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 Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382

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per ardua ad astra

BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 20:48
 
Wirklich scharf war Jaik nicht darauf seine verkümmerten Fähigkeiten zur Schau zu stellen. „Die Augen sind schon das interessanteste, glaub mir.“ Er empfand seine richtige Gestalt nicht einmal als schlimm, sie war schlichtweg langweilig und unterschied sich kaum von seiner derzeitigen. Aber er konnte auch sehen wie neugierig Jason war. Verdammt, er hatte wirklich eine Schwäche für dieses besondere Funkeln in seinen Augen. Wie konnte er einem Wissenshungrigem etwas vorenthalten? Er würde genauso, wahrscheinlich noch viel penetranter, danach fragen wie Jason. „Du wirst enttäuscht sein, selbst wenn es klappen sollte.“ ,warnte er und zog seinen Arm von Jasons Schulter um ihn auf sein angewinkeltes Knie abzulegen. Jaik schloss die Augen und rief sich die ganzen erfolglosen Trainingsstunden in Erinnerung die seine ersten Lebensjahre geprägt hatten. Das war solange gegangen bis Teagan alt genug war um an seine Stelle zu treten. Innerhalb kürzester Zeit hatte sie es geschafft innerhalb eines Wimpernschlags ihre gesamte Gestalt zu verändern.
Es fühlte sich genauso an wie damals. Er kam sich affig vor. Als würde er versuchen chemische Prozesse mit seinen Gedanken in Gange zu setzen. Letztendlich musste es genau das sein. Aber was waren das für Prozesse? Sein Vater war der talentierteste Gestaltwandler seines Planeten gewesen, aber das konnte er ihm natürlich nicht erklären.
Jaiks Ohren waren in ihrer ursprünglichen Gestalt viel größer. Wo sollte er die Materie hernehmen um sie zu erschaffen? Sie konnte doch nicht einfach aus dem Nichts kommen. So funktionierte Chemie nicht. Die Versuche bei denen es funktionierte schienen Glückstreffer zu sein.
Letztendlich war es viel einfacher für Jaik eine Tarnung aufrecht zu erhalten als seine wahre Natur zu offenbaren. Auch dieses Mal war der Ergebnis mangelhaft. Das merkte Jaik sobald er seine Ohren abtaste und feststellte das sie ihre Spitzen lediglich ein länger geworden waren und knapp aus seinen zerzausten Haaren heraus ragte. „Sieht man etwas?“ ,fragte er skeptisch und blickte Jason mit seinen leicht veränderten Augen an. Das Weiß war komplett verschwunden, die goldenen Iriden waren nun von einem tiefen Schwarz hinterlegt.„Du musst dir die Ohren fünfmal so lang vorstellen und wenn das mit den Augen geklappt hat...dann war's das schon.“ Jaik lächelte entschuldigend, er hatte bestimmt etwas spektakuläreres erwartet und er konnte es ihm nicht verdenken. Verbittern ließ das den jungen Studenten jedoch nicht. „Aber zumindest beweist dass, das auch äußere Faktoren Einfluss auf die Genetik nehmen. Meine Eltern sehen nämlich eigentlich nicht so menschlich aus und Teagan....Teagan ist ein verdammter Reptiloid. Sie ist übrigens genauso aggressiv wie einer. Hat früher ständig meine Klassenkameraden gebissen.“ Seinem Ruf hatte das natürlich nicht geholfen, doch zu dem Zeitpunkt an dem seine fünf Jahre jüngere Schwester angefangen hatte seine Schule zu besuchen war er über dem Punkt an dem ihn das kümmerte lange hinaus gewesen.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 21:45
 
Jaik schien wenig überzeugt von der Idee und dämpfte fürs erste Jasons Erwartungen ab, bevor er es dann doch wagte. Jasons Grinsen verschwand, doch dafür musterte er nun jede einzelne Sekunde interessiert Jaiks Gesicht. Während Jaik seine Augen schloss, drehte sich Jason etwas zu ihm, um auch die gesamte Veränderung bewundern zu können, sollte sie den ganzen Körper erfassen. Jetzt saß er Jaik praktisch gegenüber und beobachtete die Anstrengungen seines Freundes seine wahre Gestalt hervor zu rufen. Jasons Augen wurden zu Schlitzen. Zuerst merkte er überhaupt keine Veränderung, doch dann krochen plötzlich die Spitzen von Jaiks Ohren durch seine goldene Mähne und sofort wurden Jasons Augen groß. Er wartete auf noch eine Veränderung, aber das schien es tatsächlich schon gewesen zu sein.
Jaik fragte ihn, ob man etwas sehen konnte. Offenbar unterschied sich Jaiks Gestalt tatsächlich sehr wenig von seinem wahren Aussehen. Ein Lächeln konnte sich Jason jedoch trotzdem nicht verwehren, dafür sah es einfach zu amüsant aus wie Jaik über seine veränderten Ohren tastete. Als Jaik daraufhin seine Augen öffnete, zuckte Jason kaum merklich zusammen vor Überraschung, nur um dann mit geweiteten Augen und leicht offener Kinnlade Jaiks nun schwarz eingefasste Drachmen zu bewundern.
"Wow.", entfuhr es Jason leise ohne es wirklich bewusst wahr zu nehmen.
Er bekam nur entfernt mit wie Jaik weiter sprach, über Genetik und seine Eltern und seine Schwester und Reptilien... Ab und zu wurden Jasons Augen für eine kurze Sekunde schmaler, nur um dann wieder fasziniert hin zu starren. Irgendwann beugte er seinen Oberkörper nach vorne, stützte sich mit den Händen auf seinen Oberschenkeln ab und inspizierte Jaiks Augen genauer. Ab jetzt war sein Blick fast schon fachmännisch prüfend, allerdings wohlwollend. Ein Funke Faszination war immer noch auszumachen.
"Ich nehme mal an, dass du die Augen deines Vaters hast oder? Ein Reptil-Humanoid hätte sicher andere Pupillen oder? Wobei...", meinte Jason und hielt dann doch inne, um nochmal seine These durch weitere Beobachtung zu überprüfen, "Ist auf jeden Fall sehr... interessant."
Nun lehnte Jason sich wieder zurück und legte seinen Kopf leicht schief, um nun auch die Ohren etwas eingehender zu begutachten.
"Aber ganz ehrlich, ich wüsste nicht, was die ESA daran stören könnte. Scheint lediglich eine Äußerlichkeit zu sein.", fügte Jason hinzu und beendete nun seine Untersuchung, um Jaik aufmunternd zuzulächeln, "Ich meine dann müssten sie auch alle Leute mit schiefen Nasen und Unterbiss nicht rauf lassen."
Jason lachte kurz auf, verstummte dann aber schnell wieder.
"Damit meine ich jetzt nicht, dass das negativ ist oder hässlich. So war das nicht gemeint!", lenkte er schnell ein und wirkte für einen Moment etwas erschrocken, ehe er verlegen lächelte, "Eher im Gegenteil. Mit dem schwarzen Hintergrund sehen deine Augen aus wie zwei Venusss...ss...e? Veni?"


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 23:42
 
Auf einmal war Jason wieder ganz nah. Jaik blieb nur zu hoffen das er so stark auf seine Augen fixiert war das er die roten Wangen darunter nicht bemerkte. Er hatte keine andere Wahl als Jasons staunenden Gesichtsausdruck zu mustern. Das unheimliche Gefühl in seiner Magengegend war wieder da. Eigentlich mochte er es sehr wenn er es schaffte Jason zu faszinieren, aber diese Situation war ihm nicht geheuer. Er lief noch Gefahr wieder auf dumme Ideen zu kommen.
Jede Art von Spekulation kam ihm nun ganz Recht, selbst wenn es um die Person ging mit der er am wenigsten zu tun haben wollte und der ihm den größten Teil seines Aussehens vererbt hatte. Doch eine wichtige Sache zählte da zum Glück nicht zu. „Nein, die Augen sind von meiner Mutter. Mein Vater ist das Reptil. Meine Mutter eine Katze wenn man so will.“ Zumindest war dass das Tier auf diesem Planeten das die meisten Eigenschaften mit ihrem Volk teilte. Inklusive der reflektierenden Augen. Wurde Jason denn nicht von seinem eigenen Licht geblendet wenn er ihn so dicht inspizierte?
Jaik lachte als Jason nach einer Mehrzahl für ihre felsige Nachbarin suchte. Das lenkte ihn ein bisschen von seiner Befangenheit ab. „Sonnennahe Gesteinsplaneten?“ ,schlug er lächelnd einen Kompromiss vor. „Um ehrlich zu sein identifiziere ich mich nicht besonders stark mit diesem Aussehen. Ich finde es ist nichts was mich großartig definiert.“ Er war doch sowieso immer nur „etwas dazwischen“ und gehörte keiner Art wirklich an. Da konnte er genauso gut bei dem blieben was er kannte.
Außerdem ist es vermutlich besser wenn nicht die ganze Geschichte ans Licht kommt. Ich glaube ich nicht das die ESA den Sohn eines außerirdischen Kriegstreibers und einer interstellaren Deserteurin anstellen würde.“ ,gluckste er. Die Qualitäten mit denen er glänzen konnte musste er sich schon selbst erarbeiten.
Jaik lockerte sein Haltung etwas, wandte seine Oberkörper wieder in Jasons Richtung und beugte sich neigte sich ihm kaum merklich entgegen. „Was ist mit dir? Wenn du die Möglichkeit hättest in deine ursprüngliche Gestalt anzunehmen ohne dabei dein komplettes Umfeld zu verstrahlen, würdest du es tun?


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 1 Nov 2018 - 10:10
 
Jaik korrigierte Jason, dass er eher die Augen seiner Mutter hatte, da sie eher einer Katze glich im Gegensatz zu seinem Vater, der wohl der Reptilienteil in der Familie war. Jason wusste zwar wie wenig Jaik für seine Eltern übrig hatte, aber Jason hätte ihre wahren Formen zu gerne gesehen. Allein schon zu wissen, dass es noch andere Aliens gab beruhigte ihn ungemein, aber sie dann noch zu treffen erst recht. Allerdings hatte er nicht vor diesen Vorschlag zu machen, dafür war Jaik seiner Familie gegenüber viel zu negativ eingestellt.
Jason blickte seinen blonden Freund etwas ungläubig an, als dieser meinte, er könne sich wenig mit diesem Aussehen identifizieren und dass er der Meinung war, dass ihn nichts sonderlich definierte. Schon hatte Jason den Mund offen, um einen Satz der Widerworte zu geben, doch zuerst ließ er Jason zu Ende reden.
"Also erst einmal...", begann Jason und wirkte jetzt beinahe selbstbewusst, wenn auch ein klein wenig verärgert, "...ich verstehe zwar, dass du diese Gestalt nicht sonderlich magst, aber das ist so unglaublich menschennah, dass du dich wirklich nicht beschweren kannst. Ohne Hülle würdest du mich kein Stück wiedererkennen. Außerdem wer hat dir bitte weis gemacht, dass dich nichts besonderes definiert? Ich meine allein deine Augen sind etwas besonderes, selbst hier in Cadysa, und deine Löwenmähne übersieht man in der Masse auch nicht gerade. Positiv gemeint. Obendrein solltest du dich wirklich nicht nach Äußerlichkeiten richten. Ich kenne genügend Leute in der Uni, die recht interessant aussehen, aber genauso gewöhnlich sind wie alle anderen auch. Das bist du nicht! Du bist... anders, besonders, du stichst heraus und das finde ich etwas gutes. Du hast es schon mal richtig gesagt: meistens ist man von Schafen umgeben und was willst du lieber sein? Einfach du oder eines dieser Schafe? Wenn mich der ganze Mist in den letzten Monaten etwas gelehrt hat dann, dass es praktisch unsere heilige Pflicht ist unserem eigenen Weg zu folgen und uns zu profilieren. Wir sind kein Neuaufguss unserer Eltern oder Vorbilder und bloße Produkte. Wir bestimmen, wer wir sind und wenn man sich wie ein Schema F Mensch gibt, dann hat man auch die Behandlung eines Schema F Menschen verdient. Diese Leute gehen unter, früher oder später. Gut, du musst nicht vor allen Leuten, vor allem nicht vor der ESA alles von dir offen zur Schau tragen, das würde dir selbst auch schaden, aber sei doch einfach du selbst. Du bist schon definiert genug, deswegen mag ich dich doch. Ich wünschte ich wäre nur halb so... interessant wie du. Ich versuche so langsam meinen Weg zu finden und zu ergründen, wer ich bin, aber wahrscheinlich würde ich nie so... original sein wie du. Vielleicht, wenn ich diese Hülle abwerfen würde, aber ich hänge an ihm. Aber wäre es irgendeine Hülle und ich könnte wirklich ohne anderen zu schaden meine wahre Gestalt annehmen, würde ich trotzdem nicht mit ihr herumlaufen. Ich meine ich wäre nicht mehr als eine wandelnde Neonblase. Du könntest nicht erkennen, ob ich wütend oder traurig oder freudig bin, weil ich gar keine Gesichtsmuskeln und bewegliche Augenlider hätte. Ich könnte dir nicht das hier sagen, weil ich keine Stimmbänder hätte. Ich könnte dich lediglich mit meinen Antennen berühren, aber die Flut an Wissen, die ich dir dann übermitteln würde, wäre so ungeheuer, dass du wahrscheinlich einen Schock bekommen würdest. Außerdem würde ich auffallen wie sonst was und ein normales Leben wäre allein schon wegen der genormten Größe aller Türen und Eingänge unmöglich. Ich muss mich also für ein Leben hier so oder so immer verändern. Du allerdings nicht. Vor allem nicht in Cadysa."


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 1 Nov 2018 - 23:40
 
Jaiks Blick wanderte zu seinen Knien. Seine Lippen verhärteten sich während er Jasons Worte auf sich wirken ließ. Gerade diese menschliche Ähnlichkeit war doch das Problem. Er wollte nicht immer wieder daran erinnert werden das die essentiellen Komponenten seiner Spezies bei ihm unterentwickelt waren. Er war zu schwächlich um in der rauen Welt der seiner Vorfahren zu überleben. Die Worte die er vor zehn Jahren von seiner Mutter erlauscht hatte kratzten noch immer an seinem Stolz. Das sein Vater sein menschliches Aussehen als persönliche Beleidigung sah hatten ihm zahlreiche verbitterte Seitenblicke schon längst verraten. Aber seine Mutter hatte ihn immer unterstützt. Sie hatte sich bemüht Begeisterung für seine kindlichen Raumschiff-Pläne und seine astronomischen Entdeckungen zu zeigen, obwohl er genau wusste das sie es nicht verstand. Doch in Wirklichkeit hatte sie in ihm immer nur einen minderwertigen Schwächling gesehen mit dem sie unmöglich auf ihren Planeten zurück kehren konnte. An diesem Tag hatte Jaik Kallax von seiner Prioritätenliste gestrichen. Er schaffte es vielleicht nicht den Anforderungen einer primitiven Lebensform gerecht zu werden, aber die ESA konnte er von sich überzeugen. Viele Jahre hatte dieser Entschluss sein Kinn oben gehalten. Der Erste der wirklich erkannt hatte was in ihm steckte war Garreth gewesen, sein Squadron Leader. Als Jaik, der Außerirdische hatte er nicht viel vorzuweisen. Dafür aber als Jaik, der Pilot.
Ich möchte nicht deswegen heraus stechen.“ ,stellte er murmelnd klar. Er konzentrierte sich lieber auf die Talente die Jason hervorhob, als auf seine Vergangenheit. Stück für Stück zuckten seine Mundwinkel in die Höhe. Das waren alles Dinge die er sich selbst erarbeitet hatte, selbst seine wuscheligen Haare waren sein eigener Verdienst. Jeden Tag gab er sich viel Mühe damit sie nicht stumpf herunter hingen und er sich an die humanoide Gestalt seines Vaters erinnert fühlte wenn er in den Spiegel blickte. Er bestimmte wer er war und nicht seine Gene. Dafür brauchte er keine riesigen Ohren.
Jaik löste seine Augen allerdings erst von seiner Hose als Jason von seiner ursprünglichen Form erzählte. Seine Augen wurden groß. Sein Mund zog sich vor lauter Stauen zusammen. Das war genau das was er sich erhofft hatte! Jason war wirklich ein kognitiv hochentwickeltes Wesen wenn er nicht einmal Stimmbänder brauchte um zu kommunizieren. Weshalb sollte er sich darum scheren das er zu den Kall, Djakninn und Menschen einfach nicht passte, wenn er sich mit jemanden mit Jason auf einer Wellenlänge befand? Das möglicherweise nicht einmal Worte nötig waren um zu kommunizieren und er die Limits seines Gehirns austesten könnte klang...phänomenal!
Wirklich? Solltest du diesen Körper jemals ablegen müssen wir das unbedingt ausprobieren! Ein Schock geht vorbei.“ Nicht zum ersten Mal drängte eifriger Tatendrang seine eigenen inneren Konflikte tief in die dunkle Ecke um dann für lange Zeit nicht mehr angerührt zu werden. Er verarbeitete lieber gerade die großartigen Neuigkeiten. Und Jason behauptete nicht interessant zu sein? „Jay, du bist die interessanteste Person die ich kenne. Warum sollte ich sonst so viel Zeit mit dir verbringen?“ Teilweise war er sogar ein bisschen zu interessant, vor allem was gewisse Körperteile anging. Aber darum machte Jaik sich nun lieber keine Gedanken.
Du dürftest nur gerne mal öfter aus dir heraus kommen, so wie jetzt gerade.“ ,forderte Jaik mit einem hoffnungsvollen Grinsen auf. Allerdings sollte er dieser Bitte natürlich nicht allzu rasant nachkommen, denn eigentlich machte es ihm ziemlich viel Spaß Jason langsam aus seinem Schneckenhaus zu locken und nach Dingen zu suchen die ihn faszinieren könnten.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 0:44
 
Jaik wirkte bei dem ganzen Thema etwas nieder geschlagen, doch Jason legte keine Pause ein und behielt seinen Redefluss bei bis er wirklich alles gesagt hatte. Ihm war nicht entgangen, dass Jaik sofort aufgesehen hatte, als es plötzlich wieder um Jasons wahre Gestalt gegangen war. Er hatte zwar gemerkt, dass Jaik ein starkes Interesse daran hatte, aber offenbar war es noch stärker als gedacht. Es war beinahe wie ein Zauberspruch, um Jaiks Aufmerksamkeit sofort für sich zu gewinnen. Wenn es so leicht war, dann würde er das immer machen, wenn Jaik bedrückt war oder traurig oder wütend, auch wenn er ihn bis eben noch nie so erlebt hatte.
Bei der Erwähnung von seinen Antennen machte es bei Jaik sichtbar klick und sofort sprang er auf den Zug auf. Er stellte sich sogar freiwillig für Testzwecke bereit, was Jason erst etwas ungläubig und besorgt dreinschauen ließ, ehe er belustigt auflachte und leicht den Kopf schüttelte. Natürlich würde er diesem Wunsch gerne nachkommen, wenn sich die Gelegenheit ergab. Vielleicht sogar... Ihm kam eine Idee, die er allerdings vorerst zurück stellen musste, denn Jaiks nächste Worte ließen ihn die Augen aufreißen und die Luft anhalten. Er war für Jaik interessant? Sogar interessanter als sonst jemand? Das war auch der Grund wieso er so gerne mit ihm zusammen Zeit verbrachte? Einen Moment später blinzelte Jason perplex, zog dann ungläubig die Augenbrauen zusammen und senkte nachdenklich seinen Blick, um darüber nachzudenken, ob er vielleicht doch nicht so gewöhnlich oder wenn anders dann negativ war.
Jason hob wieder seinen Blick und wollte schon um nähere Informationen bitten, da setzte Jaik noch einen Satz hinter den letzten, der Jason sofort wieder verstummen und den Blick senken ließ, bevor er dann rot anlief vor Scham und sich verlegen am Hinterkopf kratzte.
"Ich ähm... ich mag es nur nicht, wenn ein wundervoller Mensch sich schlecht redet. Das habe ich so lange bei mir selbst gemacht. Umso mehr hasse ich es bei anderen. Ich weiß, dass es nicht leicht ist sich selbst zu akzeptieren wie man ist, ich lerne es ja selbst erst langsam, aber...", meinte Jason und zögerte kurz, ehe er mit etwas mehr Mut den Blick wieder zu Jaik hob, "... manchmal braucht man einen Freund, der einem klar macht, wo man Denkfehler macht. Man sieht es selbst nicht immer, aber ein zweites Paar Augen hilft einem sich selbst auch besser zu verstehen. Auch wenn ich absolut nicht verstehe, was du an mir so interessant findest. Mal abgesehen davon, dass in mir ein Gehirn ruht, das einem Kernreaktor gleich kommt."
Jasons Blick ging nachdenklich zur Seite und er kratzte sich beiläufig am Hals.
"Ich ähm...", begann Jason zu stammeln und lächelte dann plötzlich, als er seinen Blick wieder zu Jaik hob, "Ich weiß wir sind Freunde und verstehen uns gut, aber... würdest du dir wirklich eine Verbindung zutrauen? Ich meine, dann könnte ich dir klar machen, was ich meine und fühle, aber... naja, es wäre ziemlich... intim? Es ist nicht so wie Sprache, wo es mehrere Interpretationsmöglichkeiten gibt. Es ist die ungeschminkte Wahrheit, meine reinen Gedanken und Gefühle. Ich weiß nicht, ob ich das jetzt sofort hinbekommen würde, vor allem nicht mit dem Blutzuckerspiegel, aber wenn es dich mal interessiert... naja, versuchen könnte man es mal. Vor allem wenn wir das Gefühl haben dem anderen nicht klar machen zu können, was wir meinen. Es geht nämlich auch in beide Richtungen."
Beim letzten Satz senkte Jason wieder den Blick und sprach fast so leise, dass man den Satz fast kaum gehört hätte.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 2:21
 
Jaiks Kopf fragend zur Seite. Wundervoll? Hatte ihn Jason gerade wirklich so beschrieben? Für diesen Kontext klang es in seinen Ohren doch ein wenig hochgestochen. Sobald er wieder in seiner Wohnung war sollte er dieses Wort dringend nachschlagen, dann würde es bestimmt mehr Sinn ergeben.
Genauso schwer fiel es ihm nachzuvollziehen warum Jason sich lange Zeit schlecht gedacht hatte. Womit denn? Jaik fiel auf die Schnelle nicht einmal etwas ein was er für derartige Gedanken verwenden könnte. Ging es wirklich nur darum das er seine Zeit teilweise für die falschen Prioritäten geopfert hatte? So etwas passierte. Jaik hatte selbst zahlreiche Stunden dafür verschwendet die Stringtheorie im Detail zu verstehen um das am Ende heraus zu finden das er sich wahrscheinlich auf eine falsche Fährte versteift hatte.
Als Jason dann auch noch anzweifelte interessant zu sein musste Jaik die Stirn runzeln, halb skeptisch, halb amüsiert. Natürlich war sein Gehirn ganz besonders spannend, aber das war nicht alles. Es war letztendlich das Zusammenspiel das ihn faszinierte.  „Der Saturn ist auch nicht nur wegen seinen Ringen faszinierend.“ Schon so oft hatte er er Jason von diesem Planeten vorgeschwärmt ohne sein offensichtliches Merkmal überhaupt zu erwähnen. Wenn Jaik schon zu seinem persönlichen Rezensent ernannt wurde fing er am besten gleich damit an.
Schließlich war der Posten sehr gut bezahlt. Ihm wurde ein im wahrsten Sinne es Wortes bewusstseinserweiterndes Erlebnis angeboten. Vor lauter Aufregung biss Jaik sich auf die Unterlippe. Seine Finger tippelten unruhig auf den Boden um seiner Begeisterung irgendwie Raum zu geben. „Ja, bitte!“ ,stimmte er zu bevor er über die Konditionen nachdachte. Er würde einen Einblick in Jasons Denkweise erhalten! Im Gegenzug musste er zwar seine Gedanken Preis geben, aber ihm fiel sowieso nichts ein das er vor Jason geheim hielt. Außer das er vorhin versucht hatte...Oh. Sofort erstarrte Jaik wie ein Reh das sich nachts auf eine Autobahn verirrt hatte. Seine immer noch gespitzten und leicht vergrößerten Ohren zuckten sogar in Alarmbereitschaft. Vielleicht sollte er doch erst einmal in seinem Kopf aufräumen bevor er Jason da rein ließ. „Aber...nicht jetzt...immerhin wissen wir nicht ob wir gleich durch Raum und Zeit gepustet werden.“ Ein verlegenes Lachen entwich seiner Kehle. Seine Augen weigerten sich partout einzustimmen, sondern testeten lieber weiterhin ihre maximale Spannweite aus. Seine Lippen brauchten ein paar Anläufe ehe sie sich zu einem Lächeln lockerten, überwanden sich jedoch schließlich. „Wenn du willst koche ich vorher nochmal für dich, dann sollte das mit dem Blutzucker kein Problem sein.“ Und er könnte sich am Morgen davor Stundenlang mit der Theorie der Quantenmechanik auseinander setzen damit seine Gedanken voll mit Formeln waren wenn Jason einen Blick hinein wagte. „Hast du kein Problem damit?“ ,fragte Jaik verlegen um von sich abzulenken.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 10:37
 
Jason hatte kaum ausgesprochen, da kam sofort ein "Ja, bitte." aus Jaiks Mund geschossen und ließ den Medizinstudenten etwas perplex dreinschauen. Hatte Jaik denn gar kein Problem damit ihm seine Gedanken und Gefühle offen zu legen? Offenbar nicht, was Jason an seiner vorigen Theorie, sein Freund hätte vielleicht doch versucht sich absichtsvoll ihm zu nähern, zweifeln ließ. Wenn Jaik bereit war ihm so viel offen zu legen, dann konnte dort drin nicht eine Sache sein, die er ihm nicht zeigen wollte und so wie Jason die Menschen kannte, verheimlichten sie lieber ihre Gefühle oder sprachen sie offen aus, aber ließen sich praktisch nie alles aus der Nase ziehen bzw. aus dem Gehirn wie in dem Fall.
Was jedoch gegen eine sofortige Verbindung sprach war die aktuelle Situation. Draußen stürmte es nämlich immer noch wie verrückt und wenn sie hier noch fest saßen war es vielleicht gut einfach Ruhe zu bewahren und nicht unnötig herum zu experimentieren. Jaik schlug vor es auf ein anderes Mal zu verschieben, wenn sie wieder bei ihm waren. Dann könnte er nämlich auch das Problem mit Jasons Blutzucker lösen.
"Ja, stimmt. Gut, dann machen wir das so. Ich hatte jetzt auch nicht vor es unbedingt hier und jetzt zu machen.", stimmte Jason zu und lächelte dann etwas verlegen, "Ich sollte vorher sowieso nochmal ein bisschen trainieren, bevor wir das machen."
Es war einfach besser organisiert an sowas heran zu gehen. Es gab viel zu viele Risiken, wenn man sich bei sowas einfach gedankenlos hinein stürzte. Trotzdem hatte Jaik zugestimmt, auch wenn Jason noch gar nicht die möglichen negativen Folgen erwähnt hatte. Was ihn jedoch interessierte war, ob Jason damit irgendein Problem hätte.
"Ähm... nein, nicht direkt.", meinte Jason nach kurzem Überlegen, "Ich denke, wenn es nur um ein Problem oder Missverständnis geht, das in der jetzigen Situation herrscht, dann wäre das sehr hilfreich. Ich will dir jetzt nicht unbedingt meine ganze Lebensgeschichte zeigen, obwohl ich denke, dass wir das irgendwann machen könnten. Aber ja, nicht heute. Ich will nur nicht, dass wir uns wegen irgendetwas falsch verstehen und dann vielleicht zerstreiten, weil wir aneinander vorbei reden. Da gebe ich lieber ein paar Gedanken und Gefühle preis, bevor sowas unsere Freundschaft zerstört."


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 20:43
 
Was für Jaik ein spannendes Experiment war schien für Jason eher einen Notfallplan zu sein. Allerdings sah Jaik überhaupt keine Notwendigkeit dazu. „Mach dir darum nicht so viele Sorgen, das würden wir bestimmt auch so geregelt bekommen. Solange du nicht versuchst mich davon zu überzeugen das Erde doch eine Scheibe ist..“ Sie würden bestimmt Meinungsverschiedenheiten haben, doch genauso so sicher war er sich das sie eher eine Lösung fanden bevor sie sich vollkommen zerstritten. Sie waren schließlich beide intelligente Köpfe und fundierte Diskussionen waren meistens etwas Gutes. „Ohne Dispute gebe es keine Wissenschaft.“ Jasons Denkweise interessierte ihn schon, aber nicht um Missverständnissen vorzubeugen.
Er konnte sich auf diese Sorge überhaupt nicht einlassen, stattdessen wurde er von einem Gähnen überrollt. Nach dem langem Sitzen machte sich die schlaflose Nacht bemerkbar. Häufig war Jaik so enthusiastisch das er das Schlafen einfach vergass und dann irgendwann von der Müdigkeit irgendwann hinterrücks erschlagen wurde. „Sorry, Birdbrain hat mich die ganze Nacht wachgehalten. Naja gut, ab fünf Uhr, davor war es der Neptun.“ Aber was blieb ihm auf anderes übrig? Der blaue Gasplanet ließ sich nicht häufig vor die Linse bringen und wenn man ihn erst einmal erwischt hatte packte man schließlich nicht gleich alles wieder zusammen. Zuhause hatte ihn der morgendliche Gesang seiner Rotkehlchen-Nachbarin erwartet. Es war also verzeihlich das er ein wenig dösig war. Wahrscheinlich war er deswegen auch auf so fragwürdige Ideen gekommen.
Aber natürlich, er war müde und Jason war ihm inzwischen einigermaßen vertraut! Es war vollkommen in Ordnung das er mehr körperliche Nähe suchte als sonst und sich dabei noch nicht einmal unwohl fühlte. Es war auch in Ordnung das er sich nun wünschte Jason würde sich wieder neben ihm an den Tank lehnen, gegen den Jaik nun seine Schläfe drückte. Gegen eine bequeme Kopfstütze hätte er nichts einzuwenden. Wenn er Jason lange genug bittend ansah würde er sich bestimmt erbarmen. Ein seliges, erleichtertes Lächeln erschien auf Jaiks Lippen. Endlich hatte er eine Erklärung für die seltsamen Vorgänge in seinem Kopf gefunden.
Ich hab ein paar grandiose Aufnahmen gemacht, willst du sie sehen?“ ,versuchte er seinen Freund in die gewünschte Position zu locken.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 22:02
 
Jaik war zwar begeistert über die Idee einer Verbindung gewesen, doch so wie Jason es verstand wollte er sie nicht, um Missverständnisse aus der Welt zu schaffen, die sah er sogar als völlig natürlich und sogar notwendig. Das deutete Jason dahingehend, dass Jaik generell an dem Phänomen interessiert war und nicht unbedingt um das, was Jason ihm zeigen würde. Zwar war Jason der Meinung, dass sie damit eine große Chance verpassten, doch er war ganz glücklich damit, dass Jaik wenigstens grundsätzlich nichts gegen die Idee hatte. Die Angst davor etwas von sich dabei preis zu geben schien bei Jaik nicht wirklich vorhanden zu sein, was Jason nur noch mehr an der Verbindung interessiert machte.
Ein weiterführendes Gespräch wurde dann jedoch von Jaiks Gähnen unmöglich gemacht. Tatsächlich war es schon etwas spät geworden und trotz allem wütete draußen noch der Sturm ohne Unterlass. Jason lachte und schüttelte leicht den Kopf, als Jaik erklärte, warum er etwas müde war. Was hatte er denn sonst erwartet? Gab es eigentlich überhaupt irgendetwas, das Jaik nicht für den Weltraum tat? Jason hatte das Gefühl, dass zu Jaiks Selbstliebe auch noch die Liebe zum Weltraum und seinen Mysterien kam. Mal wieder wurde ihm klar wie völlig unnötig und kleingeistig eine normale menschliche Liebe für diesen Kerl war. Sowas hatte er wahrscheinlich auch einfach nicht verdient! Für Jason war Jaik eine Art Koryphäe und er hatte sich ernsthaft gefragt, warum so jemand wie er keine gewöhnliche Beziehung hatte? Wie lächerlich! Als ob auch nur eines dieser Schafe ihm gerecht werden könnte.
Jason lächelte in sich hinein, während er das dachte und schwächte damit abermals seine vorige Vermutung zu Jaiks Näherungsversuch. Es war absurd davon auszugehen, Jaik hätte da wirklich etwas vor gehabt, egal ob er ihn jetzt interessant fand oder nicht! Deswegen scheute Jason sich auch überhaupt nicht recht dicht an Jaik heran zu rutschen und sich wieder an den Tank hinter sie zu lehnen, als Jaik ihm anbot ein paar Bilder vom Neptun zu zeigen.
"Klar, man sieht immer nur die vereinfachten Schaubilder, aber mich würde schon interessieren, wie er wirklich aussieht. Wie wir ja gesehen haben hat ja sogar der scheinbar langweilige Saturn krasse Sachen parat.", meinte Jason mit einem Lächeln und lehnte sich leicht an Jaik, um sich mit ihm die Bilder anzusehen.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 22:55
 
Keiner der Planeten ist langweilig!“ Jaik schaffte es allerdings nicht mehr seiner Empörung angemessen Luft zu machen, dazu war er zu träge...und zu glücklich das er Jason erfolgreich angelockt hatte. Vollkommen selbstverständlich legte er seinen Kopf auf die Schulter seines Kumpanen, schließlich war es seine Jacke in die er seine Wange gerade schmiegte. Er musste sich keine Sorgen machen das er schon wieder eine Grenze überschritt. Vertraute Gerüchte lösten wohlige Gefühle aus, alles ganz natürlich. Ein leises Brummen das erstaunlich einer zufriedenen Katze ähnelte verließ seine Kehle während er es sich gemütlich machte.
Auf den Schaubildern erkennst du aber viel mehr.“ ,schmunzelte Jaik und zückte sein Handy um die Aufnahmen heraus zu suchen die er heute morgen extra noch auf die Speicherkarte übertragen hatte um sie Jason später zu zeigen. Zum Vorschein kamen ein paar unscharfe Bilder eines blauen Punktes auf die Jaik sichtlich stolz war. „Du darfst nicht vergessen das der Neptun viel weiter von der Erde entfernt ist als die Sonne. Ihn ohne Sonde oder Observatorium sichtbar zu machen ist ziemlich aufwendig. Man muss das Licht das er von der Sonne reflektiert genau einfangen, das kann Stunden dauern.“ Das hier waren keine Aufnahmen die durch hochsensible Technik berechnet und möglich gemacht wurden, sondern alleine sein Verdienst. Deswegen war er so stolz darauf. Er hatte eine Verbindung hergestellt.
Nach Dutzenden, beinahe identischen Bildern tauchte ein zweiter Punkt auf. Wäre Jaik nicht schon vom Wischen halb eingedöst hätte sich seine Begeisterung an diesem Punkt ein weiteres Mal überschlagen. So blieb es bei einem stillem, seligen Lächeln. „Und das ist Triton, der größte Mond des Neptuns. Um circa vier Uhr hatte ich ihn vor der Linse.“ Seine Worte wurden zunehmend von Gähnen unterbrochen. Immer wieder musste er daran denken was für eine ausgezeichnete Kopfablage Jason war. Besser als jedes Kissen. Vielleicht sollte er ihn das nächste Mal anrufen wenn er mitten in der Nacht so eine große, spontane Entdeckung machte. Dann würde er im Anschluss vielleicht keine Einschlafprobleme wegen Birdbrain haben.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 23:18
 
Jaik protestierte, dass keiner der Planeten wirklich langweilig war und tatsächlich hatte er damit recht. Jason hatte das auch nicht wirklich ernst gemeint, doch Jaik schien nicht halb so empört wie gedacht, also ging er dieses Mal darüber hinweg. Vor allem war seine Aufmerksamkeit bald darauf völlig woanders. Jason war sich im ersten Moment extrem unsicher, ob es jetzt okay und problematisch war, dass sich Jaik so an ihn schmiegte, aber da sonst nichts passierte außer der Bilderschau, beließ er es nach einer Weile einfach dabei und versuchte sich gänzlich auf die Fotos zu konzentrieren. Gerade scharf waren sie nicht, aber er wusste ja wie weit weg der Neptun war und somit war er schon nicht abgeneigt. Vor allem so wie Jaik es beschrieb war es wohl stundenlange Arbeit gewesen diese Fotos zustande zu bekommen und wäre Jason vor Ort gewesen, er hätte sicher mit großen Augen gestaunt. Ob er Jaik sagen sollte, dass er bei der nächsten Planetenschau gerne dabei wäre? Erst einmal vielleicht nicht. Zuerst mussten sie die heutige Nacht überstehen und so wie Jaik gähnte, würde er sicher keine Einschlafprobleme bekommen. Jason jedoch war sich bei sich selbst da nicht so sicher. Ihm entging nicht, wie Jaik immer häufiger gähnte und auch sein Kopf auf Jasons Schulter schien mit jeder Minute schwerer zu werden, ebenso wie seine Bewegungen langsamer wurden. Sein letztes Kommentar zum Mond Triton von Neptun wirkte schon gar nicht mehr so enthusiastisch wie seine Frage am Anfang, ob Jason den Neptun sehen wollte. Jasons Blick wanderte zu Jaiks Gesicht, auf dem ein breites, seliges Lächeln lag, während seine Augenlider schon begannen nur noch halb hoch zu stehen. Einen Moment lang beobachtete Jason noch den schläfrigen Jaik, ehe er einen kurzen Blick auf die letzten Bilder warf.
"Vier Uhr... da wundert es mich nicht, dass du jetzt fertig bist.", meinte Jason mit leiserer Stimme und schaute dann wieder zu Jaik, "Sollen wir nach vorne gehen? Ich glaube im Wohnbereich gibt es eine Liege und... ich kann mir echt nicht vorstellen, dass nirgends eine Decke oder sowas ist. Ich schaue vielleicht nochmal nach. Vielleicht gibt es überall Fächer mit Dingen, die ich aber bisher noch nicht gefunden habe. Weil wenn wir schon hier bleiben müssen, dann möchte ich nicht nur ohne alles auf dem harten, kalten Boden schlafen."


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 2 Nov 2018 - 23:53
 
Jaiks Lider hatten ihn schon fast herab gesenkt als Jason ihn plötzlich mit seinen auf seinem Dämmerzustand riss. Allerdings war der schon soweit fortgeschritten das ein vollständiges Erwachen nicht mehr möglich war. Er musste sich eingestehen das das seine Energiereserven tatsächlich aufgebraucht waren und sie sich dringend einen bequemeren Platz zum Schlafen suchen mussten. Diesem wollte er seinem und Jasons Rücken nicht zumuten. Allerdings konnten sie auf keinen Fall sofort aufbrechen. Nicht bevor er Jason nicht das Beste gezeigt hatte.
Warte!“ Er griff nach Jasons von ihm abgewandten Arm. Seine trainierten Muskeln schafften es nur noch einen Bruchteil ihrer Kraft aufzuwenden. Sein Arm hing lediglich wie eine schlaffe Barriere vor Jasons Brust. Doch solange er ihn noch kurz hier behalten konnte war alles gut.
Er wischte ein paar Bilder beiseite bis er eins erwischte auf dem tatsächlich eine weiße Schliere über der blauen Oberfläche zu erkennen war. Ein weit, weit entfernter Sturm. Viel heftiger als der der draußen tobte. „Hier war die Einstellung perfekt. Das...“ Das langsame Wischen durch die folgenden Aufnahmen hatte ihn noch schläfriger gemacht. Jaiks Kopf sackte leicht zur Seite, das Handy glitt ihm aus den Fingern und seine Hand die eben noch Jason festgehalten hatte strich seinen Arm herab. Er dachte noch daran jetzt bloß nicht einzuschlafen, doch alleine schon dieses Wort in seinem Kopf zu hören besiegelte sein Schicksal.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 3 Nov 2018 - 0:47
 
Jaik schien im ersten Moment nicht von Jasons Idee begeistert, zumindest kam ihm das so vor, als Jaik plötzlich Warte rief. Plötzlich hatte er an Jason vorbei zu seinem anderen Arm gegriffen und ihn sozusagen fest gehalten, damit er nicht aufstehen konnte. Jason schaute etwas überrascht zu Jaik. Was hatte er denn jetzt vor? Zum Glück war es nichts schlimmes, sondern nur noch ein paar Bilder, die einen weißen Schleier zeigte, wahrscheinlich einen Sturm, der auf dem Neptun herrschte. Erleichtert musterte Jason das Bild eingehend, als das Handy plötzlich aus Jaiks Hand flutschte und mit ihm Jaiks Kraft aus seinem Körper. Richtig erschrocken warf Jason den Kopf zu Jaik hinüber und hob seine Hände, um Jaik zu fangen, sollte er umfallen, was er jedoch nicht tat. Er lehnte einfach weiterhin an Jasons Schulter und schien... zu schlafen. Jasons zuerst erschrockener Blick wurde nach einer Weile zu einem eher besorgten und schließlich überfragten Blick, nachdem er gemerkt hatte, dass Jaik lediglich schlief und nichts ernsthaftes war.
Für einen langen Moment schien die Welt still zu stehen. Sie saßen einfach da, Jaik schlief und Jason beobachtete ihn, während draußen gefühlt die Welt unter ging. Sollte er Jaik jetzt einfach wecken? Eigentlich wollte er das nicht, immerhin hatte Jaik seinen Schlaf redlich verdient. Aber was nun? Sein Rücken tat ja jetzt schon etwas weh, was würde er erst sagen, wenn sie hier die ganze Nacht bleiben würden? Nein, er wollte hier definitiv nicht bleiben, aber ganz sicher auch nicht Jaik wecken. Was also nun? Seine Hand lag bereits auf Jaiks Schulter, um ihn wach zu rütteln, doch dann entschied er sich dazu es lieber doch nicht zu tun.
Nach fast über einer Minute nahm Jason seinen Blick weg von Jaik, nur um dann seinen Blick etwas zu heben. Mit seinem Blick stiegen auch die Partikel um sie herum auf und begannen zu leuchten. Zwar merkte Jason schon schnell, dass er heute nicht mehr viel "zaubern" durfte, aber das hier musste er jetzt tun. Er ließ die Lichter sich um Jaik sammeln, sodass er an Ort und Stelle blieb, während Jason sich unter ihm davon schlich und aufstand. Jason trat einen Schritt zurück und ließ Jaik auf den Lichtern ein paar Zentimeter über den Boden schweben. Seine rechte Hand blieb dabei die ganze Zeit über an Jaiks Schulter liegen.
Er delegierte damit Jaiks Körper hinter sich her zurück in das Innere des Schiffs, wo er kurz inne hielt und überlegte. Kurz musste er von Jaik ablassen, um im Abteil des Captains nach einer Liege oder ähnlichem zu suchen. Nachdem er jeden Winkel des spärlich eingerichteten Raums durchsucht hatte, gab er auf und ließ sich in einer Ecke auf den Boden fallen, um dann mit der Faust gegen die Verkleidung zu hauen, nur um in der nächsten Sekunde von einem herausschnellenden Modul fast erschlagen zu werden.
"Auuuu!", jammerte Jason und schlug sich sofort die Hände vor den Mund, als er merkte, dass Jaik ja noch vor der Tür schwebte.
Immerhin hatte er jetzt eine Art Pritsche gefunden, worauf er Jaik ablegen konnte. Das etwa handbreit hohe Modul war etwa zwei mal eineinhalb Meter groß und bestand aus einem steifen Metallrahmen und einem gummiartigen Material, das etwa so viel nachgab wie Schaumstoff. Zuerst hatte Jason Angst, dass Jaik durchsacken könnte, doch in der Pritsche steckte mehr Kraft, als angenommen. Nach und nach hob sie sich um Jaik wieder etwas und fasste ihn passgenau ein, bevor die Gummimasse auf einmal langsam warm wurde bis sie etwa Zimmertemperatur hatte. Neugierig piekte Jason immer wieder in das gummiartige Material und prüfte es auf Herz und Nieren, ehe er seinen Freund wirklich darauf schlafen ließ. Frieren würde er jedenfalls nicht. Jason blieb auf dem Rand der Pritsche sitzen und warf einen Blick durch den Raum, ehe er noch einen prüfenden Blick zu Jaik warf, ob der immer noch schlief.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 3 Nov 2018 - 2:09
 
Grundsätzlich hatte Jaik einen sehr leichten Schlaf. Es reichten geringe Impulse aus um ihn in Alarmbereitschaft zu versetzen. Heute hatte sein Körper ein so starkes Bedürfnis danach Schlaf nachzuholen das er die Außenreize als Bestandteil eines wirren Traums verarbeitete. Schwerelosigkeit, Licht, Aufbruch, das waren Elemente die ihm oft im Schlaf begegneten. Doch dann registrierte er etwas das normalerweise nicht dazu gehörte, Wärme.
Träge öffnete er die Augen. Zuerst verspürte er ein bisschen Bedauern das Jason ihm seine Schulter entzogen hatte, doch das verbannte er diesen Gedanken schnell.
Danach bemerkte er das Material um ihn herum. Der Finger vor seiner Nase verriet ihm das sie eine extrem zähe, viskose Konsistenz hatte. Mehr fest als flüssig und trotzdem verdrängte sie Masse wie Wasser. Das musste er morgen unbedingt selbst genauer untersuchen.
Jaiks Blick folgte der Hand und fand schließlich zu Jasons Gesicht. Er wirkte sehr konzentriert und vertieft. Wie ein Chemiker im Labor. Jemand der versuchte die Grundstrukturen der Welt zu entschlüsseln. Sah er auch so aus wenn er sich seinen Medizinstudien widmete? Jaik fand das dieser Gesichtsausdruck ziemlich gut zu ihm passte.
Als Jason sich ihm zuwandte beobachtete Jaik ihn schon eine ganze Weile im halbwachen Zustand. So langsam hatte er sich zusammen gereimt was passiert war. „Als ich sagte das wir das mit dem Schweben später ausprobieren, meinte ich einen Moment in dem ich geistig anwesend bin. Du hättest mich ruhig wecken können.“ ,nuschelte er verschlafen. Träge hoben sich seine Mundwinkel und brachten im Schneckentempo ein schalkhaftes Grinsen zustande.
Er drückte mit dem Rücken gegen die unbekannte Masse und robbte ein wenig beschwerlich zur Wand. Sorgfältig maß er drei Handbreiten von sich fort und drückte das Material ein als seine Finger das vierte Mal aufkamen. „So, dreißig Zentimeter. Du kannst dich hinlegen.“ Diese Information konnte sein lethargischer Verstand noch abrufen. Er war sich nicht sicher ob Jason die Regel inzwischen aufgehoben hatte. Seine Reaktionen waren nicht ganz eindeutig gewesen, deswegen ging er lieber vom letzten, sicheren Stand aus. So konnte er zumindest sicher sein das Jason sich nicht unwohl fühlte. Zufrieden rollte Jaik sich zu einer Kugel zusammen, die blinzelnden Augen waren immer noch auf Jason fixiert und warteten darauf das er sich endlich hinlegte.


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