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 Einkaufszentrum

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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Einkaufszentrum   So 4 Sep 2016 - 23:38

Die Idee, nachdem einkaufen noch kurz bei ihrer Wohnung zu halten, klang gar nicht mal schlecht. So würde Touko das Geld sparen, was sie ansonsten für eine Zahnbürste oder ihr Shampoo ausgegeben hätte. Wobei sie wahrscheinlich auch nicht mehr viel Shampoo zu Hause hatte, aber da sie heute Nacht bei Zenva schlafen würde.. Ihren Lippen entwich ein leises, aber deutlich amüsiertes Lachen als sie sich mit ihren Fingern durch eine Strähne fuhr und Zenva ansah. "Als wenn du meine Gesundheit jemals vergessen würdest," gab sie schmunzelnd zurück. Es war beinahe süß, dass er sich so viele Gedanken um sie machte. Dennoch wollte sie ihn etwas von seiner Arbeit und damit auch von seiner Sorge um ihr Herz ablenken, wobei das wohl schwieriger werden würde, als sie bis jetzt angenommen hatte. "Kümmern wir uns doch zu erst um den gähnend-leeren Kühlschrank deiner Wohnung. Wenn ich bei dir übernachtet, brauchen wir beide schließlich genug Essen und auch Getränke, damit wir das Wochenende damit auskommen," schlug sie schmunzelnd vor. Immerhin waren sie nur deswegen hier: Anstatt dass Zenva nochmal eine Nacht bei ihr übernachtete, würde sie diese Nacht nun bei ihm in der Wohnung verbringen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen betraten die beiden das Lebensmittelgeschäft, statten sich beide mit einem Korb aus und sobald Zenva seinen Vorschlag ausgesprochen hatte, verschwand der Chefarzt auch schon in einem der Gänge. Seufzend schüttelte Touko den Kopf, wobei ihr das Lächeln jedoch nicht von den Lippen wich. Zenva hatte wirklich seine Eigenarten: Hier waren sie nun, wollten zusammen einkaufen gehen und er verschwand einfach. Dabei hatten sie doch noch nicht mal darüber gesprochen, was sie überhaupt essen wollten. "Manchmal bist du wirklich impulsiv," murmelte sie schmunzelnd, während sie sich ebenfalls umsah.
Während sie vor einem der Regale zum stehen kam, viel ihr noch etwas anderes auf: Heute Nacht würde sie dass erste mal bei Zenva schlafen, ohne dass einer von ihnen beiden Alkohol zu sich genommen hatte. Es war schlimm genug, dass sie sich noch immer nicht an alles aus der Nacht erinnern konnte, in der sie bei ihm aufgekreuzt war. Wie war sie bloß auf die Idee gekommen, ihm ein Hemd zu stehlen? Und was bitte hatte sie damit vorgehabt, wenn sie es geschafft hätte, bei ihrer Flucht nicht gegen eine Wand zu rennen? Seufzend fuhr sie sich mit ihrer Hand durch die Strähnen ihrer langen, braunen Haare, während ihre Augen beinahe desinteressiert über die Lebensmittel wanderten. Obwohl.. sie sich vorstellen konnte, warum sie ihm ein Hemd geklaut hatte. Sie liebte immerhin alles an Zenva, sowohl seinen Charakter, als auch sein Aussehen und sein Auftreten. Und dazu gehörte auch sein einzigartiger Geruch. Sie liebte es von diesem Geruch eingehüllt zu werden, so wie sie es auch in der letzten Nacht gewesen war. Um sie zu beruhigen und vor ihren Ängsten zu beschützen, hatte Zenva die ganze Nacht über seinen Flügel über sie gelegt. Hatte sie voll und ganz vor allen Gefahren geschützt, die dort noch hätten auf sie lauern können. Sie hatte das leise Knistern hören können und hatte die Federn auf ihrer Haut gespürt, während sie langsam in einen tiefen Schlaf gefallen war. Wäre Zenva diese Nacht nicht bei ihr gewesen.. sie hätte wahrscheinlich kein Auge zu gemacht. Wahrscheinlich hätte sie sich nicht mal selber beruhigen können, obwohl sie doch wusste, dass dieses Unwetter ihr eigentlich nichts anhaben konnte. Während Touko sich einige Sachen in ihren Einkaufskorb packte, merkte sie gar nicht, dass Zenva unterdessen von jemandem angesprochen wurde. Viel zu sehr war sie Pädagogin in ihre warmen Gedanken vertieft.
Doch das Gespräch, welches die Krankenschwester begonnen hatten, hielt nicht lange an. Fassungslos sah die Krankenschwester ihrem, wie immer, recht kühl aufgelegtem Chef nach. Sie hatte gedacht, dass er vielleicht nur im Krankenhaus diese distanzierte Laune an den Tag legte, weil er sich auf seine Arbeit konzentrieren wollte, aber scheinbar war er auch sonst ziemlich kühl gegenüber anderen Mensch. Und dabei hatte sie nur freundlich sein wollen! So eine Frechheit! Was glaubte der Typ überhaupt wer er war, sie so herunter zu machen und dann einfach zu gehen! Einen letzten Blick schenkte sie dem pinkhaarigen Chefarzt noch, während sie leise murmelnd mit dem Fuß aufstampfte – ein Blick, der etwas länger bei dem Arzt hängen blieb, als sie es eigentlich geplant hatte. Doch daran war sicher nicht dieser eingebildete Typ Schuld – viel mehr lag es daran, mit wem er sich dort unterhielt und wie vertraut die beiden miteinander umgingen. Wenn sich die Blondine nicht vollkommen täuschte – und das tat sie nie – war die brünette Dame neben dem Chefarzt ebenfalls angestellt im Krankenhaus. Eine Ärztin, Pädagogin, whatever! – Arbeitete auf der Kinderstation soweit sie wusste. Aber was zum Teufel hatte Dr. Zenva mit ihr zu tun? Was hatte diese Frau, was sie nicht hatte? Und warum waren die beiden zusa- "Oho~" Ein wissendes Grinsen legte sich auf die Züge der Krankenschwester, während sie an den Rand des Ganges trat und so tat, als würde sie sich wieder ihrem Einkauf widmen. So war das also, die beiden schienen ihr doch etwas zu vertraut zu sein, dafür dass sie nur Arbeitskollegen hätten sein müssen. Sie etwas zu beobachten würde ihr bestimmt Aufschluss darüber bringen, was genau die beiden für ein Verhältnis zu einander hatten.
Touko sah in dem Augenblick auf, als sie Schritte vernahm, die ganz eindeutig in ihre Richtung gingen. Und der Blick aus ihren samtbraunen Augen traf augenblicklich auf Zenva's, während sich auf ihren Lippen ein sanftes Lächeln ausbreitete. "Sag mal, was wollen wir eigentlich nachher essen? Ich könnte was kochen, wenn du möchtest," schlug sie vor, während das Lächeln auf ihren Lippen beinahe noch etwas breiter wurde. Touko kochte gerne, doch für sich alleine lohnte sich das kaum. Immerhin verbrachte sie viel Zeit im Krankenhaus, aß meistens dann dort in der Cafeteria oder macht sich zu Hause nur schnell etwas warm. Wenn sie für Zenva kochen würde.. sie würde sich ganz sicher die größte Mühe dabei geben, es so schmackhaft wie möglich zu machen!


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Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt des Cadysa Krankenhauses für Innere Medizin (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Einkaufszentrum   Mi 7 Sep 2016 - 23:19

Es war eine ungewohnte Situation, doch der Engel konnte sich gerade nicht sonderlich beschweren. Es gefiel ihm, Zeit mit Touko zu verbringen und die Tatsache war nicht zu leugnen gewesen, dass sie Vorräte kaufen mussten. Da der Chefarzt allerdings auch wirklich nur das und nichts anderes hier vorhatte, trennten sich ihre die Vorstellungen des Einkaufens leicht voneinander. Was nicht hieß, dass es deshalb nicht mit ihnen beiden funktionierte. Es... gestaltete sich nur etwas anders als sonst.
Zenva freute es zu hören, wie selbstverständlich es aus Toukos Mund klang, dass er sich um sie sorgte. Für ihn war es bereits ein Teil von ihm geworden und dabei war es egal, ob Touko weit von ihm entfernt war oder direkt neben ihm stand. Sie war ihm wichtig. Wichtiger als alles, was er zuvor noch als wichtig eingestuft hatte, denn nichts davon kam an den Wert heran, der Touko für ihn hatte. Seine quarzfarbenen Augen blieben kurz an ihrem sanften Blick hängen, als sie seinen Kühlschrank ansprach, dann nickte er zustimmend. Ihre Aussage sprach für sich, somit erwiderte er darauf nichts mehr.
Als er schließlich entschieden hatte, dass sie lange genug im Eingangsbereich herum gestanden hatten - immerhin ging Zeit verloren je länger sie untätig herum standen; Angewohnheiten waren schwer zu beseitigen -, hörte er auch nicht mehr was Touko noch zu sich selbst murmelte. Schon machte an der Frischwarenabteilung Halt. Er ging recht strategisch vor, hatte er doch schließlich nicht vor hier den ganzen Nachmittag zu verbringen. Wobei das möglicherwiese so oder so der Fall werden würde, denn inzwischen war es bereits drei Uhr. Die Fahrt hierher, zusammen mit ihrem bisherigen Aufenthalt in dem Einkaufszentrum, hatte sich zeitlich gestreckt. Das fiel ihm leise zischend auf, als er einen flüchtigen Blick auf seine Armbanduhr warf. Und dabei bemerkte er erst, dass Jemand neben ihm stand und aufgeregt mit ihm sprach.
Der Pinkhaarigewusste sofort, dass es Jemand sein musste den er beruflich kannte, denn privat unternahm er schließlich kaum etwas womit er einen Wiedererkennungswert entstehen lassen konnte. Es war eine Krankenschwester seiner Abteilung, soviel sagte ihr Aussehen ihm dann gerade noch. Er erinnerte sich an ihre nervtötende Stimme, auch wenn er bisher stets formell genug gewesen war sie nicht direkt darauf anzusprechen. Jetzt gerade war er allerdings sehr geneigt, ihr das an den Kopf zu werfen. Mit Sicherheit würde sie es sich dann das nächste Mal vorher dreimal überlegen, ob sie es wirklich wagte ihn anzusprechen.
Die kühle Art des Arztes verflog jedoch wieder, sobald er der Krankenschwester aus den Augen getreten war um auf Touko zuzukommen. Besagte Krankenschwester sah ihm einen Moment fassungslos hinterher und verurteilte ihn still und heimlich für seine Unverfrorenheit - niemals würde sie es wagen das laut zu tun, das könnte sie ihren Job kosten. Und wenn man den Gerüchten Glauben schenkte, dass Dr. Zenvas Blicke tatsächlich die Fähigkeit hatten Töten zu können, dann verlor sie dadurch sogar ihr Leben (Im Krankenhaus wurden alle möglichen Theorien zusammengestellt, unter anderem auch solche skurrilen). Doch sie wurde aufmerksam, als sie den Pinkhaarigen weiterhin beobachtete. Und vor allem wurde sie es, als sie bemerkte mit wem er da sprach. Dr. Touko Murasame: Tätig auf der Kinderstation. Zwei Ärzte imselben Einkaufszentrum, die sich so vertraut miteinander unterhielten als wären sie zusammen hier... Zufall? Sie glaubte nicht!
Zenvas Blick nahm Toukos Lächeln auf, das sich auf ihren Lippen bildete sobald sie den Arzt auf sich zukommen sah. In Zenvas Warenkorb befand sich ausschließlich frische Kost. Der Arzt hatte eigentlich keinen Grund sich gesund zu ernähren, seine Selbstheilung schenkte ihm einen stets gesunden Körper, selbst wenn er sich nächtelang nur von Fast Food ernähren würde. Jedoch war er ein Engel und wollte diesem hohen Rang auch mit seinem Verhalten gerecht werden, es widersprach seinen Prinzipien, sich einfach gehen zu lassen. Und ebenso erwartete er von Touko, dies zu unterlassen.
Ihre Frage erreichte bei ihm einen warmen Blick. "Ich denke das ist keine schlechte Idee. Du bist im Moment mein Gast, doch wenn du es möchtest werde ich es dir nicht untersagen", ließ er sie mit warmem Ton wissen. Als er danach jedoch einen Blick in ihren Einkaufskorb warf, zogen sich seine Augenbrauen zusammen. Dann hob er eine und sah sie wieder an. "Verrätst du mir, was genau du hier zu kaufen gedenkst?" Sein Ton war auf irgendeine Art streng, aber nicht richtig anklagend. Es hatte mehr was von Unverständnis. Seine Augenbraue blieb wo sie war, als er von weitem Gekicher hörte. Er schenkte dem keine Beachtung.
Die Krankenschwester freute sich unterdessen wie ein Kind an Weihnachten. Sie war sich gerade sehr sicher, dabei zu sein ein unfassbares Fressen für die Gerüchteküche zu finden - und wenn sich das Gerücht dann auch noch tatsächlich als wahr entpuppte, dann wäre sie im Krankenhaus der absolute Star dafür, dass sie diese Entdeckung gemacht hatte. Touko zu Gast bei dem Chefarzt?! Sie konnte sich ihr breites Grinsen kaum verkneifen, als sie versuchte so unauffällig wie möglich irgendwas aus dem Regal zu räumen, damit sie wenigstens so aussah als wäre sie schwer beschäftigt, während sie neugierig dem Gespräch lauschte.
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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Einkaufszentrum   Do 8 Sep 2016 - 0:17

Das Lächeln auf den Lippen der Pädagogin wurde eine Spur wärmer, als Zenva ihr sagte, dass es wahrscheinlich keine schlechte Idee sei, wenn sie später etwas für die beiden kochen würde. Und als er schließlich noch hinzufügte, dass er ihr das kochen auf Grund ihres Status als Gast nicht untersagen würde, wurde ihr Lächeln sogar etwas neckend. So wie sie ihn kannte, konnte er sich noch nicht wirklich mit der Idee anfreunden dass Touko für sie beide kochen würde, aber für sie selber – allein das Lächeln auf ihren Lippen und ihre vollkommen entspannte Haltung gab Auskunft darüber, wie sehr sie sich freute, so einen ruhigen Alltag mit Zenva zu durchleben. Nur blieb jetzt noch die Frage offen, die auch Zenva ihr nicht beantwortet hatte: Was genau wollten sie eigentlich essen? "Damit wäre zumindest die Frage danach geklärt, was ich nachher tun kann," antwortet Touko schmunzelnd, während sie dem pinkhaarigen Chefarzt neben sich einen amüsierten Seitenblick schenkte. "Aber es wäre äußerst freundlich wenn du mir auch noch meine erste Frage beantworten könntest: Was sollen wir nachher essen?" Touko würde sich gerne selber etwas einfallen lassen, aber sie wusste nicht wirklich was Zenva mochte und was nicht. Selbst bei Jayden hatte sie mehr Ahnung davon, was er gerne zu sich nahm, was schon in irgendeiner Weiße traurig war. Aber so wie sie den Engel kannte, würde er bestimmt etwas essen wollen, dass gesund und nahrha-
Und grade als sie drüber nachgedacht hatte, hörte sie die beinahe strengen Worte des Mannes neben sich, als sein Blick scheinbar auf ihren Korb gefallen war. Er hatte doch nicht allen ernstes geglaubt, dass sie sich nur von gesunden Dingen ernähren würde? Immerhin musste sie schon auf ihren geliebten Kaffee verzichten, dass war doch wohl Opfer genug! Außerdem, auch wenn Jayden schon einen guten Job geleistet hatte, ihre Laune wieder aufzubessern – und das anschließende Gespräch mit Zenva auch seinen Teil dazu beigetragen hatte – wollte sie zumindest eine Kleinigkeit zum naschen haben. Eine Tafel Schokolade würde schon niemandem umbringen – am allerwenigstens sie. Immerhin achtete die Pädagogin ja weitestgehenden auf ihre Ernährung. Sie wusste was auf dem Spiel stand, wenn sie zu viele schlechte Fette zu sich nahm, einen zu hohen Cholesterin Spiegel im Blut hatte oder wenn sie sogar zu viel Gewicht zu nahm, so etwas musste man ihr nicht sagen. Ihre braunen Augen wanderten von dem Korb zurück zu Zenva wo sie lächelnd mit den Schultern zuckte. "Eine kleine Belohnung dafür, dass ich immer so lieb und nett zu allen bin?," fragte sie in dem unschuldigsten Tonfall, denn sie zu bieten hatte. Auch wenn sie wusste dass Zenva nur sehr selten auf ihre kleinen Neckereien einging, so ließ sie sich den Spaß an diesen nicht einfach so rauben. Immerhin gehörte das zu ihr.
"Es ist doch nur etwas Schokolade, Zenva. Ich verzichte doch schon das ganze Wochenende auf meinen Kaffee, gönn mir wenigstens das," bat sie mit einem Lächeln auf den Lippen, während sie sich dem Arzt wieder komplett zuwandt und mit ihren samtbraunen Augen zu ihm aufsah. In ihrem Blick etwas bittendes. Ihre dunklen Wimpern umkranzten ihre braunen Augen. Sie wusste mit ihrer Körpersprache umzugehen und unschuldiger zu wirken als sie war, war eine ihrer leichtesten Übungen. Zwischen den beiden waren nur noch wenige Zentimeter die sie voneinander trennten, doch selbst an einem Ort wie diesen, störte Touko diese Nähe nicht. Als Paar war es etwas ganz normales, dass man sich ab und zu so nahe kam. Und grade wenn es um ihre geliebte Schokolade ging, würde sie ganz sicher keine Kompromisse eingehen.
Unterdessen fielen viel zu viele Dinge in den Einkaufskorb der Krankenschwester, die ihren Blick kaum mehr von den beiden Ärzten nehmen konnte. Dass die beiden sich näher standen, als es im Krankenhaus den Anschein machte – und bis dato hatte sie die beiden nicht einmal zusammen gesehen – war inzwischen mehr als klar, doch als sich die brünette Pädagogin zu dem Chefarzt herumdrehte und ihm plötzlich sehr viel näher kam, wurde ihre These noch weiter gefestigt: Diese. Beiden. Sie standen sich definitiv viel näher als es im Krankenhaus den Anschein hatte! Und hier dachten die Krankenschwestern noch, dass der Chefarzt außerhalb seines Berufs kein Leben hätte!! Wie sehr sie sich doch getäuscht hatten, verdammt! Wo war denn ihr Handy wenn sie es mal brauchte, sie musste doch irgendwie heimlich eine gute Aufnahme hinbekommen! Ansonsten würde ihr doch im Krankenhaus niemand glauben! Und eine Story wie diese – Das konnte sie sich einfach nicht entgehen lassen! Dafür kaufte sie dann auch gerne mal 10 Dosen von – was war das hier über.. oh gott, Linseneintopf. Okay. Opfer mussten gebracht werden und sie würde dieses Opfer gerne bringen. Ungerne. Gerne. Oh Gott.


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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum   Fr 9 Sep 2016 - 0:04

Zenva war davon ausgegangen, dass Touko die Entscheidung über die Mahlzeit übernehmen würde, wenn sie schon gewillt war zu kochen. Warum genau sie das überhaupt tun wollte war dem Engel ein Rätsel, doch wenn er wegen jeder unverständlichen Tat eines Menschen nachhaken würde, wäre er den ganzen Tag beschäftigt. Abgesehen davon, dass er ohnehin der Ansicht war, als Engel nicht alle Eigenheiten der Menschen wissen zu müssen.
Touko hatte jedoch andere Gründe, warum sie kochen wollte, nur entgingen diese Zenva im Moment noch. Als sie ihre Frage noch einmal wiederholte war der pinkhaarige Arzt schon fast geneigt zart zu Schmunzeln, da er es von sich selbst kannte wie ungern er sich wiederholte. Aber auszutesten die Frage zu übergehen konnte nicht schaden. Auf solche Gedanken kam der Engel aber nur in Toukos Nähe und obwohl er das zu Anfang ihrer Beziehung noch Infrage gestellt hatte, so war dies nun bereits etwas, was er von sich gewohnt war - solange Touko sich in seiner Nähe befand. Sie war es von Anbeginn gewesen, die den Wind gedreht und Zenvas Innerstes aufgewirbelt hatte und daran würde sich auch nichts ändern. Sie war die einzige Person, die dazu in der Lage war in dem Engel eine solche Wandlung zu bewirken.
"Ich wollte die Entscheidung dir überlassen, aber wenn du mich schon so präzise fragst lässt du mir wohl keine Wahl", erwiderte er und er konnte es sich nicht verkneifen, einen seiner Mundwinkel im Anflug eines Schmunzelns leicht zu heben. "Ich schlage vor da du seit gestern Abend wenig gegessen hast", begann er und ließ das Gewitter-Thema weg, um es nicht unnötigerweise anzusprechen wenn es nicht von Relevanz war, "sollte ein eiweißhaltiges Essen angerichtet werden." Seine Augen lagen einen längeren Moment auf ihr, als er überlegte was ihren Kreislauf wieder etwas in Schwung bringen konnte. "Ich empfehle Fisch." Einen Moment hielt er noch inne, bevor er sich einmal durch die losen Strähnen fuhr. "Ich bin es nicht gewohnt, Gäste zu haben und ich selbst brauche nicht viel, also... brauchst du dich wirklich nicht zu sehr zu bemühen." Sein Blick war warm, als er kurz zu Boden sah. Wenn es Touko glücklich machte für sie beide zu kochen, dann hatte der Engel dagegen nichts einzuwenden, doch das hatte zuvor einfach noch nie Jemand für ihn gemacht. Wieso auch. Der Gedanke daran, dass Touko das für sie beide am Abend tun wollte stimmte ihn irgendwie... glücklich. Doch das Gefühl rückte schon gleich darauf wieder in den Hintergrund, als der Arzt einen flüchtigen Blick in Toukos Warenkorb warf.
Die Krankenschwester, die vorhin auf ihn aufmerksam geworden war, war soeben nahezu durchignoriert worden, doch inzwischen hatte sie das fast schon wieder vergessen. Sie hatte weder den Rang noch den nötigen Mut um ihm direkt die Meinung zu sagen, besonders wenn es wegen einer eigentlich so banalen Sache war - die in ihren Augen natürlich alles andere als banal war. Viel interessanter war jedoch, was da gerade vor ihren Augen passierte und während sie Linseneintopf aus dem Regal schaufelte, klebten ihre Augen an den beiden Ärzten im Gang.
Zenvas Augenbraue hatte sich indes gehoben, als Touko ihm neckend antwortete. Er ging nicht weiter darauf ein, er sah keinen Grund warum er das tun sollte, doch er konnte an ihrem Lächeln sehen, dass es ihr Spaß machte.  Vielmehr ging er auf die nachfolgenden Worte ein, als er seine Arme aus der Verschränkung löste und ihr einen strengen Blick zuteilwerden ließ. "Wenn du darunter zu leiden hast, keinen Kaffee getrunken zu haben, solltest du dir Gedanken darum machen ob dein Körper sich schon an das Koffein gewöhnt hat." Er konnte an ihrem Blick sehen, dass sie nicht wirklich großes Interesse daran hatte von ihm eine Predigt über Kaffee zu bekommen und somit setzte Zenva auch nicht zu einer an - obwohl er bei dem Thema sehr viel weiter ausholen konnte, als er es nun getan hatte.
Er kam auch ohnehin nicht mehr wirklich dazu, denn Toukos braune Augen sahen ihn bittend an. Als sie auf ihn zutrat und dicht vor ihm stehen blieb, hefteten sich Zenvas Augen an ihre und erwiderten den intensiven Blick, den sie ihm schenkte, ohne mit der Wimper zu zucken. "Zwischen Kaffee und Schokolade ist ein Unterschied, das ist dir sicher bewusst", kommentierte er und obwohl er so aussah, als würde er ein vollkommenes Pokerface besitzen, drehten ihm innerlich ein paar Schmetterlinge durch, als Toukos Augenaufschlag Wirkung zeigte. Er versuchte wirklich streng zu bleiben - es war doch nur zu Toukos bestem. Immer wenn er streng wurde war es nur aus dem guten Willen heraus, aber ihr Blick sagte ihm, dass sie in diesem Punkt nicht mit sich verhandeln lassen würde. Zenva war jedoch Niemand, der sich nur durch einen Blick von etwas abhalten ließ. Da musste schon mehr her.
Excalibur · Jayden · Asher · Jinx · Dr. Zenva · Sharif · Gwendoline
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Touko Murasame

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Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Einkaufszentrum   Fr 9 Sep 2016 - 0:51

Was hieß denn hier, sie ließ ihm keine Wahl? Sie konnte doch wohl schlecht einfach irgendetwas kochen, immerhin würde er es auch essen müssen. Halb schmollend, halb schmunzelnd lauschte sie seiner Antwort. Etwas eiweißhaltiges.. sie erwiderte seinen Blick während sie selber schon am überlegen war, was sie wohl am besten essen könnten, als Zenva ihr das nachdenken abnahm. Fisch. Oh das bat sich wunderbar an! Für Fisch hatte sie sogar einige Rezepte noch im Kopf, immerhin aß sie selber auch relativ gerne Fisch. Egal ob gekocht, gebacken oder geräuchert. So viele Möglichkeiten. Ihre Augen folgten seiner Hand, als er sich durch das Haar fuhr, ehe aus ihrem Halb-Herzigen Schmollen ein warmes Lächeln wurde. "Ich werde mich trotzdem bemühen, immerhin koche ich für dich. Ich möchte dass es dir schmeckt," antwortete sie schmunzelnd.
Das Zenva sie wegen ihres geliebten Kaffee' etwas zurück neckte, hatte Touko zwar nicht kommen sehen – quittierte sie aber mit einem amüsierten Lächeln. Sie wusste, dass sich Zenva nur Sorgen um sie machte, doch etwas Kaffee und etwas Schokolade würden sie schon sicher nicht umbringen. Da gab es weit aus gefährlichere Dinge von denen sie brav die Finger ließ – oder es zumindest seid neustem tat.
Ihre samtbraunen Augen wichen dem Blick des Arztes keinen Augenblick aus, als sie einen Schritt auf ihn zu trat und ihren Körper sachte an den seinen lehnte. Nur einige Zentimeter waren es, die ihre Körper von einander trennten. Auf ihren Lippen lag ein zartes Lächeln, bittend, ebenso wie der Ausdruck in ihren Augen, während sie zu Zenva hinauf sah und die Wärme seines Körpers wahr nahm.
Als die Stimme des Arztes erklang und ihr erklärte, dass sie sich sicherlich darüber bewusst war, dass zwischen Kaffee und Schokolade ein Unterschied bestand, sah Touko einen Augenblick beinahe verlegen zu Seite, während sie sich eine Haarsträhne um den Finger wickelte. Alles nur aus reinster Berechnung, immerhin wollte sie so süß und unschuldig aussehen, wie es ihr nur möglich war. Schließlich wusste sie um ihre Wirkung auf Zenva. Und sie würde sich ihre Schokolade sicherlich nicht einfach so nehmen lassen, also beschloss sie einen Schritt weiter zu gehen. Sanft streckte sie ihre Hand aus und legte sie an Zenvas Hals, fuhr mit ihren Fingern über seine zarte Haut und verfolgte ihre Bewegungen mit ihren Augen. "Natürlich ist mir das bewusst, nur weiß du Zenva," sprach sie mit einer Stimme, süßer als die süßeste Schokolade die sie jemals probiert hatte, während ihre Finger über den Kragen seiner Jacke hinab zu seiner Krawatte wanderten und dort inne hielten. "Heute bin ich nicht in der Stimmung dazu, mir meine Schokolade wegnehmen zu lassen," erwiderte sie, während nun das Lächeln auf ihren Lippen deutlich frecher wurde. Sie hob ihren Blick wieder, und für einen Augenblick schien die Zeit still zu stehen – ehe sie ihre Finger um seine Krawatte schloss und ihn zu sich hinab zog. Mit geschlossenen Augen versiegelte sie seine Lippen, genoss den Kuss obwohl er eigentlich nur dafür gedacht war den Engel vor sich zum schweigen - und vielleicht auch etwas aus der Fassung zu bringen.
Und während Touko sich voll und ganz auf ihren Kuss konzentrierte, konzentrierte sich die Krankenschwester panisch darauf nicht ihren Korb fallen zu lassen und ihr Handy eingeschaltet zu bekommen. HEILIGER! Sie hatte damit gerechnet, dass sich die beiden Ärzte näher standen als es im Krankenhaus den Anschein machte, aber dass sie sich SO NAHE STANDEN? Wie war das passiert?! Die beiden arbeiteten doch nicht mal im selben Bereich des Krankenhauses, es gab nicht mal einen Grund weshalb sie sich beruflich begegnen würden!! Und jetzt standen sie hier und küssten sich! KÜSSTEN SICH! In aller Öffentlichkeit!! Und das obwohl grade scheinbar alle Blicke heimlich auf die beiden gerichtet waren!! OH! Das Foto! Das Handy! Schnell kramte die Blondine ihr Handy aus ihrer Tasche, tippte hastig den Sperrcode ein und ging auf die Kamera! Und grade in dem Augenblick, in dem es so schien, als würde sie dich scheinbar nicht ganz so unschuldige Pädagogin von dem Chefarzt lösen, drückte sie auf den Bildschirm ihres Handys und fing den Kuss der beiden auf einem Foto ein. Mit einem mehr als zufriedenen Lächeln sah sie auf ihr Handy hinab, auf dem das Foto gut sichtbar die beiden Ärzte zeigte. Damit würde ihrer Karriere als Tratsch und Klatsch Diva nichts mehr im Weg stehen! Oh sie musste dieses Foto sofort an all ihre Kollegen schicken, die würden Augen machen!! Das der Chefarzt tatsächlich mit der Pädagogin zusammen war.. doch als erstes hieß es jetzt zu verschwinden! Mit ihren 15 Dosen Linsensuppe im Gepäck, dem Handy in ihrer Tasche und dem Foto das Gold wert war, bog sie schnell um die nächste Ecke um nicht mehr von dem Paar erwischt zu werden.
Unterdessen löste sich Touko wieder von Zenva, während auf ihren Lippen ein neckendes Lächeln lag. "Die Schokolade bleibt." Ihre Finger lösten sich von seiner Krawatte und ehe er ihr antworten konnte, löste sie sich komplett von ihm. "Ich denke ich hole dann mal die Sachen für das Abendessen! Wir wollen schließlich keine Zeit mehr verlieren, mh?," fragte sie schmunzelnd, während sie sich ganz unschuldig herumdrehte und in Richtung der Fisch- und Fleischtheke verschwand. Es gab nicht vieles das Zenva sprachlos werden ließ, doch Touko hofft das sie mit diesem Kuss zumindest einen kleinen Vorteil für sich hatte ergattern können! Außerdem hatte sie jetzt etwas Vorsprung, was wohl ganz praktisch war. Also zum Abendbrot sollte es Fisch sein.. was könnte man denn dazu gut essen? Auch wenn Zenva gesagt hatte, dass sie sich nicht allzu viel Mühe geben musste, wollte sie doch genau das! Sie wollte dass ihm das Essen auch schmeckte und dafür würde sie ihr bestes geben! Also.. etwas gesundes.. vielleicht einfach nur ein leichter Salat dazu? Wobei sie etwas brauchten, dass ein paar mehr Kalorien hatten, immerhin hatte sie heute noch gar nichts zu sich genommen. Weder der Chefarzt, noch sie selber. Kartoffeln bieten sich auch immer sehr gut an.. Während sie in Gedanken versunken darüber nachdachte, was sie als Beilage machen konnte, sagte sie der Dame hinter der Theke was für Fisch sie brauchte.


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Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Einkaufszentrum   Fr 9 Sep 2016 - 21:52

Der Pinkhaarige war es nicht gewohnt, dass etwas für ihn getan wurde. Allgemein nicht. Zu allerletzt Mahlzeiten, wo er doch ein Engel war und nicht viel brauchte. Doch die Art und Weise wie Touko ihm gleich darauf versicherte, dass sie es gern tat und sie auch wollte das es ihm gefiel, ließ ein warmes Gefühl in ihm entstehen. Sein Blick verlor ein bisschen was von seiner Strenge, als er sie danach noch einen Augenblick ansah, bevor er ergeben nickte. "Dann steht es fest." Er konnte ihr den Wunsch schließlich nicht ausschlagen und seine Antwort hatte sie auch schon.
Zwei Gänge weiter war die Krankenschwester immer noch damit beschäftigt Linseneintopf in ihren Korb zu schaufeln, als das Gespräch zwischen den beiden Ärzten umschlug und eine andere, neue Klangfarbe annahm. Zenva hatte einen Blick in Toukos Korb geworfen und sah nicht so aus, als würde man mit ihm darüber diskutieren können, was sie kaufte - der Arzt wollte nur das Beste für Touko und deshalb war er sich gerade äußerst sicher, nicht mit sich reden zu lassen. Die Brünette sah das wohl aber etwas anders, wobei der Engel keine Argumente von ihr durchgehen lassen würde - nicht solange die Gefahr bestand, Toukos Gesundheit zu schaden. Dass das ein Schaden war, der an ihrem Körper und ihrem Kreislauf nur wenig Auswirkungen haben würde, kümmerte ihn bei dieser Sache nicht, denn im Grunde ging es nicht um viel mehr als ums Prinzip.
Der Pädagogin allerdings nicht. Er blieb mit verschränkten Armen stehen, als er ihren Finger an seinem Kragen spürte. Seine quarzfarbenen Augen bohrten sich in ihr hübsches Gesicht und ihren verspielten Blick. Ihre Worte waren herausfordernd und die Augen des Arztes blitzten dabei kurz auf.
Zenva hätte gern erwidert, dass er auch nicht in der Stimmung war Toukos Gesundheit über Bord zu werfen nur weil sie gerade nicht einsah, dass so etwas zu ungesund war, allerdings konnte er das nicht. Denn wenn er sie so ansah und ihrem weichen, charmanten Ton lauschte in dem sie zu ihm sprach, dann musste er sich eingestehen, dass er durchaus in der Stimmung war. Selbstverständlich nicht wirklich in der, Toukos Gesundheit über Bord zu werfen - aber in der, es ihr durchgehen zu lassen. Das warme Gefühl das ihn begleitete, solange Touko an seiner Seite verweilte und mit ihm die freie Zeit verbrachte, ließ ihn bei Toukos Eigenarten etwas sanfter werden.
Er kam aber so oder so nicht dazu, eine Entscheidung zwischen Strenge und Nachsicht zu fällen, denn diese Entscheidung wurde ihm einfach abgenommen, als sich Touko mit einem Mal weiter vor beugte und sich ihre Hand um seine Krawatte legte. Überrascht wurde er zu ihr gezogen, zu schnell damit er etwas dagegen tun konnte. Und im nächsten Augenblick lagen ihre Lippen auf seinen und sie küsste ihn.
Hätte der Chefarzt in diesem Moment gewusst, was zwei Flure weiter gerade geschah, hätte er sicherlich nicht zugelassen, dass der Kuss länger dauerte als notwendig. Doch die Wärme von Toukos Lippen auf seinen ließ seinen Kopf für den Moment schwammig werden. Er ließ sich in den Kuss ziehen und schmiegte seine Lippen an ihre, erwiderte ihn. Und er gewährte ihr diesen Kuss solange, wie sie es für richtig hielt, auch wenn seine Augen aufgrund der Überraschung dabei offen blieben. Ihre Hand lag dabei noch immer an seiner Krawatte und verließ diese erst wieder, als sie sich mit einem Grinsen wieder von ihm löste. Der Engel brauchte nicht zu fragen wofür dieser Kuss war, er konnte es ihr aus dem niedlich-frechen Gesicht lesen. Und ihre vorigen Worte hatten ohnehin auf nichts anderes schließen lassen.
Die Pädagogin ließ ihn noch wissen, dass die Schokolade an Ort und Stelle blieb, als sie sich auch schon verabschiedete und in Richtung der Theke für Fisch abbog. Der Chefarzt warf ihr noch einen Blick hinterher, ließ die Verblüffung über das eben Geschehene noch einen Moment nachwirken. Mit dem Kuss hatte sie es erfolgreich geschafft, seine Defensive sauber zu umgehen. Etwas, wozu nur Touko auf diese Weise fähig war.
Schließlich hielt sich der Engel nicht länger damit auf ihr hinterher zu sehen, sondern erledigte in der Zwischenzeit die letzten Besorgungen. Die Schokolade war aktuell sowieso außerhalb seiner Reichweite. Es dauerte nicht lang, da hatte er alles Notwendige beisammen - er musste noch einmal nachprüfen, ob die Vorräte auch für Touko ausreichen würden, da er es nicht gewohnt war so viel zu kaufen. Und es schien als würde Touko ihn zeitlich auch zum rechten Moment an der Kasse abpassen.
Der Arzt zog wortlos seine Karte durch das dafür vorgesehene Gerät, wodurch er Touko gleichzeitig verbat ihre Sachen selbst zu bezahlen. Er ließ es unkommentiert, das war für ihn selbstverständlich - vor allem, da sie sein Gast war und schließlich aktuell bei ihm verweilte. Kein Grund für sie also, irgendetwas von dem ganzen zu bezahlen; abgesehen von Zenvas ohnehin immensen Gehalt als Chefarzt. Schließlich befanden sie sich wieder am Eingang des Lebensmittelgeschäfts, nun ausgestattet mit allem was sie brauchten.
"Ich denke, wir sind dann hier fertig", merkte der Engel an und warf Touko einen urteilenden Seitenblick zu. Er sagte nichts mehr zu der Schokolade, doch es war ihm anzumerken, dass er nicht vollends zufrieden mit dem Einkaufen war. Dass er es nicht noch einmal ansprach war aber Indiz genug dafür, dass er es ihr durchgehen ließ.
Auf dem Rückweg gingen sie dieselbe Treppe wieder hinunter, die sie auch hochgekommen waren, nur war nun der Blickwinkel anders. Es war kaum möglich die großen gelben Absperrbänder zu übersehen, die ein Restaurant mit großen Glaswänden zentral im Einkaufszentrum krönten. Der Blick des Engels blieb einen Augenblick daran hängen, als er sich fragte was dort vorgefallen war. Offenbar hatte das Cadysa Police Department hier einiges zu tun, wenn es für Beweismaterial als Tatort abgesperrt war - innen drin sah es chaotisch aus. "In einem Einkaufszentrum ist das ungewöhnlich", merkte der Engel an. Er mochte nicht oft außerhalb des Krankenhauses unterwegs sein, doch das hieß nicht, dass er deshalb weltfremd war. Nun gut, in emotionalen Bereichen war er das gewesen. Dank Touko holte er dies jedoch inzwischen auf.
Sein grauer Mantel umschlug seine Beine, als sie schließlich bei seinem Wagen ankamen und er Touko die weiteren Einkäufe abnahm, bevor er die Sachen hinten einlud. "Dann fahren wir noch einmal bei dir vorbei, damit du bei mir auf nichts verzichten musst." Er schmunzelte bei diesen Worten fast. Aber auch nur fast.

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