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 Richards Penthouse

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Rune
Flower Power Bionic
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 15:42

Nunjaaaa...“ ,fing Rune an. Er wollte nicht das Richard dachte es ihm nicht schmeckte, denn das Gegenteil war der Fall. Außerdem genoss er die Zuwendung dabei unheimlich. Aber was nicht ging, ging nun einmal nicht. „Ja.“ ,gab er schließlich zu und zuckte beiläufig mit den Schultern.
Das kommt davon wenn man der Natur zu viel ins Handwerk pfuscht.“ ,nuschelte er nachdenklich und kaum hörbar. Stahl und Kabel hatten nun einmal eigentlich nichts in einem menschlichen Körper zu suchen und es war auch garantiert nicht optimal einen Heranwachsenden ständigen, radikalen Operationen zu unterziehen und ihn danach wochenlang außer Gefecht zu setzen. Lange hielt die kurze Bitterkeit jedoch nicht vor, er würde sich jetzt nicht den Augenblick kaputt machen lassen indem er über seine schlechte gesundheitliche Verfassung nachdachte. Ändern konnte er daran ja doch nichts.
Lieber ging er wieder dazu über sich von der Sonne und Richards Nähe ein Lächeln auf seine Lippen zaubern zu lassen. Bis sein Blick neugierig in die Schachtel wanderte die Richard auf ihm abgestellt hatte. Rune hatte noch nie in seinem Leben ein Souffle gesehen. Er kannte nur das Wort und wusste das es oft im Zusammenhang mit gehobener Küche fiel. Leider war er inzwischen viel zu neugierig darauf wie aufwendig ein Nachtisch wohl sein konnte als das er riskieren konnte sich vorher satt zu essen. Vorsichtig genehmigte er sich einen Bissen und ließ den Nachtisch nachdenklich auf seiner Zunge zergehen. Es erinnerte ihn entfernt an einen Brownie, aber dann doch wieder ganz anders. Es war nicht so schwer und übersüßt wie Desserts in skandinavischen Ländern für gewöhnlich waren. Es hatte sich definitiv gelohnt den Nachtisch vorzuziehen! Er hoffte nur wirklich das Richard ihm das nicht übel nahm.
Er gönnte seiner Gabel erst eine Pause und ließ sie in die Schachtel sinken als er sah das Richard eine Sektflasche aus der Tasche gezogen hatte und eine Karte studierte. Neugierig und überhaupt nicht auffällig wanderten Runes Finger zu seinem rechten Augenwinkel. Eigentlich war es unnötig jetzt die Infrarotkamera einzuschalten, aber er wollte auch wissen was auf dem Papier stand. Als er die Worte spiegelverkehrt durch die Rückseite der Karte las errötete er nicht minder als Richard. Allerdings war es bei ihm mit einem belustigten Kichern begleitet. „Dann bin ich wohl jetzt nicht mehr der einzige der weiß das wir seit Wochen daten.“ ,stellte Rune deutlich amüsiert fest. Er schaltete die Kamera wieder aus, zwinkerte Richard zu und machte sich wieder über sein Souffle her. Die Worte verließen vollkommen unbeschwert seine Lippen und seine Röte intensivierte sich erst als er darüber nachdachte. Er hatte sich das natürlich nie so offen eingestanden, aber nach den Ereignissen dieses Tages hatte er wohl jedes Recht dazu ihre vorherigen Treffen als eine ähnliche Art der Verabredung abzustempeln. Was damals die tatsächliche Intention gewesen war, war doch jetzt vollkommen egal.


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Nemesis
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 19:00

Rune meinte tatsächlich, dass er immer so wenig aß, was wohl an seiner Vergangenheit liegen würde. Als er das so erwähnte, fiel Richard wieder ein, dass er noch tausend Fragen an Rune hatte. Er wusste zwar so grob, was die Modifikationen waren, doch er wollte mehr darüber wissen. Soweit Rune es erzählt hatte war das ja ein jahrelanges Unterfangen. Wie musste das wohl alles für ihn gewesen sein?
Aber Richard wollte heute nicht darüber reden und vor allem nicht jetzt. Er würde erst einmal abwarten und vor allem diesen Moment mit ihm genießen. Also lächelte Richard den Cyborg einfach nur verständnisvoll an und widmete sich wieder seinem Gericht, während Rune sich vorsichtig an das Souffle heran wagte. Es schien ihm zu schmecken, also ließ Richard ihn die nächsten Sekunden in Ruhe.
Als er die Flasche schnell wieder in der Tasche verschwinden ließ und rot anlief, warf er schnell einen Blick zu Rune, der zwar zu ihm hoch sah, aber unmöglich die Karte hätte lesen können. Zum Glück. Umso mehr erschrak Richard plötzlich, als Rune ihn genau darauf ansprach. Mit großen Augen starrte er den Schwarzhaarigen an und wollte schon fragen, wie er das wieder hinbekommen hatte, dann fiel ihm jedoch auf, dass Runes bionisches Auge leuchtete.
"Ich sage dir, wehe die erzählen irgendjemandem von der Presse, dass ich ein Date hatte! Dann verklage ich die!", entgegnete Richard fast schon etwas wütend, senkte dann aber betreten den Blick, während er sich wieder um seine Bohnen kümmerte.
"Das geht die gar nichts an.", murmelte Richard schmollend und aß weiter.
Rune schien das lockerer zu nehmen, denn er grinste nur und zwinkerte dem Weißhaarigen zu. Richard hingegen wirkte ein wenig verunsichert und sogar ein bisschen besorgt. Er wollte es nicht öffentlich machen. Zum einen, weil es wirklich niemanden etwas anging, zum anderen weil sie Rune gefälligst in Ruhe lassen sollten und zudem auch wegen dem Gerede der Leute, das in seinem Job und vor allem seiner Position doch nicht ganz unwichtig war.
Nachdenklich senkte sich sein Blick auf die nun endlich fast leere Schachtel. Mit zwei letzten Bissen leerte er sie und holte sich seinen Nachtisch. Allerdings hielt er nach dem ersten Stückchen inne und stocherte daraufhin nachdenklich durch den dunklen Teig.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 20:28

Rune vergaß die Gabel auf dem Mund zu nehmen weil er damit beschäftigt war Richard perplex anzusehen. Wollte er etwa nicht das jemand von ihrer Beziehung wusste? Sollten sie ihre Gefühle etwa geheim halten? Was sollte die Presse schon dazu sagen? Richard war offensichtlich nicht nur aufgebracht weil in seiner Privatsphäre herumgeschnüffelt wurde, sondern er drohte auch noch mit einem Anwalt. Er war doch nicht der einzige Mensch der eine Verabredung hatte. Aber Richard schien sich wirklich ernste Gedanken zu machen so wie er das Souffle gerade malträtierte. Der Cyborg hob eine Augenbraue und setzte zum Sprechen an. Erst dann merkte er das er mit seinen Lippen immer noch die Gabel festhielt. Nach einem unverständlichen Genuschel nahm er das Werkzeug schließlich beiseite. „Wäre das denn so schlimm?
Sofort fiel Rune auf wie naiv diese Frage war. Nur keine Presse war eine gute Presse, das sollte er doch am ehesten wissen. „War eine blöde Frage, sorry.“ So oft vergaß er was Richard für eine Größe in der Stadt war. Er verstand zwar nicht ganz weshalb sich jemand das Maul darüber zerreißen sollte weil er eine Beziehung führte, aber wenn Richard so reagierte schien da schon etwas hinterzustehen.
Dabei wusste nicht einmal jemand mit wem er überhaupt zusammen war. Das war vermutlich sogar der größte Knackpunkt. Er hätte aber nicht gedacht das Richard auch davon wusste. „Ich möchte nicht das du meinetwegen mit irgendwelchen alten Geschichten behelligt wirst.“ Mit medialer Aufmerksamkeit hatte Rune nämlich nur negative Erfahrungen gemacht. Er war verdammt froh das er in einer abgeschiedenen Bergstadt aufgewachsen war und seine Geschichte nur hin und wieder in ein paar Fachzeitschriften erschienen war die das Institut bei dem Øystein angestellt war übersehen hatte.
Er wusste nicht welche Artikel schlimmer gewesen waren. Die die seinen Vater als herzloses Monster beschimpften oder die ihn als Wissenschaftpionier huldigten. Rune und vor allem Jesper waren nicht selten Mittelpunkt einer ethischen Diskussion gewesen bei der Rune immer noch nicht wusste welchen Standpunkt er bezog. Dabei wollte er doch einfach nur als ganz normale Familie leben.
Genauso wie er nun mit Richard eine ganz normale Beziehung führen wollte. Das einzige Urteil das sie interessieren sollte war das von ihnen beiden, aber es war vermutlich trotzdem besser nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Aber wie weit sollte das gehen? „Möchtest du dass das mit uns geheim bleibt?“ ,Rune blickte Richard fragend, sogar ein klein wenig traurig, an und versuchte sich trotzdem an einem Lächeln. „Dann muss ich nämlich ganz schnell jemanden Bescheid sagen das er die Klappe halten muss.“ Natürlich wusste Lucky noch nichts von den jüngsten Entwicklungen, aber Rune kannte den Spinner gut genug um zu wissen dass das nur noch eine Frage der Zeit war, dazu musste er ihm nicht einmal selbst etwas erzählen.


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Nemesis
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 21:00

Rune grummelte etwas mit der Gabel im Mund, zog sie dann raus und fragte Richard, ob es denn so schlimm wäre, wenn jemand von ihrer Beziehung erfahren würde. Richard nahm ihm diese Frage überhaupt nicht übel, es war eine gute Frage, wenn man nicht so bewandert war in dem Bereich. Deswegen schüttelte er auch den Kopf, als Rune meinte, dass es eine blöde Frage war.
"Nein, das ist keine blöde Frage.", entgegnete er und seufzte dann.
Rune schien so grob erfasst zu haben, was Richard meinte, doch er sah das alles in einem völlig falschen oder zumindest teilweise falschen Blickwinkel. Richard sah ihn erschrocken an und sagte nach jedem von Runes Sätzen vehementer nein.
"Nein, meinetwegen sollte es die ganze Welt wissen, aber... die Welt, die Menschen können nicht immer richtig mit Wissen umgehen.", entgegnete Richard und senkte nun den Blick auf sein Souffle, "Diese Aasgeier würden dich, uns nicht mehr in Ruhe lassen, würde sowas jemals an die Öffentlichkeit geraten. Solange es nur wenige Personen sind, wie Bobby, die davon wissen, aber denen wir vertrauen können, ist alles in Butter. Aber du weißt nicht wie hungrig diese Klatschreporter sind. Was glaubst du, warum ich hier oben lebe mit Sicherheitssystemen und und und?"
Er strich sich mit der rechten Hand über den Nacken und dann durch die Haare.
"Ich will das alles, dich, nur für mich und ich will es erst öffentlich machen, wenn ich mir sicher bin, also... wenn wir ... wenn uns egal sein kann, dass alle davon wissen und uns danach fragen. Wenn wir uns sicher sind, dass wir zusammen bleiben, egal was kommt."
Den letzten Satz hatte er eher halblaut gemurmelt. Es war nicht so, dass er nicht an ihre Liebe glaubte, doch medialer Druck konnte ziemlich viel kaputt machen und er wollte diesen zarten Spross ihrer Liebe mit allen Mitteln beschützen.
"Außerdem... wenn, dann sollten zu allererst die Mitglieder der League davon erfahren. Zum einen, weil es bald sowieso auffallen wird, zum anderen um Missverständnisse zu vermeiden und auch weil wir dann gleich mal trainieren können diese zum Teil provokanten Fragen zu beantworten.", fügte Richard an und konnte sogar wieder ein bisschen lächelnd zu Rune schauen, "Das ganze heißt aber nicht, dass ich dich weniger liebe oder nicht an uns glaube."
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Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 22:08

Richards Erklärung ließ Rune tatsächlich ein wenig Schaudern. Er hasste es Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und die Vorstellung ständig überall angesprochen zu werden behagte ihm überhaupt nicht. Aber der Gedanke Richard wegen ein paar sensationsgeilen Reportern in der Öffentlichkeit nicht nahe kommen zu können kam ihm auch nicht ganz fair vor. Aber so waren nun einmal die Gegebenheiten. Er hatte sich anscheinend in ein ziemlich bekanntes Gesicht verliebt und musste jetzt mit den Nebeneffekten leben. Sie hatten tatsächlich wohl am ehesten ihre Ruhe wenn die Außenwelt so wenig wie möglich davon mitbekam. Rune seufzte schwermütig, sah Richard aber verständnisvoll an. Er tat das schließlich auch nur um sie zu beschützen und nicht um ihn zu leugnen. Er machte sich Sorgen um ihre Zukunft. Ihre gemeinsame Zukunft. Diese Erkenntnis brachte Rune sein Lächeln zurück. Jetzt wünschte er sich das er schon ewig mit Richard zusammen sein würde, eben um sicher zu sein. Aber das konnte er nun wirklich nicht erwarten, er hatte heute schließlich schon genug bekommen.
Richard beteuerte sogar noch einmal das er nicht an seinen mangelnden Gefühlen lag. Rune hob seine linke Hand um sie an Richards Wange zu legen und sah ihn mit einem liebevollen Funkeln an. „Ich weiß.“ Im Grunde bewies es doch nur wie ernst ihm diese Beziehung war und zudem war Rune leider in dem Bereich nicht ganz so unerfahren wie er gerne sein würde.
Ich weiß auch was Reporter anrichten können, auch wenn sie sich zum Glück nur selten nach Lillehammer verirrt haben.“ Man hatte ihn vielleicht nicht ständig belagert, aber dafür waren die Fragen umso unangenehmer gewesen wenn man ihn darüber ausgefragt hatte was für angeblichen Misshandlungen ihn sein Vater ausgesetzt hatte. Aber das waren zumindest noch ethische Fragen gewesen, Die Menschen wollten diskutieren. In dem aktuellen Fall verstand er die Neugierde dagegen überhaupt nicht. „Es will nur einfach nicht in meinen Kopf das zwei Menschen einfach nur miteinander glücklich sein wollen und so viele Leute meinen sich einmischen zu müssen. Das aber die Mendenhall-Gletscher schmelzen und die Erde im Begriff ist eines ihrer Wunder zu verlieren interessiert kaum jemanden.“ Ein fast schon bitteres Lachen entwich Runes Lippen. Das war wieder einmal so typisch für die Menschheit!
Umso wichtiger war es sich das hier nicht kaputt machen zu lassen. Auf die Sprüche von einer gewissen Rothaarigen konnte Rune sowieso verzichten, aber auch da führte wohl kaum ein Weg dran vorbei. Da fiel dem Cyborg etwas ein und nun lächelte er auf einmal spitzbübisch. „Du meintest gerade das es sowieso bei der League bald auffallen wird. Warum?“ Gespannt wie ein Kind an Weihnachten wartete Rune auf Richards Antwort. „Immerhin ist bisher doch nur bekannt das ich dir hoffnungslos verfallen bin.


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Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 22:31

Richards Herz machte einen freudigen Sprung und es trieb ihm vor lauter Liebe fast schon wieder die Tränen in die Augen, als Rune eine Hand an Richards Wange legte und sagte: "Ich weiß."
Sofort legte Richard seine rechte Hand auf Runes Hand an seiner Wange und schloss kurz die Augen. Er öffnete sie allerdings wieder, als Rune begann weiter zu sprechen. Die eisblauen Augen des Weißhaarigen ruhten auf dem rehbraunen und bionischen Augen seines Liebsten unter sich. Er hörte ihm aufmerksam zu und gab ein zustimmendes Hm von sich, als Rune von der Sensationsgeilheit der Menschen sprach. Einer fehlgeleiteten, wenn man Rune richtig verstand. Die ganze Zeit über wirkte Richard dabei recht ernst.
Sein Gesichtsausdruck klarte jedoch sofort wieder auf, als Rune auf die League zu sprechen kam und dass man dort ja noch nichts von ihnen wusste, lediglich von Runes heimlichen Blicken. Richard musste unwillkürlich breit lächeln. Er wurde sogar ein klein wenig wieder rot.
"Ich glaube selbst das ist bisher nur Fawkia und Nightwing aufgefallen. Xandrios ist kein großer Redner und sowieso nur auf die zwei fixiert und Kirishiro geht jeder Mensch grundsätzlich am Arsch vorbei. Ich bin ehrlich gesagt nicht wild darauf es ihnen zu sagen, gebe ich zu. Aber irgendwann wird es sicher zu Missverständnissen oder Ärger kommen, wenn sie nicht wissen, dass wir zusammen sind. Ich will es nicht sagen, weil es dann vielleicht meine Position als Anführer... gefährden könnte. Wie kann ich als Nemesis zu allen gleich hart sein, wenn mein Herz doch für dich schlägt? Und sobald ich auch nur ein klein wenig zu nachsichtig mit dir bin und es keinen wirklichen Grund dafür gibt, könnte man an mir zweifeln und das darf nicht geschehen. Deswegen muss ich es irgendwann demnächst tun. Aber noch nicht so schnell, ich... will mich erst ein wenig daran gewöhnen und vielleicht... mal schauen, vielleicht klappt es auch gänzlich ohne.", erklärte Richard und lächelte Rune zu.
Zwar war die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es auch ohne ein paar klärende Worte klappen würde, immerhin würden nun sie beide sich diese Blicke zuwerfen, aber Hoffnung stirbt zuletzt. Er hatte seinen Liebsten dank der League kennen gelernt, aber jetzt wollte er es am liebsten rückgängig machen. Jetzt wünschte er sich sie wären sich anderswo über den Weg gelaufen. Aber er wünschte sich auch heimlich sie wären beide einfach nur irgendwelche uninteressante Büromenschen, deren Liebschaft niemand groß kümmern würde außer vielleicht den Personalchef.
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Rune
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Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 4 Dez 2017 - 22:41

Mach so weiter und mein Herz gibt den Geist auf.“ ,schoss es Rune in den Kopf als Richard ihm sagte das seines für ihn schlug und das er vielleicht sogar gar nicht anders könnte als zu nachsichtig mit ihm zu sein. Obwohl das eigentlich der Auslöser für ein schwerwiegendes Problem sein könnte kam Rune in diesem Augenblick nicht umhin als sich darüber zu freuen. Das von Herzrasen begleitete Lächeln konnte er gar nicht verstecken, es stahl sich einfach auf seine Lippen. Ihm gefiel die Vorstellung das er Richard ein bisschen aus der Fassung bringen könnte, schließlich tat er das bei ihm regelmäßig.
Außerdem war Rune selbst verdammt nachsichtig wenn es um Richard ging. Er hatte es ihm zum Beispiel nicht übel genommen das er nicht nach den Mendenhall-Gletscher gefragt hatte. Das war eigentlich ein Thema bei dem der stille Cyborg extrem mitteilungsbedürftig war und es überhaupt nicht mochte wenn es unter den Tisch fiel. Dieses Mal sah aber sogar er ein das es wichtiger war diese Sache zu klären. Doch so viel Ernst um sich nicht über Richards Worte zu freuen konnte er gar nicht aufbringen.
Sein Lächeln schwächte allerdings ab als er realisierte in was für eine Misere er Richard bringen könnte. Er war eine Autoritätsperson, er konnte es sich nicht leisten wenn man zu viel von seinem Gefühlsleben mitbekam. Ein Grund weshalb Rune nie als Autoritätsperson bestehen würde, er wurde ja nicht einmal von seinen Kollegen ernst genommen. Wenn er dem Boss schmachtende Blicke zuwarf dann war er einfach nur ein naiver, verliebter Bursche. Bei Richard sah die Sache anders aus. Er musste seiner Position gerecht werden.
Kurz schaute Rune betreten drein als Richard meinte das er sich erst einmal an die Situation gewöhnen musste. Das klang so negativ. Aber nur ganz kurz, dann ärgerte Rune sich lieber wieder über sich selbst. Was erwartete er eigentlich? Richard hatte diese ganze Beziehung nicht geplant. Gestern Abend hatte er sogar noch vorgehabt ihre Romanze im Keim zu ersticken. Er war verdammt nochmal für ihn über seinen Schatten gesprungen und Rune sollte gefälligst dankbar dafür sein!
Diese Dankbarkeit zeigte sich in seinen Augen als sein Lächeln zurück kehrte. „Ich werde es dir nicht übel nehmen wenn du Dinge sagen und tun musst die mir wahrscheinlich nicht gefallen werden, wenn dir das die Sache leichter macht.“ Und er würde auch versuchen keinen gekränkten Rehblick aufzusetzen wenn Richard harscher zu ihn sein musste er als er wahrscheinlich wollte. Aber das konnte er nicht garantieren, deswegen ließ er das doch lieber unausgesprochen.
Solange du danach wieder mir gehörst.“ Mit diesen Worten schmolz die Sorge aus Runes Gesicht, denn was das anging, machte er sich tatsächlich nicht allzu viele Gedanken. Die ganze Zeit hatte er nicht von Richards Wange abgelassen und nun strich sein Daumen zärtlich über die unrasierte Haut.
Wegen den blöden Sprüchen, falls es dann doch raus kommt, mache ich mir sowieso keine Sorgen. Die durfte ich mir schon von Fawkia anhören und das hat mich nicht im Geringsten dazu gebracht dich weniger zu bewundern.“ Das er aber auch immer übertreiben musste wenn er es mal schaffte Richard seine Gefühle offen zu legen ohne schüchtern zur Seite zu gucken! Denn genau dieser Fall trat jetzt wieder ein. „Ich bin mir sicher das wir das zusammen schaffen.“ ,erzählte er ziemlich selbstsicher der Rückenlehne. Sein Lächeln blieb dabei unverändert
Frag mich bitte was an den Mendenhall-Gletschern so besonders ist.“ Diese Aufforderung sollte natürlich durch einen rapiden Themenwechsel von seinen roten Wangen ablenken, aber er wollte Richard auch die Chance geben doch noch in den Genuss eines Vortrages über dieses spektakuläre Stück Erde zu kommen. Die Schwierigkeiten würden bleiben, aber für Rune stand es völlig außer Frage das sich dieser Weg lohnen würde.


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Nemesis
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 4 Dez 2017 - 23:12

Für einen Moment schien Rune ein wenig besorgt, sein Lächeln war deutlich schwächer geworden. Doch zum Glück kehrte es bald darauf langsam wieder zurück.
„Ich werde es dir nicht übel nehmen, wenn du Dinge sagen und tun musst, die mir wahrscheinlich nicht gefallen werden, wenn dir das die Sache leichter macht. Solange du danach wieder mir gehörst. Wegen den blöden Sprüchen, falls es dann doch raus kommt, mache ich mir sowieso keine Sorgen. Die durfte ich mir schon von Fawkia anhören und das hat mich nicht im Geringsten dazu gebracht dich weniger zu bewundern.“, antwortete Rune ihm und verdiente sich damit eine Menge Küsse auf Stirn und Haar.
"Ich werde dir immer gehören.", wisperte Richard in die schwarze Mähne des Cyborgs und küsste ihn noch einmal auf die Stirn.
Richard lief selbst ein wenig rot an, so verliebt war und hin und weg war er von Rune, als dieser richtig beschämt zur Seite schaute und errötete. Und er durfte ihn immer noch nicht süß nennen!
„Ich bin mir sicher das wir das zusammen schaffen.“, fügte er noch an und jetzt konnte Richard sich wirklich nicht mehr zurück halten.
"Das denke ich auch.", flüsterte er Rune zu und senkte dann seine Lippen auf die des Schwarzhaarigen, "Verdammt, ich liebe dich."
Dann folgte ein zweiter, nun deutlich längerer Kuss. Als ihre Lippen sich wieder voneinander trennten und Rune ihn plötzlich aufforderte ihn zu fragen, was an diesem Gletscher so besonders war, lachte Richard.
"Ok ok, was ist so besonders an diesem Gletscher.", fragte er wie ein artiger Schuljunge und grinste breit, während er sich wieder aufrichtete.
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Di 5 Dez 2017 - 21:27

Rune musste seine Überzeugung das warmer Regen das schönste Gefühl auf der Haut war nun wohl endgültig begraben. Denn der Sturm aus zärtlichen Küssen mit dem Richard nun über ihn herfiel war fühlte sich sogar noch viel besser an. Womit auch immer er das jetzt verdient hatte. Es war genauso rätselhaft wie die Worte mit denen Richard ihm versicherte das er ihm immer gehören würde. Rätselhaft und wunderbar! Rune gab es auf nach einem Grund zu suchen und genoss einfach nur die Zuwendung. Seine Verlegenheit schmälerte das aber natürlich nicht im Geringsten. Das Richard sich nicht an seiner Stirn die Lippen verbrannte wunderte ihn. Die fühlte sich nämlich so an als würde sie glühen!
Es war bemerkenswert das Rune überhaupt noch ein paar Worte ohne zu Stottern heraus brachte. Zum Glück hatte Richard deutlich mehr Selbstbeherrschung und schaffte es nachdem er ihm zugestimmt hatte das Gesagte mit einem Kuss zu besiegeln. Allerdings war es zuerst nur ein sanftes Streicheln, auf das dann aber von ein Liebesgeständnis gefolgte. Bei aller Schüchternheit, den Kuss dem er ihm danach schnenkte konnte Rune einfach nicht unerwidert lassen! Hach, er liebte es einfach Richards Küsse zu erwidern. Sie waren wie großartige Dialoge ohne Worte. Wie großartige Musik ohne Klänge. Es passte einfach.
Und warf Rune jedes Mal ziemlich aus der Bahn sodass er nach dem Kuss noch verlegener war als zuvor und dringend Ablenkung brauchte.
Zum Glück zeigte Richard dieses Mal deutlich mehr Interesse in die Wunder der Natur. Darüber das er bestimmt nicht aus tatsächlichen Interesse gefragt hatte, sondern nur um Rune eine Freude zu machen sah der Norweger freundlich hinweg. „Das Eis in den Höhlen von Mendenhall ist blau. Es ist nicht der einzige Ort wo es das zu sehen gibt, aber es ist definitiv der schönste Ort. Stell dir das mal vor! Wände aus Eis die das Licht um einen unterirdischen Fluss azurblau färben. Viele sagen das es das schönste Blau auf diesem Planeten ist. Das wage ich allerdings zu bezweifeln.“ Seine Stimme hatte schon einen leicht schwärmerischen Ton angenommen als er angefangen hatte von den Gletschern zu sprechen, es entwickelte sich aber erst zu einem faszinierten Funkeln als er sich endlich wieder traute Richard anzusehen und dabei in ein noch viel schöneres Blau blickte. Das sagte er allerdings lieber nicht, denn sonst lief er wieder Gefahr als süß abgestempelt zu werden! Er bedachte dabei allerdings nicht das der zärtliche Ausdruck auf seinem Gesicht sowieso verriet was er dachte.
Jetzt ließ er sich ja auch schon ablenken und vergaß die Mendenhall-Gletscher! Mit einem schüchternen Grinsen wandte Rune seinen Blick wieder der Lehne zu. Leider hatte er sich nicht das schönste Thema zum Ablenken ausgesucht und ein wenig Traurigkeit übernahm langsam Runes Lächeln als er fortfuhr. „Nach Jahrtausenden schmelzen die Gletscher jetzt allerdings rapide sodass sie in ein paar Jahren ganz verschwunden sein werden. Wenn die obere Schneedecke über den Höhlen schmilzt, sieht man das Blau in den Furchen durchschimmern. Das sieht dann wie tiefe Wunden aus. Ich verstehe nicht warum das kaum jemanden interessiert. Warum steht davon nichts in den Klatschblättern?“ Rune presste kurz sorgenvoll die Lippen aufeinander und seufzte resigniert. „Ich bin noch nie in Alaska gewesen um es selbst zu sehen. Ich finde den Gedanken das so etwas auf der Welt existiert schon bereichernd genug, auch wenn es nicht mehr von langer Dauer ist.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Di 5 Dez 2017 - 22:19

Rune begann ihm von dem Gletscher zu erzählen und obwohl Richard des zu Anfang wirklich nur als Thema zugelassen hatte, weil er Rune damit eine Freude machen konnte, zeigte er sich nun aufrichtig interessiert. So wie Rune es beschrieb erzeugte es in Richard ein wunderschönes Bild vor seinem geistigen Auge. Sein Blick ging etwas zur Seite und sein Lächeln wurde kaum merklich schwächer. Er stellte sich vor, wie es wohl sein musste diesen Ort einmal von Nahem zu betrachten. Es war sicher eine Reise wert.
Als Rune meinte, dass das sicher nicht das schönste Blau wäre und ganz eindeutig drein schaute, musste Richard wieder lachen und seinem Liebsten einen liebevollen Kuss auf die Stirn drücken. Er war so ein verträumter Romantiker, dachte sich Richard, aber er liebte diese zarte Seite von ihm. Allerdings war er immer noch recht schüchtern und lief auch immer rot an, wenn er so von etwas schwärmte. Richard fragte sich, ob er immer diese unverbrauchte, leicht naive Seite behalten würde oder vielleicht irgendwann so direkt werden würde wie er. Wobei Richard sich schon manchmal eingestand, dass auch er durchaus schüchterne Momente hatte.
Wobei Rune allerdings durchaus stark erscheinen konnte, war alles, was das Thema Umweltschutz anbetraf. Richards Augenbrauen wanderten ein Stückchen nach oben, als er Rune ein wenig verärgert so sprechen hörte. Paradoxerweise erregte ihn das aber auch in gewisser Weise. Als Richard selbst das bemerkte, biss er sich auf die Unterlippe und rief sich innerlich zu mehr Selbstbeherrschung auf. Was sollte das denn bitte auch? Geil werden, während es um die Rettung des Planeten ging?
Eigentlich nahm Richard dieses Thema durchaus ernst, auch wenn er nicht wirklich immer umweltbewusst lebte. Er wollte auch Rune ernst nehmen. Umso peinlicher war es für ihn, dass er sich gerade vorstellte Rune in diesen Höhlen zu vögeln. Was war nur falsch mit ihm?
Verlegen lächelnd rieb er sich am Hals und errötete, während er versuchte die unpassenden Fantasien aus seinem Kopf zu verbannen.
"Naja, vielleicht... vielleicht weil das Menschen nicht interessiert. Also ich meine die Leser. Es ist kein leichtes Thema, Erderwärmung und so, dafür braucht man... Bildung. Über die Royals kann jeder Dorftrottel sich das Maul zerreißen, aber um wirklich zu erfassen, was in der Welt allgemein vor sich geht, bräuchte es einen offenen und flexiblen Geist, der sich beliest und so weiter. Ich glaube viele Leute haben Angst davor über so große Dinge nach zu denken. Vielleicht, weil man sie oft nicht ändern kann. Aber trotzdem. Also ich verstehe es nicht. Selbst, wenn ich nichts daran ändern kann, ein wenig informiert sollte man schon darüber sein und zumindest eine gewisse Meinung darüber haben. Aber gut, ich bin in dem Thema jetzt auch nicht so drin wie du jetzt. Ich nehme das vielleicht aus den gleichen Gründen lockerer, aus denen andere sich gar nicht damit beschäftigen, aber mir ist es nicht egal. Vielleicht bin ich einfach nur ein Kind meiner Verhältnisse. Umweltschutz kann man sich nur leisten, wenn man auch Geld hat und bis vor kurzem war ich schon froh, wenn ich genug Geld im Monat übrig hatte, um nicht hungern zu müssen. Also... ich ignoriere es nicht, aber ich habe dazu keinen solchen Bezug... ich bin kein rücksichtsloser Mensch, aber zum Beispiel das mit den Blumen, das wäre mir nie in den Sinn gekommen.", gab Richard zu und lächelte wieder etwas verlegen.
Es wirkte! Wenn er sich wirklich logisch mit dem Thema auseinander setzte, bekam er die Fantasien langsam wieder weg. Jetzt wurde ihm auch klar, wieso er auf einmal so erregt gewesen war. Es war die Art, wie Rune es gesagt hatte. Mit wie viel Überzeugung und Mut.
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Rune
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Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 6 Dez 2017 - 0:45

Richard hatte ihn also doch durchschaut, das merkte Rune als er spürte wie seine Stirn liebkost wurde. Mit dem kribbeligen, wohligen Gefühl in seiner Brust intensivierte sich auch die Färbung seines Gesichts. Wenn er nicht riskieren wollte wie eine Mohnblume aussehen war es nun umso wichtiger sich auf seine Ablenkung zu konzentrieren.
Diese führte allerdings zu ernsteren Themen. Es waren kein unliebsames Thema für Rune, tatsächlich sprach er recht gerne darüber. Er wollte doch nur das die Mitmenschen die Schönheit sahen die sich kaputt machten. Ob diese Blindheit wirklich mit dem Bildungsgrad zu tun hatte so wie Richard vermutete wusste er allerdings nicht. Rune hatte sich selbst nie als besonders gebildeten Menschen gesehen, trotz der hervorragenden skandinavischen Schulsysteme. In vielen Dingen war er auch selbst nicht besser als diejenigen auf die er schimpfte. Er brauchte Strom um sehen zu können und das nicht wenig. Sicherlich war es ein größeres Opfer auf sein Augenlicht zu verzichten als darauf zu achten das der Fernseher nicht stundenlang im Hintergrund lief. Aber für Rune machte es das nicht zu einer weniger egoistischen Handlung.
Ob Richard ihn wohl als gebildet und belesen ansah? Sollte er ihm schnell über das Gegenteil aufklären und ihm die Vorstellung lassen? Wenn es denn so war. Eigentlich...war es ja ganz schmeichelhaft.
Runes Blick wanderte nach oben und suchte endlich wieder den Kontakt zu Richards Augen als er mutmaßte das Umweltschutz auch eine Sache der Finanzierbarkeit war. Aber das war es nicht. Nicht wenn man das tat was in den eigenen Möglichkeiten stand. Tatsächlich interessierte Rune aber viel mehr ein anderer Teil dieser Aussage. Es hörte sich so an als würde Richard noch nicht lange in der Welt der Reichen verkehren. Ja, er hatte sogar den Eindruck das es noch gar nicht so lange her war das er in schlechteren Verhältnissen als Rune gelebt hatte. Was hieß vor kurzem? Das erklärte auch weshalb Richard in manchen Dingen noch sehr bodenständig war und Rune war beseelt von dem Willen dafür zu sorgen dass das auch so blieb.
Ein strahlendes Lächeln blühte auf Runes Lippen auf als Richard die Blumen ansprach. Er sah also ein was für ein furchtbares Verbrechen das Einsperren von Pflanzen war. Einsicht. Wunderbar, mehr wollte Rune gar nicht. Außerdem war es verdammt schwer diesem verlegenen Lächeln etwas zu lasten zu legen.
Das mag sein. Aber wenn man die Augen vehement vor etwas verschließt um keine Probleme zu sehen sieht man auch die Schönheit nicht. Das ist es was mich richtig fuchsig macht. Diese blinde Ignoranz. Es ist traurig das die Mendenhall-Gletscher schmelzen, aber ich weiß dann später wenigstens das es sie gegeben hat. Wenn man hinsieht respektiert man es auch und wenn man Gefallen daran findet, achtet man darauf. Jeder wird täglich Zeuge von wunderschönen Dingen und die meisten sehen nicht einmal hin! Es muss nicht einmal ein riesiges Wunder wie Mendenhall oder ein Regenwald sein. Das kann auch Herbstlaub im Wind sein. Diese kleinen Dinge die aber ganz schnell zu den wichtigsten Momenten im Leben werden können wenn man es zulässt. Morgentau der auf dem Gras schimmert, Bäume die zahlreichen Generationen Schatten gespendet haben, eine Umarmung am Strand...“ Ups, da hatten Runes Gedanken sich wohl selbstständig gemacht und einfach so seine Lippen verlassen. Für ein paar Wimpernschläge sah er Richard einfach nur mit geschürzten Lippen an als würde er gerade mit sich kämpfen um nicht wieder wegzuschauen. Dieses Mal schaffte er jedoch seine Schüchternheit zumindest ein bisschen zu überwinden.
Anscheinend musste er das ja üben, wenn ihm solche Sachen jetzt ständig herausrutschten. Dann räusperte er sich als wollte er einfach möglichst schnell zur Tagesordnung übergehen. Das war aber gar nicht so einfach wenn man den Faden verloren hatte, also nutzte Rune eine seiner Universalantworten „Es wäre schonmal ein erster Schritt wenn die Leute anfangen würden ihren Müll richtig zu trennen!


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 6 Dez 2017 - 1:12

Rune gab Richard zum Teil Recht und fügte an, dass ihn vor allem diese bewusste Blindheit für die Schönheit der Natur wütend machte. Richard, der nun ein längeres Gespräch erwartete, lehnte sich zurück und ließ seinen Blick nachdenklich über Runes Oberkörper schweifen, während dieser weiter sprach. Er stimmte Rune nach fast jedem Satz mit einem Nicken zu und desto mehr Rune sprach, desto mehr verfiel Richard in seine ehemalige Rolle als Student. Brav zuhören, alles merken und später aufarbeiten.
Er realisierte erst eine Minute später, was genau Rune da eben von sich gegeben hatte. Erst, als Rune sich räusperte kam Richard die Erleuchtung. Umarmung am Strand! Er meinte IHRE Umarmung am Strand. Das brachte Richard auf eine Idee. Ohne große Gnade ließ er das gesamte Umweltthema unter den Tisch fallen und ging näher auf Runes kleinen Nebensatz ein.
"Umarmung am Strand...", wiederholte er murmelnd Runes Worte, erst dann schaute er Rune direkt ins Gesicht, "Wie war das eigentlich ... für dich meine ich? Also... ich wollte mich damit eigentlich nur bedanken, auch wenn die Umsetzung also naja... ich habe mir nichts dabei gedacht. Also ich meine mir war zu dem Zeitpunkt schon klar, dass wir uns sehr gut verstehen und vor allem, dass du mich verstehst und nicht als sonstwas ansiehst. Ich hatte das Gefühl, dass du mir irgendwie gut getan hast und da ich lediglich freundschaftliches Interesse hatte, war für mich klar, dass wir gute Freunde werden müssten. Diese... Verbindung... sowas gibt es nicht oft und ich habe mir echt vorgenommen diese Chance zu nutzen. Nur, dass ich dachte, wir würden später jeder einen eigenen Partner finden und Familien gründen und ... unsere Kinder zusammen spielen."
Den letzten Teil hatte er kaum verständlich vor sich hin gemurmelt. Richard hielt inne und starrte Richtung Glastisch in die Leere. Er rieb sich nachdenklich im Nacken, während er ganz langsam realisierte, dass das alles nun keine Option mehr für sie war.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 6 Dez 2017 - 14:37

Natürlich ging Richard genau auf die Aussage ein von der Rune ablenken wollte. Man, er wollte doch nicht die ganze Zeit scheu den Sofabezug anlächeln!Trotzdem hielt Rune seinen Blick an Richard geheftet als dieser erzählte das er gar nicht groß über jene Umarmung, die Rune fast das Atmen vergessen lassen hätte, nachgedacht hatte. Ob er wohl inzwischen den Sturm erahnen konnte den er damals damit in Rune ausgelöst hatte? Manchmal waren eben die ungeplanten Handlungen genau die richtigen. Es war eine ehrliche, nackte Geste gewesen die etwas ziemlich Großes losgetreten hatte. Die ganze Zeit sah Rune Richard mit einem sanften Lächeln an, das ihm jedoch aus dem Gesicht fiel als sein Liebster anfing von seinen damaligen Zukunftsplänen zu sprechen. Der Cyborg sah ihn mit großen, erstaunten Augen an und blinzelte ein paar Mal. Richard hatte schon angefangen ihn in sein zukünftiges Familienleben einzuplanen noch bevor er überhaupt romantische Gefühle entwickelt hatte während Rune sich einfach nur nach seiner Zuneigung und seinen Berührungen gesehnt hatte. Er spitzte neugierig die Ohren um auch den letzten Teil mitzubekommen. Wieso sprach Richard so als ob das nun keine Option mehr wäre. Wahrscheinlich war es zu früh um darüber nachzudenken, aber es war doch nicht unmöglich. Nur das mit der Partnersuche konnte er sich jetzt definitiv abschminken! Rune fing plötzlich an zu kichern. Es war kein herablassendes Kichern, eher ein glückliches, ungehemmtes und vielleicht ein klein wenig belustigtes. „Ich will doch hoffen das unsere Kinder zusammen spielen werden. Ich kann gut darauf verzichten mich ständig mit Geschwisterzoff auseinander zu setzen.“ ,rutschte Rune amüsiert heraus und wurde dann plötzlich ganz still. Eine gewisse Röte drohte wieder seine Nasenspitze zu erobern. Seine Worte konnten schnell als ziemlich forsch aufgefasst werden, das wurde ihn nun auch bewusst. Dabei war es doch nur Spaß gewesen...oder? Vielleicht in einer fernen Zukunft...könnte er diese ziemlich schöne Vorstellung zulassen.
Jetzt zählte allerdings die Gegenwart und Rune hatte nicht vergessen das er Richard noch eine Antwort schuldete. Diese rückte er auch ganz offen und ehrlich heraus. „Ich habe damals panische Angst gehabt das du merkst wie sehr mein Herz rast.“ Ohne die Augen von ihm zu lassen flocht Rune die Finger seiner linken Hand durch die von Richard und legte sie auf seiner Brust ab um ihm eine Ahnung davon zu vermitteln. Sein Herz raste vielleicht nicht ganz so schlimm wie damals, aber es klopfte immer noch in einem ziemlich aufgewühlten Tempo. „Ich habe damals panisch versucht mich nicht in dich zu verlieben. Aber es hat einfach nicht funktioniert. Mit dir war es so...einfach und das hat es so verdammt schwer gemacht. Ich wollte viel zu schnell, viel zu viel mit dir teilen, nicht nur in körperlicher Hinsicht.“ Rune hob kurz seine und Richards Hand und sanft seine Lippen auf seinen Handballen zu drücken, dann ließ er sie an die vorherige Position zurück kehren. „Umso glücklicher bin ich das wir diese Chance jetzt in jeglicher Hinsicht nutzen können.“ Dann wurde sein Lächeln zu einem Grinsen und uferte schließlich in ein unbeschwertes Lachen aus. „Wenn mir vor zwei Monaten jemand gesagt hätte das mein Lebensgefährte ein reicher Broker und nebenberuflicher Superheld sein wird hätte ich ihm entgeistert den Mittelfinger gezeigt.“ Und er war so verdammt glücklich darüber das Richard nicht nur sein Liebhaber und sein Kumpane war, sondern beides.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 6 Dez 2017 - 17:45

Richard entging nicht, dass Rune sein Lächeln aus dem Gesicht fiel, als er begann über seine damaligen Überlegungen zu sprechen. Trotzdem sprach er weiter, auch wenn er dabei jede Reaktion in Runes Gesicht beobachtete. Als Richard dann endete und Rune plötzlich zu kichern anfing, schaute der Weißhaarige erst ein wenig verdutzt drein, während sich langsam ein Lächeln auf seine Lippen schlich.
"Was?", fragte er leicht belustigt.
„Ich will doch hoffen das unsere Kinder zusammen spielen werden. Ich kann gut darauf verzichten mich ständig mit Geschwisterzoff auseinander zu setzen.“, antwortete Rune prompt und wurde daraufhin unglaublich still.
Richards Augen wurden groß wie Teller, während er knallrot anlief. Hatte Rune da gerade angedeutet, dass... dass... Richard starrte seinen Liebsten wie vom Donner gerührt an. Er... er kann sich eine Zukunft mit mir vorstellen?, säuselte es durch den Kopf des Weißhaarigen, während sein Herz begann immer höhere Freudensprünge zu machen. Ich will eine Zukunft mit dir! Ich will das alles mit dir!, rief es in seinem Kopf, doch er war unfähig die Worte mit seinen Stimmbändern zum erklingen zu bringen.
„Ich habe damals panische Angst gehabt, dass du merkst wie sehr mein Herz rast.“, brach Rune schließlich die Stille allerdings nicht Richards Schockstarre, „Ich habe damals panisch versucht mich nicht in dich zu verlieben. Aber es hat einfach nicht funktioniert. Mit dir war es so...einfach und das hat es so verdammt schwer gemacht. Ich wollte viel zu schnell, viel zu viel mit dir teilen, nicht nur in körperlicher Hinsicht.“
Damit ließ er seine Finger zwischen die von Richard rutschen und legte ihre ineinander verflochtenen Hände auf seine Brust, sodass er den Herzschlag des Cyborgs spüren konnte. Richard verfolgte mit den Augen, wie Rune kurz darauf ihre Hände an seine Lippen führte und sanft küsste. Der Weißhaarige glühte immer noch im Gesicht, so schnell würde das auch nicht aufhören. Allerdings konnte er seinen erstaunten Gesichtsausdruck langsam wieder lockern, als Rune hinzufügte, dass er dafür jetzt umso glücklicher wäre und vor zwei Monaten jeden für verrückt erklärt hätte, der ihm hätte weiß machen wollten, dass er in ein paar Wochen mit einem reichen Broker und Freizeitsuperhelden liiert sein würde.
Er schaffte es sogar wieder zu lächeln, auch wenn der Großteil seiner Gesichtsröte noch an Ort und Stelle blieb. Was Rune eben gesagt hatte, würde er so schnell nicht wieder vergessen. Das gehörte in die goldene Sammlung seiner wertvollsten Erinnerungen, da war er sich sicher. Für eine Minute konnte er Runes fröhliche Stimmung teilen, doch schon bald kehrte das drängende Gefühl von eben zurück, Rune seine Gedanken und Gefühle zu ihrer Zukunft offen zu legen.
Aber sie waren gerade einmal ein paar Stunden zusammen. Es war noch viel zu früh über sowas wie Zusammenzug oder gar Heirat oder sogar Kinder zu sprechen! Weil er sich schließlich doch nicht so ganz traute das Thema, das ihm jetzt wahrscheinlich für den Rest des Tages durch den Kopf schwirren würde, anzusprechen, beugte er sich einfach nach vorne, legte seine freie Hand seitlich an Runes Kopf und gab ihm einen langen Kuss auf die Stirn. Seine Lippen blieben allerdings daraufhin dort liegen und Richard schloss für einen Moment die Augen.
Nur knapp einen Zentimeter hob er seine Lippen von Runes Haut, um ein "Ich liebe dich." auf seine Stirn zu hauchen, und sie dann wieder in einem Kuss auf seine Stirn zu legen.
Jetzt sag es ihm endlich!, brüllte es durch seinen Kopf, Sag ihm, dass du mit ihm zusammen eine Zukunft haben willst. Eine richtige! Mit allem drum und dran. Sag es ihm, bevor ihr wieder über was anderes redet und es dann zu spät ist! Los!
Richards Stirn spannte sich an und sein Gesicht wurde langsam etwas ernster, während er es tatsächlich wagte für ein paar weitere Worte seine Lippen zu heben.
"Mit dir habe ich keine Angst vor der Zukunft.", bekam er nur zustande und merkte dann erst im Nachhinein wie oberflächlich das klang.
Es war viel zu allgemein gehalten. Er wollte doch eigentlich sagen, dass er keine Angst davor hatte eine Zukunft mit Rune zu planen, weil er sich sicher war, dass es die geben würde. Jetzt klang es eher so, als hätte Rune ihm nur Mut gegeben in die Zukunft zu gehen. Am liebsten hätte Richard laut geseufzt. Wenn es zur Sache ging war er wirklich so mies darin die richtigen Worte zu finden. Allerdings fiel ihm jetzt auch kein Satz ein, der den ersten richtig ergänzen und erklären könnte, ohne gleich einen riesigen Monolog zu halten.
Jetzt seufzte Richard doch und wandte seinen Kopf so, dass seine Wange nun statt seiner Lippen auf Runes Stirn lag.
"Ich bin ein Idiot, du weißt, was ich meine.", fügte er an und hoffte einfach, dass es nicht total falsch bei Rune ankam.
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 6 Dez 2017 - 22:08

Mit wachsender Sorge registrierte Rune Richards Gesichtsröte. Eigentlich sah er so verdammt niedlich aus und Rune freute sich jedes Mal unheimlich wenn er es schaffte ihn in diesen Zustand zu versetzen. Aber jetzt hatte er Bedenken das seine Worte tatsächlich ein bisschen zu schnell gefallen waren. Ihn ergriff die Sorge das er Richard verschreckt hatte weil er es als selbstverständlich hinnahm das sie irgendwann eine Familie gründen würden. Aber... es sprach doch nichts dagegen, oder? Er hatte zwar noch nie konkret darüber nachgedacht, aber wenn Rune sich jetzt vorstellte wie Richard ihn an einem Sonntagmorgen weckte um mit besagter Familie zu frühstücken lief er bestimmt Gefahr sich in diesen Gedanken zu verirren und nicht mehr raus zu wollen. Er war sich sogar ziemlich sicher das er dann aufstehen würde! Wie schaffte er es wohl seinen Kindern am besten einen Sinn für umweltbewusstes Fahren zu vermitteln wenn ihr Vater eine Vorliebe für schnelle Autos hatte? Helvete, hieß es das es zu spät war weil er bei dieser Vorstellung anfing zu grinsen? Argh, reichte es nicht das er Richard mit seinen Worten offensichtlich aus der Fassung gebracht hatte? Der schien sich nämlich erst langsam von den Schock zu erholen. Sollte er etwas sagen das seine Worte offensichtlich als Scherz kennzeichnete? Eigentlich wollte er das nicht wirklich.
Er wollte aber auch das sein Liebster endlich eine eindeutige Reaktion zeigte! Seine Worte schienen das nur sehr bedingt zu bewirken. Er lachte zwar einmal kurz, kehrte dann aber direkt wieder zu seiner gedankenverlorene Starre zurück und langsam aber sicher steckte er Rune damit an. Nur das der Norweger sehr viel ahnungsloser drein blickte.
Gerade als er seine Stirn fragend runzeln wollte spürte er Richards weiche Lippen darauf. Rune atmete erleichtert und beglückt auf. Er hatte ihn also nicht verschreckt, Gudskjelov. Vielleicht hatte Richard gerade einfach nur dem Drang widerstanden ihn wieder einen verträumten Romantiker zu nennen, aber das war Rune dieses Mal ganz Recht. Wie konnte man bei diesem liebevollen Kuss und den zart gehauchten Liebesgeständnis nicht zum Romantiker werden? Auch Rune lächelte jetzt wieder. Allerdings nur kurz denn nach dem zweiten Kuss reckte er das Kinn und öffnete leicht seine Lippen. Wenn Richard jetzt schon so nah bei ihm war könnte er sich doch eigentlich gleich einen Kuss abholen.
Da erhielt Rune dann aber doch die Bestätigung das doch etwas im Busch war, denn Richard blickte wieder genauso ernst drein wie zuvor. War seine Aussage wirklich so schockierend gewesen? Allmählich fing Rune an ärgerlich zu werden. Er ließ sich erst besänftigen als er von Richard hörte das er mit ihm keine Angst vor der Zukunft hatte. Das brachte zwar kein Licht ins Dunkel, freute Rune aber ungemein. Trotzdem gab es da irgendetwas das Richard sich offensichtlich nicht traute auszusprechen. An den weiteren Ermittlungen scheiterte der Dectective Constable aber vollständig. Zu seinem großen Bedauern, denn Richard schien sich wirklich zu bemühen.
Wie ein Idiot fühlte Rune sich selbst lieber nachdem er Richard endlich wieder sprechen hörte, er hatte nämlich leider überhaupt keine Ahnung wovon er sprach. Zunächst!
Dann dämmerte Rune was er versuchte auszudrücken könnte. Meinte er etwa ihre gemeinsame Zukunft? "Wie...wie meinst du das?" Ach komm schon Rune, jetzt stell dich doch nicht so blöd an! Du weißt genau was er meint! Er biss sich auf die Unterlippe und wurde wieder rot. Ob Richard wohl auch errötet war? Er hörte sich zumindest so an. Davon musste Rune sich unbedingt überzeugen! Er löste seine Hand von Richards um ihn dann mit beiden Händen von seiner Stirn wegzuführen. „Ich habe auch keine Angst.“ Der Cyborg richtete seinen Oberkörper auf und zwang Richard mit seinen Händen an seinen Wangen in seine fröhlich schimmernden Augen zu sehen. Korrekt gesagt schimmerte sein rechtes Auge immer, dieser war jedoch einer der Momente in denen es von seinem anderen Auge überstrahlt wurde. Neckisch ließ er ihre Nasenspitzen einander umgarnen. „Und ich möchte nicht einen Tag dieser Zukunft verpassen.“ Das einzige was Rune für diesen Moment jedoch wollte war seinen Geliebten zu küssen. Weil er ihn mal wieder wahnsinnig gemacht hatte, nur um am Ende zu beweisen das sie genau das Gleiche fühlten.
Inzwischen könnte er seine Arme aber gut zum Abstützen gebrauchen, er sah jedoch absolut nicht ein sie von Richards Wangen wegzunehmen. Er lehnte seine Stirn gegen Richards und hielt diese Berührung aufrecht als er sich langsam aufsetzte. Nun saß er rittlings auf seinem Schoß und drückte seinem Liebsten eine Reihe von kurzen, geradezu verspielten Küssen auf die Lippen. Er konnte diesen Mann einfach nicht oft genug küssen und wenn der ihn auch noch in seine Zukunftsplanung einschloss...umso besser!


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