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 Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382

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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 10 Aug 2018 - 22:41
 
Jaik antwortete, dass er selbst noch am rätseln war. Es war schlichtweg zu früh für Spekulationen. Allerdings klangen die Möglichkeiten, die Jaik nannte durchaus plausibel. Jason grübelte noch eine Weile, während er seinen zweiten Riegel auspackte. Er schaute etwas skeptisch zu Jaik, als dieser verkündete, dass er gleich wieder hier wäre, nachdem er die Wandplatte abgeschraubt hatte und nun begann hinein zu klettern in das Loch das er freigelegt hatte.
Jason beobachtete, wie Jaik sich in den schmalen Gang quetschte jnd dann im Inneren des Schiffes verschwand. Leise hörte Jason die Bewegungsgeräusche hinter dem Metall oder was auch immer das war was ihn von Jaik trennte. Jason glaubte zwar nicht, dass sich der Pilot verirren würde, trotzdem blieb er aufmerksam falls er seine Hilfe brauchen würde. Allerdings war das wie erwartet nicht nötig jnd wenige Minuten später krabbelte Jaik wieder wohl behalten, aber etwas staubig zurück, um zu verkünden, dass sie nach Osten mussten. Erst jetzt entdeckte Jason den Kompass in Jaiks Händen und konnte ein leichtes Lachen nicht verkneifen.
"Nach Osten? Bist du dir da sicher, Columbus? ", witzelte Jason bevor er sich von der Liege erhob um sich dann nach Osten umzusehen, "Hier etwa?"
Recht grob aber nicht ganz unrichtig zeigte Jason in die östliche Richtung.


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per ardua ad astra

BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 10 Aug 2018 - 23:25
 
Jaik brauchte einen Moment um zu verstehen weshalb Jason ihn Columbus nannte. Weil sie dabei waren ein neues Gebiet zu erforschen? Oder sah er ihn auf einem Holzweg? Columbus hatte sein eigentliches Ziel, Indien, schließlich nie erreicht. Obwohl Jaik selbst manchmal solche Vergleiche nutzte viel es ihm schwer sie zu verstehen wenn andere das taten. Meistens merkte er dann im Nachhinein erst das er viel zu kompliziert gedacht hatte.
Es verstrichen ein paar Sekunden in denen Jaik Jason irritiert und hilflos anblickte. Er kam einfach nicht drauf. Auf der Suche nach einer Antwort fiel sein Blick auf seinen Kompass. Achso, weil er alte Seemannsmethoden zur Navigation benutzte!
Erleichtert weil er das Rätsel gelöst hatte stellte er sich neben Jason und verglich die Richtung in die er zeigte mit dem Kompass. Er griff nach Jasons Hand um sie ein paar Millimeter in die richtige Richtung zu justieren. „Da!“ ,korrigierte er grinsend. „Ich weiß, es gibt heute zahlreiche elektronische Hilfsmittel zur Richtungsbestimmung. Aber ein Magnetfeld wird immer noch am besten von einem Magneten gemessen. Deswegen bevorzuge ich Kompasse. Sie sind einfach zuverlässiger.
Genauso wie moderne Uhren. Die sind eigentlich auch ungenau wenn es darum geht den Lauf der Sonne zu bestimmen. Minimal, aber sie sind ungenau.
“ Er ließ Jasons Hand nach seiner Erklärung wieder los um den Geigerzähler auszustellen und in seine Gesäßtasche zu schieben. Den brauchten sie jetzt nicht mehr.
Nichts desto trotz hatte Jason in die Richtung gezeigt in die sie jetzt gehen mussten, nur eben nicht genau und diese Genauigkeit war Jaik sehr wichtig. Bei einem Flug mit einem Düsenjet konnte er mit einer Ungenauigkeit einiges riskieren.
Also, was war jetzt mit dem Absturz?“ ,beharrte er während sie zum Heck des Schiffes losmarschierten.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 11 Aug 2018 - 0:37
 
Jaik schien im ersten Moment verwirrt, als Jason ihn mit dem alten Spanier verglich. Es wirkte fast so als wüsste er nicht wer Columbus war, dabei waren sie doch beide mutige Vorreiter in ihrem Gebiet. Zum Glück klärte sich Jaiks Miene auf als sein Blick auf den Kompass fiel. Jasons Augenbrauen gingen leicht nach oben. Was war das denn gewesen? Hatte er tatsächlich nachdenken müssen wer Columbus ist oder war es nur der Zusammenhang, der ihm langsam eingeleuchtet war? Egal, jedenfalls begründete Jaik sofort warum er einen Kompass genommen hatte. Es war recht angenehm, wenn Jason nicht erst über die Gedanken und Vorhaben seines Gegenüber grübeln musste. Jaik schien ziemlich offen zu sein und das mochte Jason, auch wenn der Blonde deswegen manchmal etwas besserwisserisch klang. Das lag jedoch nicht an seinem Ton, sondern lediglich daran, dass er nunmal einfach viel wusste. Zumindest was Astronomie und Raumfahrt anging.
Nachdem Jaik nochmal Jasons grobe Angabe von Osten korrigiert hatte, hakte er nochmal nach, was Jason von dem Absturz wusste. Jasons Augen wurden für eine Sekunde groß, als er merkte, dass er die Frage tatsächlich unbeantwortet gelassen hatte.
"Achso ähm... sehr wenig zugegebenermaßen. Ich kann mich erinnern, dass ich langsam wach geworden bin, als die Jungs mich raus an die Luft gezogen haben. Sie dachten ich wäre ertrunken wegen der Nährflüssigkeit im Tank, also haben sie mir auf die Brust geklopft. Da bin ich aufgewacht. Aber nicht so, das... ist eine andere Geschichte. Ich war... hm... wie beschreibe ich das am besten?", erklärte Jason und überlegte dann kurz, "Ähnlich wie meine Flügel. Vergleichbar mit Quallen. Ich hatte keine Muskeln oder etwas wie Fleisch, das mit Blut versorgt wird. Knochen waren eher wie das Skelett einer Schlange, sehr flexibel. Lediglich der Schädel war etwas anders, das waren mehrere Schichten von Teilen. Wahrscheinlich damit ich meine Schädelgröße dem Gehirn anpassen konnte je nach Situation. Naja, grob sah ich schon menschlich aus mit Armen und Beinen und Korpus und Kopf. Bisschen anders proportioniert. Ich hatte ziemlich lange Arme im Vergleich zu jetzt und meine Schultern waren dreimal so breit wie meine Hüfte. Die Jungs nannten mich erst Tube Boy, weil ich wie so ein Ballontierchen ausgesehen habe für sie. Ich nenne mich lieber lebende Lavalampe. Finde das trifft es eher. Naja bis auf die Auswüchse hinten, die waren eher tentakelartig. Aber das klingt falsch, das waren eher ... Haare nur dicker. War eher überschüssiges Nervengewebe, wahrscheinlich um zu hören, zu tasten oder Wellen aufzuspüren. Keine Ahnung. "
Jason zuckte mit den Schultern und lächelte dann verlegen.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 11 Aug 2018 - 21:56
 
Fühler? Antennen?“ ,half Jaik Jason emsig auf die Sprünge während er die Informationen über die tatsächliche Gestalt seines Alienkumpanen regelrecht aufsaugte. Nicht nur einmal merkte er dabei erst in letzter Minute das er sich fast den Kopf gestoßen hätte weil er einfach nicht die Augen von Jason abwenden konnte während das Beschriebene in seinem Kopf Gestalt annahm. Seine Vorstellung von einer Art mit einer unsagbar weit entwickelten Psyche wurde dabei immer mehr bestätigt. „Externe Sinnesorgane...hört sich so als wäre deine Lebensform gesellschaftlich und kognitiv sehr weit entwickelt. Wahrscheinlich sind sie in ihrer Evolution so weit fortgeschritten das sie alle Gefahren in ihrer direkten Umgebung beseitigt haben.
Kall sind zum Beispiel sehr robust. Klein, schmal, sehnig, aufgeprägte Sinnesorgane, viele Schutzmaßnahmen gegen Einflüsse von außen... Wegen der rauen Umgebung mussten sie sich so entwickeln um zu Überleben. Das ließ wohl keine Chancen auf eine Evolution in eine andere Richtung.
Das was du beschreibst, also....das was du bist, klingt tatsächlich nach einer Art in der die Psyche viel weiter entwickelt ist. Die Psyche sichert das Überleben, nicht der Körper.
“ ,mutmaßte Jaik fröhlich. „Wenn du dich irgendwann mal spontan entschließen solltest deine derzeitige Form abzulegen ruf mich bitte an. Ich möchte das unbedingt sehen!“ ,drängte Jaik nun regelrecht. Ob seine Vorstellungskraft diesem Anblick gerecht werden konnte? Bestimmt nicht, deswegen durfte er sich sich keine Gelegenheit entgehen lassen es heraus zu finden.
Der Kompass führte sie immer tiefer ins Heck des Schiffes. Bis sie schließlich vor einer weiteren verschraubten Wand standen. Der Wartungsschacht? Ohne groß zu überlegen ging Jaik auf die Knie um auch hier die Platte zu lösen. Nur um den Schraubschlüssel anzusetzen wandte er ab und zu den Blick von Jason ab. „Was ist mit der Zeit vor dem Absturz? Woran erinnerst du dich?


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 11 Aug 2018 - 22:12
 
Jaik versuchte ihm zu helfen, doch Jason fand weder Fühler noch Antennen wirklich gut. Das weckte Assoziationen an ein Insekt und als sowas sah sich Jason definitiv nicht, sondern eher als Amphibie oder dergleichen. Letztendlich konnte Jason jedoch nichts weiter tun, als überfragt mit den Schultern zu zucken und leicht zu lächeln. Er wusste es schlichtweg nicht und auch Jaiks Vermutungen zur Evolution seiner Spezies waren für ihn nur Spekulationen. Jason lachte kurz, als Jaik ihn bat ihn sofort anzurufen, wenn er vorhatte seine aktuelle Form abzuwerfen und seine alte Gestalt anzunehmen.
"Keine Sorge, ich glaube dein Geigerzähler würde dich schon darüber informieren glaube ich.", witzelte Jason.
Auf Jaiks letzte Frage hin wusste Jason auch keine Antwort. Alles was seine Art betraf, sein Volk, seine Heimat, all das war ein großes Fragezeichen.
"Ich weiß, dass ich gelebt habe, aber es ist alles sehr verschwommen. Ich sehe humanoide Schemen hin und her laufen, höre sie reden, aber ich erinnere mich nicht mehr an Details. Meine Erinnerungen beginnen praktisch wirklich erst als die Jungs mich aus dem Schiff gezogen haben.", gab Jason zu und zeigte sich unwissend, "Erinnerst du dich noch an... Kall?"


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   So 12 Aug 2018 - 3:38
 
Sein Geigerzähler würde ihn darüber informieren? Der funktionierte über so eine lange Distanz doch überhaupt nicht. Außerdem wäre es hirnrissig ihn dauerhaft eingeschaltet zu lassen. Bevor Jaik sich lange über diesen Satz wundern konnte wurde er zum Glück von neuen Informationen abgelenkt. Leider waren die nur sehr wage...genauso wie Jasons Erinnerungen. Seltsam. Hatte er eine Amnesie? Oder hatte sich sein Verstand vielleicht so wie sie ihn kannten erst auf der Erde gefestigt? Hatte er vorher auf einer anderen Ebene existiert? Die Psyche ließ sich schlecht in Parameter einteilen und war deswegen wissenschaftlich schwer zu erfassen. Es war also vieles möglich.
Schade das Jason nicht mehr Eindrücke hatte mit denen sie arbeiten konnte. Fakt war aber das er einer sehr faszinierenden Art angehört. Nicht so wie Jaik der in seiner physischen Erscheinung irgendwo zwischen Mensch, Reh und Katze einzuordnen war.
Ich war nie auf Kallax.“ ,erklärte Jaik schlicht und musste sich auf einmal unheimlich stark darauf konzentrieren ein paar Schrauben zu lösen. „Auch nicht auf Djakninn. Mein Vater ist aus seinen System verbannt worden. Meine Mutter wurde dazu beauftragt sicher zu stellen das er wirklich keine Möglichkeit hat diesen Planeten zu verlassen. Sie hat sich entschlossen zu bleiben nachdem ihr Auftrag beendet war.“ Wegem ihm, Jaik, den sie zu schwächlich für ihren Planeten hielt...und weil es auf auf Kallax keine Kaffeehäuser gab. Jaik kannte ihre Prioritäten besser als sie wusste. „Vor circa zehn Solarjahren hat sie die letzte Möglichkeit Kontakt zu ihrem Auftraggeber aufzunehmen verbei ziehen lassen. Seither haben wir keinerlei Verbindung mehr. Ist allerdings kein großer Verlust. Auf Kallax und Djakninn möchte ich wirklich nicht leben. Viel zu unterentwickelt. Die Leute sie sie hierher geschickt haben sind hingegen verdammt interessant. Immerhin sind sie in der Lage jemanden hierher zu transportieren anstatt ihn einfach nur in Gewahrsam zu halten. Raumfahrt scheint bei ihnen etwas ganz Alltägliches zu sein. Ich habe den Sender auseinander genommen. Tragischerweise...habe ich dabei damals zu viel kaputt gemacht als das man noch irgendwelche Erkenntnisse daraus gewissen könnte. Ich war elf. Aber bisher ist mir nichts über den Weg gelaufen was sich mit der Technik darin vergleichen lässt.
Die zweite Wand fiel scheppernd zu Boden. Dieser Eingang war wesentlich größer. Jaiks Vorfreude überstieg das kurze Gefühl des Unbehagens das die Geschichte seiner Eltern in ihm wachgerüttelt hatte und das er immer mit Feuereifer verdrängte. „Jetzt dürften wir hinten angekommen sein, ich gehe davon aus das wir hier in den Wartungsraum für die Energieversorgung kommen.“ ,freute Jaik sich während er den entstandenen Durchgang passierte.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 15 Aug 2018 - 23:08
 
Jasons Augenbrauen ging etwas überrascht nach oben, als Jaik antwortete, dass er noch nie auf einem anderen Planeten, auch nicht denen seiner Eltern gewesen war. Seine Familiengeschichte ließ Jason hingegen eher die Stirn runzeln. Das klang richtig abenteuerlich, dachte sich Jason und beobachtete beiläufig wie Jaik sich weiter daran machte die Schrauben des vermeintlichen Zugangs zu lockern. Er erzählte weiter über die Heimat seiner Eltern und deren technischen Fortschritt, der ihm deutlich zu gering war. Verständlich war das schon, so schlecht war die Erde dann doch nicht entwickelt was die Technik anging.
Jason lehnte sich mit einer Schulter gegen die Wand neben dem Eingang und hörte Jaik weiter zu, der nun davon sprach, dass es wohl noch ein Volk gegeben hatte, das seine Eltern damals hierher gebracht hatte und offenbar nicht so unterentwickelt war, sondern sogar recht bewandert in der Raumfahrttechnik. Allerdings wusste er wohl über sie genauso wenig wie Jason über seine Leute. Ein unbewusstes Seufzen entfuhr Jason, das er selbst nur am Rande wahrnahm und sich dann lieber wieder auf Jaik konzentrierte, der langsam den Zugang freilegte. Kaum war das Metall von dem Zugang entfernt, stieß sich Jason von der Wand ab und lugte vorsichtig um die Ecke hinein ins sich langsam erhellende Dunkel hinter der Luke.
"Soll ich den Geigerzähler nehmen? Sicherheitshalber.", bot Jason an und wirkte jetzt fast doch etwas ängstlich oder zumindest vorsichtig.
Irgendwie traute er dem ganzen nicht, doch seine Neugier trieb ihn dazu an Jaik nach drinnen zu folgen. Er musste es einfach wissen. Bestand noch Hoffnung oder war hier schon Ende?


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 16 Aug 2018 - 0:31
 
Jaik war sich eigentlich ziemlich sicher das der Geigerzähler schon vor dem Schiff ausgeschlagen hätte wenn bei dem Absturz ein Gerät mit wirklich gefährlichen Substanzen havariert war. Mit einer hohen Radioaktivität rechnete er nicht, trotzdem konnte es nie schaden ein paar Daten zu sammeln. Deswegen zog er auf Jasons Geheiß den Geigerzähler aus seiner Gesäßtasche und warf ihm das Gerät zu. „Wechsel' hin und wieder zwischen Alpha-, Beta- und Grammastrahlung. Das machst du mit dem Regler und dann kannst du beobachten wo die Werte besonders stark ansteigen. Sobald es gefährlich wird geht der Alarm los.“ ,erklärte Jaik nebenbei während er in das Innere des Raums vordrang.
Im schummrigen Licht der Notbeleuchtung konnte er einen großen Tank ausmachen. Jaik drückte sich beinahe die Nase platt als er versuchte einen Blick auf das was hinter der transparenten Trennwand lag zu erhaschen. Es befand sich Technik darin. Die Art wie das Bild gebrochen wurde ließ vermuten das der Tank mit Wasser gefüllt war. Ein Kühlsystem.
Scheint ein Kernreaktor zu sein. Ist allerdings nicht mehr im Betrieb. Also wurde er beim Absturz beschädigt oder die Brennstäbe waren aufgebraucht, woraus auch immer die bestanden. Der Notspeicher ist noch aktiv. Kernreaktoren zu reparieren liegt allerdings weit außerhalb meiner technischen Kenntnis. Aber das kriegen wir auch anders wieder hin.“ Grinsend drehte Jaik sich zu Jason um. „Ich muss mir das Ding noch genauer ansehen. Aber ich bin ziemlich zuversichtlich das Strom durch die Leitungen läuft. Das heißt wir können auf eine externe Stromquelle zugreifen um das Computersystem in Gang zu bringen. Am besten wir testen es erst einmal an einem unwichtigen Gerät. Vielleicht die Kryokammer weil sie nicht zum System des Schiffes gehört? Dabei kann es natürlich sein das wir sie zerschießen. Danach wären wir allerdings schon wesentlich klüger.  
Ich könnte ein Stromaggregat aus einem von unserem ausrangierten Jets ausbauen. Du hättest doch bestimmt Lust mir zu helfen.
“ ,schlug der Pilot eifrig vor als wäre es der heimliche Traum einen jeden normalen Menschen einmal unter die Motorhaube eines Jets zu gucken.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 16 Aug 2018 - 1:17
 
Jaik schien die Idee nicht schlecht zu finden, also überreichte er Jason den Geigerzähler und erklärte ihm die genaue Funktionsweise. Jason nahm das Gerät entgegen und musterte es eingehend, bevor er es anschaltete und Jaik dann ins Innere des Raumschiffs folgte. Wie Jaik erwartet hatte schlug der Geigerzähler auf keiner Frequenz aus. Selbst als sie das Antriebssystem erreichten und Jaik es begann zu analysieren, blieb das Gerät gespenstig ruhig. Der Zeiger stieg nur kaum merklich an, als Jason ein paar Lichtkugeln herauf beschwor, um etwas mehr Licht in die Dunkelheit zu bringen.
Tatsächlich wirkte hier alles recht tot, was aber nach Jaiks Meinung fürs Erste kein Problem war, denn es war durchaus möglich das Bordsystem erst einmal mit einem Stromaggregat zu versorgen, um wenigstens einen kleinen Erfolg zu erzielen. Bis Jaik sich den Antrieb näher angesehen hätte, könnte Jason dann ja immerhin schon einmal die Datenbank nach Informationen durchforsten. Vorerst mussten sie jedoch herausfinden, ob die Systeme überhaupt mit einer einfachen Stromquelle kompatibel waren. Die Kryokammer würde dafür ein geeignetes Testobjekt abgeben. Jason nickte und brummte zustimmend, als Jaik dann jedoch anhängte, dass Jason vielleicht mitkommen wollte, um das Aggregat zu besorgen, stockte er und starrte den Blonden perplex an.
"Wie helfen? Soll ich etwa mitkommen und beim Ausbauen helfen?", fragte Jason skeptisch.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 16 Aug 2018 - 2:08
 
Hmm, so sehr schienen diese Aussichten Jason nicht zu begeistern. Das wunderte Jaik. Seine Aussage ließ immerhin nicht viel Spielraum. Oder konnte er es lediglich nicht fassen und musste deswegen nachfragen?
Klar. So schwer ist das nicht.“ Jaik hatte wirklich keinerlei Bedenken. Munteren Schrittes war er schon wieder zurück zu Jason getrollt und hatte seine Hand zwischen seine Schulterblätter gelegt um ihn Richtung Ausgang zu stupsen. „Aufschrauben, abschrauben, Kabel lösen, ausbauen. In den Grundzügen wie eine Blinddarm-Operation, aber noch unkomplizierter.
Ich muss allerdings zuerst meinen Squadron Leader informieren. Keine Ahnung wie spät es ist, das können wir gleich gucken. Ich wollte mir vorher sowieso noch den extraterrestrischen Jim Wilson ansehen.
“ Jim Wilson, ein hübscherer Ausdruck der Pilotensprache für eine Leiche.
Viel würde er von dem toten Kameraden allerdings nicht mehr lernen, nicht wenn er wirklich so gut eingepackt war wie Jason gesagt hatte. Sein Aussehen konnte ihn vielleicht einen groben Eindruck gewähren womit sie es zu tun hatten, aber das war's.
Sein lebender Alienkollege und das ganze Ambiente interessierten Jaik inzwischen viel mehr. Endlich kam er sich nicht mehr vor als wäre alleine in einer Zivilisation mit fremden Wesen gestrandet.
Vielleicht können wir heute die Perseiden vom Cockpit aus sehen, das heißt wenn die Bäume nicht im Weg sind. Aber stell dir das vor! Wir beobachten verglühende Kometenreste durch eine Scheibe die durch das Weltall gereist ist!“ ,schwärmte Jaik und seufzte glücklich. Das war ein Traum. Ein kindlicher Traum der wahr wurde. Er erinnerte sich nicht mehr genau an den Moment an dem er aufgehört hatte zu hoffen das ein Raumschiff auftauchen und ihn mitnehmen würde um es stattdessen selbst in die Hand zu nehmen. Er wurde älter und realisierte das der Weltraum nicht zu ihm kommen würde. Also musste er sich auf den Weg machen. Jetzt, fast fünfzehn Solarjahre später, wurde dieser Traum entgegen jeder Berechnung doch noch wahr.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 17 Aug 2018 - 15:40
 
Jaik schien die ganze Sache als ziemlich einfach anzusehen, sie brauchten lediglich die Erlaubnis von Jaiks Kommandeur oder so. Wenn das so war... Jason gab ein nachdenkliches Murmeln von sich und lächelte dann erfreut. So ein Besuch würde sicher sehr interessant werden, dachte Jason sich. Ehe er jedoch näher darüber nachdenken konnte, drehte Jaik ihn um und schob ihn wieder raus in den Frachtraum. Jaiks Anspielung auf den Piloten verstand Jason erst überhaupt nicht und wollte schon fragen, wer Jim Wilson war, dann überdachte er Jaiks Satz jedoch nochmal und verstand dann, dass er den Pilot vorne meinte.
"Hm, wie gesagt, ich würde vorsichtig sein. Sein Anzug scheint noch intakt zu sein, aber sicherheitshalber sollten wir ihn ohne Schutzmaßnahmen nicht bewegen.", warf Jason ein und führte Jaik nach einem kurzen Zögern vor ins Cockpit, wo er vor dem toten Piloten stehen blieb, "Vielleicht könnte ich ihn... Ich frage mich, ob ich es hinbekommen würde eine Art Blase um den Piloten zu bilden, damit wir ihn bewegen können. Zumindest bis zur Kryokammer. Dort wäre er vorerst sicher aufbewahrt, bis ich eine Vakuumkammer hinbekomme und wir ihn näher untersuchen können."
Jason beugte sich ein klein wenig herunter und warf einen prüfenden Blick durch die zwei großen Aussparungen im Helm des Piloten. Sein Gesicht war fahl und knochig, doch es wirkte wenigstens ansatzweise menschlich. Die wimperlosen Augen waren geschlossen, wirklich mehr konnte man nicht erkennen, nur erahnen, dass es da irgendwo noch eine Nase und einen Mund geben könnte.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 18 Aug 2018 - 5:19
 
Solange sich die Kryokammer luftdicht versiegeln lässt, und davon gehe ich aus da es ansonsten absolute Energieverschwendung wäre, muss sie nicht einmal in Betrieb sein damit wir ihn dort verwahren können. Ein luftdichter Raum reicht schon aus. Wir müssten sie nicht einmal dauerhaft mit Strom versorgen. Ich schlage vor wir probieren aus ob wir sie mit einem Stromaggregat betreiben können, dann wissen wir dass das beim Rest des Schiffs auch funktioniert. Danach können wir sie benutzen um den Piloten zu lagern.“ ,stellte Jaik munter fest während sie sich in das Gehirn des Schiffes begaben.
Er tat es Jason gleich und beugte sich grinsend zu dem verstorbenen Piloten herunter, voller Vorfreude darauf einen Blick auf eine fremde Spezies zu werfen.
Doch als er die geschlossenen Lider sah fielen seine Mundwinkel sofort herab. Nur ganz langsam wanderten Jaiks Augen zu seiner Hand die noch auf dem Schaltpult lag und wieder zurück zu dem Helm. Das hier war nicht nur ein nicht mehr funktionaler Organismus der darauf wartete erforscht zu werden. Diese Person hatte Jaiks Traum gelebt und selbst jetzt, Jahrzehnte später, war sie noch immer auf ihrem Posten. Niemand sonst war anwesend das hieß er hatte dieses Schiff im Alleingang gesteuert.
Jaik kniete sich neben seinen gefallenen Berufsgenossen. Er war nie spirituell gewesen, Religion fand er albern, aber dieser Anblick flößte ihm tiefen Respekt ein. Er hatte sogar das völlig irrationale Bedürfnis diesen alten Kadaver mit einer Geste aus seinem Dienst zu entlassen.
Hatte er Jason nicht gerade eben noch erzählt wie wichtig es war den Körper nicht anzurühren?
Ach...was solls. Die Hand lag wirklich locker auf dem Pult und wenn ihn Jasons Bergungsaktion nicht aus den Sitz gehauen hatte würde es das auch nicht tun.
Jaiks Finger legten sich mit akribischer Feinfühligkeit auf die des Piloten. Zentimeter um Zentimeter führte er die Hand von dem Bedienfeld weg und legte sie schließlich auf das Bein der armen Seele. Langsam, sodass er sich bloß nicht bewegte. Zum Glück saß der Kollege so fest in seinem Sitz das es seine Statik nicht beeinflusste.
Ab jetzt übernehmen wir.“ ,versicherte er mit gedämpfter, aber fester Stimme und zog seine Hand vorsichtig weg.
Dieser Moment hatte sich feierlicher angefühlt als erwartet und irritierte Jaik ein wenig. Er richtete sich auf, verschränkte die Arme vor der Brust und warf einen letzten nachdenklichen auf den Helm des Piloten. „Wir kümmern uns nun um deine Mission.“ Auf einmal schmunzelte Jaik amüsiert, jetzt redete er also schon mit Leichen.
Mit diesem schiefen Lächeln das irgendwo zwischen Belustigung und Irritation pendelte wandte er  sich an Jason. „Vielleicht ist sie es ja wert zu Ende geführt zu werden. Das sehen wir dann.“ Er nickte in Richtung des Bereichs für die Piloten. Sein Tatendrang war je in Begleitung seines Grinsens zurück gekehrt. „Komm, wir probieren die Sitze aus!


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 18 Aug 2018 - 15:03
 
Jaik fand die Idee mit der Kryokammer gar nicht so schlecht, immerhin musste diese wirklich luftdicht gewesen sein. Es war demnach tatsächlich recht klug den Piloten erst einmal dort zwischen zu lagern bis Jason bereit dazu war eine andere Kammer für ihn zu schaffen, in welcher sie ihn untersuchen konnten. Jason graute es ein wenig davor, immerhin war durch den Anzug des Piloten fast nichts zu sehen und wenn er eines definitiv nicht untersuchen wollte, dann ein Tentakelmonster, das nur so tat als hätte es vier menschenähnliche Gliedmaßen. Aber vorerst kam es sowieso nicht dazu, also machte er sich keine weiteren Gedanken darüber.
Stattdessen begutachtete er mit Jaik den Piloten. Jason wollte schon protestieren, als Jaik ihn entgegen ihrer vorherigen Abmachung doch berührte, aber es schien nur eine Art Abschiedsgeste zu werden, ähnlich wie bei einem frisch Verstorbenen, also behielt Jason seine Einwände für sich. Es war auch nur eine kleine Bewegung und es passierte nichts, also war es vielleicht wirklich nur halb so gefährlich. Als Jaik meinte, dass sie jetzt seine Mission fort führten, runzelte Jason jedoch skeptisch die Stirn.
"Na, ich weiß nicht.", meinte Jason mit zweifelnder Stimme, "Am Ende war seine Mission die gleiche wie die deiner Mutter und dann wäre das nicht gerade rechtens. Finde ich jedenfalls. Denn wenn ich schon hierher verbannt worden bin, dann frage ich mich wofür. Ich kann mich an kein Verbrechen erinnern. Und wenn es keine Amnesie war, weshalb ich mich nicht mehr erinnern kann, dann war es vielleicht weil ich noch zu jung war. Kinder erinnern sich ja auch nicht an ihre ersten Jahre."
Jason war Jaik zu den normalen Pilotensitzen weiter unten gefolgt und legte seine Unterarme auf den oberen Rand der Rückenlehne, während er einen Blick durch die verdreckten Fenster nach draußen warf. Er wollte sich jetzt nicht gern da hin setzen, außerdem würde sowieso nichts funktionieren, immerhin hatte er das schonmal ausprobiert und nur all zu oft genug.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   So 19 Aug 2018 - 15:25
 
Deswegen sagte ich, dass wir das dann sehen.“ ,half Jaik Jasons Erinnerung auf die Sprünge. Er war schon dabei die verwitterten Sitze zu inspizieren. Ein sehr gradliniges Design. Auf Effizienz ausgelegt. Das gefiel Jaik. Er konnte sich durchaus vorstellen einen Langstreckenflug in diesen Sitzen zu verbringen. Hastig wischte er den Schmutz von den Flächen. Sie würden wohl noch ein bisschen putzen müssen bevor er mit den Feinarbeiten anfangen konnte, aber auch das nahm Jaik gerne in Kauf.
Wir haben jetzt das Kommando in dieser Mission, also entscheiden wir auch über ihren weiteren Verlauf.“ Jaik ließ sich gemächlich auf dem Sitz nieder. Er probierte mehrere Positionen aus. Er beugte sich vor, testete es welche Schaltfelder er aus dieser Position erreichen konnte und inspizierte die dreckige Scheibe. Dabei wurde sein Lächeln immer heller. Er konnte es kaum abwarten mit dieser Scheibe durch die Wolkendecke zu brechen und die Erde hinter sich zu lassen. Noch viel höher als seine Jets es jemals schaffen könnten.
Schließlich verschränkte er seine Hände im Nacken, lehnte sich gemütlich zurück und seufzte glücklich. Er genoss mit geschlossenen Lidern den Augenblick ehe er wieder zu Jason aufsah.
Im Übrigen glaube ich nicht das du verbannt wurdest. Ein paar Waisenkinder haben es geschafft dich zu bergen. Ein Schwerverbrecher wäre mehr gesichert gewesen, das hätten sie niemals geschafft. Außerdem glaube ich nicht das es eine Spezies gibt die das Risiko eingeht einen Gefangenentransport mit einem Besatzungsmitglied los zu schicken.
Nein, es sah eher aus als wärst du Fracht gewesen. Ein Sklave vielleicht? Eventuell warst du aber auch als Passagier an Bord. Du könntest zum Beispiel ein einflussreicher Politiker gewesen sein, dem mit der Kryokammer die Zeit des Fluges verkürzt werden sollte. Oder es war ein wissenschaftlicher Transport. Möglichkeiten gibt es viele.
Wir finden heraus was die Mission war um die Fakten zu kennen. Wie wir sie weiter führen liegt in unserem Ermessen.

Allerdings hatte ein gewisser Jemand immer noch nicht seinen Posten bezogen. Jaik richtete sich ein Stück aus seiner bequemen Position auf und streckte sich zu dem Sitz neben seinem aus um den groben Schmutz herunter zu klopfen.
Jetzt setz dich schon, Co-Pilot!“ ,ermunterte er Jason mit einem fröhlichen Funkeln in den Augen. Sein Blick blieb erwartungsvoll auf seinen Projektpartner gerichtet während Jaik sich zurück in seinen Sitz rekelte. Ein kleiner Ausblick auf ihr gemeinsames Ziel konnte doch nicht schaden, dafür durften sie sich ruhig einen Moment Zeit nehmen.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   So 19 Aug 2018 - 19:17
 
Jaik schien wie so oft zuversichtlich. Was die Mission anging, so würden sie jetzt genauso wie er sagte, selbst über den weiteren Verlauf entscheiden. Jason blickte nachdenklich durch die Scheibe über den Berg aus Erde und Laub hinweg, in dem das Schiff gesteckt hatte, hinaus in den Wald. Nach einer Weile wandte er sich dann wieder Jaik zu, der es sich mittlerweile ziemlich bequem in einem der Sitze gemacht hatte. Etwas skeptisch zog Jason die Augenbrauen hoch. Er saß da so selbstverständlich auf dem Sitz, dass man nicht meinen könnte, er wäre hier ein Neuling, sondern eher jemand, der ein alt eingesessener Hase war und in entspannt lässiger Haltung nur noch darauf wartete, dass der Captain das Go gab. Jason konnte sich einem leichten Lächeln nicht verwehren. Dieser Kerl war echt nicht wie auch nur irgendjemand, den er kannte. Was per se nichts schlechtes war, eher sogar etwas gutes. Er war motiviert und produktiv und obendrein nett, einen besseren Projektpartner hätte Jason sich doch gar nicht wünschen können. Warum hätte er stattdessen einen echten Astronauten nehmen sollen, der ihn wahrscheinlich sogar noch gestern Nacht gemeldet hätte und bestimmt nicht so ein offenes Ohr und Gemüt hatte wie Jaik. So fand Jason Jaiks vorherige Frage wieso genau er ausgewählt worden war mittlerweile fast schon lächerlich.
Jaik begann damit Vermutungen darüber anzustellen, was Jason wohl für das Volk war, das ihn transportiert hatte. Tatsächlich war es doch recht leicht gewesen die Kryokammer zu öffnen, allerdings fragte Jason sich immer noch, weshalb er sich an nichts erinnern konnte. Vielleicht passierte das, wenn der Kryokammer der Saft ausging und man dann nicht richtig geweckt wurde? Vielleicht existierte ja noch eine Art Sicherung von seinem Gehirn in digitaler Form, sollte so etwas tatsächlich aus Versehen passieren. Das wäre natürlich unglaublich genial, auch wenn Jason nicht ganz sicher war, ob er alles bisher Erlebte einfach so hergeben würde für einen Reset. Für einen Sklaven war es jedenfalls deutlich zu viel Aufwand, da kam ihm das Argument mit dem Politiker oder wissenschaftliches Objekt plausibler vor. Mit einem leichten Seufzen stützte Jason sein Kinn auf seine Arme ab, die er auf der Rückenlehne verschränkte hatte. Jaik schien jedoch tatsächlich darauf zu bestehen, dass er sich nicht einfach an dem Stuhl anlehnte, sondern wirklich darin Platz nahm. Als er ihn dann auch noch Co-Pilot nannte, musste Jason etwas belustigt, aber auch leicht abschätzig lachen. Aber immerhin gehorchte er und nahm langsam auf dem staubigen Sitz Platz.
"Wenn du der Pilot wärst, müsstest du eigentlich da oben sitzen.", korrigierte Jason seinen Partner und deutete mit einem Daumen über die Schulter zu dem Kommandositz, in dem der tote Pilot saß, "Was auch immer ich in diesem Schiff zu suchen hatte, es war nicht einfach so. Ehrlich gesagt dachte ich lange, dass mich das nicht kümmert, aber ... naja, irgendwo baut man dann doch immer auf irgendetwas und das ist mir wohl nie richtig gelungen. Diese gewisse Unsicherheit, ich hätte nie gedacht, dass es DAS ist, das sie hervorruft. Aber jetzt, wo ich es weiß, macht es Sinn. Wenn man weiß, wer man ist, dann hat man eine unglaubliche Sicherheit und eine Basis auf der man sich ein Leben aufbauen kann. Eines mit Sinn und Zweck und einem guten Ziel. Aber wenn da so viele Ungewissheiten sind, dann ist alles nur eine Sandburg, die mit der nächsten Welle weg geschwemmt wird. Als... naja, als meine Welle kam, hätte ich vorher nie gedacht, dass sie mich so erschüttern würde. Wahrscheinlich war es noch nicht einmal die Welle ganz und gar, die alles so ... kaputt gemacht hat, sondern vielleicht fehlte dann einfach nur die Stabilität und dann fiel wie beim Domino alles in sich zusammen, Schritt für Schritt."
Jason seufzte. Sein Blick ging hinunter auf die Schaltflächen vor sich, wo seine Finger damit begonnen hatten den Staub langsam herunter zu streichen.
"Wie der letzte Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht hatte.", fügte er mit leiserer Stimme hinzu.


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