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 Survey & Chomsky AG

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BeitragThema - Survey & Chomsky AG   So 1 Okt 2017 - 11:09
 
Survey & Chomsky AG

Survey gehört zu einem der führenden Konzerne im Bereich Informationstechnologie. Das Unternehmen besitzt viele Zweigstellen in den europäischen Ländern sowie den USA. Der Hauptsitz der 2007 gegründeten Firma befand sich früher in London, wurde allerdings nach dem Bekanntwerden der Portale nach Cadysa verlegt. Das milliardenschwere Unternehmen besitzt eine Menge Tochterfirmen und kauft jedes Jahr einige vielversprechende Unternehmen auf. Hinzu kommt eine äußerst beachtliche Sammlung von Aktienanteilen an anderen Unternehmen, die zuständige Abteilung befindet sich im Hauptsitz und wird unter anderem von Richard Graves geführt. Survey wird geleitet von einem Vorstand und handelt als AG ihre Aktienanteile an der Börse.
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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Mi 14 Feb 2018 - 2:16
 
Rune & Nemesis
Freitag 9. Juni | abends | warm, leichte Wölkchen

"Du siehst gut aus.", versuchte Richard den sichtlich nervösen Rune zu beruhigen und überlegte händeringend, was er tun konnte, um Rune die Angst zu nehmen.
Aber er war ja selbst total nervös, obwohl es bereits schon seine dritte Jahresfeier bei Survey war. Bloß würde er heute nicht wie sonst immer viel zu spät und leicht genervt erscheinen, um sich dann an die Bar zu verkrümeln, nachdem er den wichtigsten Leuten die Hände geschüttelt hatte. Heute hatte er ihn hier dabei und musste sich nicht nur zusammenreißen Rune kein mieses Gefühl zu geben und gleichzeitig nicht zur Zielscheibe für alle anwesenden zu werden. Seit Tagen überlegte er welchen genauen Titel er Rune geben könnte ohne dass dieser es gleich falsch verstehen würde. Aber wie nannte man jemanden, den man über alles liebte, es aber diesen alten Tattergreisen nur noch nicht verraten durfte? Letztendlich hatte Richard sich dazu durchgerungen ihn einfach als besten Freund zu bezeichnen und sich einfach daran zu erinnern, dass sie das auch verdammt nochmal waren. Nur eben noch etwas mehr, aber das war ja auch erst später gekommen, also kam das Eingeständnis von dem mehr eben auch später.
Richard seufzte und ließ den Blick zur Stockwerkanzeige über der Fahrstuhltür wandern. Der Aufzug brauchte eine Ewigkeit, wenn man ihn bis hier herunter in die Tiefgarage rief. Clevere Schaltung, denn sobald einer über einer bestimmten Etage den Aufzug rief, fuhr er natürlich erst nach oben und dann erst in die niederen Stockwerke wo das Fußvolk wartete. Das Warten machte Richard nur noch nervöser und fast hilfesuchend ging sein Blick zur Seite. Rune trug seinen neuen Anzug, der natürlich vom letzten Mal auf heute gründlich gereinigt und gebügelt worden war. Auch um seine Haare hatte sich Richard wieder gekümmert. Trotzdem hatte er das Gefühl er führte hier ein Lamm zur Schlachtbank und nicht seinen Geliebten auf die Betriebsfeier seines Unternehmens.
Da niemand weit und breit war wagte Richard es sich zu Rune hinüber zu lehnen und seine Stirn seitlich an seinen Kopf zu legen, während er seine bionische Hand in seine Hände nahm.
"Wir schaffen das, wir schaffen das. Irgenwie schaffen wir das.", betete er sein inneres Mantra herunter, schloss kurz die Augen und atmete dann geräuschvoll aus.
Dann hielt der Fahrstuhl mit einem hörbaren Ping vor ihnen und die Türen öffneten sich mit einem metallischen Surren.




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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Mi 14 Feb 2018 - 20:46
 
Du siehst besser aus.“ ,erwiderte Rune und zwang seine unruhig zuckenden Lippen zu einem Lächeln. Eigentlich war es ihm ziemlich gleich was Richard trug, er war für ihn sowieso immer die schönste Gestalt im Raum. Allerdings war die Frage wie er es nachher schaffen sollte die Hände von ihm zu lassen nicht die einzige Sorge die ihm gerade auf der Seele lastete. Er wusste nicht was ihn erwartete und es half bestimmt nicht das er sich das Setting die ganze Zeit im Stil eines 70 Jahre Gangster-Film vorstellte. Dieser Eindruck wurde dadurch verstärkt das auch Richard ziemlich nervös aussah. Das stachelte Runes Angst am meisten an. Herregud, was wurde auf einer Betriebsfeier denn normalerweise veranstaltet? Die Vorstellung gleich Zeuge von einer modernen Form von Gladiatorenkämpfen zu werden wirkte auf einmal nicht mehr so absurd wie sie sein sollte.
Er zuckte leicht erschrocken zusammen als er auf einmal aus seinen Gedanken gerissen wurde weil er eine Berührung an seiner Schläfe registrierte und die fast tauben Sensoren in seinen künstlich Fingerspitzen ihn darüber in Kenntnis setzten das seine Hand umklammert wurde. Richard lehnte sich an ihn an. Eine leichte Panik keimte in Rune auf. Hieß das er konnte es wagen ihn kurz zu küssen bevor sie sich in das Herz des Kapitalismus begaben?
Das Richard sich offenbar selbst Mut zusprechen musste brachte ihn ganz schnell auf andere Gedanken. Wie selbstverständlich drehte Rune den Kopf zur Seite und drückte einen flüchtigen Kuss auf Richards Nasenspitzen. „Solange wir das beide körperlich unversehrt überstehen wird es schon irgendwie weiter gehen.“ Der Cyborg zuckte betont lässig mit seinen ziemlich angespannten Schultern. „Ich glaube Einkaufen ist in dieser Stadt gefährlicher.“ ,versuchte er die Situation mit einem schlechten Scherz aufzulockern während seine Augen laut „Hoffentlich!“ schrien.
Was sollte schon passieren...also außer das er sich vollkommen blamierte und Richard sich für in schämen musste. Dort oben warteten auch nur Menschen auf sie. Organismen die Sauerstoff in Kohlendioxid umwandelten. Dennoch weckte die geöffnete Fahrstuhltür die unweigerliche Assoziation mit einem weit aufgerissenen Höllenschlund. Zum Glück war der Rachen leer, die verurteilenden Blicke warteten alle oben. Rune machte sich keine großen Hoffnungen das er einfach direkt im Hintergrund verschwinden könnte. Schließlich tauchte er als die fremde Begleitung des....Helvete, er wusste überhaupt nicht welche Position Richard innehielt! Sein Beruf hatte für Rune nie eine große Relevanz gehabt und in den seltenen Momenten das Thema doch einmal aufkam hatte er sich in seinen hellblauen Augen verloren. Alles was Rune wusste war das Richard irgendetwas an der Börse machte und dafür bekannt war. Aber um welche Größenordnung ging es hier überhaupt? Bisher war er ziemlich erfolgreich damit gewesen alle Wohlhabenden über einen Kamm zu scheren. Doch wenn er peinlichen Situation aus dem Weg gehen wollte sollte er zumindest wissen wer seine Begleitung für diese Firma überhaupt war. „Kjære? Du hast hier eine höhere Position oder?“ ,wollte Rune möglichst beiläufig fragen, was allerdings schlecht funktionierte wenn man sein Gegenüber dabei mit großen Augen ansah.



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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Mi 14 Feb 2018 - 21:14
 
Richard kicherte und lief ein bisschen rot an, als Rune ihm einen Kuss auf die Nasenspitze drückte und daraufhin meinte, dass sie es nur körperlich unversehrt hier raus schaffen mussten, den Resten würden sie schon irgendwie hin bekommen. Runes Versuch auf locker zu machen hatte lustigerweise den Effekt bei Richard, dass dieser nun lockerer wurde. Mit einem fast schon zufriedenen Lächeln nahm Richard seine Stirn wieder von Runes Kopf und richtete sich gerade im rechten Moment auf, als der Fahrstuhl mit einem Ping und Surren sich für bereit erklärte sie beide zu transportieren.
Wortlos betraten sie den Kasten und Richard drückte auf den Schalter für das höchste Stockwerk. Mit einem weiteren Ping schloss sich die Aufzugtür und sanft wurden sie nach oben befördert. Richard warf einen flüchtigen Blick über seine Schulter in den Spiegel neben sich und überprüfte noch einmal den korrekten Sitz seiner Krawatte und vor allem seiner Frisur.
„Kjære? Du hast hier eine höhere Position oder?“, fragte Rune auf einmal und sofort wandte Richard sich wieder seinem Liebsten zu.
Bei dem Ausdruck in Runes Augen musste er fast schon wieder lachen oder diesen süßen Kerl küssen.
"Ich bin Mitglied des Vorstands und verantwortlich für die Aktienaquisition, also genau genommen gibt es nur zwei Personen, die noch über mir stehen, also... ja, ich denke das kann man schon als höhere Position bezeichnen.", antwortete Richard und lächelte etwas nervös, "Aber keine Sorge, du hast heute sowieso Welpenschutz, also Hauptsache nicht die Nerven verlieren."
Richard zuckte zusammen, denn der Fahrstuhl hielt in der dritten Etage, um ein paar Mitarbeiter einzulassen. Sofort manövrierte Richard sich zwischen Rune und die drei Neuankömmlinge. Platz war genug, doch er wollte Rune so lange wie möglich in seinem Schatten regelrecht verstecken. Zumindest bis sie ein zwei Versuche hinter sich hatten Rune vorzustellen, dann würden nämlich sie beide langsam auftauen. In der zwölften und fünfzehnten Etage stiegen jeweils einer der Neuankömmlinge aus, dafür kamen im zwanzigsten Stock gleich eine ganze Gruppe von Krawattenträgern herein. Diese hier waren eindeutig keine normalen Mitarbeiter und als sie Richard erblickten wurde er sofort mit höchstem Anstand und Respekt begrüßt und nur kurz gefragt, ob er auch unterwegs zur Firmenfeier war, bevor sie ihn wieder in Ruhe ließen.
Im 30. Stockwerk endete die Aufzugfahrt. Richard warf Rune kurz einen vielsagenden Blick zu, dann ging er voraus. Auf der 30. Etage war es viel ruhiger und fast menschenleer im Vergleich zu den Etagen weiter unten. Die vielen Schreibtische im Großraumbüro waren gerade einmal von knapp einem Dutzen, nicht einmal einmal einem Zehntel der Kapazität, besetzt, doch auch diese letzten Arbeiter, waren gerade dabei die letzten Vorbereitungen zu treffen und räumten dann ihre Plätze auf. Jeder von ihnen hob den Kopf und wünschten einen guten Abend, wenn Richard mit recht selbstbewussten, zielstrebigen Schritten an ihnen vorbei nach hinten zum durch dickes Glas abgetrennten Chefbüro ging.
"Ich muss nur noch schnell etwas holen.", vertröstete er Rune und setzte sich mit einem leichten Seufzen auf den Chefsessel hinter dem großen Schreibtisch, um gleich darauf eines der Schubfächer an der Seite zu öffnen und in den Akten herum zu wühlen.
Schließlich zog er eine etwa fünf Zentimeter dicke Akte hervor und klatschte sie auf die Tischplatte, bevor er den Schreibtisch wieder abschloss und sich erhob. Neben Rune nahe der Tür blieb er stehen und warf kurz einen Blick über dessen Schulter. Als gerade keiner herschaute, begann er auf einmal zu grinsen und zog Rune dann sanft an seinem Jackett zu sich. Zum Glück war das Glas getrübt, so konnte niemand sehen, wie Richard seinem Liebsten einen allerletzten, langen Glückskuss aufdrückte und ihm ein zärtliches "Ich liebe dich." zuflüsterte.




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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Do 15 Feb 2018 - 2:01
 
Okay, wahrscheinlich hätte Rune explizit nach einer Antwort fragen sollen die er auch verstand. Er hatte nämlich ziemliche Mühe mit den Informationen die Richard ihm gab. „Also wärst du in der Nahrungskette quasi ein Fuchs?“ ,überlegte Rune laut er das Gehörte versuchte in eine Sprache zu übersetzen die er verstand. Dabei fiel ihm auf das der Fuchs erstaunlich wenig Fressfeinde in dieser Region hatte. Erst jetzt blickte er überrascht zu Richard auf als er realisierte das er in der Hierarchie ziemlich weit oben stand. Na super, das hieß also noch mehr Aufmerksamkeit... Ob jetzt mit Welpenschutz oder ohne. Er war gut darin Wohlhabenden auf den Schlips zu treten aber höflich sein? Und alles was vom ihm verlangt wurde war nicht die Nerven zu verlieren? „Du sagst das als ob das so einfach wäre!“ ,empörte Rune sich und fing dann an entrüstet den Kopf zu schütteln, musste dann aber doch schüchtern lachen. Es waren nur Menschen, sagte er sich währenddessen immer wieder. Er wünschte so dass ihr Urteil ihm egal sein könnte.
Menschen waren eine seltsame Spezies und er hatte das Gefühl sie von allen Arten die diesen Planeten bevölkerten am wenigsten zu verstehen. Ein paar Vertreter gesellten sich zu ihnen. Mit einem Stirnrunzeln fragte Rune sich ob Richard sich mit Absicht vor ihn stellte. Er war auf alle Fälle dankbar für die Gelegenheit das Verhalten dieses fremden Rudels erst einmal aus der Ferne zu beobachten. Aber bei seinen kurzen Observationen stellte er nur fest das sie sich nicht groß von den ständig auf die Uhrzeit überprüfenden Zombies auf den Straße unterschieden. Konversationen wurden anscheinend mit möglichst wenig Inhalt geführt. Gut, das kannte er von der Wache. Das sollte er also hinkriegen. Nur an dem anbiedernden Blick mit dem manche dieser Vertreter Richard ansahen würde er wohl nicht hinbekommen.
Im 30. Stock endete die Fahrt schließlich. Für einen Moment sah Rune nachdenklich auf die Anzeige. Ob sie sich nun auf der Höhe eine durchschnittlichen Mammutbaums befanden? Er musste an die ganzen Stahlmassen denken die jetzt unter seinen Füßen lagen, die ganzen Berge die man für diese Unmengen von Eisen durchbohrt hatte und die enormen Rauchgebilde die die Öfen produziert hatten um es einzuschmelzen.
Dann erinnerte Rune sich prompt daran wo sie waren und machte sich eiligst daran Richard zu folgen. Ein wenig irritiert ließ er den Blick über die Schreibtische schweifen. Das war aber eine komische Feier. Die Stimmung erinnerte ihn an das Polizeirevier kurz vorm Schichtwechsel, besonders die spärlichen Anwesenden überstrichen dieses Bild.
Rune trottete hinter Richard her und zog dabei immer wieder seine Hände aus seinen Hosentaschen weil sie sich ständig ganz von alleine dorthin verirrten. Aber was sollte er denn auch sonst mit seinen Fingern machen?
Diese Frage beschäftigte Rune immer noch als Richard ihn in einen abgetrennten Raum führte und dort wie selbstverständlich Platz nahm. Der Detective Constable schlussfolgerte daraus dass das hier sein Büro war. Sein verdammt großes Büro! Er musste an die kleine Abstellkammer denken in der er und Robbins arbeiteten und in der man aufpassen musste das man nicht von alten Unterlagen erschlagen wurde wenn man einen der Schränke öffnete. Natürlich bestanden sie allesamt aus recycelten Papier, das war etwas worauf Rune bei seinem Vorgesetzten bestand.
Ein wenig fragend hob Rune die Augenbraue als Richard eine Akte auf den Tisch klatschte und das nicht nur weil sie offensichtlich nicht aus wiederverwerteten Material bestand. Wieso nahm man denn eine Akte zu einer Feier mit?
Doch dann verflüchtigte sich die geschäftsmäßige Mine auf einmal und Richard stand mit einem Grinsen vor ihm. Was hatte er denn jetzt vor? Runes Herz pochte aufgeregt. Es war dieses besondere Grinsen das er häufig sah kurz bevor Richard ihn schnappte und.... mit einem langen, zärtlichen Kuss gefangen nahm. Rune schloss die Augen und lächelte sanft. War Richard vielleicht sogar nur mit dem Vorwand ihn noch einmal küssen zu können in sein Büro verschwunden? „Ich liebe dich auch.“ ,flüsterte Rune auf Richards Lippen. Nachdem er ihn jetzt so völlig überraschen mit einem Kuss verzaubert hatte sollte er jetzt auf Abstand gehen und sich mit ein paar Idioten die ihn sowieso nicht interessierten über Banalitäten austauschen? Er wusste ganz genau was er da lieber täte.
Rune griff schnell nach Richards Handgelenk um ihn festzuhalten. „Können wir nicht noch einen Moment hier bleiben?“ ,hauchte Rune in einem fast bettelnden Ton während sein rechter Zeigefinger Richards Hals herunter glitt und ihn so versuchte davon zu überzeugen wie verlockend diese Idee eigentlich war. Zart strich der Stahl an der Haut entlang. Langsam wandelte sich der bittende Ausdruck in Runes Auge zu einem hoffnungsvollen Leuchten. Ein paar Minuten hatten sie doch garantiert noch Zeit!



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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Do 15 Feb 2018 - 16:58
 
Rune hauchte ihm ein ebenso verführerisches Liebesgeständnis auf die Lippen. Richard lächelte breit und zufrieden. Er war etwas überrascht, als Rune auf einmal nach seinem Handgelenk griff und dann auch noch... Richards Herz machte einen Satz und sofort wurde sein Atem angestrengter. Er durfte nicht... nicht hier und nicht jetzt. Also schluckte er seine langsam aufbrausenden Emotionen herunter, nahm die freche rechte Hand seines Liebsten von seinem Hals und drückte ihm einen Kuss darauf, bevor er sie losließ.
Sogleich ging Richards Blick auf seine teure Uhr am rechten Handgelenk und er gab ein Seufzen von sich.
"Tut mir Leid, Liebster, dieses Mal nicht. Ich bin nämlich jetzt schon zu spät und muss noch kurz zu Betty wegen der Akte, bevor sie auch weg ist.", antwortete Richard und drückte Rune noch einen schnellen Kuss auf die Stirn, bevor er sich von ihm entfernte und ihn wieder durch den Büroraum führte, dieses Mal jedoch nicht auf den Fahrstuhl zusteuerte, sondern daran vorbei lief.
Diese Seite des Stockwerks bestand gänzlich nur aus solchen Büros wie Richards, die alle durch Glas, hier aber durchsichtig, voneinander abgetrennt waren. Richard nahm den mittleren der drei Gänge und hielt irgendwann mitten in diesem Glaslabyrinth an, um an eine Glastür zu klopfen, hinter der eine Frau mittleren Alters mit roter Lockenpracht an einem großen Schreibtisch mit Bergen an Akten darauf saß. Ihr Blick ging sofort hoch, als sie das Klopfen hörte.
"Die Akte, die Sie wollten, Miss Sanders.", sprach Richard kurz, lächelte charmant und reichte ihr das dicke Ding.
"Oh danke, Mr. Graves.", bedankte sie sich und nahm die Akte entgegen, "Sie Sie schon auf dem Weg nach oben oder haben Sie noch kurz Zeit?"
"Ja, leider. Ich bin schon spät genug. Das nächste Mal vielleicht.", entgegnete Richard und hatte es sichtlich eilig aus dem Büro zu kommen.
Die Verabschiedung der Dame wurde durch das Zufallen der Glastür gedämpft und fast vollständig geschluckt. Richard hatte sowieso keine Zeit, es führte ihn nämlich eiligen Schrittes zurück zum Aufzug, allerdings nicht den, den sie eben genommen hatten, sondern den ganz rechten von den drei. Dieses Mal war der Fahrstuhl sofort da. Warum es genau dieser Fahrstuhl sein musste wurde allein durch seine Innenausstattung klar. Dieser hier hatte keine kargen Metallwände und nur einen Spiegel an der Seite, dieser hier war rundum mit Spiegeln in goldener Fassung ausgestattet und zwischendrin war kunstvoll eine Vertäfelung nachgeahmt, die Decke war beigegelb gestrichen worden und der Boden besaß einen kurzhaarigen, weinroten Teppich.
"Und aufwärts.", murmelte Richard, hielt eine Art Sicherheitskarte an ein Symbol über den Stockwerksanzeigen und drückte den Fünferknopf.
Kaum hatte er die Karte wieder an sich genommen und in die Brusttasche gesteckt, war ihm sofort anzusehen, dass er auf einmal aufrechter Stand und ein letztes Mal Kragen und Krawatte zurecht rückte. Der Blick seiner eisblauen Augen ging geradeaus auf die Fahrstuhltür und blieb dort haften bis sie sich öffnete. Direkt vor ihnen befand sich eine riesige Empfangstheke, hinter welcher zwei Damen damit beschäftigt waren Jacken und Mäntel entgegen zu nehmen. Hinter ihnen war die große Survey & Chomsky Schrift mit einer Lichterkette, die sich daran entlang hangelte, geschmückt worden.
Richard grüßte die Damen hinter dem Empfang und wurde genauso freudig zurück gegrüßt. Manche der Gäste, welche gerade ihre Jacken und Mäntel gegen einen Bon abgaben, wandten sofort ihre Köpfe nach Richard um, der mit zielstrebigen, aber nun ruhig selbstbewussten Schritten links am Empfang vorbei in den großen Feiertagsraum trat. Der normalerweise für große Konferenzen gedachte Saal war von Stühlen und Tischen befreit worden, dafür war am hinteren Ende nun eine große Bar und ein üppiges Büffet aufgebaut worden. An vereinzelten Stehtischen nahe der Fensterreihe standen einige Geschäftsleute, aßen, tranken Champagner und unterhielten sich rege. Am vorderen Ende auf der kleinen Tribüne stand im Eck eine kleine Kapelle und spielte Smooth Jazz, welcher überwiegend von dem regen Geplapper fast gänzlich übertönt wurde.
Der große Saal war durch zusätzliche Stehlampen nun in ein weiches, goldgelbes Licht getaucht und zwischen den Grüppchen schwebten mehrere Pinguine mit Tabletts voller Champagner herum, ein Bediener schlanker als der andere und mit so professioneller Miene, dass sie fast schon ernst wirkten. Die Gäste selbst waren bunt gemischt, doch sie alle trugen Anzüge und ihre Begleitungen Kostüme oder angemessene Abendkleidung. Richard räusperte sich kaum hörbar, dann setzte er sein bekanntes, charmantes Lächeln auf, das er zuallererst einer der Bedienungen schenkte, die ihm und Rune ein Glas Champagner anbot.
Erst jetzt wandte Richard sich Rune wieder zu und schob ihn mit einer Hand zwischen den Schultern langsam mit sich zwischen den Grüppchen hindurch Richtung Fensterreihe. Seine Augen verrieten, dass es dort ein Ziel gab, dem er sich zielstrebig nähern wollte. Etwa zwei Meter von einem der Stehtische entfernt blieb er schließlich stehen und ließ auch seine Hand von Rune gleiten. Am Tisch standen drei junge Männer zusammen, alle Ende Zwanzig, Anfang dreißig, aber alle in sehr schicke Anzüge gekleidet und einer attraktiver als der andere.
"Dick!", wurde Richard durch den Kandidaten mit den langen, blonden, leicht gelockten Haaren begrüßt und umarmte den Weißhaarigen wie ein alter Freund, "Endlich, wir dachten schon wir müssten es heute ohne dich durchstehen."
"Als ob ich euch im Stich lassen würde. Hey Quinn, alles fit?", begrüßte Richard den jungen Mann neben dem Blonden und wurde ebenfalls freudig, aber nicht so freundschaftlich begrüßt.
Zuletzt schüttelte Richard auch dem dritten die Hand und begrüßte ihn mit freudigem Lächeln.
"Und wer ist deine Begleitung?", unterbrach der blonde Schönling Richards Begrüßung mit dem letzten am Tisch und lehnte sich leicht zurück, um einen Blick auf Rune zu werfen.
Als er sich wieder zurück lehnte leuchteten auf einmal die Augen des Blonden regelrecht und sein Lächeln wurde so breit und freudig, dass er aussah wie ein Junge kurz vor der Bescherung. Richard entging nichts davon, also wandte er sich leicht zur Seite, um den Kreis um Rune zu erweitern.
"Darf ich vorstellen, meine Frau.", sprach er gekünstelt durch die Nase und brach dann mit den Männern zusammen in schallendes Gelächter aus.
Der Blonde schlug Rune daraufhin leicht auf die Schulter und versuchte sich wieder zu fangen.
"Entschuldige, das ist ein Insider gewesen, denk dir nichts dabei.", meinte der Blonde und ließ Runes Schulter los.
"Also gut, aber jetzt ernsthaft, sonst denkt er noch, wir haben sie nicht alle.", versuchte Richard lachend die Gruppe wieder zu Contenance aufzurufen, "Das ist Rune, mein allerbester Freund, der mir versprochen hat mich heute hier nicht alleine zu lassen. Sowas machen echte Freunde, nicht wahr, Johnny?"
Der Blonde lachte, wurde dann aber ein wenig verlegen.
"Hey, ich wollte doch mit, aber du weißt ja, wenn ich einen Mann mitbringe brennt die Hütte lichterloh."
"Wohl eher die Pressestifte.", warf sein Nachbar ein und alle lachten.
"Du kannst das ja machen, bei dir würde da niemand auch nur auf irgendwas kommen, aber bei mir...", führte der Blonde weiter aus und kräuselte die Lippen.
"Du hast es dir selbst ausgesucht, selbst schuld.", mischte sich der Nebenmann wieder ein, lachte leicht und bekam dann einen gespielt bösen Blick von dem Blonden zugeworfen, bevor sie wieder lachten.
Richard lachte mit, doch innerlich knotete sich sein Herz zusammen. Niemand würde auch nur auf irgendetwas kommen... Er hatte nicht umsonst so lange damit gehadert Rune seine Gefühle einzugestehen oder gar sich selbst, immerhin galt er als das absolute Musterbeispiel an Homosexualität selbst unter seinen guten Kumpanen. So einfach würde man es ihm dann wohl doch nicht machen. Er nahm einen Schluck von seinem Champagner und stellte das Glas dann zu denen der anderen auf den Tisch ab, bevor er einen Seitenblick zu Rune warf und lächelte, als solle er sich nichts dabei denken, immerhin alberten die Jungs nur herum und stachelten sich selbst gegenseitig an.




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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Do 15 Feb 2018 - 22:35
 
Erfreut wanderten Runes Mundwinkel in die Höhe als Richard seine Hand küsste. Hoffentlich war diese liebevolle Geste die Antwort auf seine Frage und konnte noch einmal kurz Richard ganz für sich alleine genießen bevor... Zuerst erstarrten Runes Mundwinkel und dann verschwanden sie hinter seiner hervor geschobenen Unterlippe. Rune war noch nie ein großer Freund von Uhrzeiten und den Druck den sie erzeugten gewesen, jetzt machte diese nervige Erfindung der Menschen seine Hoffnungen zu Nichte. Dabei nannte Richard ihn auch noch „Liebster“ und verursachte damit eine Gänsehaut bei dem Cyborg. Er liebte es einfach wenn er solche Kosenamen für ihn verwendete.
Aber nein, anstatt sich jetzt um seinen Liebsten zu kümmern wollte Richard ja lieber seine Akte wegbringen! Er ließ sich auch von einem weiteren Kuss nicht den traurigen, ja sogar vorwurfsvollen aus dem Gesicht wischen mit dem er Richard vermitteln wollte das er nicht einverstanden war. Dann schlich sich jedoch ein sehnsuchtsvolles Seufzen aus Runes Brust. Später, versuchte er sich zu trösten als sich daran machte Richard zu folgen. Später wenn sie das hier hinter sich gebracht hatten. Mit zittrigen Atem holte Rune tief Luft und folgte dann Richard durch das Labyrinth aus Schreibstichen und gläsernen Wänden. Ob es sich dabei wohl lediglich um modere Innenarchitektur oder ein Zeichen dafür das die Angestellten ein Haufen Sklaven waren die überwacht wurden handelte? Sein eigenes, viel zu enges Büro kam ihm auf einmal überhaupt nicht mehr so unbequem vor.
Er folgte Richard in eines dieser Terrarien in dem eine Frau saß. Ihr mit Akten überfüllter Schreibtisch sagte Rune sofort das er diese Person garantiert nicht beneidete. Der Blick des Norwegers wanderten zum Fenster und er versuchte etwas am dunklen Abendhimmel auszumachen. Aus dem Winkel in dem er zum Fenster stand war es jedoch unmöglich etwas anderes als ein paar einzelne Wolken zu erkennen. Es stand eine schöne Nacht für einen Waldspaziergang bevor, vielleicht könnte er Richard später noch dazu überreden.
Rune wurde jäh aus den Gedanken gerissen als die Frau fragte ob Richard noch einen Moment Zeit hätte. Seine Augen verengten sich misstrauisch zu Schlitzen was hatte diese...Miss Sanders denn vor? Ihre Anrede verriet das sie nicht verheiratet war. Rune schüttelte leicht den Kopf und versuchte diesen Gedanken zu vertreiben. Dabei hätte er fast verpasst Richard zu folgen, der sich nach ein paar Worten schon wieder auf den Weg machte. Bestimmt wollte Miss Sanders nur etwas geschäftliches mit Richard besprechen. Ja, das musste es sein.
Immer noch misstrauisch die fremde Umgebung beäugend versuchte Rune mit Richard Schritt zu halten, denn er hatte es auf einmal ziemlich eilig zum Fahrstuhl zu kommen. Dort angekommen fragte Rune sich wie diese umweltschädigenden Konzernchefs die Richard erwähnt hatte wohl zu dem oberen Stockwerken gelangten. Immerhin konnten sie sich hier unmöglich vor ihrem Spiegelbild verstecken. Egal wo er hinsah leuchtete ihm sofort sein bionisches Auge entgegen. Dieses Merkmal erinnerte ihn daran das der schlanke Kerl mit dem gezähmten Haaren und der gut sitzenden Kleidung tatsächlich er war. Eine Sonnenbrille hätte er jetzt trotzdem gerne aufgesetzt. Runes Blick wanderte zu Richard hoch der auf einmal ziemlich konzentriert wirkte und...seltsam kühl. Oh man, wie gerne hätte er ihn jetzt einen Kuss auf die Wange gedrückt um zu sehen wie diese Kälte schmolz!
Doch dafür kamen sie viel zu schnell an ....das war aber eigentlich auch ganz gut so, dieses Monstrum von einem Gebäude war schließlich hoch genug!
Rune hatte das Gefühl als würde er mitten ins Gehirn der modernen Wirtschaft eindringen und griff sich instinktiv an den Kragen weil die Nervosität drohte ihm die Luft abzuschnüren.
Sofort bemerkte Rune das Richard so einige Blicke auf sich zog und während er sich in der Menschenmasse umblickte meinte er überall falsches Lächeln und gestellte Emotionen zu entdecken. Auch die ein oder andere hohle Seele war dabei. Rune blickte zur Beleuchtung auf, zu der Dekoration und den Blumen für die nun jede Rettung zu spät kam. Das alles wirkte auf Rune wie ein gescheiterter Versuch die Schönheit einer Morgendämmerung einzufangen.
Schnell heftete er sich an Richards Fersen um seinen Anker nicht in der Masse zu verlieren. Aber dann fiel ihm auf dass das wahrscheinlich gar nicht möglich war denn wo er auf lang ging blickten die Leute auf. Auch der ein oder andere neugierige oder skeptische Blick traf Rune der unsicher die Schultern hochzog um sich noch kleiner zu machen als er ohnehin schon war.
Den Champagner lehnte er mit einer raschen Handbewegung ab. Er war sich ziemlich sicher das nicht viel Alkohol nötig sein würde damit er sich seinem inneren Bedürfnis nachging und sich an Richards Schulter anschmiegte. Aber das durfte er ja leider nicht.
Er bemerkte allerdings sehr wohl den Blick mit dem die Bedienung Richard ansah und wieder wurde seine Augen zu Schlitzen. „Ich weiß genau was du denkst und das gefällt mir überhaupt nicht!“ ,schien Runes Blick ihr zuzufauchen.
Die war allerdings nichts gegen den kuschelbedürftigen Blonden zu dem Richard ihn geschoben hatte. Rune presste alarmiert die Lippen aufeinander. War es normal das Freunde sich so freudig begrüßten? Lucky tat das bei ihm garantiert nicht. Der blonde Typ war Rune ein bisschen zu froh darüber Richard zu sehen. Wer war der Kerl?
Bevor Rune sich versah wurde er auf einmal von ihm ins Visier genommen und als er das Strahlen in seinen Augen sah hatte er ernsthaft Angst davor das er auch ihm gleich um den Hals fallen würde. Ein wenig erschrocken und vollkommen überfordert erwiderte er den Blick des Fremden. Das lenkte ihn sogar ein bisschen davon ab das er gleich erfahren würde wen er heute Abend für Richard überhaupt spielte. Er war darauf vorbereitet als Bekannter oder als Freund vorgestellt zu werden. In der Rolle....W-w-was? In Zeitlupe wanderten seine weit aufgerissenen Augen zu Richard. Was? Was? Rune lief knallrot an. Hatte Richard ihn gerade als seine Frau vorgestellt? Okay das er seine Sexualität nicht bekannt geben wollte konnte er ja verstehen, aber er konnte ihm nicht einfach ein anderes Geschlecht zuweisen! Die Truppe war schon dabei sich köstlich zu amüsieren als Rune langsam realisierte dass es nicht ernst gemeint war. Dann stellte der Blonde auch noch tatsächlich Körperkontakt zu ihm her. Herregud, wo war er hier nur gelandet? Der langhaarige Fremde klärte ihn darüber auf das es sich um einen Insider handelte. Na was da wohl für eine Geschichte hinter steckte... Richard schien ja ziemlich vertraut mit den Burschen hier zu sein.
Zumindest stellte Richard ihn als seinen allerbesten Freund da, das hob ihn immer noch von den Chaoten hier ab. Auch wenn es seinem Herzen einen kleinen Stich versetzte von seinem Geliebten so genannt zu werden, es erinnerte ihn das die Zeit bevor sie ein Paar geworden waren.
Darauf das er ihn nicht alleine lassen würde konnte Richard sich auf alle Fälle verlassen, insbesondere wenn hier schmusewütige Schönlinge herumrannten!
Dann realisierte Rune auf einmal wen er hier vermutlich vor sich hatte. Zumindest implizierte seine Aussage das sie zumindest eines gemeinsam hatten. War er dieser Mr. A der wegen seinen sexuellen Vorlieben enterbt worden war? Je mehr dieser Subtext zu Kontext wurde umso sicherer wurde Rune sich. Die Sticheleien erinnerten ihn an die Sprüche die er ständig zu hören bekam. Zumindest ließ er sich nicht von einem Ruf knechten und musste deswegen auch nicht um ihn fürchten. Wann merkten die Leute endlich das die Sexualität jemanden nicht definierte? Richard war also jemand bei dem man auf soetwas kommen würde. Ja Überraschung, das würde man bei den meisten nicht! Rune konnte dieses verquere Denken nicht ausstehen, das war mal wieder etwas auf das nur Menschen kommen konnten!
Als der eine Bursche dem Blondchen auch noch beschuldigte das er sich diese Situation selbst ausgesucht hatte verkrampfte Runes rechte Hand sich zu einer Faust. Er wusste selbst ziemlich gut dass das keine Wahl war die man selbst traf! Der Cyborg versuchte sich zu entspannen, sein Brustkorb hob und senkte sich merklich während sein Umfeld in Gelächter ausbrach. Nein er durfte nicht die Fassung verlieren. Richard verließ sich auf ihn. Aber Rune nun einmal niemand der seine Persönlichkeit an der Garderobe abgeben konnte.
Zudem hatten die Sticheleien seine Schüchternheit vertrieben. Gerade eben hätte er vielleicht noch fieberhaft überlegt wann der passende Moment für eine Begrüßung war, doch nun flossen die Worte von ganz alleine im bemühten Plauderten. „Wussten sie das neun von zehn Giraffenbullen einen männlichen Partner vorziehen?“ Der Cyborg hob vielsagend die Augenbrauen und blickte in die Runde. „Faszinierend oder?“ Jetzt ärgerte er sich doch das er den Champagner abgelehnt hatte, denn nun wäre der perfekte Zeitpunkt um lässig daran zu nippen. „Es gab vor ein paar Jahren in Oslo eine Ausstellung zu dem Thema. Nicht das ich das Ausstellen von ausgestopften Tieren gut heiße, aber dennoch...überaus interessant. Vor allem für Schulklassen.“ Rune zuckte beiläufig mit den Schultern. In Norwegen war Homosexualität ein offenes Thema, auch in den Schulen. Die Menschheit war eben nicht überall so verbohrt.
Bevor ihn der Mut wieder verließ zwang er sich zu einem Lächeln. Nur diese gestellte Freundlichkeit bekam er überhaupt nicht hin, stattdessen wirkte er auf einmal doch wieder verlegen. Schließlich war er jetzt das los geworden was ihm auf der Seele gebrannt hatte. Doch nun wusste er nicht mehr was er sagen sollte, Richard hatte ihn schließlich schon vorgestellt. „Guten Abend.“ Zu mehr reichte sein Wissen über gängige Regeln des banalen Austausches leider nicht aus.



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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Do 15 Feb 2018 - 23:21
 
„Wussten sie das neun von zehn Giraffenbullen einen männlichen Partner vorziehen?“, kam es auf einmal von Rune und alle, vor allem Richard starrten Rune fast schon fassungslos an, „Faszinierend oder?“
Alle anderen starrten weiter, Richards Blick bekam etwas bittendes, dann wieder etwas erschrockenes, als der Blonde in schallendes Gelächter ausbrach und Rune abermals auf die Schulter klopfte.
"Der Mann gefällt mir. Wo hast du den denn her, Dick?"
Richard machte auf einmal ein Gesicht, als hätte jemand seinen Hund überfahren, während der Blonde sich offensichtlich amüsierte und damit zumindest ein Lächeln bei den anderen bewirken konnte. Als Rune weiter erzählte, hörte der Blonde aufmerksam zu und lachte wieder, als Rune endete. Dieses Mal klopfte er allerdings seinem Nachbarn auf die Schulter.
"Schulklassen.", wiederholte er und kam gar nicht mehr aus dem Lachen heraus.
Jetzt lachten auch die anderen mit. Außer Richard, der zog immer noch ein kein freudiges Gesicht. Eher eines, das hieß: and there it goes. Er wirkte resigniert, nur noch darauf wartend, dass er gleich... Wenn Rune so weiter machte, würde er sich wohl niemals trauen diesen Leuten die Wahrheit zu sagen, das war ja mehr als nur peinlich. Klar, die anderen amüsierten sich köstlich, aber auf wessen Kosten? Richard hatte auf dem Weg hierher leicht Hunger gehabt, der war jetzt verflogen. In seinem Magen lag ein mühlsteingroßer Stein, den er nun versuchte mit Champagner zu ersäufen.
Als Rune auf einmal förmlich wurde, hatte Richard schon gar nicht mehr zugehört. Jonathan ließ von Quinn ab, nur um sich gleich darauf wieder Rune zu nähern. Richard schaute erst wieder zu Rune, als dieser von Jonathan regelrecht in die Rune gezerrt wurde. Er hatte den Arm um die Schultern des Cyborgs gelegt und hatte ihn mit den Worten "Seht euch nur an, wie verlegen er auf einmal ist, richtig süß." näher zum Tisch hin gezogen. Richard schaute Rune mit eiskalten Augen an, dann Jonathan. Das geschah Rune jetzt recht. Sonst immer war er der Teddybär von Jonathan, jetzt musste Rune eben ranhalten.
Dann hoben sich Richards Augenbrauen auf einmal. Er hatte eine ziemlich gemeine Idee, die ihm und den anderen einen Heidenspaß einbringen würde und Rune hoffentlich ein bisschen kaltstellen würde. Richard leerte sein Champagnerglas und lächelte dann.
"Ihr solltet wirklich Freunde werden, Rune steht auch auf Männer.", trat er innerlich böse grinsend den Mühlstein den Berg hinunter und sah ihm lachend hinterher.
"Wirklich?", fragte Jonathan und schaute für einen Moment kurz zu Rune und dann wieder zu Richard, "Und das wäre okay für dich?"
"Wieso nicht, dann kannst du ihm die Ohren vollheulen und nicht länger mir."
"Oh, das wäre super, mal jemanden zu haben, mit dem man darüber reden kann und der einem da auch mal wirklich zuhört!", meinte der Blonde und betonte vor allem das letzte Wort, was offensichtlich an Richard gewandt war.
"Hä?", machte der nur gespielt, als hätte er nicht zugehört und alle lachten.
Das Lachen blieb ihnen allen, allerdings vor allem Richard, im Hals stecken, als auf einmal wie aus dem Nichts ein älterer, schlanker Herr hinter ihm auftauchte, ihm eine Hand auf die Schulter legte und sich selbst in den Kreis einlud.
"Wie ich sehe amüsieren Sie sich mal wieder prächtig, Mr. Graves. Ist die Lonestin-Akte schon bei Betty?", ertönte die harte Stimme des Alten und ein grinsen zeigte sich auf seinen schmalen Lippen.
Richard lachte leicht, klang aber ziemlich beklemmt.
"Natürlich Mr. Chomsky, alles erledigt.", antwortete Richard mit leicht zittriger Stimme, während ihm ein eiskalter Schauer den Rücken hinunter lief.
"Gut zu hören. Morgen wäre nämlich zu spät gewesen."
"Ja.", antwortete Richard knapp wie ein Kadett.
"Da hängen ein paar Millionen dran, Graves, versauen Sie mir das nicht.", sprach der Alte mit melodiöser Stimme und wollte sich dann offenbar schon wieder verabschieden, entdeckte dann allerdings Rune bei Jonathan.
Er ließ ab von Richard, der aussah, als hätte ihn nicht gerade sein Chef, sondern der Tod persönlich die Hand aufgelegt, und ging hinter Richard vorbei auf Jonathan zu, der sofort von Rune abließ und ganz ernst wurde.
"Mr. Alastair, ich glaube ich habe mich das letzte Mal klar und deutlich ausgedrückt, als ich sagte...", begann der alte Chomsky mit bitterböser Miene, wurde dann aber von Richard unterbrochen.
"Ah, Mr. Chomsky, das ist mein Kompagnon Rune. Da ich ja keine Begleitung hatte, dachte ich, ich bringe einen Freund mit."
Der alte Chomsky wandte sich sofort zu Richard um und wirkte erst erstaunt, dann wieder etwas ernster. Als er sich daraufhin wieder zu Jonathan und Rune wandte, lächelte er sogar.
"Nun, dann bitte ich Sie einfach um etwas Zurückhaltung und wünsche Ihnen noch ein schönes Fest."
Mit den Worten verschwand der Alte wieder und die Gruppe atmete hörbar auf.
"Was ist ihm denn heute wieder über die Leber gelaufen?", fragte der dritte der Gruppe.
"Lonestin macht Probleme und Mr. Graves hier hat da wohl nicht wenig Anteil dran.", beantwortete Quinn die Frage und schaute zu Richard.
"Lonestin kehrt mir seit einem Monat den Arsch zu, versuch du es doch!", entgegnete Richard etwas harsch.
"Ey!", erwiderte Qinn, wurde dann aber von Jonathan unterbrochen.
"Er hat Recht, Lonestin ist nicht Dicks Fehler, die sind unsere Feinde schon seit ich denken kann. Dass der Boss da das Zittern kriegt ist klar. Ein falscher Schritt und WIR sind die, die geschluckt werden."
"Verdammte Scheiße.", fluchte Richard leise und schaute wutentbrannt zur Seite.
"Lass dich davon nicht fertig machen, das kann selbst der große Dick Graves nicht retten, wenn es nicht sein soll.", hakte der dritte ein und versuchte wohl irgendwie wieder Brücken zu schlagen.
"Trotzdem ärgert es mich, ich hätte es kommen sehen müssen, dass sie mit dem ersten Angebot in der Form nicht zufrieden sind, aber ich..."
...hab mir das Angebot vorher nicht noch einmal durchgelesen, weil ich mit den Gedanken woanders war. Richard ärgerte sich schon die ganze Woche darüber grün und blau.
"Will jemand was vom Büffet, ich habe Hunger.", meinte Richard schließlich und blickte in die Runde, letztendlich zu Rune, "Kommst du mit?"




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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 1:14
 
Zumindest hatte Runes Aussage zunächst die Reaktion die er sich gewünscht hatte. Entsetzen. Meistens musste man eben eben jemanden vor den Kopf stoßen wenn man etwas ändern wollte und er verstand diese Ablehnung einfach nicht. Wieso schaffte es jede Tierart das einfach hinzunehmen, aber nur wieder die Menschen nicht? Nur der Blonde, Johnny, schien das unheimlich witzig zu finden und suchte wieder Körperkontakt, dabei versuchte Rune hier gerade einen wichtiges Argument zu erörtern!
Doch dann schwang die Stimmung plötzlich um und Rune wurde klar das in dieser Runde niemand etwas verstanden hatte. Wie war ein möglich das norwegische Grundschüler schnallten das Homosexualität etwas völlig Natürliches war aber ein Haufen erwachsener Männer führte sich auf als hätte er gerade den Witz des Jahrhunderts gerissen. Aber das war nicht das Schlimmste. Rune sank das Herz in die Hose als er Richards Gesichtsausdruck sah und auf einmal wusste er das er innerhalb von Minuten das geschafft hatte das er heute Abend eigentlich verhindern wollte. Mist!
Und dann klebte sich dieser Johnny auch noch an ihn. Helvete, was hatte er nur angerichtet? Jetzt bezeichnete ihn der Typ auch noch als süß. Wenn Richard das machte war das eine Sache, aber bei einem völlig Fremden?!
Mit roten Wangen suchte Rune panisch und hilfesuchend nach Richards Blick. Als er ihn fand zuckte der Cyborg allerdings erschrocken zusammen. Er kannte diese Kälte nicht die ihm auf einmal aus diesen geliebten Augen entgegen kam. Richard half ihm nicht aus seiner verzwickten Lage, im Gegenteil. Rune klappte die Kinnlade herunter als er auf einmal vor versammelter Mannschaft outete. Nicht das er sich deswegen schämte und ein Geheimnis machte aber.....aaarrgh. Er entschied gerne selbst wer davon erfuhr und klammernde Blondchen gehörten garantiert nicht dazu! Die wütende Flamme in Runes Brust loderte kurz auf als er sich fragte ob dieser Johnny wohl zu den Typen gehörte mit denen Richard ihn verkuppeln wollte, kurz bevor er dann doch selbst zugeschlagen hatte.
Der Blonde schien von der Idee einer Freundschaft auf alle Fälle ziemlich begeistert zu sein und Rune hatte nicht einmal die Gelegenheit selbst etwas dazu zu sagen. Schloss man so Freundschaften? Na dann war es ja kein Wunder das er nur so wenige hatte.
Noch während er darüber nachdachte ob er in das Lachen mit einsteigen sollte trat eine weitere Person der Runde bei. Das Grinsen des Neuankömmlings erinnerte Rune an die hochgezogenen Lefzen eines Wolfes der gierig darauf wartete jemanden zu zerfleischen. Sein aufkeimender Zorn verflüchtigte sich jäh als diese Person sich an Richard wandte. Besonders die Art wie Richards Stimme zitterte weckte in Rune den Wunsch dem Alten ein paar Takte zu erzählen. Später würde er realisieren was für ein Glück es war das es nicht dazu kam, denn der Wolf kam urplötzlich von ganz alleine auf ihn zu sodass der Cyborg merklich zusammen zuckte. Immerhin war er jetzt den Arm von seinen Schultern los. Was hatte er denn jetzt verbrochen? Oder dieser Johnny? Dachte er etwa...? Oh. Oh! Nein! Aber selbst wenn, war das nicht ihre Sache? Abgesehen davon....Nein! Als er den stechenden Blick des Alten sah begriff er auf einmal weshalb Richard ein Geheimnis aus ihrer Beziehung machte. Er hatte mit ein paar empörten Sprüchen gerechnet, aber er tat ja gerade so als hätte der Blonde ein Verbrechen begangen! Ihm war nicht bewusst gewesen wie engstirnig manche Leute hier waren. Sein Lächeln und seine Wünsche konnte der alte Sack sich auf alle Fälle sonst wo hin stecken. Rune hatte große Lust ihn mit seinem Mittelfinger zu verabschieden, sah allerdings doch davon ab. Jetzt verstand er auch Richards Reaktion...und ärgerte sich über seine eigene.
Denn Richard hatte auch ohne ihn anscheinend schon genug Probleme. Von denen Rune allerdings überhaupt nichts verstand. Er verstand nur das Richard irgendwie Stress bei der Arbeit hatte, denn hatte er selbst zwar tagtäglich, aber er runzelte trotzdem besorgt die Stirn.
Rune zögerte keine Minute als Richard ihn fragte ob er mit zum Büfett kommen wollte. Allerdings bestimmt nicht um etwas zu essen und auch nicht nur um von diesem Johnny weg zu kommen. Wortlos tapste Rune auf Richard zu und sah ihn mit großen Augen an als erwartete er gleich eine Standpauke die er mit mitleiderregend großen Augen versuchte abzuwehren.
Als er zu ihm aufgeschlossen war und sie sich auf den Weg machten seufzte Rune. Seinen Blick richtete er auf seine Schuhe. „Tut mir leid. Ich hatte erwartet das die Wellen vielleicht ein bisschen über die Deiche schwappen und ein paar Vorgärten überschwemmen könnten, aber nicht das die Gefahr besteht das die Deiche einbrechen.“ ,murmelte er und versuchte so das Thema zu umschiffen. Zuhörer gab es hier nämlich bestimmt genug. „Ich verstehe nur nicht weshalb die Menschen noch nicht geschnallt haben das die Wellen zur Natur dazu gehören! Dennoch...möchte ich auch nicht gerne das meine Deiche bei jeder Welle einbrechen. Ich möchte gerne selbst bestimmen wer in meinen Garten kommt.“ Rune griff sich verlegen in den Nacken, das konnten sie auch noch später klären. Er hob den Blick zu Richard, in seinem Auge lag ehrliches Bedauern. Allerdings bedauerte er hauptsächlich das Richard der Gegenwart von solch kurzsichtigen Arschlöchern ausgesetzt war. „Ich habe die Gefahr unterschätzt, die Wellen...“ Oh nein, jetzt fiel ihm kein Vergleich ein! „...sind dämlicher als ich gedacht habe.



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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 2:36
 
Rune erklärte sich wortlos bereit mitzukommen und sobald er zu Richard aufgeschlossen hatte, versuchte er mit einer seiner Umweltmetaphern zu erklären, dass er es wohl ein bisschen übertrieben hatte. Ab dem dritten Satz begann Wut in Richard aufzusteigen. Verglich er ihn etwa gerade mit einem Garten oder hatte er gerade vor lauter Wut den Sinnzusammenhang missverstanden? Schlimmer war jedoch einfach die Wahrheit, die dahinter steckte: Er kam wohl noch nicht einmal auf die Idee, dass gerade dieses Thema das einzige Tabuthema für diesen Abend gewesen war und er welches Thema natürlich als aller erstes gewählt hatte?
Grummelnd nahm Richard sich einen kleinen Teller und stellte sich aus allem ein bisschen zusammen, während er Rune zu Ende reden ließ und dabei immer wieder einen ungläubigen Blick zu seinem Partner warf.
"Du spinnst doch!", zischte er über das Büffet hinweg zu seinem Liebsten, dem er am liebsten eines der Tabletts direkt ins Gesicht donnern wollte, "Denkst du eigentlich auch mal nach bevor du den Mund aufmachst?"
Grummelnd balancierte er seinen Teller hinüber zum nächsten freien Tisch und ließ sich sogar noch ein Glas Champagner bringen, nur um gleich darauf über den Teller hinweg Rune zusammen zu falten.
"Was glaubst du, warum wir vier miteinander befreundet sind? Weil wir so tun, als wäre Jonathan nur aus Jucks und Tollerei schwul? Mr. Chomsky hat auch noch nie etwas gegen seine Orientierung gesagt, er hat ihm nur verboten einen seiner Lover auf solche Feiern mit zu bringen, weil hier enorm wichtige Persönlichkeiten eingeladen sind und du ja hautnah mitbekommen hast wie wenig Selbstkontrolle der Junge hat. Also deine Sexualität und alles in Ehren, aber wenn ich heute noch eine einzige Anspielung auf das Thema höre, dann sind wir hier schneller weg, als du bis zehn zählen kannst und in dem Fall wäre es mir sogar lieber Ärger dafür zu bekommen zu früh zu gehen, als dass dann jeder meiner Mitarbeiter und Geschäftspartner weiß, dass ich einen durchgeknallten Freund habe, der bei jeder Gelegenheit das Thema Homosexualität auspackt, als wäre es ein... Partypopper!"
Grummelnd begann Richard sich Häppchen für Häppchen in den Mund zu schieben, während seine Blicke Rune förmlich töteten und immer wieder zur Seite huschten, um zu kontrollieren, dass niemand ihnen zu nahe kam oder sie beobachtete.




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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 3:56
 
Rune biss sich schuldbewusst auf die Unterlippe. Nein, er hatte tatsächlich nicht nachgedacht. Er hatte sich hinreißen lassen. Aber gerade bei so einem Thema fiel es ihn unheimlich schwer einen Maulkorb aufzusetzen. Er war sich nicht sicher ob sein Versuch einer Erklärung wirklich alles vermittelt hatte das er ausdrücken wollte. Rekapitulieren konnte er die zugegebenermaßen doch ziemlich wirren Worte jetzt wahrscheinlich nicht mehr. Den Blick immer noch auf seine Schuhe gesenkt trottete hinter Richard her zum Tisch.
Mit gesenkten Haupt hörte Rune zu. Richard stieß dabei auf eine der Sachen die ihn so unheimlich wütend machten. Dieses Totschweigen, dem Problem aus dem Weg gehen, es weg lächeln und es damit zu einem Tabu zu machen. Das löste den Konflikt nicht, er verstärkte ihn nur.
Als er den Blick hob hätte er ihn am liebsten sofort wieder woanders hingerichtet, denn jetzt konnte er sehen wie wütend Richard auf ihn war.
Der Cyborg runzelte die Stirn, sein Blick war traurig aber auch verständnislos. Er senkte die Stimme. „Tut mir leid das jetzt so sagen zu müssen, aber ich habe gerade nicht einen von uns als schwul geoutet und ich habe das Thema auch nicht angeschnitten.“ „Ich habe lediglich einen sehr interessanten biologischen Fakt eingebracht.“ Rune biss sich auf die Zunge und schluckte diesen Satz herunter. Dann stützte er seine Ellenbogen auf dem Tisch auf und fuhr sich betreten mit beiden Händen durch den Nacken. „Ich weiß dass das dämlich war, aber...ach man, ich muss mich ständig dafür rechtfertigen was ich bin. Ist wahrscheinlich inzwischen zur Gewohnheit geworden. Außerdem versuche ich gerade das erste Mal mit Scheuklappen zu laufen.“ „Und das mache ich nur für dich!“ ,ergänzte sein eindringlicher Blick der kurz darauf aber schon wieder nach Worten rang. „Ich... hab dich gewarnt das ich dich sehr wahrscheinlich blamieren werde. Tut mir leid, das es jetzt so weit gekommen ist aber ich kann meine Persönlichkeit und meine Ideale nicht einfach an der Garderobe abgeben.
Erst jetzt registrierte Rune das er vielleicht eine unauffälligere Pose einnehmen sollte. Er entfernte die Hände aus seinem Nacken und faltete sie auf dem Tisch. Allerdings kneteten sich dort Stahl und Haut beklommen. „Ich kann versuchen mich zusammen zu reißen, oder du sagst das ich verschwinden soll. Ich würde es dir nicht übel nehmen. Eine Brennsessel gehört einfach nicht auf eine Gartenschau.“ Er lächelte zaghaft. Natürlich leistete er Richard gerne Gesellschaft, aber wenn er ihm damit Ärger bereitete wartete er lieber auf ihn damit er seine Gesellschaft wieder richtig genießen konnte. Denn eines hatte Rune heute Abend festgestellt, er war nicht so gut darin sich zu verstellen wie er immer angenommen hatte.



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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 4:12
 
Richard verging augenblicklich der Appetit, als Rune ihn daran erinnerte, dass er ihn gerade als schwul geoutet hatte und nicht er das Thema angeschnitten hatte. Aber es schlimmer gemacht, Salz in die Wunde, Öl ins Feuer,... Richard zählte alles auf, was ihm als Vergleich einfiel. Rune redete aber munter weiter und irgendwann schob Richard einfach seinen Teller beiseite, stützte seine Ellenbogen auf die Tischplatte und vergrub sein Gesicht mit einem sichtlich genervten Seufzen in seinen Händen.
"Ich habe nie verlangt, dass du irgendetwas an dir änderst oder anderes tickst. Ich dachte nur einfach es wäre klar, dass dieses eine Thema wenigstens für heute Abend tabu ist. Und damit meine ich nicht, dass du leugnest es zu sein, sondern einfach keinen halben Lexikonartikel herunter betest oder wie ein Protestheini konstatierst.", meinte Richard und hob sein Gesicht aus den Händen, "Es war unfair von mir, das gebe ich zu, aber... du hattest nur eine klitzekleine Sache NICHT als Hauptthema deines ersten Gesprächs zu machen, aber hey, ich bin Rune, mir doch egal! Weißt du das Problem ist nicht, dass du mit deinen Worten eine Brennnessel bist, im Volksmund heißt es jede Blume ist auf ihre Weise schön. Das Problem ist, dass du jedem anderen den Boden mies machst und das wirklich ohne Grund! Wer sagt hier, dass du hier irgendetwas leugnen oder deine Ideale verraten musst? Manchmal macht es alleine schon der Ton aus, wie man etwas sagt und wenn du den Jungs mit diesem Beispiel sagen wolltest, dass es total normal ist so zu sein, warum sagst du das nicht einfach so simpel wie es ist und lässt es damit gut sein? Einfach sagen: Also ich finde sowas sollte toleriert werden und basta!"
Richard legte sein Gesicht wieder in die Hände und grummelte genervt.
"Ich werde niemals dieses Bild von zwei Giraffenmännchen vergessen, die es in der Savanne treiben.", murmelte er genervt seufzend in seine Hände.




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BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 4:58
 
Naja, leugnen brauchte er es jetzt sowieso nichts mehr. Dafür hatte Richard ja gesorgt. Als er seine Sexualität vor einem anderen kuschelwütigen Schwulen geoutet hatte, während Rune sich einfach nur für ein paar Giraffenbullen gefreut hatte. Sie mussten ihre Liebe nämlich nicht verstecken.
Oder man versucht festgetretenen Boden aufzulockern...“ ,nuschelte Rune mehr zu sich selbst. Das ging allerdings nicht mit milden Worten und wenn man schon so ein tolles Beispiel hatte wie einfach das in der Welt der Tiere funktionierte sollte man es auch auf den Tisch bringen. Trotzdem sah Rune ein das der Zeitpunkt ziemlich unpassend gewesen war. Aber er hatte das auch bestimmt nicht so geplant. Dennoch wusste er ganz genau weshalb er wie ein „Protestheini geklungen hatte, weil er verdammt nochmal einer war!
Runes ineinander geschlungene Finger verkrampften sich, sie waren beide angespannt. Es war für sie beide eine Ausnahmesituation. Aber die Standpauke war gerade wahrscheinlich sehr viel auffälliger als eine einzelne deplatzierte, aber durchaus provokant gemeinte Äußerung. Insbesondere weil Richard sich jetzt auch noch in seinen Händen versteckte...
und Rune in ernsthafte Gefahr brachte von einem Lachanfall überfallen zu werden! Dabei sollte er sich doch lieber für die Giraffen freuen, die hatten diesen Ärger nämlich nicht. Trotzdem ließ die Art wie Richard darüber lamentierte seine Mundwinkel zucken. Rune holte tief Luft und atmete langsam aus während er versuchte sich zusammen zu reißen. Mit immer noch gefalteten Händen versuchte er Richard ernst anzublicken. „Ich habs geschnallt, Richard. Okay? Ich achte besser drauf.“ Aber versprechen konnte er nach wie vor nichts. Zumal es auf dieser Party jetzt einen Schwulen gab der sich unbedingt mit ihm über das Thema austauschen wollte!
Außerdem kuscheln die Giraffen meistens nur.“ Nach diesem Satz musste er sich auf die Unterlippe beißen und ein Kichern zu unterdrücken. Vergeblich, denn es fand trotzdem seinen Weg. Fast hätte er Richard vorgeworfen das es ziemlich interessant war das er gleich an Sex dachte.



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Rune-S235
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still alive

BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 21:33
 
„Ich habs geschnallt, Richard. Okay? Ich achte besser drauf.“, versprach Rune und Richard hob sein Gesicht wieder aus seinen Händen.
Sein Blick ging fast schon wehleidig auf seinen Teller. Eigentlich war ihm wirklich der Appetit vergangen, doch er konnte und wollte partout nicht auch nur ein Tomätchen zurückbringen. Als Rune mit einem Kichern hinzufügte, dass die Giraffen zudem nur kuschelten, ernannte Richard dieses Tier ab sofort als sein Hasstier. Richard seufzte noch einmal und nahm dann seinen Teller und sein Glas in die Hand.
"Wenn du willst, hol dich noch was, ich geh schon mal zu den anderen zurück, du weißt ja, wo wir sind.", meinte Richard und machte sich sogleich auf den Weg durch die Menschenmenge Richtung Fensterfront.
Er war schon fast bei der kleinen Gruppe angekommen, da löste sich auf einmal Dame aus einer der umstehenden Gruppen und stoppte Richard.
"Ah, Mr. Graves, wir sprachen gerade über Sie. Kommen Sie doch zu uns.", meinte die hübsche Dame mittleren Alters, deren Schmuck fast so teuer war wie Richards ganzer Anzug.
Richard lächelte charmant, doch ein leichtes Zucken war an seiner Stirn auszumachen. Er wollte sowas von absolut nicht in diese Weiberrunde kommen und vor allem nicht, wenn er das Thema war. Diese Art von "Unterhaltungen" kannte er nämlich schon. Am schlimmsten waren sie, wenn die Töchter der Damen noch anwesend waren. Dann begann ein Geschachere, dass Richard manchmal richtig schlucken musste und sich dachte, wenn dann würde er ja wohl als aller aller allerletzte Person eine Tochter dieser Harpyien heiraten.
Nun waren diese Gespräche obendrein umso peinlicher. Zum einen, weil er vergeben war, es aber keiner wusste und obendrein an einen Mann, den er obendrein diesen Damen und Herren auf gar keinen Fall vorstellen konnte - zumindest dachte Richard im Moment so über Rune. Er würde wohl noch den Rest des Tages ziemlich negativ über seinen Partner denken und dass es mit diesem kurzen Gespräch nicht gegessen war, war selbstverständlich.
Richard ließ sich trotz seines leichten Widerspruchs und einem bittenden Blick Richtung seiner Kollegen in die Gruppe ziehen. Während die Damen vor lauter Lobhudelei über ihn sich richtig in Rage redeten, stand Richard einfach dabei lächelte verlegen und driftete in Gedanken zunehmend ab. Er hatte gerade völlig andere Probleme und eines davon weckte Richards Trauer vor allen anderen Dingen. Flüchtig warf er einen Blick über die Schulter zu Rune, senkte dann aber wieder den Blick und wandte sich wieder der Gruppe zu, wo er wieder sein charmantes Lächeln aufsetzte. Desto mehr die Damen gestikulierten und sich mittlerweile gegenseitig aufputschten, schweifte Richards Blick zu der jungen Dame neben sich. Eindeutig eine Tochter, allerdings mit dem gleichen unbeeindruckten Gesichtsausdruck wie er im Moment. Sprach ihre Mutter, was wohl nach Richards Vermutung die ältere Dame gleich daneben war, setzte sie ein verhuschtes Lächeln auf, senkte ihren Blick nachdenklich allerdings gleich wieder auf ihr Champagnerglas, als sie wieder unerwähnt blieb.
Als einer der Ehemänner zu dem schnatternden Haufen hinzustieß und damit die Aufmerksamkeit für einen Moment auf den älteren Herr gerichtet wurde, den man versuchte möglichst schnell wieder zu verdrängen, der aber ein Stiernacken war, Richard kannte ihn, und wie er war einfach da blieb und einfach nur über die fast schon beleidigenden Kommentare lachte, in dem Moment nutzte Richard die Gelegenheit, trat einen Schritt zurück und berührte die junge Dame vorsichtig am Arm. Sie schien aus allen Wolken zu fallen und schaute sich dann mit ihren großen, grünen Augen zu Richard um. Dann fiel ihr Blick auf die Frauengruppe, welche sich langsam um den älteren Herr schloss und Richard und sie damit langsam außen vor ließ.
"Margerite, nicht wahr?", fragte er und lächelte verständnisvoll.
"Bevorzugen Sie Dick oder mögen Sie den Namen, den anderen Ihnen geben auch so wenig, wie ich?", entgegnete die junge Dame und strich sich leicht durch die rotblonden Wellen.
"Der Name ist wirklich bescheuert.", meinte Richard und verdrehte leicht die Augen, während er leicht den Kopf schüttelte.
"In Ordnung, ich nenne Sie einfach Richard, wenn Sie mich dafür Mari nennen. Und bitte, wenn es möglich ist, tun sie so, als wäre das da nicht meine Mutter, ich weiß wie schrecklich sie ist."
Richard lachte verlegen und wunderte sich über diese rebellische Tochter. Er hatte sie zwar bereits schon mehrfach bei dieserart Empfängen gesehen, doch hatte bisher noch nie ein Wort mit ihr gewechselt und daher immer gedacht, dass sie eher schüchtern wäre, weil sie nie in die Diskussionen mit einstieg. Da hatte er sich wohl gehörig getäuscht.
"In Ordnung, Mari. Also sind Sie hier genauso gerne wie ich im Moment, nehme ich mal an."
"Ich dachte solche Feiern wären doch genau ihr Ding, immerhin reißt sich hier fast alle um den großen Dick Graves."
"Das war noch nie meine Welt und wird es hoffentlich auch nie sein, aber verraten Sie das nicht dem alten Chomsky, der hat mich nämlich zurzeit wieder auf dem Kicker und da braucht er nicht auch noch zusätzlich wissen, dass ich seiner Nicht anvertraut habe, dass ich mich hier fehl am Platz fühle."
"Nun, Sie können immerhin jederzeit aussteigen, ich bin seit meiner Geburt und wahrscheinlich für alle Ewigkeit an diesen Zirkus gebunden. Hoffentlich muss ich niemals diesen Laden hier übernehmen."
"Etwas frischer Wind täte der Firma allerdings mehr als gut."
"Sie handeln mit Luft, tut mir Leid es so sagen zu müssen, Richard, aber Sie sind im Grunde ein Jongleuer, ein Clown und der Rest hier ist da nicht besser. Würden Sie nicht lieber etwas wirklich Handfestes produzieren?"
"Wenn mir etwas einfallen würde, das sich finanzieren lassen würde, gerne."
"Und was, wenn sie das nötige Geld hätten, was sie wahrscheinlich auch haben?"
"Hm... ich weiß nicht, ich stelle es mir ganz schön vor eine Catering-Kette zu haben.", antwortete und biss keck in sein nächstes Schnittchen.
Zum ersten Mal schlich sich ein Lächeln auf die Lippen der Rotblonden. Richard lächelte ebenfalls, zuckte leicht mit den Schultern, um anzuzeigen, dass er eben simpel dachte, und schob sich dann auch den Rest seines Schnittchens in den Mund.




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Flower Power Cyborg

BeitragThema - Re: Survey & Chomsky AG   Fr 16 Feb 2018 - 23:02
 
Plötzlich begriff Rune wie ernst diese Situation war und das sie sich nicht mit einem kleinen Witz kitten ließ. Der Cyborg seufzte traurig, er wusste schon weshalb er sich vorher erkundigt hatte wie Richard reagieren würde wenn er es nicht schaffte sich anzupassen. Er hatte angekündigt das er sauer sein würde wenn er sich total daneben benahm. Aber hatte er das wirklich? Gerade bei den hier Anwesenden war es doch wichtig das offen über das Thema gesprochen wurde. Wenn sich Leute mit Ansehen offen bekannten machten sie das Leben vieler anderer die tagtäglich Diskriminierung ausgesetzt waren viel einfacher. Natürlich konnte er das nach so kurzer Zeit nicht von Richard erwarten, aber das er das ganze Thema mit einem gespielten Kopfnicken über sich ergehen lassen musste...
Fassungslos, verwirrt und besorgt sah er Richard hinterher der ankündigte wieder zur Gruppe zu gehen und ihn hier stehen ließ. Alleine im Haifischbecken und mit einem beklommenen Gefühl in der Brust. Vermutlich war es tatsächlich das Beste wenn er das Weite suchte. Vielleicht konnte Lucky noch etwas auftreiben das seine Laune besserte und er konnte später wieder mit Richard reden wenn er sich nicht mehr von seinem Ruf fesseln ließ. Den Abend würde das zwar garantiert nicht mehr retten, aber zumindest erträglicher machen. Richard schien ja ohnehin nicht mehr allzu viel Wert auf seine Gesellschaft zu legen, dachte Rune bitter. Aber würde zumindest Bescheid sagen.
Er versuchte ihn in der Menge ausfindig zu machen, doch als er ihn erblickte blieb ihm für einen Moment das Herz stehen. Sein Liebster hatte ihn nicht nur stehen lassen, er ließ sich auch noch von einem Rudel Weibchen umzirzen. In leichter Panik riss der Cyborg die Augen auf. Gaaanz ruhig Rune, er redet nur mit ihnen. Er wird jetzt nicht nach einen Ersatz für dich Ausschau halten. Nicht wegen einem Patzer. So war Richard  nicht. Zumindest war sein Lächeln dabei nicht ehrlich.
Trotzdem wollte er sich diesen Anblick definitiv nicht länger antun, sollte Richard doch alleine seinen vorgespielten Spaß haben. Nur ein einziges Mal verschwendete er einen Blick an seinen zurück gelassenen Geliebten. Alles in Rune zog sich zu zusammen als er seine Augen sofort wieder abwendete.
Eine ganze Weile stand Rune noch da und beobachtete mit schweren Mundwinkeln das Geschehen. Ja, er wurde hier definitiv nicht mehr gebraucht!
Da verschwand er lieber von der Bildfläche und suchte seinen rothaarigen...Kumpanen auf. (Alleine Lucky zu finden würde ihn bestimmt die halbe Nacht beschäftigt halten.) Dann würde ihn schon etwas Dämliches einfallen mit dem er sich ablenken konnte, ein gewisses „Flieger-Ass“ war schon lange nicht mehr von ihnen schikaniert worden.
Doch diese Pläne waren vergessen als Rune Zeuge wurde wie Richard sich nicht nur mit einem (wahrscheinlich) hübschen Weib von der Gruppe distanzierte. Nein, er suchte auch noch den direkten Kontakt zu ihr. Es war nur eine leichte Berührung am Arm, aber für Rune war es ein Schlag in die Magengegend der ein schmerzhaftes Ziehen zur Folge hatte. Sein Atem rasselte alarmiert. Nein, nein, nein Richard würde ihn nicht einfach ersetzen, rief er sich immer wieder in Erinnerung und bemerkte zornig wie seine Augen feucht wurden. Nein, auch dafür war jetzt bestimmt nicht der richtige Zeitpunkt!
Frauen die Richard anschmachteten weckten Wut in ihm, aber ihn jetzt auch noch so entspannt mit der Hexe plauschen zu sehen war ein ganz anderes Gefühl. Er fühlte sich wie ein entwurzelte Pflanze, an deren Anblick man sich ein paar Tage ergötzt und dann auf den Kompost geschmissen hatte. Der finale Schlag kam als er bemerkte das Richards Lächeln nicht mehr gespielt war. Das war ein echtes Lächeln mit der das Weibwild ansah. Bestimmt dachte er schon überhaupt nicht mehr an ihn... Faensdritt, das Bild würde ihn noch eine ganze Weile verfolgen. Hoffentlich...nein den Gedanken führte er jetzt lieber nicht zu Ende, denn er merkte deutlich wie sein Atem zu zittern anfing.
Zielstrebig marschierte Rune auf Richard zu. Doch seine Schritte wurden immer zaghafter, sein Blick verlor allmählich jede Entschlossenheit und als er ihn erreichte hatten seine Augen sich auf den Boden gesenkt. Sein bionischer Finger tippte kurz gegen Richards Schulter, seinen Blick hatte er dabei auf die Schuhe irgendeines anderen Gastes gerichtet. „Hey.“ , murmelte er. „Ich verzieh mich.“ Nur einen ganz kurzen Moment hob er den Blick zu der Schnepfe. Er hätte sie jetzt zu gerne heraus gefordert. Ihr klar gemacht das sie bloß sich versuchen sollte sich seinem Partner zu nähern. Aber von dem war die Initiative schließlich ausgegangen. Diese Erinnerung brachte ihn wieder dazu den Boden zu betrachten. „Mir geht’s nicht gut...“ Es war nicht einmal eine Ausrede, es ging ihm wirklich verdammt mies. Er musste erst einmal Zeit haben um in sich horchen um herauszufinden ob die Wut oder Trauer dominierte.



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