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 A stone's throw away

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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Mo 4 Jan 2016 - 23:49
 
Während Zephyr ihre Hand in die ihres neuen Tanzpartners legte, spürte sie, wie sich die Atmosphäre in der großen Halle veränderte. Auch wenn die Menschen grade noch versucht haben, über die drohende Gefahr hinwegzusehen und sich zu amüsieren, so verschlossen sich nun ihre Lippen und sie tanzten schweigend neben dem gefährlichen Paar her. Ob nun aus dem Augenwinkel heraus oder vollkommen unverfroren-direkt, so beobachteten sie alle den Tanz der beiden unmenschlichen Wesen.
Amüsiert beobachtete die Hexe die Reaktion ihres vorigen Tanzpartners, auf dessen Stirn sich Schweißperlen bildeten und welcher nun etwas zu hektisch zurück zu seinem Tisch ging. Doch niemals verharrte ihr Blick länger als eine Sekunde auf ihrer Umgebung, denn ihre gesamte Aufmerksamkeit lag auf dem Dämonen, der nun ihre Finger umschloss und seine andere Hand auf ihre Hüfte legte. „Das freut mich zu hören, schließlich habe ich mich persönlich um deine Einladung gekümmert,“ wisperte sie schmunzelnd, als sie sich an das wunderbare Geschrei des Soldaten erinnerte, der Asher die Einladung schlussendlich überreicht hatte. Dennoch musste sie Asher eins lassen, er hatte sie zum zweiten Mal innerhalb dieses Wiedersehens überrascht. Die Hexe hatte das Tanzen gelernt, weil sie es für solche Anlässe brauchte, doch sie hätte nicht erwartet das der Dämon dieses Element beherrschte. Und während seine letzten beiden Tanzpartnerin sich hatten von ihm einschüchtern lassen, stand Zephyr ihm mit all ihrer Charakterstärke entgegen und vervollständigte diesen Tanz. Niemand konnte mit den beiden mithalten, auch nicht wenn es um etwas derart nebensächliches ging, wie ein einfacher Tanz. Niemand konnte dem Dämon das Wasser reichen. Niemand konnte der Hexe das Wasser reichen. Außer ihr natürliches Gegenstück.
„Es hatte einige Zeit in Anspruch genommen, mich wieder zu beruhigen. Ich muss zugeben, ich war ziemlich sauer. So sauer, dass ich meine eigenen Männer eingefroren habe,“ gab sie leise knurrend zu, während sie sich elegant in der Pirouette drehte. Ihre Haare umgaben sie wie fließendes Wasser, während sich der Stoff ihres Kleides an ihren Körper schmiegte. Das Lächeln auf ihren Lippen verfinsterte sich, als sie spürte wie ihre Aura unmerklich zurückgedrängt wurde. Und auch wenn der Festsaal hell erleuchtet war und fröhliche Musik spielte, so hatte man das Gefühl, dass hier jeden Moment etwas ausbrechen konnte. Etwas äußerst Finsteres. Doch so einfach würde sich die blauhaarige nicht zu schlagen geben, immerhin befanden sie sich in ihrer Festung und in ihrer Welt. Einen Teufel würde sie tun und hier gegen ihn zu verlieren. Sie zog ihre Aura zurück, nur um Asher einen Augenblick später in diese zu hüllen. Während alle anderen Besucher dieses Festes nun Ashers erdrückende Aura spürte, befand er sich umhüllt von ihrer Aura auf der Tanzfläche.
Selbst die Personen, die sich nicht auf der Tanzfläche befanden, sondern an den Tischen saßen, wurden ruhiger und schauten zu der wachsenden Bedrohung hinüber. Jeder hier wusste wie gefährlich Zephyr alleine war, doch niemals hatten sie ein so gefährliches Duo erlebt. Eine junge Frau, die Hexe schätzte sie nicht grade alt ein, brach unter dem enormen Druck zusammen und als Ergebnis hellte sich das Lächeln der Hexe auf. So gefiel ihr dieser Maskenball schon um einiges besser.
Und für einen Augenblick streifte ihr Blick den seinen, ehe sie zu ihrer Hand sah, die in seiner verweilte. „Wie charmant du doch sein kannst, mein Lieber, aber keine Sorge“, raunte sie leise, während sie den Blick wieder zu ihm drehte. Ihre eisblauen Augen schauten aber nicht ihn direkt an, so leicht wollte sie es ihm dann doch nicht machen. Viel eher fixierten sie die Maske, und zwischendurch seine Lippen, „du stehst mir in nichts nach.“ Denn auch wenn die Hexe Asher in einer anderen Gestalt kennen gelernt hatte, so hatte er niemals einen Anzug getragen. Zumindest nicht bis zum heutigen Tag. Und auch wenn es nicht sein eigener war, so stand er ihm wirklich gut. Zephyr konnte zumindest verstehen, warum die ganzen Frauen auf diesem Fest ihn immer noch ansahen, obwohl sie sich vor ihm fürchteten. „Ich habe nicht gedacht dich jemals in einem Anzug zu sehen,“ schmunzelte sie leise, während sie sich weiter von ihm in diesem Tanz führen ließ.
Und auch wenn es nur Worte waren, die sie austauschten, so hatte das Spiel nun für beide begonnen: Keiner von ihnen würde den Fehler machen und seinen Gegenspieler noch einmal zu unterschätzen, immerhin konnte jeder den anderen jederzeit aus dem Spiel werfen. Und auch wenn die Hexe darauf achtete ihm nicht in die Augen zu blicken, so war selbst das keine Garantie für einen Sieg.
Hier kämpften zwei Elemente gegeneinander, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Und die Hexe liebte dieses Spiel, so sehr, dass es im Grunde egal war, ob sie gewann oder verlor. Natürlich war der Sieg das Ziel, aber sie schätze diese kleinen Auseinandersetzungen zwischen ihr und Asher viel zu sehr, als das sie nur wegen einer Niederlage aufgeben würde. Immerhin war dies das einzige, was ihr wirklich noch Spaß machte.


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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Di 5 Jan 2016 - 0:39
 
Die Halle war gefüllt mit Lichtern und Menschen. So viele Leute, so viele Tänzer. Und doch gehörte die Tanzfläche den beiden Präsenzen in der Mitte, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen auch wenn dennoch alle versuchten, ihren Blick zu meiden. Es hatte etwas magisches, wäre da nicht das Gefühl der Atemnot, dass inzwischen fast jeder der anwesenden Gäste verspürte.
"Sie hat mich sehr erfreut." Zephyrs Einladung war ganz speziell auf ihn zugeschnitten gewesen und auch wenn es für so manchen verstörend wirkte, von einer Leiche eingeladen zu werden, so fand Asher doch sehr viel Geschmack an der Sache.
Der Teufel bemerkte während Zephyrs eleganter Pirouette eine Frau am Rande der Tanzfläche, welche dort zusammenbrach. Und als die beistehenden Gäste zu ihr stürzten um ihr zu helfen gesellte sich ein junger Mann zu ihr und verlor ebenfalls erschöpft und mental erdrückt das Bewusstsein. Ashers Mundwinkel schmückte ein Lächeln, denn die Gäste hatten dies den bedrohlichen Auren zu verdanken die alles und jeden erreichten und verschreckten. Noch waren weder der Dämon noch die Hexe wirklich in Aktion getreten und allein die Gefahr die bestand, dass dies eintreten konnte, brachte Leute dazu unter der Belastung zusammen zu brechen. Ein wahrhaft schöner Gedanke, für den der Teufel sich einen Moment Zeit ließ ihn zu genießen.
"Hmm, eine schöne Vorstellung", kommentierte er ihre Wut auf sein kleines Spielchen und sein Lächeln wurde nun für einen Moment lang so breit, dass seine scharfen Reißzähne sichtbar wurden. "Fast so schön wie du heute Abend", merkte er schmunzelnd an und verschloss den Mund wieder, als sie zurück in seine Arme kehrte. Das Kleid umspielte ihre Weiblichkeit mehr als nötig gewesen war und es verblüffte den Dämon selbst, wie schwer es ihm fiel die Augen von ihrem Körper abzuwenden.
Als Zephyrs Worte an sein Ohr drangen spürte er für einen kurzen Moment ihren Blick auf seinem, doch nach dem nächsten Blinzeln sah sie auch schon wieder fort. Sie hatte dazu gelernt. Sicheren Schrittes führte er sie über das Parkett und sein Lächeln blieb bei ihren Worten bestehen, als er sich mit ihr zusammen im Tanz drehte. "Nun", sagte er und lachte tief in seiner Kehle, "mein neues Ich ist zu meinem Leidwesen äußerst modebewusst, zu deiner Freude aber sehr angenehm für das Auge." Er umfasste ihre Hand etwas stärker und ließ seinen Daumen über die Rückseite ihrer Handfläche gleiten, als seine dunklen Augen zu ihr hinab funkelten.
Das tanzende Paar gab einen atemberaubenden Eindruck ab. Zum Sterben schön tanzten sie, so als wäre es kinderleicht dabei so auszusehen, als wären die Sterne ihr Grund und Boden, über den ihre Füße flogen. Dabei war das Schauspiel zeitgleich so tödlich und erdrückend, dass man nicht lange zu dieser Schönheit hinsehen konnte. Die Angst, von diesen beiden Kreaturen vernichtet zu werden, die sich an diesem Abend benahmen wie die heiligen Erzengel höchstpersönlich, war viel zu groß als das man einen zu langen Blick riskieren konnte.
"Hmm", brummte er genüsslich und umfasste Zephyrs Hüfte stärker, als die Musik sich verlangsamte. Es war eine Einladung für die Tänzer, in einen engen Tanz umzusteigen und Asher konnte sich nicht beherrschen diese musikalische Einladung anzunehmen. "Nicht nur das ist an diesem Körper neu." Er zog die eisblaue Dame zu sich heran und war ihr nun so nah, dass ihr Gesicht sich an seine Halsbeuge schmiegte. Sein dämonischer Duft umhüllte die beiden, während seine Sinne ihre ganz eigene, starke Aura um sich herum fühlten. Offenbar war sie umgestiegen darauf ihn allein ihre Präsenz fühlen zu lassen, doch dafür stark komprimiert. Er stellte sicher, dass sein Duft sie nun umhüllte um es wieder auszugleichen. Sein tiefes Lachen ließ seinen Kehlkopf vibrieren und drang direkt an ihr Ohr, während seine Hände über ihr Becken wanderten und er sanft anfing sie charmant im Tanz zu wiegen. "Nun, meine liebe", sagte er betörend dunkel, "welchem Anlass habe ich denn deine charmante Einladung zu verdanken?" Der Blauhaarige ließ sich nicht von dem einlullenden Klang der Musik beirren, die alle anderen Anwesenden auf der Tanzfläche unaufmerksam werden ließ. Er und Zephyr befanden sich in einem gänzlich anderen Universum, während die Zuschauer und Mittanzenden ihren Schrecken über dieses Übernatürliche kaum zu verkraften wussten, sodass sie die ruhige Musik fast als Zufluchtsort betrachteten. Sie nahmen sie als Entschuldigung dafür, ihre strapazierten Nerven zu beruhigen. Nur leider funktionierte das nicht und die beiden geisterhaften Tänzer strömten noch immer die Unruhe aus, die sie so bedrohlich wirken ließ.


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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Di 5 Jan 2016 - 1:23
 
An dem Tag, an dem Asher in ihre Welt gekommen war, hatte sie sich nicht mehr beruhigen können. Die gesamten Katakomben glichen nun einer Höhle aus kristallendem Eis, während in jeder Zelle die skurrilen Eisskulpturen standen, die einst lebendige Kreaturen gewesen waren. Doch darum kümmerte sich die Hexe nicht. Es war nur schade um die Soldaten, die ihre Wut zu spüren bekommen hatte und die diesen Skulpturen nun Gesellschaft leisteten. Mal davon abgesehen, dass sie an diesem Tag einige Löcher in die Wand geschlagen und viele Verräter gefoltert und getötet hatte.
„Leider hatte ich nicht genügende Leute an denen ich mich abreagieren konnte, denn bedauerlicherweise sterben sie alle so schnell und können es nicht mit mir aufnehmen,“ meinte sie fast schon etwas gelangweilt. Außer Asher konnte ihr niemand hier das Wasser reichen und das wusste nicht nur sie. Sein Lächeln verriet ihr wie sehr ihn diese Vorstellung wirklich amüsierte und für einen Augenblick waren da wieder die Reißzähne zu sehen, die Zephyr schon in ihrem Hals gespürt hatte. Sie hatte einen Augenblick nicht aufgepasst und hatte dafür mit ihrem kostbaren Blut bezahlen müssen. So weit würde sie es sicherlich kein zweites Mal kommen lassen. Auf sein nächstes Kompliment schmunzelte Zephyr und ihre eisblauen Augen schaute zu ihm auf. „Woher kommen denn all diese Komplimente?,“ fragte sie amüsiert. Und auch wenn es die meisten vielleicht nicht glauben konnten, aber auch Zephyr war eine Frau, der das ein oder andere schmeichelnde Wort gut gefallen konnte. Man musste nur wissen, wie man es ihr sagte.
Und eins musste man diesem Dämon lassen, er sah wirklich nicht schlecht aus. Seine neue Gestalt unterschied sich komplett von der, in der Zephyr ihn kennen gelernt hatte, aber das musste zwangsläufig nichts schlechtes sein. Zumindest wusste er selber wahrscheinlich ebenfalls, was für eine Anziehung er auf Frauen ausüben konnte. Alleine auf diesem Fest zog er all die verruchten Blicke auf sich und das obwohl sich diese Frau darüber bewusst waren, wie tödlich dieser Mann war. Seine ganze Ausstrahlung ließ normale denkende Menschen vor ihm zurück schrecken, doch diese Frauen waren ihm voll und ganz verfallen. Und Zephyr.. nun.. sie genoss das Spiel mit dem Feuer. „Nun, ich muss tatsächlich zugeben, dass es mich freut etwas angenehmes für meine Augen zu haben,“ erklärte sie schmunzelnd, während sie ihren Blick über seinen Körper schweifen ließ. Eine Schande das diese wunderschönen Verzierungen auf seinen Schultern durch den Stoff des Anzugs versteckt waren, aber Zephyr wusste ja schon, was sich darunter verbarg.
Das genüssliche Brummen, dass aus der Kehle des Dämons kam, drang nur Sekunden bevor er ihre Hüfte stärker umfasste, an ihre Ohren. Die Musik verlangsamte sich. Ein Musiker zupfte an seiner Laute und sie süßen Töne eines Blasinstruments schwebten begleitend darüber hinweg. Die lud dazu ein, enger miteinander zu tanzen und die beiden anmutigen, und zugleich todbringenden Wesen in der Mitte des Festsaals kamen dieser Einladung nach. Zephyr wurde von ihrem blauhaarigen Tanzpartner dicht an sich gezogen, sodass sich ihr Kopf nun an seine Halsbeuge schmiegte. Etwas, dass ihr sehr entgegen kam, denn so konnte sie dem blauhaarigen Dämon nicht in die Augen sehen, selbst wenn sie wollte. „Nun, willst du mir verraten was noch neu an diesem Körper ist,“ knurrte sie fast schon genüsslich, als sein einzigartiger dämonischer Duft sie umhüllte. Mit diesem Duft hatte er sie vor zwei Wochen schon einmal begrüßt und während sich die Hexe auf alles vorbereitet hatte, hatte sie diesen Aspekt ausgelassen.
Während sein Lachen ihr Gehör erreichte und seine Hände über ihr Becken glitten und sie sanft zum Rhythmus des Liedes wiegte, lauschte sie seiner Frage. Und während sie sich für einen Augenblick dem betörenden Duft hingegeben hatte, bildete sich nun auf ihren Lippen ein äußerst dunkles Lächeln. War es denn nicht offensichtlich warum sie Asher zu sich eingeladen hatte? Kannte er sich nicht so gut, dass er wusste, dass sie eine solche Provokation niemals aus sich sitzen lassen würde? Während eine ihrer Hänge noch immer in Asher's Griff verweilte, fuhr ihre andere hinab zu ihrem Oberschenkel und zog den Saum ihres Kleides hoch, nur damit sie mit einem gekonnten Griff den silbernen Dolch darunter hervor holen konnte. Fast schon zärtlich fuhr sie dem Dämon mit dem kühlen Silber über die Wange und den Hals, während sie leise lachte. „Nun, mein Lieber,“ begann sie auf seine Frage zu antworten, „Ich lasse nur wirklich ungern mit mir spielen. Und dann noch in meiner Welt. Du solltest mich besser kennen, als das ich dieses kleine Spiel nicht erwidern würde.“ Und wenn zuvor schon eine angespannte Atmosphäre in dem Saal geherrscht hatte, so stand der Schrecken den Anwesenden nun ins Gesicht geschrieben. Doch die Hexe interessierte sich kein Stück für die Zuschauer, die erst jetzt den Dolch in ihrer Hand entdeckt hatten. Wenn sie doch nur wüssten, wie viele Waffen Zephyr noch an ihrem Körper trug. Gut versteckt und nur für sie zugänglich. Und wenn Asher wollte, könnte er ihr die Waffe einfach aus den Fingern nehmen, sie würde sich nicht dagegen wehren. Viel zu sehr machte ihr dieser Tanz, dieses kleine Spiel Spaß. Und zudem wusste sie, wie viel sich noch unter diesem Kleid versteckte.


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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Di 5 Jan 2016 - 14:26
 
Der langsame Tanz erschuf die Illusion von Sicherheit, zumindest für all die Menschen die insgeheim jeder für sich beteten, lebend aus dieser Veranstaltung wieder heraus zu kommen. Die Chancen hingen am seidenen Faden und dem ganzen Ballsaal war das bewusst. Und inmitten dieser finsteren und doch schrecklich schönen Atmosphäre gaben sich die beiden mörderischen Ehrengäste die Ehe, diese wunderbare Situation in vollen Zügen zu genießen.
Asher für seinen Teil tat es jedenfalls, denn auch wenn Zephyr ihn gleich darauf wieder neckte verkniff er sich sein Grinsen nicht, als seine Hand ihre Hüfte stärker umfasste. "Darf man einer Frau nicht sagen, dass sie schön aussieht?", summte er gutgelaunt und drehte sich danach mit ihr im Kreis. Die Musik und die Tanzfläche waren wie auf die beiden zugeschnitten.
Als er ihren Blick auf sich spürte musste er erneut finster schmunzeln, da sie seine rot glühenden Augen und deren Bedrohung hervorragend umging. Sie mied seinen Blick und doch hatte er nie das Gefühl, nicht angesprochen zu sein, im Gegenteil. Zephyr hatte diese Feier nur für ihn abgehalten und nach 500 Jahren konnte auch der Dämon von sich behaupten, froh zu sein sie wieder zu sehen. Mit seinem natürlichen Gegensatz war Langeweile gänzlich ausgeschlossen.
Die Musik wurde langsamer und Ashers Hände fanden neue Orte, an denen sie an Zephyrs Körper Platz nehmen konnten, während er ihren warmen Atem an seinem Hals spürte. Wie ein - zugegebenermaßen sehr bedrohliches - altes Ehepaar wogen sie sich in der ruhigen Musik und die Augen des Teufels wanderten in der Zwischenzeit durch die geräumige Halle und nahmen die Atmosphäre in sich auf. Zephyrs Aura umgab ihn inzwischen vollständig und er badete darin, sonnte sich in der Kombination ihrer beiden tödlichen Präsenzen. Als sie ihre Worte hörte fühlte er die gemischte Stimmung, die jederzeit umschlagen konnte sobald auch nur einer von beiden das Blutvergießen begann. Doch sie waren ein so eingespieltes Team, dass sie den jeweils anderen inzwischen zu gut kannten um sich in dieser Begebenheit auf den Lorbeeren auszuruhen. "Was soll ich sagen", begann er ihre anstachelnde Frage zu beantworten, "deine Schönheit bleibt nun nicht länger unbemerkt." Und wie zur Bestätigung seiner Worte fuhren seine langen Finger über die Rundung ihres Beckens, während sich sein roter Blick in ihren Körper bohrte. Sie mochte nicht persönlich in seine Augen sehen, jedoch würde sie diesen Blick sicherlich auf sich spüren.
Kaum hatte er seine nächste Frage gestellt, die schon fast einen rhetorischen Charakter hatte denn die Antwort war dem Dämon mehr als alles andere klar, flog Zephyrs Hand zu ihrem Kleid, mit welchem sie kurzerhand die Aussicht auf ihr Bein eröffnete und ein Messer hervorholte, das in dem schummrigen Licht der Halle aufblitzte. Anstatt überrascht zu sein funkelten Ashers Augen interessiert auf, als er das kalte Metall an seinem Hals spürte. Er lachte, wodurch leichte Bewegung in die Klinge kam, doch sie durchschnitt nicht seine Haut. Zephyr demonstrierte nur ihre Kraft.
Und das tat Asher gleich darauf auch. Doch nicht in Form von einer Waffenpräsentation, sondern indem seine Hand, die noch immer auf Zephyrs Hüfte lag, auf Wanderschaft ging. Seine Finger streiften ihren Oberschenkel auf dieselbe Art und Weise, wie sie es bereits in ihrer Gefängniszelle getan hatten, bis er den Saum ihres Kleides auf der anderen Seite erreichte und seine Hand unter den Stoff wandern ließ. "Ich bin doch extra hergekommen um zu spielen", flüsterte er ihr direkt ins Ohr und sein heißer Atem steifte ihre Schläfe bei seinen Worten. Die Klinge in ihrer Hand war ihm mehr als bewusst und doch ging er so weit, sie so anzüglich zu berühren während sie ihm das kalte Messer an den Hals legte. Welch ein Kontrast zwischen Tod und Leben. Das leise Lachen das er seinem Versprechen hinterher schickte war tief und rau, als er seine Hand an dieselbe Stelle ihrer Hüfte legte wo sie zuvor gewesen war, mit dem kleinen aber feinen Unterschied, das nun nicht länger Stoff zwischen seiner Hand und ihrer nackten Haut war.
Die Gäste starrten ohnehin schon seit Zephyr den Dolch hervorgeholt hatte auf das bedrohliche Paar, da machte diese unanständige Geste bei den Blicken die sie auf sich spürten keinen Unterschied mehr. Der Dämon musste allerdings sagen, dass es noch viele andere Dinge gab, die diese Atmosphäre noch viel schöner machen würden. "Warum gewichten wir das Spiel nicht mal etwas um", schlug er vielversprechend lächelnd vor. Sein brennender Blick löste sich endlich von der Eishexe in seinen Armen und schnappte die starrenden Augen eines ihrer höchsten Offiziere auf, der binnen Sekunden begann wild um sich zu schießen und seine eigenen Soldaten sowie unschuldige Gäste zur Strecke zu bringen. Asher warf den Blick auch zu den Musikern herum um sicherzustellen, dass sie weiterspielten, auch wenn um sie herum nun Chaos ausbrach. Und auf seiner Blickwanderung durch den Saal fand er noch so einige Leute, die er dazu anstiftete den Ballsaal zu Kleinholz zu verarbeiten.
Als seine maskierten Augen wieder zu der Eishexe fanden wog er sie weiterhin in dem Tanz, während um sie herum schreiende Menschen versuchten der Situation irgendwie zu entkommen. Ashers Hand lag ruhig und unbeweglich auf ihrem Becken, nur um sie in den passendsten Momenten mit seichten, hauchzarten Bewegungen seiner Finger zu überraschen wenn sie sich in einer Drehung befand. Dieser Abend war mehr als vielversprechend.


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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Di 5 Jan 2016 - 17:43
 
Auch wenn die Menschen um Asher und Zephyr selber tanzten, merkten sie alle, dass sich ihr Leben in Gefahr befand. Und keiner der Gäste wusste, was zu tun war, um sich selber zu schützen. Denn auch wenn sie wussten, von wem die Bedrohung ausging, hatte sie keine Ahnung mit was oder wem sie es hier wirklich zu tun hatten. Sie alle kannten Zephyr's Macht und ihr Element, doch noch niemals hatten sie die Macht des Dämons kennen gelernt. Doch wahrscheinlich würde sich das an diesem Abend ändern. Und noch wahrscheinlicher war es, dass es niemanden danach mehr gab, der davon berichten konnte, außer natürlich der Dämon und die Hexe. „Natürlich, es steht dir frei zu sagen was du magst,“ erklärte sie, während sie sich entspannt dem Griff des Dämons hingab.
Sie hatte nicht erwartet, dass sie tatsächlich eine Antwort auf ihre Frage bekam, was denn neu an seinem Körper sei, doch was sie hörte, brachte sie tatsächlich dazu, amüsiert aufzulachen. Ihre Schönheit? Zephyr war jemand, der sich wirklich wenig darum kümmerte wie sie aussah. Sie trug ihre Uniform um besser kämpfen zu können und ihre Haare so, da sie diese schon seid ihrer Kindheit niemals anders getragen hatte. Würden sie ihr hinderlich werden, würde sie diese auch abschneiden, jedoch war dies bis jetzt nie der Fall gewesen.
So etwas jedoch aus Asher's Mund zu hören, damit hatte sie nicht gerechnet und das trotz der ganzen Komplimente, die er ihr durchweg machte. „Ah, ich merke schon. Ich scheine auf deinen neuen Körper eine ganz eigene Anziehung zu haben, mh?“ Sie liebte es dieses Spiel mit dem Dämon zu spielen und ihn mit ihren Fragen immer weiter zu provozieren. Auf ihre ganz eigene Art. Immerhin wusste Asher schon längst was sich unter der Uniform, oder an diesem Abend, unter ihrem Kleid verbarg.
Und während Zephyr ihre Macht durch die Waffe in ihrer Hand demonstrierte, so wählte Asher dazu eine andere Methode. Denn was er tat, würde sich niemand anderes trauen. Seine Hand, die vorher noch auf ihrer Hüfte geruht hatte, streifte nun ihren Oberschenkel und unwillkürlich musste sich die blauhaarige Hexe an den Tag zurückerinnern, an dem Asher in ihre Welt gekommen war. Damals hatte sie sich durch seinen Bann nicht bewegen können und während er ihre Schlüssel sowie ihre Messer wieder zurück gepackt hatte, hatten seine Finger sie auf die gleiche Weiße berührt. Sein Hand wanderte unter den Stoff ihres Kleides, während sie seiner dunklen Stimme lauschte und den heißen Atem an ihrer Schläfe spürte. Sie ließ ihn gewähren und während sie ihn den ganzen Abend kein Mal angesehen hatte, erhob sie nun ihren Blick. Ihre kristallblauen Augen schimmerten gefährlich, während auf ihren Lippen ein amüsiertes Lächeln lag. Spielen, mh?,“ raunte sie leise. „So etwas traust wirklich nur du dich.“
Und während der blauhaarige Dämon seine Hand auf ihre nackte Haut legte, lauschte sie nur noch aufmerksam den Geräuschen ihrer Umgebung. Jeder der Anwesenden wusste inzwischen, dass dieser Maskenball bei weitem kein gewöhnlicher war. Die Hexe hatte ihn nur veranstaltet um Asher zu sich zu locken und ihr Plan hatte funktioniert. Und obwohl sie ihre Offiziere und Soldaten schätzte, so hatte sie kein Problem damit einige Verluste einzustecken, wenn sie dafür etwas Spaß haben konnte. Und auf Asher's Worte folgte der eigentliche Spaß:
Die eisblauen Augen der Hexe folgten der Quelle des Lärms und sie erhaschte einen Blick auf den Offizier, der nun vollständig unter dem Bann des Dämons stand, weswegen er auch kein Problem damit hatte seine eigenen Soldaten und die unschuldigen Frauen und Männer um sich zu erschießen. Zu ihm gesellten sich noch einige andere Menschen, die damit begannen ihren festlich geschmückten Saal auseinander zu nehmen. Doch anstatt etwas dagegen zu unternehmen, vertiefte sich das Lächeln der Hexe und sie ließ ihre Hand, die immer noch das Messer umfasste über Asher's Schulter wandern, ehe sie es fallen ließ. Um bei diesem Spiel mit zu spielen, brauchte sie diese einfache Waffe nicht.
Eine der Kugeln schoss gefährlich nahe an den beiden Tanzenden vorbei, woraufhin die blauhaarige Hexe fast schon entspannt die Augen schloss und damit begann, sich auf ihre Umgebung zu konzentrieren. Innerhalb weniger Augenblicke hatte sich an der Decke des Saals eine hauchdünne Eisschicht gebildet und in der Luft schwebten die feinen Eiskristalle der Hexe, mit denen auch der Dämon schon Bekanntschaft gemacht hatte.
Während ihre Aura eigentlich nur Asher um säuselte, griff diese nun wie Hände nach den unschuldigen Personen in ihrer Nähe, und jedes Mal wenn eine neue Person mit ihrer Aura in Berührung kam, begann diese von innen heraus zu erfrieren. Ein interessantes Schauspiel, dass es so niemals gegeben hatte.
„Mir gefällt diese Art von Spiel. Eine interessante Idee die du da hattest,“ schmunzelte sie leise, während sie den Schreien der Menschen lauschte, die um sie herum den reinsten Höllentrip erlebten. Und während alle anderen um ihr Leben kämpften, gab sie sich entspannt dem langsamen Tanz und der Melodie der Musik hin. Sie spürte wie Asher seine Finger zwischenzeitlich über ihre Haut streichen ließ. Wäre zwischen seinen Fingern und ihrer Haut noch der Stoff ihres Kleides, würde diese Berührung ihr keine Schauer über den Rücken schicken, so wie sie es jetzt tat. „Ich muss deinem neuen Körper ja ziemlich gut gefallen, mein Lieber,“ hauchte sie ihm entgegen, während neben ihr eine junge Frau keuchend zu Boden fiel. So sah es aus, wenn man mit der Aura der Hexe in Berührung kam und schon bald würde sie zu einer Eisskulptur gefrieren. Und wirklich niemand konnte die beiden Monster aufhalten, die sich grade innerhalb ihrer eigenen Welt befanden.


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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Di 5 Jan 2016 - 23:27
 
Asher brauchte ihr nicht länger eine Antwort zu geben als er erneut eine Frage von ihr hörte, die seine Komplimente betraf. Alles was sie als Reaktion von dem Blauhaarigen erhielt war ein skrupelloses Grinsen, mit dem er mehr aussagte als Worte es hätten tun können.
Kaum hatte der Dämon eine neue Art des Spiels eröffnet als seine Hand auf Hüfthöhe ihr zartes Becken infiltrierte, da erhielt er von Zephyr eine unwiderrufliche Reaktion. Sein Lächeln blieb so beständig wie der Tanz, in dem sie inmitten des ganzen schaurig schönen Maskenballs gefangen waren und sich der ruhigen Musik hingaben. Und ihre Worte waren Musik in seinen Ohren, zumal sie diese Worte nicht einfach so sagte: Es war das erste Mal, dass Zephyrs kristallblauen Augen an diesem Abend in die seinen blickten. Blau traf auf rot, Eis auf Feuer. Und obgleich Zephyr davon sprach, dass nur Asher den Mut besaß zu tun was er soeben durchgeführt hatte, so bewies die Hexe in demselben Schachzug doch dasselbe von sich. "Und obwohl du mich besser kennst als jeder andere traust auch nur du dich, mir erneut in die Augen zu sehen", sagte er und seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, als er sie noch ein präzises Stück näher zu sich heran zog.
Es amüsierte den Dämon zu sehen, wie die Hexe auf sein Handeln reagierte. Es waren ihre Soldaten und ihr Ball und doch hatte sie unverkennbar ihren Spaß, weshalb sie das aufsteigende Schreckenschaos gnadenlos schweigend geschehen ließ und sogar wohlwollend das Schreien mit verfolgte, als Asher die Offiziere auf die Zivilisten losgehen ließ. Sie hatte bei der ganzen Sache ebenso viel Spaß wie der Dämon und dieser wurde wieder einmal daran erinnert, dass bei all ihren starken Unterschieden die Gemeinsamkeiten der beiden doch faszinierend waren.
Sobald die Lautstärke um sie herum erbarmungslos und durch die Angst panisch angestiegen war, spürte er wie die Hexe sich an ihn schmiegte und ihre Hand, die eben noch das Messer an seine Kehle gehalten hatte, dieses nun über seine Schulter hinter ihn auf den Boden segeln ließ. Als er das Klirren hinter sich vernahm führte er sie im Tanz galant um es herum, sodass sie um den tödlichen Gegenstand herumtanzten als wäre es ein zentraler Stern auf dem Sternenhimmel, der ihnen immer noch als Tanzfläche diente. Leider konnten die restlichen Gäste nun nicht länger das zum Sterben schöne Paar bewundern, denn sie waren inzwischen nicht nur durch Ashers Manipulation sondern auch durch das entstandene Eis zu abgelenkt, um auf den Ruhepol des ganzen zu achten. Und ein Ruhepol waren sie, soviel stand fest.
Während Zephyr sich hingebungsvoll der Aufgabe widmete, ihre Eiskristalle in jeden zu pflanzen der es wagte dem Zentrum der Gewalt und somit den geballten Auren zu nahe zu kommen, hielten sie noch immer den gefährlich süßen Schlagabtausch ab, mit dem der ganze Spaß begonnen hatte. Die Luft um sie herum knisterte und er konnte es nicht sein lassen, belustigt mit den Schultern zu zucken, als sie sein neu eingeleitetes Spiel kommentierte. Ihr kühler Körper an seinem warmen bot einen so markanten Kontrast, dass er seine Hand erneut über ihr Becken streichen ließ. Seine Lippen befanden sich wieder direkt über ihrem Ohr, als er ihr zuknurrte: "Du bist gegen meine Wirkung aber auch nicht gerade immun." Auch wenn Zephyr ihn bei dieser Geste nicht sehen konnte war ihm das Lächeln aus der Stimme heraus zu hören.
Keiner konnte ihren inneren Kreis durchbrechen, es war als würde eine unsichtbare Barriere das Zentrum der Gewalt vor eben dieser schützen, während beide ihre Kräfte an der Umgebung ausließen. Während das Holz des Parketts an den äußeren Rändern aufgrund der Schüsse und der wildgewordenen Soldaten anfing zu zersplittern löste Asher schließlich langsam und fast schon zu zärtlich die Hände von seiner Tanzpartnerin, wobei es etwas Zeit in Anspruch nahm um den Hautkontakt von ihrer Hüfte zu brechen. Er brachte ein klein wenig Abstand zwischen sich und die Eishexe, jedoch nur so viel das er ihr erneut in die Augen sehen konnte. "Ich habe das Gefühl, wir sollten diese Feier langsam verlassen." In seiner Simme schwang etwas mit. Etwas, was er anfangs zurückzuhalten versucht hatte und was nicht näher benannt werden konnte, doch seine Augen waren hinter der Maske um einiges dunkler und sein Lächeln breiter geworden.
"Darf ich bitten?" Er bot ihr seinen Arm an und in seinen Augen funkelte der Schalk. Um sie herum flogen immer wieder Menschen zu Boden, schrien ihre letzten Atemzüge hinaus und erfroren oder verbluteten in den buntesten Variationen. Asher jedoch handelte das erste Mal seit er sich in dieser Welt befand voll und ganz intuitiv, er verließ sich nur auf sein Gefühl. Gier leitete ihn, eine undefinierbare Gier die seit er sich in seinem neuen Körper befand in ihm ruhte. Die Treppe hinauf und an ihrem Thron vorbei befand sich ein ganzes Labyrinth an Zimmern, von denen der Großteil freistand. Und wenn er sich recht entsann, dann war das hier Zephyrs Feier. Somit stand es ihr frei, sie zu beenden wann immer ihr beliebte.


Fin


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BeitragThema - Re: A stone's throw away   Mi 6 Jan 2016 - 3:22
 
Vielleicht lag es grade daran, weil Zephyr wusste, mit wem sie es hier zu tun hatte, dass sie es sich immer wieder traute dem Dämon aufs Neue in die Augen zu sehen. Seine Fähigkeit konnte angst einflößend sein, selbst für die Hexe. Das hatte er schon damals am See eindrucksvoll bewiesen, doch Zephyr war mit der Gefahr aufgewachsen und ohne ihr natürliches Gegenstück, welchem sie nun in die Augen sah, würde sie wahrscheinlich irgendwann an der Langeweile des Alltags sterben. Der Dämon war auch die einzige lebende Person die von ihrer größten Schwäche wusste und die nicht auf Zephyr Liste stand, demnächst umgebracht zu werden.
Aber auch der Dämon wusste zu gut zu was die Hexe in der Lage war. Wenn es darum ging die Gefahr zu meiden, sollten man der blauhaarige niemals zu Nahe kommen, denn es reichte, wenn man sich allein in ihrem Sichtfeld befand. Ihre Kräfte waren zerstörerisch und unaufhaltsam, wenn es darum ging, dass Leben anderer zu nehmen. Und nur Asher konnte dieser zerstörerischen Kraft Einhalt gebieten. „Nun, vielleicht liegt es grade daran, dass ich mich immer wieder traue, in diese Todbringenden Augen zu sehen,“ knurrte sie genüsslich. Die meisten durften sich nur einmal in diesem Blick verlieren, ehe sie dem Tod erlangen, doch Zephyr konnte ihm immer wieder in die Augen sehen.
Und während sie sich in seinem Blick verfing, verfolgte die Hexe genussvoll, wie sich ihre Eiskristalle ausbreiteten und wie der Schaden seinen Lauf nahm. Sie spürte, wie sich die kleinen Dornen in den Körpern ihrer Gäste festsetzen und damit begannen diese von innen heraus zu erfrieren. Und Zephyr wusste welch qualvolles Ende es war, wenn man spürte, dass einen nur noch der Tod erwartete, aber dieser nicht sofort eintrat. Man konnte ihm nicht entkommen.
Die Eiskristalle breiteten sich langsam in den Körpern ihrer Opfer aus, froren zu erst nur die unwichtigen Organe ein, während sie ihren Opfern jegliche Bewegungsfreiheit nahmen. Und solange sich die Kristalle der Hexe durch die Haut ihrer Opfer fraßen, spürte man die Todesangst dieser stetig wachsen. Bis das Herz schließlich von einem Mantel aus Eis umschlossen war und die Gäste sich für immer in eine stillschweigende Eisskulptur verwandelten. Natürlich gab es die Möglichkeit, dass die Hexe ihre Kräfte wieder zurück zog und das diese Menschen wieder zum Leben erweckt werden konnten, aber hier stellte sich dann die Frage, warum Zephyr so etwas tun sollte. Sie hatte doch grade so viel Spaß daran, all dieses Chaos zu verursachen. Und das obwohl sie sich in ihrer eigenen Welt, in ihrer eigenen Festung befand und dies Menschen waren, die sie vielleicht noch hätte benutzen können.
Doch anstatt sich weiter darüber Gedanken zu machen, gab sich die Hexe einfach dem süßen, dämonischen Duft hin der sie noch immer wie ein unsichtbarer Mantel umgab. Und als sie die dunkle Stimme ihres alten Freundes an ihrem Ohr hörte, wie er ihr zu knurrte was offensichtlich war, lachte sie leise. „Nun, das habe ich auch niemals behauptet,“ knurrte sie genüsslich zurück. Auch wenn die unzähligen Waffen, die sich an ihrem Körper befanden ganz eindeutig eine andere Sprache sprachen. Nun, sie hätte auch nicht damit gerechnet, dass der Abend einen derartigen Verlauf nehmen würde.
Es würde noch interessant werden, was diesem Gespräch und diesem Chaos folgen würde. Sicher war nur, dass Zephyr dafür nicht ihre Waffen brauchte. Und während sich um sie herum das Fest in einen reinsten Alptraum verwandelte, löste sich der Dämon nun langsam von der Hexe, nur um ihr erneut in die Augen sehen zu können. Und als sie seine Worte hörte, denn Unterton in seiner Stimme wahr nahm und seinen Blick erwiderte, veränderte sich ihr Lächeln. Das, was man in Asher's Stimme zu hören vermochte, wurde auf ihren Lippen in Form dieses Lächelns sichtbar. „Damit könntest du Recht haben. Wobei ich nicht denke, dass uns hier jemand vermissen wird,“ scherzte sie, ehe sie sich umsah. Die Festhalle war zu einem Schlachtfeld geworden und soweit das Auge reichten, wurde der Boden von Leichen bedeckt. Es gab noch einige Menschen, die es geschafft hatten zu überleben, allerdings würde sich auch das bald ändern.
Lächelnd folgte sie der Einladung des Dämons, der es geschafft hatte, diesen Abend in eine völlig andere Richtung zu drehen. Die Menschen, die sich ihren letzten Atemzügen hingaben, waren ein erheiternder Anblick, und doch waren ihre Gedanken grade wo ganz anders. Mit jedem Schritt den sie tat, breitete sich auf den Boden eine Eisschicht aus. „Ich denke, es wird Zeit, dieses Fest zu beenden,“ knurrte sie leise, mit einem fast schon verspielten Lächeln auf den Lippen. Sobald die beiden Monster, denn Gang erreicht hatten, verwandelte sich das Geschrei ihrer Opfer in eine seltsame Stille. Selbst die Musik, die vorher noch die Halle erfüllt hatte, kam nun zum Stillstand. Zephyr hatte es sich nicht nehmen lassen, die gesamte Festhalle in ein reines Paradies zu verwandeln. Ein Paradies aus Eis, dem niemand entkommen konnte. Jeder, der sich dort noch befand, war nun entweder erfroren oder von ihren Kräften aufgespießt worden. So oder so, würde sich ihr damit ein netter Anblick bieten, wenn sie diese Halle das nächste Mal betrat.
Und auch wenn Asher sie währendes ganzen Tanzes geführt hatte, so war nun sie es die ihn führte. Niemand kannte sich besser in der Festung aus als sie und Zephyr wusste, welche Tür was hinter sich verbarg. Während ein Raum ein normales Schlafzimmer war, konnte der nächste schon wieder eine Folterkammer sein. Erst, als sich die beiden Monster an einem Raum, der sich weiter hinten im Gang befanden, entschied sie sich, diesen zusammen mit dem Dämon zu betreten. Und als sie sich von ihm löste, schloss sie die Tür hinter sich.


Fin


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A stone's throw away
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