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 Zenvas und Toukos Haus

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Cali

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Chefarzt des Krankenhauses (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)

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Heaven's Doctor

BeitragThema - Zenvas und Toukos Haus   Mi 18 Apr 2018 - 22:20
 


Zenvas & Toukos Haus

Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt, befindet sich das gemütlich eingerichtete Einfamilienhaus. Sowohl mit dem Auto, als auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt kann man das Grundstück gut erreichen. Trotz der guten Lage ist der Lärmpegel durch vorbeifahrende Autos sehr gering gehalten und auch die umliegenden Häuser haben zueinander stets einen gewissen Abstand.
Über den relativ großen Flur kann man jedes Zimmer des Hauses betreten. Angefangen bei dem großen Badezimmer, in dem sich sowohl Dusche als auch Badewanne finden lassen. Helle Flließen schmücken den Boden und ein kleines Fenster dient zum regelmäßigen Lüften oder für einen kleinen Tóuch natürlichem Lichteinfalls.
Betritt man das Arbeitszimmer des Hauses, kann man gegenüber der Tür direkt aus dem Fenster sehen. Hier helfen helle Möbel beim konzentrierten Arbeit, während ein kleiner Teppich den Hall innerhalb des Raumes dämpfen soll. Ein großer Schrank gegenüber des Schreibtisches – und direkt neben der Tür dient zum Verstauen von verschiedensten Büchern, Akten und vielem mehr.
Das Schlafzimmer ist der einzige Raum, in dem die Wände deutlich dunkler gehalten wurden. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Wände einen gleichmäßigen, dunkelgrauen Anstrich erhielten. Das Doppelbett nimmt einen Großteil des Raumes ein, sodass nur noch Platz für zwei kleinere Nachttische und einen Schrank ist. Dieser wird durch den kleinen Raum, der sich schräg neben dem Fenster befindet noch etwas erweitert – diese kleine Tür führt nämlich in einen zusätzlichen Ankleideraum.
Das der Großteil des Hauses mit hellen Parkettböden ausgelegt ist, merkt man vor allem in der Wohnküche. Betritt man den größten Raum des Hauses, befindet man sich zuerst in dem Bereich der Küche. Hochmoderne Technik vereint mit einer stilvollen Nuance an nötigen Möbeln. Ein Esstisch, an dem bis zu fünf Personen Platz finden können, trennt die Küche von dem Wohnzimmer. Am Ende des Raumes befinden sich noch eine Couch, sowie zwei Sessel und ein Fernseher. Zudem kann man vom Wohnzimmer aus die kleine, abgezäunte Terasse betreten.
Auch hier wurde mit hochwertigem Material gearbeitet um zu gewährleisten, dass sich die Bewohner vollkommen vom Stress des Alltags erholen können. Optional kann noch ein Privatparkplatz dazu gemietet werden.


Excalibur · Jayden · Asher · Jinx · Dr. Zenva · Sharif · Gwendoline
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Niko

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Behandelnde Ärztin im Krankenhaus von Cadysa (Pädagogische Doktorin)

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Domino ♥

BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   Mi 18 Apr 2018 - 22:22
 
Montag, 04. Juli | Zenvas und Toukos Haus | 19:17 Uhr | mit Dr. Zenva

Wie bereits angekündigt wartete die euphorische Maklerin schon an dem Haus, welches sowohl Touko als auch Zenva nur von den Bildern kannten, die man ihnen zuvor gezeigt hatte. In ihren Armen hielt sie sowohl den Katalog mit den Details und den Kosten rund um das Haus – als auch den Schlüssel. Den Schlüssel zudem Haus, welches vielleicht ihren eigenen Vorstellungen entsprechen würde – immerhin sah der Grundriss wirklich vielversprechend aus. Doch obwohl Touko und Zenva sich inzwischen einige Wohnung zusammen angeschaut hatten, fühlte es sich fast noch etwas anders an, nun vor einem Haus zu stehen.
Natürlich sprach nichts dagegen dass sie sich ein Haus kaufen oder es mieten könnten. Beide hatten eine feste Anstellung im Krankenhaus – auch wenn Touko grade erst angefangen hatte als Doktorin zu arbeiten – und ihre gemeinsamen Finanzen sahen gut aus. Für einen Moment wurde der Blick aus ihren brauen Augen etwas weicher, während sie mit Zenva zusammen zu der Maklerin rüber ging. Mit jedem Schritt fühlte sich eine gemeinsame Zukunft mit ihrem geliebten Engel immer greifbarer an. Eine Heimat und ein Bett das sie teilen würden. Jeden Morgen an seiner Seite aufzuwachen – oder einfach zusammen zu essen. Es war etwas alltägliches, doch genau das war es worauf sich die brünette Ärztin freute: Denn Alltag mit Zenva zusammen zu verbringen.
„Es freut mich zu sehen, dass sie den Weg gefunden haben. Ich habe den Schlüssel und die restlichen Papier rund um das Haus ebenfalls mitgebracht, sodass einer Besichtigung nichts mehr im Weg steht,“ erläuterte die junge Frau noch einmal. Mit einem erwartungsvollem Lächeln auf den Lippen – denn die Maklerin war unglaublich gespannt zu sehen wie das Pärchen auf das Haus reagieren würde – machte sie sich auf den Weg zur Eingangstür um diese kurzerhand aufzuschließen.
Das Haus war relativ neu, hochwertig und komplett möbliert. Natürlich war es möglich die Möbel auszutauschen oder gar eigene Möbel aus den vorherigen Wohnungen mitzubringen – doch die Statistik zeigte, dass die meisten Paare eine Wohnung bevorzugten, die direkt mit Möbeln verkauft wurden. Ebenso konnte die Wandfarbe oder der Bodenbelag ausgetauscht werden – immerhin würde dieses Haus bei einem Kauf dann vollständig dem Paar gehören.
„Ich würde vorschlagen, dass sie sich erst einmal persönlich einen Überblick verschaffen. Wie sie bereits auf dem Grundriss gesehen haben, besteht das Haus aus einer großen Wohnküche, dem Schlafzimmer, einem Arbeitszimmer und dem großzügig ausgebautem Bad. Alle Räume sind voll möbliert,“ erklärte sie, während sie den Flur des Hauses betrat und die Tür für die beiden Doktoren offen hielt. Fasziniert von den Details und neugierig auf das, was sie im Inneren erwarten würde, hob Touko noch einmal kurz ihren Blick um Zenva anzusehen. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Lippen als sie einen Moment inne hielt – und schließlich das Haus betrat.
„Vom Flur aus können sie jeden Raum des Hauses betreten. Wenn sie einmal bis nach hinten durch gehen finden sie die Wohnküche. Auf der rechten Seite, die Tür die zur Zeit noch geschlossen ist, liegt das Büro. Hier vorne ist das Schlafzimmer und die Tür hinter mir führt zum Badezimmer,“ fügte die Maklerin noch lächelnd hinzu, während sie in die einzelnen Richtung deutete.
Obwohl es in dem Flur kein eigenes Fenster zu geben schien, fehlte es hier keineswegs an Licht. Der einheitlich, hell gehaltene Boden sowie die hellen Wände schienen die Atmosphäre innerhalb des Flurs angenehm warm zu halten. Zudem konnte man direkt von hier das Schlafzimmer, eine geschlossene Tür – hinter der das Büro sein musste – und den Durchgang zur Wohnküche sehen. Selbst die wenige Möbelstücke, die man bisher sehen konnte entsprach ziemlich genau dem Geschmack der Pädagogin – auch wenn ihre eigene Wohnung sehr viel mehr dekoriert war.
Ein leises Lachen entwich ihren Lippen. Sie freute sich darauf dass dekorieren der neuen Wohnung – oder vielleicht sogar des neuen Hauses zu übernehmen – immerhin würde Zenva ihr sicherlich nicht sagen, dass er das machen wollen würde. Wobei.. es bestimmt amüsant wäre zu sehen wie er Deko-Artikel kaufen geht. Schmunzelnd versuchte sie diesen Gedanken ganz schnell zu vergessen, ehe sie sich zu Zenva herumdrehte und ihn fragend ansah. „Sollen wir uns erst die Wohnküche ansehen und dann durch den Flur die anderen Räume besichtigen?“ Ein freudestrahlendes Lächeln schmückte die Lippen der brünetten Pädagogin, während sie es kaum abwarten konnte sich umzusehen. Zwar hatte sie sich vorgenommen, wie auch bei den zu vorigen Wohnungsbesichtigungen unvoreingenommen zu bleiben, doch man konnte deutlich an ihrem Lächeln und dem Funkeln in ihren braunen Augen sehen, dass ihr bis jetzt gefiel was sie sah.
Dass sie zuvor noch unter einem kleinen Kreislaufzusammenbruch gelitten hatte, sah man ihr in diesem Moment kaum mehr an – und auch die Maklerin schien sich zu freuen, dass Touko solch großes Interesse an dem Haus zeigte. Vielleicht hatten sie die richtige Entscheidung getroffen – vielleicht hatten sie endlich eine Chance, eine Heimat zu finden in der sie sich beide wohl fühlen konnten. Und die auch ihren Wünschen und Ansprüchen genügte.


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Heaven's Doctor

BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   So 22 Apr 2018 - 1:11
 



Zenva & Touko
Montag, 04. Juli | 19:17 Uhr | Besichtigungsimmobilie

Zenva konnte die aufgeregt lächelnde junge Maklerin bereits winken sehen, als er am Straßenrand eine geeignete Parklücke ansteuerte und kurz darauf einparkte. Die junge Frau schien wahre Erfüllung in ihrem Job zu finden, auch wenn der Engel das nicht zwingend an ihrem Verhalten festmachen würde. Er selbst fand ebenfalls vollste Erfüllung in seinem Beruf, das hieß jedoch ganz gewiss nicht, dass er sich deswegen so verhalten musste wie die aufgedrehte junge Beraterin. Er musste kurz nachdenklich mit dem Kopf schütteln als er sich fragte, wie er auf diesen Gedanken gekommen war. Doch als Touko aus dem Auto gestiegen war und die Maklerin mit einem ebenso sonnigen Lächeln erneut begrüßte, kam er zu dem Schluss, dass er selbst vielleicht einfach die Ausnahme der Regel war. Ein Problem damit hatte er ganz gewiss nicht, vielmehr im Gegenteil, so war es ihm doch noch immer ein Rätsel, wie man überhaupt so aufgedreht sein konnte.
Nachdem Zenva ebenfalls ausgestiegen und um seinen Wagen herumgekommen war, vernahm er gerade noch die letzten zurückbegrüßenden Worte der Dame und nickte. "Ausgezeichnet", ließ er nur knapp verlauten, bevor er ihr mit einem Blick zu verstehen gab, dass sie voran gehen sollte und das Paar ihr folgen würde. Nachdem sie dies auch getan und die Eingangstür aufgeschlossen hatte, betrat Zenva nach Touko schließlich als letzter das Haus.
Seine quarzfarbenen Augen wanderten mit wachem Interesse an den Wänden des Eingangsflures entlang und nahmen aufmerksam den ersten Eindruck des Gebäudes in sich auf. Das Haus zählte zu den hochwertigeren seiner Preisklasse und das war ihm auch anzusehen. Und auch an Einrichtung fehlte es nicht, da es komplett möbliert war. Dem Engel gefiel, wie schlicht es gehalten war, was dem Ambiente einen sofortigen Pluspunkt einbrachte.
Er sah Toukos leuchtende, braune Augen, die seinen Blick einfingen nachdem er zu ihr nach vorn getreten war. Sein Gesicht wahrte seine kontrollierten Züge, doch hätte ihm das Haus auf Anhieb nicht gut gefallen, so hätte er sich mit Sicherheit schon bemerkbar gemacht. Dass es aber auch Touko gut gefallen zu schien, hatte der Arzt nicht erraten müssen, denn es stand ihr auf ihre hübsche Stirn geschrieben.
Seine Aufmerksamkeit kehrte zu der Maklerin zurück, als sie ihnen erklärte, dass alle Räume vom Flur aus erreichbar waren und ihren Bericht mit einigen Handgesten in Richtung bestimmter Türen untermalte. Zur Besichtigung stand im Augenblick jeder Durchgang offen, sodass der Engel bereits einen kleinen Einblick in das Innenleben des Badezimmers rechts von ihm bekam, was seinen Mundwinkel zucken ließ. Die Badewanne war fast größer als Toukos und er würde sicher nicht nein sagen, sie bei einem zukünftigen Gewitter mit ihr zusammen auszutesten.
Wenn seine Gedanken bereits damit anfingen sich vorzustellen wie es wäre, mit ihr hier zu wohnen, dann hieß das höchstwahrscheinlich, dass der erste Eindruck nicht täuschen würde: Dies war wahrhaftig ein sehr schönes Haus. In hypothetischen Vorstellungen schwelgend folgte er den beiden Frauen vor sich dann in den Vorderbereich des Wohnzimmers hinein, welches einen nahezu direkten Übergang des Flurs darstellte. "Gibt es hier eine Fußbodenheizung?", fragte er die Maklerin, die den Kopf zu ihm herumdrehte und dann lächelnd nickte. "Zu keiner Jahreszeit müssen Sie sich hier Gedanken darum machen, sich mit kühleren Zimmertemperaturen herumschlagen zu müssen, wenn Sie es nicht wünschen." Mit einem Nicken bestätigte Zenva dann ihr gegenüber seine Vermutung, auch wenn eine gewöhnliche Heizung vermutlich ebenfalls ihren Dienst geleistet hätte.
Eine Tür war noch geschlossen, sie war zuvor von der Maklerin als die Tür zum Büro gekennzeichnet worden. Und selbstverständlich war das Interesse des Chefarztes geweckt – bevor er jedoch einen Schritt in die Richtung machen konnte, fing Touko ihn rechtzeitig ab.
Ein flüchtiges Schmunzeln tauchte für einen kurzen Moment auf seinem Gesicht auf, als er nachgebend nickte. "Zuerst die Küche", lenkte er ein und beobachtete einen Augenblick lang einfach nur das Funkeln in Toukos Augen, welches diese gar nicht mehr verlassen zu wollen schien. Der einzige Grund, warum sein Schmunzeln nicht ganz so lang anhielt, war ihr Schwächeanfall von zuvor, der noch vor seinem inneren Auge schwebte und ihn in ihrer Nähe achtsam bleiben ließ.
Als sie die Küche betraten, konnte der Engel jedoch nicht vermeiden an jenen Morgen zurückerinnert zu werden, an dem er dank Touko in seinem Hemd zu spät zur Arbeit gekommen war. Wodurch diese Erinnerung genau ausgelöst worden war wusste er nicht, vielleicht durch die perfekte Höhe der Anrichte… Doch es brachte ihn dazu, sich kurz seine Krawatte zu richten, bevor er den beiden aufgeweckten Frauen weiter hinein folgte.
"Sehr offen, mit direkter Verbindung zum Wohnzimmer, es gefällt mir sehr gut", ließ er die beiden wissen und ließ seine Augen weiter über die Möbel wandern. Auch warf er schon einen Blick hinüber in den Wohnzimmerbereich des Raumes, welcher ebenfalls vielversprechend aussah. Sein Blick fing noch einmal Toukos ab, mit ersichtlicher Nachfrage in den Augen. "Es gefällt dir bisher?", sprach er seine recht offensichtliche Vermutung leicht amüsiert aus.


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BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   So 22 Apr 2018 - 21:07
 
Aufmerksam lauschte Touko den Worten der Maklerin, die ihnen erklärte, dass es in diesem Haus sogar eine Fußbodenheizung gab. Beinahe augenblicklich kehrte das faszinierte Funkeln in die braunen Augen der Pädagogin zurück, als sie sich vorstellte, wie schön es sein musste, nach der Arbeit aus der Dusche zu kommen und direkt einen warmen Boden unter den Füßen zu haben. Zwar war das nur eine Kleinigkeit und vor allem mehr Luxus als sonst etwas, aber trotzdem freute sich Touko darüber. Immerhin lag dieses Haus auch etwas höher in der Preisklasse, da durfte man ein klein wenig Luxus schon erwarten.
Und das Lächeln auf ihren Lippen wurde noch etwas fröhlicher, als sie das zarte Schmunzeln sah, welches sich auf ihre Frage hin auf den Lippen ihres Geliebten zeigte. Die Küche war ein Ort, an dem sie sich beide regelmäßig aufhalten würden. Und als sie in den großen Raum traten, der sowohl Küche als auch Wohn- bzw. Esszimmer beinhaltet, leuchteten die Augen der Brünetten noch etwas weiter auf.
Fasziniert von dem Design der Küche ließ sie ihre schlanken Finger für einen Moment über die Marmor Platten gleiten, während sie sich die Küche etwas genauer ansah – etwas, wofür sie sich gerne Zeit nahm. Dennoch würde das Lächeln auf ihren Lippen, welches von der Faszination und der Freude über dieses Haus sprach, wohl so schnell nicht ihre Gesichtszüge verlassen. Dass schwarz-gefärbte Holz der Schränke ließ die Küche zusammen mit dem Marmor beinahe elegant wirken und das große Fenster, dass zur Seite hin den Blick nach draußen freigab, erhellte die Küche in einem sanften Schein.
Ihr Blick wanderte etwas weiter, während ihre Finger noch immer auf dem kühlen Stein der Arbeitsfläche lagen. In der Mitte des großen Raumes stand ein dunkler Holztisch, an dem genügend Platz vorhanden war, um an ruhigen Abenden vielleicht auch mal Freunde einzuladen. Unwillkürlich wurde das Schmunzeln auf ihren Lippen etwas breiter, als sie daran dachte, wie laut es manchmal in ihrer Freundesgruppe werden konnte. Und immerhin befanden sich Hayden und Tomomi ebenfalls in Cadysa – es würde einer kleinen Feierlichkeit also nichts im Wege stehen, wenn sie sich wirklich für dieses Haus entscheiden sollten.
Doch je mehr Touko von dem Raum in Augenschein nahm, desto besser gefiel ihr diese Idee. Wenn sie Zeit hatte in der Küche zu kochen oder Abends einfach auf der Couch zu liegen und etwas zu lesen… Auch wenn das Dinge waren, die sie in ihrer jetzigen Wohnung auch tat, so würde es sich vollkommen anders anfühlen. Immerhin würde sie dann nicht mehr alleine sein. Und grade als ihr dieser Gedanke kam, erklang die Stimme ihres geliebten Engels und ihr Blick wanderte zurück zu ihm.
Sie konnte den leicht amüsierten Unterton in seiner Stimme deutlich vernehmen. Er wusste genau, dass Touko dieses Haus sehr gut zu gefallen schien – und hier hatte sie versucht etwas objektiv zu bleiben. Schmunzelnd winkelte sie sich eine der langen, braunen Strähnen ihres Haares um den Finger, während sie ihren Blick wieder durch den Raum wandern ließ. „Ja. Der Stil des Hauses und die Aufteilung sind bis jetzt wirklich schön“, antwortete sie, wobei sie spürte, wie ihre Wangen ganz leicht wärmer wurden. Es hatte Zeit gegeben, in denen es Touko schwer gefallen ist Zenva zu durchschauen – und sie war sich sicher, dass es andersherum ebenso gewesen war. Doch grade jetzt, wo sie hier in einem Haus standen, dass vielleicht ihre zukünftige Heimat werden könnte, schien er keinerlei Probleme mehr damit zu haben, zu sehen was genau in ihrem Kopf vor sich ging.
„Es freut mich zu hören, dass Ihnen beiden das Haus bis jetzt zuspricht. Wollen wir uns als Nächstes vielleicht das Büro ansehen? Es wäre, wenn man diesen Raum verlässt, dass nächste Zimmer“, schlug die Maklerin vor, während sie in ihren Unterlagen etwas weiter blätterte. Auch sie schien sehr zufrieden mit dem Ergebnis bis jetzt zu sein – was verständlich war, denn immerhin hatte sie inzwischen einige Wohnungen zusammen mit dem Paar besichtigt und bis jetzt hatte keine einen so guten, ersten Eindruck hinterlassen wie dieses Haus.
„Ich denke, dass ist eine sehr gute Idee“, antwortete Touko lächelnd, während ihr Blick kurz zu Zenva zurückkehrte. Sie wusste, wie groß das Interesse am Büro bei Zenva war. Etwas, dass sie gut verstehen konnte, immerhin würde er dort einiges an Arbeit erledigen müssen – und wenn das Büro ihm nicht gefiel, dann würden sie sich vielleicht doch noch das andere Haus ansehen müssen. So oder so war es der ehemaligen Pädagogin wichtig, dass sowohl sie als auch ihr Geliebter sich hier vollkommen wohlfühlen konnten. Deshalb ließ sie der Maklerin und auch ihrem Geliebten in diesem Fall den Vortritt, ehe sie den beiden in das Büro folgte – einem Raum, der ebenso hell war wie auch der Rest des Hauses.
Unwillkürlich wurde das Schmunzeln auf ihren Lippen jedoch ein weiteres Mal breiter. Der Raum war in einem hellen Weiß eingerichtet. Selbst der Schrank, in dem sich sicherlich viele Bücher und Akten verstauen lassen würden, schien aus weiß lackiertem Holz zu bestehen. Ihr persönlich gefiel dieser Stil sehr – doch hierbei ging es um Zenva. Schweigend betrachtete sie ihn, folgte seinen Bewegungen mit ihrem Blick und wartete einfach darauf, dass er sich in aller Ruhe in seinem vielleicht baldigen Arbeitszimmer umsehen konnte.
Danach würden sie sich nur noch das Badezimmer und das Schlafzimmer ansehen müssen. Touko war schon gespannt darauf zu sehen, was dieses Haus noch für sie auf Lager hatte – denn bis jetzt schien es in allen Punkten zu überzeugen. Und angefangen hatte alles mit dem Grundriss.


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BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   Mi 25 Apr 2018 - 22:01
 


Zenva & Touko
Montag, 04. Juli | Besichtigungsimmobilie

Fast war der Engel dazu verleitet, Toukos strahlenden Augen mehr Aufmerksamkeit zu schenken als den modern eingerichteten Räumen um ihn herum. Ihre Art wie sie sich umsah, wie die Begeisterung ganz ohne verbale Signale in ihr aufleuchtete, machte es dem Chefarzt schwer, sich davon nicht anstecken zu lassen. Obwohl sich an seiner ruhigen und besonnenen Miene nichts änderte, freute er sich insgeheim mit ihr gemeinsam - doch vor allem anderen war er beruhigt darüber, dass es der Pädagogin inzwischen wieder sehr viel besser zu gehen schien. Es stützte ihn in seiner Hoffnung, dass sie wirklich einfach nur zu viel gearbeitet hatte und es die Ausnahme der Regel gewesen war, sie so unerwartet wieder so schwach erlebt zu haben. Ganz verschwinden taten diese Sorgen jedoch nicht.
"Es ist dir anzusehen", stellte er mit einer angedeuteten Fortsetzung seines Schmunzelns auf ihre Anmerkung hin, dass es ihr gefielt, fest und verfolgte mit, wie sie sich eine ihrer langen Haarsträhnen um den schlanken Finger wickelte. "Mir auch." Tatsächlich war dieses Haus bisher die vielversprechendste Immobilie, die sie seit all den bisherigen Wohnungen besichtigt hatten. Er beobachtete, wie Toukos Hand über die glatte Oberfläche der Theke wanderte, während er darüber nachdachte, ob die Raumaufteilung und die Positionen der Inneneinrichtung annehmbar waren.
Möglicherweise könnten sie noch ein paar Dinge umstellen, doch das konnten sie später noch entscheiden. Die Möglichkeit, in die Einrichtung Abwechslung zu bringen, erlaubten ihnen die Räume auf jeden Fall. Daran, dass sie möglicherweise ab und zu Gäste hier haben würden, verschwendete der Arzt gar keinen Gedanken. Er war nicht besonders angetan davon, private Treffen mit Irgendjemandem zu organisieren. Er sah keinen Grund. Die einzige Person, deren Gesellschaft er von sich aus freiwillig suchte, würde dann bei ihm wohnen und so gab es noch weniger Anlass für ihn, es überhaupt in Erwägung zu ziehen. Der einzige der tatsächlich unfreiwilligerweise infrage kam war Jayden und das auch nur, weil sich der Drache prinzipiell stets selbst einlud und als Entschuldigung anmerkte, wie ungern er über Textnachrichten in Kontakt blieb.
Auch um Dekorationen machte er sich noch rein gar keine Gedanken und selbst wenn er es getan hätte, so wäre der Gedankengang vermutlich sehr schnell zu Touko und ihrer Wohnungseinrichtung weitergewandert, wonach er das Thema bald wieder fallen gelassen hätte. Für ihn spielte die Inneneinrichtung nur eine sehr kleine und praktikable Rolle, was aber auch gleichzeitig hieß, dass es ihn nicht störte, wenn Touko dieses Thema ganz für sich beanspruchen würde.
Stattdessen legte er Wert auf die Fenstergröße, die sehr geräumig ausfiel und viel Licht hereinließ. Sogar der Flur war erhellt, obwohl kein Fenster ihn schmückte, was dem Engel sehr gefiel. Während er noch einige Details abwog und seine quarzfarbenen Augen kontinuierlich durch die Küche und das angrenzende Wohnzimmer glitten, blieb die Maklerin ihnen beiden auch weiterhin dicht auf den Fersen. Als sie dann vorschlug, dass sie sich als nächstes das Büro anschauen konnten, wanderten Zenvas Augen auf direktem Wege zu Touko. Und nachdem sie schmunzelnd seinen eindeutigen Blick erwidert hatte, wandte er seinen Kopf und nickte mit entschlossener Miene; nicht durchscheinen lassend, dass es eigentlich schon seit dem Betreten des Hauses auf diesen Moment ankam.
Auch Touko wusste, dass die Auswahl des Hauses mit dem Büro stand und fiel. Doch wenn es so vielversprechend sein würde wie der Rest des Gebäudes, dann stand dieser Immobilie für ihre gemeinsame Zukunft fast nichts mehr im Weg. Dieser Gedanke löste ein Gefühl aus, das sich warm in Zenvas Brust anfühlte, als er der Maklerin schließlich zu besagtem Raum folgte.
Sobald sie es betraten, wurden sie auch hier von hellem Licht begrüßt, welches direkt einen guten ersten Eindruck bei dem Chefarzt auslöste. Er legte viel Wert auf Helligkeit, da er so unbeschreiblich viel Zeit in den tageslichtarmen Fluren des Krankenhauses verbrachte und mehr Beleuchtung von sterilen Decken- und Instrumentlampen erhielt, als von der eigentlichen Sonne. Es war sehr geräumig, mit viel Platz für alle Arten von Unterlagen, Akten oder anderen Dokumenten, die er vom Krankenhaus zur Nacharbeit mit nach Hause bringen würde. Ein weißer, schlichter Büroschreibtisch nahm den größten Teil des Raumes ein und der Engel konnte sich gut vorstellen, in der ruhigen Atmosphäre dieses Zimmers in Zukunft genauso gut arbeiten zu können wie in seinem Büro im Krankenhaus. Dies war einer der größten Vorteile dabei, dass sie zusammen in eine Wohnung oder ein Haus zogen: Es ermöglichte es ihm, einen Teil seiner Arbeit daheim verbringen zu können. Aktuell arbeitete er schon seit langem fast ausschließlich im Krankenhaus. Nicht nur auf Station oder während seiner Sprechstundenzeiten, sondern auch wenn er zusätzliche Arbeit an den Leitungsdokumenten der Klinik oder seiner besonderen Patientenfälle ableistete. Mit einem heimischen Büro konnte er diese Arbeit daheim erledigen. Und zum ersten Mal seit Jahrzehnten würde er auf diesem Weg etwas weniger Zeit seines Alltags im Krankenhaus verbringen.
"Ich kann mir durchaus vorstellen, hier zu arbeiten. Auch wenn der Stil kaum eine Rolle spielt, bietet der Raum eine gute Atmosphäre. Es ist von Vorteil, dass es so schlicht gehalten ist, so müsste nach dem Einzug nicht allzu viel angepasst werden." Impliziert darin war die Aussage, dass durchaus noch ein paar Veränderungen vorgenommen werden mussten, doch bei einer Besichtigung ging es in erster Linie darum, dass der erste Eindruck, die Rahmenbedingungen und die Raumaufteilung den Vorstellungen entsprachen. Es durfte nicht darauf ankommen, dass alles perfekt sein musste, denn das war unrealistisch - und dieser Glücksgriff war an diesem Ideal schon wirklich außerordentlich nah dran.
Als Zenva hinter dem Schreibtisch vor dem schwarzen Bürostuhl stehen blieb, sah er aus, als würde er bereits seit langem in diesen Raum gehören. Er schenkte Touko auf die Distanz hinweg einen bedeutsamen Blick. Das Büro hatte den Besichtigungstest als erstes und bisher einziges aller bisherigen Exemplare bestanden. "Wenn uns das Badezimmer ebenso zusagt, dann stehen die Chancen für diese Immobilie sehr gut, Miss." Seine Worte waren an die freudestrahlende Maklerin gerichtet, auch wenn sein Blick während er sprach nicht von Toukos abließ.


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BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   Do 26 Apr 2018 - 20:46
 
Warm erhellten die letzten Sonnenstrahlen des Tages das Wohnzimmer, in welchem, dass Paar vielleicht bald zusammen sitzen können würde. Noch immer fühlte sich all dies wie ein Traum an: Einer, der schon bald zu einer wunderschönen Realität werden würde. Einer Realität, in der die beiden niemals wieder die Nähe des anderen missen würden müssen.
Wahrscheinlich war das auch einer der Gründe, weshalb es Touko nicht überraschte zu hören, dass man ihr ihre Begeisterung für dieses Haus ansehen konnte. Sie fühlte sich, als könnte ihr Traum innerhalb dieses Hauses wahr werden. Und als sie hörte, dass es Zenva ebenso ging, wurde das Lächeln auf ihren Lippen noch etwas herzlicher. Warm spürte sie das angenehme Kribbeln der Aufregung in ihrem Körper, während sie sich diesen einen kurzen Moment der Zärtlichkeit festzuhalten versuchte.
Sie schmunzelte, als sie für einen stillen Moment die Augen schloss und die Atmosphäre des Hauses auf sich wirken ließ. Kein Traum auf dieser Welt könnte schöner sein, als die Vorstellung davon, bald mit ihrem geliebten Engel in diesem Haus zu wohnen. An seiner Seite aufzuwachen und ihn sehen zu können, wann immer sie es mochte. Sie würde seine Nähe nie wieder missen müssen – und ebenso würde er auch die ihre nicht mehr vermissen müssen. Vielleicht, und das war etwas das Touko sehr stark hoffte, würde dann auch seine Sorge um sie etwas nachlassen. Wie oft hatte sie diese in den letzten Wochen in seinen quarzfarbenen Augen aufblitzen sehen – und sie wusste, dass er sich wahrscheinlich auch in diesem Moment noch Gedanken um den Schwächeanfall machte, der erst eine Stunde zurücklag.
Ein leises Seufzen entwich ihren Lippen, unbemerkt. Ihre braunen Augen folgten ihrem Geliebten und der Maklerin als sie in Richtung des Büros aufbrachen – und sie noch einen Moment in der Küche stehen blieb. Wie schön es wäre, wenn man sie von ihrer Krankheit heilen könnte. Wenn sie mit voller Zuversicht daran glauben könnte, dass sie ein ganzes Leben an der Seite dieses Mannes verbringen könnte. Doch, auch wenn Touko zu verdrängen versuchte, was ihr Körper ihr auf so viele Arten sagen wollte, war sie keinesfalls blind für die Symptome. Sie wusste, dass die neue Arbeit eine starke Belastung war – die neuen Patienten, all die Information, die Verantwortung und all das Wissen, was sie sich wieder neu aneignen musste. Doch sie wollte niemanden enttäuschen. Schon gar nicht Zenva. Immerhin vertraute er ihr doch. So stark, dass er sie sogar als Doktorin vorgeschlagen hatte.
Mit einem sachten schütteln ihres Kopfes zwang sie sich dazu, aus ihren Gedanken zu erwachen und den beiden in das Büro zu folgen. Das Lächeln kehrte auf ihre Lippen zurück, als sie ihre Arme hinter dem Rücken verschränkte und ihren Geliebten dabei beobachtete, wie er seinen vielleicht baldigen Arbeitsplatz unter Betrachtung nahm. Helles Licht erfüllte den Raum, der beinahe gegenüber zum Schlafzimmer lag. Und für einen kurzen Moment legte sich ein beinahe amüsiertes Schmunzeln auf die Lippen der brünetten Ärztin. Wie wahrscheinlich es doch war, dass sie schon im Bett lag, während Zenva noch immer in seinem Büro Akten durcharbeitete – oder einfach die Dokumente für den nächsten Tag im Krankenhaus vorbereitete. Es sollte sie wahrscheinlich störe, doch das tat es nicht. Touko war stolz darauf, dass Zenva so gewissenhaft seiner Arbeit nachging und sie wusste, wie vielen Menschen er damit helfen konnte. Wenn sie nur in seiner Nähe sein konnte, dann reichte ihr das schon – immerhin half seine Nähe ihr mehr als alles andere auf dieser Welt. Er war eine der wenigen Personen, die tatsächlich gegen ihren sturen Willen ankam – und auf deren Meinung und Vorschlag die Pädagogin hörte. Sie wusste, dass er stets nur das Beste für sie wollte – und so ging es ihr ebenfalls.
Lächelnd lauschte sie den Worten ihres geliebten Engels, als er der Maklerin und vor allem ihr erklärte, dass er sich gut vorstellen könnte in diesem Raum zu arbeiten – und damit war für Touko klar, dass ihm der Raum durchaus gefiel. Es war das erste Mal seit ihrer Suche nach einer gemeinsamen Wohnung, dass ein Büro ihn überzeugen konnte und das stimmte die brünette Ärztin noch glücklicher, als sie es eh schon war. Denn ihr gefiel dieses Haus wirklich ausgesprochen gut – und je länger sie sich hier aufhielt, desto besser konnte sie sich vorstellen mit Zenva hier zu wohnen.
Freudestrahlend traf ihr Blick auf den ihres Geliebten und ihr Lächeln wurde breiter, als sie seine Worte vernahm. Doch noch bevor sie etwas sagen konnte, machte sich die scheinbar ebenso erfreute Maklerin bemerkbar. „Wunderbar! Dann würde ich vorschlagen, schauen wie uns als Nächstes das Badezimmer an. Das ist die Tür zu ihrer linken, wenn sie diesen Raum verlassen“, erklärte sie, während sie in ihren Unterlagen herumblätterte und schon einmal vorging. Touko jedoch ging noch etwas weiter in den Raum herein, bis nur noch einige wenige Zentimeter sie von Zenva trennten.
Zärtlich und ungesehen von der Maklerin stellte sie sich etwas auf die Zehenspitzen, ehe sie ihrem Geliebten einen sanften Kuss auf die Wange drückte. „Ich freue mich“, flüsterte sie, während sie wieder etwas Abstand zwischen ihnen zuließ. „Darauf, dass dieser Traum bald in Erfüllung gehen kann. Dass ich dann deine Nähe nicht mehr missen muss, egal wann die Arbeit für dich oder mich enden mag“, fügte sie ihren Worten noch immer mit einem warmen Lächeln auf den Lippen hinzu. Es war der Pädagogin deutlich anzusehen, wie glücklich sie all das stimmte – und noch glücklicher machte sie es, dass sie diese Gefühle mit Zenva teilen konnte.
Und auch als sie sich schließlich von Zenva wegdrehte, konnte nichts das Lächeln auf ihren Lippen verschwinden lassen. Schon gar nicht, als sie schließlich das Badezimmer betrat, dass ebenfalls durch helle Fließen und ein kleines Fenster bei der Pädagogin punktete. Es gab hier sowohl eine Badewanne als auch eine Dusche – und zwei Waschbecken, was fast schon perfekt war. Dieses Haus schien wie für die beiden Ärzte gemacht zu sein. „Das Design des Badezimmers ist wirklich wunderschön. Und durch die vielen Lampen wirkt es ebenso hell wie die anderen Räume des Hauses“, merkte Touko strahlend an, während sie sich etwas umsah.


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BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   Mo 30 Apr 2018 - 21:20
 


Zenva & Touko
Montag, 04. Juli | Besichtigungsimmobilie

Vielleicht war es nicht die richtige Entscheidung gewesen, die Hausbesichtigung noch durchzuführen nachdem Touko so deutliche Schwächeanzeichen gezeigt hatte. Doch der Engel war gewillt, ihrem Urteil zu vertrauen, was ihn durchaus Überwindung kostete und sicherlich nicht seine Sorgen zum Schweigen brachte. Es war als Vertrauensbasis in ihrer Beziehung aber notwendig - und auch immer gegeben. Er vertraute ihr, und auch wenn er nicht immer zu Wort brachte, was er sich um die Pädagogin und ihren Gesundheitszustand für Gedanken machte, so ließ er ein Stück weit zu, dass er sich von Touko in dieser Hinsicht ab und zu führen ließ. Eine so aussichtslose Krankheit zu haben, noch dazu einen Arzt, der sie nicht heilen konnte, war eine Lage in der es gefährlich leicht fallen konnte, zu verzweifeln oder in Momenten festzuhängen, wo die Hoffnung sich scheinbar ins Nichts auflöste.
Doch Touko und Zenva hatten bereits jeder für sich viele Hürden und Bedrohungen in ihrem Leben überwunden und so viele davon auch gemeinsam. Allen voran das größte Tabu ihrer Liebe, bei der sie es inzwischen wagten, sie öffentlich nicht länger zu verstecken, sondern anzupreisen und mit der sie dauerhaft daran arbeiteten, die damit verbundenen Schuldgefühle auszuradieren. Zuversicht leuchtete über dem Paar; eine Zuversicht, welche die beiden sich nur gegenseitig geben konnten.
Zenvas Züge glätteten sich, als Touko den Raum durchquerte und auf ihn zukam. Nur knapp verhinderte er das kleine Schmunzeln, das seine Lippen schmücken wollte. Das Leuchten in ihren Augen brachte noch immer sein Herz zum höherschlagen, besonders in diesem Augenblick, da dieser Blick ihm so viel über ihre Meinung zu dem Haus erzählen konnte. Als sie nah genug war, hob er die Hand ein wenig an und legte Toukos zierliche Hand in seine, um sie einmal kurz zärtlich zu drücken.
Das er ihr die Freude und Begeisterung inzwischen tatsächlich ablesen konnte, war etwas, was er früher womöglich nicht nur als unproduktiv, sondern auch für ziemlich unmöglich gehalten hätte. Der Zyniker hatte zuvor nie großes Interesse an den Emotionen anderer gehegt, da er die Analytik seinen eigenen Gefühlen stets vorgezogen hatte und besonders jene, die tiefer gingen als die Enttäuschung über den Mangel an Kompetenz anderer Ärzte, zu unterdrücken versucht hatte. Als er bei ihrem Anblick jetzt daran zurückdachte, schien diese Ignoranz gegenüber menschlichen Gefühlen in ihm eine Ewigkeit zurückzuliegen. In diesem Augenblick verstand er, warum er Sofiel in gewisser Weise amüsiert und wohl auch beeindruckt haben musste, als es zu ihrem Gespräch gekommen war. Denn der Engel, den sie einst kannte, ist bei diesem Wiedersehen nicht mehr derselbe gewesen.
Er spürte Toukos weiche Lippen auf seiner Wange, als sie sich kurz für einen Kuss auf die Zehenspitzen gestellt hatte, bevor er ihr wieder in das strahlende Gesicht sehen konnte. In seinen quarzfarbenen Augen glimmte Stolz auf, während er mit warmem Blick auf sie herabschaute. "Ich kann dasselbe behaupten. Du hast nicht einmal gezögert, als ich vorgeschlagen habe, dass wir zusammenziehen." Die Wärme in seiner Stimme verbreitete zwischen ihnen fast das Gefühl als wären sie allein, und die Maklerin schien für diesen Augenblick nicht zu existieren - wofür der Zeitpunkt gelegen kam, da sie tatsächlich schon zum Badezimmer vorgegangen war. Kurz wollte er sich einen Moment lang aufhalten, bevor er erkannte, dass er keinen Grund hatte sich zurückzuhalten. So lehnte er sich kurzerhand vor und nahm Toukos Kinn noch einmal kurz in die Hand, um ihren Blick erneut auf sich zu richten. Luftig und flüchtig legte er seine Lippen auf ihre und schloss für den Moment lang einfach nur die Augen. Ein kurzer, warmer Kuss, bevor er ihr Kinn auch schon wieder losließ. "Aber noch ist es nicht entschieden, hm?" Das Schmunzeln, auch wenn es ihm nicht anzusehen war, erklang aus seiner Stimme heraus als er mit einem wohlwollenden Summen an der Pädagogin vorbei trat, um das Badezimmer zu besichtigen und der Maklerin zu folgen.
Doch auch das Badezimmer enttäuschte natürlich nicht, wie bereits erwartet. Da der Chefarzt außerdem vorhin schon einen kurzen Einblick erhalten hatte, kostete es ihn auch nicht allzu viel Zeit sich umzuschauen und er blieb in der Tür stehen, um Touko die Möglichkeit zu geben sich alles genau anzusehen. Auf ihre freudige Anmerkung nickte er dann. "Dies ist mit Abstand die bisher vielversprechendste Immobilie, die wir besichtigt haben", sagte er mit Zuversicht in der Stimme, auch wenn sie im Vergleich zu seinem Gespräch mit Touko von vorhin wieder vollkommen sachlich klang. An die Maklerin gewandt ergänzte er dann: "Geben Sie uns bitte schon einmal die genaueren Daten mit, ich würde auf die Vertragspapiere außerdem auch schonmal einen ersten Blick werfen wollen. Wenn Sie erlauben, nehmen wir sie mit, die Unterlagen gehe ich nochmal in Ruhe durch. Sie werden so bald wie möglich von uns hören und wenn alles weitere stimmig ist, dann haben Sie vielleicht schon bald eine abschließende Entscheidung von uns." Seine Hand legte sich sanft, warm und Sicherheit spendend an Toukos Rücken, während er mitverfolgte, wie die Maklerin aufgeregt nickte. "Die Vertragspapiere habe ich im Büro, aber ich kann Sie ihnen heute Abend noch vorbeibringen, dafür müssen Sie nicht nochmal extra herkommen. Zu ihrer Wohnung, Doktor?" Zenvas Mundwinkel wanderten ein Stück in die Höhe, als er fragend antwortete: "Welcher?"
Die Maklerin grinste breit und leicht beschämt, was an ihren leicht erröteten Wangen zu sehen war. "Zu ihrer, Dr. Zenva. Verzeihung, zwei Doktoren können doch tatsächlich manchmal etwas überfordernd sein." Sie lachte leise und warf Touko einen warmen, aber aufgeregten Blick zu.


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BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   So 6 Mai 2018 - 18:13
 
„Du hast nicht einmal gezögert, als ich vorgeschlagen habe, dass wir zusammenziehen.“ Für einen kurzen Moment, schien es beinahe so als würde ihr Herz noch höher schlagen wollen, als sie schließlich die Worte ihres geliebten Engels vernahm. Wärme floss durch ihren Körper, ließ die Entspannung tief in ihr noch größer werden, ehe sie schließlich lächelnd den Blick senkte. „Nein, dass habe ich nicht. Immerhin gab es dafür niemals auch nur einen Grund“, antwortete sie lächelnd.
Sie hatte an jenem Abend nicht gezögert und sie bereute es auch nicht, denn ein Leben ohne Zenva konnte sie sich schlicht und einfach nicht mehr vorstellen. Wann immer sie sich in seiner Nähe befand, schien es so, als würde nichts auf dieser Welt ihr etwas anhaben können. Als würde ihr Herz endlich jenen Frieden finden können, denn es so dringend brauchte. Und noch dazu, war sie sich niemals zuvor mit etwas so sicher gewesen, wie mit ihren Gefühlen gegenüber Zenva.
Denn im Gegensatz zu ihm hatte sie schon einmal geliebt. Damals hatte sich diese Liebe vollkommen anders angefühlt – und Touko wusste nicht, ob es nur daran lag, dass sie inzwischen älter geworden war, oder ob es tatsächlich nur an dem Mann lag, an welchen sie ihr Herz verloren hatte, doch egal was es war – es war anders. So anders, und doch so viel stärker. Niemals zuvor hatte sie das Gefühl gehabt, dass ihrer Zukunft etwas fehlen würde, wenn ihr Geliebter nicht mehr an ihrer Seite sein würde. Zenva war schon lange viel mehr als ihr Geliebter. Er war beinahe zu einem Teil ihrer Selbst geworden – denn ohne ihn war auch sie unvollständig.
Als sie die Hand ihres Geliebten an ihrem Gesicht spürte, schienen ihre Gedanken für einen Moment zu verstummen. Zärtlichkeit spiegelte sich in ihren braunen Augen wider, als er ihr Gesicht leicht anhob. Zärtlichkeit, die selbst hinter ihren geschlossenen Augen nicht verschwand, als die beiden Liebenden einen kurzen, warmen Kuss teilten. Und obwohl es nur ein kurzer Kuss zwischen Ihnen war, konnte sie spüren wie ihr Herz auf Zenva reagierte – und wie sich eine angenehme Wärme tief in ihrem Inneren festsetzte.
Es schien eine Ewigkeit zu vergehen, ehe seine Lippen sich von ihren lösten und ein zärtliches Lächeln zeichnete sich auf den Lippen ab, die Zenva noch kurz zuvor geküsst hatte. Entschieden war tatsächlich noch nichts, schließlich mussten sie sich erst einmal den Rest des Hauses ansehen. Auch wenn dieser Rest nur noch aus dem Badezimmer bestand, an welchem die beiden mitsamt der Maklerin am Anfang vorbeigegangen waren.
„Nein, noch ist nichts entschieden“, antwortete sie schmunzelnd, während sie dem pinkhaarigen Chefarzt hinaus aus dem Büro folgte. Es war noch nichts entschieden – doch dieses Haus schien all ihre Wünsche und Ansprüche in sich zu vereinen und zu erfüllen. Selbst das Büro, welches bis jetzt in noch keiner Wohnung überzeugen konnte, hatte der Besichtigung des Chefarztes von Cadysa stand gehalten.
Und auch das Badezimmer enttäuschte die hohen Erwartungen nicht, die das Haus durch seine bisherigen Räume in der Pädagogin geweckt hatte. Sowohl eine große Badewanne, welche zu langen, entspannenden Bädern nach der Arbeit einlud – als auch eine praktische Dusche erfüllten den nicht grade kleinen Raum. Ein kleines Fenster diente dazu, dass Badezimmer mit frischer Luft zu erfüllen während die unzähligen Lämpchen den Raum in ein beinahe natürliches Licht hüllten. Selbst jetzt, funkelte die Liebe zu diesem Haus aus den Augen der braunhaarigen Doktorin. Etwas, dass ihr schon seit dem Betreten des Hauses anzusehen gewesen war. Angefangen hatte es mit dem Grundriss, doch auch die bereits vorhandene Inneneinrichtung, die Lage und die generelle Atmosphäre, die innerhalb der Immobilie herrschte, schienen einfach stimmig zu sein.
Dass Zenva sich den Vertrag noch einmal genaustens ansehen wollte, war nur verständlich. Immerhin kam es nicht jeden Tag vor, dass man sich dazu entschloss ein Haus zu kaufen. Und auch wenn die beiden zusammen die nötigen Finanzen dafür hatten, sollte diese Entscheidung dennoch gut überdacht sein. In dieser Hinsicht konnten sie keinesfalls so spontan sein, wie an jedem Abend als Touko ohne noch ein zweites Mal darüber nachzudenken, Zenva gesagt hatte wie sehr sie es lieben würde, mit ihm zusammen zu ziehen. Worte, die damals schlicht und einfach aus ihrem Herzen gekommen waren. Und zu denen sie auch heute noch stand.
Während die Maklerin erklärte, dass sie die Vertragspapiere später noch bei Zenva vorbeibringen konnte, spürte Touko wie dieser seine Hand warm und sanft an ihren Rücken legte. Als sie dann jedoch die Anspielung seinerseits vernahm – und daraufhin die leicht rötliche Verfärbung auf den Wangen der Maklerin erblickte, entwich auch Touko schließlich ein sanftes, leises Lachen.
Auch wenn sie nun schon seit fast einem Monat als Doktorin im Krankenhaus von Cadysa arbeitete, war es doch immer noch etwas ungewohnt als solche angesprochen zu werden. „Machen Sie sich nichts daraus. Ich selbst habe mich auch noch nicht ganz daran gewöhnt, als Doktorin angesehen zu werden“, erklärte sie schmunzelnd, während sie sich mit einer ihrer Hände durch die langen, braunen Haare strich. Immerhin hatte sie selbst gar nicht darüber nachgedacht, dass die Maklerin vielleicht auch sie hätte meinen können.
„In Ordnung, dann werde ich Ihnen die Vertragspapiere heute Abend noch vorbeibringen, Dr. Zenva. Möchten Sie sich noch etwas umsehen oder sollen wir die Besichtigung dann für heute beenden?“, fragte die Maklerin noch immer mit leicht rötlich verfärbten Wangen, während sie versuchte wieder ihre professionelle Haltung zurückzugewinnen. „Natürlich können Sie sich das Haus auch gerne noch zu einem anderen Termin ansehen. Natürlich würde es mich ebenso freuen wie Sie, wenn sie nun eine Immobilie finden, die Ihnen wirklich zuspricht.“


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BeitragThema - Re: Zenvas und Toukos Haus   Di 8 Mai 2018 - 22:20
 


Zenva & Touko
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Für den Augenblick hätte Zenva es vielleicht nicht einmal mitbekommen, wenn die Maklerin in das Zimmer zurückgekehrt wäre. Sein Blick lag voller Wärme auf Touko, die auf seine Worte hin die Augen niedergeschlagen hatte und mit ihrem Lächeln den ganzen Raum heller strahlen ließ. Der Kuss, den sie teilten, kurz nachdem Zenva ihr Kinn zu sich angehoben hatte, war kurz und luftig leicht, doch vermittelte er zwischen ihnen eine ganze Reihe an Emotionen. Der Engel konnte sie alle in dem Braun ihrer Augen glänzen sehen, als er seine Lippen wieder von ihren löste und noch etwas damit zögerte, seine Hand wieder von ihrem Kinn zu nehmen.
Da sie allerdings noch dabei waren die Besichtigung zu einem Ende zu bringen, blieb dem Chefarzt nichts anderes übrig als sie wieder gehen zu lassen. Sein Blick lag noch eine ganze Weile auf ihrem Rücken, auch nachdem sie sich schon wieder zu der Maklerin herumgedreht hatte. Dass diese soeben zu ihnen in den Flur zurückgekehrt war, wäre fast gänzlich an ihm vorbeigegangen. Er löste den Blick auch erst wieder von Touko, als er erneut das Wort an sie richtete und kurz darauf an ihr vorbei trat, um der Maklerin zum Badezimmer zu folgen.
Da Zenva das Bad bereits gesehen hatte, ließ er Touko den Vortritt und legte sein Augenmerk anstelle des Badezimmers vielmehr auf Toukos Reaktion. Voller Interesse und Neugierde sah sie sich den Raum an und schaute sich um. Das Strahlen, das sie schon die ganze Zeit umgab wie eine eigene kleine Aura, hörte auch hier nicht auf und wohlwollend glätteten sich die Gesichtszüge des Chefarztes bei dem Anblick. Ja, es war ihr tatsächlich anzusehen, wie gut ihr diese Immobilie gefiel. Da alle anderen Räume bei dem Paar zuvor ebenfalls einen äußerst guten Eindruck hinterlassen hatten, war es somit fast schon beschlossen. Noch drang dieser Gedanke nicht voll und ganz zu ihm durch, immerhin gab es noch viel zu tun; doch der erste Anflug von Aufregung, vermischt mit Stolz, war für den Chefarzt bereits in den Fingerspitzen zu fühlen.
Allerdings wäre er nicht Zenva, wenn er die Angelegenheit nicht erst gut durchdenken würde, bevor er mit der Pädagogin zusammen eine so einflussreiche Entscheidung treffen würde. "Das wäre optimal. Ich gehe davon aus, dass ich Ihnen die Unterlagensammlung spätestens am Ende der Woche wieder vorbeibringen kann, nach Schichtschluss kann es allerdings auch etwas später werden." Seine Augen lagen sachlich auf der Maklerin, die noch ein bisschen damit zu kämpfen hatte, die entstandene Röte auf ihren Wangen durch ihren Doktor-Fauxpas zu vertreiben. "Wenn ich zu einer unpässlichen Zeit Feierabend habe, wäre es dann eher von Vorteil, einen neuen Termin auszumachen? Auf den Postweg würde ich nach Möglichkeit verzichten. Für eine neue Vereinbarung werde ich versuchen, mich nach Ihnen zu richten. Mein Terminkalender ist bedauerlicherweise aber nicht immer zeitlich zuverlässig." Die Dokumente besaßen durchaus einen gewissen Wert, zumal auch viele vertrauliche Informationen darin enthalten waren und von denen sie auch noch viele weitere bekommen würden, wenn Zenva sie erst einmal bearbeitet hatte. Ein Hauskauf war schließlich nichts, was man alltäglich abarbeitete. Die Maklerin schüttelte jedoch nur den Kopf und richtete die Halbmondbrille auf ihrer Nase. "Wir können in dem Fall problemlos einen neuen Termin ausmachen, Doktor. Ich weiß, dass die Arbeit als Arzt häufig unvorhergesehene Änderungen in den Arbeitszeiten hervorrufen kann und bei so einem vielversprechenden Deal bleibe ich für Sie beide gern flexibel, sodass ich mich da nach Ihnen richten kann." Auch Touko sprach sie damit an, begleitet von einem etwas freieren Lächeln als sie es dem Chefarzt zuteilwerden lassen hatte. Bei der Pädagogin fiel es ihr leichter, nicht ganz so angespannt zu sein.
Der Engel ließ sich davon nicht irritieren und nickte knapp, bevor er eine seiner Hände in seine Tasche wandern und seine Finger leise mit den Schlüsseln seines Wagens spielen ließ. Das Gefühl, nach so einer erfolgreichen Besichtigung aufzubrechen, kam in diesem Augenblick fast einer erfolgreich verlaufenen Operation gleich, was ihn ziemlich überraschte. Natürlich bedeutete es ihm unwahrscheinlich viel, mit Touko zusammenzuziehen, doch die Wärme in seiner Brust machte es zusätzlich absolut unmöglich, es zu leugnen. "Einen weiteren Termin zur Besichtigung der Terrasse und des Kellers würden wir noch wahrnehmen", beatwortete er noch die zweite Frage der Maklerin, deren Kopf daraufhin eifrig nickte. Sie zückte einen Notizblock, der vielleicht auch ein sehr kleiner Terminkalender sein könnte und fragte: "Wann würde es Ihnen am besten passen?" "Wenn es unsere Termine zulassen, würde sich schon Ende der Woche anbieten, ich schlage vor wir visieren Freitag an. Wenn alles nach Plan verläuft wird es auf diesem Wege vielleicht möglich sein, die Übergabe der Dokumente und die zweite Besichtigung auf denselben Termin zu legen. Meine Sekretärin wird Sie über terminliche Planänderungen auf dem Laufenden halten." Er wusste von Touko, dass sie am Freitag zu einer ähnlichen Zeit Schichtschluss hatte wie er, weshalb es sich für das Paar anbot. "In Ordnung, Freitagabend ist erst einmal freigehalten. Gut, das sind doch aber alles sehr gute Aussichten bisher! Dann wünsche ich Ihnen beiden jetzt erst einmal eine gute Heimfahrt. Die Dokumente fahre ich selbstverständlich gleich noch bei Ihnen herum, Dr. Zenva. Abgesehen davon wünsche ich Ihnen noch einen angenehmen Abend!" "Den wünsche ich Ihnen auch", erwiderte Zenva mit demselben sachlichen Ton wie zuvor, überwand sich aber dazu zum Abschied noch einmal leicht den Kopf zu neigen, als er die Hand der Maklerin ergriff und schüttelte. Seine andere Hand sammelte keinen Moment später Toukos ein, bevor sie aus der Haustür traten und sich gemeinsam auf dem Weg zu seinem Wagen machten.
Er hörte noch das Papiergeraschel der Maklerin im Rücken, bevor die Tür hinter ihnen wieder ins Schloss fiel. Seine Hand drückte sanft die der Brünetten an seiner Seite, als er ihr einen kurzen Seitenblick schenkte. Es war sehr wahrscheinlich, dass sie mit dieser gelungenen Besichtigung soeben ihr gemeinsames, zukünftiges Zuhause besiegelt hatten.

- Tbc: Wird nachgetragen -


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