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 Zenvas Wohnung

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AutorNachricht
Gespielt von :
Cali

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Chefarzt des Krankenhauses (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)

Größe :
1,85 m

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analytisch, recht tief, warme aber zynische Klangfarbe

Auffallende Merkmale :
strenger Blick und Haltung, fast immer im Kittel anzutreffen

Ruf in der Stadt :
Wunderheiler

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Heaven's Doctor

BeitragThema - Re: Zenvas Wohnung   Di 10 Apr 2018 - 21:18
 


Zenva & Touko
Früher Morgen, 24. Juni | Zenvas Schlafzimmer | 05:10 Uhr

Es war noch zu früh, als das die Sonne mit ihren Strahlen das Schlafzimmer erhellen konnte. Allein durch seinen Rhythmus wurde Zenva in diesen frühen Morgenstunden wach, eingehüllt in das Halbdunkel des Raumes... und mit dem leisen Geräusch von ruhigen Atemzügen neben sich.
Er öffnete einen Spalt breit die quarzfarbenen Augen, als er ganz langsam den Kopf herumdrehte. Was er sah, ließ ihn ganz schwach lächeln. Sein Arm lag noch in der Ausgangsposition über Toukos Kopf, wo er in der vergangenen Nacht während sie geredet hatten zärtlich und überdauernd durch ihr Haar gestrichen hatte. Ihre Augen waren noch geschlossen und auch ihre langsame Atmung sowie ihr ruhig schlagendes Herz ließen keine Zweifel übrig, dass sie noch fest schlief.
Er genehmigte sich einen langen, tiefen Atemzug und beobachtete Touko noch einen Augenblick im Stillen beim Schlafen. All das, worüber sie am gestrigen Abend gesprochen hatten, wanderte ihm durch die Gedanken und löste sowohl Bedauern, als auch ein warmes Gefühl in ihm aus. Bedauern nur, weil er so furchtbar lang damit gewartet hatte, ein so sensibles Thema angesprochen zu haben. Doch das Gespräch war so gut verlaufen... und der Engel war schlichtweg glücklich, wie gleichzeitig auch dankbar zu wissen, wie Touko über alles Vergangene wirklich dachte.
Er hatte keine wirklich großen Ambitionen dafür, sich an diesem Morgen zu beeilen, obwohl er wusste, dass er schon bald im Krankenhaus aufwarten müssen würde. So ließ er sich also ein klein wenig Zeit dabei, seinen Arm von Toukos schlafender Gestalt zu lösen ohne sie aufzuwecken, bevor er sich dann langsam aufrichtete und sich durch das pinke, durch den Schlaf zerzauste Haar fuhr. Es bedurfte nur weniger Handbewegungen, damit sich seine Locken legten und er ein einigermaßen frisches Bild abgab, sodass ihm schon fast gar nicht mehr anzusehen war, dass er eben erst aufgewacht war.
Die Themen ihres Gesprächs von letzter Nacht sollten ihm so schnell nicht aus dem Kopf gehen, als er sich leise erhob und in seinem Badezimmer verschwand. Er zog in Erwägung, eine Dusche zu nehmen, doch verwarf die Idee wieder da er dadurch in Gefahr laufen würde, durch den Geräuschpegel des Wassers Touko aufzuwecken. Ja, auch sie musste heute arbeiten, aber nicht ganz so früh wie er - und so wollte er ihr gewiss nicht die letzten Stunden Schlaf stehlen. Es reichte, wenn Zenva der einzige war, der noch im Dunkeln die Wohnung verlassen musste. Mit einem flüchtigen Schmunzeln dachte er daran, dass er schon bald ihre gemeinsame Heimat so früh verlassen würde, und nicht mehr seine eigene Wohnung.
Als er kurz darauf frisch und bereits in Hemd und Hose gekleidet ins Zimmer zurückkehrte, fiel ihm erst da nochmal richtig ins Auge, wie Touko dort in seinem Bett - und gekleidet in sein Hemd - lag. Das Schmunzeln, das zuvor schon einmal kurz auf seinen Lippen gewesen war, kehrte bei dem Anblick nun noch einmal dorthin zurück und leise ging er um das Bett herum. Auf Toukos Seite des Bettes blieb er dann stehen, schlicht beobachtend. Fast wirkte es zu friedlich, wie sie dort lag... und wie sie wirkte, als könnte ihr nichts auf der Welt etwas anhaben. Zärtlich lagen Zenvas Augen auf ihrem Antlitz, viel länger als er beabsichtigt hatte. Dann fuhren seine Finger sanft über ihre Wange, um ihr noch einmal flüchtig eine Strähne hinter das Ohr zu streichen, die ihr ins Gesicht gefallen war. "Wir sehen uns heute Mittag", flüsterte er in das Dunkel des Raumes hinein, obwohl er wusste, dass sie ihn nicht hören konnte.
Auf dem Weg in den Flur sammelte er seinen Kittel ein, den er gestern einfach an Ort und Stelle von seinen Schultern gleiten lassen hatte. Als er die Falten sah, die diese Aktion gestern in dem Stoff erschaffen hatte, entschied er sich aber spontan eher dazu, einen frischen zu nehmen. Als er im Türrahmen noch einmal zu der Pädagogin zurückblickte, fühlte er sich verantwortlich dafür, dass sie ohne etwas zum Wechseln bei ihm übernachtet hatte... und einen Handgriff später lag eines seiner weißen, schlichten frischen Hemden über seinem Ankleidestuhl neben dem Bett, direkt in Toukos Sichtfeld, wenn sie aufwachen würde. Er zückte sein Handy, um ihr noch kurz zu schreiben.
Frühschicht und Visite auf Station, ich musste schon aufbrechen. Bedien dich in der Küche. Mein Wohnungsschlüssel liegt auch dort, ich nehme ihn dir in der Mittagspause wieder ab. Und ja, das Hemd ist für dich. Dafür, dass ich dich nicht mehr hab gehen lassen.
Das Hemd wird Ihnen von Ihrer Krankenkasse gestellt, Frau Doktor.

Auch wenn er nur sehr selten solche Spielereien von sich aus begann, so konnte er sich diese eine einfach nicht verwehren. Schon gar nicht in Anbetracht von Toukos angenommenem Arbeitsangebot als Ärztin, wo sie doch noch immer dabei war, sich in die Rolle einzugewöhnen.
Schließlich war dann auch diese Nachricht gesendet, und somit alle Vorkehrungen getroffen. Er ertappte sich dabei, für den Bruchteil einer Sekunde zu zögern, bevor er es über sich brachte, endlich den Türrahmen des Schlafzimmers zu verlassen und den verschlafenen Anblick Toukos, der sich ihm geboten hatte, zurückzulassen. Nun sammelte er nur noch seinen Schlüssel und seine Tasche ein, bevor er aus der Haustür trat und sich auf dem Weg zu seinem Wagen machte.



Excalibur · Jayden · Asher · Jinx · Dr. Zenva · Sharif · Gwendoline · Rhett
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BeitragThema - Re: Zenvas Wohnung   Do 12 Apr 2018 - 12:28
 
Freitag Morgen, 24. Juni | Zenva's Wohnung | 11:26 Uhr | mit Dr. Zenva

Sonnenstrahlen erhellten langsam das Schlafzimmer, wärmten die Haut der Pädagogin und ließen sie sanft aus ihrem tiefen Schlaf erwachen. Schlaftrunken hob sie eine ihrer Hände an, strich sich mit dieser einige der braunen Haarsträhnen aus dem Gesicht, die sich dorthin verirrt hatten und öffnete schließlich langsam die Augen. Begleitet von dem ruhigem und regelmäßigem Geräusch ihres eigenen Herzschlages richtete sie sich im Bett auf und merkte, dass Zenva nicht mehr neben ihr lag. Sie konnte auch keine Geräusche aus der Wohnung hören. War er vielleicht schon auf der Arbeit? Hatte er früher anfangen müssen als sie? Allerdings fiel ihr ziemlich schnell noch etwas ganz anderes auf: Theoretisch sollte die Sonne zu der Zeit, zu welcher Touko normalerweise zur Frühschicht aufstand, noch gar nicht so viel Kraft haben. Normalerweise dürfte sie die angenehme Wärme des anbrechenden Tages noch nicht auf ihrer Haut spüren können---
Verwirrung funkelte in ihren Augen, als sie ihre Handy nach ihrem Handy ausstreckte, welches noch immer neben dem Bett lag. Bevor sie sich umgezogen und zu Zenva ins Bett gelegt hatte, hatte sie sich extra noch einen Wecker gestellt – damit sie auch pünktlich zur Arbeit erscheinen würde. Doch als sie nun mit ihrem schlanken Finger auf den Home-Button ihres Handy tippte... erhellte sich nicht einmal mehr der Bildschirm. Panik setzte sich in der brünetten Ärztin fest, als sie auf den dunklen Bildschirm hinab sah. Der Akku musste über Nacht leer gegangen sein... „Verflucht nochmal,“ zischte sie, während sie sich aus dem Bett erhob. Kein Kaffee dieser Welt hätte sie so schnell aus ihrem schlaftrunkenem Zustand wecken können, wie die Tatsache das sie wahrscheinlich zu Spät zur Arbeit kommen würde.
Hektisch griff sie nach ihrer Tasche, suchte das Aufladekabel heraus und schloss ihr Handy mit einem unguten Gefühl an die Steckdose an. Und kaum war der Akku zu einem genügend geringem Anteil geladen, tippte sie ihren PIN ein – nur um zu sehen, dass sie 17 verpasste Anrufe und 5 Nachrichten hatte. Und das es bereits kurz nach 11 war. „Das kann doch wirklich nicht wahr sein,“ murmelte sie deprimiert, während sie sich auf die Kante des Bettes sinken ließ. Einige der verpassten Anrufe waren von der Kinderstation selbst – während die anderen von dem Kinderarzt zu sein schien, mit welchem sie auf der Station öfter zusammen arbeitete. Wahrscheinlich hatte sie durch ihr Verschlafen einiges an Schwierigkeiten verursacht. Nicht nur für ihren Kollegen sondern auch für die Krankenschwestern, die sich tagtäglich ebenso liebevoll um die kleinen Kinder kümmerten wie es sonst auch Touko tat. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb es einen Moment dauerte, bis Touko sich dazu überwinden konnte die Nummer des Kinderarztes anzutippen und ihn zurückzurufen.
Sie würde einfach ehrlich sein, sagen dass sie verschlafen hatte und dass sie sich so schnell wie möglich auf den Weg machen würde um ihm keine weiteren Schwierigkeiten zu bereiten. Sekunden vergingen bis der Anruf schließlich angenommen wurde und noch ehe die brünette Ärztin etwas hätte sagen können, erklang eine heitere Stimme am anderem Ende der Leitung. „Sieh an, Fr. Dr. lässt doch noch etwas von sich hören.“ „Es tut mir schrecklich Leid, dass ich mich nicht früher gemeldet habe. Der Akku meines Handys hat sich scheinbar über Nacht entladen, sodass ich weder meinen Wecker – noch die Anrufe gehört habe. Ich werde mich so schnell wie möglich auf den Weg---,“ „Entspannen Sie sich! Ich habe mit den Krankenschwestern geredet und werde heute ihre Schicht übernehmen. Wir haben schon umgeplant, also machen Sie sich keinen Stress.“ Beinahe erleichtert entwich Touko ein leises Seufzen, als sie sich mit der Hand durch die Haare fuhr und an die Wand ihr gegenüber sah. „Sie haben mich wirklich gerettet. Danke. Vielleicht kann ich dafür eine Schicht von Ihnen übernehmen? Dann wären die Stunden wieder ausgeglichen?,“ schlug sie vor. Immerhin wusste sie, dass ihr Verhalten nicht unbedingt professionell war. Noch dazu arbeitete sie erst seit knapp zwei Wochen als Ärztin – und hatte jetzt schon dass erste Mal verschlafen. Deswegen wollte sie zumindest versuchen, die Umstände die sie ihrem Kollegen bereitet hatte wieder gut zu machen.
Nervös spielte die junge Frau mit einer ihrer langen, braunen Haarsträhnen während sie auf eine Antwort des Kinderarztes wartete. Eine Antwort, mit welcher sie so niemals gerechnet hätte. „Ich habe eine bessere Idee! Wie wäre es, wenn Ich Sie für diese Rettungsaktion meinerseits auf einen Kaffee einladen dürfte? Natürlich außerhalb der Arbeitszeiten. Privat also.“ Hatte sie grade richtig gehört? Hatte ihr Kollege sie grade auf ein Date eingeladen? Oder besser: Ihr vorgeschlagen als Wiedergutmachung auf ein Date mit ihm zu gehen. Die Stille, welche vorher nur wenige Sekunden angedauert hatte, zog sich etwas mehr in die Länge, ehe Touko schließlich zu einer Antwort ansetzte. „Ich würde niemals Nein zu einem Kaffee sagen,“ erklärte sie, während sie sich noch immer nervös die Haarsträhne um den Finger wickelte. „Allerdings bin ich bereits vergeben. Ihr Angebot schmeichelt mir, aber ich muss es leider ablehnen.“ „Kommen Sie! Ich bin mir sicher, dass sie mit mir zusammen viel mehr Spaß hätten. Und das ich viel besser für sie wäre als ihr jetziger Freund.“ Ein beinahe amüsiertes Lachen entwich den Lippen der Pädagogin, als sie das Handy für einen Augenblick von ihrem Ohr nahm. Sie konnte sich kaum vorstellen, dass es überhaupt jemanden auf dieser Welt gab, der jemals besser für sie sein könnte als Zenva. Zumal sie ihr Herz schon vor einiger Zeit hoffnungslos an ihr verloren hatte. Wundern tat sie es aber doch, dass der Kinderarzt nichts von der Beziehung zwischen Ihr und dem Chefarzt wusste – immerhin war es nun schon öfter vorgekommen, dass Gerüchte die Runde im Krankenhaus gemacht hatten.
Schmunzelnd hob sie das Handy wieder an ihr Ohr, während sie ihre Beine überschlug und sich etwas zurücklehnte. „Ich widerspreche nur ungern, aber ich glaube nicht, dass ich mit ihnen mehr Spaß hätte – oder dass sie für mich besser wären“, antwortete sie. Und als sie hörte, wie ihr Gesprächspartner erneut dazu ansetzen wollte etwas zu sagen, kam sie ihm zuvor. „Aber wenn Ihnen so viel an einem Date mit mir liegt, können Sie auch gerne mit meinem Freund selbst darüber sprechen. Er müsste,“ sie nahm das Handy für einen Moment vom Ohr um auf die Uhrzeit sehen zu können. Kurz vor Zwölf. „Theoretisch um 12 mit seiner Sprechstunde fertig sein. Vielleicht reden Sie dann einfach mal mit Dr. Zenva darüber?,“ fragte sie so unschuldig wie sie nur konnte. Und als sie weder eine Antwort noch eine Reaktion darauf von ihrem Gesprächspartner erhielt, wurde das Lächeln auf ihren Lippen etwas breiter. Zenva mochte sich in den letzten Monaten in seinem Verhalten ihr gegenüber – und auch anderen Patienten gegenüber – stark verändert haben, doch dass änderte nichts an seinem Ruf unter den Kollegen. Und das lange Schweigen des Kinderarztes war der Beweis dafür. „Dr.Zenva? Also... Freut mich wirklich zu hören, dass sie einen tollen Mann an ihrer Seite haben! Und das mit dem übernehmen ihrer Schicht ist wirklich kein Problem! Wir sehen uns dann zu ihrer nächsten Schicht wieder,“ sagte er hastig und deutlich nervöser als zuvor, ehe er das Gespräch seinerseits beendete.
Doch auch Touko war noch nicht fertig. Ihr Blick fand zu ihrem Handy zurück, auf dem sie noch immer ungeöffnete Nachrichten hatte. 3 von der Mailbox, auf welche der Kinderarzt ihr gesprochen hatte. Und eine von Zenva. Lächelnd überflog sie die Worte, während ihr Blick kurz zu dem Stuhl sah, auf welchem ein frisches Hemd für sie lag. Und sie hoffte wirklich, dass Zenva noch immer so gute Laune hatte – immerhin würde sie ihm nun noch sagen müssen, dass sie sich in der Mittagspause nicht sehen konnten. Und das sie verschlafen hatte.

Tbc.: Zenva´s Kontakte


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