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 Richards & Runes Penthouse

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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Fr 18 Mai 2018 - 5:32
 
Eine Stunde! Nach dem ihre Seelen einander umwirbelt hatten und nun nacheinander schrien wollte er ihn noch eine Stunde zappeln lassen! So viel Selbstbeherrschung kannte er von Richard ja gar nicht. Zumindest nicht wenn er ihm diesen liebevollen, schmachtenden Blick zuwarf. Doch dieses Mal konnte Rune noch so oft wehmütig seufzen wie er wollte, Richard machte seine Drohung wahr. Zuerst wanderte Runes Blick immer wieder ungeduldig zu der nächst gelegenen Uhr damit er Richard auf die Minute nach einer Stunde in den Ohren liegen konnte.
Der Raum wurde leerer, aber nicht zu einem Zeitpunkt kam Rune sich nicht wie im Rampenlicht vor. Richards Hand machte das erträglicher, sogar die trivialen Gespräche denen er meistens schweigend zu hörte. Hin und wieder scannte sein Blick misstrauisch die Umgebung. Die entrüsteten Kopfschüttler hatten wahrscheinlich schon nach Richards Ankündigung angewidert das Gebäude verlassen um sich bei einem Earl Grey in ihr veraltetes Weltbild einzuschanzen. Doch hin und wieder erspähte Rune einen Veteranen der geblieben war um mit missbilligenden Blicken um sich zu werfen. Zumindest wusste er genau wie er mit denen umzugehen hatte. Immer wenn ihn ein verbohrtes Paar Augen anklagte weil er mit unsinnigen, längst überholten Gesellschaftsnormen brach weil er die Hand eines Mannes hielt nahm er das zum Anlass sein Glück noch einmal ganz besonders intensiv zu präsentieren. Entweder in dem er Richards Hand an seine Lippen hob oder indem er daran zog um Richards Aufmerksamkeit zu erlangen und mit einem intensiven Blick ein Lächeln auf sein Gesicht zu zaubern. Wenn sie schon alle starrten sollten sie auch sehen wie glücklich er war.
Ob Richard sich jetzt wohl anders verhielt als auf den Partys die er alleine besucht hatte?, fiel Rune irgendwann ein. Er hatte mal behauptet das er sich verändert hatte seitdem das mit ihnen angefangen hatte. Mit dem was er wusste konnte er such ein grobes Bild machen, das war allerdings nichts greifbares. Er erinnerte sich noch an die selbstbewusste, geschäftsmäßige Haltung mit der Richard ihm am Anfang begegnet war. Recht schnell hatte der Cyborg erkannt das sich hinter dieser Maske eine tiefe Verzweiflung verbarg...und eine wunderschöne Seele, die inzwischen zu seinem Begleiter im Alltag geworden war. Aber was hatte sich noch verändert? Hatte Richard sich wirklich verändert oder legte er nur Rune gegenüber seine Maske ab? War die heute Abend überhaupt noch präsent gewesen?  Die meiste Zeit ließ er Richard einfach reden und studierte dabei interessiert seine Gesichtszüge. Er wirkte  so anders als an ihrem ersten Abend in der Öffentlichkeit. Lag es daran das sie sich nicht mehr verstecken mussten? Wie lange würden sie wohl noch angestarrt werden? Inzwischen freute sich Rune auf dem Moment in dem wirklich dem letzten Brückentroll die Nachricht erreicht hatte das er und Richard ein Paar waren. Dann würde der Zirkus bestimmt aufhören und sie hatten wieder ihre Ruhe.
Mit der schwindenden Gästezahl wurde Rune wieder ruhiger, er vergaß sogar auf die Uhr zu sehen. Es wirkte fast ein bisschen geheimnisvoll als Richard ihm die knappe Aufforderung mitzukommen zuhauchte. Noch eine Überraschung? ,dachte Rune belustigt. Bitte nicht, davon hatte er heute wirklich genug gehabt.
Das Mysterium klarte sich recht schnell auf als er ihn zu seinem....nein, ihrem Schlafzimmer führte. Runes Herz klopfte wild und befreit nachdem er in der letzten Stunde einen anstregenden Balanceakt aus Anspannung, Langeweile und Glückseligkeit vollzogen hatte. Na endlich, dachte Richard daran das er noch eine Schuld bei ihm zu begleichen hatte! Allerdings weckte der Gedanke daran das er ausgerechnet das Schlafzimmer ausgewählt hatte ganz andere Assoziationen. Gedankengänge die Runes Wangen rot färbten, die unter Richards Fingern verschwanden nachdem er geheimnistuerisch die Tür geschlossen und sie von den letzten neugierigen Gaffern abgeschottet hatte. Es folgte ein sanfter, märchenhafter Kuss der so gut tat wie der erste Atemzug nach einem langem Tauchgang. Gelöst schloss Rune die Augen und summte wohlig in den Kuss hinein. Seine Finger hielten sich sacht an Richards Hüften fest. Jetzt konnte er sich wieder entspannen, allerdings hatte er so eine Ahnung das sich dieser Zustand nicht lange anhalten würde.
Er blickte zu Richards Augen hoch die im dunklen Zimmer im Mondlicht strahlten. Licht das eigentlich von der Sonne stammte die den Mond damit zum Leuchten brachte und jetzt von Richards Augen gespiegelt wurde um sich über ihn zu ergießen. Dieser Mann war ein verdammtes Kunstwerk!
Hier hören wir doch die Musik gar nicht!“ Rune spielte den Ahnungslosen, den Unschuldigen. Das er aber bereits ahnte das Richard mehr im Sinn hatte als ein Tänzchen verriet seine Hüfte die sich von ganz alleine immer dichter an die seines Partners drängte. Runes Blick war auch bei Weiten nicht so naiv wie er ihn eigentlich gerade haben wollte, dafür sah er Richard nämlich viel zu gespannt an. Wenn er ihm das geben wollte auf das er gerade wartete würde er aber sowas von auf den Tanz bestehen. Das hatte Rune sich fest vorgenommen als die freche Idee in seinen Kopf gehuscht war. Er liebte es einfach Richard zappeln zu lassen.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Do 24 Mai 2018 - 21:56
 
Rune schien den zärtlichen Kuss von Richard ausgiebig zu genießen. Das verriet ihm vor allem das leise Schnurren des Cyborgs. Die Finger seines Liebsten an seiner Hüfte ließ er im ersten Moment unbeachtet, genoss jedoch jede Sekunde der Berührung. Es fühlte sich einfach so richtig an, nicht nur Runes Finger an seiner Hüfte, sondern auch die Nähe ihrer Körper zueinander, die sanfte Berührung ihrer Lippen und Runes Augen, die ihn gespannt ansahen. Als ihre Lippen sich kurz darauf wieder voneinander trennten, merkte Rune an, dass sie hier doch die Musik gar nicht hören konnten, während er sich mit recht klarer Absicht ihm näherte. Eigentlich hatte Richard ihn wirklich nur hierher gebracht, um mit ihm auf dem Balkon im Dunkeln ungestört einen langsamen Tanz zu wagen, doch diese Entwicklung gefiel ihm genauso gut. Vor allem da es Rune war, der sich dieses Mal traute auf ihn direkt zuzugehen mit eindeutiger Absicht. Richard liebte es wenn sein Partner dieses Selbstbewusstsein an den Tag legte, vor allem wenn danach eine Liaison zwischen den Laken folgte, bei der Rune die Zügel in der Hand hielt. Der Gedanke daran erregte den Weißhaarigen und ließ ihn breit und frech grinsen. Allerdings...
"Wie klingt das: ...", begann Richard und ließ seine Hände an Runes Seiten nach unten zu seinem Hintern wandern, um ihn eng an sich zu ziehen und verführerisch in die Augen zu sehen, "... Wir tanzen einen langsamen Walzer, zu dem braucht man auch keine Musik, dann gehe ich vor und schicke auch die letzten Gäste weg und dahann...", schlug Richard vor, zog Rune nun so nah an sich heran, dass er seine leichte Erregung spüren konnte, und flüsterte ihm ins Ohr, "...dann will ich, dass du es mir richtig besorgst, okay?"
Für einen kurzen Moment verstärkte sich sein Griff an Runes Hintern, bevor sein verführerisch, erregter Gesichtsausdruck wieder zum schelmisch grinsenden von zuvor wechselte. Natürlich hätte er ihn jetzt auch einfach aufs Bett werfen und ihn ausziehen können, es hier und jetzt sofort mit ihm treiben, aber es war sowieso schon recht suspekt, dass sie als Gastgeber plötzlich verschwunden waren. Wenn dann auch nur ein neugieriger Gast am Rande mitbekommen würde, dass hier gerade einer weggesteckt wurde, würde der Skandal perfekt sein. Zwar war es jetzt schon eine gewagte Meldung und Richard würde morgen schon mit sehr viel Humor die Zeitung aufschlagen müssen, doch einen astreinen Skandal wollte er dann doch vermeiden, vor allem um Runes Willen.




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Sa 26 Mai 2018 - 1:48
 
Endlich waren sie wieder unter sich. Rune musste sich nun keine Sorgen mehr darum machen das die Reporter etwas aus seiner Vergangenheit enthüllen könnten das er selbst noch nicht einmal wusste. Endlich war nur noch ein Augenpaar auf ihn gerichtet und das gehörte alleine ihm. Das einzige Spotlicht das ihm nicht unangenehm war.
Seine Pläne wurden von Richard schnell über den Haufen geworfen, denn plötzlich war er es der ihn zappeln ließ und auf später vertröstete. Dabei war er sogar so gemein und ließ seine frechen Finger auf seinem Körper auf Wanderschaft gehen sodass Rune sich bald den Stoff weg wünschte. Er brummte zufrieden als Richard ihm ein unwiderstehliches Angebot zuraunte. Dabei grinste er aufgeregt als hätte Richard ihn gerade dazu eingeladen in der Stadt auf Umweltsünderjagd zu gehen. Nein, eigentlich war das sogar noch viel besser und mit damit im Hinterkopf sollte er sich noch gedulden? Das ließ sich doch bestimmt beschleunigen! Verspielt huschten Runes Finger von Richards Hüfte zu seinem Oberschenkel. Hoch und runter, immer ein kleines Stücken höher. Sie pirschten  sich an Runes eigenem Körper immer dichter an das Objekt seiner Begierde heran. Unter dem Stoff konnte er spüren wie sich Richards Wäsche spannte. Ein unheimlich gutes Gefühl. Faszinierend das er es nicht einmal berühren musste um ihn soweit zu kriegen. Noch stärker als der leichte Druck gehen Runes eigenen Hosenbund war das Pochen in seinem Hals. Sein Herzschlag übermannte fast seine Atmung. Ohne seine Einwilligung fuhren seine Sinne ihre Funktionen hoch und freuten sich darauf sich ausgiebig um Richards Vergnügen zu kümmern. Aber der wollte ja zuerst tanzen.
Du bist so ein Romantiker!“ ,gurrte Rune, reckte den Hals und knabberte forsch an Richards Nasenspitze. In der Planung war ihm das noch wie eine neckische Geste vorgekommen, doch in der Umsetzung fragte er sich ob...naja, zumindest hatte er den Überraschungsmoment auf seiner Seite. Nur für einen kurzen Moment war Rune seine Irritation über seine eigene Geste anzusehen. Das verflüchtigte sich jedoch schnell wieder. Richard hatte ihn bisher jeden seltsamen Fauxpaux verziehen.
Meinst du denn das du das solange aushältst?“ Rune und sein breites Grinsen zweifelten das auf alle Fälle ziemlich an. Dabei war es vor allem ein gewisser Cyborg der jetzt ungeduldig wurde. Draußen auf der Terrasse an der nächtlichen Sommer war es doch sicher gerade verdammt schön. Dann könnte er sehen wie Richards Körper im Mondlicht unter seinen Finger schmolz. Rune seufzte behaglich, sein Blick wurde glasig während er in diese Vorstellung abdriftete.
Wie hast du das eigentlich gemacht bevor wir uns kennen gelernt haben? Bist du schon immer so schnell in Stimmung gekommen?“ ,kicherte der Cyborg neckend. Das Lachen blieb ihn jedoch alsbald im Halse stecken. Herregud, nein! Vor wenigen Sekunden hatte Rune noch vor zurückgehaltener Lust auf seine Unterlippe gebissen, jetzt knabberte er voller Unsicherheit an ihr und sein Blick senkte sich beschämt. Da hatte er im Übermut wohl die Sicherungen zu sehr herunter gefahren und eine Frage gestellt auf die er überhaupt keine ehrliche Antwort haben wollte. Er wollte nicht wissen ob Richard bei seinen Ex-Freundinnen genauso schnell in Fahrt gekommen war wie bei ihm. Das war sogar ziemlich wahrscheinlich, denn so wie er mitbekommen hatte gehörten kleine, seltsame Cyborgs eigentlich nicht wirklich zu seinem Typ. Er wollte nicht wissen ob Richard einst eine von ihnen mit den gleichen verlangenden Augen angesehen hatte. Er wollte den kindischen, naiven Gedanken erhalten das er der einzige war der Richards Sinne so beflügeln konnte. Dabei konnte er sich bei allem was er hatte doch wirklich glücklich schätzen. Richard hatte ihn dazu eingeladen sein Heim und sein Leben mit ihm zu teilen. Er nahm dafür sogar billigend in Kauf das sein schlechter Ruf auf ihn abfärben könnte. Mehr konnte er nun wirklich nicht tun um zu beweisen das er seiner nicht allzu schnell überdrüssig werden würde. Rune sollte nicht mehr daran denken was einmal gewesen war, was jetzt war zählte. Schnell rang er sich ein schiefes Lächeln ab, packte Richard urplötzlich am Revers und zog ihn eilig von der Tür weg. Möglichst weit weg von den anderen Leuten. „Komm, dann lass uns tanzen!“ Ob Richard wohl schon einmal mit einer seiner Geschäftspartnerin geflirtet hatte? Er erinnerte sich noch gut daran wie die Hühner auf der Party sich auf ihn gestürzt hatten. Das war doch bestimmt nicht erst seit seinem Karriere-Aufstieg so. Nein, nein, daran wollte er bloß nicht denken! Was auch immer gewesen war, war jetzt Geschichte und die Puten durften sich nach dem heutigen Abend gerne grün und blau ärgern. Er teilte Richard bestimmt nicht!
Rune hatte es so eilig von der Tür und damit von seiner Frage wegzukommen das sein Griff um einiges stärker war als angemessen. Sein Ruckwärtsgang war dabei so hastig das es nur noch eine Frage der Zeit war bis er über seine eigenen Füsse stolpern würde.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   So 27 Mai 2018 - 21:39
 
Rune schien von der vorgeschlagenen Idee recht angetan zu sein. Zumindest verriet das Runes besonderer Ton, in welchem er Richard zuraunte, dass er ein Romantiker wäre. Richard grinste etwas breiter, doch als Rune dann noch hinzufügte, dass er daran zweifelte, dass Richard es so lange aushalten könnte, verschwand sein Grinsen und er biss sich erregt auf die Unterlippe. Er wollte sich schon vorbeugen und beginnen sich an Runes Hals nach oben zu küssen, doch bevor er das tun konnte, stellte Rune eine Frage, die nicht nur dieses Vorhaben für Richard zunichte machte, sondern auch das Knistern auf ein schwaches Glühen herunter kochte. Stutzig nahm Richard seinen Kopf zurück und blickte Rune fragend und ernst an. Rune merkte wohl im selben Moment selbst, was er da gesagt hatte und wirkte daraufhin sehr beschämt. Er wollte es allerdings wohl wieder gut machen und versuchte Richard mit sich zu ziehen. Natürlich stand der Tanz noch aus und dieser eine kleine Satz hätte Richard eigentlich nicht davon abhalten sollen, vor allem nicht davor Runes Selbstbewusstsein zu bewundern, doch dieser Satz oder wohl eher die damit verbundenen Erinnerungen, die in dem Moment in ihm aufgekommen waren, bremsten seine Freude und ließen Runes Ziehen eher als den kläglichen Versuch dastehen das Thema nicht ansprechen zu müssen. Rune zog Richard immer weiter und mit immer mehr Kraft Richtung Terrasse. Sie hatten sie fast erreicht, da hob Richard seine Hände und legte sich um Runes Handgelenke. Er drückte ein wenig zu, blieb dann fest stehen und blickte Rune dann ernst in die Augen.
"Rune.", bat er mit entschlossenem Ton seinen Liebsten darum jetzt nichts zu tun und ihm aufmerksam zuzuhören.
Richard musterte das geliebte Gesicht im Mondschein, der durch die Fenster herein fiel. Vor allem seine schillernden Locken und das kleine Licht in seinen Augen waren so wunderschön, mal ganz abgesehen von jedem geliebten Zentimeter dieser Gesichtszüge. Richards ernster Gesichtsausdruck bekam etwas gequältes, dann senkte er seinen Blick auf Runes Krawatte.
"Ich ähm... ich war nicht unschuldig, bevor wir uns kennen lernten. Vor allem in meiner Studienzeit habe ich meine Unsicherheit durch sowas wie Alkohol, Gras und Sex kompensiert. Das ging auch bis zu meinem Unfall so weiter eigentlich, aber... seit ich bei Survey eingestiegen bin habe ich mich sehr zurück gehalten. Vor allem wegen der Publicity usw. aber ja, es gab da ein paar ... Frauen. Nicht direkt aus der Firma, aber... Ach Mann, Rune, weißt du wie das ist? Alle schauen dich ständig an und suchen an dir einen Makel, weswegen du nicht einmal mehr wagst zu flirten, mal ganz abgesehen davon dich einer Frau zu öffnen und dann wirst du diesen... Sexbomben vorgestellt. Nicht im Sinne von, dass sie aufgeblasen wären, sondern Daddy denkt sie wären keuscher als der Papst, dabei versuchen sie dich noch im Golfclub nach dem Spiel mit ihrem Vater zu vernaschen. Nicht, dass ich das gemacht hätte, aber das Angebot war erschreckend groß und manchmal, nach besonders langen Nächten mit der League oder einfach nur miesen Albträumen, da... da ist man manchmal nicht so... man ist nicht ganz man selbst, nicht vernünftig, sondern wie ein Tier und das schert sich wenig um ... irgendwas.", argumentierte Richard und seufzte dann so laut, dass er selbst sogar ein wenig überrascht davon war, "Ja, ich hatte ein paar Stelldichein und ja das war in schlechten Wochen manchmal bis zu drei mal aber nein, ich habe mich dadurch eher schlecht gefühlt, auch wenn es mich kurzzeitig davor bewahrt hat den Verstand gänzlich an die Albträume und die Stadt zu verlieren. Das ist gewiss keine Entschuldigung, aber ... ich..."




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Mo 28 Mai 2018 - 1:38
 
Na wunderbar, Rune war sich ziemlich sicher das er es noch nicht geschafft hatte so schnell die Stimmung runter zu reißen. Zumindest nicht unbeabsichtigt. Richard war deutlich anzusehen das auch er jetzt ins Grübeln geraten war. Runes Finger waren bereits klamm als er sie berührte. Der Cyborg hatte deutliche Mühe mit dem Schlucken. Er wusste bereits das ihm die Antwort nicht gefallen würde. Als er die Anspannung in Richards Blick sah bekam er sogar richtig Angst. Aber er war ebenso irritiert, wie gravierend konnte die Enthüllung die ihn jetzt erwartete schon sein? Er kannte Richard doch, er war kein....Oh! Runes ohnehin schon blasses Gesicht verlor allmählich seine letzte Farbe als ihm all das bestätigt wurde was er gerade noch versucht hatte zu verscheuchen. Er konnte sich Richard einfach nicht als Weiberheld vorstellen. Nicht weil er nicht die Ausstrahlung dafür besaß, denn davon hatte er sogar viel zu viel. Aber Rune schaffte es einfach nicht Richard als jemanden einzuschätzen der für sein Vergnügen riskierte Herzen zu brechen. Wenn sie sich liebten steckte da immer so viele Emotionen dahinter. Diese durchdringenden Blicke wenn sie ihre nackten Seelen füreinander entblößten. Dieses wilde Gefühl wenn er den Eindruck hatte das die steigende Hitze zwischen ihnen das Einzige war das auf dieser Welt noch Wert hatte. Er konnte es sich überhaupt nicht ohne das Alles vorstellen. Er wollte sich das gar nicht vorstellen.
Als er dann auch noch das Wort „Sexbomben“ hörte zuckte Rune merklich zusammen. Warum zur Hölle hatte er gefragt? Das war genau das was er danach befürchtet hatte! Er wünschte sich seine Illusion zurück. Richard, sein Richard hatte scheinbar mit zahlreichen Frauen geschlafen. Hinter seinem Können steckte also ziemlich viel Erfahrung die Rune bis zu ihrer ersten Zusammenkunft nur mit sich selbst gesammelt hatte. Richard hingegen hatte so viele Vergleichsmöglichkeiten... Helvete, wie konnte er so naiv sein das und denken das diese manchmal kaum zu bremsende Lust nur von ihm hervorgerufen werden konnte? Traurig beobachtete Rune wie seine Daumen unter Richards Fingern unentschlossen über den schwarzen Stoff seines Revers strichen. Er atmete tief ein, ließ sich Zeit, als er wieder ausatmete rasselte sein Atem. Wenn er jetzt rum jammerte konnte er sich gleich bei den Weibern mit einreihen, die standen ihm dann nämlich in Sachen Männlichkeit in nichts nach. Er wollte nicht das Richard ihn die Versuchung geriet ihn mit den Puten vergleichen, also würde er da gewiss keine Angriffsfläche bieten. Als er den Blick hob spiegelte sich darin Entschlossenheit. Eine recht scheue, noch ein wenig wankelmütige Entschlossenheit, doch zumindest die Mimik stimmte rein optisch schon einmal. „Nein, ich weiß wirklich nicht wie das ist. Ich habe das Glück das die Leute meinen Makel sofort sehen und gar nicht erst suchen müssen um mich in eine Schublade zu stecken.“ ,stellte Rune zynisch fest. „Außerdem bin ich scheinbar physisch überhaupt nicht in der Lage bedeutungslosen Sex zu haben, selbst wenn ich jemals eine Auswahl gehabt hätte.“ Er lachte in einer bizarren Mischung aus Freudlosigkeit und Verlegenheit. Besser war seine Vergangenheit dadurch bei Weitem nicht. Während Richard scheinbar ein ziemlich wildes Liebesleben gehabt hatte glich seines eher einem Trauerspiel mit einem ziemlich zweifelhaften Humor. Dafür war es wenigstens unkompliziert. „Du weißt das du dich vor mir wegen nichts was du mal getan hast rechtfertigen musst? Es sei du wärst für dem Waldbrand verantwortlich, dann müsste ich dir in den Hintern treten und darauf bestehen das du mir hilfst ihn neu zu bepflanzen. Ich hab das sowieso in letzter Zeit viel zu sehr schleifen lassen.“ Plötzlich seufzte Rune genervt. „Sorry.“ Schlimm genug, das er schon wieder versuchte abzulenken, jetzt benutzte er auch noch ein armes, in Asche verwandeltes Waldstück dafür!
Das letzte Stück zur Terrasse legte Rune ohne Richard zurück. Seine linke Hand verweilte jedoch bei seinem Geliebten, selbst als er sich neben der weit geöffneten Außentür niederließ. Wenn er sich nicht schon wieder vollkommen verrechnete könnte das jetzt ein bisschen länger dauern. So hatte er zwar die für seinen Geschmack viel zu akkurat geschnittene Hecke direkt vor Augen, aber er war nicht hier um die Aussicht zu bewundern. Er bemerkte ein kleinen Ast der es geschafft hatte sich der geraden Perfektion zu verweigern. Wie schön. Vorsichtig streifte Rune stählerner Finger das zarte, aber dennoch durchsetzungsfähige Grün. Es motivierte ihn dazu über seine Schulter zu seinem Liebsten hoch zu blicken. „Richard?“ Er zog leicht an seiner Hand als Aufforderung sich zu ihm zu setzen. „Ich möchte es aber gerne verstehen. Wie warst du früher? Du hast gesagt das du dich verändert hast, inwiefern?“ Seit Norwegen rätselte er darauf herum. Inbesondere darauf ob Richard etwas aus seinem alten Leben vermisste. Er konnte sich nur zusammen reimen was er damit gemeint hatte. Ja, Rune hatte sogar schon überlegt Bobby darauf anzusprechen. Er hatte sich davor gedrückt die Informationen aus erster Hand zu holen. Wegen Situationen wie dieser hier. Doch wenn ein kleiner Ast es schaffte sich gegen die eine meterlange Symmetrie aufzulehnen schaffte er es doch wohl auch über seinen Schatten zu springen! Was hatte er jetzt noch zu befürchten?
Nachdem Rune den ersten Schreck überwunden hatte erschütterte diese neue Information sein Bild das er von dem Mann an seiner Seite hatte nicht mehr ganz so sehr. Richard hatte das doch garantiert nicht nur gemacht um seine fleischliche Lust zu befriedigen, wahrscheinlich war es die nächstbeste Art menschliche Nähe zu spüren gewesen. Ein weiteres Indiz für seine Einsamkeit.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Mo 28 Mai 2018 - 11:09
 
Richard konnte Sekunde um Sekunde mit ansehen, wie Runes Blick immer trauriger wurde. Für Richard war es pure Enttäuschung, die er da im Blick seines Liebsten sah. Er senkte seinerseits schuldbewusst seinen Blick und nicht einmal Runes kommende Worte konnten ihn davon überzeugen diesen wieder zu heben. Warum sollte er sich nicht vor seinem Partner für alles rechtfertigen, was er je angestellt hat? Es kam ihm unsinnig vor, dass Rune nicht darauf bestand, was seine Laune nur noch mehr drückte, denn er war immer noch der festen Überzeugung er hätte sein Bild bei Rune mit dieser Information zerstört. Aber was hätte er denn sonst machen sollen?
Richard war kein Lügner und wenn Rune die Wahrheit nicht vertrug, was konnte er dann schon tun? Er wollte ja nicht, dass Rune einen falschen Richard liebte, einen der nur ein Trugbild war, auch wenn es nur teilweise wäre. Nein, er musste ehrlich sein, auch wenn es ihn sehr traurig stimmte und vielleicht sogar schlimmere Folgen hätte. Dass es schlimmer kommen könnte machte ihn zusätzlich traurig und die schiere Angst Rune zu verlieren stieg in ihm auf.
Rune hingegen schien das ganze noch irgendwie drehen zu wollen. Er nahm Richard mit nach draußen auf die Terrasse, wo er sich hinsetzte und ihn dazu animierte sich ebenfalls zu setzen. Richard zögerte, doch schließlich konnte er seinen betrübten Blick zu Rune heben und nahm dann langsam neben ihm Platz. Zwar war sein Blick nun nicht mehr auf die Bodenfliesen gerichtet, doch Rune in die Augen sehen konnte er auch nicht so wirklich. Auch war sein Blick immer noch voller Schuld und Traurigkeit. Der Weißhaarige zuckte vor Angst etwas zusammen, als Rune ihn auf einmal direkt mit dem Namen ansprach. Richard erwartete schon sonst etwas, doch dann war es lediglich die Bitte seines Liebsten ihm zu erklären, wer er damals überhaupt gewesen war, bevor er sich verändert hatte. Zwar wusste Richard im ersten Moment nicht, was das jetzt zur Sache tat, immerhin hatte er sich nach dem Unfall so unmöglich verhalten und deswegen konnte er das nicht rechtfertigen. Was spielte dann sein altes Leben überhaupt für eine Rolle? Aber immerhin redete Rune noch mit ihm und schien auch nicht halb so sauer zu sein, wie Richard angenommen hatte.
Richards Blick wanderte von Rune zur gläsernen Brüstung hinüber, durch die man die leuchtende Skyline der Stadt sehen konnte. Für fast eine Minute lang beobachtete Richard einfach nur das Funkeln der kleinen Lichter, die für ihn wie die Sterne einer Stadt wirkten. Schließlich atmete er einmal tief ein und aus, bevor er sich dazu entschied einfach gerade heraus zu sagen, was Rune wissen wollte.
"Vor dem Unfall da... da war ich ein niemand. Selbst für mich gab es kein richtiges Bild von mir selbst, nicht so wie heute. Ich hatte schon im Teenageralter aufgegeben etwas aus mir zu machen, denn es war schon damals klar, dass aus mir nichts richtiges werden würde. Es gibt sowas wie Glückspilze und dann sowas wie mich. Ich war nicht dümmer oder fauler als andere in meinem Alter, aber es schien als wäre schon fix, dass es mich irgendwann so Mitte 30 zerpflückt. Zumindest fühlte es sich so an. Ich sah da keine Chance auf Aufstieg, vielleicht war ich auch leicht depressiv, aber naja... Letztendlich wusste ich einfach nichts mit mir anzufangen. Das Studium war ein einziges Chaos, deswegen habe ich auch nie einen Abschluss gemacht. Ich lebte nicht besser als ein Tier könnte man sagen oder wie ein typischer Student.", erzählte Richard und lachte dann etwas verächtlich über sich selbst, "Das hat sich auch nach dem Studium nicht geändert. Ich habe mich ziemlich gehen lassen. Dass ich nicht fett geworden bin lag nur am vielen Ausdauertraining fürs Eislaufen, aber ansonsten hat mich nichts zerrissen. Nach dem Studium war auch die Zeit, wo ich wirklich vollkommen aufgegeben hatte und akzeptiert habe, dass ich ein Loser bin, eine Schande für die Familie, weswegen ich dann auch den Kontakt abbrach. Naja, was soll ich noch sagen? Ich war ein zerzauster Barkeeper, der nach Ladenschluss die fast leeren Flaschen zusammen gekippt und sich damit daheim abgeschossen hat und ein Botenjunge, der zwar fast chronisch zu spät kam, aber dafür auch zu den verrücktesten Zeiten lieferte. Manche Wochen habe ich täglich über elf Stunden geschlafen, manche Wochen nur fünf, das wechselte wie das Wetter. Den einen Monat verprasste ich mein Geld fürs Kartenspiel, im nächsten kroch ich so sehr auf dem Zahnfleisch, dass ich heimlich Vorräte aus der Küche geklaut habe. Wie kann man so etwas nennen? Ich würde sagen hilflos verloren, ich hatte einfach aufgegeben."




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Mo 28 Mai 2018 - 21:27
 
Stumm lauschte Rune Richards Worten. Das er in seiner Studienzeit kein Überflieger gewesen war wusste er bereits, aber das es so schlimm um ihn gestanden hatte war ihm neu und dieses Wissen schmerzte. Sanft zog er Richards Hand zu sich heran, streichelte vorsichtig über seinen Handrücken und betrachtete eingehend die Konturen. Er hatte schöne Hände, schlank und feingliedrig, wie die eines Künstlers. Aber das hier waren Hände die schon oft gescheitert waren. Hände durch die zahlreiche Chancen zerronnen waren. Hände denen ein helfendes Gegenstück gefehlt hatte um sie wieder zu öffnen als sie sich geschlossen hatten. Hätte er ihnen diese Aufmerksamkeit zukommen lassen wenn sie sich damals gekannt hätten? Es war eine ziemlich bittere Erkenntnis für Rune das er das wahrscheinlich nicht getan hätte. Er hätte ihm wohl höchstens einen Vortrag darüber gehalten das er einen sich einen sinnvollen Platz im Ökosystem suchen sollte. Diese ehrliche Feststellung weckte ein verdammt schlechtes Gewissen bei Rune, denn er wünschte sich er hätte für ihn da sein können um an ihn zu glauben als er selbst es nicht einmal mehr getan hatte.
Auch nachdem Richard geendet hatte betrachtete Rune noch eine ganze Weile schweigend seine Finger. „Wenn ein Ast dabei ist ab zu sterben verwendet ein Baum für gewöhnlich viel mehr Energie auf ihn um ihn am Leben zu erhalten, selbst wenn er schon halb abgebrochen ist.“ ,durchbrach Rune die Stille schließlich nachdenklich. Kaum hatte er seinen Vergleich vorgetragen riss er mit einem Mal Richards Hand hoch und presste den Rücken an seine Lippen. Er versuchte nicht daran zu denken wie viele das bereits vor ihm getan hatten. Das gelang nur mit einem tiefen, befreienden Seufzen. Rune sollte froh sein das es überhaupt jemanden gegeben hatte der ihm einen flüchtigen Moment der Wärme beschert hatte.
Es wäre die Aufgabe deiner Familie gewesen dich wieder aufzubauen. Nichts lebt nur für sich selbst. Ich würde es jedenfalls nicht zulassen das du dich noch einmal so schlecht behandelst.“ Ihre Hände sanken wieder auf Runes Oberschenkel, dafür fanden seine Augen zu Richard zurück. Richtige, standfeste Entschlossenheit spiegelte sich darin wider.
Aber du hast es ja auch so geschafft.“ Er nickte in die Richtung des mickrigen, aber willensstarken Ästchens. „Wenn du einen Ast abschneidest wachsen aus der Schnittstelle zwei neue, dichtere nach. Merk dir das und denk daran das ihr etwas gemeinsam habt wenn du das nächste Mal den Auftrag erteilst das arme Ding zu malträtieren!“ Daran sich selbst nicht noch einmal so zu malträtieren musste er Richard nicht erinnern, das sah er jetzt nämlich als seine persönliche Herzensangelegenheit. Mit einem kräftigen Atemzug kam die Erkenntnis bei Rune an das er Richard gerade mit einer Hecke verglichen hatte und ihn sogar explizit dazu aufgefordert hatte das nicht zu vergessen. Na klasse, Rune. Er war wirklich großartig darin seltsame Situationen herauf zu beschwören! Was zur Hölle gefiel Richard daran?
Danke, das du mir das erzählt hast.“ ,murmelte Rune mit geschlossenen Augen. Ab diesem Zeitpunkt spielte er sein Selbstbewusstsein wieder. Aber er hatte das bekommen was er gewollt hatte, eine Erklärung. Die gefiel ihm zwar auch nicht weil er es nicht gerne hörte das Richard so einsame Zeiten hinter sich hatte, aber es machte jetzt zumindest Sinn.
Das meinte ich allerdings nicht.“ Jetzt oder nie, nun wollte er alles wissen. Er hatte ja gerade wieder gemerkt was es für unschöne Folgen habe konnte wenn er Dinge nicht ansprach damit die Stimmung nicht kippte. „Wie warst du nach dem Unfall? Als wir in Norwegen waren hast du gesagt das du dich verändert hast seitdem wir...zusammen sind. Ich weiß ich sollte darauf nicht so viel herum grübeln, aber du warst dir nicht sicher ob dir das gefällt und ich wills einfach...verstehen. Ich möchte wissen wer du warst.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Mo 28 Mai 2018 - 22:51
 
Im ersten Moment antwortete Rune nichts, sondern blickte einfach nur hinunter auf ihre ineinander liegenden Hände. Richard tat es ihm gleich, wagte es dann jedoch auch kurz den Blick zu Runes Gesicht zu heben. Allerdings nur kurz, denn das Thema war ihm immer noch recht peinlich. Schließlich erhob Rune seine Stimme wieder und nutzte seine alt bekannte Fähigkeit der Analogie-Bildung, um Richard mit der frisch getrimmten Hecke zu vergleichen, aus der wohl - für Richard erst auf den zweiten Blick ersichtlich - ein kleines, freches Ästchen ragte. Was das Thema Familie anging, so war Richard nicht ganz Runes Meinung, immerhin hatten sie ihn jahrelang durchgefüttert und was hatte er gemacht? Er hatte alles hingeworfen und war weg gerannt und zwar nicht in ihre Arme, sondern davon weg.
Richard versank in dem Gedanken daran, was hätte passieren können, wenn ein paar Dinge anders gekommen wären. Wenn er damals einen so guten Freund wie Rune gehabt hätte oder ganz simpel einfach die Eier gehabt hätte sich selbst aus der Scheiße zu ziehen, das Studium mit Ach und Krach zu beenden und dann was anständiges arbeiten. Vielleicht hätten sich dann die Probleme von selbst gelöst und er hätte eine hübsche Frau kennen gelernt und... Richard stutzte über seine eigenen Gedankengänge. Wie war er denn jetzt dahin gekommen? Als ob auch nur eine einzige Frau in Cadysa so eine Liebesgeschichte wie Rune mit ihm hätte haben können! Nein, wahrscheinlich hätte sie ihn sowas in eine Richtung manipuliert, die fast an normal grenzte und irgendwann wäre er ihr zu langweilig geworden und sie hätte ihn verlassen und dann wäre er auf dem Zahnfleisch zum Psychiater gerannt. Richard schüttelte leicht seinen Kopf, um diesen schrägen Gedanken los zu werden und konzentrierte sich dafür lieber wieder auf Runes Worte.
Rune bedankte sich für Richards Vertrauen, merkte allerdings an, dass er eigentlich die kurze Zeit zwischen dem Unfall und jetzt gemeint hatte. Diese besonderen zwei Jahre bis er ihn kennen gelernt hatte. Richard hatte das Bedürfnis sich mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen. Mal wieder hatte er etwas völlig missverstanden und Dinge damit komplizierter gemacht als nötig. Mit einem Seufzen resignierte er vor seinem eigenen Ungeschick und bekam dann sogar ein leichtes Lächeln hin, als er sich mit der freien Hand durch die Haare am Hinterkopf fuhr.
"Ach so. Naja... nach dem Unfall hatte sich Pech in Glück verkehrt, ebenso wie meine Unlust und meine Hoffnungslosigkeit. Der Unfall hatte mich verändert und ich begann Gefallen daran zu finden diese andere Person zu sein. Schon irgendwie ich, aber eine stärkere, lebendigere Version. Vor dem Unfall hätte ich niemals so etwas wie die League in Angriff genommen, aber als ich aus dem Portal zurück kam, da war ich genau der Mensch, der ich schon immer sein wollte. Das Problem bei Selbstbewusstsein ist nur, dass es wie ein zweischneidiges Schwert ist. Ich hatte mich zusammen gerissen und begann etwas aus mir zu machen und plötzlich begann ich auf alle herab zu sehen, die das nicht auch zustande brachten. Menschen ohne Ehrgeiz ohne moralisches Drängen, dabei war ich doch bis vor kurzem ja noch selbst so. Obendrein gilt in der Finanzwelt das Recht der Natur und wer sich anknabbern lässt, der wird bald die großen Raubtiere anziehen. Klar, mit mir kam ich dann gut aus, war motiviert und klar bei Verstand, aber ein guter Kollege oder allgemein ein mitfühlender, herzlicher Mensch war ich jetzt nicht gerade. Das habe ich mir sozusagen für die League aufgehoben. Naja und irgendwann ist es sogar ganz angenehm, wenn man einfach happy mit sich selbst ist. Nur wird man dann eben ein Einzelgänger und irgendwann merkt man, dass man auf dem besten Wege ist als einsamer Junggeselle zu sterben und das wollte ich nun wirklich nicht. Aber niemand schien mir dieses Gefühl geben zu können wie du. Das Gefühl zwar ich zu sein, aber nicht so ein Arsch, sondern die Art von Mensch mit Herz UND Selbstbewusstsein. Ich war der perfekte Geschäftsmann geworden, aber...", erklärte Richard und senkte dann seinen Blick auf ihre Hände, "...mit stummem Herzen. Die Veränderungen, die ich angesprochen habe waren sowas wie dein umwelttechnisches Engagement oder dein Passion zur Verteidigung der Homosexualität. Das sind Dinge, die ich nicht schlimm finde, sogar gut bei dir, aber bei denen ich mich fast schon gezwungen fühle es zu übernehmen, die mir aber fremd sind. Noch jedenfalls. Und ich weiß eben nicht, ob es bei allen Dingen so gut wäre das von dir zu übernehmen. Ich meine, wahrscheinlich wirst du auch ein zwei Dinge von mir übernehmen. Zumindest kannst du es vergessen, dass ich damit aufhöre dich zurecht zu machen und gut einzukleiden bis du es von alleine machst. Und zwar nicht nur, weil ich will, dass du so wirst wie ich, sondern weil du einfach ein hammer attraktiver Mann bist und mit Klamotten rumläufst die sitzen wie ein Sack und ich einfach finde, dass du etwas besseres verdient hast und ja, ich weiß, ein Teil von mir möchte schon, dass du etwas schickere Kleidung trägst, damit kein Gerede aufkommt oder es komisch aussieht, wenn ich mit Armani-Anzug und du mit Second-Hand-Schlabberjeans ankommst. Trotzdem ist das nicht der oberste Grund dafür. Ich will dir nichts aufzwängen, aber Rune, Schatz, deine Garderobe ist die eines Teenagers und bei aller Liebe für Second-Hand-Ware, selbst unter der ist das eher der unschöne Anteil. Du musst ja nicht gleich eins zu eins rumlaufen wie ich, ich glaube das würde ich auch nicht wollen, aber halt irgendwie... erwachsenere Kleidung."
Richard hielt inne. Wie war er jetzt auf das Thema Klamotten gekommen? Ach so, wegen anpassen. Nun gut, aber hätte Rune eine Mutter gehabt bzw. einen Vater, der da vielleicht nicht genauso wenig darauf achtet, hätten die ihm irgendwann schon mal nahe gelegt, dass er sich doch bitte anständig anziehen sollte. Allerdings fühlte Richard sich jetzt doch etwas unbehaglich es auf sowas oberflächliches festgemacht zu haben.
"Also ich meine...", begann er nervös und suchte nach einer Möglichkeit das zuvor Gesagte zu entschärfen, "...der Mann, der du bist und sein könntest ist nicht das, was du im Moment darstellst. So ungefähr..."
Verdammt, fluchte Richard und biss sich nachdenklich auf die Unterlippe, während er weiterhin nach passenden Worte suchte, um seine Meinung auszudrücken. Bisher klang es ja eher anklagend und nicht gerade motivierend. Aber es war so unfassbar schwer Rune irgendwie in einfachen Worten klar zu machen, dass er in ihm etwas sah und sich wünschte er würde so an sich arbeiten, dass er eines Tages dahin kommen würde. Allerdings kein gekünsteltes Ich, kein Rune, der einfach nur eine Richard-Kopie war, sondern ein in ihm schlummernder Rune, der einfach irgendwann hervor treten musste. Richard fühlte sich da richtig berufen dazu ihm dabei zu helfen. Wie wenn man einem Schmetterling helfen würde den Kokon zu öffnen.




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Di 29 Mai 2018 - 0:32
 
Verwundert hob Rune die Augenbraue. Das hörte sich so an als hätte Richard sich nach seinem Unfall zunächst komplett ins Gegenteil verkehrt. Vielleicht war das aber gar nicht so ungewöhnlich wenn man sich an neue Gegebenheiten anpassen musste. Ganz am Anfang hatte er ihn tatsächlich für genau das genau das gehalten; einen bornierten Geschäftsmann. Das Bild kam ihm inzwischen ebenso absurd vor wie das von Richard als Frauenheld. Aber hatte es sich nicht genau deswegen in ihn verliebt? Weil in seinen Augen so viele Facetten glitzerten wie bei einem geschliffenen Diamanten? Er hatte inzwischen also einen guten Mittelweg gefunden, vielleicht war Rune nicht ganz unbeteiligt daran gewesen. Zumindest keimte für einen kurzen Moment diese Hoffnung in ihm. Selbst wenn er nur am Feinschliff beteiligt gewesen war.
Sein schüchternes Lächeln fiel sofort herab als Richard die Veränderungen ansprach die ihn ins Grübeln brachten. Sein umwelttechnisches Engagement? Was? Entsetzen machte sich in Rune breit. Das war nichts was er sich jemals bewusst auf die Fahne geschrieben hatte, er benutzte doch nur seinen gesunden Menschenverstand. Bei den gravierenden Dingen hatte Richard bisher immer Einsicht gezeigt, also wo lag jetzt das Problem? Er wollte doch nicht das er seine Meinung ungefiltert übernahm!
Rune war ein bisschen irritiert als Richard plötzlich auf seine Kleidung umschwenkte. Er wollte schon mit einem rosa Schimmer auf den Wangen einen Witz über Richards Knick in der Optik reißen weil er ihn als attraktiv bezeichnete, da merkte er das sie offenbar gerade auf etwas viel Grösseres gestoßen waren. Mit gerunzelter Stirn hörte er zu wie Richard sich über seinen nicht vorhandenen Sinn für Mode beklagte. Ein belustigtes Grinsen kämpfte sich auf Runes Lippen obwohl er wirklich krampfhaft versuchte es zurück zu halten. Er hatte nicht gewusst das Richard sich so dermaßen daran störte. Rune ließ sich jedoch von jeher von seiner Kleidung nur verunsichern wenn sie zu viel von ihm Preis gaben. Aber irgendwie fand es ziemlich niedlich wie Richard sich beschwerte, erst recht als dieser auch noch verlegen wurde. Damit hatte er gewiss nicht gerechnet. Er nickte wohl wissend und brav die Anschuldigungen ab. Sie hatten also in zwei Monaten das erreicht worauf alte Ehepaare ein halbes Leben hingearbeitet hatten. Er hatte einen Partner der an seiner Kleidung herum mäkelte. Um zu zeigen was er davon hielt entzog er Richard seine Finger und schlug mit dem Handrücken neckisch gegen seinen Oberschenkel. „Ich frage dich danach was ich an deinem Leben verändert habe und du ziehst über meine Kleidung her? Na schönen Dank auch, das merk ich mir!“ ,kicherte der Cyborg der seine ernste Miene nun vollkommen aufgab. „Ich hoffe du hast genug Ausdauer. Mir ist nämlich verdammt egal was ich trage solange ich nicht nackt durch die Gegend laufen muss. Zu große Kleidung hat mir bisher ziemlich viele, nervige Fragen zu meinen Prothesen erspart, aber darüber hinaus ist mir das ziemlich egal. Wer weiß...vielleicht macht es mir ja Spaß von dir zurecht gemacht zu werden?“ Er hatte auf alle Fälle den starken Verdacht das Richard eigentlich ziemlich viel Spaß daran hatte, alleine deswegen machte er den Zirkus mit. Lachend schüttelte Rune den Kopf. Außerdem trug er in letzter Zeit meistens zu große Sachen weil er sich gerne bei Richard bediente. Diese Kleidung hatte zumindest einen Mehrwert für ihn, so hatte er bei der Arbeit immer den Geruch seines Liebsten in der Nase.
Ich erwarte überhaupt nicht das du irgendetwas von mir übernimmst. Ich mag nur diesen Planeten ziemlich gerne und bin entsetzt wie man so etwas wundervolles mit zerstörerischer Ignoranz behandeln kann. Du sollst nicht mehr tun als deinen gesunden Menschenverstand einzuschalten und darum musste ich mir bisher wenig Sorgen bei dir machen. Ich war schon einmal mit meinem Spiegelbild zusammen, das hat mir gereicht.“ Wo eben noch ein heiteres Lächeln gewesen war erhielt nun wieder beklommene Traurigkeit Einzug. „Ich glaube...nein ich fürchte das Tiril einfach blind meine Einstellung übernommen hat ohne wirklich etwas zu verstehen. Das ist nicht der Sinn und Zweck der Sache. Alles was ich will ist ernst genommen werden...und das war das Gegenteil davon. Man muss nicht mit mir überein stimmen, aber man sollte zumindest dadrüber nachgedacht haben.
Meinst du ich weiß nicht das der Verzicht auf Schnittblumen nicht den Planeten rettet? Ich mag einfach den Anblick nicht. Es ist so absurd. Die Leute schneiden Blumen ab um in ihrem Heim ihnen langsam beim Sterben zuzusehen, dabei könnten sie jeder Zeit vor die Tür gehen und sie in voller Pracht bewundern. Dieser ständige Drang etwas um jeden Preis besitzen zu wollen...das verstehe ich einfach nicht. Ich erwarte garantiert nicht das du versuchst jede Topfpflanze die dir zwischen die Finger gerät auszuwildern, auch wenn es mich ungeheuer freuen würde. Aber nicht wenn du dich deswegen unter Druck gesetzt fühlst.
“ Runes Stimme wurde immer leiser, bis sie schließlich in einem verlegenden Nuscheln endete. „Ich mag deinen Facettenreichtum. Du bist nicht nur eine einzelne Blume im Glas, du bist eine verdammte Frühlingswiese...mit einem majestätischen Wasserfall im Hintergrund...und einem ziemlich putzigen Vogel.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Di 29 Mai 2018 - 1:16
 
Erst wirkte Rune überrascht, doch dann nahm er es mit Humor und klapste Richard neckisch auf den Oberschenkel. Der stimmte bald darauf in Runes Lachen ein, wenn auch zaghaft, während er etwas beschämt die Hand in den Nacken legte. Runes Angebot Richard dürfte einfach schalten und walten gefiel dem Weißhaarigen schon ziemlich gut. Ihm war ja nicht unbedingt wichtig, dass Rune maßgeschneiderte Kleidung 24/7 trug, ihm war auch nicht entgangen, dass sein Liebster sich an seinem Kleiderschrank vergriff, allerdings war das immerhin gute Kleidung und selbst wenn sie ihm zu groß war, er sah darin schonmal deutlich besser aus, als in seinen muffigen Hoodies. Nicht, dass sie muffig rochen, sie sahen einfach muffig aus.
Rune begann Richard darüber aufzuklären, wie er die ganze Sache sah und mit jedem weiteren Satz wurde Richards zaghaftes Lächeln immer breiter und glücklicher. Als er Tiril erwähnte wurde dieses Lächeln kurz gedämpft, doch es kehrte bald darauf wieder in alter Stärke zurück und wurde sogar peinlich breit, als Rune ihn mit einer Szenerie verglich. In dem Moment konnte sich Richard ein Lachen nicht mehr verkneifen. Als er sich wieder einigermaßen gefangen hatte, huschte sein Blick zu Rune hoch und dieses Mal blickte er ihm direkt in die Augen, während sein gesamtes Gesicht vor Freude strahlte. Dieser Ausdruck blieb auch noch, als er sich zu Rune hinüber beugte, seinen Kopf an seiner Brust bettete und sie beide nach hinten zu Boden riss. Richard schloss die Augen und horchte Runes Herzschlag durch das schicke Hemd unter seinem Ohr.
"Ich bin nicht halb so majestätisch, wie du mich darstellst.", meinte Richard und seufzte hörbar, "Ich denke ich bin nicht groß anders als du, nur dass ich zusätzlich ein wenig Eitelkeit besitze, wovon du ein bisschen zu wenig hast."
Richard lachte leicht, dann wandte er seinen Kopf, sodass sein Kinn auf Runes Brust lag und er nach oben zu seinem Liebsten schauen konnte.
"Ich unterstütze dich bei allem so gut ich kann, das verspreche ich dir. Aber verzeih mir, wenn du mich in manchen Dingen noch überreden oder meinen Horizont erweitern musst.", gab Richard zu und schenkte Rune ein liebevolles Lächeln, "Ich liebe dich."
Einen Moment lang blickte Richard noch schweigend nach oben, dann hob er seinen Kopf und legte seine Lippen sanft auf die seines Liebsten.




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Di 29 Mai 2018 - 11:14
 
Sollte er Richard darauf hinweisen das seine Metapher tatsächlich ernst gemeint gewesen war? Das sein Anblick ihn wirklich manchmal in Staunen versetzte wie eine malerische Landschaft? Nein, lieber nicht, das wäre wohl ein bisschen zu viel des Guten. Immerhin lachte er und das ließ Runes Welt für einen Moment still stehen. Gebannt legte er eine Hand an Richards Wange wie an ein Kunstwerk das er auf seine Echtheit untersuchen musste. Herregud, er war so wunderschön wenn er lachte. Das fröhliche Funkeln in seinen eisblauen Augen, der Ausdruck ausgelassener Freude auch seinem Gesicht...ein Anblick der ihm immer wieder ein wenig den Atem raubte. Der Cyborg lächelte liebevoll. Wieso machte er sich überhaupt Gedanken um seine Klamotten wenn ihn doch schon das schönste Lachen das Rune je gesehen hatte schmückte? So abgedriftet kam es Rune ziemlich albern vor das Richard betonte das er nicht so majestätisch wäre wie er dachte. Das sah jetzt aber ganz anders aus! Offenbar galt diese Eitelkeit nur den unwichtigen Dingen. Allzu schlimm konnte Runes eigener Mangel ja nicht sein wenn Richard Verletzte riskierte um zu eine völlig überraschende Kuschelattacke zu starten. Beinahe hätte Rune sich den Kopf an den Fliesen aufgeschlagen! Jetzt war er sich absolut sicher das Richard jedes Mal eine haltlose Anschuldigung in den Raum warf wenn er ihn als süß bezeichnete. Wer darin der unangefochtene Meister unter ihnen war zeigte sich doch jetzt nur allzu deutlich! Rune legte seine Arme fest um seinen niedlichen Eisvogel.
Ach wirklich?“ ,zweifelte Rune Richards Worte an um ihn zu necken während er gespannt auf den zweiten Angriff wartete der sich schon in schon in seinem Blick ankündigte. Runes Stimme bebte dabei. Richards Versprechen und das anschließende Liebesgeständnis hatten ihn zum Schmelzen gebracht. Aus seinen leicht geöffneten Lippen floss ein schwerer Atem als er auf den Kuss wartete. Doch als es fast so weit war musste er auf einmal lächeln.Dabei blieb es auch erstmal und bereitete ihm Mühe den Kuss zu erwidern. Im Gegensatz zu seinen Mundwinkeln gehorchten ihn zumindest seine Hände noch die sich jetzt anschmiegsam in den Rücken von Richards Jacket gruben. Küsse im Mondlicht übten immer einen ganz besonderen Reiz auf Rune aus, inbesondere wenn sie dabei auch noch den Ausblick auf die Stadt als Kulisse hatten. Wie damals in Nacht in der er angefangen hatte sich in ihn zu verlieben.
Kurzum; Richard gewann diese Auseinandersetzung mit wenig Mühe und nutzte wahrscheinlich auch noch Runes Schwächen bei seiner Kriegsführung aus. Das ging so nicht! „Dann lass dir gesagt sein das der Wert von Kleidung vor allem in ihrer Bequemlichkeit gemessen wird, Elskling.“ ,forderte Rune seinen Liebsten mit knallroten Wangen heraus. Er sollte seinen Horizont erweitern? Bitte, der Aufforderung konnte er ohne Probleme nachgehen. Besonders wenn die Hoffnung bestand das Richard sich bei dem Thema wieder so schön in Rage reden könnte. „Dabei kennst du noch nicht einmal meine gemusterten Strickpullover für den Winter!“ ,empörte der Norweger sich und ließ seine Augenbrauen hüpfen. Er konnte noch mit ganz anderen modischen Katastrophen aufwarten als mit seinem Hoodies und hatte keinerlei scheu das zu verstecken. Er würde die Dinger alleine schon anziehen um Richards entsetzten Gesichtsausdruck zu sehen.
Außerdem kann es gar nicht so schlimm sein wenn du dich nach den ganzen „Sexbomben“ in mich verliebt hast. Ich bin nicht verantwortlich für deine Geschmacksverirrung.“ Jetzt zog er sogar tatsächlich ein wenig beleidigt und ziemlich trotzig die Unterlippe vor. Bei der Entschlüsselung dieses Rätsels war er nämlich immer noch nicht schlauer geworden.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Di 29 Mai 2018 - 18:57
 
Rune zweifelte mit einem neckischen "Ach wirklich?" Richards Aussage an, beließ seinen Prostest am Ende jedoch bei diesen zwei Worten. Als Richard sich ihm näherte, um ihm einen sanften Kuss zu stehlen, schien Rune diesen nur zaghaft zu erwidern, obwohl er ihn doch eigentlich hätte kommen sehen müssen. Doch Richard spürte, dass der Grund dafür ein wunderschönes Lächeln war und kurzum verzieh er ihm, dass er ihm nicht im Gegenzug auch einen Kuss aufgedrückt hatte. Nach dem kurzen Kuss löste Richard seine Lippen wieder von Rune und ließ sein Gesicht ein paar Zentimeter über dem von Rune schweben. Der setzte jetzt doch noch ein Widerwort an und warnte Richard sogar vor noch weiteren Modesünden. Dieses Mal amüsierte es den Weißhaarigen allerdings nur und zwar ziemlich köstlich. Der Endsatz von Rune war sein typisches Mantra wie immer, wenn es ums Aussehen ging. Auch das quittierte Richard mit einem Auflachen, allerdings etwas gespielt überheblich. Dann beugte er sich etwas vor, sodass ihre Nasenspitzen fast aneinander stießen und legte den ausgestreckten Zeigefinger seiner rechten Hand an Runes Lippen.
"Red' nicht so einen Unsinn. Für mich bist du schöner als jede dieser aufgeblasenen Hühner. Ich weiß, was du meinst: Du bist nicht muskulös, durchtrainiert und braun gebrannt. Du bist nicht Cadysas sexiest men alive. Aber weißt du was? Das wäre auch nicht die Art Mann, in die ich mich verliebt hätte. So wie du bist hast du etwas zutiefst ehrliches, reines, ein kerniges Ich, das viele leider nicht sehen. Vielleicht, weil du immer so Schlabberklamotten trägst.", erklärte Richard und lachte etwas hämisch bei seinem kurzen Seitenhieb, bevor er wieder ernster wurde, "Nein, aber mal ehrlich. Dein Körper ist wunderschön. Nicht nach deren Maßstäben, aber die sollten dich auch nicht interessieren, mich tun sie es jedenfalls nicht. Du hast einen so schönen schlanken Körper, so weiche, blasse Haut, dichtes, dunkles Haar und wunderschöne, tiefe Augen. Was würde ich denn mehr wollen?"
Richard lächelte verträumt und strich dann mit den Fingerspitzen seiner rechten Hand sanft über Runes Wange bis zu seinem Kinn, während er seine Nase leicht an die seines Liebsten stupste.
"Für mich wärst du selbst dann noch der sexiest men alive, wenn du nichts tragen würdest bis auf einen deiner hässlichen Strickpullover.", raunte Richard ihm zu und grinste frech, bevor seine Lippen wieder auf die von Rune senkte, um ihm einen nun etwas intensiveren und feuchteren Kuss zu rauben.




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Di 29 Mai 2018 - 22:38
 
Es war mitten in der Nacht. Rune könnte die aufsteigende Hitze in seinem Gesicht und seiner Magengegend also nicht einmal auf die Sommerhitze schieben. Mit einer simplen Geste gebot Richard ihn zu schweigen und ließ damit sein Innerstes auflodern. Warum musste sich das so verrucht anfühlen? Hier auf den aufgewärmten Fließen, mit Richard der fast auf ihm lag und ihn mit einer verdammten Handbewegung vergessen ließ was menschliche Kommunikation war. Ein wenig überfordert von seinen aufwallenden Gefühlen senkte Rune seinen Blick auf Richards Finger an seinen Lippen. Ohne eine Antwort erhalten zu haben hob der Cyborg seinen von einem glimmenden Licht begleiteten Blick wieder.
Richards Aufzählung von allen Dingen die er nicht war holte ihn auf den Boden zurück. Ja das wusste er selbst, er wollte das alles auch gar nicht sein, aber er wollte es jetzt auch nicht unbedingt explizit hören. Gespannt wartete er der worauf Richard jetzt hinaus wollte. Darauf was er einem dürren Cyborg mit einem ziemlich traurigen Bartwuchs so anziehend fand. Wenn nun irgendetwas folgte das auch nur im entferntesten mit dem Begriff „süß“ zu tun hatte musste er sich damit abfinden das sein Finger angeknabbert wurde! Der befand sich jetzt nämlich in Runes Beißweite. Derartige Überzeugungsmaßnahmen waren allerdings überhaupt nicht von Nöten. Es schien schlimm um Richards Psyche bestellt zu sein, denn er fand erschreckend viele Worte des Lobs für Runes Körper der bis auf die glänzenden Komponenten eigentlich doch eher unscheinbar war. Zumindest war Rune immer davon ausgegangen. Richard sah das aber offenbar vollkommen anders. Noch besser als seine Worte war allerdings sein Blick dabei. Geriet er gerade tatsächlich ins Schwärmen oder hatte er sich heimlich bei seinem Gras bedient? Das er nicht der bestaussehenste Mann der Stadt war war Rune selbstverständlich bewusst. Der beugte sich nämlich gerade über ihn und überschüttete ihn mit Komplimenten. Sollte er sich als guter Partner jetzt nicht eigentlich Sorgen machen? Stattdessen brodelte ein warmes Lagerfeuer in Runes Brust zu einem Flächenbrand auf. Bis in seine Zehenspitzen fühlte er die Hitze und doch schien sein Körper ganz woanders zu sein. Rune war gefangen von diesem besonderen Ausdruck in Richards Augen, unfähig den Blick auf etwas anderes zu richten. Das beste war allerdings das er nicht mit einem Wort seine Prothesen erwähnte, als hätten sie ihre Bedeutung vollkommen verloren. Selten hatte Rune es so stark gemerkt wie jetzt: Dieser Mann war völlig versessen nach ihm!
Zudem wollte Rune die Theorie mit dem Strickpullover am liebsten sofort auf seinen Wahrheitsgehalt testen. Das würde er später garantiert noch ausprobieren!
Du bist doch vollkommen verrückt!“ ,keuchte Rune als Richards Lippen sich ihm wieder näherten. Sie waren fordernder geworden. Gieriger. Sie trafen auf ein Gegenpaar das nicht minder entfacht war. Sehnsüchtig nahm Rune den Kuss in Empfang und erwiderte ihn inbrünstig als könnte er damit die dringend nötige Abkühlung erhalten. Er erhielt das Gegenteil und war nicht einen Moment lang traurig darum. Sein Puls war zu einem wilden Hämmern geworden. Er spürte wie Richards Körper gegen seine Mitte drückte. Es dauerte nicht lange bis er dort eine ziemlich angenehme Reibung empfand. Richard eroberte seine Sinne mit seinen Lippen und verführte seinen Verstand.
Verdammt, wie sollte er denn jetzt noch Einspruch einlegen? Ehe er sich versah waren seine eigenen Finger Richards Rücken herunter gerutscht und gruben sich in seinen strammen Hintern. Nun arbeitete also auch noch sein eigener Körper gegen ihn! Warum zur Hölle musste Richard auch so einen Prachtarsch haben der sich anfühlte als wäre er aus Stein gemeißelt und dann mit dem feinsten Samt überzogen worden?
Mehr möchte ich auch überhaupt nicht.“ ,war das einzige was er unter rasselndem Atem hervor brachte als sich ihre Lippen für einen kurzen Moment trennten. Er wollte nicht für seine Schönheit bewundert werden. Er wollte nur die Zuneigung und Bewunderung dieses einen Mannes der ihm alles bedeutete. „Aber du hast das Beeindruckenste an mir ausgelassen“ Runes Lippen befanden sich noch immer in Kussreichweite und strichen sanft über Richards während er sprach. „und zwar das ich mit dem raffiniertsten Verführer der ganzen Insel mein Bett teile.“ Er grinste forsch und nahm zärtlich Richards Unterlippe mit seinen Zähnen in Gewahrsam. Er wollte das Richard sich freikämpfte und Rache nahm. Ihn überwältigte und über ihn herfiel. Doch plötzlich registrierte Rune einen irritierenden, metallischen Geschmack. Auch seine Lippen waren mit einem Mal feuchter als zuvor. Erschrocken ließ er Richard ziehen und wischte sich mit seiner Hand über sein Gesicht. Rune richtete sich auf und fuhr direkt wieder zusammen als er das dunkle Blut darauf sah. „Jævla skit i fy fæn helvete!“ ,brummte Rune aufgebracht. Er hätte damit rechnen müssen das Richards Hintern ihm irgendwann zum Verhängnis werden würde. Beschämt verhüllte Rune seine Nase mit seinen Fingern. Leider war der Stahl gerade nicht kühl genug um das Problem vorzeitig zu beenden. „Du machst mich fertig, Richard.“ ,jammerte Rune, beklagte sich aber im Grunde über sich selbst. „Du und deine verfluchten Lippen. Benötigst du eigentlich einen Waffenschein für die Dinger?“ Er war aufgebracht, es war ihm unsagbar peinlich und während Rune mit erstickter Stimme lamentierte bettelte sein Blick nach einem Ausweg aus dieser höchst unangenehmen Situation. Warum? Warum ausgerechnet jetzt? Er wollte doch...argh. „Tut...tut mir leid...“ ,stammelte er und versuchte Richard schweren Herzens beiseite zu schieben damit er sich mehr dem Anblick seiner blutenden Nase ausgeliefert war. Er hatte immerhin sicherlich nicht mit Absicht seinen Blutdruck dermaßen in die Höhe gepeitscht.



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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Di 29 Mai 2018 - 23:08
 
„Du bist doch vollkommen verrückt!“, quetschte Rune nach ihrem anregenden Kuss hervor und wurde nur von einem noch breiteren Grinsen von Richards Seite aus kommentiert.
Zufrieden wie eine Katze kuschelte sich Richard an Rune und legte seinen Kopf breit grinsend etwas schief, während Rune damit fortfuhr Richard zuzuflüstern, dass er genau das wollte, was Richard gesagt hatte und dass es noch etwas beeindruckendes zu erwähnen gab und zwar die Tatsache, dass er mit Richard das Bett teilte, den er im selben Atemzug als den raffiniertesten Verführer ganz Englands bezeichnete. Jetzt wurde Richards bisher verführerisch erregtes Grinsen zu einem amüsierten Grinsen und es fiel ihm ziemlich schwer ein lautes Lachen zurück zu halten. Zum Glück gelang es ihm, denn so konnte Rune in seinem Vorhaben fortfahren sich an ihn heran zu machen. Leider mit verheerenden Folgen.
Richard begriff erst was Sache war, als Rune ihn beiseite schob, während er sich die blutige Nase mit den Fingern zuhielt. Er riss immer noch Witze, doch Richard war jegliches Lachen im Halse stecken geblieben. Aus seinem Gesicht sprach nun nur noch pure Sorge.
"Warte warte.", wies er an und zückte schnell das seidene Einstecktuch aus seiner Brusttasche, um es Rune ungefragt unter die Nase zu halten.
Richard behielt das Tuch eine ganze Weile dort, während er mit der freien Hand Runes Hände beiseite wischte. Nach etwa einer Minute hob er das blutbefleckte Tuch ein winziges Stückchen hoch, um von unten in Runes Nasenlöcher zu schauen. Es blutete noch, aber bestimmt nicht mehr lange.
"Verdammt, ich wusste nicht, dass sowas passiert. Ich sollte dieses Anmachen echt lassen.", lamentierte der Weißhaarige, während er mit einem Seufzen das Tuch wieder auf die Nasenlöcher presste.
Einen Moment lang musterte Richard noch die provisorisch verstopfte Nase und hob erst nach einer Weile den Blick zu Runes Augen.
"Wie erregt muss man bitte sein, damit sowas passiert?", fragte er mit gesenkter Stimme nach, "Beziehungsweise wie leicht bist du zu erregen nur durch ein paar Worte und einen einzigen Kuss? Wenn das so schlimm ist, sollte ich sowas wirklich nur noch machen, wenn ich gleich danach mit dir vögeln will, verdammt."
Noch einmal wagte Richard einen Blick und dieses Mal war das Blutrinnsal nur noch ganz fein. Mit einem Seufzen nahm er Runes Hand und legte sie aufs Tuch, damit er es weiter an seine Nase drückte, während er selbst sich langsam aufrichtete. Allerdings nur ein Stückchen, sodass er seine Arme unter Rune schieben und ihn hochheben konnte, um ihn nach drinnen ins Schlafzimmer zu tragen, wo er ihn auf dem Bett absetzte. Ohne ein weiteres Wort ließ er ihn dort zurück und ging zur Tür, um sie vorsichtig einen Spalt zu öffnen. Richard lugte einen Moment lang durch den Spalt, bevor er hindurch glitt und verschwand.
Etwa zwei Minuten später kam er wieder zurück und schloss die Türe wieder hinter sich. Erst bei Rune angekommen konnte man erkennen, dass er nicht mit leeren Händen zurück gekommen war.
"Das hilft gegen die Blutung.", murmelte er, während er einen dünnen Stift ähnlich einem Lippenbalsam hervor zauberte.
Er nahm Rune das blutige Tuch ab, holte aus dem Nachtschränkchen eine Packung Taschentücher und drückte Rune diese in die Hände, während er eine Hand an Runes Kinn legte, es leicht hob und sich die Nase noch einmal betrachtete. Es blutete nicht mehr wirklich, aber das könnte sich ja gleich wieder ändern, also zückte er den Stift, strich etwas von dem fettig-öligen Gemisch auf seinen kleinen Finger und strich damit soweit er kam die Innenseite von Runes Nase ein.
"Das nehme ich immer, wenn ich mich beim Rasieren geschnitten habe.", überlegte der Weißhaarige laut und vollendete sein Werk.
Ein letztes Mal inspizierte er das Innere von Runes Nase und ließ dann die Hand mit einem Seufzen von Runes Kinn gleiten. Sein Blick hob sich zu den Augen seines Liebsten. Richard war sich ziemlich unsicher, was er jetzt machen sollte. Das Thema Sex schien sich für heute erledigt zu haben und der Tanz war jetzt irgendwie überflüssig geworden. Ehrlich gesagt war es auch ziemlich spät und hier im Halbdunkeln merkte Richard erst wie müde er wirklich war. Trotzdem konnte er das nicht einfach sagen. Irgendwie fühlte er sich wie in einer Zwickmühle. Also wartete er einfach ab, was Rune sagen würde, um die Stille zu brechen.




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BeitragThema - Re: Richards & Runes Penthouse   Mi 30 Mai 2018 - 2:58
 
Rune hoffte inständig das Richard ihn einfach ziehen lassen würde damit er beweisen konnte das er Herr der Lage war. Sein Liebster sah das offenbar ganz anders. Der wirkte eher als hätte er gerade ein Massaker mitangesehen. „Das ist halb so wild!“ ,versuchte Rune ihn zu beschwichtigen, seine Stimme wurde allerdings von dem Tuch erstickt das Richard auf einmal auf seine Nase drückte. Jegliche Versuche selbst etwas zu richten wurden direkt blockiert und Rune ließ die Behandlung beschämt über sich ergehen. Es war niedlich das Richard sich um ihn kümmerte, aber für Rune machte es die Situation nur noch sehr viel peinlicher als sie ohnehin schon war. Er versuchte seine Nerven mit dem Gedanken zu beruhigen das Richard es nur gut mit ihm meinte, selbst wenn er sich immer noch lieber selbst verarztet hätte. Still leidend ließ er die Behandlung über sich ergehen.
Bis Rune etwas hörte was ihn überhaupt nicht passte. Entsetzt riss er die Augen auf. „Was? Nein!“ ,platzte es erschrocken aus ihm heraus. Auf einmal schien ihm das Nasenbluten nur noch wie eine lächerliche Lappalie. Er nahm sehr viel lieber das Risiko in Kauf als auf Richards verspielte Verführungen zu verzichten. Das zeigte doch nur wie effektiv diese gewesen waren! Rune sankt das Herz in die Hose. Dachte Richard jetzt etwa das er das nicht vertrug? Das er ein kleines, verletzliches Weichei war?
Mit einem mochte er Recht haben. Richard hatte ihn mit wenigen Mitteln und einer teuflischen Raffinesse ziemlich eingeheizt. Umso frustrierender war es jetzt das er ihn verarzten musste wo er doch eigentlich auf etwas ganz anderes eingestellt gewesen war. Und was sollte der letzte Satz eigentlich heißen? Hatte er nicht vorgehabt mit ihm zu schlafen?
Richard...“ Rune setzte zum Widerspruch an, wurde dann aber auf einmal in die Luft gehoben. Was sollte das denn jetzt werden? Seine Nase war vielleicht etwas lädiert, aber seine Beine funktionierten doch noch ganz ausgezeichnet. Hinter dem Tuch warf er Richard einen Blick zu der signalisierte das er nicht einverstanden war. Leider war sein Blut immer noch dabei munter zu fließen. „Richard!“ ,startete er einen erneuten Versuch durch Stoff und Blut an seine Vernunft zu appellieren. Aber Richard hatte sich schon den Socken gemacht. Rune seufzte genervt und nahm das Tuch zurück um einen kritischen Blick darauf zu werfen. Uargh, die ganzen roten Flecken waren wirklich kein schöner Anblick. Er dachte lieber nicht daran wie sein Gesicht gerade aussah, aber zumindest schien es jetzt vorbei zu sein. Peinlich... Vor zwei Monaten hatte er ein ähnliches Problem gehabt. Das hatte Richard aber zum Glück nicht mitbekommen. Er war nämlich nicht nur mit seinen Worten und Küssen in der Lage ihn so weit zu treiben, sondern alleine schon mit der Erinnerung an ihre erste Nacht.
Zur Sicherheit drückte er den längst nicht mehr weißen Stoff wieder gegen seine Nase. Wo auch immer Richard hin abgedampft war, er war anscheinend in dem gleichen Tempo zurück geeilt. Allmählich kam Rune sich vor wie auf der Notaufnahme, denn anscheinend war Richard noch nicht fertig mit seinen erste Hilfe Maßnahmen. Er ließ ihn machen, aber nur weil es so verdammt komisch war mit ihm zu reden während er an seiner Nase zu Gange war. Wahrscheinlich war der so konzentriert das er nicht einmal mitbekam wie Rune mit den Augen rollte. Ein peinliches Schweigen entstand, aber zumindest war Richard jetzt wohl zufrieden. „Danke, aber...“ Auf einmal richtete Rune sich aus seiner zusammen gekauerten Position auf, ebenso wie seine Augenbrauen die in die Höhe schnellten. „Ich hatte ein bisschen Nasenbluten und nicht noch einen Arm verloren!“ Richards Sorge war niedlich, aber in seinen Augen maßlos übertrieben. Außerdem hasste Rune es wegen körperlichen Leiden betüdelt zu werden. Er kümmerte sich lieber selbst darum und er wollte gewiss nicht das Richard dabei so einen detaillierten Einblick bekam. Schlimm genug das er immer noch das getrocknete Blut auf seinem Gesicht spürte. „Glaub' jetzt nicht das ich das nicht ab kann und komm bloß nicht auf die Idee dich in Zukunft zurück zu halten. Ich will weiterhin genauso von dir umworben werden wie bisher, ist das klar?“ Auf einmal schien der Cop um einige Zentimeter gewachsen zu sein, seine verschränkten Arme dudelten keine Widerrede und sein Blick war streng. Es stand hier immerhin etwas auf dem Spiel das er sehr genoss und das wollte er sich von seinem dysfunktionalen Körper nicht kaputt machen lassen. „Ich hab eine ziemlich, ziemlich aufwühlende Woche hinter mir wie du weißt und wäre verdammt froh wenn wir diesen Vorfall nicht zu viel Beachtung schenken würden.“ Aufwühlend war noch haltlos untertrieben wenn man bedachte das die Woche damit gestartet hatte das er sich mit dem Tod seines Seelenverwandten auseinander gesetzt hatte, der dann mit ziemlich verwirrenden Informationen zurück gekehrt war,  mit dem er daraufhin zusammen gezogen war und der dann auch noch sich öffentlich zu ihrer Liebe bekannt hatte. Katastrophen reihten sich an Höhenflüge, das war gefühlstechnisch eine ziemliche Achterbahn für die paar Tage. Das sein Körper auf Stress, selbst wenn es positiver war, ein bisschen extremer reagierte wunderte ihn nicht, ärgerte ihn aber trotzdem. Er wollte nicht wie ein Invalider behandelt werden auf den Rücksicht genommen werden musste, erst recht nicht von Richard.  „Ich bin immer noch genauso in der Lage mit dir mit zuhalten. Das ändert nichts, absolut gar nichts zwischen uns. Wehe du packst jetzt die Samthandschuhe aus!



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Richards & Runes Penthouse
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