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 Runes (bzw. Vadims) Wohnung

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Somaka

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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Mi 20 Dez 2017 - 0:31
 
„Meinst du ich lasse dich jetzt wieder gehen?“, entgegnete Rune auf Richards Frage und lächelte ihm liebevoll zu, dass Richard fast schon wieder die Tränen hätten kommen können.
Richard blickte Rune auch die nächsten Sekunden noch an, als würde er gleich vor Freude anfangen zu heulen und jeder Satz von Rune machte es schlimmer. Oder besser in dem Sinne. Am liebsten wäre er dem Cyborg wieder um den Hals gefallen und hätte ihn dann zu Boden gerissen, um ihn dort von Kopf bis Fuß mit Küssen zu bedecken. Stattdessen lief er knallrot an und drückte Runes Hand in seiner noch fester.
Allerdings musste er gleich darauf diese Hand wieder los geben und mit dem Händedruck verschwand auch langsam sein Lächeln. Trotzdem blieb er ganz rot im Gesicht und ganz nah bei Rune, um jeden Moment wieder seine Hand nehmen zu können. Sein Blick schweifte von Runes Hand, mit welcher er nun triumphierend den Hausschlüssel hoch hielt, zu seinem Gesicht und der dortigen Wunde.
Als das Schloss sich mit einem metallischen Klack öffnete, huschte Richards Blick hinauf zu Runes Augen und dann gezwungenermaßen auf seinen Nacken, als er voraus in die Wohnung ging. Richard folgte ihm wie ein unsicherer Welpe. Er wollte Rune schon am Saum seines Oberteils packen, als dieser in die Wohnung ging, verfehlte ihn dann jedoch.
„Ich muss gestern Nacht vergessen haben den Plattenspieler auszustellen bevor ich los gegangen bin...“, meinte Rune und jetzt fiel Richard auch auf, dass leise Musik zu hören waren.
Er folgte Rune nach drinnen, schloss die Tür möglichst leise hinter sich und trat dann in die kleine Dachgeschosswohnung, die Rune sein eigen nannte. Sofort fiel sein Blick auf die Schallplatten an den Wänden und die vielen Fotos und Zeichnungen. Es war schlicht, einfach und doch mit einem persönlichen Touch, der Richard ein wohliges Gefühl gab. Er beruhigte sich langsam und auch sein Bedürfnis sich an Rune zu klammern gab langsam nach. Vielleicht, weil sie sich jetzt in einem geschlossenen Raum, Runes Raum, befanden und er jetzt keine Angst mehr haben musste, dass Rune im nächsten Augenblick fortgehen könnte.
Richards Blick schweifte zu Rune, der sich auf sein provisorisches Bett geworfen hatte und dort zwischen Kissen und Decken nach etwas suchte. Er warf dem mitten im Raum stehen gebliebenen Weißhaarigen einen freundlichen Blick zu und lächelnde entschuldigend. Dann schien er das gesuchte Objekt gefunden zu haben und zog ein dickes, schwarzes Kabel hervor, um es an sich anzuschließen. Auf einmal fiel Richard auf, wie völlig bescheuert er da herum stand und nichts tat und sagte.
Er versuchte sich an einem Lächeln und bekam es sogar hin.
"Erinnert mich an meine Studentenzeit.", meinte er verlegen lächelnd und deutete mit seinen Blicken an, dass er damit die Innenausstattung der Wohnung meinte, "Also..."
Sein Lächeln verschwand, weil sein Herz ihm bis zum Hals hoch schlug, als er Rune da so auf dem Bett sitzen sah. Das Bedürfnis von eben kam zurück und dieses Mal mit all den anderen Gefühlen vom Vortag im Schlepptau. Er atmete ein letztes Mal tief ein, dann kam er schnellen Schrittes die wenigen Meter auf Rune zu, legte die Arme um seine Schultern und drückte ihm einen leidenschaftlichen Kuss auf die Lippen.
Während des Kusses ging er leicht in die Hocke, um ungefähr auf Augenhöhe mit Rune zu sein und verlagerte dann sein Gewicht nach vorne. Seinem Oberkörper, der Rune ein Stückchen nach hinten auf die Matratze drängte, folgten bald darauf seine Beine, als er sich über Rune kniete. Seine Umarmung lockerte sich ein wenig, blieb jedoch recht stark, während er Rune regelrecht auf die Matratze hinunter küsste.
Kurz löste er seine Lippen ein paar Zentimeter von Rune, um Luft zu holen und im nächsten Atemzug zu realisieren, dass er wohl ein wenig stürmischer als er eigentlich von sich gewohnt war vorgegangen war. Seine Umarmung wurde nun endgültig lockerer und löste sich teilweise sogar auf, um die rechte Hand zu Runes Wange wandern zu lassen und sanft darüber zu streichen. Richard blickte ihn voller Liebe und Sehnsucht an und obwohl er nicht lächelte, konnte man erahnen, dass ganz froh war hier zu sein - nah bei Rune.
"Ich... liebe dich.", hauchte er Rune zu und strich abermals über Runes Wange und von dort hinunter zu seinem Kieferknochen, bis die Hand auf dem kleinen freien Dreieck unter Runes Ohr ihren endgültigen Zielort fand.
Langsam näherten sich Richards Lippen wieder denen von Rune, um ihm nun einen weitaus sanfteren und zärtlichen Kuss voller unschuldiger Liebe aufzudrücken.




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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Mi 20 Dez 2017 - 2:36
 
Als Rune das Kabel endlich fand und sich in den Nacken griff um es dort zu befestigen war es ihm doch ein wenig unangenehm. Unbewusst wich er Richards Blick währenddessen aus. Er fühlte sich ein automatischer Staubsauger der Unmengen von Strom aus der Wand zog um nachher wieder seinen Dienst antreten zu können. „Ganz ruhig Rune. Andere nehmen Medikamente, du musst eben die Strommafia unterstützen. Wenn du jetzt über das Schicksal der Erde lamentierst, nützt das Richard und auch dem Planeten nichts.
Kaum hatte er sein schlechtes Gewissen beiseite geschoben wurde er durch eine bessere Sicht belohnt, was für eine Ironie! Sein bionisches Auge begann wieder hell zu strahlen als die verschwommenen Umrisse um ihn herum langsam wieder Gestalt annahmen. Als er endlich zu Richard blicken konnte und ihn dabei auch wirklich sah, erkannte er ein verlegenes Lächeln auf seinen Lippen. Aber das Lächeln war nicht das einzige das ihm ins Auge fiel, da waren auch dunkle Schatten unter seinen Augen die Rune sofort die Augenbrauen besorgt senken ließen.
Erst Richards Kommentar brachte sein Lächeln ein wenig zurück. Er vergaß manchmal das er nicht immer der stilvolle Millionär gewesen war den er kannte und zum Glück auch ein bescheideneres Leben kannte. Wenn sie zusammen waren solche Dinge immer ziemlich irrelevant deswegen Rune nicht nie große Gedanken um Richards Leben vor dem Reichtum gemacht. Weil es schlicht nicht wichtig war für ihn. Von daher hatte er auch keine ablehnende Reaktion für seine kleine Wohnung erwartet. Rune wusste das er deutlich unter seinen Verhältnissen lebte und sich mit seinem Polizistengehalt auch eine größere Wohnung leisten könnte. Er sah nur schlicht keinen Nutzen darin.
Nachdem er in diesem Bett schon unzählige Tagträume mit Richard verbracht hatte war es ein seltsames Gefühl ihn jetzt in der Realität hier zu sehen. Seltsam und wunderschön. Rune wollte schon aufspringen und ihn ins Bett ziehen, aber sein Liebster kam ihm zuvor.
Doch obwohl er ihn mit klopfenden Herzen erwartete schaffte Richard es ihn mit seinem Kuss zu überraschen. Weil er so lebhaft war. So temperamentvoll das Rune sofort das Blut in den Kopf schoss. Mit seiner Hingabe schien er die verpassten Zärtlichkeiten der letzten Stunden nachholen zu wollen. Runes Lippen ließen sich recht schnell von diesem Feuer anstecken, während sein Kopf kaum realisiert hatte das er gerade geküsst wurde. Dafür schalteten seine Arme allerdings wesentlich schneller und legten sich fest um Richards Oberkörper. Der Kuss hatte ihn zwar ein bisschen aus dem Konzept gebracht, aber er sollte bloß nicht aufhören.
Natürlich musste dieser Moment trotzdem kommen und als Richard sich von ihm löste, lag in Runes Gesicht ein überraschter, aber auch sehr erfreuter Ausdruck. Die Verwunderung schmolz jedoch recht schnell während Rune die Hand auf seiner Wange spürte. Richards Blick dabei wirkte wie ein wärmendes Lagerfeuer auf Runes Seele und doch wusste er das ihm die vergangene Nacht noch nachstellte. Aber wie konnte er auch anders sein? Mit diesem Wissen im Hinterkopf drückte Rune seinen Liebsten noch dichter an sich. Womit er langsam an seine Grenzen stieß denn er trug seine Schutzweste samt Ausrüstung noch während Richard nach wie vor seinen Mantel anhatte. Die Distanz die dadurch aufgebaut wurde schien Rune viel zu groß.
Dafür schaffte Richard es aber sein Herz mit seinen ehrlichen Worten zu erweichen. Ihm schien viel daran zu liegen das mitzuteilen, denn es war schon das dritte Mal seitdem sie sich wiedersahen. Auch seine Finger hatten inzwischen ihre ganz eigene Art gefunden die Botschaft zu überbringen. Rune seufzte wohlig als ein Schauer seinen Nacken herunter lief und er Richards Finger an seinem Hals spürte. Ein Gefühl das er inzwischen fest mit dem Weißhaarigen verknüpft hatte. Sein Seufzen war dabei so beglückt und sein Blick so verträumt dass das Liebesgeständnis alleine schon dadurch beantwortet wurde.
Spätestens als Richards Lippen sanft auf seine trafen war klar das Stimmbänder in diesem Dialog absolut überflüssig waren. So küssten sich nur Lippen die einander liebten, das stand völlig außer Frage.
Fy Faen, du hast mir wahnsinnig gefehlt.“ Dieser gesäuselte Satz war hoffnungslos untertrieben. Rune hatte sich heute Nacht mehrfach in Gefahr begeben weil sein Kopf woanders gewesen war. Umso glücklicher war er nun die Augen die er in jedem Mondstrahl erkannt hatte wieder vor sich zu haben. Und dieses Strahlen lockte nicht einmal nervige Riesenköter an.
Sanft fuhr Rune mit der linken Hand die Konturen von Richards Gesicht nach, froh über jeden Bereich den er wieder in Augenschein nehmen konnte.
Doch dieses Gesicht war auch gezeichnet von den letzten Stunden. Das hatte Rune bestimmt nicht vergessen. „Soll ich dir nochmal erzählen was gestern alles passiert ist damit du ganz sicher sein kannst?“ Ohje, wie sollte er das nur hinkriegen ohne übermäßig zu stottern und wie ein völlig verlorener Idiot zu grinsen? Wahrscheinlich ließ sich das überhaupt nicht vermeiden, das würde ihn aber bestimmt nicht daran hindern es durchzuziehen wenn Richard diese Bestätigung brauchte.



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Mi 20 Dez 2017 - 19:33
 
Richard spürte wie Runes Arme ihn umfingen und fest an sich drückten, ebenso fest, wie er ihn eben an sich gedrückt hatte. Also wagte er es auch seine Umarmung wieder stärker werden zu lassen und ihre Küsse dadurch inniger. Die Angst von zuvor bekam nun harte Konkurrenz, so glücklich begann Richard sich zu fühlen, so entspannt und... angekommen. Geliebt.
Als Rune meinte, dass er ihn sehr vermisst hatte und ihn dabei so voller Liebe freudig anblickte, ließ Richard die Küsse Küsse bleiben und kuschelte sich einfach ganz eng an Rune, seinen Kopf bettete er dabei direkt über Runes Herz.
"Ich hatte solche Angst, dass das mit uns vielleicht wirklich nur ein Traum gewesen war.", gab Richard mit etwas brüchiger Stimme zu, "Ich habe so gehofft, dass dem nicht so wäre, aber selbst wenn: Ich hätte nicht aufgegeben bis ich dich für mich gewonnen hätte. Ich brauche dich einfach."
Damit hob er leicht seinen Kopf bis seine Stirn Runes Lippen berührten. Er spürte bald darauf Runes Hand an seinem Gesicht, also richtete er seinen Kopf wieder auf. Genießerisch schloss er die Augen und berührte mit seiner Hand sanft den Handrücken von Runes Hand, welche die Konturen seines Gesichts nachfuhr.
„Soll ich dir nochmal erzählen was gestern alles passiert ist, damit du ganz sicher sein kannst?“, fragte Rune nach ein paar Sekunden.
Eigentlich konnte Richard so langsam die Puzzle voneinander trennen, allerdings war es natürlich viel angenehmer und auch schöner alles noch einmal aus Runes Mund zu hören.
"Ja, bitte. Zumindest grob.", bat er Rune und lächelte leicht.
Dann schloss er seine Augen wieder und legte seinen Kopf auf Runes Brust, die Arme schlagen sich wieder fest um seinen Oberkörper. Nach einer Weile fiel Richard auf, dass er Runes Herzschlag nicht hören konnte. Etwas skeptisch hob er den Kopf, schaute auf die Stelle, wo eben noch sein Kopf gelegen hatte und strich dann mit der rechten Hand darüber. Es lag an der Schutzweste, deswegen fühlte Rune sich auch auf einmal so anders an.
Während er Rune weiter erzählen ließ, griff er um dessen Oberkörper herum und löste die Verschlüsse der Schutzweste, um sie gleich im Anschluss daran zu entfernen. Sie landete mit einem dumpfen, kaum hörbaren Geräusch neben dem Bett auf dem Boden. Richard versuchte es abermals und dieses Mal konnte er endlich Runes Wärme an seiner Wange fühlen und seinen Herzschlag hören. Während er mit einem Lächeln seine Augen schloss, streifte er sich seinen Mantel ab und warf ihn zu der Weste. Jetzt trennte sie nur noch der Stoff ihrer Hemden, wobei...
Wieder hob Richard seinen Kopf und begutachtete wie eben die Stelle, auf der er gelegen hatte. Unter der Uniform trug Rune ja noch einmal etwas. Außerdem störten ihn die Knöpfe der Uniform, sie drückten sich in seine Wange, wenn er den Kopf darauf legte. Sein Blick huschte kurz zu Runes Gesicht hoch.
"Erzähl einfach weiter.", warf Richard mit einem freundlichen Lächeln ein und machte sich dann daran die Knöpfe von Runes Uniform zu öffnen.
Mit nur noch dem von ihm geborgten Shirt zwischen seiner Wange und Runes Haut fühlte es sich deutlich bequemer an und zudem fühlte er sich Rune viel näher. Seine Arme legten sich wieder um Runes Oberkörper - natürlich unter der Uniform - und seine Finger strichen zärtlich über die Erhebungen und Vertiefungen von Runes Rücken und Seite.




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Flower Power Cyborg

BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Do 21 Dez 2017 - 17:49
 
Runes Herz schlug aufgeregt gegen die harte Weste die seine Brust bedeckte. Richards Worte hatten ihn in einen Zustand der Sprachlosigkeit versetzt. Es fiel dem Cyborg schwer das glauben, dabei ließ die Aussage nun wirklich nicht viel Freiraum für Interpreationen. Richard hätte um ihn gekämpft? Er hätte um seine Zuneigung geworben? Rune hatte sich wochenlang nicht einmal getraut das zu tun. Ja, nicht einmal in Erwägung gezogen aus Angst seine aberwitzige Hoffnung zu verlieren. Aber das hatte sich in dem Moment geändert als Richard ihm das erste Mal unter Tränen seine Liebe gestanden hatte. Selbst wenn sein Liebster heute wieder komplett ohne Erinnerungen bei ihm aufgetaucht wäre hätte er erneut alles dran gesetzt um ihn davon zu überzeugend das er es wert war geliebt zu werden. Er würde das immer wieder tun, egal wie häufig das nötig wäre.
Oder ihm wie im diesem Fall dabei zu helfen die Erinnerungen zu sortieren, auch wenn er dazu seine verflixte Schüchternheit überwinden musste. Bloß wo sollte er nur anfangen? Probleme die Erinnerungen wieder wachzurufen hatte Rune nun wirklich keine, schließlich hatte er die gesamte Nacht mit kaum etwas anderem zugebracht. Die Schwierigkeit dabei war nur bei gewissen Details vor Aufregung nicht ins Straucheln zu geraten.
Hätte ich heute Nacht geschlafen hätte ich wohl auch befürchtet das es nur ein Traum gewesen sein könnte.“ ,stellte Rune mit einem verlegenen Schmunzeln fest. Das ließ sich natürlich überhaupt nicht vergleichen mit der Angst die Richard scheinbar empfunden hatte, aber seinen Verstand hätte er bestimmt trotzdem angezweifelt. „Ich meine...wenn man die Polarlichter zum ersten Mal sieht will meinen seinen Augen ja auch nicht trauen.“ „Nein Rune, du wirst euren gemeinsamen Tag jetzt nicht mit Vergleichen von Naturphänomenen beschreiben. Willst du ihn etwa noch mehr verwirren?“ ,ermahnte Rune sich. Viel lieber sollte er chronologisch vorgehen.
Er bemerkte das Richard dabei war die Schutzweste von seiner Brust zu entfernen. Hatte er etwa auch schon wieder andere Pläne? Wollte er...?
Rune hielt kurz inne um Richard anzusehen als er dann auch noch seine Uniform aufknöpfte. Wollte er jetzt wissen was passiert war oder wollte er ihn ausziehen? Nicht das Rune etwas dagegen einzuwenden hätte... Es fühlte sich so wundervoll an Richards Wange nicht mehr nur durch die Stoffschichten und den Schutzpanzer erahnen zu müssen.
Als sich ihre Blicke trafen bekundete Richard allerdings das er durchaus noch Interesse an der Erzählung hatte und Runes verwirrter Ausdruck schwand. Erstrecht als er sein Lächeln sah. Richard sah so friedvoll aus. So selig, das es nur noch schwer vorzustellen war wie unruhig er gerade noch gewesen war. Sein Lächeln wirkte zum ersten Mal am heutigen Tage wirklich glücklich sodass Rune am liebsten seine Mundwinkel geküsst hätte. Aber Richard hatte es sich schon auf seiner Brust gemütlich gemacht. Also legte Rune stattdessen seinen rechten Arm um ihn während seine linke Hand durch seine Haare strich. Herregud, wie er dieses weiche Gefühl unter seinen Finger vermisst hatte! Wie sollte er sich jetzt auch noch aufs Sprechen konzentrieren wenn seine Gedanken doch bei Richards Fingern waren die über seinen Rücken wanderten?
Runes Brust senkte sich merklich als er entspannt seufzte und die Augen schloss. „Du hast mich gestern Nacht zu dir gerufen um mit mir über den Abend im Pub zu sprechen.“ Insbesondere über die Küsse an die er sich immer noch nicht erinnerte! Er schnitt dieses Thema absichtlich nur oberflächlich an. Auch dieser Abschnitt gehörte zum den vergangenen Ereignissen und musste erwähnt werden. Er hoffte das die wenigen Worten reichten um Richard klar zu machen was gemeint war und das er nicht weiter auf die Gefühle er dabei empfunden hatte eingehen musste. Rune zog es vor möglichst schnell zu den schönen Erinnerungen vorzustoßen. „Dann hattest du eine Albtraumvision, h-hast mir gesagt das du mich liebst und wir sind zusammen eingeschlafen. Am nächsten Morgen warst du... verwirrt und damit hast du mich so sehr verwirrt das ich dir endlich gebeichtet habe wie sehr ich dich liebe.“ Rune küsste sanft Richards Haare und noch ein zweites Mal weil es einfach nicht ausreichte um diese Aussage zu unterstreichen. Beim dritten entschloss er sich seine Lippen einfach in diesem silberweißen Meer zu lassen. „Glaub mir hätte ich damals schon gewusst was ich verpasse hätte ich mich das schon viel früher getraut. Als du dann dieses Geständnis erwidert hast und mich...mich geküsst hast...“ Haargenau wie bei dem Kuss musste Rune auch bei der Erinnerung daran so sehr grinsen das er kein Wort heraus brachte. Stattdessen spürte er wie Richards Haarspitzen über seine glühenden Wangen kitzelten. Vielleicht musste er das Gefühl auch gar nicht beschreiben, Richard lag immerhin gerade direkt auf seinem rasenden Herzen und würde das bestimmt mitbekommen. Worte waren dazu einfach zu... gewöhnlich.
Womit auch ziemlich klar war das er die Erzählung leider nicht mit der Reife eines erwachsenen Mannes fortführen konnte. „Dann haben wir....wir uns... geliebt... Herregud, wir haben uns insgesamt sechsmal geliebt. Im Schlafzimmer, in..in der Badewanne, auf der Terrasse, in der Dusche... Du hast mich vollkommen in Ekstase geliebt! Ich...ich hatte ja keine Ahnung...“ Rune biss sich auf die Unterlippe, dafür das er es so eilig gehabt hatte zu diesem Teil der Geschichte zu kommen war er nun erstaunlich wortlos. Dabei wollte er doch noch mehr erzählen! Schließlich hatten sie nicht nur miteinander geschlafen und die Chronologie konnte er jetzt auch vollkommen vergessen.
Aber konnte man überhaupt von so einem Tag berichten ohne sich von seinen Gefühlen überwältigt werden? Wahrscheinlich nicht, das sah Rune jetzt auch ein. „Skjerp meg, da kannst du mal sehen wie es mir die ganze Nacht ging.“ ,stellte der Norweger mit einem verlegenen Lachen fest während seine Hand an seinen Lippen vorbei durch Richards Haare strich. Zumindest das bekam er noch auf die Reihe!



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Do 21 Dez 2017 - 18:51
 
Richard hatte es sich auf Runes Brust ziemlich bequem gemacht, genoss die Wärme seines Liebsten an seiner Wange und lauschte mit geschlossenen Augen dessen kräftigem Herzschlag und natürlich auch dem, was er sprach. Er lächelte breit, als Rune das bisher Erlebte mit dem kaum fassbaren Anblick der Polarlichter verglich. Nicht, weil der Vergleich lächerlich wäre, das ganz bestimmt nicht, sondern weil Richard es unglaublich süß fand, wie Runes Gedanken diese Verbindung so selbstverständlich herstellten. Ihm fiel ein, dass dies auch einer der Aspekte an Rune war, wegen denen er ihn so liebte. Rune verstand Richards hoffnungslos romantische Gedanken, die er sonst strikt für sich behielt, doch Rune hatte bewiesen, dass er nicht nur so vertrauenswürdig war, dass Richard ihm solche intimen Gedanken anvertrauen konnte, sondern obendrein diese auch noch verstand, ja sogar teilte.
Richard fühlte sich wie ein Fisch im Wasser. Er war vollkommen ruhig, ganz im Gegenteil zu vorhin und auf dem Weg hierher. Hier bei Rune hatte er das Gefühl ganz er zu sein und trotzdem nicht ängstlich und voller Zweifel. Als Rune seinen rechten Arm um ihn legte und dann mit der linken durch seine silbrig weißen Haare strich, öffnete Richard seine Augen wieder ein Stückchen. Es war, als müsste er sich dadurch versichern, dass er wirklich nicht träumte, so schön war es einfach.
Rune begann von dem Abend zu erzählen, an den Richard sich nur sporadisch erinnern konnte und kam recht schnell dazu die Story in wenigen Sätzen ab zu handeln. Sein leichtes Stocken und Stottern, aber auch sein rasanter Herzschlag und seine Küsse verrieten Richard, wie viel Gefühl für ihn dahinter steckte. Ganz sicher war er sich spätestens dann, als Rune bei der Erwähnung ihrer gemeinsamen Sexabenteuer immer mehr die Worte fehlten. Richard musste leicht lachen, als er Rune so reden hörte.
Rune fügte an, dass er wohl die ganze Nacht über darüber nachgedacht hätte, was Richard nicht wunderte, immerhin war es ihm genauso gegangen - zumindest wenn er seinen Erinnerungen traute, was er so langsam wieder konnte. Er drehte seinen Kopf ein Stückchen, sodass er nun mit seinem Kinn auf Runes Brust lag und hoch in die ungleichen Augen des Cyborgs schauen konnte.
"Okay okay, wir haben verstanden.", meinte er lachend und grinste breit, "Du liebst es mit mir zu schlafen."
Ein paar Sekunden blieb sein breites Lächeln, dann wurde es immer schwächer und schwächer. Auch sein Blick senkte sich immer weiter.
"Aber... unabhängig davon... wie-wieso liebst du mich? Grade mich? Ich meine... stört dich dieser ganze Scheiß denn nicht? Ich meine... Nemesis, die League, die Kämpfe, mein übertriebenes Pflicht- und Gerechtigkeitsgefühl in der Sache, mal ganz abgesehen von meiner sonstigen Verrücktheit. Ich weiß nicht, ich... ich komme mir nicht wie jemand vor, den man gerne lieben würde, eher... wie ein durchgeknallter, sentimentaler Idealist, der einem nur mega auf die Nerven geht.", meinte Richard und lachte nun ein wenig verächtlich über sich selbst, "Ich komme mir einfach wie eine total wirre Zusammenstellung von seltsamen Dingen vor. Ich meine, ich hasse mich nicht, aber ich habe immer die Leute besser verstanden, die nichts mit mir zu tun haben wollten, anstatt die, die wirklich mit mir befreundet sein wollten oder einfach nett zu mir waren. Ok, so grob könnte man sich mit mir abfinden, aber... lieben?"
Er hielt inne und schaute gedankenverloren auf Runes Schlüsselbein, wo Haut in Stahl überging. Sein Gesichtsausdruck sprach von einfacher, unschuldiger Nachdenklichkeit, als sei das eben Gesagte kein schmerzvoller Gedanken, sondern eine nüchterne Betrachtung. Für ihn war es einfach selbstverständlich gewesen bisher so zu denken. Nicht, dass er kein besonders hohes Selbstwertgefühl besaß, es lag ihm nur einfach näher die prägnanten, negativen Seiten von sich vor zu schieben. Das war ja immerhin der Hauptgrund, warum viele Menschen sich von ihm abwandten, bevor sie ihn und seine übrigen vielleicht guten Seiten überhaupt richtig kennen gelernt hatten.




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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Fr 22 Dez 2017 - 20:05
 
Natürlich hob Richard gerade rechtzeitig den Kopf um wie die beschämte Röte zu sehen die Runes gesamtes Gesicht einnahm. Der Cyborg lächelte ertappt. Ja, selbstverständlich liebte er es mit Richard zu schlafen und nach gestern war sich ziemlich sicher das es nicht nur ihm so ging. Eigentlich war es auch überhaupt kein Grund verlegen zu werden. Rune tat es trotzdem. Weshalb wusste er auch nicht. Vielleicht war es inzwischen zur Gewohnheit geworden?
Rune wollte Richard als Revanche ein bisschen aufziehen und ihn darauf hinweisen das er schließlich derjenige gewesen war der im Auto nicht die Finger von ihm lassen konnte. Aber Richard sah auf einmal überhaupt nicht mehr glücklich aus. Eher nachdenklich und fast ein wenig bedrückt. Ein Ausdruck der sich daraufhin recht schnell auch auf Runes Gesicht fand.
Glaubte Richard etwa das er ihn nur wegen Oberflächlichkeiten liebte? So war es ganz bestimmt nicht, diese Dinge waren doch nur das Resultat ihrer tiefen Verbindung und nicht der Ursprung.
Richard hatte natürlich eigentlich Recht. Die äußeren Umstände waren nicht ideal für eine unkomplizierte Romanze. Aber störte Rune das? Vermutlich sollte es das, aber das tat es nicht. Für ihn zählte nur mit Richard zusammen zu sein, wenn Schwierigkeiten auftraten war es für ihn selbstverständlich das er diese hinnahm.
Je länger Rune Richard zu hörte uns so skeptischer wurde sein Ausdruck. Durchgeknallt? Verrückt? Sollte Rune ihn dafür schelten das er so abfällig über seinen Liebsten redete?
Statt eine Standpauke abzuhalten erweichte Runes Blick jedoch recht schnell. Zärtlich strich er durch Richards Haare, sein sanftes Lächeln zeigte allerdings noch immer eine Spur von Verwunderung. Er wollte wissen weswegen er ihn liebte? Nun, die Frage war einfach zu beantworten.
Wenn ich in deine Augen sehe erkenne ich dort so viel Leben, so viel Tiefe und so viele Facetten. Was meinst du weshalb ich ständig fasziniert innehalte? Die Welt ist voll von Leuten die mir auf die Nerven gehen, aber da gehörst du bestimmt nicht zu. Du bist nicht halb so verrückt wie die da draußen. Und was die League angeht... Du tust die Dinge die getan werden müssen, weil sie sonst niemand tut. Natürlich wünschte ich mir dass das Leben dir nicht so viel auferlegt hätte. Aber das hat dich nicht abstumpfen lassen. Im Gegenteil, statt zu einer funktionierenden Maschine zu werden bist du immer noch so lebendig das du dich mit einem betrunkenen Hippie über Löwenzahn unterhalten kannst.“ Runes Mundwinkel schnellten kurz zu einem Grinsen in die Höhe. Zumindest daran konnte er sich aus der Nacht im Pub noch erinnern. Wahrscheinlich weil Richard ihn damit so beeindruckt hatte das es sich trotz des Alkohols in sein Gehirn eingebrannt hatte.
Dann lächelte der Cyborg wieder warm und voller Zuneigung. Helvete, und Richard dachte das er sentimental war? Hätte Rune seinen eigenen Blick nun gesehen hätte er gewusst das sie sich was das anging nichts nahmen. „Ich bin froh das du noch so viel fühlst und ich bewundere das. Das...das beweist wie stark du bist. Wie könnte ich dich nicht lieben? Es gibt doch niemanden der mich so sehr versteht wie du. Niemanden bei dem ich mich so angekommen fühle. Ich...ich bewundere deine Stärke, aber dann überraschst du mich wieder mit deiner Zärtlichkeit und deiner Unbeholfenheit. Du wirkst dann einfach so... echt. Es ist so vieles womit du mich immer wieder überwältigst. Wie ein Kunstwerk aus Farben die ich noch nie gesehen habe.“ Rune lachte verlegen, die Röte in seinem Gesicht hatte sich während der letzten Sätze noch einmal intensiviert. Im Endeffekt war es doch schwer zu beschrieben, weil einfach so vieles gab das eine Rolle spielte. Tatsächlich war es sehr viel einfacher die Dinge aufzuzählen die er nicht an Richard liebte. Der Cyborg grinste frech um von seiner Scham abzulenken „Ich meine... das ganze High Society Zeug wird wohl nie meins werden, aber selbst das hat deine Seele nicht vergiftet.“ Natürlich blieb das schalkhafte Funkeln in seinen Augen nicht lange und wurde schnell wieder durch Zuneigung ausgetauscht. In einer raschen, aber sehr zärtlichen Bewegung berührten Runes Lippen Richards Stirn. „Ich liebe dich, Richard. So sehr das ich jeden Stress den das mit sich bringt gerne auf mich nehme, denn ohne dich zu sein wäre viel schlimmer.



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Fr 22 Dez 2017 - 21:03
 
Rune begann zu erklären, dass er Richard faszinierend fand, wegen seiner Lebendigkeit und Vielschichtigkeit, und dass er gewiss nicht verrückt war, eigentlich sogar weniger verrückt als die anderen Leute da draußen. In seinen Augen war er zwar ein vom Leben mit Lasten behängter Mensch, aber immer noch ein lebendiger, fühlender Mensch und keine abgestumpfte Maschine. Richard musste sofort wieder daran denken, was Rune dazu bereits zu ihm gesagt hatte. Ja, er war kein Zombie, das hatte Rune ihm ausreichend bewiesen. Er hatte seine Seele, sein Herz berührt. Wenn es einen Grund gab, wieso Richard weit machen konnte und gegen die Erosion seiner Seele durch Gesellschaft und Welt ankämpfen konnte, dann wegen Menschen wie Rune, besonders aber Rune.
Als Rune meinte, dass der Beweis dafür die Tatsache wäre, dass er ja sogar mit einem betrunkenen Hippie über Löwenzahn reden konnte, musste Richard lachen. Das war so typisch Rune und trotzdem einfach lieb. Richards breites Lächeln blieb, während Rune weiter sprach. Er führte fort, dass er froh darüber war, dass Richard genau so war und dass er ihn dafür bewunderte. Ein wenig rot wurde Richard, als Rune meinte er wäre stark und dass er ihn ja einfach lieben müsste. Vor allem, weil ihn niemand so verstehen würde wir er und niemand ihm so ein schönes Gefühl angekommen zu sein geben könnte.
In dem Punkt ging es Richard wirklich exakt so wie Rune und das zu wissen machte ihn unglaublich glücklich. Er verstärkte seine Umarmung ein wenig, blieb aber lächelnd auf Runes Brust liegen, den Blick immer noch auf Runes Schlüsselbein gesenkt. Rune erklärte weiter, sprach wieder von Richards Stärke und aber auch der gleichzeitigen Zärtlichkeit und Unbeholfenheit. Richard biss sich lächelnd auf die Unterlippe, während sich seine Augen mit jedem weiteren Wort von Rune mit Tränen füllten. Spätestens als er ihn mit einem faszinierenden Kunstwerk verglich, konnte er sich nicht mehr zurück halten. Mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen brach er in Tränen aus und vergrub sein Gesicht in den Stoff des dunklen Shirts, das eigentlich ihm gehörte, aber garantiert nie mehr wieder zu ihm zurück kehren würde. Dafür würde er sorgen. Ein kurzer Gedanke, der ihm in diesem Augenblick kam, in dem er so überwältigt war von dieser Wertschätzung und Liebe, die Rune ihm zukommen ließ.
Von Runes Satz über die High Society bekam Richard nur mit halbem Ohr etwas mit. Viel wichtiger erschien es ihm in diesem Moment seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Er war so erleichtert, so glücklich, so überglücklich, dass er einfach heulen und glücklich lächeln zugleich musste.
Erst als Rune ihm auf die Stirn küsste und ihm sagte, dass er ihn lieben würde und lieber etwas Stress ertragen würde, als ohne ihn sein zu müssen, konnte er sich soweit zusammen reißen, dass er den Kopf wieder von Runes Brust heben konnte. Mit nassen Augen schaute er freudig zu Rune auf, wischte sich schnell mit seinem rechten Ärmel über die Augen und rutschte dann ein Stückchen höher bis er auf Augenhöhe mit Rune war.
"Ich... ich liebe dich auch. Ich will auch nicht mehr ohne dich sein. Ohne dein verständnisvolles Lächeln, deine liebevollen Blicke und deine süßen Worte. Ich habe das Gefühl dir alles sagen zu können, ja sogar zu müssen, weil du es verstehst, du verstehst, was ich sagen will und wie ich fühle, manchmal auch ohne, dass ich es dir erst sagen muss. Und ich dachte immer ich wäre ein sentimentaler, emotionaler Träumer, aber du bist ja genauso.", antwortete Richard, fiel Rune dann um den Hals und küsste ihn unter Tränen mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen.
Mit einem Lachen löste er sich daraufhin wieder von ihm und wischte sich abermals über die Augen, allerdings nicht ohne sein Lächeln mit verschwinden zu lassen. Er war rot im Gesicht und schniefte, aber schien überglücklich.
"Du bist einfach ein wundervoller Mensch, Rune.", sprach er weiter, schniefte und lachte dann abermals, "Ich weiß, ich bin nicht halb so engagiert was Umweltschutz betrifft wie du und du bist sicher der Meinung, dass ich meinen Fokus zu sehr auf den Menschen lege, ich glaube da werden wir wohl immer verschiedene Meinungen haben, aber ... genau diese Liebe zur Natur und deine Standfestigkeit was die Sache angeht, das bewundere ich irgendwie. Mit dem, woran du glaubst, was du tust und was du sagst, was du einfach bist, faszinierst du mich einfach. Und dazu gehört auch der Teil."
Er klopfte mit der linken Hand auf die stählerne Schulter von Rune und lachte dann.
"Du magst es hassen, aber ich finde es einfach unglaublich cool. Es ist ein Wunder. Wie du."
Sein Gesicht näherte sich dem von Rune bis sich ihre Nasenspitzen fast berührten. Lächelnd schaute Richard voller Liebe in die Augen seines Freundes.
"Du bist ein Wunder.", hauchte er Rune auf die Lippen und versiegelte sie dann mit seinen.




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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 1:46
 
Rune hatte das ungute Gefühl mit seinen Worten noch lange nicht alles vermittelt zu haben was er ausdrücken wollte. Aber gut, sie hatten noch Zeit. Den Rest ihrer beiden Leben wenn es nach Rune ging.
Doch zumindest einen Teil seiner Gefühle schien er trotzdem vermittelt zu haben, denn Richard war deutlich gerührt von seinem Bekenntnis. Dabei war es doch nur ein Bruchteil gewesen. „Irgendwann...“ ,dachte Rune mit einem glücklichen Leuchten in den Augen, „Irgendwann schaffe ich es dir zu zeigen wie ich dich sehe und dann wirst du das hoffentlich auch in dir erkennen.
Für heute wäre es allerdings zu viel verlangt und Rune reichte das freudestrahlende Funkeln in Richards Augen vollkommen.
Zu lieben war einfach, manchmal kompliziert und ziemlich hinderlich, aber der Prozess an sich war im großen und ganzen einfach. Zu akzeptieren das man geliebt wurde, war etwas anderes, das merkte Rune nun. Sein Kopf weigerte sich nämlich immer noch vollständig zu begreifen. Das sah man ihm deutlich an als seine Mundwinkel ständig zwischen einen schüchternen Lächeln und einem überglücklichen Grinsen hin und her zuckten. Zu hören das er Richard genauso wie er dieses warme Gefühl von Zusammengehörigkeit verspürte war überwältigend. Dabei war das doch genau die Natur ihrer Verbindung. Das konnte sein Cyborg-Gehirn nur noch nicht richtig erfassen. Das war im Moment sowieso nur darauf konzentriert den Daumen zu lenken der zärtlich über Richards Wange strich und gleichzeitig versuchte sich jedes seiner Worte im Detail zu merken.
Er öffnete tatsächlich die Lippen um zu widersprechen, als Richard ihn einen sentimentalen Träumer nannte, um einen sarkastischen Spruch zu bringen. Aber ihm fiel keiner ein. Ach, warum versuchte er sich eigentlich etwas vorzumachen? Irgendwie hatte Richard diese Seite in ihm heraus gekitzelt die er normalerweise vor der Welt versteckt hielt.
Und er hatte Recht damit, das konnte Runes Ego nicht mehr leugnen, und das wollte es auch gar nicht mehr. Statt also seinen Atem für einen neckischen Kommentar zu verschwenden erwiderte er lieber den Kuss. Er war einfach so unfassbar glücklich. Sanft strichen seine Finger über Richards feuchte Wangen. Es waren Tränen der Freude. Wegen ihm! Wow! Mehr fiel Rune tatsächlich nicht dazu ein. Er war überwältigt.
So sehr das er selbst mit sich kämpfte. Besonders als Richard dann auch noch sagte das er seine Bemühungen für den Schutz des Planeten bewunderte. Etwas was Rune verdammt wichtig war, aber das er trotzdem meistens vor der Außenwelt geheim hielt. Vielleicht war er genauso der Einzige der ein paar von den subtilen Seiten an Richard die er so liebte, kannte. Rune würde es ganz bestimmt nicht stören. Schließlich hatten sie jetzt einander, da konnte die Welt denken was sie wollte.
Runes Lächeln wurde ein wenig schwächer als Richard seine bionischen Körperteile bewunderte. Diese Faszination würde wohl einseitig bleiben. Er glaubte nicht das er es jemals nachvollziehen könnte was daran bewundernswert sein sollte wenn einem degenerierten Organismus künstlich auf die Sprünge geholfen wurde. Es war einfach so unnatürlich Teile eines Gehirns mit Kabel und Sensoren auszutauschen. Aber solange Richard sich nicht davon abschrecken ließ war ihm gleich was er darüber dachte. Rune wollte jetzt bestimmt keine finsteren Gedanken der Selbstzweifel zulassen. Viel lieber konzentrierte er sich darauf was Richard zuvor gesagt hatte. Er liebte ihn, er liebte ihn wirklich. Das sagten seine Worte aber auch seine Augen. Vor allem aber seine Lippen die ihn nun zärtlich küssten. Rune seufzte selig in den Kuss hinein und erwiderte das stumme Bekenntnis. Er war so glücklich das sich nun auch ein paar Tränen in seinen Augenwinkel schlichen. Jetzt fing er auch noch damit an!
Langsam löste er sich von Richard. „Ich hab wohl Schmieröl in meinem bionischen Auge.“ ,schniefte er mit einem peinlich berührten Grinsen als er sich über seinen überhaupt nicht bionischen Augenwinkel wischte. Er wollte seiner Freude nicht mit Tränen Ausdruck verleihen. Viel lieber mit Körperlichkeiten. Deswegen packte er Richards Schulter fest mit seinem rechten Arm, drehte ihn herum und rollte sich auf ihn. Das er müde und vollkommen kaputt war war jetzt nebensächlich. „Du bist hier das Wunder! Dein Gesicht, deine Ausstrahlung, dein Wesen... bei dir hat die Evolution wahrscheinlich alles gegeben was sie zu bieten hatte.“ Fast verspielt hörte Runes Stimme sich nun an während er seine Stirn an Richards lehnte und tief in seine eisblauen Augen blickte. Herregud, dieser Moment war so perfekt das Rune sich wünschte die Zeit anhalten zu können um ewig in diese imposante Gletscherlandschaft blicken zu können.
Doch die Realität meldete sich bevor er wirklich abtauchen konnte und zwar in Form eines rauschenden, knisternden Funkgeräts. „S235, kannst du mir bitte verraten wie jemand den Schmierkram den du einen Bericht nennst entziffern soll?“ ,erklang er eine ferne, ziemlich müde Stimme dessen langsame Sprechweise schon reichte um Rune genervt aufstöhnen zu lassen. Warum jetzt? Warum konnte er nicht einfach Feierabend machen? „Das ist Robbins, er weiß das ich es hasse so genannt zu werden.“ ,erklärte Rune und beschloss die Stimme einfach zu ignorieren. Was Robbins ihm allerdings ziemlich schwer machte indem er immer „S235?“ fragte. Bereits bei dritten Mal gab Rune widerwillig nach, erhob sich und warf Richard einen sehnsüchtigen Blick zu. „Sorry.“ ,murmelte er und machte sich daran das Funkgerät von seiner Weste zu lösen um seinen Kollegen schnell abzuwimmeln.
Es heißt immer noch Constable Rune! Versuch du mal einen Bericht zu schreiben wenn du kaum etwas siehst!“ „Gut, du bist entschuldigt. Wo wir uns gerade schon sprechen, denkst du daran das Protokoll für Vampirverletzungen einzuhalten?“ Rune verdrehte genervt die Augen und wandte seinen Blick an Richard. „Der hat sich garantiert nur gemeldet um mich mit dem blöden Protokoll zu nerven.“ Das war so typisch für Robbins! Hatte er an seinem Feierabend nichts Besseres zu tun? Wohl nicht, denn er ratterte alle frühzeitigen Anzeichen für Vampirismus von plötzlichen Blutdurst bis hin zur Abneigung von griechischer Küche herunter und schloss mit der Aufforderung bei dem kleinsten Verdacht den nächsten Priester aufzusuchen. Herregud, er ließ ja nicht einmal davon beirren das Rune den Knopf des Funkgerätes stets nur drückte um ein mürrisches „Hmmh“ hinein zu murmeln. „Du hörst mir nicht zu oder?“ „Hmmh“ Jetzt war das Seufzen auch auf der anderen Leitung zu hören. „Ruh dich aus S235, bis heute Abend.“ „War ich gerade bei Robbins.“ Maulig ließ er das Funkgerät wieder auf den Boden fallen, in der Hoffnung das es nun Schweigen würde. Dann kroch er schnell wieder zu Richard hinüber und endlich bildete sich wieder ein Lächeln auf seinen Lippen. Allerdings war es ein wenig müder als zuvor. Warum musste Richard das jetzt mitbekommen? Hätte Robbins ihn nicht ein bisschen früher anfunken können? „Tut mir leid, Vollmondnächte sind wirklich die schlimmsten Dienste.



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 15:27
 
Rune hatte mit seinen Worten Richards Herz berührt und offenbar war es ihm wiederum gelungen Runes Herz zu berühren. Natürlich schob Rune es auf mit einem Scherz auf ein eigentlich nicht vorhandenes Schmieröl in seinem bionischen Auge, was Richard wieder dazu brachte zu lachen. Das Lachen dauerte allerdings nicht lange an, denn im nächsten Augenblick hatte Rune ihn schon gepackt und sich auf ihn gerollt. Für einen Moment blieb Richard die Luft weg und er schaute erstaunt zu Rune hoch. Was...?
Allerdings waren die Fragen nach dem Grund und dem Vorhaben bald mehr als deutlich, als Runes Stimmlage sich veränderte und er etwas neckisch Richards Aussehen und Wesen lobte. Richards Lachen kehrte zurück. Es war so lächerlich eigentlich, aber auch irgendwie süß, dass er das wahrscheinlich wirklich zum Teil dachte.
"Von wegen.", entgegnete Richard und drückte sein Stirn fest an die von Rune, als wären sie zwei junge Stiere, die sich ihre Hörner abstoßen wollten, "Als Teenager war ich genauso ein pickeliger Spargeltarzan wie wir alle und der Rest ist einfach mit den Jahren gekommen und der Erfahrung. Hör niemals auf dich selbst stetig zu verbessern. Das hat mir mein Ausbilder eingebläut. Du glaubst wohl ich wäre immer so gewesen, hä? Soll ich dir mal erzählen, wie..."
Da wurde Richard auf einmal von dem nervigen Rauschen aus Runes Funkgerät unterbrochen. Richard schluckte den Rest des Satzes herunter und schaute etwas perplex zu Rune. Nachdem das Quäken aus dem Funkgerät keine Ruhe gab, erhob sich Rune genervt und begann daraufhin eine kleine Diskussion mit seinem Arbeitskollegen. Offenbar ging es um die vergangene Nacht und so weiter. Richard rollte sich auf die Seite und stützte seinen Kopf auf seinen angewinkelten Arm, während er Rune mit recht ausdruckslosem Gesicht zusah.
Als das Gespräch begann recht einseitig zu werden, ließ sich Richard zur Seite fallen, sodass er mit dem Gesicht nach unten auf der Decke lag. Er hörte noch zu, aber war schon stark abgelenkt von Runes Geruch, den er vom Bettzeug aufsog. Es beruhigte ihn ungemein und machte ihn irgendwie schläfrig. Da Rune immer noch mit seinem Kollegen sprach, schlang Richard seine Arme um die Decke und kuschelte statt Rune die Decke. Die würde nämlich wenigstens nicht aufstehen und weggehen, wenn er mit ihr kuschelte.
Richard hob nicht einmal den Kopf, als Rune endlich fertig war und das Gerät missmutig zum Rest seiner Polizeiklamotten warf. Als Rune sich allerdings zu ihm kuschelte und sich für die Aufregung entschuldigte, konnte er nicht anders, als sein Gesicht aus der Decke zu erheben und Rune mit großen Augen anzuschauen. Die untere Hälfte seines Gesichts war noch leicht verdeckt, so dass es aussah, als luge er vorsichtig über die Bergkette aus Deckenfalten hinweg.
Er gab ein unzufriedenes Brummen von sich, als sei er nicht einverstanden mit dem, was Rune eben gesagt hatte und auch sein Gesichtsausdruck mit den gespitzten Lippen verriet, dass ihm etwas nicht passte. Noch einmal brummte er missmutig, dann robbte er das kleine Stückchen zu Rune und kuschelte sich mit der Decke an ihn. Sein Gesicht vergrub er dabei in dem Stoff von Runes Shirt über dessen Brust.
"Ich weiß jetzt schon, dass die nächsten zwei Tage die Hölle werden.", jammerte er und seufzte dann resignierend.
"Deshalb lasst uns die verbleibende Zeit effektiv nutzen!", fügte er in Gedanken an und sofort begann der Großteil von Richard innerlich in Partystimmung zu kommen. Party im Sinne von - ihr wisst schon. Deshalb zögerte der Weißhaarige auch nicht lange, reckte den Hals und begann Runes Kieferknochen vom Kinn bis zum magischen Dreieck unter seinem Ohr zu liebkosen, während seine Hände über Runes Rücken wanderten.
Seine Augen waren nach oben gerichtet auf Runes Augen. Auch ohne jeglichen Kontext hätte der Ausdruck darin ohne Zweifel klar gemacht, was er wollte und was er vorhatte zu tun. Sie schienen zu flüstern: "Du glaubst doch wohl nicht, dass meine Hände für den Rest des Abends auf deinem Rücken bleiben werden und meine Lippen an deiner Wange. Du weißt ganz genau, dass die ganz wo anders sein wollen." Dieser eindeutige Blick sprach von Stärke, aber auch von Begehren, Verlangen und einem Hauch Mysterium. Er schien seinen Widerpart regelrecht zum Spielen aufzufordern.
"Los, küss mich schon.", forderte Richard den Cyborg innerlich auf und ließ seine rechte Hand nach vorne wandern, wo sie langsam Runes Oberkörper nach unten strich bis zum Saum des Shirts und von dort spielerisch unter den Stoff huschte, um darunter wieder nach oben zu wandern.




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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 20:04
 
Auf Richards Hinweis das er nicht immer so ein Meisterwerk gewesen war musste Rune kichern. Sollte er hoffen das diese Entwicklung inzwischen ihren Höhepunkt erreicht hatte? Wo sollte das denn sonst noch hinführen? Richard machte ihn schließlcih jetzt schon mit seinem verführerischen Lächeln so willenlos das er sogar für einen Moment seine Angeschlagenheit vergaß. Zu gerne hätte er noch mehr von dem schlaksigen Teenager-Richard gehört, aber leider machte Robbins ihn einen Strich durch die Rechnung. Robbins... dafür würde er sich später noch etwas anhören dürfen!
Nach dem Gespräch fühlte Rune das die gesamte Erschöpfung der letzten Nacht mit einem Schlag zurück gekehrt war. Sein Kollege hatte wirklich ein Talent dafür dieses Gefühl in ihm wachzurufen. Manchmal brauchte er Robbins Stimme nur zu hören und hatte das Gefühl eine zehn Stunden Schicht hinter sich zu haben.
Umso mehr wünschte Rune sich jetzt einfach an Richard zu kuscheln und in seinen Armen den ganzen Stress zu vergessen. Doch als er zu seinen Liebsten zurück kehrte, stellte er fest das er ersetzt worden war. Durch seine Decke! Hätte Richard nicht so verdammt....niedlich ausgesehen wie er sich auf seinem Bett in seine Decke kuschelte hätte Rune sich ohne zu zögern seinen rechtmäßigen Platz zurückerobert. Rune verharrte kurz und blinzelte einige Male ungläubig. Dieses Bild musste er erst einmal verarbeiten. Wie sollte er sich nur jemals wieder alleine in diesem Bett wohlfühlen? Wie schaffte es eine imposante Erscheinung wie Richard so niedlich auszusehen? Moment...schmollte er etwa? Oh, Robbins würde sich nachher aber sowas von eine Standpauke abholen!
Wenigstens ging Richard nicht weiter auf das ein was sein Kollege von sich gegeben hatte. Rune hatte zwar nicht damit gerechnet, aber schließlich lebte sein Freund länger als er in Cadysa. Wahrscheinlich waren Vampirattacken einfach irgendwann nichts mehr besonderes wenn man lange genug in so einer bekloppten Stadt lebte. Oder sein Liebster hatte Robbins ebenso wenig zugehört wie er. Rune seufzte glücklich über das Gefühl tiefer Verbundenheit.
Jetzt wollte Rune ihn aber auch endlich wieder körperlich spüren, sich in seine Wärme einkuscheln und in einen friedlichen Schlaf abdriften.
Er legte seine Arme um Richards Schultern als dieser sich an seine Brust schmiegte. Nun musste er nur noch irgendwie unter die Decke kommen die Richard für sich beanspruchte, dann wäre alles perfekt. Er seufzte zustimmend als sein Geliebter über die nächsten Tage lamentierte. Aber zumindest hatte er ihn jetzt für sich. Das ließ die Aussicht auf die folgenden Tage nicht ganz so düster wirken. Er drückte Richard fest an sich, schloss entspannt die Augen und konzentrierte sich nur auf den klaren, frischen Duft seiner Haare.
Aber Richard hatte offenbar andere Pläne. Die sanften Küsse die langsam bis zu seinem Ohr vordrangen waren bestimmt keine Gute-Nacht-Küsse. Oder? Rune ließ sich nicht aus der wohlverdienten Ruhe bringen und strich sanft mit den Fingerspitzen seiner linken Hand über Richards Nacken. Als die Küsse jedoch den speziellen Punkt erreichten der seinen Nacken wiederbelebte öffnete Rune doch die Augen und erkannte das er offenbar gerade der einzige in diesem Raum war der sich nach Entspannung sehnte. Plötzlich schien sich in rauflustiges Raubtier an seine Brust zu kuscheln. Rune blinzelte ein paar Mal müde, so ganz konnte er die Augen vor diesem Anblick nicht verschließen. Auch wenn sein Schlaf- und vorallem Kuschelbedürfnis immer noch die Oberhand hatten. Rune beugte sich nach unten um Richard einen sanften Kuss auf die Lippen zu hauchen. Allerdings reichte das Feuer in diesem Kuss gerade mal für ein gemütliches Kaminfeuer aus das kurz davor war zu erlöschen. „Richard, ich bin müde. Ich will kuscheln.“ Doch seine gemurmelte Entschuldigung ging in einem angeregten Keuchen unter als er Richards Hand auf seiner Brust spürte. Wie furchtbar fies! So langsam fing Runes Körper an seine letzten Ressourcen hochzufahren. Jetzt war eindeutig was Richard vor hatte. Rune befürchtete aber das seine Erschöpfung ihn mittendrin übermannen könnte wenn er jetzt etwas anderes tat als schlafen.



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 20:28
 
Rune legte die Arme um Richards Oberkörper und drückte ihn an sich. Seine Hand wanderte in den Nacken des Weißhaarigen, blieb dort allerdings. Während Richard durch jede Berührung seiner Fingerspitzen auf Runes glatter, warmer Haut immer erregter wurde, schien Rune hingegen einfach nur kuscheln zu wollen, auch wenn sein Keuchen etwas anderes sprach. Aber er hatte doch Recht und auf einmal fühlte sich Richard fast schon wie ein gewissenloses Arschloch.
Sein Blick wurde sofort milde und senkte sich auf Runes Shirtkragen. Die Hand unter dem Shirt war auf Runes Brust liegen geblieben. Langsam zog sich Richard zurück bis er wieder mit dem Kopf auf Runes Brusthöhe war.
"Okay.", hauchte er als Antwort und kuschelte sich an Runes Oberkörper.
Zumindest für die ersten Sekunden. Dann kam ihm eine weitaus bessere Idee. Kurzerhand hatte er sich aufgerichtet und seinen Pullover ausgezogen. Er schob die zusammen geknautschte Decke ein Stück beiseite und kniete sich dann über Rune, um ihn ihm nächsten Zug von dessen Oberteil zu befreien. Mit einem Lächeln ließ er das Shirt über die Bettkante segeln, kuschelte sich dann wieder an den nun aber halb entkleideten Rune und zog die Decke über sie beide, sodass er selbst fast gänzlich darunter verschwand. Nur noch sein silberweißer Schopf schaute zwischen Decke und Rune hervor, der Rest war darunter verschwunden.
So blieb er liegen, legte seine Arme sanft um Rune und schloss die Augen, um nur noch Runes Atem und Herzschlag aufmerksam zu lauschen.




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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 22:20
 
Als Richard seinem Wunsch nachgab, beschlich Rune der Anflug eines schlechten Gewissens. Sein Liebster kam in den frühen Morgenstunden hierher und er hatte nichts Besseres zu tun als einzuschlafen. Wenn er nur nicht die ganze Nacht wach gewesen wäre um Werwölfe herum zu scheuchen, sich mit Vampiren anzulegen und über seine Kollegen zu ärgern... Sanft zogen seine Fingerspitzen ihre Kreise in Richards Nacken. Vielleicht hatte er ja Glück und Richard wartete bis er aufwachte?
Tatsächlich entfernte Richard sich sogar schon bevor er überhaupt eingeschlafen war. Rune blinzelte verwirrt. Als er dann aber sah das Richard nur seinen Pullover auszog, grinste er verträumt über den Anblick. Diesen Körper hatte er gerade zurück gewiesen. Wie konnte er nur? Was bildete er sich ein? Gedankenverloren zog Rune seine Unterlippe zwischen seinen Zähnen hindurch. Doch er hatte sich lange Zeit um den Anblick schlaftrunken zu bewundern, denn Richard hatte offenbar auch vor ihn zu entkleiden. Vorsichtig löste Rune das Kabel aus seinem Nacken als der Stoff dagegen stieß und befestigte es gleich wieder nachdem Richard ihn von dem Kleidungsstück befreit hatte. Er war so müde das er gar überhaupt nicht an die Kilowattstunden dachte die gerade von der Steckdose in seinen Organismus strömten und auch keine Scham wegen seinen entstellten Körper spürte. Alles was er wollte war Richard wieder zu spüren.
Zufrieden ließ er seine linke Hand wieder in Richards Nacken gleiten als er sich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder an ihn kuschelte, legte den rechten Arm um seinen Oberkörper und schmiegte seine Wange in seine Haare.
Einen Moment lang lauschte er der Musik und versuchte Richards Atem durch die Decke zu hören. „Ich hätte die Platte wechseln sollen, Joplin ist doch ziemlich...dramatisch.“ ,stellte er mit einem Gähnen fest. Er erinnerte sich daran wie er die Platte aufgelegt hatte. Joplins rauchige Stimme sang von Sehnsucht und unerfüllter Liebe, vor zwei Tagen hatte er sich noch in den Liedern wiedererkannt. Jetzt kam ihm die Musik doch ziemlich schwermütig vor, ja sogar wehleidig. Jetzt stand ihm eher der Sinn nach verträumter Musik. Wie viel sich in ein paar Stunden doch ändern konnte. Der Mann nach dem er sich damals gesehnt hatte versteckte sich nun unter seiner Decke.
Ich bin froh das du hier bist.“ ,seufzte er. Mist, jetzt wo er ihre nackten Oberkörper aneinander spürte, begann er die eigentlich unausweichliche Entscheidung zu schlafen doch zu bereuen. „Bleibst du...bleibst du bei dir?“ ,fragte er vorsichtig die Decke, denn von Richard war schließlich nicht mehr viel zu erkennen. Eigentlich war es egoistisch darum zu bitten, er konnte nicht erwarten das Richard seinen ganzen Nachmittag opferte um ihn beim Schlafen Gesellschaft zu leisten. Aber... Liebe und Rationalität vertrugen sich nun einmal nicht. Erstrecht nicht wenn der einzige Gedanke zu dem sein Halbschlafendes Gehirn noch fähig war der Frage galt ob Richard noch hier sein würde wenn er aufwachte.



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 22:38
 
Die Decke hob sich ein bisschen und im Dunkel konnte man schwach Richards Nasenrücken erkennen, als Rune begann die Musik anzusprechen. Eigentlich gefiel sie Richard ganz gut, auch wenn er jetzt erst Gelegenheit hatte auf den Text zu achten. Zugegebenermaßen passte der nicht ganz, doch die Melodie war sehr schön.
Richard legte seinen Kopf wieder auf Runes Brust und somit verschwand auch sein Gesicht wieder. Er merkte erst wie müde er selbst war, als er sich selbst davon losreißen musste einzudösen, als Rune ihm sagte, wie froh er sei ihn hier bei sich zu haben und fragte, ob er bei ihm bleiben würde.
Ein wenig perplex hob Richard den Kopf, dieses Mal aber so weit, dass die Decke über seinen Hinterkopf in den Nacken rutschte und von dort auf seine nackten Schultern. Meinte Rune das gerade ernst? Eben hatte Richard ihn doch noch gebeten hier bleiben zu können, was hatte sich geändert? Ein wenig verunsichert musterte Richard das Gesicht seines Geliebten, fand jedoch keinen Grund für einen Stimmungswandel oder ähnlichem.
"Ähm... natürlich. Dafür bin ich eigentlich her gekommen. Ich möchte einfach bei dir sein, egal... wie jetzt genau."
Nachdenklich senkte Richard den Blick auf Runes Schlüsselbein und legte dann sein Kinn auf Runes Brust ab. Dann sah er wieder zu ihm auf. Seine rechte Hand wanderte nach oben zu Runes Kratzern im Gesicht und strichen vorsichtig drum herum.
"Wie konnte das passieren? Das... das wird doch keine Narben hinterlassen oder?", fragte er mit gedämpfter Stimme und ein wenig Sorge im Blick.




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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 23:27
 
Erfreut, ja sogar ein wenig erleichtert, lächelte Rune als Richard ihm bestätigte das er hier bleiben würde. „Gut, ich weiß ich bin ein schrecklicher Gastgeber. Du kommst her, ich biete dir nicht einmal etwas zu trinken an und will dann auch noch direkt einschlafen.“ Er lachte leise, tatsächlich amüsierte ihn diese Vorstellung mehr als das sie ihn beschämte. Er war nun einmal kein höflicher Mensch und es lag ihm fern das bei dem Menschen den er so oft wie möglich in seinem Leben haben wollte damit anzufangen. Er bedauerte viel mehr das er nicht mehr Zeit im wachen Zustand mit ihm verbringen musste, deswegen brauchte er die Bestätigung das sie das später nachholen konnten. Zum ersten Mal hoffte Rune wirklich aus ganzen Herzen seinen Wecker nicht zu überhören.
Mit einem träumerischen Lächeln sah Rune auf Richard hinunter und kraulte mit seinen schlaffen Fingern durch seine Haare. Was für ein schöner Anblick zum Einschlafen, auch wenn irgendetwas an seinem Gesichtsausdruck ihm nicht gefiel. Aber Rune war zu müde um es konkret irgendwo dran festzumachen.
Gerade als Rune die Augen schließen wollte klärten Richards Worte ihn darüber auf was es war; Sorge. Der Cyborg seufzte leise, also machte er sich doch Gedanken wegen den Striemen in seinem Gesicht. „Das war eine Vampirzicke die im Castle wohnt. Ich war... abgelenkt. Sie muss als Katze auf einem Baum gelauert haben. Im Sprung hat sie sich in ihre Vampirgestalt verwandelt und mich mit ihren Klauen angegriffen.“ ,erklärte Rune mit leicht angesäuerter Stimme. „Ist nicht das erste Mal das sie so etwas versucht. Es fing vor ein paar Wochen an als sie mich überwältigt hat, in meinen Hals beißen wollte und sich dabei einen Zahn abgebrochen hat. Seitdem hat sie es auf mich abgesehen. Ziemlich anstrengend, diese Frau. Deswegen trage ich immer ein Kruzifix an meiner Uniform, damit lässt sie sich recht einfach verscheuchen.“ Die rothaarige Furie war eines von seinen geringeren Problemen, weil sie sich zum Glück leicht außer Gefecht setzen ließ. Trotzdem nervte sie ihn. „Ich denke nicht das da Narben zurück bleiben, ansonsten pflanze ich ihr Knoblauch in den Garten.



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BeitragThema - Re: Runes (bzw. Vadims) Wohnung   Sa 23 Dez 2017 - 23:59
 
Richards Oberkörper schnellte nach oben, als er Rune von dem Angriff auf sich erzählen hörte. Er starrte den Cyborg fassungslos und überaus besorgt zugleich an. Erst als er zum Ende der Erklärung kam, konnte er sich wieder einigermaßen beruhigen. Dass Rune kein besonders galanter Gastgeber war, war ihm wirklich sowas von egal, aber dass er sich in solch eine Gefahr begab?
"Der pflanze ich Knoblauch in ihrem Magen, wenn die es noch einmal wagen sollte dir zu nahe zu kommen!", antwortete Richard empört und strich dann mit sorgenvollem Blick über Runes noch intaktes Restgesicht, "Wehe jemand kratzt dieses Gesicht auch nur leicht an."
Richard begann sofort damit Pläne zu schmieden. Ein besonders wichtiger Teil seines Plans war ein Mondwolf namens Xandrios, dessen Spezialität unter anderem Zauber, Tränke und Talismane waren. Aber das würde er Rune jetzt nicht verraten, immerhin war der Plan roher als halbgar. Aber er würde es tun, sofort wenn er heute nachmittag oder abend nach Hause kommen würde. Rune konnte vergessen, dass er ihn das nächste Mal ohne Vorbereitung auch nur in die Nähe des Castles lassen würde.
Zärtlich küsste Richard die Ausläufer der Kratzer, hielt sich aber von den wirklichen Wunden fern. Er wollte es durch seine Unvorsichtigkeit nicht verschlimmern.
"Rune.", hauchte er und sein Gesichtsausdruck verriet deutlich, dass diesem Wort ein Ich liebe dich im Nebensatz folgen sollte.
Aber stattdessen legte er seine Wange auf Runes Schlüsselbein und strich mit den Händen an seinem Hals hinunter und dort über seine Schultern bis es wieder die Umarmung von zuvor wurde. Mit geschlossenen Augen drückte er sich eng an Rune und küsste hin und wieder Runes Schlüsselbein gleich neben seinem Kopf. Bald wurden die Abstände dazwischen jedoch immer länger bis sie gänzlich abbrachen und Richard drohte langsam in einen sanften Schlaf ab zu driften. Sein Herz schien luftig leicht wie eine Feder und auch sein Verstand war erleichtert, denn er wusste, dass er in diesem Schlaf keine Albtraumvision haben würde.




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