Jaik zum ersten Mal das Gefühl das er sich nicht alleine auf den Weg machte, sondern eine halbwegs kompetente Person an seiner Seite hatte. Wenn er sich doch nur nicht so zurück halten würde!


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mi 17 Okt 2018 - 20:29
 
Bei Jaik angekommen, ließ sich Jason auf das Sofa sinken und warf Jaik ein Lächeln zu, das dieser wie immer erwiderte. Dieses Lächeln war der sprichwörtliche Startschuss für die kommende Bildershow, die Jaik vorbereitet hatte. Jasons Lächeln wurde ein wenig schwächer beim Anblick der Nahaufnahmen des Saturns, allerdings nur, weil seine Augen vor Faszination größer wurden und sich sein Mund leicht öffnete vor Staunen. Fast schon gierig tasteten Jasons türkis leuchtende Augen jede Kleinigkeit auf dem Bild ab, während Jaik ihm nähere Details dazu erzählte.
Als Jaik kurz stockte, weil er etwas noch faszinierenderes zeigen wollte, wartete Jason gespannt wie ein Flitzebogen auf das nächste Bild. Als dieses jedoch nicht sofort kam, wanderte sein Blick fragend zur Seite. Genau in der Sekunde huschte Jaiks Blick wieder zurück zum Bildschirm, während Jasons fragender Blick nur noch fragender wurde. Was war das gerade? Jason warf einen Blick über die Schulter, weil er vermutete, dass dort vielleicht etwas Jaiks Aufmerksamkeit so sehr erregt hatte, dass er aufgehört hatte zu sprechen. Aber dort war nichts interessantes zu entdecken. Oder war es vielleicht... Jasons Blick wurde etwas erschrocken. Es war wieder einer dieser Aussetzer gewesen. Langsam häuften sie sich und soweit Jason das mit seinen bisherigen Medizinsemestern beurteilen konnte verhieß das nichts gutes. Solche gravierenden Aussetzer mit teilweiser Verwirrung und kurzfristiger Amnesie waren Zeichen einer Störung im Gehirn. Ob ein kleines Blutgerinsel oder strukturelle Schäden, sie alle stellten undiagnostiziert ein erhebliches Risiko dar.
Auf einmal zog sich Jasons Inneres schmerzhaft zusammen, vor allem als Jaik seinen Blick nach ein paar Sätzen wieder zu ihm wandern ließ und ihn direkt anschaute. Jason musterte Jaiks Gesicht und versuchte weitere Anzeichen für Symptome zu finden, was ihm zum Glück nicht gelang. Erst einmal. Trotzdem würde Jason auf einem MRT bestehen, sollten diese Aussetzer von Jaik nicht besser werden. Jasons besorgter Blick entspannte sich nur allmählich, während er thematisch wieder zum Saturn zurück kehrte.
"Hm...", machte Jason schließlich nachdenklich und senkte für einen kurzen Moment den Blick, "Ich finde das klingt gar nicht so abwegig. Ich meine wenn es sowas wie mich gibt, dann vielleicht auch ein Wesen, das inmitten von Stürmen lebt oder sich von ihnen ernährt oder sie produziert, wer weiß."


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mi 17 Okt 2018 - 21:47
 
Jason sah aus als würde er über irgendetwas grübeln. Vermutlich darüber wie Leben zwischen so heftigen Stürmen und dichten Gaswolken wie der Saturn sie bot möglich sein könnte. Tatsächlich war das eine ziemlich gewagte Vermutung. Zumindest wenn man es sich nicht schaffte sich von dem zu lösen was Leben auf der Erde definierte. Jaik liebte diese Theorie. Er schloss nicht einmal aus das Jason zu so einer Spezies gehören könnte. Wer sagte denn das die Gestalt mit der er auf diesem Planeten gelandet war nicht nur eine Schutzvorkehrung war um in dieser Atmosphäre überhaupt existieren zu können?
Die meisten Wissenschaftler schließen das aufgrund der extremen Bedingungen aus, aber wieso sollte man davon ausgehen das eine Lebensform überhaupt an eine physische Gestalt gebunden sein muss? Vielleicht existiert ihr Bewusstsein in freien Atomen und die Sinneswahrnehmungen die wir kennen sind ihnen unbekannt. Möglicherweise kommunizieren sie auf Ebenen die wir nicht wahrnehmen können und wir haben deswegen noch nichts von ihnen mitbekommen.“ Während einer enthusiastischen Ausführungen kam Jaik nicht umhin immer wieder Jasons Augen zu mustern. Versteckte sich dahinter ein ebensolches Bewusstsein? Konnte er sich deswegen an nichts erinnern? Warum war es ihm nur so unangenehm danach zu fragen was es mit seinen Augen auf sich hatte. Solche Scheu hatte er doch sonst nicht wenn er etwas Interessantes beobachtete. Es würde ihm doch sowieso keine Ruhe lassen.
Jaik schob dieses seltsame Gefühl beiseite, streckte entschlossen das Kinn hervor und beschloss sich einfach nicht mehr irritieren zu lassen. „Ähm...“ Keine zwei Sekunden später strich seine Hand verlegen über seinen Nacken. „Mir ist aufgefallen das deine Augenfarbe sehr der Farbe des Hexagons ähnelt. War die schon immer so...außergewöhnlich?“ Wenn er nur ein bisschen lauter gewesen wäre seine Mission fast geglückt! Aber so konnte Jaik es zumindest als Teilerfolg verbuchen.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Mi 17 Okt 2018 - 23:22
 
Jaik schien Jasons Idee für gar nicht so abwegig zu halten. Tatsächlich stimmte Jason Jaik in allen Punkten zu, die er aufzählte. Das Problem waren also nicht die Möglichkeiten in diesem schier unendlichen Universum, sondern die Grenze des menschlichen Horizonts, die Beschränktheit ihrer Vorstellung. Wobei Jason schon ein gewisses Verständnis für den Wunsch nach Grenzen der Möglichkeit hatte, immerhin wäre solch ein Wesen wie Jaik es beschrieb ziemlich mächtig und gewiss angsteinflößend für solch schwache Wesen wie Menschen. Vielleicht war diese gedankliche Grenze also eine Schutzfunktion des menschlichen Verstands, damit keiner ausrastete. Gut, es gab immer Ausnahmen, aber wenige. Wer es trotzdem wagte über diese Grenze zu gehen, wurde zuweilen als verrückt bezeichnet, doch Jason sah einen deutlichen Unterschied zwischen verrückt und genial und eines war Jaik definitiv nicht: verrückt.
Jason hatte bei Jaiks Ausführungen die ganze Zeit über zustimmend genickt und erst als Jaik sich selbst unterbrach und plötzlich verlegen zu werden schien, hoben sich Jasons Augenbrauen erwartungsvoll. Allerdings blieb dieser Gesichtsausdruck nicht lange, denn als Jaik ihn gerade heraus fragte, ob seine Augenfarbe schon immer so außergewöhnlich war, wechselte Jasons Gesichtsausdruck zu verdutzt, bevor er vor Scham rot anlief und sich zwingen musste die Augen auf Jaik zu behalten. Nach ein paar weiteren Sekunden kam Jason die Idee, dass Jaik vielleicht gar keinen Hirnschaden hatte, sondern tatsächlich ihn angesehen hatte und zwar genau deswegen. Er fand seine Augenfarbe wohl so ungewöhnlich, obwohl er selbst goldgelbe Augen besaß, dass er ihn deswegen immer wieder angesehen und dabei sein Gesprächsthema für einen Moment vergessen hatte. Das erklärte natürlich einiges, beruhigte Jason allerdings so sehr, dass er sogar ein leichtes Lächeln hin bekam.
"Ach, so. Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, was los ist, also... warum du immer zu mir schaust.", gab Jason verlegen lachend zu und fuhr sich mit den Finger durch die Haare am Nacken, "Naja... solange ich mich erinnern kann ist sie so. Wahrscheinlich sind es winzige Ablagerungen meiner Energie in der Iris, die es dann leicht verändern. Aber die Farbe habe ich nicht festgelegt, die habe ich einfach übernommen. Ich glaube in meinem Blut würde man auch ein paar dieser Partikel finden, auf jeden Fall in meinem Rückenmark, das gehört nämlich größtenteils zu mir. Wie ist das eigentlich bei dir? Ich meine du hast ja auch eine ziemlich besondere Augenfarbe. Ist das deine echte oder Teil deiner Tarnung?"


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Do 18 Okt 2018 - 0:04
 
Ertappt zog Jaik zischend die Luft ein. Seine Observation und der fragwürdige Effekt den diese auf ihn gehabt hatten war also nicht unentdeckt geblieben. Doch das würde sich jetzt bestimmt ändern wenn er Antworten erhielt. Dann würde das auch sein Körper realisieren und endlich damit aufhören eine unnötige Menge an Blut in sein Gesicht zu pumpen. Seit wann wissenschaftliche Neugierde etwas wofür man sich schämen sollte?
Die Antwort befriedigte seinen Wissensdurst zwar nur zum Teil, aber immerhin war er jetzt auf dem gleichem Stand wie Jason. Es blieb nur fraglich was Jason mit „schon immer“ genau meinte. Schloss das auch den Zustand vor der Übernahme dieses Körpers ein?
Jaik musste abermals warten, denn Jason fragte im Gegenzug nach seiner Augenfarbe. Der blonde Pilot seufzte. Nein, das war garantiert nicht Teil seiner Tarnung, sondern ein Zeugnis davon wie schlecht es um seine Metamorphose-Fähigkeiten bestellt war. Schließlich war fast nichts an seinem Körper Tarnung. „Das ist meine echte. Meine Mutter behauptet das es das geschmolzene Metall der Waffen sind mit denen meine Vorfahren gekämpft haben.“ Er zeigte einer ziemlich eindeutigen Geste und einem genervten Augenrollen was er von dieser Theorie hielt. Er war über den Punkt hinaus an dem er sich über den Schwachsinn den seine Mutter von sich gab ärgerte. Was diese Eigenschaft anging konnte er sich zum Glück leicht eine Erklärung zusammen reimen. „Ich schätze es sind Metalleinlagerungen, vermutlich Gold oder Kupfer. Sie reflektieren schwaches Licht und ermöglichen damit in der Dunkelheit ein besseres Sehen. Vergleichbar mit den Augen von Katzen. Die Kall haben es noch nicht geschafft sich über den Jäger und Sammler-Status hinaus zu entwickeln. Landwirtschaft scheint die letzte große Entdeckung gewesen zu sein. Sie sind noch auf solche Eigenschaften angewiesen um ihr Überleben zu sichern.“ Wie immer wenn er von einer Hälfte seiner Genetik sprach schloss er sich selbst nicht mit ein. Er war kein Kall. Er war auch Djaknier. „Ich würde sie verstecken, aber...ach, ich schätze Metall ist einfach zu schwer umzuwandeln.“ Mit einem Schulternzucken schüttelte er das unliebsame Thema einfach ab und wandte sich lieber Jasons Art zu. Die wurde nämlich immer interessanter. „Meinst du damit das du die Augenfarbe von der Gestalt mit der du eine Symbiose eingegangen bist übernommen hast? Hast du überhaupt etwas an der Gestalt geändert?“ Langsam fing Erins wirre Geschichte an Sinn zu machen, ihre Ängste wurden dadurch allerdings nur noch irrationaler.


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BeitragThema - Re: Gebäude 7, Wohneinheit 1 [Flt Lt Jaik Hoffman]   Do 18 Okt 2018 - 21:48
 
Plötzlich machte Jaik ein Gesicht, als hätte Jason ihn bei einer verbotenen Sache erwischt. Einerseits verstand Jason nicht ganz, wieso sein Freund jetzt so rot vor Scham wurde, immerhin war doch nichts dabei etwas Interessantes zu betrachten und darüber zu sinnieren, auch wenn er selbst das Objekt dieser Neugierde war. Das wiederum ließ ihn sich geschmeichelt fühlen und Jaiks Faszination als Lob sehen. Trotzdem war es ein etwas seltsames Gefühl für etwas bewundert zu werden.
Als Jaik daraufhin erzählte, was seine Mutter für den Grund seiner goldenen Augenfarbe hielt, konnte sich Jason ein etwas lächerliches Auflachen nicht verkneifen. Allerdings schlug er gleich darauf die Hände vor den Mund, als wolle er sein unangebrachtes Grinsen verstecken. Es war sowieso besser nicht über sowas zu lachen. So wie Jason Jaiks Eltern einschätzte, wäre sein Auflachen wahrscheinlich als persönliche Beleidigung gewertet worden. Allerdings hielt Jaik mit seiner Ablehnung gegenüber seinen Eltern auch nicht gerade hinter dem Berg. Jason hob sogar etwas überrascht die Augenbrauen, als Jaik einmal wieder erzählte wie unterentwickelt die Völker seiner Eltern waren. Doch dann schwenkte Jaik wieder zurück auf sich und Jasons Augenbrauen senkten sich wieder, ebenso wie seine Hände, denn nun war sein Lächeln durchaus angebracht.
"Ach, naja, hier in Cadysa braucht man nicht alles von sich verstecken, vor allem nicht, wenn es eigentlich etwas schönes ist.", meinte Jason und lächelte Jaik breit zu, während er ein ganz klein wenig rot wurde, "Also ich mag deine Augen. Sieht ziemlich cool aus, irgendwie mysteriös."
Jason lachte etwas verlegen und ließ Jaik dann das Thema wieder auf ihn lenken. Aber plötzlich stockte Jason, als Jaik das Wort Symbiose in diesem Kontext benutzte. Er hatte doch Jaik noch gar nicht die Sache mit Jason erzählt, also woher... oder war es nur Zufall? Jasons Augen verengten sich zu Schlitzen, deren Blick forschend auf Jaiks Gesicht lagen. Er musterte einige Sekunden lang Jaiks Gesichtsausdruck und dann speziell seine Augen. Was wusste er?
"Habe ich dir eigentlich schon mal genau erzählt, wie es dazu kam, dass ich ein Mensch wurde? Im Detail?", hakte Jason nun nach.


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