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 Zenvas Wohnung

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AutorNachricht
Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt für Innere Medizin (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 19 Sep 2016 - 1:59

Zenva war gerade wahrlich nicht darauf aus, aus irgendetwas ein Geheimnis zu machen. Immerhin war er dabei, Touko eines zu entlocken. Er sah also kein Problem darin, ihr ganz offen zu sagen, dass es ihm sehr gefiel Touko so zu sehen. Schließlich hatte sie gefragt und es war bei weitem nicht genug, um das Schmunzeln von seinen Lippen weg zu bekommen. Als sie sich aufrecht hinsetzte beobachtete er sie dabei, verfolgte ihre schmunzelnd überraschte Mimik und lauschte ihren Worten, die ihn ein weiteres Mal amüsierten. Soeben hatte Touko noch kein Wort herausbekommen und mit einem Mal fand das hier statt. Selbst Touko müsste sich eingestehen, dass das eine starke Wandlung war, wenn sie sich gerade selbst sehen könnte. Doch vielleicht hatte das Geheimnis von dem Zenva nichts wusste ja einen Einfluss auf ihre Wahrnehmung. Es vertiefte Zenvas Schmunzeln nur noch. "Ich glaube ich bin gerade nicht der einzige, der neue Seiten entdeckt", schnurrte er als Antwort, nicht darauf achtend das ihre Hand bis zu seiner Brust gewandert war, zu fasziniert war er von der Wandlung ihrer ganzen Einstellung.
Dass sie nicht mehr auf einen gemeinsamen Standpunkt kamen, war definitiv nicht das was Zenva hatte hören wollen. Toukos Blick war erst verführend, dann beinahe schmollend und ihre Hand ruhte noch immer auf seiner Brust, doch Zenvas Augen wurden bei diesen Worten schmal. "Ich wäre mir da an deiner Stelle nicht so sicher", ließ er sie wissen und auch wenn seine Stimme vorher bereits dunkler gewesen war, so schwang nun ein deutlicher Unterton mit. Er spielte dieses Spiel nur zu gern mit ihr, besonders da sie es war die es begonnen hatte und sich nun von einer ganz anderen Seite zeigte - doch er wollte sie nicht vergessen lassen, dass er dies geschehen ließ weil er sich vorher versichert hatte, dass es nichts Gesundheitliches war. Abgesehen davon schwang aber noch immer der amüsierende Klang in seiner Stimme mit. Denn als sie ihn nach hinten schubste und er sich mit einem Arm auffing, wurde er ein weiteres Mal von ihr überrascht und konnte nicht leugnen, dass diese ganze Situation mehr als nur reizend war.
Touko folgte nicht sehr viel später und war sie ihm erneut nah gekommen, wobei sie noch einmal anmerkte das ihr ja so unglaublich viel an Zenvas Sicherheit lag. Der Engel schnaubte amüsiert durch die Nase als er das hörte, doch darauf würde er nun nichts weiter erwidern. Zu fasziniert war er von der Art und Weise, wie die Pädagogin ihn zurück gestoßen hatte und nun auf ihn zukam, als hätte sein letztes Stündchen geschlagen. Touko hatte jedoch aus einer Situation gehandelt, in der Zenva der Führende gewesen war. Und dieses Mal würde er ihr das Gefühl des ach so süßen Jüngsten Gerichts nur allzu gern zurückgeben, sollte sie den Versuch unternehmen ihm die Führung zu entreißen. Wenn er sich ihren Blick so ansah, dann wollte er es sogar. Und kaum legten sich ihre Lippen an seinen Hals, war er sich darüber mehr als nur sicher.
Die grazilen Finger, die ihm neckend durch den Stoff seines Hemdes über seine Schulterblätter fuhren waren eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung seiner Sinne, doch für den Moment fiel es ihm noch nicht schwer die Beherrschung zu behalten. Im Gegensatz zu Touko - von deren Gedanken er schließlich nichts wusste -, hatte er keine Zeit damit verbracht in erhitzten Erinnerungen zu schwelgen, weshalb er sich vornahm ihre vorige Röte und ihr ohnehin schon beschleunigtes Herz gegen sie zu verwenden und sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.
Noch bekam er allerdings nicht die Gelegenheit dazu, denn ihre Zähne leisteten nun ihren Lippen Gesellschaft und er spürte, wie sie sich an seinem Hals festsog. Entgegen seiner eigenen Erwartung entwich ihm dabei ein zustimmendes Brummen, das definitiv kein Problem mit ihrer Geste hatte. Es überraschte ihn selbst, wie sehr ihm diese Seite an Touko gefiel und der Gedanke von ihr markiert zu sein, ließ die Hitze in ihm beinahe mehr ansteigen als es ihre Finger auf seinem Rücken taten. Beinahe. Kaum hatte er in ihr so verlockend nahes Ohr geraunt, hörte er sie an seinem Hals seufzen und spürte die warme Luft ihres Atems auf seiner Haut, dicht gefolgt von einem Knurren. Eines, das er äußerst selten von der Brünetten zu hören bekam und das in diesem Moment sein Schmunzeln zu einem wissenden Grinsen umwandelte. Doch nur solange, bis er spürte wie ihre massierenden Bewegungen an seinem Rücken stärker wurden.
Sein Kopf fiel ein ganz kleines bisschen nach vorn, als er die Augen schloss und sich kurz auf die Unterlippe biss. Diesen kleinen Moment gewährte er es sich, die Hände auf seinem Rücken zu genießen. Gleichzeitig begab sich seine Hand unter Toukos Oberteil in gefährliches Gebiet und kaum hatte er die Augen wieder offen kehrte das Schmunzeln in sein Gesicht zurück. Auf ihre Worte hin hob sie den Kopf und dieses Mal war es Zenvas Blick, der dem eines Jägers gleichkam, als er mit einem Raunen antwortete: "Belohnst du mich, wenn ich ihn artig dort lasse?"
Dieser Satz hätte süß klingen können. Brav, ja sogar unterwürfig, wenn er die richtige Tonlage gehabt hätte. Doch dieser Satz hatte in Kombination mit Zenvas Blick, seinem Grinsen und seiner geraunten Stimme etwas vollkommen räuberisches - in vollkommenem Widerspruch zu dem eigentlichen Inhalt seiner Worte. Etwas dominantes.
Toukos nächste Erwiderungen waren faszinierend wenn man bedachte, in was für einer beschämten Situation sie sich vorher noch befunden hatte. So sehr hatte sie sich geschämt.. um genau das nun gegen ihn anzuwenden. Zenva war sich ziemlich sicher, das Blatt ganz schnell wenden zu können wenn er es richtig anstellte. Doch ganz so schnell würde es ihm wohl nicht gewährt werden. Kaum hatte sie ihren Satz beendet landeten ihre Lippen auf seinen und ihr Körper ebenso. Sie schaffte es, einen großen Teil seiner Sinne einzunehmen und die Hitze ihres Körpers erschlug ihn beinahe. Was auch immer es war was ihr vorher im Kopf herum geschwirrt hatte, es war definitiv intim gewesen.
Seine Hände blieben dabei aber alles andere als untätig. Da die Pädagogin sich gerade so anreizend gegen ihn presste - was ihm notgedrungen ein nicht verkneifbares Seuzfen entlockte, das in den Kuss einfloss -, fand seine Hand zu der Schnalle ihres BHs und löste diesen mit einem einzigen, geschickten Griff, sodass er unter dem Stoff das freigab, was sie gerade so erhitzt gegen ihn presste. Er war der erste, der sich aus dem Kuss löste und einen weiteren Blick auf ein gerötetes Touko-Gesicht erhaschte, das sein Schmunzeln zurückkehren ließ. "Genau das frage ich mich, Touko", sagte er leise und ließ tatsächlich zu einem Lächeln seine weißen Zähne aufblitzen, wenn auch nur für den Bruchteil einer Sekunde. "Dein Schämen von eben zu vertuschen macht es nicht weniger interessant, weißt du", setzte er nach, kaum mehr als ein Flüstern, während seine Finger unter ihrem Stoff ihren Träger von ihrem Arm herunter fahren ließen - ganz langsam. Da sie so nah an ihm war konnte er die Hitze ihres Körpers spüren, ebenso wie sie die seine fühlen konnte die nicht zu verbergen war, die Zenva aber auch nicht verbarg. Zu gefangen war er von dieser neuen Seite an der Brünetten, als das er ihr verheimlichen wollen würde, dass die Hitze ihn langsam überkam. Es reichte, wenn einer von ihnen beiden ein Geheimniskrämer war. Seine Augen blitzten auf, als er sie erneut an sich zog und dieses Mal sofort seine Zunge in ihren Mund gleiten ließ, sobald er ihre Lippen eingenommen hatte.



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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 19 Sep 2016 - 2:47

Touko genoss es zu wissen, dass sich der Engel ihren Berührungen nicht entwinden konnte. Sie wusste, wie sensibel sein Rücken war. Denn das, was er nun durch ihre Berührungen empfand, fühlte sie, wenn er auch nur in die Nähe ihrer Ohren kam. Mit jeder kreisenden Bewegung, mit jedem verstärken dieser Bewegungen wollte sie erreichen, dass er sich fallen ließ. Hinab in das riesiges Meer ihrer Gefühle zueinander, dort, wo er endlich vergessen würde weshalb sich Touko von einen auf den anderen Moment so in ihrer Art verändert hatte. Jedoch hatte die brünette sicherlich nicht damit gerechnet, was dann passierte. Für einen kurzen Moment, hatte sich der pinkhaarige Engel ihren rhythmischen Bewegungen hingegeben. Hatte ihre Finger, die über seinen Rücken gewandert waren und ihn massiert haben, einfach genossen. Doch dieser Moment war vorbei und nun kehrte das Schmunzeln wieder auf seine Lippen zurück, welches Touko ihm eigentlich hatte austreiben wollen.  Nur wusste Touko nicht was sie im Augenblick schlimmer finden sollte: Das Schmunzeln, was seine Lippen zierte oder aber seine Worte? Denn egal wie unschuldig der Satz klingen mochte, egal wie süß er hätte klingen können – im Augenblick tat er es nicht. Sowohl Zenva als auch Touko waren nicht gewillt in dieser Situation nachzugeben und auch wenn sich die Pädagogin für einen Augenblick sicher gewesen war die Führung übernehmen zu können, so musste sie jetzt zugeben, dass dieses ganze Spiel wohl nicht so einfach werden würde. Doch anstatt dem pinkhaarigen Engel zu zeigen, dass er sie für einen Moment in ihrem Vorhaben verunsichert hatte, erhob sie ihren Blick wieder mit dem seinen auf Augenhöhe. Ein entzücktes Lächeln lag auf ihren Lippen, während sie aus halb geschlossenen Augen seinen Blick gefangen nahm. "Belohnen?," fragte sie in einem beinahe unschuldigen Tonfall. So, als würde ihr so etwas niemals in den Sinn kommen. Und noch viel weniger dass, was sie nun im Begriff war zu sagen. "Nein, wenn du ihn schön artig dort lässt," schnurrte sie, während sie mit ihren Fingern über die warme, feuchte Stelle an seinem Hals wanderte. "Dann wirst du zumindest nicht von mir bestraft werden. Ich würde sehr ungehalten werden, wenn du den Fleck einfach heilen würdest," erklärte sie lächelnd. Natürlich würde sie Zenva sowas niemals antun.. zumindest nicht nur wegen einer Markierung von ihr, aber jetzt grade sollte er ihr vollsten Glauben schenken. Denn das, was sie erreichen wollte, war einfach ihn zu verwirren. Würde er ab von seinen geordneten Gedanken lassen, würde er vergessen, dass Touko ihr Geheimnis noch immer wie ihr eigenes Herz behütete. Und dann würde sie ihr Ziel erreicht haben.
Allerdings schien sie sich für ihr Ziel noch etwas mehr bemühen zu müssen, denn Zenva kam ihrem Geheimnis näher und näher. Immerhin lag er mit seiner Vermutung gar nicht mal so verkehrt: Es ging um etwas intimes. Aber auch Touko hatte nicht gelogen. Zenva kannte sie und ihren Körper. Weshalb sollte sie sich für etwas schämen, wenn sie doch grade im Begriff dazu war, ihn erneut zu verführen? Doch genau das war es was Zenva in seiner kleinen Vermutung noch fehlte: Das Weshalb. Sie schämte sich, weil sie all das getan hatte während sie betrunken gewesen war. Sie hatte sich sein Hemd geklaut, hatte ihn Nachts aus dem Bett geworfen, hatte sich mehr als nur fordernd.. an ihn.. rangemacht. Und hatte zum krönenden Abschluss auch noch einen Gefühlsausbruch gehabt. Wie sollte sie sich für so etwas nicht schämen können? Für diesen Unfug.
Doch Touko würde Zenva keine Chance geben weiter über sein Vermutung nachdenken zu könne. Heiß presste sie ihre Lippen und ihren Körper gegen den seinen, ließ sie ihre eigene Hitze spüren während sie versuchte all seine Sinne mit ihren Handlungen zu überdecken. Allerdings war sie damit nur semi-erfolgreich, denn während sie sich voll und ganz darauf konzentrierte den Engel mit ihrem Kuss einzunehmen, spürte sie wie seine Hände über ihre nackte Haut nach oben wanderten und schließlich ihren BH öffneten. In ihren Kuss floss ein leises Knurren mit ein, denn so hatten die beiden nicht gewettet – Zenva war drauf und dran wieder die Führung zu übernehmen, und das konnte Touko nicht zu lassen. Schließlich würde das bedeuten, dass sie ihm ihr Geheimnis erzählen müsste.
Als sich Zenva von aus ihrem Kuss löste, konnte Touko für einen kurzen Augenblick nicht verhindern, dass sie mit ihren halb geschlossenen, samtbraunen Augen warm zu ihm aufsah. Für einen Moment, hatte sie sich ihm hingegeben und sobald ihr das bewusst wurde, kehrte die Anspannung in ihren Körper wieder zurück. So leicht würde sie ihn dieses Spiel sicherlich nicht gewinnen lassen. Auch wenn es wohl das erste Mal war, dass sie ein so – beinahe strahlendes – Lächeln bei dem Engel sehen konnte. Um ihre Gedanken wieder zu ordnen, blinzelte die Pädagogin einige Male, ehe derselbe, dominante Ausdruck wieder auf ihr Gesicht zurückkehrte. "Vielleicht wollte ich dich mit dieser ganzen Maskerade ja verführen. Ein Spiel, damit ich von dir bekomme was ich will," säuselte sie leise als Antwort, während sie spürte wie seine Finger beinahe zärtlich und langsam die Träger ihres BH's von ihrem Körper zogen. Mit jeder Bewegung konnte sie ihre eigene Hitze an seinem Körper spüren. Doch genauso konnte sie auch seine Hitze spüren, eine Hitze die sie bis zu dem Punkt anfachen wollte, an dem er sich nicht mehr an ihr kleines Geheimnis erinnern können würde. Allerdings war es im Augenblick tatsächlich eher sie, die von ihm überrascht wurde, als er sie erneut an sich zog und sie in einen intensiven Kuss zog. Ein heißes, angenehmes Kribbeln fuhr durch ihren Körper und über ihre Haut, während sie sich dem Kuss für einen beinahe langen Moment hingab. Warum sollte sie diese Hitze nicht etwas genießen, wenn dieses Spiel schon darauf hinaus lief?



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Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt für Innere Medizin (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 19 Sep 2016 - 3:37

Der unschuldige Tonfall der Pädagogin schickte einen Schauer geradewegs den Rücken des Engels hinunter - und das trotz des dominanten, gefährlichen Blickes den er trug. Dieser hatte nur für den Bruchteil einer Sekunde gewährt, genug um der Brünetten aufzufallen doch nicht genug, um ihr endgültig die Zügel aus der Hand zu reißen. Doch als sie nun darauf antwortete erkannte der Engel vollends, dass er bei diese Angelegenheit ganz gewiss nicht der einzige dominante war. Ihre Worte drangen in seinen Verstand vor wie süßer Honig, ausgesprochen von so einer samtenen, unschuldigen Stimme, doch vom Inhalt her sehr verwerflich. Die Art und Weise wie Touko vom Bestrafen sprach warf neues Holz in die Flammen; Flammen die immer höher züngelten, je weiter es die Brünette trieb. Und es gefiel dem Arzt, mehr als er sich im Moment eingestehen wollte - mehr als er sich eingestehen konnte, wenn er ihr nicht sofort die Führung überlassen wollte. Denn ein Dominanzkampf war dabei zwischen ihnen zu entstehen, bei dem ein einziger Moment der Hingabe die Führung sehr schnell festlegen würde. Zenvas Schmunzeln zeugte jedoch davon, wie viel Spaß ihm all das machte. Selbst Toukos bittersüße Drohung - ja, mit ihrem Knurren war es tatsächlich so etwas wie eine Drohung -, brachte seine innere Hitze dazu nur noch weiter anzusteigen.
"Vielleicht sollte ich ihn dann erst recht heilen." Herausforderung war schon kaum mehr ein Begriff dafür, was Zenva mit diesem Satz im Grunde aussagte. Er hatte eine solche Seite tatsächlich noch nie an Touko gesehen - zumindest nicht in dem Ausmaß, in dem er sie nun erlebte. Er hatte ihre zarte Seite kennen gelernt, ihre aufgeweckte Art, ihre Sanftmütigkeit. An all das hatte er seine Gefühle und sein Herz verloren, es gehörte Touko. Und ebenso auch dieser Seite von ihr - und der Pinkhaarige war mehr als gewillt, ihr auf den Grund zu gehen und alles über diese zu erfahren.
Doch auch als sie an den Punkt kamen, an dem Touko den Versuch unternahm ihm erneut die Nachfragen auszureden, verließ Zenva noch nicht die Selbstbeherrschung. Lediglich ein nicht zu verhinderndes Keuchen entwich ihm, das in Toukos erhitzten Kuss einfloss. Welchen sie dem Engel in Verbindung mit etwas sehr viel Körpernähe auf einmal zukommen ließ. Es war unglaublich verlockend sich der Hitze ihres Körper einfach hinzugeben, der sich so neckend an ihn presste, doch er widerstand. Was dabei allerdings nicht ganz so leicht zu widerstehen war, waren die feingliedrigen Finger, die ihm noch immer mit betörenden Kreisen und hartnäckigen Linien über die Schultern fuhren und die es langsam tatsächlich schafften, seinen Verstand zu vernebeln. Gegen die musste er bald etwas unternehmen, wenn er nicht nachgeben wollte. Und das wollte er ganz gewiss nicht.
Seine Hand machte dies auch allzu deutlich, als er Toukos BH-Schnalle fand und sie auch gleich darauf im Handumdrehen öffnete, sodass dieser Teil Stoff nicht sehr viel später ihren Oberkörper hinab glitt, ohne das ihr eigentliches Oberteil ihren Körper verlassen hatte. Allein das Knurren war es schon wert gewesen diesen Zug zu vollführen, welches die Brünette unmissverständlich in den Kuss einfließen ließ, sobald sie mitbekam was Zenvas Hände gerade taten.
Kaum löste der Engel den Kuss, erhaschte er einen Blick aus verhangenen, brünetten Augen, der dem Blick nicht unähnlich war den die Pädagogin getragen hatte, als sie noch an der Wand gelehnt hatte. Es war verzückend - hielt jedoch nur einen Augenblick an, bevor sie sich wieder zusammenriss. Einer von Zenvas Mundwinkeln hob sich dabei und blieb dort auch, als er die nächsten Worte der Brünetten vernahm. "Ich muss leider bezweifeln, das du dort so errötet saßt, nur weil du mich auf diese Weise verführen wolltest." Seine Hand wanderte über ihren nun nackten Rücken bis in ihren Nacken hinauf, wo er leicht kitzelnd seine Finger kreisen ließ, direkt unter dem Haaransatz wo er fast schon eine Garantie für eine Gänsehaut hatte. Als Arzt hatte man Vorteile, wenn man dabei war einen Körper zu manipulieren. "Was auch immer es ist was du mir nicht erzählen willst", sagte er und nun kam er ihrem Gesicht wieder nahe, "das vorhin war sicher keine Maskerade." Allein die Reaktion seiner Engelssinne war für ihn Beweis genug. Und kaum verschloss er ihre Lippen erneut zu einem Kuss, spürte er auch wie sie tatsächlich etwas nachgab. Sie ließ sich auf den Kuss ein, gab sich dem hin und der Engel genoss es in vollen Zügen.
Doch genau das war der Grund, warum er ihn nicht allzu lang andauern ließ. Ein tiefes Summen kroch seine Kehle hinauf, als er seine Nase in ihr Haar tauchte und seine Lippen wieder nah an ihr Ohr brachte, wo er ihr tief und warm direkt hinein flüstern konnte. "Und ich hatte gedacht, du würdest mehr Widerstand leisten als das", säuselte er und der Klang seiner Stimme war verführend. Es klang so verlockend, sich fallen zu lassen und dem Engel die volle Führung zu überlassen. Er wusste was er tat und Touko wusste dies auch. Wenn er wollte, konnte er ihren Körper unter seine komplette Kontrolle bringen und Touko dazu bringen, sich darin zu verlieren. Sich ihm vollkommen hinzugeben und alles zu vergessen. Doch das war nicht das, was Touko eigentlich im Visier gehabt hatte - vielmehr hatte sie genau das mit dem Engel vor. Und so interessant es auch war aus ihr hervorzulocken, was sich dominantes in ihren Adern befand, so wichtig war es dem Engel auf der anderen Seite auch, die Wahrheit über ihr kleines Geheimnis herauszufinden.
Also würde er trotz seiner Neugierde auf ihre räuberische Art rücksichtslos nach der Führung dieses Kampfes streben. Und wie um sie noch einmal daran zu erinnern, wem sie gehörte, legten sich Zenvas Lippen nun im Gegenzug an ihren Hals und seine Zähne nahmen ohne Zögern Kontakt mit ihrer süßen, warmen Haut auf, während er spürte wie das Blut durch ihren Kreislauf pulsierte und er sich dort festsog.
Solange, bis er sich sicher war ebenfalls ein Mal hinterlassen zu haben. Und als er sich löste betrachtete er selbstzufrieden sein Werk - denn inzwischen krönten Toukos Hals schon zwei von der Sorte. Einer stammte noch von dem Abend im Bad, ein klein wenig blasser als der, den er soeben daneben platziert hatte. "Wie weit möchtest du das hier treiben? Es liegt bei dir. Du kannst mir..", er summte erneut und seine Hand wanderte betörend langsam ihre Seite hinab bis zu ihrer Hüfte zurück, "die Wahrheit auch einfach sagen. Es macht alles einfacher für dich." Seine Augen fanden zurück zu Toukos und nahmen sie herausfordernd gefangen. Und als würde er seine Worte noch unterstreichen wollen, packte er nun ihr Becken mit beiden Händen und hielt sie dort fest an sich gedrückt.



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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 19 Sep 2016 - 4:12

Als sich die Lippen des Engels von ihren lösten, ließ sie für einen Augenblick all ihren Schutz fallen. Sie wollte dominant sein, wollte dass er vergaß weshalb sie sich so verhielt.. aber die Hitze ihres Körpers vernebelte ihr nach und nach den Verstand. Es war zu verlockend gewesen sch dem Kuss für einen Moment hinzugeben, allerdings – wie auch immer sie das tat – schaffte es Touko zu ihrer vorigen Art wieder zurück zu finden. Es gefiel ihr allerdings kein bisschen, dass Zenva an ihren Worten zweifelte. Gut, sie sagte ja auch nicht die Wahrheit, aber es würde alles so viel leichter machen, wenn er ihr einfach Glauben schenken würde. Sie konnte spüren wie seine Hand über ihren Rücken hinauf zu ihrem Hals wanderte, wie seine Finger über die Haut kurz vor ihrem Haaransatz kreisten. Und egal wie sehr Touko sich wünschte, dass sie einfach in ihrer Art verweilen könnte, entwich ihr nun ein Kichern. Ein Kichern, für das sie sich schon im nächsten Augenblick verfluchen könnte. Warum musste sie auch kitzelig sein?! Warum grade jetzt?! Natürlich spürte sie die Gänsehaut, die beinahe durch ihren ganze Körper kribbelte, doch nun lag ihr Blick und ihre Aufmerksamkeit nur noch auf Zenva. Und als er ihre Lippen dieses Mal von sich aus verschloss, nutzte sie den Moment, um sich der Hitze und ihm etwas hinzugeben. Nur für einen Augenblick.
Doch so verlockend es auch gewesen war, sich dem intensiven Kuss des Arztes hinzugeben, desto mehr bereute Touko es nun dass sie es getan hatte. Beinahe verärgert über ihren eigenen Fehler zog sie die Augenbrauen zusammen. Für einen Augenblick hatte sie sich der Hitze ihres Körpers und des Kusses kompromisslos hingegeben. Für einen Augenblick hatte sie sich einfach dem Engel hingegeben, doch so wie es schien, war das ein Fehler gewesen. Ein Fehler, denn sie jetzt wieder ausbessern musste. Ihren Lippen entwich ein erheitertes Lachen, während sie sich von Zenva weglehnte, sodass sie ihm wieder in die Augen sehen konnte. "Du glaubst das war alles, was ich kann? Sei lieber vorsichtig mit den Dingen, die du glaubst," erklärte sie, während ihre Stimme mit jedem Wort dunkler wurde und das Lächeln schlussendlich von ihren Lippen wich. Sie wollte dieses Spiel zwischen ihnen gewinnen, denn dann würde sie auch ihr kleines Geheimnis für sich behalten können. Etwas, dass ihr grade wichtiger war als alles andere. Wichtiger noch, als die Hitze die inzwischen ihren Körper eingenommen hatte und drohte ihren Verstand zu vernebeln. Denn sollte dass passieren.. würde sie sicherlich schon bald nicht mehr diejenige sein, die die Führung dieses Spiels übernahm. Leider konnte Touko nicht schnell genug reagieren, sodass sie nichts mehr gegen Zenvas Lippen an ihrem Hals unternehmen konnte. Sie spürte, wie sich seine Zähne an ihre erhitzte Haut legten, wie er ihr das zurückgab, was sie zuvor bei ihm getan hatte. Dass, was er am vorigen Tag schon einmal getan hatte! Sie hatte schon Probleme damit gehabt einen blau-schimmernden Fleck zu verstecken, wie sollte dass denn mit zweien werden? Nun zogen sich ihre Augenbrauen erst recht zusammen und als Zenva sich von ihrem Hals löste und beinahe zufrieden sein Werk betrachtete, zögerte Touko keine Sekunde ihm einen mehr als nur grimmigen Blick zu schenken. Allerdings nur so lange bis dieser Blick sich veränderte: Überrascht schaute sie Zenva an, als er davon sprach, dass es einfacherer für sie wäre einfach die Wahrheit zu sagen. Für einen Augenblick herrschte Stille in der beinahe elektrisierenden Atmosphäre zwischen den beiden, ehe Touko ein melodisches Lachen entwich und sie auf die Stelle zwischen ihren Schlüsselbeinen legte – so als wolle sie auf sich selber zeigen. "Dass soll es für mich einfacherer machen," fragte sie lachend, ehe sie den Kopf schüttelte und Zenva mit einem beinahe nachdenklichen Blick betrachtete. War das sein ernst? Wenn sie ihm ihr Geheimnis verraten sollte, würde dass die Sache für sie keineswegs einfacherer machen! Eher würde es das ganze Spiel beenden und damit würde er gewinnen: Etwas, dass Touko nicht einfach so zu lassen würde. "Meintest du nicht eher, dass es die Sache für dich einfacherer macht? Immerhin würdest du ja so ganz leicht an dass kommen, was du grade so sehr haben willst," erklärte sie, während sie sich vorbeugte und es nun ihre Lippen waren die nah an seinem Ohr lagen. "Der Grund warum ich vorhin so errötet bin.. und aus der Fassung geraten bin...," flüsterte sie mit leiser Stimme. "Bleibt geheim!" Das Grinsen, dass sich nun auf ihren Lippen abzeichnete, hatte wieder etwas von ihrer eigentlichen verspielten Art. Ihr fehlte dass dominante, aber für diesen einen Augenblicke störte es sie nicht. Sie wollte Zenva ihr Geheimnis nicht verraten und dabei blieb sie – egal was er tun würde.



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Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 19 Sep 2016 - 4:56

Es war ein wundervolles Gefühl, Touko wieder in den Armen zu halten und sie so nah bei sich zu spüren. Zu fühlen, wie die Anspannung aus ihrem Körper glitt, selbst wenn es nur für einen Augenblick war. In diesem Moment und in diesem Kuss konnte er sogar für ein paar Sekunden ausblenden, was hier eigentlich gerade für ein Machtkampf stattfand und sich daran zurück erinnern, dass er mit dieser bezaubernden Pädagogin sein ganzes freies Wochenende verbrachte... von dem der Samstagabend gerade ganz andere Ausmaße annahm, als auch nur einer von ihnen es hätte kommen sehen können.
Als er die Brünette wieder aus dem Kuss freigab konnte er mitverfolgen, wie die Empörung sich über ihr Gesicht schlich, durch den Kuss ihren BH verloren zu haben. Und Zenvas hartnäckiger verschmitzter Mundwinkel, der ihm durchgehend ein leichtes Schmunzeln ins Gesicht zauberte, machte dies gewiss nicht besser. Der Engel hatte jedoch zu viel Spaß daran diese Seite an Touko zu entdecken - und nach dem frischen Kennenlernen auch gleich schon zu manipulieren. Doch sie war nicht die einzige die manipuliert wurde, schließlich hatte all das mit Touko erst angefangen. Und der Arzt konnte die Hitze durch seinen Körper wandern fühlen als wäre sie ein langsames Gift, das ihn immer mehr überkam ohne das er etwas dagegen tun konnte. Dabei wollte er gerade wirklich dringend etwas dagegen tun, denn so leicht würde er von seinem Ziel nicht ablassen, aus Touko herauszubekommen was vorhin diese intensive Reaktion bei ihr hervorgerufen hatte.
Und als seine Finger bis zu ihrem Nacken hinauf wanderten, um eine Gänsehaut hervorzurufen, erreichte er dabei nicht nur das sondern auch den Klang eines zuckersüßen Kicherns. Seine Finger hielten augenblicklich inne und sein Blick fand den ihren, als würde er geradewegs durch sie hindurch starren. Nur für einen Augenblick, denn im nächsten hatte er sie auch schon in einem Kuss eingefangen, den er zeitgleich auch noch dazu nutzte seine Hand aus ihrem Nacken fortzubekommen. Ein weiteres Mal ihr Kichern zu hören würde ihn schneller die Kontrolle verlieren lassen, als es ihm lieb war. Dieses Geräusch hatte soeben dafür gesorgt, seinen Geduldsfaden gerade erheblich zu kürzen.
Die Pädagogin ließ sich von ihm in den Kuss hinein verführen und der Pinkhaarige zog seinen Nutzen daraus. In den Kuss hinein ließ er sie beide zu einer Einheit verschmelzen, schickte seine eigene Hitze zu Besuch in Toukos Körper und holte sich ebenso die ihre herüber. Dieser Kuss war dennoch erheblich intensiver als der erste und kaum hatte der Arzt sie wieder freigegeben, glitzerte in seinen Augen das Verlangen.
Trotz ihres kurzen, zerknirschten Blickes blieben Toukos Erwiderungen jedoch selbstverständlich schlagfertig. Sein Raunen in ihr Ohr schien ihr nicht genügend zugesetzt zu haben, als das sie deshalb auf den Mund gefallen war, doch davon war er im Grunde auch nicht ausgegangen, dafür kannte er sie inzwischen zu gut. Sein Blick aus quarzfarbenen Augen blieb noch eine ganze Weile an ihr hängen nachdem sie ihm geraten hatte, Acht zu geben was er glaubte und was nicht, bevor er die Augen schmälerte und seine Mundwinkel zuckten. "Ich glaube, du bluffst."
Nicht viel später befanden sich seine Lippen an ihrem Hals und seine Zähne auf ihrer Haut, wo er sich mit Hingabe an die Aufgabe machte, sie erneut zu markieren. Der Engel wusste, dass sich dort bereits ein blauer Fleck befand - schließlich hatte er selbst vergangene Nacht für diesen gesorgt -, doch das hinderte ihn nicht daran ihr einen weiteren zu schenken. Und ihr Blick war es im Grunde schon wert, als er wieder hochkam und sich das Kunstwerk ansah.
Auf seine Worte hin hörte er die Brünette dann lachen, was ihn dazu brachte kurz inne zu halten. Seine Hände befanden sich noch immer auf ihren Hüften, doch das hinderte sie nicht daran ihm hartnäckig zu kontern. Nur verstärkte es das verlangende Glitzern in Zenvas Augen nur noch. Erst als sie vollständig ausgeredet hatte, entwich auch seinem Rachen ein Lachen, ein wesentlich tieferes jedoch. "Du hast mich schon richtig verstanden." Das Funkeln in seinen Augen versprach so viel mehr, als es sein Schmunzeln tat. "Umso weniger du preisgibst und umso mehr du dich zierst, umso härter muss ich durchgreifen um die Informationen zu bekommen. Es würde dein Leben erleichtern, es mir einfach zu sagen." Seine Augenbraue machte bei seinen nächsten Worten einen vielversprechenden Hüpfer in die Höhe. "Sonst muss ich mir die Informationen einfach holen." Und damit ließ er die Hitze in sich für ihn das Handeln übernehmen, denn Touko hatte soeben bestätigt, dass sie es nicht auf die leichte Tour wollte.
Da Zenva ohnehin bereits ihre Hüften gepackt hatte, brauchte er sie nur anzuheben um zusammen mit Touko aufstehen zu können. Kurz musste er sein Gleichgewicht ausgleichen, doch das Touko ihm dabei näher kam war für ihn nur noch ein passender Bonus, sodass er ihr fast liebevoll einen Kuss auf die Wange gab, als sich ihr Gesicht so verlockend seinen Lippen näherte. "Du forderst es gerade nahezu heraus, dass ich es sein muss, der dich bestraft. Dabei hat das vorhin doch noch ganz anders geklungen." Und damit ließ er sie auf das Bett fallen, neben dem sie bis jetzt ihre Zeit auf dem Boden verbracht hatten. Seine Augen nahmen ihren Anblick in sich auf und analysierten, ob und wie viel Widerstand sie bieten würde. Es war verlockend, es drauf ankommen zu lassen und es einfach herauszufinden.



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Zuletzt von Dr. Zenva am Do 22 Sep 2016 - 23:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Touko Murasame

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Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 19 Sep 2016 - 22:50

Hatte sie grade richtig gehört? Obwohl sie den pinkhaarigen Engel vor sich grade noch davor gewarnt hatte, dass er lieber vorsichtig mit seinen Vermutungen sein sollte, warf er ihr nun einfach so vor dass sie nur bluffen würde. Also wirklich.. wie er bloß immer wieder auf solche Ideen kam. Natürlich bluffte sie grade, aber immerhin musste sie ihn ja irgendwie von ihrem kleinen Geheimnis ablenken. Dass er allerdings so schnell dahinter kam, gefiel der Pädagogin nicht. Kein Stück. Zudem war nun auch das Schmunzeln auf die Lippen des Arztes zurückkehrte, dass sie dort eigentlich nicht mehr sehen wollte. Nur wie sollte sie ihn überzeugen, dass sie nicht nur am bluffen war?
Eine Chance dazu sollte die Pädagogin gar nicht mehr bekommen, denn schon kurz nachdem der Engel seine Vermutung ausgesprochen hatte, befanden sich seine warmen Lippen an ihrem Hals und seine Zähne an ihrer Haut. Schon seitdem Moment, in dem die Erinnerungen der Nacht zu ihr zurückkehrt waren, in der sie Zenva einen nicht geplanten Besuch abgestattet hatte, war die Hitze in ihrem Körper zu etwas geworden, dass nicht mehr von ihr abgelassen hatte. Und mit jedem Kuss, jeder Berührung und mit der Empfindung seiner Lippen auf ihrer Haute, wurde diese verlockende Wärme nur noch intensiver. Erst als sich Zenva wieder von ihrem Hals löste – und sie das verräterische pulsieren an der Stell spürte, wo sich vorher noch seine Lippen befanden hatten – schaffte es Touko wieder sich etwas zusammen zu reißen. Und sobald sein Blick auf den ihren traf, verdunkelten sich ihre braunen Augen und schauten ihn grimmig an. Nun hatte sie zwei von diesen Markierungen an ihrem Hals und sie selber konnte herzlichen wenig gegen sie tun, außer natürlich abzuwarten bis sie wieder 'verheilt' waren. Etwas, dass schon bei dem zuvor seine Zeit gedauert hatte, über das sich Touko aber sobald sie das Lachen des Engels vernahm, keine weiteren Gedanken mehr machen wollte.
Er wollte sich die Informationen also von ihr holen? Und wie genau wollte er dass anstellen, wenn Touko doch fest davon überzeugt war ihm nichts von ihren Erinnerungen zu erzählen! Immerhin hatte er doch auch kein einziges Wort über den Unfug verloren, denn sie an dem Abend angestellt hatte. Nun, bis auf dass sie ihm das Hemd geklaut hatte. Aber selbst da hatte er ja dieses kleine aber feine Detail ausgelassen, dass es das Hemd gewesen war, welches er am Körper getragen hat. Beinahe nachdenklich zog Touko die Augenbrauen hoch, ehe sie zart mit ihren Fingern über die Schultern des Engels wanderte. "Härter durchgreifen? So sehr möchtest du also wissen, was in meinem Kopf vor sich geht?," summte sie leise, während sich auf ihren Lippen ein Lächeln ausbreitete. Sie hatte schon zuvor dieses Funkeln in den Augen ihres geliebten Engels gesehen, hatte aus seiner Stimme herausgehört wie sehr er wissen wollte, was für ihren Zustand verantwortlich war. Doch dass er härter durchgreifen wollte, hörte sich nach etwas ganz anderem an. Etwas.. unter dem sich Touko noch nichts vorstellen konnte, weshalb sie es herausfordern würde. "Schade nur dass ich ebenso gerne verbergen möchte, was vorhin noch durch meine Gedanken geflossen ist. Und wir wollen es dir doch nicht zu einfach machen, nicht wahr?" Ihren Worten folgte ein leises Lachen, ehe sie sich vor einen kurzen Augenblick vorbeugte und ihre Lippen beinahe zärtlich auf die Stelle legte, an der sie Zenva zuvor noch gezeichnet hatte. Etwas, dass ihr mehr gefiel, als er es vielleicht wusste – denn dieser kleine blaue Fleck zeigte eindeutig zu wem der Engel gehörte.
Allerdings hatte Touko sicherlich nicht damit gerechnet, dass Zenva im nächsten Moment seinen Griff um ihre Hüfte verstärken und mit ihr aufstehen würde. Blinzelnd versuchte sie irgendwie die Situation im Überblick zu behalten, wobei ihr das aber schwerer fiel als es sollte. Vor allem als sie für einen kurzen Moment seine warmen Lippen an ihrer Wange spürte. Die forderte es herau.. was? Ehe sie irgendwas auf seine Worte hätte sagen können verlor sie plötzlich den Halt, denn Zenva ihr noch gegeben hatte und landete mit einem stummen 'Huch' zwischen den Kissen des Bettes. Mit einem leisen Lachen pustete sie sich die Haarsträhnen aus dem Gesicht ehe sie sich etwas aufsetzte, sodass sie den pinkhaarigen wieder ansehen konnte. "Und du glaubst dass sich meine Einstellung von vorhin so schnell geändert hat?," erwiderte sie mit einem amüsierten Grinsen auf den Lippen, ehe sie sich auf den Bauch rollte und Zenva einfach die kalte Schulter zeigte. "Wobei ich ja auch gesagt habe, dass wir wohl heute nicht mehr auf einen gemeinsamen Standpunkt kommen. Schade, aber ich glaube ich lag richtig damit," erklärte sie, während sie sich mit ihrer freien Hand durch ihre Haare fuhr. Einige Strähnen hatten sich nämlich ungünstiger weiße in ihr Gesicht verirrt und kitzelten sie dort. Und Touko war sich ziemlich sicher, dass es nicht zu ihrem Vorteil wäre, wenn sie noch einmal kichern müsste. "Mh, was soll ich nun bloß wegen meinen Sachen machen," murmelte sie leise und nachdenklich, sich sehr wohl im klaren darüber dass der Blick des Engels noch immer auf ihr lag und dass er sie hören konnte. Allerdings machte es doch viel mehr Spaß so zu tun, als würde sie mit dem Thema um ihr kleines Geheimnis abgeschlossen hätte. Auch wenn ihr schnell schlagendes Herz und die Wärme ihres Körpers wohl etwas ganz anderes erzählten.

***



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Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt für Innere Medizin (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Do 22 Sep 2016 - 23:11

Er spürte ihre zarten Finger auf seinem Rücken und musste weiterhin Schauer unterdrücken, während sie hartnäckig weiter nachfragte - eine Frage, deren Antwort sie im Grunde nur zu gut kannte. Auf solche Fragen erwiderte der Chefarzt für gewöhnlich nichts, zumindest nicht wenn er sich dadurch wiederholen musste, aber bei Touko war es in diesem Zusammenhang was anderes - sie neckte ihn. "Ich glaube, das habe ich bereits ziemlich deutlich gemacht", zischte er ihr mit einem warmen, aber auch warnenden Ton zu. Sie schien im Moment den Kopf in den Wolken zu haben - was auch immer es war, das sie dazu antrieb all das hier in die Tat umzusetzen und so sehr von einer Einstellung in die andere zu springen, es musste für sie irgendeine Art von Reiz bedeuten. Und nach allem was er mit ihr bereits erlebt hatte, war er gewillt jede ihrer Seiten eingehend kennen zu lernen. Und sich somit auf das hier einzulassen. "Mir zu einfach machen?" Nun war es eindeutig, dass das hier für die Pädagogin ein Spiel war - eines, in das sie durch ihr eigenes Zutun die Erregung mit einfließen lassen hatte. "Ich bin noch nicht einmal davon überzeugt, dass du gerade nicht am bluffen bist", erwiderte er mit demselben verschmitzten Mundwinkel, der ihm schon die ganze Zeit diesen selbstsicheren Ausdruck verlieh. Er war dabei die Führung an sich zu reißen und die Pädagogin hatte nicht viele Ausweichmöglichkeiten, um dies zu verhindern, denn obwohl sie all das hier begonnen hatte war sie definitiv im Nachteil. Seine quarzfarbenen Augen mussten nur kurz die beiden blauen Flecken an ihrem Hals streifen, um sich darüber bewusst zu werden.
Zenva hatte inzwischen das Gefühl, Touko machte all das mit Absicht. Er wusste nicht was genau ihr Ziel von alledem war - oder ob sie es mit ihren Aktionen soeben vielleicht schon erreicht hatte, als Zenva seine Hände an ihre Hüften gelegt und ihr Becken gepackt hatte -, doch er ließ sich von ihr mitreißen, was immer es auch war. Die Hitze in ihm war durch sie in den letzten Minuten immer weiter angefacht worden und neben dem immer noch währenden Wunsch, das zu erfahren was sie vollkommen rot und aufgelöst in sich zusammen sinken lassen hatte, war dort nun ebenfalls die Lust in ihm zu spüren, die ihn dazu antrieb auf Toukos kleines Spiel einzugehen. Denn sie hatte all das gestartet - nun würde sie den Preis dafür bezahlen. Ob es ein süßer oder ein hoher Preis sein würde, das würde sie selbst entscheiden können. Doch da sie bis jetzt nicht ein einziges Mal eingelenkt hatte und dies vermutlich auch weiterhin nicht vor hatte, würde es wohl auf die nicht ganz so süße Variante hinaus laufen.
Er hatte sie mit dem plötzlichen Aufstehen überrascht, das war kaum zu übersehen. Als seine Hände das Gleichgewicht ihrer Hüften ausglichen und sie so näher zu sich heran schoben, landeten seine Lippen auf ihrer Wange und er erhaschte einen flüchtigen Blick auf ein tatsächlich leicht verdutztes Gesicht - und das, obwohl der Kampf um die Führung soeben noch von der Pädagogin höchstpersönlich angeführt worden war. Zenvas Augen funkelten und beinahe so etwas wie Schalk war darin zu sehen. Toukos Überraschung wurde durch den Pinkhaarigen auch noch einmal neu angestachelt, als er sie auf das Bett warf und sie mit einem stummen Ausruf der Verblüffung darauf zum liegen kam.
Während die Pädagogin sich aufsetzte, kam der Engel näher an den Bettrand und seine Augen blieben an ihrem Antlitz hängen, während er seine Krawatte lockerte. "Nein, das glaube ich ganz sicher nicht", säuselte er als Antwort und hob sogar eine Augenbraue auf ihre Worte. Er wüsste wirklich zu gern, was in ihrem hübschen Kopf vor sich ging. "Das wage ich zu bezweifeln." Das hier war eine einzige bunte Mischung aus allem möglichen - der Engel wusste nicht, worauf das bei der Pädagogin noch hinaus laufen würde. Doch eines wusste er - es gab etwas das er wissen wollte. Etwas, was dafür gesorgt hatte sie zauberhaft rot werden zu lassen und ihr Herz zu beschleunigen und er würde herausfinden, was es gewesen war.

***

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