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 Psychiatrische Praxis Dr. Sullivan

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BeitragThema - Psychiatrische Praxis Dr. Sullivan   Sa 4 Nov 2017 - 15:41
 

Dr. Hayden F. Sullivan
Arzt für Psychiatrie

Sprechzeiten:
Mo-Fr
10-15 Uhr
Termine nach Absprache

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BeitragThema - Re: Psychiatrische Praxis Dr. Sullivan   So 12 Nov 2017 - 17:20
 
Fawkia & Ryan
Donnerstag 6. April | 11 Uhr | 16 °C, bewölkt, Nieselregen

Zeit heilt alle Wunden sagte man. Aber nicht jede Wunde ließ sich auf diese Weise heilen. Gewisse Enttäuschungen, verletzter Stolz, aber Mord? Einen anderen Menschen zu töten, sagte man, sei gleichzeitig auch der Tod des Täters. Fawkia hätte es damals akzeptiert wegen ihrer Taten getötet zu werden und fast wäre es sogar so weit gekommen, wenn Adrian nicht dazwischen gegangen wäre. Er hatte so oft gesagt, dass es nicht ihre Schuld gewesen wäre, doch wie konnte sie ihm das glauben? Er war doch der Grund für all das gewesen. Er und und ihre Liebe zu ihm. Das hatte Risa und Mama und Papa das Leben gekostet und das würde sich Fawkia nie verzeihen können.
Da konnte Dr. Hayden reden was er wollte, diese Schuld würde ihr niemand nehmen können und auch nicht die Sicherheit es verdient zu haben.
Trotzdem hatte sie versucht hier neu anzufangen, hatte sich von ihrer ganzen Vergangenheit getrennt und alles hinter sich gelassen. Ihren Geliebten, ihre gesamte Welt und das Mädchen, das sie mal war. Der Fluch ihrer Kräfte war geblieben, leider, doch bis sie Clive und die Liga kennen gelernt hatte, hatte sie diese gut verstecken können. Alles schien so glatt zu laufen und dann begann ihre Vergangenheit sie zunehmend einzuholen und mit ihr die alten Schuldgefühle und diese Angst. Die Angst dieses schöne neue, normale Leben bald aufgeben zu müssen.
Und manchmal war es dann wie bei einem Dominoeffekt und alles beginnt zu bröckeln. Der Brand in in Clives und ihrer gemeinsamen Wohnung war nur der letzte Stein, der fiel, aber vor ihm waren bereits so viele andere Steine gefallen. Adrian war plötzlich in Cadysa aufgetaucht und obwohl sie sich bewusst von ihrer Vergangenheit getrennt hatte und ihm das auch klar gemacht hatte, hatte sie seither damit begonnen ihn mit Clive zu vergleichen. Plötzlich waren ihr Feinheiten an Clive aufgefallen, die sie vorher nie gestört hatten, ja ihr nicht einmal bekannt gewesen waren. Dann hatte er sie auch noch gebeten mit in die Liga zu kommen und sich ihrer Angst vor ihren Kräften zu stellen. Aber dann sollte sie auch noch ihre Vergangenheit bewusst ausgraben, um Adrian in die Liga zu holen.
Es war wie verhext.

Fawkia schniefte und wischte sich mit dem Handrücken die neuen Tränen, die über ihre heißen, roten Wangen liefen vom Gesicht. Sie hatte den Doktor mit einem Lächeln verabschiedet, doch das war wieder ihre Maske gewesen. Während sie den kurzen Flur nach vorne zur Rezeption lief, versuchte sie sich wieder zu fangen und die Nässe aus ihrem Gesicht zu entfernen. Natürlich konnte sie die Anzeichen davon, dass sie heftig geweint hatte nicht wegwischen.
Ihre geröteten Augen und ihr etwas ausgeufertes Make-up um die Augen rum verriet alles, ganz abgesehen von dem Schniefen und dem roten Gesicht. An der Rezeption stand bereits der nächste Patient und schien zu Dr. Hayden zu wollen. Sofort senkte Fawkia den Blick und hoffte darauf, dass sie ungesehen nach draußen verschwinden konnte.
Dort atmete sie die kalte Luft erst einmal tief ein und aus, bevor ihr auffiel, warum die Luft heute so extrem angenehm frisch war. Es nieselte. Mieses Aprilwetter. Das war eines der Dinge, was sie an England so hasste: das Wetter. Aber es passte auch irgendwie. Dass der Himmel mit ihr weinte, schien sie irgendwie zu trösten.
Unter dem großen Vordach des Gebäudes blieb sie stehen, zückte ihre Zigaretten und steckte sich eine an. Das Nikotin beruhigte sie ungemein, doch manchmal war Entspannung genau das falsche bei sowas. Sie spürte kaum ein paar Sekunden später wie ihr wieder Tränen über die Wangen flossen. Das heftige Heulen war nun nicht mehr vorhanden, doch die Tränen wollten trotzdem nicht so recht aufhören.
Sie ließ sie fließen, zumindest bis zum Ende der Zigarette wäre es ok. Hier sah sie sowieso niemand.
 
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