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 Touko's Wohnung

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AutorNachricht
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Cali

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Chefarzt des Krankenhauses (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)

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Heaven's Doctor

BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   So 25 Feb 2018 - 21:38
 


Zenva & Touko
Dienstag Morgen, 08. Juni | Toukos Schlafzimmer

Toukos neckende Worte hatten genau den erwünschten Effekt, als Zenva ihr noch einen weiteren, funkelnden Blick zuwarf. Ihr Schmunzeln brachte sein Herz zum Schmelzen und zeitgleich dazu höher zu schlagen, es war ein Gefühl, das er in Momenten wie diesen mit keinem auf der ganzen Welt austauschen wollte. "Als Ärztin musst du doch aber multitaskingfähig sein", war seine Antwort auf ihre wiederholte Versicherung darüber, ganz sicher über ein anderes Thema gesprochen zu haben. Er ließ es sich nicht nehmen seine Worte noch einmal zu unterstreichen, indem seine Hände gefühlvoll ihre Hüften passierten. Das breite Lächeln, dass auf ihren Lippen lag verriet außerdem, dass die Ablenkung ihr sicher nicht missfiel.
Doch das Gespräch fand zu Toukos Entscheidung zurück und für den Engel schien es in diesem Augenblick ihre ganze Umgebung nicht mehr zu geben. Dieser Moment, in dem Toukos Stirn gegen seiner lag, er ihren ruhigen Atem hören konnte und sie leise Worte des Vertrauens austauschten, wärmte ihn tief in seinem Inneren. Er wollte ihr Gesicht am liebsten nie wieder loslassen, wollte auf ewig in diesem intimen, doch zärtlichen Moment verweilen, der ihnen an diesem Morgen gewährt worden war. Und als sie voller Gefühl die Geständnisse ihrer Liebe austauschten, fanden Zenvas Hände wie ganz allein erneut zu ihren Hüften, um sie ganz dicht an sich zu ziehen und sie tief und innig zu küssen. Ihr Herzschlag war ihm auf diese Weise ganz nah, er begleitete verborgen in dem unsichtbaren Tasten seiner Engelssinne diesen innigen Moment mit einem kraftvollen Schlagen, das Toukos hoffnungsvolles Versprechen eines ganzen Lebens voller Zeit noch bekräftigen wollte.
Als der Engel sich eng an sie schmiegte, die Augen schloss und den Kuss intensivierte, wodurch seine Zunge in das Spiel ihrer Lippen eintauchte und die Pädagogin ganz für sich einnahm, hallten Toukos Worte in seinen Gedanken wider. Er betete dafür, dass sie wahr wahren. Dass sie tatsächlich ein ganzes Leben hatten, dass auf sie wartete. Kein Leben dieser Erde würde jedoch dafür ausreichen, Touko zu lieben. Mit aufgewühlten Gefühlen schloss er die Augen und ließ sich voll und ganz in den Kuss fallen.
Bis er es schließlich war, der sich auch wieder löste, um kurz darauf Toukos Augen zu suchen. Seine leisen Worte bezüglich des Kaffees zauberten sehr schnell wieder ein Lächeln auf das Gesicht seiner Geliebten und wohlwollend nahmen seine Augen das strahlende Bild Toukos vor sich auf. Er wünschte sich in diesem Augenblick, dass sie sich mit seinen Augen sehen können würde… denn sie würde vor Faszination und Anbetung nach Luft schnappen. Ihre Ansage, dass sie den Kaffee heute weglassen würde war es dann, die den Arzt aus seiner verträumten Starre zurückholte und ihn überrascht die Augen weiten ließ, bevor er sich begleitet von einem neuen Schmunzeln von ihr in den nächsten Kuss verwickeln ließ. Ein weiteres Mal schloss er die Augen und alles was er wollte war, dass die Zeit stehenbleiben konnte.
Zeit... Wie spät war es eigentlich? Der Gedanke kam so überraschend und mitten im Kuss, dass der Zenva unvorbereitet traf. Er öffnete die Augen und lehnte sich mit sichtbarem Fragezeichen auf dem Gesicht zurück, wodurch er den Kuss unterbrach um Touko anzublinzeln. "Wie spät ist es?", fragte er und auch wenn er die Ruhe des Moments noch nicht verlassen hatte und seine Hände sich weigerten, Toukos Hüften zu verlassen, war ihm die leichte Desorientierung nun deutlich anzusehen. Als ihm auf einmal siedend heiß einfiel, dass Touko ja an einem Montag Geburtstag gehabt hatte, konnte er ihr Grinsen fast schon sehen bevor es auf ihrem Gesicht erschien. Perplex starrte er sie an - und zeigte immer noch keine Anzeichen davon, Touko loslassen zu wollen. "Ach du m… Heute ist Dienstag. Ich sollte eigentlich gerade auf der Arbeit sein."
Er wollte gar nicht darüber nachdenken, was für ein Bild sein Gesichtsausdruck gerade abliefern musste, als er sich endlich dazu überwand von Touko abzulassen und mit einem Ausfallschritt zurück in die Mitte der Küche zu treten. Als er sich Touko so ansah, die noch immer seelenruhig auf der Anrichte saß, sagte ihm etwas, dass ihr das sehr bewusst war. Und bevor ihn eine ungewollte Hektik überrumpeln konnte sah er sehr schnell ein, dass er ja eh schon zu spät war - und wirklich: Dieser Morgen war es wert, dass er nicht hektisch verlassen wurde.
Vorwurfsvoll hob er eine Augenbraue und verschränkte die Arme vor der nackten Brust, als er wieder zwei kleine Schritte nach vorne trat und zu seiner Ausgangsposition zurückkehrte. "Und du hast es für angebracht gehalten, mich ausschlafen zu lassen, ja?" Er wusste ganz genau, dass er in deutlichem Zeitverzug stand. Und er war gerade sehr erleichtert, heute Morgen noch nicht auf sein Handy geschaut zu haben, da er sich ziemlich sicher war, dort so einige verpasste Nachrichten oder vielleicht sogar Anrufe zu haben. Naja, wofür hatte er eine Sekretärin? Er löste seine Arme aus der Verschränkung auf und stützte sie links und rechts neben Toukos Oberschenkeln auf der Anrichte ab, bevor er sie räuberisch anfunkelte. "Ganz schön eigennützig, findest du nicht auch?" Er beugte sich manierlos vor, um mit einem stummen Lächeln einen leicht feuchten Kuss auf ihren Hals zu hauchen, genau dort wo noch immer die zwei dunklen Liebesmale zu erkennen waren. "Immerhin war dein Geburtstag gestern, Touko. Heute sind die Privilegien doch schon wieder vorbei." Gott, war er dazu verleitet heute einfach nicht mehr zur Arbeit zu fahren. Er hielt in seinem Halskuss kurz inne um zu verarbeiten, dass er das gerade wirklich gedacht hatte.
Da landeten seine Hände ein weiteres Mal an ihren Hüften, dieses Mal jedoch nicht um dort Haut zu berühren, sondern um mit dem unteren Saum des Hemdes zu spielen. "Du hast da noch was, was ich wiederhaben muss", flüsterte er leise, als er den Kopf wieder anhob und einer seiner Mundwinkel sich anhob. "Ohne kann ich leider nicht hier weg."


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Domino ♥

BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   So 25 Feb 2018 - 22:22
 
Warm und zärtlich schmiegten sich ihre Lippen ein weiteres Mal an die ihres Geliebten, während sie ihre Augen schloss und einfach nur den Moment genoss. Für einen Kuss wie diesen war sie sehr gerne breite auf ihren Kaffee zu verzichten – immerhin hatte sie einen außerordentlich, erholsamen Schlaf gehabt und wurde am Morgen nun schon das zweite Mal mit einem solch warmen Kuss beglückt. Dass dieser wundervolle Moment jedoch ihrer Meinung viel zu schnell vorbei war, zeigte sich auf ihrem Gesicht, als sich Zenva zurücklehnte und nach der Uhrzeit fragte.
Dass die Frage sie etwas unvorbereitet traf, konnte Touko nicht verbergen. „Es ist kurz nach Zehn,“ erwiderte sie, während ihr Blick von der Wanduhr wieder zurück zu Zenva fand. Es dauerte jedoch nur noch ein paar kurze Augenblicke, bis ihr endlich einfiel, weshalb Zenva sie nach der Uhrzeit fragte: Immerhin hatte sie den Tag zwar frei, doch auf ihn warteten eigentlich Patienten im Krankenhaus. In Gedanken schickte die brünette Pädagogin eine Entschuldigung an die Sekretärin des Chefarztes, welchem grade auffiel, dass er in diesem Augenblick eigentlich auf der Arbeit sein sollte. Und auch wenn Touko wusste, dass es sicherlich nicht der richtige Moment war, konnte sie sich ein beinahe belustigtes Lächeln nicht verkneifen. Dennoch versuchte sie es zumindest, indem sie ihre Lippen aufeinander presste.
Schweigend beobachtete sie ihren Geliebten dabei, wie er sich von ihr löse und in die Mitte des Raumes trat. Ganz offensichtlich jedoch schien er noch nicht ganz zu wissen was er mit der neuen Information darüber, dass er grade eigentlich im Krankenhaus sein sollte, anfangen sollte. Wahrscheinlich sollte auch Touko selbst komplett anders mit dieser Information umgehen, aber anstatt sich von dem bequemen Platz auf der Theke zu erheben, erwiderte sie den Blick des pinkhaarigen Engels einfach nur schmunzelnd. Sie war sich keiner Schuld bewusst und das zu zeigen war ihr ein leichtes.Erst als er beinahe vorwurfsvoll die Augenbrauen hob und wieder zu ihr zurückkehrte, konnte sie sich ein leises Lachen nicht mehr verkneifen. „Du sahst so friedlich aus,“ gab sie belustigt zurück, während sie ihre Hände wieder hob und um seinen Nacken legte. „Macht es die Situation besser, wenn ich sage dass es mir ganz schrecklich Leid tut?“ Wahrscheinlich nicht. Denn dass sie sich amüsierte war ihr noch immer deutlich anzusehen – und auch aus der Stimme zu hören.
Amüsiert über die Situation beobachtete sie wie Zenva seine Arme seitlich ihres Körpers auf der Ablage abstützte und sie aus quarzfarbenden Augen anfunkelte. Erst auf seine Worte hin verschwand das Lächeln von ihren Lippen und machte einem beinahe enttäuschten Blick Platz. Dass dieser nicht so ernst gemeint war wie er wahrscheinlich wirken sollte, wurde auch sehr schnell offensichtlich – denn der gespielt-enttäuschte Blick hielt nur wenige Atemzüge an, ehe das belustige Lächeln auf ihre Lippen zurückkehrte. Zumindest bis sie seine Lippen an ihrem Hals spüren konnte.
Ihre Lippen öffneten sich leicht als sie den Kopf beinahe ohne etwas dagegen tun zu können zur Seite legte. Trotz der Situation, in der die beiden bei weitem nicht so entspannt sein sollten, genoss sie es die Wärme seines Körpers so nah an ihrem eigenen zu spüren. Und für einen kurzen Augenblick fragte sie sich, ob sie jemals genug davon bekommen würde, Zenvas Berührungen auf ihrer Haut zu spüren. Würde sie jemals genug davon bekommen, seine Lippen auf ihrem Körper zu spüren? Nur für diesen einen Moment stellte sie sich diese Fragen – bis sie seine nächsten Worte hörte und ihren Lippen schließlich ein leises Lachen entwich.
„Wirklich? Dabei dachte ich immer, dass ich als deine Geliebte noch ein paar Extra-Privilegien dazu bekommen hätte,“ erwiderte sie schmunzelnd, während sie sachte den Kopf schüttelte. Diese Extra-Privilegien zeigten sich seit ihrem Kennenlernen immer wieder aufs Neue in der Art wie Zenva mit ihr umging, wie er auf ihr Herz achtete und wie er sich für sie geändert hatte. Und sie wusste, dass er ihre Worte schon richtig verstehen würde – und dass sie sich aus der Situation grade einen kleinen Spaß machte, war auch mehr als offensichtlich.
Als er schließlich seinen Kopf wieder anhob und sie sehen konnte, wie sich seine Mundwinkel etwas anhoben, erwiderte sie das Lächeln nun ihrerseits ehrlich. „Stimmt, so kannst du auf keinen Fall raus,“ pflichtete sie ihm bei, ehe sie sich etwas vorlehnte, sodass ihre Lippen nur noch wenige Atemzüge von seinen entfernt waren. „Immerhin würde ich vor Eifersucht verrückt werden, wenn dich jemand so sehen würde.“ Viel Wahrheit steckte hinter ihren Worten, während sie sich nun mit einem breiten Grinsen zurücklehnte. Ein Grinsen, dass sich noch etwas vertiefte, als ihr eine ganze wunderbare Idee kam.
Schmunzelnd hob sie ihre eigenen Hände zu den Knöpfen seines Hemdes und ließ sich alle Zeit der Welt dabei jeden einzelnen Knopf von oben nach unten hin ordentlich zu öffnen. Sie achtete genaustens darauf bei keiner Bewegung seinem Blick zu begegnen, während sie das Hemd von ihren Schultern hob und ihre Arme aus den Ärmeln zog. Erst, als sie ihm das Hemd hinhielt traf ihr Blick wieder auf seinen – und ihre Lippen wurden von einem unschuldigen Lächeln geschmückt. Hier, dein Hemd. Kann ich dir vielleicht sonst noch irgendwie helfen?,“ fragte sie zuckersüß, während sie einfach dasaß und seinen Blick mit ihrem fixierte.


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   So 25 Feb 2018 - 23:32
 


Zenva & Touko
Dienstag Morgen, 08. Juni | Toukos Schlafzimmer

Noch keine Sekunde an diesem Morgen hatte Zenva einen Gedanken an den aktuellen Wochentag verschwendet. Der gestrige Abend war so wundervoll ausgeklungen, dass er auch nicht mehr dazu gekommen war sich irgendeine Art von Wecker zu stellen - was dann wohl sein Handy hätte übernehmen müssen, da er hier schließlich nicht in seiner Wohnung war. Als Touko jedoch seinen verdutzten Blick erwiderte und ihm die Uhrzeit nannte, weiteten sich Zenvas Augen erstaunt. Es war bereits so spät? Im Normalfall befand er sich um diese Zeit schon seit drei Stunden in Patientengesprächen!
Und als er in die Mitte der Küche stand war ihm auch anzusehen, dass er wusste, was er nun eigentlich tun musste. Selbstverständlich besaß der Engel ein großes Pflichtbewusstsein und auf den Schultern des Chefarztes lastete viel Verantwortung im Krankenhaus, aber er kam sonst ja nie zu spät. Und als er die Arme verschränkte und sein Blick zurück zu der Besitzerin seines Herzens wanderte, war er wahrlich geneigt, diesen wundervollen warmen Morgen noch nicht durch einen hektischen Aufbruch abzubrechen.
Er tat das in seinen Augen viel zu oft. Schon ein paar Mal hatte er Toukos traurigen Blick auf sich gespürt, wenn er an einem Wochenendtag früh morgens keine andere Wahl gehabt hatte als aufzubrechen und erst das letzte zurückliegende Wochenende war eines gewesen, dass sie als Paar vollständig gemeinsam hatten verbringen können. Er wusste, dass er sich von seiner Sekretärin später für das, was er jetzt tun würde, zurecht einiges anhören lassen durfte, doch dieses Privileg für diesen Morgen nahm er sich in diesem Moment einfach heraus.
Kaum war er wieder an die Theke herangetreten und hatte sich somit wieder in Toukos greifbare Nähe begeben, legten sich auch schon wieder wie selbstverständlich ihre Arme um seinen Nacken und ihr Lächeln erstrahlte frecher noch als zuvor auf ihrem Gesicht. Es war ihr deutlich anzusehen, dass sie wohl seine Meinung darüber teilte, dass dieser Morgen nicht fluchtartig unterbrochen werden sollte. Das waren keine guten Voraussetzungen für Zenvas arme Patienten an diesem Morgen.
Ihr leises Lachen machte ihre Unschuldsmiene nicht weniger verdächtig. "Ich fürchte, das kann ich nicht als gültiges Argument durchgehen lassen", war seine Antwort und er hob kurz den Kopf, um einen seiner berechnendsten Blicke aufzulegen. Nur das stehengebliebene Schmunzeln und das leichte Neigen seines Kopfes verrieten ihn. Er genoss es so sehr, ihre Arme um seinen Nacken zu spüren und kaum hatte er sich mit den Händen zu ihren Seiten vor ihr abgestützt, erhielt er einen weiteren herausfordernden Blick von ihr.
Die Versuchung war zu groß, ihr hier und jetzt nah zu bleiben und Zenva sah sich machtlos gegenüber der Anziehungskraft, die von Touko ausging als gäbe es zwischen ihnen eine unausweichliche Gravitation. Seine Augen sprachen ihre ganz eigene Sprache, als er sich vorbeugte und seine Lippen ein weiteres Mal auf ihre Haut legte, dieses Mal an ihren Hals. Und ihn verließ ein Seufzen voller Versuchung, als Touko so sehr darauf ansprach, dass ihre Lippen sich öffneten und sie den Kopf nur für ihn zur Seite neigte.
Es kostete ihn zu viel Überwindungskraft als eigentlich in diesem Moment angebracht wäre, sich wieder von ihr zu lösen und sich nicht der Versuchung hinzugeben, die sich durch diese Handlungen ganz langsam in den Engel hineinschlich. Kaum hatte er jedoch angesprochen, dass Touko ihre Geburtstagsprivilegien nicht länger genießen dürfen würde, lachte die Pädagogin melodisch auf. Seine Mundwinkel zuckten sogleich bei ihrer Erwiderung, als er eine seiner Augenbrauen hob. Sein Schmunzeln wurde breiter. "Extra-Privilegien? Soweit kommt‘s noch." Wie leicht es ihm fiel, die Arbeit an diesem Morgen in Toukos Gegenwart zu vergessen. Ganz leise wurde die Stimme des Verantwortungsbewusstseins, als er seine Hände ruckartig von der Theke löste und sie sehr plötzlich wieder Toukos Becken packten, um sie fest an sich zu ziehen. Zenvas und Toukos Hüften trafen aufeinander und die Augen des Engels ragten über ihren Gesicht auf, welche durch seinen Schachzug fast imselben Maße abgedunkelt waren, wie sie es gestern noch bei ganz anderen Aktivitäten gewesen waren.
Er war sehr versucht, zu der Stelle ihres Halses zurückzukehren und seinen Kuss von zuvor dort fortzuführen, doch er musste sich wirklich zur Vernunft rufen. Er liebte es, dass Touko ihn in diese kleinen Späße in ihrer Beziehung eingeweiht hatte und sie diese so frei von Sorgen miteinander teilen konnten, doch da gab es schließlich tatsächlich Patienten, die auf ihn warteten und sich schon von seiner Sekretärin neue Termine hatten geben lassen müssen. So brachte er es über sich, seinen Griff wieder etwas zu lockern - bis er ihr jedoch zuflüsterte, was er zum Fortgehen noch von ihr brauchte.. und seine Finger den Saum seines Hemdes an ihrem Körper umspielten.
Und ihr Blick sprach Bände. Vor wenigen Monaten noch hätte Zenva diesen Blick schlichtweg nicht interpretieren können, doch hier und jetzt war ihm mehr als klar, was dieses spielerische, verführende Funkeln in Toukos braunen Augen zu bedeuten hatte. Das Grinsen, mit welchem sie sich zurücklehnte ließ den Chefarzt nichts Gutes ahnen, als er die Hände sinken ließ und seine Augen sich auf den Stoff an ihrem Körper hefteten.
Was sich als unvermeidbarer Fehler herausstellen sollte. Langsam und grazil wanderten Toukos eleganten Finger von Knopf zu Knopf, gaben immer mehr von ihrer samtigen Haut preis und führten dem Arzt eine Show vor. Dieser stand dort, spürte noch immer Toukos Oberschenkel zu beiden Seiten seiner Hüfte und konnte mitverfolgen, wie das Verlangen der letzten Nacht zurückkehrte und mit neuen Wellen durch seine Adern floss. Seine Augen verdunkelten sich leicht, als er mitverfolgte, wie sie sich den Stoff schließlich ganz von ihrem nackten Körper strich und ihn an den Engel weiterreichte.
Dieser konnte nicht anders, als den Stoff zu nehmen und ihn einfach neben Touko auf die Anrichte zu legen, bevor seine Hände zurück zu ihrem Körper fanden. Wie selbstverständlich lehnte er sich vor, legte seine erwärmten Lippen auf ihre und ließ ohne Umschweife seine Zunge in ihren Mund eindringen. Seine Hände fanden Halt an ihrer Taille, wo er sie festhielt um sich davon abzuhalten, von dort aus höher oder tiefer zu wandern und er kämpfte dagegen an, dass sich sein Verstand zu vernebeln drohte. Als er sich mit leicht erhöhter Atemfrequenz wieder aus dem Kuss löste, warf er ihr einen vorwurfsvollen Blick zu. "Du spielst mit unfairen Mitteln", brachte er hervor und etwas blitzte in seinen Augen auf, dass nur Rache bedeuten konnte. Keinen Moment später tauchte der Kopf des Engels unter ihrem Gesicht ab und seine Lippen legten sich sogleich an jenen ersehnten Ort, an dem sie bereits zuvor an ihrem Hals gewesen waren. Nur dieses Mal zögerte er nicht eine Sekunde, bevor er sich mit einem zufriedenen, leicht erregten Seufzen an der empfindlichen Haut festsog und mit Hingabe für einen neuen, ganz frischen Bluterguss sorgte.


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Mo 26 Feb 2018 - 16:22
 
Versteckt unter dem verspielten Funkeln lag eine unbeschreiblichen Wärme in den braunen Augen der Pädagogin, als sie ihren geliebten Engel dabei beobachtete wie er zu ihr zurückkehrte. Sie wusste, dass sie wahrscheinlich nicht glücklich darüber sein sollte, dass er sich selbst in dieser Situation alle Zeit der Welt für sie nahm – aber sie war es. So oft schon hatte sie ihn in den frühen Morgenstunden gehen lassen müssen, doch nun, wo er wieder vor ihr stand, konnte sie ihm einfach ihre Arme wieder um seinen Körper legen, während ein unschuldiges Lächeln ihre Lippen umspielte.
Ein Lächeln, dass sich in ein melodisches, glückliches Lachen verwandelte, als sie hörte, dass er ihr dieses Argument nicht durchgehen lassen konnte, mit welchem sie sich dazu entschieden hatte, ihn einfach weiterschlafen zu lassen. Wenn er sich doch nur einmal aus ihren Augen sehen könnte, wie unterschiedlich seine Augen wirkten wenn er im Krankenhaus unterwegs war – und wenn er mit ihr alleine war. In diesem wunderschönen Quarz verbarg sich eine solche Wärme, dass Touko sich manchmal die Frage danach stellte, ob sie einen so wunderbaren Mann wie Zenva überhaupt verdient hatte.
Warm traf ihr Blick auf den seinen, als er für einen kurzen Augenblick den Kopf hob und sie ansah. „Wenn du mir etwas Zeit gibst,“ murmelte sie, während sie sich vor lehnte und ihre Lippen zärtlich über seine Wange streichen ließ. „Dann fallen mir bestimmt noch andere Argumente ein. Immerhin muss es doch eins geben, mit dem ich dich überzeugen kann,“ fügte sie ihren Worten noch immer schmunzelnd hinzu, während sie ihre Finger von seinem Nacken hinab über seinen Rücken wandern ließ. Nur kurz fragte sie sich, wo der Stress geblieben war, denn die beiden auf Grund der Situation eigentlich verspüren sollten.
Lächelnd lehnte sie sich schließlich wieder etwas zurück, schenkte ihrem geliebten Engel einen Blick, der ihn dazu herausfordernd sollte noch ein paar Minuten an ihrer Seite zu bleiben. Einfach die Berührung ihrer schlanken Finger zu genießen, welche zarte Kreise auf seiner Haut zu zeichnen schienen. Und es schien beinahe so, als würde Zenva dieser stillen Einladung nur zu gerne nachkommen. Denn während Touko einfach nur dort saß, ihren Blick auf ihm ruhen ließ, war nun er es der sich seinerseits vor lehnte und seine Lippen an ihren Hals legte. Ihre Mundwinkel zuckten nach oben, als sie seinen warmen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. Doch ebenso spürte sie eine Wärme in sich, die der Hitze der vergangenen Nacht ähnlicher und ähnlicher zu werden schien.
Ein leichter Schatten hatte sich über ihre Augen gelegt, als Zenva ihre Haut wieder freigab und seinen Blick hob. Doch für diesen Augenblick schien es beinahe so, als könnte nichts auf dieser Welt, die entspannte Atmosphäre zwischen den beiden Liebenden auflösen. Sorglos erklang das warme Lachen der Pädagogin, während ihr Blick auf dem pinkhaarigen Chefarzt ruhte, der auf ihre Aussage hin nur schmunzelnd die Augenbrauen hochzog. Selbst wenn er ihr sagte, dass sie keinerlei Extra-Privilegien mehr besitzen würde, wusste sie ganz genau dass die Realität vollkommen anders aussah. Immerhin kannte niemand außer Touko diese wundervolle, warme und sorglose Seite an ihrem Engel. Niemand außer ihr durfte dieses vergnügte Lachen hören, dass Zenva viel zu selten über die Lippen kam. Und niemand außer ihr durfte ihm so nah kommen.
Allerdings schlich sich für einen kurzen Augenblick Überraschung in die braunen Augen der jungen Frau, als Zenva seine Hände beinahe ruckartig von der Theke löste und an ihren Körper legte - nur um sie schließlich noch dichter an sich zu pressen. Das Lächeln, dass schon die ganze Zeit über ihre Lippen schmückte, vertiefte sich etwas als sie ihre Beine hinter seinem Körper verschränkte. „Scheint als wären wir uns grade trotz der fehlenden Extra-Privilegien noch näher gekommen,“ säuselte sie, während sie in seinem Blick zu ertrinken drohte. Wie verlockend es sich grade anhörte, die Zeit einfach weiter zu vergessen und in diesem Moment gefangen zu bleiben. Leider wusste Touko jedoch tief in sich, dass Zenva Verpflichtungen hatte. Im Krankenhaus warteten Patienten darauf behandelt zu werden und so gerne die Pädagogin in diesem Augenblick einfach nur egoistisch und besitzergreifend sein wollte, wusste sie, dass es im Endeffekt nur Ärger bringen würde. Nicht nur für sie, sondern vor allem auch für Zenva.
Jedoch hielt selbst dieser Gedanke sie nicht davon ab, den Chefarzt noch ein letztes Mal an diesem warmen Morgen zu necken. Er wollte sein Hemd wieder haben? Den Wunsch konnte die brünette Pädagogin ihm erfüllen – auch wenn es wahrscheinlich auf eine Art und Weiße geschah, mit der der pinkhaarige Engel nicht gerechnet hatte. Natürlich hätte sie sich einfach von ihrem Platz auf der Theke erheben, in ihr Schlafzimmer gehen und sich etwas anderes überziehen können, doch einfach sitzen zu bleiben und langsam – Knopf für Knopf – mehr von ihrer weichen Haut Preis zu geben, schien ihr die bessere Alternative zu sein.
Sie konnte den Blick ihres Geliebten deutlich auf sich spüren, als sie sich alle Zeit der Welt nahm um den Stoff des Hemdes von ihren Schultern zu ziehen und ihm diesen mit einem unschuldigen, warmen Blick schließlich hinzu halten. Selbst ihre Frage danach, ob sie ihm noch irgendwie anders helfen könnte, blieb unbeantwortet. Zumindest weitestgehend – denn als er ihr das Hemd abnahm, dauerte es nur einen kurzen Moment bis er sich vor lehnte und ihre Lippen mit den seinen gefangen nahm. Sie konnte spüren, wie ihr Herzschlag sich beschleunigte, als sie ihre Augen schloss und ihn tiefer in ihre Umarmung zog.
Der Kuss schien die Wärme in ihrem Inneren nur noch zu verschlimmern und als er sich von ihr löste, umspielte ein atemloses Lächeln ihre Lippen. Selbst der vorwurfsvolle Blick ihres Geliebten, konnte nichts an der Wärme ändern, die sie tief in sich verspürte. Sie hatte niemals gesagt, dass sie mit fairen Mitteln spielen würde – doch scheinbar galt dass gleiche auch für Zenva, denn als sie das verräterische Funkeln seinen Augen erblickte, war es bereits zu spät um zu handeln.
Es verging nur ein kurzer Augenblick, in dem er sich wieder vor lehnte und seine Lippen den Weg zu ihrem Hals fanden. Ihre Lippen öffneten sich zu seinem leisen, erhitzten Seufzen als sie die Wärme spürte, die langsam durch ihren Körper zu fließen schien – langsam, aber doch unaufhaltsam. „Wenn du nicht gleich gehst,“ flüsterte sie, während sie ihre Arme erneut um seinen Körper legte und über seine Haut strich. Es schien, als würde sie die gleiche Wärme auf seiner Haut spüren können, die langsam aber sicher auch ihren Verstand zu vernebeln drohte. „Werde ich dich nicht mehr gehen lassen.“

***


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Mo 26 Feb 2018 - 17:31
 


Zenva & Touko
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Zenva machte seinen Standpunkt bezüglich ihrer Extra-Privilegien sehr schnell deutlich, als seine Augen begleitet von einem herrischen Schmunzeln über ihr aufragten und seine Hände sie fest und bestimmt an sich heranzogen, bis ihre Hüften aufeinandertrafen und sie direkt an der Kante der Ablagefläche der Theke saß. Ihr breites Grinsen stellte Dinge mit Zenvas Herzen an und er ließ den Griff seiner Hände noch einmal betont fester werden, als sich sein Blick mit wachsendem Verlangen langsam immer mehr verdunkelte. "Trotz der Privilegien?" Sein Schmunzeln schien nicht länger einem Engel zu gehören, als er den Blick senkte und ein gefährliches Funkeln in seine Augen trat, dass dort erst einmal zuvor erschienen war - in einer Nacht in der er befürchtet hatte, Touko sei ihm fremdgegangen. "Wohl eher dank ihnen. Weiß sie zu schätzen, meine Liebe." Sein angehobener, schmunzelnder Mundwinkel zuckte amüsiert als er spürte, wie Toukos Beine sich um seine Mitte legten und sich hinter seinem Rücken verschränkten. Er ertappte sich bei dem entwaffnenden Gedanken, hier niemals wieder weg zu wollen. Sein Verantwortungsbewusstsein hatte selten so sehr aus dem Fenster hinausfliegen wollen, wie hier und jetzt an diesem atemberaubend schönen Morgen in Toukos Küche. Ein Morgen, der zunehmend in eine andere Richtung abdriftete, eine Richtung, die sich der Chefarzt eigentlich überhaupt nicht erlauben konnte.
Doch dann waren da Toukos Finger. Und ihr Blick, der seinen an sich zu ketten schien, als sie sich dabei Zeit ließ, sich Zenvas Hemd an ihrem Oberkörper Knopf für Knopf zu öffnen. Er war sich sicher, dass sie seinen Blick auf sich brennen fühlte, als er seine Hände machtlos neben ihrem Körper auf die Theke liegen ließ und mit hungrigen Augen mitverfolgte, wie die Pädagogin mehr und mehr von ihrer zarten Haut preisgab. Und es stimmte, er gestand es sich ja ein - irgendwo hatte er es herausgefordert, als er ihr zugeflüstert hatte, dass er sein Hemd noch zurück brauchte bevor er gehen konnte. Wie seine Hände mit dem unteren Saum gespielt hatten... Doch jetzt, wo Touko so auf sein unterschwelliges Necken angesprungen war, bekam er schon fast ein schlechtes Gewissen dabei, wie sehr die Flamme des Verlangens von letzter Nacht wieder unter seiner Haut zu Brennen begonnen hatte. Und der pflichtbewusste Engel unternahm erschreckend wenig dagegen, während gleichzeitig das Funkeln in seinen Augen nur noch stärker wurde und er schließlich das Kleidungsstück von ihr überreicht bekam.
Keine nennenswerte Zeit dauerte es, da befanden sich Zenvas Hände wieder an ihrem Körper, es war wie ein unaufhaltsamer Sog. Er hätte gern gesagt, dass er es nicht hätte aufhalten können selbst wenn er gewollt hätte, doch das entsprach nicht der ganzen Wahrheit. Er hätte es gekonnt. Doch er wollte nicht. Ihm war sehr bewusst, dass Patienten auf ihn warteten; Seine Sekretärin würde so einiges an Dingen zu sagen haben wenn er später irgendwann auf der Arbeit erscheinen würde; Ganz sicher kaufte er sich auch gerade durch diese Verzögerung in seinem Büro eine gewaltige Menge neuen Papierkram ein. Doch in dem Moment, in dem seine leicht feuchten Lippen sich begleitet von einem erregten Laut an der Haut ihres Halses festsogen, um ein ganz frisches neues Liebesmal dort zu hinterlassen, hörte er Toukos leises, erhitztes Seufzen in seinen Ohren widerhallen und jegliche Widerstandskraft verließ den Engel. Seine Hände, die zuvor noch versucht hatten den Ort an ihrer Taille nicht zu verlassen um nicht in Gefahr zu laufen, von dort aus höher oder tiefer zu wandern, glitten nun ohne jegliches Schamgefühl nach unten zu ihrem Hintern und hoben ihn mit Leichtigkeit von der Theke an, um ihn richtig mit beiden Handflächen zu umfassen. Es gab ihm die perfekte Möglichkeit dazu, ihr Becken an das seine zu pressen und noch immer hatten sich seine Lippen nicht von ihrem Hals gelöst - das würde ein Mal werden, dass wirklich deutlich zu sehen sein würde. Und dann vernahm er ihre erhitzt geflüsterten Worte.
Da löste er sich endlich von ihrem Hals, mit einem Schlafzimmerblick, der jegliche andere Option außer der von ihr soeben genannten mit einem Schlag auslöschte. Die Versuchung war viel zu groß, genauso wie seine Bereitschaft, seine Ankunft auf der Arbeit noch ein wenig weiter nach hinten zu verschieben - hierfür. Seine Stimme war belegt vor Verlangen, als er sich zu ihr vorbeugte und flüsterte: "Dann lass mich nicht gehen."

***


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Di 27 Feb 2018 - 12:27
 


Zenva & Touko
Dienstag Morgen, 08. Juni | Toukos Schlafzimmer


***

Endlich verließ seine linke Hand nun ihre Hüfte, damit er sich kurz hinab beugen konnte, um seine Hose von dem Ort zurück zu angeln, zu dem er sie zuvor gekickt hatte. Bis sie wieder locker auf seinen Hüften saß war er schon wieder zu dem warmen Platz vor Touko an der Theke zurückgekehrt, wo er nun auch das Hemd neben ihnen endlich einsammeln konnte, dass der Auslöser für diese zusätzliche, herausgeforderte Verspätung gewesen war. Den warmen Platz an der Theke verließ er nun nicht nochmal, wo Touko noch immer mit ihrem Körper nah bei ihm saß, als er seinen Kopf hob, seine Augen Touko von oben herab anfunkelten und er sich dann mit verbotener Ruhe das Hemd über die Arme zog. Erst der eine, dann der andere Ärmel, bevor es offen von seinen Schultern hing und er mit einem nicht sehr heiligen Schmunzeln den Kragen um seinen Hals aufstellte, hinter dem sowohl eine Bissspur als auch deutliche Kratzspuren vor dem Auge des Betrachters verschwanden. Beweise von Toukos Lust, die dem Engel ganz gewiss nichts ausmachten, im Gegenteil. Es war fast schade, dass der Hemdkragen später mit gebundener Krawatte diese Spuren verdecken würde. "Danke für das Hemd", sagte er, als hätten sie soeben einen vertraglichen Deal abgeschlossen. Nur der starke Schimmer in seinen Augen verriet die wahre Intention hinter seinen Augen - und das stehengebliebene Schmunzeln, das er sich einfach nicht aus dem Gesicht wischen konnte. Seine Augen verließen zu keiner Sekunde die ihren, als er es nun war, der sein Hemd an seinem eigenen Oberkörper Knopf für Knopf von unten wieder schloss. Dabei war er nur nicht mehr ganz so langsam wie Touko, da sich nun überdeutlich ihr Zeitverzug in Zenvas Gedanken schob und ihn ermahnte, sich endlich zu beeilen.
Sein Herz drohte ihm jedoch erneut davon zu fliegen, als er vor dem obersten Knopf noch einmal von seinem Hemd abließ und Touko an der Taille zu nehmen und noch einmal seine warme Wange an ihre zu legen, die noch ebenso nachglühte wie seine es tat. "Ich liebe dich", summte er ihr leise ins Ohr, als wäre es ein wohl behütetes Geheimnis, obwohl er diese Worte bereits so oft gesagt hatte. Sanft streichelten seine Hände ihre Haut und er ertappte sich erneut dabei, die Pädagogin hier an diesem Morgen einfach nicht allein lassen zu wollen. Doch wenn er sich jetzt nicht wirklich beeilte, dann hätte er den Arbeitstag direkt streichen können.
Widerwillig löste er sich von ihr und hob noch ein letztes Mal ihr Kinn an, um ihr einen letzten Kuss zu geben, bevor er aus der Küche stürmte und sich endlich deutlich zeigte, wie viel zu spät der Arzt inzwischen wirklich war. Er hatte seine Sachen schneller beisammen, als er sich zugetraut hätte und stand schon gleich darauf im Bad vor dem Spiegel, um sich mit fahrigen Fingern seine Krawatte zu binden. Es löste warme Gefühle in ihm aus, dass ihm die Geschehnisse in der Küche wie ins Gesicht geschrieben standen und die einzigen Anstalten die er machte um das zu vertuschten war, sein Haar etwas zu ordnen. Dann streifte er sich den weißen Kittel über die Schultern, schloss in seiner Eile nur den ersten Knopf und schnappte sich dann seine Tasche, um in den Flur zu laufen. Kurz tauchte sein Kopf noch einmal in der Tür zur Küche auf, wo er Touko einen warmen Blick schenkte, bevor er endlich zur Tür rannte. "Genieß deinen freien Tag", waren seine letzten widerwillig geschmunzelten Worte, bevor die Tür hinter ihm ins schloss fiel.



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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Di 27 Feb 2018 - 13:47
 
***

Leise und atemlos entwich den Lippen der Pädagogin ein Lachen, als sie die Erwiderung auf ihre Worte hörte. Hätte Touko sich dazu entschlossen ins Schlafzimmer zu gehen, sich etwas anderes über zuziehen und Zenva erst anschließend das Hemd zu geben, wäre der Morgen wahrscheinlich vollkommen anders abgelaufen. Ihr geliebter Engel wäre nun wahrscheinlich schon längst auf der Arbeit und würde sich um seine Patienten kümmern, während Touko wahrscheinlich auf der Couch sitzen und sich ihr neues Buch durchlesen würde. So allerdings konnte sie ihren Engel nun dabei beobachten, wie er sich nach und nach wieder etwas anzog.
Die Situation von vorher schien sich einmal komplett gedreht zu haben, denn als Zenva sich nun daran machte seine Hose – und sein Hemd anzuziehen, waren es Touko's Augen die jeder seiner Bewegungen folgten. Erst als er den Kragen seines Hemdes aufstellte und ihr Blick noch einmal über die Bissspur wanderte, die sie kurz zuvor dort hinterlassen hatte, biss sie sich einen Moment auf die Unterlippe. Zärtlich streckte sie ihre Finger aus, ehe sie über die Wunde strich und Zenva schließlich mit verdunkelten Augen ansah. „Diese Markierung wird nicht geheilt.“ Sie wusste, dass es ihm ein leichtes war diese Beweise zu vernichten, doch ebenso sehr wusste sie, dass er ihren Worte ebenso Folge leisten würde wie sie es bei seinen tat. Andernfalls würde sie das nächste Mal dafür sorgen, dass er nicht nochmal auf die Idee kam, ihre Markierungen zu heilen.
Doch noch ehe er den letzten Knopf seines Hemdes geschlossen hatte, konnte die Brünette plötzlich spüren, wie seine Hände noch einmal zu ihrer Taille wanderten und wie er seine Wange anschließend sanft an ihre legte. Selbst jetzt war die Wärme zwischen ihnen noch existent, sodass ein sorgloses Summen ihre Lippen verließ und sie für einen kurzen Moment die Augen schloss. Sie genoss es Zenva nah zu sein – egal ob es diese sanften Berührungen waren, eine Umarmung oder mehr.
Selbst in diesem Augenblick, in dem die verlorene Zeit nur noch deutlicher geworden zu sein schien, konnte nichts diesen ruhigen Moment zwischen ihnen stören. Sichtlich genoss Touko die Wärme, die von der Wange ihres Geliebten ausging. „Ich dich auch,“ erwiderte sie mit einem warmen Lächeln auf den Lippen, ehe sie ihre Augen wieder öffnete und ihn ansah.
Doch so ungern sie ihren Geliebten auch gehen lassen wollte, wusste sie doch dass im Krankenhaus Patienten auf ihn warteten. Patienten und seine Sekretärin. Die arme Frau hatte durch die Verspätung des Chefarztes wahrscheinlich alle Hände voll zu tun und für einen kurzen Augenblick fühlte sich Touko fast schon etwas schuldig, dass sie Zenva dazu verführt hatte noch etwas länger an ihrer Seite zu bleiben. Nur für einen Moment – denn schließlich hätte keiner von beidem den Drängen ihrer Lust widerstehen können.
Sanft ließ sie den Kuss zwischen ihnen für einen Augenblick andauern, ehe ihre Augen ihm dabei folgten, wie er nun endlich die Küche verließ. Ein warmes Schmunzeln umspielte dabei die Lippen der Pädagogin, während sie mit ihren Fingern nun das erste Mal selber über die leichten Druckstellen an ihrer Hüfte strich. Es schien, als wäre sie nicht die einzige gewesen, die ihren Partner in der Hitze des Gefechts zusätzlich noch markiert hatte. Während sie mit ihren Fingern Kratzspuren hinterlassen hatte, hatte er seine dafür tief in ihre Haut gedrückt – so fest, dass sie wahrscheinlich tatsächlich einige Markierungen davontragen würde.
Erst, als Zenva noch einmal kurz in der Tür zur Küche auftauchte, erwachte Touko aus ihren Gedanken und hob ihren Blick. Ein liebevolles Lächeln umspielte ihre Lippen, als er ihr sagte, dass sie ihren freien Tag genießen sollte – etwas, dass sie ihm auch gerne gewünscht hätte. Nur leider musste sich ihr Geliebter nun beeilen um so bald wie möglich im Krankenhaus aufzutauchen. Und selbst dann würde er wahrscheinlich nicht grade warm begrüßt werden. „Vergiss nicht, etwas zu frühstücken,“ gab sie ihm noch mit auf den Weg, ehe sie die Tür zu ihrer Wohnung in das Schloss fallen hören konnte.
Ein leises Seufzen entwich ihren Lippen, als sie einen Moment die Stille ihrer Wohnung auf sich wirken ließ – und sich schließlich von ihrem Platz erhob und selber ins Badezimmer ging. Eigentlich hatte sie vorgehabt nachdem Frühstück zu duschen, doch da sich ihre Pläne schon seit Anbeginn des Morgens ständig zu ändern schien, ließ sich die baldige Ärztin ein heißes Bad ein. Einen kurzen Augenblick blieb ihr Blick in dem Spiegel hängen der sich über ihrem Waschbecken befand – und in dem sie sehr deutlich den neuen Bluterguss an ihrem Hals bewundern konnte. „Ich bezweifle, dass dieser hier schneller verschwinden wird als die anderen beiden,“ murmelte sie, ehe sich ein Lächeln auf ihren Lippen ausbreitete und sie den Kopf schüttelte. Manchmal war ihr Engel wirklich unmöglich – aber Touko selbst war in dieser Hinsicht wohl auch nicht grade besser.

Tbc.: Operationssaal


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Do 29 März 2018 - 23:05
 
Donnerstag, 10. Juni | 16:37 Uhr | Touko's Wohnung | mit Jayden Sanders

Kaum spürte Touko das kaum merkliche Vibrieren ihres Handys in ihrer Kitteltasche, zog sie dieses noch ein letztes Mal hervor, um die Nachricht ihres neusten Freundes zu überfliegen. Es war ihr deutlich anzusehen, wie sehr sie sich darauf freute, etwas Zeit mit Jayden nach der Arbeit zu verbringen. Und diese Freude wurde nur noch stärker, als sie seine Worte las – und ihr tatsächlich ein leises Lachen entwich.
Sie wusste nicht warum oder woher es kam, aber sie hatte schon immer eine Vorliebe dafür gehabt, ihren Freunden durch die Haare zu wuscheln. Hayden hatte sich schon damals während ihrer Studienzeit damit abfinden müssen – und auch Jayden war nun keine Ausnahme mehr. Touko hatte großes Gefallen daran gefunden, seine Haare erst etwas zu ordnen – und sie dann wieder durcheinander zu bringen. Vor allem da das durcheinander bringen seiner Haare durch ihre Zweifarbigkeit so schön auffiel. Der einzige, bei dem sie ihre Finger brav bei sich behielt, war Zenva. Und das aus gutem Grund.
Schnell schüttelte sie den Kopf, als ihre Gedanken drohten in eine ganz andere Richtung abzurutschen. Ihr Handy fand schnell den Weg zurück in ihrer Tasche, während sie sich auf den Weg zur Kinderstation machte. Sie hatte noch einige Stunden Arbeit vor sich – und diese wollte sie zusammen mit ihren Schützlingen genießen. Immerhin waren ihre Tage inzwischen begrenzt und Touko wollte diese nutzen, um noch so viel wie möglich mit ihren kleinen Patienten zu unternehmen.
Während die Kinder unter sich etwas Twister spielten, kam Touko schließlich dazu etwas durchzuatmen und nochmal auf ihr Handy zu schauen. Während sie sich mit dem Rücken gegen die Wand des Zimmer lehnte, tippte sie noch einmal auf die Nachricht von Jayden. Schneller als die Kinder es wahrscheinlich hätten buchstabieren können, hatte sie ihre eigene Adresse in einer Nachricht niedergeschrieben und an ihren Freund weiter geleitetet. Kurz wanderten ihre Gedanken wieder zu Zenva, als sie ihre eigene Nachricht noch einmal betrachtete. Sie hatten sich heute in ihrer Pause nicht sehen können – etwas, dass durchaus vorkam. Immerhin war der pinkhaarige Chefarzt sehr gefragt. Und damit auch sehr oft beschäftigt. Aber so viel er auch zu tun hatte, desto öfter kam es auch vor, dass er sich nur Zeit für sie nahm. Und allein bei dem Gedanken schien ihr Herz etwas höher zu schlagen und auf ihre Lippen schlich sich unwillkürlich ein warmes Lächeln. Sie konnte schon lange nicht mehr leugnen, wie sehr sie ihr Herz an ihren geliebten Engel verloren hatte.
Doch kaum spürte sie ein sachtes Ziehen an ihrem Kittel, wurden ihre Gedanken und ihre Aufmerksamkeit sofort wieder auf ihre Schützlinge gezogen. Es war einfach sich in den Gedanken rund um ihren Geliebten zu verlieren – doch immerhin hatte sie hier noch immer eine Aufgabe. Und unter keinen Umständen würde sie die Verantwortung einfach ignorieren. Das warme Lächeln auf ihren Lippen blieb jedoch bestehen, als sie sich von dem jungen Mädchen mitziehen ließ – und schließlich ihren restlichen Arbeitstag damit verbrachte, den Kindern eine Freude nach der anderen zu machen.
Die Zeit verging wie im Flug – und auch wenn Touko sich darauf freute, endlich wieder etwas Zeit mit Jayden verbringen und mit ihm reden zu können – tat es ihr in der Seele weh die Kinder früher zu verlassen. Sie hatte es noch immer nicht geschafft ihnen zu erklären, dass sie bald keine Zeit mehr für sie haben würde. Dass sie dann nur noch sehr selten vorbei kommen und mit ihnen spielen können würde. Ein leises Seufzen entwich ihren Lippen, als sie sich ihren Kittel von den Schultern strich und ihn über den Bürostuhl legte. „Wie soll man solch verletzlichen Kindern auch sagen, dass man sie bald verlassen würde?,“ murmelte sie, ehe sie die Augen schloss und sich mit einer Hand durch die langen, braunen Haare fuhr. Sie wusste, dass Zenva Recht hatte. Sie musste es den Kindern so bald wie möglich sagen – einen guten Zeitpunkt würde es dafür wohl kaum geben. Aber sie wollte den kleinen nicht noch mehr weh tun. Wollte ihnen nicht das Gefühl geben, als würde man sie erneut im Stich lassen.
Erneut verließ ein leises Seufzen ihre Lippen, ehe sie sich auf den Heimweg machte. Es brachte sie im Augenblick nicht weiter in ihren Gedanken rund um die Kinder zu versinken – immerhin hatte sie ein Treffen auf ihrem Plan stehen, auf dass sie sich freuen sollte. Und kaum hatte sie auf ihrem Heimweg etwas frische Luft geschnappt, war zu Hause angekommen und ihre Sachen abgestellt, schien ihre gute Laune auch wieder zu ihr zurück zu kehren. Natürlich hatte sie Jayden zuvor noch geschrieben, dass er erst ganz lieb nach etwas Kaffee fragen müsste um auch wirklich einen zu bekommen, aber da sie selbst auch gut einen vertragen könnte, drückte sie schon kurz vor fünf auf den Knopf der Kaffeemaschine. Und mit einem Lächeln blieb sie einfach in der Küche stehen und wartete auf ihren Besuch.


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Di 17 Apr 2018 - 16:10
 



Jayden & Touko
Donnerstag, 10. Juni | Die Straßen Cadysas | 16:50 Uhr

Das flaue Gefühl in seinem Magen wollte sich einfach nicht legen. Um ehrlich zu sein, wurde es nur noch schlimmer. Jegliche guten Vorsätze, die ihn dazu bewegt hatten, Touko endlich mit der Wahrheit zu konfrontieren, die die Pädagogin wirklich absolut verdient hatte, waren verschwunden sobald er sich in seinen Wagen gesetzt hatte. Warum wollte er das nochmal machen? Das war doch alles um verrückt werden. Er wünschte sich so sehr, von Anbeginn an ehrlich zu ihr gewesen zu sein. Doch er wusste, dass das gefährlich gewesen wäre, wo er sie doch schließlich nicht gut gekannt hatte und ein falsches Wort ihrerseits die Gerüchteküche in ein Lauffeuer verwandelt hätte. Das hatte er nicht riskieren können.
Jetzt wo er jedoch wusste, welch liebe und zuverlässige Person die Freundin von Zenva war (immer noch ein absurder Gedanke; er würde bestimmt noch lange brauchen um darüber richtig hinweg sehen zu können als wäre es keine große Sache – schließlich war es das!), fühlte er sich im Nachhinein schlecht. Zurecht. Er würde es auch ziemlich unmoralisch finden, wenn man ihm so etwas im Nachhinein erzählen würde. Gott, er war ja auch unmoralisch… Die ganze Angelegenheit war unmoralisch… Aber darüber, dass er selbst so unmoralisch war, war er seit anderthalb Jahren inzwischen schon hinweg. Nur, dass er durch diesen Mangel an Moral andere in sein Schicksal mit einbezog, behagte ihn an der ganzen Sache so überhaupt nicht. Und nun ausgerechnet Touko, Jemand, der ihm so eine gute Freundin geworden war… Er spürte sein Herz sinken, je näher sein Wagen ihrer Straße kam.
Es brachte nichts, jetzt Trübsal zu blasen. Er hatte noch nie ihre Wohnung von innen gesehen, sondern sie nur an jenem Abend vor ihrer Tür eingesammelt. Entsprechend war er neugierig und interessiert zu sehen, wie sie wohnte und wie sie ihre Inneneinrichtung gestaltet hatte. Ob sie wohl viele Deko-Objekte hatte? Sein Gefühl sagte ihm, ja, und es brachte ein vorsichtiges kleines Lächeln auf seine Lippen, das aber nicht ganz frei von seinem schlechten Gewissen war. An diesem Abend würde es das wohl auch allgemein nicht mehr sein.
Er versuchte wirklich, sich erst einmal einfach auf ein gemütliches Treffen unter Freunden zu freuen, doch es wollte und wollte ihm einfach nicht gelingen. Bevor seine frustrierte Enttäuschung über seinen eigenen Mangel an Stärke über ihn kommen konnte, hatte er gerade die Parkplätze gefunden und lenkte sich und seine sorgenbewölkten Gedanken mit der Aufgabe ab, einzuparken. Gott… Autos heutzutage waren so unhandlich. Und warum hatte er sich nochmal genau dieses gekauft? Ah ja richtig, weil es ihn an die alten Zeiten und die Oldtimer erinnerte… Vielleicht hätte er die ganze Mühe für einen Führerschein doch nicht auf sich nehmen sollen. Moment, dann wäre er alles andere als mobil. Warum musste das moderne Leben ihm bloß diese ganze Technik aufzwingen!
Was war bloß los mit ihm. Nachdem der Wagen stand, verließ ihn ein tiefes und erschöpftes Seufzen und er kämpfte darum, seinen Kopf klar zu bekommen. Reiß dich zusammen, wie alt bist du denn. Was würde Jane sagen wenn sie sehen würde, wie du dich vor etwas so trivialem drückst? Es überraschte ihn nicht, dass es ihm ganz und gar nicht half wie er sich auf einmal Janes Augenrollen vorstellen musste. Ganz davon abgesehen, dass sie ihn wahrscheinlich einen Großvater nennen würde und ihm sagen würde, dass er endlich seinem Alter gerecht und erwachsen werden musste. Sie hatte recht. Warum hatte sie immer recht? Hatte sie überhaupt immer r- nein, nicht infrage stellen.
Zu dem Zeitpunkt, an dem sich der Drache endlich aus der Autotür gequält hatte und seine Krawatte richtete, warf er einen Blick gen Himmel und spürte einen Regentropfen auf seiner Nase landen. Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Umständlich kletterte er zurück in den Wagen, um den kleinen Schirm zu finden, den er irgendwann mal auf der Rückbank platziert hatte und der offensichtlich unter einen der beiden Sitze gerutscht war. Jaydens lange Arme und Beine machten ihm das Suchen unnötig schwer, doch irgendwann hatte er ihn gefunden und kam mit völlig zerzaustem Haar wieder vor seinem Auto zum Vorschein. Er schloss die Tür hinter sich, klappte den kleinen, grellpinken Schirm - oh Gott, stimmt, es war Janes - mit zusammengepressten Lippen auf und rettete seinen Anzug noch rechtzeitig vor dem gerade startenden Unwetter.
Schließlich schloss er ab und ging zu dem Haus, das er schon einmal betreten hatte. So brauchte er nicht lange, um ihr Stockwerk zu finden und hatte nur aus Höflichkeit direkt unten an der Eingangstür schonmal geklingelt, damit sie wusste, dass er kam. Und als er schließlich die letzte Treppe hochgestiegen war und den pinken Schirm inzwischen nur noch eingeklappt in der Hand bei sich trug, klingelte er nun noch einmal an ihrer richtigen, direkten Haustür.



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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   So 22 Apr 2018 - 16:45
 
Ruhe erfüllte die Wohnung der Pädagogin. Ruhe, die nur in sehr seltenen Momenten auch wirklich auf Touko überzugehen vermochte. Obwohl sie glücklich mit ihrer Entscheidung war, bald wieder als Ärztin arbeiten zu können, lag nun eine neue Last auf ihren Schultern. Wie sollte sie es ihren Schützlingen beibringen? Wie sollte sie diesen kleinen, zerbrechlichen Seelen sagen, dass sie schon bald keine Zeit mehr für sie haben würde. Nicht nur den Kindern im Krankenhaus – sondern auch jenen im Waisenhaus und in den Schulen, die Touko gerne besucht hatte. Dass schlimmste an dieser ganzen Situation war, dass ihr langsam die Zeit ausging.
Natürlich wäre es am einfachsten den Kindern einfach die Wahrheit zu sagen. Doch war dies wirklich die beste Lösung? Sie wusste, dass ihre Schützlinge keinesfalls schwach waren – doch ebenso trugen sie selbst so viele Sorgen auf ihren Schultern. Die von ihren Eltern. Von sich selbst. Sie mussten so vieles durchstehen und hatten die meiste Zeit über niemanden an den sie sich wenden konnten. Wahrscheinlich war das auch der Grund, weshalb Touko es einfach nicht über ihr Herz bringen konnte, so direkt mit den Kindern zu sein.
Diese Kinder waren Teil ihrer Familie geworden. Wenn sie Sorgen hatten, durften sie sich der brünetten Pädagogin stets anvertrauen – und wenn sie Ablenkung brauchten, dann war Touko ebenfalls mehr als glücklich darüber, diese zu bieten. Doch wie sollte man einem Teil seiner Familie sagen, dass man in wenigen Tagen keine Zeit mehr für sie haben würde? Dass sie ihren Beruf gewechselt und als Ärztin anfangen würde zu arbeiten.
Leise schlichen sich Erinnerungen von den Tagen in ihren Kopf, in denen sie die Reise nach Cadysa angetreten war. Ihre Heimat hinter sich zu lassen war nicht einfach gewesen und es war sicherlich eine große Erleichterung gewesen, das sie diese Reise nicht alleine hatte antreten müssen – doch inzwischen hatte sie ihr Herz hoffnungslos an diese Stadt verloren. Und natürlich auch an die Menschen in ihr.
Sie hatte hier so viele neue Freunde gefunden. Freude, die sie für das liebten, was sie war – und sie nicht nach ihrer Krankheit beurteilten. Und sie hatte den Mann gefunden, denn sie über alles liebte. Mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen wollte. Und dieser Mann war es, der sie dazu gebracht hatte, in ihren alten Beruf zurückzukehren – eine Arbeit anzunehmen, von der sie nicht wusste, wie gut sie ihr liegen würde. Und ob sie in ihr die gleiche Erfüllung finden würde, wie in ihrer Arbeit mit den Kindern. Dennoch.. sie hatte keine Angst. Sie vertraute Zenva. Und sie vertraute in ihre eigenen Fähigkeiten.
Dennoch konnte sie nicht aufhören über ihre Schützlinge nachzudenken. Mit leicht verschränkten Armen lehnte sie sich an die Wand in der Küche, während sie darauf wartete, dass der Kaffee fertig wurde. Vielleicht sollte sie einfach mit jemandem darüber sprechen, der vielleicht einen guten Rat für sie hätte. Zenva würde ihr einfach sagen, dass sie nicht so viel darüber nachdenken und lieber offen und ehrlich mit den Kindern darüber reden sollte – womit er wahrscheinlich Recht hatte, aber irgendwie hatte Touko das Gefühl, dass es doch noch eine bessere Lösung geben musste. Vielleicht würde es helfen, wenn sie einmal mit Tomomi darüber reden würde? Meistens hatte ihre beste Freundin noch mit die besten Ideen und Ratschläge – wobei sie auch nicht wirklich gut mit Kindern klar kam. Aber Fragen kostete schließlich im Endeffekt nichts.
Leise entwich den Lippen der brünetten, jungen Frau ein Seufzen ehe sie ihre Hand hob und sich den Nasenrücken massierte. Egal wie sehr sie über dieses Problem nachdachte, sie kam einfach zu keiner zufriedenstellenden Lösung. Und es brach ihr das Herz – denn langsam lief ihr die Zeit ab. In nur wenigen Tagen, fünf um genau zu sein, würde sie ihre Stelle als Pädagogin aufgeben – und stattdessen anfangen, als Ärztin im Krankenhaus von Cadysa zu arbeiten. Es war beinahe etwas surreal, dass sie bald wieder in den Beruf zurückkehren würde, für den sie eigentlich seit Anbeginn ihres Studiums gelernt hatte.
Mit einem sachten Kopfschütteln jedoch, entschloss sich Touko dazu ihre Gedanken erst einmal beiseite zu schieben. Sie würde früher oder später schon noch eine Lösung finden – und im Moment wollte sie sich einfach nur darauf freuen, dass sie endlich mal wieder einen Abend mit Jayden verbringen konnte. Kaum war der Kaffee endlich fertig, mischte sich eine Tasse mit etwas Milch und Zucker an ehe sie sich auf den Weg ins Wohnzimmer machte. Theoretisch sollte s nicht mehr lange dauern, bis Jayden auftauchen würde-- und tatsächlich. Kaum hatte sich die Brünette auf der Couch nieder gelassen, klingelte es auch schon an ihrer Tür. Gutes Timing, dachte sie sich schmunzelnd, ehe sie ihre Tasse auf dem Wohnzimmertisch abstellte und sich wieder erhob, um Jayden die Tür zu öffnen. Warm umspielte ein Lächeln ihre Lippen, als sie schließlich jene Tür öffnete und es in diesem Moment noch ein zweites Mal klingelte. Aus ihrem Lächeln wurde jedoch ziemlich schnell ein leises, amüsiertes Lachen als sie die Hand vor ihre Lippen hob und Jayden ansah. „Wie ich sehe, hat sich nichts an deinen zerzausten Haaren geändert, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben“, meinte sie schmunzelnd, ehe sie zur Seite trat und Jayden Platz machte, um ihre Wohnung zu betreten. „Fühl dich wie zu Hause. Ich habe sogar gnädigerweise schon Kaffee gekocht“, fügte sie ihren Worten noch immer schmunzelnd hinzu, als sie die Tür schließlich hinter Jayden schloss.


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   So 6 Mai 2018 - 18:51
 


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Donnerstag, 10. Juni | Toukos Wohnung

Der Regen und die Suche nach dem Schirm auf dem Rücksitz hatten erfolgreich Jaydens Gedanken etwas zerstreut, was ihm nun vor Toukos Wohnungstür zugutekam. Er konnte seine Nervosität zwar nicht vollkommen ausblenden, doch er beschäftigte sich damit, den Schirm zusammenzuklappen und sich die Schuhe abzuklopfen. Und einen Moment später öffnete sich auch schon die Tür.
Der Drache hätte gern die Möglichkeit gehabt, sich irgendwie auf den freudigen Ausdruck auf Toukos Gesicht vorbereiten zu können. Er erinnerte ihn wieder daran, warum er sich in ihrer Gesellschaft so wohl fühlte und warum ihre Freundschaft bereits so kurz nach ihrem Kennenlernen erblüht war. Jetzt aber erinnerte es ihn sehr direkt an das, was er ihr heute sagen wollte und es kostete ihn seine ganze Selbstbeherrschung, ihrem Blick nicht auszuweichen. Da er davon nicht viel besaß, senkte er also schon relativ schnell kurz den Blick, zwang sich aber dazu kurz darauf wieder zu ihr aufzublicken und ihr wenigstens ein Willkommens-Lächeln zu schenken. Trotz seiner Anstrengungen war dieses Lächeln aber echt, denn trotz allem freute er sich stets, sie zu sehen. Und auch verließ ihn ein leises Lachen, als er ihre Anmerkung auf sein Haar hörte. "Es ist hoffnungslos", antwortete er verzweifelt den Kopf schüttelnd und brachte seine Strähnen dadurch nur noch mehr durcheinander, wie um seinen Punkt dadurch noch zu unterstreichen. "Außerdem hat es genau zur richtigen Zeit angefangen, draußen zu regnen. Das Wetter meint es heute nicht gut mit mir", fügte er leise lachend hinzu.
Während er eintrat, ließ er den inzwischen klein zusammengeklappten pinken Knirps beiläufig in seine weitgeschnittene Jackentasche wandern. Erst nachdem er ihn verstaut und besagte Jacke danach aufgehangen hatte fiel ihm auf, dass es sehr brenzlig gewesen war, ihn überhaupt dabei gehabt zu haben. Er war erleichtert, nicht schon verfrüht dazu gezwungen worden zu sein, sich wegen des Schirms erklären zu müssen und verfluchte insgeheim nicht nur das Wetter, sondern auch seine eigene Unachtsamkeit. Fluchen, egal mit wem, war aber erschöpfend und er war nicht hier, um zu streiten – nicht mit sich selbst, und erst recht nicht mit seiner guten Freundin Touko. Außerdem hatte er dafür wohl einfach kein Talent, da er es irgendwie nie wirklich schaffte, von sich aus zu streiten. Nicht, dass er es darauf absah, niemals! Streit war etwas, was durch irgendeinen blöden Zufall bei der Entstehung der Welt aus Versehen passiert ist und seitdem immer mal wieder bei Jayden vorbei kam, um Hallo zu sagen. Meistens personifiziert als Jane. Er hoffte einfach, das Gespräch so ruhig über die Bühne bringen zu können wie möglich, auch wenn die Zweifel die er dabei hatte deutlich in seiner Magengegend zu spüren waren.
Toukos 'gnädige Vorbereitung auf das Treffen' wie sie es nannte, kam ihm hoffentlich zugute und er versuchte sich innerlich davon zu überreden, dass ein Kaffee ihm guttun würde. Seine Nerven würde er aber sehr wahrscheinlich nicht beruhigen, zum Glück trank er aber auch viel zu oft Kaffee, als das es ihn stattdessen hibbelig machen könnte. Vielleicht würde es aber helfen, erst einmal richtig anzukommen und so schob er sein Anliegen für den Augenblick noch einmal gedanklich zurück. "Das werde ich", sagte er also mit einem freundlichen Funkeln in seinen überschatteten, grünen Augen und nutzte die Gelegenheit, sich in Toukos Wohnung umzusehen.
Und kaum hatte er drei Schritte in den Flur hineingetan, begann sich seine Miene aufzuhellen. Breit lächelnd betrachtete er all die kleinen, niedlichen Deko-Elemente, die die Pädagogin im Flur und auch weiter hinten aufgestellt hatte. Neugierig streckte er die Hand nach einer kleinen Vase aus, die farblich wundervoll in den Rest des Flures passte. "Warum bist du eigentlich keine Innenarchitektin geworden?", fragte er amüsiert und ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, einmal kurz einen Rundgang durch ihre Wohnung zu machen, bevor er sich später dann zu dem Kaffee in die Küche bequemen würde.
Als er ins Wohnzimmer trat musste er beim Durchgang einmal kurz den Kopf einziehen, dann stand er auch schon vor einem kleinen Wandregal mit einigen kleineren Utensilien - und einem Foto! Sofort wanderte sein langer Arm zu dem Rahmen, um das Bild von dem Regalbrett zu heben und es genauer ansehen zu können. Darauf zu sehen war eine Gruppe an älteren Jugendlichen, die allesamt aussahen, als stünden sie sich sehr nahe. Sein Lächeln vertiefte sich, als er eine junge Version von Touko darauf erkannte. Sie sah glücklich aus und trug ein Lächeln. Ob sie wohl immer schon so stark war und so viel Durchhaltevermögen besessen hatte wie heute? "Touko meine liebe", summte seine warme Stimme durch das Wohnzimmer in den Flur und er neigte leicht den Kopf in Richtung der Tür, damit sie ihn hören konnte. "Ich habe ein Relikt deiner Vergangenheit gefunden!" Er dankte den Drachenältesten des Ätnas dafür, dass dieses Thema seinen Weg gekreuzt hatte. So musste er sich nicht kopfüber in das Thema stürzen, das ihn überhaupt erst hierher getrieben hatte. Er war so frei, den Bilderrahmen einfach mitzunehmen und ließ sich von seinen langen Beinen in die Küche tragen, wo er mit einem vielsagenden Lächeln das Bild vor der Brünetten verborgen hielt. Er war sich aber ziemlich sicher, dass sie es anhand des Rahmens bestimmt auch so erkannte, ohne draufschauen zu müssen. Noch immer grinsend ließ er sich auf einem Stuhl des Küchentischs liegen und legte einen seiner Oxford-Schuhe auf einem seiner Knie ab, sodass er sich mit halb verschränkten Beinen im Stuhl zurücklehnte und in der Luft mit dem Schuh wippen konnte. "Ist das ein Foto aus deiner wilden Jugend? Wurde das geschossen, kurz bevor ihr die Nachbarschaft aufgemischt habt?"



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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Mo 7 Mai 2018 - 0:37
 
Ein freudiges Lachen entwich den Lippen der Pädagogin, als sie ihre Wohnungstür hinter Jayden schloss und an ihm vorbei in Richtung der Küche ging. „Wahrscheinlich aus demselben Grund weshalb du kein Musiklehrer geworden bist“, antwortete sie noch immer schmunzelnd. Sie liebte es ihre Wohnung ab und zu mit neuen Dekorationen zu verändern – und eben weil es eine Leidenschaft von ihr war, hatte sie damals nicht Innenarchitektin werden wollen. Zumal sie sich kaum vorstellen konnte, ein Leben zu führen, in dem sie jeden Tag aufs neue die Häuser oder Wohnungen anderer Menschen einrichten sollte. Natürlich war auch das ein wichtiger Beruf in der Gesellschaft – doch für Touko war es wichtiger, denn Menschen und den Kindern im Krankenhaus zu helfen. Sie wusste, dass sie damit viel mehr erreichen konnte als Innenarchitektin. „Es sollte ein Hobby bleiben. Und wie man sieht, macht es mir auch jetzt noch eine Menge Spaß meine Wohnung stets etwas umzudekorieren“, fügte sie ihren vorigen Worten noch hinzu, ehe sie schließlich die Küche betrat und eine weitere Tasse aus dem Schrank nahm. Immerhin hatte sie schon angekündigt, dass sie gnädigerweise bereits Kaffee gekocht hatte. Alles was fehlte, war nur noch eine weitere Tasse für ihren Gast, welcher sich im Moment noch in ihrer Wohnung umsah. Immerhin war es das erste Mal, dass Jayden ihre Wohnung wirklich von Innen sah. Bei ihrem Scheindate hatte er sie schließlich nur an ihrer Tür abgeholt.
Es dauerte jedoch kaum mehr als einige wenige Augenblicke, bis sie schließlich das warme Summen von Jayden aus dem Wohnzimmer vernahm. Für einen Moment fragte sie sich, was er grade gefunden haben musste, um sie so anzusprechen – ehe ihr diese Frage auch schon von dem Drachen höchstpersönlich beantwortet wurde. Ein Relikt aus ihrer Vergangenheit. Davon gab es nicht viele in ihrem Wohnzimmer und das offensichtlichste war das Foto, welches in ihrem Regal stand und aus ihrer Zeit an der Universität von Dublin zeugte. Dennoch konnte sie nicht anders, als auf das erfreute Summen des Drachens gespielt schockiert zu antworten. „Ein Relikt aus meiner Vergangenheit? Oh Nein! Jetzt werden all meine Geheimnisse offenbart werden, die ich so lange versucht habe zu verbergen“, rief sie ins Wohnzimmer, während sie ihre eigene Tasse mit Kaffee füllte und etwas Milch dazu gab.
Und kaum hatte sie sich mit den beiden Tassen von der Theke weggedreht, betrat Jayden auch schon mit einem breiten Schmunzeln auf den Lippen die Küche. In seinen Händen das Relikt aus ihrer Vergangenheit – ein Foto welches sie bis heute stets in Erinnerung behalten hatte. Sie schüttelte unmerklichen den Kopf, während er sich auf einem der Küchenstühle sinken ließ, während sie seinen Fragen lauschte.
„Aus meiner wilden Jugend“, wiederholte sie seine Worte lachend, ehe sie die Tasse Kaffee vor ihm auf dem Tisch abstellte. Während sie sich selbst ebenfalls auf einen der Stühle sinken ließ, wanderten ihre Gedanken zurück zu dem Tag, an dem dieses Foto geschossen wurde. Wie hektisch es geschossen worden war, weil stets jeder etwas anderes vorgehabt hatte – und weil sie alle aus unterschiedlichen Fachrichtungen gekommen waren. „Die komplette Gruppe zusammen zu bekommen, war tatsächlich immer etwas schwierig,“ erklärte Touko schmunzelnd, während sie ihre Finger um ihre eigene Tasse Kaffee schloss. „Jeder hatte stets etwas anderes im Sinn und wir kamen alle aus verschiedenen Fachrichtungen. Das Foto ist damals also wirklich relativ spontan entstanden“, fügte sie ihren Worten noch hinzu, ehe sie sich etwas zu Jayden lehnte und mit einem Finger auf das Mädchen zeigte, dass dicht neben ihr stand. Ihre beste Freundin.
„Das ist Tomomi, meine beste Freundin und die Frau, die mir sogar nach Cadysa gefolgt ist.“ Ein amüsiertes Lachen entwich ihren Lippen, als sie für einen Moment den Kopf schüttelte. Von den beiden Freundinnen war Tomomi stets die etwas verrückte und aufgedrehte gewesen. Anstatt ihren Tag mit lernen zu verbringen, hatte sie lieber feiern gehen wollen – einer Idee, der Touko damals auch nicht abgeneigt war. Etwas Ablenkung von dem Stress in der Universität und ihren niemals endenden Gedanken rund um ihre Krankheit war stets mehr als willkommen gewesen. Und Tomomi hatte dies stets geschafft. Sie war Touko eine gute Freundin geworden, hatte ihr in sowohl fröhlichen als auch traurigen Momenten stets zur Seite gestanden.
Und selbst jetzt, wo die beiden ihre Tage in der Universität schon längst hinter sich gelassen hatten, waren die beiden immer noch so gut miteinander befreundet wie damals. Viele aus der Gruppe hatten sich aus den Augen verloren, doch nicht etwa Touko und Tomomi. Sie hatten einander versprochen in Kontakt zu bleiben – und dieses Versprechen hatten beide bis heute eingehalten. Außer ihrer besten Freundin gab es aus der damaligen Gruppe nur noch einen anderen Menschen, mit dem sie wirklich noch in Kontakt stand. Hayden.
Trotz ihrer unterschiedlichen Studiengänge waren die beiden stets gut miteinander ausgekommen, waren zusammen in Bars gegangen und haben sogar irgendwann angefangen so zu tun, als wären sie ein Pärchen – natürlich nur, um die Annäherung Versuche von anderen, unerwünschten Gästen abzuwehren. Hayden war schon damals stets ein aufmerksamer und guter Freund gewesen. Er hatte es stets geschafft Touko zu durchschauen – was wohl kaum verwunderlich war, immerhin hatte er nicht aus Langeweile angefangen Psychologie zu studieren. Doch grade das war der Grund, weshalb es Touko umso mehr freute, dass auch er sich in Cadysa aufhielt.
„Dass Foto ist damals zu meiner Zeit an der Universität in Dublin entstanden. Also liegst du wahrscheinlich gar nicht so falsch damit, zu sagen, dass es aus meiner wilden Jugend stammt“, erklärte sie noch immer breit lächelnd. Sie hatte ihre Zeit auf der Universität sichtlich genossen – vor allem auch wegen den Freunden, die sie dort gemacht hatte. „Die Gegend unsicher gemacht haben wir allerdings gar nicht so oft und nie als ganze Gruppe. Es waren immer nur ein paar von uns zusammen unterwegs, wenn wir feiern waren oder einfach nur in einer Bar etwas trinken wollten.“ Ihre Finger schlossen sich erneut um ihre Tasse, ehe sie diese anhob und vorsichtig über die dunkle Oberfläche des Kaffees pustete. Nachdem dieser ein wenig abgekühlt war, setzte sie die Tasse an ihre Lippen und nahm einen Schluck.


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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   Do 10 Mai 2018 - 10:26
 


Jayden & Touko
Donnerstag, 10. Juni | Toukos Wohnung

Hatte er ihr seine Fächer erzählt? Was hatte sie noch alles an Informationen aus ihm herausgekitzelt, als er sich im Restaurant in ihrer Gegenwart zu wohl gefühlt und seinen Worten freien lauf gelassen hatte? Er schob trotz eines kurzen Schmunzelns anklagend die Unterlippe vor, als er weiter ins Wohnzimmer vortrat und beschloss, Touko nicht wissen zu lassen, dass sie voll ins Schwarze getroffen hatte. Durch seinen Mangel an einer Erwiderung konnte sie sich das vermutlich aber gerade trotzdem denken, was ihn fast dazu brachte sein Schmollen durch en Grinsen wieder aufzulösen. So überging er die Anmerkung und ging einfach auf ihre nächste ein: "Ja, das sieht man wirklich." Seine Stimme offenbarte ganz gegen seinen Willen wie amüsiert er war, kurz bevor er dann auch schon das Foto erblickte.
Abgelenkt durch ihr Gespräch und Toukos 'Relikt aus der Vergangenheit' war es dem Lehrer erfolgreich gelungen, seine Gedanken auf Abwege zu bringen und nicht länger über das eigentliche Thema des Abends nachzudenken. Es war eine willkommene Ablenkung, der er nur zu gern folgte und so trugen ihn seine Beine begleitet von dem Foto und einem kleinen Grinsen zu Touko in die Küche, wo er sich auf einem Stuhl des Küchentischs niederließ und mit dem Schuh wippte.
Touko lachte, bevor sie die beiden Kaffeetassen auf dem Tisch abstellte und sich zu ihm setzte, und Jaydens grüne Augen schauten bei dem Geräusch auf, um belustigt zu ihr herüberzuschauen. Sachte schaukelte er mit dem Bilderrahmen in seiner Hand. "Aus verschiedenen Fachrichtungen? Ihr müsst eine ziemlich bunte Truppe gewesen sein! Freunde sucht man sich ja aber aus, von daher bin ich sicher, dass sie alle wirklich charmante Personen und bestimmt auch gute Freunde gewesen waren. Im Gegensatz zu mir. Der Gedanke kam so schnell, das er ihn nicht rechtzeitig wieder verdrängen konnte und er musste unmerklich schlucken. Schnell nahm er sich die noch recht heiße Kaffeetasse, blies kurz mit seinem Drachenatem auf die Oberfläche des Getränks um es noch weiter zu erhitzen und nahm einen eifrigen Schluck.
Kurz nachdem er die Tasse wieder abgesetzt hatte, war Toukos Finger auf dem Glas gelandet und zeigte auf ein junges Mädchen das neben ihr stand. Neugierig ließ sich Jayden erklären wer es war, teilweise auch um zu vergessen, wo seine eigenen Gedanken gerade hingewandert waren. Und auch wenn er furchtbar schlecht darin war seine Miene zu wahren, egal was los war, hoffte er das Touko gerade zu abgelenkt von dem Foto war um zu bemerken, wie Jaydens Blick dank seiner Sorgen bedrückt geworden war.
"Bis nach Cadysa?", fragte er überrascht. "Dann wohnt sie also auch immer noch hier? Oder ist sie inzwischen wieder weggezogen?" Seine Augen waren fixiert auf das breite Lächeln, dass das Gesicht der besagten Tomomi schmückte und er versetzte sich in die Zeit zurück, als wäre er selbst dort gewesen. Schade eigentlich, dass er nicht mit auf dem Foto war, außerdem war Irland ein wunderschönes Land und irgendwann wollte er auch nochmal hinreisen, oder es sich vielleicht sogar für einen seiner Drachenflüge zum Ziel setzen. Allerdings wäre der Winkel des Fotos wahrscheinlich etwas anders ausgefallen, damit sein Kopf überhaupt noch mit ins Bild passte und bei dem Gedanken kehrte sein Lächeln wieder vorsichtig zurück. "Sie sieht sehr nett aus, wenn du sie irgendwann mal auf eine unserer Kaffeestunden einladen willst nur zu! Ich bin sicher wir würden uns verstehen." Eine Annahme, die er glaubte guten Gewissens machen zu können, so lebhaft froh wie Tomomi in dem Bild lächelte.
Als Touko noch etwas von ihrer Zeit in Dublin erzählte, überschlug Jayden vollends die langen Beine und nahm seine Tasse wieder auf. Er hörte selbstverständlich zu, doch zeitgleich konnte er nun nicht länger aufhalten, dass auch seine Bauchschmerzen sich wieder bemerkbar machten und seine Gedanken wieder zu wandern anfingen. Er hatte keine Ahnung, wie er das Thema einleiten sollte. Überhaupt war er das alles mit herzlich wenig Vorbereitung angegangen, hoffend, dass es sich alles irgendwie von allein ergeben würde. Was für eine naive Einstellung, wie er jetzt realisierte. "Ich kann mir dich irgendwie nur schwer betrunken vorstellen", schmunzelte er leise, aber vermutlich war er auch hier wieder nicht sehr gut darin zu verbergen, wie sehr ihn etwas anderes beschäftigte. "Wie läuft es im Augenblick bei dir auf der Arbeit?", fragte er dann nach, um noch etwas im seichten Wasser mit dem Gespräch zu bleiben und schaute wieder auf. "Und in Liebesdingen?" Einer seiner Mundwinkel schaffte es, sich für diese Anmerkung nochmal kurz zu erheben. "Hältst du dich noch gut oder brauchst du schon ein oder mehrere Wellnesswochenenden als Ausgleich, um dich mit dem Herrn Chefarzt täglich herumzuschlagen?"



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BeitragThema - Re: Touko's Wohnung   So 13 Mai 2018 - 21:20
 
Ein amüsiertes Lächeln schlich sich auf die Lippen der brünetten Pädagogin, als sie Jaydens Worte hörte. Es stimmte, sie waren damals eine ziemlich bunte Truppe gewesen. Und trotzdem, oder vielleicht grade deswegen, hatte sie während ihrer Zeit an der Universität nichts auseinanderbringen können – nun, zumindest nicht den Großteil der Gruppe.
Ihr Blick glitt für einen Moment zu dem schwarzhaarigen Mann der dicht neben ihr stand und der Kamera kaum Beachtung zu schenken schien. Nein, zu ihm hatte sie keinen Kontakt mehr. Und wenn sie ehrlich sein müsste, dann bedauerte sie diese Tatsache auch nicht. Einst hatten sie sich gut verstanden – und sie waren auch im Guten Auseinander gegangen. Doch Erinnerungen konnten ebenso qualvoll wie wunderschön sein. Und an diese Momente wollte sich Touko nicht zurückerinnern. Sie waren tief in ihrem Herzen verschlossen.
„Ja, dass waren wir wirklich! Wir hatten viel Spaß zusammen und haben uns gerne mal gegenseitig vom ständigen lernen abgehalten,“ gab sie lachend zu, während sich ihre Finger um die heiße Tasse Kaffee legten. Sie erinnerte sich gerne an die Zeit zurück, in der sie mit Herz und Seele das studiert hatte, was ihr Leben nun erfüllte. Vielleicht mochten viele Menschen aus ihrer Vergangenheit daran gezweifelt haben, dass Touko jemals studieren würde – doch noch immer saß sie hier. Verfolgte ihren Traum, ihre Aufgabe. Und sie liebte ihr Leben mehr als alles andere.
Erst als sie den beinahe überraschten Ton aus der Stimme ihres neuen Freundes vernahm, kehrte die Pädagogin aus ihren Gedanken wieder zurück. Und mit ihr kehrte auch das breite Lächeln auf ihre Lippen zurück. Oh ja, Tomomi war ihr bis nach Cadysa gefolgt. Und hatte sich hier – ebenso wie es Touko getan hatte – ein neues Leben aufgebaut. „Nein, sie wohnt immer noch hier. Und wir sind auch immer noch beste Freunde, die gerne etwas zusammen unternehmen oder uns einfach bei dem anderen über unsere Probleme beschweren,“ gab sie schmunzelnd zu. Das Tomomi sie manchmal auch zu sehr unklugen Entscheidungen überreden konnte behielt die brünette Pädagogin lieber für sich. Doch für einen kurzen Moment schlich sich fast so etwas wie Trauer in das Braun ihrer Augen: Immerhin war die letzte Entscheidung dieser Art in einer einzigen Katastrophe geendet und hatte ihr einen Streit beschert, denn Touko wohl niemals vergessen können würde.
Allerdings wollte sich die brünette Pädagogin nicht in Erinnerungen verlieren und Jaydens Vorschlag, Tomomi und ihn vielleicht bei einer Kaffeestunde mal aneinander vorzustellen, half ihr dabei wieder in das Gespräch zurückzukehren. „Sie sieht nicht nur nett aus, sondern ist es auch. Und ich bin mir sicher, dass sie unsere Kaffeestunden – und vor allem deine Gesellschaft ebenso genießen würde, wie ich es tue,“ antwortete sie lächelnd. Ein Lächeln, welches nur Jayden gebührte, denn es freute Touko aus den Tiefen ihres Herzens, dass sie seine Bekanntschaft gemacht hatte. Ihr Treffen und ihr Kennenlernen war ungewöhnlich gewesen – doch das Scheindate und die nachfolgenden Gespräche sowie Telefonate hatten zwischen den beiden schon sehr bald eine feste Freundschaft entstehen lassen. Touko vertraute Jayden – und sie hoffte sehr, dass er auch ihr vertraute. Wann immer er Probleme haben sollte oder einfach jemandem zum Reden gebrauchen könnte, würde die Pädagogin für ihn da sein. Immer.
Allerdings verschluckte sie sich beinahe an ihrem Kaffee, als sie Jaydens amüsierte Worte hörte. Aus dem atemlosen Husten wurde jedoch schnell ein ebenso amüsiertes Lachen, als sie sich schließlich mit ihrer Hand einige braune Haarsträhne hinter das Ohr strich und den Kopf schüttelte. „Glaub mir, so geht es den meisten. Die einzigen Leute, die mich je wirklich betrunken erlebt haben sind wohl Tomomi, Hayden und Zenva. Wobei ich mir wirklich gewünscht hätte, dass Zenva mich niemals in diesem Zustand kennen gelernt hätte“, fügte sie ihrer vorigen Ausführung noch seufzend hinzu. Dafür hatte auch sie Zenva betrunken kennen lernen dürfen. Der Alkohol hatte anfangs vieles kaputt gemacht – doch es war auch ihm zu verdanken, dass die beiden wieder miteinander geredet hatten. Und sich schließlich wieder vertragen hatten.
Doch, auch wenn für einen Moment diese schmerzhaften Erinnerungen zurück in ihr Gedächtnis geholt worden waren, schmückte noch immer ein Lächeln die Gesichtszüge der brünetten Pädagogin. Und schon kurz darauf fragte Jayden sie schließlich, wie es im Augenblick auf der Arbeit laufen würde. Und natürlich in ihrem Liebesleben. Eine Frage, auf die ihr tatsächlich ein leises Lachen entwich, ehe sie sich einen Schluck des noch immer heißen Kaffees genehmigte. „Es läuft sehr gut auf der Arbeit“, erklärte sie, während sie die Tasse wieder vorsichtig auf dem Tisch abstellte und nun ebenfalls ihre Beine überschlug. „So gut, dass ich sogar bald meine Stelle wechseln werde.“ Eine Aussage, die sich auch sehr ironisch hätte anhören können – doch das tat sie nicht. Und ehe Jayden falsche Schlüsse ziehen könnte, stützte sie schmunzelnd ihr Kinn auf ihrer Hand ab und sah ihn aus funkelnden, braunen Augen an. „Ich werde bald aufhören, als Pädagogin zu arbeiten. Das ist der Preis dafür, dass ich bald wieder anfangen werde, als Doktorin zu arbeiten. Also wenn du mal Probleme hast, darfst du gerne zu mir kommen“, meinte sie nun lachend.
Zenva wäre in dieser Hinsicht wohl jedoch noch immer der bessere Ansprechpartner – immerhin kannte er sich viel besser mit nicht-menschlichen Krankheiten aus. Doch wenn sie helfen können würde, dann würde Touko nichts davon abhalten dies auch zu tun. So wie sie auch in diesem Moment sah, dass dem Drachen etwas auf der Seele lasten musste. Doch sie sagte nichts. Noch nicht.
„Herumschlagen würde ich das nicht nennen“, meinte sie jedoch vorerst lachend auf seine Frage zu ihrem Liebesleben. „Ich fühle mich sehr wohl, wenn ich nur in der Nähe von Zenva sein kann. Also hätte ein Wellnesswochenende wohl den gegenteiligen Effekt. Und ja, zwischen uns ist noch immer alles perfekt. Ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen“, gab sie lächelnd zu, wobei sie ihren Blick jedoch für einen Moment von Jayden löste. Sie spürte, wie ihr Herz für einen kurzen Moment höher schlug – etwas, dass nur den Gedanken an Zenva zu verdanken war. Er hatte ihr Herz wirklich vollkommen in seiner Hand.
Doch im Moment gab es etwas anderes, dem sie ihre Aufmerksamkeit schenken musste – und wollte. Denn noch immer sah sie, dass Jayden etwas belastete. Ihr Blick fand wieder zurück zu seinen grünen Augen, während sie ihren Kopf aus ihrer Handfläche erhob. „Und wie geht es dir? Alles in Ordnung auf der Arbeit und in deinem Leben?“, fragte sie sanft. Ein Moment der Stille herrschte, ehe sie sich jedoch dazu entschloss noch etwas zu sagen. „Dir scheint etwas auf der Seele zu liegen,“ sprach die sanft ihre Vermutung aus, während sie Jayden ein aufmunterndes Lächeln schenkte. „Wenn du nicht darüber reden möchtest, ist das vollkommen okay. Aber vielleicht hilft es ja: Und ich mag zwar keine Psychologin sein, aber zuhören kann ich.“


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