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 Zenvas Wohnung

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Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt des Cadysa Krankenhauses (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Zenvas Wohnung   Do 10 Dez 2015 - 20:35

Zenvas Wohnung
1. Stock

Dr. Zenva ist ein Vollblut-Workaholic. Der Engel lebt und arbeitet im Krankenhaus, somit ist das schlichte, sterile, weiße Gebäude sein Prioritätszuhause, während er auf seine Wohnung fast nur für Mahlzeiten und Schlaf zurückgreift. Der Arzt ist für gewöhnlich recht ordentlich, da er seine Wohnung aber nur abends und morgens zu Gesicht bekommt vernachlässigt er sie ab und an. Unordentlichkeit ist ihm deshalb dennoch kein Begriff, jedoch liegt das ein oder andere Hemd herum und das Bett ist so gut wie nie gemacht. Kleinigkeiten, an denen sich der Pinkhaarige für gewöhnlich aufhalten würde, doch bei seiner Wohnung ist ihm das zweitrangig, zumal er sie nicht einmal wirklich als Zuhause betrachtet. Sofern er das denn bei irgendetwas tut.
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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Do 10 Dez 2015 - 20:36

Cf.: Das Krankenhaus | Donnerstag - Freitag | 3. Mai | 01:57 Uhr | Vollmond

Lächelnd machte sich die junge Frau auf den Weg zu ihrer besten Freundinnen, denn heute Abend wollten die beiden endlich mal wieder etwas zusammen unternehmen. Seid sie angefangen hatte im Krankenhaus zu arbeiten, war ihr immer etwas dazwischen gekommen und das Gefühl, dass sie sich immer weiter von ihrer besten Freundin entfernte, behagte ihr nicht. Heute Nacht wollte sie mit ihrer Freundin einfach nur Spaß haben.
Tomomi hatte sich inzwischen aber etwas ganz anderes ausgedacht: Sie wollte zusammen mit Touko endlich mal wieder richtig feiern gehen, damit auch ihre sonst so zurückhaltende Freundin mal wieder ein paar Männer kennen lernt! Und auch wenn Touko ihr versicherte, dass sie kein Interesse daran hatte, andere Männer kennen zu lernen, konnte sie ihre Freundin nicht von der Idee abbringen. Nein, Tomomi hatte ihr sogar schon im Badezimmer ein Outfit zurecht gelegt und würde ihr heute Abend die Haare machen. Seufzend ließ Touko ihr Schicksal also einfach über sich ergehen.
Fünfzehn Minuten später wand sich Tomomi ungeduldig im Bett. „Komm doch endlich heraus,“ bettelte sie laut, damit Touko sie durch die geschlossene Badezimmertür hören konnte. „Ich will sehen, wie es dir steht.“ Ihrer Meinung nach benötigte Touko viel zu viel Zeit, um das sexy schwarze Kleid anzuprobieren, das sie ausgewählt hatte.
Widerstrebend öffnete die junge Frau die Tür und trat nur zögerlich aus dem Badezimmer ihrer Freundin. „Fehlt da nicht ein bisschen was, Tomomi?“, wollte sie lachend wissen.
Das hautenge schwarze Kleid betonte jede ihrer Kurven. Es reichte ihr nur bis zu den Schenkeln, und obwohl es lange, schmale Ärmel bis zu den Handgelenken hinunter hatte, die den Eindruck von Anstand erweckten, wurde dieser Anschein sofort revidiert, sobald sie sich umdrehe. Das Kleid war nämlich vollkommen rückenfrei und zeigte zusätzlich noch viel zu viel von ihren Beinen. „Genau das macht es doch interessant!“, erklärte Tomomi, während sie sich Stolz im Bett aufsetzt und Touko musterte. Ihre Freundin sah hinreißend aus und würde heute Abend sicher der Blickfang sein! „Ich habe sogar die exakt passenden Schuhe dazu, ein Paar super schöne hochhackige Sandaletten“, schwärmte sie und neigte dann den Kopf zur Seite, während sie das Spiegelbild ihrer besten Freundin betrachtete. „Wir lassen deine Haare offen, aber ich werde dir ein paar Wellen verpassen. Damit dein hübsches Gesicht noch besser zur Geltung kommt, Touko.“ Gesagt, Getan. Tomomi richtete erst Touko her, ehe sie sich selber schick machte und dann dauerte es auch gar nicht mehr lange, bis die beiden Freundinnen zusammen los zogen. Lachend ließ sich Touko heute Nacht zu jedem Spaß überreden und immer wenn ihr etwas unangenehm wurde, fuhr ihre Hand über die silberne Kette, die unter dem Stoff ihres Kleides verschwand, an der die Feder des Mannes hing, an den sie ihr Herz verloren hatte.
Einige Stunden später befand sich die brünette, junge Frau kichernd auf dem nach Hause Weg. Man merkte ihr an, wie viel sie getrunken hatte und das nicht nur daran, dass sie kaum mehr grade laufen konnte. Verwirrt hob sie den Blick und schaute sich um. Wo war sie? Eigentlich wollte sie nach Hause gehen und eigentlich war auch vor einigen Minuten noch Tomomi bei ihr gewesen. Fast schon etwas zu uninteressiert zuckte sie summend mit den Schultern und lief den Weg weiter entlang. Die Schuhe hatten ihr etwas früher am Abend noch Schmerzen bereitet, aber inzwischen hatte der Alkohol ihre Empfindungen was komplett betäubt. Einige Minuten später war sie endlich vor ihrer Haustür angekommen, nun, zumindest glaubte sie das. Schwankend kramte sie in ihrer kleinen Handtasche nach dem Hausschlüssel. Der musste doch da drin sein! Mal ganz davon abgesehen, dass sie keine Ahnung hatte, was sie ohne ihren Hausschlüssel jetzt ma.. AHA! Da war er doch! Kichernd und triumphierend hob sie ihre Hand aus der Tasche.. und ließ direkt mal ihren Schlüssel wieder auf den Boden fallen. „Ach manno,“ seufzte die Brünette, während sie sich vorsichtig nach dem Schlüssel bückte, und fast einen Purzelbaum nach vorne machte. Lachend landete sie für einen Moment auf ihrem Hintern, ehe sie sich langsam wieder an der Wand hoch zog. Wann hatte sie so viel getrunken, dass sie nicht mal mehr ihren Schlüssel aufheben konnte? Grinsend zuckte sie mit den Schultern und stellte sich wieder vor ihre Haustür, ehe sie versuchte den Schlüssel in das Schlüsselloch zu stecken. Nun ja, versuchen war das richtige Wort denn aus irgendeinem ihr unempfindlichen Grund wollte der Schlüssel einfach nicht passen. Kichernd und mit vor Alkohol geröteten Wangen schaute sie auf ihren Schlüssel. „Also ich wohne hier,“ begann sie mit ihrem Selbstgespräch, „und das ist mein Schlüssel.... Ach komm schon! Ich will doch nur ins Bett!“ Sie stampfte fast schon etwas beleidigt mit ihrem Fuß auf und verschränkte ihre Arme. Diese blöde Tür. Warum ging sie denn nicht einfach auf?


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Zuletzt von Touko Murasame am Do 21 Apr 2016 - 11:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt des Cadysa Krankenhauses (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Do 10 Dez 2015 - 22:57

Cf: Dr. Zenvas Büro
Donnerstag Nacht, 3./4. Mai | Zenvas Wohnung | 01:57 Uhr | Vollmond | mit Touko Murasame

Der Tag war anstrengend gewesen. Nicht unbedingt anstrengender als andere Tage auch, doch es war schon immer wieder ein Ereignis festzustellen, dass harte Arbeit körperliche Auswirkungen zeigte. Der Arzt hatte an diesem Abend jedoch bedacht gehandelt und hatte zu menschlichen Zeiten Feierabend in der Praxis gemacht, wodurch er in dieser Nacht wohl endlich dazu kam seinen verloren gegangenen Schlaf nachzuholen.
Es war spät in der Nacht als Geräusche ihn aus dem Schlaf rissen. Der Pinkhaarige schlug die quarzfarbenen Augen auf, blieb jedoch noch eine Weile unschlüssig im Bett liegen, während er abwog ob er aufstehen und nachsehen wollte was diesen Lärm verursachte. Vielleicht war es nur der Wind draußen, doch er glaubte Geklapper an seiner Tür zu hören. Und das war nicht die Tür des Treppenhauses draußen, es war seine Wohnungstür.
Er beschloss schließlich nachzusehen und auf Nummer sicher zu gehen, auch wenn in seinem analytischen Kopf bereits alle möglichen Variationen abliefen, was diese Unruhen verursachen konnte. Da es keine Eile hatte kleidete er sich zuvor noch in Jeans und Hemd da er wusste, dass er so schnell nicht wieder schlafen können würde wenn er einmal wach geworden war. Wenn ihn die Müdigkeit nicht übermannte könnte er ja vielleicht sogar gleich noch ein paar Akten durchgehen. Er fuhr sich schließlich seufzend durch die pinken Haare und trat an die Tür um dort verblüfft festzustellen, dass das Geklapper tatsächlich direkt von seiner Tür kam.
Mit verwirrtem Gesichtsausdruck öffnete er die Tür und was er sah brachte ihn vollständig aus dem Konzept: Touko Murasame, seine Patientin und seit Kurzem Trägerin seines größten Geheimnisses, stand um kurz vor 2 Uhr nachts direkt vor seiner Haustür. In der Hand hielt sie einen Schlüssel, der beim besten Willen nicht in Zenvas Türschloss gepasst hätte und augenscheinlich nicht einmal in ein Hausschloss gehörte, sondern eventuell in ein Schließfach oder ein Fahrradschloss. Ihre Haare fielen ihr in eleganten Wellen um das schlanke, errötete Gesicht, welches einen Rotton trug der schon fast ungesund aussah. Ihre Augen funkelten wie tausend Sterne, jedoch dieses Mal nicht vor Rührung sondern vor Heiterkeit. Zenva konnte dieses Bild ganz und gar nicht einordnen, er stand da mit einem überdimensional großen Fragezeichen im Gesicht und in einem Zustand von absoluter Sprachlosigkeit.
Zusätzlich war da noch Toukos Kleidung, oder besser gesagt Toukos Kleid. Es zierte ihren schönen Körper wie eine zweite Haut, dieser Effekt sorgte jedoch auch dafür, dass Zenva alle Kurven ihres weiblichen Körpers zu Gesicht bekam. Falls die Handschuhe und die Stulpen etwas von dieser Eleganz ablenken sollten, so taten sie es in keinster Weise. Das einzige was dem Arzt wirklich bewusst auffiel, war das es ihm verdammt schwer fiel nicht auf diese weiblichen Details an ihrer Figur zu achten sondern ihr in das glühende Gesicht zu blicken, welches durchaus auch einen verzückenden Eindruck bot. Wie auch immer er es schaffte die ratlose Fassung zu wahren, er schaffte es irgendwie - doch auch nur gerade so.
"Touko, was", begann er und musste angestrengt blinzeln um nicht den Faden zu verlieren, denn Toukos aufreizende Erscheinung machte es ihm wirklich schwer sie rational zu betrachten, "machst du denn hier? Weißt du wie spät es ist?"
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Touko Murasame

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Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Do 10 Dez 2015 - 23:27

Und plötzlich, wie als hätte die brünette, junge Frau ein Zauberwort gesagt öffnete sich die Tür tatsächlich. Aber wie war das möglich? Touko erinnerte sich nicht daran, dass noch jemand bei ihr wohnte und wenn doch.. wie war derjenige bitte in ihre Wohnung gekommen? Allerdings entzückte es sie, als sie sah wer die Tür öffnete sie klatschte erfreut in die Hände, wobei sie natürlich wieder ihren Schlüssel fallen ließ. Dieses dumme Ding... warum blieb er denn auch nie da, wo sie ihn haben wollte? Im Augenblick konnte ihr aber rein gar nichts die gute Laune zerstören und lächelnd schaute sie den verschlafenden Zenva an. Der Schlüssel wurde vollkommen uninteressant. Wie seltsam, dabei brauchte sie ihn doch um in ihre Wohnung zu kommen.
Die Fragen, die direkt auf sie zukamen, musste sie aber erst mal verarbeiten. War es nicht eindeutig was sie hier tat? Sie wollte in ihre Wohnung und schlafen, da sie ganz eindeutig Spaß gehabt hatte und nun erschöpft war. Wobei der Anblick, der sich ihr bot, sie ganz offensichtlich wach hielten. „Wie viel Uhr wir haben?“, verwirrt schaute Touko auf ihre Handgelenke, nur um festzustellen das sie ja gar keine Uhr trug. Mh, wie spät mochte es wohl sein? Und was stellte Zenva so schwere Fragen? War es denn wirklich wichtig wie spät es war! Na gut, dann wollte sie, extra für ihn, herausfinden wie viel Uhr es war! Sie wendete den Blick von Zenva ab um aus dem Fenster zu sehen und was sie sah bestätigte ihre Vermutung: Es war dunkel und da waren sowohl der Mond als auch die Sterne! Also musste es schon spät sein! HA! Sie war ja ein richtiger Sherlock Holmes!
Mit etwas zu viel Enthusiasmus drehte sie sich wieder zu dem Mann, der ihr die Tür geöffnet hatte, wodurch ihr natürlich prompt schwindelig wurde und sie etwas zur Seite schwankte. Sie griff sich mit einer Hand an die Stirn, ehe sie den Arzt schief anlächelte. „Spät, oder? Ist ja schon ganz dunkel draußen...“, ein leises Kichern verließ die Lippen der brünetten, ehe sie sich an die Wand neben Zenva lehnte und ihn ansah. Sie musterte ihn von oben bis unten und ganz ehrlich: Ihr gefiel was sie sah. Sonst sah sie ihn immerhin immer nur im Kittel und hier stand er nun, mit vollkommen zerzausten Haaren, verschlafenen Blick, nur einem Hemd und einer Jeans.
Erst jetzt fiel ihr etwas wichtiges auf, was sie vorher außer acht gelassen hatte: Was machte der Arzt bitte in ihrer Wohnung?! Und wie war er da rein gekommen! Sie schubste sich von der Wand ab und stellte sich vor Zenva, ehe sie ihm mit dem Finger auf dir Brust tippte und ihn so ernst sie konnte, ansah. Was nicht wirklich klappte, da sie die ganze Zeit über grinsen musste. „Die Frage ist eher was du hier machst,“ sprach Touko während sie nachdenklich die Arme verschränkte. Sherlock Holmes musste also ein weiteres mal ermitteln. Was tat Zenva hier. Immerhin war es augenscheinlich schon echt spät (der Mond war immerhin sichtbar) und noch dazu stand die Frage im Raum: Wie war er in ihre Wohnung gekommen! Ha, dass sollte er ihr doch erst mal erklären! So leicht würde er sich sicherlich nicht aus ihrem Verhör winden können.
Das sie vielleicht einen völlig falschen Weg gelaufen sein könnte, kam ihr dabei gar nicht in den Sinn. Wobei ihr grade wirklich recht wenig in den Sinn kam. Dafür drehte sich die Welt plötzlich viel zu schnell. Wer hatte bitte den nächsten Gang eingelegt?! Kann man nicht einmal seine Ruhe haben und irgendwo stehen! Sie wollte sich doch nur mit diesem hübschen Mann unterhalten, der augenscheinlich in ihre Wohnung eingebrochen war! Immer diese Planeten... die sich drehen mussten...


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Dr. Zenva
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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Sa 12 Dez 2015 - 15:56

Toukos Verhalten war mehr als nur seltsam. Der Arzt beobachtete mit verwirrter Miene wie die Brünette eine Uhr an ihren Handgelenken suchte um dann festzustellen, dass sie gar keine um hatte.  Er hörte in ihrer Stimme etwas, was dort sonst nicht zu hören war. Sein Mangel an Menschenkenntnis verbot es ihm jedoch, zu wissen was es war. Es klang einfach etwas dumpf, wie sie die Dinge aussprach, so als hätte sie ihr Mundwerk nicht richtig im Griff.
Als sie sich umsah und dabei das Gleichgewicht verlor trat Zenva instinktiv mit ausgestreckten Armen einen schnellen Schritt nach vorn, um dann zu stocken und inne zu halten. "Vorsicht", rief er aus, um dann jedoch wieder zurück zu weichen. Er war Niemand, der Körperkontakt als normal betrachtete und sich deshalb für den Bruchteil einer Sekunde dem Hindernis gegenübersah, seine Beklemmungen beiseite zu schieben und Touko aufzufangen. Sie befreite ihn jedoch aus der Misere in dem sie ihr Gleichgewicht durch einen schwankenden Schritt zur Seite auszugleichen. Um nicht vollkommen blöd dazustehen leitete Zenva seine Handbewegung um, sodass er sich eilig durch das zerzauste Haar fuhr. Er räusperte sich peinlich berührt. Was sollte er mit dieser Touko bloß anstellen? Und dann noch um diese Uhrzeit? Sie wirkte nicht, als könnte er es ihr zumuten allein nach Hause zu finden. Das war ja schließlich auch der Grund, warum sie nun vor seiner Haustür stand.
"Ja, es ist mitten in der Nacht. Ich habe bereits geschlafen", klärte er sie ganz rational auf und sah sie ausdruckslos an. Er konnte sich wahrlich keinen Reim auf diese ganze Sache machen. Touko trat vor und ihr Zeigefinger tippte protestantisch auf seine Brust, was er mit unglaubwürdigem Blick erwiderte. "Ich wohne hier", erwiderte er auf kindliche Weise patzig, bis er sich besann und seine Vernunft zurück holte. Die Brünette war ihm nun sehr nah und als er einatmete stutzte er. Seine Augen wurden schmal und er betrachtete sie eingehender. "Hast du getrunken?!", fragte er sie schließlich fassungslos und klärte somit das Rätsel auf, warum ihre Sprache so verschwommen klang. Jetzt konnte er sie erst recht nicht mehr gehen lassen, als Arzt kannte er alle möglichen Auswirkungen von Alkohol und sie roch als hätte sie eine Menge davon intus. Er konnte ihr jetzt schlecht einfach den Eintritt verweigern, also trat er einen Schritt beiseite und machte eine mehr oder weniger enthusiastische Handbewegung, um sie ins Innere zu bitten. Ungeachtet der Unordentlichkeit seiner Wohnung würde er ihr wohl einen Schlafplatz organisieren müssen, dann konnte sie am Morgen wieder nach Hause zurückkehren.
Touko machte keine Anstalten seiner Aufforderung zu folgen, stattdessen wankte sie wieder verdächtig zur Seite. Zenva schüttelte zynisch den Kopf, dann nahm er einen tiefen Atemzug und griff nach ihrem Arm. "Jetzt komm schon herein, in dem Aufzug erkältest du dich doch noch", schimpfte er leise und konnte seine Verwirrtheit über Toukos freizügiges Kleid nicht verbergen, als er sie zu sich in die Wohnung zog und die Tür hinter ihr schloss. Vorsichtig nahm er sie an den Schultern und musterte sie eingehend. Er schätzte ab, ob er ihr zutrauen konnte für einen Moment allein gelassen zu werden, damit er ihr ein Glas Wasser holen konnte - Es würde ihr und dem Alkohol in ihrem Blut sicherlich gut tun. "Warte hier", wies er sie dann an und machte sich strammen Schrittes auf den Weg in die Küche, während Touko in der neuen Umgebung mitten im Flur zurück gelassen wurde. Er fragte sich bereits kurz nachdem er ihr den Rücken zu kehrte, ob das eine gute Idee gewesen war.
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Touko Murasame

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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   So 13 Dez 2015 - 11:58

Ob sie getrunken hatte? War das eine ernst gemeinte Frage von ihm gewesen? Natürlich hatte sie getrunken, sonst würde sie doch jetzt sicherlich schon zu Hause sein, oder schlafen, oder so... Aber nein, sie stand hier und tippte sich nun nachdenklich ans Kinn, um ihm eine vernünftige.. eh.. angemessene Antwort zu geben. Das sie getrunken hatte war eindeutig für sie, aber wie viel sie getrunken hatte.. „Mh, vielleicht 1.. 2.. 5..“, sie zählte an ihren Fingern mit, zuckte jedoch einfach lächelnd nachdem fünften Finger mit den Schultern ehe sie den Blick wieder zu Zenva anhob. „Ich hab getrunken, aber ich weiß beim besten Willen nicht mehr wie viel, tut mir furchtbar Leid.“
Als Zenva jedoch zur Seite trat um sie augenscheinlich in seine Wohnung zu bitten, hob Touko stattdessen die Augenbrauen. Der Engel musste nicht auf sie aufpassen, sie würde jetzt einfach zu sich nach Hause gehen, damit sie da ihren Rausch ausschlafen konnte. Das war die vernünftigste Idee die die brünette Frau in den letzten 5 Sekunden gehabt hatte! Als sie sich von ihm wegdrehen wollte, wurde sie allerdings ziemlich schnell von einer Hand aufgehalten, die sie nun am Arm packte. Trotzig sah sie Zenva an, der sie ihren Aufzug und die Kälte runter machte. Was würde der arme Wind wohl denken? Er würde doch auch nie wollen das sich Touko erkältete, immerhin konnte so was schnell auf ihr Herz gehen und dann hieß es ganz schnell: Aus die Maus.
„Kein Grund gleich so bockig zu werden, ich komm ja schon..“, murmelte sie, ehe sie sich in die Wohnung ziehen ließ. Allerdings wollte sie ihn definitiv noch fragen, was er an ihrem Kleid auszusetzen hatte. Sie fand sich darin sexy. Also warum er nicht? Schmollend hörte sie ihm einfach zu, während er meinte dass sie hier warten sollte. Nicht mal nicken tat sie, ehe Zenva in dem Raum verschwand, der von ihrer Perspektive wie die Küche aussah.
Schon kurz nachdem Zenva verschwunden war, bildete sich auf den Lippen der jungen Frau ein verschmitztes Lächeln und sie rieb sich die Hände. Das war DIE Gelegenheit sich in seiner Wohnung um zu sehen und die würde sie sich sicherlich nicht entgehen lassen! Vom Flur aus konnte sie jeden Raum betreten, was die Entscheidung, mit welchem sie anfangen sollte, nur noch schwieriger machte. Ene, Mene, Muh.. und raus bist du. Ihr Finger zeigte auf die verschlossene Tür rechts von ihr und mit einem diabolischen Grinsen schlich sie sich an der Wand entlang zu dem Raum ihrer Wahl. Vorsichtig um griffen ihre schlanken Finger die Türklinke, ehe sie diese vorsichtig hinunterdrückte, nur um festzustellen das die Tür nicht grade leise quietschte. „Pssscccht!“, zischte sie die Tür an, ehe sie diese leise öffnete. Leider war das, was sie drinnen erwartete nicht wirklich spektakulär. Nur ein schlicht eingerichtetes Wohnzimmer, in dem hier und da einige Akten lagen. So langweilig konnte ein Mensch.. eh.. Engel doch gar nicht sein. Hier musste es doch irgendwas zu entdecken geben.
Skeptisch steckte sie den Kopf aus der offenen Tür um zu schauen, ob Zenva schon aus der Küche wieder gekehrt war. Allerdings hatte sie Glück: Weit und breit war noch nichts von ihm zu sehen! Wahrscheinlich hatte er sie nicht mal gehört! Oh man, sie sollte wirklich Detektiv werden! Das ganze machte ihr unheimlich viel Spaß.
Auf Zehenspitzen schlich sie in den Raum gegenüber um staunend festzustellen, dass sie im Schlafzimmer des pinkhaarigen Mannes angekommen war. Nun wurde die Sache doch schon viel interessanter. Ein weiteres Mal steckte sie den Kopf aus der Tür um sich um zu sehen, ob Zenva immer noch mit ihrem Glas Wasser beschäftigt war und sie musste entzückt feststellen, dass er tatsächlich immer noch nicht wieder aufgetaucht war. Als sie ihren Blick wieder zurück ins Schlafzimmer wandte, entdeckte sie etwas, dass ihre Neugierde erweckte. Weiterhin auf Zehenspitzen schlich sie durch den relativ kleinen Raum und schnappte sich das Objekt ihrer Begierde: Ein Hemd, dass einfach auf dem Bett rumlag! Der Schatz war endlich ihrer! Vor Fröhlichkeit summend drückte sie das Hemd an ihre Brust und atmete tief ein. Und noch dazu roch es so verführerisch gut wie Zenva selber. Mehr Glück konnte man doch gar nicht haben.
Doch. Konnte man. Wenn man es schaffte mit dem Hemd zu fliehen. Zenva würde es sicherlich gar nicht bemerken das sie plötzlich einfach weg war oder das ihm ein Hemd fehlen würde. Er hatte doch bestimmt noch unzählige blaue Hemden in seinem Schrank. Sie schlich wieder zurück zum Ausgang des Schlafzimmers, ehe sie sich an die Wand drückte und zur Wohnungstür zurück schlich. So leise sie konnte, öffnete sie diese wieder ehe sie lachend hinaus hüpfte. „Freihei...“, na zumindest war sie bis dahin gekommen. Leider hatte sie nämlich vergessen, dass sie erst einmal abbiegen musste um ins Treppenhaus zu kommen und dann nochmal um auch die Treppe runter zu gehen. Einmal war sie abgebogen, dass zweite Mal.. war sie voller Enthusiasmus gegen die Wand gelaufen, vor der sie nun auf dem Boden saß. Allerdings nahm sie den Schmerz nicht so war, wie sie es wahrscheinlich ohne den Alkohol getan hatte, weswegen sie nur über ihre eigene Blödheit lachen konnte. Bis sie merkte, dass es seitlich an ihrer Schläfe warm wurde. Verwirrt hob sie ihre freie Hand um festzustellen, dass sie blutete. „Ups...“, meinte die junge Frau nur dazu, ehe zu der Wand hinauf sah und trotzig die Arme verschränkte. „Warum müssen Wände auch immer im Weg stehen?“ Allerdings konnte sie nicht lange so trotzig bleiben, da sie wieder anfangen musste zu lachen, während das Blut langsam ihre Wange hinab lief. Sie hatte das Hemd gegen eine kleine Verletzung eingetauscht! Das war doch ein guter Handel gewesen und vor Zenva war sie auch davon gelaufen! Das würde sie später sicher noch ihren Enkeln erzählen.. wenn sie sich denn am nächsten Morgen dran erinnern konnte.


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Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Di 15 Dez 2015 - 23:38

Es mochte selten vorkommen, doch Zenva hatte eine recht offensichtlich rhetorische Frage gestellt. Als die unübersehbar betrunkene Touko sich anschickte darüber nachzudenken und ihm darauf zu antworten machte er sich von vornherein keine großen Hoffnungen, dass dabei etwas Anständiges herauskommen würde.
Er sah es als das einzig Richtige an, sie jetzt nicht nach Hause zu schicken: In ihrem Zustand war es wirklich bedenklich, ob sie es überhaupt bis dahin zurück schaffen würde. Es blieb ihm also nichts anderes übrig als den uneingeplanten Gast ins Innere zu bitten, so sehr ihm dies auch um eine Uhrzeit wie 2 Uhr nachts missfiel. Touko sah das allerdings anders. Wie sie auf die Schnapsidee kam, jetzt trotzig zu werden und es sich zweimal zu überlegen bis sie seiner Aufforderung nachging, war dem Pinkhaarigen ein Rätsel. Touko war in nüchternem Zustand schon unerklärlich, aber so schräg wie sie sich nun benahm brauchte der Arzt es gar nicht erst versuchen sie verstehen zu wollen. Stumm den Kopf schüttelnd schloss er hinter der torkelnden Dame die Tür und bedeutete ihr dann, im Flur auf ihn zu warten.
Schon beim Weggehen beschlich ihn das ungute Gefühl, dass das keine gute Idee gewesen war. Allerdings hatte er anderes im Kopf als sich darüber Gedanken zu machen, zumal noch die Fragen darüber in seinem Kopf umher schwirrten, wieso es ausgerechnet seine Wohnung sein musste, was Touko dazu bewegt hatte sich so anzukleiden und warum genau sie überhaupt feiern gegangen war.
Sorgen beschäftigten den Arzt, während er ein Glas aus dem Schrank nahm und im Kühlschrank nachsah, ob er nicht vielleicht auch etwas Orangensaft da hatte - gekühlt war der sehr gut für das Immunsystem und würde ihr vielleicht wieder auf die Sprünge helfen. Irgendwo hinter ihm hörte er leises Poltern und Gerumpel. Er hob kurz den Kopf, erblickte jedoch nichts Besorgniserregendes und beugte sich dann wieder über den Kühlschrank.
Er stellte nach einiger Zeit fest, dass das letzte bisschen Orangensaft nicht mehr für ein Glas reichte und das zudem das Haltbarkeitsdatum abgelaufen war. Zenva war eindeutig zu wenig in seiner Wohnung, sein Leben fand einfach nur in seiner Praxis und im Krankenhaus statt. Er widmete sich der Suche nach einer Wasserflasche und begann seine Schränke zu inspizieren, während seine Gedanken wieder auf Wanderschaft gingen.
Touko war totkrank, es war mehr als verantwortungslos von ihr, sich auf eine Feier einzulassen. Von sich aus würde sie das auch nicht tun, zumindest nicht die Touko die Zenva kannte. Und wenn dann auch nicht in solchen Maßen, sie gab auf sich acht. Oder es hatte noch Jemand bei der ganzen Partie seine Finger im Spiel gehabt und sie überredet. Vielleicht sogar ohne etwas von ihrer Krankheit zu wissen?
Zenva wurde fündig und füllte das leicht sprudelnde Wasser in ein Glas, während er schon wieder irgendein undefinierbares Geräusch in Flurrichtung ausmachte. Er drehte sich wieder herum, konnte aber nichts sehen. Mit den Schultern zuckend arbeitete er weiter an Toukos Erfrischung. Toukos Krankheit machte ihm bei dieser ganzen alkoholisierten Geschichte am meisten Gedanken. Da diese Krankheit einfach eine große Bürde darstellt verausgabten sich erkrankte Patienten eigentlich nicht, so war wenig darüber bekannt, wie solche Zustände auf sie wirkten - immerhin hatten sie so etwas sein zu lassen. Touko war aber lange über den Punkt hinaus, wo sie sich darüber Sorgen machte. Und Zenva mochte heilende Fähigkeiten haben, den Alkohol würde er aber nicht aus ihren Adern zaubern können, also würde er wohl oder übel abwarten müssen, was der Abend mit sich bringt.
Mit kühlem, frischen Wasserglas im Gepäck ging er schließlich zurück in den Flur, doch er kam nicht weit. Eine hochrote Touko, die irgendetwas stoffartiges an sich gepresst hielt, stolperte im Laufschritt an ihm vorbei. Was sie sagte verstand er nicht, jedoch musste er mit verblüfftem Blick stehen bleiben da Touko direkt vor ihm gegen eine Wand lief. "Touko!" Vor Schreck ließ er fast das Glas fallen, bevor er einen eiligen Schritt vorstürzte um zu sehen, ob ihr etwas passiert war.
Das einzige was sie sagte war ein leises "Ups", während an ihrer Schläfe sich das Blut sammelte. Zenvas zuvor besorgter Blick verwandelte sich in ernste Fürsorge, als er ohne mit der Wimper zu zucken seine Hand auf ihre Stirn legte und die Augen schloss. Gleichzeitig wanderte das Wasserglas neben Touko auf den Boden, wo er es abstellte und ihr zuschob. Seine heilende Energie schoss rasend schnell durch seine Venen, floss fließend in Touko über und wärmte ihre ohnehin schon hohe Temperatur zusätzlich durch die Heilung, wodurch sich die Platzwunde am Kopf wieder schloss.
Er öffnete wieder die Augen und bemerkte jetzt erst, wie nah er ihr dabei gekommen war. Er wollte seine Hand wegnehmen, doch ihr Blick nahm ihn plötzlich gefangen. Ihre leicht geröteten Wangen, ihr verwirrter Ausdruck... Seine Hand wanderte von ihrer Stirn zu ihrer Wange und sein Daumen strich ihr zärtlich über die Schläfe.
Dann besann er sich wieder, schüttelte irritiert den Kopf und löste die Hand wieder von ihr, um das Wasserglas zu nehmen und es ihr in die Hand zu drücken. "Trink das", sagte er herrisch um zu vertuschen, wie berührt er gerade gewesen war. Eine betrunkene Touko war noch viel verwirrender als im Normalzustand.
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Touko Murasame

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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Sa 19 Dez 2015 - 18:17

Mit dem Hemd an die Brust gedrückt, hatte sich die brünette junge Frau einen perfekten Fluchtplan überlegt: Sie würde einfach durch die Haustür verschwinden und nach Hause laufen! Da konnte rein gar nichts schief gehen! Nun, zumindest glaubte Touko das. Sie setzte triumphierend einen Schritt nachdem anderen, bis ihr plötzlich etwas den Weg versperrte: Eine Wand! Das konnte doch wohl nicht wahr sein!
Trotzig saß sie nun auf dem Boden und schaute fast schon beleidigt zur Wand hoch, während sie spürte, wie ihr etwas Blut an der Schläfe hinab lief. Mit dem Kopf durch die Wand – das hatte sich noch niemals als guter Wegweiser bewährt. Das wusste die Pädagogin eigentlich am besten. Nun ja, zumindest wenn sie einen klaren Kopf hatte und nicht grade unter Alkohol Einfluss stand. In der Regel war es nämlich nicht die Wand, die als erstes nachgab, sondern ihre Stirn. Und wirkliche Vorteile brachte das ganze auch nicht. Sie riskierte nur Beulen und Platzwunden, vielleicht sogar eine Gehirnerschütterung oder noch schlimmer: Eine zerzauste Frisur!
Aber manchmal war es eben nötig mit dem Kopf durch die Wand zu gehen! Es gab eben einfach zu viele Mauern die einem den Weg versperrten und Touko wollte sich nicht weiter von irgendwelchen Mauern aufhalten lassen.
Plötzlich nahm sie wahr, wie jemand ihren Namen rief und plötzlich an ihrer Seite saß. Sie musste einige Male blinzeln um zu verstehen, dass sie ja grade genau vor demjenigen flüchten wollte, der sich nun so besorgt über sie beugte. Besorgt? Aber es ging ihr doch gut. Immerhin konnte sie über ihre eigene Dummheit noch lachen. Es gab doch gar keinen Grund besorgt zu sein.
Nun, vielleicht außer de Platzwunde an ihrer Stirn, aber das würde schon wieder verheilen. Als sich Zenva's Hand plötzlich auf ihrer Stirn befand, wurde ihr Blick für einen kurzen Augenblick klar und sie sah auf. Sah in diese, mit Fürsorge gefüllten Augen und hoffte nur, dass sie ihm irgendwie klar machen konnte, dass es ihr gut ging. Sie hatte Spaß und sie konnte bei ihm sein. Was wollte sie denn mehr?
Seine Augen schlossen sich und die brünette, junge Frau spürte, wie sich ihr Körper aufwärmte. Ihr war vorher ja schon warm gewesen, aber jetzt? Jetzt war ihr viel zu heiß! Sie musste sich irgendwie in nächster Zeit abkühlen, sonst würde sie ganz sicher noch zu einer Pfütze werden.
Auf ihren Lippen bildete sich ein wohliges Lächeln, als sie spürte wie Zenva's Hand von ihrer Stirn zu ihrer Wange wanderte und dort liegen blieb. Sein Daumen strich ihr zärtlich über die Schläfe, an der sie sich vorher verletzt hatte, zumindest war sie sich in dieser Hinsicht ziemlich sicher. Als sich seine Hand von ihrer Wange löste, seufzte sie enttäuscht und zog die Augenbrauen zusammen. Es war doch grade so schön gewesen!
Etwas irritiert sah sie hinab auf das Wasserglas in ihren Händen, ehe ihr eine Idee kam! Wie wäre es wohl mit einem kleinen Spiel, um den sonst so distanzierten Arzt etwas aus der Reserve zu locken? Sie war sich sicher, dass sie das ziemlich gut hinbekommen würde.
Lächelnd hob sie das Glas Wasser an ihre Lippen und trank die kühle Flüssigkeit aus, ehe sie das Glas neben sich abstellte und sich einen übrig gebliebenen Tropfen von der Lippe leckte. Ihre Hand glitt nach vorne und ihre schlanken Fingern griffen in den Stoff des Hemdes, welches Zenva grade am Körper trug. Mit einem wohlgesinnten Lächeln auf den Lippen beugte sie sich nach vorne und lehnte sich mit ihrer Stirn gegen seine Brust, ehe sie ihre Arme um ihn legte. Er war so warm und auch wenn ihr grade viel zu warm war, genoss sie diesen Augenblick. Viel zu selten hatte sie die Möglichkeit Zenva nah zu sein.
„Zenva?“ Sie hauchte seinen Namen nur leise, während sie die Augen geschlossen hielt und sich wirklich ein Kichern verkneifen musste. Ihre Hände strichen über seinen Rücken, bis hinauf zu seinen Schultern, wo ihre Finger zum Halt kamen. Bald, bald würde sie ihren kleinen Streich ausführen können. „Mir ist viel zu warm,“ nur noch einen kleinen Augenblick. „Dir nicht.. auch?“ Jetzt konnte sie nicht mehr an sich halten, sie kicherte vor sich hin und zog ihm sein Hemd die Schultern runter, ehe sie sich schnurstracks aus der Umarmung wand und aufstand. Ihr kindliches Lachen erschallte durch die kleine Wohnung, während sie sich daran machte, ein weiteres Mal vor Zenva zu fliehen. Gut das sie sich vorher umgesehen hatte, so wusste sie genau wo sie hin musste! Also.. eigentlich verschwand sie nur hinter der nächsten Tür und schloss diese kichernd.
Und auch wenn ihr dieser kleine Streich wirklich Spaß gemacht hatte, wurde ihr langsam wirklich zu warm. Seufzend setzte sie sich auf die Kante des Bettes und beugte sich hinab, um sich ihre Schuhe auszuziehen. Das würde sie nicht abkühlen, aber zumindest würden ihr die Füße dann nicht mehr ganz so weh tun.
Mit einem zufriedenen Lächeln stellte sie sich wieder hin und wackelte mit den Zehen, ehe sie kichernd mit ihren Fingern in den Saum ihres Kleides griff und diesen über ihren Kopf hoch zog. Sie schmiss das schwarze Kleid einfach auf den Boden und streckte sich ausgiebig. Zufrieden spürte sie, wie die Wärme ihren Körper verließ und ihr allmählich wieder kühler wurde. Da stand sie also, nur noch in ihrer schwarzen Unterwäsche und mit der Kette, an der die Feder des Mannes hing, an den sie ihr Herz verloren hatte.


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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Sa 19 Dez 2015 - 20:59

Er hatte geahnt, dass er sich um die betrunkene Touko noch viel mehr kümmern musste als um die nüchterne. Die konnte immerhin auf sich aufpassen. Aber es stand in den Sternen, was in ihrem alkoholbeeinflussten Köpfchen vorging, zudem trug auch sein Mangel an Menschenkenntnis dazu bei, dass er vor eine für ihn fast unlösbare Aufgabe gestellt wurde: Es bis zum Morgen zu schaffen, dass Touko keinen Blödsinn anstellte.
Er hatte allerdings keine Chance der Versuchung zu widerstehen, ihr wenigstens flüchtig über die Wange zu streichen. So sehr er es sich manchmal auch einreden wollte, da war etwas zwischen ihm und dieser Frau, etwas was er einfach nicht verstand. Noch nicht, wie er hoffte, doch er wollte sich von Grübeleien nicht aufhalten lassen. Dafür war sein Job zu wichtig, ganz abgesehen davon, dass Touko in seiner Behandlung war und er alles daran setzte, ihr das Leben zu retten.
Heute war jedoch alles anders. Touko wirkte wie ein kleines Kind, als sie ihn erst glücklich und dann verärgert ansah, sobald er seine Hand wieder wegnahm. Das Wasserglas schien sie zu Beginn zu irritieren, dann erhellte sich jedoch ihre Miene und sie nahm es und trank daraus, bis es leer war. Zufrieden nahm Zenva ihr dann das Glas wieder aus der Hand, so wie Toukos Koordination momentan zu wünschen übrig ließ war es bei ihm sicherlich besser aufgehoben als bei ihr. Gerade wollte er es abstellen, da spürte er plötzlich Toukos schlanke Finger in dem Stoff seines Hemdes. Ihm viel alle Spannung aus dem Gesicht, als er sie fassungslos anstarrte.
Mit einer so spontanen Geste konnte der Engel nicht umgehen. Sein nicht-menschlicher Verstand arbeitete auf Hochtouren und er fühlte sich als erlitt sein Geist einen Schweißausbruch, als er herzklopfend versuchte zu verstehen was genau das jetzt bedeuten sollte. Wenn er ein Gefühl spürte das er der anderen Person ebenfalls zuschrieb, dann war das etwas anderes, aber das hier traf ihn vollkommen unvorbereitet. Touko war währenddessen befreit von jeglichen Gewissensbissen, sie hatte ihr Selbstbewusstsein und ihre beflügelte Sorglosigkeit dem Alkohol zu verdanken. Ohne weiter darüber nachzudenken ließ sie ihren Kopf nach vorn fallen, sodass sie sich gegen Zenvas Brust lehnte.
"T-Touko", versuchte er auszurufen, jedoch rief er es nicht sondern flüsterte es nur. Sein Gesicht trug inzwischen eine Mischung aus Verstörung und angenehmer Überraschung, doch sein ganzer Körper versteifte sich als wäre der Engel aus Stein gemeißelt und würde dort nur zur Raumdekoration sitzen. So fühlte er sich momentan auch.
Die Herzkranke ließ sich davon jedoch nicht im geringsten beirren, um noch einen drauf zu setzen schickte sie dann mit einem Lächeln ihre zarten Hände auf Wanderschaft. Zenva musste so stark schlucken, dass sein Adamsapfel einen Hüpfer machte und er kurzfristig angst bekam, wegen der ganzen Spontanität Schluckauf zu bekommen. Sein Körper tat ihm aber den Gefallen, ihm diese unangenehmen Symptome zu ersparen.
Der Arzt wusste nicht wie ihm geschah, als die Brünette Orte an seinem Körper erkundete, die für ihn fast schon der Intimität gleichzusetzen waren. Ihre Hände fuhren zärtlich über seine Schultern und die bloße Berührung schickte eine Gänsehaut über seinen Körper, dass seine Hände anfingen zu zittern. Ihm entwich ein ungewolltes Seufzen, als sie leicht über seine angespannten Muskeln fuhr und die zu Eis gefrorene Statue eines Mannes liebkoste, ohne dass dieser auch nur ansatzweise dazu in der Lage war irgendetwas klares zu denken. Er dachte einfach gar nicht mehr. "T-Touko, lass d-das", stotterte er und versuchte sich aus seiner Starre zu lösen, indem er sie etwas hektisch an der Schulter packte und ihr in die Augen sah. Leider zu spät, denn imselben Moment sammelten Toukos kleinen verführerischen Hände Zenvas Hemdkragen ein und zogen ihn mitsamt dem Rest seines Hemdes von seinem Oberkörper hinunter. Die unteren Knöpfe sprangen von allein auf und ehe der Engel es sich versah saß er mit entblößter Brust vor der Brünetten, die keinen Augenblick zu spät aufstand um etwas Distanz zwischen sich und den Pinkhaarigen zu bringen.
Vollkommen neben der Spur erhob sich Zenva, ließ die angespannten Schultern kreisen und starrte der Brünetten hinterher, deren wehenden Haare in seinem Schlafzimmer verschwanden, wo sie die Tür schloss bevor er ihr etwas hinterher rufen konnte. Er nahm einen tiefen Atemzug. Das war definitiv nichts für seine Nerven.
Kaum hatte er die Tür erreicht zögerte er, die Türklinke herab zu drücken. Er war sich nicht sicher was ihn drinnen erwartete, er wusste nur, dass er sein Hemd gern zurück hätte. Inzwischen war auch ihm warm geworden, das änderte nichts an der Tatsache, dass er in Toukos Gegenwart verwirrende Dinge fühlte, die sich noch verstärkten wenn sie so mit ihm umging. Ein ungelüftetes Rätsel, außerhalb von Zenvas Reichweite. Schließlich öffnete er die Tür.
"Was um alles in der We-", begann er, doch die Worte blieben ihm im Hals stecken. Touko, in voller Blüte ihrer Weiblichkeit, zog sich das enge, schwarze Kleid über den Kopf und das auf eine so graziöse Weise, dass der Arzt unwillkürlich bei dem Anblick schlucken musste. Dem Arzt bot sich der Anblick ihres zarten Rückens, während der Stoff immer mehr von ihrem Körper freigab bis er schließlich über ihren Kopf gezogen wurde und auf dem Fußboden landete.
Zenvas Herz klopfte wie noch nie zuvor, sein ganzer Körper sprach seine eigene Sprache während in seinem Kopf heiloses Chaos herrschte. Kaum drehte sie sich um tat Zenva ihr es gleich, hielt sich mit dem Rest an Geistesgegenwart der ihm geblieben war die Augen zu und stand ganz still, als wäre er ein kleines Kind das Angst hatte beim Verstecken spielen entdeckt zu werden. "Z-Zieh dich wieder an, Touko", sagte er und schluckte erneut, verzweifelt versucht die Bilder von ihr aus seinem Kopf zu verbannen.
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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Sa 19 Dez 2015 - 21:58

Es war wirklich süß mit anzusehen, wie sich kein Muskel mehr im Körper des Mannes rührte, welcher sich nun in ihren Armen befand. Ihre Hände erkundeten seinen Rücken, seine Schultern und jeden Muskel denn sie dort spürte, spornte sie noch mehr zu ihrem Vorhaben an. Nämlich Zenva das Hemd zu rauben, welches er grade trug. Sie wollte Zenva einmal ohne Hemd sehen. Einmal seine Haut berühren, und seinen Herzschlag unter ihrer Hand spüren. Für sie war das im Augenblick ein ganz normaler Wunsch, immerhin vernebelte der Alkohol ihre Gedanken und gaben ihr ein Selbstvertrauen und eine Verspieltheit, die sie so gar nicht an sich kannte.
Niemals würde sie so direkt sein, wenn es um ihre Gefühle oder ihre Gelüste ging. Aber Alkohol machte vieles möglich. Und ihren Namen geflüstert aus seinem Mund zu hören, dass war das Zeichen dafür, dass Zenva bei ihrem kleinen Spiel mitspielte. Es dauerte nur noch einige Augenblicke, ehe sie sich den Kragen seines Hemdes gepackt hatte und unter seinen Armen hinweg verschwunden war. Zusammen mit dem Hemd.
Im Schlafzimmer verschwunden versteckte sie dieses unter seiner Bettdecke, ehe sie sich dazu entschied ihr Kleid los zu werden. Immerhin war ihr schon so warm gewesen, aber nachdem Zenva ihre Platzwunde geheilt hatte, kam sie sich vor, als würde sie zu einer Pfütze mutieren, wenn sie nicht gleich etwas Kleidung los wurde. Und da sie nur ein Kleid trug.. war die Auswahl eines Kleidungsstücks nicht wirklich schwer.
Während sich Touko also das schwarze, enge Kleid über den Kopf zog, hörte sie wie sich hinter ihr die Tür öffnete. Ohne den Alkohol, hätte sie sich das Kleid wahrscheinlich direkt wieder herunter gezogen, da sie sich geschämt hätte, aber so... so zog sie sich in aller Ruhe einfach weiter das Kleid über den Kopf und ließ es schließlich zu Boden fallen. Endlich verschwand die Wärme aus ihrem Körper und ein kühler Hauch legte sich auf ihre rosige Haut. Als sie hörte, wie Zenva die Worte im Hals stecken blieben, erklang ihr leises, melodisches Lachen. Wenn ihn das schon aus der Fassung brachte, sollte er lieber mal abwarten was noch auf ihn zukam.
Als sie hörte, wie der pink haarige Engel meinte, dass sie sich wieder anziehen sollte, schnalzte sie vergnügt mit der Zunge. Als ob sie das nach einer solch herrlichen Reaktion tun würde. Langsam schritt sie um Zenva herum um ihm ins Gesicht zu sehen, nur um zu merken das er sich wie ein kleiner Junge die Augen zu hielt. Es war so süß und unschuldig, dass Touko fast schon Bedenken davor hatte, etwas mit ihm zu spielen. Nun ja, nur fast.
Wie schon zuvor streckte sie ihre Hand nach Zenva aus, nur um mit ihren schlanken Fingern über seine nackte Brust zu streichen. Es fühlte sich an, als würde auch ihre Haut anfangen zu kribbeln und erneut verließ ein melodisches Kichern die Lippen der jungen Frau. „Mich wieder anziehen?,“ raunte sie leise, während sie einen Schritt näher an Zenva herantrat. Inzwischen trennten sie nur noch wenige Zentimeter, sodass er wahrscheinlich ihren heißen Atem auf seiner Haut spüren konnte. „Aber ich sagte doch, dass mir warm ist, Zenva.“ Fast schon extra sprach sie seinen Namen in einer rauen, flüsternden Tonlage aus. Fast schon zärtlich drückte sie sich mit ihrem Körper an den seinen, so sanft das man meinen könnte, dass sie Angst davor hatte, ihn zu verletzten. Zumindest in der ersten Sekunde. Sie legte ihm beide Hände auf die Brust und schubste ihn mit aller Kraft, zumindest der, die sie aufbringen konnte, nach hinten auf sein Bett. Und da er sie immer noch nicht ansah, hatte er diese ganze Aktion wahrscheinlich auch nicht kommen sehen.
Aber anstatt von ihrem kleinen Spiel abzulassen, damit sich vielleicht auch Zenva mal wieder beruhigen konnte, gesellte sie sich zu ihm aufs Bett. Oder besser gesagt: Auf ihn. Mit leisen Schritten, fast wie eine Raubkatze, schlich sie sich an das Bett an und strich mit ihren Fingern über Zenvas Oberschenkel. Ein gefühlvolles Lächeln bildete sich auf den hellen Lippen der brünetten Frau, während sich auf ihren Wangen ein rosa Schimmer bildete. Wie oft hatte sie sich vorgestellt, wie sich Zenvas Haut anfühlen würde. Und nun lag er so einladend da, dass sie nicht widerstehen konnte.
Sie überwand die letzte Distanz und kletterte auf den Körper des Engels, während sich ihre Hände auf die Brust des pink haarigen legten, welche sich aufgewühlt hob und senkte. Langsam hob sie eine ihrer Hände und strich gemächlich mit ihren Fingern über seine helle Haut. Unter ihrer anderen Hand spürte sie, wie heftig Zenva's Herz inzwischen schlug. Sogar noch heftiger als ihr eigenes. Touko wusste, dass Zenva ihrer Berührung und ihre Nähe nicht weiter ignorieren konnte und ihr Blick lag die ganze Zeit über auf seinem Gesicht. Sie beugte sich hinab zu ihm, sodass seine eigene Feder nun auf seiner Brust ruhte, während ihre Lippen nah an seinem Ohr waren.
„Zenva,“ raunte sie leise. Morgen würde sie bereuen was sie hier tat, doch im Augenblick hatte sie viel zu sehr Spaß. Spaß daran, diesem Mann endlich nah sein zu können. „Gefalle ich dir?“ Sie war sich sogar ziemlich sicher, dass Zenva Gefallen an ihr gefunden hatte, denn sonst hätte er ihr niemals sein größtes Geheimnis verraten. Ein Geheimnis, dass sie seitdem immer um ihren Hals trug, denn die Feder war das Zeichen dafür, dass all diese Ereignisse kein Traum gewesen waren. Es war wirklich geschehen und Zenva war in Wirklichkeit ein Engel.
Wie zuvor schon, war sie es die die letzten Zentimeter überwand und mit ihren Zähnen sein Ohr umfing. Erst einige Augenblick später, nachdem sie etwas geknabbert hatte, erhob sie sich wieder und sah hinab auf den Engel. Von hier aus hatte sie wirklich die beste Aussicht. Und sie konnte sich vorstellen, dass auch Zenva eine schöne Aussicht. Immerhin hatte sie einen wohlgeformten Körper, trug anmutige schwarze Unterwäsche, die ihre Rundungen umschmeichelte und hatte es sich soeben auf ihm bequem gemacht.


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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Sa 19 Dez 2015 - 22:51

Er wusste sich nicht anders zu helfen als sich die Augen zuzuhalten. So etwas mit anzusehen verstieß gegen die gesellschaftlichen Anstandsregeln und Zenva wollte nun wirklich Niemandem zu nahe treten, im Gegenteil, es war ihm selbst unangenehm wenn ihm Jemand zu nah trat. Er hoffte, dass Touko anständig genug war um seiner Aufforderung Folge zu leisten, auch wenn seine Chancen dank dem Alkohol nicht sehr gut standen. Er hoffte einfach auf das beste, mehr konnte er zu seinem Leidwesen im Moment nicht tun. Zumindest dachte er das.
Eine warme Hand legte sich auf seine nackte Brust und der Arzt schlug vor Schreck die quarzfarbenen Augen hinter den vorgeschlagenen Handflächen auf, um dann seine Hände geschockt anzustarren. Wieder fror er in der Bewegung ein, während er Toukos Worten lauschte, die so reizvoll und zeitgleich so falsch klangen. Nein, das durfte alles nicht sein. Touko war nicht bei Sinnen, so etwas würde sie im nüchternen Zustand niemals tun, niemals sagen. Nichtsdestotrotz kam Zenva nicht umhin sich durch ihre Worte leiten zu lassen, zumindest sein Unterbewusstsein tat das. Ein Kribbeln fuhr ihm durch den Körper, als die Brünette sich an ihn drückte und er mit einem Mal das Gefühl hatte, das seine Gefühlswelt in ein buntes Chaos explodierte.
Der weibliche Körper unterschied sich in ausschlaggebenden Punkten von dem männlichen, der Arzt wusste das. Doch noch nie hatte er sich davon reizen lassen, dazu hingezogen gefühlt, geschweige denn war er damit in Berührung gekommen. In diesem Moment drückte Touko ihren weichen, warmen Körper an den nackten Oberkörper des Arztes, wodurch dieser die Rundungen der Brünetten auf eine so intensive Weise wahrnahm, dass er die Hände von seinen inzwischen glühenden Wangen herunter nahm. "Also, du solltest wirklich nicht-", begann er sie noch einmal darum zu bitten, sich etwas anzuziehen und seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, doch er kam nicht weit. Kaum einen Atemzug später verloren seine Füße das Gleichgewicht und er fand sich auf seinem Bett wieder, als er zwischen seinen weichen Kissen landete und ihm die pinken Strähnen durch den Luftzug ins Gesicht flogen.
"Was soll das w-", begann er autoritär zu werden und setzte mit viel Mühe ein einigermaßen strenges Gesicht auf, welches durch die starke Röte auf seinen Wangen jedoch erheblich abgeschwächt wurde, als Touko mit einem ihm bisher unbekannten Blick dem Engel auf das Bett hinauf folgte. Die Augen des Pinkhaarigen weiteten sich in Schock und Angst vor dem Unbekannten, als er die Hände hob und Touko wie ein unbändiges wildes Tier abweisen wollte, doch er hatte in seiner Position keine Chance, zumal er durch das plötzliche Gefühlschaos in seinem Inneren mehr als nur irritiert war. Er wusste gar nicht wie ihm geschah, als Toukos Finger zu seinem Oberschenkel fanden, der sich zu seinem Glück noch in der Jeans befand und nicht nackt war, so wie der von Touko, die nun grazil über ihn kletterte. Zenva hatte sich noch nie so ausgeliefert gefühlt.
"Wirklich Touko, du weißt nicht was du da tust", brachte Zenva zwischen stockenden Atemzügen hervor, während seine Wangen zu Glühen begannen. Er versuchte es zu vermeiden, doch es war nur natürlich, dass sein Blick auf ihren Körper gelenkt wurde. Für ihn war überhaupt nicht begreifbar, was für ein Verlangen sich mit einem Mal in ihm regte. Ein Verlangen, dass er so nicht von sich kannte. Toukos zarte Haut, so verlockend zu berühren, ihr Blick, der genau zu wissen schien was sie wollte - auch wenn Zenva es nicht wusste. Als Touko ihn fragte ob sie ihm gefiel musste er erneut schlucken und dieses Mal war ihm der Schweiß, der sich langsam auf seiner Stirn bildete, nur allzu bewusst. "Ich schätze in einer wissenschaftlichen Analyse würde man... deinen Körper schon als... attraktiv bezeichnen...", seufzte er als sie sich auf ihn setzte. In seiner Brust schlug sein Herz als würde sein Leben davon abhängen und er hob scheu den Kopf, um Touko anzusehen - jedoch sah er dann nicht sie an sondern ihr Dekolleté, welches sich direkt vor seinem Gesicht befand. Der Arzt verlor sich für einen Moment in dem Anblick, bis ihm klar wurde was er da tat und falls es überhaupt noch möglich war wurde sein Kopf noch eine Nuance roter. Das Blut, welches sich in seinem Kopf angesammelt hatte, schlug nun auch eine andere Richtung an, für die allein Touko verantwortlich war und deren Ursache oder Zweck Zenva vollkommen fremd waren.
Dann erst bemerkte er die Feder, die mitsamt Toukos Ausschnitt ebenfalls vor seinem Gesicht hing. Er hob eine Hand und wollte die weißen Fasern überrascht umfassen, wurde jedoch abgelenkt als Touko ihr Gleichgewicht auf ihm richtete und sich auf seinem Körper bewegte. Ihm entwich fast ein Stöhnen, welches er gerade noch aufhalten konnte. Seine Hand kam jedoch von der geplanten Route ab und machte Halt bei Toukos Oberschenkel, welcher sein Bein umschlang  als würde es dorthin gehören.
"Touko, wir sollten, wirklich nicht...", versuchte er es erneut, auch wenn dank seiner Überdosis an Hormonen all seine Versuche nur halbherzig waren. Er wollte Toukos Bein wegschieben, erreichte damit jedoch nur, dass er sie näher zu sich heranzog, was seinen Atem erneut ins Stocken brachte. Sein Haar, das zuvor bereits eine Schlafzimmerfrisur aufzuweisen hatte, wurden nun durch die Kissen noch mehr zerwühlt und mit halb geschlossenen Augen sah er zu der auf, die gerade Besitz von ihm genommen hatte. So sehr der analytische Teil in ihm auch wusste, dass es falsch war, so konnte er nicht verhindern, dass der Rest seines Geistes und seines Körpers alles daran setzte, diese Frau und ihren Zustand irgendwo zu genießen.
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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Sa 19 Dez 2015 - 23:28

Touko war sich darüber bewusst, was sie mit den Gefühlen des Arztes anstellte und sie wusste genau, worauf sie hinaus wollte. Immerhin begehrte sie diesen Mann nicht nur für seinen Körper. Und auch wenn seine Worte sie darum baten, aufzuhören und sich etwas anzuziehen, konnte die junge Frau gar nicht daran denken aufzuhören. Sie genoss es, dass sie diejenige war, die dieses Spiel anleitete.
Allerdings wurde seine kleine Bitte unterbrochen, als Touko ihre verbliebene Kraft einsetzte um ihn auf das Bett zu schubsen und er zwischen den weichen Kissen landete. Was sollte sie nochmal wirklich nicht? Ihn schubsen? Ihn necken? Sich auf ihn setzen und ihn noch mehr necken?
Na da hatte sie wohl irgendwelche Regeln an diesem Spiel noch nicht ganz verstanden. Sie würde sicherlich später nochmal nachfragen. Zenva wusste doch, wie die Regeln zu diesem Spiel aussahen.
Auch seine nächste Frage ignorierte die brünette gekonnt, er würde früher oder später schon noch merken, was das werden sollte. Im Augenblick genoss sie es, den roten Schimmer auf seinen Wangen zu sehen. Wie er da lag, völlig hilflos und wie er auf ihre Gnade angewiesen war. Eine Gnade, die Touko im Augenblick nicht empfand.
Auch das sich die Augen des Pink haarigen vor Schock weiteten, betrachtete die junge Frau nur amüsiert. Wahrscheinlich hätte keiner der beiden damit gerechnet, dass an diesem Abend noch etwas dergleichen passieren würde. Oder noch etwas ganz anderes.
Wusste sie wirklich nicht was sie da tat? Touko war sich ziemlich sicher, dass sie genaustens wusste, was sie hier tat. Vielleicht hätte sie ohne den Alkohol niemals den Mut dazu gefunden so etwas zu tun, aber im Augenblick füllte sich es mehr als richtig an. Und gut. Sie würde Tomomi morgen noch danken müssen, immerhin würde Touko sich ohne ihre beste Freundin gar nicht in dieser Situation befinden. Wenn sie sich morgen überhaupt noch daran erinnerte, was sie hier getan hatte. Oh hoffentlich würde sie sich dran erinnern, sonst würde das ganze noch mehr Chaos verursachen, als für das sie eh schon verantwortlich war. Und wenn sie sich recht erinnerte, müsste sie morgen so oder so ins Krankenhaus. Nicht um zu arbeiten, sondern um von Zenva behandelt zu werden. Ausweichmanöver waren also hinfällig. Gut das sie sich grade über solche Kleinigkeiten keine weiteren Gedanken machte.
Und Zenva, der sich unter ihr befand, würde auch nicht stockend Luft holen müssen, wenn Tomomi sie nicht zum feiern überredet hätte. Ein leidenschaftliches Lächeln bildete sich auf den Lippen der brünetten Frau, dessen Gestalt von ihren Haaren umgeben wurde. „Ich weiß ganz genau was ich hier tue, Zenva,“ meinte sie schmunzelnd, während sie mit ihrem Finger über seine nackte Haut fuhr. Sie fühlte sich so samtig weich an, obwohl sich unter ihr ganz eindeutig gute trainierte Muskeln befanden. Und im Augenblick ging Touko, ihrer Meinung zumindest, noch sehr behutsam mit dem Engel unter ihr um.
Leise lauschte sie seiner Antwort, ehe ihr amüsiertes Lachen erklang. Nach wissenschaftlichen Analyse? Sie war sich ziemlich sicher, dass sie das nicht mal mehr aussprechen konnte. Aber er hatte ihren Körper grade wirklich.. er hatte sie als attraktiv bezeichnet. Für einen Augenblick wand sie ihren Blick ab, während sich der rosane Schimmer auf ihren Wangen verstärkte. Warum.. warum hatte sie den Blick abgewandt? Immerhin fand sie Zenva auch attraktiv und das er sie attraktiv fand, sollte sie doch erfreuen? Aber aus irgendeiner Weiße schafften es seine Worte sie für einen Moment zu stoppen, denn seine Worte, sein Kompliment berührte sie.
Erst einige Augenblicke später fanden ihre Augen wieder zu den seinen, auf ihren Lippen ein liebevolles Lächeln. Ihre vor Alkohol und inzwischen anderen Gefühlen vernebelten Augen blickten hinab auf den Engel, während sein Stöhnen in ihren Ohren wie Musik erklang. „Also gefalle ich dir, mh,“ summte sie leise vor sich hin. Man merkte ihr an wie erfreut sie über diese Tatsache war. Unter ihrer Hand spürte sie, wie heftig sein Herz schlug. Sie spürte, wie Zenva seinen Blick hob, während sie sich zu ihm hinunterbeugte. Sinnlich seufzend berührten ihre Lippen seine Ohrmuschel, während sie seinen Blick förmlich auf sich spüren konnte.
Sie richtete sich auf, als sie spürte, dass Zenva noch anders auf sie reagierte. Ihre Lippen formten sich zu einem stillen pfeifen, während sie den pink haarigen dabei beobachtete, wie er seine Hand nach der Kette ausstreckte. Als sich die brünette, junge Frau jedoch auf ihm bewegte, kam seine Hand jedoch nicht an der Feder an, sondern an ihrem nackten Oberschenkel. Es fühlte sich mehr als nur richtig an, dass seine Hand auf ihrer nackten, erhitzten Haut lag.
Seine Stimme, die leise wieder erklang, und seine Worte die wohl noch das letzte bisschen Vernunft in ihm widerspiegelten, spornten Touko nur noch mehr an, ihm zu zeigen, dass auch er Spaß haben konnte. Sie legte ihm einen Finger auf die Lippen und sah lächelnd zu ihm hinab, während sie mit ihrer Fingerkuppe über seine Unterlippe fuhr und sich vorstelle, wie sich seine Lippen wohl auf ihren anfühlen mussten. „Doch. Wir sollten. Vertrau mir,“ bat sie leise seufzend, während sie sich zu ihm hinab beugte.
Sie zögerte nur einen kurzen Moment, ehe sich ihre weichen Lippen auf seine Haut legten und sie seinen Hals küsste. Wie samtig weich sich seine Haut unter ihren Lippen anfühlte, es war ein Gefühl, dass sie nicht beschreiben konnte.


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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   So 20 Dez 2015 - 0:15

Zenva wusste wirklich nicht wo ihm der Kopf stand. Nicht nur seine Hormone sondern auch sein Verstand ging mit ihm durch, er erlebte einen Zustand wie er ihn von sich nicht kannte, ihn noch nie erlebt hatte. Sein Herz dachte gar nicht daran sich wieder zu beruhigen und ebenso wenig tat es sein Atem, wobei er Schwierigkeiten hatte seinen Zustand vor Touko zu verbergen. So sehr er auch hoffte, dass sie betrunken genug war um nicht auf so etwas zu achten, so sehr lag die Vermutung nahe, dass sie aufgrund dieses Zustandes erst Recht jedes Indiz dafür in sich aufnahm, dass er auf ihr Spiel einstieg.
Er bezweifelte Toukos Aussage stark, offenbar war ihr Selbstbewusstsein aber an diesem Abend groß genug für sie beide, weshalb er nichts darauf erwiderte. Konnte er auch nicht wirklich, denn wenn er ihr geantwortet hätte dann wäre das von einem Stöhnen begleitet gewesen, welches er momentan nur schwer zurückhalten konnte. Er hatte sich noch nie in einem so verstandslosen Zustand erlebt und war verwirrt von sich selbst, während Touko den entblößten Arzt vollkommen zu ihren Gunsten ausnutzte.
Als Toukos Lippen sich an sein Ohr legten schluckte er erneut, sich inzwischen der Trockenheit seines Halses bewusst. Wenn das so weiter ging dann taten sie am Ende noch... ja, was eigentlich? Der Engel war vollkommen unerfahren, er wusste nicht einmal wirklich was momentan durch Touko mit seinem Körper geschah, während Touko alles daran setzte, jede noch so kleine Reaktion von ihm auf ihre Weiblichkeit zu erhalten - und sie war mehr als erfolgreich damit. Im Gegensatz zu ihr war Zenvas Verstand jedoch nicht durch Alkohol vernebelt, weshalb er es schaffte irgendwo im Hintergrund seines Bewusstseins noch einen klaren Gedanken zu fassen. Touko war seine Patientin und sie hatte sich mitten in der Nacht zu ihm verirrt, wie konnte es bloß dazu kommen, dass sie nun hier gelandet waren?
"Touko, das muss... aufhören...", sagte er mit etwas mehr Stimme, doch auch dieser Versuch ihr Verhalten zu unterbinden wurde vereitelt, als er ihre zarte Hand auf seiner Brust spürte. Seine Atmung wurde wieder schneller und er sah Touko erneut an, dieses Mal in ihre warmen, braunen Augen, aus denen ansonsten immer liebevoll ihre Fürsorge sprach. Die Augen, die ihm so viel bedeuteten, dass er gar nicht begreifen konnte was für einen hohen Status die Brünette bereits in seinem Herzen bekleidete.
Doch genau das war auch der Grund, warum er das nicht zulassen konnte. Sie war betrunken, sie war nicht sie selbst, und auch wenn es vielleicht wahre innere Wünsche waren die sie antrieben so würde sie unter normalen Umständen anders handeln. Es lag ihm zu viel an ihr um nichts zu unternehmen, er wollte in ihrem Sinne handeln und er glaubte das Richtige zu tun, als er sie an den Oberschenkeln nahm und all die geistige Kraft aufbrachte, sich aus ihren verruchten Annäherungen zu befreien.
Zwar war sein Kopf noch gefüllt mit Bildern von Touko, wie sie über ihm gesessen und ihn angesehen hatte als wäre er das atemberaubendste auf der Welt, doch er schaffte es ihren zärtlichen Finger auf seinen Lippen zu ignorieren und sie an ihren Beinen hochzuheben, um sie auf die andere Bettseite zu rollen. Imselben Zug erhob er sich und spannte die Muskeln an, um sie nicht zu werfen sondern sanft abzulegen. Er wollte verhindern, dass sie erneut versuchte ihn zu umgarnen - und die beste Möglichkeit war es hierbei, sie bewegungsunfähig zu machen.
Dominant nahm er jeweils eine ihrer Hände und nagelte ihre Handgelenke neben ihrem Kopf auf dem Bett fest. Als er über ihr schwebte, seine pinken Haare der Brünetten leicht ins Gesicht hingen und sein Atem ihr entgegen hauchte, fühlte er wieder wie das Verlangen stärker wurde. Er begehrte Touko, er fühlte sich so auf eine Art zu ihr hingezogen die er nicht verstand. Für den Bruchteil einer Sekunde war er geneigt, sich zu ihr zu beugen und sie zu küssen. Dieses Verlangen war so ungewohnt, so greifbar nah...
"Touko", flüsterte er und in seiner Stimme war tiefe Zuneigung zu hören, auch wenn es ihm vielleicht nicht bewusst sein mochte. Sein erhitztes Gemüt wühlte ihn so sehr auf, dass er am liebsten eine Runde um den Block gelaufen - nein, eher geflogen wäre. Er erhob sich von dem Bett, drehte sich von Touko weg um sie nicht sein errötetes, erhitztes Gesicht sehen zu lassen und stützte die Hände in die Hüften, auf denen nur noch locker der Bund seiner Jeans saß.
Er fuhr sich durch die Haare. Wenn er Territorien betrat, die ihm unbekannt waren, dann war es nur natürlich sich zurückzuziehen und es langsam angehen zu lassen. Und Touko war alles andere als in der Stimmung, Dinge langsam angehen zu lassen. "Schlaf deinen Rausch aus", sagte er und nahm damit wieder seine abweisende Haltung an, nicht aber ohne in seiner Stimme das Verlangen nach ihr hörbar zu machen.
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BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   So 20 Dez 2015 - 0:50

Auch wenn Zenva sie darum bat, mit dem aufzuhören was sie tat, wollte sie das nicht. Sie konnte gar nicht daran denken, wie es wäre, nun aufzuhören. Viel zu sehr genoss sie es, seine Muskeln und die Hitze seiner Haut und ihren Fingern zu spüren. Sie konnte spüren, wie schnell sein Herz unter jeder ihrer Berührungen aufschlug und sie wusste, dass diese Reaktionen nur durch sie kamen. Aber.. vielleicht sollte sie wirklich aufhören? Vielleicht war es besser? Zumindest für den Bruchteil einer Sekunde meldete sich Touko's Verstand zurück, zumindest so lange, dass sie bemerkte wie Zenva seinen Blick auf sie gerichtet hatte. Wie er ihr tief in die braunen, vernebelten Augen sah. Und auch sie merkte, dass hier etwas nicht stimmte. Ja, dass hier wollte sie. Es war ihr Wunsch, Zenva so nah zu sein, aber zu welchem Preis? Immerhin hegte sie doch viel tiefere Gefühle für den Engel, der sie nun so bittend ansah.
„Warum?“ Touko war sich sicher, dass ein Wort niemals mehr Macht darüber hatte, den Verlauf der Nacht zu ändern. Sie war gewillt Zenva zuzuhören, war gewillt einzulenken, doch sie wollte wissen warum er aufhören wollte. Warum er wollte, dass sie aufhören sollte. Und doch, auch wenn ihre Gedanken einen Moment Klarheit zuließen, überschlugen sie sich gleichzeitig. Und insgeheim wünschte sie sich, dass sie diesen Abend niemals feiern gegangen wäre. Oder das sie zumindest zu sich nach Hause gegangen wäre und nicht zu Zenva. Wie hatte sie das überhaupt geschafft?
Etwas irritiert darüber, dass sie plötzlich auf die andere Bettseite rollte, wusste Touko nicht so recht was sie tun sollte. Das Lächeln war von ihren Lippen verschwunden und ihre verwirrten braunen Augen, sah zu Zenva hinauf, der sich nun über ihr befand. Ehe sie noch irgendwas tun konnte, spürte sie, wie seine Hände die ihren umfassten und sie sich damit nicht mehr bewegen konnte. Das lief alles ganz und gar nicht mehr so, wie sie es sich vorgestellt hätte und am liebsten hätte sie dagegen auch protestiert, aber der Blick.. Der Blick mit dem Zenva sie ansah, ließ ihr den Atem stocken. Wie sollte sie ihn verführen, wenn er es schaffte sie mit einem einzigen Blick bewegungsunfähig zu machen?
Sie hörte die Zuneigung, die Zenva für sie empfand in seiner Stimme, allerdings war da noch etwas anderes. Irgendetwas hielt ihn auf, nur konnte die brünette zur Zeit nicht verstehen, was es war. Als er sich von ihr löste, folgte ihr Blick seinen Bewegung und musste feststellen, wie er sich vom Bett erhob und sich von ihr wegdrehte. Hatte sie etwas falsch gemacht? Hatte sie ihn verletzt? Das wollte sie nicht. Sie wollte niemals, das er ihr gegenüber wieder so abweisend wird. Sie senkte den Blick auf ihre Hände, während sie kniend auf dem Bett saß. Ihre Gedanken überschlugen sich, nach der Frage, was es war, dass sie getan hatte, um ihn zu verärgern. Und als sie seine Stimme hörte, war es um ihre Gefühle geschehen. Schon fast erschrocken hob sie den Blick, nur um der abweisenden Haltung des Engels zu begegnen.
Mit ihren Fingern umfing sie die weiche Feder, die an ihrer Kette hing. Sollte sie sich entschuldigen? Würde es Zenva beruhigen wenn sie sich entschuldigte? Vielleicht hatte sie es tatsächlich übertrieben. Als sie ansetzte um zu sprechen, musste sie entsetzt feststellen, dass ihre Stimme bei weitem nicht mehr so selbstbewusst klang wie noch einige Augenblicke zuvor. Nun war sie eher brüchig und leise, kaum mehr als ein Flüstern. Ihre ganze Haltung hatte sich verkrampft. „E-Es tut mir Leid... Ich wollte dich nicht verletzen...,“ Wie hätte sie auch glauben können, dass Zenva das gleiche für sie empfand, was sie für ihn empfand. Auch wenn sie vielleicht getrunken hatte und auch wenn sie daher vielleicht ihr Selbstbewusstsein nahm, waren ihre Wünsche die gleichen wie zuvor. Am liebsten würde sie Zenva erklären, was sie fühlte, aber etwas hielt sie davon ab. Kein einziges Wort wollte mehr über ihre Lippen kommen. Nicht mal ihren Blick konnte sie mehr halten. Sie senkte den Kopf, sodass ihre Haare ihr Gesicht versteckten und umschloss die Feder fester mit ihren Fingern. Wie dumm sie doch war.
Falls es möglich war, wurde ihr Stimme noch leiser. „B-Bitte.. hass mich nicht..,“ flüsterte sie leise, wie zu sich selber. Es war ihre größte Angst. Das Zenva sie für das, was sie getan hatte, hassen könnte. Wenn sie sich ihre Zukunft vielleicht schon damit verbaut hatte. Sie würde sich nie verzeihen können, was heute Nacht passiert ist, wenn Zenva sie hassen würde. Niemals.


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Dr. Zenva
Arzt des Himmels
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Beruf : Chefarzt des Cadysa Krankenhauses (Spezialist für übernatürliche Krankheiten und Unfallchirurgie)
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Zenvas Wohnung   Mo 21 Dez 2015 - 18:35

Wie so oft gingen alle normalen und geregelten Gedanken flöten, als Touko dem Arzt so nah kam. Er konnte es noch immer nicht begreifen, aber anstatt sich damit abzufinden wollte er nur zu gern herausfinden, was hinter all diesen Emotionen und Gefühlen steckte, die er jedes Mal empfand wenn Touko sich auch nur in seiner Nähe befand.
Kaum hatte Zenva die Oberhand ergriffen und Touko mit Schwung von sich herunter gerollt, sah er sich mit der Perspektive auf ihren halbnackten Körper unter sich konfrontiert. So konzentriert wie es in einem Moment wie diesem nur ging starrte er ihr in die Augen, fast wütend darauf fixiert, ihr nirgendwo anders hin zu starren. Es gehörte verboten, als Betrunkener alle Hemmungen über Bord zu werfen. Warum gab es dieses Teufelsgesöff überhaupt? Zenva fand alle nur erdenklichen gedanklichen Ausreden, die ihm durch den Kopf flogen und das alles nur, um nicht dem Verlangen nach Touko nachzugeben, das über ihn gekommen war wie eine Flutwelle.
Sein einziger Ausweg aus dieser heiklen Angelegenheit war, Distanz zwischen sich und die leicht bekleidete Brünette zu bringen. Er stand ruckartig auf und drehte ihr den Rücken zu, um mit Blick an die Wand seine Atmung und seinen Puls wieder unter Kontrolle zu bringen. Sein Herz kämpfte damit sich nicht zu überschlagen und seine Wangen hörten leider auch nicht so schnell auf zu glühen wie der Arzt es gern hätte. Er stemmte die Hände in die Hüften und wies Touko dann einfach nur streng an, sich auszuschlafen. Morgen sah die Welt bestimmt wieder ganz anders aus, besonders für die übermütige Herzkranke, die im Moment alle Geistesgegenwart hochkant aus dem Fenster schmiss.
Womit er jedoch nicht gerechnet hatte war Toukos nächste Reaktion. Er rechnete ihr nicht mehr viel Kontrolle über sich selbst zu, so wie sie sich benahm hatte er sie noch nie zuvor erlebt, aber dass sie einen Gefühlsausbruch erleiden würde hatte er nicht kommen sehen. Sein wütendes Gesicht entspannte sich etwas, als er aus ihrer Stimme die plötzliche Traurigkeit heraus hörte. Zögernd drehte er sich um.
Touko saß zusammengekauert auf seinem Bett, das Gesicht tränenüberströmt und die Stimme zittrig und gebrechlich. Wenn ihm ihre Krankheit nicht so nah gehen würde wäre es ihm vermutlich egal gewesen, doch zusätzlich war auch ihr Gesicht rot - sie war deutlich erhitzt von den Geschehnissen. Und bei ihrem Herz war es sehr viel bedeutsamer, es ruhig zu halten als bei seinem eigenen. Nur wie beruhigte man eine Betrunkene, die mit aufgestauten Gefühlen geradezu um sich schlug? Er wusste nicht einmal, wie er einen weinenden Menschen beruhigen sollte. Der Arzt war überfragt.
"Das ist kein Grund zu weinen", stellte er neutral fest und drehte sich mit einem Seufzen wieder endgültig zu ihr um. Was sollte er bloß mit ihr anstellen. Warum konnte sie nicht einfach einschlafen, das würde alles leichter machen. Er für seinen Teil war müde, immerhin hatte er bereits geschlafen als die Herzkranke mit einem Mal vor seiner Tür gestanden hatte. Für den Bruchteil einer Sekunde kam ihm die Idee, ihr Schlafmittel einzuflößen, doch dann verwarf er sie schnell wieder. Er mochte zwar Menschen nicht sehr gut verstehen können, aber herzlos war er dann doch nicht.
"Beruhige dich", sagte er schließlich einlenkend und ging ein paar Schritte um das Bett herum, um sich auf der Bettkante neben Touko sinken zu lassen. Er zögerte davor, die Hand auszustrecken aus dem Verdacht heraus, dass sie dann wieder handgreiflich werden würde. Doch bei ihr zu sein konnte schließlich nicht schaden, besonders wenn sie traurig darüber war, dass er sich von ihr abgewandt hatte. "Ich versuche dich zu heilen, Touko", sagte er und überwand schließlich die letzte Distanz von seiner Hand und ihrem Gesicht, als er ihr Kinn sachte anhob damit sie ihn ansah. "Wie könnte ich dich da hassen?" Er blinzelte sie an und sah in ihren tränenverhangenen Augen zwar die verschwommene Sicht des Alkohols, dahinter jedoch, dass alles was sie ihm hier und heute Nacht zeigte wahre Gefühle waren. Vielleicht etwas extrem und vielleicht übertrieben, doch sie waren da.
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Zenvas Wohnung
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