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 Eingangsbereich & Rezeption

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BeitragThema - Eingangsbereich & Rezeption   Sa 14 Mai 2016 - 19:49
 
Das Krankenhaus ist ein sehr großes, unübersehbares weißes Gebäude im Zentrum von Cadysa, mit großen Panoramafenstern in den Wänden der Flurtrakte und deutlich sichtbaren, angrenzenden Anbauten für die Stationszimmer und Patientenlager.
Mit einem großen Parkplatz vor dem Anwesen und einem weiten Gelände nimmt es ein sehr großes Grundstück ein, das man auch aus Nebenstraßen weit weg noch sehen kann.
Den Eingangsbereich erreicht man durch eine große gläserne Doppeltür und drinnen erblickt man kleine Sitzgruppen, Sofas und Unmengen an Schildern, an denen man sich orientieren kann um zur richtigen Abteilung des Krankenhauses gelotst zu werden.

Nicht weit von den ersten Fluren entfernt befindet sich die Rezeption, ein großer weißer Raum der zur Hälfte von einer Theke eingenommen wird. Von hier grenzen drei Flure in unterschiedliche Richtungen ab und es führt eine Treppe nach oben in den ersten Stock zu den Behandlungsräumen und den Patientenstationen.
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Cali

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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Sa 14 Mai 2016 - 21:30
 



Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses | 13:52 Uhr

Das Handy in Jaydens Tasche gab noch ein stilles Vibrieren von sich, das der Drache bewusst ignorierte, als sich die großen gläsernen Türen des Krankenhauses schließlich direkt vor ihm befanden. Er atmete lange und verzögert aus, als er schließlich die Hand von dem Mobiltelefon nahm und dieses unter dem Stoff seines eleganten Nadelstreifenanzugs endlich Ruhe gab. Entweder Jane hatte es aufgegeben ihn anzurufen oder er musste sich vielleicht doch noch Sorgen um seine Couch machen. Wobei es ihm lieber wäre, wenn sie die Couch auseinander nahm, als sich später an dem Lehrer selbst zu vergreifen, denn so wie er sie kannte war das nicht sehr unwahrscheinlich.
Seine grünen Augen flogen über die große Anzahl an Schildern neben der Tür, auf denen etliche Namen standen die dem Drachen nichts sagten. Darunter fand er nach kurzem Suchen auch Zenvas Ausschilderung, doch er war heute nicht hier um ihn zu besuchen, sondern vielmehr eine Bekannte von ihm. Als er schließlich den Wegweiser für die Rezeption fand richtete er sich auf und straffte die Schultern.
Er beugte sich leicht nach vorn als er die großen Türen öffnete, damit er sich nicht den Kopf stieß, und trat ein. Um ihn herum befanden sich einige Patienten, zwischen ihnen Besucher und Familienangehörige. Krankenhäuser hatten immer eine gewisse Ausstrahlung, doch den Drachen störte das nicht, er bekam sogar ein oder zwei freundliche Blicke geschenkt, die er selbstverständlich charmant zurück gab.
Seine edlen Schuhe hallten markant durch den Flur und nach einigen weißen Türen machte der Gang eine Biegung und zum Vorschein kam ein relativ großer Raum mit einer weiten Theke, von der nicht weit entfernt eine breite Treppe ein Stockwerk nach oben führte. Hinter der Theke stand eine freundlich schauende Rezeptionistin, die dem Anschein nach gerade irgendwelche Termine eintrug, denn zwischen ihrem Kopf und ihrer Schulter klemmte ein Telefon - ohne Schnur! Jayden brauchte einen Moment, bis ihm wieder einfiel, dass das ja nichts Sonderbares mehr war -, und ihre Hände wanderten geschäftig über den Papierkram vor ihrer Nase.
Noch bevor der Drache vor der Theke zum Stehen kam huschte sein Blick kurz prüfend über seine hohe Schulter zu den paar Menschen, die ihn fasziniert oder auch verwundert angesehen hatten. Und schon verschwanden die großen, silbernen Hörner an seinem Kopf, bevor er gleich darauf seinen Kopf wieder herum drehte als wäre nie etwas geschehen. Ein Schmunzeln flog über sein Gesicht: Wenn er schon mit so einer merkwürdigen, unüblichen Bitte bei Jemand völlig Fremdes aufkreuzte - naja, über drei Ecken nicht vollkommen fremd, aber im Gegensatz zu ihm hatte sie ja noch keine Ahnung von unangemeldetem Besuch -, dann wollte er den bestmöglichen ersten Eindruck hinlegen.
Er fuhr sich durch den Haarschopf und sah dann, dass die Sekretärin zu ihm aufschaute und ihn anlächelte, bevor sie das Telefon beiseitelegte. "Hallo, was kann ich für Sie tun? Wollen Sie einen Angehörigen besuchen? Es ist gerade Besuchszeit", schlussfolgerte sie. Jayden lächelte sofort zurück und legte einen Arm auf der Theke ab. "Guten Tag", begrüßte er sie mit freundlichem Ton. "Nein, glücklicherweise muss ich keinen meiner Angehörigen im Krankenhaus aufsuchen", ließ er sie dann charmant wissen. Während die Worte seine Lippen verließen fiel ihm jedoch recht schnell auf, dass sich das wegen Janes Schwangerschaft nur allzu bald ändern könnte, denn dann würde sie regelmäßig in einem solchen Gesundheitswesen aufkreuzen müssen.
"Ich bin allerdings tatsächlich hier, um Jemanden zu besuchen, aber keinen Patienten", sagte er dann und hob er einen Finger. "Einen.. Moment..." Er holte einen kleinen Notizzettel aus seiner Jacketttasche und seine Augen flogen über das Geschriebene, während er nun die Aufmerksamkeit der Sekretärin für sich beansprucht hatte. "Arbeitet hier eine... Miss Murasame?", fragte er dann und steckte mit einem zuvorkommenden Lächeln den Zettel wieder weg.
Die Sekretärin nickte sofort, bevor das Klacken von einer Tastatur zu hören war. "Ich kann sie herbestellen, wenn Sie das wünschen. Oder möchten Sie sie aufsuchen? Sie ist gerade...", sie tippte mit nachdenklichem Blick wieder an dem Computer, "auf der Kinderstation tätig, wenn ich das richtig sehe."
Jayden lächelte immer noch, winkte aber freundlich ab. "Nein, das tut gewiss nicht Not, ich will nicht bei der Arbeit stören. Fragen Sie sie ob es ihr gelegen kommt", sagte er und wollte gerade noch ergänzen, dass er falls dies nicht so war zu einem passenderen Zeitpunkt wiederkommen konnte, doch da hatte die Rezeptionistin bereits den Durchruf in die Wege geleitet.



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Domino ♥

BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Sa 14 Mai 2016 - 22:08
 
Cf.: Touko's Wohnung | Freitag | 28. Mai | 13:57 Uhr

Leise erklangen die Schritte der Pädagogin durch den Flur der Kinderstation, während auf ihren Lippen ein zartes Lächeln lag und sie eine Akte in den Händen hielt. Heute würde das kleine Mädchen entlassen werden, welches sie damals zu Zenva geführt hatte, was Touko selbstverständlich mehr als glücklich machte. Der kleine, blonde Energiebündel hatte regelmäßig sowohl die Pädagogin als auch die Kinderärzte auf der Station auf Trab gehalten, denn egal ob es beim spielen war, oder ob sie nur ein Bilderbuch gelesen hatte, irgendwie hatte sie es immer wieder geschafft sich die Infusionsnadel herauszuziehen.
Zimmer 301. Touko's Schritte verlangsamten sich als sie dem Zimmer des Mädchens näher kam und die Akte zuschlug. Lange Zeit hatte sie mit Blutarmut zu kämpfen gehabt. Die Ärzte hatten keinen Grund finden können, warum sie jeden morgen mit weniger Blut wach geworden war, als sie am Abend noch in ihrem Körper gehabt hatte. Innere Blutungen waren ausgeschlossen worden, da dass Mädchen sonst über Schmerzen oder andere Symptome geklagt hätte. Erst später hatten sie herausgefunden das das blonde Mädchen an einer Autoimmunkrankheit erkrankt war, die das eigene Blut zersetzte, zerstörte.
Es war schwierig gewesen eine Heilung für sie zu finden, denn eine Autoimmunkrankheit war tief in den Genen eines Menschen verankert. Normale Ärzte hatten keinerlei Möglichkeiten gesehen dem Mädchen ein langes Leben zu zusprechen und auch wenn dieser eine, ganze bestimmte Arzt keiner Kinder mochte, hatte er alles dafür getan dem Mädchen zu helfen. Und er hatte es geschafft.
Ein zarter, roter Schimmer legte sich auf die Wangen der brünetten und ihre Hand strich wie von selbst über den Kragen ihres Hemdes, unter dem sich der eindeutige Beweis dafür befand, dass die beiden nun tatsächlich.. offiziell eine Beziehung führten. Das Lächeln auf Touko's Lippen wurde breiter, glücklicher, als sie das Zimmer des jungen Mädchens betrat und sie begrüßte. "Hallo," begrüßte sie die zu entlassende Patienten und nahm sie auf ihre Arme, als diese auf sie zugelaufen kam.
Grade als sie das Mädchen hoch genommen und seitlich auf ihre Hüfte gesetzt hatte, hörte sie eine Durchsage der Rezeption. Scheinbar hatte jemand nach ihr gefragt und dieser jemand wartete nun unten an der Rezeption auf sie. Da Touko allerdings so oder so hätte nach unten gehen müssen, machte ihr das ganze nichts aus. Ihr kleiner, blonder Schützling spielte unterdessen fasziniert mit einer langen Haarsträhne der Pädagogin, während sie selber mit ihrer freien Hand nachdem Stoffhasen des Kindes griff und sich mit ihr auf den Weg nach unten machte. "Freust du dich, endlich wieder nach Hause zu können?," fragte sie lächelnd, während sie auf die Stufen der Treppen schaute. Das Mädchen strich Touko durch die Haare und nickte freudig. "Jaaa! Ich kann endlich wieder mit Mama und Papa spielen! Aber ich werde dich vermissen," gestand sie leise, was Touko mit einem Lachen quittierte, ehe sie an der Rezeption vorbei ging und auf die Mutter der kleinen zuging. "Keine Sorge, wenn du mich soo sehr vermisst, darfst du mich natürlich gerne besuchen kommen," gab sie zurück, ehe sie dem Mädchen mit dem Stoffhasen auf die Nase stupste, welches daraufhin ein helles Lachen erklingen ließ.
Touko gab der Mutter noch einige Anweisungen mit auf den Weg, ehe sie sich sowohl von ihr, als auch von ihrem kleinen Schützling verabschiedete. Erst dann fiel der Pädagogin wieder ein, dass sie ja auch aus einem völlig anderen Grund nach unten gerufen wurde. Und genau in dem Augenblick erklang auch die Stimme der Rezeptionistin hinter ihr. "Fr. Dr. Murasame, könnten sie wohl bitte einmal zu mir kommen?," fragte diese in eine höflichen, wenn auch nicht grade leisen Ton, denn immerhin stand Touko beinahe am Ausgang des Krankenhauses. Mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen schüttelte die brünette unmerklich ihren Kopf, ehe sie sich auf zur Rezeption machte. Erst jetzt fiel ihr der ungewöhnlich große Mann auf, der dort auf jemanden zu warten schien. Kaum war sie bei der älteren Dame angekommen, wurde sie auch schon darüber aufgeklärt weswegen sie nun nach unten gekommen war. Ohne das sie nachfragen musste, was das Lächeln auf ihren Lippen nur noch amüsierter wirken ließ, ehe ihr ein leises Lachen entwich. "Impulsiv wie eh und je. Danke für die Aufklärung," erwiderte Touko schmunzelnd, ehe sie sich zu dem Mann drehte, der scheinbar nach ihr gefragt hatte. Ein freundliches Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab, während sie mit ihren samt braunen Augen zu ihm aufsah. Und das musste sie auch, denn der Mann der vor ihr stand war fast zwei Köpfe größer als sie. Und dabei war sie gar nicht so klein! "Guten Tag. Dr. Murasame. Ich bin die leitende Pädagogin auf der Kinderstation," stellte sie sich mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen vor. "Wie ich hörte haben Sie nach mir gefragt. Also, wie kann ich Ihnen helfen?," fragte sie höflich. Der man hatte wirklich eine außergewöhnliche Erscheinung. Im guten Sinne, keine Frage! Seine Haare waren zweifarbig, schwarz und weiß. Sie waren nicht geteilt, sondern die verschiedenfarbigen Strähnen vermischten sich zu seinem Haaransatz hin. Zudem trug er einen äußerst schicken Anzug und wenn man ihn so sah.. es gab bestimmt einige Patienten die sich schon nach ihm umgedreht hatten, seitdem er das Krankenhaus betreten hatte. Selbst jetzt konnte Touko hinter ihm im Gang eine Krankenschwester verschwinden sehen, die ihre Augen kaum von ihm nehmen konnte.


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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   So 15 Mai 2016 - 11:50
 


Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses

Der Drache beobachtete den großen Raum um sich herum, während die Rezeptionistin die Durchsage durchlaufen ließ. Es war eine ungewohnte Umgebung, umgeben von Leuten zu sein die von Krankheit und gesundheitlichen Beschwerden geplagt wurden, doch es faszinierte ihn wie viel Mut und Überzeugungskraft ihm aus den Gesichtern entgegen blickte. Es war kein trauriger Anblick, so wie manche vielleicht den Eindruck von Krankenhäusern hatten, es war vielmehr ein glücklicher. Der Drache ertappte sich dabei, sich diesen Eindruck in die Moon Academy zu wünschen und den ganzen Arbeitsalltag nicht immer als so anstrengend zu empfinden. Aber wenn er darüber nachdachte, dann sahen die Ärzte die hier arbeiteten vermutlich auch das Krankenhaus mit anderen Augen, als die Besucher oder natürlich die Patienten.
Die Augen des Lehrers nahmen aufmerksam seine Umgebung wahr, während er noch immer an der Theke lehnte. Es ging ein reges Treiben um, vor dem Ausgang des Krankenhauses stand eine Mutter und lächelte, als eine brünette Dame mit einem Kind auf dem Arm zu ihr ging. Weiter hinten wurde gerade ein älterer Herr im Rollstuhl durch den Flur geschoben, offensichtlich hatte er Besuch bekommen. Das hatte die Dame hinter der Theke wohl auch dazu veranlasst den Drachen zu fragen, ob er auch hier war um Jemanden zu besuchen.
Seine Gedanken schweiften ab, als er sich überlegte wen genau er nun eigentlich erwartete. Er hatte keine Vorstellung von ihr, wie auch - sie war eine Bekannte von Zenva. Das war ein Kriterium, von dem er nicht einmal dachte das es existierte. Abgesehen von sich und dem Psychotherapeuten Sullivan, von dem er das ein oder andere Mal gehört hatte, gab sich der Engel in dem bisschen Freizeit was er hatte mit Niemandem ab, dafür war ihm seine Zeit viel zu kostbar. Der Drache schüttelte verständnislos den Kopf und strich mit der Hand über seine schwarze Krawatte, bis die Stimme der Rezeptionistin ihn in seinen Überlegungen unterbrach und eine Miss Murasame auf sich aufmerksam machte.
Jayden drehte den Kopf mit erwartungsvollem Blick herum und wurde überrascht, denn die Dame die er eben noch mit dem Kind im Arm gesehen hatte, drehte sich auf den Ruf herum und kam mit einem freundlichen Lächeln zur Rezeption. Der Drache löste sich von der Anrichte und stand würdevoll vor ihr, wie es sich bei einer ersten Begegnung gehörte. Die Brünette richtete noch kurz das Wort an die Rezeptionistin, bevor sie dem Lehrer ihre Aufmerksamkeit schenkte.
Ihre Worte zauberten ein breites, offenes Lächeln auf Jaydens Lippen. Er hatte richtig gelegen, das hier war sie, nach ihr hatte er gefragt. Noch während er sich fragte ob hier vielleicht ein Missverständnis vorlag - auch wenn das nicht sein konnte, immerhin stellte sie sich ihm gerade mit Namen vor -, viel ihm die vornehme Etikette wieder ein.
Er hatte sie noch nicht einmal richtig angesehen, da befand sich bereits eine seiner Hände auf seiner Brust und die andere griff ganz sanft nach ihrer, bevor er sich tief vor ihr verbeugte und seine Körpergröße somit fürs erste vernichtete, denn ihr Blick war ihm nicht entgangen. Er war es gewohnt, alle zu überragen, doch das konnte seine gute Laune so gut wie nie trüben. Und er hatte allen Grund dazu gut gelaunt zu sein, denn er hatte es hier mit einer Schönheit zu tun. Seine Augen sahen zu ihr auf als er einen Kuss auf ihre Handfläche andeutete, denn so bekam er die Gelegenheit sie richtig zu betrachten. Samtbraune Augen sahen auf ihn herab aus einem sanften Gesicht, das umrahmt war von einem braunen Fluss aus Haaren.
"Es freut mich außerordentlich, Ihre Bekanntschaft zu machen, Miss", sagte er und richtete sich wieder auf. Seine Augen konnten seine Überraschung über sie kaum verbergen. Er sah noch einmal an ihr herauf und herunter, bevor ihm einfiel, dass das wohl sehr unanstandsgemäß wirken musste und das er sich dringend erklären sollte. "Oh Verzeihung, ich habe nur... Ich habe nicht mit einer so schönen, jungen Dame gerechnet. Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht recht, womit ich eigentlich gerechnet habe", gab er dann zu und fuhr sich beschämt grinsend durch die Haare. Wann um Himmels Willen hatte Zenva sie kennen gelernt? Und warum erfuhr er erst jetzt von ihr?
Er riss sich wieder zusammen, auch wenn das Lächeln nicht mehr sein Gesicht verließ. "Vergebt mir, ich habe mich ja immer noch nicht vorgestellt. Und dabei habe ich Sie einfach aus ihrer Arbeit gerissen. Sanders mein Name, Jayden Sanders", stellte er sich vor, schloss die Augen und deutete mit dem Kopf eine erneute Verbeugung an, die er jedoch nicht vollführte um den Gesprächsfluss nicht zu unterbrechen. "Ich bin ein Freund von Dr. Zenva."
Er warf einen Blick zum Ausgang, wo die Dame mit dem Kind gerade das Krankenhaus verließ. Die adrette Madame vor ihm war also Pädagogin, da konnte er immerhin verstehen, dass sie wohl auf diesem Wege früher oder später dem Chefarzt über den Weg gelaufen war. Er war wahrlich neugierig, wie die die Brünette über den Engel dachte und Jayden merkte schnell, dass er neben seinem Anliegen auch so Interesse an ihr hatte, denn es plagte ihn wirklich wissen zu wollen, wie um Himmels Willen sie an Zenva geraten war. Und auch wenn er gerade mit der Tür ins Haus fiel ohne ihr überhaupt gesagt zu haben, warum er denn nun hier war, entschied er sich sofort dazu, sie auf ein Gespräch einzuladen. "Ich weiß ich habe Sie gerade bei der Arbeit unterbrochen - ich habe übrigens versucht, der Lady zu sagen sie solle Sie nicht stören, wenn es unpassend kommt, aber sie war zu schnell -, doch ich würde Sie gern auf ein Gespräch einladen. Wann haben Sie Mittagspause, oder habe ich die bereits verpasst?" Ein Lächeln schmückte sein Gesicht, dem man einfach nicht nein sagen konnte.



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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   So 15 Mai 2016 - 12:39
 
Durch ihre Arbeit als Pädagogin hatte Touko schon die unterschiedlichsten Menschen kennen lernen dürfen. Eltern, die kein Geld besaßen, aber ihrem Kind alles erdenkliche schenkten, allem voran ihre Liebe. Aber auch Eltern, die kaum Zeit für ihre Kinder hatten und diese vernachlässigten. Es tat der brünetten im Herzen weh, wenn sie einen neuen Schützling unter ihre Obhut gestellt bekam, und dieser während seiner Zeit im Krankenhaus kein einziges Mal von seinen Eltern besucht worden war. Für Kinder war die Bindung zu ihren Eltern enorm wichtig. Sie lernen von ihnen das Urvertrauen in die eigene Person, übernehmen Verhaltensweisen und lernen das Lächeln und Lachen von ihnen.. doch die meisten Kinder die zu Touko kamen, die von ihren Eltern kaum Aufmerksamkeit bekamen, waren vereinsamt. Und sie blühten erst richtig auf, wenn sich die Pädagogin mit den anderen Kindern zusammen um diese einsamen Schützlinge kümmerte.
Sachte schüttelte sie den Kopf, sodass ihre braunen Haare ihr über die Schulter fielen, als sie dem blonden Mädchen zum Abschied hinterher winkte. Dieses Mädchen hatte eine liebende Familie und Touko wusste, dass es ihr gut gehen würde, jetzt wo sie auch von ihrer Krankheit geheilt war. Und im Stillen sprach die junge Frau dem Mädchen nicht nur einen Abschied aus, sondern auch einen leisen Dank. Sie war dem Mädchen zu Dank verpflichtet, denn ohne sie würde sie Zenva nicht kennen. Sie würde nicht mit ihm zusammen sein. Wahrscheinlich würden sie noch immer wie Fremde aneinander vorbeigehen und sich nur sehen, wenn der Arzt einen ihrer Schützlinge behandeln musste. So wie es jetzt wa-
Touko wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie die Stimme der Rezeptionistin hörte und sich mit einem sanften Lächeln daran erinnerte, dass ja jemand nach ihr gefragt hatte. Ihre Schritte trugen sie zurück zu der Anmeldung, wo der Unbekannte schon auf sie zu warten schien. Und als sie ihre Hilfe anbot, zeichnete sich auf seinen Lippen ein freudestrahlendes Lächeln ab, dass sie anzustecken schien. Der erste Eindruck von ihm, sowie seine Ausstrahlung, waren mehr als positiv, doch es überraschte die brünette Frau für einen Augenblick als seine Hand sanft die ihre umfasste. Fasziniert lagen ihren Augen auf ihm, als er sich vor ihr verbeugte und in diesem Moment gar nicht mehr so groß wirkte, wie zu Anfang. Es kam nur selten vor, dass Touko so begrüßt wurde und als sie spürte, wie seine Lippen ganz sachte, nur für einen kurzen Augenblick ihre Handfläche berührten, spürte sie wie eine zarte Wärme ihre Wangen erröten ließ. Allerdings konnte sie das nicht davon abhalten, ihn weiter anzusehen, denn seine grünen Augen waren wirklich etwas besonderes. Sie standen so stark im Kontrast zu seinen Haaren.. seiner ganzen Erscheinung.
Auf ihren Lippen zeichnete sich ein fröhliches, sonniges Lächeln ab, als sich der Herr wieder vor ihr aufrichtete und ihr sagte, dass es ihn sehr freute ihre Bekanntschaft zu machen. Sie konnte nicht verhindern, dass für einen Augenblick ihr leises Lachen erklang, als sie zustimmend nickte. Diese Bekanntschaft, selbst wenn sie grade mal einige Augenblicke andauerte, erfreute sie ebenfalls. „Das kann ich nur zurückgeben,“ erwiderte sie lächelnd, während sie sich eine ihrer braunen Haarsträhnen hinter das Ohr strich. Natürlich entging ihr nicht, wie der Mann vor ihr sie musterte, allerdings hatte dieses mustern.. etwas, dass sie nicht als schlimm empfand. Und seine Worte bestätigten dieses Gefühl noch, denn so wie er sich ausdrückte, schien er schon von ihr gehört zu haben. Ihr Lächeln wurde beinahe noch etwas breiter, als sie das Kompliment hinter seinen Worten vernahm, als sie kurz zu der Rezeptionistin schaute, die ihrem Gespräch wohl zuhörte. Erst als sie wieder sprach, fanden ihre braunen Augen zurück zu ihm. „Kein Problem, wer rechnet auch damit eine schöne, junge Dame vorzufinden, wenn man doch eine Pädagogin aufsucht,“ wiederholte sie seine Worte scherzhaft und zuckte unschuldig mit den Schultern, wobei sie darauf achtete nicht den Kragen ihres Hemdes zu verschieben. Wenn irgendjemand sehen würde, was sich darunter verbarg.. es wäre eher suboptimal für ihre Pausen. Denn dann hätte sie sicherlich keine ruhige Minute mehr.
Jayden Sanders. Ein außergewöhnlicher Name, für einen außergewöhnlichen Mann. Doch erst als er den Kopf erneut zu einer Verbeugung sinken ließ und Preis gab, woher er sie kannte, wurde ihre Neugierde geweckt. Dieser Mann kannte Zenva! Mit großen Augen sah die Pädagogin zu dem Bekannten von Zenva auf, ehe sie freudig ihre Arme verschränkte. „Ein Freund von Zenva.. Ich bin wirklich überrascht das so was möglich ist!,“ sagte sie kichernd, immerhin wusste sie selber wie schwer es war an den Engel heran zu kommen. Und vor allem wie selten er das Krankenhaus verließ. Da Touko diesen Mann zuvor noch nie gesehen hatte, und sie würde sich sicher daran erinnern, wenn sie es getan hätte, konnte sie stark davon ausgehen das er nicht hier arbeitete. Sie war wirklich neugierig woher sich die beiden Männer kannten und vor allem wie der Mann vor ihr es geschafft hatte an den Engel heranzukommen. „Nun kann ich wohl mit ziemlich großer Sicherheit sagen, dass es mich noch mehr freut ihre Bekanntschaft zu machen,“ gab sie grinsend zurück.
Auf seine nächsten Worte hin lockerte sie ihre Haltung und winkte lächelnd ab. „Nein, keine Sorge, sie haben mich nicht bei der Arbeit gestört. Ich musste so oder so hier runter um einen meiner Schützling zu entlassen,“ sagte sie lächelnd, ehe sie überlegte ob sie noch etwas auf der Station zu tun hatte. Es war kurz vor 14 Uhr und da der Kinderarzt nun seine Visite machen würde, würde Touko etwas Zeit haben. Die Kinder waren auch bei den Krankenschwestern in guten Händen und bei den Untersuchungen half die Pädagogin so gut wie nie, also würde sie ein Gespräch mit diesem netten Herrn wohl nicht ausschlagen. „Der Kinderarzt führt nun seine Visite durch, dass heißt ich habe Zeit für ein nettes Gespräch,“ stimmte sie seiner Einladung lächelnd zu. „Sollen wir uns vielleicht irgendwo hin setzten? Immerhin können wir nicht den ganzen Tag hier an der Anmeldung stehen,“ schlug sich freundlich vor. Zur Auswahl blieb in diesem Fall zwar nicht viel, denn immerhin befanden sie sich im Krankenhaus, aber sie würde schon einen ruhigen Platz finden.


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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   So 15 Mai 2016 - 13:51
 


Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses

Jaydens Laune wurde noch weiter angehoben, als seine Augen die zarte Röte auf den Wangen seiner neuen Bekanntschaft erblickten, denn das zeigte ihm, dass sie sich durch seine Verbeugung geschmeichelt fühlte. Nichts anderes war die Berufung eines wahren Gentlemans und als sie ihm sagte, dass sie sich ebenfalls freute, wanderten seine überraschten Augen über ihr Antlitz, bevor er sich besann ihr erst einmal zu erklären, wer er denn nun überhaupt war.
Als sie auf sein kreativ untergeschobenes Kompliment reagierte, erschien ein belustigtes Funkeln in seinen Augen und seine Hände wanderten in seine Hosentaschen. "Nicht so bescheiden, meine Liebe. Aber ich muss gestehen, ich bin hier mit nichts weiter als einem Namen aufgekreuzt. Und bin positiv überrascht worden", ergänzte er noch, denn er ließ nicht zu, dass sie sein Kompliment einfach nieder machte.
Schließlich stellte er sich ihr angemessen vor und als er den Kopf nach seiner kleinen Verbeugung wieder anhob, begegnete er einem belustigt überraschten Blick. Er musste sich ein Lachen verkneifen, als er ihre Worte hörte, dann schüttelte er verständnisvoll den Kopf. "Oh, fangen Sie gar nicht erst an", sagte er und der Humor war aus seinem Ton herauszuhören, "was glauben Sie was ich überrascht war, von einer Bekannten von ihm zu hören. Und leider weiß ich über Sie auch nur spärlich wenig, wie Sie sich vermutlich denken können." Zenva war wirklich furchtbar mit Worten und Smalltalk war etwas, an dem Jayden jedes Mal zu feilen versuchte, wenn er den Chefarzt sah, aber bisher hatte er kein Glück gehabt und die Hoffnung hatte er im Grunde auch schon lange aufgegeben.
Als er ihr dann den Vorschlag eines Gesprächs unterbreitete ließ sie ihn wissen, dass er sie nicht bei der Arbeit gestört hatte, was gleich etwas Anspannung von ihm abfallen ließ. "Da bin ich aber erleichtert", sagte er freundlich und warf auf ihre Worte hin noch einen Blick zu der Tür, aus der die Mutter soeben mit ihrer Tochter heraus getreten war. Als er sich an das blonde Kind erinnerte wurde ihm bewusst, dass das Bild der Mutter mit Kind nicht mehr lange aus seinem Alltag fern bleiben würde, denn immerhin trug Jane... zwei davon in ihrem Mutterleib. Seine Kinder. Das Gefühl durchströmte ihn wie warmer Sonnenschein und doch spürte er einen kleinen Kloß im Hals, als er daran dachte, dass er genau deswegen nun hier war.
Janes Schwangerschaft würde aus dem Drachen schon sehr bald einen Vater machen und er wusste noch nicht, ob er dieser Aufgabe gewachsen war. Er hätte gern die Pädagogin nach ihrer Meinung gefragt, aber da sie weder wissen durfte, dass er überhaupt eine Beziehung führte - schon gar nicht mit einer Schülerin über zwei Jahre durch ihre Schulzeit hinweg -, noch das er in sehr naher Zukunft Kinder erwartete, standen die Aussichten darauf schlecht. Aber allein die Erkenntnis, dass er ihr bereits jetzt schon so persönliche Fragen stellen wollte, ließ ihn hoffen, dass aus dieser Bekanntschaft mehr werden würde. Sie war ihm auf Anhieb sympathisch. Nun ging es aber erst einmal darum, die Tarnung aufrecht zu erhalten, denn wenn das nicht funktionierte dann lag die Zukunft seiner Beziehung auf Glatteis.
Und Jayden ertappte sich dabei, wie er in so netter Gesellschaft der Pädagogin dem Schein-Date mit unerlaubter Vorfreude entgegenblickte, die in Anbetracht der Umstände für ihn alles andere als angebracht war. Aber es gab vieles, was er sie fragen und was er von ihr wissen wollte, also würde es ihnen an Gesprächsthemen nicht mangeln. Da die Pädagogin aber noch nichts von ihrem Glück wusste zügelte er seine Freude, obwohl ihm an seinem Lächeln abzusehen war, dass er sich freute in ihr Jemand so Zuvorkommendes gefunden zu haben.
"Ausgezeichnet!", erwiderte er als sie seine Einladung annahm und warf dann einen Blick durch das Krankenhaus, bevor er ihre weiteren Worte vernahm. Sein charismatischer Blick lag entschuldigend auf ihr, als sich sein Lächeln vertiefte. "Sehr gern. Ich kenne mich hier nicht aus, somit liegt die Führung bei Ihnen. Gibt es hier vielleicht eine Mensa oder ein Café?", gab er dann als kleinen Denkanstoß. "Ich könnte wirklich einen Kaffee vertragen." Nach dem, was vermutlich jetzt gerade als Nachricht auf seinem Handy wartete, konnte er sogar noch weitaus mehr vertragen als das, aber es schickte sich wirklich nicht, eine neue Bekanntschaft gleich zu Beginn auf einen Schnaps einzuladen. Auch wenn Jayden einen solchen definitiv nicht ablehnen würde, wie er schmunzelnd überlegte. Obwohl er nicht vor hatte, Janes Wutausbruch allzu bald zu lesen, fühlte sich das Mobiltelefon in seiner Tasche so schwer an wie ein Stein.



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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   So 15 Mai 2016 - 18:55
 
Erst war die Röte auf ihren Wangen erschienen, weil sie noch niemals zuvor von jemandem so begrüßt worden war, doch jetzt spürte sie diese Wärme weil sie das Kompliment nicht einfach hatte runter spielen können. Sie senkt ihren Blick lächelnd, während sie sich mit einer Hand durch ihre braunen Haare fuhr, ehe sie leiser als zuvor antwortete. „Dann sollte ich mich wohl für das reizende Kompliment bedanken,“  erwiderte sie warm lächelnd, während sie ihren Blick wieder hob. Sie bekam nur selten Kompliment, wobei, es traf es besser wenn sie sagte, dass sie nur selten Komplimente von Erwachsenen bekam. Denn die Kinder auf der Station und auch in den Schulen sagten ihr immer wieder wie hübsch sie war und das sie aussah wie eine Prinzessin, aber.. es waren eben nur Kinder. Es war süß von ihnen, aber diese Komplimente trafen sie bei weitem nicht so wie dieses jetzt. Und er hatte sie unvorbereitet damit getroffen, sodass ihre Verlegenheit ihr deutlich anzusehen war.
Dennoch fühlte sich Touko in der Gegenwart des Mannes wohl und das obwohl sie ihn noch kaum kannte. Allein das er ein Freund von Zenva war, schürte ihre Neugierde wie die beiden sich kennen gelernt hatten und was er vielleicht von dem Engel wusste, was ihr aber noch verborgen war. Sie hatte so viele Fragen, doch als sie sah wie sich Mister Sanders das Lachen deutlich verkneifen musste, waren diese wie ausgelöscht. Zenva war ein einzigartiger Mann, mit vielen Facetten, doch scheinbar hatte sie mit ihrem scherzhaften Kommentar direkt ins Schwarze getroffen. Immerhin hatte sie nicht mal gewusst, dass Zenva außerhalb des Krankenhauses auch Bekanntschaften und sogar Freundschaften pflegte. Amüsierte lauschte sie den Worten ihrer neuen Bekanntschaft. „Wahrscheinlich mindestens genauso überrascht wie ich, nachdem sich mit ein Freund von Zenva vorgestellt hat,“ verglich sie ihre beiden Reaktionen miteinander. Eine Bekannte also.. wer weiß wann die beiden das letzte mal miteinander geredet hatten, denn immerhin war Touko inzwischen viel mehr als nur eine einfache Bekannte. Und schon allein bei dem Gedanken wurde ihr Lächeln sanfter, wärmer und sie verlor sich in dem Gedanken daran, dass sie nun an der Seite des Engels stand. Mit einem entzückten Lächeln hob sie den Blick ihrer samt braunen Augen an. „Ja, dass kann ich mir gut vorstellen. Zenva ist nicht grade jemand.. der sich gut mit Worten auszudrücken weiß. Umso größer ist meine Lust mich mit Ihnen zu unterhalten,“ gab sie offen zu und lächelte ihn dabei freudestrahlend an. Sie war neugierig und so wie sie auch ihren Schützlingen immer sagte, dass Neugierde in einem gesunden Maß nichts schlechtes war, scheute sie sich auch nicht ihre eigene zu zeigen.
Und da die Pädagogin im Augenblick sogar Zeit hatte, stand einer Unterhaltung nichts im Wege. Während der Visite des Kinderarztes konnte Touko nur recht wenig tun. Die Kinder selber warteten meistens in ihren Zimmer auf den Arzt und während der Standardmäßigen Untersuchung konnte sie die kleinen höchstens beruhigen oder ablenken. Eine Aufgabe, die auch eine Krankenschwester für diesen Tag übernehmen konnte, wenn sie sich dafür für einige Zeit mit Herrn Sanders unterhalten konnte. Das er sie aufgesucht hatte musste einen Grund haben und diesen wollte sie erfahren. Die Durchsage hatte sie nicht einmal bei ihrer Arbeit gestört, denn um den kleinen Blondschopf zu ihrer Mutter zu bringen, hatte sie so oder so herunter kommen müssen.
Also stimmte sie ohne weiter darüber nachzudenken dem Gespräch zu und schlug vor, dass sie sich vielleicht irgendwo anders hinbegeben sollten. Wäre das hier die Anmeldung für die Notaufnahme würden sie schon lange von der Rezeptionisten verscheucht geworden wären, allerdings schien diese Dame hier sogar Interesse an ihrem Gespräch zu finden, was auch der Pädagogin nicht unbemerkt blieb. Erst als die Worte ihrer neuen Bekanntschaft wieder erklang, traf ihr Blick auf den seinen und sie überlegt wohin sie gehen könnte. Es gab zwei Cafés im Krankenhaus. Eins das ausschließlich für die Besucher und Patienten war und eines was dem Personal vorenthalten war. Da der grünäugige Mann allerdings sagte, dass er wirklich einen Kaffee vertragen könnte, entschloss sich Touko dazu ihn mit in das Café fürs Personal zu nehmen. „Dann folgen Sie mir doch bitte. Ich denke das Café in dem das Personal des Krankenhauses sitzt sollte ruhiger sein,“ erwiderte sie lächelnd, während sie ihre Hand in die Hosentasche wandern ließ und eine ID Karte hervorhob. Sie schenkte ihrem Gast noch einen letzten, freundlichen Blick, ehe sie sich auf ihrem Absatz herumdrehte und in Richtung der Treppen ging. „Außerdem soll dort der Kaffee um einiges besser sein, wie ich hörte,“ ergänzte sich noch schmunzelnd, während sie die Treppen hinunterstieg und die Glastür zum Personalbereich mit ihrer ID Karte öffnete. Ein leises Piepen erklang, ehe sich die Tür öffnete und sie zusammen mit Herrn Sanders in das Café des Krankenhauses eintrat. Ein großer, heller Raum mit einer ruhigen Atmosphäre, in der mehrere Krankenschwestern, Arzthelfer und Ärzte saßen. Ihr Blick wanderte einmal über ihre Kollegen, wobei sie einigen freundlich zunickte, während sie von ihnen gegrüßt wurde. Sie drehte sich zu ihrem unangemeldeten Besuch und lächelte diesen freundlich an. „Bitte, nehmen sie sich ruhig einen Kaffee. Für das Personal ist dieser kostenlos, also geht er auf mich,“ bat sie lächelnd an. Immerhin würde sie durch ihn vielleicht mehr über Zenva erfahren und da war es das mindeste, was sie tun konnte. Einen Kaffee konnte sie für einen Tag nun wirklich mal entbehren.


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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   So 15 Mai 2016 - 20:26
 


Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses

Kaum hatte sie erwähnt wie sehr es sie überraschte, von einem Freund von Zenva zu hören, tat er lachend sein Verständnis darüber kund. Der Drache kannte den Chefarzt nun schon eine ganze Weile und musste seinen Unmut darüber erst einmal verkraften, von ihm nicht auf dem Laufenden gehalten worden zu sein. Gut, Zenva tat das ohnehin nie, außer es war wieder einmal ein Ernstfall bei ihm eingeschrieben worden, von dem der Drache dann doch ab und an mal etwas zu hören bekam, aber alles andere schien der Engel einfach als unwichtige Nebeninformationen abzustempeln. Umso neugieriger machten ihn die Antworten, die die Brünette ihm wohl hoffentlich sehr bald auf seine Fragen geben würde, denn es gab einiges was er über sie wissen wollte. Doch noch bevor er sie ausfragen konnte musste er ihr erst einmal unterbreiten, was ihn denn nun am helllichten Tag zum Krankenhaus und mit ihrem Namen an die Rezeption gebracht hatte.
Und was bot sich dafür besser an als ein Kaffee? Natürlich ganz abgesehen davon, dass der Lehrer wirklich einen vertragen konnte. Er gab sich große Mühe nicht an sein Handy zu denken. Es war das komplette Gegenteil seiner sonstigen Aufmerksamkeit, denn normalerweise vergaß er gern mal, dass er überhaupt eines besaß. Jetzt wo dort aber eine unheilvolle Nachricht auf ihn wartete - und er bezweifelte keine Sekunde, dass sie unheilvoll sein würde -, sah das ganze aber doch etwas anders aus.
Als die Pädagogin wieder das Wort an ihn richtete, war Erleichterung auf seinem Gesicht zu sehen. "Ja, ich muss auch sagen, dass ich recht neugierig bin." Nach kurzem, belustigen Überlegen ergänzte er noch scherzhaft: "Es kommt nicht alle Tage vor, dass man Jemanden kennen lernt, der nicht schon nach drei Minuten die Nerven mit dem Arzt verliert sondern es geschafft hat, ihn näher kennen zu lernen." Das Grinsen strahlte ihm aus dem Gesicht. Ihm viel kurz danach auf, wie die Rezeptionistin inzwischen den Stapel Papierkram ignorierte, an dem sie noch gearbeitet hatte als der Drache im Krankenhaus erschienen war, denn offensichtlich hatte sie das Interesse daran verloren. Das Gespräch zwischen den beiden schien sie sichtlich mehr zu interessieren.
Doch ganz wie es aussah würde sie nun nicht mehr lange die Gelegenheit haben, ihnen zu lauschen, denn Touko schlug bereits vor zu einem Café zu gehen. Jaydens Miene hellte sich noch weiter auf und mit einem Zwinkern verbeugte er sich erneut vor ihr, dieses Mal jedoch vor beiden Damen, denn für die Rezeptionistin war es eine Verbeugung zum Abschied. "Na dann erst recht! Sie haben die Führung, meine Liebe", sagte er und als er sich dann wieder erhob klopfte er noch einmal vor der Dame auf die Theke und lächelte sie an. "Vielen Dank. Einen schönen Feierabend nachher!", verabschiedete er sich dann und konnte das Lächeln auf ihrem Gesicht sehen, als der Drache ihr mit erhobener Hand den Rücken kehrte um der Brünetten zu folgen.
Während die beiden durch die Flure des Krankenhauses gingen - Jaydens Perspektive auf die Gänge und Räume war eine gänzlich andere als die Toukos, in Anbetracht seiner Größe -, begutachteten seine Augen neugierig die neue Szenerie. "Ihr habt hier wirklich eine ganze Menge Arbeit, was?", fragte er bezogen auf die Größe des Gebäudes. Es war Respekt aus seiner Stimme herauszuhören. Er bewunderte die Arbeit von Ärzten und Doktoren, denn tagtäglich halfen sie Menschen. Er könnte so etwas nicht - schon allein deshalb nicht, weil er vermutlich keine ruhigen Hände und nicht genügend Geduld für sowas hatte. Und weil er die Belastung nicht ertragen könnte, ein Menschenleben in den Händen zu haben. Das überließ er lieber den Profis und von denen fühlte er sich in diesem Ambiente umgeben.
Als sie dann die Treppen wieder hinunter gingen erreichten sie den Personalbereich, so schätzte der Drache, denn Toukos Karte kam hier zum Einsatz. Das Café sah sehr einladend aus und es war auch gut besucht, doch es war groß genug um den Gästen genügend Privatsphäre zu schenken. Genau richtig also für Jaydens Anlass.
Der Drache sah sie überrascht an, als sie darauf bestand den Kaffee auf sich gehen zu lassen, dann neigte er dankend den Kopf. "Einer Lady widerspricht man nicht", sagte er schmunzelnd, dann begab er sich an die Kasse und gab seine Bestellung bei der Bedienung auf.
Es dauerte nicht lang da konnte er seine Kaffeetasse - selbstverständlich ganz schwarz, ohne Milch und Zucker - von der Theke nehmen und zu der Pädagogin zurück kehren. Er nickte freundlich auf einen der Tische, bevor er sich niederließ und somit seine Größe endlich nicht mehr so hervor stach. Sobald er sich setzte flog sofort elegant ein Bein über das andere und sein edler Schuh wippte leicht, als er die Schultern entspannte und sich mit einem zufriedenen Seufzen im Stuhl zurücklehnte. "Es ist wirklich nett hier. Äußerst schade, das es nur für das Personal zugelassen ist, sonst würde ich öfters herkommen. Da muss ich wohl in Zukunft öfters Ihre Zeit beanspruchen", lachte er leise und führte gleich darauf die Tasse direkt an seine Lippen. Es dampfte noch. Jayden trank sowohl seinen Tee als auch seinen Kaffee niemals kalt und noch bevor er den ersten Schluck nahm pustete er einmal sanft auf die schwarze, dampfende Oberfläche. Für das bloße Auge nicht zu sehen wanderte sein heißer Drachenatem in den Kaffee, der das Getränk auf eine ganz neue Hitzestufe hob. Seine grünen Augen lächelten im Ausgleich für seinen beschäftigten Mund und sahen Touko erwartungsvoll an.
Dann setzte er die Tasse wieder ab und fuhr sich durch das Haar. "Nun, vermutlich fragen Sie sich schon die ganze Zeit, was ich eigentlich hier zu suchen habe", fing er an, bevor er sich selbst unterbrach. "Übrigens, darf ich Ihnen das Du anbieten?" Er lächelte. "Immerhin haben wir es beide irgendwie geschafft, an den Fels von einer Person namens Dr. Zenva heran zu kommen, das ist eine Leistung die zusammen schweißt, nicht?" Er musste sich das Lachen verkneifen, doch es gelang ihm nur es auf ein wissendes Grinsen herab zu stufen. Sein langer Finger umkreiste die dampfende Tasse, während er sich durch den Kopf gingen ließ wie er seine Bitte am besten formulieren sollte.



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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   So 15 Mai 2016 - 21:03
 
Ein amüsiertes Lächeln umspielte die Lippen der Pädagogin, als sie die Worte ihrer neuen Bekanntschaft vernahm und seinen erleichterten Gesichtsausdruck sah. Zenva konnte manchmal wirklich etwas.. anstrengend sein, aber er hatte ein wunderschönes und gutes Herz. Er kümmerte sich um seine Patienten und tat dies so lange, bis sie wieder von ihren Leiden erlöst waren. Und genau aus diesem Grund hatte es Touko ja auch geschafft nicht sofort die Nerven zu verlieren. Er hatte ihr Hoffnung geschenkt und arbeitete so hart daran eine Lösung für ihre Krankheit zu finden. Außerdem kam noch dazu.. dass sie ihr Herz voll und ganz an ihn verloren hatte. Er war einfach ein wunderbarer Mann, denn sie niemals wieder an ihrer Seite missen wollte. Nachdem sie sich darauf geeinigt hatten, in das Café für das Personal des Krankenhauses zu gehen, übernahm Touko die Führung und folgten den Treppenstufen weiter nach unten ins Gebäude.
Als sie die Stimme des Mannes hinter sich vernahm, ließ sie ihren Blick kurz über ihre Schulter nach hinten wandern, ehe sie sich wieder auf die Treppenstufen konzentrierte. Viel Arbeit zu haben war an sich nicht schlechtes, doch in einem Krankenhaus verhieß dieser Zustand nie etwas gutes. Vor allem nicht, wenn Touko überlastet war, denn dann ging es vor allem den Kindern und jungen Patienten schlecht und das war etwas, dass der Pädagogin das Herz brach. Sie selber hatte als Kind ein schweres Los ziehen müssen, doch viel mehr als das, traf es sie wenn andere Kinder leiden mussten. „Ja, aber das Personal ist meistens gut aufgeteilt und jeder kennt seine Aufgaben,“ erklärte sie lächelnd, während sie die Karte an den Scanner hielt. „Und jeder tut alles was er kann um den Patienten zu helfen,“ ergänzte sie noch lächelnd, ehe sie zusammen mit dem großgewachsenen Mann das Café betrat. Auch sie tat alles was in ihrer Macht stand um den Kindern ihre Angst zu nehmen. Um sie zum lachen zu bringen und um ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus angenehmer zu bereiten. Dass ihr diese Aufgabe auch noch Spaß bereitete zeugte nur davon, wie sehr sie mit Herz und Seele Pädagogin war.
Da der Kaffee für sie als Angestellte kostenlos war, lud sie ihren Gast auf diesen ein und als dieser seinen Kopf zur Seite neigte und meinte, dass man einer Dame nicht zu widersprechen hatte, zeichnete sich auf den Lippen der Pädagogin ein amüsiertes Lächeln ab. „Richtig, also keine falsche Scheu,“ gab sie ihm noch mit auf den Weg, ehe er sich daran machte sich den Kaffee zu holen. Touko selber holte sich nur ein Glas Wasser, ehe sie sich wieder zurück an den Ort stellte, an dem sie auf Herrn Sanders warten sollte. Immer noch wusste sie nicht genau, weshalb er sie aufgesucht hatte. Er kannte sie, oder besser gesagt ihren Namen durch Zenva, aber das war kein Grund jemand völlig fremden aufzusuchen. War er vielleicht selber Vater und hatte Fragen? Oder brauchte in sonstiger Angelegenheit Rat von einer Pädagogin? Touko konnte sich einfach keinen Reim darauf machen, aber früher oder später würde sie schon erfahren warum er zu ihr gekommen war und das linderte ihre Neugierde zumindest für einen Augenblick.
Als ihre neue Bekanntschaft mit einem heiß dampfenden Kaffee in den Händen zu ihr zurückkehrte, und mit einem freundlichen Nicken auf einen der freien Tische wies, setzten sich die beiden an diesen. Sie schenkte Jayden ein fröhliches Lächeln, als sie sah wie er sich entspannt in den Stuhl sinken ließ. Seine ganze Haltung wirkte inzwischen viel lockerer als noch zuvor an der Rezeption und das freute die Pädagogin. Auf seine Worte und sein anschließendes leises Lachen, zuckte die Pädagogin schmunzelnd mit den Schultern. „Ich denke, dass lässt sich einrichten. Zumindest wenn ich nicht grade mit meiner Arbeit beschäftigt bin, versteht sich,“ erwiderte sie leise kichernd, während sie ihre schlanken Finger um das kühle Glas Wasser vor ihr legte. Während ihrer Arbeit auf der Station hatte sie heute viel zu wenig getrunken und wenn sie Zenva über den Weg gelaufen wäre, hätte dieser sie auch bestimmt darauf aufmerksam gemacht. Wie das Glück es aber so wollte, war sie ihm nicht begeg- Nein, eigentlich hätte sie sich selbst darüber gefreut ihn zu sehen, selbst wenn er ihr dann eine kleine Rede darüber gehalten hätte, dass sie mehr trinken musste und dass sie mehr auf sich Acht geben sollte. Immerhin war sie nicht nur seine .. Freundin, sondern auch immer noch seine Patientin.
Um sich von ihren Gedanken an den Engel loszureißen konzentrierte sie sich wieder auf den Mann vor sich und seine grünen Augen. Sie verfolgte die Bewegung, wie er sich mit der Hand durch die Haare fuhr, und musste feststellen das selbst diese Geste sie an Zenva erinnerte. Allerdings schweiften ihre Gedanken nur so lange ab, bis sie hörte wie er über den Grund seines Erscheinens sprach. Augenblicklich funkelte die Neugierde in ihren Augen wieder auf und sie setzte sich etwas aufrechter hin, während sie seinen Worten schweigend lauschte.
Ein amüsiertes Lachen verließ ihre Lippen. „Sehr gerne,“ erwiderte sie. „Dann um es nochmal offiziell zu machen: Ich bin Touko und ja, ich denke wir hätten eine Art Auszeichnung dafür verdient so nah an Zenva heranzukommen.“ Unwillkürlich musste sie sich eine Art Medaille vorstellen, auf der Worte standen wie 'Ausgezeichnete Leistung im annähern und Kontakt halten zu Zenva' oder aber 'Durchbrechen der professionellen Maske des himmlischen Arztes'. Allein bei dem Gedanken schüttelte sie sachte den Kopf, ehe sie Jayden wieder ansah. „Und da du es grade schon angesprochen hast: Ja, ich frage mich schon die ganze Zeit über, warum du mich aufgesucht hast. Meine Neugierde bringt mich beinahe um, also möchte ich jetzt auch sehr gerne den Grund für diesen angenehmen Besuch erfahren,“ ergänzte sie lächelnd.


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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Mo 16 Mai 2016 - 16:03
 


Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses

Der Drache hörte noch, wie Touko ihm keine falsche Scheu riet, als er losging um sich einen Kaffee zu bestellen. Das Lächeln lag während der kurzen Wartezeit ununterbrochen auf seinen Lippen. Hätte er gewusst, wie charismatisch er seine neue Bekanntschaft finden würde, hätte er sich wohl lange nicht so einen Kopf machen müssen.
Das änderte jedoch nichts daran, dass er es tat sobald er sich wieder zu ihr gesetzt hatte. Sein Kaffee dampfte ihm angenehm entgegen und seine Beine waren überschlagen, die bequeme Atmosphäre des Cafés lud außerdem zur Entspannung ein - aber der Lehrer durfte nicht vergessen, was er in Begriff war die Pädagogin zu fragen.
Als sie ihn wissen ließ, dass er tatsächlich öfters vorbei kommen konnte, sah er überrascht auf. "Und dabei sollte das ein Scherz sein", sagte er grinsend, bevor er aber willig nickte. "Ich fürchte ich muss aber darauf bestehen, meinen Kaffee das nächste Mal selbst zu bezahlen. Und wenn ich dich bei der Arbeit unterbreche, dann kannst du mich gleich wieder nach Hause schicken", ergänzte er mit belustigtem Unterton, bevor er lächelnd in seinem Kaffee rührte und sein Finger schließlich über den Rand der dampfenden schwarzen Tasse wanderte.
Sein Blick huschte kurz über ihr Wasserglas, bevor er sie erneut ansah und sie ihm erzählte, wie neugierig sie war, aber vor allem das sie für Zenvas Fassadenbruch eine Medaille verdient hatten. Dem konnte er nur kopfschüttelnd zustimmen. "Vielleicht sogar noch mehr als das", scherzte er, doch das tat er nun nur noch nebensächlich, denn seine Gedanken arbeiteten bereits an der richtigen Formulierung. Obwohl sie gerade noch über den Chefarzt herzogen wünschte sich Jayden gerade, er könnte sich so gewählt formulieren wie es der Engel tat. Und seine Lehramtsautorität schob er dabei ganz weit weg von sich, denn die Bitte, die er Touko unterbreiten wollte, sollte als allerletztes belehrend klingen.
Er sah sie eine Weile an, bevor es schaffte sein Lächeln zu vertiefen. Er löste seine verschränkten Beine auf und lehnte sich verschwörerisch am Tisch zu ihr vor. "Also gut, es ist so", sagte er und tippte mit seinem Finger auf dem Tassenrand herum. "Ich bin von Beruf Lehrer - an der Moon Academy, falls die Schule dir etwas sagt - und bin glücklicher Single. Ich möchte auch, dass das so bleibt." Er lockerte die Schultern etwas und hob die Tasse für einen kleinen Schluck an seinen Mund, um seine lockere Art möglichst stark zum Ausdruck bringen. Ein ungebundener Single würde schließlich keine Panik schieben, obwohl es genau das war, was Jayden wegen den Gerüchten in der Schule aktuell tat. Allerdings war er ja auch kein glücklicher Single.
Er blinzelte sie freundlich an und fuhr dann fort. "Da ich seit langer Zeit keine Liaison hatte, hat nun im Kollegium das Gerede angefangen und ich bin wirklich kein Freund von Vorwürfen oder falschen Gerüchten, besonders nicht wenn sie meinem Unterricht und der Verbindung zu meinen Schülern schadet." Er warf einen langen Blick in die schwarzen Tiefen seines Getränks, das langsam wieder an Hitze verlor und als er das bemerkte, pustete er erneut ganz zart auf die Oberfläche, um seinen Worten etwas Zeit zum wirken zu geben. Er wollte die Pädagogin ja nicht in Informationen ertränken.
Er sah wieder auf und lächelte verschmitzt. "Ich glaube du kannst dir nun vielleicht schon denken, dass ich in der Hoffnung hier bin, etwas gegen diese Gerüchte tun zu können." Er konnte es nicht verhindern, er fuhr sich erneut durch die Haare. Er erreichte dadurch aber nur, dass sie danach noch unordentlicher saßen als ohnehin schon.
Er seufzte leise, bevor er für seine nächsten Worte den Blick etwas schweifen ließ. "Ich bin jedenfalls an nichts Festem interessiert. Um Himmels Willen, nicht einmal an etwas Flüchtigem. Ich möchte aber auch keine wildfremde Lady auf ein Essen einladen, die sich vielleicht falsche Hoffnungen macht, verstehst du?" Er bettete seinen Kopf nun auf seiner freien Hand und sah wieder die Brünette vor sich an. "Gerade heraus: Ich suche nach einer weiblichen Abendbeschäftigung, die meine Lehramtskollegen zum Schweigen bringt. Selbstverständlich komme ich für alle Kosten und Mühen auf."
Nun sah er sie mit großen, offenen Augen an und schob seinen Kaffee vor sich her, ohne das wirklich zu merken.
Er lachte leise durch die Nase, als ihm einfiel wie sie es beweisen sollten. "Ich habe ein Restaurant im Auge, in dem zwei Kollegen von mir feste Stammtage haben. Sie würden uns garantiert sehen. Es befindet sich in der Innenstadt." Er fuhr sich mit der Hand durch den Nacken, dann lehnte er sich endlich wieder zurück. "Selbstverständlich wäre es nur für einen Abend. Keine Verpflichtungen", sagte er breit lächelnd, als würde er ihr bloß einen Strauß Rosen verkaufen wollen.
Nun war es heraus und der Kloß in seinem Hals fühlte sich leichter an, als er erwartet hatte. Vermutlich aber nur, weil er immer noch nicht gelesen hatte wie Jane zu der ganzen Sache stand.



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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Mo 16 Mai 2016 - 16:58
 
Neugierig saß sie da und wartete darauf, endlich den Grund zu erfahren, warum Jayden sie im Krankenhaus aufgesucht hatte. Ihren Namen hatte er von Zenva bekommen, weshalb es Touko nur noch neugieriger machte, weshalb Jayden nach ihr gefragt hatte. Und seine Erklärung ließ nicht mehr lange auf sich warten, denn sobald sich sein Lächeln vertiefte und er sich auf dem Tisch zu ihr beugte, bekam sie endlich ein paar neue Informationen.
Er war also Lehrer an der Moon Academy! Aber das hieß doch.. das sie ihn eigentlich schon mal hätte sehen müssen. Immerhin war Jayden nicht grade jemand der lange unauffällig bleiben konnte. „Tatsächlich? Seltsam das ich dich dann noch nicht zuvor mal gesehen habe,“ sagte sich beinahe nachdenklich. „Vielleicht erinnere ich mich auch einfach nur nicht daran.“ Anstatt weiter darüber nachzudenken ließ sie auch die anderen Informationen sacken: Er war Single und wollte das dass auch so blieb. Das war etwas, dass jedem selber überlassen war. Touko für ihren Teil.. war mehr als offensichtlich glücklich darüber nicht mehr Single zu sein, aber das erklärte noch nicht ganz warum er zu ihr gekommen war.
Erst als er mit seiner Erklärung fort fuhr, machte das ganze langsam einen Sinn. Gerüchte konnten etwas grauenvolles sein. Nicht nur für Kinder oder Jugendliche, sondern auch für Erwachsene an ihrem Arbeitsplatz, weshalb Touko nachvollziehen konnte, dass er diese nicht grade gut heißen konnte. Vor allem erst recht nicht, wenn sie seinen Unterricht und seiner Verbindung zu seinen Schülern schadete. Als Jayden weiter erklärte, strich er sich erneut durch die Haare wobei ihm nun eine schwarze Haarsträhne ins Gesicht hing.
Wie im Reflex streckte sie ihre schlanken Finger aus und strich dem Mann vor sich die Haarsträhne aus dem Gesicht, die sich dorthin verirrt hatte, ehe sie erst bemerkte was sie da grade getan hatte. Es war eine Angewohnheit von ihr sich um andere zu kümmern, denn immerhin war das ihre Aufgabe als Pädagogin. Wenn sie auf der Arbeit, also hier im Krankenhaus war, reagierte sie vollkommen anders auf solche Kleinigkeiten, als wenn sie unterwegs oder gar zu Hause war. Als ihr jedoch auffiel wie das wirken musste.. blinzelte sie etwas überrascht und zog mit erröteten Wangen ihre Hand zurück. „T-Tut mir Leid..“ Sie senkte ihren Blick auf das Glas welchen mit sprudelndem Wasser gefüllt war.
Erst als sie das leise Seufzen Jayden's vernahm, hob sie etwas zögerlich wieder ihren Blick und lauschte erneut seinen Worten. Sie konnte nachvollziehen dass er nicht mit einer vollkommen Fremden Essen gehen wollte, denn das Risiko das sich diese Hoffnungen auf mehr machte war nicht wirklich gering. Immerhin sah Jayden gut aus, wusste wie er sich ausdrücken sollte und war sowohl zuvorkommend als auch höflich. Es gab sicherlich einige Frauen die sich so jemanden an ihrer Seite wünschen würden. Trotzdem entwich ihren Lippen ein leises Lachen, schließlich kannten sich die beiden auch erst seid einigen Minuten um im Grunde genommen war sie auch nur eine wildfremde Lady. „Ja, ich verstehe schon. Gott sei Dank kennen wir uns nun schon,“ sie senkte ihren Blick auf ihre Armbanduhr und ihr Lächeln vertiefte sich etwas „,seid fast 23 Minuten. Dann zähle ich schon mal nicht mehr unter den Begriff 'wildfremde', erwiderte sie schmunzelnd. Als sie wieder aufsah begegnete sie dem Blick Jayden's, der seinen Kopf inzwischen auf seine freie Hand gebettet hatte und ihr endlich sagte, was sein Anliegen war. Und so wie sie es vermutet hatte, bat er sie darum mit ihm auf ein Schein-Date zu gehen. Es war beinahe etwas schwer zu glauben, dass Jayden keine anderen weiblichen Bekanntschaften hatte und das er grade Zenva nach einer fragen musste, aber Touko nahm das ganze so hin. Doch ganz wie es Touko's Art war konnte sie das ganze nicht ohne etwas Humor hinnehmen. „Wunderbar, ich bin weiblich und noch dazu muss ich meistens Abends nicht arbeiten, dass passt doch,“ erwiderte sie breit grinsend, während sie nun die Hände von ihrem Glas nahm und ihre Finger ineinander verschränkte. Sie ahmte den Lehrer vor sich nach und bettete ihr Kinn auf ihre gefalteten Hände, während sie ihn nachdenklich ansah. „Es macht mir keine Mühe, im Gegenteil: Ich denke der Abend dürfte ziemlich interessant werden. Wir haben uns sicherlich eine Menge zu erzählen. Nur das mit den Kosten muss ich mir durch den Kopf gehen lassen. Ich bin es nicht gewohnt von jemandem eingeladen zu werden,“ sagte sie lächelnd, und tat damit kund, dass sie dem Abend und der Idee ganz und gar nicht abgeneigt war. Jayden war ihr sympathisch und vielleicht würde aus dieser recht ungewöhnlichen Bekanntschaft sogar eine Freundschaft werden. Immerhin kannte Touko sonst nur einen Menschen der es geschafft hatte irgendwie.. in Kontakt mit Zenva zu bleiben. Und das war ihr ehemaliger Kommilitone Hayden.
Aufmerksam lauschte sie dem Plan des grünäugigen Mannes, der sich scheinbar schon im Vorfeld einige Gedanken dazu gemacht hatte, wie er die Gerüchte auf seinem Arbeitsplatz auflösen konnte. Ein Restaurant, in dem zwei seiner Kollegen regelmäßig speisen hörte sich in dem Fall nach gar keiner schlechten Idee an. Wenn man sie beide zusammen sehen würde, würde man seinen Erzählungen und Worten Glauben auf der Arbeit schenken. Andernfalls würde ihnen bestimmt auch noch etwas anderes einfallen um seine Kollegen davon zu überzeugen, dass er tatsächlich auf einem Date gewesen war. Gespielt nachdenklich tat sie so, als müsste sie über diesen Vorschlag erst noch einmal intensiv nachdenken. Allerdings war sie nicht grade bekannt dafür ein gutes Pokerface bewahren zu können, sodass sich auf ihren Lippen schon nach einigen Augenblicken ein breites Lächeln abzeichnete, ehe sie Jayden wieder ansah. „Ein Abend ohne Verpflichtungen in einem Restaurant mit gutem Essen. Wie könnte ich zu so was Nein sagen?,“ antwortete sie lächelnd, ehe sie das erste Mal seid ihrem Gespräch das Glas umfasste und einen Schluck ihres kühlen Wassers trank.


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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Mo 16 Mai 2016 - 17:43
 


Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses

Jayden arbeitete sich in den Gesprächsthemen langsam vor und baute erst einmal das Netz an Grundinformationen für die Pädagogin auf, damit sie überhaupt wusste wovon er sprach und worauf er hinaus wollte. Immerhin war er nicht hier um sie in etwas Riskantes zu schicken, vielmehr war er es, der versuchte sich aus seiner eigenen riskanten Privatlage herauszuholen.
Sie fragte sich gleich darauf, warum sie ihn noch nicht gesehen hatten und da hielt er kurz in seinem Redefluss inne, um sie fragend anzusehen. "Erzähl mir nicht, du besuchst in deiner Freizeit Schullesungen", fragte er sie belustigt ironisch, denn er wusste aus eigener Erfahrung wie langweilig die waren - immerhin gingen selbst die Schüler nicht freiwillig.
Er fuhr dann fort und noch während er sich langsam dem Thema näherte, wegen dem er überhaupt hier aufgekreuzt war, spürte er mit einem Mal warme Finger an seiner Stirn und blickte überrascht auf. Schweigend verfolgte er mit, wie sie ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht strich und erst als er die Röte auf ihren Wangen sah und ihre leise Entschuldigung hörte, löste er sich aus seiner überraschten Starre und lachte leise. "Nichts zu entschuldigen. Ich hab das Bändigen meiner Haare bereits lange aufgegeben, werteste", winkte er ab und faltete belustigt seine Hände vor sich. Offenbar steckte mehr Pädagogin in ihr als er angenommen hatte, aber er hatte ja auch keine Ahnung von diesem Fachgebiet. Erzog sie nur Kinder oder auch Erwachsene? Er konnte sich den Gedanken daran nicht verkneifen, ihr am liebsten Jane als Problemkind vorbei zu bringen, weil sie eine Menge Erziehung in ihrer Jugend verpasst hatte, die Jayden nun schon seit zwei Jahren krumm und schief aufzuholen versuchte, aber allein die Vorstellung ließ ihn die brennende Ohrfeige schon beinahe direkt auf seiner Wange spüren. Selbstverständlich würde er es niemals in Erwägung ziehen, schon gar nicht wo er doch hier war, um mit Toukos Hilfe seine Beziehung zu Jane zu verbergen, aber er musste zugeben: Die Vorstellung war gut. Ein Grinsen konnte er sich nicht verkneifen, nur gut das es gerade zum Gesprächsthema passte.
Bei ihren nächsten Worten musste er hell auflachen. "Nun, ich hatte gehofft, da du eine Freundin von Zenva bist würdest du einem Freund von ihm vielleicht einen Gefallen tun." Er grinste sie an und es wirkte beinahe kindlich, wie er sie dabei fragend anblinzelte. Dann zog er den Kopf etwas zurück und richtete fast schon ablenkend seine Krawatte, als er ihr schmunzelnd ein kleines Geständnis ablegte. "Um ehrlich zu sein bin ich außerdem ziemlich neugierig, wie es kommt, dass du und Zenva Bekannte seid. Das ist ein weiterer Grund, warum ich nun heute hier bin, um dich zum Ausgehen zu überreden. Ich weiß leider nur ganz fürchterlich wenig", sagte er bedauernd und seine Hand fand zurück zu seiner Kaffeetasse, wo sie für's erste liegen blieb. "Zenva erzählt ja nie etwas."
Dann wirkte sie so, als müsse sie sich die Idee erst einmal durch den Kopf gehen lassen und der Lehrer hatte dafür vollstes Verständnis. Er war bereits drauf und dran ihr zu sagen, dass sie nicht sofort antworten musste, da lächelte sie ihn aber auch schon wieder an. Und auf ihre Worte hin musste er herzlich lachen. Natürlich lag sie bei weitem nicht verkehrt. "Richtig, du hast es erfasst", lachte er und seine Stimme nahm einen sehr warmen Tonfall an. Ihr Humor schien wie ein perfektes Puzzleteil zu seinem zu passen und zusammen ergaben sie ein großes, gemeinsames Puzzle, das sich nach und nach zu fügen schien. Er konnte es in den Fingerspitzen fühlen, dass hier vielleicht gerade die Quelle einer sehr guten Freundschaft zwischen ihnen entstand.
"Oh, ich lade aber furchtbar gern ein", gestand er und neigte den Kopf als würde er sich erneut verneigen, auch wenn ihm das am Tisch natürlich nicht möglich war. Sein Schuh wippte sachte, als er mit dem Finger über den Rand seiner Kaffeetasse fuhr. "Und außerdem tust du ja mir den Gefallen. Das ist das mindeste, was ich tun kann", bestand er dann darauf und lächelte entwaffnend.
Und nachdem sie ein weiteres Mal so ausgesehen hatte, als müsse sie sich das eine Weile durch den Kopf gehen lassen, zeichnete sich auf ihren Lippen ein euphorisches Lächeln ab, das ansteckend war und sie ließ ihn wissen, dass sie einwilligte. "Ausgezeichnet!", rief er aus und rutschte ein Stück an den Tisch heran, als er seine Kaffeetasse siegreich zu seinen Lippen führte und den Inhalt darin in wenigen Schlucken in seinem Rachen verschwinden ließ.
Sobald er ausgetrunken hatte landete die Tasse wieder auf dem Tisch und er legte nun beide Arme auf diesem ab, um Touko anzusehen. "Okay, sag mir wann du Zeit hast. Die Wochentage an denen meine Kollegen zu Gast sind, wären Dienstag und Freitagabend. Freitag wäre vermutlich der wahrscheinlichere Termin", gab er zu bedenken.
Er fuhr sich mit der Hand über's Kinn, während er nachdachte. "Nun, heute Abend wäre natürlich äußerst spontan, aber es ist wahrscheinlicher als Dienstag. Wir können natürlich auch bis nächsten Freitag warten", bot er an, auch wenn ihm unwohl bei dem Gedanken wurde, was das Personal der Schule bis dahin aus der Gerüchteküche gefischt hatte und ob Jane ihm in der Woche dann nicht schon den Kopf abgerissen hätte.
Nach einer Weile Überlegen kam ihm noch etwas Hilfreiches in den Sinn, woran er unter normalen Umständen niemals gedacht hätte - es schwebte nur in seinen Gedanken, weil ihn Janes Nachricht nicht aus dem Kopf ging -, und so holte er nach kurzem Suchen in seiner Tasche das Mobiltelefon heraus. "Wir sollten Telefonnummern austauschen", schlug er vor.
Er starrte ein paar geschlagene Sekunden auf das Handy, bis er es sich anders überlegte. Er hatte keine Ahnung, wie er zu seiner Kontaktliste kam und er würde sicherlich auch eine lange zeit dafür brauchen es herauszufinden, also holte er schlicht und ergreifend zusätzlich noch den Zettel heraus, auf dem Toukos Name stand, sowie einen Stift. "Magst du mir deine Nummer aufschreiben?", fragte er mit einem freundlichen Lächeln.



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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Mo 16 Mai 2016 - 20:18
 
Es war wirklich ungewöhnlich, dass sie Jayden noch nicht in der Schule gesehen hatte. Immerhin fuhr sie öfters an die Schulen in der Umgebung, an die Universität oder in das Heim um dort die Kinder zu unterstützen oder einfach um mit ihnen zu reden. Und der Mann vor ihr war wirklich niemand, denn man leicht übersehen konnte. Als sie allerdings seinen fragend Blick sah, unterbrach sie ihre Gedanken und lauschte ihm wieder.
Was sie augenblicklich zum Lachen brachte. Sie? In einer Schullesung? Das letzte mal war sie in einer Vorlesung gewesen, als sie noch studiert hatte und das war nun schon einige Jahre her. „Oh Gott, nein,“ erwiderte sie lachend, während sie sich langsam wieder versuchte zu fangen. „Nichts gegen deinen Beruf, aber ich bin froh darüber das meine letzte Vorlesung während meines Studiums war. Ich bin manchmal an Schulen, unter anderem auch an der Moon Academy, um den Kindern als ausstehende Person Ratschläge zu geben. Oder ihnen bei Problemen zu helfen,“ erklärte sie lächelnd.
Nach einem kurzen Augenblick der Ruhe fuhr er weiter fort damit, sie darüber aufzuklären weshalb er zu ihr gekommen war, doch stattdessen im aufmerksam zuzuhören, lenkte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit auf sich. Und ehe sie noch realisierte was sie tat, hatte sie ihre Finger nach der losen Haarsträhne ausgestreckt und sie dem grünäugigen Mann aus dem Gesicht gestrichen. Beschämt hatte sie ihren Blick gesenkt und sich leise entschuldigt, allerdings hob sie ihren Blick wieder, als sie das leise Lachen hörte. Überrascht sah sie ihn an, als er ihr mitteilte, dass es nichts gab wofür sie sich entschuldigen musste.
Unbewusst wanderte ihre Hand ebenfalls über ihre Krawatte hinauf zu ihrem Hemdkragen, nur um diesen einmal zu richten, ehe sich ihr Lächeln vertiefte und sie Jayden aus ihren samt braunen Augen ansah. „Das ist eine lange Geschichte, glaub mir,“ erwiderte sie kichernd. Zenva und sie hatten, trotz dass sie sich nun noch wirklich nicht lange kannten, schon so viel zusammen erlebt und es gab so vieles was sie erzählen konnte und wollte. Natürlich gab es auch bestimmte Erlebnisse die sie für sich behalten würde, an die sie selber nicht einmal mehr denken wollte, aber das brauchte Jayden nicht zu wissen. Allerdings wäre es wahrscheinlich gar nicht schlecht ihn darüber aufzuklären, dass sie und Zenva nicht nur Bekannte waren. Ihre Finger wanden zu einer ihrer braunen Haarsträhnen und erst nach einem kurzen Moment der Stille fuhr sie mit ihrem Satz fort. „Aber die Geschichte hat ein schönes Ende,“ gab sie lächelnd zu, während sie selber ihr Glück immer noch kaum fassen konnte. „Und ich kann wohl sagen.. das Zenva und Ich etwas mehr.. als nur Bekannte sind,“ ergänzte sie, während sie spürte wie ihre Wangen warm wurden und sie ihren Blick senkte, wobei das Lächeln jedoch niemals ihre Lippen verließ. Allerdings musste sie Jayden Recht geben, Zenva erzählte so gut wie nie etwas. Immerhin hatte Touko nicht einmal gewusst das der Chefarzt noch andere Freunde außerhalb des Krankenhauses hatte, neben Hayden verstand sich. Vielleicht war sie auch grade deshalb so neugierig, wie sich Jayden und Zenva kennen gelernt hatten und welche Seiten der Mann vor ihr an dem Chefarzt kannte, die sie vielleicht so noch nicht gesehen hatte. Sie wollte erfahren wie sie sich kennen gelernt hatten und wie Jayden es geschafft hatte diese Freundschaft aufrecht zu erhalten. Aber mit ihren Fragen würde sie wohl noch etwas warten, immerhin wollte sie ihn nicht gleich bombardieren mit diesen.
Aus genau diesem Grund musste die junge Pädagogin auch gar nicht lange überlegen, ob sie der Verabredung zustimmen sollte oder nicht. Die Antwort stand bereits lange fest und nachdem sie sich noch einen kleinen Spaß erlaubt hatte, erklang das herzhafte Lachen Jayden's, dass es schaffte auch das Lächeln der jungen Frau stärker werden zu lassen. Und auch wenn sie es nicht gewohnt war sich einladen zu lassen, konnte sie ihm selbst das nicht mehr ausschlagen, als er seinen Kopf zu Seite neigte und ihr sagte, dass er so etwas furchtbar gern tat. Ein Seufzen verließ ihre Lippen als sie sachte den Kopf schüttelte und sich geschlagen gab. „Wie kann ich denn dann noch Nein sagen?,“ erwiderte sie mit einem warmen Lächeln auf den Lippen, während sie Jayden wieder ansah. Seine Finger kreisten über den Rand seiner Kaffeetasse, während er ihr sagte, dass es das mindeste sei was er tun könnte. Vielleicht war es ein Gefallen, aber Touko tat das nicht nur aus Freundlichkeit heraus. Sie fand Jayden immerhin sympathisch und wollte ihn näher kennen lernen. Zudem hatte sie sich noch mit niemandem über Zenva unterhalten können, also machte das die ganze Sache gleich nochmal viel interessanter. Also stimmte sie der Verabredung zu.
Jayden schien sich wirklich darüber zu freuen, dass sie dem Treffen zustimmte, als er schließlich den restlichen Kaffee austrank und die Tasse nun auf dem Tisch ruhen ließ. Aufmerksam lauschte sie seinen Worten, während sie selber auch darüber nachdachte wie sie noch Termin hatte und wann es ihr am besten passen würde. Dienstag und Freitag also? In der nächsten Woche musste sie Dienstagsabend zu einem Hausbesuch weshalb das nicht gehen würde, und als Jayden sagte das Freitag vermutlich der wahrscheinlichere Termin wäre, strich sie den Dienstag komplett aus ihren Gedanken. Dann denn Freitag hätte sie Zeit, allerdings würde sie bis dahin wahrscheinlich an ihrer Neugierde verstorben sein und da sie an diesem Abend nichts vor hatte... „Heute Abend hört sich doch gut an. Völlig egal wie spontan es ist. Ich hatte so oder so nichts mehr vor nach der Arbeit und da ich wohl ebenso viele Fragen an dich habe, wie du an mich, passt das doch,“ gab sie lachend zu. Die Gesprächsthemen würden den beiden wohl so schnell nicht ausgehen, dass stand zumindest fest.
Die Idee ihre Telefonnummer auszutauschen war gar nicht mal so schlecht. Touko selber hätte das wahrscheinlich vergessen, sodass sie nun selber etwas auf dem Stuhl nach vorne rutschte um aus ihrer Hosentasche ihr Handy zu angeln. Immerhin wussten die beiden noch nicht wann sie sich treffen wollten und auch wenn es wahrscheinlich schwer werden würde Jayden zu übersehen, möglich war alles. Außerdem, wenn aus dieser Bekanntschaft wirklich eine Freundschaft werden würde, dann hatte Touko immer eine Möglichkeit Jayden zu erreichen. Als Jayden ihr den Zettel, sowie einen Stift reichte, legte sie das Handy auf den Tisch und öffnete ihre eigene Nummer. Allerdings war das erste was sie tat nicht diese abzuschreiben, sondern dass Dr. auf dem Zettel durchzustreichen und anstelle dessen Touko dahin zu schreiben. Mit einem verspielten Lächeln schrieb sie ihre Nummer ab, ehe sie den Zettel sowie den Stift wieder zu Jayden herüberschob und ihn angrinste. „Bitte schön,“ ergänzte sie noch, während sie für einen kurzen Augenblick auf ihrem Handy herum tippte um die Verabredung zumindest schon mal vorzumerken. Wer wusste schon noch, was heute auf der Arbeit noch auf sie warten würde? Nicht das sie hinter her etwas vergaß.


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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Mi 18 Mai 2016 - 19:17
 


Jayden & Touko
28. Mai | Eingangsbereich des Krankenhauses

Jayden konnte sich äußerst gut vorstellen, was für eine lange Geschichte es sein musste den Chefarzt kennen gelernt zu haben, seine eigene war auch nicht gerade kurz. Er bezweifelte, dass der Engel ohne lange Vorgeschichte überhaupt Jemanden näher in sein Leben ließ. Doch der Drache wurde überrascht, denn Toukos Tonfall änderte sich und dann sagte sie, sie und Zenva seien mehr als das.
Jayden starrte sie einen Augenblick an. So als könne er nicht glauben, dass ein sehr schlechter Schüler mit einem Mal eine Eins geschrieben hatte. "Was?", fragte er und seine Verwirrtheit stand ihm ins Gesicht geschrieben, bis er sich einer anständigen Formulierung bedachte. "Nun, ähm, ich meine - inwiefern?", lenkte er dann ab, um keine falschen Schlüsse zu ziehen und trank lieber schnell noch etwas, um nicht auf falsche Gedanken zu kommen. Jetzt war er erst recht neugierig, was er am Abend ihres Schein-Dates noch alles von der Pädagogin erfahren würde.
Jaydens Pläne und sein Vorschlag, sie zu eben diesem Date einzuladen, trug allerdings schneller als erwartet Früchte und der Lehrer konnte seine Freude darüber kaum verbergen. Es war eine Erleichterung, endlich etwas Positives an seinem ganzen privaten Beziehungschaos zu sehen, denn mit Toukos Hilfe würde mit Chance alles gut werden und Jane würde rechtzeitig ihren Abschluss schaffen, ohne das irgendwelche weiteren Fragen aufgeworfen wurden. Denn das war schließlich die Wahrheit: Ihn plagten eine Unmenge an Gerüchten in der Schule und das nicht nur im Kollegium - das größte Problem hatte wohl Jane, die zur Zeit mit kugelrundem Bauch den Unterricht besuchte und von den Fragen ihrer Mitschüler nicht verschont wurde.
Doch mit den dank Touko neu gewonnenen Möglichkeiten brauchte sich Jayden vielleicht nicht mehr lange Sorgen um ihre Tarnung zu machen. Und am Ende würde alles gut werden. So einfach war das natürlich nicht, doch der Drache half sich im Alltag mit dieser sonnigen Hoffnung, um über die Runden zu kommen. Und sein Lächeln war Beweis genug dafür, dass er immerhin sich selbst davon überzeugen konnte, dass das alles am Ende irgendwie aufgehen würde. Es musste einfach.
Schließlich beugte er sich vor, um ihr die näheren Details seinees Vorhabens zu unterbreiten und Touko ging sofort darauf ein. Er fühlte sich wie ein Verschwörungstheoretiker, als er die Verabredung mit ihr vorausplante und in seinem Kopf dachte er darüber nach, was Jane am Abend vorhatte. Heute wäre tatsächlich eine gute Lösung, denn sie hatte am späten Abend noch Unterricht und konnte es sich daher nicht erlauben, vorher noch große Pläne für den Abend zu machen. Er fühlte sich schlecht, so über ihre Termine zu denken, aber er sah das Ganze noch immer als notwendig an.
"Ich fühle mich geehrt, gleich eine Zusage für heute Abend zu bekommen, das passt ausgezeichnet", sagte er dann und sein warmes Lächeln blieb auf seinem Gesicht, als er den Zettel mit ihrem Namen über den Tisch schob. "Immerhin ist eine solche Spontanität nichts Selbstverständliches", lobte er sie dann und klopfte zart auf den Zettel, bevor er sie bat ihm ihre Nummer zu geben.
Sobald sie den Stift gezückt hatte sahen seine Augen ihm dabei zu, wie er über das Papier flitzte und dabei den Doktortitel wegstrich, was den Drachen erneut leise zum Lachen brachte, danach nahm er den Zettel wieder an sich. "Vielen Dank. Ich melde mich bei dir, nur ich ... bin nicht besonders gut mit moderner Technik. Ich hoffe ich schaffe es so zeitnah wie möglich", sagte er und fing bereits an sich Sorgen darüber zu machen, wo er denn nochmal seine eigene Nummer fand. Das Touko sie ohnehin erhalten würde, wenn er sie anschrieb, war ihm natürlich nicht bewusst.
Da er aber nicht wusste, wie viel Ahnung sie von übernatürlichen Wesen hatte - auch wenn er eine leichte Vermutung bekam, wenn er daran dachte, dass sie die Moon Academy kannte; er wollte bei einer neuen Bekanntschaft aber nichts überstürzen -, war seine vorige Aussage das naheliegendste an der Wahrheit, was er ihr sagen konnte ohne direkt damit hereinzuplatzen, dass er ein hundert Jahre alter Drache und deshalb eine Niete in allem Technischen war. Immerhin gab es doch mit Sicherheit auch moderne Leute, die nicht gut mit Handys konnten. Oder?
Er sah auf seine leere Tasse und nahm sie schließlich hoch, als er sich erhob und mit einem Mal wieder groß vor dem Tisch aufragte. "So, ich habe genug von deiner Zeit beansprucht", grinste er und warf sich noch die letzten verbliebenen Tropfen des Kaffees in den Hals, bevor er vornehm seinen Stuhl zurückschob und sich die Krawatte richtete. "Ich bin sicher, die Kinder warten schon auf dich. Ich bringe die hier nur noch kurz zurück. Darf ich dir anbieten, dein Glas mitzunehmen?", bot er an und stand aufbruchsbereit vor ihr, während er ihren Zettel in seine Anzugstasche wandern ließ.



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BeitragThema - Re: Eingangsbereich & Rezeption   Fr 20 Mai 2016 - 18:27
 
Bis jetzt wusste niemand im Krankenhaus das der Chefarzt und die Pädagogin ein Paar waren und wahrscheinlich war das auch fürs erste besser so. Ab und zu hörte Touko wie sich einige Krankenschwestern über Zenva unterhielten und auch darüber, dass Touko einen Tag in seinem Kittel zur Arbeit gekommen war. Wahrscheinlich wäre das nicht mal aufgefallen, wenn sie an diesem Tag nicht ausgerechnet beide zu spät gekommen wären und wenn sie dann nicht auch noch einen Kittel von ihm getragen hätte, an dem sogar noch sein Namensschild dran gewesen war. Allein an dem Tag hatte man sie mit Fragen förmlich bombardiert und denen hatte die Pädagogin auch nicht entkommen können, weil sie sich immer wieder bei den Kindern versteckt hatte.
Zenva hatte eine natürlich, autoritäre Ausstrahlung, weshalb sich die Krankenschwester kaum an ihn herantrauten, allerdings hatte Touko diese eben nicht.. nun, meistens zumindest nicht. Denn wenn man es tatsächlich mal schaffte ihre Geduldsfaden zum reißen zu bringen, sollte man sich lieber vor ihr in Acht nehmen. Da dies aber nur sehr selten vorkam.. würde man sie wahrscheinlich gar nicht mehr in Ruhe lassen, wenn herauskam das Zenva und Sie nun ein Paar waren. Genau aus diesem Grund rückte sie nun ein bisschen näher an den Tisch heran, so als würde sie Jayden ein Geheimnis verraten wollen. Was ja auch der Fall war.
Sein verwirrter und ungläubiger Gesichtsausdruck brachte sie dann doch dazu zu schmunzeln, als sie sich vorstellte, dass sie wahrscheinlich nichts anders geguckt hatte, als er ihr erzählt hatte, dass er ein Freund von Zenva sei. Immerhin.. war Zenva wirklich eine Person an die man nur schwer herankam, aber nichts desto trotz, konnte sich Touko niemanden vorstellen an dessen Seite sie glücklicher sein würde. Sie fühlte sich wie ein verliebter Teenager und wahrscheinlich hatte grade Tomomi das noch deutlicher mitbekommen, da sie direkt nachdem Zenva den dem Morgen nach ihrem Date gegangen war, von Touko angerufen worden war.
Das Date.. wer hätte gedacht das sich ihre einfaches Gespräch in etwas.. so intensives entwickeln würde? Eigentlich hatten sie nur über ihre Gefühle reden wollen und dann war daraus.. etwas ganz anderes geworden. Auch wenn Touko keinesfalls traurig darüber war, denn damit waren sie sich nun beide wahrscheinlich mehr als sicher mit ihren Gefühlen. Zumindest konnte das die Pädagogin über sich behaupten. Sie wusste wie viel der Engel ihr bedeutete und auch wenn sie das noch nicht so gesagt hatte, zeigte sie das jeden Tag indem sie die Feder seiner Flügel um ihren Hals trug. Ihre Wangen schmückte ein zartes Rot, als sie ihre Augen noch einmal durch die Cafeteria wandern ließ, damit sie sich sicher sein konnte, dass niemand hören würde, was sie zu Jayden nun sagen würde. „Nun ja,“ begann sie anzusetzen, als sie den Blick ihrer samt braunen Augen wieder zu Jayden schweifen ließ und ihm ein fröhliches Lächeln schenkte. Ihre Stimme war gesenkt, aber sie strahlte so viel Freude aus, dass es beinahe schwer war, sich wirklich zusammen zu reißen. „Zenva und Ich.. sind seid knapp einer Woche.. ein Paar,“ erklärte sie verlegen.
Das war auch der Grund weshalb sie niemals mit jemand anderem auf eine Art Schein-Date gegangen wäre. Wäre Jayden nicht ein Freund von Zenva und würde Touko nicht so unglaublich neugierig sein, wie die beiden sich kennen gelernt hatten und wie der Lehrer über den Arzt dachte, dann hätte sie der ganzen Sachen vielleicht auch gar nicht zustimmte. Natürlich wollte sie Jayden allem voran helfen, denn immerhin wusste sie selber wie schlimm Gerüchte sein konnten. „Stimmt, aber wenn man so neugierig ist wie ich.. dann lässt es sich auch sehr schnell einrichten so spontan zu sein. Immerhin glaube ich, dass wir uns einiges zu erzählen haben,“ erklärte sie schmunzelnd. Jeder der beiden hatte sicherlich seine ganz eigenen Fragen an den anderen. Und dass es dazu noch ein leckeres Essen gab war nur ein kleines Extra. Vielleicht würde Touko schließlich hierdurch einen neuen Freund gewinnen.
Als sich Jayden schließlich von seinem Platz erhob und meinte, dass er genug von ihrer Zeit beansprucht hatte, fiel der Blick der Pädagogin zurück auf die Uhr an ihrem Handgelenk. Und damit kam Hektik in ihr auf, denn sie hatte die Zeit völlig vergessen und der Kinderarzt würde innerhalb der nächsten Minuten mit seiner Visite fertig sein. „Also wenn du mich nochmal hier besuchst, muss ich mir meine Pause unbedingt anders legen. Du hältst mich tatsächlich von meiner Arbeit ab,“ gab sie lachend zurück, als sie sich ihre Jacke grade strich und sich schließlich auch erhob. Dass Jayden ihr anbot, ihr Glas mitzunehmen, kam ihr nur gelegen. „Sehr gerne. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich schon mal gehen,“ schlug sie vor, während sie das Glas nahm und es ihm lächelnd hinhielt. „Es hat mich sehr gefreut deine Bekanntschaft zu machen. Und ich freue mich auf heute Abend,“ gab sie ihm noch mit auf dem Weg, ehe sie sich selber schnellen Schrittes wieder zurück auf die Kinderstation begab. Immerhin wurde sie da gebraucht und ihre Abwesenheit war sicher schon aufgefallen.

Tbc.: ???


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