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 Richards Penthouse

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Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 4 Nov 2017 - 0:35

Den gesamten ersten Kuss lang hatte Rune gegrinst und erst als Dick ihm einen zweiten, leidenschaftlicheren Kuss schenkte, legte er dieses breite Lächeln ab und gab sich ganz dem Gefühl hin. Dick spürte wie Rune zuerst seine Oberarme umfasste, dann wanderten seine Hände jedoch weiter über seine Schultern, seinen Hals hinunter, über das Schlüsselbein und seinen Oberkörper zu seinem Rücken schließlich, so dass sie sich jetzt beide innig umarmten und aneinander pressten.
Wie angestrengt sein Atem war und wie warm sein ganzer Körper, merkte Dick erst, als Rune sich kurz von seinen Lippen löste, um ihm tief in die Augen zu schauen und ein glückliches Seufzen von sich zu geben, das Dick aus tiefstem Herzen sprach. Jetzt musste er breit lächeln. Rune raunte ihm zu, dass ihm jetzt nichts mehr leid tun musste und dass jetzt alles gut werden würde. Glücklich lächelnd schloss Dick die Augen und zwei Tränen rannen über seine erröteten Wangen.
Seine rechte Hand kam von Runes Nacken wieder nach vorne zu seinem Kieferknochen, wo sie liegen blieb. Dick öffnete seine Augen wieder und sein Lächeln verschwand langsam, jedoch nur um Platz zu machen für einen sehnsüchtigen, erregten Gesichtsausdruck, dem deutlich anzusehen war, was gleich folgen würde. Rune schien es da nicht anders zu gehen, denn auch er schien nach mehr zu verlangen.
Dick musste nichts sagen. Alles, was er Rune sagen wollte wäre nur ein schwacher Abklatsch von dem, was er vermitteln wollte. Er wollte Rune in seinen Bann ziehen, seine Leidenschaft wecken, wie er seine weckte, er wollte all die Gefühle, die in ihm waren Rune spüren lassen. Er wollte ihm seine Liebe beweisen, seine Hingabe.
Es folgte ein weiterer leidenschaftlicher Kuss und dieses Mal würden sie sich nicht so schnell voneinander lösen, da war Dick sich sicher. Sein Mund fiel über Runes Lippen her wie ein Raubtier und seine Hand in Runes Rücken zog den Cyborg mit angenehmer Kraft dicht an sich ran. Durch sein dünnes Hemd und Runes Shirt konnte er seine Wärme spüren und sogar seinen starken Herzschlag fühlen. Sein Herz hämmerte nicht geringer in seiner Brust.
Während er einen leidenschaftlichen Kuss an den nächsten reihte, drängte er sich weiter gegen Rune bis dieser mit dem Rücken an der Fensterscheibe lehnte und Dick seine linke Hand neben Runes Kopf auf der Scheibe platzieren konnte, während sein Körper sich enger an ihn drängte. Seine rechte Hand strich derweil an Runes Wange hinab, seinen Hals hinunter und über sein Schlüsselbein bis zu seiner rechten Brust, wo sie kurz liegen blieb.
Dick spürte deutlich, wie sein Körper seine Funktionen hoch fuhr und alle Kräfte begann zu mobilisieren. In jeden der Küsse legte er so viel Leidenschaft und tiefste Zuneigung, wie er nur konnte. Ab und zu entrann ihm ein leises, erregtes Grummeln, besonders als er anfing Runes Mund mit seiner Zunge zu erobern. Rune schon einfach so zu küssen ließ Dick schwach werden, doch desto leidenschaftlicher die Küsse wurden, desto erregter wurde er.
Spätestens, als seine feuchten Lippen sich von Runes trennten und küssend an seinem Hals hinunter wanderten, war ihm klar, dass es dabei nicht bleiben würde. Nicht, wenn es nach ihm ging. Er wollte alles von Rune und alles mit ihm teilen. Schwer atmend hob Dick seine Lippen von Runes stählernem Hals und mit einem verführerisch erotischen Blick in den Augen tauchte sein Gesicht wieder vor dem von Rune auf.
"Lass uns ins Schlafzimmer gehen.", hauchte er fast stimmlos auf Runes Lippen und war kurz davor sie schon wieder zu küssen.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 4 Nov 2017 - 2:41

Es war ein erhabenes Gefühl für Rune endlich auch körperlich zu Richard gefunden zu haben. Es gab ihm die Bestätigung, die er nach dieser Nacht gebraucht hatte. Worte waren schon so viele geflossen, die sanfte Berührung ihrer Lippen und Körper ließen das Gesagte jetzt greifbar werden. Am Anfang war es noch ein vorsichtiges Erforschen und zartes Ausprobieren während Runes Hände verspielt über den Rücken des größeren Mannes glitten.
Mit der Zeit wurden die Berührungen jedoch immer fordernder. Ein Wunder war das nicht, denn diese Zärtlichkeiten waren längst überfällig. Besonders von Runes Seite aus und seine Hände trauten sich Stück für Stück weiter an Richards Rücken hinunter. Er wollte ihm so nahe sein wie möglich und diese Verbindung am liebsten nie wieder trennen. Die Küsse wurden immer feuriger und Rune ließ sich zunehmend von diesem Feuer anheizen, während er das Gefühl hatte in Richards Armen zu schmelzen. Es war eine sehr angenehme Hitze, mit nichts vergleichbar was er kannte.
Dafür das Richard gestern Abend noch behauptet hatte nur auf Frauen zu stehen ging er nun aber ganz schön ran, fand Rune als die Scheibe hinter ihm unter der Hand erzitterte. Es störte ihn nicht, ganz im Gegenteil. Es gab ihm das Gefühl etwas Besonderes zu sein. Das die Küsse sich harmonisch anfühlten bestätigte ihm nur ein weiteres Mal wie gut sie zusammen funktionierten. Ihnen stand eine wundervolle Zukunft bevor, da war Rune sich absolut sicher.
Als Richard von seinen Lippen abließ, sah er ihm mit einem Blick hinterher, der nach mehr schmachtete. Mehr erhielt er auch direkt, auch wenn er die Küsse an seinem Hals nicht spüren konnte. Doch alleine von dem Gedanken daran fing sein Innerstes an zu Glühen. Das hier war kein Frühlingserwachen mehr, das war die reinste Sommerhitze!
Als er das liebestolle Funkeln in Richards Augen sah das seine eigenen Knie weich werden ließ wurde ihm klar was sein hellhaariger Geliebter wollte. Eine leichte Panik machte sich in seiner Brust breit, war er denn schon bereit dazu? Nach der gehauchten Bestätigung wünschte er sich auf alle Fälle bereit zu sein.
So gerne Rune sich ihm hingeben wollte stand aber erstmal noch ein peinliches Geständnis an. Auch wenn eine gewisse Körperregion deutlich machte, dass er nicht mehr warten wollte. Der Schwarzhaarige ließ seine Hände wieder nach vorne wandern, wo sie ein bisschen unbeholfen an Richards Hemdkragen herumspielten. Er brannte darauf seinen Körper endlich in aller Ruhe in Augenschein zu nehmen. Es gab, aber noch etwas das Richard vorher wissen musste. „Ich...“ Sein Gesicht hatte wieder das knallige Rot einer Mohnblume angenommen und während er seine eigene Begierde zurückhielt malträtierte er seine Unterlippe mit seinen Zähnen. „Ich hab noch noch nie... so richtig...“ Seine Fingerspitzen strichen über Richards Hals und den Bereich seiner Brust, der nicht von seinem Hemd bedeckt war als Zeichen dafür wie sehr er ihn trotzdem begehrte. Aber abgesehen von seiner mangelnden Erfahrung gab es noch eine andere Sache die ihm auf der Seele lastete.


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Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 4 Nov 2017 - 13:22

Als Dick seine Lippen von Rune löste, konnte er deutlich in dessen Augen sehen, dass er mehr wollte. Dick ging es dabei nicht anders. Jedes Wort seiner Aufforderung an Rune kostete ihn Überwindung. Er war dem Gesicht seines geliebten Rune so nahe und die Küsse eben und jede einzelne Berührung ihrer beiden Körper hatte es deutlich offen gelegt: Sie wollten einander so nahe sein wie möglich und am liebsten eins werden. Für Dick führte kein Weg darum, dass sie mit ihren Körpern die Einigkeit zelebrierten, welche sie im Geiste und Herzen schon längst waren.
Was sein Verstand erst jetzt so langsam beschloss, hatten sein Körper und Herz schon längst abgemacht und wie er so nah an Rune gedrängt stand, spürte er deutlich, dass es Rune nicht anders ging. Er wollte ihn, jede Faser, jedes Stück Haut und jedes Haar. Schluss mit leeren Worthülsen, Schluss mit Schüchternheit, Angst und Zweifel. Ihr beider Wille stand fest und Dick war sich dessen so sicher, dass er etwas überrascht den Kopf zurück nahm, als Rune knallrot anlief und vor sich hin stammelte, dass er noch nie so richtig...
Dicks Augen wurden groß und er schaute Rune wie verzaubert an. Oh mein Gott, er... er ist noch Jungfrau!, schoss es Dick durch den Kopf und sein Gesicht fing an die ähnliche Farbe wie Runes Gesicht anzunehmen. Ein göttlich himmlisches Gefühl begann sich in Dicks Herzen auszubreiten, ein Gefühl von aufrichtiger Bewunderung, größter Wertschätzung und tiefster Liebe.
Vorsichtig nahm Dick seine Hände und legte sie knapp unter Runes Kieferknochen auf die Stelle, wo sein Hals unter dem Stahl verschwand. Ein wunderschönes, liebevolles Lächeln zeichnete sich auf Dicks Lippen und er legte seine Stirn an Runes Stirn, dass sich ihre Nasenspitzen sanft berührten. Voller Liebe lag Dicks Blick auf Runes rehbraunem und bionischem Auge. Das Gefühl ihn küssen zu wollen hatte eben noch einen wesentlichen Teil Lust zum Grund gehabt, doch nun wollte er Rune nicht mehr mit dieser beinahe schon animalisch wilden Lust küssen.
Das was er da in seinen Händen hielt war wertvoller als alles Geld, das Dick jemals in seinem Leben verdienen könnte, und schöner als die gebündelte Schönheit der gesamten Welt. Und es gehört ganz ihm. Aus freiem Willen und aus vollster Überzeugung. Er wollte dieses warme Licht für immer in seinem Leben haben, es beschützen und ihm alles widmen. Das war Liebe. Aufrichtige, wahre Liebe.
"Das ist egal.", hauchte Dick seinem Geliebten mit gedämpfter Stimme zu, schüttelte leicht den Kopf und legte dann seine Lippen für ein paar Sekunden äußerst zärtlich auf die von Rune, bevor er sich wieder ein kleines Stückchen von ihm löste und ihn wieder liebevoll anlächelte, "Du bist auch mein erster Mann."
Dabei strichen seine Finger sanft an Runes Hals hinab und nach hinten zu seinem Nacken, wo sie nach oben wanderten bis sich seine Finger in Runes schwarze Locken hinter seinen Ohren vergruben.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 4 Nov 2017 - 15:25

Jetzt wurde es ernst und Rune hatte das was nun folgen würde zu lange herbei gesehnt, um jetzt noch einen Rückzieher zu machen. Trotzdem war er nervös. Höllisch nervös. In seinen Vorstellungen war es immer ganz einfach gewesen sich Richard hinzugeben. Aber nun schaltete sich aber seine Unsicherheit dazu. Doch nach seinem Geständnis fand er nichts als Akzeptanz in Richards Augen. Akzeptanz und dieselbe Hingabe die er selbst verspürte.
Für einen Moment senkte sich Runes Blick auf die Hand, die ihn dort streichelte an dem die Grenzen, zwischen dem was er empfinden konnte und was nicht verschwammen. Nur ganz leicht drehte der den Kopf, um die Fingerspitzen dankbar zu küssen.
Er vertraute Richard, er war der Richtige für diesen besonderen Moment. Das wusste Rune. Er war bereit ihm überall hin zu folgen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. In der Vergangenheit hatte das vor allem lebensbedrohliche Missionen beinhaltet. Heute würde er ihm in sein Bett folgen.
Seine bebenden Finger brannten darauf ihm endlich sein Hemd von den Schultern zu reißen, um völlig in dieser Verbindung aufzugehen. Aber er hatte auch Bedenken wegen dem was sein Geliebter vorfinden würde. Wusste Richard, wie viel seines Körpers eigentlich aus Stahl bestand? Würde es ein Schock für ihn sein? Er erwartete keine Ablehnung, dafür war der Blick mit dem seine hellblauen Augen ihn nun ansahen zu ehrlich. Doch eine Rest Angst war trotzdem da. Rune hatte seinen Körper immer als unnatürlich empfunden, besonders die Stelle an der der Stahl die Haut seiner Brust überdeckte. Aber wenn er sich jetzt genierte würde er etwas ganz wunderbares verpassen und er glaubte nicht das er sich das verzeihen konnte. Er würde diesen Part einfach nur gerne auslassen.
Selig lächelte Rune in den Kuss hinein, als Richard ihm bestätigte das seine Unerfahrenheit kein Hindernis war. Dieser Ausdruck des puren Glücks galt nicht dem was er vor und nach der sanften Liebkosung sagte. Sondern wegen dem was diese Geste und die Worte eigentlich bedeuteten. Natürlich war ihm bereits bewusst gewesen das Richard noch nie einem Mann so nahe gewesen war. Für Rune drückte er mit dieser Aussage aber etwas ganz anderes aus. Wir werden gemeinsam schon den richtigen Weg finden. Du musst nichts beweisen. Im Prinzip wollte Richard das gleiche wie er auch, ihm nahe sein. Es war so simpel und beinhaltete doch so viel.
Als Richards Finger in den Bereich zurückkehrten in dem Rune sie wieder fühlen konnte löste das seine innere Blockade. Er lächelte befreit und ein begeistertes Funkeln ließ sein normales Auge im gleichen Licht erstrahlen wie das künstliche. Seine rechte Hand hatte Richard nun an der Schulter gepackt, um ihn mit sanfter Bestimmtheit vom Fenster wegzudrängen während seine linke Hand auf seinem Rücken ihren Griff verstärkte, um ihn festzuhalten. Es störte Rune nicht einmal, wenn er ihn jetzt aus versehen gegen einen Stuhl dirigierte weil er seine Augen nicht für einen Moment von ihm ablassen wollte, auch das würde ihre Lust nicht bremsen. Schließlich schloss er die Augen und mit einem sinnlichen Kuss gab er Richard das Signal, das er sich nun sicher genug fühlte um den nächsten Schritt anzugehen.


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Nemesis
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 4 Nov 2017 - 21:31

Dick konnte kaum glauben, dass er sich noch glücklicher fühlen konnte, als er es jetzt schon tat. Doch als Rune ihn völlig befreit anlächelte, während Dicks Finger durch seine dicken, schwarzen Locken fuhren, hätte er vor lauter Glück weinen können. Er glaubte sich unsterblich zu fühlen. So mussten sich diese Erleuchteten in den indischen Ashrams fühlen, dachte er leicht belustigt. Sein liebevolles, zufriedenes Lächeln wurde erst schwächer, als Rune plötzlich die Initiative ergriff und ihn von der Fensterwand weg drängte.
Dabei unterließ er es nicht Dick auch weiterhin mit einer Hand in seinem Rücken an seinen Körper zu drücken. Dick ließ sich von Rune zurück drängen bis er mit seinem Hintern an den Esszimmertisch stieß. Er hatte seine Hände wieder abwärts wandern lassen und nun griffen seine Finger in den Stoff von Runes Shirt über seinen Schulterblättern. Dick würde ihm dieses Ding gleich mit den Zähnen vom Körper reißen. Das würde bestimmt nicht nur ihm gefallen, dachte er sich und sein liebevolles Lächeln wurde ein klein wenig verschmitzt.
Dieses etwas freche Grinsen verschwand jedoch kaum eine Sekunde später wieder, als Rune dieses Mal ihm einen leidenschaftlichen Kuss aufdrückte. Während Dick sich Runes sinnlichem Kuss hingab, konnte er nicht umhin wieder in seine Lust abzurutschen. Wie hätte er auch nicht geil werden sollen, so wie Rune ihn gegen den Tisch und seinen Körper drückte, seine Hände tief an seinem Rücken kaum ein paar Zentimeter über seinem Hintern lagen, während Dick deutlich seine männliche Lust selbst durch ihre beiden Hosen spüren konnte?
Ein paar Sekunden lang genoss er noch den leidenschaftlichen Kuss mit Rune und wie seine Wärme und sein Körper mit seinem kollidierten. Doch wenn sie hier noch länger bleiben würden, würde Dick Rune hier und jetzt auf dem Esszimmertisch vernaschen und er wollte seinen Geliebten definitiv nicht auf einem Esszimmertisch lieben. Er wollte ihn dort lieben, wo er ihm zum ersten Mal auch seine Liebe gestanden hatte, wo sie es zum ersten Mal gewagt hatten ihre sinnlichen Berührungen zu genießen.
Dick nutzte seine Rune überlegene Körperkraft und drängte den Cyborg einen Schritt zurück, nur um von der Tischkante weg zu kommen. Dann löste er sich von Rune, warf ihm einen kurzen bedeutungsvollen Blick zu, packte ihn dann an seinem bionischen Arm und zog ihn schnellen Schrittes hinter sich her durch das Esszimmer, Hauptzimmer und Unterhaltungszimmer, den kurzen Gang entlang ins Schlafzimmer. Im Vorbeigehen drückte er einen Knopf auf einem Bedienfeld an der Wand und als sie das Schlafzimmer erreicht hatten, begann leise Musik zu spielen. Er hatte das nicht unbedingt gemacht, damit die Nachbarn unter ihm nichts von dem folgenden Gestöhne mitbekommen sollten, dafür war die Schalldämmung gut genug. Er hatte es gemacht, weil er der Meinung war damit eine etwas enspanntere Atmosphäre schaffen zu können. Eine Atmosphäre, in welcher Rune und er sich fallen lassen konnten. Ein weiterer Grund ins Schlafzimmer zu gehen.
Dort angekommen blieb Dick neben dem Bett stehen, drehte sich wieder zu Rune herum, legte seine Hände wieder an die Stelle an seinem Hals, wo seine Stahlummantelung begann und begann ihn wieder erst zärtlicher, dann leidenschaftlicher zu küssen. Mit jedem Kuss, der dem ersten folgte, rutschten seine Hände tiefer an Runes Oberkörper bis er seinen Bauch erreicht hatte. In dem Moment löste er sich ein paar wenige Zentimeter von ihm, sein Gesicht immer noch sehr nah an dem von Rune, packte sein Shirt und drehte ihn zum Bett, um ihn gleich darauf auf die Matratze zu drängen.
Auf allen Vieren kniete Dick nun über ihm und setzte die leidenschaftlichen Küsse fort, während seine Hände die wenigen Zentimeter bis zum Saum von Runes Shirt hinunter rutschten, um kurz darauf die Finger über Runes Haut darunter streicheln zu lassen. Während Dicks Finger unter Runes Shirt seitlich an seinem Oberkörper hinauf strich, lösten sich seine Lippen langsam von Rune und wanderten langsam an Runes Hals abwärts bis zu seinem Schlüsselbein, eine Spur von Küssen bildend.
Dicks Atem ging angestrengt, seine Erregung war ihm schon allein an seinem Atem anzuhören. Seine Erregung spüren konnte im Moment erst einmal nur Dick selbst, doch das würde sich gleich ändern, da war er sich sicher. Sein primäres Ziel war es erst einmal Rune verrückt zu machen. Er wollte einen erregt verzerrten Gesichtausdruck von ihm sehen und ihn schwer atmen und stöhnen hören, während sein Körper beginnen würde vor Lust zu zittern.
Als Dicks Küsse Runes Schlüsselbein passiert hatten und beim Shirtkragen stoppen mussten, ließ er sich nicht länger von diesem lästigen Stück Stoff von irgendetwas abhalten. Seine Finger griffen in den Stoff, er richtete seinen Oberkörper auf und zog Rune das Shirt kurzerhand über den Kopf, um endlich weiter seinen Körper mit Küssen bedecken zu können.
Wie er plötzlich den entblößten Oberkörper des Cyborgs unter sich erblickte, wurde ihm erst bewusst, was diese Bezeichnung für Rune bedeutete. Dick hielt inne in seinem Vorhaben und seine Augen glitten von Runes flachen Baum hinauf zu seiner Brust, wo seine Haut unter dunklem Stahl begann zu verschwinden. Erst musterte er mit leicht interessiertem Gesichtsausdruck den Übergang von Mensch zu Maschine, dann fuhren seine Augen die Rillen im Stahl nach, von der Brust hinauf zur Schulter und von dort den Arm hinab und wieder zurück.
Dann hielt Dick auch darin inne und hob seinen Blick zu Runes Gesicht, während seine Finger begannen an der Kante des Stahls vorsichtig über Runes Haut zu streichen.
"Wie fühlt sich das an?", fragte er vorsichtig mit gedämpfter Stimme und behielt seinen sanften Blick auf Runes Gesicht.
Er wollte die Reaktion in seinem Gesicht auf diese Berührungen sehen. Tatsächlich hegte er aufrichtiges Interesse dafür, weil er faszinierend fand, futuristisch, utopisch, andererseits aber auch weil er wissen wollte, wie Rune sich dabei fühlte und reagierte. Sollte es schmerzen oder sich unangenehm anfühlen, müsste er das wissen. Er würde noch so viel in Erfahrung bringen müssen, bevor er wirklich behaupten konnte Rune zu kennen, doch erst einmal ging es darum Runes Körper in all seiner Eigenart kennen zu lernen und zu erforschen.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 0:09

Recht schnell übernahm Richard wieder die Führung und Rune machte keine Anstalten etwas daran zu ändern. Das hier war kein Kampf um Dominanz, es war eher ein Tanz. Wie zwei Flüsse, die in einander flossen ohne den anderen zu verdrängen. Sie hatten beide das gleiche Ziel; diese Berührung ihrer Seelen so weit zu intensivieren das sie sich wieder vollständig anfühlten. Rune wollte diese Vereinigung, er wollte sie so sehr. Sein Körper verlangte fast so sehr danach, wie sein Geist es tat. Nur das sein Körper eindeutigere Mittel hatte um das zu zeigen.
Er musste wieder grinsen, als Richard ihn in Schlafzimmer zog und ein ekstatisches Gefühl der Vorfreude machte sich in ihm breit. Nun merkte er deutlich wie sehr Richard ihn begehrte, genauso wie Rune ihn begehrte seit dem er das erste Mal einen heimlichen Blick auf seinen Oberkörper geworfen hatte.
Er bekam kaum etwas von den sanften, musikalischen Klängen im Hintergrund mit denn sie schienen hinter seinem eigenen Herzklopfen, das wild in seinen Ohren rauschte unterzugehen. Während er sich erneut der immer stürmischer werdenden Zusammenkunft ihrer Lippen hingab versuchten seine Hände ihren Weg auf Richards Rücken fortzusetzen. Forschend betastete er seine Muskeln und seine Fingerspitzen sanken dabei immer tiefer. Aber auch dieses Mal kam er nicht an seinem Ziel an weil Richard ihn zuvor packte und zum Bett drängte.
Bereitwillig ließ Rune sich auf das Laken fallen. Lechzend nach seinem Körper sah er den Mann über sich an. Er brachte seinen Kopf schon so lange durcheinander, jetzt konnte er sich endlich revanchieren, indem er sein Bett durcheinander brachte.
Doch als Richard Runes Oberkörper entblößte kam mit einem Mal die alte Angst wieder und ihm überkam für einen kurzen Moment das Bedürfnis wegzuschauen. Am liebsten wollte er gar nicht erst Zeuge von Richards Reaktion werden. 'Bitte sieh mich nicht an wie einen Freak! ,schoss es in seinen Kopf. Er würde ihn lieben, egal was er von seinem entstellten Körper hielt. Das wusste Rune. Aber wollte das Richard ihn weiterhin begehrte und zwar auch seinen Körper.
Zumindest musterten die hellblauen Augen nicht zuerst den Stahl und ein leises, erleichtertes Stöhnen entwich Runes Kehle. Trotzdem bemerkte er das Richard seine Modifikation doch recht schnell in Augenschein nahm. Verübeln konnte es ihm nicht, es war eine ungewöhnliche Komponente seines Körpers und Rune wünschte sich mehr denn je einen normalen Körper. Aber da war keine Abscheu in Richards Augen, nur eine gewisse Faszination. Trotzdem war Rune froh, als sich die blauen Aquamarine wieder seinem Gesicht zu wandten. Er spürte die zarte Fingerspitze, die den Bereich kurz bevor die dünne Stahlschicht jede Empfindung unmöglich machte über seine Haut strich. Doch in diesem Bereich nahm er alles so intensiv wahr wie am Rest seines erhitzten Körpers.
Wie es sich anfühlte, fragte Richard. Ab diesen Zeitpunkt war jede seiner Berührungen eine Erlösung, die seine Sehnsucht linderte. Wie erhaben diese Gefühl war, zeigte sich deutlich an der Gänsehaut die seinen Körper überfiel.
Wie Regen an einem Sommertag...“ ,raunte er mit zittriger Stimme. Aber das hatte nichts mit seinen Prothesen zu tun, er wollte das Richard auch die anderen Stellen seines Körpers erforschte.
Deswegen legte er die Hände an Richards Wangen, um sicher zu Stellen das sein Blick weiterhin auf sein Gesicht gerichtet war und seinen Worten Nachdruck zu verleihen. „Sieh bitte mich an und nicht das da.“ Seine Worte klangen fast flehend, als er zu seinem rechten Arm nickte. Er wollte das hier genießen und sich nicht von seinen Selbstzweifeln übermannen lassen. Er wollte das Richard die Teile von seinem Körper liebte, die noch intakt waren.
Der eindringliche Gesichtsausdruck schmolz jedoch schnell, als er sanft über Richards Wangenknochen strich und sich in ihrer perfekten Form verlor. Zurück blieb nur noch gebannte Bewunderung.
Mit diesem Ausdruck ließ Rune seine Hände zu Richards Kragen hinuntergleiten, um sich an den Knöpfen seines Hemdes zu schaffen zu machen. Stück für Stück entblößte er mehr seiner Haut. Mit jedem Knopf nahm Runes Herzklopfen zu und seine Unterlippe verschwand schon wieder zwischen seinen Zähnen. Dieses Mal nicht wie so oft aus Unsicherheit, sondern vor Aufregung darauf endlich Richards glühenden Körper an seinem zu spüren.


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Nemesis
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 0:51

„Wie Regen an einem Sommertag...“, antwortete Rune mit raunender Stimme und Dick musste wieder liebevoll lächeln, als er das hörte.
Er liebte diesen verdammten Cyborg. Vor allem seine poetische Ader, aber auch den Teil von ihm, den er offensichtlich überhaupt nicht mochte. Das verriet die Art und Weise wie er Dick davon überzeugen wollte seinen Modifikationen keine weitere Beachtung zu schenken. Dicks Lächeln verschwand und sein Gesicht bekam einen etwas traurigen Ausdruck, während sein Blick sich auf Runes Hals senkte. Rune legte seine Hände auf Dicks Wangen und sofort hob er wieder seinen Blick, der nun wieder gelassener wirkte. Er lächelte auch wieder.
"Rune, ich... weiß du magst diese Seite von dir nicht...", begann Dick mit gesenkter Stimme zu sprechen, "...aber ich liebe jede Seite von dir."
Damit senkte Dick seinen Kopf auf Runes stählerne Schulter, auch wenn seine Hände ihn offensichtlich daran hindern wollten, und drückte drei Küsse auf die Verbindungsstelle. Dann hob er seinen Kopf wieder und ließ sich langsam auf Runes Oberschenkel sinken, sodass er auf ihm sitzen konnte, während die Finger seiner linken Hand über Runes bionischen Arm und die seiner rechten Hand über Runes normalen Arm streichen konnten. Von der Brust, über die Schultern, die Arme hinunter bis zu den Fingern und wieder zurück.
Als seine Hände zu Runes Brust zurück gekehrt waren, begannen sie an seinem Oberkörper hinunter zu wandern, während Dick mit den Augen die Bewegungen seiner Finger verfolgte. So begann er Runes Körper sowohl tastend, als auch sehend zu erforschen. Rune schien das Gleiche mit ihm machen zu wollen, denn er begann damit Stück für Stück sein Hemd auf zu knöpfen. Dick beugte sich etwas vor, um es Rune zu erleichtern und ließ seine Finger dabei keine Sekunde aus den Augen. Es hatte etwas anregendes Runes Fingern dabei zu zu schauen, wie sie einen Knopf nach dem anderen lösten und er musste dabei etwas verschmitzt lächeln.
Doch als der letzte Knopf offen war, verschwand sein Lächeln wie zuvor, um einem wilden, erregten Gesichtsausdruck Platz zu machen. Das Hemd war schnell ausgezogen und auf den Boden geworfen. Ohne fühlte Dick sich etwas nackt - dabei war es nur das Hemd gewesen - und eine leichte Gänsehaut begann sich auf seinen Armen und Schultern zu bilden. Er schien einen Moment lang auf etwas zu warten. Ein Moment, in dem er einfach nur begierig zu Rune hinunter schaute und schwer atmete.
Dann schien es, als sei eine Art Startschuss gefallen und Dick begann sich ohne Rückhalt über Runes Oberkörper her zu machen. Er bedeckte seine Brust, seine Schultern, seine Oberarme und seinen Hals mit Küssen, machte dort allerdings nicht Halt, sondern küsste auch weiter nach oben, während seine Finger gierig über Runes schlanken Körper streichelten. Das Tempo hatte sich merklich geändert und als Dicks Lippen Runes Wangen erreichten, war er voll in Fahrt.
Seine Hände glitten an Runes Seite weiter nach unten bis zum Hosenbund seiner Jeans, der hielt sie allerdings nicht auf. Desto höher Dick mit seinen Küssen gewandert war, desto mehr hatte sich sein Oberkörper dem von Rune angenähert und als er nun Runes Ohr erreichte und leicht anfing daran zu knabbern, kam er endgültig auf Rune zum Liegen. Die großflächige Berührung ihrer beiden Oberkörper trieb Dicks Lust noch ein wenig höher und für eine Sekunde lief ihm ein warmer Schauer über den Rücken.
"Ich will alles von dir.", raunte Dick seinem Geliebten mit verführerischer Stimme ins Ohr und seine Hände rutschten hinten in seine Hose und kamen auf seinem Hintern zum Liegen, "Ob Stahl oder Haut und Fleisch, ich will alles von dir spüren."
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 3:04

Rune seufzte ein weiteres Mal beglückt. Auf dem Weg aus seiner Kehle wurde das Seufzen zu einem gedämpften Stöhnen. Er glaubte Richard das er diese Worte nicht nur sagte, damit er sich besser fühlte. Er akzeptierte ihn wirklich so, wie er war, mit all seinen metallischen Kanten. Ein bisschen wünschte Rune sich das er, das auch könnte. Vorerst reichte es ihm, aber das Richard das tat, sodass er sich nun vollständig und ohne Zweifel auf das Wesentliche konzentrieren konnte.
Während seine liebevollen, aber doch fordernden Berührungen über seinen Körper wanderten, fiel das Rune nicht schwer. Richards Fingerspitzen schienen überall, wo sie entlang strichen eine warme Spur zu hinterlassen die nach und nach seinen Körper in Brand setzte. Er wollte das Richard jetzt endlich das verdammte Hemd auszog, damit es nicht mehr im Weg sein konnte!
Als es dann aber endlich so weit war, war Rune für einen Moment unfähig sich zu bewegen. Beschienen vom Licht der Morgensonne konnte er endlich seinen Geliebten in voller Pracht sehen. Naja...fast.
Als hätte er gerade eine Epiphanie gehabt wanderte sein Blick über die makellose Haut und die drahtigen Muskeln. Währenddessen spielte Runes Zunge mit seinen Lippen und erzählte von seinem Verlangen nach diesem wunderschönen Körper. „Shit, siehst du gut aus!“ ,hauchte er ohne es wirklich kontrollieren zu können. Keine Metaphern, keine großen Worte, einfach nur die nackte Wahrheit. Zu mehr war Rune gerade nicht fähig.
Gerade als er seine bebenden Hände erheben wollte, um die Distanz zu beenden übersäte Richard ihn schon wieder mit Küssen. Es war, als hätte eine wortlose Absprache stattgefunden darüber das der Abstand nun nicht mehr tragbar war. Er zerfloss unter den streichelnden Berührungen und stöhnte erregt wenn er die Küsse spürte. Endlich konnten seine schwitzigen Hände ohne Hindernis über Richards Haut streichen lassen und seinen Körper erkunden. Er spürte ein neckisches Zwicken an seinem Ohr und er merkte, wie sich ihre erhitzten Körper aneinander rieben. Als Richard ihn wieder ansah, bebte Runes Atem. Er hob eine Hand, um gebannt die Konturen von Richards Lippen nachzufahren. Wie egal Rune seine Umgebung und alles was nicht den Mann auf ihm betraf geworden war zeigte sich dadurch das er seine Stahlhand dazu benutzte. Er versuchte erst gar nicht Richards verführerischen Stimme zu widerstehen. Stattdessen sah ihn er erregter Erwartung an und drängte ihn dazu auf diese Worte möglichst schnell Taten folgen zu lassen. „Dann hol es dir!“ Seine Hose war auch schon unerträglich unbequem geworden bevor Richard seine Hände an seinen Hintern gelegt hatte.
Rune senkte den Kopf mit heißen Atem Richards Hals und jeden Winkel seiner Brust den er erreichte zu liebkosen. Schnell nehmen sich seine Lippen zurück und überließen seiner Zunge einen Teil der Arbeit. Wie im Rausch kostete er von seiner blassen Haut und nahm dabei seinen maskulinen Geruch so intensiv wie noch nie zuvor wahr. Seine Finger strichen Richards Körper hinunter um ihn mit einem Griff an seinen Hosenbund deutlich machen zu wollen, wie überflüssig diese Kleidungsstücke gerade waren.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 3:50

Eher nebenbei bekam Dick mit wie Rune seinen Körper bewunderte. Er hätte sowieso nichts erwidern können und vor allem nichts geistreiches. Sein Gehirn war chronisch unterversorgt mit Blut und um ehrlich zu sein genoss er dieses Gefühl des Nichtnachdenkens schon sehr. Immer war er so ein extremer Kopfmensch, aber jetzt konnte er endlich mal ohne Angst zu haben und die Folgen zu fürchten seinem Herz und Körper das Kommando überlassen. Zum ersten Mal konnte er einfach machen, wozu ihm beliebte, wozu er Lust hatte, ohne nachdenken zu müssen.
Dick bebte vor Lust, als er seinen Kopf leicht hob und Rune mit Wildheit und Begierde anschaute. Rune hob seinen rechten, bionischen Arm und strich mit dessen Fingern über Dicks Lippen. Dicks Atem ging die ganze Zeit schon recht schwer, doch jetzt grenzte jedes Ausatmen an ein Stöhnen. Vor allem als Rune begann über seine Lippen zu fahren. Vorsichtig entzog Dick seine linke Hand Runes Hintern und fuhr an seinem bionischen Arm nach oben bis zum Handgelenk. Während er mit der linken sanft Runes Hand fest hielt, bewegte er seinen Kopf so, dass er Runes Stahlfinger mit seinen Lippen und seiner Zunge verwöhnen konnte.
Dick wusste zwar, dass Rune nicht sonderlich viel Gefühl in ihnen hatte, doch er war trunken von Lust und wollte nur möglichst viel erotische Spannung erzeugen, indem er an Runes Fingern saugte und mit ausgestreckter Zunge daran leckte als sei es ein leckeres Eis am Stiel. Es schmeckte nach Eisen und komischerweise dachte sich Dick in diesem Moment, dass Rune wohl nicht mitbedachte, dass ihn seine stählernen Modifikationen männlicher machten. Dabei war er so schon männlich genug.
Rune fand er sah gut aus? Rune war nicht weniger attraktiv, fand Dick. Er war schmaler als Dick und besaß nicht so ausgeprägte Muskeln, aber als er Dick aufforderte sich alles, was er wollte, zu holen und Dick daraufhin seine Hand aus seinem Mund freigab und sich an Rune hinunter arbeitete, musste er unwillkürlich an eine schlanke Version von Michelangelos David denken. Aber es war nicht nur seine körperliche Form, es war das, was durch seine Adern raste, in jeder seiner Zellen schlummerte und wie ein unerfassbarer Duft von seinem Körper aufstieg: seine Essenz.
Und diese Essenz war noch nie so präsent gewesen wie jetzt, wo Runes Körper unter Dicks Lippen bebte und seinen Lippen lustvolles Stöhnen entglitt. Dicks Körper reagierte darauf wie ein Bluthund auf eine Witterung. Er riss seinen Kopf hoch, um ein lustvolles Stöhnen von sich zu geben. Wie ein Vampir, der sich kurz von einer besonders leckeren Ader erhob. Seine Hände waren zu Runes Seite gewandert, um sich dann links und rechts davon auf dem Laken ab zu stützen.
Rune nutzte Dicks Unterbrechung, um seine Lippen über dessen Hals und Brust wandern zu lassen. Dick ließ ihn machen und während sein Körper langsam begann vor Lust zu beben, wurde sein Atmen mit jedem Kuss von Rune immer mehr zu seinem stimmlosen Stöhnen. Als Rune dann allerdings begann über seine Haut zu lecken, konnte er ein hörbares Stöhnen und ein Zurückwerfen des Kopfes nicht verhindern.
Seine Finger krallten sich in das Laken neben Runes Körper, während dessen Finger zu Dicks Hosenbund wanderten. Ihr Weg bis dahin über seinen Oberkörper hinunter ließ ihn schon extrem geil werden, aber als die Finger seinen Hosenbund erreichten, gab es kein Halten mehr.
Die Lust übermannte Dick gänzlich und flink wie der Wind lösten sich seine Finger aus dem Laken, sausten Runes Oberkörper hinab, knöpften in einer einzigen flüssigen Bewegung seine Jeans auf und zogen sie ihm samt Shorts nach unten bis zu den Knien.
Dick hatte keine Zeit ausgiebig Runes Männlichkeit zu betrachten, es interessierte ihn auch ehrlich gesagt nicht die Bohne ob es besonders schön an Farbe oder Form war. Ihn interessierte im Moment nur eines daran und was das anbelangte war er äußerst zufrieden. So zufrieden, dass er beim Anblick davon kurz Grinsen musste, bevor sich seine Lippen darauf senkten.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 12:17

Runes Augen weiteten sich wie bei einer Eingebung als Richard seine Hand umfasste und damit anfing sich über seine Finger herzumachen. Er konnte zwar nicht mehr spüren als eine Ahnung seiner feuchten Zunge an seinen Fingerspitzen, aber alleine der Anblick reichte schon, um ganz andere Vorstellungen in ihm zu wecken und sein Blut in Wallung zu bringen. Er wollte an seiner Hand auch überhaupt nichts spüren, er wollte das Richards Lippen ihn genau in dieser Art an einer anderen Stelle umfingen. Seine Gedanken kreisten nur noch, um die Hoffnung, das er bald von seiner Hand ablassen würde während er ihn gebannt anstarrte um nicht eine Sekunde von diesen erregenden Schauspiel zu verpassen. Er war so gefesselt das er nicht einmal über sich brachte seine linke Hand zu heben, um Richard den silbernen Vorhang seiner Haare aus dem Gesicht zu streichen.
Doch genauso sehr wie er seine eigene Lust befriedigen wollte, wollte er Richard das Gleiche zurückgeben. Sie beide, das war jetzt das einzige, was noch wichtig war. Die Welt draußen mochte kalt sein und sie brachte Rune manchmal zum Verzweifeln. Aber die Welt war jetzt weit weg und hier im zärtlichen Zusammenspiel ihrer beider Körper war der Augenblick vollkommen.
Es brachte Runes Seele zum Glühen als er feststellte, dass er mit seinen leidenschaftlichen Liebkosungen Richard in den gleichen Zustand der Ekstase versetzen konnte. Er schmeckte seine Schweiß auf seiner Zunge und spürte, wie seine Kehle unter seiner Zunge erzitterte als er stöhnte.
Endlich verschwand das einengende Kleidungsstück von seinem Körper und dieses Mal genierte Rune sich kein bisschen. Er wollte alles mit Richard teilen, wirklich alles. Während sein Liebster sich an seiner Hose zu schaffen machte, richtete Rune seinen Oberkörper auf und stützte sich auf seine Unterarme um ihn weiterhin sehen zu können. Lange hielt er diese Position allerdings nicht aufrecht.
Moment, hatte er etwa gerade....? Augenblicklich sank Rune auf das Laken zurück und seine Finger krallten sich in den Stoff. Er stöhnte laut und ungehemmt als seine Seele sich in ihre elementaren Bestandteile auflöste und ins Wasser zurückkehrte.

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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 23:22

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Richards Kopf lag immer noch keuchend auf Runes Schlüsselbein, als das Zittern mit der Lust langsam der Entspannung anheim fiel. Langsam kehrte auch Richards Atem wieder zurück und er zog gierig die Luft durch den Mund ein, um sie daraufhin gleich wieder geräuschvoll zu entlassen. Er begann langsam wieder seine Sinne zurück zu gewinnen, hörte Runes angestrengten Atem, seinen eigenen Atem, spürte wie seine Haut an den Armen und am Rücken feucht vor Schweiß geworden war und roch einen verführerischen Duft, der von Rune und ihm aufstieg. Ein zutiefst lustvoller und männlich kerniger Geruch, der etwas erdiges an sich hatte.
Langsam legte sich sein angestrengter, verschwitzter Oberkörper auf den von Rune und sein linker Arm legte sich neben seinen Kopf auf Runes Brust.
Richard schloss die Augen und schöpfte so viel wie möglich aus diesem Augenblick. Alle Probleme schienen gar nicht mehr vorhanden zu sein, ein Mythos. Alles war ein Mythos, vielleicht sogar die Welt dort draußen, ja vielleicht sogar dieses Zimmer und das Bett. Aber er, sein Rune, er war kein Mythos. Er war so real, jeder Atemzug den Richard hören konnte und jeden Zentimeter Haut den er auf seiner spüren konnte war so real, dass es fast schon mächtig wirkte.
Seine fixe Vorstellung von Rune als Gott von zuvor kehrte wieder zurück. Vielleicht war Rune für die anderen kein Gott und erfüllte wohl auch einige Kriterien nicht, doch Richard merkte, dass er ihn mittlerweile ebenso verehrte und vergötterte wie die Griechen früher ihren Apollo. Und ebenso wenig wollte er in einer Welt ohne ihn leben, ohne sein Licht und seine Wärme.
Richard gab ein zufriedenes Seufzen von sich und ließ seine linke Hand an Runes Hals nach oben zu dessen Wange wandern, um sanft darüber zu streichen.
"Ich liebe dich...", hauchte er mit etwas trockener Kehle, "...abgöttisch."
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 5 Nov 2017 - 23:25

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Eine Zeit lang verharrten sie so, das Gesicht in die Haut des Partners vergraben und nach Luft schnappend. Denn für einen Moment war selbst das Atmen zu einer Nebensache geworden, die leicht vergessen werden konnte. Außerdem schien die Luft in der schwülen Hitze von ihren Körpern ausging zu vibrieren und klarte erst langsam auf. Wie nach einem Gewitter. Rune seufzte trunken vor Glück. Dem schönsten Gewitter, das er je erlebt hatte.
Rune schmiegte seine Wange sanft an das Haupt seines Gefährten und ließ seine Hand von seiner Schulter zu seinen Haaren wandern, wo er sie liebevoll streichelte. Währenddessen bewunderte er die silberweiße Farbe die bescheinen von dem Licht das durch das Fenster fiel, wie reine Sonnenstrahlen aussah. Wie das Licht das sich auf einem Wassertropfen spiegelte. Nein, sogar noch besser. Rune war sich sicher, dass die Sonne noch nie so etwas so Schönes beleuchtet hatte. Erst als er Richards Hand an seiner Wange spürte, wagte er es den Blick genießerisch vor dieser Pracht zu verschließen.
Richards Worte zauberten ein freudestrahlendes Lächeln auf seine Lippen. Ja, er liebte ihn. Nach dem ganzen Chaos war das immer noch schwer zu erfassen, aber im Rausch der Hormone glaubte er es ihm wie noch nie zuvor. „Ansonsten hätte ich jetzt auch ein großes Problem.“ ,murmelte er mit erstickter Stimme und küsste sanft Richards Haare, „Ich möchte mir ein Leben ohne dich nämlich nicht mehr vorstellen.“ Das war eine einsame, grausame Vorstellung, die ihm aber nicht das verzauberte Lächeln aus seinem Gesicht wischen konnte. Denn sie war in diesem Moment so weit entfernt, das er sie überhaupt nicht mehr in Betracht zog. Das hier würde ihm niemand so schnell wegnehmen, das würde er zu verhindern wissen! Zärtlich berührten seine Lippen abermals Richards Haupt, ein zweites und ein drittes Mal folgten daraufhin recht schnell. „Ich liebe dich auch, Richard.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 6 Nov 2017 - 0:31

Fürs Erste konzentrierte sich Richard lediglich darauf zu atmen und Runes Wärme zu spüren, in seinem Licht zu baden. Er spürte die sanfte Berührung, als Rune seinen Kopf an den seinen legte und mit seiner Hand über seine Haare strich. Richard schloss die Augen und ließ sich fallen. Eine nie gekannte Ruhe breitete sich in ihm aus und er wollte diesen Augenblick bis in alle Ewigkeit hinaus zögern. Unter seiner linken Hand konnte er spüren wie sich Runes Lungen mit Luft füllten, während sein Herz gegen die Rippen hämmerte.
Als Rune ihm einen Kuss auf den Kopf drückte, dachte er sich, dass dieser Moment nicht perfekter hätte werden können und lächelte breit und glücklich.
Umso erschrockener war er, als Rune plötzlich meinte, dass er sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen wollte. Er riss die Augen auf und starrte fassungslos in die Leere. Er... er hat es gesagt. Er hat genau das gesagt, was Balto geschrieben hat, schoss es Richard durch den Kopf und eine panische Angst begann in ihm aufzusteigen. Da er aber zuvor so entspannt gewesen war, fühlte sie sich nicht ganz so schlimm an wie letzte Nacht kurz nach der Vision.
Rune fügte noch an, dass er ihn auch liebte, doch das machte die Worte zuvor nicht ungeschehen, es verstärkte sie stattdessen sogar. Richard riss seinen Kopf hoch und starrte Rune mit seinem fassungslosen Blick an.
"Rune bitte, mach nicht den gleichen Fehler wie Balto.", bat Richard seinen Liebsten mit ernster Stimme und er spürte wie es hinter seinen Augäpfeln zu brennen begann.
Eine gewisse Traurigkeit schlich sich in seine Gesichtszüge und seinen Blick, aber auch ein Funken Sorge. Er nahm seine Hände nach oben und legte sie vorsichtig auf Runes Wangen, während sein Kopf über dem von Rune schwebte. Seine eisblauen Augen lagen sorgenvoll und bittend auf Runes Mund. In diesem Moment konnte er ihm immer nur für ein paar Sekunden in die Augen schauen, bevor er seinen Blick wieder senken musste.
"Bitte, Liebster. Sollte mir etwas passieren, wäre das letzte, was ich wollte, dass du deswegen etwas törichtes tust. Ich liebe dich...", sprach er und gab Rune einen zärtlichen Kuss auf die Lippen, "... und das heißt, dass ich dich glücklich wissen will, egal ob mit oder ohne mich. Wehe du tust dir irgendetwas an, dann schwöre ich, ich werde..."
Richards Stimme versagte und dicke Tränen rollten über seine Wangen. Ein Schluchzen entfuhr ihm und ließ seinen Oberkörper erzittern. Die Gefühle von gestern Nacht waren doch noch präsenter, als er geglaubt hatte. Schnell nahm er die Hände von Runes Gesicht und wischte sich damit die Feuchtigkeit von den Wangen.
"Verdammt, ich werde nicht zulassen, dass wir oder einer von uns das wiederholt, was unsere alternativen Versionen bereits verbockt haben.", gab er mit etwas brüchiger Stimme zu.
Er legte seine Arme um Runes Schultern und seinen Kopf seitlich auf Runes Schlüsselbein, sodass er Rune nah sein konnte und trotzdem für ihn gut hörbar sprechen konnte.
"Ich ähm... ich bin nicht wie die anderen in der League, ich bin nicht so stark wie Nightwing oder so gewaltig wie Xandrios. Das einzige, was mich von einem normalen Menschen unterscheidet sind diese verdammten Albtraumvisionen. Vor zwei Jahren etwa hatte ich eine Art Unfall und seither sehe ich in meinen Träumen alle Grausamkeit der anderen Welten. Aber... das gestern, das... war anders. Alternative Realitäten sehe ich nicht selten, aber noch nie habe ich mich selbst in einer Vision einer alternativen Realität gesehen. Es war... sehr befremdlich.
Aber nicht unbedingt, weil dieser Vincent so aussah wie ich und so redete und sich bewegte, das verrückteste an der Sache war eher, dass er ebenso seinen Rune hatte wie ich dich: Balto Iversen.", begann Richard zu erzählen und gab ein kurzes Seufzen von sich, "Er war... blind, halbseitig gelähmt, versauerte in einem dieser tristen Pflegeheime. Als Magier in dieser Anderwelt hatte Vincent zwar alles, was nötig war, um Kranke und Behinderte zu heilen, doch das Magiegesetz verbot die Anwendung ohne direkte Zustimmung durch den obersten Zirkel. Er hat sich immer an die Gesetze gehalten, aber als er Balto kennen lernte... da vergaß er seine Gesetzestreue und sein Pflichtgefühl.
Ich habe es zwar gesehen, doch selbst ich kann mir kaum vorstellen, wie das wohl für ihn gewesen sein muss endlich Hoffnung fühlen zu können. Vincent hat alles getan, um ihn wiederherzustellen, hat sich um ihn gekümmert, ihn versorgt und ... ihm Freude geschenkt. Während er ihm das Augenlicht und seine Arme und Beine zurück gab, merkte er wie ihre Freundschaft so langsam zu mehr wurde. Vincent hatte Balto ein neues Leben geschenkt und Balto hatte ihm den Mut geschenkt gegen die Ungerechtigkeiten des Zirkels aufzustehen. Beide wollten diese neue Art Leben, die so voller Freude und Zuversicht war, gemeinsam leben, aber irgendwo waren die zwei Idioten genauso bescheuert wie wir zwei."

Richard musste ein wenig lachen bei dieser Formulierung. Und weil es die Wahrheit war. Sie hatten wohl doch etwas mit diesen beiden anderen Versionen gemein gehabt.
"Man hat sie geschnappt. Vincent wurde zum Tode verurteilt, weil er gegen unzählige Magiegesetze verstoßen hatte und Balto... ich... Gott sie haben ihm alles weg genommen. Alles. Nicht nur sein Augenlicht, seine rechte Seite und seine Freiheit, sondern auch seine Liebe und seinen Lebenssinn. Sie haben ihn einfach wieder in den Rollstuhl gesetzt und so getan, als wäre nichts gewesen. Als wäre das vergangene Jahr nie geschehen. Weißt du...", begann er wieder zu erzählen und nun rannen wieder Tränen über seine Wangen, "...sie haben ihm nie gesagt, was mit Vincent passiert ist. Er wusste nicht, dass sie ihn Jahre später wieder entlassen würden, er wusste es nicht und niemand hat ihm Hoffnungen darauf gemacht. Nach über zwei Jahren hat er es einfach nicht mehr ausgehalten. Er konnte sich ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen."
Richards Stimme begann zunehmend zu schwimmen vor Tränen und er konnte nicht jede davon zurück halten. Seine Umarmung wurde stärker und ein leichtes Zittern erfasste seinen Körper.
"Also hat sie ihm die Pillen gegeben, damit das Leid endlich ein Ende hat. Ein Jahr später kam Vincent frei und als er zu Balto wollte, sagte ihm die Pflegerin, dass er tot sei. Er hat sich umgebracht, weil er dachte, es gäbe keine Zukunft für ihn. Er wollte mit ihm weg gehen, in eine andere Welt, wo er ihn wieder hätte heilen können. Er wollte ihm sagen, dass er ihn liebt, aber er war weg, für immer weg und in seinem Abschiedsbrief hatte er sich für alles bedankt und geschrieben, dass er nicht mehr ohne seinen Liebsten leben kann."
Ein heftiges Schluchzen schüttelte Richard und mit aller Kraft versuchte er sich wieder in den Griff zu bekommen, doch die Bilder waren noch so klar in seinem Kopf und vor allem jenes Gefühl, dass er aus der Vision mit genommen hatte: Vincents Leid, als er diesen Brief gelesen hatte.
Richards Trauer wurde zu Wut und er packte Rune an den Schultern und hob seinen Kopf, um ihn mit feuchten Augen direkt anzusehen.
"Verstehst du, was ich dir damit sagen will? Selbst wenn ich in deinen Armen sterbe, hast du gefälligst weiter zu leben!", forderte er mit strenger Stimme, doch dann wurde er wieder weich und begann wieder sanft seine Hände auf Runes Wangen zu legen und ihn voller Liebe und Sorge an zu blicken, "Ich liebe dich, so sehr und ich möchte mir auch nicht vorstellen für den Rest meines Lebens ohne dein Licht vor mich hin zu vegetieren, aber versprich es mir bitte. Ich verspreche es dir auch, wenn du möchtest. Ich möchte, dass du lebst."
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 6 Nov 2017 - 12:53

Gerade war Rune noch umfangen gewesen von der Hitze zweier Liebender und dem Gefühl der Vollkommenheit. In diesem befreiten Rausch ließ er die Worte einfach fließen, ohne über ihre Wirkung nachzudenken. Er hatte das naive Gefühl, das nichts diesen Augenblick zerstören könnte.
Deswegen zuckte er schockiert zusammen, als Richard sich plötzlich von seiner Brust erhob und ihn ebenso erschrocken ansah, wie er sich gerade fühlte. Als er ihm mit bebenden Herzen zuhörte, wurde ihm die Tragweite seiner eigenen Worte überhaupt erst bewusst. Er wollte Richard nicht mehr verlieren, jetzt wo er ihn endlich gefunden hatte. Aber er so schrecklich dieser Gedanke auch war, würde er sich nie etwas antun. Dazu fühlte er sich dieser Welt und den Menschen, die ihm wichtig waren viel zu sehr verpflichtet. Außerdem liebte er das Leben mit all seinen Widrigkeiten viel zu sehr, wenn er ehrlich war, auch wenn er es meistens verfluchte.
Er sah die tiefe Sorge und das Leid in Richards Blick. Sorge, die ihm galt und die er ausgelöst hatte. Sofort machte sich ein schlechtes Gewissen breit. Er wollte ihm diese Angst nehmen. „Richard...“ ,nuschelte er betreten, ließ sich aber von seinem Kuss zum Schweigen bringen und beließ es dann auch dabei. Erstmal sollte er sich das von der Seele reden, was auch immer darauf lastete.
Er legte fest seinen rechten Arm, um seinen Geliebten während seine andere Hand damit fortfuhr über seine Haare zu streichen. Allerdings nicht verspielt wie zuvor, sondern ruhig und zärtlich. Er hasste es Richard so traurig zu sehen, aber alles was er im Moment konnte war diese Traurigkeit mit ihm zu durchleben. Vielleicht war jetzt genau der richtige Augenblick dazu, während sie hier lagen, nackt wie irgendwer sie geschaffen hatte. Nackt waren auch Richards Gefühle und Rune war bereit sie mit ihm zu teilen.
Er wagte es nicht einmal zu widersprechen als er meinte das seine Visionen, das einzige waren das ihm zu etwas Besonderen machte. Das stimmte einfach nicht, da gab es so viel mehr! Aber das gehörte hier jetzt nicht hin.
Während er Richard von alternativen Welten sprechen hörte verhärtete sich der Kloß in Runes Hals zunehmend und er unterbrach die streichelnde Bewegung nur kurz als er von Balto erzählte. Blind, halbseitig gelähmt... Rune kniff die Augen zusammen, als er sich daran erinnerte dass das sein Schicksal gewesen wäre wenn er sich mit diesen dämlichen Prothesen ausgestattet worden wäre. Erst vor ein paar Tagen hatte er erst wieder die Erfahrung gemacht, wie dieses dunkle Leben aussehen konnte. So wie es immer aussah, wenn er sich zu lange von einer Steckdose fern hielt. Es war schrecklich. Genau deswegen war diese Situation trotz seinem schlechten Gewissen der Umwelt gegenüber auch so selten eingetreten. Balto hatte nicht so viel Glück gehabt und kannte nur dieses Leben. Er hatte nicht so viel Glück gehabt. Es war rührend wie Richard von Vincent erzählte der sich über alles hinweg gesetzt hatte, um ihm zu helfen. Leider wusste Rune auch, wie die Geschichte ausging und er verstärkte den Druck, mit dem er Richard in seinem Arm hielt. Augenblicklich fuhr er mit den sanften Berührungen durch seine Haare fort. Er konnte ihm zeigen, dass er da war, mehr konnte er gerade nicht tun.
Er spürte wie Tränen seine Brust befeuchten und ließ seine Hand Richards Wange herunter gleiten, um sie wegzuwischen. Rune spürte, wie sich in seinem eigenen Augenwinkel Tränen bildeten, als er an das grausame Schicksal der beiden Liebenden dachte. Am meisten traf ihn jedoch, dass Richard das alles durchleben musste. Er musste Furchtbares durchgemacht haben.
Rune konnte auch Baltos Tat verstehen. Er hatte ein unzumutbares Leben gehabt, alles bekommen und dann wieder verloren. Dass er nicht mehr weiter machen konnte war die einzig menschliche Entscheidung. Aber er war nicht Balto, er war Rune. Ein verdammter Cyborg der sich an das Leben davor überhaupt nicht erinnern konnte. Er war gesegnet!
Er wollte nicht daran denken Richard zu verlieren, aber er wusste, dass er es überleben würde und ihn in seiner Erinnerung bei sich behalten würde. „Die Geschichte wird sich nicht wiederholen, das verspreche ich dir. Ich lebe weiter wenn dir etwas passiert. Ich ziehe mich wahrscheinlich in die Wildnis zurück und werde von Jugendlichen für einen hinterwäldlerischen Psycho-Killer gehalten. Aber ich lebe weiter! Ich möchte mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen, doch wenn es sein muss finde ich einen Weg. Für uns beide.“ Rune war so eilig, damit Richard davon zu überzeugen das er sich keine Sorgen mehr machen musste das er schon wieder nicht darüber nachdachte, was er sagte und sich die Gedanken vom Morgen dazu mischten. Deswegen waren seine Worte ungefiltert und ehrlich. Er ließ seine Hände zu Richards Nacken wandern und legte seine Stirn an Richards. „Genauso wie du weiter machst, wenn ich nicht mehr auf deine Seele aufpasse. Denk, dann meinetwegen an den vermaledeiten Löwenzahn, der die Straßen aufbricht.“ Ja, so wollte er Richard in Erinnerung bleiben. Als ein hartnäckiges Unkraut damit er gar nicht erst auf die Idee kam dieses Versprechen zu vergessen! Während er sprach, war sein Blick todernst und von Schmerz gezeichnet, er meinte jedes seiner Worte genauso, wie er sie aussprach.
Aber jetzt möchte ich das wir glücklich miteinander sind und nicht über so etwas nachdenken. Für Vincent und Balto. Und weil wir es verdammt nochmal verdient haben.“ Er besiegelte diese Worte mit einem Kuss der, wie ein tosender Sturm anfing und erst langsam zu einer sanften Brise abflaute. Er wollte dieses Glück und vor allem Richard so sehr. Bei ihnen würde es besser laufen, es musste einfach.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 6 Nov 2017 - 14:16

Rune versprach ihm, dass sich die Geschichte nicht wiederholen würde und dass er eher zu einem Eremiten werden würde, bevor er sich sowas antun würde. Wie er das so ausmalte, musste Richard amüsiert grinsen, auch wenn seine Augen noch feucht waren. Rune strich ihm die Tränen vom Gesicht, während seine Hand weiter über Richards Haare streichelten. Sein Lächeln wurde wieder etwas schwächer, als Rune hinzufügte, dass er sich zwar ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen wollte, es aber schon irgendwie schaffen würde einen Weg zu finden.
Er wollte seinen Kopf bereits wieder auf Runes Brust legen und sich erst einmal beruhigen. Runes Berührungen halfen dabei besonders gut. Aber dann spürte er Runes Hände in seinem Nacken und keine Sekunde später lag seine Stirn auf der seines Geliebten. Dass Rune die Sache wirklich ernst nahm und es nicht mit einem Lachen abtat, überraschte Richard positiv, obwohl er sich insgeheim schon dachte, dass sowas einfach nicht Runes Art gewesen wäre. Rune hatte ihn immer ernst genommen, vor allem seine Sorgen und Probleme. Bei ihm war er nicht der pedantische Verrückte, hier war er akzeptiert, ganz so wie er war.
Sein Lächeln kehrte zurück, als Rune sich mit einem Löwenzahn verglich und Richard sofort an den Löwenzahn von ihrem Kneipenabend denken musste. Der Abend, an dem alles angefangen hatte. Es war so vielbedeutend für Richard und rührend, dass seine letzten zwei Tränen aus purer Freude über seine Wangen flossen. Er schniefte, lächelte noch etwas breiter und schloss zufrieden seine Augen, während Rune das formulierte, was er bereits dachte.
Kurz darauf spürte er Runes Lippen wieder auf seinen und sofort schien alles wieder in Ordnung zu sein. Es war okay, Rune hatte ihn verstanden, er hatte kein besonderes Mitleid zeigen müssen, sondern ihm einfach zugehört, war da, ihm nah. Richard ließ sich in den Kuss fallen und seine Hände wanderten an Runes Hinterkopf nach oben, wo seine Finger zwischen seine schwarzen Locken fuhren.
"Ich liebe dich.", hauchte er kurz zwischen dem ersten und zweiten Kuss auf Runes Lippen und fügte noch weitere, langsam wieder leidenschaftlicher werdende Küsse hinzu.
Mit jedem Kuss wurde Richard klarer, dass er haltlos süchtig nach diesem Mann geworden war. Vor allem nach diesen göttlichen Küssen, aber auch nach den dicken, schwarzen Locken zwischen seinen Fingern und seiner Haut, die sich an seine schmiegte. Gott, diese zarte, weiche, glatte, helle Haut, von der diese angenehme Wärme aus ging. Er wollte seinen Körper nie wieder von seinem trennen, so angenehm fühlte es sich an.
Richards Atem zwischen den Küssen wurde wieder etwas angestrengter, während seine Hände an Runes Hals hinab wanderten und über sein Schlüsselbein und seine Brust sich an seiner Seite nach unten streichelten bis zu seiner Taille. Während er Rune weiterhin leidenschaftliche Küsse auf die Lippen drückte, umfingen seine Arme Runes Oberkörper und mit einem kräftigen Ruck rollten sie sich zur Seite, sodass Rune nun auf ihm lag.
Seine Finger glitten an Runes nacktem Rücken nach oben und es fühlte sich so unglaublich gut an ihn zu streicheln und weiterhin zu küssen, dass er fast schon wieder erregt wurde. Wieder umfasste er Rune mit seinen Armen und richtete sich langsam mit ihm auf, sodass er nun fast aufrecht saß und Rune auf seinem Schoss. Er ließ die Küsse nie wirklich abreißen, machte nur eine kurze Pause, um Rune immer wieder zu zuflüstern, wie sehr er ihn liebte. Seine Hände auf Runes Rücken sorgten dafür, dass sein Liebster sich nicht von ihm entfernen konnte.
Richard war es ziemlich egal, ob das jetzt der passende Zeitpunkt war, was Taktgefühl anging hatte er sowieso kein großes Talent. Er wollte Rune einfach nicht weg lassen und sein Gefühl gebot ihm, Rune noch einmal klar zu machen, wie sehr er ihn liebte und wie gewillt er war ihn für immer in seiner Nähe zu behalten. Rune gehörte ihm und er gehörte Rune und dieser Moment gehörte ihnen.
"Du und ich. Für immer.", keuchte er zwischen zwei Küssen und krallte seine Finger in Runes Hüften fest.
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