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 Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382

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BeitragThema - Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Sa 4 Aug 2018 - 23:51
 

Vor etwa zwanzig Jahren landete dieses intergalaktische Raumschiff nach Verbrauch seiner Energiezellen nothalber im Shadow Mist. Zur Hälfte steckt es mit dem Bug in der Erde, während nach fast zwei Jahrzehnten allerhand Blätterwerk, umgestürzte Bäume und Büsche sich darauf gesammelt haben, sodass es auf den ersten Blick wie ein einfacher, großer Stein aussieht, der nach einem Erdrutsch an die Oberfläche getreten ist.
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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   So 5 Aug 2018 - 13:29
 
cf: Jaiks Audi

Vom Vorort von Cadysa aus nahmen sie einen geschotterten Feldweg hinten hinaus zum Wald. Sonderlich tief kamen sie nicht, bevor der Weg unbefestigt wurde und sie parken mussten. Jason meinte, dass es nicht sehr weit wäre, allerdings hatte er selbst vergessen, dass dieses Stück durch Unterholz ging, weswegen großes Gepäck in dem Fall eher hinderlich war. Die paar hundert Meter fühlten sich recht bald wie ein Kilometer an, doch letztendlich erreichten sie die Absturzstelle. Hier standen die Bäume etwas weiter auseinander, da sie auch deutlich größer waren als die am Waldrand. Überall waren Hügel und Löcher unter dem Buschwerk auszumachen, doch einer schien besonders groß zu sein.
"Da ist es.", keuchte Jason ein wenig außer Atem und steckte sich sofort einen neuen Schokoriegel in den Mund.
Sie gingen um den großen Hügel herum, der von Büschen und umgestürzten Bäumen, sowie alten Blättern bedeckt war. Erst, als sie die andere Seite erreichten, konnte man so langsam erahnen, dass das hier kein normaler Stein war. An einigen Stellen hatte Jason bereits angefangen das schützende Gebüsch und den Dreck weg zu machen. Das Heck lag so etwa zehn Meter frei, sodass man schonmal erahnen konnte, wo die Luke war.
"Ach, Mist, es ist wieder zugeschüttet worden.", wetterte Jason und ließ seine Tasche auf den weichen Waldboden fallen.
Mit einem Seufzen öffnete er seine Tasche und holte einen Klappspaten hervor, den er sofort schulterte, um sich dann daran zu machen die Erde und die Blätter vom Heck weg zu schaufeln, sodass man an die Luke kam.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mo 6 Aug 2018 - 20:22
 
Jaik schnappte sich lediglich den Geigerzähler bevor er die Autotüren verriegelte. Das Werkzeug konnte er immer noch holen wenn er wusste was sie benötigten. Im zügigen Schritt folgte er Jason durch das Gebüsch. Mit jedem Schritt schlug sein Herz schneller. Mit jedem Ast der unter seinen Füßen knackte wurde sein Grinsen breiter.
Doch als sie das intergalaktische Schmuckstück erreichten hätte er es fast übersehen so sehr war es von Laub und Erde bedeckt. Eines stand definitiv fest; so sah keine geplante Landung aus! Das sah selbst ein Amateur. Auf Jasons Einwand hin zuckte Jaik nur mit den Schultern. „Wir haben jetzt doppelt so viele Hände zur Verfügung. So lange kann es doch nicht dauern.“ ,trällerte er.
Doch als Jaik schließlich vor der einst spiegelglatten und nun verwitterten Fläche stand schwand sein Grinsen. Ehrfurcht machte sich auf seinem Gesicht breit und ließ den sonst so energiegeladenen Piloten ganz still werden. Kein Laut des Erstaunens wich von seinen Lippen. Der Respekt vor diesem imposanten Giganten der aus einer fernen Galaxie angereist war verschlug ihm den Atem. Das war er. Sein Traum. Sein Zeichen von den Sternen. Überwuchert, demoliert, von der Welt vergessen, aber immer noch wunderschön.
Als er den Arm ausstreckte um sanft die Oberfläche zu streicheln war seine Haut trotz des warmen Wetters von einer Gänsehaut überzogen. Seine Hand berührte nun was zuvor fremde Atmosphären und das Hochvakuum des Weltraums berührt hatte. Diese Oberfläche hatte Strahlung, Gasen und Hitze getrotzt. Als Jaik seine Hand langsam bewegte konnte er den Abdruck den er dort im Schmutz hinterlassen hatte erkennen. Seine Spur auf einer Fähre zu den Sternen. Es fand zusammen was in Jaiks Augen schon immer zusammen gehört hatte. Er war so nah.
Diese Feststellung entfachte seinen Erkundungsdrang von neuem. Schnell war der Geigerzähler gezückt. „Was ihre Erbauer sich wohl von ihr erhofft haben als sie ihren Planeten verließ?“ Im Hintergrund knarzte das gelbe Gerät auf der Suche nach Alphastrahlung. „Wahrscheinlich ist sie durch den Raum gesprungen. Selbst in der Geschwindigkeit des Lichts braucht es mehrere Millionen Jahre um von einer Galaxie eine andere zu reisen. Oder der Pilot gehört einer Art an die sehr alt wird und du hast Jahrmilliarde in der Kyrokammer verbracht. Vielleicht hat die Erde beim Start noch gar nicht existiert. Kannst du dir das vorstellen?“ Jaiks Augen strahlten wieder wie eh und je. „Die Zeit funktioniert da oben nicht so gradlinig wie hier. Möglich wäre es.
Andächtig schritt er dem Koloss entlang, die Hand immer noch an der wundervoll fremdartigen Oberfläche. Mit der anderen stellte er umständlich den Regler von Alpha auf Gamma Strahlung um, da das Gerät bisher nicht fündig geworden war. Klackend begab es sich wieder auf die Suche. „Was wohl ihr Ziel war? Eine noch weiter entwickelte Zivilisation?“ Fragend blickte Jaik zu der stolzen Stirn der schweigsamen Schönheit auf. Er wollte endlich ihre Geheimnisse erforschen.
Das er Jason eigentlich helfen wollte den ersten Schritt dafür anzugehen hatte er in seiner Schwärmerei schon längst vergessen.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Di 7 Aug 2018 - 18:22
 
Jaik wie so oft zuversichtlich, nun zumindest hatte Jason ihn bisher nicht anders erlebt. Wahrscheinlich war er einfach in seinem Element. Jason lachte leicht auf, klappte dann seinen Spaten auseinander und begann den Erdrutsch vor der Hecktür weg zu schaufeln. Er schaufelte fast eine ganze Minute lang, bevor ihm auffiel, dass er ganz alleine am Werk war. Etwas verwirrt wandte er seinen Kopf zur Seite und warf einen fragenden Blick zu Jaik. Jasons Augenbrauen wanderten langsam nach oben, während er etwas ungläubig zu Jaik hinüber schaute, der mit der Hand über die Außenverkleidung des Schiffs strich, als würde er jede Unebenheit der Ummantelung prüfen. Nun hielt Jason endgültig inne und richtete sich wieder auf. Er ließ von seiner Tätigkeit ab und beobachtete Jaik, während dieser begann über das Raumschiff zu schwärmen. Bei Jaiks Vermutung, dass Jason vielleicht Jahrmillionen alt sein könnte, wurde diesem allerdings eher mulmig zu Mute. Jason gab ein nachdenkliches Murmeln von sich, als Jaik ihn fragte, ob er sich vorstellen konnte, dass er wahrscheinlich sogar älter war als die Erde. Langsam wandte sich Jason wieder seiner Schaufel zu, die ihm plötzlich um ein vielfaches kleiner vorkam. Eigentlich wollte er gar nicht darüber nachdenken. Er wollte lieber daran glauben, dass sein Heimatplanet nur ein paar Lichtjahre entfernt war, auch wenn es durchaus möglich war, dass Jaik Recht behalten könnte. Hörbar atmete der Blonde ein und aus und nahm dann die Schaufel wieder in seine Hand. Er hob den Blick zur oberen Kante des Schiffs, von wo die Erde und Blätter herunter gerutscht waren. Eigentlich war es absolut unsinnig hier unten anzufangen, fiel ihm in diesem Augenblick ein. Einen letzten Blick warf Jason zu Jaik, dann fixierte er die obere Kante mit seinen Augen und ließ dann langsam seine Schwingen wachsen. Im Zwielicht des Walds wirkte ihre membranartige Oberfläche fast durchsichtig und doch schienen sie von innen zu leuchten.
"Entschuldige, aber das dauert mir zu lange.", brummte Jason und wies Jaik dann an einen Schritt beiseite zu machen, bevor er seine Flügel nach vorne richtete.
Zur besseren Konzentration schloss Jason seine Augen und begann dann seine Energie durch seine Flügel in deren Spitzen zu leiten, die sofort anfingen zu wachsen und immer länger zu werden bis sie in der Erde vor dem Schiff verschwanden. Unter der Erde wuchsen sie weiter und weiter, verzweigten sich und fanden wieder zusammen bis sich um das gesamte Schiff ein Netzwerk aus tentakelartigen Auswüchsen gebildet hatte. Als das Netz fertig zu sein schien, öffnete Jason wieder die Augen und hob dann seine Hände, um den folgenden Prozess für sich zu erleichtern, denn nun begann er seine Fühler wieder einzuziehen und mit ihnen das gesamte Schiff. Jason machte nur sehr langsame Schritte zurück und ebenso langsam bewegte sich auch der Koloss unter seinem bisher schützenden Erdhügel hervor. Überall rieselte Erde herab, krachte Holz und rissen Wurzeln.
Es war verdammt anstrengend dieses Monstrum unter der Erde hervor zu ziehen, dabei hatte es bei dem Lastwagen doch ganz gut funktioniert. Scheinbar war dieses Ding jedoch deutlich schwerer, als es aussah oder steckte irgendwo fest, einer Wurzel oder so, die nur ungerne nachgab. Jason musste kurz unterbrechen, als er merkte, dass sich das Ding kaum bewegte.
"Irgendwie... hängt es.", stöhnte er angestrengt und schloss dann nochmal seine Augen, um mit seinen Auswüchsen nach einem Widerhaken zu suchen.
Tatsächlich hatten sich in all den Jahren ein paar Bäume an das Ding gewurzelt und drohten nun vielleicht sogar die Außenhülle zu beschädigen, wenn Jason weiterhin mit Gewalt daran zog. Fluchend ließ Jason von dem Schiff ab, stapfte dann auf einen der nächstgelegenen Bäume zu und jagte dort seine Fühler wieder in den Boden.
"Ist mir scheiß egal, was er dazu sagt, aber mir ist dieser Baum scheiß egal, dieses Schiff nicht!", stritt Jason mit sich selbst und riss dann den Baum kurzerhand von den wurzeligen Füßen, sodass er nach hinten umkippte.
Dieses Prozedere wiederholte er bei noch einem Baum bis er wieder zum Heck zurück kehrte und es noch einmal, dieses Mal etwas erfolgreicher schaffte das Schiff aus seiner Ruhestätte zu reißen. Nicht zuletzt auch wegen der Wut, die er seit dem letzten Versuch entwickelt hatte und nun nutzte, um seine Kräfte zu stärken. Als er das riesige Gerät ungefähr zehn Meter von seinem Ursprungsort weg gezogen hatte, löste er das Netz um das Schiff und ließ sich dann vor Anstrengung schwer atmend rückwärts auf den laubbedeckten Boden fallen. Er war geschafft, aber er lächelte. Irgendwie hatte es gut getan seine Wut auf diese Weise loswerden zu können.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Di 7 Aug 2018 - 22:17
 
Etwas irritiert blickte Jaik drein als Jason seine Bekanntmachung mit der extraterrestrischen Schönheit unterbrach. Allerdings wollte er in der nächsten Sekunde auch schon wissen was sein Alien-Kumpel jetzt vorhatte und befolgte deswegen seine Anweisung.
Erst jetzt erinnerte er sich daran das er Jason zugesagt hatte ihm zu helfen. Ups. Aber der schien jetzt einen anderen Plan zu haben. Jaik zuckte überrascht zusammen als er die strahlenden Flügel sah. Das waren sie also. Jason hatte wirklich nicht übertrieben. Fasziniert beobachtete Jaik die leuchtenden Schwingen die sich wie gebündelte Sonnenstrahlen in den Himmel erhoben. Wie das Licht das durch eine Wolkendecke brach. Sie schienen so leicht, als müsste er nur die Hand ausstrecken um durch sie hindurch zu fassen und ihre Wärme zu spüren. Trotzdem hatten sie eine feste Form und begannen nach dem Raumschiff. Spätestens jetzt kam Jaik sich wie in einem Science Fiction-Film vor. Nur das er wie gewisse Protagonisten nicht seinen Verstand anzweifelte. Er sah es mit eigenen Augen und wollte es verstehen. Reflexartig schob er seine Fliegerbrille auf seine Stirn um eine bessere Sicht zu haben.
Für den Fortschritt müssen Opfer gebracht werden.“ ,murmelte Jaik als Jason ankündigte das er einen Baum seiner Wurzeln berauben musste. Er hörte das Knirschen und Knacken der Äste, das war allerdings nicht annähernd so interessant wie das Spiel aus Licht das sich nun vor ihm abspielte. Auch dass das Ticken des Geigerzählers immer schneller klackte konnte ihn nicht ablenken.
Erst als der Alarm ansprang schaffte Jaik es seinen Blick von dem Lichtspektakel abzuwenden und ihn auf das Gerät in seiner Hand zu richten. Die cpm kletterten immer höher und näherten sich allmählich dem Toleranzbereich der medizinisch zugelassenen Strahlung. Nichts was Jaik in die Flucht schlagen würde. Sein Tolaranzbereich lag wesentlich höher als der eines normalen Erdenbewohners. Er beobachtete den Wert eher mit Interesse während der schrille Alarm im Hintergrund dudelte. Irgendwann beobachtete er die Anzeige nur noch aus den Augenwinkel. Schließlich wurde er gerade Zeuge wie Jason tatsächlich das Schiff anhob und in seinem kosmischen Licht erstrahlen ließ. Dieser Anblick war so unheimlich schön und lieferte einen Vorgeschmack darauf wie majestätisch diese Königin im Flug aussehen musste.
Das hektische Jaulen wurde schnell wieder zu einem knackenden Ticken als die Raumfähre unsanft auf dem Boden landete. Wäre der Geigerzähler in der Lage gewesen das intensive Strahlen von Jaiks Lächeln zu messen wäre es sofort wieder ausgeschlagen. Er bückte sich zu Jason herunter und bot ihm seine Hand an um ihn wieder auf die Füße zu helfen. Schließlich mussten sie jetzt das Raumschiff von innen erforschen. „Das war...“ Akkurate wissenschaftliche Bezeichnungen versagten hier, weswegen er auf primitivere Ausdrücke zurück greifen musste, „...phänomenal, der Hammer, überwältigend!“ Außerdem brauchte er eine ganze Menge davon um seiner Freude angemessen Ausdruck zu verleihen. Er richtete den noch immer suchenden Geigerzähler auf Jasons Brust. Doch der unterbrach sein ächzendes Konzert nicht. „Nichts, ganz normale Werte. Alles zerfallen.“ ,stellte er begeistert fest und wandte sich grinsend wieder Jason zu. „Komm, wir müssen der Hübschen ihre Flügel zurück geben!


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Di 7 Aug 2018 - 22:36
 
Jason ließ sich ins Laub fallen, was allerdings nicht all zu dick war. Sein Rücken bedankte sich mit einem zischenden Schmerz, der zu einem dumpfen Wummern wurde, doch das war dem Blonden sowas von egal, denn er fühlte sich unglaublich gut. Schwer atmend und schwitzend, aber auch erleichtert lächelnd leg er im Laub und konzentrierte sich erst einmal darauf so viel frische Luft wie möglich in sich hinein zu pumpen. Eine Sekunde später erschien Jaik in seinem Blickfeld und war kurz davor vor Freude halb verrückt zu werden. Natürlich nicht wirklich, aber er war so hin und weg und freute sich so sehr, dass Jason es nicht gewundert hätte, wenn der Blonde sich zu ihm ins Laub geworfen und wie irr gelacht hätte. Komischerweise mochte er diese Vorstellung und ein kleiner Teil von ihm wünschte es sich sogar heimlich.
Dann reichte Jaik ihm die Hand, um ihm aufzuhelfen. Er wollte das Schiff unbedingt betreten und es wieder startklar machen, allerdings ohne Jason, der lag nämlich völlig kaputt im Laub und konnte nur leicht lachen. Zuerst versuchte er seinen Arm zu heben, um Jaik seine Hand zu reichen, aber er kam nicht hoch genug dazu, weswegen er ihn schließlich wieder zurück ins Laub fallen ließ.
"Scheint als bräuchte ich erst einmal etwas von meinem Vorrat, außer du willst mich da rein tragen.", witzelte Jason und lachte dann leicht.
Er wandte den Kopf hin und her und entdeckte dann ein paar Meter weiter seine große Sporttasche. Wie ein Käfer auf dem Rücken wand er sich hin und her, musste dann jedoch kapitulieren und liegen bleiben. Immer noch zeichnete ein Lächeln sein Gesicht, das aber schon deutlich an Farbe verloren hatte.
"Okay okay, ein letzter Trick.", scherzte Jason wieder und ließ dann seine Finger tanzen, "Hex-hex."
Plötzlich hob sich die Tasche wie von selbst hoch und flog auf Jason zu. Erst bei näherem Hinsehen konnte man kleine Lichter unter dem Taschenboden erkennen. Das schwere Ding landete neben Jason im Laub, der sofort den Reißverschluss aufzog und in eine Ecke der Tasche griff.
"Die Idee mit den Proteinriegeln war übrigens hammer.", meinte Jason und zog eine ganze Hand voll Riegel für Bodybuilder und Hochleistungssportler hervor, "Leute, die Gewicht zulegen wollen nutzen diese Energy Riegel. Gibt es auch als Shakes und was weiß ich, aber ich mag es lieber so."
Damit riss Jason die ersten Riegel auf und stopfte sie sich in den Mund. Dabei grinste er zwischendurch zu Jaik hoch.
"Gib mir ein paar Minuten, du kannst ja derweil die Außenhülle kontrollieren.", schlug Jason vor und machte sich an den nächsten Riegel.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 8 Aug 2018 - 15:18
 
Noch während er Jason die Hand reichte war Jaiks Blick schon wieder zum Raumschiff gewandert damit er sofort los marschieren konnte wenn sein Projektpartner wieder auf den Beinen war. Der hatte das aber offenbar gar nicht vor. Irritiert wandte Jaik sich wieder Jason zu. Wie jetzt? Ausruhen? Sie fingen doch gerade erst an! Und tragen wollte Jaik ihn eigentlich wirklich nicht.
Erst langsam dämmerte ihm das Jason sich gerade ziemlich verausgabt hatte. Er wollte schon aufbrechen um die Tasche zu holen, aber das ihm ein Trick versprochen wurde ließ ihn inne halten. Seine Neugierde schaffte es einfach nicht da zu widerstehen. Es war so großartig Jasons Kräfte zu beobachten. Selbst wenn er sie nur nutzte um seine Tasche zu holen, zauberte das ein Lächeln auf Jaiks Lippen.
Das sollte auf alle Fälle länger vorhalten als Fett und Zucker.“ ,bestätigte Jaik. Das diese Nahrung nicht gerade ein Gourmetessen war wusste er selbst nur zu gut, aber dafür waren sie effektiv. „Wenn du eine Banane rein matscht macht das Shakes auch erträglich.“ Schon früh hatte Jaik damit angefangen beim Essen nicht allzu wählerisch zu sein. Er sah das Vorbereitung auf seine Astronautenkarriere. Bei einem Raumflug konnte er schließlich keine raffinierten Speisen erwarten.
Als Jason noch um ein paar Minuten bat und ihn anwies schon einmal die Außenhülle zu begutachten wollte Jaik sich schon eifrig nickend abwenden. Er wäre zwar lieber gleich in die Maschine gestiegen, aber das war besser als nichts. Sein Blick fiel zurück auf Jason. Eigentlich wollte er sofort loslegen, allerdings brauchte er Jason um das wirklich zu tun. Ihn jetzt hier liegen zu lassen kam ihm aber irgendwie falsch vor.
Unschlüssig blickte der Pilot zwischen dem Blondschopf und der Raumfähre hin und her. Dieses Gefühl war irrational. Es sprach doch nichts dagegen die Hübsche schon einmal in Augenschein zu nehmen! Allerdings sprach auch nichts dagegen sich vorher noch ein bisschen zu beratschlagen.
Schließlich drehte Jaik sich wieder um. Er konnte das Meisterwerk hochentwickelter Technik auch von hier bestaunen.
Ohne meinen Co-Piloten gehe ich nicht an eine Maschine dieser Größenordnung.“ ,stellte er schlicht fest und ließ sich neben Jason ins Gras fallen. Solange würde es ja wohl nicht dauern, da konnte er ruhig noch einen Moment warten.
Sein Oberkörper blieb zunächst aufrecht, jeder Zeit bereit dazu wieder aufzuspringen um ans Werk zu gehen. Doch das blieb nicht lange so. Er legte seine Oberarme auf seine angewinkelten Knie und fuhr damit fort den Blick über das Schmuckstück wandern zu lassen. Nach einiger Zeit in der es selig lächelnd betrachtet hatte hob Jaik den Finger um auf eine die seltsamen Gebilde am Heck des Schiffes zu weisen. „Ich frage mich ob das Lampen sind oder ob dort tatsächlich die Energie gewonnen wird.“ ,überlegte er laut. „Wir werden es bald heraus finden!“ Dabei fiel Jaik eine große Ungereimtheit auf die er bisher außen vor gelassen hatte.
Mit einem forschenden Blick drehte er Jason den Kopf zu. „Wieso hast du eigentlich bisher keinen Experten zu Rate gezogen? Dem Hinweis eines Kommilitonen zu folgen scheint mir da doch ein eher unsicherer Weg zu sein. Du hast es mir doch auch gesagt obwohl du nicht wusstest das ich ein Alien bin. Da hättest du dir auch einen erfahreneren Experten suchen können.“ Er runzelte die Stirn. „Oder wusstest du von meiner extraterrestrischen Herkunft?“ Oh oh, hatte Jaik etwa wieder aus Versehen vor den falschen Leuten geplaudert?


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 8 Aug 2018 - 15:58
 
Jaik bestätigte Jason, dass er mit dieser Art Nahrung wesentlich besser fuhr als mit Schokoriegeln, fügte aber auch an, dass man mit einer Banane so einen Shake schon etwas aufpeppen konnte. Das klang gar nicht so schlecht dachte sich Jason und überlegte kurz, ob das wirklich eine Option für das nächste Mal war. Als er Jaik anbot schonmal voraus zu gehen, zögerte dieser Eigenartigerweise. Er wirkte für einen Moment tatsächlich hin und her gerissen zwischen dem Schiff und ihm. Jason runzelte fragend die Stirn. Worauf wartete er noch? Bis eben war er doch noch so unglaublich scharf darauf gewesen dieses Ding zu inspizieren und jetzt setzte er sich sogar neben ihm auf den Boden und meinte, er würde nicht ohne seinen Copiloten da ran gehen. Einen Moment blickte Jason noch verdutzt drein, dann lachte er und schüttelte den Kopf. Jetzt war er also schon sein Copilot, das klang irgendwie schön, aber auch amüsant. Verrückt, denn noch war ja gar nicht sicher, ob das Ding nichts weiter war als ein Haufen Weltraumschrott. Als Jaik begann über das Schiff wieder laut nachzudenken, erkannte Jason den Blonden schon eher wieder. Jason beendete seine Picknickpause und versuchte sich dann langsam aufzusetzen. Aufstehen war noch nicht wirklich eine Option, aber sitzen war schonmal besser als wie ein nasser Sack da unten liegen zu bleiben. Er schloss die Tasche wieder und schob sie ein Stückchen weg, bevor er Jaiks Blick zum Schiff folgte. Plötzlich drehte sich dieser jedoch zu Jason um und fragte ihn etwas verwundert, warum er gerade auf ihn zugekommen war und nicht auf einen echten Experten und ob das vielleicht daran gelegen hatte, dass er wusste, dass er auch nicht von der Erde war.
"Ähm... ehrlich gesagt wusste ich das nicht. Außerdem habe ich gerade erst damit angefangen mich mit all dem zu beschäftigen und als ich von einem aus der Lerngruppe gefragt wurde, was ich denn jetzt mache, meinte ich, dass ich mich mit Satelliten und Raumfahrt beschäftige. Hobbymäßig versteht sich. Naja, und da meinte er ich sollte mich mal mit dir unterhalten. Mir kam da erst der Gedanke, dass ich vielleicht wirklich etwas Hilfe brauchen könnte bei meinem Vorhaben, aber wenn, dann nicht von einem der dicke mit der Regierung oder der NASA oder sowas ist. Sagen wir ich wollte es erst einmal mit dir probieren, weil es wahrscheinlicher war, dass sich das Risiko, dass du mich verrätst und der Nutzen, den du mir bringen könntest sich die Waage hielten. Auf einer exponentiell ansteigenden Gerade was meine Auswahl für diesen Job anging hattest du einfach einen für mich besseren Wert als so ein studierter Experte oder Ex-Astronaut.", erklärte Jason und zuckte dann mit den Schultern, "Wenn du nicht ja gesagt hättest oder ich gemerkt hätte du bist nicht sehr vertrauenswürdig, hätte ich wohl als nächstes einen Ingenieursstudent gefragt."


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 8 Aug 2018 - 18:55
 
Wie bitte? Vorher hatte er gar nicht ernsthaft darüber nachgedacht das Schiff wieder zum Laufen zu bringen? Wenn Jaik ihn richtig verstanden hatte wusste er doch schon seit Jahren von dessen Existenz. Wie konnte man dabei die Finger still halten?
Naja gut, das ging wahrscheinlich schon. Würden sie ein Signal aus Jaiks Herkunftssystem empfangen würde Teagan sich wahrscheinlich weniger dafür interessieren als für das Releasedate für die neue Staffel ihrer derzeitigen Lieblingsserie. Jaik hatte die Ignoranz seiner Schwester nie verstanden und sie hatten sich oft deswegen in den Haaren gehabt. Aber Jason schien ihn eigentlich ein anderer Charakter zu sein als Teagan mit ihrem beschränkten Horizont. Nein, er hatte bestimmt andere Gründe.
Das Jason so lange gezögert hatte kam ihm jetzt allerdings zu Gute wie Jaik kurz darauf erfuhr. „Da habe ich aber Glück gehabt!“ ,zwitscherte der Pilot fröhlich. Er war so unheimlich froh über diese einmalige Chance, das er bestimmt nicht wagen würde etwas zu tun das ihn von dieser Mission ausschloss. Auch wenn es ihn jetzt schon in den Finger brannte der ESA ein paar Fotos zu übermitteln.
Ich verrate niemanden was, keine Angst. Aber das könnte mich in meiner beruflichen Laufbahn trotzdem ein riesen Stück voran bringen. Ich kann mir das Wissen einer erdfremden Spezies aneignen. Das lässt sich garantiert auf die terrestrische Technik übertragen. Damit haben ich einen großen Vorteil den anderen Bewerbern gegenüber. Die Konkurrenz ist groß und man muss heraus ragen um ausgewählt zu werden. Ich bin der jüngste Testpilot der Royal Air Force...das ist schon einmal etwas. Aber das gleicht keine Erfahrung aus. Wenn ich allerdings im technischen Bereich auch heraus stechen kann, eben weil mir das Wissen über völlig neuartige Technologien zur Verfügung steht, könnte das den ganzen Prozess enorm beschleunigen.“ ,erklärte Jaik eifrig seine Pläne. Er wollte unbedingt ins All. Ob er es zuerst schaffen würde Jasons Raumschiff flugfähig zu machen oder ob ihn die ESA vorher für ein Astronautenprogramm auswählen würde stand in den Sternen. Jaik sah darin allerdings nur doppelte Chancen. „Sicherlich wird es zeitlich ein bisschen knapp ein Studium zu bewältigen, meine Pflicht der Royal Air Force gegenüber abzuleisten und auch noch ein Raumschiff zu renovieren. Aber das profitiert alles voneinander. Meine Erfahrungen mit dem Raumschiff helfen mir in meinem Studium und das Wissen das ich mir an der Universität aneigne kommt unserem Projekt zu Gute. Eine Ideallösung.“ Er freute sich auf jeden einzelnen Bereich der im kommenden Jahr vor ihm lag. Wozu brauchte er Zeit für andere Dinge wenn er das tat was er liebte?
Im übrigen würde ich bei einer Raummission wahrscheinlich tatsächlich als technischer Ingenieur eingesetzt werden und als Pilot für die Landemodule. Astronomen werden an Bord natürlich nicht gebraucht, das ist nur ein Hobby als Ausgleich.
Voller Glück ließ Jaik sich ins Gras fallen und beobachtete die vorbeiziehenden Wolken. „Ist dir überhaupt klar was du mir für eine riesige Chance ermöglichst?


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Mi 8 Aug 2018 - 19:52
 
Auf Jasons Worte hin schien Jaik recht erleichtert, dass er diese Chance nun doch trotz allem erhalten hatte. Zudem bestätigte er noch einmal, dass er nichts weitersagen würde, es jedoch schon nicht schlecht wäre in einer Bewerbung angeben zu können, dass er bereits Erfahrungen im Bereich extraterrestrische Technik sammeln konnte. Jason wollte schon einwenden, dass das doch alles irrelevant war, wenn sie es hinbekamen das Schiff flugfähig zu machen. Wollte er wie ein langweiliger Astronaut auf der ISS rumhocken oder mit dem Schiff rumdüsen wohin er wollte? Wenn es ihm nur darum ging zur ESA zu kommen durch das, was er hier lernte, dann waren seine Ziele wohl doch nicht so unabhängig wie Jason gedacht hatte.
Jason senkte nachdenklich und etwas ernst den Blick auf seinen letzten Riegel an dem er herumkaute, während Jaik weiter darüber sprach, wie sehr ihm diese Erfahrung nutzen würde bei seinem Weg die Karriereleiter nach oben. Die Zeit schien sein größtes Problem zu sein. Er sprach noch weiter, aber Jason hörte nur noch mit halbem Ohr zu. Für einen Moment hatte er ganz vergessen, dass das hier keine soziale Wohngemeinschaft war, sondern ein Geschäft. Fähigkeiten gegen... und das hatte Jason bisher schmerzlich ignoriert. Den Part, den Jaik davon hatte, den hatten sie noch nicht wirklich fest gelegt.
"Dann sollten wir vielleicht den Deal etwas erweitern: Du hilfst mir dabei meine Infos zu bekommen und dafür bekommst du Technik aus dem Schiff. Meinetwegen die Kryokammer oder auch alles sonstige. Wenn wir es sowieso nicht mehr fit kriegen, kannst du es sogar ganz haben.", stellte Jason fest und rappelte sich dann langsam auf, um sich dann dem Schiff zuzuwenden, "Aber wenn wir es flugtauglich bekommen und der Testflug reibungslos verläuft bin ich weg, nur so zur Info."
Damit klopfte Jason die Laubreste von seiner Kleidung und schlurfte Richtung Heckklappe, um diese zu öffnen. Der Mief von drinnen war immer noch da, aber deutlich schwächer als beim ersten Öffnen. Die winzigen Lampen der Notbeleuchtung sprangen sofort an, als Jason eintrat. Es war nicht gerade hell erleuchtet, aber man konnte grobe Umrisse erkennen. Die ersten Meter des Schiffs waren leerer Frachtraum bis die große Kryokammer kam, die in der Mitte mit Stahlseilen oder etwas ähnlichem am Boden festgezurrt war. Das zwei mal dreieinhalb Meter große Ding war aus einem unbekannten hellgrauen Material und besaß eine dick isolierte, wannenartigen Vertiefung im Inneren, die von zwei nun aufgeklappten Deckelseiten verschlossen werden konnte. Bei genauerem Hinsehen erkannte man dass die dicke Isolierung am Wannenrand aus einer Art hellblauem Gel bestand, das leicht erstarrt war.
Weiter vorne befanden sich zwei verschlossene Schränke, deren Schlösser rot leuchteten, wahrscheinlich weil sie nicht mit dem Notstrom versorgt wurden. Jedenfalls waren sie elektrisch verschlossen. Am Kopf des Laderaums befand sich ein schmaler Durchgang nach vorne ins Cockpit. Bevor man das jedoch erreichte, passierte man zwei verschlossene Türen, die zum Wohnraum für den Piloten gehörten, allerdings ebenfalls verschlossen waren. Im großzügigen Cockpit war Platz für drei Piloten, sowie einem Commander, der direkt beim Eingang seinen Stuhl hatte, während die Piloten drei Stufen tiefer hinter großen Schaltpulten ihre Sitze hatten. Die Schaltpulte waren kaum dicker als eine Handbreit und bestanden aus eine durchgängigen, weißlichen Oberfläche, worunter man grob erkennen konnte, wo Bedienungsfelder und wo Bildschirme liegen könnten. Allerdings war fraglich, ob diese Spezies so etwas überhaupt brauchte, Jason hatte es einfach angenommen.
Im Stuhl des Commanders saß ein etwas zusammen gesunkener ungefähr zwei Meter großer Pilot in kompletter Montur. Sein Anzug war in eleganten Linien geformt und leicht gepolstert. Die Form erinnerte Jason immer an die Darstellungen des Muskelgewebes, die er im Studium hatte, auch wenn das hier nicht orangerot, sondern blütenweiß war. Der Helm erinnerte hingegen eher an den Kopf eines Insekts, nur dass die Fühler fehlten. Zwei große, elliptische, verglaste Auslassungen ließen im sehr schwachen Licht etwas verschwommen ein Gesicht darunter erahnen.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 9 Aug 2018 - 2:43
 
Deal? Soweit Jaik wusste hatten sie nur einen einzigen Deal, und der hatte mit Jets und Flügeln zu tun. Das andere war ein gemeinsames Projekt mit einem gemeinsamen Ziel. Das war die Belohnung für sie beide. Warum wollte Jason ihm denn jetzt das Schiff andrehen? Ihm reichte das Wissen das er bei dieser Arbeit sammeln würde als Lohn. Irritiert runzelte Jaik die Stirn. Was waren das denn für komische Infos mit denen Jason ihn da beglückte? Er wusste doch das es sein Ziel war mit dem Schiff abzuhauen, warum betonte er das jetzt so komisch? 
Da müsste er bei Zeiten wohl noch mal einiges klar stellen. Aber die Gelegenheit würde sich schon noch ergeben. Schließlich würden sie sich jetzt ziemlich oft sehen. Nun wollte er erst einmal endlich dieses Raumschiff analysieren. 
Freudig tollte Jaik Jason hinterher und wunderte sich kurz weshalb dieser so langsam war. Ach, er war bestimmt noch erschöpft von dem immensen Energieaufwand. Das musste es sein!
Im Schiff fand Jaik genügend Dinge die ihn von Jasons seltsamer Reaktion ablenkten. Er wusste gar nicht wo er zuerst hinsehen sollte. Vor ihm eröffnete sich eine völlig neue Welt die es zu erkunden galt. Andächtig strichen seine Finger über den Deckel der Kryokammer. Danach streichelte er über die Wände und überlegte wie sie sie am besten aufstemmten um an die Technik dahinter zu gelangen. Irgendwie mussten sie an den Puls dieses Schiffs kommen. „Es scheint ein Frachter zu sein, also ein Transportschiff.“ ,murmelte Jaik fasziniert. Hier im Magen standen sie eigentlich schon ganz richtig. „Die Kryokammer sieht wie Fracht aus. Ihr Energiekreislauf gehört also nicht zu dem des Schiffes. Das heißt wir müssten hier am besten sehen können wie es angeschlossen ist.“ ,erklärte er seine Vermutungen. Anstatt sich zuerst den Rest des Interior anzusehen, machte Jaik sich sofort an die Arbeit und suchte nach einem Anschluss an dem Ding. Alles wirkte sehr gradlinig und sauber gearbeitet, gerade zu elegant. Jaik tastete nach dem Kabel das die Kammer mit dem Schiff verband und verfolgte es bis es in der Wand endete. Er klopfte gegen das robuste Material und suchte nach Verschlüssen. Doch es war genauso wie er vermutet hatte. Mit terrestrischen Werkzeug kamen sie hier nicht weit. „Ich revidiere meine Aussage das wir es eventuell schaffen heute Abend die Monitore zum Laufen zu bringen.“ ,gab Jaik zu, wirkte aber nicht sonderlich geknickt dabei. Er hatte schon damit gerechnet. Er hätte Jason trotzdem gerne bessere Nachrichten übermittelt. „Soll ich dir als Entschädigung noch eine Pizza ausgeben?“ ,schlug er beiläufig vor während er weiter die fremdartigen Verschraubungssysteme inspizierte. „Wir brauchen spezielles Werkzeug um an die Hauptleitung zu kommen. Wenn ihr dir die genauen Maße ausmesse, wie lange brauchst du dann dafür? Ich könnte es auch beim hiesigen Schmied in Auftrag geben und sagen das es irgendein ein seltsames Merchandise aus einem fragwürdigen Indie-Film für Teagan ist.“ Nicht das er wirklich so einen Aufwand wegen eines Geschenk für seine Schwester betreiben würde. Sie hatten die Tradition sich zu Weihnachten und zum Geburtstag stehts Motiv Tassen und Shirts von den Filmen zu schenken von denen sie wussten das der andere sie hasste. Aber er konnte es ruhig als Vorwand verwenden. „Wenn wir das richtige Werkzeug erst einmal haben können wir damit garantiert die meisten Verschlüsse in diesem Schiff öffnen, ohne große Schäden anzurichten.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 9 Aug 2018 - 14:39
 
Jason warf noch einen letzten Blick durch die Löcher des Helms auf das schlummernde Etwas dahinter, bevor er sich erhob und nach Jaik umschaute. Der war gar nicht bis zu ihm gekommen sondern hinten im Laderaum stehen geblieben, um sich erst die Kryokammer und dann die Verankerung in der Wand anzusehen, wo die Energieleitung der Kryokammer an das Schiff angeschlossen war. Allerdings war die Verschraubung wohl zu andersartig, als dass sie da möglichst schnell dran kommen könnten.
Forschend warf nun auch Jason einen Blick auf den Verschluss, während Jaik weiterhin laut überlegte. Die Idee mit der Selbstherstellung eines Schraubenziehers, der dazu passte, klang plausibel, trotzdem musste Jason kurz überlegen, ob er das wirklich hin bekam.
"Ich könnte es versuchen, dazu brauche ich keine Maße, eigentlich. Solange das Objekt noch nicht abgeschlossen ist, kann ich es noch verändern und direkt anpassen.", meinte Jason und blickte dann fragend zu Jaik, "Aber wenn wir zur Hauptenergieleitung wollen, wäre es glaube ich leichter über die Schaltzentrale im Cockpit zu gehen. Ich wette da gibt es einen Zugang falls man irgendwie an der Technik schrauben muss. Ich bin kein Spezialist, aber was auch immer dieses Ding angetrieben hat, es ist nicht hier, sondern da hinten."
Damit deutete Jason nach draußen auf die Ringe, die das Schiff hinten abschlossen.
"Oder denkst du sie haben mich als Energiequelle benutzt und ihr Schiff mit meiner Energie aus der Kammer gespeist?", fragte Jason und warf einen fast schon schockierten Blick auf die angeschlossene Kryokammer.
Ganz abwegig war das gar nicht, immerhin war er ein wandelnder Reaktor.


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Do 9 Aug 2018 - 19:17
 
Jason hatte die gleiche Vermutung wie Jaik. Das seltsame Gebilde am Heck war wahrscheinlich für die Energiegewinnung verantwortlich. Doch wie? Solarenergie? Zog es Stoffe aus dem interstellaren Raum?
Über Jasons zweite Idee musste er hingegen gar nicht erst lange nachdenken. Jaik schüttelte den Kopf und beschäftigte sich weiterhin damit die Verschraubungen abzutasten. „Möglich, aber unwahrscheinlich.“ Er drehte sich um und wies auf die Stahlseile die die Kryokammer mit dem Boden verbanden. „Ich denke nicht das die Kammer zum Schiff gehört. Ansonsten wäre sie garantiert fest im Interior integriert und nicht wie Fracht gesichert. Hier wirkt alles sehr sauber gearbeitet. Warum sollte man also etwas mit Stahlseilen sichern wenn es fester Bestandteil des Schiffs ist?
Jetzt musterte Jaik Jason eingehend. Das er durchaus als Reaktor betrachtet werden konnte hatte der Geigerzähler gerade eben gezeigt. Aber die Energieversorgung mit einem lebendigen Wesen kam ihm doch sehr unsicher vor.
Ich gehe eher mit deiner ersten Vermutung konform, die Energie wird wahrscheinlich im Heck gewonnen oder gespeichert. Bevor ich allerdings an die empfindlichste Technik, also die Schaltzentrale, gehe möchte ich wissen wo die Energiekabel hinführen. Wir müssen zumindest grob wissen womit wir es zu tun haben bevor ich etwas neu verkable. Das Kabel hier führt uns genauso dahin wie die im Cockpit, hier können wir aber nicht so einen fatalen Schaden anrichten.
Wahrscheinlich gibt es sogar einen Wartungsschacht um zur Energiequelle zu gelangen, aber den werden wir auch nicht ohne das passende Werkzeug öffnen können. Bis wir den Zugang gefunden haben, habe ich diese Wand dreimal aufgeschraubt. Ich möchte ungern im Gehirn anfangen wenn ich auch über den Magen zum Herzen kommen kann.
“ ,versuchte er dem Mediziner deutlich zu machen. Sie wussten nicht womit sie es zu tun hatten, wenn sie blind drauf los schraubten richteten sie womöglich mehr Schaden als Nutzen an.
Meinst du deine Energie reicht aus um das Werkzeug jetzt herzustellen oder sollen wir erst einmal nach dem Eingang für den Wartungsschacht gucken? Den vermute ich allerdings viel eher hinten als im Cockpit. Es wäre doch unnötig kompliziert einen Schacht von vorne nach hinten zu bauen.“ Schleichend wurde das Lächeln des Piloten wieder zu einem Grinsen. „Oder bist du auf noch eine Wette aus?


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 10 Aug 2018 - 11:36
 
Jaik widersprach Jason was ihn als Quelle der Energiegewinnung anging, immerhin war die Kryokammer nachträglich eingebaut worden und nicht Teil der Grundausstattung. Wo er Recht hatte, hatte er Recht, sicher wäre es etwas zu unsicher gewesen, da Jason nicht annahm, dass er durchgehend 24/7 die gleiche Leistung halten könnte. Außer er war noch viel mächtiger, als er sich sowieso schon hielt. Jason brummte zustimmend und blickte dann wie Jaik wieder zum Verschluss in der Wand.
Auch den Vorschlag mit dem Zugang über das Cockpit fand Jaik nur geringfügig gut, aus guten Gründen. Jason nickte zustimmend. Er war weit entfernt davon ein Experte zu sein und daher ließ er sich von Jaik gern vom Gegenteil überzeugen vor allem wenn er so gute Gründe lieferte. Also würden sie vorerst versuchen von dem leichtesten Teil aus das Schiff zu erschließen. Dies erforderte jedoch diesen speziellen Drehschlüssel, der entweder später oder jetzt von Jason hergestellt werden könnte. Kurz überlegte Jason, ob er das in seinem momentanen Zustand schaffte, aber selbst leicht geschwächt müsste das machbar sein, immerhin war er hier sowieso nur Deko, konnte sich also auch ausruhen, während Jaik weiter an dem Ding bastelte.
"Ich denke das dürfte machbar sein.", antwortete Jason und trat neben den Verschluss an der Wand, um dann seine Hand darauf zu legen.
Er begann seine Energie in seiner Handfläche zu sammeln und zog sie dann langsam von der Verschraubung weg. Im Raum zwischen seiner Hand und der Schraube begann sich ein langes, dünnes, leuchtendes Etwas zu bilden, dem Jason langsam eine starre Form versuchte zu geben. Seine Orientierung eines Drehkreuzes gab dem Gegenstand schließlich seine endgültige Form. Als es langsam aufhörte zu leuchten und seine silberne Oberfläche annahm, löste Jason es von sich und fing es gerade noch rechtzeitig mit der anderen Hand auf, bevor es auf den Boden fallen konnte. Er inspizierte kurz die Verarbeitung und dann die Passform des Aufsatzes.
"Dürfte eigentlich passen.", meinte er und drückte Jaik das Ding in die Hand, bevor er sich kurz umsah und dann ein paar Meter weiter zur Wand lief, um mit einem Handdruck eine lange Ablage zu öffnen, auf der er Platz nahm und einen kleinen Kuchen aus seiner Jackentasche zog, "Was glaubst du treibt das Schiff dann an, wenn nicht ich es war? Es muss auf jeden Fall etwas recht kraftvolles sein, das auch ohne Sauerstoff auskommt."


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BeitragThema - Re: Absturzstelle des Raumschiffs Sonizon-382   Fr 10 Aug 2018 - 22:22
 
Fasziniert beobachtete Jaik wie das Licht zwischen Jasons Fingern Gestalt und schließlich sogar Form annahm. Welche wundervollen Prozesse sich wohl hinter dieser Fähigkeit verbargen? Jaik glaubte nicht an Wunder, er glaubte an Physik und Chemie. Wann immer er Zeuge eines unerklärlichen Phänomens wurde brannte er darauf die Abläufe dahinter zu verstehen. Hoffentlich lieferten die Bordcomputer die Antworten auf seine Fragen. Jason überreichte ihm nun den Schlüssel zu diesem Wissensschatz sodass er sich gleich daran machte die Verschraubungen zu lösen. Seine Freude darüber das es funktionierte ließ ihn Jasons Frage nur beiläufig wahrnehmen.
Ich habe eigentlich noch nicht genügend Informationen um Vermutungen anzustellen. Erst einmal will ich wissen ob die Energie an Bord erzeugt wurde oder gespeichert wurde. Ich kam mir vorstellen das am Heck Strahlen gesammelt und umgewandelt werden. Ähnlich wie bei Photovoltaikanlagen. Allerdings muss es keine Solarenergie sein. Es können genauso gut chemische Substanzen sein die aus dem All gefiltert werden und die wir hier noch gar nicht entdeckt haben. Fakt ist das noch ein wenig Energie vorhanden ist und die will ich umleiten.“ ,erklärte er und entfernte die gelöste Platte von der Wand. Vorsichtig legte er sie zu Boden und inspizierte das frei gelegte Stück. Die Zwischenraum war bis auf die Leitungen hohl, wahrscheinlich um Gewicht zu sparen.
Der Hobbyastronom zog einen Kompass aus seiner Tasche und bestimmte die Himmelsrichtung, erst danach quetschte er sich in das Loch in der Wand hinein. „Ich bin gleich wieder da!“ ,trällerte Jaik vergnügt und quetschte sich an der Blutbahn des Schiffs entlang. Es war ein langer, sehr schmaler Weg, aber definitiv zu bewältigen. Immer wieder huschte sein Blick zum Kompass damit er sich ein Bild von seiner derzeitigen Lage im Schiff machen konnte. Seine feinen Sinne waren in Alarmbereitschaft, schließlich befand er sich in einen abgestürzten Raumschiff. Er verließ sich darauf das seine Nase oder der Geigerzähler ihn rechtzeitig vor freigewordenen, gefährlichen Substanzen warnen würde.
Seine Reise endete nach einiger Zeit an einer weiteren Wand. Das war ärgerlich, aber zu erwarten gewesen. Diese Platte ließ sich nur von außen lösen. Kein Wunder, immerhin war dieser Schacht nicht aus Durchgang konzipiert worden. Aber jetzt wusste er zumindest in welche Richtung sie mussten. Jaik warf einen letzten Blick auf seinem Kompass ehe er den Rückweg antrat.
Als er wieder bei Jason ankam war er mit dem Staub von Jahrzehnten bedeckt. Trotzdem strahlte er unter der grauen Schicht wie eh und je. „Wir müssen nach Osten!“ ,verkündete er während er aus der Wand heraus kletterte. Sofort sah er sich nach einem Durchgang in diese Richtung um und wurde erfreulicherweise recht schnell fündig.
Was hast du eigentlich vom Absturz mitbekommen?“ ,fragte Jaik interessiert auf dem Weg dorthin. „Hattest du da schon diese Form angenommen?


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