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 Richards Penthouse

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Rune
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Beruf : Polizist & Vigilant "Taraxacum"
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 26 Nov 2017 - 14:11

Rune lachte leise als Richard bei seiner britischen Darbietung ganz tief in die Klischee-Kiste griff. Aber sieh einer an, er schien das norwegische koselig verstanden zu haben. „Oder wenn ein starker Schneesturm einen daran hindert seinen Pflichten nachzugehen.“ ,ergänzte er grinsend. Allerdings waren nicht nur die äußeren Umstände koselig, sondern vor allem die Leute, mit denen man sich umgab und Rune hatte sich selten so kos gefühlt wie in Richards Nähe. Eigentlich wollte er ihm das auch mit einem glücklichen Murmeln mitteilen, aber plötzlich fragte Rune sich, ob er wieder brutalen Angriffen auf sein männliches Ego ausgesetzt war. Er blickte deutlich verwirrt mit ersten Anzeichen von Kränkung auf Richard herunter, während er versuchte zu ergründen weshalb er es für nötig gehalten hatte seine Aussage in dieser Art zu betonen. Kam er wirklich so zart besaitet rüber? Er war doch ein Fan von Bluesmusik die sich mit echten, harten Gefühlen auseinandersetzte und kein emotionaler Freund von schnulzigen Gedichten!
Während er überlegte wie er seiner anderen Hälfte klar machen konnte, das er kein gottverdammter Romantiker war wurde er plötzlich daran erinnert, das es auch noch alltägliche Bedürfnisse gab die befriedigt werden mussten. Es kam durchaus häufiger vor das Rune vergaß zu essen, Richards Körper schien da ein bisschen fordernder zu sein. Der Cyborg grinste belustigt, als der Multimillionär mit seinem knurrenden Magen schimpfte. Es war so erfrischend, wie Richard immer wieder die Vorurteile brach die er eigentlich solchen Leuten gegenüber hatte. In diesem Moment machte er sich überhaupt keine Mühe mehr seine perfekte Erscheinung zu wahren, er war einfach menschlich.... und zudem verdammt niedlich dabei. „Und du nennst mich süß...“ ,gluckste Rune amüsiert und der beleidigte Ausdruck in seinem Gesicht war verschwunden.
Aber es kam, wie es kommen musste und der widerwillige Gesichtsausdruck kehrte kurz zurück, als Richard sich von ihm erhob. Nein, nicht jetzt. Es war doch so koselig!
Ein wenig sehnsüchtig sah er Richard hinterher der seinen athletischen Körper in der Dusche abbrauste. Ein verdammt schöner Anblick, allerdings viel zu weit weg. Mürrisch legte Rune das Kinn auf den Wannenrand und beobachtete, wie sein Freund einen sehr ansehnlichen Teil seines Körpers unter einem Handtuch verschwinden ließ. War das nicht schon schlimm genug? Musste er jetzt auch noch aufstehen?
Unwillig erhob sich Rune aus dem Wasser und schaffte es natürlich nicht das Handtuch zu fangen das Richard ihm zuwarf. Es blieb dort auch erstmal liegen während Rune sich selbst auf den Weg zur Dusche machte. Hunger hatte er eigentlich keinen, zumindest nicht bewusst. Aber kante sich gut genug, um zu wissen das auf dieses Gefühl kein Verlass war. „Ich sollte, immerhin muss ich nachher noch Werwölfe jagen.“ Warum musste das auch ausgerechnet heute sein? Bei jeder anderen Schicht hätte er keine Scheu gehabt um sich krank zu melden damit er noch länger bei Richard bleiben konnte. Aber bei diesem speziellen Dienst konnte er das absolut nicht mit sich vereinbaren. Die Sicherheit dieser dämlichen Stadt hing davon ab. Rune schüttelte seine Haare, um das Wasser mehr schlecht als recht aus seinen Locken zu entfernen und lächelte dabei. Okay, vielleicht war diese Stadt seit dem heutigen Morgen sehr viel weniger dämlich geworden, das konnte er einfach nicht leugnen.
Nach dem warmen Bad und der anschließenden Dusche fühlte sich die Luft grausam kalt an, der Raum müsste schon Saunatemperaturen haben, um das auszugleichen. Der Norweger der ganz untypischer Weise erstaunlich schnell fröstelte, sammelte das Handtuch vom Boden auf. Während er lieblos damit durch seine Haare rubbelte, grinste er Richard zu. „Aber ich habe keine Ahnung was man unter Haute Cuisine versteht.“ ,flötete er, während er ins Schlafzimmer hinüberhuschte und dabei eine Spur aus Wassertropfen auf dem Boden hinterließ.
Haute Cuisine... das Wort alleine hörte sich schon abgehoben an und ohne Kontext hätte Rune wohl angenommen das es etwas war das man sich auf die Haut sprühte. Rasch suchte er seine Boxershorts und seine Jeans um schnell hineinzuschlüpfen. Dann griff er wie selbstverständlich nach Richards Hemd und ließ es über seine Schultern gleiten. Ah, das fühlte sich verboten gut an! Es roch so verführerisch nach seinem Liebsten und Rune nahm sich vor das in Zukunft definitiv öfter zu tun.
Das Hemd zuknöpfend kehrte er ins Badezimmer zurück und blickte über Richards Schulter in den Spiegel um seine Haare zu richten. Das war natürlich nur ein Vorwand um ihn einen Kuss auf die Wange zu hauchen. Die Haut unter seinen Lippen fühlte sich mehr ganz so weich an wie wenige Stunden zuvor. Wie maskulin! Rune lächelte leicht betört und ein kleines bisschen neidisch. Sein eigener, ziemlich trauriger Bartwuchs schien in der Pubertät stecken geblieben zu sein.
Rune schloss die Augen, um sich bei dem zweiten Kuss ganz auf das Gefühl zu konzentrieren. Er war einfach besessen von diesem Mann, aber bevor er jetzt wieder den Eindruck weckte sentimental zu sein konzentrierte er sich lieber auf etwas anderes. „Ich nehme jetzt einfach mal zu deinen Gunsten an das du sowieso vorhattest die armen Veilchen in deinem Schlafzimmer auszuwildern.“ Er öffnete seine Augen wieder und lächelte den grausamen Pflanzenquäler voller warmer Liebe zu.


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Beruf : Broker, Anführer der Avengers League
Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 26 Nov 2017 - 15:32

Rune lachte als Richard mit seinem Magen schimpfte und ließ subtil durch scheinen, dass jetzt aber Richard derjenige war, der irgendwie süß war. Der Weißhaarige lachte auch, lief dann aber rot an. Er hatte gar nicht überlegt wie das, was er sagte und tat nach außen wirkte, er hatte einfach mit einer Selbstverständlichkeit reagiert, als würde das jeder so machen. Als Rune nun allerdings andeutete, dass es schon irgendwie süß war, wie er sich verhielt, konnte er ein Erröten nicht unterdrücken.
Als Richard seinem immer noch in der Wanne sitzenden und über den Rand zu ihm rüber schauenden Liebsten das Badetuch zuwarf, erhob er sich zwar und versuchte danach zu greifen, verfehlte es aber. Richard beobachtete ein wenig überfragt wie Rune das Handtuch liegen ließ und rüber zur Dusche ging. Er konnte einfach nicht umhin den Körper des Cyborgs von oben bis unten zu mustern.
Scheiße, und diesen Körper hab ich grade freiwillig verlassen, um was zu essen?, fragte sich der Weißhaarige und er spürte das Kribbeln bereits wieder in sich aufsteigen. Besonders wenn er ...
Richard riss den Blick von Runes nacktem Körper und schnappte sich ein kleineres Handtuch, um seine Haare zu trocknen.
„Ich sollte, immerhin muss ich nachher noch Werwölfe jagen.“, antwortete Rune auf die Frage hin, ob er auch etwas essen wollte.
Richard kämmte sich seine Haare und zog wieder einen anständigen Scheitel, während er einen flüchtigen Blick durch den Spiegel auf Rune hinter sich warf, der gerade aus der Dusche kam und das Handtuch nutzte, um sich damit nicht das ab zu trocknen, worauf Richard nun wieder einen verbotenen Blick werfen konnte, sondern seine wuscheligen Haare. Als Rune ihn direkt angrinste schaute Richard sofort wieder auf seine Haare und errötete ein klein wenig. Warum führte er sich grade auf wie eine 14-jährige, das war ja schrecklich!
„Aber ich habe keine Ahnung was man unter Haute Cuisine versteht.", fügte Rune hinzu und Richard musste grinsen.
"Ich doch auch nicht .... wirklich.", lachte er leise, aber das Lachen verschwand sofort, als er Runes Arsch aus der Tür verschwinden sah.
Am liebsten hätte Richard sich eine geknallt. Jetzt reiß dich doch mal bitte bisschen zusammen, das ist  ja oberpeinlich, Mann. Du hast doch in der Schule und Uni und im Schwimmbad und beim Training schon so viele nackte Kerle gesehen, warum starrst du jetzt ständig diesem einen Arsch und diesem einen Schwanz hinterher?, klagte Richard sich selbst an und legte fast schon sauer den Kamm weg.
Er seufzte leise, griff dann zum Föhn und trocknete damit seine obersten Strähnen. Zum Glück waren die dünnen Haare schnell trocken da oben. Nach fünf Minuten schien es langsam wieder ordentlich aus zu sehen, auch wenn es an manchen Stellen darunter noch ein klein wenig feucht war. Gerade als Richard den Föhn abstellte, erschien Rune im Türrahmen und sofort huschte sein Blick zu dem Cyborg.
"Hast du etwa...", begann Richard, hielt dann aber inne.
Rune hatte sich ernsthaft sein Hemd geklaut und knöpfte es sich gerade mit vollster Selbstverständlichkeit zu, dass Richard ihn nur perplex ansehen konnte. Er trat hinter den Weißhaarigen und strich ein paar Strähnen am Hinterkopf zurecht, bevor er ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Richard schaute immer noch ein wenig perplex drein und als Rune kurz inne zu halten schien, bekam er fast etwas Angst. Er hat es auch gespürt, Mann, du brauchst eine Rasur!, schrie es durch Richards Kopf. Dann wurde die Angst wieder zu leichter Verwunderung, als Rune daraufhin lächelte. Fast schon sinnlich verführerisch oder träumte er das nur?
Richard drehte seinen Kopf ein klein wenig zur Seite, um aus den Augenwinkeln in Runes Gesicht sehen zu können. Eigentlich wollte er etwas sagen, doch ihm fiel nichts rechtes ein. Viel lieber beobachtete er wie Rune die Augen schloss und ihm einen zweiten, innigeren Kuss auf die Wange drückte. Dabei schloss er nun ebenfalls die Augen und atmete tief ein und aus. Er behielt die Augen geschlossen, während seine Hand nach hinten zu Runes Wange wanderte und von dort sanft nach unten zu seinem Kinn strich.
„Ich nehme jetzt einfach mal zu deinen Gunsten an das du sowieso vorhattest die armen Veilchen in deinem Schlafzimmer auszuwildern.“, hörte er dann plötzlich Rune ihm zu raunen und sofort war die Romantik dahin.
Richard riss die Augen auf und schaute mit einem "Echt-jetzt?"-Blick über die Schulter zu Rune. Dieser lächelte ihn liebevoll an, dass es fast schon zum Kotzen war.
"Ach wirklich?", fragte Richard gespielt theatralisch und drehte sich zu dem Schwarzhaarigen um.
Irgendwie war es ungewohnt Rune mit Hemd und nicht Shirt zu sehen. Allerdings... mit einer Krawatte und einem Jackett sähe er bestimmt ... zum Anbeißen aus. Richard hielt kurz inne, während er sich Rune in Hemd und Anzug vor stellte und dabei leicht die Augenbrauen hoch zog, während seine Lippen sich leicht kräuselten.
Er löste sich wieder aus dieser Vorstellung und näherte sich dem Gesicht von Rune bis seine Lippen nur noch wenige Zentimeter von seinen getrennt waren. Dabei legte er einen verführerischen Blick auf, der nur wiedergab, wie leicht erregt er bereits wieder war.
"Und was wenn ich sage, dass die trotzdem. da. bleiben?", hauchte er Rune auf die Lippen und berührte diese sehr sanft mit seinen, sodass es nicht wirklich als Kuss zählen konnte, sondern eher als Streichen.
Dann grinste er und nahm den Kopf wieder zurück. Sein Blick senkte sich auf den Kragen von seinem Hemd und seine Finger glitten elegant hinauf, um diesen mit einem bestimmenden Griff zu richten. Dabei zog er Rune am Kragen ein paar Zentimeter zu sich hin. Allerdings ließ er ihn dann prompt los, wandte sich mit einem Grinsen auf den Lippen ab und ließ Rune im Bad stehen, während er rüber ins Ankleidezimmer spazierte.
Das Handtuch landete auf dem gepolsterten Hocker in der Mitte des Raumes, dann öffnete er eine Schublade, holte sich frische Shorts heraus und zog sie an. Es folgten daraufhin eine einfache Stoffhose mit jeanstypischem Schnitt und ein schwarzes Langarmshirt mit V-Ausschnitt. Als er fertig angezogen war blieb er kurz im Türrahmen stehen und legte die Hände links und rechts ans Holz, während er mit einem frechen Grinsen zu Rune schaute.
Er musterte den Cyborg von oben bis unten, lächelte und ließ dabei ein wenig die Augenbrauen hupfen.
"Steht dir irgendwie.", gab er zu und ließ das Lächeln zu einem Grinsen werden.
Dann kam er betont langsam und mit besonders aufrechter Körperhaltung auf Rune zu, griff nach der Knopfleiste und zog den Schwarzhaarigen zu sich bis ihre Oberkörper sich fast berührten. Richard gab ein genüssliches Brummen von sich und atmete hörbar ein und aus, während sein Blick an Runes Gesicht und Hals hinab wanderte.
Doch als sein Blick wieder nach oben huschte, lachte er etwas überheblich auf und raunte Rune zu: "Veilchen."
Damit nahm er seine Hand von Runes Hemd und trat von ihm zurück, während er ihn ein wenig von oben herab anschaute mit einem Lächeln voller Überheblichkeit. Er ließ ihn da einfach stehen und ging den Gang entlang nach vorne ins Unterhaltungszimmer, wo er schließlich anhielt und sich zu Rune umwandte. Er grinste wie ein böser Lausejunge, der gerade mit einem Streich davon gekommen war, dann lachte er.
"Ich verarsche dich doch nur.", klärte er den Scherz lachend auf, "Aber ganz im ernst, die sind wirklich nicht echt. Nur die im Foyer und im Hauptraum sind echt, falls mal Gäste kommen. Nicht mal die Lilien sind echt."
Er deutete über die Schulter zu den zwei großen Vasen mit weißen Lilien neben der Couch und auf dem Tisch am Fenster hinter sich.
"Aber wenn du darauf bestehst, wildere ich die Plastikdinger gerne aus.", fügte er scherzhaft hinzu und lachte wieder.
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Rune
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Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 26 Nov 2017 - 17:21

Rune hatte ihm die perfekte Brücke gebaut. Er schmerzte zwar die leidenden Blumen im Schlafzimmer zu sehen, aber er machte Richard nicht einmal einen großen Vorwurf deswegen. Dieses Privileg hatte nur er. Weil er Richard war. Weil er ihn liebte! Und weil er sich absolut sicher war das er sich ihm zu liebe von dieser gerade zu barbarischen Art der Raumdekoration trennen würde.
Ursprünglich hatte er das Thema auch nur zur Ablenkung angesprochen, er hätte sich zur Not später auch noch selbst um die Pflanzen gekümmert, mit oder ohne Richards Einverständnis. In diesem Moment war ihm aber tatsächlich Richard wichtiger. Rune hätte mit einem entschuldigenden Lächeln gerechnet und das wäre in Ordnung gewesen, er war ihm schließlich nicht einmal jetzt wirklich böse.
Das änderte sich allerdings schlagartig als Richard ihm tatsächlich Widerworte gab. Völlig überrumpelt sah Rune ihn erschrocken an. Was war das denn jetzt? War er ihm nicht einmal wichtig genug das er ihm den Anblick von gequälten Geschöpfen ersparte?
Im ersten Moment war Rune so perplex das er überhaupt nicht reagierte, sondern Richard einfach nur mit fragenden Blick ansah. Diese Starre löste sich erst als er sich ihm mit seinem charmanten Lächeln näherte. Dieses Mal funktionierte diese Art der Entwaffnung allerdings nicht. Rune wollte zuerst eine Erklärung für dieses Verhalten!
Dann bekam er die Gewissheit und Runes Augenbrauen verdunkelten erbost seinen Blick während er die Arme verschränkte. War das sein Ernst? „Wie bitte?“ ,knurrte der Cyborg mit grimmiger Wut. Reichte seine Liebe nicht einmal aus um für ihn diese perverse Art der Folter einzustellen?
Während Richard den Kragen um seinen Hals herum richtete versuchte Rune ihn mit seinem Blick zu töten. Er wusste erst einmal gar nicht was er dazu sagen sollte. Das hätte er nicht von Richard gedacht. Während er überlegte wie er ihn am besten zur Rede stellte, verließ Richard einfach knallhart den Raum. Nahm er ihn denn überhaupt nicht ernst? Immer noch zornige Pläne schmiedend folgte Rune ihm und achtete extra darauf seinen Blick nicht an seinem nacktem Körper herunter gleiten zu lassen. Das würde ihn nur von seiner Wut ablenken!
Rune blieb mit eisern verschränkten Armen in der Tür stehen und während Richard sich anzog bestrafte er ihm mit kaltem Schweigen. Er konnte das doch nicht ernst gemeint haben? Der Mann den er liebte würde ihn doch nicht absichtlich leiden lassen!
Mit diesem finsteren Gedanken noch im Hinterkopf wurde er auch nicht allzu rot als Richard feststellte das ihm das Hemd stand. Das war doch jetzt überhaupt nicht wichtig! Die leichte, verlegene Röte konnte leicht als Zornesröte interpretiert werden. Auch wenn sie das nicht war. Wahrscheinlich versuchte Richard ihn gerade nur auf andere Gedanken zu bringen und das würde Rune bestimmt nicht zulassen. Leider hatte er dabei hart mit sich zu kämpfen um den bitterbösen Blick aufrecht zu erhalten.
Doch offenbar war es überhaupt nicht Richards Plan gewesen ihn abzulenken, denn der kurz darauf erwähnte der Foltermeister noch einmal die Namen seiner Opfer. Es war der blanke Hohn sodass Rune nun deutlich erschrakt Das konnte doch nicht wahr sein!
Seine Wut wurde langsam zur Verzweiflung während es ihm nun endgültig die Sprache verschlagen hatte und er ihm in den nächsten Raum folgte. Das war doch nicht sein Richard der ihn da angrinste!
Der kam jedoch langsam wieder zum Vorschein als das überhebliche Lachen einem ehrlichen wich. Rune war dermaßen verwirrt das seine Kinnlade sich selbstständig machte und er Richard mit leicht geöffneten Lippen perplex ansah. Als Richards Worte allmählich bei ihm ankamen, stellte sich auch nach und nach die Erleuchtung ein. Die Erleichterung glättete deutlich Runes Züge als er realisierte das er sich doch nicht Richard getäuscht hatte. Die Pflanzen wren nicht einmal echt. Er war zwar kein Freund von Plastik, aber das änderte die Gegebenheiten erheblich. Der Hass den Rune gerade (vergeblich) versucht hatte aufzubauen wandelte sich prompt in die alte Zuneigung zurück als er erleichtert ausatmete. Mit zügigen Schritten trat er auf Richard zu und baute sich vor ihm auf. Seine Arme hatte er noch nicht vollständig aus ihrer Verschränkung gelöst. „Untersteh dich die Natur mit irgendetwas aus Plastik zu belasten!“ ,versuchte er mit seiner restlichen Wut zu mahnen, allerdings konnte er das Grinsen dann nicht mehr zurück halten. Seine aufgestauten Emotionen nutzte er jetzt um Richard an der Taille zu packen und ihn in eine inbrünstige Umarmung zu ziehen. „Danke das du kein ignorantes Arschloch bist.“ ,seufzte Rune und vergrub sein Gesicht in seiner Halsbeuge. Er hätte gar nicht daran zweifeln sollen, aber dafür hatte der Schock ihn zu sehr übermannt. Rune lachte zerstreut, aber sehr amüsiert über seine eigene Reaktion. Richard hatte wirklich einen empfindlichen Punkt getroffen, sodass die Freude nun um so größer war.
Vorrausgesetzt...“ ,Rune löste seinen Kopf langsam von Richard und sah ihn mit einem Blick der keine weiteren Widerworte duldete an, die Spur seines Lächelns war allerdings immer noch auf seinem Gesicht zu erkennen. „... du überlässt mir die übrigen Gefangenen!


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Spieler : Somaka

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 26 Nov 2017 - 18:10

Rune war stinksauer, das war ihm so deutlich anzusehen, dass selbst ein Blinder das zugeben musste. Richard freute sich sichtlich darüber Rune verladen zu haben und lachte darüber. Er konnte sein Lachen langsam wieder unter Kontrolle bringen, als Rune langsam die Erleuchtung zu kommen schien. Tatsächlich ging er sogar auf den letzten Scherz ein und spielte mit. Richard grinste übers ganze Gesicht, während Rune sich vor ihm aufbaute und ihn anwies bloß das Plastik aus der Natur raus zu halten. Letztendlich konnte Richard sein unterdrücktes Lachen jedoch nicht mehr zurück halten. Es war einfach zu komisch.
Als Rune seine Arme um Richards Taille schlang und ihn fest an sich zog, verstummte sein Lachen jedoch und das amüsierte Grinsen wurde zu einem liebevollen Lächeln. Er legte seine Arme um Rune und gab ihm einen Kuss auf den Scheitel.
„Danke das du kein ignorantes Arschloch bist.“, murmelte Rune und vergrub sein Gesicht in Richards Halsbeuge, sodass Richard sein Kinn auf seinen Lockenkopf legen konnte.
Jetzt tat es ihm fast leid, dass er Rune so einen bösen Scherz zugemutet hatte. Irgendwo hatte es ihn wohl doch getroffen. Seit vielen Stunden war es das erste Mal, dass Richard in seine alten Denkmuster zurück fiel. Er gab sich die Schuld daran, Rune verletzt zu haben und der daraus gespeiste Selbsthass begann seine Runden zu drehen, während er sich selbst als Richter und Henker verurteilte.
"Es... tut mir Leid. Ich bin manchmal so ein taktloser Idiot.", brummte Richard in Runes schwarze Locken hinein und drückte ihn fester an sich.
Rune lachte zwar, doch das ließ Richards schuldbewussten Gesichtsausdruck nicht milder werden. Er ließ erst ein leichtes Lächeln zu, als Rune sich ein Stückchen von ihm löste, um ihn anzusehen und klar zu machen, dass die echten Kandidaten ihm gehörten. Richard lächelte auch weiterhin, doch ihm war irgendwie zu Heulen zu Mute. Er schloss seine Augen und legte seinen Kopf seitlich an den seines Geliebten, sodass ihre Wangen sich berührten. Dabei hielt er Rune weiterhin fest in seiner Umarmung.
"Wenn du willst kannst du meinem Haushälter, wenn er später vorbei kommt, auch sagen er soll die echten durch Kunstblumen ersetzen.", schlug Richard als Friedensangebot vor.
Langsam löste er seine Wange von Runes Gesicht und versuchte sich an einem entschuldigenden Lächeln, während seine linke Hand nach vorne wanderte und sanft über Runes Kieferknochen strich.
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Rune
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Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 26 Nov 2017 - 20:20

Da war sie wieder, diese zwischenmenschliche Unbeholfenheit. Gerade eben hatte Richard ihn noch absichtlich rasend vor Wut gemacht. Oh, und wie wütend er gewesen war! Richard hatte wirklich einen ganz speziellen Nerv bei ihm getroffen. Jeder andere hätte sich in dieser Situation wohl weitaus mehr als ein paar böse Blicke abgeholt. Aber nun merkte auch Rune das er sich vielleicht zu sehr in die Sache herein gesteigert hatte. Ein bisschen. Minimal. Er hätte zumindest mehr hinterfragen können.
Jetzt war Richards Worten anzumerken das es ihm wirklich leidtat und Rune überkam das Bedürfnis ihn aufzumuntern, allerdings kam dieser Wechsel so abrupt das der Cyborg erst einmal prustend zu lachen anfing. Hatte er nicht gerade noch befürchtet sich in Richard getäuscht zu haben? Nun, da war er wieder in seiner ganzen sozial unbeholfenen Pracht. „Ach Richard...“ ,kicherte er und schüttelte belustigt mit dem Kopf. „Du bist nicht taktlos, nur manchmal ein bisschen dämlich.“ Liebevoll legte er seine Finger an Richards Handrücken und grinste immer noch amüsiert. Diese gelentliche Dämlichkeit war eine der vielen Facetten die ihn ausmachten und die Rune wahnsinnig machte. Gerade diese unperfekten Züge hatten doch überhaupt erst dafür gesorgt das er sich in ihn verliebt hatte. Mit einem aalglatten Schnösel konnte er nichts anfangen. „Und ich kenne niemanden der das auf so unwiderstehliche Weise hinkriegt wie du.“ Er wandte leicht den Kopf um Richards Fingerspitzen an seinem Kiefer zu küssen, dann schmunzelte er besänftigt. Richard schien endlich einzusehen das eine beheizte Wohnung kein würdiger Ort für eine Pflanze war und schlug vor sie zu ersetzen. Na also, das wollte er hören!
Ganz zufrieden war er allerdings noch nicht. „Ich bezweifle das dein Haushälter weiß in welchem Klima sich die Blumen am wohlsten fühlen. Da kümmere ich mich lieber selbst drum. Die Armen haben schon genug durchgestanden.“ Das war er ihnen einfach schuldig! Besonders weil er sich kurz darauf selbst nicht besser verhielt und das Wohl seiner botanischen Freunde tatsächlich hinten anstellte. „Aber ich denke sie verkraften es noch ein bisschen länger zu leiden. Wenn ich die Wahl habe ob ein paar Pflanzen eingehen oder mein Freund, entscheide ich mich doch eher für dich.“ Augenblicklich errötete Rune und wich mit einem verlegenen Grinsen Richards Blick aus. Nicht nur dass das gerade für seine Verhältnisse ein enormes Liebesgeständnis gewesen war, er hatte auch zum ersten Mal ihre Beziehung auf diese Weise definiert. Aber das rechtfertigte doch nicht das er jetzt so beschämt war! Nun war es Rune der sich verdammt dämlich fühlte. Er war ein erwachsener Mann, er hatte keinen Grund jetzt schüchtern zu grinsen!


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   So 26 Nov 2017 - 20:52

„Ach Richard...“, kicherte Rune und versuchte Richard daraufhin wieder etwas aufzumuntern.
Tatsächlich gelang es ihm. Allerdings nicht wegen der Message hinter seinem Gesagten, sondern wegen seiner Ausdrucksweise. Ja, dämlich trifft es wohl ziemlich gut, dachte sich Richard und lachte leicht auf. Seine Gesichtszüge entspannten sich langsam wieder, als er Runes Finger auf seinen spürte. Diese Berührung beruhigte ihn ungemein.
„Und ich kenne niemanden der das auf so unwiderstehliche Weise hinkriegt wie du.“, murmelte Rune und küsste Richards Fingerknöchel.
Dabei schaute der Weißhaarige ihn an, als würde nicht recht fassen können, dass irgendjemand ihn Lepraaussätzigen so lieben könnte wie Rune es tat. Und er schmunzelte dabei auch noch, als wäre das völlig selbstverständlich. Dabei wurde Richard in diesem Augenblick mal wieder bewusst wie nicht selbstverständlich es war jemanden zu haben wie Rune. Er konnte einfach nicht anders, er musste seine freie Hand in Runes Nacken legen und seinen Kopf zu sich ziehen, um die Lippen auf seine Stirn zu legen. Ein stilles Ich-liebe-dich.
„Ich bezweifle das dein Haushälter weiß in welchem Klima sich die Blumen am wohlsten fühlen. Da kümmere ich mich lieber selbst drum. Die Armen haben schon genug durchgestanden. Aber ich denke sie verkraften es noch ein bisschen länger zu leiden. Wenn ich die Wahl habe ob ein paar Pflanzen eingehen oder mein Freund, entscheide ich mich doch eher für dich.“, fügte Rune daraufhin noch an und Richard lächelte liebevoll.
Und er will nicht süß genannt werden?, fragte er sich und löste sich so weit von Rune, dass er ihm die Augen sehen konnte. Allerdings hatte Rune seinen Blick gesenkt und war sogar ein bisschen rot geworden? Und ich darf ihn nicht süß nennen!, meckerte Richard innerlich. Dann lachte er allerdings leicht und gab Rune noch einen Kuss auf die Stirn.
"Ich weiß nicht, ob man das vergleichen kann, aber ich würde auch lieber eine paar gute Börsentage hergeben, wenn ich dafür mit dir zusammen sein kann.", antwortete Richard mit gesenkter Stimme und lächelte liebevoll.
Er nahm den Kopf wieder leicht zurück, ließ seine linke Hand zu Runes Kinn wandern und hob es leicht an, um Runes Blick wieder auf sich zu richten.
"Du weißt ich liebe dich.", flüsterte er ihm zu und gab ihm einen sehr zarten Kuss auf die Lippen.
Es war so ein schöner Moment und in der nächsten Sekunde war er auch schon vorbei, als Richards Magen seinen Unmut laut Kund tat.
"Ich komme nicht darum herum.", lachte er daraufhin und ließ mit einem Seufzen von Rune ab, um rüber zum kleinen Bücherregal hinter dem Sofa zu gehen, wo er seine Bestellkarten zwischen zwei alten Schinken versteckte.
Er holte seine drei Favoriten hervor, winkte damit Rune zu sich und führte ihn durch den Salon nach draußen auf den Balkon, wo um einen niedrigen Glastisch zwei Sessel und ein Sofa aus cremeweißem Stoff eingefasst in hellbraunem Rattan standen. Es war nachmittag und die Sonne schien direkt auf die Balkonmöbel. Richard ließ sich auf das Sofa fallen, schloss kurz die Augen und genoss die Sonne auf seinem Gesicht.
"Ah, tut das gut.", seufzte er und behielt seine Augen für einen Moment geschlossen, bevor er sie wieder öffnete und Rune die Flyer reichte, "Such dir irgendwas aus, ich lade dich ein. Und selbst wenn es Hummer ist, scheue nicht es zu bestellen, wenn du es mal probieren willst, okay? Lass mich dich wenigstens bei sowas verwöhnen."
Dabei lächelte er fröhlich, dass es fast schon Konkurrenz zur nachmittäglichen Frühlingssonne war.
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 27 Nov 2017 - 1:00

Richard hatte ihm nicht widersprochen. Es war also offiziell und mit einem Kuss abgesegnet. Sie führten eine Beziehung! Obwohl er genau wusste wie lächerlich er sich gerade verhielt, grinste Rune noch ein bisschen breiter. Aber was hatte er denn auch anderes erwartet? Nichts. Wer immer derjenige der behauptete das solche Definitionen nicht wichtig waren? Er. Es war trotzdem ein herrlich seltsames Gefühl es auszusprechen.
Immer noch lächelnd hob Rune eine Augenbraue, als Richard seine indirekte Liebeserklärung zurückgab. Er würde...? „Auch gute Börsentage hören sich nach Arbeit an.“ ,stellte er fest. Aber er wusste natürlich, was gemeint war. Trotzdem weckte dieses Wort schreckliche Assoziationen von Zahlen und Stress bei ihm. Doch wenn Richard das als etwas Positives empfand, freute ihn das natürlich.
Natürlich nicht so sehr wie die Tatsache das Richard ihm noch einmal seine Liebe beteuerte. Rune sollte es jetzt eigentlich wissen, ja. Aber fassen konnte er es in den meisten Momenten immer noch nicht richtig. Sanft erwiderte er den Kuss der die Worte besiegelte und lächelte dabei beglückt. Bevor er die Worte jedoch zurück geben konnte entfernte Richard sich jedoch von ihm weil sein Körper nach Nährstoffen verlangte. Pah, Nahrungszufuhr. Lächelnd schüttelte Rune den Kopf. „Ein Mensch braucht drei Wochen um zu verhungern. Du hast also noch Zeit und kannst mich wenigstens noch sagen lassen das ich dich auch liebe.“ ,stellte Rune neckend fest, als er Richard auf den Balkon folgte.
Er erinnerte sich noch lebhaft daran wie er das erste Mal hier mit schwitzigen Händen gestanden hatte und sich fieberhaft vor Augen geführt hatte in was für einer Katastrophe es enden würde wenn er sich in seinen neuen Boss verliebte. Dieser mysteriöse Nemesis, der jetzt vielleicht nicht mehr so geheimnisvoll aber noch genauso anziehend war. Damals war es Nacht gewesen und das Mondlicht hatte sich nur spärlich gezeigt. Heute leuchtete die Nachmittagssonne in ihrer vollen Pracht.
Es reichte Rune nicht sich nur einfach neben Richard zu setzen. Diese Zeiten waren jetzt vorbei. Rune ließ längs auf das Sofa fallen und bettete seinen Kopf auf Richards Schoß. Ja, so war das gut. Diese Aussicht gefiel ihm. Das warme Leuchten der Sonne ließ Richards Haare in einem völlig neuen Ton erstrahlen. Ein warmes Weiß mit einen silbrig-goldenen Schimmer. Er war wirklich in jeder Art von Beleuchtung ein besonderer Anblick und sein Lächeln erst...
Dann wurde Runes Blick jedoch auf die Flyer gelenkt und Richard forderte ihn dazu auf sich etwas auszusuchen.
Er lud ihn so charmant ein das Rune von der Mitteilung das er doch keine Ahnung von feiner Küche hatte absah. Nur in einem musste er ihm widersprechen. „Du hast mich doch schon vorhin so sehr verwöhnt, dass du mich jetzt für jeden anderen Mann versaut hast.“ Das... kam unerwartet. Speziell für Rune der sofort rot anlief und sich damit ablenkte die Karten zu studieren.
Wie erwartet verstand er vieles nicht. Was konnte man sich denn bitteschön alles für Gerichte ausdenken? Rune war mit Dosenravioli aufgewachsen und seine meisten Mahlzeiten heutzutage bestanden einfachheitshalber aus Brot. Rune war was seine Ernährung anging wie bei vielen Dingen einfach gestrickt. Seine Leibspeise war Spaghetti mit Tomatensauce. Er verließ sich also lieber auf Richards Urteilsvermögen. Mit einem immer noch leicht beschämten Lächeln reichte er ihm die Flyer zurück. „Ich bin überfordert, bestell einfach irgendetwas mit Nudeln.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 27 Nov 2017 - 2:10

Rune schien nicht wie Richard kurz davor zu sein vor lauter Hunger Übelkeit zu verspüren, denn er riss Witze über Richards knurrenden Magen:
„Ein Mensch braucht drei Wochen um zu verhungern. Du hast also noch Zeit und kannst mich wenigstens noch sagen lassen, dass ich dich auch liebe.“
Richard lachte, doch sein Magen ließ ihn das Lachen gleich wieder runter schlucken.
"Wenn du nicht willst, dass ich dich beim nächsten Kuss anfange an zu knabbern, dann nicht.", antwortete er und zwickte Rune in die Seite, als der sich neben ihn legte und seinen Kopf auf den Schoß des Weißhaarigen bettete.
Richard konnte nicht anders, er musste bei dem Anblick liebevoll Lächeln und dann einen Kuss auf Runes Stirn drücken. Einen langen, innigen Kuss. Trotzdem war der nicht genug und es folgten noch zwei weitere, kurze Küsse. Währenddessen strich Richards linke Hand durch die schwarzen Locken des Cyborgs und drehten ein paar Strähnen und neuen Locken um seine Finger.
"Ich liebe dein Haar.", murmelte er und beobachtete, wie die um seinen Finger gedrehte Locke im Sonnenlicht schimmerte, "Ich habe glaube ich noch nie so schwarzes und dichtes Haar gesehen."
Noch einen letzten Kuss gab er Rune, dieses Mal direkt aufs Haar, bevor er ihm die Flyer reichte und er begann darin zu blättern.
„Du hast mich doch schon vorhin so sehr verwöhnt, dass du mich jetzt für jeden anderen Mann versaut hast.“, witzelte Rune und Richard musste lachen.
"Du hast doch gar keine Vorstellung davon, wie sehr ich dich noch verwöhnen will.", antwortete er und lachte gespielt böse.
"Außerdem will ich gar nicht, dass dir je wieder jemand anders genügt, als ich.", raunte er Rune zu und ließ seine Finger tief in seine Mähne fahren.
„Ich bin überfordert, bestell einfach irgendetwas mit Nudeln.“, gab Rune es schließlich auf etwas raus zu suchen und reichte Richard wieder die Flyer.
Der lachte wieder, ließ seine Finger wieder aus Runes Haare fahren und nahm die Flyer, um sie auf den Glastisch zu werfen. Als nächstes zog er sein Handy heraus und rief jemanden an.
"Ja, hallo, Bobby, bestellen Sie mir doch bitte bei Blue Oyster das Übliche, aber für zwei Personen okay?", sprach er in das Smartphone und wartete kurz, "Ja, genau, einfach wie immer auf mein Konto buchen und sie sollen bitte auch wieder die Schokosoufflés mit kandierten Früchten und Vanille dazu packen, die wissen Bescheid. Okay. Ja. Danke."
Dann legte Richard auf und legte das Handy zu den Flyern auf den Tisch.
"Nix da mit Nudeln, ich zeige dir ein paar richtig leckere Sachen, danach wirst du verrückt werden.", meinte Richard an Rune gewandt und grinste selbstgefällig, während er seine Finger wieder in Runes Mähne verschwinden ließ und darin sanft herum fuhrwerkte.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 27 Nov 2017 - 21:41

Zum Glück klappte das mit dem Küssen noch hervorragend und ganz ohne Anknabbern, durfte Rune belustigt feststellen nachdem er instinktiv Richards Hand ausgewichen war die einen Angriff auf seine Seite gestartet hatte. Genießerisch schloss der Cyborg die Augen und faltete die Hände über seiner Mitte. Es fühlte sich unheimlich schön an von Richard auf die Stirn geküsst zu werden, es waren Liebkosungen die überhaupt nichts mit Lustbefreidigung zu tun hatte. Es war reine Zuneigung. Als er dann auch noch liebevoll durch seine Haare strich wurde Rune klar das Richard sich gerade genauso verliebt verhielt wie Rune sich seit Wochen fühlte. War das zu fassen?
Von allen Ursachen die das veranlasst haben konnten hatte Rune garantiert nicht mit seinen störrischen Haaren gerechnet. Dennoch betonte Richard gerade genau das. Dass er noch nichts derartiges gesehen hatte wagte Rune jedoch zu bezweifeln. Er versuchte seine Verlegenheit über das Kompliment und seine glühend roten Wangen hinter einem belustigten Lächeln zu verstecken. „Hast du noch nie einen schwarzen Pudel gesehen?“ Immer noch mit geschlossenen Augen schmunzelte Rune und schüttelte leicht den Kopf. Ja ja, Liebe brachte einen manchmal dazu komische Dinge zu sehen und das gerade Richard Gefallen an seinen Haaren fand, kam ihm ziemlich absurd vor. Er selbst hatte doch die beeindruckenste Haarpracht die Rune je gesehen hatte. (Was zum Teil wohl auch daran lag das er noch nie zuvor bei jemanden so stark darauf geachtet hatte.) Davon wollte er ihn auch schnellstens überzeugen. „Deine Haare haben die Farbe von unberührtem Schnee. Kennst du das wenn es so kalt ist das sich Eiskristalle auf der Oberfläche bilden? Genauso.“ Manchmal wunderte Rune sich wirklich darüber das so etwas die ersten Worte waren die ihm in den Sinn kamen. Und manchmal musste er sie dann auch noch laut aussprechen! Die Gesichtsröte des Cyborg bereitete sich rasch bis auf seine Nasenspitze und seine Ohren aus. „Tu einfach so als ob nichts wäre“ ,nahm Rune sich gedanklich vor und hoffte das dieser Gedanke aus irgendeinen Grund auch auf Richard abfärbte.
Jetzt war quasi dazu verpflichtet mit ihm zusammen zu bleiben, er war ein Mitwisser darüber wie verflucht sentimental Rune sein konnte! Außerdem konnte er ihn inzwischen generell unmöglich wieder her geben. Richard schien es ähnlich zu gehen, denn seinen Worten war es zu entnehmen das er es durchaus befürwortete wenn Rune ab dem heutigen Tage für den Rest der Männerwelt versaut war. Das zu hören tat gut, immerhin hatte er ihm letzte Nacht noch angeboten ihn mit irgendeinem Bürohengst zu verkuppeln. Was war er froh das diese Drohung inzwischen hinfällig war. Die Mahnung von ihm noch weiter verwöhnt zu werden gefiel Rune schon wesentlich besser. Auch wenn er das nicht unbedingt als Notwendigkeit ansah. „Du verwöhnst mich mit deiner Anwesenheit schon genug.“ Rune hatte nun wirklich keine hohen Ansprüche an diese Beziehung, wenn Richard einfach nur so blieb wie er war könnte er nicht glücklicher sein! Diesen Reichtum konnte er mit keinem Geld der Welt aufwiegen.
Als Richard dann telefonierte wurde Rune aber doch neugierig und verfolgte mit großen Augen die Lippenbewegungen seines Liebsten. Was war wohl das Übliche? Wer war Bobby? Und was war bitteschön verkehrt an Nudeln? Er machte sich doch eigentlich nichts aus Schnickschnack, warum musste er jetzt also so grinsen? Es war wohl tatsächlich das Beste sich auf Richards Urteilsvermögen zu verlassen. Ein bisschen gespannt war er ja doch, das konnte er nicht leugnen. Aber das gab er natürlich nicht laut zu!
Super, mach mich ruhig noch verrückter. Dann bin ich bald unzurechnungsfähig und muss nachher nicht Streuner aus der Stadt scheuchen.“ Rune hob die linke Hand um Richard über die Wange zu streichen. Während er das tat, wies sein amüsiertes Grinsen immer wieder Anflüge von einem verträumten Lächeln auf. Er war einfach viel zu glücklich.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mo 27 Nov 2017 - 22:31

Auf Richards Lob über seine schwarzen Locken lief Rune rot an und scherzte: „Hast du noch nie einen schwarzen Pudel gesehen?“
Richard musste amüsiert lachen über diesen Satz.
"Tatsächlich wollte ich immer einen haben, aber mir ist nie in den Sinn gekommen das mit deiner schwarzen Haarpracht zu vergleichen. Eher mit einer schwarzen Dahlie oder den dicken Wurzeln eines Baumes.", entgegnete er, wobei er am Anfang noch lachte und zum Ende hin immer zärtlicher wurde, bevor er wieder einen Kuss auf Runes Scheitel legte.
„Deine Haare haben die Farbe von unberührtem Schnee. Kennst du das wenn es so kalt ist das sich Eiskristalle auf der Oberfläche bilden? Genauso.“, antwortete Rune und brachte Richard damit dazu breiter zu lächeln.
Verdammt, er fühlte sich so unglaublich glücklich in diesem Augenblick, was wahrscheinlich nicht zuletzt an den vergangenen Stunden und der Sonne lag, die ihre Körper langsam erwärmte. Er beugte sich nach vorne und legte seine Stirn an Runes Kopf, sodass er immer wieder ohne großen Aufwand einen Kuss darauf drücken konnte.
"Genauso.", wiederholte Richard im Flüsterton, dass man im Lexikon unter Zärtlichkeit sicher eine Audioaufnahme von diesem Wort finden könnte, genauso wie Richard es eben ausgesprochen hatte.
Er schloss die Augen und sein Lächeln wurde schwächer bis es nur noch ganz sanft war. Innerlich war Richard vollkommen ruhig und er wollte nirgendswo sonst sein in diesem Augenblick als hier, bei ihm.
„Du verwöhnst mich mit deiner Anwesenheit schon genug.“, murmelte Rune auf Richards Aussage hin, dass er ihn noch viel mehr verwöhnen würde.
Während Rune weiter redete gab Richard vollends der Entspannung nach und ließ sich zur Seite fallen, sodass sein Kopf auf Runes Brust zu liegen kam. Er schloss lächelnd die Augen, hob dann seine Beine auf das freie Stück Sofa und rutschte dann ein Stückchen weg von Rune bis sein Kopf auf Runes Schulter zu liegen kam. Nun lagen ihre Köpfe ganz dicht nebeneinander, jeweils auf der Schulter des anderen, Wange an Wange.
Nur kurz öffnete Richard seine Augen, um sein Gesicht Rune zu zuwenden und ihm mit einem liebevollen, zufriedenen Lächeln in die Augen zu sehen. Dann schloss er seine Augen wieder und kuschelte seine Wange wieder an Runes Kopf.
"Ich will, dass du für immer hier bleibst, bei mir, genau so.", murmelte der Weißhaarige und atmete tief ein und aus.
Er hob seine Hand legte sie auf die andere Seite von Runes Kopf und drückte ihn damit sanft an seinen, wobei er jedoch immer wieder langsam hinunter strich bis zu Runes Kieferknochen und wieder zurück.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Di 28 Nov 2017 - 0:59

Richards Aussage erlöste Rune tatsächlich für einen Moment von seiner Scham. Er wollte einen Pudel? Ernsthaft? Diese Vorstellung war auf alle Fälle ziemlich witzig sodass Rune ausgelassen grinsend ein Lachen unterdrücken musste. Bevor er jedoch nach harken konnte, wurde er jäh in den Zustand der Verlegenheit zurückgeworfen. Jetzt malte Richard mit seinen Worten bildhafte Vergleiche zu seinen Haaren. So fühlte es sich also an wenn man so etwas zu hören bekam? Rune gefiel das Gefühl, das diese Worte auslösten viel zu gut. So gut, dass er sogar die Sache mit dem Pudel unter den Tisch fallen ließ.
Er fühlte sich so unbeschwert und ausgeglichen das er seine eigene Scham bald vergessen hatte. Dann war er eben sentimental gewesen. Richard toppte das gerade locker mit seinen sanften Küssen, der ehrlichen Freude in seinen Augen und seinem zärtlichen Flüstern. Und verdammt nochmal, Rune genoss jede einzelne Sekunde davon!
Besonders als Richard die Beine von seinem Kopf wegzog und sich neben ihn legte. Rune ließ es einfach geschehen und freute sich über die Nähe. Er hatte garantiert nicht, damit gerechnet das Richard so schmuse bedürftig war. Was Rune heute aber noch viel mehr überraschte war, das er es selbst war. Das Bedürfnis Richard nahe zu sein war über die letzten Wochen stetig gewachsen. Zuvor hatte er jedoch niemanden gehabt, mit dem er Zärtlichkeiten austauschen wollte. Der Wunsch war auch überhaupt nicht da gewesen, zumindest hatte er ihn nicht bewusst wahrgenommen. Jetzt schmiegte er sanft seine Wange an Richards Gesicht. Es war nicht einmal eine körperlich innige Geste und trotzdem so voller Verbundenheit.
Rune wandte ebenfalls den Kopf, als er merkte das Richard ihn ansah. Er war hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch ihn zu küssen und sich weiter in seinen Augen zu verlieren. Während diese Entscheidung allmählich zu seiner einzigen Sorge wurde ergründete Rune mit seinen ungleichen Augen fasziniert Richards Blick. Dann wurde ihm die Sicht versperrt, als sich seine Lider zusammen mit den silberfarbenen Wimpern senkten. Sie sahen aus wie Spinnweben im Frost. Aber nicht die schiefen, sondern die makellosen die einen dazu veranlassten innezuhalten und sie für einen Augenblick zu bestaunen. Nachdem er die Vorstellung zum Ende geführt hatte war Rune ziemlich froh darüber, das er geschafft hatte diesen Gedanken nicht laut auszusprechen.
Er richtete den Blick auf den Himmel und sah den fedrigen Wolken dabei zu, wie sie langsam vorbeizogen. Das hier war der erste Tag, den er mit Richard verbrachte fiel ihm auf. Zuvor hatten sie sich immer nur in den späten Abend- oder Nachtstunden getroffen. Hoffentlich würden noch viele Tage folgen.
Offenbar hegte Richard einen ähnlichen Gedanken. Seine Worte lösten ein aufgeregtes Kribbeln in Runes Innersten aus, auf das sofort ein warmes, wohliges Gefühl folgte. Seine Hand fand den Weg zu Richards und ihre Finger glitten ineinander. Es kümmerte ihn nicht einmal das es seinen bionischen Finger waren. „Mehr möchte ich doch auch nicht.“ ,seufzte Rune und drückte sanft Richards Hand. Er war nicht an seinem Besitz interessiert und auch nicht an seinem Einfluss. Er wollte einfach nur das hier, das simple Sein. Mehr nicht, Richards Fingerspitzen, die sanft sein Gesicht streichelten. Das reichte ihm.
Seine freie Hand griff in den Stoff der Richards Unterarm bedeckte. Genauso wie damals am Strand kurz bevor er seine Arme von ihm genommen hatte. Dieses Mal würde er ihn allerdings nicht so leicht gehen lassen.
Eine ganze Zeit folgten Runes Augen einfach nur den weißen Wolken. Er war viel zu entspannt, um sich um die Uhrzeit Gedanken zu machen. Lieber ließ er die Ereignisse dieses Tages Revue passieren. „Herregud, sind wir schwul.“ Es sollte ein entspannter Spaß sein, allerdings sagte Rune das mit so viel verträumter Glückseligkeit, wie man sonst nur ein Liebesgeständnis hauchte.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Di 28 Nov 2017 - 1:25

Ihre Blicke trafen sich kurz und Richard lächelte Rune ganz verliebt an, doch trotzdem senkten sich seine Augenlider bald darauf. Es war so ein unbegründetes, tiefes Bedürfnis, ebenso wie sein Bedürfnis Rune jetzt einfach nahe zu sein, auch wenn ihr körperlicher Kontakt nicht halb so innig war, wie vorhin. Aber darum ging es hierbei auch überhaupt nicht. Viel mehr interessierte ihn das Geräusch von Runes Atem, sein holzig, erdiger Geruch, der nach dem Bad hinter seine männliche Note zurück getreten war und das Gefühl seiner warmen Haut an seiner. Und seinen Fingern zwischen seinen.
Richard atmete hörbar ein und aus. Mit jedem weiteren tiefen Atemzug, entspannte er sich immer weiter.
„Mehr möchte ich doch auch nicht.“, antwortete Rune auf Richards geäußerten Wunsch hin mit sanfter Stimme und seufzte leicht, während er ihre ineinander liegenden Hände ein wenig fest drückte.
Richard hätte vor lauter Glück am liebsten geheult, aber seine Augen waren vollkommen trocken und das wohlig warme Gefühl, das nun seinen ganzen Körper bis in die Fingerspitzen erfüllte, verhinderte jeden Anflug von Traurigkeit. Stattdessen erwiderte er den Druck seiner Hand und drückte auch sein Gesicht ein wenig enger an das von Rune.
Bei jedem Ausamten schien sein Herz kurz mit magischen Flügeln aus seinem Körper aufzusteigen. Oder seine Seele, sein Geist? Egal, aber es fühlte sich an wie eine kleine Erleuchtung. Wie pures Glück. Richard begann sich gänzlich zu entspannen und es war so warm und angenehm, dass er langsam spürte, wie sein Gehirn Schlaf vorbereitete.
„Herregud, sind wir schwul.“, erklang dann plötzlich Runes freudige Stimme und es war Schluss mit Schlaf.
Aus einem kurzen Auflachen wurden mehrere und schließlich brach Richard in eine Art resignierendes Lachen aus. Er schlug sich die freie Hand vors Gesicht und lachte, dass ihrer beider Oberkörper erzitterten. Dann seufzte er, hob die Hand vom Gesicht und schaute grinsend zu Rune.
"Nein, mein Schatz.", antwortete er halb lachend und hob leicht den Kopf, "Du bist schwul."
Dann legte er den Kopf wieder zurück und lachte wieder mit der Hand vor dem Gesicht.
"Herregud, sind wir schwul.", zitierte er Rune beim Lachen.
Im nächsten Moment seufzte er und nahm seine Hand vom Gesicht. Keine Sekunde später schwebte sein Gesicht bereits über dem von Rune, das breite Grinsen wieder zu einem glücklichen, liebevollen Lächeln geworden.
"Aber ganz ehrlich: Ich bin nicht einfach schwul. Ich bin nur für dich schwul. Nur dich.", sprach er mit gesenkter Stimme.
Sein Lächeln wurde langsam schwächer bis seine Lippen die seines Liebsten trafen und ihnen einen liebevollen und leicht bestimmenden Kuss aufdrückten.
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Rune
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Di 28 Nov 2017 - 21:36

Rune wurde recht schnell bewusst das seine Aussage leicht einen saloppen Eindruck vermitteln konnte. Aber er war einfach nur so verdammt glücklich über diese Tatsache. Zulange hatte Rune befürchtet dass es genau das war was ihnen im Weg stand. Was wohl zum großen Teil daran lag das es seinen Beziehungen ausnahmslos immer im Weg stand. Das hatte dazu geführt das er inzwischen schon vor lauter Frustration resigniert hatte und sich ablenkte indem er Blumenbeete mit Drohbotschaften verzierte. Doch jetzt lag er hier, neben einem Mann der ihm geradewegs in die Seele zu sehen schien und der zudem auch noch unwiderstehlich attraktiv war. Ein Mann dem er schon von Anfang an so viel Zuneigung entgegen gebracht hatte dass er genau wusste das eine endgültige Zurückweisung sich nicht mit ein paar geschickt platzierten Stiefmütterchen bereinigen lassen würde. Und gerade dieser Mann, Richard, war dazu bereit ihn auch zu lieben.
Eine gewisse Situationskomik konnte Rune aber einfach nicht leugnen und so ließ er sich von Richards Lachen zu einem leicht beschämten Grinsen animieren. Ihm gefiel sein ausgelassenes Lachen so sehr das sich sogar die Peinlichkeit dafür gelohnt hatte.
Allerdings nur bis zu dem Punkt an dem Richard seine Aussage verneinte. Rune hob verwirrt eine Augenbraue und sah ihn ungläubig an. Wollte Richard jetzt ernsthaft abstreiten das er homosexuelle Anwandlungen hatte? Alleine die Tatsache das er einen Mann gerade „mein Schatz“ genannt hatte machte ihn in Runes Augen ziemlich schwul. Moment....Richard hatte ihn gerade „mein Schatz“ genannt! Das machte die ganze Szene so surreal das sich zu Runes skeptischen Gesichtsausdruck jetzt auch noch ein paar gerötete Wangen gesellten.
Er verstand allerdings auch überhaupt nichts mehr. Durfte er das ganze jetzt als einen herben Angriff auf seine Männlichkeit deuten? Anstatt Licht ins Dunkel zu bringen wiederholte Richard lieber noch einmal Runes Aussage. Als sein Lachen kurz darauf abebbte und er ihn anlächelte, fing Rune ernsthaft an seiner geistigen Gesundheit zu zweifeln. Wer jemanden der dem gleichen Geschlechte angehörte derart liebevoll anlächelte wie Richard es gerade tat war aber sowas von schwul!
Als er dann endlich aufgeklärt wurde, war Rune nicht mehr vor Fassungslosigkeit sprachlos. Er war sprachlos weil seine Mundwinkel gerade einfach zu nichts anderem in Stande waren als die Vereinigung mit seinen Wangenknochen anzustreben. Richard hatte anscheinend wirklich noch nie zuvor amouröse Gefühle für einen Kerl gehegt, aber ausgerechnet ihm brachte er so viel Zuneigung entgegen um diesen Schritt zu wagen. Ihm. Keinen Kerl von besonderem Kaliber. Keinem Nightwing. Nur ihm! Rune würde wohl nie vollkommen verstehen wie er das bewerkstelligt hatte. Aber das war auch nicht wichtig, eigentlich war das ganze Thema überhaupt nicht wichtig. Wichtig war in diesem Moment nur das sich Richards Lippen auf seine legten und damit wieder einmal bewies wie sehr sie zusammen gehörten.
Während Rune sich dem Kuss hingab ließ er sich einfach von seinen Gefühlen treiben und rollte sich über seinen Geliebten. Als er sich seine Lippen langsam von Richards löste, kehrte augenblicklich das überschwängliche Lächeln zurück. Vorsichtig hob er den Kopf und stieß dabei sanfte Richards Nasenspitze mit seiner eigenen an während er auf allen Vieren über ihm lauerte. „Ich möchte nie wieder schwul mit jemand anderes sein.“ Es war offensichtlich das „schwul“ in diesem Zusammenhang nur als Synonym für ganz andere, viel größere Dinge diente.


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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Di 28 Nov 2017 - 22:05

Richard war die kurze Verwirrung in Runes Blick nicht entgangen, doch das hatte sein kleiner Scherz durchaus als Folge, wenn man ihn nicht sofort verstand. Kurz darauf klärte Richard die Sache aber sowieso auf und Runes Erwiderung seines Kusses, bestätigte ihm noch einmal, dass er wirklich nicht böse auf den Weißhaarigen war.
Ja er nutzte sogar den Kuss, um sich in die dominante Position über Richard zu bringen und ihn freudig an zu grinsen, während er ihre Nasen sich berühren ließ.
„Ich möchte nie wieder schwul mit jemand anderes sein.“, murmelte Rune und Richard grinste daraufhin genauso breit, wie er.
Richard hob seine Hände und legte sie ineinander verschränkt um Runes Nacken, um ihn nah bei sich zu behalten.
"Gut.", antwortete der Weißhaarige und ließ seine Augenbrauen kurz auf und ab hupfen, "Ich kann nämlich sehr eifersüchtig sein, weißt du."
Dabei betonte er den letzten Satz etwas übertrieben und mimte kurz einen richtig überheblichen Schwulen. Allerdings war es wie bei jeder Showeinlage von Richard. Am Ende lachte er selbst am meisten darüber. Dann seufzte er, zog Rune wieder näher zu sich, sodass seine Stirn sich an die des Cyborgs legte, und schloss die Augen.
"Ich könnte es nicht ertragen dich mit einem anderen zu sehen, selbst wenn wir schon Jahre getrennt wären.", murmelte er und sein Lächeln und ein klein wenig schwächer, "Irgendwo werde ich dich immer lieben."
Damit ließen seine Hände den stählernen Nacken des Cyborgs los und strichen an seinen Armen nach unten, während sein Lächeln nun fast gänzlich verschwand. Als seine Hände jedoch die von Rune erreichten, kehrte sein Lächeln wieder zurück und er sah wieder zu Rune auf. Er wollte jetzt nicht über so etwas nachdenken oder gar reden, dafür war er eigentlich viel zu glücklich gerade. Trotzdem hatte diese kurze Vorstellung sein Herz gestreift und ein eiskaltes, starres Gefühl hinterlassen, das nur langsam wieder auftaute.
Ein wenig Angst und damit verbundene Traurigkeit stiegen schleichend in ihm auf. Wieso hatte er nicht schnell genug reagiert? Wieso hatte er überhaupt nur gewagt in diese Richtung zu denken? Warum? Weil er nun einmal er war und er dachte leider immer viel zu oft über den Worst Case nach und der Worst Case in diesem Fall war es eines Tages in der Fußgängerzone einem glücklichen Rune über den Weg zu laufen, der zusammen mit seinem neuen Partner romantisch Eis aß oder Händchen hielt.
Allein diese kurze, kaum ein paar Sekunden andauernde Vorstellung ließ alte Ängste und Zweifel in Richard aufkommen und auch wenn er sich bemühte sie zu verscheuchen und wieder zu lächeln, die Angst und ein paar Zweifel blieben dennoch. Er glaubte nur eines könnte dagegen helfen, also hob er seinen Kopf, legte seine Arme um Runes Oberkörper und vergrub sein Gesicht in seinem Hemd über Runes Brust, während er ihn fest an sich drückte.
"Bitte brich mir nie das Herz, davon würde ich mich nie erholen.", murmelte er ohne darüber nach zu denken in den Stoff des Hemds hinein.
Im nächsten Moment hoffte er, dass Rune es überhört hatte, denn er war gerade dabei die gesamte Stimmung in den Keller zu ziehen und das wollte Richard auf gar keinen Fall. Rune sollte weiter lächeln und glücklich sein und sich keinerlei Sorgen machen müssen. Es genügte, wenn er das für sie beide machte.
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BeitragThema: Re: Richards Penthouse   Mi 29 Nov 2017 - 20:08

Rune kicherte über Richards Darbietung eines klischeehaften Homosexuellen. Okay, so schwul war er wirklich nicht. Trotzdem war seine Neugierde geweckt, ob vielleicht trotzdem etwas Wahres an seinen Worten steckte. Wurde er wirklich schnell eifersüchtig? Diese Vorstellung schmeichelte Rune mehr als sie sollte. Allerdings wusste der Cyborg auch das ihm wohl kaum einen Anlass dafür bieten könnte um das auszuprobieren. Schließlich war sogar noch überzogen sein bisheriges Liebesleben als frustrierend zu beschreiben, es war viel mehr kaum existent! Aber das machte ihm überhaupt nichts, schließlich grinste er gerade auf alles herunter, was er brauchte.
Umso absurder wirkten die Worte, die daraufhin fielen. Jemand anderes? Trennen? Ein wenig erschrocken weiteten sich Runes Augen. Sie gehörten doch zusammen, was hatten diese Worte da zu suchen? Noch schlimmer war das Richards Lächeln langsam verblasste. Er machte sich wirklich Gedanken. Außerdem zeigte diese Aussage deutlich, dass er bereits sehr viele Gefühle in ihre kurze Beziehung investiert hatte, mehr als Rune angenommen hatte. Aber war das ein Wunder? Er stand vielleicht erst seit heute zu ihrer Liebe, aber eine tiefe Beziehung führten sie schon lange. Das wusste Rune schon lange. Sie war nur erst seit heute klar definiert.
Richards Lächeln kehrte kurz zurück, allerdings war es getrübt. Der innere Konflikt war ihm deutlich anzusehen. Machte er sich wirklich Sorgen das Rune ihn irgendwann nicht mehr wollen würde? Nach allem was Rune im Vorwege schon durchgestanden hatte, weil er ihm einfach hoffnungslos verfallen war?
Er spürte wie Richards Gesicht sich in seine Brust vergrub und er hörte, wie er ihn genau darum bat. Ach Richard.... sein verwirrend gefühlvoller Richard der ihn immer wieder mit seiner plötzlichen, tiefen Emotionalität überraschte. Als wenn er ihm jemals das Herz brechen könnte!
Doch jetzt waren die Gedanken da und es lag an Rune ihm diese Angst zu nehmen. „Dann wäre ich ziemlich dämlich.“ ,nuschelte er sanft und seine Knie sackten langsam ein, sodass er mit dem Oberkörper ein ganzes Stück nach hinten rutschte. Er wollte nicht das Richard sich an seiner Brust versteckte. er sollte nicht das Gefühl haben irgendetwas verstecken zu müssen! Erstrecht nicht einen absurden Gedanken wie diesen. Rune wollte ihm in die Augen sehen und klar machen wie abwegig das war. Mit einem zurückhaltenden, herzlichen Lächeln auf den Lippen hob er Richards Kinn an und sah ihm tief in die Augen. „Ich verletzte doch nicht meine andere Hälfte.“ Zumindest war das mit dem Augenkontakt sein Plan gewesen, wenn sich nicht plötzlich seine Schüchternheit gemeldet hätte und ihm einem Strich durch die Rechnung gemacht hätte. Verlegen fixierte Runes braunes Auge irgendeinen Punkt neben ihnen, ohne wirklich hinzusehen, trotzdem war seine Stimme gefestigt. Er meinte es genauso, wie er es aussprach. Vielleicht war es zu früh um zu gestehen, dass der Gedanken Richard zu verletzen für ihn genauso abwegig war wie sich selbst Schaden zuzufügen, aber er war einfach nur ehrlich. Und wenn Richard sich jetzt schon Sorgen machte wegen einer Trennung, gab er ihm damit quasi die Erlaubnis ein wenig vorzupreschen. Wenn das nur mal jemand seinen Wangen mitteilen würde, die schon wieder verräterisch ihre Farbe wechselten!


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