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 Richards Penthouse

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AutorNachricht
Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 29 Nov 2017 - 20:30

Richard vergrub sein Gesicht in Runes Hemd und bald darauf spürte er seine Wärme, wie sie durch den dünnen Stoff seine Wange erreichte. Er atmete tief ein und aus, während er sich an Rune klammerte und die Augen zusammen kniff.
„Dann wäre ich ziemlich dämlich.“, murmelte Rune, als der Weißhaarige seine Gedanken geäußert hatte.
Er setzte sich auf und hob Richards Gesicht von seiner Brust. Erst in diesem Moment fiel ihm der veränderte Geruch von Rune auf. Er roch noch leicht nach diesem erdigen, holzigen Duft, den er immer an sich hatte, doch nun hatte er sich mit dem Parfüm von seinem Hemd vermischt und die Kombination von Runes und seinem eigenen Geruch ließ ihn sich irgendwie entspannen. Es war schwer für ihn rechte Worte dafür zu finden, aber es hatte den erfrischend, natürlichen Anklang von einem Morgenspaziergang im Wald, wenn der Tau noch in kleinen Tropfen in den Blättern und Gräsern hing.
Rune hob Richards Kinn an und sah ihm direkt in die Augen, um ihm zu sagen, dass er seine zweite Hälfte wäre und ihn nicht verletzen würde. Langsam verschwand der Schmerz aus dem Gesicht des Weißhaarigen und zurück blieb ein leicht verträumtes Lächeln. Er wollte schon in Runes rehbraunem Auge versinken, da wandte der Cyborg den Blick ab und lief rot an. Wie Richard das so sah, wurde sein sanftes Lächeln zu einem liebevollen Grinsen und im nächsten Moment hatte er sich Rune zugewandt, seine Arme um seine Schultern gelegt und zog ihn zu sich herunter.
"Ich meinte alles ernst, was ich heute gesagt habe.", murmelte er Rune zu, während sie nun nebeneinander in einer engen Umarmung auf dem Sofa lagen, "Ich gehöre dir. Mein Herz möchte nur für dich schlagen. Ich will das da draußen alles vergessen und all die Sorgen, Zweifel und Ängste in mir auch. Aber ich kann sie nicht einfach abstellen, dafür bist du mir zu wichtig."
Mit den Worten vergrub er sein Gesicht in Runes stählerner Halsbeuge.
"Ich habe bei dir das Gefühl wirklich frei zu sein. Bei dir kann ich endlich wieder leben. Bei dir bin ich kein Zombie mehr.", nuschelte er an Runes Hals und presste seine leicht gerötete Wange an den kalten Stahl.
Er hatte die Augen geschlossen, um diese innige Umarmung zu genießen, doch jetzt öffnet er sie wieder. Zu dem, was er gesagt hatte, gesellte sich in seinem Kopf ein gefährlicher Gedanke. Gefährlich, weil er ziemlich egoistisch war.
"Bei dir will ich nur Richard sein und nicht mehr Nemesis.", hauchte er kaum hörbar und war über seine eigenen Gedanken und Worte erstaunt.
Und wie egoistisch dieser Wunsch war, er konnte doch Cadysa nicht einfach der schwarzen Hand überlassen, während sie sich hier oben verschanzten, bis jemand anderes das Problem lösen würde. Trotzdem war das tiefe Gefühl nicht zu leugnen, der Wunsch es genau so zu behalten, wie es genau in diesem Moment war. Zwei einfache Männer, die sich liebten und ihre Leben miteinander genossen. Nicht zwei Freiheitskämpfer, von denen eines Tages einer im Kampf sterben würde und der andere vielleicht auch noch vom Gegner exekutiert oder beide oder...
Allein diese Vorstellung machte Richard unheimliche Angst. Er konnte wieder auferstehen, aber Rune? Ihm wurde klar, dass es nicht mehr lange so weiter gehen könnte. Irgendwann würde seine Sorge sein Gerechtigkeitsgefühl überwiegen und dann würde er Rune nicht mehr in der League belassen können. Die Frage war nur, wie lange würde es bis dahin dauern? Würde er noch lange genug durchhalten können bis die schwarze Hand aus Cadysa vertrieben war?
Diese Gedanken waren noch sehr roh und unausgereift, also entschied er sich sie besser für sich zu behalten. Vorerst. Das war etwas, worüber er bisher noch gar nicht nachgedacht hatte, wohl aber demnächst tun müsste. Doch bis dahin sollte Rune keinerlei Verdacht schöpfen. Deshalb hob Richard seinen Kopf wieder von Runes Hals, lächelte ihm liebevoll zu und drückte ihm einen Kuss auf die ihm zugewandte Wange.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Do 30 Nov 2017 - 19:04

Auch wenn seine Verlegenheit natürlich nicht im Geringsten von Richards Worten gemildert wurde traute Rune sich langsam den Blick zu heben. Die Neugierde auf den Ausdruck den er in seinen Augen finden würde überwog seine Schüchternheit. Wie erwartet leuchteten Richards Augen genauso liebevoll wie seine Worte sodass Rune für einen Moment ins Staunen geriet. „Wow“ ,war für einen Moment das einzige was ihm in den Kopf schoss als Richard ihm versicherte das all seine Geständnisse und Versprechen nicht nur daher gesagt gewesen waren. Es würde wohl noch einige Zeit dauern bis Rune tatsächlich begriff wie viel Gewicht das Ganze hatte. Jetzt ließ er sich einfach nur von dem Gefühl der ersten, richtigen Liebe berauschen und er wusste genau das keine Feendroge dieser Welt diesem Rausch nahe kommen konnte.
Zum Glück hatte Richard ihn bereits an sich gedrückt und zur Seite gedreht, ansonsten hätten Runes Knie jetzt wohl endgültig nachgegeben. Ein verdächtiges Glänzen in seinem humanoiden Auge verriet wie sehr ihn Richards Aussagen berührten. „Ich habe gewusst das du kein Zombie bist seit ich das erste Mal dein Lächeln gesehen habe und danach habe ich dir jedes Mal ein wenig mehr gehört.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein scheues Flüstern. Wie von selbst fand seine Hand ihren Weg zu Richards Haaren, sie hatten einfach eine unheimliche Anziehungskraft auf ihn. „Ich bilde mir nicht ein das ich alle deine Probleme und deine Sorgen lösen kann...“ Rune senkte langsam den Kopf, allerdings nicht um Richard zu küssen, sondern um seine Lippen und seine Nasenspitze in seinen Haaren zu vergraben. „...aber ich kann dafür sorgen das du dich nie wieder alleine damit herum schlagen musst.“ Wenn Rune es gekonnt hätte dann hätte er Richrd natürlich gerne ein problemfreies Leben ermöglicht. Genauso sehr wie er sich eine Gesellschaft wünschte die sich nicht von ihrem Besitz knechten ließ. Er wünschte sich auch eine intakte Ozonschicht. Aber so funktionierte das Leben nun einmal nicht. Aber das Beste daraus machen, das konnte er. Dazu hatte Richard ihn inspiriert, obwohl sein hellhaariger Geliebter sich dessen wahrscheinlich überhaupt nicht bewusst war.
Tatsächlich schien Richard ähnliche Gedanken zu hegen, dennoch war Rune überrascht als er den letzten, leisen Satz von ihm vernahm. Er drückte seine Lippen für einen Moment ein wenig fester auf seine Haare um ihn ein Zeichen zu geben das er ihn verstanden hatte. Er erwiderte allerdings nichts, er war damit beschäftigt die Tragweite von seinen Worten zu erfassen.
Nemesis war kein übler Kerl, fiel Rune als erster Gedanke ein. Er hätte sich fast in den Typen verliebt. Aber verfallen war er erst Richard, dem Mann hinter der Maske. Doch nach und nach hatte er auch an Nemesis immer mehr Züge von Richard erkannt. Er war immer noch die gleiche Person, Nemesis war nur eine weitere Facette. Eine ziemlich aufgeprägte Facette, das musste er zugeben.
Für Rune war Taraxacum immer noch nur der Name mit dem er seine Identität schützte, mehr nicht. Er hatte schon gemerkt das es bei Richard weit darüber hinaus ging. Aber er musste wohl so sein damit er seine Pflicht erfüllen konnte. Eine Pflicht die er sich selbst aufbürden musste weil es niemand sonst tat. Aber Rune hatte auch schon länger den Verdacht gehegt das er das nicht immer gerne tat.
Daran wollte Rune jetzt jedoch nicht mehr denken. Wenn Richard gerade nicht Nemesis sein wollte würde er ihm garantiert auch nicht mit dem Thema behelligen. Die nun wieder entspanntere Stimmung verbot eigentlich auch alles das nichts mit genießen zu tun hatte. Deswegen genoss Rune mit geschlossenen Augen den sanften Kuss auf seiner Wange und wandte den Kopf als Richards Lippen sich von ihm lösten. Als er Richards liebevolles Lächeln sah, spürte er nichts als ausgelassene Glückseligkeit. Ihm fiel sogar ein das es noch eine ungeklärte Frage gab und wenn sie jetzt schon so offen und ehrlich miteinander sprachen war die Versuchung ziemlich groß sie tatsächlich zu stellen. „Wenn du alles was du heute gesagt hast ernst meinst....“ Sein Grinsen offenbarte das er sich nun auf die Zunge beißen musste um nicht zu lachen. Die Frage konnte er aber schlichtweg nicht zurück halten, er war einfach viel zu glücklich. „...gilt das auch für die Sache mit dem Pudel?


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Nemesis
Stehaufmännchen
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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Do 30 Nov 2017 - 19:40

Richards Augen weiteten sich und in der nächsten Sekunde waren sie von Tränen erfüllt, als er Rune sagen hörte, dass er schon nach Richards erstem Lächeln gewusst hatte, dass er kein Zombie war und dass er - so hatte es Richard verstanden - mit jedem Lächeln dem Weißhaarigen mehr und mehr verfallen war. Er musste sich richtig zurückhalten jetzt nicht zu weinen und versuchte die Tränen herunter zu schlucken, während er sich auf die Unterlippe biss. Runes Hand versank wie zuvor in Richards hellem Haar und er genoss diese Berührung ebenso wie Rune. Die Hand des Cyborgs auf seinem Kopf beruhigte ihn irgendwie, tröstete ihn.
„Ich bilde mir nicht ein, dass ich alle deine Probleme und deine Sorgen lösen kann, aber ich kann dafür sorgen, dass du dich nie wieder alleine damit herum schlagen musst.“, murmelte Rune und vergrub sein Gesicht in Richards Haaren.
Jetzt konnte Richard es wirklich nicht mehr zurück halten. Er verstärkte seine Umarmung und drückte seine Wange an Runes Hals, während dessen Gesicht weiterhin in Richards weißer Mähne versteckt war. Die ersten zwei Tränen waren wie von alleine aus seinen Augen gerutscht, die nächsten zwei spürte er hingegen deutlich, denn seine Wangen waren wärmer geworden. Er spürte, wie die Nässe an seinen Wangen hinunter lief und von seinem Kinn aus auf Runes stahlummantelten Hals, wo die kleinen Tropfen in einer der Rillen hängen blieben.
Zum Glück fing sich Richard recht schnell wieder, was wohl vor allem daran lag, dass es Tränen der Freude waren. Außerdem fühlte er sich überhaupt nicht traurig, eher erlöst. Diese Worte von Rune hatten ihn berührt, ohne Zweifel, doch viel mehr hatten sie eine Last von Richards Schulter genommen und die Erleichterung darüber und die Freude einen wahren Weggefährten gefunden zu haben, der ihn stützen und trösten würde, das war der wahre Grund für seine Tränen gewesen.
Richard ließ seinen Kopf ein wenig tiefer rutschen, sodass er sein feuchtes Gesicht in den Stoff von Runes Hemd vergraben konnte. Er hoffte Rune keine Träne sehen zu lassen, auch wenn er es sicher im Nachhinein trotzdem bemerken würde. Aber ein Teil von Richard wollte Rune nicht beunruhigen und so langsam wusste er, dass der Cyborg sich ziemlich schnell Sorgen machen konnte.
Sein Plan war jedoch sofort vergessen, als Rune wieder auf den Pudel zu sprechen kam. Überrascht hob Richard seine leicht geröteten und noch etwas feuchten Augen und schaute ein wenig ungläubig zu Rune hoch. Als der Weißhaarige ein breites Grinsen in seinem Gesicht fand, wusste er sofort, dass Rune ihn ein wenig veräppeln wollte. Richard lachte leicht auf und schüttelte kurz den Kopf. Dann ließ er seine Hände schnurstracks zu den Stellen an Runes Oberkörper wandern, wo er etwas kitzlig war und bestrafte ihn augenblicklich. Dabei kam näherte er sein Gesicht dem von Rune bis sich ihre Nasenspitzen fast berührten.
"Pudel sind super Weggefährten für einsame Menschen, das ist bewiesen!", entgegnete Richard mit einem breiten Lächeln und ließ seine Fingerspitzen an Runes empfindlichen Stellen spielen, "Also, wenn man einsam ist, legt man sich entweder einen Pudel zu oder, wie in meinem Fall, einen Rune. Der ist zwar auch manchmal frech, aber von vorne herein stubenrein und einigermaßen gut erzogen. Vielleicht kann man ihm ja sogar Kunststückchen beibringen, mal schauen."
Mit dem letzten Satz ließ er das Kitzeln stärker werden und wollte sich auf Rune rollen. Die Sache war nur die, dass das Sofa ein Sofa war und kein Bett und dass es entweder nicht breiter werden wollte oder nicht konnte. Also rollten die zwei Liebestollen vom Sofa und landeten lachend auf den Holzplanken der leichten Erhebung, auf dem die Möbelgruppe stand.
Richard ließ lachend seinen Kopf auf Runes Brust sinken. Er hatte natürlich sofort aufgehört ihn zu kitzeln, als er gemerkt hatte, dass sie vom Sofa fielen. Es war ja nicht besonders hoch und er nicht so schwer, also war es sehr unwahrscheinlich, dass Rune sich etwas getan hatte. Am Ende war es Richard, der sich etwas tat, indem er den Kopf hob und von unten gegen die Glasplatte des Couchtisches knallte. Er sank lachend zurück auf Runes Oberkörper und machte es sich da gemütlich, eine Hand am angeschlagenen Hinterkopf.
"Ich bin so ein Dussel. Das kriege mal wieder nur ich hin.", meinte er lachend und gab ein lachendes Aua von sich, während er sich über den leicht schmerzenden Punkt am Hinterkopf strich.
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Fr 1 Dez 2017 - 21:35

Erts nachdem Rune seine Frage gestellt hatte bemerkte er den Glanz in Richards Augen und das Glitzern an seinen Wimpern. Hatte er etwa gerade ein paar Tränen vergossen? Seinetwegen? Rune hatte nur ganz kurz Zeit um hinter seinem unterdrücktem Lachen ein Lächeln durchblicken zu lassen das zeigte das er nicht minder gerührt war. In diesem Moment, in dem die Hoffnung das er Richard ein wenig mit seiner Antwort aufziehen konnte zunehmend in den Hintergrund rückte, wurde er jedoch brutal und unbarmherzig aus dem Hinterhalt angegriffen! Zumindest fühlte es sich genauso an als Rune auf einmal die heimtückischen Berührungen an seinen kitzeligen Seiten spürte. Er wollte Richard die Genugtuung nicht lassen und kämpfte vehement dagegen an zu grinsen. Nein, dazu waren diese Methoden viel zu unfair! Doch er konnte das gequälte Kichern einfach nicht unterdrücken. Selbst als Richard seine Vorzüge einem Pudel gegenüber aufzählte konnte er nicht in seinen pikierten Modus wechseln. Egal wie sehr er das auch wollte.
Also wirklich, er hatte definitiv bedeutendere Qualitäten als so ein blöder Köter! Er war zum Beispiel ein ausgezeichneter Bettwärmer, aber daran hatte sein Freund natürlich nicht gedacht! Runes hemmungsloses, gepeinigtes Lachen hielt ihn davon ab einen Gegenangriff zu starten um Richard zu zeigen wie weit er von gut erzogen entfernt war. Vielleicht hörte er auf wenn er ihm ins Ohr biss?
Doch bevor Rune zeigen konnte das er durchaus so bissig wie ein Pudel sein konnte spürte er auf einen dumpfen Schmerz an seinem Hinterkopf und schnappte nach Luft als er Richard ein wenig uneleganter auf ihm landete als er vermutlich geplant hatte.
Die Nachwirkungen seines erzwungenen Lachanfalls waren immer noch deutlich auf seinem Gesicht zu erkennen als er langsam realisierte das sie auf den Terrassenboden gefallen war. Verliebte Leichtsinnigkeit setzte eben doch nicht die Gesetze der Physik außer Kraft, auch wenn es sich manchmal so anfühlte. Aber das war jetzt egal. Er hatte Richard noch nie so ausgelassen gesehen und Rune hatte sich auch nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal so unbeschwert gefühlt hatte. Tatsächlich war zurzeit seine einzige Sorge das ihm keine schlagfertige Antwort einfiel weil er so sehr mit Grinsen beschäftigt war. Es war wunderschön.
Rune zuckte zusammen als er auf einmal ein lautes Scheppern hörte und sah mit weit aufgerissenen Augen zu Richard hoch. Der Schock hielt jedoch nicht lange vor und die ungenierte Heiterkeit kehrte in seine Züge zurück. Oh, Richards Aussage war prädestiniert dazu um mit einem spitzen Spruch gekontert zu werden! „Mach dir nichts draus. Ich bin derjenige der sich auch noch in so ein Dussel verliebt. Ich bin wohl ein hoffnungsloser Fall.“ war allerdings das einzige was dem Cyborg mit einem Kopfschütteln und einem fröhlichen Funkeln in den Augen einfiel. Er war eben lange nicht so schlagfertig wie er gerne wäre. Außerdem konnte er diesem Dussel überhaupt nicht böse sein, besonders jetzt nicht wo er sich in seiner ganzen unvollkommenen Herrlichkeit an seine Brust schmiegte. Er legte die Arme um Richards Schultern, drückte ihn fest an sich und gab sich einem Moment einfach nur dem befreienden Kichern hin.
Dann überwog allerdings doch das Bedürfnis nachzusehen ob Richard sich etwas getan hatte. Behutsam ließ er seine Finger durch Richards, die an den silberweißen Haaren ruhten, gleiten und führte seine Hand mit sanfter Bestimmtheit weg um einen fürsorglichen Blick auf die Stelle zu werfen. „Schlimm?
Als hätte er tatsächlich etwas anderes erwartet stellte er fest das er die Stelle in Ordnung aussah und seine Haare wie zuvor in ihrer weißgoldenen Pracht in der Sonne glänzten. Vorsichtig platzierte Rune einen Kuss auf den Punkt den er gerade untersucht hatte und ließ dann seine beiden Hände in Richards Nacken gleiten. Stahl und Haut übten leichten Druck aus um seinen Kopf nach oben zu ziehen während Runes beide Daumen sein Kinn nach oben drückten. Er wusste das Richard manchmal ziemlich charmant unbeholfen sein konnte, aber so tollpatschig hatte er ihn noch nicht erlebt. Er musste jetzt einfach seinen Gesichtsausdruck sehen und bei der Gelegenheit konnte er sich sicherlich noch den ein oder anderen Kuss ergattern.


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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Fr 1 Dez 2017 - 22:40

„Mach dir nichts draus. Ich bin derjenige der sich auch noch in so ein Dussel verliebt. Ich bin wohl ein hoffnungsloser Fall.“, entgegnete Rune und kicherte auch weiterhin.
Richard schmiegte sein Gesicht an Runes Brust und grinste hoffnungslos überschwemmt vor Glück. Bald darauf spürte er Runes Arme auf seinem Rücken. Für einen Moment lauschte er mit einem grinsen auf den Lippen dem Kichern seines Liebsten und schloss entspannt seine Augen, während seine Wangen anfingen rot zu werden. Für ein paar Sekunden war nur das zu hören und der Herzschlag des Cyborgs unter Richards Ohr.
"Du bist mein hoffnungsloser Fall.", nuschelte der Weißhaarige an Runes Brust und ließ seine Arme sich langsam um Runes Oberkörper legen.
Gott, er liebte ihn so sehr. Würde er all diesen Gefühlen vollständig Auslauf gewähren, er würde sicher regelrecht zerspringen wie eine Seifenblase. Sein Lächeln wurde immer schwächer, desto mehr er sich entspannte. Runes Streicheln über seinen Kopf verstärkte das nur noch zusätzlich. Er würde jetzt sofort hier und jetzt einschlafen können. Er konnte Runes Herzschlag hören, seine Wärme spüren und seine Hände lagen auf seinem Kopf, was wollte er denn mehr?
Als Rune fragte, ob sein Kopf arg schlimm angeschlagen war, war er bereits unfähig geworden etwas zu sagen, daher schüttelte er einfach nur leicht mit dem Kopf. Er verstand Runes Gefühl von vorhin nicht aus dem Bett zu wollen in dem Augenblick, als Rune seinen Kopf nach oben zog und Richard regelrecht gezwungen war die Augen zu öffnen. Allerdings nur zur Hälfte, um in dem braunen Auge seines Liebsten zu versinken. Zumindest hätte er das gerne, aber dann fiel ihm wieder seine Tollpatschigkeit ein und er senkte beschämt den Blick auf Runes Lippen, während seine Wangen wieder die vorige Röte annahmen.
Er wirkte mit diesem Lächeln und dem beschämten Blick nicht wie ein erwachsener Mann Mitte Zwanzig, sondern viel jünger. Dieses Lächeln und dieser Blick waren alles Dinge aus dem Leben des alten Rune. Artefakte, Relikte aus vergangenen Zeiten. Einer Zeit vor Nemesis und der League. Einer Zeit bevor Richards Augen geöffnet worden waren, um die bittere Wahrheit der Welt zu erblicken.
"Schau mich nicht so an, ich kann da auch nichts dafür.", maulte Richard mit tiefer Stimme, "Ich bin eben einfach ein Pechvogel."
Damit vergrub er sein Gesicht in dem Stoff von Runes Hemd knapp neben seinem Schlüsselbein. Für Richard selbst war das wie ein Fakt und keine wirkliche Bewertung seiner Selbst. Er wusste einfach, dass er nicht sonderlich viel Glück hatte. Nicht, was gewisse Dinge anging, seit dem Unfall gab es durchaus Bereiche die nun überdurchschnittliches Glück inne hatten. Das betraf allerdings nicht seine soziale Unbeholfenheit und gelegentliche Schlaksigkeit. Richard seufzte in den Stoff und drehte seinen Kopf dann zur Seite, um einen tiefen Atemzug frischer Luft zu nehmen.
"Wo warst du nur vor zwei Jahren?", fragte er mit einem Ton, als sei es jetzt zu spät.
Im Grunde kam Richard es auch so vor, zumindest was Normalität betraf. Für Normalität war es definitiv zu spät. Jetzt war er kein normaler Mensch mehr, keiner den man noch retten könnte, auf ewig eine Marionette des Portals und dessen Beherrscher, wenn es einen gab. Wieder seufzte der Weißhaarige und verstärkte seine Umarmung um Rune.
"Wären wir uns damals schon begegnet hättest du mich vielleicht von der irrwitzigen Idee abhalten können in eine parallele Realität zu reisen mit dem Portal und dabei fast drauf zu gehen. Aber jetzt...?", führte Richard fort und hob daraufhin den Kopf.
Sein Lächeln war ein wenig zurück kehrt, allerdings nicht mehr ganz so stark von Scham beherrscht.
"Jetzt musst du mit mir Vorlieb nehmen.", meinte er mit einem leicht beschämten Lachen und senkte den Blick auf Runes Kerbe unter seiner Unterlippe, "Früher hätte ich nur dich gebraucht, um glücklich und zufrieden zu sein. Also ich meine, alles was ich damals wollte, war jemand wie du. Für mich selbst konnte und wollte ich nicht leben, aber für jemand anderen? Jetzt habe ich ein Ziel, aber jetzt genügt es mir auch nicht mehr einfach nur jemanden für mich zu haben und fertig. Das schlimme daran ist, dass ich diese ganzen Kämpfe eigentlich gar nicht will und sehr viel riskiere, sogar dich."
Er hob den Blick und nun lag Sorge und Schuld darin.
"Der alte Dick hätte dich gebeten mit ihm weg zu gehen von hier, wenn ich damals schon gewusst hätte, was für gefährliche Geschöpfte hier in Cadysa ihr Unwesen treiben. Aber jetzt ist alles anders. Mir ist nicht mehr alles egal und keine Albtraumvision kann schrecklicher sein, als das Gefühl in mir die unschuldigen Wesen in Cadysa im Stich gelassen und somit der schwarzen Hand ausgeliefert zu haben.", fügte er an und seine Stimme wurde leiser, fast zu einem Flüstern, "Ich werde nie ein völlig normales Leben mit dir führen können, Liebster. Irgendwo werde ich immer Nemesis sein und mit sorgenvollem Blick über die Skyline der Stadt schauen. Ich wünschte, es wäre anders. Ich wünschte, wir wären anders."
Er nahm seine rechte Hand nach vorne und strich sehr langsam an Runes Wange hinab, während er diesem Teil von Rune ein warmes Lächeln schenkte, das voller Liebe steckte. Dann bewegte er seinen Kopf nach vorne und legte seine Wange an die von Rune. Seine Hand wanderte ein Stückchen zurück und erreichte im nächsten Moment das freiliegende Dreieck unter Runes Ohr.
"In meinen Wunschträumen sitzen wir Hand in Hand unter dem Apfelbaum in unserem Garten und beobachten wie die Bienen und Schmetterlinge sich an den dicken Blütendolden genüglich tun, die sanft im lauwarmen Frühlingswind wiegen. Du würdest immer unzufrieden mit meinen Vorschlägen für die Beete und Büsche sein und mich schelten, wenn ich die Blumen mit kostbarem Wasser aus dem Hahn gieße.", murmelte Richard und lachte leicht auf, "Aber wir wären glücklich."
Richard verstummte und tauchte nun endgültig in seine Gedanken ab. Schließlich schloss er die Augen wieder und rief das eben erwähnte Bild vor sein geistiges Auge. Ein wunderschönes Bild, das ihn verträumt lächeln ließ.
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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 2 Dez 2017 - 2:07

Fast hätte Rune in seiner unbeschwerten Sorglosigkeit selbstironisch gekichert als Richard sich selbst als Pechvogel bezeichnete. Vielleicht war er tatsächlich ein Pechvogel weil er sich ausgerechnet in einen verkappten Hippie wie ihn verlieben musste. Entkommen würde er ihm allerdings jetzt garantiert nicht mehr, das nahm Rune sich grinsend vor. Er wollte Richard nicht mehr hergeben müssen. Auch nicht wegen seiner Tollpatschigkeit. Erst recht nicht wegen seiner Tollpatschigkeit!
Allerdings meldete Runes glückvernebelter Verstand bald das etwas im Argen war und die Sorge um Richard ließ seine Gedanken allmählich klarer werden.
Wo er vor zwei Jahren gewesen war? In Lillehammer natürlich. Er hatte damals gerade mit der Polizeischule abgeschlossen, die größte Gefahr mit der er sich herum schlagen musste waren Elche und er war ständig erkältet gewesen weil es in Norwegen nun einmal verdammt lange, kalte Winter gab. Aber Rune wusste das Richard nicht darauf hinaus wollte. Richards Leben war nicht so einfach gewesen wie seins, das wusste er bereits.
Er hielt seine Hände immer noch in Richards Nacken, übte jetzt allerdings keinen Druck mehr aus, sondern strich sanft über seine Haarspitzen. Das Lächeln war einem leicht besorgten Ausdruck gewichen als Richard erzählte das er tatsächlich absichtlich in eine andere Welt gereist war. Was hatte ihn wohl dazu getrieben? Was hatte er gehofft dort zu finden? Offenbar war es den Preis nicht wert gewesen und Runes Augenbrauen schnellten alarmiert in die Höhe als er sagte das er dabei fast sein Leben verloren hätte. Das war albern, eigentlich wusste er das Richard sich regelmäßig in Lebensgefahr begab. Aber er zog es vor nicht daran zu denken.
Seine Augenbrauen wanderten wieder sorgenvoll herunter und der Cyborg seufzte tief. Nicht genervt, sondern traurig. Richard sprach so als wäre es ein Unglück das Rune jetzt mit ihm und nicht seinem jüngeren, wahrscheinlich unbeschwerten Selbst zusammen sein konnte. Aber das war Blödsinn. Er kannte den Kerl doch nicht einmal. Er hatte sich so in Richard verliebt wie er jetzt war.
Runes Hände wanderten ein kleines Stück nach unten und zogen nun behutsame Kreise auf Richards Rücken während er ihm zuhörte. Es gab daran nichts schön zu reden. Auch Rune war die ganzen Konflikte in der Stadt leid, aber gerade weil er sie so leid war machte er weiter. Während Rune sein Pflichtgefühl aber meistens mehr als anstrengende Belastung sah war es bei Richard sehr viel mehr ausgeprägt. Auch das war ein Teil von Richard denn er nicht missen wollte. Es gehörte einfach zu ihm. Ganz am Anfang hätte der Cyborg vielleicht noch angenommen das er den Nervenkitzel suchte, aber inzwischen wusste er ganz genau das es anders herum war. Die Vorstellung alles hinter sich zu lassen und das gleiche herrlich triste Leben wie das in Lillehammer zu leben war natürlich auch für Rune verlockend, aber schlichtweg keine Option. Was blieb war das Beste aus der Situation zu machen. Er hatte schon seit langem damit angefangen so häufig wie möglich Rückzugsinseln in seinen Alltag einzubauen, das machte seine Pflichten nicht mehr ganz so nervtötend. Im letzten Monat hatte sich heraus kristallisiert das er diese Inseln mit Richard ganz besonders genoss. Darauf wollte er nicht mehr verzichten müssen und es machte ihn dankbar dafür wie es gekommen war.
Rune hatte immer die Möglichkeit gehabt in seine friedliche Bergstadt zurückzukehren, aber erst jetzt war er wirklich froh darüber das er es nicht getan hatte. Er verstärkte den Druck seiner Arme. „Ich will kein perfektes Leben, ich will dich!“ ,versuchte Rune mit dieser Umarmung zu sagen.
Eine Welle der Erleichterung überfiel den Cyborg als er Richards Hand an seiner Wange spürte und er sein Lächeln sah. Was könnte Rune jetzt noch mehr wollen? Er schmunzelte beruhigt als Richard mit seinen Worten das Bild eines wunderschönen Lebens malte. Rune mochte die Vorstellung, besonders weil er nicht damit gerechnet hätte so etwas von Richard zu hören. Aber das war nicht ihr Leben. Das war es zumindest jetzt nicht.
Wir sind glücklich, Richard.“ Zumindest hoffte er das doch stark. Rune sprach auf jeden Fall mit sehr viel Überzeugung. „Ich bin glücklich.“ Zärtlich glitten seine Fingerspitzen Richards Rücken hinauf, über seinen Hals und vergruben sich in seinen Haaren. „Vielleicht nicht immer, aber jetzt gerade.“ ,murmelte Rune in das silberweiße Meer neben ihm. „Da wo ich aufgewachsen bin sind die Sommer nur sehr kurz, es gibt nur ein paar Wochen in der die Natur nicht von Schnee verhüllt sind. Trotzdem sind die norwegischen Sommer die schönsten. Weil man sie bewusst genießt. So fühle ich mich wenn ich bei dir bin. Ich will dich genauso wie du bist, das macht mich glücklich.“ Rune rieb sanft seine Wange mit seinen hochgezogenen Mundwinkeln an Richards. „Du ahnst gar nicht wie gerne ich dich dafür schelten würde wenn du aus Versehen versuchst Monokulturen anzulegen. Aber ich kenne zumindest genügend Apfelbäume unter die wir uns setzen können.“ Es war ein schöner Traum mit Richard irgendwo zurück gezogen zu leben, aber das ging nun einmal nicht. Dafür standen ihnenaber so viele schöne andere Orte offen bei denen sie einfach nur ihre Zweisamkeit genießen konnten und wenn es nur für einen Moment war. „Und falls du jetzt weiter träumst beachte bitte dabei das ich am liebsten verwilderte Gärten mag.“ ,hauchte er zärtlich in Richards Ohr und platzierte im Anschluss einen Kuss auf seine Ohrmuschel.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 2 Dez 2017 - 22:09

„Wir sind glücklich, Richard.“, entgegnete Rune daraufhin und Richard bekam fast ein schlechtes Gewissen, weil es fast so klang, als hätte Rune gedacht, er wäre in diesem Moment nicht glücklich.
Er hob den Kopf von Runes Wange und wollte sich erklären, aber dann wählte Rune die genau richtigen Worte und vertrieb die Anflüge von Sorge auf Richards Gesicht sofort wieder.
"Ich will dich auch genau so, wie du bist. Mit deiner Art und allem gibst du mir das Gefühl stark und frei zugleich zu sein. So etwas fühle ich annähernd, wenn ich auf dem Eis bin, aber dort stoße ich immer an eine Art Grenze. Und egal, wie viel ich trainieren würde, mein Körper würde nicht über diese Hürde kommen. Aber mit dir?", erklärte Richard, während er lächelte, und lachte dann auf, "Ich könnte stundenlang in deinen Armen liegen und egal wie fest deine Umarmung wäre, ich würde mich immer fühlen wie ein Engel. Naja oder stundenlang vögeln. Ich wette da kennt mein Körper plötzlich nicht mehr die Grenze."
Er lachte und obwohl er es voller ernst gemeint hatte, wurde sein Lächeln dann doch etwas beschämt und seine Wangen leicht rot. Auch über Runes Anmerkung zu seinen Vorstellungen eines Gartens lachte er und wollte schon leicht beschämt auf die extrem gut getrimmten Büsche auf der Terrasse deuten, wurde dann allerdings von einer fremden Stimme abgelenkt.
"Mr. Graves?", ertönte eine tiefe, männliche Stimme von drinnen, "Mr. Graves, wo sind Sie?"
Die Stimme kam näher und sofort sprang Richard auf.
"Hier, Bobby!", rief er und stieg über Rune hinweg, um zur Glasschiebetür zu gehen, wo in diesem Augenblick der große, massige, schwarze Bobby in seinem Security-Outfit, bestehend aus schwarzer Hose, weißem Hemd und schwarzer Krawatte, erschien und einen Blick erst zu Richard und dann zu Rune warf.
"Ihre Bestellung von Blue Oyster. Ich hab's wie üblich auf Ihre Karte gebucht.", erklärte der große, schwarze Sicherheitsbeamter und reichte Richard eine Papiertasche, die eher wirkte wie die Einkaufstasche aus einer edlen Modeboutique, als eine Plastik- oder Papiertüte von einem Schnellimbiss.
"Das ging ja schnell.", antwortete Richard sichtlich überrascht und warf einen Blick in die Tasche.
Während er ein bisschen darin herum wühlte, warf Bobby an seinem Boss vorbei einen nachdenklichen Blick zu Rune. Dann wandte er sich wieder an Richard, nun allerdings mit einem mehrdeutigen Grinsen auf den Lippen.
"Heute ausnahmsweise mal Freizeit, Mr. Graves?"
"Hö?", fragte Richard, weil er den Sinn der Frage zuerst nicht erfasst hatte, dann aber lachte, als er wusste, worauf Bobby hinaus wollte, "Ja, Bobby, heute mal keine Arbeit."
Der schwarze Sicherheitsbeamte stimmte in Richards folgendes Lachen ein. Es schien, als hätten sie auf nonverbaler Ebene einen Witz gemacht. Mit der Tasche wandte sich Richard schließlich an Rune, drückte sie ihm in die Hände und begann damit die einzelnen Schachteln aus zu laden und auf den Tisch zu befördern.
"Soll ich dann Jaque sagen, dass er heute nicht kommen soll, damit Sie Ihre Ruhe haben?", fragte Bobby schon halb im Gehen.
"Nein, Jaque kann wie geplant kommen, aber bitte sorgen Sie dafür, dass uns sonst niemand stört. Sagen Sie einfach ich hätte mir einen Tag Urlaub gegönnt und bin weg gefahren. Halten Sie mir bloß alles vom Leib.", antwortete Richard geschäftsmännisch, aber ohne den Blick zu Bobby zu wenden.
"Auch Anrufe?"
"Ja, alles. Zumindest solange bis unser Constable hier zu seinen Wölfen muss.", fügte Richard an und warf Rune ein verführerisches Lächeln zu.
"Ja, Sir."
Damit verschwand Bobby nach drinnen und kaum eine Minute später hörte man die Wohnungstür deutlich zuschlagen.
"Ach ja, das sollte ich erwähnen...", fiel Richard dann noch ein und er hielt kurz inne, "...stell dich immer gut mit Bobby. Das rate ich dir. Er ist nämlich nicht nur sprichwörtlich ein Stiernacken, sondern auch wortwörtlich. Wäre er nicht überzeugter Pazifist, hätte ich ihn schon lange für die League rekrutiert, aber er versucht alles als Mensch zu regeln und seine Kräfte am besten gar nicht einzusetzen. Trotzdem ist er bullenstark, auch als Mensch."
Dann fuhr Richard fort und holte die letzten zwei Schachteln aus der Tasche, bevor er sich aufs Sofa fallen ließ und die Schachteln nach ihrer Aufschrift zu sortieren. Als er fertig war schaute er zu Rune und grinste selbstgefällig.
"Bereit?"
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Sa 2 Dez 2017 - 23:56

Es verschlug Rune ein wenig die Sprache als Richard ihre Zweisamkeit mit dem Eislaufen verglich. Denn er wusste wie wichtig ihm das war und er freute sich unheimlich darüber das auch er ihm dieses Gefühl vermitteln konnte. Irgendwann würde er bestimmt auch dahinter kommen wie genau er das eigentlich bewerkstelligte.
Eigentlich hatte Rune aber überhaupt keinen Grund um überrascht zu sein, schließlich ging es ihm genauso. Mit Richard konnte er sich sogar mitten in der Stadt entspannen und musste dafür nicht erst vor der Zivilisation flüchten. Das wollte er ihm eigentlich auch mitteilen, doch dann lief der Cyborg plötzlich feuerrot an und biss sich grinsend auf die Unterlippe. Kaum hatte Richard das Wort „vögeln“ in den Mund genommen waren die Erinnerungen wie sie Liebe gemacht hatten wieder erstaunlich präsent und Rune kam kurz der freche Gedanke das er Richards Ausdauer in diesem Gebiet gerne mal einer Probe unterziehen würde. Statt ihm aber einen koketten Blick zuzuwerfen nagte Rune jedoch weiter an seiner Lippe und grinste Richard schüchtern an. Die Bilder in seinem Kopf reichten schon aus um ein aufgeregtes Kribbeln auszulösen.
Umso ertappter fühlte sich Rune als er auf einmal eine völlig fremde, ziemlich tiefe Stimme hörte. Mit den weit aufgerissenen Augen eines aufgeschreckten Kaninchens blickte Rune Richard hinterher, der schon aufgesprungen war bevor er den Schreck überhaupt verarbeitet hatte. Zumindest schaffte Rune es seinen Oberkörper aufzurichten und einen fragenden Blick zu dem Schrank der in der Tür stand zu werfen. Aha das war also Bobby, ermittelte der Detective Constable in Sekundenschnelle als Richard ihn mit diesem Namen ansprach. Und der kam einfach so rein? Sie hätten doch gerade sonst was machen können! Das hätte er lieber nicht gedacht, denn augenblicklich errötete der Cyborg noch mehr sodass das farbintensive Leuchten seines Auges überhaupt nicht mehr auffiel.
Erst als dieser Bobby ihn musterte realisierte Rune das er noch immer auf dem Boden saß. Hastig stand er auf und stieß sich dabei den Ellbogen am Glastisch. Zum Glück war es sein linker Arm, ansonsten wäre der Tisch jetzt hinüber gewesen und die Situation wäre noch peinlicher geworden. War die Situation denn überhaupt peinlich? Rune meinte schon, aber Richard schien vollkommen entspannt zu sein und nicht so als wäre er gerade mit seinem neuen Freund in flagranti erwischt worden.
Ein wenig zu eilig klopfte Rune den Dreck von seiner Hose und ihm war dabei sehr wohl bewusst dass er sich gerade nur versuchte abzulenken. Denn er fand nicht einen Staubkorn an seiner Kleidung. (Das Hemd zählte er einfach zu seiner Kleidung hinzu, denn er hatte nicht vor es all zu schnell wieder heraus zu rücken.)  Wie konnte ein Terrassenboden so sauber sein? Und wieso lachten die beiden jetzt fast verschwörerisch? Immer noch ziemlich perplex nahm Rune die Tasche von Richard entgegen, stellte kurz fest das sie nicht so aussah als würde sie aus recycelten Material bestehen und bekam dann mit das Richard seine heutigen Termine absagte. Für ihn. Das gefiel ihm schon wesentlich besser! Aber wer war denn nun wieder Jaque? Wie viele Leute gingen hier denn ein und aus? Wenn Lucky einfach so in seiner Wohnung auftauchte und ihn bei etwas erwischte, und das tat er häufig, dann reagierte Rune bestimmt nicht so entspannt. Aber der rothaarige Spinner war ja auch nicht sein Personal. Zum Glück nicht, er war schon als Kumpel fordernd genug!
Richards Lächeln beantwortete Rune mit einem fragenden Blick. Dieser Ausdruck wurde noch sehr viel fragender als Bobby schließlich verschwunden war und Richard ihm erklärte das er sich lieber gut mit ihm stellen sollte. Denn sonst....? Nein, im Zusammenhang mit dem erwähnten Stiernacken dachte er diesen Gedanken lieber nicht zu Ende. Inbesondere weil er sich gerade nicht einmal vorgestellt hatte. Argh, das klappte ja wunderbar mit dem gut stellen! Die Aussage das er Pazifist war beruhigte ihn da ungemein. „Mit der Stimme würde er einen guten Bluesmusiker abgeben.“ ,stellte Rune nachdenklich fest. „Wer ist Jaque?“ Er versuchte nicht allzu interessiert zu klingen, aber wie immer wenn Rune versuchte nicht nach etwas Bestimmten zu klingen verriet ihn seine Stimme umso mehr.
Rune stellte die Tasche, deren Material später noch untersuchen würde wenn er daran dachte, beiseite und ließ sich ebenfalls auf das Sofa fallen. Sein Blick folgte Richards Fingern während er die Schachteln sortierte und Rune mutmaßte was nun auf ihn zukam. Er kannte nur fettige Pizzakartons und ein bisschen neugierig war er doch was Richard bestellt hatte. Was zur Folge hatte das er schließlich doch lächelte. „Solange es kein geräucherter Schafskopf ist...“ Dann ließ er seinen Oberkörper und seinen Kopf entspannt zur Seite fallen sodass er es sich wieder auf Richards Schoß bequem machen konnte. Beim Essen ordentlich am Tisch zu sitzen war etwas das er grundsätzlich nur an Weihnachten machte. Schließlich war es so sehr viel gemütlicher und Runes Gesichtsausdruck sah mit einem Mal deutlich zufriedener aus.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 1:33

„Mit der Stimme würde er einen guten Bluesmusiker abgeben.“, meinte Rune, sobald Bobby außer Reichweite war und brachte Richard damit zum Lachen.
"Bestimmt.", antwortete er lachend und setzte sich auf das Sofa, "Aber die Stimme in der Familie ist eher seine kleine Schwester. Wirklich wunderschöne Singstimme."
Richard brabbelte einfach vor sich hin, was ihm gerade in den Sinn kam. Nur kurz verschwendete er einen Gedanken daran, dass es Rune vielleicht gar nicht interessieren könnte, doch dann dachte er sich: Was soll's? Bei Rune fühlte er sich nicht wirklich gezwungen immer noch effektiv zu laufen wie eine Maschine und das war irgendwie befreiend. Wenn es ihn stören würde, dann würde er schon das Gesicht verziehen, dachte sich Richard.
„Wer ist Jaque?“
Mit dieser Frage riss Rune seinen Liebsten aus seinem Abstecher in die Gedankenwelt. Richard schaute ihn für ein zwei Sekunden tatsächlich etwas überfragt an, dabei wusste er ganz genau, wer Jaque war.
"Achso, mein Haushälter.", antwortete Richard und lächelte verlegen über seine kurze Verpeiltheit, "Er kommt dreimal die Woche außer ich sage ihm ab. Er kümmert sich um praktisch alles im Haus, außer der Terrasse und der Haustechnik. Aber bitte nenne ihn nie Putzfrau oder Putze oder Hausmann, da ist er... bisschen speziell. Franzose halt."
Richard lächelte und zog die Augenbrauen ein wenig verächtlich hoch. Die alte Freundschaft zwischen den Nationen war nicht nur historisch, sondern auch kulturell. Nicht, dass Richard etwas an sich gegen Franzosen gehabt hätte, doch dieses etepetete Getue konnte er einfach nicht ausstehen.
"Er kommt so in der nächsten halben Stunde, dann kannst du ihm auch gleich deinen Wunsch zur Änderung meiner Innendekoration übermitteln.", fügte Richard an und griff grinsend nach der ersten Schachtel.
Er öffnete sie und der leicht buttrige Gebäckgeruch von Blätterteig, begleitet von dem leicht herben Geruch von Champagner stieg auf.
"Mmm...", brummte Richard und nahm einen tiefen Zug von diesem Wohlgeruch, "Lachs-Spinat-Blätterteigtaschen in Champagnersauce."
Er stellte die geöffnete Schachtel zwischen sie beide auf den Tisch, stibitzte sich eines der Quadrate und ließ es in seinem Mund verschwinden. Dann grinste er Rune frech an, während er darauf herum kaute. Die zweite Schachtel wurde herbei gezogen und ebenfalls geöffnet. Auf einem Bett aus knallgrünen Brechbohnen, das durchsetzt war durch die kleinen Würfel von einer Karotte, begleitet von einem Berg Kartoffel Püree mit irgendwelchen Kräutern darin, ruhten vier große Würfel zart rosa Fleisches mit einer knallgrünen, dünnen Haube aus Kräutern.
"Lammlachse mit Kräuterkruste auf dreierlei Bohnen mit Kartoffel-Kresse-Püree...", stellte Richard vor und stellte auch diese offene Schachtel zu der anderen, "...und ein frischer Spargel-Rucola-Salat mit Garnelen und einer hellen Essigsauce."
Damit wurde die letzte Schachtel geöffnet. Zwei kleine Schachteln blieben noch übrig, doch allein die goldene, verschnörkelte Aufschrift von Schriftgröße 50 Punkt verriet exakt, dass sich darin der Nachtisch befand.
Richard stellte die drei Schachteln vor sich und Rune auf, lehnte sich dann wieder etwas zurück und lächelte dann zu Rune, während er mit ausgestreckten Armen das Essen präsentierte.
"Voilá! Greif zu.", bat er Rune und hielt ihm eine recht robust wirkende Holzgabel vor die Nase.
Nicht diese dünnen Dreizacks für Pommes, sondern eine richtige Speisegabel, nur eben aus Holz.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 3:05

Rune freute es jedes Mal unheimlich wenn Richard eines der bitterbösen Vorurteile die er wohlhabenden Menschen gegen über hegte außer Kraft setzte und so ließ er sich für einen Moment von seinem Lachen anstecken. Für Richard schien sein Angestellter nicht nur ein gesichtsloser Untergebener zu sein wenn er sogar über das musikalische Talent seiner Schwester Bescheid wusste.
Moment! Vielleicht war die Singstimme von der besagten Frau ein bisschen zu beeindruckend wenn sie Richard im Gedächtnis geblieben war. Jetzt war Rune ein bisschen erschrocken. Aber nicht wegen diesem Gedanken sondern weil ihm bewusst geworden war das er ein kleines bisschen eifersüchtig war und wie absurd das eigentlich war. Er doch noch nie sonderlich eifersüchtig gewesen und nun bestand auch noch absolut kein Anlass. Schnell verscheuchte er diese seltsame emotionale Regung wieder.
Als Rune jedoch nach Jaque fragte und Richard so aussah als hätte er ihn gerade aus einem abgedrifteten Gedanken geholt wurde er erneut misstrauisch...und schalt sich selbst bevor er eine Mine verziehen konnte. Das war doch albern!
Seinem Haushälter schien Richard nicht ganz so positiv gegenüber zu stehen. Belustigt hatte Rune eine leichte Abneigung in seinem Blick wahrgenommen und war gerne bereit auf diesen Zug aufzuspringen. „Gut, dann nenne ich ihn Putzfee. Oder Hausdrachen!“ ,überlegte Rune laut, dieses Mal tatsächlich beabsichtigt. Aber natürlich würde er das erst in Angriff nehmen wenn er die Sache mit den Blumen geklärt hatte. Der Cyborg hielt immer noch an seinen Prinzipien fest.
Als Richard die erste Schachtel öffnete merkte Rune sofort dass das ein ganz anderer Geruch war als bei den billigen Lieferdiensten bei denen sein Vater immer bestellt hatte. Er konnte jedoch nur beiläufig zuhören als Richard ihm erklärte was er ihm da eigentlich servierte. Viel lieber beobachtete er ihn aus seiner tiefer gelegenen Position. Interessiert verfolgte Runes Blick jede Regung in Richards frechen Lächeln. Zum Glück störte es ihn so überhaupt nicht wie unhöflich es war jemanden beim Essen zuzusehen, Richard war selbst Schuld wenn er ihm einen so niedlichen Anblick bot!
Rune musste schmunzeln als Richard ihm die nächste Schachtel zeigte. „Also doch Schaf, aber wenigstens ein Teil der deinen Blick nicht erwidert.“ ,stellte er in Erinnerung an die Schafsköpfe fest. Rune betonte immer wieder das er keinen unnötigen Schickschnack beim Essen mochte, aber er musste zugeben dass das Essen verdammt verführerisch roch. Natürlich gab er das aber nur vor sich selbst zu und nicht laut. Stattdessen ließ er seine Mundwinkel sprechen.
Das Lächeln verschwand aber wieder als Richard ihm eine Gabel vor die Nase hielt. Er hatte eigentlich absolut keine Lust sich in eine senkrechte Position zu begeben. Kurz überlegte er wie er es bewerkstelligen konnte mit möglichst wenig Arbeitsaufwand an etwas zu essen zu kommen. Rune rollte sich auf den Rücken und machte es sich mit dem Hinterkopf auf Richards Beinen gemütlich. Dann reichte er ihm die Gabel postwendend zurück. „Mach einfach was von dem Salat drauf.“ ,bat er Richard mit einem unschuldigen Lächeln. Einen Versuch war es allemal wert.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 3:16

„Also doch Schaf, aber wenigstens ein Teil der deinen Blick nicht erwidert.“, witzelte Rune und Richard musste wieder lachen.
Allerdings reichten seine Worte, um ein Bild vor seinen Augen zu produzieren, das ihm leicht den Appetit verschlug. Aber der war so groß, dass es nur ein kleines Manko war. Was ihn hingegen wirklich stutzig machte, war Runes Weigerung sich aufrecht hin zu setzen. Er war sich nicht ganz sicher, ob er jetzt hart sein sollte oder mitspielen sollte.
„Mach einfach was von dem Salat drauf.“, meinte Rune und gab ihm die Gabel zurück.
"Drauf?", murmelte Richard und fragte sich, was Rune meinte.
Erst ein paar Sekunden später fiel ihm ein, dass Rune damit sicher einen Teller meinen könnte. Richard bestellte zwar immer bei Blue Oyster, aber noch nie hatte er für die Bestellungen einen Teller hervor geholt. Jetzt war er sich unsicher. Sollte er einen holen?
Er nahm die Gabel wieder an sich und schaute Rune ein wenig überfragt an.
"Soll ich dir einen Teller holen ...", begann er und holte mit der Gabel eine Ladung Salat, um sie direkt unter Runes Nase zu halten, "... oder geht's auch so?"
Richard grinste dabei. Natürlich war das Angebot nicht wirklich ernst gemeint, aber das konnte Rune ja nicht wissen.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 3:55

Die Sonne war einfach viel zu warm, die Aussicht viel zu gut und Rune war mit einem Mal viel zu träge um einen Positionswechsel überhaupt in Betracht zu ziehen. Viel lieber versuchte er diesen Zustand so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Vielleicht hatte er ja Glück und Richard unterstützte ihn dabei. Er wollte ihn natürlich nicht ausnutzen und sich bedienen lassen, obwohl.... beim näheren Nachdenken wollte er gerade tatsächlich genau das. Aber nicht mit böser Absicht sondern aus purer Faulheit.
Richard schien seine Aufforderung allerdings nicht genau zu verstehen und Rune bereitete sich mental darauf vor sich gleich tatsächlich aufrichten zu müssen. Er schloss für ein paar Wimpernschläge die Augen um noch einmal die Wärme auf seinem Gesicht zu genießen. Die würde zwar gleich immer noch da sein, aber es war eben etwas ganz anderes wenn er sich währenddessen so herrlich an Richard kuscheln konnte.
Dann öffnete Rune die Augen und grinste als er die gefüllte Gabel vor seiner Nasenspitze sah. Na bitte! „Genau das habe ich gemeint!“ ,stellte er freudig fest und sah Richard dankbar an. Er würde ihn auch nicht zu lange vom Essen abhalten. Zwei, drei Happen reichten dem schmächtigen Norweger schon vollkommen. Er öffnete leicht die Lippen um den angebotenen Salat in Empfang zu nehmen. Danach würde er seinem halbverhungerten Freund erst einmal in Ruhe lassen, er konnte schließlich solange die Sonne genießen. Davon das er später noch dringend weg musste ließ er sich schon gar nicht mehr stressen.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 12:50

„Genau das habe ich gemeint!", antwortete Rune fast schon freudig und Richard schüttelte lachend den Kopf.
Richard wollte schon ein scherzhaftes Kommentar abgeben, beließ es dann jedoch dabei einfach weiter zu kichern und Rune tatsächlich zu füttern. Er gab ihm noch eine Gabel voll von dem Salat, pickte dann mit der bloßen Hand eine der Teigtaschen und beförderte sie in seinen Mund. Während er ihn erst einmal kauen ließ, drückte er ihm einen sanften Kuss zwischen die Augenbrauen und lächelte glücklich wie ein Honigkuchenpferd.
Der Teigtasche sollte etwas von dem Lammlachs mit Bohnen folgen, aber kurz vor Runes Mund ließ er die Lieferung eine unerwartete Kurve machen und in seinen eigenen Mund wandern. Während er kaute, spielte er so, als wäre er total unschuldig und würde einfach nur alleine essen. Sein Grinsen verriet aber, dass er den kleinen Scherz geplant hatte. Die zweite Gabel wollte er schon fast wieder zu sich wandern lassen und hatte auch schon den Mund geöffnet, schloss ihn dann allerdings wieder und gab Rune grinsend die Portion.
"Sonst verhungerst du mir noch.", murmelte er und machte weiter damit Rune zu füttern.
Es war reichlich da und nach ein paar Gabeln für Rune genehmigte er sich dann auch immer mal wieder eine. So langsam hörte sein Magen auf mit dem unliebsamen Gegrummel und der Wohlgeschmack begann sich in seinem ganzen Körper aus zu breiten. Und obwohl es eher einen humoristischen Charakter hatte Rune zu füttern, milderte es die Schönheit des Moments in keinster Weise. Er war einfach unfassbar glücklich und hätte sich am liebsten einfach wieder an Rune gekuschelt.
Aber er musste auch ein bisschen langfristiger denken. Er hatte seit Stunden nichts gegessen, eigentlich seit gestern Abend und das war wirklich nicht gut für seine Gesundheit. Vor allem nach ihrer gemeinsamen "körperlichen Betätigung" gierte sein Körper nach Nährstoffen. Zum anderen hatte er noch ein paar Stunden Arbeit vor sich, nachdem Rune gegangen wäre und sowas machte man nicht auf brummenden Magen.
"Schmeckt's?", fragte Richard mit einem fröhlichen Lächeln und nahm sich die letzte Teigtasche.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 14:26

Ein triumphierendes Funkeln gesellte sich zu Runes entspannten Lächeln bevor er seinen Blick auf die Gabel senkte um sie mit seinen Lippen zu umschließen. Während er bedächtig kaute, denn auch sein Kiefer wollte sich keine übermäßige Mühe machen, spürte er den sanften Kuss auf seiner Stirn. Augenblicklich hob er den Blick wieder und sah Richard mit großen Augen, die deutlich nach mehr bettelten, an. Er war sich allerdings selbst nicht ganz sicher ob er gerade eine weitere Portion oder noch einen Kuss einforderte. Er freute sich ja schon genug über die Information das er Richard dazu bringen konnte ihn zu bedienen, aber das er das dann auch noch mit Zärtlichkeiten in Verbindung brachte... Wie oft konnte er das wohl einfordern bis er Richard nerven würde? Der Cyborg hatte großes Interesse daran das herauszufinden.
Artig öffnete Rune den Mund um sich weiter füttern zu lassen, allerdings wurde er dieses Mal im Regen stehen gelassen. „Heeey!“ ,maulte er mit einem verhaltenen Kichern. Glaubte Richard etwa das ihn sein Lächeln von seiner Schuld frei sprach? Helvete, Rune hatte wirklich nicht erwartet das Richard so niedlich sein konnte. Er ließ sich wieder versöhnlich stimmen als ihm wieder eine gefüllte Gabel vorgehalten wurde und er schnell zuschnappte bevor sie wieder verschwinden konnte.
Ein schlechtes Gewissen hatte Rune dabei überhaupt nicht, Richard schien schließlich auch seinen Spaß zu haben. Außerdem war er doch der Grund weshalb Rune in den letzten Wochen vielleicht nicht verhungert war noch häufiger als sonst das Essen vergessen hatte. Tatsächlich konnte er sich auch jetzt kaum an seine letzte Mahlzeit erinnern. Der gestrige Tag schien in weiter Ferne zu liegen.
Rune nickte mit vollem Mund als Richard ihn fragte ob es ihm schmeckte. Das tat es tatsächlich, obwohl es keine Nudeln waren und er befürchtete das er sich tatsächlich an den Geschmack gehobener Küche gewöhnen könnte. Es war nicht so mit künstlichen Geschmacksverstärkern überladen wie das was Rune von Zuhause gewohnt war.
Generell war der Cyborg jemand der Geschmäcker schnell mit Erinnerungen verknüpfte und ab jetzt würde er wohl das Zusammenspiel von Lachs und Champagner immer als ziemlich positiv empfinden. Mist!
Dennoch merkte er schon nach ein paar Gabeln wie sich ein Sättigungsgefühl einstellte. Er hatte eben noch nie viel essen können. Das war wahrscheinlich eine Nebenwirkung weil er einen großen Teil seiner Kindheit im künstlichen Koma verbracht hatte und sein Körper so daran gewöhnt war mit wenig auszukommen zu müssen das er mit größeren Portionen schlicht überfordert war. Langsam ließ Rune seine Lippen von der Gabel gleiten. „Allerdings würde ich gerne bald mit dem Nachtisch weiter machen, sonst schaffe ich nichts mehr.“ ,stellte er mit einem entschuldigenden Schmunzeln fest. „Ich warte aber natürlich gerne auf dich.“ Rune schloss zufrieden die Augen und faltete die Hände auf seiner Brust.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 3 Dez 2017 - 14:47

Rune schien äußerst zufrieden. Er nickte, als Richard ihn fragte, ob es ihm schmeckte und Richard, obwohl er es nicht selbst gekocht hatte, freute sich ein Loch in den Bauch. In ihm keimte die Idee auf irgendwann mal demnächst selbst etwas gutes zu kochen und Rune damit zu verwöhnen. So viel Kocherfahrung hatte er zwar nicht, aber es war nie schief gelaufen, wenn er ein Gericht nach Rezept gekocht hatte, also warum nicht?
Rune kaute bedächtig, während Richard bereits die nächste Gabel füllte, als Rune ihm meldete, dass er bereits fast voll war und lieber den Nachtisch noch haben wollte.
"Was? Schon?", fragte Richard überrascht und schaute auf die noch beträchtliche Menge an übrig gebliebenem Essen, das er unmöglich alles alleine essen konnte, "Isst du immer so wenig?"
Er stopfte sich die für Rune bestimmte Portion in den Mund, nahm dann die Schachtel mit dem Lammlachs und den Bohnen, holte sie zu sich. Rune holte er dafür eine der letzten noch geschlossenen Schachtel und legte sie auf seiner Brust ab. Rune bot ihm an zu warten, aber Richard winkte ab.
"Iss du dein Souffle, ich habe Zeit.", erwiderte er und machte sich daran die Schachtel zu leeren.
Das war keine ganz so einfache Sache, denn Rune hatte kaum etwas gegessen und die Bestellung war für zwei Personen ausgelegt.
Richard überlegte den Salat kalt zu stellen und ihn später zu essen, anstatt sich jetzt zu überfressen und dann den Nachtisch verschieben zu müssen. Er war gerade erst bei der Hälfte der Schachtel, also würde es noch ein bisschen dauern, aber so langsam begann er sich satt zu fühlen. Damit der Salat nicht zu viel Sonne abbekam, beugte er sich vor, schloss die Schachtel wieder und beförderte sie zurück in die Tasche, die er zuvor unter den Glastisch geschoben hatte.
Erst jetzt fiel ihm auf, dass unter ein paar Servietten etwas versteckt war. Neugierig griff er in den Serviettenberg und zog eine kleine Sektflasche hervor, an welcher an einer kleinen Schnur eine Art Grußkarte befestigt war. Richard öffnete die kleine Karte an der Seite und las die wenigen Worte. Dann lief er rot an und ließ die kleine Sektflasche sofort wieder in der Tasche verschwinden, bevor er sie wieder unter den Tisch schob und sich wieder seiner Schachtel zu wandte.
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