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 Villenkolonie

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BeitragThema - Villenkolonie   Sa 5 Aug 2017 - 11:00
 

Villenkolonie

Einige der besser betuchten Bewohner Cadysas haben die Ruhe und Zurückgezogenheit des Vorortes genutzt um hier ihre Villen und Cottages zu bauen. Die Straße ist eher abgeschieden, dennoch thront sie direkt hinter einem Abgang. Es entseht der Eindruck das die Einwohner nicht gänzlich darauf verzichten konnten ihre Erhabenheit zu demonstrieren. Von dort aus blicken die hohe Gesellschaft aus angenehmer Entfernung auf das Treiben im Vorort. Obwohl die Herrenhäuser erst vor wenigen Jahren erbaut wurden wurde sich an alten britischen Baustilen orientiert. Bisher wagte es niemand mit diesem Thema zu brechen und somit das Gesamtbild zu zerstören, da man die Missgunst der Nachbarn fürchtete.
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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Sa 5 Aug 2017 - 15:19
 



Jinx & Vadim
Samstag, 26. April | Vorort | 15:20 Uhr

Warum konnte sie es sich so gut vorstellen, dass Vadim nicht die beste Freundschaft mit dem Bankier besaß? Mit einem Grinsen verkniff sie es sich zu lachen und wandte sich von dem Blonden ab, um den Blick in die ungewisse Richtung ihres Aufbruchs zu richten. Nein, sie bezweifelte wirklich nicht, dass Vadim wohl einige Personen 'kannte', die ihm nicht sonderlich wohl gesonnen waren. Mal ganz davon abgesehen, dass Bran in Jinx' Augen nun auch nicht wirklich die allerbeste Meinung von Vadim gepflegt hatte, doch für ihre Zwecke hatte es sicherlich ausgereicht.
Das Aufblitzen ihrer Augen sprach Bände: Das sie beide entgegen des Willens des Eigentümers den Weinkeller inspizieren würden, machte alles nur noch besser und die ganze, waghalsige Aktion noch so viel spannender! Wäre doch auch langweilig, wenn er sie geradewegs hinein bitten würde - wobei Jinx in so einem Falle es doch durchaus anzuerkennen wissen würde, dass Vadim auch Freunde solcher Art besaß. Was scheinbar nicht der Fall war. Sie konnte sich ein weiteres Grinsen einfach nicht verkneifen.
Das Wetter schien ihnen beiden an diesem Nachmittag in die gezinkten Karten spielen zu wollen, denn die Sonne strahlte auf das bunte Paar hinab als wollte es sie in ihrem Schalk nur noch weiter unterstützen, obgleich sie diese Unterstützung eigentlich wahrlich nicht mehr brauchten. In ihnen beiden brannte genug Chaos, dass es für viel mehr als nur sie beide reichte, weshalb auch beinahe jedes Mal bisher irgendjemand unter ihrem Einfluss gelitten hatte. Sei es Bran, die armen Wachen des Buckingham Palace oder gar die Schminklady in der Garderobe. Jinx könnte es nicht weniger stören, was für einen Wirbel sie machte; wenn der Rest so langweilig sein wollte, sollten sie doch! Sie würde sich ganz gewiss nicht zur Ruhe setzen, selbst wenn sie sich irgendwann den wohlverdienten Titel als meisterhafte Schauspielerin geangelt hatte. Das stand so fest wie die Sonne abends unterging.
"Mein Gott, sieh dir das alles hier bloß an", sagte sie als sie schließlich vom Theater aus den Weg durch ein paar Straßen bis hin zum Vorort zurück gelegt hatten. Vor ihnen tat sich ein Abhang auf, hinter dem eine Villa mit der anderen wetteiferte und eine prächtiger als die andere war. Fasziniert ließ sie diese Szenerie auf sich wirken. "Hier wohnt dieser Bankier? Der muss ja richtig hoch im Rennen sein!" Ein herausforderndes Funkeln trat in ihre Augen, als sie den Kopf zu ihrem Cowboy herum warf. "Sicher, dass wir hier richtig sind?" Sie waren recht flott unterwegs gewesen und die Schauspielerin hätte es wohl auch nicht gestört, wenn sie am Ende gar nicht da gelandet wären, wo sie eigentlich hingewollt hatten, doch allem Anschein nach war ihnen das gelungen. Altbekanntes Adrenalin begann damit, Jinx' Füße unruhig werden zu lassen in der Aussicht, sich schon bald entgegen des Willens des Eigentümers in einen Weinkeller hinein zu stehlen. Ihre Augen leuchteten voller Vorfreude auf. "Worauf warten wir noch?"
Sie ließ sich von dem Blonden zu der richtigen Villa leiten, die groß und prunkvoll vor ihnen aufragte. Jinx stemmte die Hände in die Hüften und zog imselben Zug ihren schwarzen Rock wieder in seine Ausgangsposition, denn das Lehrerkostüm machte ihr das umher rennen nicht ganz einfach, selbst ohne die störenden Pumps, die sie vorher behindert hatten. Nicht ein Wort verlor sie darüber, den ganzen Weg Barfuß zurück gelegt zu haben, denn es störte sie nicht im Geringsten. "Wie sieht dein meisterhafter Plan aus, Indiana?" Ihr Blick war prüfend, aber herausfordernd, als sie zur Haupthaustür nickte und das Kinn lächelnd anhob. "Oder hast du etwa einen freundschaftlich überreicht bekommenen Haustürschlüssel für diese Prachtvilla?" Sie hatte allen Grund daran zu zweifeln und ihre Frage war auch nicht ernst gemeint, aber fragen kostete schließlich nichts. Denn wenn nicht, gab es mit Sicherheit andere kreative Wege, sich Einlass zu verschaffen und ihre Gedanken machten auch nicht wirklich eine Pause, als ihr Blick auch schon sofort mit verschmitzt zusammengekniffenen Augen den Grundriss des großen Gebäudes genauer in Augenschein nahm.
Sie glaubte, einen Gehweg um die Villa herum in eine weitläufige Gartenanlage zu sehen. War das da hinten etwa ein privater Golfplatz? Und wenn sie nicht alles täuschte, besaß dieser Bankier auf seiner Terrasse einen Pool. Ob er auch noch eine Dachterrasse besaß würde sie nur zu gern in Erfahrung bringen, aber sie sollte vielleicht nicht gleich zu Anfang dem ganzen aufgestauten Wagemut komplett freien Lauf lassen, der ihr inne wohnte - was nicht hieß, dass sie das nicht nachträglich noch machen würde. Das vielsagende Grinsen auf ihren zarten Lippen verhieß jedenfalls sicher nichts Gutes.




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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Mo 7 Aug 2017 - 1:32
 

Vadim & Jinx
← Theater | 20. März | Nachmittag

Zweifelsohne war Vadim nicht so beliebt in Cadysa wie er gerne annahm. Das er stetig versuchte sich mit seinem Heldenmut einen Ruf in der Stadt zu machen tilgte die vielen Schulden die er inzwischen an allen Ecken angehäuft hatte nicht. Sorgen machte er sich deswegen keine. Solange er nichts besaß konnte auch niemand etwas von ihm einfordern. Solange er keine Heimat hatte konnte ihn niemand heimsuchen um sein loses Mundwerk zu maßregeln. Schließlich gab es auch genügend Kumpanen die seine Gesellschaft schätzten, da legte er wenig Wert auf die Meinung von ein paar alten Griesgrämen. Jinx schien sich daran auch nicht zu stören wenn er ihre Reaktionen richtig interpretierte. Die Grazie übte einen gefährlichen Einfluss auf ihn aus. Ihr zu gefallen befeuerte seine Risikobereitschaft ungemein. Das Wagnis von jemanden geschnappt zu werden der ihm überhaupt nicht wohlgesonnen war und der einen sehr viel größeren Einfluss als er hatte schreckte ihn nicht. Dieses Wagnis machte diese Unternehmung nur noch viel interessanter.
Während des Weges wanderten seine Augen immer wieder zu der liebreizenden Maid an seiner Seite. Selbst wenn sie nicht einer Windgöttin gleich zu ihrem nächsten Ziel sauste waren ihre Schritte immer noch sehr zügig. Der Barde lächelte zufrieden in sich hinein, solange sie diese Eigenschaft nicht dazu nutzte um ihm davon zu laufen käme er nie in den Sinn sich darüber zu beschweren.
Er wüsste nur zu gerne welche Gedanken hinter ihrer schönen Stirn tanzten als sie die Häuser betrachtete die für ihn nicht nebensächlicher sein konnten. Ohne einen Blick auf eine der Prachtbauten geworfen zu haben erwiderte er grinsend: „Wunderschön, das steht völlig außer Frage.“ Zumindest war das der Anblick den er gerade genießen durfte. Inzwischen hätten sie schon lange an ihren Ziel vorbei gezogen sein können ohne das er es gemerkt hatte. Nach dem kleinen Kompliment wandte er jedoch endlich seine Aufmerksamkeit seiner Umgebung zu und wies ihr den Weg zu einem weißen, lächerlich großen Domizil. „Oh ich bin mir vollkommen sicher. Er wird nicht müde seine Wohnstätte zu beschreiben. Der bedauernswerte Kauz hat in seinem Leben nicht viel mehr mit dem er prahlen kann.“ Das belustigte den obdachlosen, erwerbslosen Barden ungemein. „Das ist natürlich kein Vergleich zum Buckingham Palace“ ,fügte er munter hinzu. Nach ihrem Einbruch in den Königspalast sollte diese Unternehmung verhältnismäßig unproblematisch von Statten gehen. Das führte dazu das er dieses Vorhaben sehr viel leichtsinniger anging. Es gab keine Mauer die sich ihnen in den Weg stellte, keinen Zaun der sich nicht erklimmen ließ, keine Kamera die sich groß genug war um sofort zu sehen welche Bereiche sie meiden sollten und nach Wachpersonal sah er sich in seinem Übermut überhaupt nicht um. Es wirkte als hätte das Anwesen nur auf sie gewartet.
Er musste lachen als die Königin der Desorganisation ihn fragte wie sein Plan aussah. „Ich zog es vor dieses Mal zu improvisieren.“ Er zwinkerte heiter. „Ich bin mir sicher das der habgierige Schnösel um diese Uhrzeit nicht in seiner Residenz verweilt.“ Wahrscheinlich ging er irgendwelchen Bankgeschäften nach die Vadim nicht verstand oder er machte sich irgendwo anders mit seinem Reichtum wichtiger als seine bedauernswerte Gestalt eigentlich war. Zumindest pflegten das die meisten wohlhabenden Männer zu tun die er bisher kennen gelernt hatte. (Was vermutlich daran lag das dies vor allem in Tavernen passierte.)
Es würde sich schon ein Weg auftun wenn sie nur lange genug nach einem Ausschau hielten. Seine Liebste hatte in jedem Fall schon etwas erblickt das ihr zu gefallen schien. Neugierig folgte er ihrem Blick um zu sehen was sie so zum Grinsen brachte. Wie sie blieb er bei der Terrasse und dem Wasserbassin hängen. Er hatte eine Ahnung davon was sie gerade dachte und ihm gefiel dieser Gedanke. Mit einem verstohlenen Lächeln legte er seinen Arm um ihre Schultern und beugte sich dezent zu seiner ungestümen Herzensdame herunter. „Es wäre eine Schande das prächtige Wetter nicht auszunutzen, meint ihr nicht auch?“ Er senkte die Stimme. Natürlich tat er das nur um eine Atmosphäre von Spannung zu erzeugen. Er hatte zuvor schließlich auch keinen Wert darauf gelegt diskret zu sprechen. Um den Eingang konnten sie sich auch später noch sorgen. Nun aber funkelte ihnen eine tadellose Wasseroberfläche den wolkenlosen Himmel widerspiegelte entgegen und er brachte es kaum über sich den Freveln von denen Jinx' Augen sprachen nicht nachzugeben.


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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Fr 11 Aug 2017 - 9:54
 


Jinx & Vadim
Samstag, 26. April | Villa, Privatgrundstück

Jinx' Aufmerksamkeit lag für diesen einen Augenblick ganz und gar auf der imposanten Villa, zu der sie gemeinsam aufgebrochen waren, sodass ihr Vadims Kompliment entging. Der warme Klang seiner Stimme ließ sie wissen, wie wunderschön der Anblick war und hätte sie ihn dabei angesehen, wäre ihr wohl bewusst geworden, dass sie selbst gemeint gewesen war. Doch so breitete sich bloß ein Grinsen auf ihrem Gesicht aus und anerkennend nickte sie.
In Jinx' Kopf wanderten einige mögliche Herangehensweisen umher, von denen ihr jedoch schnell auffiel, dass sie alle irgendwo vorhersehbar waren. Zu planen war doch schließlich langweilig. Sie brauchte nur an ihren gemeinsamen Ausflug ins viktorianische London zurück zu denken um sich selbst davon zu überzeugen, dass es keiner tiefer gehenden Planung bedarf, um ein fantastisches Abenteuer zu erleben. Tatsächlich waren es doch meist die spontansten Gegebenheiten, die den Weg für ein solches Erlebnis erst ebneten.
Die Schauspielerin wandte sich ihrem Indiana dann auch wieder zu, als dieser sie gerade über die Arroganz des Mannes aufklärte, bei dem sie heute unangemeldet einkehren würden. Sie musste leise lachen und erlaubte es sich, ihm einen Blick über den Brillenrand ihrer Lehrer-Lesebrille zu werfen. "Wie bedauernswert", merkte sie an. "So schade, dass wir uns an dieser glorreichen, einzigen Errungenschaft seines Lebens nun ganz und gar ohne ihn vergnügen müssen." Sie schenkte ihm gleich darauf einen anstachelnden Blick durch die Gläser hindurch, sodass ihre wackelnden Augenbrauen hinter dem Brillenrand empor stiegen, als würden sie aus dem Nichts auf und wieder abtauchen. "Wir sollten uns jedenfalls nicht erwischen lassen."
Es freute sie sehr zu hören, dass Vadim keinen Plan hatte. "Nur dieses eine Mal, ja?", lachte sie und vermisste den Zeigestock ihrer Lehrerrolle bereits jetzt schon, mit dem sie ihm gerade gut in die Seite hätte piksen können. Sie stemmte die Hände in die rockbedeckten Hüften und nahm einen tiefen, glorreichen Atemzug, als hätte sie gerade eine Schlacht gewonnen. "Wenn er unbedingt zu früh zurück kommen will, dann werden wir ihn später eben angemessen willkommen heißen! Aber jetzt haben wir dieses kleine Schloss ganz für uns."
Das warme Gefühl seines Arms um ihre Schultern ließ ihr Herz unruhiger schlagen und sie spürte, wie ihre Wangen etwas warm wurden, doch das verschmitzte Funkeln in ihren Augen blieb. Sie blinzelte zu ihrem Cowboy auf, als dieser sich leicht zu ihr beugte. Und als sie hörte, dass Vadim ihr Blick gen Pool nicht entgangen war, leuchteten ihre Augen bei seinen nächsten Worten auf.
Sie antwortete ihm nicht, sondern lief stattdessen nun endlich voller Tatendrang auf das Gebäude zu, genauer auf den Pfad der um es herum führte. Sie konnten sich später immer noch Gedanken darum machen, welches der beste Weg war um sich Einlass zu verschaffen, denn das Angebot von ihrem Indiana würde sie ihm sicherlich nicht ausschlagen. Nach ihrer letzten Theatervorführung war sie nur allzu bereit dafür, sich dem Luxusleben für diesen einen Abend voll und ganz hinzugeben. Und sobald sie im Garten stand und das kurze Gras der Gartenanlage unter ihren nackten Zehen spürte, entließ sie einen befreiten Seufzer.
Sie sah sich nach ihrer blonden Begleitung um und streckte sich, während sie keine zwei Meter vom Pool entfernt stand und ihm ein entwaffnendes Lächeln zuwarf. "Heutzutage gibt es doch voll und ganz automatisierte Alarmanlagen. Ich habe nichts gehört, du? Dein Freund scheint uns ja geradezu eingeladen zu haben." Sie ließ aus, dass es gut sein konnte, dass sie damit womöglich noch in Berührung kommen könnten, wenn sie versuchten in die Villa richtig hinein zu kommen. Aber darum würden sie sich kümmern wenn es soweit war. Im Augenblick empfand Jinx den Pool als viel zu verlockend, als das sie sich jetzt unnötig Gedanken um solche Belanglosigkeiten machen wollte. Sie hatten schließlich eine ganze Villa für sich!
Leise lachend ließ sie sich dann an den Rand des Pools fallen, wo sie sich hinsetzte und ihre Beine ausstreckte, um ihre Füße in das recht kalte Wasser gleiten zu lassen. Mit den Händen stützte sie sich am Rand ab und warf einen Blick auf das Mosaik-Ornament, dass den Poolboden zierte. Keine Frage, dass dieses Anwesen sehr edel war und sie wollte ehrlich gesagt gar nicht wissen, wie viel Vadims ach so guter 'Freund' tatsächlich verdiente - oder welchen Schaden man hier in Höhe von wie viel Geld anrichten konnte. Ihr Lächeln wurde breiter.
Als sie aufsah nickte sie ihren Cowboy strahlend herbei, bevor sie die Spannung von ihren Schultern abfallen ließ und sich in der untergehenden Abendsonne ein wenig sonnte. "So lässt es sich leben. Ich könnte hier einziehen", sagte sie gedankenverloren, bevor sie die Augen niederschlug und etwas kichern musste. "Obwohl: Ich bin nicht so der sesshafte Typ." Sie blinzelte zu Vadim auf, bevor sie die Hände vom Poolrand löste und sich entspannt auf ihre Ellbogen stützte, um sich leicht anzulehnen.



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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Sa 12 Aug 2017 - 15:31
 
Zweifelsohne hatte Vadim's Schmeichelei das Ziel verfehlt und seine Angebetete hatte es nicht einmal war genommen. Doch so konnte sie auch nicht sehen wie er belustigt den Kopf schüttelte. Weshalb sollte er sich wegen etwas grämen das so typisch für seine Herzensdame war? Sie verdrehte ihm vollkommen den Kopf damit und er genoss jede Sekunde davon.
Vadim hegte zwar immer noch den Wunsch Jinx die Brille abzunehmen aber es war reizend zu sehen wie sie mit der Requisite hantierte. Es war so herrlich schnippisch wie sie Strenge ausstrahlte während sie davon sprach in eine Villa einzubrechen und dann das ganze Konzept mit einer verspielten Mimik wieder über den Haufen warf. „Ich bin sicher das diese Hallen nicht viel mehr als einen viel zu schnöden Alltag gesehen haben. Es wird an der Zeit das sich daran etwas ändert.“ Der Halbdämon machte sich nicht viel aus Besitz. Prunk war etwas Schönes für den Moment solange er anhielt. Aber auf Dauer war es dafür prädestiniert langweilig zu werden. Für Vadim zählten Geschichten viel mehr. In seinen Augen konnte man Bauwerk keinen größeren Gefallen tun als ihn zu einem Schauplatz für eine Erinnerung werden zu lassen die er nie vergessen wollte. Erst so wurden leblose Gegenstände lebendig, nicht in dem man sie konservierte um sich immer wieder an ihrem Anblick zu ergötzen.
Er grinste als sie ihn darum bat sich dieses Mal nicht erwischen zu lassen. „Oh ich bitte darum! Der Prahlhans wird garantiert nicht froh sein mich zu sehen, darauf kann ich mit Freuden verzichten. Ich mache mir deswegen allerdings allzu viele Gedanken. Der Trick ist nur zu wissen wann man besten rennen sollte.“ Leider strapazierte Vadim diesen Moment oft genug über. Das hielt ihn aber nicht davon ab daran zu glauben das es beim nächsten Mal funktionieren würde. Jinx schien zwar schon kurz darauf eine Begegnung als nicht allzu schlimm einzustufen, aber er für seinen Teil wollte die Konfrontation unbedingt vermeiden. Zumindest konnte er im Zweifelsfall den Kopf für seine Liebste hinhalten, er war sich sicher das sein Ansehen bei dem Bankier so gering war das er ihn gerne als alleinigen Sündenbock hinnahm. Durch seine eigene Bereitschaft zur Aufopferung fühlte er sich edelmütig und das beflügelte seinen Tatendrang. Es loderte in seiner Brust als sie bemerkte das sei das ganze Schloss für sich hatten. Es war wie der Satz aus einem großartigen Liebesepos. In diesem Moment hatte er das Gefühl das ihnen die ganze Welt gehörte.
Er schüttelte den Kopf als er gefragt wurde, ob er eine Alarmanlage gehört hatte. Er hatte aber auch nur halbherzig darauf geachtet. „Ich möchte gar nicht wissen wie vielen interessanten Unternehmungen dieses technische Hexenwerk schon ein vorzeitiges Ende bereitet hat.“ Damit sprach er auch von eigenen Erfahrungen, aber er bedauerte es für jeden mit dem gleichen Schicksal. Es war doch kein Wunder das die meisten großen Geschichten in der Vergangenheit spielten, wenn einem heutzutage so viele Steine in den Weg gelegt wurden. Entmutigen ließ er sich davon nicht, dann mussten sie eben ein weniger kreativer vorgehen.
Doch das hatte Zeit. Vadim hatte überhaupt nichts dagegen einen Moment am Pool zu verweilen. So sehr er ihre Dynamik auch verehrte. Bei allem was sie bisher erlebt hatten hatte er es nie geschafft seine Königin länger als ein paar Minuten zu halten. Tatsächlich war der längste Moment der gewesen in dem er Bran einen Degen vor das Gesicht gehalten hatte. Freudig nahm er die genickte Einladung entgegen und ließ sich an dem Beckenrand nieder. Lässig legte seinen Arm auf seinem angewinkelten Bein ab. Seine lange Hose aus Wildleder erlaubte es ihm nicht es Jinx gleich zu tun, aber das störte ihn nicht. Während er beobachtete wie die auf dem Wasser gebrochenen Sonnenstrahlen auf ihrem Gesicht tanzten platzierte er gezielt seine Hand nur einen Hauch entfernt von ihrer. Er wollte wieder dieses aufgeregte Pulsieren spüren das auch sofort einsetzte. Doch seine Avancen blieben ein weiteres Mal unbemerkt. Jinx spielte erneut auf wunderbare Art mit seinem Herzen als sie sich zurück fielen ließ und damit die Position ihrer Hand vollkommen veränderte.
Er musste lachen. Als sesshaft konnte er sich definitiv nicht beschreiben, seitdem er sein Elternhaus verlassen hatte er kein Heim mehr gehabt. Es übte keinen Reiz mehr auf ihn aus. „Für eine Königin wie euch reicht ein einziges Schloss doch niemals aus. Würde es einem Ort nicht mindestens den halben Reiz nehmen wenn man ihn besitzt?“ In diesem Moment legte er seine Hand sachte auf ihre und lächelte ihr schneidig zu. „Ich mag mich irren aber ich meine das ihr es im Königspalast ziemlich genossen habt die Wachen zu triezen. Wäre es nicht höchst bedauerlich darauf zu verzichten?


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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Sa 19 Aug 2017 - 9:05
 


Jinx & Vadim
Samstag, 26. April | Villa, Privatgrundstück

Ein Lachen entwich der Schauspielerin, als sie Vadims Erklärung darüber hörte, warum sie dem Eigentümer der Villa besser nicht über den Weg laufen sollten. "Dabei sollte man doch meinen er müsste uns danken! Immerhin haben wir uns in seiner Abwesenheit voller Selbstaufopferung um sein Heim gekümmert. Wir sollten hierfür Lohn bekommen." Ihr Kichern hielt durch ihre Worte hinweg an, weshalb der ein oder andere Artikel in dem hellen Klang unterging. Und als sie hörte, wie er Alarmanlagen kritisierte, rollte sie verspielt mit den Augen. "Uns kann man jedenfalls nicht mit einer aufhalten!", rief sie aus, bevor sie zum Schluss des Satzes Reißaus in Richtung des Pools in der Gartenanlage machte und davon stürmte - dicht gefolgt von ihrem Indiana, wie sie später bemerken sollte. Ohne irgendwelche prüfenden Vorkehrungen zu treffen, ob es hier tatsächlich so etwas wie eine Alarmanlage gab. Falls ja, so schaffte sie es wohl, diese nicht auszulösen, denn es ertönte keinerlei Warngeräusch als sie den Garten betrat.
Der Pool war recht geräumig und passend zu der Villa auch nicht gerade klein, was es ihr einfach machte sich an den Rand fallen zu lassen und ohne weiteres ihre nackten Füße ins kühle Nass gleiten zu lassen. Sobald sie das Wasser an ihrer Haut spürte, seufzte sie ergreifend während sich luxuriöse, in diesem Ambiente sehr angebrachte Entspannung auf ihren Zügen ausbreitete und sie die Beine baumeln ließ.
Vadim ließ sich kurz darauf neben ihr nieder und Jinx sah zu ihm herüber, bevor sie bemerkte, dass Vadim ein wenig zu viele Klamotten trug um das Wasser genießen zu können. Sie hob die Augenbrauen, bevor sich ein unheilvolles Funkeln in ihren Augen zeigte. Oh, da entstand ein Plan. Und es war keiner, der zu Vadims Gunsten sein würde.
Seine Hand entging ihr vollkommen, als sie sich einen Moment später aus ihrer zurückgelehnten Haltung wieder aufrichtete, um ein wenig mit den Füßen zu planschen und etwas mit Wasser zu spritzen. Als sie seine kleine Ansprache über den Besitz von solchen prunkvollen Gebäuden hörte, musste sie ein weiteres Lachen unterdrücken. Voller Schalk warf sie ihm einen flüchtigen Blick zu, als sie mit den Schultern zuckte. Beinahe beiläufig flogen dabei ein paar Wassertropfen in Vadims Richtung. "Schade nur, dass es hier keine Wachen gibt - sondern nur ein mögliches, 'technisches Hexenwerk'." Ihr Zitat ließ sie dann Grinsen, als sie zum Schluss tatsächlich eine kleine Welle verursachte, die fast bis zu dem Poolrand empor schwappte, an dessen Stelle Vadim saß. "Hier gibt es allerdings mich - und ich fürchte dir sagen zu müssen, dass ich hier die Badeaufsicht bin. Und du dich nicht an den Pooldresscode hältst." Breiter konnte ihr Grinsen nun nicht mehr werden, als ihre rasenden Gedanken sich gerade sehr spontan dazu entschieden, wie genau sie für ihn als Strafe hier vorgehen wollte.
Sie zog ihre Füße aus dem Wasser und erhob sich, bevor sie einige kleine Schritte ging, bis sie hinter dem sitzenden Vadim wieder auf die Knie hinab stieg. Ihre schlanken Hände legten sich an seine Schultern und ganz sanft begann sie damit ihn zu massieren, um die Illusion dieses 'entspannten' Poolmoments weiterhin aufrecht zu erhalten. Ihre Augen besahen sich währenddessen den Pool ganz genau, sowie auch die Tiefe. Ein wenig wurde sie abgelenkt dadurch, dass sie um ihre Warnung auszusprechen Vadims Ohr ganz nah kommen musste. Und als sie sich vorlehnte und ihre Wange sich von hinten an seine Schulter lehnte, während ihre Finger über dem Stoff seiner Kleidung zwischen seinen Schulterblättern und seinem Schlüsselbein die Spannung heraus zu massieren versuchten, entwich ihr ein leises aber feines Seufzen - kurz bevor es sich an seinem Ohr dann in ein finsteres Lachen verwandelte. Und ihre Hände verließen in Sekundenschnelle seine Schultern, um sich an seinen Rücken zu legen."Wer sich nicht an die Regeln hält, muss bestraft werden!"
Und wenn ihr vorher auch aufgefallen war, dass Vadim der besondere Stoff seiner Kleidung nicht unwichtig war, so ignorierte sie diese Tatsache nun vollkommen, als sie ihn entschlossen ins kühle Nass schubste und dabei zusah, wie er durch den Schwung komplett baden ging. Ihr Lachen hallte durch den Garten, als sie aus der geknieten Haltung aufstand und sich breit grinsend das Schauspiel ansah. Sie war sich absolut sicher, dass er damit nicht gerechnet hatte. Und genau das machte ihr so Spaß daran.
Allerdings ließ sie ihn nicht sehr lange allein, denn noch immer begleitet von dem hellen Geräusch ihres Lachens ging sie ein paar Schritte vom Pool weg, um Anlauf zu nehmen. Als ihr einleuchtete, dass es sich im Rock nicht besonders gut sprinten ließ, ließ sie ihn dann kurzerhand von ihren Hüften hinab gleiten. Darunter trug sie eine schwarze, kurze Sporthose, die dafür gedacht war dem Publikum keinen Blick auf ihre Unterbekleidung zu schenken, falls sie sich auf der Bühne hätte vorbeugen müssen oder ähnliches. Gerade könnte diese kurze, anliegende Sporthose nicht von größerem Vorteil sein, auch wenn sie eigentlich nicht vorgehabt hatte darin schwimmen zu gehen. Pläne änderten sich! Und kaum eine Sekunde später rannte sie geradewegs auf den Poolrand zu. Im allerletzten Moment sprang sie, bevor sie ihre Hände um ihre Knie schloss und mit dem euphorischen Warnausruf "Arschbombe!", Vadim mit einem euphorischen Aufschrei in den Pool folgte.



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BeitragThema - Re: Villenkolonie   So 27 Aug 2017 - 13:40
 
Vadim quittierte Jinx's Lachen mit einem Schmunzeln und ließ sich nicht anmerken was dieses wohlklingende, helle Geräusch in seiner Brust auslöste. Es bestätigte seinem vernebelten Verstand das in Villa einzubrechen ohne vorher irgendwelche Sicherheitsmaßnahmen vorgenommen zu haben das Richtige war. Alles was zu diesem Lachen führte war richtig. „Ich denke in dem Fall solltet ihr lieber die Verhandlung um unsere Besoldung führen.“ So gerne der redselige Barde auch verhandelte, bei dem Bankier hatte er wohl keine Chance und überließ es dann lieber Jinx. Sie hatte bereits bewiesen das sie eine würdige Vertretung war. Irgendwo in seinem liebeskranken Gefühlstaumel konnte Vadim den Groll der Besitzer dieses Anwesens gegen ihn hegte sogar verstehen. Wehe denjenigen der es wagte Jinx den Hof zu machen! Vadim würde ihn sich in einer Art vornehmen, dass es ihm wie eine Erlösung vorkommen würde wenn er ihn anschließend in die Hölle jagte! Schuldig fühlte Vadim sich trotzdem nicht. Die Frau den Bankiers war eine reizende Maid, aber viel zu naiv für diese Welt. Sie hatte es verdient das sie ein einziges Mal in ihrem Leben von einem anständigen Mann umworben wurde. Trotzdem hatte er eine Ahnung davon was dieser Anblick in ihrem Gatten ausgelöst hatte.
Natürlich konnte die zarte Lady sowieso nicht mit seiner aufregenden, unwiderstehlichen Liebsten mithalten die ihn nur ein weiteres Mal davon gerannt war. Doch nicht ohne ihn vorher in ihren Schlachtruf miteinzubeziehen. Er seufzte in seinem Glück ehe er sich daran machte sie irgendwie einzuholen.
Am Bassin legten sie eine Pause ein um Kraft für den nächsten ereignisreichen Schritt zu sammeln. Zumindest war es das was Vadim annahm. Dass Jinx ihren Elan nicht wirklich zügeln konnte bewies die Art wie ihre Füße im Pool planschten und ihn drohten nass zu spritzen. Es bewies wieder einmal was für ein anbetungswürdiges Wesen sie eigentlich war mit ihrem Eifer dem nicht einmal sie selbst Herr wurde. Er grämte sich nicht um ein paar Wassertropfen. Wohl aber wegen der von Jinx eben erwähnen Alarmanlagen. „Fürwahr, ich zöge eine Konfrontation mit Recken immer der mit einer Maschine vor.“ Ein menschliches Wesen war schließlich so viel einfacher zu überlisten.
Sie hatte wohl Recht damit das sein Aufzug für diesen Anlass komplett unangemessen war. Im Zusammenspiel mit dem Umstand das sie aufstand und ihre zarten Hände über seinen Rücken wandern ließ wirkte dieser Tadel fast liederlich. Wenn sie gerade versuchte ihn dazu zu bringen sich zu entblößen kam das zwar überraschend, denn er hatte noch nicht mit diesem Schritt gerechnet. Aber ihn würde es auch bestimmt nicht stören. Er lächelte kühn und wechselte in jene tiefe, säuselnde Tonlage die nur für Liebende reserviert war. „Was schlagt ihr vor wie wir das ändern?“,raunte er sanft als er ihrem warmen Atmen in seinem Nacken spürte. Ihre Berührungen waren wie die einer zarten Nymphe von der er sich nur zu gerne einlullen ließ. Ihre Worte waren wie Sirenengesang von denen er sich bereitwillig in eine Falle locken ließ. Oh, er brannte darauf zu wissen was die Strafe war. Er vertraute sich ihren grazilen Händen vollkommen an und genoss diese Art der Annäherung. Genau das war sein Fehler.
Dass er plötzlich den Halt verlor traf ihn gänzlich unvorbereitet und mit dem Gesicht voran stürzte er in das kühle Wasser. Das Becken war tief und das kalte Nass umfing ihn. Eigentlich war es eine Wohltat an so einem warmen Tag wie diesen. Kaum das er aufgetaucht war hörte er ein lautes Platschen das ihm sagte das Jinx ihm gefolgt war. Sein blonder Schopf hatte im Wasser seine prächtige Lockenpracht verloren und hing ihm tropfend in sein verdutztes Gesicht. Das weiße Leinen klebte an seiner Brust und seiner Lederstiefel entledigte er sich lieber schnell damit sie ihn nicht in den Abgrund zogen. Mit ein paar kräftigen Zügen bahnte er sich den Weg zu seiner Dulcinea um sie in Empfang zu nehmen als sie zum zweiten Mal die Wasseroberfläche durchbrach. „Ihr meint also mir nun meine gerechte Strafe zugeführt zu haben?“ Bei Apollon's Leier, ihre vor Nässe in der Sonnen glänzenden Haare waren sogar noch schöner als im trockenen Zustand. Getrost überließ er seinen Beinen die Aufgabe ihn an der Oberfläche zu halten als er nach ihrer Hand suchte und sie zum Licht empor zog als er sie fand. Mit einem demütigen Lächeln näherte er sich ihr ein weiteres Stück bis eine handbreite Wand aus Wasser trennte. Auch seine Finger wanderten zärtlich ihren Arm herauf. „Ich denke hingegen denke das ihr eure Aufsichtsposition gerade ausgenutzt habt.“ Sein devoter Ausdruck wurde zu einem vorlauten Grinsen. Mit einem Ruck zog er sie in seine Arme. Doch die Umarmung war keine der sanften Art. Mit einem bestimmmten Griff seines Armes hielt er sie fest während ihr graziler Rücken an seine Brust drückte. „So sehr es meiner Seele auch schmerzt, aber ich fürchte ich muss euch in Gewahrsam nehmen.“ Natürlich tat ihm überhaupt nichts an einer Situation leid die ihm als Ausrede diente um seiner wendigen Wassergöttin nahe zu sein. Denn er wusste das diese Nähe meistens nie lange währte.


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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Di 29 Aug 2017 - 22:25
 


Jinx & Vadim
Samstag, 26. April | Villa, Privatgrundstück

Jinx fand es noch immer amüsant, dass Vadim so auf Krawall aus war - natürlich nur auf die edle Art, wie sie ihn in Gedanken schon argumentieren hören konnte. "Das macht doch auch viel mehr Spaß!", ergänzte sie strahlend. Dass er ihr da nicht schöner in die Karten spielen konnte, wusste er dabei vielleicht nicht einmal, denn es gab nichts was die Schauspielerin mehr liebte, als die Leute um sich herum zu überraschen. Ihr wildes Herz verhalf ihr immer wieder zu den verrücktesten Ideen und ihr gemeinsamer Ausflug in den Buckingham Palace des 19. Jahrhunderts hatte bewiesen, wie gut sich ihre aufsehenerregenden Persönlichkeiten aufeinander abstimmten. Nichts auf der Welt würde sie davon abhalten, nochmal durch das Portal zu hüpfen, egal was auf der anderen Seite auf sie warten würde!
Doch hier und jetzt musste auch sie sich eingestehen, dass es sehr angenehm und für ihre Verhältnisse einmal ruhig zuging. Der Pool lud dazu auch einfach ein und nach dem langen Stück, vor allem dem letzten Finale, genoss sie das kühle Nass an ihren nackten Füßen noch umso mehr. Vadim, der nach ihrem Geschmack noch etwas zu viel Abstand vom Wasser hielt, schien sich aber auch über diese Wasseranlage zu freuen, wenn Jinx das Funkeln in seinen grünen Augen richtig deutete.
Und kaum war die nächste Idee in ihren Gedanken aufgeblitzt, hatte sie sich auch schon erhoben und hinter ihren Cowboy gekniet. Sie musste zugeben, dass es bei dem Blonden nicht ganz so einfach war, ihre Pläne dann auch genauso auszuführen wie sie sich diese in ihrem Kopf ausmalte. Nie rechnete sie mit dem Herzklopfen, das sie durchzustehen hatte wenn sie ihm so nah kam, selbst wenn es nur für so kurze Zeit war wie jetzt. Und Vadim machte es verdammt nochmal nicht besser - schon gar nicht, als er mit leicht anzüglichem Ton verheißungsvolle Worte über seine Schulter zu ihr zurück flüsterte. Sie war dankbar, dass sie hinter ihm saß und so das zarte Rot ihrer Wangen verstecken konnte, das sich bei dem Klang seiner Stimme auf ihren Wangen gebildet hatte.
Umso mehr gefiel es ihr dann, ihn direkt im Anschluss für die Unverfrorenheit bestrafen zu können, sie so erröten zu lassen. Kaum einen Augenblick später hatte sie den Blonden auch schon in das Becken hinein gestoßen, mit einem siegessicheren Grinsen auf den Lippen. Natürlich überließ sie ihm den Spaß dann nicht allein, schließlich hatte sie sich die Idee, in den Pool zu springen, bereits in den Kopf gesetzt als sie die Villa das erste Mal erblickt hatte! Einen Anlauf und einen Warnruf später befand sich dann auch Jinx in dem frischen Wasser, und war einmal komplett untergetaucht.
Während sie untergetaucht gewesen war, hatte sie nicht mitbekommen wie Vadim sich inzwischen seiner Stiefel entledigt hatte... oder wann er der Stelle, an der sie eingetaucht war, so schnell so nah gekommen war. Seine Hand begrüßte sie noch bevor sie die Wasseroberfläche richtig durchbrochen hatte, und kaum kam sie wieder aus dem Wasser hervor, wurde sie von einem durchnässten Lächeln wieder an der Luft willkommen geheißen. Sie gab es ebenso strahlend zurück, während Wassertropfen von ihren Wimpern perlten und sie sich ihre nun voll Wasser gesogenen Zöpfe nach hinten streichen musste.
Und kaum einen Augenblick später befanden sich Vadims zärtliche Finger auch schon an ihrem Arm. "Oh ja, das meine ich", sagte sie und schenkte ihm einen unschuldigen Augenaufschlag, den sie gleichzeitig dazu nutzte um sich das Wasser aus den Augen zu blinzeln. Ihr Lächeln wurde bei seinen nächsten Worten auch nochmal breiter. "Und oh ja, das habe ich." Und zwar sehr schamlos, musste sie zugeben, aber oh, wie es ihr Spaß gemacht hatte. Ihr siegessicheres Gefühl hielt aber nicht mehr lange an, denn mit einem Mal wurde sie im Wasser vorgezogen und Momente später fand sie sich an Vadims Brust gedrückt vor, mit dem Rücken zu ihm. Falls sie gedacht hatte, dass die Röte ihrer Wangen dank des Wassers vorerst Geschichte war, so hatte sie sich getäuscht, als sie seinen starken Griff um ihren Arm spürte. Wer hätte gedacht, dass ihrem sonst so charmanten Indiana so eine Stärke inne wohnte? Sie jedenfalls nicht. Was nicht hieß, dass sie sich nicht trotzdem zur Wehr zu setzen wusste!
Und als ob ihr diese Verhaftung überhaupt nichts ausmachen würde, schmiegte sie sich mit ganz feinen Bewegungen im Wasser noch näher an ihn heran. So nah, bis sie ihren Kopf an seiner Schulter anlehnen konnte. Noch immer zierte ein Lächeln ihre Lippen, als sie mit ihren Fingerspitzen unter Wasser sanft den Druck von Vadims Griff austestete. "Müsst ihr das, ja?", säuselte sie und ihre Stimme war bewusst leiser geworden. Bis sie sich mit einem Schlag als das Gegenteil entpuppte, als sie feurig ausrief: "Dafür müsst ihr mich aber erst erwischen!" Ein angelehnt wahnsinniges Lachen entfloh ihr, mit dem sie gleichzeitig tief Luft holte, bevor sie im Wasser versank und unter Vadims Armen hindurch tauchte. Ihre blauen Zöpfe waren alles, was etwas länger beim Abtauchen benötigte, der Rest von ihr war binnen Sekunden im Blau des Pools verschwunden.
Nur um wenig später Vadims Füße zu packen. Unter Wasser hatte nun auch Jinx erkannt, dass ihm seine Stiefel fehlten und besser hätte es sie wirklich nicht treffen können, als sie blubbernd ihre Hände an seine Fußgelenke legte und noch immer grinsend daran zog. Sie musste doch sehen, ob sie ihn noch einmal baden schicken konnte und prüfen, wie sehr er seine Abwehr fallen gelassen hatte!



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BeitragThema - Re: Villenkolonie   So 10 Sep 2017 - 14:33
 
Vadim versuchte jeden Tag so fabelhaft wie nur möglich zu gestalten. Meistens funktionierte das zumindest in seiner Vorstellung ziemlich gut. Auch wenn ihn diese unbeschwerte Einstellung oft nur noch mehr Widrigkeiten als er ohnehin schon hatte bescherte war es ein Segen sich auch einen mühseligen Tag schön denken zu können.
Aber für Momente wie diese brauchte er seine Vorstellung nicht. Er war so wie er war vollkommen und der Barde verspürte nicht einmal den Drang die Realität in seinem Kopf mit haarsträubenden Details auszuschmücken. Er brauchte keinen niederträchtigen Drachen der im Schatten lauerte um Spannung aufzubauen, ihm reichte das aufgeregte Knistern das seine Sinne benebelte. Er brauchte keine anerkennenden Worte die seinen Heldenmut lobten, ihm reichten die sanften Berührungen mit denen sich die Haut seiner Liebsten an seine schmiegte. Er ließ sich nicht davon stören das er wusste das sie ihm sowieso gleich wieder entwischen würde. Er ließ sich nicht davon stören das die Kleidung die er am Leib trug vollkommen durchnässt war, sie war schließlich sowieso nicht seine. Er ließ sich nicht davon stören das im aufgepeitschten Wasser das rote Licht einer Alarmanlage reflektiert wurde. Im Moment interessierte er sich nur dafür Jinx heimzuzahlen das sie seine Zuneigung ausgenutzt hatte und er tat das mit der größten Freude.
Für einen Augenblick behielt er die Überhand. Dieser Moment währte länger als er zu hoffen gewagt hatte. Ihre Fingerspitzen tasteten vorsichtig über seinen Arm und wären seine Gedanken ein bisschen besser beisammen gewesen wären hätte er gewusst das er nun seinen Griff schnellstmöglich verstärken sollte. Ihre weiche Stimme wehte wie eine zarte Brise über das Wasser als sie ihn hinterfragte. „Ich würde mich auch mit einer Feuerpause zufrieden geben.“ ,hauchte er zärtlich in ihr Ohr. Hatte er sich tatsächlich Hoffnungen gemacht? Immer wieder wiegte er sich in Sicherheit um dann wieder vor den Kopf gestoßen zu werden. Es begeisterte ihn nach wie vor wenn das passierte.
Erneut schlug das Wasser peitschende Wellen als Vadim merkte das sein Arm auf einmal nichts mehr umfasste und ein irres Lachen wie das Kreischen eines wilden Wassergeistes erklang. Der Ton hallte noch einige Zeit auf dem Wasser nach während von seiner Erzeugerin nur noch die blauen Zöpfe über der Oberfläche zu erkennen waren. Er spürte allerdings das ihre Finger nach etwas tasteten. Der Halbdämon grinste. Dieses Mal würde er ihr einen Schritt voraus sein. Bevor die Sirene ihn in den Abgrund zog begab der er sich lieber von selbst in die Tiefe um sie dann mit einem triumphierenden Lächeln zu schnappen. Zügig begab er sich in Neptun's Hände indem er abtauchte. Was er allerdings nicht bedacht hatte war das es gar so einfach einen siegessicheren Blick aufzusetzen wenn einem Wasser in die Augen geriet. Schneller als geplant griff er nach Jinx' Oberarm um sie wieder nach an die Luft zu ziehen. Amüsiert über sein eigenes Fehldenken grinste er und die strich sich das Wasser aus seinen brennenden Augen. Dann machte er sich daran die funkelnden Haare aus ihrem Gesicht zu streichen. „Das soll mir eine Lehre mich nicht von der Schönheit einer Nixe verführen zu lassen.“ Er lachte warm und ließ seine Hand an ihrem Gesicht verharren. Das auf der Wasserfläche gebrochene Licht glitzerte in ihren Augen wie geschliffene Amethysten. Ach könnte er sich nur ewig in ihnen verlieren. Es war ihre innere Schönheit, ihre Energie, ihre Lebensfreude die ihre äußere Schönheit noch überstrahlte. So etwas hatte er noch bei keiner Frau gesehen.
„Viktor?“ Die Stimme eines entsetzten Weibes durchbrach die verspielte Idylle. Mit vor Schreck geweiteten Augen sah er an dem herrlichen Anblick den Jinx bot vorbei und erspähte die letzte Person die er in diesem Moment sehen wollte am Beckenrand. Er zog Jinx zu sich heran um sofort Stellung zu beziehen. Die blonde Charlotte war eine schöne Frau. Es war bereits Monate her das sie gemeinsam von ihrem Angetrauten bei einem Techtelmechtel erwischt worden waren. Damals hatte sie schnell bewiesen das sie einen reichen Mann einem charmanten vorzog. Vadim fand wenig Gefallen an Frauen die so etwas taten. Ganz zu schweigen davon das sie ihn einen Ehemann verschwiegen hatte. Nun konnte sie sich noch nicht einmal seinen Namen merken!
Vadim. Der Name lautet Vadim!“ ,korrigierte er sie. Das waren alle Worte die er für sie erübrigte. Es dürfte schwierig werden sich galant aus dieser Schlinge zu winden, deswegen zog er es vor diesen Akt möglichst zügig hinter sich zu bringen. Die flehende Bitte war deutlich in seinem Blick zu erkennen als er sich mit seiner gewohnt kavaliersmäßigen Stimme an Jinx wandte. „Ich schlage vor setzen unsere Konversation an einem anderen Ort fort, schöne Undine.“ Er wollte diese Begegnung wirklich nicht länger als nötig anhalten lassen.


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BeitragThema - Re: Villenkolonie   Do 14 Sep 2017 - 14:08
 


Jinx & Vadim
Samstag, 26. April | Villa, Privatgrundstück

Jinx musste zugeben, dass sie einen Augenblick zögerte bevor sie sich dazu entschloss, aus seiner Festnahme zu entfliehen. Es fühlte sich so gut an, ihren Rücken gegen seine Brust zu lehnen und sich einfach von ihm gefangen nehmen zu lassen. Die Versuchung war groß; erst recht, als er ihr auch noch verheißungsvoll ins Ohr raunte. Dankbar, dass er ihr Gesicht in diesem Augenblick nicht sehen konnte, ließ sie die Wärme ihrer erröteten Wangen kurz auf sich wirken. Doch natürlich konnte sie so eine Festnahme nicht einfach auf sich sitzen lassen. Seine leise Aussage, dass er gegen einen kleinen Waffenstillstand nichts einzuwenden hätte, konnte ihren Entschluss leider auch nicht mehr ändern, auch wenn es die Schauspielerin ungewollt zum Grinsen brachte und sie kurz verspielt mit den Augen rollte. Natürlich war die Festnahme eine angebrachte Maßnahme, schließlich leugnete sie keineswegs, schuldig zu sein. Das hieß aber noch lange nicht, dass sie sich deshalb auch fangen und festnehmen ließ! Und um ihren Standpunkt auch direkt deutlich zu machen, verschwand sie mit einem Grinsen in den Tiefen des Pools und entkam Vadims Griff so um Haaresbreite.
Unter Wasser blinzelten ihre violetten Augen, als sie sich verschmitzt nach seinen Füßen umschaute, die inzwischen ja die Stiefel verloren hatten und so noch viel mehr Untertauchmöglichkeiten boten. Vadim würde schon noch sein blaues Wunder erleben! Zwar gaben ihre langen blauen Zöpfe preis, wo genau sie sich unter Wasser aufhielt, doch sie schätzte sich dennoch schnell genug ein. Allerdings sollte sie sich verschätzen. Denn noch während sie Ausschau nach Vadims Füßen hielt, blickten ihr die grünen Augen ihres Indiana Jones unter Wasser auch schon direkt entgegen.
Überrascht entließ sie ein wenig ihres Atems, wodurch vor ihrem Gesicht Wasserblasen auftauchten, doch ihr blieb kaum Zeit sich richtig zu erschrecken, da hatte Vadim auch schon nach ihrem Arm geschnappt und sie mit sich gezogen. Das Letzte was sie unter Wasser noch sah, bevor sie die Oberfläche wieder durchbrach, war sein gewieftes Grinsen. Und Augenblicke später hörte sie wieder das Rauschen des Pools und das Schlagen der Wellen, als sie gemeinsam wieder an der Luft ankamen.
Sie musste etwas Husten, da sie durch ihre Verblüffung etwas Wasser eingeatmet hatte, doch erholte sie sich erstaunlich schnell. Ihr Blick war tadelnd, aber ein Lächeln erstrahlte auf ihrem ganzen Gesicht, als Vadim leise lachend seine Hand an ihre Wange legte. Er hatte sie erneut gefangen, ihr blieb nichts anderes übrig, als ihn diesen einen, magischen Moment gewähren zu lassen. Nicht einmal ein Wort des Protests verließ sie, als sie sein Lächeln erwiderte und ganz leicht die Augenlider senkte, als sie sich erlaubte, für den Augenblick in dem Grün seiner Augen zu versinken.
Der Moment wurde allerdings jäh unterbrochen, als eine hohe Damenstimme über den Rasen zu ihnen herüber hallte. Jinx, noch gefangen in dem was sie gerade hatten, brauchte einen Moment um es zu orten. Als sie es getan hatte erblickte sie eine entsetzt schauende Frau, die am Rande des Gartens stand der den Pool umgab, und die Vadim anstarrte als käme er nicht von dieser Erde. Ihr blieb jedoch kaum Zeit um zurück zu starren, denn Vadim hatte Jinx in der nächsten Sekunde auch schon fest an sich gezogen. Kurz blickte Jinx zu ihm auf, fragend, als sie erkannte das sich auch in seinen Augen so etwas wie ein Wiedererkennen spiegelte. Daraufhin zog sie die Augenbrauen hoch und sah zu der Dame am Beckenrand zurück.
Sie hörte noch, wie er den fälschlich gerufenen Namen korrigierte, bevor sie wieder seine Aufmerksamkeit hatte, er jedoch nicht die ihre. So bekam Jinx auch nicht viel von dem flehenden Blick ihres Cowboys mit, da ihr Blick nun den der blonden Frau traf und das nicht gerade freundlich. Anklagend wurde vom Poolrand aus zurück gestarrt, als hätte Jinx etwas verbrochen, die wollte davon jedoch nichts wissen. "Und ich bin Jinx, verzückt Sie kennen zu lernen!", sagte sie betont freundlich und schloss mit einem gönnerischen Lächeln kurz die Augen, um die Arroganz der Dame ihr gegenüber widerzuspiegeln. Sie verschränkte die Arme - so gut ihr das in Vadims Armen möglich war -, und nickte in Richtung des Blonden an ihrer Seite. "Es scheint, sie haben meinen Ehemann schon kennen gelernt, wie reizend! Hat ihr eigener Mann Ihnen denn nicht gesagt, dass wir heute zu Besuch kommen wollten? Hat er doch, oder?" Nun schlug sie die violetten Augen wieder auf, um ihr einen herausfordernden Blick zuzuwerfen. "Wenn er davon noch nichts weiß, dass Viktor und ich hier sind, soll ich es ihm dann sagen?" Prüfend verengte sie die Augen. Es war ein Test, möglicherweise kam sie mit dieser Schiene überhaupt nicht durch. Einen Versuch war es aber allemal wert, sie hatte nämlich nicht vor, diesen herrlichen Pool in nächster Zeit überstürzt zu verlassen. "Und soll ich dann auch gleich anmerken, dass ihr beide euch schon kennt?" Während ihrer kleinen Droh-Ansprache ignorierte sie den Cowboy an ihrer Seite komplett durch. Sein Hühnchen würde sie erst später rupfen.



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BeitragThema - Re: Villenkolonie   So 17 Sep 2017 - 14:05
 
Jinx war widerspenstig, aber das hatten Nixen nun einmal so an sich. Vadim bekam immer mehr das Gefühl das er verzweifelt einen verspielten Wassergeist nachjagte. Er sollte eigentlich wissen das es aussichtslos war, aber sein verzaubertes Herz erlaubte es ihm nicht aufzugeben. Lieber wollte er leblos auf den Grund sinken und so für immer in ihrer Nähe sein als die schlaflosen Nächte der Sehnsucht zu durchleben. Bis an sein Ende den schimmernden Edelsteinen die ihre Augen waren durch die Wellen nachzujagen erschien auf einmal wie eine höchst erfüllende Lebensaufgabe. Den Umstand das Leichen für gewöhnlich auf der Oberfläche trieben ignorierte er zum Wohle der Atmosphäre.
Doch schließlich konnte er nicht einmal mehr sagen, wer der Jäger und wer der Gejagte war als ihn eben diese wundervollen, violetten Sterne wie hypnotisiert anfunkelten. Der Meerjungfrauenfänger lächelte warm und betrachtete zärtlich die Beute die er niemals sein eigen nennen sollte. Jinx war widerspenstig und es wäre eine Sünde ihre Bändigung zu versuchen. Alles was er wollte war sich für ein paar Augenblicke von ihrem Feuer anstecken zu lassen. Die sanfte Berührung mit der er ihre Wange liebkoste ließ jedoch eher den Anschein erwecken als hätte er Angst sich zu verbrennen. Doch sein Blick verriet das er sich eigentlich nichts sehnlichster wünschte als das. Schleichend wanderten seine Fingerspitzen zu ihrem Kinn hinunter das er sacht anhob während er sich herunter beugte. Ein Kuss war alles was er sich für diesen Moment noch wünschte.
Eine keifende Blondine war das was er bekam und ein Fluchtplan wurde zu seinem neuen Wunsch. Fieberhaft durchforstete er seine Gedanken nach einem anderen spannenderen Ort als diesen mit dem er Jinx ablenken und vom einem möglichst schnellen Rückzug überzeugen konnte. Es gab auch noch andere gute Weine in der Stadt und andere Gewässer. Im Moment würde er sogar das Weihwasserbecken in der Kirche vorziehen. Denn Jinx schien ganz andere Pläne zu haben, sie stellte sich tatsächlich auch vor anstatt schnellstmöglich den Pool zu verlassen.
Vadim begegnete seinen verflossenen Liebschaften stets mit Respekt, etwas anderes erlaubte ihm sein Selbstbild von einem Gentleman nicht. Weil das nicht immer so einfach war vermied er Konfrontationen gänzlich. Was er am meistens fürchtete war das seine blauhaarige Liebste nun ein falsches Bild von ihm bekommen würde. Denn zu der gekränkten Art in der Charlotte ihn anfunkelte waren nur zwei Arten von Leuten fähig. Jemand der seine alte Romanze mit einer anderen Frau erwischte und jemand der gerade demjenigen gegenüber stand der die geliebte Hauskatze überfahren hatte. Da Jinx ihn inzwischen genug kennen sollte um zu wissen das er keinen Führerschein besaß sollte sie nun auch bestens informiert über seine vertrackte Lage sein. Zudem hatte er auch ein wenig Mitleid mit Charlotte. Er wollte es sich ausmalen wie es sich anfühlte den einstigen Geliebten mit einer Frau zu erwischen die so schön war das selbst Aphrodite vor Neid erblasste.
Jegliches Mitgefühl und Rücksichtnahme der Blonden gegenüber war vergessen als Jinx ihn als ihren Ehemann vorstellte. Er grinste, war sie etwa eifersüchtig? Charlotte hingegen war für einen Moment nur noch verwirrter als zuvor. „Ich dachte er heißt nicht Viktor?“ Ja besonders intelligent war sie wirklich nicht und zudem auch noch immun gegen Sarkasmus. Aber was erwartete er auch von einer Frau die nur wegen seiner Heimstätte mit einem Mann verheiratet war. „Die Kommunikation zwischen Charlotte und ihrem Gatten gestaltete sich schon immer einwenig schwierig, Darling“, informierte er Herzensdame. Dann wandte er sich in einem übertrieben freundlichen Ton an die Frau die nach Jinx' Ansprache so aussah als wollte sie mit ihren Mundwinkeln ihre Schultern berühren. „Und von der Kommunikation übereinander wollen wir am besten gar nicht anfangen.“ Etwas hinter der bestätig aufschäumenden Wut die in dem Gesicht der gut betuchten Frau zu sehen war sagte ihn das sie tatsächlich über Jinx' Worte nachdachte ehe sie zu dem Schluss kam das ihr Mann wohl kaum ihre Affäre zum Tee einladen würde. Vadim drängte währen dessen langsam zum Beckenrand und zog dabei Jinx mit sich. Er fühlte sich sichtlich unwohl als seine Angebetete ihn direkt konfrontierte, trotzdem wich er ihren Blick nicht aus als er sie los ließ um den Poolrand hinauf zu klettern. „Erinnert ihr euch an die zerschmetterten Träume und den Versuch diese in Reichtum zu ertränken von denen ich euch erzählt habe? Die arme Charlotte eine dieser glücklosen Seelen. Sie kam mit großen Ideen in diese Stadt, beschloss sie aber in den Wind zu schießen um...“ „Ich bin mir sicher das die Polizei sich über euren Besuch sehr freut.“ Offenbar hatte der Schock Charlotte nicht so lange gelähmt wie Vadim angenommen hatte. Außerdem schien sie doch zu Sarkasmus fähig zu sein. Der Wortwitz war stümperhaft, aber zumindest wurde der Versuch eines Spotts deutlich. Vadim streckte Jinx die Hand entgegen und sah sie flehend an.


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BeitragThema - Re: Villenkolonie   So 24 Sep 2017 - 10:24
 


Jinx & Vadim
Samstag, 26. April | Villa, Privatgrundstück

Gern hätte Jinx die blonde Dame am Poolrand für ein intensives Gespräch unter vier Augen beiseite genommen und ihr einige Takte darüber erzählt, wie unhöflich es war eine solche Poolparty einfach ohne Einladung zu stürmen. Ganz davon abgesehen, dass sie und Vadim dem Schein nach eine interessante Bekanntschaft verband, die die Blauhaarige gern näher inspizieren würde - bloß nicht zu nah. Nur nah genug, um der Lady deutlich zu machen, dass sie einen Fehler beging wenn sie noch irgendwelche Gedanken über Viktor in dieser Hinsicht hatte. Ihr falsches Lächeln und der drohende Unterton in ihrer Stimme waren für den Moment ein ausgezeichnetes Schauspiel. Der Blauhaarigen fiel dabei noch nicht auf, die besitzergreifend sie in diesem Augenblick wurde. Die Verteidigung des magischen Augenblicks, den sie und Vadim soeben geteilt hatten, hatte für den Moment die absolute Priorität, über alles andere würde sie sich erst später Gedanken machen, wenn das angeknackste Adrenalin wieder aus ihren Adern verschwunden war. Nur das Hühnchen, das sie noch mit ihrem Indiana Jones zu rupfen hatte, blieb präsent in ihren Hintergedanken, während ihre violetten Augen zu der Lady herüber funkelten.
Möglicherweise war ihre besitzergreifende Haltung an Vadim jedoch nicht ohne Erkenntnis vorüber gegangen, wie sie schon gleich merken sollte. Das Grinsen, das ihr aus dem Augenwinkel zugeworfen wurde, sprach bereits für sich. Ein Grinsen, das sie gewillt war zurück zu geben, als die Dame sie noch einmal fragte, ob er nun Viktor hieß oder nicht. Mit so viel Dummheit kam sie nicht richtig mit dem Spiel voran und am liebsten hätte sie einfach nur darüber gelacht. Als Vadim sie dann jedoch mit 'Darling' ansprach, musste Jinx sich stark darauf konzentrieren ihre hochnäsige, wütend an die Lady gerichtete Miene tatsächlich noch weiterhin aufrecht zu erhalten, um nicht der Wärme in ihrem Inneren dabei nachzugeben, wenn Vadim sie so nannte. Sie hätte ihn schon im Buckingham Palace als ihren Ehemann vorstellen sollen, so dachte sie sich nun, wenn dieses Gefühl eines war, dass ihr dort schon entgangen war und das sie früher hätte haben können. Ein kleines Lächeln konnte sie sich auch nicht verkneifen, das sie sofort wieder zunichte zu machen versuchte und sich auf die Lippe biss, was den Ernst ihres Schauspiels etwas zerstörte.  Es störte sie jedoch nicht weiter, da die Dame sie auch so ernst nahm, denn Jinx' Drohung war scheinbar angekommen. Vielleicht etwas zu gut sogar.
Jinx war schon dabei, langsam mit Vadim zu dem Beckenrand hin zu schwimmen, als sie noch sah wie das Gesicht der Dame nun offene, verärgerte Wut zeigte. Scheinbar hatte sie den wichtigen Teil ihrer Worte also verstanden. Ein zufriedenes Lächeln zeigte sich auf den Zügen der Schauspielerin, als sie mitverfolgte, wie die Dame immer wütender wurde, während Vadim ihre Kommunikationsfähigkeit mit ihrem Mann kritisierte. "Das kann ich mir viel zu gut vorstellen", murmelte sie unter einem unterdrückten Lachen, ohne das sich ihr Blick von dem vor Wut errötenden Gesicht der Lady abwandte. "Sie scheint mir auch nicht der sehr kommunikative Typ zu sein..." Oder der besonders helle. Fast wog sie ab, noch einmal ganz explizit mit ihrer Drohung zu werden, damit sie sichergehen konnte, dass auch jedes Wort angekommen war. Doch wurde Jinx davon abgebracht, als Vadim aus dem Pool gestiegen war und ihr anbot, ihr hinaus zu helfen, wodurch sie sich ihm nun das erste Mal wieder zuwandte. Voller Anklage blitzten ihre Augen zu ihm auf, obwohl ihr Lächeln noch bestand, bevor sie seine Hand nahm und seinen Worten lauschte - jedoch nur so lange, bis die Dame die Polizei erwähnte.
Mit einem Ruck befand sich Jinx außer Wasser und wechselte einen schnellen Blick mit ihrem Cowboy, bevor sie zurück sah und das Handy in der Hand der Blondine erblickte. Da stöhnte sie genervt auf, gefolgt von einem schwachen Lachen, dass ihr Zwerchfell schmerzen ließ. "Nie kann man in Ruhe und Frieden vor dem Gesetz einen Privatbesuch veranstalten!", beschwerte sie sich und warf dem Pool - und ihrem schwarzen Rock, der auf der gegenüberliegenden Seite des Pools lag und damit durch die Blondine, die den Weg versperrte, unerreichbar für sie geworden war - noch einen wehmütigen letzten Blick zu. Schließlich gab sie jedoch Vadims bittendem Blick nach. "Dann verschieben wir das Dinner mit Ihrem Mann eben auf später, meine Liebe! Hat mich gefreut!" Wenn sie einen Hut gehabt hätte, so hätte sie ihn nun kunstvoll gezogen. Und sie musste zugeben, dass ihr der wunderschöne, gigantische Hut aus dem 19. Jahrhundert sehr fehlte. Im Moment befand sich leider nicht einmal mehr ihre Lehrerbrille auf ihrer Nase, da sich diese durch das Tauchen irgendwo in ihren Haaren verfangen hatte und nachdem sie ihre nasse Hand in Vadims gelegt hatte, hinter ihr her zu wehen begann, sobald sie losrannte. Dieses Mal war sie es, die Vadims Hand ergriffen hatte, um zur Flucht aufzubrechen. Und ihr tadelnder Seitenblick sagte bereits genug darüber aus, dass Vadim noch nicht aus dem Ärger heraus sein würde, wenn sie erst einmal von den Villen davon gekommen waren. "Mit dir bin ich noch nicht fertig, Viktor", merkte sie unter dem Atem des Rennens an und ihr strenger Blick wirkte auch ohne Lehrerbrille. "Glaubt nicht, dass ihr so einfach davon kommt!", rief die hohe, verärgerte Stimme der Dame hinter ihnen, doch Jinx brach in ein Lachen aus und warf den Kopf zurück, um mit ihrer freien Hand zum Abschied zu winken.




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BeitragThema - Re: Villenkolonie   So 24 Sep 2017 - 12:54
 
Auch wenn es Vadim's Idealen widersprach einer Lady mit etwas anderem als Anstand zu begegnen bereitete es ihm eine ungeheure Freude sich mit Jinx gegen seine vergangene Liebelei zu verbünden. Die magische Verbindung die er mit ihr hatte war einfach nicht mit dem was er mit Charlotte geteilt hatte zu vergleichen. Ein derartiges Gleichnis zu ziehen war bereits eine bodenlose Anmaßung. Jinx war ein sprudelnder Quell des Lebens und von mitreißender, aber auch gefährlicher Schönheit. Die Blondine hingegen war einfach nur ein träger Fluss der ganz ansehnlich in der Sonne glitzerte. Zu gerne wollte der Geschichtenerzähler dieses Kapitel schnell abschließen um mit einer anderen Handlung fortzufahren. Eine die weniger peinlich für ihn war. Nichtsdestotrotz vermochte Jinx' herablassendes Lächeln die Situation beinahe zu retten. Dazu mischte sich die stetig wachsende Vermutung das seine blauhaarige Liebste Charlotte nicht nur eines auswischen wollte weil sie von ihr beim Baden gestört worden war. Er wagte es sich einzubilden das es ihre Zuneigung war die aus ihr sprach.
Jegliche Hoffnung darauf wurde zerstört als die besagte Grazie ihn ansah. Ihr Blick sprach Bände und Vadim schwante nichts Gutes. Seine Mundwinkel zuckten schuldbewusst als er versuchte den Vorwurf in den Augen seiner Angebeteten zu entkräftigen. Trotzdem lächelte sie, aber der Barde konnte nicht einschätzen, ob das den Ausgang dieser Geschichte positiv für ihn beeinflussen würde.
Das würde sich auch erst heraus stellen nachdem sie die nächste Komplikation überwunden hatten. Charlotte hatte scheinbar keine leeren Worte von sich gegeben und die Chancen standen gut das die Polizei bereits auf dem Weg hierher war. Normalerweise hätte Vadim Jinx ohne zu zögern zugestimmt. Meistens ruinierte das Gesetz mit ihren penetranten Vertretern die besten Geschichten und zerstörte wundervolle Momente. Zumindest hatte Vadim es bisher nur so erlebt. Aber in diesem Fall war er sehr dankbar für den Fluchtvorwand.
Grämt euch nicht Liebste. Zumindest stellt dieser Ort für uns kein Gefängnis dar.“ Er warf Charlotte einen vielsagenden Blick zu. Ihr unveränderter Gesichtsausdruck sagte ihm das sie nicht einmal über die Bedeutung hinter seinen Worten nachgedacht hatte. Vermutlich zog sie im Allgemeinen vor nicht zu viel zu denken. Vadim seufzte theatralisch und adressierte ein paar letzte Worte an sie. „Vergesst nicht meinen richtigen Namen zu nennen wenn ihr euren verehrten Gatten von unserem Besuch berichtet. Er wird ohne Zweifel entzückt sein.
Er vermied es die Furie die immer noch vor Zorn am Poolrand zitterte anzusehen und ließ sich lieber von Jinx mitziehen. Doch dann erhielt er von ihr eine nicht weniger wütendende Ansage und musste schlucken. Seine Brust zog sich bang zusammen als er erahnte was ihm nun noch blühte. Die Wachen der Königsfamilie waren etwas mit dem er umgehen konnte, aber bei dem was ihm jetzt bevor stand hegte er leise Zweifel. Doch auch wenn Vadim langsam das Gefühl bekam das die Besitzerin seines Herzens bereit war ihn in die Hölle zu schicken schien sie immer noch Freude an der Situation zu haben. Wie schon viele Male zuvor konnte er nicht anders als ihre Begeisterung zu bewundern. Er hoffte nur das er jetzt nicht jede zukünftige Chance dazu vertan hatte.

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