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 Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382

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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mo 29 Okt 2018 - 21:39
 
Jaik glaubte wohl von Jason verschaukelt zu werden, denn er wandte sich überrascht zu ihm und fragte ihn mit vor Staunen geweiteten Augen, ob er wirklich die Wahrheit sprach. Jason lächelte etwas unsicher, zuckte dann aber leicht mit den Schultern, als wäre das doch keine große Sache, nur um dann ein wenig rot vor Verlegenheit zu werden. Zu seinen roten Wangen gesellte sich noch ein verlegenes Lachen, als Jaik verkündete, dass er ziemlich froh war, dass man Jason zu ihm geschickt hatte.
"Naja, für uns beide.", versuchte Jason ein wenig Jaiks Enthusiasmus zu bremsen, "Immerhin hättest du mich auch verraten können oder ein totaler Nichtskönner sein. Also... ja, ich denke da hatte ich zum ersten Mal so richtig Glück."
Jason lachte wieder verlegen, wandte sich dann jedoch schnell ab von Jaik, um nicht noch länger in seine freudig geweiteten Augen zu starren.
"Also ähm... willst du oder nicht?", fragte Jason schließlich und ließ das leuchtende Band in Bodennähe schweben, "Könnte etwas wacklig werden, aber ich lass es nicht hoch fliegen, versprochen."


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per ardua ad astra

BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mo 29 Okt 2018 - 22:21
 
Jaik runzelte ungläubig die Stirn. Jason sprach davon das ihr Zusammentreffen für ihn optimal verlaufen war, aber Jaik um viel mehr als das und es störte ihn das Jason das offenbar nicht sah.
Das schlimmste war allerdings das er den Blick abwandte, dabei war Jaik noch überhaupt nicht fertig damit das geheimnisvolle Leuchten in seinen Augen zu ergründen!
Reflexartig hob er seine freie Hand und wollte ihn damit daran hindern sich abzuwenden. Es fühlte sich so an als wollte Jason sich vor ihm verstecken. Jaik kam jedoch rechtzeitig wieder zur Vernunft und ließ seine Hand wieder sinken bevor er die unglaublich blöde Idee Jasons Wange festzuhalten umsetzen konnte.  
Gleich...“ ,verschob er das sehr verlockende Angebot auf später, denn zuvor wollte er dieses Missverständnis klarstellen.  „Das kannst du überhaupt nicht vergleichen. Ich...war darauf vorbereitet mir alles was ich erleben möchte alleine zu erarbeiten und das war auch in Ordnung für mich. Aber dann kommst du auf einmal daher und bietest mir noch viel mehr als das an. Du redest so als wäre dir eine Mondlandung geglückt, für mich ist ein spontaner Abstecher zum Mars. Was...eine organisatorische Katastrophe wäre, aber ich hoffe du weißt was ich meine.“ Ganz so sicher war Jaik sich bei seinem Vergleich auch nicht, wohl aber bei der Bedeutung die dahinter steckte. Er wollte nicht dass das von Jason einfach so abgetan wurde.
Jaik lächelte und hoffte das es auf seinen Freund abfärben würde damit er endlich sicher sein konnte das er es verstanden hatte.  „Ich bin wirklich, wirklich froh dich kennen gelernt zu haben.“ Er war tatsächlich glücklich nicht mehr alleine zu sein.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mo 29 Okt 2018 - 23:29
 
Jason runzelte verwirrt die Stirn, als Jaik den Freiflug auf später verschieben wollte, und wandte sich seinem Freund wieder zu. Jaik hatte auf einmal so ernst geklungen, das beunruhigte Jason ein wenig und sein Blick über die Schulter trügte ihn nicht. Jaik schien wirklich ernst, aber nicht im negativen Sinne direkt, sondern eher bestimmt. Seine folgenden Worte klangen auch ernst, aber auf eine freudige Weise ernst, dass es fast etwas feierliches hatte. So kam es Jason zumindest vor, der von diesem aufrichtigen "Bekenntnis" eiskalt erwischt wurde.
Er starrte Jaik überrascht durch seine zwei türkis leuchtenden Augen an, während dieser ihm klar machte, wie viel mehr hinter seinen vorigen Worten steckte. Jason blinzelte ein paar Mal perplex, bevor sein Gehirn ein paar Gegenargumente auf den Tisch versuchte zu bringen. Es war das gleiche wie zuvor, ein Aber ohne folgende Begründung. Tatsächlich gab es gar kein Aber, außer eines: Er schämte sich für das seiner Erinnerung nach größte Lob, das er je erhalten hatte. Und zwar bis auf die Knochen. Jason wurde unfassbar rot und senkte den Blick, wandte sich allerdings nicht ab, sondern versuchte immer wieder Jaiks Augenkontakt zu erwidern. Was sich für ihn als ziemlich schwierig herausstellte, vor allem nach Jaiks nochmaliger Betonung davon wie unglaublich froh er war Jason kennen gelernt zu haben.
"Ähm...", stammelte Jason vor sich hin und versuchte abermals seinen Blick zu heben, der so schüchtern wirkte wie der eines Teenagers vor seinem Schwarm und genauso hämmerte auch Jasons Herz in seiner Brust, "...danke?"
Lange konnte er Jaik nicht direkt ansehen, aber dafür entschädigte er ihn mit einem Lächeln, auch wenn es etwas unsicher wirkte.
"Ich... weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich brauchte einen Ingenieur oder dergleichen und meine Kommilitonen meinten ich soll zu dir, also...", meinte Jason und schaffte es nun für längere Zeit seinen Blick zu heben, "War einfach Zufall, schätze ich. Aber ein guter Zufall. Ich meine... also ich wollte nicht, dass du denkst ich wäre nur froh einen kompetenten Bastler gefunden zu haben. Das auch, aber... naja, mit dir macht es auch außerhalb des Projekts Spaß abzuhängen. Ich kann mir zwar nicht mal die Hälfte von all dem merken, was du so erzählst, aber das soll nicht heißen, dass ich es mir nicht gerne anhöre. Im Gegenteil! Ich denke... wenn ich schon da oben wäre, dann könnte ich doch auch gleich etwas über das, was ich sehe, lernen und naja im All hat man kein Internet und bestimmt keine Zeit ewig lange Schmöker zu wälzen. Da ist es viel leichter dich zu fragen."
Jason versuchte zu lächeln, merkte dann allerdings, dass er Jaik schon wieder auf ein durch Maschinen oder andere Wesen ersetzbares Ding reduziert hatte, dabei wollte er doch genau das nicht. Jaik war nicht einfach zu ersetzen, wenn überhaupt. Jason senkte verärgert den Blick und gab einen leisen Fluch von sich, ehe er sich wieder fasste, den Kopf wieder hob und Jaik nun mit deutlich mehr Entschlossenheit entgegen trat.
"Was ich sagen will ist: Wenn ich morgen hier abhauen würde, dann nur mit dir, okay? Und zwar nicht, weil du das blöde Ding fliegen kannst und dich mit Aerodynamik und Technik und Physik und Astronomie auskennst, sondern...", stellte Jason selbstbewusst klar, hielt dann jedoch inne und biss sich leicht auf die Unterlippe.
Verdammt, er mochte diesen zerzausten Strohkopf mit seinem faszinierenden Gehirn und den diesen Drachme-Augen.
Aber hoffentlich auch nur das...


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Di 30 Okt 2018 - 1:03
 
Jaik war unglaublich froh zu hören das Jason ihn nicht nur wegen seines Fachwissens schätzte. So konnte er sich sicher sein das er ihn nicht doch irgendwann gegen einen erfahrenen Experten austauschen würde. Er konnte sich nach allem was passiert war nicht mit dem Gedanken anfreunden sich nur noch mit seinen alten Zielen zufrieden zu geben. Das war lange Zeit ein erfüllender Lebenssinn gewesen und sie waren ihm noch immer wichtig, doch nun gab es noch so viel mehr  das er anstrebte.
Er sollte sich gekränkt fühlen das Jason die von ihm erhaltenen Informationen nur zur Hälfte behielt, aber das war er nicht. Jaik war einfach nur glücklich darüber wie fest Jasons Stimme klang, sodass er nicht mehr rätseln musste wie viel Wahrheit in seinen Worten steckte.
Er wartete nicht einmal darauf das er den angefangenen Nebensatz vollendete. Was es auch immer  er hinzufügen wollte, Jaik wusste das er das gleiche fühlte.
Alle großen Ereignisse haben als Zufall angefangen.“ Die perfekte Position der Erde im Sonnensystem, der Mond der die Umlaufbahn stabilisierte, zwei Außerirdische die sich auf einem fremden Planeten zwischen unzähligen Menschen begegneten, das alles hatte als reine Willkür begonnen. Glückliche Fügungen. Ein perfektes Zusammenspiel. Perfekt wie die Symbiose aus Jasons außergewöhnlicher Augenfarbe und dem geheimnisvollen Leuchten. Ob es wohl möglich war die einzelnen Lichtpartikel zu erkennen wenn er sich ihm näherte?
Doch je kürzer die Distanz wurde umso mehr Ablenkungen fand Jaik. Stach die Farbe vielleicht so markant hervor weil seine Haut so blass war? Er senkte den Blick auf Jasons Lippen. Warum versteckte er seine Unterlippe vor ihm? Er wollte sie in ihrer ganzen Fülle betrachten bevor er....
Auf einmal registrierte Jaik das seine Hand sich schon wieder klammheimlich auf den Weg zu Jasons Wange gemacht hatte. Sie schwebte nur wenige Zentimeter über ihrem Ziel. Genauso wie seine Lippen. Er war ihm so nah das er in war der Lage Jasons Atem zu hören. Was tat er hier eigentlich? Er war im Begriff eine Grenze zu überschreiten. Eine Grenze die jenseits von allem lag womit er Erfahrungen hatte. Eine Grenze die ihm Angst machte.
Sofort zog Jaik sich in sicheres Terrain zurück. Er lehnte mit dem Hinterkopf gegen den Kühltank und schloss die Augen. Sein Herz raste. Seine Wangen waren so gut durchblutet wie noch nie zuvor. War es zu spät um zu behaupten das ihm der Sauerstoff ausgegangen war und er sich in seiner Not bei Jason bedienen wollte? Nein, so funktionierte Biologie einfach nicht! Aber durfte er vielleicht noch hoffen was sein Kumpel überhaupt nichts mitbekommen hatte? Er tätschelte Jasons Schulter und zwang sich dazu seine Hand dort zu behalten. Alles andere würde ihn verdächtig machen. Er durfte sich seine Panik nicht anmerken lassen.
Ähm...Wir...probieren das mit dem Fliegen aus wenn der Sturm vorbei ist. Du solltest jetzt deine Ressourcen schonen...falls...falls uns doch noch die Decke auf den Kopf kracht.“ Es schien als würde all die Rationalität die ihm in den letzten Minuten gefehlt hatte auf einmal in sein Gehirn zurück kehren. Warum hatte sie ihn in so einer gefährlichen Situation im Stich gelassen? „Hast...hast du vorhin eigentlich irgendetwas heraus gefunden als ich im Cockpit war?“ Im Moment war ihm jedes Thema zur Ablenkung Recht. Er drängte sich dazu die Augen zu öffnen und zur Seite zu blicken. Ein schüchternes, ängstliches Lächeln lag auf seinen Lippen. Hoffentlich hielt Jason ihn jetzt nicht für komplett bescheuert. Es reichte das er selbst seinen Verstand anzweifelte.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Di 30 Okt 2018 - 15:56
 
Jaik erwiderte, dass alle großen Ereignisse zuerst nur Zufall gewesen waren, was Jason zu dem Schluss brachte, dass es vielleicht wirklich der Zufall gewesen war, der sie zueinander geführt hatte, aber dass es trotzdem oder vielleicht sogar deswegen eine sehr gute Sache, ein sehr schöner Zufall sein konnte. Mit einem Lächeln wandte Jason sich wieder ab und beobachtete die ruhig vor sich hin schwebende Schleife aus Licht. Aus einem mittlerweile völlig natürlichen Impuls heraus, hob er seinen Blick nach einigen Sekunden wieder zu Jaik, hielt jedoch irritiert auf dem Weg dahin inne, als er Jaiks Hand dicht an seinem Gesicht wahrnahm. Etwas überfragt wanderte sein Blick weiter, nur um sich dann erschrocken zu weiten.
Jasons Herz setzte einen Schlag aus, als Jaik ihm plötzlich so nahe war, dass er die Wärme die er ausstrahle regelrecht spüren konnte, nur um dann mit doppelter Geschwindigkeit weiter zu hämmern. Obwohl Jason von dieser plötzlichen Veränderung erschrocken war, konnte er einfach nicht anders als die gold schimmernden Augen seines Freundes zu fixieren. Er war ihm so unfassbar nahe, dass Jason kaum wagte zu atmen oder gar zu denken. Erst als Jaik sich plötzlich genauso schnell wieder abwandte, schaffte er es wieder einen klaren Gedanken zu fassen.
Moment, war das eben...? Nein, oder? Jaik hatte sicher nur noch mal einen genaueren Blick auf seine leuchtenden Augen werfen wollen, oder? Er hatte doch nicht etwa versucht ihn zu... Wie absurd! Sie waren Freunde und obendrein beide zumindest im Moment kein Stück an sowas interessiert. Vielleicht wollte er ihn ja auch einfach nur umarmen, hatte sich dann aber doch nicht getraut! Jason fühlte sich hin und her gerissen, denn irgendwie klang alles nicht abwegig, selbst die Möglichkeit, dass Jaik sich ihm vielleicht doch mit der Absicht ihn zu küssen genähert hatte. Vor allem weil Jaik nun dasaß mit geschlossenen Augen und in den Nacken gelegtem, hochrotem Kopf, als hätte er tatsächlich sowas versucht und im letzten Moment den Mut verloren, weswegen er sich nun zum einen schämte und zum anderen selbst verfluchte.
Jason gefiel die Vorstellung nicht, dass diese Argumentation stimmte. Es dauerte ein paar Sekunden bis er an eine konstruktive Lösung die ihnen beiden gefallen würde denken konnte. Derweil schlug Jaik vor Jasons Kräfte vorerst zu schonen, solange sie noch nicht ganz außer Gefahr waren. Dabei wagte er nur einen leichten Seitenblick zu Jason, der ihn die ganze Zeit über nicht aus den Augen gelassen hatte und wahrscheinlich immer noch etwas entgeistert anstarrte. Das änderte sich erst, als ihm eine Lösung einfiel, wie er diese peinliche Situation vielleicht klären konnte und ein gutes Ende herbeiführen konnte.
"Ähm... Jaik?", versuchte er die Aufmerksamkeit seines Freundes auf sich zu richten, während er gekonnt dessen Frage ignorierte, auf die Jasons sowieso nichts interessantes hätte antworten können, "Ich weiß, ich habe gesagt ein gewisser Abstand wäre mir angenehm, aber ... naja, vergessen wir die Regel doch einfach. Ich denke das ist sowieso keine genaue Wissenschaft, sondern eher... eine Ausrede, um niemanden näher heran zu lassen. Ist bescheuert, ich weiß, aber..."
Jason seufzte und senkte nun nachdenklich seinen Blick.
"Naja, ist leichter Menschen für immer auf Abstand zu halten, als ständig verletzt zu werden. Ist... einfacher, ökonomischer. Ich kann mir nicht leisten ständig Energie an Menschen zu verschwenden, auf die ich mich sowieso nicht verlassen kann. Aber...", erklärte Jason und hab dann wieder seinen Blick zu Jaik, "... ich denke auf dich kann ich mich sehr wohl verlassen und wenn ich dich richtig einschätze bist du nicht die Sorte Mensch, die andere einfach im Stich lässt oder hintergeht. Ich meine, wenn du sogar bereit bist für einen Flug ins All mit mir auf alles hier zu verzichten, warum sollte ich dir dann nicht vertrauen?"
Natürlich klang es wieder einmal anders, als er es eigentlich hatte klingen lassen wollen. Etwas beschämt senkte er den Blick, während er sich wie zuvor auf die Unterlippe biss. Schließlich setzte er einfach ein Lächeln auf, zuckte mit den Schultern und schaute wieder zu Jaik auf.
"Also eigentlich... meinetwegen umarm mich ruhig, das macht mir nichts.", meinte Jason etwas verlegen und lehnte sich wieder ein paar Zentimeter näher zu Jaik hinüber, "Du bist doch mein Freund, oder? Also ist es auch okay sich mal zu umarmen oder wenn einer von uns friert den anderen zu wärmen, richtig?"


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Di 30 Okt 2018 - 22:30
 
Was redete Jason denn da? Die Regeln vergessen? Jaik brauchte die Regeln wie nie zuvor! Panik machte sich in dem Testpiloten breit. Ein eiskalter Schauer lief ihm den Rücken hinunter, was in der starken Hitze die sein Gesicht ausströmte eigentlich eine Erleichterung sein sollte, doch dafür schrillten die Alarmglocken in Jaiks Kopf zu laut. Jason hatte es also bemerkt und er schien dem nicht einmal abgeneigt zu sein. Was zur Hölle fing er jetzt mit diesen Informationen an? Wollte Jason das etwa? Und die noch kniffligere Frage war, wollte er das? Nein, definitiv nein! Dafür fehlte ihm die Expertise. Er hatte doch keine Ahnung worauf er sich einlassen würde. War es noch nicht zu spät den Kontakt abzubrechen?
Kaum war dieser Gedanke in Jaiks Kopf gehuscht wurde er von einem schlechten Gewissen verdrängt. Das wollte er nicht. Dabei würde er zu viel aufgeben. Seine Emotionen bekam er schon irgendwie in den Griff. Jason wollte er deswegen nicht verlieren.
Just in diesem Moment betonte sein Freund das er sich wohl sicher war das er ihm vertrauen konnte. Das tat Jaik auch. Aber auf das hier war er nicht vorbereitet. Er wollte nicht das sich zwischen Jason und ihm etwas änderte, dafür fühlte er sich im Umgang mit ihm zu sicher, zumindest meistens.
Aber hatte Jason sein Vorhaben überhaupt durchschaut? Überrascht wagte Jaik einen Blick zur Seite. Eine Umarmung? „Eigentlich wollte ich nicht...“ Zerstörte er gerade etwa die einzige passable Ausrede die ihn aus dieser Situation retten konnte? Ein einziges Mal musste Jaik seinen Drang Aussagen zu korrigieren unterdrücken. Er nickte eilig. Seine Augen waren noch immer so rund als wären sie mit einem Zirkel gezeichnet worden. „Ja..ja..genau...ich wollte dich umarmen...als...Freund.“ Das sie das waren stand zumindest außer Frage. Jaik bemerkte wie holprig seine Worte zu Stande kamen und besann sich darauf was er im Cockpit tat wenn es nur Turbulenzen kam. Schnellstmöglich zusehen das er wieder einen konstanten Auftrieb zu Stande brachte damit seine Lage sich stabilisierte und dabei unbedingt die Gefahrenquelle meiden, das war immer ein gutes Ziel. Er musste auf seine Worte jetzt Taten folgen lassen. Doch er sollte eine frontale Konfrontation lieber vermeiden, wenn er nicht wieder ins Schleudern geraten wollte. Wenn er die seitliche Stellung aufrecht erhielt konnte aber eigentlich nichts schief gehen.
Jaik holte tief Luft, sammelte seine im Raum verteilte Courage wieder ein und rückte dicht zu Jason heran. Mit seinem Arm zog er ihn an seine Schulter herunter und drückte seine Wange in Jasons Haare. Dabei merkte er wie feucht sie immer noch waren. Ihm musste wirklich kalt gewesen sein. Diese Umarmung war also durchaus legitim, da hatte Jason schon Recht. Auch seine Strategie Menschen auf Distanz zu halten klang schlüssig, wobei in Jaik selbst Berührungen eigentlich wenig auslösten. Eigentlich.
Dich zu hintergehen wäre von mir genauso dämlich wie in einem Institut der NASA zu randalieren. Ich würde mich damit nur selbst sabotieren.“ ,murmelte Jaik in Jasons Haare. Er unterdrückte den Impuls danach zu fragen was für ein Shampoo er verwendete. Dann musste er eben darauf verzichten den Duft der ihm in die Nase stieg einzukategorisieren.
Ist das...ist das gut so? Hast du Verbesserungsvorschläge? Ich habe das noch nie gemacht.“ ,gestand Jaik immer noch ein wenig beschämt, aber schon wesentlich ruhiger. In seinem Umfeld gab es definitiv genügend Leute deren Körperkontakt er regelmäßig erduldete. Über einen Mangel konnte er sich also nicht beklagen. Er konnte sich nicht einmal an das letzte Mal erinnern das er jemanden aktiv umarmt hatte. Möglicherweise in seiner frühen Kindheit. Er wollte nicht das Jason sich unwohl fühlte weil er in seiner Unerfahrenheit etwas falsch machte.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 0:23
 
Jason hatte sich schon fast gefreut, weil er es tatsächlich geschafft hatte die Situation noch zu retten, doch plötzlich gab Jaik Widerworte zu seinem Gesagten und sofort verschwand jegliche Freude aus Jasons Gesicht und mit großen Augen starrte er seinen Freund fast wieder so fassungslos wie eben an. Dass Jaik dann plötzlich vollkommen amateurhaft alles zu vertuschen versuchte, machte es nicht besser. Nein, es machte es noch viel viel schlimmer! Hätte er doch einfach gar nichts gesagt, dann hätte Jason davon ausgehen können, dass er nur wegen seinen Vorerfahrungen davon ausgegangen war, Jaik hatte ihn küssen wollen! Wenn die Chance vorher maximal 50:50 lag, dann lag sie nun bei 100 %! In Jason stieg ein gefährlicher Mix mehrer Ängste auf, die seine Brust zusammen schnürten und ihn fast lähmten.
Nein, nein, nein, NEIN! Bitte bitte bitte nicht!, flehten Jasons Augen, aber er wusste, dass er daran nichts mehr ändern konnte. Es war nicht irgendein blödes Versehen nach einem Sieg, einer Auszeichnung oder ein paar zu vielen Bieren, es war absolut nichts passiert, dass so eine Annäherung gerechtfertigt hätte. Außer einer einzigen Sache und der verweigerte sich Jason so vehement, dass er bereits den Mund öffnete, um Jaik klar zu machen, dass er sich das besser nochmal überlegen sollte, immerhin waren weder er noch Jason interessiert an einer Beziehung. Mit niemandem und vor allem nicht miteinander! Allerdings war es ähnlich wie zuvor bei Jasons Aber, er brachte kein Wort heraus, denn in seinem Kopf herrschte nämlich eine panische Suche nach Erklärungen. Ja, warum eigentlich? Jason fühlte sich wie in den Magen getreten, dabei hätte er sich vor ein paar Wochen noch gefreut wie ein Junge am Weihnachtsabend, wenn ihm da ein halbwegs attraktiver und etwas netter Kerl näher gekommen wäre. Erst recht, wenn er Jaik da schon gekannt hätte. Vor dieser vermaledeiten Sache mit Rune und seinem Absturz hätte er sich jetzt erst recht zu ihm hinüber gelehnt und versucht ihm näher zu kommen, aber so war es eben nicht! Die Zeiten waren vorbei, in denen Jason auf sowas herein fiel. So langsam bekam er eine unfassbare Wut auf wer auch immer da seine Finger im Spiel hatte. Ob jetzt Gott, Fortuna oder Amor. Das hier war ja fast eine höhnische, persönliche Beleidigung! Der ausgestreckte Mittelfinger des Universums!
Und das beste an der Sache war auch noch, dass er es einfach nicht fertig brachte Jaik all das zu sagen. Er konnte nur erstarrt dasitzen und Jaiks Atem und Herzschlag lauschen, die ihm jetzt so nahe waren. Klar, jetzt wurde ihm schön warm, aber jetzt war es auch nicht mehr nötig, denn er kochte innerlich vor Wut, was sich unter anderem auch in seiner körperlichen Anspannung widerspiegelte. Auf Jaiks Frage hin, ob er es richtig machen würde, antwortete Jason nur kurz:
"Ähm, ja ... passt. Ich sage schon, wenn mich etwas stört."
Verdammt, verdammt, verdammt, das konnte doch alles nicht wahr sein! Jason hätte sich in dem Moment am liebsten durch die Haare gerauft, doch auf denen lag im Moment Jaiks Wange und so wagte er es nicht einmal die Hand zu heben. Eine Lösung musste her, irgendeine Möglichkeit, um Jaik subtil klar zu machen, dass er sich da was einbildete, freundschaftlicher mit amouröser Nähe verwechselte oder sowas.
"Wir bleiben doch Freunde, oder?", fragte er schließlich etwas zögerlich nach, "Ich meine... bitte bleib mein Freund."
Nein, egal, wie er es sagte, es war nicht prägnant genug. Verdammt, er konnte doch nicht einfach gerade heraus sagen, dass er von allem jenseits von Freundschaft nichts wissen wollte im Moment. Besonders, weil es noch nicht einmal gänzlich der Wahrheit entsprach. Ja, er schaute keinem Kerl mehr hinterher und hielt sich allgemein mit sozialen Kontakten zurück. Ja, er dachte nicht mehr über seine Zukunft nach als gehöre dort noch jemand dazu. Jedenfalls nicht so und das gleiche galt für Jaik. Er sah sich nicht als abhängig von Jaik, als unverzichtbarer Teil seines Lebens. Ja, sie würden vielleicht einige Zeit zusammen unterwegs sein, aber Jason war sich immer sicher gewesen, dass er Jaik eines Tages wieder hier absetzen oder auf einem anderen Planeten mit intelligenter Bevölkerung lassen würde, damit er noch ein richtiges Leben hatte und nicht nur wie ein naiver Jungspund durch den Weltraum schipperte.
Jason hatte für sich das Ende offen gelassen, immerhin würde er sowieso deutlich älter als Jaik werden und wenn man ihn auf seinem Planeten nicht erwartete und es dort keine Heimat für ihn gab, würde er dort sicher nicht bleiben. Jason hatte seine ganzen Pläne begraben, aber allein schon, weil er Jaik nicht für den Rest dessen Lebens allein im Weltall herumdüsen sehen wollte ohne wirklich sein Glück zu finden, hatte er damit gerechnet, dass Jaik irgendwann sesshaft werden würde, während er weiter nach dem Sinn seines Lebens suchte. Das hier war doch keine Freundschaft fürs Leben oder sogar mehr, oder? Und doch gelang es ihm nicht die klare Grenze zu ziehen. Gab es etwa eine Ecke in ihm, die sich wie eine Zehnjährige heimlich wünschte dieser schneidige Pilot würde ihn irgendwann mal vielleicht nicht mehr nur als Freund sehen?
Aber das hier war doch keine Neuaufführung des alt bekannten Stücks! Nein, das war alles nur seine Einbildung. Ja, er bildete sich das nur ein. Jaik war sozial unerfahren. Punkt. Nur deswegen stammelte er jetzt so verlegen und war rot im Gesicht. Außerdem fragte er Jason ja sogar, ob die Umarmung so in Ordnung war, also was erwartete er bitte? Dieser Kerl wollte nichts mit Liebe zu tun haben, er brauchte es nicht und er wusste ja sowieso nicht wie, also war die Sache doch geklärt oder? Egal, was auch immer Jaik da vorhin versucht hatte, es war lediglich der schlaksige Versuch eines sozial Unerfahrenen, nicht mehr. Und dabei würde es auch bleiben, dafür würde Jason schon sorgen.
Jason atmete hörbar aus und versuchte die Anspannung und mit ihr all die dummen Gedanken aus seinem Kopf zu bekommen. Die leuchtenden Partikel in der Luft hatten immer mehr an Leuchtintensität verloren und waren nun nicht mehr als ein schwaches Glühen in der Dunkelheit. Jason horchte in die Stille des Schiffs hinein und irgendwann nahm er tatsächlich wahr, wie draußen der Wind heulte und die Blätter und Äste der Bäume gegen die Außenwand gepeitscht wurden.
"Was machen wir, wenn er Sturm bis morgen dauert?", brach Jason schließlich die Stille und stellte damit die Frage, die sich sicher auch Jaik schon gestellt hatte.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 12:08
 
Jason bestätigte ihm zwar verbal das alles in Ordnung war, aber irgendwie passte das nicht zu seiner Körperspannung. Er schien sich zu verkrampfen und Jaik war kein Kontext bekannt in dem das zu einer gelungenen Umarmung passte. Hatte sein wild schlagendes Herz ihn doch verraten? Konnte Jason in dieser Position die Wärme die von seinen Wangen ausging spüren? Dabei hatte Jaik gerade angefangen sich zu entspannen, bereit sich auf diese neue Erfahrung einzulassen und das seltsame Bedürfnis das ihn plötzlich überrollt hatte zu den Akten zu legen. Letztendlich war ein Kuss ein Zeichen von Zuneigung und nur die gesellschaftliche Rolle die es in dieser Kultur einnahm machte sie erst zu etwas unakzeptablen unter Freunden. Inwieweit waren solche Normen überhaupt auf sie anwendbar? Wahrscheinlich war es am Ende reiner Instinkt gewesen der noch in seine DNA einprogrammiert war. Schließlich hatte er seine Mutter nie gefragt was der Austausch von Kohlenmonoxid für ihr Volk bedeutete.
Er wusste nur sicher das er Jason gerne hatte und er Angst hatte das er sich wegen ihm schlecht fühlen konnte. Diese Angst uferte immens aus als er wirklich fragte ob sie Freunde bleiben würden. „Jay...“ ,japste Jaik erschrocken. Das war doch die Kernaussage ihrer Konversation gewesen. Mit niemanden verbrachte Jaik lieber Zeit, noch nicht einmal mit sich selbst. Was ließ Jason auf einmal daran zweifeln? Oder brauchte er einfach nur die explizite Bestätigung? Wie formulierte er diese ohne das es zu Missverständnissen kam? Schließlich musste Jaik noch die die er mit sich selbst hatte aushandeln.
Nach langem Grübeln kam er zu dem Schluss das er vermutlich besser war sich erst einmal um eine Sache zu kümmern. Erst wenn er Jasons Laune ein bisschen verbessert hatte konnte er sich mit seinen eigenen Konflikten auseinander setzen. Der Sturm hatte dabei die geringste Priorität, weswegen er ihn ganz hinten anstellte, auch als Jason danach fragte. „Natürlich bleiben wir Freunde, darauf wollte ich hinaus. Diese Freundschaft ist mir sehr...wichtig.“ ,kam schließlich die verzögerte Antwort leise über Jaiks Lippen. Vorsichtig, als würde er mit radioaktiven Stoffen hantieren, rieb er über Jasons Arm und widerstand dem Drang ihn noch dichter an sich heran zu drücken.
Wenn der Sturm bis morgen anhält bleiben wir natürlich hier. Dieses Schiff ist für Langstreckenreisen ausgerichtet, es wird sich schon etwas finden wo wir übernachten können.“ Allzu schnell würde der Sturm wohl nicht vorüber gehen. Jaik konnte die sachte Vibration des Kühltanks in seinem Rücken spüren was darauf schließen ließ das der Außenhülle gerade ziemlich zugesetzt wurde. Keine guten Voraussetzungen um die Stimmung in diesem Raum zu verbessern. Zum Glück hatte er etwas vorbereitet. „Hey, willst du etwas ziemlich Spektakuläres sehen?“ Er wagte einen Seitenblick in Jasons Richtung und schaffte es dabei zumindest ein kleines bisschen von dem Elan herauszukramen der normalerweise seine Worte voran trieb. „Nicht erschrecken, ich will nur an meine Tasche.“ ,kündigte er vorsichtshalber an und brachte ein wenig Distanz zwischen sich und Jason. Jaik verdrängte den Gedanken wie nah er Jason kam als er die Seitentasche seiner Jacke aufzog und zwei Schokoriegel heraus zu holen die er in weiser Voraussicht dort platziert hatte um Jason seine Entdeckung zu präsentieren. Wenn er damit seinen Lippen kein Lächeln entlocken konnte war sein Latein definitiv aufgebraucht. Er drückte Jason einen Mars-Riegel in die Hand und hielt einen Milky Way mit einem hoffnungsvollen Grinsen in die Luft. „Wenn du den unter dein Auge hältst, kannst du die Milchstraße von der Oberfläche des Mars aus betrachten.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 12:48
 
Jaik überhörte Jasons Frage zum Wetter erst einmal, um klar zu stellen, dass sie selbstverständlich Freunde blieben, immerhin war es ja genau das, worauf er eigentlich hinaus gewollt hatte. Jasons Augenbrauen wanderten skeptisch nach oben, nur um sich dann gleich nachdenklich wieder zu senken. So wie er es verstanden hatte, wollte Jaik ihre Freundschaft unbedingt erhalten und das nicht nur aus bloßem Nutzen oder simplem Interesse, sondern weil es ihm wirklich wichtig war. Das half Jason natürlich nicht seine Feststellung von vorhin zu ändern. Vielleicht genau deswegen hatte er sich ihm genähert. Ja, vielleicht gab es ja eine seltsame Verhaltensweise auf den Heimatplaneten von Jaiks Eltern, wenn man echte Freundschaft schloss oder sich verbunden fühlte? War es das? Jason schielte aus den Augenwinkeln zu Jaik hinauf, während er sich fragte, was sein Freund wirklich für ihn fühlte.
Erst als Jaik plötzlich seinen Kopf hob und verkündete Jason etwas Spektakuläres zu zeigen, hörte Jason auf sich weitere Gedanken darüber zu machen. Wenn etwas nicht durch Beobachtungen erforschbar war, dann musste man das eben durch Versuche. Allerdings konnte sich Jason noch keine Experimente überlegen, denn auf einmal kruschte Jaik in der Seitentasche seiner Jacke, die Jason noch trug und zauberte ein Mars und Milky Way hervor. Allein schon der Anblick der Riegel, beruhigte Jason ein bisschen. Was dann jedoch folgte, ließ ihn erst höchst interessiert drein schauen, dann etwas verwirrt die Stirn runzeln und dann die Augen aufreißen, um dann prustend loszulachen, das er sich vor lauter Überraschung die Hand vor den Mund halten musste. Es dauerte fast eine ganze Minute bis Jason sich wieder gänzlich von seinem kleinen Lachanfall beruhigt hatte. Immer noch breit grinsend atmete er hörbar ein und aus und ließ noch ein letztes Lachen hören, ehe er seinen Blick zu Jaik wandte.
"Gib's zu, den Witz wolltest du schon nach unserem ersten Treffen bringen, sollte ich jemals ein Mars und Milky Way dabei haben.", meinte Jason leicht lachend und stibitzte sich dann das Milky Way von Jaik mit einem schnellen Griff, "Wie war das nochmal, sie prüfen bei der ESA auch den Humor der zukünftigen Piloten?"
Jason lachte einmal kurz und kümmerte sich dann darum das Milky Way von seiner Folie zu befreien.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 14:03
 
Wie zu erwarten wurde Jaiks Versuch von einem Erfolg gekürt. Trotzdem war er unendlich erleichtert als er Jason lachen sah. Ein Lachen das sich unmöglich vortäuschen ließ. Jetzt passte das Leuchten in seinen Augen auch wieder zum Rest seines Gesichts. Stolz wuchs der Pilot um einige Zentimeter und bekam dabei kaum mit das ihm seine Requisiten gestohlen wurden.
Pffft, du unterschätzt mich. Hätte ich den Witz vorher gekannt hätte ich ihn dir auch vorher erzählt. Ich war vorhin extra dafür noch einkaufen bevor ich dich abgeholt habe.“ ,betonte er. Er hatte sich durchaus Gedanken gemacht wie er Jason diesen Gag am besten vortragen konnte. Wie sehr sich die Vorbereitung letztendlich auszahlen würde hatte er natürlich nicht gewusst.
Jasons Lachen gab ihn den Mut den gerade eben gescheiterten Versuch noch einmal zu wiederholen. Wesentlich unverkrampfter legte er seinen Arm wieder um Jason. Er verzichte jedoch darauf ihn dieses Mal an sich zu drücken und überließ ihn stattdessen selbst zu entscheiden wie weit er sich annähern wollte. Es fühlte sich schon fast natürlich an und nicht mehr erzwungen.
Immer noch zufrieden lächelnd musterte er Jason und überließ ihm bereitwillig sein Arbeitsmaterial. „Ich nehme an ich kann mich auf eine positive Beurteilung diesbezüglich verlassen sollte dich die ESA irgendwann danach fragen?“ Das war zwar nicht seine Intention gewesen, würde ihm aber trotzdem bei diesem gefürchteten Test helfen. Er konnte sich gut vorstellen das sein soziales Umfeld bei der Beurteilung seiner psychischen und sozialen Stabilität zur Rate gezogen würde bevor er in das Astronautenprogramm aufgenommen wurde. Wenn ein junger Arzt sich für seinen Humor aussprach könnte das eventuell sein chaotisches, familiäres Umfeld aufwiegen.
Für den Moment war es Jaik allerdings viel wichtiger Jason wieder bei guter Laune zu wissen. Er erlebte ihn viel zu oft traurig oder verwirrt und war jedes Mal unglaublich froh wenn er ihn aufmuntern konnte. Das machte den Umgang so viel angenehmer. Er musste nur aufpassen das er nicht wieder von fragwürdigen Instinkten übermannt wurde.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 15:04
 
„Pffft, du unterschätzt mich. Hätte ich den Witz vorher gekannt hätte ich ihn dir auch vorher erzählt. Ich war vorhin extra dafür noch einkaufen bevor ich dich abgeholt habe.“, meinte Jaik und Jason hielt inne, um einen etwas ungläubigen Blick zu seinem Freund zu werfen, allerdings ohne sein Lächeln gänzlich zu verlieren.
"Extra dafür?", fragte Jason und lachte dann leicht, während er sich mit einem Kopfschütteln wieder dem Riegel zuwandte, "Und war der Witz die ... zwei, drei Pfund wert, die die Riegel gekostet haben?"
Wieder lachte Jason leicht auf und nahm dann einen ersten Bissen davon. Er hielt nur kurz inne und schaute hinüber zu Jaiks Hand, die sich wieder auf seine Schulter gelegt hatte. Jason hatte das von eben nicht vergessen, aber er wollte die Wogen lieber glätten als nochmal höher schlagen zu lassen, also kommentierte er Jaiks Berührung nicht weiter, sondern tat sogar das gleiche wie zuvor und rutschte ein paar Zentimeter zu Jaik. Als Jaik einige Sekunden später fragte, ob Jason das auch vor der ESA bezeugen würde, bekam er als Antwort zuerst ein weiteres, leichtes Lachen, ehe er eine mündliche Antwort bekam.
"Aber natürlich. Ich sage denen, dass du die hundert besten Witze erzählen kannst, das lebende Lexikon unseres Sonnensystems bist, schneller als Schall fliegen kannst und ach ja du kochst mit viel Leidenschaft und zudem sehr gut.", antwortete Jason und lachte ein weiteres Mal, bevor er wieder einen Bissen vom Riegel nahm, "Ich würde mir an deiner Stelle keine Sorgen darum machen, dass du das schaffst. Das wäre ähnlich dämlich wie einem Vogel verbieten fliegen zu lernen. Es gehört einfach zu ihm wie sein Herz und sein Gehirn. Und wenn das Schiff doch nicht mehr zu reparieren ist: wehe du tust dann nicht alles, um mit der ESA in den Weltraum zu kommen."
Jasons Lächeln wurde zu einem frechen Grinsen und seine Augenbrauen hoben sich, um Jaik im nächsten Moment bestimmt anzusehen.
"Dann komme ich persönlich vorbei und fliege dich zur ISS.", witzelte Jason und schob sich auch den Rest vom Milky Way in den Mund, "Oder ich offenbare mich als Alien und sag denen, dass ich nur mit dir verhandle."


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 15:54
 
Ob das investierte Geld sich gelohnt hatte? Was war das denn für eine Frage? Jason war doch dabei gewesen als es sich ausgezahlt hat. Jaik nickte eifrig. Als wäre sein Lächeln nicht schon Lohn genug wurde ihm sogar noch eine gute Beurteilung von einem angehenden Arzt zugesichert. Obwohl sicherlich nicht alle genannten Qualitäten von der NASA gefordert wurden musste er grinsen. Das waren definitiv keine Komplimente die er jeden Tag hörte, normalerweise wurde immer nur sein Feingefühl im Cockpit und seine intuitive Treffsicherheit beim Einschätzen von Luftströmen gelobt. Am schönsten war es jedoch zu hören das Jason ihn auch über ihre gemeinsame Mission hinaus unterstützen wollte. Die Vorstellung eines aufgebrachten Lichtwesens das ihn den seinen rechtmäßigen Platz auf der ISS verschaffte war so amüsant das er lachen musste. Doch es sollte lieber eine Vorstellung bleiben, die Umsetzungen barg einfach zu viele Risiken. Das erkannte Jaik inzwischen selbst. „Danke.“ ,kicherte er. „Aber bevor du das tust oute ich mich lieber selbst, ist eigentlich dämlich das ich das immer noch nicht mache.“ Jaiks Lachen verstummte und seine Finger zogen einige nachdenkliche Kreise auf Jasons Schulter. „Immerhin...beherberge ich das Material von zwei unerforschten Lebensformen. Ich habe mich früher immer darüber geärgert das ich dazu gezwungen war mein Blut den Wissenschaftlern vorzuenthalten. Aber jetzt...“ Ja, was war es eigentlich das ihn immer noch dazu anhielt Schweigen über seine Herkunft zu bewahren. Zumindest meistens. Hin und wieder verplapperte er sich, aber im Großen und Ganzen hielt er sich nach wie vor bedeckt. War es um die geheime Identität seiner Eltern zu schützen? Er war ihnen nichts schuldig. Warum fühlte er sich nach wie vor dazu verpflichtet zu vertuschen das sein Vater ein Kriegstreiber im Exil war? Nein, vermutlich lag es daran das er diesen Teil der Galaxie für sich längst abgehakt hatte. „Ich schätze ich bin an den Ergebnissen einfach nicht mehr interessiert.“ Er zuckte beiläufig mit den Schultern und lächelte unschlüssig zu Jason auf. Vielleicht konnte er diesen Zwiespalt den er schwer in Worte fassen konnte nachempfinden. „Wahrscheinlich erforsche ich lieber Außerirdische, als das ich einer bin.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 16:50
 
Jaik lachte über Jasons Worte und bedankte sich bei seinem Freund, lenkte allerdings auch gleich ein und meinte, dass Jason so eine große Unterstützung gar nicht leisten musste. Lieber würde er sich selbst outen. Jasons Lächeln verschwand langsam, während sein Gesichtsausdruck fragend wurde. Wie, die anderen wussten nicht über ihn Bescheid? Dass er die NASA nicht sofort in Kenntnis gesetzt hatte, war klar, aber auch die Air Force nicht? Jetzt erinnerte sich Jason wieder daran, dass Jaik ihn tatsächlich mal gebeten hatte eine Möglichkeit zu finden sein Blut beim Eingangstest auszutauschen. Hatte er etwa die Angst, dass die ESA keinen mit außerirdischen Vorfahren nehmen würden? Das brachte Jason wieder zu der Frage, wer Jaik eigentlich hinter der Fassade war. Bei Jason war es ja nicht so einfach seine wahre Gestalt zu zeigen, ohne gleich etwas wichtiges zu verlieren, aber wie war das bei Jaik?
"Ist das so schlimm für dich?", fragte Jason und blickte etwas besorgt zu Jaik hinüber, "Ich meine du wetterst immer über deine Eltern und versteckst dich, aber ist es wirklich so schlimm? Mir bleibt fast nichts anderes übrig, sonst würde ich alle um mich herum verstrahlen, aber so wie ich das verstanden habe, hast du die Wahl. Ich habe dich noch nie ohne Tarnung gesehen, daher kann ich es nicht einschätzen, aber wäre es so schlimm als Extraterrestrier zu gelten für dich?"


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 18:39
 
Jaik senkte den Blick nachdenklich auf seine Knie. „Schlimm nicht...“ ,gab er zu. „Aber auch nicht gut.“ Wollte er als Alien bekannt sein? Wäre seiner Leben schlechter oder besser wenn es eine allgemein bekannte Information wäre? Was würde sich für ihn ändern? Außer das er für einige Forschungsgebiete interessant werden würde. Er verschrieb sein Leben der Wissenschaft, aber an seiner eigenen Herkunft hatte er kein größeres Interesse. Letztendlich würde es nur Zeit konsumieren die er lieber für etwas aufwenden konnte für das sein Herz wirklich schlug.
Ich schätze es würde im Großen und Ganzen wenig Unterschied machen. Zumindest hat es das bisher für niemanden dem ich davon erzählt habe. Naja, abgesehen von denjenigen die mich als Spinner bezeichnet haben.“ Er lachte kurz auf. Mit diesem Lachen verdrängte er Jahre der sozialen Ausgrenzung. Als Kind hatte er jedem der auch nur ansatzweise Interesse gezeigt hatte von seiner Herkunft erzählt. Die Reaktion war immer die Gleiche gewesen. Gelächter und ein Ruf als das „seltsame Kind.“ Da er nur eine schlechte Kontrolle über seine Fähigkeiten als Gastaltwandler besaß hatte er dem nichts entgegen steuern können.
Inzwischen lernte er hin und wieder jemanden kennen der mit Begeisterung reagierte, aber auch dieses Interesse verpuffte schnell. Der Grund dafür war simpel.
Jaik drückte Jason ein wenig an sich und lächelte bemüht unbeschwert. „Meine richtige Gestalt ist ziemlich unspektakulär und ich habe auch keine coolen Fähigkeiten wie du.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 31 Okt 2018 - 19:46
 
Jaik antwortete auf Jasons Frage, dass es nicht direkt schlimm war, aber auch nicht gut. Seltsamerweise verstand Jason was Jaik meinte und betrübt senkte er den Blick, auch wenn er dabei leicht lächelte. So etwas ähnliches kannte er bereits aus seiner Therapie. Erst dort war ihm aber auch klar geworden, dass jeder sich irgendwo versteckte und das nur zu gerne. Doch oft machte so ein Versteckspiel auch weniger gute Dinge mit einem. Das konnte enden wie bei Jason, der mittlerweile stark an dem Bild zweifelte, das er für sich geschaffen hatte, aber es konnte auch schlimmer enden, nämlich in Depressionen oder sogar Wahnsinn. Interessanterweise kam auch Jaik zu dem Schluss, dass so ein Versteckspiel nur geringfügig sinnvoll war, auch wenn es einen manchmal davor bewahrte beschimpft zu werden.
Jason hob besorgt den Blick zu Jaik, als dieser daraufhin leicht lachte. Warum tat es so weh dieses Lachen zu hören? Vielleicht, weil er es kannte? Wahrscheinlich aber, weil schlichtweg verriet wie tief verletzt der sonst so optimistische und aufgedrehte Jaik tief drin war. Ein kleiner Bruch, eine versengte Stelle, was auch immer. Ein kleiner Schatten, der aber unglaublich gefährlich werden konnte, wenn man ihn ignorierte und das wollte Jason auf gar keinen Fall. Er wollte Jaik so behalten wie er sonst immer war und die Angst, dass es Jaik vielleicht einmal wie ihm ergehen könnte, ließ seinen Blick ernst und seine Körperhaltung angespannt werden.
Das würde er auf gar keinen Fall zulassen. Nicht, solange er noch etwas tun konnte. Und wenn es nur war einfach hier zu sitzen und ihm nahe zu sein, ihm zuzuhören und einfach sein Freund zu sein. Leider dämmerte Jason so langsam auch, weshalb Jaik vielleicht versucht haben könnte sich ihm noch weiter zu nähern. Das entwickelte sich langsam in eine Richtung, die Jason überhaupt nicht gefiel. Er wollte nicht nur wegen Mitleid irgendwann Jaik den Gefallen tun und ihn küssen. Jason seufzte innerlich und verschob das ganze damit erstmal auf morgen, denn Jaiks Stimme ließ ihn wieder an etwas anderes denken.
"Was heißt hier unspektakulär?", fragte Jason und schaute Jaik erst gespielt enttäuscht an und lächelte dann mitfühlend, "Ich wette es ist nicht halb so schlecht, wie du denkst. Ich meine, wenn deine Augen schon so cool sind, könnte der Rest... wobei... das könnte ich wirklich erst beurteilen, wenn ich es mal gesehen hätte."
Jason grinste breit und tat dann völlig unschuldig, als hätte er nicht gerade mit dem größten Zaunpfahl hier im Raum gewunken.


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