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 Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]

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Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   So 7 Jan 2018 - 23:01

Richards Herz schienen für einen Moment auszusetzen und er vergas zu atmen, während er die Augen aufriss bis sie zu tränen begannen. Sein Mund öffnete sich ein Stück, sein Unterkiefer begann leicht zu zucken. Rune hatte... hatte er gerade wirklich gesagt, dass Richard zu seiner Familie zählte? Aber, aber... wie... Richards Herz schlug weiter, nun allerdings deutlich schneller als zuvor. Ebenso beschleunigte sich sein Atem.
Er nahm seinen Kopf soweit zurück, dass er Rune in die Augen schauen konnte und öffnete den Mund, um Widerworte zu geben, doch als er Runes Hand an seiner Wange spürte beruhigte er sich wieder ein wenig und wartete mit seinen Worten. Rune versicherte Richard, dass er auch immer ein Teil seiner Familie bleiben würde, außer er baute Riesenmist. Aber Richard war sich fast sicher, dass er ihm wahrscheinlich sogar so einen Riesenmist verzeihen würde. Er würde es Rune immerhin auch verzeihen.
Richard senkte nachdenklich den Blick, als Rune ihm riet nicht zu viel über das große Ganze nachzudenken und Pläne zu schmieden. In der Hinsicht bekannte Richard sich für schuldig. Dafür war er bekannt: zu viel nachdenken und zu hoch. Er lächelte allerdings wieder, als Rune meinte, dass er sich wohl immer beschweren würde über solche Leute, außer er läge schon im Grab. Richard musste zugeben, dass er wohl auch für alle Zeiten ein verkappter Idealist bleiben würde. Unheilbar könnte man sagen.
Richard hob den Blick wieder zu Rune, der ihm nun versuchte verständlich zu machen, dass es mehrere Wege zum Glück gab, die man vielleicht nicht immer planen konnte. Vielleicht lag Glück also in so einfachen Momenten wie diesem? Ein wenig hoffte Richard, dass sich Glück nicht nur auf solche kleinen Momente beschränkte. Das wäre ihm nämlich ein klein wenig zu selten. Entweder, weil sie sich zu selten sahen oder weil er einfach eine andere Vorstellung von Glück hatte. Er wollte jetzt nicht jeden Morgen aufwachen, als hätte er irgendwas genommen und so den ganzen Tag bleiben, doch er stellte es sich überaus schön und beruhigend vor zu wissen, dass da jemand war, der einen wirklich liebte und mit einem zusammen alles bereit war durch zu stehen.
"Aber...", begann Richard und suchte ein wenig ernst drein blickend zu Rune, "...ich will nicht nur ein paar Momente mit dir teilen. Das kommt mir so... wenig vor."
Unzufrieden wandte Richard den Blick ab. Wie sollte er Rune mit Worten verständlich machen, was er dachte und fühlte? Alles schien falsch zu klingen. Er wollte für Rune nicht nur ein Teil dieses erlesenen Kreises sein, obwohl er sich äußerst geehrt fühlte dazu zu gehören. Dann kam ihm der Gedanke, dass er vielleicht in der Hinsicht zu früh zu viel von seinem Gegenüber verlangte. Nachdenklich senkte er den Blick. Er hatte sich so lange Zeit nach einer Person wie Rune gesehnt und hatte nun nichts zu verlieren und keinerlei Grund auch nur einen Tag länger zu warten. Er war sich sicher! Aber das konnte er nicht genauso von Rune verlangen. Rune hatte doch aber auch gesagt, dass es ihm so schien, als hätte er sein ganzes Leben lang auf jemanden wie ihn gewartet und trotzdem...
Richard schloss die Augen und lehnte seine Stirn an die von Rune. Er atmete tief ein und aus und versuchte das Chaos in seinem Kopf beiseite zu schieben. Gerade war er dabei gewesen alles zu zerdenken, am liebsten hätte er sich selbst angeschrien, gefälligst die Klappe zu halten. Mit einem Seufzen ließ Richard seinen Kopf zurück aufs Kissen fallen und schaute dann Richtung Fenster.
"Ich denke zu viel nach.", murmelte er eigentlich an sich selbst gerichtet und mit einem hörbar genervten Seufzen.
Dann schloss er die Augen und konzentrierte sich wieder einzig und allein auf das Gefühl hier mit Rune zusammen zu sein. Er versuchte Stück für Stück seine bescheuerten Gedanken aufzulösen, damit er diesen Moment genießen konnte. Irgendwann, das schwor er sich, irgendwann würde er es schaffen wirklich keinerlei Zweifel mehr zu haben. Zumindest was Rune anbelangte. Er liebte ihn doch so sehr, aber trotzdem waren es genau solche Formulierungen, die ihn dann doch wieder in die Defensive gehen ließen. Nein, es war ihm nicht genug, aber dieser Wunsch war so egoistisch.
Wie konnte er es wagen zu denken er könnte für Rune jemals die wichtigste Person, nein die einzige... das war so egoistisch! War er hier tatsächlich eifersüchtig auf die anderen Personen in Runes Leben? Wieso hatte er den absurden Wunsch Rune ganz für sich alleine zu haben? Am besten fern von allen anderen Personen, die ihn ihm wegnehmen könnten oder seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnten. Er wollte, dass Rune nicht länger als eine Minute den Blick von ihm nahm, keine Minute zu lange über eine Armlänge von ihm entfernt war und niemals aus seinen Gedanken verschwand.
Aber war das überhaupt möglich? Konnte ein Mensch überhaupt so etwas oder war dieser Wunsch so naiv und kindisch wie der Wunsch eines Kindes niemals von seinen Eltern getrennt zu sein? Vielleicht war es wirklich unmöglich und es war einfach immer eine Zerreißprobe vom anderen getrennt zu sein, denn anders ging es einfach nicht. Man konnte nicht sein ganzes Leben lang immer auf einem Fleck hocken und seine Hände niemals freigeben. So funktionierte die Realität einfach nicht.
Richard hatte schon die letzten Tage tierisch gehasst, weil er nicht bei Rune sein konnte. Vorher hatten sie sich zum Teil eine ganze Woche lang nicht gesehen, aber auf einmal schien er sich ständig und nicht nur ein paar wenige Stunden in der Woche in seiner Wohnung allein zu fühlen. Wieso er ständig das Gefühl hatte Rune würde gleich aus einem Nebenzimmer herein kommen und ihn anlächeln, war ihm bis jetzt ein Rätsel. Verdammt, er war so ein verliebter Trottel und Träumer obendrein.
Vorsichtig öffnete Richard seine Augen einen Spalt und schaute zu Rune hinunter. Er sollte am besten einfach ignorieren, dass dieser Tag irgendwann enden würde und damit auch ihre gemeinsame Zeit. Es ist noch viel Zeit, so viel Zeit, gaukelte er sich vor und schloss die Augen, um daraufhin Runes Haar zu küssen.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mo 8 Jan 2018 - 0:18

Wirklich glücklich sah Richard nicht aus und das machte Rune wiederum ziemlich unglücklich. War er mit seinen Worten zu vorschnell gewesen? Er hatte schließlich in der Vergangenheit bereits ein Talent dafür gezeigt. Aber es hatte sich nicht falsch angefühlt. Richard gehörte nun einmal zu seiner Familie, ob er das jetzt selbst so sah oder nicht machte dabei keinen Unterschied. Vielleicht musste Richard sich aber auch erstmal an den Gedanken gewöhnen nicht mehr alleine zu sein, schoss Rune in den Kopf. „Jetzt sag mir doch bitte was los ist!“ ,bettelte sein Blick, während sein Kopf auf Hochtouren arbeitete.
Zumindest schien das Problem keine mangelnde Zuneigung zu sein die er für Rune empfand, denn als er endlich etwas sagte beklagte er ihm ein paar Momente mit ihm einfach nicht reichten. Der Cyborg lächelte verständnisvoll. „Ich weiß. Ich hätte auch gerne viel mehr Zeit mit dir. Jedes Mal wenn wir uns verabschieden, fange ich an dich in dem Augenblick in dem ich den Blick von dir abwenden muss zu vermissen und das hört nicht auf bis ich dich wiedersehe. Ich denke ständig an dich. Wenn ich eine besondere Wolkenformation sehe ist mein erster Gedanke das ich sie dir zeigen möchte. Ich würde gerne alles mit dir teilen.“ Wenn er sich nicht zurück halten würde, würde er Richard wahrscheinlich den ganzen Tag zu texten. Aber war das wirklich der einzige Grund weshalb sein Liebster so betrübt aussah? Er ertrug diesen Anblick nicht. Er fühlte wie diese Stimmung direkt auf ihn abfärbte.
Ja, Richard machte sich definitiv zu viele Gedanken. So war er eben. Aber dann sollte er diese Gedanken bitte mit ihm teilen. Denn nachzufragen traute Rune sich nicht wirklich, weil er Richard nichts aufzwängen wollte. Wenn er darüber reden wollte würde er das doch sicherlich tun oder?
Rune richtete sich auf und rutschte so weit zu Richard herüber das er sich zu ihm herunter beugen konnte um seine Stirn an die seines Gegenübers zu legen. Vielleicht war er so dicht genug dran um in seinen Augen zu erkennen was los war. Forschend suchte er das glasklare Blau seiner Augen nach irgendwelchen Hinweisen ab. Dabei wurde sein Blick von ganz alleine immer sanfter bis er schließlich liebevoll lächelte. Zuerst mit den Augen, dann mit den Lippen. „Irgendwann kommt bestimmt der Tag an dem wir nicht mehr „auf wiedersehen“ sagen müssen, sondern nur noch „gute Nacht“.“ Er lächelte schüchtern, aber auch zuversichtlich. Denn er klammerte sich daran das es darauf hinauf laufen würde. „Wenn wir ein altes Ehepaar sind und du genervt von mir bist erinnere ich dich an dieses Gespräch.“ Jetzt bekam seine Stimme tatsächlich einen neckischen Unterton. Er hoffte damit auch ein Lächeln auf Richards Lippen zaubern zu können.


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Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mo 8 Jan 2018 - 0:58

Zumindest schien Rune dieses Gefühl des Vermissens mit Richard zu teilen. Richards Augen öffneten sich weiter, als er erkannte, dass Rune ihn genau so sehr vermisste, wenn sie nicht zusammen waren, wie er. Dabei wollte er ursprünglich gar nicht darauf hinaus, aber es beruhigte ihn dahingehend, dass er wusste, dass er mit seinem romantisch naiven Getue offenbar nicht der einzige war. Richard lächelte und wurde sogar ein bisschen rot, als Rune davon sprach ständig an ihn zu denken und bei seltsamen Wolken sofort daran dachte sie ihm zeigen zu wollen. Immer breiter grinste Richard und biss sich leicht auf die Unterlippe.
Das Grinsen wurde jedoch zu einem schwachen Lächeln, als Rune hinzufügte, dass er gerne alles mit ihm teilen würde. Richards schwaches Lächeln verschwand und seine Hände rutschten von Runes Rücken an dessen Wangen, während er ihm fragend und fasziniert zugleich in die Augen blickte. Sein Herz schlug ihm bis zur Kehle. Hatte Rune das jetzt so gemeint, wie er es verstanden hatte?
"Ich auch, ich...", dann überschlug sich Richards Stimme und die Worte huschten davon wie Kakerlaken, wenn man das Licht anmachte.
Er suchte in Runes Augen verzweifelt nach den richtigen Worten, fand allerdings nicht die passenden, um auszudrücken, wie viel er bereit war... nein sich gedrängt fühlte mit Rune zu teilen. Sein Blick versuchte daraufhin zu vervollständigen, was seine Lippen nicht konnten. "Ich will alles mit dir teilen! Meine Kleidung klaust du ja jetzt schon, aber ich will dich jeden Morgen neben mir im Bett liegen haben, ich will frech grinsen, wenn ich deinen süßen Hintern im Bad sehe und lachen, wenn du dich über den Geschmack von Kaffee und wie ich das Zeug trinken kann beschwerst. Ich will ... ein Leben mit dir."
Etwas überrascht schaute Richard zu Rune auf, als dieser sich plötzlich über ihn beugte und seine Stirn auf die von Richard legte. Hatte er es verstanden? Richard betete innerlich. Mit großen Augen schaute er zu Rune auf, der scheinbar versuchte Richards Blick zu deuten. Die Überraschung schwächte sich langsam ab, als er auf Runes Lippen ein liebes Lächeln entdeckte, das ihn sogleich ansteckte.
„Irgendwann kommt bestimmt der Tag an dem wir nicht mehr „auf wiedersehen“ sagen müssen, sondern nur noch „gute Nacht“. Wenn wir ein altes Ehepaar sind und du genervt von mir bist erinnere ich dich an dieses Gespräch.“, meinte Rune daraufhin und ließ Richards zaghaftes Lächeln zu einem breiten, glücklichen Lächeln werden.
Richard schlang seine Arme wieder um seinen Liebsten, schloss die Augen und zog ihn in eine enge Umarmung. Er lachte leicht, aber ein kleines Schniefen verriet, dass seine Augen vor Tränen fast überquollen.
"Ja, bitte.", antwortete Richard mit freudiger, aber etwas brüchiger Stimme und räusperte sich ehe er weiter sprach, "Aber lass uns damit nicht ZU lange warten, okay? Ich... seh' dich jetzt schon ständig in meiner Wohnung rumlaufen."
Er lachte etwas peinlich berührt, auch wenn es einfach nur die Wahrheit war. Es war ihm doch ein wenig peinlich so ein vor Liebe bescheuerter Idiot zu sein. Mit einem Seufzen öffnete er wieder seine Augen und schaute liebevoll lächelnd in Runes Augen. Der Anblick ließ sein Lächeln nur noch breiter werden.
"Ich wäre restlos glücklich, hätte ich ein Leben mit dir zusammen.", gestand er mit leiser Stimme, schloss seine Augen und atmete tief ein und aus, "Mit dir zusammen wäre ich um so vieles stärker."
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Di 9 Jan 2018 - 20:12

Runes kurze Sorge das etwas nicht stimmen könnte verflüchtigte sich langsam wie eine einsame Gewitterwolke die es alleine nicht geschafft hatte einen Sturm auszulösen. Auch wenn Richard seinen Satz nicht beenden konnte. Zumindest nicht verbal.
Dennoch sah Rune in seinen Augen die gleichen Wünsche die auch er verspürte. Diesen Wunsch nach ständiger Zweisamkeit, danach alle Trivialitäten des Alltags zu teilen. Oder versah er sich da?
Nein, bestimmt nicht. Gewissheit erhielt er als Richard breit grinste nachdem Rune ihn darauf vorbereitet hatte das er an dieses Gespräch erinnert werden würde wenn er sich irgendwann in einer herrlichen Zukunft über seinen ergrauten Lebensgefährten beschwerte. Herregud, diese Vorstellung von so vielen Jahren in denen sie sich gegenseitig auf die Nerven gehen konnten klang so wunderschön.
Rune spürte wie er nach unten gezogen wurde und so fest gedrückt wurde das seine Rippen fast schmerzten. Der Cyborg konnte diese Reaktion absolut nachvollziehen. Auch er fühlte sich unheimlich glücklich. Als er ein Schniefen hörte, wusste er das es nur Tränen der Freude sein konnten. Alles andere hatte hier nämlich nichts zu suchen.
Dann sprach Richard das aus was sie wahrscheinlich beide die ganze Zeit gedacht hatten und Rune grinste breit. Richard wollte ihn bei sich haben. Immer. Zu jeder freien Minute. Und das nicht nur in Gedanken. Einfach genau das was Rune, der ehemalige einsame Feldhase, auch wollte.
Ein gemeinsames Leben...das klang aber schon nach einer großen Hausnummer. Jetzt wo Rune es von ihm ausgesprochen hörte. Das ließ ihn jedoch nicht zweifeln, stattdessen rieb er sanft seine Nasenspitze an Richards und grinste fröhlich. „Kann ich das als Einladung betrachten ständig bei dir aufkreuzen zu dürfen? Denn genau das will ich.“ Für Rune war nur wichtig bei Richard zu sein. Wo war ihm dabei ziemlich egal. Selbst wenn das hieß seine Zeit in einem modernen Penthouse zu verbringen. Das wirkte auf Rune ohnehin nicht mehr so einschüchternd und kaltwie zuvor. Viele schöne Erinnerungen hatten ihm den Schrecken der Moderne genommen. Wen kümmerte schon das ein verkappter Hippie eigentlich überhaupt nicht in diese Umgebung passte? Er passte zu Richard, das war das was wichtig war.
Vorsichtig zog einen von Richards Armen von seinem Rücken damit er ihre Finger ineinander gleiten lassen konnte und sie dann auf dem Kissen abzulegen. Dabei ließ er nicht für einen Moment seinen glücklich funkelnden Blick von Richard. „Ich bin es nämlich jetzt schon leid dich zu vermissen.“ Zaghaft hatte Rune sich nach unten gebeugt und Richard die Worte auf die Lippen gehaucht. Dann zeigte er mit einem zarten, liebevollen Kuss das es sowieso nur eine Antwort gab die er auf seine Frage duldete.
Ein seliges Lächeln schmückte Runes Lippen als er sich von Richard löste. In einem plötzlichen Anfall von Übermut grinste er. „Aber ich schätze ich muss dich warnen. Ich spiele Mundharmonika und das nicht selten.“ ,verkündete der Cyborg mit einem Zwinkern das mit seiner Gesellschaft zwangsläufig auch irgendwann der Klang eines recht...gewöhnungsbefürftigten Musikinstrumentes einher ging. Gleichermaßen war es ein kleines Geständnis das zeigen sollte wie ernst ihm die Sache war, denn diese Leidenschaft hatte er noch niemanden freiwillig offenbart.


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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Di 9 Jan 2018 - 21:22

Ein wenig hin und her gerissen zwischen Verwunderung und Freude schaute Richard zu Rune auf, als dieser auf Richards Äußerung hin seine Nase an die von Richard stupste und freudig lächelte.
„Kann ich das als Einladung betrachten ständig bei dir aufkreuzen zu dürfen? Denn genau das will ich.“, fragte Rune im nächsten Moment und brachte damit abermals Richards Herz zum halben Stillstand.
Einen Augenblick lang starrte Richard seinen Liebsten an, als hätte dieser gerade das ausgesprochen, was er Wort für Wort gedacht hatte. Dann begann er rot zu werden und lächelte freudig.
„Ich bin es nämlich jetzt schon leid dich zu vermissen.“, fügte Rune hinzu und eher Richard seine Worte zu einer Antwort formieren konnte, drückte Rune ihm einen zärtlichen Kuss auf die Lippen.
Hätte ein göttlicher Blitz ihn in diesem Augenblick getroffen und sofort getötet, er hätte ohne Beschwerden glücklich sterben können. Richard schloss die Augen und erwiderte mit einem Lächeln den Kuss. Als ihre Lippen sich trennten und Rune Richard vorwarnte auch mal Mundharmonika zu spielen, brach Richard in Gelächter aus. Allerdings äußerst freudig. Er führte ihre ineinander verschränkten Hände zu seinem Mund und küsste Runes Handrücken.
"Komm und bleib, wie es dir beliebt.", sprach Richard mit gesenkter Stimme über ihre Hände hinweg und lächelte freudig, "Meinetwegen darfst du auch Arien singen, solange du es mir dann nicht übel nimmst, wenn ich meine Musik derweil über Kopfhörer höre. Oder bei dir mitsinge."
Er lachte über diesen kleinen Satz von sich selbst.
"Hm, vielleicht gefällt mir ja dein Gesang, wer weiß.",
meinte er mit einem süffisanten Grinsen und hochgezogenen Augenbrauen, "Ich singe jedenfalls wie ein junger Gott."
Dabei warf er gespielt erhaben den Kopf ein wenig zurück und strich sich in der gleichen Bewegung die silbrig-weißen Haarsträhnen nach hinten. Für einen Moment wirkte er richtig gut in dieser Rolle, dann brach sein Lachen dieses kleine Schauspiel.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Di 9 Jan 2018 - 23:13

Runes Hobby wurde mit einem Gelächter kommentiert. Der Cyborg schmunzelte selbst darüber, das war sehr viel besser als ein genervtes Augenverdrehen. Die Mundharmonika war eben kein besonders beliebtes Instrument mehr und ihr Klang wurden von vielen unterschätzt. Etwas das Rune immer nur dazu bewegte es umso mehr zu lieben und ewig würde er Richard wohl nicht mit dieser Leidenschaft verschonen können.
Zumal er jetzt offiziell die Einladung, inklusive galanten Handkuss, von Richard hatte zu jeder Zeit vor seiner Haustür stehen zu können. Rune grinste breit. Er konnte es kaum abwarten diese Einladung auszunutzen und das garantiert nicht nur im Rahmen von Blumen Befreiungsaktionen.
Jetzt war Rune an der Reihe in Richards Lachen einzustimmen. Grinsend schüttelte er den Kopf. Nein, Arien sang er bestimmt nicht. Das war nun wirklich nicht sein Stil. Singen im Allgemeinen war allerdings etwas das er durchaus gerne tat und auch wenn er eigentlich ungern Publikum dabei hatte, hoffte er tatsächlich das Richard sich nicht abschotten würde.
Das belustigte Grinsen verweilte auf seinen Lippen als er seinen Kopf auf seiner freien Hand abstützte und er dem Weißhaarigen interessiert zuhörte. Rune kicherte während Richard seine eigene Singstimme in himmlische Sphären lobte. Es war offensichtlich hoffnungslos überzogen sodass Rune es ihm nicht eine Sekunde abkaufte und sich lieber über die kleine Vorstellung amüsierte.
Bei deiner Stimme würde es mich nicht wundern.“ ,gab er erheitert zu, „Ich freue mich schon auf eine Darbietung.“ Ob er jetzt hielt was er im Scherz verspochen hatte oder nicht war Rune dabei egal. Darum ging es ihm bei der Musik nicht. Musizieren bedeutete für Rune Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Außerdem machte es ihm Spaß. Höllischen Spaß. So viel Spaß das er manchmal plötzlich anfing zu singen oder einen Rhythmus zu klopfen. Meistens wenn er sich sicher war das ihm niemand zuhörte. Manchmal vergaß er darüber allerdings selbst das. Das hatte auf der Wache schon zu der ein oder anderen unangenehmen Situation geführt.
Ich weiß nicht ob ich gut bin. Weder mit meiner Mundharmonika, meinem Gesang oder meiner Gitarre. Oder eher wie andere mich bewerten würden. Bin ich gut im Atmen? Im Fühlen? Es ist für mich mehr ein... Ausatmen der Seele.“ In unbeschwerter Nachdenklichkeit trommelten seine Finger gegen seine Wange. „Ich finde es gibt nichts Schlimmeres für die Musik als Perfektionismus. Das macht alles kaputt, die ganzen Emotionen, das ganze Gefühl... Als würde ein Baum steil dem Himmel entgegen wachsen ohne Äste, einfach nur als gerader Stamm.


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Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mi 10 Jan 2018 - 1:06

Richard stimmte mit Rune in ein gemeinsames Lachen ein, als Rune mit in den kleinen Witz einstieg. Wie schön es doch war mit einem anderen Menschen lachen und Blödsinn machen zu können. Runes Vergleich vom Musizieren mit einem Ausatmen der Seele ließ Richards Augenbrauen beeindruckt nach oben wandern. Das war äußerst treffend formuliert und doch schwang dabei wieder Runes Herz mit, in das er sich bestimmt schon beim ersten Treffen verliebt hatte ohne es zu wissen.
"Perfektion ist Auslegungssache. Wenn du mathematische Perfektion meinst, dann finde ich hat das nichts mit Musik zu tun. Perfektion ist Harmonie und Musik verdeutlicht das. Wie langweilig wäre denn bitte ein perfekt geplantes Leben? Aber ein perfektes Leben ist für mich einfach eines, wo man schlichtweg keine Angst vor Problemen haben muss. Sei es weil man innerliche Stärke besitzt oder jemanden an seiner Seite hat.", antwortete Richard daraufhin und ließ die Finger seiner freien Hand spielerisch durch Runes dunkle Locken streichen, "Aber ja du hast Recht. So ein Baum ohne Äste, der lebt nicht, der atmet nicht und ein Mensch ohne freie Gefühle, ich glaube der lebt und atmet auch nicht. Ich habe den Fehler gemacht früher immer nur meinen Gefühlen zu folgen und am Ende war ich abgebrannt und lebte nur von Tag zu Tag. Dann bekam ich eine neue Chance und anstatt es besser zu machen habe ich die andere Extreme gewählt und meinen Gefühlen misstraut. Dieser Fehler hat uns wertvolle Zeit und Nerven gekostet."
Ein wenig schuldbewusst senkte Richard den Blick auf seine und Runes ineinander liegenden Händen, die zwischen ihnen auf Richards Brust lagen.
"Ich wusste es, tief in mir drin, von Anfang an. Du würdest mir irgendwie gutes tun. Aber ich habe mich von meinem Verstand und den ganzen Zweifeln und Erwartungen und diesem ganzen Mist belabern lassen. Denn es spräche ja so viel dagegen, dass eine noch viel tiefere Verbindung zwischen uns sein könnte als Freundschaft.", fügte Richard an.
Dann hob er seinen Blick wieder und nun wirkte er wieder entschlossen und lächelte sogar wieder ein bisschen.
"Aber jetzt weiß ich, dass man auf sein Herz hören sollte, was Entscheidungen im Leben angeht. Nicht unbedingt mit dem Kopf durch die Wand, aber niemals ängstlich zurückweichen. Man darf einfach nicht in Angst leben und sich von Zweifeln alles Glück kaputt machen lassen. Dann lieber etwas riskieren und scheitern... oder vielleicht doch gewinnen."
Daraufhin reckte Richard seinen Hals ein Stück, verstärkte das Streicheln seiner Finger in Runes Haar und drückte seinen Kopf sanft zu seinem hin, um ihm einen liebevollen Kuss zu geben. Als sich ihre Lippen ein paar Sekunden später trennten, blieb er sehr nah vor Rune.
"Irgendwann hätte ich mich so oder so in dich verliebt. Das wäre einfach unvermeidlich gewesen. Diese ... seltsame Verbindung zwischen uns... irgendwann hätte ich dich wohl einfach geküsst und bestimmt nicht nur auf den Hals.", hauchte er Rune zu und lächelte daraufhin freudig.
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Rune
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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mi 10 Jan 2018 - 14:36

Perfektion war in Runes Augen etwas unnatürliches, statisches, nicht lebendiges und garantiert nicht erstrebenswertes. Aber mit Richards Vorstellung von einem perfekten Leben konnte er sich gut anfreunden. Probleme würden immer auftreten und alles gemeinsam meistern zu können war ein unheimlich schöner Gedanke. Um ihm zu bestätigen das er gerne so jemand für ihn sein wollte drückte Rune sanft Richards Hand als er darauf zu sprechen kam. Sein Blick war weiterhin aufmerksam, er hörte ihm gebannt zu und ließ sich von der zärtlichen Streicheleinheiten an seinem Schopf nicht dazu verführen entspannt die Augen zu schließen. Auch wenn es verdammt schön war.
Rune senkte selbst den Blick als Richard zugab sich verschlossen zu haben. Er selber hatte es im Prinzip nicht anders gemacht. Er hatte seine Gefühle zwar nicht im Zaum halten können, aber versucht sie für sich zu behalten aus Angst davor wie die vielen Male zuvor zurück gewiesen zu werden. Nun waren sie aber auch beide an diesem Prozess gewachsen.
Er sah kurz darauf wieder auf als Richard ihm schilderte das auch er diese Verbindung trotzdem schon früh wahrgenommen hatte, auch wenn er sich vor der Natur dieser Gefühle verschlossen hatte. Diese Worte reichten schon um Runes Herz wieder wild klopfen zu lassen.
Diese Erkenntnis von Richard sich nicht mehr von Zweifeln bestimmen zu lassen galt eigentlich für beide. Das wurde Rune jetzt klar.
Er löste die Hand von seiner Wange auf die er sich abgestützt hatte, legte sie flach auf Richards Brust, suchte instinktiv nach seinem Herzschlag und beugte sich schließlich vor um den Kuss entgegenzunehmen. Ein Kuss der gleichzeitig ein Versprechen war aus der Vergangenheit gelernt zu haben, eine Versicherung aneinander gewachsen zu sein und der Wunsch das auch weiterhin zu tun.
Rune lächelte zuversichtlich als er sich wieder trennten. Das Lächeln wuchs als Richard ihm sagte das er sich irgendwann sowieso in ihn verliebt hätte und die Initiative ergriffen hätte. Etwas das Rune nicht geschafft hatte, obwohl er Bescheid gewusst hatte.
Ich bin doch selbst nicht besser. Ich habe zwar gewusst was ich für dich empfinde, aber ich war zu feige um wirklich bewusst etwas zu wagen oder zu versuchen. Ich meine...ich sollte mich inzwischen daran gewöhnt haben zurück gewiesen zu werden und damit umgehen können. Aber bei dir...“ Rune schluckte und zog mit seinen stählernen Fingern sanfte Kreise auf Richards Haut. „...habe ich gewusst das meine üblichen Methoden mit einer Ablehnung umzugehen nicht funktionieren werden und das hat mich gehemmt. Das war dämlich und feige.“ ,gestand er. Er hatte sich mit einem Kompromiss zufrieden gegeben bevor er gewusst hatte wie seine Chance überstand standen.
Plötzlich musste der Cyborg grinsen und er erheitertes Glucksen schlich sich aus seiner Kehle. „Wir passen wirklich verdammt gut zueinander.“ Runes Finger strichen inzwischen nicht mehr andächtig über Richards Brust, sie tanzten inzwischen vielmehr verspielt. „Ich wollte dich so oft küssen, berühren oder einfach nur in deinen Augen versinken. Aber das können wir jetzt alles nachholen. Unten auf der Couch, am Strand, im.....Pub?“ Rune lächelte peinlich berührt. „Ich muss gestehen das ich immer noch nicht weiß wo ich dich damals geküsst habe. Ich weiß nur noch das ich dir etwas über Löwenzahn erzählt habe. Herregud, alleine dafür das du mir dabei zugehört hast liebe ich dich!“ Seine letzte Aussage war von einem Lachen und rosa Wangen begleitet. Wann traf man schon einmal jemanden mit dem man seine Faszination für diese gelben Kämpferblumen teilen konnte?


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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mi 10 Jan 2018 - 19:22

Als Rune begann zu erzählen, wie es um ihn gestanden hatte, fiel Richard erst ein, dass sie noch gar nicht so richtig über Verflossene gesprochen hatten. Dass Rune noch Jungfrau gewesen war, hatte er Richard ja schon gestanden. Während Richard ein wenig rot darüber wurde, dass er gerade realisierte, dass er genau genommen Rune entjungfert hatte, überlegte er zudem, ob er Rune nicht doch nochmal zu dem Thema verflossene Beziehungen genauer befragen sollte. So wie er davon erzählte schien er schon einige Zurückweisungen erlebt zu haben. Nichts absolut verwunderliches, Homosexualität galt bei vielen Menschen immer noch als krankhaft oder zumindest als negativ zu bewerten.
Was Richard wieder auf den Gedanken brachte, dass er sich im Pub auch nicht gerade vorbildlich verhalten hatte, als Rune eher beiläufig erwähnt hatte, dass er schwul war. Das wiederum brachte ihn darauf, dass er ja wohl selbst auch zu diesem Schlag Menschen gehörte, immerhin war er jetzt mit einem Mann zusammen, hatte schon mehrfach mit ihm geschlafen und es gut gefunden - sehr gut. Trotzdem weigerte sich Richard innerlich vehement gegen die Konnotation jeglicher Homosexuellenbegriffe mit seiner Person. Er stand nicht auf Männer, das war eine Tatsache! Deswegen hatte er auch nie daran gedacht mit Rune mehr als nur gut befreundet zu sein. Was zwar gleichbedeutend kam damit, dass er Rune als potentiellen Liebespartner nie ernst genommen hatte, aber trotzdem.
Die Vorstellung einen anderen Mann zärtlich zu berühren oder gar zu küssen ließ Richard angewidert das Gesicht verziehen. Aber bei Rune... Da genügte ihm sich vorzustellen, wie dieser ihn freudig anlächelte und er war bereits Feuer und Flamme für den Kerl. Als wäre Rune umgeben von einer Aura, welche bewirkte, dass plötzlich die unmöglichsten Dinge möglich werden konnten. Warum sonst empfand Richard so völlig anders bei ihm und fühlte sich dazu angetrieben ihn mit Zärtlichkeiten zu überschütten. Um es simpel runter zu brechen: Allein schon der Anblick von einem fremden Schwanz ließ Richard die Flucht ergreifen, während er bei Rune ständig Lust hatte dessen Schwanz zu lutschen.
Richard drückte sich imaginär den roten Stempel mit der Aufschrift "Spinner" auf, lächelte dann über seine eigenen Gedankengänge und widmete sich wieder voll und ganz dem, was Rune sprach. Er lachte zustimmend, als Rune meinte, dass sie sehr gut zusammen passten und schaute seinem Schatz daraufhin ganz verliebt in die Augen, während er eine Locke hinter dessen Ohr strich. Runes Finger waren auch zum Spielen aufgelegt, jedenfalls tanzten sie regelrecht über Richards Brust.
Richard lief ein wenig rot an und lächelte ebenso leicht beschämt wie Rune, als dieser ihm aufzählte, wo sie sich nun überall miteinander vergnügen konnten. Das brachte den Cyborg auf den Abend im Pub, von dem er nicht mehr alles wusste. Aber Richard nahm ihm das in keinster Weise übel. Immerhin hatte Rune an dem Abend ordentlich gebechert und es wunderte ihn fast schon, dass er sich noch an den Löwenzahn erinnern konnte, den Richard beinahe schon verdrängt hatte. Die Erinnerung an den Abend ließ ihn aber jetzt lachen.
"Genau, du hast über den Löwenzahn philosophiert, während wir auf meinen Wagen gewartet haben. Ich fand den Gedanken eigentlich total schön, obwohl ich mich jetzt im Nachhinein frage, wie dein besoffenes Hirn es geschafft hat bis auf diese geistige Ebene zu klettern. Aber jetzt weiß ich zumindest, dass du die Art Mensch bist, die besoffen zum Philosophen mutiert.", antwortete Richard und lachte dann, "Und singt, und Gitarre spielt."
Er lachte weiter und seufzte freudig.
"Aber ich hätte wirklich nie, nie erwartet, dass du mich tatsächlich küsst. Ich dachte erst, dass du mir noch irgendeine philosophische Erkenntnis zuflüstern wolltest und auf einmal waren deine Lippen an meinem Hals. Ich war wie zur Salzsäule erstarrt, während ich innerlich so dachte: Oh Gott, nein, bitte nicht.", erzählte er weiter und lachte zwischendrin immer wieder, "Ich glaub erst nach dem zweiten Kuss auf die Wange habe ich es dann endlich geschafft mich aus meiner Starre zu lösen und die Flucht zu ergreifen. Es war zwar so gesehen unpassend, aber ich hab mir an dem Abend selbst versprochen darüber hinweg zu sehen, um unserer Freundschaft willen. Das schlimme an der Sache war nicht unbedingt, dass du es gemacht hast, immerhin warst du stockbesoffen, sondern dass ich es schön gefunden habe und es genossen habe mich daran zu erinnern. Mein Gewissen lief die Tage drauf Amok deswegen, aber der Rest von mir wollte einfach nur mehr."
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mi 10 Jan 2018 - 21:19

Stückweise kreisten Runes Finger immer höher bis sie über Richards Hals zu seinem Gesicht strichen, dort setzte der dunkle Stahl seine Erkundungsreise fort. In einer federleichten, flüssigen Berührung glitt er immer wieder Richards Wangen entlang, seinen Kiefer hinab und wieder zurück. Er spürte zwar nur direkt auf den Fingerkuppen den Kontakt, aber das reichte ihm. Er freute sich so sehr über Richards gerötete Wangen das er sie einfach anfassen wollte.
Er stimmte zwaghaft in Richards Lachen mit ein als dieser ihm schilderte wie er über den Löwenzahn erzählt hatte und sich darüber erstaunte das er in seinem beduselten Zustand noch zu solchen Gedanken fähig gewesen war. Rune erstaunte das hingegen überhaupt nicht. Er mochte die widerstandsfähigen Korbblütler sehr gerne, nicht ohne Grund hatte sich seinen Decknamen von diesen faszinierenden Pflanzen geborgt. Er nahm sich oft ein Vorbild an den kämpferischen Gesellen die sogar Asphalt trotzten und wenn der Alkohol seine Zunge lockerte war es nicht wunderlich das ein paar dieser Gedanken nach außen drangen. Er hatte betrunken schon wesentlich schlimmere Dinge getan...
Zum Beispiel das was Richard kurz darauf erwähnte. Ja, im berauschten Zustand neigte er dazu sich für einen musikalischen Virtuosen zu halten. Er hatte allerdings gehofft das es an diesem Abend nicht dazu gekommen wäre. Seine Lippen formten lautlos ein ziemlich wüstes Schimpfwort. Ganz ruhig, Rune, konzentrier' dich auf deine Finger. Richard hat sich trotzdem in dich verliebt, so schlimm kann es also nicht gewesen sein.
Trotzdem heftete Rune seinen Blick auf seine Fingerspitzen die weiterhin über Richards Gesicht streichelten und kaute beschämt an seiner Oberlippe. Wo zur Hölle hatte er eine Gitarre her gehabt? Warum hatte ihm die niemand weggenommen? Nagut, wenn seine Einlage Richard immer noch erheiterte schien sie zumindest für etwas gut gewesen zu sein.
Rune hielt abrupt inne als sein Liebster auf den Kuss zu sprechen kann und sah ihn gespannt an, vielleicht sogar ein wenig skeptisch. Er war nun wirklich kein Verführungskünstler und hoffte einfach das er Richard nicht wie ein Hund abgeleckt hatte. Seine Finger verharrten still an Richards Kiefer. Er dankte seinem betrunkenen Selbst, dem naiven Etwas, dass das ganze scheinbar eher schüchtern und gesittet abgelaufen war. Auch wenn die Gedanken die Richard in dem Moment durch den Kopf geschossen waren und die er nun beschrieb wirklich nicht das waren was man sich am anderen Ende erhoffte wenn man das erste Mal einen Kerl küsste. Auch wenn Rune inzwischen wusste weshalb Richard so gedacht hatte. Einen Eindruck schien er schließlich trotzdem hinterlassen zu haben.
Ich wünschte ich könnte mich daran erinnern...“ ,der Cyborg seufzte melodramatisch und lächelte dann. „Ich wüsste zu gerne was ich mir dabei gedacht habe, immerhin war dass, das erste Mal das ich einen Mann geküsst habe.“ Rune überspielte seine verlegene Gesichtsröte mit einem Schulterzucken. „Mein unzurechnungsfähiges Ich ist scheinbar verdammt gut darin einfach das zu tun wonach ihm der Sinn steht. Manchmal finde ich später Tonaufnahmen von dem Bastard.“ Er grinste kurz, die ziemlich schwankende Qualität dieser Tonbänder die er manchmal im highen Zustand aufnahm, verschwieg er lieber.
Seine Finger fingen wieder an über Richards Haut zu gleiten und strichen nun sanft über seine Lippen. Sanft war auch Runes schüchterner Blick in diesem Moment. „Ich wollte dich schließlich schon ziemlich lange küssen, das ich mich nicht zurück halten konnte wundert mich nicht. Helvete, bin ich froh das ich das getan habe! Jetzt kann ich dich so oft küssen wie ich will.“ Geschwind war Runes Hand zu Richards Kinn gewandert, wo sie nicht mehr im Weg sein konnte während er die Augen schloss und sich seinem Geliebten fordernd mit seinen Lippen näherte um am liebsten sofort von diesem Privileg Gebrauch zu machen.


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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Mi 10 Jan 2018 - 22:18

Mit einem melodramatischen Seufzen wünschte Rune sich, dass er sich an diesen Teil des Abends erinnern könnte, wobei Richard sich nicht ganz sicher war, ob Rune wirklich alles an Erinnerungen von diesem Abend zurück haben wollte. Richard lachte amüsiert, als Rune davon berichtete, dass er wohl bereits schon ein paar Erfahrungen in dem Bereich gemacht hatte. Richard schwor beim nächsten Mal bei Rune bewusst nach solchen Aufnahmen Ausschau zu halten.
Richards breites Lächeln schmolz dahin, als Runes Finger begann über seine Lippen zu streichen. Er entspannte sich und sein Gesicht bekam einen fast träumerischen Ausdruck. Es fühlte sich so unglaublich schön an so berührt zu werden, wobei es auch andere Gefühle weckte...
Sein Lächeln kehrte auf sanfte Weise wieder zurück, als Rune anfügte, dass er ihn schon davor lange hatte küssen wollen und jetzt im Nachhinein sogar sehr froh war es getan zu haben. Immerhin hatte das indirekt dazu geführt, dass er ihn jetzt so oft küssen konnte, wie er wollte. Was er natürlich auch gleich tat.
Richard erwiderte zuerst zärtlich Runes Kuss, doch als er spürte, wie fordernd Runes Kuss wurde, ließ er sich ebenfalls zu einem leidenschaftlichen Spiel hinreißen bis der anfänglich eher noch liebevolle Kuss zu einer wilden Knutscherei ausartete. In diesem aufregenden Tanz ihrer Lippen und Zungen wanderten Richards Hände zu Runes Taille, legten sich darum und im nächsten Moment hatte er sich schon auf Rune gerollt. Während sein Mund weiterhin Runes Lippen beschäftigte, begannen seine Hände ein Stück nach unten zu rutschen bis er seine Finger in Runes Hintern krallen konnte.
Allerdings trug Rune jetzt wieder eine Hose und darunter nochmal seine Shorts. Sofort wanderten Richards Finger wieder hinauf zu Runes Hosenbund und rutschten unter den Stoff, um sich daraufhin direkt in die weiche Haut von Runes Hintern zu krallen.
Dabei drängte Richard seinen Körper immer enger an den seines Liebsten, während die Hitze begann wieder in ihm aufzusteigen. Sein vom Küssen sowieso schon angestrengter Atem wurde noch einmal schwerer, sodass er sich zwischendurch immer mal wieder zu einem stimmlosen Keuchen hinreißen ließ, nur um gleich darauf wieder etwas stürmischer in den Kuss zurück zu kehren. Richard spürte deutlich, wie seine Lust innerhalb der nächsten zwei Minuten rasant anstieg. Bestimmt konnte Rune das sogar durch seine Hose bemerken.
Doch dann riss sich Richard von Runes Lippen los, vergrub sein Gesicht in Runes Brust und legte seine Arme wieder um Runes Taille anstatt seinen Hintern zu packen. Ein genervtes Stöhnen gedämpft durch Runes Körper war zu hören.
"Mann, sorry, ich will nicht, dass du denkst, mir geht es überwiegend ums Vögeln.", jammerte Richard an Runes Brust und seufzte resignierend, "Ich meine... also... Du willst doch sicher nicht nur jedes Mal Sex haben und danach schlafen oder kuscheln und fertig oder? Weißt du was ich meine?"
Ein wenig fragend schaute Richard zu Rune auf. An sich mochte er genau diese Konstellation, allerdings bekam er so langsam ein schlechtes Gewissen. Jedenfalls würde er heute Abend ein sehr schlechtes Gewissen haben, wenn sie wirklich nur gevögelt und gekuschelt hätten, bevor sie wieder auf Wiedersehen sagen mussten. Oder kam es nur ihm so vor? Er fragte sich was Pärchen sonst so machten, wenn sie nicht das machten. Gingen sie im Park spazieren oder ins Kino oder war das nur was für Dates?
Richards letzte Beziehung war noch während seiner Studienzeit und da machte man eben einfach das, was zurzeit alle Studenten machten. Das war entweder irgendein Abend in einem Club gewesen oder ein Kinoabend unter freiem Himmel oder ein Unifest. Außerhalb des universitären Dunstkreises hatten er und seine Ex nie etwas unternommen. Vielleicht auch, weil sie insgeheim beide gewusst hatten, dass es nichts so ernstes war, dass es auch nach der Uni weiterbestehen bleiben würde. Aber das hier mit Rune war etwas deutlich anderes. Er wollte ein Leben mit Rune und ein Leben bestand nicht nur aus kuscheln, küssen, Sex und Arbeit.
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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Do 11 Jan 2018 - 0:11

Es fühlte sich an als würde dieser Kuss den Frühling einleiten und die Pheromone auf die Reise schicken. Diese Erfahrung hatte Rune die letzten Tage schon einige Mal gemacht, aber sie war dabei nie schwächer, nie weniger atemberaubend geworden. Es war diser Moment wenn die Chemie zwischen ihnen zu brodeln anfing, wenn die Spannung zwischen ihren Körpern sich knisternd auflud und sonst unbeachtete Kräfte sich in Runes Körper zu regen begannen. Genauso wie im Frühling.
Er seufzte angeregt in den Kuss hinein als er Richard sich in die obere, führende Position brachte und er seine Hand an seiner Kehrseite spürte. Ein angeregendes Kribbeln durchfuhr den Körper des Cyborgs. Diese Hand begehrte sein Fleisch so sehr das nicht einmal die Hose sie lange aufhalten konnte. Rune legte seine Hände fest in Richards Nacken. Er konzentrierte sich auf den wilden Reigen ihrer Küsse als wollte er damit das Erwachen des Frühlings beschwören. Immer ausschweifender wurde der Tanz.
Bis er plötzlich abbrach.
Irritiert blickte Rune auf seine Brust herunter wo sein Liebster sich vergrub anstatt ihn zu küssen. Er hörte eine Entschuldigung, gut die war für diese Verwirrung vielleicht sogar angebracht. Als Rune jedoch die Erklärung dafür hörte war er hin und her gerissen zwischen lachen und schmunzeln. Entschied sich aber letztendlich dafür das es verdammt süß war das Richard sich immer noch solche Gedanken machte das Rune diese Beziehung falsch interpretieren könnte. Oder war es einfach der Wunsch das Beste aus ihren gemeinsamen Stunden heraus zu holen? Rune konnte sich nicht vorstellen wie sie das besser tun könnten als wenn sie einfach ihren Gefühlen folgten.
Der Cyborg winkelte seinen rechten Arm ab und legte seinen Kopf auf dem harten Stahl ab um Richard besser ansehen zu können. Herregud, er machte sich ja tatsächlich Gedanken! Rune seufzte selig, dieser Mann...
Verträumt ließ er seine linke Hand durch seine Haare gleiten. „Hast du Angst dich zu verlieren?“ Diese Frage war natürlich rein neckisch gemeint. „Ich möchte mit dir im Gras liegen und zusehen wie die Sonne über den Horizont wandert. Ich möchte mit dir den Wechsel der Jahreszeiten beobachten, wie die Natur sich schlafen legt und zu neuem Leben erwacht. Immer wieder. Und ich möchte dich lieben wie uns der Sinn danach steht. Das sind die einzigen Pläne die ich gerade im Sinn habe.“ Gerade in diesen Momenten mit Richard wollte er einfach nur leben und genießen. So wie er es auch häufig tat wenn er alleine war. Natürlich würde er Richard folgen wenn ihm nach irgendetwas der Sinn stand. Hauptsache er war bei ihm.
Allerdings hatte er so eine Ahnung das Richard immer noch genau das wollte was er gerade versuchte zu vermeiden. Dieses Wissen ließ Rune frohen Mutes lächeln. „Wir können auch etwas unternehmen.“ Langsam strich sein Finger von Richards Haaren seinen Kiefer herunter über seinen Hals und rann schließlich sanft seine Brust hinab. „Worauf hast du Lust?“ ,wisperte er geistesabwesend weil sein Blick damit beschäftigt war über Richards nackten Oberkörper zu gleiten. Diesen hübschen, wie aus Marmor gemeißelten Körper. Rune biss sich auf die Unterlippe. So ein schönes Kunstwerk...es wäre eine Schande es gleich wieder unter Kleidung zu verstecken.


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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Do 11 Jan 2018 - 1:32

Ein wenig verwirrt hob Richard seinen Blick zu Rune, als dieser ihn fragte, ob er Angst hätte sich zu verlieren. Er schien Richard damit beruhigen zu wollen, dass sie doch so viel Zeit zusammen hatten und sich über sowas eigentlich keine Gedanken machen mussten. Stand Richard der Sinn danach, so war Rune damit einverstanden, soweit Richard diese Aussage von ihm jetzt richtig interpretierte.
"Hm.", gab Richard etwas nachdenklich, überwiegend aber erkennend von sich.
Wenn das so war, hatte er sich also mal wieder umsonst Gedanken gemacht. Irgendwann würde er das noch lernen! Ein wenig beschämt senkte Richard seinen Blick und legte sein Kinn auf Runes Brust ab. Allerdings blieb es da nicht lange, denn er hob wieder leicht den Kopf und seinen Blick, als Rune vorschlug etwas zu unternehmen und ihn fragte, worauf er Lust hätte. Richard begann zufrieden zu lächeln. Er hatte ihn zum Glück nicht falsch verstanden. Tatsächlich begann er kurz zur Seite zu schauen, um über eine Aktivität nach zu denken.
Sich darauf zu konzentrieren war jedoch völlig unmöglich, wenn einem der Liebste übers Gesicht, den Hals hinunter und über den Oberkörper streichelte und dabei lasziv auf seine Unterlippe biss! Richard starrte Rune für einen Moment einfach nur an, während dessen Blick an Richards Körper hinab zu gleiten schien.
"Lust.", wiederholte Richard Runes letztes Wort als glaube er es kaum und hob dabei skeptisch drein blickend die Augenbrauen, während er leicht nickte.
Die Antwort auf die Frage konnte Rune gerne haben. Hier und jetzt, sofort. Klar und verständlich, von angemessener Länge...
Richard verschwand unter der Decke und im nächsten Moment hatte er den Cyborg von seinem Rest schützender Kleidung befreit, nur um sich gleich darauf über dessen Männlichkeit her zu machen. Für ein paar Sekunden fluchte er noch innerlich, weil er doch irgendwie ein bisschen schlechtes Gewissen hatte, allerdings verschwand das sofort, sobald sein Gehirn dafür kein genügend Blut mehr zur Verfügung hatte.

**************************************

"Crescent Rose.", keuchte Richard auf Runes Brust liegend, sobald er wieder genügend Luft zum Sprechen übrig hatte.
Hier zwischen ihnen war der Hochsommer ausgebrochen. Wo die Sonne sich versteckte war eine gute Frage, aber ihre Hitze war überall zu spüren. Richards Körper war entspannt, ein wenig entkräftet, allerdings nicht sehr, dafür aber elektrisiert bis in die Fingerspitzen.
"Willst du... mal fein essen gehen?", fragte er, den Kopf immer noch auf Runes leicht schwitziger Brust, "Ich zahl' natürlich. Und ich ... leih' dir auch gern' 'nen Anzug."
Richard schluckte hart, sein Hals war knochentrocken. Als erstes würde er etwas trinken, sobald sie es schafften endlich das Bett zu verlassen. Duschen wäre wohl auch nötig bevor sie wirklich irgendwohin gehen würden. Außer natürlich Rune hätte etwas völlig anderes vor. Aber nein, selbst dann wäre Richard lieber frisch geduscht.
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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Do 11 Jan 2018 - 18:53

Dem Frühling konnte sich eben niemand entziehen, auch wenn er mitten im Sommer stattfand so wie jetzt. Rune grinste breit als er hörte wie sein Liebster seine letzten Worte wiederholte. Jetzt war deutlich das er die gleichen Wünsche hatte wie er auch.
Das Grinsen verging dem Cyborg jedoch recht schnell als ihm seine Kleidung vom Leib gerissen wurde. Sein stockender, deutlich hörbarer Atem beschleunigte sich aufgeregt. Seine Hände versuchten seinem Liebsten noch unter die Decke zu folgen, verkrampften sich aber schlagartig im Laken bevor sie ihr Ziel erreichen konnten. Der wilde Reigen konnte erneut beginnen.

********

Runes Geist weigerte sich etwas anderes wahrzunehmen als die angenehme Wärme die sein Innerstes durchströmte und von Außen von seinem Liebhaber ausging. Rune schwitzte, dennoch fühlte er sich von allen Sorgen rein gewachsen. Die Stille war andächtig, friedlich. Das einzige das diese Ruhe durchbrechen durfte war Richards Herzschlag den er deutlich auf seiner Haut spürte.
Runes Augenlider flackerten als diese heilige Stille tatsächlich gestört wurde. Allerdings von Richards Stimme. Nagut, das war in Ordnung. Aber nur weil er eine so schöne Stimme hatte. Der Sinn hinter seinen Worten erschloss sich Rune allerdings nicht ganz. Crescent...der Sichelmond...dieser Gedanke weckte in ihm das Bedürfnis Richards Augen zu sehen. Matt hoben sich seine Mundwinkel als er in das klare Blau blickte. Der Sichelmond passte eigentlich so überhaupt nicht, so ein Licht konnte nur der Vollmond ausstrahlen.
Nur allmählich dämmerte Rune das es noch eine offene Frage gab. Diese schien Richard jetzt beantworten zu wollen. Er wollte mit ihm essen gehen? „Hmmmh.“ ,summte er verträumt und strich sanft an Richards Haaren entlang um hinter den silbernen Vorhang zu blicken. Er hätte genauso gut vorschlagen können den Mount Everest zu besuchen, diesen Augen würde er überall hin folgen.
Runes von Glückshormonen benebeltes Gehirn beschäftigte sowieso eine ganz andere Frage inzwischen viel mehr. „Ich weiß nicht ob die Farbe deiner Augen mich mehr an Gletscher im Sonnenlicht oder das Licht des Vollmonds auf einem See erinnert.“ ,seufzte er selig und war völlig versuchen in seinen Gedanken.
Nachdenklich legte er den Kopf schräg und lächelte schließlich. Er war deutlich zufrieden mit dem Urteil zu dem er gekommen war. „Ich denke es ist eher das Mondlicht. Allerdings im Winter, wenn die Ufer zugeschneit sind.
Zärtlich fuhr Runes Zeigefinger knapp neben Richards äußeren Augenwinkel hinab. „Måneskinn.“ ,murmelte der Norweger liebevoll.


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BeitragThema: Re: Altes Druckereigebäude [Treffpunkt C, Avengers League]   Do 11 Jan 2018 - 20:25

Richard schmolz unter Runes Fingern regelrecht dahin, während dieser Richards silberweiße Haarsträhnen aus dem Gesicht strich. Er heftete seine Augen an die von Rune und war versucht dieses wunderschöne Gesicht in diesem Moment zu küssen. Allerdings fühlte er sich im Augenblick außer Stande mehr zu tun, als den Kopf ein Stück zu heben. Rune erwiderte Richards tiefen Blick, um gleich darauf die Farbe von dessen Augen zum Thema zu nehmen anstatt Richards Frage nach einem Abendessen. Richard lächelte trotzdem liebevoll. Es fühlte sich so schön an, wenn Rune solche Kleinigkeiten an ihm wertschätzte.
"Ich stimme für Gletscher.", antwortete Richard und lachte leicht.
Rune schien allerdings eher der Meinung zu sein, dass es das Mondlicht sein musste. Allerdings auf einem vom winterlichen Schnee eingerahmten See. Tatsächlich überlegte Richard kurz und ließ das Bild in seinem Kopf von dieser Szenerie entstehen.
"Hm.", brummte er nachdenklich, während sein Blick kurz zur Seite gewandert war und jetzt wieder zurück kehrte, "Früher hätte ich dir sicherlich zugestimmt, da hätte das Blau eines Sees ziemlich gut als Beschreibung gepasst, allerdings sind sie jetzt deutlich heller als früher, also eher eisblau als aquamarinblau. Frag mich nicht wieso, ich hab' mich schon so oft gefragt, wieso sich die Farbe meiner Augen beim Unfall geändert hat. Vielleicht ist doch irgendwie eine Art Magie auf mich übergesprungen, die die Albtraumvisionen hervorruft und auch die Farbe meiner Augen verändert hat. Aber ganz ehrlich: Ich habe absolut keine Ahnung."
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