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 Das Tankodorm

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Nikolas

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BeitragThema - Das Tankodorm   Fr 26 Feb 2016 - 15:14
 
Auf den Außenanlagen der Militärbasis liegen Übungsplätze, Schiesstände, Werkstätten und weitläufige Bunkeranlagen, doch ein Gebäude sticht besonders hervor, das alte Tankodrom. Hohe Decken, und die weitläufige Halle, dazu das kreisrunde Äußere sind wohl die auffälligsten Merkmale. Eigentlich handelt es sich um eine Werkshalle aus den 1900 Jahren, doch wurde diese aus Platzmangel in eine große Garage umfunktioniert. Im großen Saal im inneren steht Kriegsgerät des vergangenen Jahrhunderts, Beute aus den Weltkriegen, oder alte Restbestände. Eine beeindruckende Sammlung von altem Metall.


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Nikolas

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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Fr 26 Feb 2016 - 15:25
 
19:55
Tankodrom

Katharina schritt langsam über den staubigen Straßen der das abgelegene Tankodrom mit dem Rest des Stützpunktes verband. Sie bleib stehen, einen kurzen Augenblick überlegte sie, wie das alt ehrwürdige Gebäude zur Zeit der Erbauung ausgesehen haben musste, denn nun sah es hauptsächlich alt aus und nicht mehr ehrwürdig. Aus ihrer Jackentasche kramte sie einen Schlüsselbund hervor und schloss die rostige Stahltür auf. Die Luft die ihr entgegen schlug roch nach Öl und Maschinen. Sie zog die Tür hinter sich zu und schloss von innen ab, denn Schlüssel ließ sie stecken. Sie wollte ungestört sein. Langsam durchquerte sie die große Halle die unkoordiniert mir allen möglichen Fahrzeugen voll gestellt worden war. Tatsächlich böte sich genug Material um ein Museum damit betreiben zu können, doch dafür müsste man die einzelnen Fahrzeuge erst einmal fachmännisch restaurieren. Es standen wahre Schätze hier herum, Prototypen und Sonderanfertigungen, die jetzt vor sich hinrosteten. Tief im inneren berührte Katharina diese ganze Szene auf das Äußerste. Die Giganten ihrer Zeit rosteten, und was machte sie? Sie lief irgendwie ziellos durch das Leben, seit, nun fast seit 70 Jahren. Sie hatte erfolgreich ihre Haut gerettet, doch zu mehr hatte sie es nicht gebracht. Sie schüttelte nachdenklich den Kopf und ging weiter, blieb längere Zeit vor dem ein oder anderem Fahrzeug stehen und betrachtete nachdenklich die Rostflecken auf dem Motorrad vor ihr. Alte fast vergessene Bilder gingen ihr durch den Kopf, sie im langen Kleid, Gustav Neumann bei ihr, sie tranken Limonade, dann fuhren sie los zum See , es war schon Abends, er hatte das Motorrad geliehen, sie lehnte sich an ihn, und dann... Ein Scheppern unterbrach ihre Gedanken und sie sah sich mit gerunzelter Stirn um, als sie jedoch nichts auffälliges sah setzte sie ihren ziellosen Rundgang durch die Halle fort, ihre rechte Hand streifte den ein oder anderen Panzer. Sie mochte diese stählenden Riesen, warum wusste sie jedoch selbst nicht so richtig, und wenn sie so darüber nachdachte war sie sich nicht sicher ob sie es wissen wollte. Immer noch nachdenklich ging sie tiefer hinein aus das Labyrinth aus Stahl. Als sie doch recht nichts ahnend um eine Ecke bog fiel sie plötzlich, ohne offenbar ersichtlichen Grund, den Schock noch im Fall überwindend streckte sie ihre Hände aus um sich abzufangen. Sie keuchte etwas als der Boden für einen kurzen Augenblick erheblich näher kam, doch dann rappelte sie sich auf um zu schauen was ihren Fall verursacht hatte. Schnell hatte sie den Übeltäter ausfindig gemacht, es handelte sich um verbogenen Kotflügel eines M4 Sherman Firefly. Etwas umständlich begann Katharina ihre Hände zu massieren die nach dem unvorbereiteten Fall doch ein wenig weh taten. Ärgerlich verzogen sich ihre Mundwinkel zu einem grimmigen Gesichtsausdruck. Sie ärgerte sich über ihre Unvorsichtigkeit. Eigentlich war sie hier hergekommen um alleine zu sein und sich abzureagieren, aber ihr kleiner Unfall wühlte sie von neuem auf. Katharina drehte sich um und ging in eine andere Richtung weiter. So schnell wollte sie nicht aufgeben, sie musste heute noch ihren Dienst antreten und da wollte sie ihre Fassung behalten. Ihr Blut kochte immer noch, auch wenn sie mittlerweile getrunken hatte und eigentlich zufrieden in ihrer Koje liegen müsste, trieb sei immer noch eine gewisse Unruhe an. Sie konnte keine Ruhe finden also lief sie, ziellos durch die Gegend, aber beim spazieren konnte man in Ruhe nachdenken, eigentlich. Schließlich..., mit einem mal fuhr ein neuerlicher Schmerz durch Katharinas Bein. Wo, sie sah hinunter und sah, wie fast schon erwartet ein langes aus einem Panzer herausragendes Metallteil. Ein leiser Fluch kam über ihre Lippen und ihre Augen suchten einen Punkt auf den sie sich konzentrieren konnten bis der Schmerz verebbt war. Sie fanden ihn in einem schwarz – weißen Balkenkreuz. Plötzlich durchflutete Katharina eine Welle der Sehnsucht und ihr Körper ging ohne weitere Aufforderung in die Richtung wo sie das Objekt ihrer Begierde erspäht hatte, und dann stand sie vor ihm. „Tiger II, Ausführung mit Henschel Turm“ raunte sie ehrfürchtig. Sie hatte so etwas lange Zeit nicht mehr gesehen und dafür das er hier schon seit mindestens 30 Jahren herumstand war er noch erstaunlich Rostfrei. Natürlich erkannten ihre kundigen Augen sofort die zahlreichen Schäden und doch ein Gefühl von Heimat durchströmte sie. Dieses wurde noch verstärkte als sie wie ein Automat die gewohnte Handgriffe tat um zur Kommandanten Luke zu kommen und sich hinein zu setzen. Innen roch es muffig, es war eng, aber für Katharina war es wunderschön. Ihre Hände tasteten an einem Kabelbaum entlang. Hier legte der Kommandant normalerweise persönliche Gegenstände wie Photos oder Briefe ab und hier wurde sie auch fündig. Behutsam zog sie an dem dünnen Papier und es kam ein dünner aufgerissener Briefumschlag zum Vorschein. Vorsichtig lugte sie hinein fand ein Photo und zog es heraus. Ein lächelnder Mann und eine hübsche junge Frau sahen ihr entgegen, Katharina kannte sie beide nicht. Sie lehnte sich etwas zurück, das Photo immer noch in der Hand und fragte sich wie die Personen auf dem Photo wohl gewesen sein mochten.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Fr 26 Feb 2016 - 16:33
 

First Post


Gedankenverloren und fast schon abwesend schwebte die schwarzhaarige Gestalt einer Frau über dem Erdboden. Unter ihr befand sich ein frisch gegrabenes Grab. Die Banshee erinnerte sich daran, dass sie schon einmal hier gewesen war. Damals hatte sie die Seele eines jungen Mädchens mit sich genommen. Ihr Tod war grausam gewesen. Von Schmerzen geprägt. Und nur die kühle Dunkelheit hatte ihr Erleichterung verschafft.
Damals hatte Máirín es für das Beste befunden, ihr die Erinnerungen an ihren schrecklichen Tod zu nehmen. Denn selbst wenn man in den Himmel oder in die Hölle fuhr, so vergaß man diese schrecklichen Empfindungen nicht. Und dieses junge Mädchen war so rein, so voller Glück und Liebe gewesen, dass die schwarzhaarige es einfach für falsch empfunden hatte, ihr diese Erinnerungen als Bürde zu lassen. Und nun war sie wieder hier und vor ihr schwebte die Seele eines weiteren jungen Mädchens. Sie erkannte sie wieder. Es war die silberhaarige Füchsin, in die sich das braunhaarige Mädchen verliebt hatte. Und nun war auch sie dem gleichen Schicksal erlegen wie ihre Geliebte. Máirín selber konnte keinen Schmerzen empfinden. Gefühle erlernte sie nur durch die Erinnerungen der Verstorbenen, die sie in ihr nächstes Leben begleitete. Doch die Geschichte dieser beide Liebenden stimmte sie traurig. Denn auch wenn man nicht mit den Gegebenheiten des Himmels vertraut war, konnte man erahnen, dass eine Mörderin wie die Füchsin nicht zu ihrer Freundin kommen würde. Sie würden sich nie wieder sehen.
Tröstend streckte die Unsichtbare ihre Hände nach der lichten Seele aus und umschloss sie in einem sanften Griff. Ihre silber-blauen Augen verweilten einen Augenblick auf dem Licht ehe sie eine Entscheidung traf. Sie nahm der Füchsin ihre Erinnerungen. An die begangenen Morde. An ihren grausamen Tod. An alles, was sie darin hindern würde, durch das himmlische Tor schreiten zu können.
Die Erinnerungen durchfluteten sie und wieder sah sie jemanden, der ihr nur all zu bekannt war. Sie kannte seinen Namen nicht, doch diese Augen würde sie niemals vergessen können. Máirín hatte schon so viele Seelen gesammelt, die ihr Ende durch ihn erfahren hatten. Jeder seiner Morde war schrecklich. Er hatte Spaß daran seine Opfer zu quälen und ihnen ihre wertvolle Lebensenergie zu stehlen.
Unter dem Verband, der ihr halbes Gesicht verbarg, regte sie ein Mundwinkel. Sie konnte diesen Typen nicht leiden. Wenn sie ihm jemals begegnen würde, so würde sie sich an seiner scheinbar grenzenlosen Energie bereichern. Normale Wesen verspürten danach Müdigkeit, Schlappheit oder sogar den Anflug einer Eiseskälte, doch bei ihm- Máirín war sich sicher, dass er es nicht mal spüren würde, wenn ihm Energie fehlte.
Für einen endlosen Augenblick verweilte ihr Blick auf der Seele, ehe sie sich auf den Weg zum Himmelstor machte. Es war gut, dass die Wächter dort die Banshee schon seid langer Zeit kannten. Man würde ihr und ihrem Wort Vertrauen schenken, auch wenn sie genau dieses im Augenblick ausnutzte. Doch für eine so starke Liebe, die selbst über den Tod hinaus zu reichen schien, wollte sie dies gerne in Kauf nehmen. Vielleicht würde sie ja sogar Engel treffen, die sie schon kannte.
Am Tor angekommen jedoch wurde ihr Hoffnung leider enttäuscht. Dort standen zwei hell erleuchtete Gestalten, die das Tor für sie öffneten. Ein sehr junger Engel, dessen Energie schon fast zu pulsieren schien, schenkte ihr einen missbilligenden Blick. Schmunzelnd streckte sie ihre Hand nach ihm aus, nahm ihm Kraft und Energie nur damit er eine Lektion daraus lernte. Die Seele der Füchsin wanderte über die Grenze hinaus und wurde von ihres gleichen auf der anderen Seite erwartet. Und von ihrer Geliebten. Máirín liebte diesen Anblick. Es war tröstend und wunderschön zu gleich. Es erfreute ihren Geist zu sehen, was auf alle Wesen nachdem Tod warten sollte.
Nachdem ihre Aufgabe erledigt war suchte sich die schwarzhaarige einen ruhigen Platz, um für einen Augenblick die Augen zu schließen. Erinnerungen ihrer letzen Seelen durchfluteten sie und sie lauschte ihnen geduldig. Mit der Zeit hatte die dunkelhaarige gelernt, dass sie diesen Empfindungen lauschen musste, wenn sie nicht verrückt werden wollte. Und wieder tauchte das blutverschmierte Lächeln dieses Mannes vor ihrem Auge auf. Seufzend öffnete die Banshee ihre silbernen Augen und verschwand daraufhin aus der Stadt. Sie brauchte noch etwas mehr Energie, damit sie für einige Zeit zum Menschen werden konnte. Aber dafür brauchte sie ein paranormales Wesen.
Welches sie auch schon nach kurzem Suchen fand. Es war ein jung erscheinendes Mädchen, doch durch ihre Kräfte wusste sie, dass sie hier vor sich ein Jahrhundert altes Wesen vor sich hatte. Eine Vampirin. Außerhalb der Sichtweite des Mädchens schwebte Máirín, die ihren Schritten folgte und sie beobachtete. Scheinbar tief in Gedanken versunken stolperte das junge Ding über Metallstücke und verletze sich anschließend sogar dabei. Sie tat ihr fast schon etwas Leid.
Doch als sich die braunhaarige in eine der seltsamen Maschinen setzte, befand es die schwarzhaarige am besten sich die Energie jetzt zu holen. Sie schwebte durch das Metall hindurch, legte dem Mädchen ihre Hände auf die Schultern und sprach mit ihrer sanften Stimme, obwohl sich ihr Mund nicht bewegte. Eine Fähigkeit der Banshee, die ihr vor allem in den Zeiten, wenn sie zum Mensch wurde zuvor kam. Sie konnte mit anderen Wesen über Gedanken kommunizieren. "Hab keine Angst, meine junge Freundin. Ich leihe mir nur etwas von deiner Energie. Du wirst dich etwas schlapp fühlen, aber auch das geht bald wieder vorbei." Schon nach einigen kurzen Augenblick erhob der Geist wieder ihre Hände und schwebte aus der Maschine nach oben hinaus. Ihre silbernen Augen lagen auf dem braunhaarigen Mädchen. Es wäre nicht klug sich grade jetzt in einen Menschen zu verwandeln, also würde sie abwarten was die Vampirin ihr für eine Reaktion zu bieten hatte. Immerhin reagierte jeder anders auf einen Geist. Zumindest wenn man sie sehen konnte.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Sa 27 Feb 2016 - 0:07
 
Katharina war wohl so in Gedanken versunken gewesen das sie gar nicht registrierte das noch jemand anwesend war, und dementsprechend erschrocken war sie. Sie wollte hochfahren doch ihr Knopf knallte gegen eine dicke Stahlplatte. Ein leises „Aua“ entfuhr ihr und sie rieb sich die schmerzende Schädelplatte. Heute war wirklich nicht ihr Tag. Sie war schrecklich ungeschickt, und wusste nicht warum. Mühsam kroch sie aus dem Panzer heraus und sah sich nach der Herkunft der Stimme um. Tatsächlich sah sie nichts oder niemand. Ihre Hand wanderte zu ihrer Hüfte, griff jedoch ins leere. Sie verkneif sich ein entnervtes Stöhnen, hatte sie doch ihre Dienstwaffe brav in der Kaserne zurück gelassen. Heute war wirklich nicht ihr Tag. Sie sprang von ihrem überdimensionierten Erinnerungsstück hinunter und sah sich um, hier war niemand. Hatte sie schon Wahnvorstellungen? Nein sie hatte vor kurzem getrunken da sollte eigentlich alles wieder im Lot sein, oder? Eine gewisse Unsicherheit erfasste sie. Sie hatte sich nie wirklich mit den Vorzügen des Vampierdaseins befasst, sie wusste fast gar nichts darüber. Vielleicht waren Wahnvorstellung wirklich normal nachdem man soviel Blut getrunken hatte. Nein, das glaubte sie nicht wirklich. Es musste jemand hier sein, nur wo? Das beste wäre wäre wohl hier so schnell wie möglich zu verschwinden. Scheinbar wollte man ihr Angst einjagen oder schlimmeres, es wäre also besser zu gehen, schleunigst. Aber sie brauchte ein wenig Vorsprung. So wie sie das gesehen hatte war sie ziemlich in der Mitte der großen Halle, dementsprechend lange würde es dauern hier heraus zu kommen. Die Kälte und Müdigkeit die sie beim Anblick des Photos erfasst hatte wurden ersetzt durch die einzige Fähigkeit die sie je gemeistert hatte, übermenschliche Reflexe und das unterdrücken anderer körperlicher Bedürfnisse. Sie suchte nach einem Gegner, ihre Augen suchten nach etwas woran sie sich festkrallen konnte, etwas was sie zerstören konnte. Das Blut in ihren Ohren rauschte. Sie dachte gar nicht daran das ihr Feind vielleicht ein magisches Wesen sein könnte, das waren alte Gewohnheiten. Ihr Instinkt sagt ihr das in diesem riesengroßen Gewirr von Metall ein Feind versteckte und auch wenn sie seine Berührung gespürt hatte, es musste ein irdischer Feind sein, etwas anderes ließ ihr vom Instinkt getriebener Verstand nicht zu. Vielleicht hatte sie sich Berührung und Stimme wirklich nur eingebildet. Sie schnaufte abfällig. "Ich habe da meine Bedenken, schließlich habe ich danach weniger oder? So läuft das doch? Nein, ich denke ich lehne das Angebot an dieser Stelle ab" , sagte sie um Zeit zu gewinnen. Langsam schob sie sich von dem Panzer weg, bereit die Flucht zu ergreifen. Sie hatte keine Angst, aber sie wollte nicht schon wieder einen Kampf verlieren, eine Niederlage pro Tag reichte für ihren Geschmack deutlich aus. "Oder zeig dich dann können wir das gerne in Ruhe darüber sprechen" , ganz bestimmt nicht, aber einen Feind den man nicht sehen konnte konnte man nicht mit den ihr zu Gebote stehenden Mittel bekämpfen und darauf lief es hinaus. Sie hatte ganz gar nicht vor irgendjemand etwas von ihrer Lebensenergie zu geben. Schließlich war ihre Lebenszeit begrenzt und sie würde niemand ohne gute Gründe auch nur irgendetwas davon überlassen, niemals. Sie war stolz darauf ihr Leben lang so gut wie alles unter Kontrolle gehabt zu haben und jetzt kam jemand und wollte ihr Lebensenergie entziehen ohne eine anständige Begründung und ohne Gegengenleistung, niemals, NIEMLAS! Plötzlich war der Zorn wieder da, von dem sie gedacht hatte sie hätte ihn ertränkt in Blut Konserven. Und nun richtete er sich gegen eine unsichtbare Person, der sie von ihrem Standpunkt aus nichts anhaben konnte, nein im Gegenteil, vor der sie sich zurück zog. Die Wellen des Hasses schlugen über ihr zusammen, Hass auf die Geschichte, Hass über die Unfähigkeit ihrer Vorgesetzten seit sie denken konnte, Hass auf sich selbst , sie wollte nicht mehr. Aber sie würde keine Schwäche zeigen, schon gar nicht vor anderen Personen oder Feinde, keinesfalls das wäre einfach nur lachhaft und ihrer nicht würdig. Deswegen riss sie sich zusammen und wich langsam zurück. Sie konnte hier nichts ausrichten. Die Hilflosigkeit trieb sie in den Wahnsinn.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Sa 27 Feb 2016 - 2:00
 
Scheinbar hatte das Mädchen mit den braunen Haaren sich noch ein weiteres Mal verletzt, denn aus der Maschine erklang ein dumpfes Geräusch. Scheinbar hatte sie sich den Kopf gestoßen. Die schwarzhaarige Frau konnte sich sehr gut vorstellen, dass dies nicht grade angenehm war. Allerdings hatte sie selber Schmerzen wie diese noch nicht empfunden, also konnte sie nur teilweise mitfühlen.
Etwas irritiert über die abfällige Bemerkung des Mädchens legte Máirín den Kopf schief und beobachtete die braunhaarige Vampirin, während sie sprach. Hatte sie denn wirklich nicht mitbekommen das sich die Banshee schon längst Energie von ihr genommen hatte? Zudem waren ihre Bedenken völlig umsonst, denn auch wenn  Máirín ein Todesgeist war, so nahm sie sich nur magische Energie. Keine Lebensenergie. Das würde gegen ihre persönlichen Vorsätze verstoßen. Wobei sie sich dann auch mal bei Gelegenheit darüber Gedanken machen sollte, ob es wirklich richtig war, zwischendurch die Seelen der Verstorbenen zu verschlingen. Wieder hallte die Stimme der schwarzhaarigen Frau in den Gedanken des jung erscheinenden Mädchens wieder. „Du scheinst mich missverstanden zu haben. Ich habe mir bereits Energie von dir genommen.“ Und während Máirín Katharina diese Worte in Gedanken zusprach, beobachtete die Banshee wie das Mädchen sich von der Maschine wegschob. Hatte sie Angst? Fürchtete sie sich? Emotionen wie diese zu erkennen Emotionen wie diese zu erkennen war etwas, in dem Máirín noch immer Probleme hatte. Doch dem Wunsch, dass sie sich zeigen sollte, konnte sie nachkommen. Immerhin hatte sie sich von Anfang an nicht versteckt. Das Mädchen war nur zu aufgebracht, zu verwirrt von ihrer Anwesenheit gewesen, sodass sie sie gar nicht wahr genommen hatte. Langsam und elegant schwebte die schwarzhaarige Frau hinab, bis sie mit der Vampirin auf einer Augenhöhe war. Ihre silberblauen Augen sahen sie an, mit einer undefinierbaren Mischung aus Emotionen. „Nun, ich habe mich niemals versteckt. Du hast mich nur nicht vollständig wahrgenommen. Aber keine Sorge, ich habe mich bereits an so etwas gewöhnt. Als etwas, dass du wohl Geist nennen würdest, wird man öfter mal übersehen.“
Máirín's Gestalt schwebte knapp oberhalb des Bodens, auf dem die Vampirin im Augenblick ihren Halt fand. Ihre weißes Kleid stand im starken Kontrast zu ihren schwarzen Haaren. Ihre Stimme hallte durch die Gedanken der Vampirin. Natürlich konnte die schwarzhaarige Banshee auch in dieser Gestalt sprechen, allerdings war dies für die meisten unangenehm. Man konnte ihren Lippenbewegungen durch den Verband vor ihrem Gesicht schließlich nicht folgen. Das einzige was man an ihrem Gesicht sah, waren ihre Augen, die in einer unmenschlichen Farbe schimmerten. Und doch hatte ihre Gestalt, ihre Anwesenheit etwas beruhigendes. Als Todesgeist, der Seelen der Verstorbenen einsammelte war dies einer ihrer natürlichen Fähigkeiten. Sie hatte keine Kontrolle über ihr Auftreten oder über ihre Erscheinung.
Máirín atmete tief ein und legte erneut den Kopf etwas zur Seite. Etwas an der Ausstrahlung des Mädchens hatte sich verändert. In ihrem Blick war etwas, das dort vorher noch nicht gewesen war. Sie schwebte etwas näher an die braunhaarige heran. War es Hass? Wut? Ärger? Die schwarzhaarige erkannte das es eine zutiefst negative Emotion sein musste. Eine, die einem sogar den Blick auf das Wesentliche vernebeln konnte. „Woran denkst du? Woher kommt diese plötzlich Wut?“ Sie war immer daran interessiert lebende Wesen zu verstehen. Denn je besser sie die Lebenden verstand, desto besser konnte sie ihnen nach ihrem Ableben helfen. So wie der Füchsin und dem braunhaarigen Mädchen. Für genau solche Situation brauchte sie menschliche, nein, die Erfahrungen von lebenden Wesen.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Mo 29 Feb 2016 - 20:09
 
Immerhin zeigte sich ihr Feind jetzt. Katharina hatte sich auf einiges vorbereitet, doch das es sich um einen Geist handelte, damit hatte sie nicht gerechnet. Sie blieb wie angewurzelt stehen und beobachtete die Gestalt die vor ihr nieder schwebte. Diese silbernen Augen fühlten sich an als würden sie bis in ihr innerstes Schauen. Das war ihr nun wirklich unangenehm und sie hörte sich selber schlucken. "Du hast dir schon Energie  genommen, habe ich jetzt noch wie lange zu leben?", fragte sie. Angst schwang in ihrer Stimme mit. Sie hatte wirklich Angst. Ihr Feind zeigte sich, dass konnte nichts gutes Bedeuten. Sie bewegte sich etwas weiter von dem Geist weg. "Warum ich, und warum hier?", fragte sie. Vielleicht würde sie gleich tot sein , da interessierte sie es noch warum sie das Opfer war. War es weil sie allein war, vermutlich, oder sah man in ihr einfach ein leichtes Opfer, da sie nun einmal nicht in der Lage war einen großen Teil ihrer Fähigkeiten zu kontrollieren oder sich nie dafür Interessiert hatte, beides war sehr wohl richtig. Zum einen weil sie immer auf weltliche Waffen vertraut hatte und zum anderen weil ihre Abneigung gegenüber dem Genuss von Blut so hoch war, dass sie es nicht leisten wollte ihre Fähigkeiten zu erproben, da das geheißen hätte wieder mehr trinken zu müssen. Ein ewiger Kreislauf dem sie sich so gut es ging verweigerte. Katharina beobachtete den Geist vor ihr genauer. Waren diese Verbände nur zierde oder erfüllten sie einen höheren Zweck? Was sie von Geistern wusste war zu mindestens das sie entweder , wenn sie irdische Ursprünge hatte die Form zum Zeitpunkt ihres Todes annahmen, oder eben ihr Aussehen frei bestimmen konnten und dabei gerne den Gesetzen der Physik trotzten. Ihr Blick fiel wieder zu den silbenenden Augen deren Farbe und schimmer Katharina nach wie vor unangenehm waren. Es lag tiefes Wissen darin. Vielleicht lag es auch dran weil beim Anblick dieser Augen Katharina wusste, das sie wohl vor einem alten Wesen stand, sie war hier die jüngere, das kam nicht oft vor. Eine Stimme aus der Vergangenheit hatte ihr beigebracht das man zu älteren höflich zu sein hatte. Über die Absurdität diese Gedanken konnte sie fast lachen. Sie hatte hier scheinbar einen Feind vor sich und ihr Unterbewusstsein dachte daran wie sie am besten höflich war. Vielleicht ging ihr Unterbewusstsein so mit Stress um, sie wusste es nicht, im Endeffekt war es ja auch eigentlich egal.

Sie atmete tief durch und fasste sich ein Herz. Es brachte nichts in Panik zu verfallen sie musste der Realität ins Auge sehen, wenn sie hier sterben sollte würde sie nicht entkommen, sie würde mit dem Rücken zum Feind sterben und das kam für sie nicht in frage. Ihre Wut war inzwischen zu einer kleinen Flamme heruntergebrannt, immer noch bereit jederzeit hell auf zu lodern aber für´s erste schwieg das Feuer des Zornes erst einmal. Ihre Augen glitzerten immer noch argumentationsfreudig. „Weißt du“, sagte sie offen heraus, „Ich hatte heute einen richtig schlechten Tag.“ Und ich bin hier her gekommen um darüber nach zu denken, doch was ich gefunden habe“, sie hielt das Photo das sie gefunden hatte hoch, „hat mich noch unglücklicher gemacht und dann kommt ein Gespenst her, erzählt mir das es sich Energie genommen hat ohne überhaupt nach Erlaubnis zu fragen und das ist einfach nur die Spitze des Eisberges, meine Unfähigkeit totale Kontrolle über mein Leben zu bekommen nährt meinen Zorn immer weiter!“ Und schon war er wieder da. Das kleine Flämmchen das eben noch gezüngelt hatte war jetzt wieder zu dem großen, blauen, rauschenden Storm der Verdammnis geworden, so zu mindestens fühlte sich Katharina  wenn sie versuchte sich vorzustellen wie ihre Wut wohl aussah. „Es ist nicht so das ich mich heute von einem Kleinkind, das grade selbst auf die Toilette gehen kann herumkommandieren musste, nein ich wurde gedemütigt, erniedrigt und dann komme ich hier her um in Ruhe und Frieden endlich selbigen zu finden, da finde ich Dinge die mich an eigentlich gute Erringungen denken lassen, doch haben alle meine guten Erringungen einen schalen Beigeschmack bekommen, vermutlich kommt das davon wenn man ein langlebiges Wesen ist und alle Fehler die man macht einem jeden Tag ins Gesicht gedrückt werden!.“ , Katharina atmete heftig, endlich hatte sie sich Luft gemacht, zwar vor einem Gespenst, welches ihr wahrscheinlich nicht einmal zuhören würde, und sie hatte noch längst nicht alles gesagt was sie zu sagen hatte, doch immerhin fühlte sich die Last die auf ihr lag leichter an, zu mindestens ein wenig. Kraftlos sank sie mit dem Rücken gegen einen der Panzer. Sie zog die Knie an und sah zu dem Gespenst hinüber. Vor vielen Jahren hätte sie vielleicht geweint, sie wusste wie befreiend das sein konnte, doch weinen so hatte sie sich einst geschworen würde sie nie wieder. Nie wieder würde sie sich eine solche Schwäche einstehen oder sie jemanden zeigen. Und so saß sie da, ihre Augen blickten ins leere und sie wusste nicht was auf sie zukommen würde.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Fr 11 März 2016 - 12:14
 
Das braunhaarige Mädchen, von welchem sich Máirín etwas Energie genommen hatte, versteifte sich sichtlich als sich die schwarzhaarige zu erkennen gab. Es war keine ungewöhnliche Reaktion, wenn man bedachte, was für ein Wesen Máirín selber war. Sie existierte allein aus dem Grund um Seelen, egal ob Paranormale oder Normale, nach ihrem Tod in den Himmel oder in die Hölle zu bringen. Es war ihre Aufgabe zu urteilen welche Seele es verdient hatte, in den Himmel aufzusteigen. Und auch wenn es viele ihr nicht glaubten, so war der Teil der Hölle, in dem die Seelen von ihr hingebracht werden, kein unendliches Feuer aus Schmerzen. Es war eher eine Art Reinigung von schlechten Energien, damit diese Seelen das Leben auf der Erde nochmals in Angriff nehmen konnten. Dennoch verstand die schwarzhaarige sehr gut, warum sich das Vampirmädchen scheinbar vor ihr fürchtete. Auch wenn das voraussetze, dass sie wusste, dass sie selber eine Banshee war. Ein Todesgeist.
Ein beschwichtigendes Lächeln bildete sich auf den Lippen der schwarzhaarigen, was ihr Gegenüber wohl aber nicht sehen konnte. Immerhin wurde die Hälfte ihres Gesichtes von einem Verband versteckt und das aus gutem Grund. „Keine Sorge. Ich habe dir keine Lebensenergie genommen. Dein Leben wird noch lange Zeit anhalten, immerhin bist du ein paranormales Wesen,“ sprach sie in einem sanften Tonfall. Sie konnte die Angst in der Stimme des Mädchens deutlich hören und versuchte deswegen so beruhigend wie nur möglich zu wirken. Immerhin war sie heute keinesfalls hier um ein Leben zu nehmen. Auf die Frage des Mädchens, und durch ihr langsames zurückgehen, tat Máirín ihr den Gefallen und schwebte etwas von ihr weg. „Nun, du bist eine Paranormale. Ihr habt gewöhnlich mehr Energie als Menschen. Und ich selber benötige Energie um für eine kurze Zeit zum Menschen werden zu können,“ erklärte sie mit sanfter Stimme. Sie wollte das braunhaarige Mädchen nicht weiter verschrecken und war somit bedacht darauf, alles so klar wie möglich zu erklären. Auf ihre zweite Frage jedoch konnte Máirín ihr keine wirkliche Antwort geben. Es war reiner Zufall gewesen das die Banshee heute hier war und das gleiche galt wohl auch für die Vampirin, die noch immer mit Angsterfüllten Augen vor ihr stand. „Warum hier? Nun, ich denke das war einfach ein Zufall,“ erklärte sie. Schweigen erfüllte das große Gebäude und die schwarzhaarige merkte, wie sie von ihrer Gegenüber gemustert wurde. Es war nicht ungewöhnlich, dass man sich seinen Gesprächspartner erst mal genauer ansah. Vor allem, wenn es sich hierbei um einen Geist handelte.

Als das Mädchen wieder zu sprechen begann, legte die schwarzhaarigen ihre Kopf aufmerksam zur Seite. Nur leicht, und lauschte den Worten des braunhaarigen. Sie hatte also einen schlechten Tag gehabt? Nun, das kam vor, wenn man auf diesem Planeten lebte, aber es war eine Erfahrung die gemacht werden musste. Und es würde niemanden umbringen einen schlechten Tag zu haben, so sah es zumindest die Banshee. Schweigend hörte sie dem aufgebrachten Mädchen zu. Hörte jedes ihrer Worte an, ehe sie heftig atmend zur Ruhe kam.
Als sie an eine der Maschinen hinunter glitt, schwebte Máirín etwas näher an sie heran, sodass sie beide wieder auf Augenhöhe waren. Sie selber saß jedoch nicht auf dem Boden, sondern schwebte kurz über diesem. „Mein Kind, lass mich dir etwas erzählen. Das Leben auf dieser Erde ist wahrlich nicht einfach. Aber wenn wir uns vorkommen, als würden wir keinen Schritt mehr nach vorne machen, heißt das nur, dass wir gegen eine Wand gestoßen sind.“ Sie schwieg kurz, ehe sie das Mädchen tröstend mit ihren silberblauen Augen ansah. „Um diese Wand niederzureisen brauchen wir Kraft die uns manchmal zu fehlen scheint. Mut, denn wir doch eigentlich besitzen sollten.“ Máirín selber wusste wie schmerzhaft Erinnerungen sein konnte, denn wenn eine Seele diese Erde verließ, dann durchlebte Máirín als Trägerin dieser Seele einige dieser Erinnerungen. Schließlich musste sie anhand dieser Erlebnisse entscheiden, wohin diese Seele gehörte. „Erinnerungen können schmerzhaft sein, ja, doch sie sollten niemals als etwas schlechtes angesehen werden. Immerhin lernst du aus ihnen, erinnerst dich an sie und bist zu dem geworden was du heute bist, weil du sie hast. Und nur weil man ein langlebiges Wesen ist, heißt das nicht, dass Erinnerungen zu etwas schlechtem werden. Und auch deine Fehler sind nichts schlechtes.“ Ihr Blick schweifte nach oben, die Erinnerungen der beiden nun toten Mädchen durchströmten sie. Ja, dass Leben konnte schrecklich sein und selbst der Tod konnte grausam sein, doch keines dieser beiden Mädchen hatte jemals bereut so gelebt zu haben, wie sie es für richtig empfunden hatten.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   So 13 März 2016 - 19:00
 
Katharina verstand immer noch nicht so recht. Sie hatte sich zwar eine Zeit lang mit paranormalen Wesen beschäftigt, immerhin gehörte das zu ihrem Berufsbild, denn schließlich musste sie wissen wie sie mithilfe oder gegen paranormale Gegner ihre Ziele durchsetzen konnte. Sei es auf verbaler Ebene oder mit 70 Tonnen Stahl Spezialmunition, Luft Bombardements und Artillerieschlägen. Aber ein solches Wesen hatte sie noch nie gesehen. In ihrer Heimat, dem Schloss auf welchem sie ihre Kindheit verbracht hatte, hatte es ein paar Gespenster gegeben, aber die erschienen ihr gegen dieses Exemplar wie ein Kindergartenbesuch. Tatsächlich fand Katharina den Geist auf gewisse weise anmutig, gar schön, korrigierte sie sich noch während sie den Gedanken zu ende dachte. Die Verbände und Bandagen schmälerten diesen Eindruck etwa, dieser Punkt wurden von diesen silbernen Augen bei weitem wettgemacht. Tatsächliche war, nach dem ihr bewusst wurde das keine unmittelbare Gefahr drohte, ihre Neugier erwacht und sie wollte mehr über diese Gestalt die dort vor ihr schwebte wissen. Aber immer sachte, dachte sie bei sie selbst. So schnell schießen die Preußen nicht, wobei sie sich bei der Ironie dieses Sprichwortes ein Lächeln verkneifen musste. "Ich verstehe, nun ja mehr oder weniger", gab sie freimütig zu. "Du musst wissen, ich habe so etwas wie dich noch nie gesehen und ich spiele gerne auf Sicherheit." Sie lächelte schief und gewann mehr oder minder ihr Selbstbewusstsein zurück. Langsam hatte sie sich wieder im Griff und ihre Angst von eben war vollkommen in den Hintergrund getreten. "Wenn ich so frei sein darf: Was nützt es dir eine menschliche Gestalt anzunehmen? Ich kann verstehen das die Interaktion mit anderen Wesen leichter fällt wenn man kein so geisterhaftes erscheinen hat." , dabei legte Katharina im Geistes fünf Dollar in die imaginäre Wortspielkasse für schlechte Wortspiele, " dennoch stelle ich es mir praktisch vor durch Wände zu gehen und zu schweben." Die Neugier hatte Katharina nun vollends erfasst, sie löste die Angst und Zurückhaltung ab und ließ sie vielleicht naiv erscheinen, doch das war Katharina egal. sie hatte, einen interessanten Gesprächspartner außerhalb die Armee gefunden und das wollte sie auskosten, um jeden Preis. Nun ja nicht um jeden, aber sie würde schon einiges dafür geben. Die Armee war nun einmal voller Kulturbanausen und gepflegte Gespräche hatte sie mit den wenigsten ihrer Kameraden führen können. Die Neulinge kamen sowieso nie in Frage sie sahen in ihr eher eine Beute als eine gleichgestellte oder Vorgesetzte und solche Leute lernten meist unter Schmerzen dass eine Frau ebenso zu respektieren war wie ein Mann. Dabei ging Katharina jedoch bei weitem subtiler vor als ihre Kameradinin, anstatt jemanden zu verprügeln überzeugte sie durch gute Arbeit. Zumindestens die meisten. Unbelehrbare gab es immer.
Sollte der Geist geneigt sie sich ihrer anzunehmen gäbe es wohl reichlich Gesprächssubstanz, auch wenn die Aktuellen nicht grade Katharinas Wunschthemen waren. Schließlich ging es hier um sie und wenn es etwas gab worüber sie nicht gerne sprach dann war das sie selbst oder ihre Probleme. Aber sie glaubte auch nicht wirklich daran das ein Geist sich viel um sie scheren würde, sie vermutete das für den Geist vor ihr Oberflächliches Interesse entscheidend war. Trotzdem ohne es selbst richtig zu wollen begann Katharina zu erzählen. "Weißt du", wurde sie etwas leiser, "Ich habe viele Fehler in meinem Leben gemacht. Sehr viele Fehler und ich bereue sie in gefühlt jeder Nacht, wenn ich aufwache weil mich meine Fehler in meinen Träumen verfolgen. Ich habe all jene denen ich Versprochen habe ihre Wünsche zu erfüllen und zu respektieren enttäuscht, ich weiß selbst nicht wie ich das geschafft habe, sind die Wünsche doch unterschiedlich wie Feuer und Wasser und man könnte meinen das ich zumindetens eine Sache davon schaffen sollte." Sie rappelte sich langsam hoch. Ihre Stimmer zitterte ein wenig, doch fasste sie sich nach einer kurzen Pause wieder. "Immer wieder sind Personen die ich mochte gestorben, meistens trage ich eine gewisse Schuld daran. Nun mag man meinen das man immer wieder liebe Leute findet die Platz in meinem Herzen haben, doch das möchte ich nicht mehr. Es stimmt zwar, wenn man möchte findet man neue Freunde, doch weiß ich das diese wiederum sterben werden. Wahrscheinlich wieder durch mich, das kenne ich bereits zu genüge und ich, ich möchte das nie wieder. Kannst du verstehen das ich lieber resigniert bin als trauernd. Lieber stemme ich diese dumpfe Last der Eintönigkeit als vor Schmerz in meinem Herzen nicht mehr atmen zu können. Ich weiß nicht ob du das Nachvollziehen kannst, bitte sei mir nicht böse, ich weiß nichts von Geistern, wie sie fühlen und denken, belehre mich eines besseren wenn ich falsch liege, mein Leben ist in einer Sackgasse, steckt wie ein Schützenpanzer im Schlamm, ... ", Katharina wischte mit einer energischen Armbewegung ihren letzten Satz weg. "Verzeih ich bin unhöflich. Du hast sicher bessere zu tun als dich mit einem Vampir zu plagen der scheinbar beim erwachsen werden falsch abgebogen ist." , dabei lag Katharina ein warmes Lächeln im Gesicht. Weißt du vielleicht ist es erst einmal Zeit mich vor zu stellen, sofern du noch die Lust verspürst ein wenig zu plaudern. "Mein Name ist Katharina." , kurz überlegte sie ihren Nachnamen ebenfalls zu nennen aber ihr viel kein triftiger Grund ein warum ein Geist mehr als den Vornamen seines Gegenübers kennen müsst. "Ach und dürfte ich fragen wie du heißt?". Setzte sie noch nach.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Sa 2 Apr 2016 - 14:21
 
Es war keine Seltenheit, dass die schwarzhaarige Banshee hörte, dass man so etwas wie sie noch niemals gesehen hatte. Immerhin zeigte sie sich nur selten lebenden Personen. Doch wenn sie sich zeigte, gab es dafür meistens nur einen Grund: Nämlich um den Tod eines Familienmitglieds anzukündigen. Sie war ein Todesgeist, auch wenn man es ihr vielleicht nicht ansah. Ihre Aufgabe war es, die verstorbenen Seelen zu urteilen und dann in ihr nächstes Leben zu begleiten. Es war also nachvollziehbar, dass Katharina ihr mitteilte, dass sie sie nicht ganz verstehen würde. Nun, wer tat das schon? Immerhin gab es nur eine Person auf dieser Welt, mit der sich die schwarzhaarige öfter und auch gerne mal unterhielt. Leider Gottes nahm er ihr die ganze Arbeit ab, denn während er im Krankenhaus alles dafür tat, damit die Menschen nicht ihren Krankheiten erlagen, wollte die Banshee die Seelen dieser Menschen besitzen, um entweder ihre Kraft zu bekommen oder aber um sie in das nächste Leben überzuführen. Vielleicht sollte sie mit ihm mal wieder ein ernstes Wörtchen reden. Wobei sie generell wohl mal wieder mit ihm reden sollte. Als sie die Worte der Vampirin hörte, erwachte die Banshee jedoch aus ihren Gedanken. Sie legte nachdenklichen den Kopf zur Seite, ehe sie sich für die einfachste Variante entschied, um der braunhaarigen zu zeigen, weswegen sie eine menschliche Gestalt annahm. Sie hatte sich zuvor Energie der Vampirin geliehen, welches sie nun dafür einsetzt um zu einem Menschen zu werden. Aus Fleisch und Blut stand sie nun vor der Vampirin, doch als sie antwortete, erklang ihre Stimme nicht mehr in dem Raum, sondern nur noch in den Gedanken der braunhaarigen. „Es ist auch für mich schön, mich manchmal mit anderen zu unterhalten. Durch Wände zu schweben oder gehen ist nichts Besonderes, wenn man es schon sein Leben lang kann,“ erklärte sie schweigend. Denn immerhin verlor sie mit ihrer menschlichen Gestalt die Gabe zu sprechen, sodass sie ihre Gedanken nur noch über ihre Fähigkeit vermitteln konnte. „Eine menschliche Gestalt hat für mich mehr Nachteile als Vorteile, denn ich werde angreifbar, verwundbar und verliere einige meiner Fähigkeiten,“ erklärte sie weiterhin, während sie ihre menschliche Gestalt wieder aufgab und zu einem Geist wurde. Sie spürte, wie ihre Füße den Halt zum Boden verloren und sie wieder in der Luft begann zu schweben. Máirín liebte das Gefühl der Erde unter ihren Füßen, dass Gefühl zu spüren. Das war es, was sie so sehr liebte, wenn sie zu einem Menschen wurde. „Aber ich liebe Gefühle. Das Gefühl etwas zu fühlen, die Erde berühren zu können.. all das bleibt mir verwehrt wenn ich eine geisterhafte Erscheinung habe. Doch als Mensch bin ich an diese Sachen nicht mehr gebunden.“
Katharina. Was für ein schöner Name, für ein Wesen mit einer solch intensiven Lebensgeschichte. Die silbernen Augen wichen der Vampirin nicht einen Augenblick von der Seite, während sie der Banshee ihre Lebensgeschichte und ihren Namen offenbarte. Für die schwarzhaarige war es eine ungewöhnliche Erfahrung, die Lebensgeschichte eines Wesen durch Kommunikation zu erfahren, denn schließlich war sie es gewohnt, die Erinnerungen der Verstorbenen zu sehen, zu fühlen und durch zu leben, damit sie entscheiden konnte ob eine Seele in den Himmel oder in die Hölle gehörte. Katharina. Soweit sich der Banshee erinnerte, hatte der Name eine menschliche Bedeutung. So etwas wie 'Reinheit'. Doch das braunhaarige Mädchen vor ihr schien diese Reinheit im Laufe ihres langen Lebens verloren zu haben. Denn wenn es nach der Banshee ging, die ihre Gefühle erst erlernt hatte, sollte es niemals soweit kommen das man sich gegen diese entscheidet. Sie würde lieber trauern, als ihre Gefühle in sich zu verschließen. Denn Trauer verging und dann würde das Herz bereit für etwas neues sein. Für ein neues Kapitel mit gänzlich unbeschriebenen Seiten. Doch wer war sie, dass sie über dieses Mädchen urteilte? Zu etwas so anmaßenden hatte sie kein Recht, doch wenn ihre Meinung gefragt war, dann würde sie sie auch kund geben. „Du solltest keine Angst davor haben, neue Fehler zu machen. Fehler sind etwas, die euch auf eurem Weg helfen zu lernen. Wenn du den Sinn hinter den Fehlern noch nicht verstanden hast, dann hast du vergessen deine Augen auf die Lektion dieser Fehler zu richten,“ erklärte die schwarzhaarige in einem sanften, tröstenden Tonfall. Fehler waren nie etwas angenehmes, doch sie halfen den Wesen dabei zu wachsen. An ihnen konnten sie lernen und egal wie groß ein Fehler sein mochte, man würde niemals an ihm zerbrechen, wenn man das Licht am Ende der Dunkelheit im Auge behielt. „Es ist edel, dass du versucht hast anderen Menschen ihre Wünsche zu erfüllen, doch dabei solltest du nie vergessen was am wichtigsten ist,“ sagte sie, ehe sie auf das Mädchen zu schwebte und kurz vor ihre inne hielt. Ihre silbernen Augen lagen auf ihr, während sie ihren Finger ausstreckte und auf das Herz des Mädchens wies. „Du. Durch deine Fehler hast du dich dazu entschlossen deine Gefühle, deine Schmerzen tief in dir zu verschließen. Doch sie werden dich nicht in Ruhe lassen. Deine Geschichte ist ein Teil von dir, ein Teil der nicht vergessen werden kann.“ Sie nahm wieder etwas Abstand, und fuhr sich mit ihren schlanken Fingern durch das tiefschwarze Haar. „Meine bescheidene Meinung ist, dass du anfangen solltest zu lernen. Lerne zu akzeptieren. Egal ob es deine Fehler, deine Vergangenheit oder deine Zukunft ist. Bevor du nicht lernst zu akzeptieren was war, wirst du nicht weiter gehen können. Und Resignation, meine Liebe, ist bei weitem keine Lösung.“ Erst jetzt fiel der Banshee auf, dass sie in ihrer Antwort auf das Mädchen völlig vergessen hatte, ihr ihren Namen zu verraten. Immerhin war die braunhaarige so höflich gewesen sich der Banshee vorzustellen, also sollte auch die den Namen des Geistes erfahren, der nun vor ihr schwebte. „Mein Name ist Máirín. Es freut mich deine Bekanntschaft zu machen, Katharina.“ Und auch wenn die Vampirin es nicht sehen konnte, lächelte die schwarzhaarige unter den Bandagen, die aus gutem Grund die Hälfte ihres Gesichts verbargen.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Di 5 Apr 2016 - 23:02
 
Katharina verfolgte das ganze mehr oder minder sprachlos, das ganze überstieg nicht ihre Vorstellungen, nein, eher war es so als würde ein Teil von ihr, den sie lange Zeit für unwichtig und unnütz abgestempelt hatte plötzlich die Bestätigung bekommen, die er gebraucht hatte. Vielleicht war es so etwas wie Intuition, oder ein Anflug von Wahnsinn, schließlich neigten Vampire hin und wieder dazu, doch Katharina fühlte sich nicht unwohl. Im Gegenteil, sie fühlte sich als wäre etwas in ihr nach Hause gekommen, etwas von dem sie nicht gedacht hätte das es so wichtig wäre. Sie wusste nicht ganz wie sie das einordnen sollte, wie sie es bewerten konnte oder ob das was sie sah gut oder schlecht für sie war, nein das alles wusste sie nicht, aber das war auch nicht wichtig. Sie war jetzt hier und sie fühlte sich gut. Sie trat einige Schritte vor um sich ihre Gesprächspartnerin näher anzusehen. Sie sah nicht viel anders aus als in ihrer Geisterform, jedoch stand sie jetzt auf ihren Füssen. Katharina kam noch etwas näher, bis sie nur noch eine knappe Armlänge Abstand hatte. Ihr eines Auge sah abwechselnd fest in das rechte und das linke Auge des Gespenstes. Für sie klang die Erklärung des Geistes erstaunlich menschlich, sie war wohl zurecht etwas verwundert. "Das mit dem schweben und den Wänden kann ich noch nachvollziehen, durchaus, das du gerne Dinge spürst ist jedoch schwer für mich zu verstehen. Du musst wissen, meine Eltern erklärte mir im Groben die magischen Wesen, auch das Geister Gefühle haben können, aber dabei ging es meistens um Rache oder Gier, deswegen bin ich etwas perplex." Sie lächelte einen Moment ein scheues Lächeln und wirkte ein wenig verlegen. Da das Gespenst obendrein noch in ihrem Kopf zu sprechen schien, fragte sich Katharina in diesem Moment ob dieser Geist ihre Gedanken lesen konnte. "Kannst du meine Gedanken lesen?", fragte sie deshalb ein wenig verunsichert, so beruhigt war sie noch nicht, auch wenn sie nicht wirklich glauben konnte das dieser Geist bösartig war, so wollte sie wenigstens wissen ob ihre Intimsphäre geschützt war oder ob sie aufpassen musste an was sie dachte. Das würde das ganze hier doch ein wenig erschweren schließlich hatte Katharina keinerlei Übung darin ihre Gedanken zu verbergen wenn jemand in ihrem Kopf war. Das alles hatte sie von ihren Eltern nie gelernt und später hatte sie es nie wissen wollen, denn soetwas regte nur das blutsaugende Monster in ihr. "Weißt du, ich kann deine Sehnsucht verstehen, zumindestens als empathisches Lebewesen." Sie überlegte kurz dann nahm sie ihren rechten Arm, überwand die Entfernung zwischen ihr und dem Gespenst damit und griff ihre Hand. Sie drehte ihre Hand so das das Gespenst ihre Hand Innenflächen spüren konnte. Ihre Hände waren rau, mit Hornhaut überzogen, dennoch eigentlich recht zierlich. Sie hätten genau in Beschreibung "Modisch" gepasst, zumindestens für die Jahre ihrer Jugend. Doch die weiche Haut, die sonst bei einer Frau dort sein sollte waren eben jener rauen harten Hautschicht gewichen, die durch Jahre harter körperlicher Arbeit entstanden waren. Dagegen fühlte sich die Haut des Gespenstes erstaunlich weich und fest an. Katharina hatte eher mir einer Art festeren Illusion gerechnet aber vor ihr stand ganz eindeutig ein Mensch. "So fühle ich mich an.", sagte sie, wich jedoch zurück und wurde nun etwas verlegen. "Verzeihung, ich bin etwas unhöflich, nur deine Geschichte rührt mich etwas, das muss ich zugeben". Tatsächlich war Katharina erstaunt fasziniert und traurig zugleich. Erstaunt ein solches Wesen, mit solch seltsamen Wünschen zu begegnen. Fasziniert, ob der Eigenarten die die Welt für sie bereit hielt und traurig wegen dem Gedanken daran wie allein dieses Gespenst sein musste, auch wenn sie scheinbar ein kommunikatives Wesen war. Vielleicht kam daher ihre seltsame Tat ihre Hand zu nehmen. Katharina war nie gut darin Gefühle auszudrücken, sie war furchtbar schlecht darin Leute zu trösten, und dennoch wollte sie hier genau das: Trost spenden. "Weißt du, wenn du willst könnten irgendwann einmal eine Spritztour mit dem dort, das macht unheimlich viel Spaß weil er so schnell ist, das ist ein Gefühl das du unbedingt kennen lernen solltest", dabei deutet sie auf einen eingemoteten Spähpanzer RU 252. Gleichzeitig schoss ihr durch den Kopf das das Gespenst in ihrer menschlichen Form vielleicht gar nicht dieses Gefühl der Schwerelosigkeit kannte wen man kurz vom Boden abhob und mit einem Ruck wieder aufsetzte. Jedoch fragte sie nicht nach, irgendwie war ihr ihre Naivität peinlich.
Das Gespenst hatte also auch einen Namen, das war nicht unüblich, sondern vollkommen normal und zudem bestätigte der Name was Katharina vermutet hatte, nämlich das es sich um eine Frau handelte. "Weißt du, ich kenne niemanden mehr gut genug als das ich durch seinen Tod traurig gestimmt sein würde", erwiderte sie trocken. Ich verzichte in Zukunft besser auf solche Bekanntschaften, das ist es was mich meine Fehler mich gelehrt haben, was mich seit fünfzig Jahren von neuen Schmerzen  bewahrt hat. Ich binde mich nicht mehr an lebende Personen, denn der Tod kommt bereitwillig zu jenen die ich schätze. Vielleicht ist es ja die gerechte Strafe dafür das ich den Tod so oft in die Reihe meiner Feinde getragen habe, wer weiß., sie zuckte mit den Schultern und fasste sich verlegen an den Hals. Sie hatte die Worte ihres Vaters und ihres Bruders noch genau im Kopf, kannte die Betonung jedes einzelnen Wortes, das sie gesprochen hatte als sie das letzte Mal zusammen waren. Ihr Bruder hatte sich an sie gewannt kurz bevor er nach Frankreich ging um dort zu kämpfen und ihr Vater kurz bevor er fiel, vielleicht hatten beide gespürt das ihr Ende nah war. Jedenfalls trug Katharina ihre Worte bis zum heutigen Tag tief verschlossen in ihrem Herzen. "Du kannst es nicht wissen, aber wenn ich vergesse was meine Pflichten sind, dann verleugne ich mich meine Herkunft, dann bin ich niemand, nichts, nur ein Name ohne etwas dahinter. Jetzt habe ich wenigstens eine Identität, ein weit entferntes Ziel, doch das alles hinter mir zu lassen nur um meinen eigenen Zielen und Gelüsten zu frönen, die ich nicht einmal habe, oder benennen könnte, wäre mein Urteil zur Verdammung, ich hätte kein Ziel mehr und kein Antrieb ich wäre wahrlich Seelenlos.", sie lächelte traurig. "Das ist mein Schicksal, denke ich, ich bin nicht glücklich, aber ich glaube ich brauche auch nicht mehr als ich jetzt habe, wenn ich so darüber nachdenke geht es mir vielleicht nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Vielleicht sollte ich es lassen wie es ist. Veränderungen sind nun eben selten wirklich zum Guten gewesen." Sie schmunzelte etwas, als ihr noch etwas einfiel, überlegte ob sie so etwas fragen könnte, wollte den Gedanken schon verwerfen, doch neugierig wie sie war platzte es mehr oder minder aus ihr heraus:"Warum trägst du eigentlich diese Bandagen? Bist du verletzt? Kann man dir helfen?"


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   So 17 Apr 2016 - 12:30
 
Eine menschliche Gestalt annehmen zu können, ermöglichte der schwarzhaarigen Banshee nicht nur mit anderen zu interagieren, es half ihr auch dabei ihre Arbeit als Todesgeist zu vollziehen. Jedes Wesen besaß einen einzigartigen Geruch der mit der Zeit schwächer wurde. Sobald dieser Duft anfing eine dunkle Nuance anzunehmen wusste Máirín, dass dieses Wesen kurz davor stand sein Leben zu lassen. Manchmal zog sich dieser Vorgang über Tage oder Wochen. In anderen Fällen kam es vor, dass nur eine falsche Begegnung ausreichte um den Duft zu verdunkeln. Gemäß dem Fall, dass ein Wesen aber noch längere Zeit hatte, bis es seinen Tod antreten würde, lernte die Banshee diese Wesen aber gerne kennen. Es half ihr dabei ein besseres Bild von den Sterbenden zu bekommen, denn immerhin war sie es, die hinterher entscheiden musste was für diese Seelen nach ihrem Tod auf sie warten würde. Der Blick ihrer silbernen Augen lag auf der braunhaarigen Vampirin, als sie genau diese menschliche Gestalt angenommen hatte. Scheinbar hatte sie inzwischen jegliche Angst und Scheu der Banshee gegenüber überwunden, denn mit jedem weiteren Wort was sie austauschten schien ihre Neugierde zu wachen. Und schließlich kam sie der schwarzhaarigen sogar etwas näher. Die Banshee war in ihrer menschlichen Gestalt etwas größer als Katharina, doch keineswegs schaute sie auf die braunhaarige Vampirin hinab. Ihr Blick verlor nicht diesen tröstenden, besonderen Ausdruck während sie von der Vampirin gemustert wurde und sie schließlich wieder das Wort an sie richtete. Und zum ersten Mal, seitdem die beiden sich unterhielten, zeigte sich auf den Lippen der braunhaarigen ein schüchternes Lächeln. Und auch wenn Katharina es nicht sehen konnte, so lächelt auch Máirín unter ihren Bandagen. „Es gibt tatsächlich Geister die auf die Beschreibung deiner Eltern passen, doch handelt es sich bei ihnen meistens um Seelen die nachdem Tod nicht das Licht sehen. Sie sind durch negative Gefühle wie z.B. Hass an diese Welt gebunden und können nicht ins nächste Leben über gehen,“ erklärte Máirín ruhig. Normalerweise verhinderte sie diesen Zustand einer Seele, denn dann wurde es schwieriger den Geist zu überreden mit ihr zu kommen. Und Máirín wendete nur ungern Gewalt an um Seelen ins nächste Leben überzuführen, doch leider ließ es sich manchmal nicht vermeiden. „Ich allerdings bin kein Geist in diesem Sinne. Ich bin eine Banshee. Ich habe vor meiner Existenz als Geist nicht gelebt oder existiert. Gefühle wie du sie sie jeden Tag erlebst, kenne ich nur durch die Erinnerungen der Seelen, die ich ins nächste Leben überführe. Ich habe sie mir selber angeeignet und auch meine Menschlichkeit kommt nur daher,“ sprach sie während ihr Blick für einen Augenblick den der Vampirin verließ. Er wanderte über all die Maschinen die in diesem leeren, verlassenen Gebäude standen und riefen Erinnerungen in der schwarzhaarigen Fach. Erinnerungen an den Krieg und an den Tod so vieler Wesen. Gefühle waren etwas, dass Máirín zu schätzen wusste, doch bei ihrer Arbeit als Todesgeist kam es vor, dass sie von diesen Gefühlen überwältigt wurde. Grade wenn es junge Wesen waren die ihr Leben verloren hatten, empfand Máirín tiefes Mitgefühl für diese. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen, als Katharina sie fragte ob Máirín in der Lage dazu war, ihre Gedanken zu lesen. Ein amüsiertes Lachen erklang in den Gedanken der Vampirin, ehe sich der Blick ihrer silbernen Augen wieder auf sie legte. „Nein. Allerdings kann ich meine Gedanken, so wie in diesem Augenblick, in deine übertragen. Antworten musst du mir indem du sprichst,“ sagte die schwarzhaarige, ehe sie sich mit ihren Fingern durch das lange schwarze Haar fuhr. Sie empfand es nicht als schlimm, dass sie als Mensch viele ihrer Fähigkeiten einbüßen musste. Wenn sie eine Seele aufnahm durchlebte sie deren Erinnerungen noch einmal um urteilen zu könne, wohin diese Seele kommen würde. Die Fähigkeit Gedanken zu lesen setzte sie mit dieser Fähigkeit gleichauf, weshalb sie beinahe dankbar dafür war, eine solche Kraft nicht zu besitzen.
Unvorbereitet wurde plötzlich ihre Hand von der Vampirin ergriffen und mit neugierigen Blicke verfolgte sie die Bewegung der braunhaarigen. Ihre Hand fühlte sich warm an, wie die eines lebenden Wesens mit den Zeichen das auch sie eine lange Geschichte hinter sich hatte. Eines Tages vielleicht würde Máirín diese Geschichte erfahren, wenn das Mädchen vor ihr ihr Leben lassen würde. Doch im Augenblick genoss die Banshee nur das Gefühl, ein anderes Wesen berühren zu können. Als sie plötzlich zurückwich, legte Máirín ihren Kopf leicht schräg und beobachtete die braunhaarige. „Es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. Nun weißt auch du wie ich mich anfühle,“ erwiderte Máirín lächelnd. Sie lauschte den Worten der Vampirin, als sie auf eine der großen Maschinen deutete und der Banshee anbot irgendwann mal damit zu fahren. Da sie inzwischen wieder ein ein Geist war, schwebten ihre Füße knapp über dem Boden und ihr Blick lag für eine Sekunde stillschweigend auf der Maschine, ehe sie sich schmunzelnd an die braunhaarige wandte. Sie verstand den Gedanken hinter ihrer Einladung, auch wenn die schwarzhaarige wohl niemals Gefallen an diesen Todbringenden Waffen finden würde. „Ein sehr nettes Angebot, doch ich bevorzuge es lieber mit dir zu reden. Wir können uns dennoch bestimmt mal wiedersehen,“ kicherte sie leise. Wie sehr sich die Stimmung und die Atmosphäre zwischen ihnen doch seit Anbeginn des Gesprächs verändert hatte. Es war fast so, als würde die Mauer, die sie getrennt hatte endlich zerfallen sein. Als würde Katharina Máirín in ihr Innerstes vor lassen. Etwas, dass die schwarzhaarige sehr zu schätzen wusste, denn mehr als alles andere, erfreute es sie, wenn sie mit jemandem reden konnte. Immerhin war das auch hauptsächlich der Grund, warum sie des öfteren das Krankenhaus aufsuchte. Natürlich verstarben dort viele Leute deren Seelen sie überbringen musste, aber vor allem traf sie dort immer wieder auf einen sehr guten Freund von ihr. Ein Engel, der sie schon von damals aus seiner Zeit im Himmel kannte und mit dem sie immer wieder aufs Neue nette Gespräche führen konnte. Ob er wohl schon wusste das sich Máirín ebenfalls hier in der Stadt befand?
Als sich die schwarzhaarige Banshee schließlich vorgestellt hatte, erklang erneut die Stimme der braunhaarigen Vampirin und ihre Worte waren zugleich faszinierenden, als auch deprimierend. Lebende Wesen hatten sehr viele, unterschiedliche Ansichten über das Leben. Máirín selber war eher eine Außenstehende, die das ganze etwas nüchterner beurteilen konnte, die aber zugleich auch ihre Meinung über das Leben vertrat. „Ah, ich verstehe dich. Allerdings denke ich, dass du nicht bestraft wirst. Jedes Hindernis, jedes Problem das wir in einem Leben zu bewältigen haben hilft uns zu wachsen. Und wenn du das Gefühl hast auf einer Stelle zu laufen oder vor einer Mauer zu stehen, heißt das doch nur, dass du dich stetig nach vorne bewegst auf deinem Weg durch das Leben,“ sprach die Banshee fast schon in einem tröstenden, aber sehr zuversichtlichen Tonfall. Sie beobachtete wie die Vampirin beinahe desinteressiert mit den Schultern auf ihre eigenen Worte hin zuckte und wie ihre Hand zu ihrem Hals fand. Scheinbar war ihre Vorgeschichte sehr intensiv, hatte sie geprägt und in ihren Vorstellungen fest gefahren. Wenn es nach der schwarzhaarigen ging, würde ihre nächste Aufgabe nun sein aus diesem Loch, in dem sie feststeckte wieder herauszuklettern. Es würde nicht einfach sein, keinesfalls. Aber es war machbar und vor allem würde es Katharina in ihrem Leben weiterbringen. Auf die nächste Worte ihrer Gesprächspartnerin zog die Banshee ihre Augenbrauen nachdenklich zusammen. Waren ihre Ansichten denn wirklich so verschieden von denen eines lebenden Wesens? Sie konnte nachvollziehen warum Katharina so dachte, doch als Vampirin hatte sie noch ein langes Leben vor sich. Und so wie sie im Augenblick damit umging, würde es kein erfülltes oder glückliches Leben sein. „Seelenlos? Meine Liebe. Seelenlos bist du erst, wenn ich mir deine Seele angeeignet habe. Und ihr alle, die ihr hier auf diesem Planet lebt, seid niemals ein Niemand. Eure Existenz, egal ob ihr es nun wahrnehmt oder nicht, ist das was diese Erde erhellt,“ sprach sie fast schon tadelnd, während sie den Blick ihrer silber-blauen Augen auf die Vampirin richtete. Seine eigenen Wünsche zu erfüllen oder seinen eigenen Zielen hinterher zu laufen war nicht verwerfliches. Es war das, was das Leben ausmachte. Man sollte immer nach etwas höherem, etwas besserem streben mit dem man sein Leben erfüllen konnte. Und im besten Fall, würde es auch anderen Wesen helfen ihr eigenes Leben zu verbessern. Ihr nächste Frage allerdings behandelte ein völlig anderes Thema und als sie die Frage hörte, fuhr sich die schwarzhaarige durch ihre langen glatten Haare. Ihre Bandagen. Nein, sie war keinesfalls verletzt, doch so besonders ihre Augen und ihr Anblick vielleicht sein mochten, genauso furchteinflössend konnte die Banshee wirken. „Nein, keine Sorge. Ich bin nicht verletzt und es gibt auch keinen Grund, warum man mir helfen müsste,“ beschwichtige sie ihre Gesprächspartnerin, während sie ihre Finger zu den Bandagen um ihre Lippen anhob und über diese fuhr. Sie trug diese nun schon seid einigen Jahrhunderten und sie waren zum Teil ihres Wesens geworden. „Ich trage die Bandagen um den Seelen keine Angst zu machen. Ich möchte das sich die Verstorbenen bei mir sicher fühlen, doch das was sich unter diesen Bandagen versteckt würde ihnen Angst machen,“ erklärte Máirín ehe sie ihre Hand wieder sinken ließ. Es war schon lange her das die Banshee ihr eigenes Gesicht gesehen hatte, ohne das die Hälfte dessen von den weißen Bandagen verdeckt wurde. Doch auch wenn es vielleicht schon Jahrhunderte her sein mochte, so konnte sich die schwarzhaarige sehr gut an ihre eigene Reflexion erinnern. Sie wusste, was sich unter ihnen verbarg.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Mo 16 Mai 2016 - 21:55
 
Katharina sah den Geist eine Weile einfach nur staunend an. So eine dezidierte Aufklärung über diverse Arten von Geister hatte sie nun nicht erwartet. Für sie war Geist gleich Geist, zumindestens bis jetzt, doch scheinbar sollte heute einiges an diesem eingefahren Bild geändert werden. „Du scheinst eine verantwortungsvolle Aufgabe zu haben“, stellte Katharina überrascht fest. Sie selbst war Atheistin, sie glaubte nicht an ein Leben nach dem Tod. Tot war tot. Warum sollten Lebewesen einen Selbsterhaltungstrieb haben, wenn nicht aus dem einfachen Grund das sie nur ein Leben hatten. Aber so wie sich das ganze anhörte lag sie falsch oder wurde sie grade einfach nur hinter das Licht geführt? Sie war sich gar nicht so sicher was sie jetzt glauben sollte. Und um nach zu fragen fehlte ihr ein wenig der Mut. Allerdings hatte sie auch zu viel Respekt vor der Etikette. Schließlich hinterfragte man nicht gleich bei der ersten Begegnung mit einer Person ihr gesamtes Weltbild und kritisierte es. Das immerhin, nahmen einem die meisten Leute einem relativ übel und da Katharina jemanden gefunden hatte der ganz nett zu sein schien, wollte sie diese neue Bekanntschaft nicht gleich vergraulen. Dieser Banshee, dem Totengeist schienen ihre neugierigen Fragen nichts auszumachen, was sie als sehr beruhigen empfand. Sie wollte es jedoch nicht zu weit treiben was die Geduld ihrer Gesprächspartnerin anging, die für sie eine äußerst mysteriöse Seite hatte. So ganz verstehen konnte sie es immer noch nicht. Vielleicht fehlte ihr einfach der Abstand zu der Gesamtsituation um die Problematik zu beurteilen. „Weißt du, du hast mich ein wenig, nein ziemlich überrascht. Ich bin nicht xenophob, jedoch ist es für mich mühsam mich an neue Gegebenheiten anzupassen die mir in meinem persönlichen Umfeld passieren. Du fühlst dich für mich übrigens ziemlich weich an, fast wie ein Neugeborenes.“ Sie musste selbst ein wenig schmunzeln bei diesem Vergleich, wohl auch weil ihr der Gedanke kam wie Máirín in einer Baby Version mit Strampler aussehen musste. Jetzt fand sie es ein wenig schade das Máirín ihre Gedanken nicht sehen konnte. Sie hätte zu gerne gewusst ob der Banshee Humor hatte. Jedenfalls eins konnte der Totengeist schon einmal gut: Ihr Trost spenden, oder es zumindestens versuchen. Sie war dankbar das der Banshee es versuchte, den um sie gekümmert hatte sich seit vielen Jahren niemand mehr, was jedoch gleich den zweiten Punkt nach sich zog: „Danke dir. Doch, ich glaube es ist nicht so wie du glaubst. Verstehe mich nicht falsch es ist wirklich schön mit jemanden darüber reden zu können, aber mir wird in diesem Augenblick klar das es eben mein Schicksal ist das zu glauben was ich glaube. Der einsame Wolf, der“, sie prustete leise Los und lachte, fing sich aber rasch wieder. „Verzeihung die Vorstellung mit dem einsamen Wolf war doch etwas übertrieben. Was ich sagen wollte ist einfach, dass ich mein Schicksal gewählt habe, es selbst gewählt habe und mich deswegen nicht darüber beschweren sollte. Ich bin nicht glücklich, aber ich werde auch nicht mehr verletzt. Ich bin es müde dieses Wagnis einzugehen, weil ich selten oder eben nie von den süßen Früchten des langlebigen Erfolges kosten durfte. Das was ich dir anvertraue, könnte ich niemals einem irdischen Wesen erzählen, weil ich weiß das es daraus eine Waffe machen kann die man gegen mich einsetzt. Du jedoch scheinst mir keine irdischen Interessen zu haben weswegen es mich freut die ein wenig von mir zu erzählen. Ich denke es bleibt einfach alles so wie es ist, da ich hoffentlich lernen werde zufrieden zu sein.“ Das glaubte Katharina genau so wie sie es sagte. Sie wusste das es wahr war. Es gab einfach zu wenige Personen zu denen sie eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen konnte, da die wenigsten ihren Lebensweg und ihre Entscheidungen verstehen konnten, aber das alles war nicht wichtig. Sie kam ausgezeichnet alleine klar, das hatte sie schon immer gemusst und deswegen war sie es gewohnt. „Ich weiß nicht ob du das verstehen kannst, da dies eine sehr sterbliche Sache ist, aber ich habe Eide geschworen und mein Wort gegeben bestimmte Dinge zu tun. Ich bin daran gebunden, doch sind diese Eide äußerst widersprüchlich. Allen gemeinsam ist das ich jene denen ich diese Eide geschworen habe, die sind die ich geliebte habe. Verstehst du was ich meine. Ich bin in zwei gerissen zwischen zwei, nein noch mehr Positionen. Ich weiß das ich ihnen nicht gerecht werden kann und wünschte es mir so sehr.“ , sie blinzelt kurz und straffte sich. Genug von ihren Gefühlen, ihrem Selbstmitleid. Es widerte sie eigentlich an so schwach zu sein. Wenn sie darüber nachdachte wäre es wohl besser gewesen nicht darüber zu reden. Aber der Schaden war nun mal angerichtet und sie musste damit leben. Was sollte sie auch sonst machen? Ein weiterer sinnloser Gedankengang der sich den vorherigen Anschloss. Sie drehte sich im Kreis und daran würde sich auch so schnell nichts ändern. Sie versuchte daraufhin das Thema zu wechseln in dem sie nähre auf Máirín einging. Das was unter den Bandagen war würde also den Seelen Angst machen. Katharina hatte in ihrem Leben schon das meiste an widerlichen Dingen gesehen was Lebewesen sich gegenseitig antun konnte, aber wenn so etwas Seelen Angst machen konnte, musste es wirklich fürchterlich sein oder Seelen hatten Angst vor anderen Dingen. Wie auch immer wirklich wissen wollte sie es nun auch nicht mehr. Zudem war ist mal wieder eine Frage der Höflichkeit. „Na da haben wir beide was gemeinsam!“, sagte sie frei heraus und tippte sich mit dem Zeigefinger ihrer Rechten gegen die Seite ihrer Augenklappe. „Ich kann das Auge zwar noch benutzen, aber die Leute starren mich ausnahmslos an, dann fühle ich wie ein Tier in einem Käfig. Ich nehme sie nur zur richtigen Arbeit ab. Da drin, sie klopfte mit der linken gegen einen Panzer, „ist es dunkel und es kann mich keiner Anstarren.“ Und wieder fragte sie sich was mit ihr los war. Kaum traf sie eine Person die ihr einfach als gutherzig erschien erzählte sie einfach drauf los. Und doch fühlte sie sich großartig. Sie hatte zum ersten mal über ihre Probleme gesprochen. Sie hatte sie zwar nicht gelöst aber wenigstens war sie sich einiger Konsequenzen bewusst geworden und das legte ihr ein sanftes Lächeln auf die Lippen.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Mi 15 Jun 2016 - 18:58
 
Ein leises Lachen entwich der schwarzhaarigen als sie die Worte der Vampirin vor sich vernahm. Eine verantwortungsvolle Aufgabe? Die Banshee kannte kein anderes Leben und so war es ihre Aufgabe, die sie nun lebte. Ihres Wissens nach hatte sie niemals als Mensch gelebt. Erschaffen aus dem Nichts heraus hatte sie die Aufgabe bekommen Seelen einzusammeln und sie zu urteilen. Gehörten sie in den Himmel? Sollten sie die Chance bekommen wieder auf der Erde wandeln zu dürfen? Oder gehörten sie in die Hölle, wo sie für ihre Sünden büßen sollten? Solche Entscheidungen zu treffen waren für die schwarzhaarig Frau zu etwas alltäglichem geworden, auch wenn sie die Regeln manchmal zu ihren Gunsten umschrieb. Auch eine Mörderin konnte in den Himmel kommen, wenn sie Máirín davon überzeugte, dass ihr Liebe rein und klar war. Und das war sie gewesen. Allein aus diesem Grund heraus, hatte sich die Banshee dafür entschieden ihre Erinnerungen soweit abzuändern, dass die Engel am himmlischen Tor die Seele hindurch ließen. Denn zwar mochte Máirín es sein, die entschied wohin eine Seele gehörte, doch die Wächter waren es, die darüber urteilten ob ihre Entscheidung richtig oder aber falsch war. „Ja, vielleicht,“ antwortete sie einfach. In den Augen anderer mochte ihr Aufgabe verantwortungsvoll erscheinen, also hatte sie nicht das Recht zu widersprechen.  
Schweigend lauschte die Banshee ihrer Gesprächspartnerin, als sie ihr erzählte, dass es für sie mühsam sei, sich an neue Gegebenheiten anzupassen. Máirín konnte sich nur schwer vorstellen, wie es sein musste, wenn man Zeit brauchte um sich an neue Situationen anpassen zu können. Solch einen Umstand konnte sie sich nicht gönnen, denn mit jeder Seele über die sie urteilte, brachen neue Erinnerungen über sie herein. Traurige, über den Verlust geliebter Personen. Schmerzhafte, über Erfahrungen die man am liebsten vergessen hätte. Liebevolle, über die Umarmung eines Menschen, die einem am Herzen lag. Und schließlich die Dunkelheit, als ihre Seele von dem ruhigen Tod umarmt worden war. Jeder Mensch hatte in seinem Leben andere Erfahrungen gemacht, sodass sich Máirín nie darauf einstellen konnte, was sie erwartete. Als Katharina jedoch hinzufügte, dass sich ihre Haut so weich anfühlte, wie die eines neugeborenen Menschen, musste die Banshee leise lachen. „Das liegt wahrscheinlich daran, dass mein menschliches Gefäß einem neugeborenen sehr nahe kommt. Ich benutze es kaum,“ erklärte die schwarzhaarige lächelnd, ehe sie noch etwas hinzufügte. „Schließlich bin ich ja eigentlich ein körperloses Wesen.“
Schließlich lauschte die schwarzhaarige der Vampirin nur noch, als sie sich bei ihr bedankte und ihr sagte, wie schön es sei, ihre tiefsten Gedanken mit der Banshee teilen zu können. Wie sie ihr erklärte, dass es ihr Schicksal sei, alleine durch diese Welt zu gehen. Dass sie dieses Schicksal für sich gewählt hatte. Auch wenn sie einen kurzen Stich in ihrem nicht schlagenden Herzen spürte, als die Vampirin ihr sagte, dass sie diese Gedanken niemals mit einem irdischen Wesen hätte teilen können, lächelte die Banshee weiter. Schließlich hatte die Vampirin recht: Máirín war kein irdisches Wesen und würde auch niemals eines sein. Sie hatte nie gelebt, kannte nicht die Gelüste und Wünsche eines Menschen, der als solcher geboren wurde. Vielleicht.. kam daher auch ihr Wunsch zumindest immer für eine kurze Zeit als Mensch unter den lebenden zu wandeln. Sich schöne Dinge anzusehen und mit anderen zu reden, auch wenn ihre Stimme dann verstummte.
„Keine Sorge, ich kann dich vielleicht besser verstehen als du glaubst. Auch ich habe mich an bestimmte Regeln zu halten, wenn ich über eine Seele urteile. Die himmlischen Wesen wünschen den Menschen und den Bewohnern dieser Erde nur das Beste, während die Wesen der Höhle.. nun ja, bleiben wir dabei dass sie euch meistens nicht gut gesinnt sind. Ich aber stehe als nicht-lebendes Wesen zwischen diesen zwei.. nein sogar drei Partein. Denn immerhin bin ich auch kein Bewohner dieser Erde,“ erklärte sie lächelnd, während sie sich erneut durch die glatten, schwarzen Haare fuhr. „Aber irgendwie kommt man mit den Versprechen zu Recht die man gegeben hat, glaub mir,“ ergänzte sie noch lächelnd.
Das, was sich unter den Bandagen in ihrem Gesicht verbarg, konnte den Seelen Angst machen. Den der einzige Augenblick, in dem die Banshee ihr Gesicht vollkommen zeigte war, wenn sie eine Seele absorbierte. Wenn sie die Kraft der Seele in sich aufnahm und das Leben, dass damit einmal in ihr geherrscht hatte, auslöschte. Dieser Vorgang kam nur selten vor, doch vor allem bei Seelen deren Farbe ein tiefes Schwarz war, zögerte Máirín nicht sie zu verzehren. Ihre Kraft nährte die ihre und so konnte sie sich für lange Zeit in einen Menschen verwandeln wenn sie wollte. Doch im Augenblick wollte sie nicht darüber nachdenken. Viel lieber lauschte sie den Worten des braunhaarigen Mädchens vor ihr. „Dann haben wir wohl scheinbar wirklich etwas gemeinsam,“ sagte sie schmunzelnd. „Wobei mich normale Menschen nicht sehen können. Zudem habe ich auch kein Problem damit, wenn mich andere Wesen anstarren.“ Sie zuckte mit den Schultern und fuhr sich mit ihren schlanken Fingern durch das schwarze Haar. „Ich bin eine Todbringerin. Es ist natürlich das Wesen mich anstarren, weshalb ich daran gewöhnt bin.“
Wobei es verschiedene Arten gab, wie Wesen sie ansahen. Wenn sie im sterben liegen, Schmerzen verspüren und ihr Blick auf die Banshee fällt, kam es öfter vor das sich auf ihren Lippen ein Lächeln abzeichnete. Dass ihr schmerzverzerrtes Gesicht ruhiger und friedlicher wurde, noch ehe Máirín ihre Hand nach den Sterbenden ausgestreckt hatte. Dieses Gesicht.. dieser Ausdruck überzeugte sie auch täglich davon, dass ihre Aufgabe nichts schlechtes war. Sie half den Menschen nach einem langen und erfüllten Leben ihren Frieden zu finden. Nahm ihnen die Schmerzen und brachte sie an einen wundervoll ruhigen Ort. Doch dann gab es auch noch angsterfüllte Blicke. Wesen, die sie auf natürlicher Basis sehen und hören konnten, verspürten ihr gegenüber meistens großen Respekt und sogar Angst. Sie mieden ihre Gesellschaft, denn meistens wussten sie, was die Aufgabe einer Banshee war. Selbst die Engel, denen sie schon begegnet war, sahen mit urteilenden Augen auf sie hinab. Sie, die ihnen die Aufgabe abnahm über die Menschen zu urteilen. Bis jetzt hatte sie nur einen Engel getroffen, der sie nicht für das verurteilt hatte, was sie tat. Für das, was sie sich nicht einmal ausgesucht hatte zu tun. Und sie hoffte wirklich, dass sie ihren alten Freund irgendwann einmal wieder sehen würde.


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BeitragThema - Re: Das Tankodorm   Fr 8 Jul 2016 - 8:04
 
Katharina freute sich, dass sie ihre Gesprächspartnerin zum lachen bringen konnnte. Es war ein gutes Gefühl sich ungezwungen mit anderen Leuten zu unterhalten. Meistens war sie ja der Förmlichkeit unterworfen, die sie aus Respekt vor anderen, zum Beispiel ihren Vorgesetzten an den Tag legte. Aber da hier kein irdisches Wesen, für welches die Konventionen die auf der Erde herschten, vor ihr stand war sie wesentlich entspannter.  „Hast du den jemanden zum reden?“, fragte sie, verbesserte das ganze schnell zu einem „Hast du jemanden zum interagieren?“, denn die Einschränkungen, dennen der Totengeist in seiner Hülle unterworfen war, waren nicht gering, zumindestens so wie Katharina es verstanden hatte. „Ich denke nicht jeder wird dich mit offenen Armen empfangen, viele Lebewesen haben eine so große Angst vor dem Tod das sie alles was sie an ihn errinnert aus ihrem Leben verbannen, von daher denke ich, dass deine Gesprächpartner rar sind.“ Sie hatte nur ihre Gedanken laut ausgesproche und fühlt sich nun ein wenig unwohl, da sie sie sicher war, dass sie Máirín ein wenig gekränkt hatte. Sie hatte immer noch unwahrscheinlich Probleme damit offen mit anderen zu sprechen. Es gab für jede Situation regeln, für persönliche Gespräche auch, aber diese waren, im Gegensatz zu dennen der Etikette ungeschrieben und intuitiv. Zu allem Überfluss sprach sie nunmal nicht oft mit Leuten ausserhalb des Militärs, und unter gleichrangigen pflegte man einen zugegebenen, raueren Umgangston, in Hinlick auf Höflichkeit. „Lebst du denn hier nur in der Stadt oder suchst du noch andere Orte der Gegend auf? „ , fragte Katharina schließlich. Es würde sie wundern, wenn der Geist nur in dieser Stadt verweilte. Sie bezweifelte das die Stadt groß genug war, als das ein Bannshe mit solchen Aufgaben genug zu tun hatte. Oder starben wirklich soviele Leute in dieser Stadt, und das täglich? Das war in der Tat eine interessante Frage. Noch interessanter war das es Máirín egal zu sein schien, ob und wie man sie ansah. Für Katharina war das unglaublich. „Du bist vielleicht daran gewöhnt, du empfindest wahrscheinlich auch kein Scham wenn du plötzlich ungewollt im Mittelpunkt stehst. Wie die Lete einen anstarren weil man anders ist. Das ist das unangenehmste daran. Die Leute sehen dich an und denken sich Dinge wie: Das arme Mädchen! Ich hasse das.  Meistens behandeln sie einen dann noch mit Samthandschuhen, als wäre man aus Zucker und würde bei der kleinsten Bemerkung auseinanderfallen. Ich würde mir wünschen die Leute würde einen wirklich normal behandeln und nicht aufgesetzt normal.“ Sie seufzte. Selbst im Militär wurde man komisch angesehen, wenn man als Invaliden auftrat. Als wäre man ein Außerirdischer. Sie verstand einfach nicht warum. In ihrer Hosentasche begann es derweil zu rumoren. Eigentlich zu vibriren. Doch einen Wipernschlag später kam noch ein schrilles Pipen hinzu. Eilig kramte Katharina in ihrer Hosentasche um einen Piper zu tage zu fördernn. Sie brauchte einen Moment um das Pipen zu bändigen und sah schließlich auf die Anzeige des Gerätes „Inspektion um 15:00 bereite dich vor.“ Die Pflicht rief also. Katharina resettete den Piper und packte ihn zurück in die Hosentasche. „Weißt du“, sagte sie zu dem Totengeist, „ Ich muss wieder zurück an die Arbeit sonst bekomme ich ziemlichen ärger von meinem Vorgesetzten“. Sie lächelte entschuldigent. So eilig hatte sie sich nicht verabschieden wollen, doch es half nichts. Pficht war Pflicht, auch wenn sie dieser zurzeit nur ungern nach kommen wollte. „Ich hoffe ich sehe dich wieder!“, sagte sie lächelnd, drehte sich um und beeilte sich aus der Halle zu kommen. Vorbei an den Helden der Geschichten die nun weiter, mehr oder minder, ungestört vor sich hin rosten konnten. Draussen angekommen schloss sie die Tür wieder sorgfälltig ab unnd machte sich auf den Weg zurück zur Kaserne.


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