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 Alexeis Penthouse

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BeitragThema - Alexeis Penthouse   So 9 Jul 2017 - 1:39
 
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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mi 3 Jan 2018 - 1:39
 
cf: Restaurant (mit Shôkan)

Auf der Terrasse seines Apartments landete Alexis und rang kurz nach Luft. Er war zwar ein Vampir, doch selbst ihn hatte der Weg hier hoch doch recht angestrengt. Die gläserne Terrassentür war zum Glück einfach aufzuschieben, er hatte nämlich keine Hände frei. Zwischendurch hatte er kurz inne gehalten, um Shôkans Vitalfunktionen noch einmal zu checken. Zumindest waren sie konstant geblieben, aber er war immer noch stark geschwächt.
Der Vampir trug den Schwarzhaarigen durch den großen Wohnraum nach hinten in sein Schlafzimmer, wo er ihn auf sein ordentlich gemachtes Bett legte. Noch einmal kontrollierte er seinen Atem, dann eilte er ins Bad, um kaum eine Minute später mit Verbandsmaterial und einer Schüssel mit warmen Wasser, einem Handtuch und einem Waschlappen zurück zu kehren. Die Wunde an Shôkans Hals hatte aufgehört zu bluten, doch die Tiefe ließ eine schnelle Heilung selbst mit dem bisschen Vampirblut von ihm nicht zu.
Alexis wusch den Wundrand mit warmem Wasser und dem Lappen aus und hielt dann erschrocken inne. Er hatte ihn ziemlich tief gebissen und mehrmals, es war schon ein Wunder, dass es nicht mehr blutete, aber heilen würde die Wunde nicht in zwei Wochen. Außerdem würde es eine hässliche Narbe hinterlassen.  Alexis trieb es wieder die Tränen in die Augen, doch er riss sich zusammen. Er wischte sich mit dem Ärmel die Augen trocken und biss sich dann noch einmal ins Handgelenk, um Shôkan eine Dosis von seinem äußerst wirksamen Vampirblut zu geben. Die Wunde heilte wie zuvor recht schnell, also biss er schnell noch einmal nach, damit noch ein Schluck in Shôkans Mund tropfen konnte.
Dann strich er mit dem Daumen über Shôkans Unterlippe, um einen Blutstropfen weg zu wischen. Es folgte noch eine Maßnahme zur Heilung. Dieses Mal wagte es Alexis über die Wunde zu lecken, weil dort kein Blut mehr zu schmecken war. Als er den Kopf hob und seine Hand von Shôkans Schulter nahm, auf die er sich leicht gestützt hatte dabei, fiel ihm auf, dass Shôkans Kleidung von Blut durchtränkt war und bereits begann die dunkle Überwurfdecke seines Betts einzuweichen.
Schnell zog er dem Schwarzhaarigen das Oberteil aus und warf es zu Boden. Jetzt fiel ihm auch erst auf, dass Shôkans gesamte rechte Schulter noch blutverschmiert war, ebenso ein Teil seines oberen Rückens. Alexis nahm den Waschlappen, wusch ihn aus und säuberte dann die restlichen blutverschmierten Stellen. Vorsichtig hob er Shôkan leicht an, um auch seinen Rücken zu säubern und daraufhin abzutrocknen. Dann legte er ihn langsam wieder aufs Bett und zog die Decke unter ihm nach unten, um ihn damit zu zudecken. Dabei entdeckte er jedoch eine neue, blutverschmierte Stelle, die seinen Bettüberzug eingeweicht hatte.
"Shit.", zischte er und drehte Shôkan sofort, aber natürlich möglichst vorsichtig auf die Seite.
Sogar die Hose war voller Blut, allerdings deutlich weniger, also konnte es nicht von oben nach unten geflossen sein, sondern... Mit Angst öffnete Alexis Shôkans Hose und fand den Ursprung der Blutung. Jetzt konnte er die Tränen nicht mehr zurück halten. Beschämt biss er sich mit voller Kraft auf die Unterlippe, während er den Rest von Shôkans Kleidung entfernte und zu seinem Shirt auf den Boden warf. Alexei konnte alles nur verschwommen erkennen, während er sich mit warmem Wasser und etwas von seinem Speichel auch um diese Wunde kümmerte. Dann drehte er ihn wieder auf den Rücken.
Sein Blick wanderte ein letztes Mal zur Kontrolle über Shôkans bleiche Haut und wischte eventuelle Rückstände weg. Er hatte diesen wunderschönen Körper wie einen Sack mit Fleisch und Blut behandelt. Er war so ein verdammtes Monster. Alexis ballte seine Hände zu Fäusten und zerbiss sich weiterhin seine Unterlippe, während er Shôkan zudeckte. Der Bisswunde verpasste er noch einen Druckverband und fixierte den, bevor er sich endgültig von seinem Opfer abwandte, alles zusammen packte und den Raum verließ.
Zuerst ließ er die blutdurchtränkte Kleidung in die Waschmaschine wandern, dann leerte er das rote Wasser im Bad aus und warf den Waschlappen in den Müll. Als er daraufhin wagte in den Spiegel zu sehen, brach er vor Scham wieder in Tränen aus. Er sah so erbärmlich aus. Sein gesamtes, unteres Gesicht war rot von eingetrockneten Blutresten, seine Augenpartie war auch etwas blutverschmiert, offenbar hatte er sich vorhin mit dem blutigen Ärmel die Tränen weg gewischt und dabei nur noch mehr Dreck auf dem Gesicht verteilt. Die Blutreste um die Augen waren durchzogen von heller gewaschenen Bahnen, wo seine Tränen herunter gelaufen waren. Die Augen selbst waren gerötet.
"AHHHHH!", brüllte Alexis vor Wut und zerschlug mit seiner Faust den Spiegel, bevor er vor dem Waschbecken auf die Knie sank und dort für ein zwei Minuten wimmernd hocken blieb.
Dann begann er sich seine Kleidung vom Körper zu reißen, als sei er ein Sträfling in irgendeinem Dritteweltland. Nicht weniger mies und minderwertig fühlte er sich auch in diesem Augenblick.

Nachdem er geduscht hatte, schien er sich langsam wieder zusammen reißen zu können. Sein Blick blieb jedoch weiterhin beschämt gesenkt und die Wut und Enttäuschung und Verbitterung in seinem Gesicht wich auch nicht. Er zog sich ein schwarzes Hemd an, schwarze Hosen und lief dann sofort zu Shôkan ins Schlafzimmer. Neben dem Bett blieb er stehen und kontrollierte seinen Atem, sowie den festen Sitz des Verbands.
Langsam entspannte sich sein Gesicht ein wenig. Er würde leben. Er würde leben und hoffentlich fast alles vergessen haben von dem, was passiert war. Alexis warf einen Blick durch die Fenster hinaus auf die glänzende Skyline der Stadt, dann schaute er wieder zurück zu Shôkan, der sanft von diesem Licht beleuchtet wurde. Schließlich ging der Vampir rüber zur Fensterseite und zog die Vorhänge zu. Einen Moment blieb er nachdenklich dort stehen. Dann kam er wieder zu Shôkan zurück und blieb fast fünf Minuten neben dem Bett stehen, während er ihn beobachtete.
Er wagte es nicht sich an seine Seite zu setzen, geschweige denn zu legen, das kam ihm wie ein riesiger Affront vor. Er war ein verdammtes Monster, ein Tier. Ja, er hatte sich wie ein räudiger Köter verhalten und als Köter verdiente man es nicht auf dem Bett Platz zu nehmen. Also ließ sich Alexis neben dem Bett auf den Boden sinken, lehnte sich mit dem Rücken an die Bettseite, zog seine Beine an, legte die Arme um seine Knie und legte seine Stirn darauf. Er schloss die Augen und wartete. Bei jeder kleinsten Bewegung von Shôkan schoss sein Kopf sofort in die Höhe, um zu überprüfen, ob alles okay war. Obwohl der Schwarzhaarige eigentlich außer Lebensgefahr war, zerquetschte die Sorge Alexeis Herz und ließ ihn die ganze Zeit über hellwach bleiben.
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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mi 3 Jan 2018 - 17:50
 
cf: Restaurant (mit Alexis)

Die Welt für Shôkan war leise. Weit ab von der Wirklichkeit, vergraben in sich selbst, ruhe er und versuchte zu Kräften zu kommen. Sein Körper hatte alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um den Mondkind schneller wieder auf die Beine helfen zu können. Es schien wichtig, da dieser ja nicht wissen konnte, das Alexis wieder zu sinnen kommen würde und dann auch noch half. Alles was dieser nun für ihm tat, entging den Mondkind, das noch immer nicht zu sich gekommen war.
Erst als sein Körper, dank Hilfe vom Älteren ,weitgehend wieder zu Kräften kam und die Arbeit wieder richtig auf nehmen konnte, fuhren alle Funktionen auch hoch. Sie liefen eben nicht mehr auf Sparflamme.
Wenn er nur wüsste was gerade bei den Vampir los war, würde er versuchen wollen ihm all seine Vorwürfe und den Hass auf sich selbst zu nehmen. Es gab nicht einen Grund dazu wo doch Shôkan es nicht hatte blieben lassen wollen und trotz Warnungen, weiter gemacht hatte. Nicht wusste wann die Grenze erreicht war, die sie an diesen Punkt gebracht hatten. Nichts von dem was passiert ist, würde der Jüngere bereuen und jedes mal es wohl wieder tun. So hatte er noch mehr in den Vampir gesehen. Gesehen was er wirklich hatte sehen wollen. Die Fassade war besonders, aber sie war eben nicht das was dem Mondkind wirklich gelockt hatte.
Am ende hatte Shôkan geschafft was er wollte doch der Preis dafür hätte ins Augen gehen können. Im Grunde hatte er nicht bedacht wie es Alexis gehen würde wenn er nicht wusste wann Schluss war. Das Zähnchen hatte doch seinen Grund gehabt, ihm zu warnen und zu gehen. Schade das Shôkan sein eignen Kopf hatte und nun langsam begann wieder zu sich zu kommen.
Sein Körper ging es erstaunlich gut. Nur der Geruch der in seiner Nase stieg, war bekannt und Unbekannt zu gleich. Das hier war weder die Straße wo er eigentlich sein müsste, noch war er in seiner Unterkunft. Die Augen waren noch geschlossen, da das Mondkind sich erstmal versuchte zusammen und zu orientieren. Sein Hirn war noch etwas benebelt ,was er auf den Umstand schob, das er Ohnmächtig geworden war.
Ein Geräusch das ließ ihm die Augen auf schlagen und in das schöne Gesicht des Vampirs blicken, der scheinbar bemerkt hatte, das sich Shôkan geregt hatte. Lächelnd streckte das Mondkind die Finger nach Alexis aus. Er war noch etwas neben der Spur und dachte nicht viel nach. Nicht einmal daran das er eigentlich wo völlig fremdes war und in einen Bett lag, das nicht seines ist. Das auch noch Zähnchen hier war, sollte auch nicht sein aber er war es. Es war wieder wirklich guter Sex gewesen aber dieses mal auf einer anderen Art als ihr erstes mal. Viel wilder und animalischer.
„Geht es dir gut?“, erkundigte sich der Jüngere und zog seine Hand zurück, ohne den Anderen berührt zu haben. Da war es wohl etwas mit ihm durch gegangen.
//Er ist einfach wirklich ein umwefender Mann....Was auch immer es gewesen war ,das er sich so verändert hatte ,selbst dort war er schön und ausdrucksstark.//
Sich langsam auf setzend sah sich das Mondkind um um erkannte nun endlich das sie nicht mehr in der Gasse waren sondern ganz wo anders. Waren sie bei Alexis?


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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mi 3 Jan 2018 - 18:21
 
Erschrocken fuhr Alexeis Kopf hoch, als Shôkan begann sich mehr als zuvor zu bewegen. Der Schwarzhaarige versuchte Alexis zu erreichen. Sein Lächeln dabei traf Alexis mitten ins Herz und sein Gesichtsausdruck wurde wieder schuldbewusst. Er machte keine Anstalten die letzte Distanz zwischen ihnen zu überbrücken, er wollte sogar, dass Shôkan ihn nicht berührte. Und vor allem ihn nicht so anlächelte und IHN fragte, ob es ihm gut ging!
Alexis wollte ihn fragen, wie es ihm ging, doch die Worte lagen wie Steine in seiner Brust, engten ihn ein und ließen ihn schließlich bedrückt zu Boden schauen.
"Ich... ich hätte dich fast umgebracht und du fragst mich, ob es mir gut geht?", sprach er mit gedämpfter Stimme.
Plötzlich erfasste ihn eine Art Panik und er hob den Blick wieder zu Shôkan, während er ein Stückchen von ihm weg rutschte. Wie ein hypnotisierten Kaninchen starrte Alexis den Schwarzhaarigen eine Zeit lang an. Er wollte so viel sagen, sich entschuldigen, sich einen Trottel, einen Idioten, ein Monster schimpfen, ihn bitten ihn nicht anzuzeigen, selbst nach allem, was er getan hatte, vielleicht sogar noch einmal betonen, warum es Alexis gab. Aber er wagte es nicht zu sprechen. Stattdessen senkte er den Blick auf den Verband an Shôkans Hals und schluckte hart.
"Ich...", begann er mit unsicherer Stimme und rappelte sich auf, "...ich hole dir was zu Essen und Wasser... du... musst wieder zu Kräften kommen."
Alexis wirkte verwirrt, aber immer noch schuldbewusst, als er sich abwenden wollte, um den Raum zu verlassen.
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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mi 3 Jan 2018 - 20:24
 
Es war unverkennbar, wie sehr das passierte wohl nun auf Alexis lastete. Er schien nicht sich klar zu sein, das es Shôkan egal war was passiert ist. Das er mit dies nicht nicht länger befasste, da er noch lebte und wirklich nicht so schnell um zu bringen war. Er war ein Mondkind, kein Mensch. Nicht mit anderen Wesen zu vergleichen die Blutverlust und das sehr hohen oder fast überhaupt kein Blut mehr gleich, das leben nimmt. Der Mond schützt Shôkan und so lange wie es diesen gab, würde er nicht sterben. Dieses mal hatte er aber auch seinen Beitrag zu dies alles geleistet. Er wollte so also nicht den Vampir sehen, der so nett war ihm nicht in der Gasse zurück zu lassen, sondern mit zu nehmen. Er schien den Jüngeren ja sogar geholfen zu haben.
//Wie schnell dieser schöne Mann durch seine Fassade blicken lassen konnte, wenn er beute. Wie so machte ihm das passierte so zu schaffen? Ich hab doch selbst schuld....// Ihm tat der Hals etwas weh und da der Ältere auch zu diesen blickte fasste er an diesen und bemerkte den Verband....
Genau er wurde gebissen und hatte diesen Rausch vor Lust verspürt. Er war sich sicher das es schnell verheilen würde. Vielleicht war es etwas dolle zerbissen gewesen, das es Zeit brauchte.
Wie es für seine Rasse üblich war, erhob er sich und packte recht flink den Vampir am Handgelenk.
Da dieser etwas neben der Spur wirkte, war es ein leichtes ihm zu sich zu ziehen und das Kinn mit den Fingern zu packen. So brachte er den Vampir dazu das dieser ihm an sah. Leicht schwindelig war Shôkan aber dennoch, der mühe hatte sich zusammeln.
„Zähnchen? Ich sehe dir eindeutig an das du nicht glücklich bist. Nein, sogar versucht wieder gut zu machen was passiert ist. Du musst es aber nicht! Du hast mich hier mit her genommen und geholfen. Das reicht. Ich hab selbst schuld, weil ich nicht auf dich gehört hab und weißt du was....? Mir hat es gefallen.“ Das mag unglaubwürdig sein aber es war nun einmal so. Es war guter Sex gewesen, egal wenn er auch geschmerzt hatte. Shôkan stand wohl auf den Älteren und er wusste eben was gut war. Das verband sie aber dennoch nicht und auf eine zweite Runde war er ja aus gewesen.


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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mi 3 Jan 2018 - 21:00
 
Plötzlich war Shôkan nach vorne geschnellt und hatte den Vampir am Handgelenk gepackt. Alexis wollte sich sofort losreißen, aber die Angst saß ihm immer noch in den Knochen. Der Schwarzhaarige zog Alexis zu sich und packte ihn am Kinn, um ihn direkt ansehen zu können. Mit großen Augen starrten Alexeis violette Augen in die gelben Augen seines Gegenübers. Erst nach ein paar Sekunden fand er den Mumm, um sich von Shôkan los zu reißen, seine Worte ließen den Vampir jedoch an Ort und Stelle stehen.
"Bist du von allen guten Geistern verlassen? Ich hätte dich fast umgebracht! Sowas sollte dir nicht gefallen! Spinnst du?", fuhr Alexis den Schwarzhaarigen an und sah in fast schon wütend an.
Er ballte die Hände zu Fäusten und senkte dann seinen Blick auf Shôkans Oberkörper.
"Ja, ich hab' dich gewarnt, aber trotzdem war das noch lange kein Grund so dermaßen die Kontrolle zu verlieren. Aber...", begann Alexis mit leicht zitternder Stimme zu erklären, kniff dann die Augen zusammen und senkte den Kopf, "... ich konnte nicht aufhören weiter und weiter zu saugen und..."
Seine Stimme brach ab. Sein gesamter Körper zitterte vor Anspannung und er biss die Zähne aufeinander. Er war so wütend und schämte sich in Grund und Boden. Schließlich begannen ihm wieder Tränen über die Wangen zu kullern und im nächsten Moment war er vor Shôkan auf seine Knie gesunken, hatte seine Arme um seinen eigenen Oberkörper gelegt und beugte sich nach vorne bis ihm die Haare ins Gesicht fielen.
"Es tut mir so Leid. Ich... hab' mich wie ein Monster verhalten. Ich hab dich fast umgebracht, dabei bist du ein Unschuldiger und ich habe doch geschworen nie mehr wieder einen Unschuldigen zu töten. Ich hasse dieses verdammte Monster in mir, das interessiert kein Leben oder Tod, nur Fressen und ..."
Die Erinnerung an das Zweite ließ ihn heftig auf seine Unterlippe beißen, dass sie blutete. Er konnte es nicht einmal aussprechen, so sehr schämte er sich dafür.
"Jetzt weißt du, warum es Alexis gibt, warum das so wichtig ist.", wimmerte er leise, "Weil ich nicht mit mir selbst leben kann. Mit dem, was ich bin, was ich getan habe und was ich tue."
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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mi 3 Jan 2018 - 23:43
 
Ja, er spinnte wohl. Er war verrückt genug um zu sagen das es ihm gefallen hatte und das er nicht einen Moment daran gedacht hatte, sterben zu können. Selbst wenn er Blut leer gewesen wäre und sein Herz auf gehört hätte zu schlagen, wäre er nicht gestorben. Nicht mal wenn man ihm einen Dolch ins Herz rammte ,war es sein Tod. Er war ein Mondkind und hatte das Geschenk bekommen, zu leben so lange es dieser für ihm gab. So lange das Licht des Mondes seine schützende Hand über Shôkan halten konnte. Nicht mal ein hungriger Vampir wäre sein Untergang. Nur ein verrückter Spinner der ihm ins tiefste Loch steckte und zu Grunde gehen ließ. Mondkinder gab es nicht so viele und es gab dafür seine Gründe.
„Ich wäre nicht gestorben...Darum konnte ich ja so genießen und ich habe jeden einzelne Moment genossen. All deine Angst und dein glaube du hättest mich töten können, sind unbegründet Zähnchen.“, versuchte er den Älteren klar zu machen und ließ seine Hand sinken. Er ertrug nicht, wie sehr der Vampir dies hier gerade zu Herzen ging. Wie sehr er zu leiden schien, an dies was passiert war. Was hatte Shôkan nur getan?
//Das hier ist meine Schuld. Ich habe ein schlafendes wunderschönes Monster geweckt, das der Andere in sich trägt und nicht vermag zu ertragen. Das er nicht hatte wieder erwecken wollen und deswegen also sich zurück gezogen hatte....mehr und mehr..//
„Und es ist nichts passiert. Es war berauschend gewesen und am ende hab ich bekommen was ich will. Zu einen Preis der dich nun so mit nimmt. Mir sollte es Leid tun Zähnchen...Mir tut es Leid.“
Das Mondkind rutschte aus dem Bett zu dem Älteren auf den Boden. Er versuchte das Haar von diesen irgend wie nach hinten zu bekommen und das Gesicht vom Vampir zu heben. R wollte in dieses Gesicht sehen und helfen. Helfen damit Alexis besser verstand und eine andere Sicht bekam.
„Weißt du was? Ich mag nach wie vor alles an dir, bis auf die Fassade hinter der du dich so versteckst. Von der du glaubst das sie Sicher genug ist. Leider blendet sie nur die Personen die nicht die Wahrheit sehen können. Die leider nichts anders sehen wollen. Du warst nie Alexis du warst immer Alexei und traurig aber war, versucht du jemand zu sein der im Grunde irgend wann zu Grunde gehen wird, weil du nur vor dir selbst versuchst weg zu laufen. Hast du nur einmal in deinen Leben versucht, die Mitte zu finden? Das Gleichgewicht was du brauchst, um endlich glücklich leben zu können?“, wollte der Jüngere wissen und lächelte schwach.
„Mach so weiter und das einzige was du dadurch tust ist dich zu verlieren anstatt das Leben zu genießen.“


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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Do 4 Jan 2018 - 0:28
 
"W-Was?"
Alexis starrte den Schwarzhaarigen total perplex an, als dieser ihm offenbarte, dass er so gesehen gar nicht hätte sterben können.
"Was?", fügte er in leicht höherem Ton hinzu und ließ nun auch seine Selbstumarmung locker werden.
Abgehackte Töne kamen aus Alexeis Kehle, während Shôkan weiter sprach. Jetzt schien alles plötzlich Sinn zu ergeben. Für einen Moment hatte er den Schwarzhaarigen tatsächlich für verrückt gehalten. Jetzt starrte er ihn einfach nur fassungslos an und fühlte sich fast schon verarscht. Seine Angst war nun weg, aber er musste das Gesagte eben erst einmal verarbeiten. Er... hatte sich umsonst die ganze Panik gemacht? Der Kerl wäre also gar nicht gestorben? DER TYP WAR EIN UNSTERBLICHER?
Immer noch starrte Alexis Shôkan an, während der sich zu ihm gesellte und ihm die Haare aus dem Gesicht strich. Er wollte ihn zurück ins Bett drängen und in die Decke einwickeln, weil er sich erholen musste, aber er konnte sich überhaupt nicht rühren. Wie ein Kaninchen im Scheinwerferlicht starrte er in Shôkans ungewöhnliche Augen, während dieser weiter sprach.
Diese Verwunderung und die dazugehörige Starre löste sich erst, als Shôkan langsam zum Schluss seiner kleinen Ansprache kam. Jetzt wirkte Alexis wieder ruhig, auch wenn seine Brust immer noch wie zugeschnürt war und sein Atem deshalb leicht gedrängt ging. Sein Blick senkte sich auf Shôkans Knie direkt vor seinen. Er wirkte nachdenklich, aber auch missmutig und bedrückt. Nach einer kleinen Pause, in welcher es völlig ruhig im Raum gewesen war, packte er Shôkans Hand, die durch seine violetten Strähnen strich und hielt sie fest.
Eigentlich wollte er sie erst nur einfach aus seinen Haaren kriegen, weil er keinen verdammten Trost haben wollte und kein Mitleid. Aber dann schien sich Shôkans Hand in seiner doch irgendwie gut anzufühlen. Er ließ seinen Arm sinken, Shôkans Hand immer noch in seiner. Erst eine Minute später ließ er sie wieder los und legte seine Hände in seinen Schoß.
"Du verstehst das nicht.", murmelte er schließlich, den Blick weiterhin gesenkt, "Das ist nicht nur so ein Minderwertigkeitskomplex, wir sprechen hier von einer ernst zu nehmenden Gefahr für alle um mich herum und die sind nicht alle unsterblich wie du. Was glaubst du warum ich nur konserviertes Blut in kleinen Dosen trinke. Lass mich an eine Ader ran und die Bestie in mir hört erst auf zu trinken, wenn das Opfer tot ist. Oder wohl eher alle im Umkreis von einem Kilometer."
Alexis seufzte angestrengt und hob dann seine rechte Hand, um sich am linken Unterarm zu kratzen.
"Wie gesagt, du verstehst das nicht. Du kannst das so einfach sagen, dabei weißt du gar nicht, was ich schon alles hinter mir habe. Mit mir und dem ganzen... bullshit. Alexis gibt es erst seit 46, was denkst du war ich davor? Nicht mal mit einer abgespeckten Version von diesem Monster will ich leben. Ist so schon schwer genug."
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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mo 15 Jan 2018 - 15:15
 
War er so undeutlich beim Sprächen? Er war nicht Unsterblich. Das würde er nie behaupten. Er war lediglich in der Lage Dinge zu überleben, die die meisten anderen Wesen um brachten. Selbst aber er war nicht ohne Fehler und konnte drauf gehen. Wie gut das seine Rasse also nicht so bekannt war ,um schnell das Zeitliche zu segnen. Der Blick des Vampirs sprach für sich. Hatte er ihm jetzt kaputt gemacht? Vielleicht verursacht, das ihm die Sicherungen durch brannten? War das jetzt ein Grund zu Sorge? Leicht bedenklich war dieser Anblick ja schon aber Shôkan versuchte sich an die Andeutung eines lächelns. Er lebte und das war doch dies was zählte. Der sexy Kerl machte sich viel zu viele Gedanken, was aber wiederum sehr niedlich war.
//Ich sollte wirklich besser aufpassen. Nicht das er mich aus Wut noch wirklich versucht umzubringen. Verdienen könnte ich es, nach dem was ich getan habe. Ich konnte ihm ja nicht in ruhe lassen.....aber dieser Sex<3 Er war einfach nur der Wahnsinn.//
Ja, das Mondkind war begeistert. Es sollte sich aber lieber wohl wieder auf Alexis konzentrieren. Der schien nämlich noch immer ziemlich zu starren. Hat er ihm doch kaputt gemacht? Was auch immer für den Moment nicht gestimmt hatte, der Ältere fing sich wieder und erleichterte so das Herz des Langhaarigen. Der nichts besseres zutun hatte, als die Sehanschnitte an zufassen. Der Vampir gehörte aber auch verboten! Vorhin hatte er langes Haar bekommen gehabt und die Farbe war verändert gewesen. Shôkan war sich ziemlich sicher, das das Aussehen scheinbar variierte. Alexis war vielseitiger als der erste Blick einen preis gab.
//Ein beeindruckender Mann, der es mir doch etwas angetan hat.//
Selbst die Tatsache wie verschieden sie waren, hatte etwas....spannendes. Vielleicht auch nur für das Mondkind, das auf ihre Hände blickte, als der Vampir sie hielt. Es war erst das loslassen der Hand und die Stimme die erklang, die den Langhaarigen dazu brachten Alexis wieder direkt an zu sehen. Selbst wenn dieser wohl lieber zu Boden blickte.
„Moment machen wir mal langsam. Ich bin nicht unsterblich. Ich bin lediglich resistenter als andere. Meine Rasse sind Beschützer und als solche darf uns nun mal ein Tod nicht aufhalten. Sicher es tut scheiße weh wenn das Herz aufhört zu schlagen oder andere Dinge passieren. Selbst aber ein Vampir sollte nun mal kein tot für ein Mondkind sein. Also im Grunde kann ich sterben aber..... ich verrate besser nicht wie. “ Das sollten sie nun schon mal geklärt haben. Nicht das der Ältere noch ein falsches Blind bekam. Mh....so verloren war er eigentlich ganz niedlich. Er wollte zwar kein Mitleid, aber es keimte eben doch in Shôkan bei so einen Anblick auf. Man wollte den Anderen in den Arm nehmen und übers Haar streichen, so lange bis er sich wieder besser fühlte. Wie gut aber das Shôkan noch klug genug war, den Bogen nicht noch weiter zu überspannen.
„Du tust gerade so, als wäre ich ein dummes Kind. Sicher begreife ich nicht das Ausmaß dessen was passieren kann, aber das was du jetzt hast, ist ein echt...mieses? Leben. Ich weiß nicht ob es Sinn macht, deinen Vampir immer weg zu sperren. Er scheint davon nicht gerade bessere Laune zu bekommen. Was ich eigentlich sagen möchte ist, das es einen Mittelweg geben muss. Manchmal kann man sich nicht aussuchen, wer oder was man ist. Du kannst aber immer das beste daraus machen und in meinen Augen ist das sicher nicht Alexis zu sein. Diese Fassade kann niemals der richtige Weg sein.“ Grinsend legte er eine Hand auf den Kopf des Älteren und verstrubbelte ihm das Haar. Das hier konnte man ja kaum mit ansehen. Es ging dem Mondkind gut und er machte hier niemanden einen Vorwurf. Im Grunde hatte er doch selber schuld gehabt. Der Vampir hatte ihm gewarnt.


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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mo 15 Jan 2018 - 21:43
 
Alexis hob ein wenig verwirrt den Blick, als Shôkan zurück ruderte und sagte, dass er durchaus sterblich sei, allerdings wohl nicht durch sowas wie Blutverlust sterben konnte. Während die Augenbrauen des Vampirs immer weiter nach oben wanderten, fragte er sich, was das für eine seltsame Rasse war. Was hatten die eigentlich drauf? Bisher hatte er noch nichts magisches von Shôkans Seite gesehen. Mondkind, verwandelte er sich etwa im Mondlicht oder war er ein Mondmagier oder sowas?
"Trotzdem würde mich mal interessieren, was deine Rasse eigentlich ausmacht. So ähnlich wie: ich bin ein Vampir der Klasse 1, ich sauge Unmengen an Blut, ich kann die Gestalt eines anderen Menschen annehmen, ich kann die Gestalt einer Fledermaus annehmen und welche rufen, eigentlich auch in einen sechsäugigen Hund und Nebel, aber das geht nicht mehr seit Rasputin meine Kräfte versiegelt hat..."
Mit einer Handbewegung deutete Alexis an, dass es immer so fort und fort gehen würde, um zu verdeutlichen, was er als Rassenbeschreibung meinte.
Shôkan schien sich daran aufzureiben, dass Alexis sich nun so verhielt. Besonders schien er wohl einfach nicht zu begreifen, was Alexis versuchte ihm klar zu machen. Es gab einfach keine Option, bei welcher er einfach er selbst war und versuchte ein friedliches Leben zu führen, auch wenn das nicht immer klappte. Das konnte man vielleicht bei einem Vampir Klasse 2 und 3 hinkriegen und selbst da war es immer abhängig von den Vorerfahrungen und der Stärke des Blutdursts. Aber bei einem Vampir Klasse 1 und 0?
Alexis lachte und schüttelte resignierend den Kopf. Das war fast so als versuche man der Sonne zu sagen, hey schein doch ab morgen nur mit halber Kraft, also lass mal die Kernfusion Kernfusion sein und chill mal! Ein Vampir der höheren Klasse trank bestimmt nicht nur literweise Blut und zerfetzte sein Opfer, weil er das so tun musste, um zwangsläufig zu überleben. Dieser Hang zu Grausamkeit war ein tiefes Bedürfnis in jedem Vampir, noch stärker in denen nah an den alten Blutlinien. Aber wie sollte er diesem offenbar verwöhnten Kerl klar machen, dass es einfach Dinge in einem drin gab, schlummernde Dinge, die man einfach nicht kontrollieren konnte? Wo ein rechtes Maß so unmöglich war wie eine Mittellösung zwischen lebendig und tot? Denn letztendlich lief es genau auf das hinaus.
Als Shôkan ihm dann auch noch mit der Hand durch die Haare wuschelte, wurde der Vampir schon wieder sauer. Dieser Kerl war wirklich absolut blauäugig und... bescheuert!
"Okay, dann lass es uns doch hier und jetzt ausprobieren. Ich wage es zu behaupten, dass du keinen ganzen Tag mit mir - also Alexei - aushältst und dann nehme ich gerne deine Entschuldigung entgegen, dass du dich geirrt hast, dass es bei mir nämlich keinen Mittelweg gibt zwischen das, was ich bin und dem, was ich sein möchte.", schlug Alexis kurzerhand vor, stand auf und verschränkte die Arme vor seiner Brust.
Er war sich absolut sicher, dass das der wohl verrückteste und gefährlichste Tag für Alexis in den letzten ... er hatte vergessen, wann er sich das letzte Mal so richtig hatte gehen lassen. Ob der Köter wusste, seit wie vielen Jahrzehnten er nun schon brav an der Kette lag? War es wirklich seit 46 nicht einmal passiert? Hatte er nie losgelassen für einen Tag? Seine Gedanken begannen durch seine Erinnerungsgalerie zu wandern. Aber bis auf den einen Ausrutscher mit diesem süßen Mädel in New York hatte er keine Erinnerung an einen wirklichen "Auftritt" von Alexei. Auf jeden Fall nicht für einen ganzen Tag. Er fragte sich jetzt fast, ob das nicht ein wenig leichtsinnig wäre das zu machen? Zumindest wäre es das ohne Vorkehrungsmaßnahmen. Vielleicht sollte er einer gewissen Person Bescheid geben, dass er in bitte nach 24 Stunden wieder zu resetten sei, sollte er nicht von alleine wieder runter kommen. Dann wäre es durchaus möglich, wobei dann immer noch die Frage war: wie würde Shôkan danach aussehen?
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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mo 26 Feb 2018 - 19:12
 
Was machte er nur mit diesen komischen Vampir, der scheinbar nicht ganz wusste was er selbst tun sollte. Es war klar das sie hier gerade versuchten einander etwas zu verstehen. Naja und kennenzulernen was die fragen des Anderen klar machten, dem er mit gehobener Augenbraue an sah.
Wollte er wirklich etwas über seine Rasse Preis geben? Wobei gegen der Grundlage nichts sprach und er ja nur das sagen brauchte, was wichtig ist zu wissen. Er mochte diesen Kerl aber er war nicht lebensmüde und hatte ab eigenen Leib gespürt, zu was er fähig war, auch wenn dies Shôkan leider nicht genug abschreckt um deswegen das Zähnchen in ruh zu lassen. Das er aber einen Vampir vor sich hatte der so weit oben stand war erstaunlich. Das war eindeutig sein erster dem er traf....die sonst waren kleine Fische und nicht annähernd so faszinierend wie Alexis.
"Ich bin ein Mondkind. Meine Macht liegt also in den Mondlicht. Ich kann meine Körperfunktionen auf das Minimum herunter fahren. Das heißt so weit das man mich für tot halten könnte oder glaubt ich bin kurz vor verrecken. Mhh unsere Fähigkeit liegt in der Tarnung. Wir können uns wie ein Camelion unserer Umgebung an passen. Wenn ich es will sind meine Bewegungen leise und fließend. Ein Grund wieso ich gern Leibwächter bin. Also das ist eigentlich das wichtigste. Im Grunde also bin ich gar nicht so besonders. Ja doch warte. Ich kann nicht so leicht verrecken. Also ob mein Herz nun auf hört zu schlagen oder man mich versucht zu killen. Die Möglichkeiten mir den gar aus zu machen ,sind sehr  begrenzt."
Die Sorge des Zähnchens war also etwas zu stark vertreten. Das Mondkind fühlte sich aber geschmeichelt das man ihm nicht wie Dreck in der Gasse zurück gelassen hatte. Mhh~
//Was für guter Sex das doch war. Zweite Runde und ich könnte nicht mal sagen welche mir besser gefallen hatte.//
Wenigstens war das doch etwas gutes gewesen.
Jetzt aber zurück zur eigentlichen Sachen, die er irgend wie immer schlimmer als besser machte. Shôkan sollte sich wirklich angewöhnen weniger nervig zu sein und in etwas herum zu stochern, was doch so eindeutig ein wunder Punkt bei dem Vampir war. Ja, er wollte den Anderen besser verstehen und stand auf dieses künstliche Getue nicht, aber er wollte nicht wirklich noch eine aufs Maul bekommen, weil er nicht wusste wann Schluss war. Im Grunde bekam er dies gerade, bei dem Vorschlag des Anderen. Es wäre klüger wenn Shôkan jetzt nein sagte, aber er holte sich die Schläge wohl liebend gern ab, in dem er sich irgend wie herausfordern ließ.
"Oh klingt nach einen sehr guten Plan. Ich denke ich bin wieder fit genug um dieses Tänzchen zu wagen."
Ob er dies wirklich war stand in den Sternen aber einen Rückzieher gab es nicht. Er wollte ja irgend wie beweisen, das es einen Mittelweg bei den beiden geben musste. Bei anderen ging es doch auch! Das musste doch auch bei dem Sexy klappen, dem er gegen die Nase stupste und grinste. Oh er konnte verstehen das ihm der Andere immer weniger leiden konnte und darum vorhin das weite suchen wollte. Ob das noch sein Tod bedeutete, weil er den Vampir weiter auf die Nüsse ging?
//Na dann hoffe ich mal ich sterbe mit einen lächeln auf den Lippen. Am besten noch bei einen heißen Fick~//
Unpassend, doch niemand sagte das das Mondkind nicht so etwas denken durfte. Jetzt aber hieß es aufstehen und sich strecken. "Muss ich eigentlich für die zeit mit dir und den krassen Zähnchen auch blechen?" Er wollte nur sicher gehen, wie teuer es wirklich wurde. Er rechnete nämlich mit einiges, was ihm beweist, wie dumm er manchmal war.


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BeitragThema - Re: Alexeis Penthouse   Mo 26 Feb 2018 - 20:07
 
Die kurze Erklärung des Schwarzhaarigen erklärte Alexis zumindest, warum sein Blut so betörend schmeckte. Unter anderem wegen der Magie darin, aber auch der Wandlung, was ja als eine der Grundfähigkeiten eines Vampirs galt. Wahrscheinlich sprachen seine Zellen deswegen so extrem gut auf Shôkans Blut an. Das Mondkind sprach weiter und so langsam wurde Alexis klar, dass es vielleicht wirklich an der Zeit war seine Theorie auf die Probe zu stellen. Wenn er falsch lag würde er lernen ein neues Ich zu entwickeln, aber wenn er richtig lag, würde er die Stadt verlassen müssen. Allerdings, wenn er jetzt so darüber nachdachte, gab es hier wirklich nichts mehr, das ihn hielt. Vielleicht war es sogar Zeit weiter zu ziehen, sich neu zu erfinden oder vielleicht sogar zu den eigenen Wurzeln zurück zu kehren.
"Also gut.", beschloss Alexis es endgültig und trat zurück.
Alle Tänzer standen auf dem Parkett, das Licht war an und die Musik würde gleich zu spielen beginnen. Das einzige, was noch fehlte, war sein schicker Anzug. Er zückte sein Handy und tippte eine Kurze SMS, bevor er es in sein Nachtkästchen legte, wo es sich war. Dann legte Alexis seine Hand an die Wand und wie von Zauberhand öffnete sich ein darin verborgenes Kühlfach mit sechs großen, roten Blutäpfeln darin, die Alexis nun heraus nahm.
"Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.", meinte er und begann Apfel um Apfel in sich hinein zu schlingen.
Nach dem zweiten fühlte er sich schon gesättigt, nach dem dritten übervoll und beim vierten beinahe übel, aber als er den fünften verschlungen hatte, war es als hätte sich ein Korken in ihm gelöst und auf einmal überrollte ihn die Blutgier. Den sechsten warf er sich ein wie eine Lutschpastille und genauso wenig bedeutete er auch für den entfesselten Vampir. Seine Augen leuchteten feuriger als die Flammen der Hölle und während sich mit seiner Tarnung Siegel um Siegel auflöste, begann sich die Luft um seinen verändernden Körper herum zu bewegen, zu flirren wie bei einem heißen Sommertag über dem aufgeheizten Asphalt.
Aber das hier war die blutrünstige Aura eines Vampirs, die manche auch als roten Schimmer wahrnehmen konnten. Nicht die irgendeines Vampirs, sondern eines Level 1 Vampirs, der geweckt worden war. Ein böses, breites Grinsen zeichnete sich auf Alexeis Lippen, über die sich seine voll ausgefahrenen Eckzähne schoben. Sein schlanker Körper hatte etwas an Muskelmasse zugelegt, vor allem an den Armen, was man unter dem engen, schwarzen Ganzkörperanzug gut sehen konnte.
"Я был заперт, но теперь я свободен. Пойте и танцуйте со мной под красной луной, потому что сегодня кровь течет в галлонах по улицам.", raunte er und lachte gehässig, während er auf Shôkan zukam und seine rechte Hand um seinen Hals legte, um ihn daran ein paar Zentimeter in die Höhe zu ziehen.
"Heute wirst du sterben, kleine Mondfee.", sprach er mit einem stark russischen Akzent und grinste breit, "Du und alle anderen."

"Weißt du, dass die alten Wikinger eine Hinrichtungsmethode hatten, die man den Blutadler nannte?", fragte Alexei mit seinem starken Akzent über Shôkans Schulter, während er von hinten über ihm gebeut war, ihn mit einer Hand am Hals auf den Boden drückte und mit der anderen nach seiner unverschämten Lust griff, "Sie haben ihren Opfern den Rücken aufgeschlitzt, dann ein paar Rippen heraus geschnitten und dann ihre Lungen hervorgeholt. Du denkst, das ist grausam, oder? Ohoho aber man kann noch viel mehr Sachen mit einem Körper machen, bevor er stirbt oder ihn die Schmerzen ohnmächtig machen. Viel mehr."
Alexei ließ seine Zähne über die bereits zerbissenen Schultern kratzen und von dort aus den Rücken des Schwarzhaarigen hinunter. Eigentlich müsste er längst blutleer sein, aber offenbar hatte er noch genügend, um Lust zu haben. Es war fast eine Beleidigung für den Vampir. Wütend riss er den bleichen Schwarzhaarigen herum und presste ihn auf den Boden. Der verdammte Kerl kam nach einer Pause immer wieder und war obendrein auch noch immer wieder scharf, als wäre er ein verdammter, läufiger Hund!
Wutentbrannt brüllte der Vampir dem Schwarzhaarigen so laut ins Gesicht, dass das Blut seiner haifischähnlichen Zähne auf das Schlüsselbein seines Opfers tropfte. Dann stieß er ein paar Flüche aus, packte das nächste Stück Stoff, das er finden konnte, riss es entzwei und fesselte damit die Hände und Füße des Schwarzhaarigen. Dann erhob sich der Vampir und legte einen Fuß direkt auf die Brust seines Opfers.
"Dableiben Blutbeutel.", zischte er und schaute Shôkan bitterböse funkelnd an.
Mit einem bösen Grinsen trat der Vampir hinüber zum Fenster, öffnete es und sprang dann in die Nacht hinaus, um sich ein paar andere Adern zu ergattern. Wenn der Morgen kommen würde, würde er ja daheim immer noch den Blutbeutel haben und bis dahin war der sicher auch wieder randvoll und fit für Runde zwei.
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Alexeis Penthouse
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