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 Aleksander's Werkstatt / Wohnung

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Gespielt von :
Cali

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Schauspielerin im Theater von Cadysa

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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Mo 28 Aug 2017 - 21:14
 


Jinx & Aleksander
Mittwoch Abend, 04. März | Aleks Wohnung

Jinx bezweifelte, dass das aufgekommene flaue Gefühl in ihrem Magen in nächster Zeit wieder verschwinden würde, aber sie würde auf jeden Fall mit dem Alkohol nachhelfen. Schließlich wollte sie sich die Blöße nicht geben, sich ernsthaft vor den Kopf gestoßen zu zeigen, doch nicht sie, die einzig wahre Jinx! Dass sie es mehr als nur ein bisschen war, war der Blauhaarigen zwar anzusehen gewesen, doch ihre Spontanität hatte sie schon aus heikleren Situationen geholt. Wobei sie hier und jetzt begann infrage zu stellen, ob sie durch diese neue Erkenntnis 'heikel' neu definieren musste.
Was sie dann doch überraschte - und ihre Entspannung ein kleines Stück weit wieder herzustellen schaffte -, war Aleks verdutztes Gesicht als sie erzählte, dass sie schon in der Zeit gereist war. Beinahe fragend sah sie ihn an und als sie seinen Ausruf hörte, zog sie die Augenbrauen hoch und schenkte ihm ein breites Grinsen. "Na klar! Das Portal wurde von mir schon probe durchlaufen!", sagte sie und ergänzte ihren Worten ein leises Lachen. Irgendwie schafften sie es gemeinsam, die Spannung heraus zu nehmen und als Alek ihr auch wieder auf die Couch folgte, entwich ihr ein kurzer Atemzug, bevor sie sich ihr Bier zurück angelte. Mit einem frechen Grinsen und niedergeschlagenen Augen ergänzte sie ihren Worten dann ein neckendes "alter Sack". Ihre violetten Augen huschten dabei kurz zu ihm rüber und sie schaffte es sogar, ihm genauso befreit zuzuzwinkern, wie sie es an dem Abend im Theater getan hatte. Nur ihre leicht angespannte Körperhaltung war nun noch das einzige Indiz dafür, was diese Neuigkeiten von dem schwarzhaarigen Mechaniker bei ihr für eine Wirkung hinterlassen haben. "Für 400 Jahre hast du dich aber echt gut gehalten. Und schwarze Haare? Wo sind die grauen?!" Jetzt entwich ihr doch noch ein Kichern und sie war versucht, noch einmal an einer Strähne zu ziehen, doch sie wollte ihr Glück nicht herausfordern. Besonders nicht da sie jetzt wusste, dass er zu mehr imstande war als sie bisher angenommen (und für möglich) gehalten hatte.
Als er ihr einen Vorsprung anbot wollte sie fast etwas Empörtes erwidern, zum Beispiel das ihr ein 400 Jahre alter Mann keinen Vorsprung geben brauchte! Doch kaum erwähnte er Bier und Chips, war der Gedanke an eine Flucht sowieso Pustekuchen. "Dann hab ich keinen Grund zu fliehen, mit Bier und Chips kann man die perfekte Falle für mich aufstellen!" Ihr Ton wurde dunkler und mysteriöser, als sie sich eine unsichtbare Sonnenbrille von der Nase schob um über den Brillenrand zu gucken und ihm intrigant zuzuflüstern. "Aber verwende diese Information niemals im Bösen gegen mich, Alek. Dann bekommst du es mit der seltenen Jinx-Art zu tun." Ihr Grinsen und das Verspielte in ihrer Stimme nahm ihrem Worten die Strenge und sie erkannte sich in dem Spielspaß mit dem Wechselspiel des Mechanikers wider, als wären sie beide nie auf das vorige Thema gekommen.
Dass es sie immer noch unter einen gewissen Strom setzte, war allerdings eine Tatsache, die nicht einmal ihr für gewöhnlich so perfektes Schauspiel überdecken konnte. Und sie war gewillt, das schnellstmöglich zu ändern - und vor allem sich selbst daran zu hindern, zu viel drauf herum zu denken -, indem sie sofort die Flasche wieder ansetzte und in einem Zug leerte. Schließlich hatten sie dieses Treffen engagiert, um sich zu entspannen und ihren Erfolg mit einem mitreißenden Fußballspiel zu feiern, nicht sich noch mehr Stress auf die Schultern zu laden! Aleks nachsichtiges Lächeln kam ihr da zugute und dankend nahm sie sich das neu geöffnete Bier, um sich auch dieses sofort an die Lippen zu setzen.
Ihr langsam leicht angeheiterter Kopf hatte inzwischen schon ein Thema gefunden, mit dem sie sich ablenken und auf andere Gedanken bringen konnte: Besagte Zeitreise, die sie ins 19. Jahrhundert befördert hatte. Das er ihr gerade bestätigt hatte, dass er sich in kein Tier verwandeln konnte, überging sie mehr oder weniger gekonnt indem sie mit den Augen rollte. Vampire waren eine Sache - und schon schwer genug zu verdauen -, aber dann auch noch irgendwelche Tierverwandlungen? Was kam noch, dass auf einmal geflügelte Engel vom Himmel fielen? "Da bin ich aber beruhigt", kicherte sie nur und wandte ihrem Bier und dem Spiel dann wieder ihre kurzweilige Aufmerksamkeit zu, bis sie kurz noch einmal zum Lachen gebracht wurde als Alek ihr seine Verwandlung nun faktenbelegt erklärte. "Das heißt, morgen bist du dann wieder pink?" Sie blinzelte ihn an, mit einem Hauch von Faszination, der die Spannung in ihr für den Moment überdeckte. "Man, damit ist viel verbunden, was?"
Nachdenklich legte sie ihr Haar wieder auf der Lehne ab und klopfte mit den Fingerspitzen auf den Hals der Flasche. Obwohl ihre Augen dem Spiel folgten, waren ihre Gedanken woanders. "Wenn es schon normal ist, dass Katzenwandler-Vampire unter uns weilen, dann sollte ich mich wohl auch fragen, ob ein Fuchs mit roten Augen so normal ist oder?" Bis jetzt hatte sie es ziemlich ignoriert, dass Necro - von ihr liebevoll 'Das Viech' genannt – inzwischen über ganze 100 Jahre älter war, als Vadim und sie. Schließlich hatte er es nicht durch das Portal zurück geschafft, sondern hatte sie beide am Portal wieder zurück in der jetzigen Zeit begrüßt, ohne gealtert zu sein. Zwar hatte Vadim es versucht ihr zu erklären, aber da hatte Jinx ihm die Vampirgeschichte nicht abgekauft. Das sie das bis jetzt getan hatte bewies, wie sehr sie daran festgehalten hatte, dass sie sich das meiste in ihrer schrägen Vorstellungskraft nur eingebildet hätte. Und je länger sie darüber nachdachte, desto schlüssiger wurde es auch, dass Juniper wohl wirklich besondere Kräfte gehabt haben musste. Als Mensch war das ganz schön viel zu verdauen. Sie nahm noch einen Schluck. "Ich glaube, du bist nicht der erste Vampir den ich kenne", ergänzte sie dann sinngemäß und blickte ihn mit einem schwachen Lächeln an, während sie hoffte, dass der Alkohol endlich seinen Job erfüllte. "Können Füchse auch Vampire sein?"



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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Mo 4 Sep 2017 - 14:40
 
Empörung machte sich auf dem Gesicht des schwarzhaarigen Italieners breit, als sie die leisen, neckenden Worte seiner Freundin vernahm. Hatte sie ihn grade einen alten Sack genannt? Wie konnte sie es bloß wagen?! Er stand in der Blüte seiner Jugend und noch dazu hatte er es geschafft in den 400 Jahren, die er nun schon lebte, keine einzige Falte zu bekommen! Das sollte ihm doch erstmal jemand nachmachen! Beinahe beleidigt verschränkte Aleksander die Arme, während er sich auf der Couch zurück lehnte und Jinx einen mindestens ebenso eingeschnappten Blick schenkte. „Habe ich da richtig gehört? Hast du mich grade wirklich einen alten Sack genannt,“ fragte er vollkommen rhetorisch. Natürlich hatte sie das! Wäre er sich unsicher darüber, ob sie es tatsächlich gewagt hatte, ihn so zu nennen, würde ihr freches Grinsen ihm schon Antwort genug sein.
Als sie ihn dann auch noch nach den grauen Haaren fragte und erneut an einer Strähne seiner schwarzen Haare zog, ließ er sich mit aufgeblähten Wangen tiefer in die Couch sinken. Noch immer mit verschränkten Armen saß er da, seinen Blick starr auf den Bildschirm gerichtet. Auch wenn es ihm inzwischen sichtlich schwer fiel, das Grinsen auf seinen Lippen zu unterdrücken. Und kaum einen Augenblick später, gab er dieses Unterfangen auch auf – das Grinsen auf seinen Lippen zeigte, wie viel Spaß er zwischen dem Schlagabtausch mit Jinx hatte und seine ganze Haltung entspannte sich wieder, als er die Arme aus ihrer Verschränkung löste und die blauhaarige ansah. „Ich habe halt eine gute Anti-Aging Creme,“ erwiderte er schmunzelnd. „Zudem steht mir schwarz doch viel besser als grau, oder etwa nicht?,“ fragte er gespielt nachdenklich, während er sich mit einer Hand durch die Haare fuhr. In irgendeiner Zeitschrift hatte er mal gelesen, dass graue Haare einen Mann ebenfalls attraktiv machen konnten – allerdings hatte sich Aleksander nie mit der Idee anfreunden können, irgendwann die Farbe aus seinen Haaren zu verlieren. „Wobei ich wohl dennoch lieber bei pink bleibe. Ich will ja nicht, dass sich irgendwann die Frauen kaum noch auf den Beinen halten können, wenn ich an ihnen vorbei gehe.“ Und kaum hatten die Worte seine Lippen verlassen, entwich ihnen auch schon ein amüsiertes Lachen. Es war offensichtlich das Aleksander jemand war, der gerne flirtete. Aber die Vorstellung davon, wie Frauen nur bei seinem Anblick weich in den Knie wurden, war so absurd, dass er nicht anders konnte als drüber zu lachen. So eine Szene hatte beinahe Film-Potenzial! Fast so sehr, wie die Szene, die sich grade eben in seinem Wohnzimmer abspielte.
Es war beinahe verblüffend, dass Jinx in all den Jahren nichts davon mitbekommen hatte, dass es unter den Menschen auch andere Wesen gab. Vampire, Werwölfe, Dämonen, Engel. Wesen, die vorher für die Menschen nur in Geschichten und Märchen existiert hatten, waren nun ebenso real, wie die Tatsache, dass die Sonne jeden Abend hinter dem Horizont verschwand. Und auch dass Jinx sich langsam wieder etwas mehr entspannte, war eine äußerst angenehme Tatsache, die dem Vampir neben ihr nicht entging. Kaum erwähnte sie, dass er ihr mit Bier und Chips die perfekte Falle stellen könnte, wackelte er verschwörerisch mit den Augenbrauen. „Vielleicht war das hier ja von Anfang an eine Falle,“ meinte er, ehe er erneut lachte. Er wollte die entspannte Atmosphäre zwischen ihnen nicht wieder zerstören, in dem er Jinx etwas Angst machte – aber ihre Aussage hatte sich so schön für einen kleinen Konter angeboten, dass er einfach nicht hatte widerstehen können.
Als ihm dann allerdings direkt ans Herz gelegt wurde, dass er diese Informationen niemals gegen sie verwenden sollte, hob er verteidigend die Hände – so als hätte man ihm soeben eine Pistole auf die Brust gesetzt. „Wie kannst du nur denken, dass ich dich jemals verraten würde, attrice pazzo? Ich hätte viiiel zu große Angst vor den Konsequenzen, die auf mich zukommen würden! Niemals könnte ich es mit einer Jinx aufnehmen!“ Vielleicht sollte er sich doch mal nach einem Job im Theater umsehen? Diese spielerische Hin und Herz zwischen der blauhaarigen und ihm machten dem Italiener unheimlich viel Spaß! Wobei es wohl auch nichts gab, dass er lieber machte, als an seinem Motorrad rum zuschrauben oder Fußball zu gucken. Ein Job im Theater würde diesen Hobbys nur im Weg stehen, also würde wohl alles so bleiben wie es war.
Und kaum hatte er das zweite Bier geöffnet, wurde ihm dieses auch schon aus der Hand genommen. Wie beim ersten setzte sich die blauhaarige die Flasche ohne zu zögern an die Lippen und nahm erneut einen langen Schluck. Das Thema, dass es neben den Menschen auch noch andere Wesen gab, schien sie wirklich schockiert zu haben. Und auch wenn sie ihr bestes gab sich das nicht ansehen zu lassen, so bemerkte Aleksander die angespannten Muskeln ihres Körpers. Etwas, dass sie wohl nun mit Alkohol wieder ausgleichen wollte. Und dem der Vampir ebenfalls sehr zugeneigt war, denn auch er öffnete sich seine zweite Flasche und nahm einen Schluck – der definitiv sehr viel schlechter schmeckte, als sein gutes gekühltes Bier. Aber in einer Lage wie diesen, sollte man sich wohl nicht beschweren! Auf ihre Frage hin nickte er grinsend. „Genau! Morgen habe ich wieder pinke Haare und grüne Augen – dann sieht mit keiner mehr an, dass ich gar nicht so menschlich bin, wie ich erscheine,“ gab er grinsend und mit wackelnden Augenbrauen zurück. Es hatte keinen Sinn um das Thema drum herum zu reden, also baute er es bei jeder Möglichkeit als kleinen Witz ein. Immerhin war es schon ein Witz an sich, dass er nun hier saß und mit jemandem sprach der eine Zeitreise hinter sich hatte – aber schockiert darüber war, dass es Paranormale Wesen hab. Ihre nächste Frage ließen den schwarzhaarigen dann hellhörig werden. Ein Fuchs mit roten Augen war wirklich nichts gewöhnliches – zumindest hatte Aleksander in seinen 400 Jahren noch nie einen gesehen. Und auf ihre Aussage hin, dass er nicht der erste Vampir war, denn sie kennen gelernt hatte, blinzelte er erst einen Moment verwirrt – ehe er leise lachte. „Unter den richtigen Voraussetzungen sollte auch das möglich sein, ja,“ erwiderte er, ehe auch seine Bierflasche den Weg zurück zu seinen Lippen fand und er einen Schluck nahm.


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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Di 12 Sep 2017 - 20:09
 


Jinx & Aleksander
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Sie grinste über das ganze Gesicht. "Oh ja, das habe ich." Natürlich machte ihr das Wechselspiel großen Spaß, doch insgeheim war Jinx Alek auch einfach sehr dankbar, dass der Italiener ihr den Gefallen tat und ihr auflockerndes Spiel ebenso unbefangen weiterführte wie sie. Immerhin hatte die Schauspielerin noch immer eine Menge neuer Informationen zu verdauen, die der normalerweise Pinkhaarige ihr zuvor eröffnet hatte und so sehr sie sich auch wieder in ihre alte Rolle zurück fand, war es ihr dennoch weiterhin ein wenig anzumerken. "Pink passt aber mehr zu dir, glaube ich!", erwiderte sie dann zwinkernd, auch wenn sie auf seine Worte noch im Nachhinein nickte. "Und das willst du den armen Damen ja auch sicher nicht antun." Aus ihrem Grinsen wurde dann noch für einen kurzen Moment ein dankbares Lächeln, bevor sie in das Lachen mit einstieg und sich von seiner guten Stimmung mitreißen ließ. Ihre Hand ließ sie dann gleich darauf auch schon wieder zurück in die Chipstüte wandern und richtete ihren Blick für den Moment erst einmal wieder auf den Bildschirm.
Sie nahm einen tiefen Atemzug und sank noch ein Stückchen tiefer und bequemer in die Couch, um ihren Kopf dazu zu bringen, mit dem Arbeiten aufzuhören. Ihre Frage konnte sie dann jedoch nicht für sich behalten, als sie sich an Necro zurück erinnerte und die roten Augen des Fuchses sehr lebhaft wieder in ihren Gedanken auftauchten. Sie dachte bereits darauf herum, als Alek noch dabei war mit den Augenbrauen zu wackeln und seine eigenen vier Wände als Falle zu bezeichnen. Sein Lachen wärmte sie von innen und sie brauchte diese Gelassenheit im Augenblick auch, obwohl sie nie gedacht hätte, das von sich selbst einmal zu behaupten. Schließlich war sie für gewöhnlich selbst diejenige, die sich und ihre Umgebung auf Trab hielt und die Laune aller antrieb. Doch nach der Erkenntnis, dass Alek kein Mensch und auch nicht der einzige nicht-Menschliche war, brauchte sie nicht nur diese Rückendeckung - nein, sie brauchte auch Alkohol.
Sobald er die Hände hob, waren ihre Gedanken wieder einen Augenblick lang ausgebremst und das Grinsen kehrte auf ihre Lippen zurück, als sie verschmitzt die Augen zusammen kniff und ihm einen gespielt anklagenden Blick zukommen ließ. "Das will ich auch meinen! Aber ich kann dich beruhigen. Noch hast du nichts verbrochen." Fast war sie drauf und dran, ihre Aufmerksamkeit wieder komplett auf das Spiel zurück zu richten - bis sie den Kopf noch einmal betont abrupt zu ihm zurück schmiss und die Augen noch einmal verengte. "Noch." Und dann musste sie auch noch einmal Lachen.
Die Abschlag-Gelegenheiten, die sie sich gegenseitig gaben, waren einfach Gold wert. Außerdem musste sie wieder einmal gedanklich anmerken, dass der Italiener immer wieder mit schauspielerischem Talent überraschte! Schon bei ihrer ersten Begegnung auf der Theaterbühne hatte er ohne Umschweife bei ihrem gespielten Stück mitgemacht, bei ihnen schien das einfach von ganz allein zu passieren. Die Freundschaft mit dem Mechaniker hatte sich wie von selbst entwickelt und inzwischen waren sie bereits feste Bros, worüber sie trotz all den neuen Infos sehr froh war. Ebenso wie sie es darüber war, sich so spontan zu diesem Fußballabend mit dem Vampir verabredet zu haben. Spontaner ging es schließlich nicht, ihr Nachrichten-Austausch war schließlich keine Stunde her!
Als dann das Gespräch noch einmal auf sein Äußeres fiel und er ihr bestätigte, morgen wieder der Alte zu sein, unterdrückte sie ein Kichern und rollte mit den Augen. Es klang immer noch so absurd, über solche Verwandlungskunststücke zu sprechen als wären sie ganz normal und völlig nachvollziehbar. Doch inmitten ihres Schlagabtausches fiel dieses schräge Attribut kaum noch auf, was es der blauhaarigen Schauspielerin leichter machte, langsam aber sicher den ganzen Vampir-Kram zu verdauen und darüber hinweg zu kommen - zumindest für den Moment. Als sie merkte, wie ihr Kopf begann sich leichter anzufühlen und ihre Sorgen ihr langsam aber sicher abhanden kamen, schenkte sie den Bier einen grinsenden Seitenblick. Ja, sich nach solchen Neuigkeiten zu betrinken war definitiv die richtige Entscheidung gewesen. Sie setzte die Flasche erneut an.
"Aber was sind die richtigen Voraussetzungen? Vorher eine Party zu schmeißen? Alkoholeinfluss?" Sie grinste. "Oder den Fuchs zu fragen, ob er Kontaktlinsen trägt?" Ihre violetten Augen flogen kurz zu Alek hinüber, bevor sie einen Pfiff hörte und kurz über das Abseits fluchte. "Dann glaube ich, habe ich schon einen Vampirfuchs kennen gelernt." Es erklärte so vieles. Vor allem aber, warum er die Zeitreise zwar nicht mitgemacht hatte, in ihrer jetzigen Zeit aber immer noch am Leben war. "Er hat es leider nicht durch das Portal in unsere jetzige Zeit zurück geschafft, geht mir jetzt aber immer noch auf die Nerven!" Ihr Grinsen war wieder einmal zu Besuch, als sie erneut einen Schluck nahm und sich in dem warmen Gefühl sonnte, in das der Alkohol sie einlullte. Als sie kurz Aleksanders Blick überprüfte, wog sie ab, wie fasziniert er von Zeitreisen eigentlich wirklich war. "Naja, aber den Buckingham Palace hat er trotzdem aufgemischt damals. Die Wachen werden noch eine Weile ähnliche Kratzspuren wie du getragen haben, da bin ich mir sicher!" Bei ihren Worten glitt ihr Blick noch einmal frech anklagend über sein Gesicht, das nach seinen eigenen Worten schon sehr bald verheilen würde. Die Wachen im Palast hatten mit Sicherheit nicht so ein Glück. Obwohl sie sich jetzt, wo sie diese Info von Alek über die ganzen möglichen Absonderheiten hatte, nicht mehr sicher war, wer von den Wachen unmenschlich gewesen war und wer nicht. Es stellte irgendwie alles auf den Kopf. Sie schnaubte kopfschüttelnd.



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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Mi 13 Sep 2017 - 12:28
 
Nachdenklich lag der Blick des schwarzhaarigen Italieners auf seiner Bierflasche, während er über Jinx ungewöhnliche Frage nachdachte. In der Theorie konnte wahrscheinlich jedes Wesen verwandelt werden, immerhin änderten sich durch die Wandlung nur die Attribute und einige der Fähigkeiten eines Wesens. Allerdings hatte er persönlich noch niemals von einem Fall gehört, bei dem ein Tier in einen Vampir verwandelt worden war – und er musste zugeben, dass er die Vorstellung äußerst interessant fand. Allein die Vorstellung davon wie ein kleiner Wellensittich mit Reißzähnen rum flog und Menschen das Blut auszusaugen versuchte, brachte ihn beinahe dazu, erneut in Gelächter auszubrechen. Für Halloween würde er sich definitiv einen Plastikvogel holen und ihm Zähne ankleben – den Witz konnte er sich einfach nicht verkneifen.
Auf die Worte, die Jinx als nächstes an ihn richtete, schenkte er ihr einen Seitenblick mit hochgezogenen Augenbrauen. Und einem Schmunzeln, dass eindeutig bewies, wie viel Spaß er an diesem Abend hatte. „Höre ich da etwa Sarkasmus, meine Liebe?,“ fragte er grinsend, ehe er den Kopf schüttelte und seine Bierflasche leerte. Die Vorstellung mit den Reißzähnen war ja die eine Sache.. aber wenn sich Tiere seit Neustem auch noch Kontaktlinsen einlegten, dann würde Aleksander wohl in nächster Zeit mal wieder in die Bibliothek fahren müssen. Denn dann war sein Wissen über das tierische Reich wirklich nicht mehr auf dem Neusten stand. Allerdings wollte er die Frage der blauhaarigen natürlich nicht unbeantwortet lassen, sodass er sich schon kurz darauf eine imaginäre Brille auf der Nase hochschob und Jinx so ernst wie möglich ansah. „Du hast es erfasst! Bevor man ein Tier zu einem vampirischen Wesen verwandeln kann, muss man mit ihm zusammen eine Party schmeißen! Besagte Party muss mindestens 24 Stunden lang sein und der Pegel des Alkoholeinfluss muss genau 1,8 betragen! Andernfalls könnten schwerwiegende Komplikationen bei der Verwandlung auftreten!“ Es fiel Aleksander sichtlich schwer bei dem ganzen Quatsch, denn er sich hier grade ausdachte, eine ernste Miene beizubehalten. „Und das erste Paar Kontaktlinsen gibt es mit der Verwandlung natürlich umsonst!“ Und als er mit seinen wissenschaftlich belegten Fakten und dem fundierten Wissen über Vampire, Jinx endlich erklärt hatte, wie man einen Fuchs in ein vampirisches Wesen verwandelte--- fiel seine ernste Maske und er brach in amüsiertes Gelächter aus. So viel wie an diesem Abend hatte er schon lange nicht mehr gelacht und nachdem hektischen Hin und Her mit Valkyra tat es ihm sichtlich gut, mit Jinx etwas herumalbern zu können. Ihr Humor war einfach genauso verrückt wie sein eigener.
Als das Thema wieder zurück zu besagtem Vampirfuchs fand und Jinx ihm erklärte, dass dieses kleine Tierchen es wohl nicht zurück durchs Portal geschafft hatte, nickte Aleksander verstehend. Es gab wahrscheinlich auch noch andere Möglichkeiten, ein tierisches Wesen unsterblich zu machen, aber die ungewöhnliche Augenfarbe ließ am ehesten auf die vampirische Natur schließen. Grinsend zucke der schwarzhaarige mit den Schultern, ehe er Jinx ein amüsiertes Zwinkern schenkte. „Und jetzt hast du auch noch mich an der Backe, dass tut mir wirklich Leid. Du bist in deinem Leben wirklich gestraft mit Unmengen an nervenaufreibenden Wesen,“ antwortete er immer noch breit grinsend. Wäre Jinx nicht ebenso verrückt wie er selber, dann würde Aleksander ihr wahrscheinlich wirklich auf die Nerven gehen. Sein Humor war speziell. Aber er passte einfach perfekt zu dem der verrückten Schauspielerin.
Als sie dann allerdings erwähnte, dass sie im Buckingham Palace gewesen war und die Wachen dort etwas aufgemischt hatte, blieb der Blick des Italieners etwas länger auf ihr haften, als eigentlich geplant. Diese Frau war wirklich etwas... Einzigartiges. Sie hatte keine Ahnung davon gehabt, dass es außer den Menschen noch andere Wesen auf diesem Planeten gab und doch hatte sie bereits eine Zeitreise unternommen! „Il diavolo! Wie hast du das ganze hinnehmen können, ohne es in Frage zu stellen, attrice?,“ fragte er, ehe er erneut lachte. „Du hast Zeitreisen unternommen! In den Buckingham Palace! Ich kann mir nur zu gut die Gesichter der armen Wachen vorstellen,“ erwiderte er, immer noch mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Das Fußballspiel schien schon beinahe nebensächlich geworden zu sein – denn viel spannender war das Gespräch zwischen den beiden. Und vor allem entfiel ihm auch nicht der Blick, denn Jinx ihm schenkte, als sie auf die Kratzspuren einging. Verführerisch wackelte er mit den Augenbrauen. „Ich weiß das Narben einen attraktiver machen, aber dass ist doch noch lange kein Grund mich so zu begutachten, meine Liebe,“ erwiderte er grinsend, ehe er sicherheitshalber etwas zur Seite rutschte. Nicht, dass er sich noch einen Schlag auf den Arm von Jinx einfing! Immerhin wusste er inzwischen wie gewalttätig die blauhaarige Schauspielerin wirklich war! Und wenn dann noch Alkohol im Spiel war, würde dass ganze sicher nicht besser werden! Apropo! Wie trinkfest war Jinx überhaupt? Immerhin konnte er sie nicht einfach betrunken wieder nach Hause gehen lassen. Wahrscheinlich würde er das aber früher oder später noch herausfinden!


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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   So 17 Sep 2017 - 20:29
 


Jinx & Aleksander
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Auf seine erwiderte Frage brachte Jinx nicht mehr als ein breites Grinsen zustande, da die Bierflasche gerade an ihren Lippen lag. Bevor sie sich verschluckte, riskierte sie es lieber ihm keine direkte Antwort zu geben - allerdings verschluckte sie sich trotzdem etwas und unterbrach ihr Trinken mit einem Lachen, als ihr dies passierte. Als sie den Flaschenhals mit ihrer Hand trocknete, nickte sie nur mit bebenden Schultern und dem Versuch, durch ihr Lachen das Getrunkene nicht wieder zu verlieren.
Allerdings bekam sie Schwierigkeiten, nicht noch einmal durch ihr Lachen zu verkrampfen, denn als der Italiener dazu ansetzte ihre ironische Fragen zu belegen und ihr direkt im Anschluss einen sehr detailierten, brillanten Vortrag darüber zu halten, konnte sie kaum noch an sich halten. "Wenn die Party nicht lang genug geht oder der Pegel nicht hoch genug ist, dann wird man leider anstatt des Tiers selbst zum Vampir und erschafft so die umgekehrte Wirkung! Und der kostenlose Kontaktlinsenbonus geht dann auch drauf!", lachte sie und ob sie wollte oder nicht, sie musste sich wohl oder übel vorstellen, wie Irgendjemand den wagemutigen versuch unternahm, Necro Kontaktlinsen einzusetzen. Bildlich konnte sie sich vorstellen, wie sehr dem womöglichen Vampir-Fuchs dies missfallen würde und wenn sie ehrlich war, dann wollte sie gar nicht wissen, wie genau das Viech auf so eine Aktion tatsächlich reagieren würde. Die paar Auseinandersetzungen, die sie bereits mit dem weißen Fellknäuel gehabt hatte waren sehr unglücklich gewesen und auf ihrer Flucht aus dem Buckingham Palace war es allein den plötzlich aufgetauchten Wachen und der zugeworfenen Tür zu verdanken gewesen, dass ihr hübsches Gesicht nun nicht so zerkratzt war, wie das des Italieners neben ihr. Es wäre ja auch skandalös wenn dies der Fall wäre, schließlich hatte sie Rollen zu spielen und ein Publikum zu unterhalten! Nun, noch nicht, aber zumindest würde sie dies bald haben. Und um dies zu feiern war sie schließlich hier!
Aleks seriöse Maske für den Vortrag über die Vampirverwandlung von Tieren war nach seiner kleinen Ansprache ebenfalls gefallen und er lachte mit ihr im Einklang. Jinx konnte in diesem Moment nicht glücklicher darüber sein, Alek ihren Kumpel nennen zu können. Das kühle Bier in ihrer Hand und die Chips auf dem Tisch waren ein großartiger Bonus, doch worauf es wirklich an diesem Abend ankam war ihre Freundschaft. Was für ein Glück es doch gewesen war, dass der für gewöhnlich pinkhaarige... Vampir an diesem einen Abend vor gut zwei Wochen die Vorhangmodulation des Theaters hatte reparieren müssen. Sie hätte viel gutes Bier und viele Fußballabende verpasst - die hoffentlich noch auf sie zukommen würden -, wenn sie sich nicht kennen gelernt hätten.
Während ihres kleinen, amüsanten Disputs flog das Spiel langsam aber sicher an ihnen vorbei, sodass Jinx fast kaum etwas von der Halbzeitpause mitbekommen hatte und erst wieder darauf aufmerksam wurde, als die zweite Halbzeit danach angepfiffen wurde. Da sie inzwischen damit angefangen hatte, Alkohol in sich hinein zu schütten, war es für sie auch nicht mehr von allzu großer Bedeutung, zumal weder sie noch Alek klargestellt hatten für welches Team sie eigentlich genau warben. Es schien an diesem Abend vollkommen egal zu sein. Jinx hatte zwar einige neue "Infos" zum Verdauen bekommen, doch hatte Alek sich aussprechen können; wenn auch zu einem nicht gerade kleinen Preis, wie der Blauhaarigen auffiel als der Alkohol immer mehr in ihrem Blut ankam. Und sie selbst war drauf und dran, den aktuell Schwarzhaarigen in ihre Zeitreisen-Erfahrungen einzuweihen, was sie nur zu gern tat. Schließlich erzählte sie ihm keinen Unsinn, ihre Erinnerungen an das Innenleben des Buckingham Palace waren schließlich echt und realitätsgetreu! "Du bist bisher eins der besten, nervenaufreibenden Wesen, Trottel! Bleibt nur abzuwarten, ob du mich noch vom Gegenteil überzeugst, wenn sich die Chips und das Bier als Falle herausstellen sollten", zog sie die Verbindung zu ihrem vorigen Thema und grinste ihn über den Rand ihrer Bieröffnung an, bevor sie die Flasche einen Moment später erst einmal auf dem Tisch abstellte. Sie merkte, wie ihr warm wurde und wie sie lockerer und sorgenfreier wurde, je mehr Zeit verging - oder je mehr sie trank. Nein, bestimmt ersteres.
Auf Aleks Worte hin hob sie empört das Kinn. "Über die Portale muss man hier doch einfach Bescheid wissen! Naja, über sowas wie dich vielleicht auch", ergänzte sie sinngemäß, musste allerdings kurz lächelnd mit den Augen rollen, weil sie dies als Nichtigkeit abtat, "aber wie cool sind Zeitreisen! Natürlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Indiana Jones höchstpersönlich durch ganz London geschleift habe." Okay, das entsprach nun nicht mehr so ganz der Wahrheit - zumindest nicht in dem Kontext. Denn fürwahr, sie hatte Vadim durchaus mit sich gerissen und ihm wahrscheinlich - nein garantiert! - das beste Kennenlern-Abenteuer seines Lebens geschenkt, aber er war nicht der Indiana Jones. Für sie würde er das wohl aber immer sein. "Die Wachen waren natürlich absolut begeistert von uns! Und die haben nicht so ungenierte Anschuldigungen gemacht wie du gerade, mein lieber", tadelte sie auf seinen verschmitzten Blick und wedelte empört mit dem Zeigefinger vor seiner Nase herum. So langsam war ihr der Alkohol schon äußerlich anzumerken, als ihr Finger dabei mehr Kreise in Richtung seines Ohrs unternahm, als vor seinen Augen zu bleiben.



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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Sa 7 Okt 2017 - 22:57
 
Mit ernstem Gesichtsausdruck, der beinahe einem Lehrer hätte gleich kommen können, und einer Überzeugung die nicht daran zweifeln ließ, dass Aleksander ganz genau zu wissen schien worüber er sprach, klärte er Jinx über die nötigen Vorkehrungen auf um ein Tier in ein vampirisches Wesen zu verwandeln. Leider schien der Italiener dennoch bei weitem kein so guter Schauspieler zu sein wie seine blauhaarige Freundin, denn schon bei seinen ersten Worten brach die eiserne, ernste Miene auf seinem Gesichts und ein breites Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus. Und als Jinx in sein kleines Spiel auch noch einstieg und diese kleine, verrückte These weiterführte, konnte er nicht mehr an sich halten. Während er sein Bier auf dem Tisch abstellte, erklang sein amüsiertes Lachen.
Allein die Vorstellung wie jemand versuchte auf diese Weiße ein Tier in einen Vampir zu verwandeln war einfach zu köstlich, als das er nicht in schallendes Gelächter hätte ausbrechen müssen. Und als die verrückte Schauspielerin meinte, dass man auf diese Weiße selbst zum Vampir werden konnte, zwinkerte er ihr vielsagend zu. „Was glaubst du denn wie ich zu einem geworden bin?,“ fragte er vollkommen rhetorisch. „Ich bin einfach nicht schlau genug gewesen und muss die Konsequenzen jetzt am eigenen Leib tragen. Und das schon seid 4 Jahrhunderten!“ Verzweifelt warf er die Hände in die Luft, ehe er sich grinsend durch die Haare fuhr. „Und nicht mal meine kostenlosen Kontaktlinsen habe ich erhalten!! Ich bin wirklich traurig darüber,“ erklärte er, während er Jinx beinahe einen schmollenden Gesichtsausdruck schenkte.  
Allerdings nur so lange bis die beiden wieder zusammen lachten. Der schwarzhaarige Vampir konnte sich wirklich glücklich darüber schätzen, so jemand verrückten in dieser Stadt gefunden zu haben. Und auch wenn sie sich eigentlich für das Fußballspiel verabredet hatten – welches sie nun durchgehend ignorierten – so konnte er sich nicht darüber beschweren, welche Wendungen dieser Abend schon genommen hatte! Wer hätte auch damit rechnen können, dass ein Mensch der in Cadysa lebt nichts von Paranormalen Wesen wusste? Aber schon Zeitreisen unternommen hatte? Kopfschüttelnd fragte sich Aleksander noch immer, wie Jinx das nicht hatte weiter hinterfragen können. So eine Reise war ja nicht etwas, dass man kurzerhand im Reisebüro buchte.
Als sie ihn als eines der besten, nervenaufreibendsten Wesen beschrieb, deutete er geehrt eine Verbeugung auf dem Sofa an und ließ dabei geschickt seine Hand in die Chipstüte – und schließlich zu seinem Mund wandern. „Oh ich danke ihnen für dieses reizende Kompliment, Attrice!,“ rief er aus, während er seine Füße kurz überschlug und einen Blick auf den Fernseher warf. Das Spiel war im vollen Gange – oder zumindest schien es das zu sein. Eine der beiden Mannschaften war am gewinnen, während die andere am verlieren war. Seit wann waren Fußballspiele so uninteressant geworden? Oder lag es etwa an der verrückten Schauspielerin neben ihm? Ja, sehr wahrscheinlich tat es das. „Keine Sorge, ich kann dir versprechen dass meine Fallen äußerst angenehm sind! Immerhin befindest du dich grade mitten in einer und was springt für dich dabei raus: Gratis Informationen, Gratis Bier und Gratis Chips sowie ein gemütlicher Platz auf der besten Couch der Welt! Was könnte man sich noch wünschen?,“ fragte er breit grinsend, ehe er ihr kurz verspielt zuzwinkerte. Auch sein Bier war inzwischen leer und er dachte ernsthaft darüber nach sich noch eines zu öffnen. Immerhin war Jinx so gut gewesen und hatte ihnen ein frisches Six-Pack mitgebracht – wobei man bei diesem, besser nicht über den Geschmack sprach. Wobei.. die Sache mit dem Gratis Bier dann auch nicht ganz stimmte, immerhin hatte sie etwas bezahlt. Nicht viel! Aber etwas.
Als die blauhaarige ihm allerdings beinahe empört das Kinn entgegen reckte und ihm erklärte, dass man über Portalreisen – und so was wie ihn – in dieser Gegend doch Bescheid wissen musste, entwich seinen Lippen erneut ein Lachen. Ehe er beinahe geknickt die Arme verschränkte und sie schmollend ansah. „Ich habe nie gesagt dass ich nichts von den Portalreisen wissen würde! Ich habe nur noch nie eine persönlich unternommen! Und zudem wusste ich zumindest dass es neben den Menschen noch andere Wesen auf diesem Planeten gibt,“ sagte er beinahe verteidigend, ehe er ihr wieder ein breites Grinsen schenkte. Dass ihm dieser kleine Schlagabtausch zwischen ihnen mehr als etwas Spaß machte war überdeutlich zu sehen. Allerdings zog er auf ihre nächste Aussage hin schon wieder fragend die Augenbrauen hoch. Sie hatte Indiana Jonnes höchstpersönlich durch ganz London geschleift? War Indiana Jones nicht eigentlich nur eine Figur, erfunden im Rahmen eines Action Films? Oder brachte hier einer von ihnen beiden grade etwas durcheinander? „Du hast Indiana Jones durch London geschleift? War das nicht eigentlich nur eine Filmfigur? Hast du jetzt auch Einbildungen, meine Liebe,“ fragte er, während er ihr kurz mit der Hand vor den Augen her wedelte. Sein Grinsen sprach deutlich davon, dass er sie nur etwas ärgern wollte. Immerhin konnte er sich gut vorstellen, dass das ganze auch nur .. ein Witz war? Vielleicht? Bei Jinx konnte man sich da nie so sicher sein.
Als diese ihm aber empört mit dem Zeigefinger vor der Nase herum wedelte, zuckte Aleksander nur grinsend und beinahe unbeeindruckt mit den Schultern. „Was soll ich sagen? Ich weiß eben das ich gut aussehe. Kein Grund sich so zu genieren,“ setzte er nochmal etwas auf seine vorigen Worte drauf, ehe er sich entspannt auf der Couch zurücklehnte und die Arme hinter seinem Haarschopf verschränkte. Ach ja, sein Humor war einfach unschlagbar. Auch wenn das definitiv kein Spaß gewesen war: Immerhin sah der schwarzhaarige Vampir schon auf gewisse Art und Weiße attraktiv aus – und das wusste er. Und als typischer Italiener machte er daraus auch kein Geheimnis und nutzte das meistens eher zu seinem Vorteil.


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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Do 29 März 2018 - 20:09
 


Jinx & Aleksander
Mittwoch Abend, 04. März | Aleks Wohnung

Jinx war inzwischen wirklich äußerst warm. Sie wusste auch nicht mehr, ob sie es eigentlich darauf angelegt hatte sich zu betrinken, oder ob das durch Aleks ständige Nachlieferung einfach so geschehen war, aber sie konnte sich so oder so nicht beschweren. Nach den übernatürlichen Neuigkeiten kam der Alkoholpegel ihren Nerven definitiv zugute, so scherzhaft sie auch noch immer mit dem Thema umging. Es warf Fragen auf. Möglicherweise würde sie schon morgen durch die Stadt laufen und bekannte Gesichter auf eine völlig neue Weise sehen. "Du brauchst gar nicht zu schmollen, Dracula!", rief sie angetrunken grinsend aus, als sie empört in einer ausfallenden Handbewegung ihr Bier in seine Richtung anhob. Es war ein Wunder, dass sie dabei nichts von dem Inhalt verschüttete.
Jinx musste sich aber selbst in fast betrunkenem Zustand eingestehen, dass sie diese Neuigkeiten auch von einem sehr viel unfreundlicheren Vampir hätte erfahren können. Sie war schon zuvor sehr glücklich darüber gewesen, im Theater an den schrägen Mechaniker geraten zu sein und an ihm einen sehr guten Freund gewonnen zu haben, doch ihre Meinung von ihm stieg durch die jüngsten Ereignisse sogar noch ein bisschen an. Aber nur ein bisschen. Er sollte sich bloß nichts drauf einbilden.
Seine Verbeugung, die er dazu nutzte sich eine handvoll Chips aus der Tüte zu angeln, brachte sie dann gleich darauf erneut zum Lachen. Mit vom Alkohol warmen Wangen lehnte sie sich zurück und ließ den blauen Haarschopf auf der Sofalehne herumrollen, bis er zurück in Aleks Richtung rollte und sie ihn angrinste. Dass die zweite Hälfte des Fußballspiels schon längst angebrochen und inzwischen sogar auch schon fast zu Ende war, hatte wohl keiner von ihnen mitbekommen. Erst als Aleks Augen überrascht zum Fernseher zurückwanderten, wurde auf Jinx' Aufmerksamkeit kurz dorthin zurückgelenkt. Zugegebenermaßen war Aleks Vampirgeheimnis, das irgendwie nicht so richtig geheim war, jedoch viel interessanter als das Spiel. "Touché mein Lieber, Punkt für dich!" Sie konnte wirklich nicht leugnen, dass dieser Abend bisher eine ganz wunderbare Entspannung nach den jüngsten Ereignissen war. Und ja, er hatte recht, Fußball, Bier, Chips und eine bequeme Couch waren wirklich große Vorzüge seiner Falle! Ihre Augen blitzten auf als sie ihn aus dem Augenwinkel beobachtete: Denn trotz allem gab es da ein verführerisch geheimnisvolles Portal, dass ihr mit Sicherheit auch in Zukunft noch das ein oder andere Abenteuer liefern würde. Das änderte jedoch gewiss nichts daran, dass sie zwischendurch gern mal bei Alek in die Falle tappte - nicht, solange diese Falle besagte Boni enthielt!
Vielleicht hätte sie sich nüchtern mehr zurückgehalten, doch unter den gegebenen Umständen schmollte sie geradeheraus, als sie Aleks verteidigenden Worte hörte. Sie schob ihre Unterlippe vor und als sie den Blick des Vampirs einfing, streckte sie ihm mit einer Grimasse die Zunge heraus. Das musste als Antwort darauf reichen, dass er ihr vorhielt, im Gegensatz zu ihr von übernatürlichen Wesen gewusst zu haben. "Natürlich, du bist ja auch eins!", warf sie ihm dann noch nörgelnd entgegen, zusammen mit einem Kissen, das sie hinter sich von der Couch gefischt hatte. Leider konnte sie rein gar nicht mehr zielen. Das Kissen segelte elegant an Alek und auch nur haarscharf an dem Bier auf dem Tisch vorbei, bevor es leise polternd hinter der Couch zu Boden ging. Jinx' Schmollen vertiefte sich, auch wenn sich ein widerwilliges Grinsen hineinschlich. Allerdings brachte es sie auch dazu, zu der Bierflasche zu schauen. Sie hatte eigentlich echt versucht, zu zielen. Hatte sie schon so viel getrunken? Und wann war das passiert?
Das Spiel hatte sie schon sehr lange nicht mehr beachtet und so wunderte es sie nicht, als sie die späte Spielzeit sah, sobald sie zurück zum Bildschirm schaute. Jap, sie waren in der Tat schon seit langer Zeit beim Trinken. Warum war Alek der Alkohol eigentlich gar nicht anzusehen? Hatten sie etwa gar nicht gleich viel getrunken? Das wievielte Bier war das hier? Sie warf dem Bier in ihrer zierlichen Hand einen langen, übertrieben strengen Blick zu.
Dann warf sie den Kopf in den Nacken und grinste über das ganze Gesicht, als er ihren Indiana Jones ansprach. "Ach wenn du nur wüsstest", deutete sie das Geheimnis ihrer Abenteuertour an und hob eine Augenbraue in seine Richtung, bevor sie demonstrativ das Bier an die Lippen setzte. Einen Schluck später fiel ihr auf was sie da tat und reuevoll ließ sie die Flasche wieder sinken, da sie ja keinen Überblick darüber hatte, wie viel davon schon durch ihr Blut zirkulierte. "Und nicht nur das, danach ging es noch weiter. Die Portalreise ist am Abend gewesen, aber! Glaub es mir oder nicht! aber wir haben die Nacht durchgemacht und den Wachen des historischen Museums gezeigt, wo es langgeht!" Die letzte Hälfte ihrer Ansprache klang nicht mehr ganz so wortfest, doch ihr Lachen vertuschte den Anfang ihrer Nuschelns erfolgreich und ihre Augen strahlten, als sie sich daran zurückerinnerte. "Und all das ist in der Nacht vor meiner Audition passiert. Die Audition, deren Aufnahme wir gerade feiern! ich kann es immer noch nicht glauben - aber was hätten sie denn auch anderes tun sollen als mich zu nehmen, eine Schauspielerin wie mich gibt es nunmal nur einmal!" Euphorisch und stolz seufzte sie laut auf und machte eine Show daraus, ihre langen Beine auf die Couch zu heben und sie gemütlich und spielerisch rücksichtslos über seinen Schoß zu legen. Sie missbrauchte ihn als Couch, doch vielmehr wollte sie damit noch unterstreichen, was für eine Schauspielkönigin sie war und wie sehr man ihr huldigen sollte. Ihr Grinsen überdeckte dieses gespielte Necken aber und ihre Aufmerksamkeit galt auch, sobald sie bequem lag, wieder dem Spiel, als wäre es keine große Sache.
Natürlich musste Alek aber noch einen draufsetzen und komplimentierte nun sich selbst und sein Aussehen. Augenrollend reagierte sie dann auf seine Anmerkung und beschloss, seine nachgeschobene Bemerkung zu ignorieren, auch wenn sie trotzdem laut auflachen musste. Das Spiel neigte sich dem Ende, wie auch Jinx' Standhaftigkeit wie es schien, denn die Wärme des Alkohols breitete sich langsam aber sicher in ihrem ganzen Körper aus.



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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Do 29 März 2018 - 22:03
 
Sichtlich amüsiert und mit einem breiten Grinsen auf den Lippen hob Aleksander seine Augenbrauen in die Höhe, als er die Worte seines sichtlich angetrunkenen Gastes vernahm. Wurde er, der schwarzhaarige Italiener, der es liebte mit seinem Motorrad durch die Stadt zu fahren, grade wirklich mit Dracula verglichen? Seine Mundwinkel zuckten noch etwas weiter noch oben als er den Kopf schüttelte und ihm einige schwarze Haarsträhnen ins Gesicht fielen. „Hast du mich grade wirklich Dracula genannt?,“ fragte er noch immer grinsend, während er Jinx einen deutlich amüsierten Blick aus roten Augen schenkte. „Möchtest du mir erklären was genau dieses alte Spukgespenst und Ich deiner Meinung nach gemeinsam haben? Bis auf unsere Reißzähne?,“ fügte er seinen Worten noch immer breit grinsend hinzu – ein Lächeln, welches die Reißzähne Preis gab, über die er soeben noch gesprochen hatte. Das Lächeln auf seinen Lippen verwandelte sich aber deutlich schnell in einen beinahe beleidigten Ausdruck, als er etwas tiefer in die Couch sank. Er sah viel besser aus als jede Darstellung dieser alten Gruselgeschichte. Er würde Frauen nicht erst in Angst und Schrecken versetzen müssen, damit sie ihm ihr Blut spendeten – dass taten die meisten auch sehr gerne freiwillig. Und Aleksander war kein Unmensch – wobei er ja auch nicht wirklich ein Mensch war – aber er gab seinen Spenderinnen immer etwas zurück. Und wenn es nur ein sehr sehr freundlich gemeinter Gute-Nacht Kuss war.
Seine Gedanken wurden jedoch sehr schnell in das Hier und jetzt zurückgeholt, als Jinx damit anfing einen Schmollmund zu ziehen. Einen, den Aleksander ihr beim besten Willen nicht abnahm. Viel zu groß war das belustigte und neckende Funkeln in ihren Augen. Sein Grinsen sprach Bände darüber, als sich der Schmollmund der blauhaarigen Schauspielerin in eine verzogene Grimasse verwandelt. Und kaum hatte sie ihm die Zunge raus gestreckt, zögerte Aleksander nicht damit sich etwas näher zu ihr zu beugen – nur um ihr gleich daraufhin in die Seite zu piksen und ihr seinerseits die Zunge raus zustrecken. Ach wirklich?,“ fragte er, neckender noch als zuvor. „Das wäre mir ja niemals im Leben aufgefallen! Aber es ist schon eine Leistung nichts davon mitbekommen zu haben – immerhin verstecken wir Paranormale uns schon seit 2 Jahren nicht mehr. Du hältst nicht zufällig Winterschlaf?,“ meinte er, während er fragend eine Augenbraue hochzog. Nur das amüsierte Funkeln in seinen Augen sprach davon, dass er noch immer dabei war Jinx aufzuziehen und zu necken. Wie es wohl aussehen würde, wenn die blauhaarige Dame neben ihm Winterschlaf halten müsste? Dann würde sie zu einem blauhaarigen, verrückten Ball mutieren und Aleksander wahrscheinlich bei ihrem nächsten Treffen platt machen. Nein, er hoffte wirklich darauf, dass Jinx nicht irgendwann beschließen würde, dass sich Winterschlaf nach einer guten Idee anhörte.
Dass das Thema schließlich umschwang, nahm der schwarzhaarige Vampir dankbar an. Es war nichts Neues für den Italiener gewesen, dass Portalreisen durchaus möglich waren. Nebenher hatte er vor zwei Jahren davon gehört – denn immerhin war es denn Portalen zu verdanken, dass die Paranormalen sich nun nicht mehr als Menschen ausgeben – und sich unter ihnen verstecken mussten. Die Portale hatten sehr viele Vorteile – und von denen schien Jinx ihm grade ausführlich erzählen zu wollen.
Aufmerksam setzte er die Falsche Bier wieder an seine Lippen, während er den Worten seiner blauhaarigen Abendbegleitung lauschte. Das Fußballspiel war inzwischen kaum mehr der Rede wert – viel zu interessant waren die Geschichten und Informationen die die beiden ungleichen Freunde auszutauschen hatten. „So wie du grade redest, Attrice, hörst du dich an wie eine Jugendliche die das erste Mal durchfeiern durfte,“ gab er lachend zurück. Es schien beinahe so, als würde dieser Indiana Jones Jinx mit seinen Abenteuern um den Finger wickeln. Doch das war ein Gedanke, an dem Aleksander nur kurz hingen blieb – viel zu ansteckend war der Enthusiasmus der blauhaarigen Schauspielerin, als sie davon erzählte dass sie danach auch noch in ein historisches Museum eingebrochen war. Oh la la,“ summte der schwarzhaarige Italiener vergnügt, ehe er seinen Kopf auf die Lehne der Couch sinken ließ und Jinx aus dem Augenwinkel betrachtete. „Sind wir nun etwa zu einer Verbrecherin geworden? Nicht dass dir schwarz nicht stehen würde, aber ich würde mich ungern nur noch im geheimen mit dir treffen müssen.“ Das breite Grinsen kehrte nur Sekunden später auf seine Lippen zurück und seine Augenbrauen hüpften in die Höhe. „Nicht, dass die Nachbarn noch Anfangen von uns zu reden.“
Zudem stoppte die verrückte Schauspielerin in ihrer Erzählung nicht etwa bei den Portalreisen – sondern erklärte dem schwarzhaarigen Italiener auch noch, dass all das in der Nacht vor ihrer Audition passiert sei. Die Audition, wegen der die beiden Freunde grade anstießen und sich einen gemütlichen Abend zusammen vor dem Fernseher gönnten. „Stimmt, was hätten sie auch anderes tun sollen?,“ wiederholte er ihre Worte, während er sie dabei beobachtete wie sie ihre Beine hob und sie kurzerhand auf seinem Schoß ablegte. Fragend zog er eine Augenbraue hoch, als er seinen Arm auf der Lehne abstützte, seinen Kopf in die Handfläche legte und sich Jinx mit dem Oberkörper zudrehte. „Haben wir es gemütlich, la mia pazza regina?,“ fragte er während er mit einem kurzen Nicken auf ihre Beine deutete – so als würde sie ohne diese Geste nicht wissen, worauf er grade anspielte. Und obwohl Jinx ihren Blick wieder dem Fernseher zuwandte, schien Aleksander das Spiel schon lange nicht mehr zu interessieren. Viel mehr Spaß machte es doch diese verrückte Schauspielerin zu necken und zu ärgern, die grade meinte ihn als Couch missbrauchen zu müssen. „Ich dachte eigentlich immer dass meine Couch schone echt gemütlich sei,“ meinte er, wobei sein Grinsen breiter und breiter wurde. Der Alkohol spielte ihm hier definitiv in die Karten – und ließ sein Mundwerk etwas lockerer werden. Was wohl auch der Fall bei Jinx war. „Aber scheinbar ist mein Schoß noch gemütlicher.“ Bedeutungsvoll wackelte er mit den Augenbrauen – ehe er in ein amüsiertes Lachen ausbrach. „Tut mir Leid, ich konnte es mir nicht verkneifen. Ich gebe dem Alkohol die Schuld,“ meinte er entschuldigend. Nun, zumindest versuchte er entschuldigend zu klingen – was jedoch in seinem Lachen unterging. Und auch dass Jinx rein gar nichts auf seine selbstverliebten Kommentare zu sagen hatte, konnte seine Stimmung nicht zerstören. Viel zu sehr genoss er diesen Abend zusammen mit der durchgeknallten Jinx.


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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Do 29 März 2018 - 23:23
 


Jinx & Aleksander
Mittwoch Abend, 04. März | Aleks Wohnung

Ihr Grinsen verriet sie, noch bevor Alek richtig ausgesprochen hatte. "Jap." Dieses eine Wort hätte nicht selbstsicherer klingen können und Jinx' Blick unterstrich ihr selbstgefälliges Gehabe nur noch, als ihr Grinsen immer breiter wurde, während Alek nach einer Erklärung fragte. Nur kurz weiteten sich ihre Augen dann, als Alek allen Ernstes eine Show daraus machte, ihr seine Reißzähne zu zeigen. Und auch wenn sie wirklich nicht von sich behaupten würde, schwach im Nehmen zu sein, so löste der Anblick trotz der viel entspannteren Atmosphäre trotzdem noch einen nachhallenden Schauder aus. Es war eine Sache, darüber zu reden, dass es übernatürliche Wesen gab, aber eine ganz andere es so vollkommen entwaffnend direkt vor Augen geführt zu bekommen.
Sie wollte ihm jedoch keinesfalls zeigen, dass die Neuigkeiten über seinen Vampirismus ihr noch immer Respekt einflößten. Sie hob den Oberkörper vor, um sich zu dem Italiener vorzubeugen und zögerte nicht, an einer seiner schwarzen Haarsträhnen zu ziehen wie sie es früher am Abend schon einmal gemacht hatte. "Die hier vielleicht?", fragte sie penetrant und wollte ihn an der Schulter schubsen, doch sie rutschte ab und musste sich lachend vorbeugen. Fast landete ihr Kopf an seiner Schulter, aber sie glitt - ob elegant dort nicht ist hierbei wohl Geschmackssache - daran vorbei und lachte in die Polsterung der Couch hinein. Erst als sie wieder aufkam, mit leicht zerzaustem Haarschopf vor ihren geflochtenen Zöpfen, ergänzte sie noch mit einem schelmischen Funkeln in den Augen: "Mal davon abgesehen, dass ich bis heute Nachmittag noch gar nicht gewusst hatte, dass deine Haare Chamäleon-Fähigkeiten haben. Außerdem ist Dracula kein Spukgespenst. Also echt, und ich dachte du wärst über deine Artgenossen bewandert, ich bin enttäuscht." Sie legte theatralisch eine Hand an die Stirn und lehnte sich zurück, was sie als willkommene Möglichkeit dafür nah, sich wieder auf ihre Seite der Couch zurück zu bequemen.
Doch kaum hatte Jinx Alek genervt und doch grinsend die Zunge rausgestreckt, wurde sie überrascht. Nicht nur, dass Alek sich vorbeugte und ihr im Gegenzug ebenfalls die Zunge entgegenstreckte, nein - sie bekam zu allem Überfluss auch noch ein paar lange Finger in ihre Seiten gepikst! Überrascht quiekte sie völlig ungeziemt in Anbetracht des Alkohols laut auf, welcher ihren Handlungen inzwischen nur noch wenig Grenzen setzte. Seine Frage brachte ihm dann nur noch einen extrem empörten Blick ein, bevor sich Jinx hektisch auf den Armen abstützte und von ihrer gefallenen Position aufsprang, um Alek an der Schulter zu schubsen. "Ich bin doch kein Murmeltier! Und wir haben Sommer, du Idiot!", rief sie völlig empört aus. Da erst merkte sie, dass ihr Schubsen rein gar nichts gegen seine Schulter ausgerichtet hatte, weil ihr dank des Alkohols einfach kaum noch Kraft innewohnte. Warum war sie so schwach? Wenn sie nicht betrunken wäre würde sie ihm ohne Umschweife zeigen können, wo der Hammer hing! Fast war sie geneigt ihn auf einen Boxkampf herauszufordern, sobald sie wieder nüchtern sein würde, doch zum Glück wurde sie früh genug von dieser Idee wieder abgelenkt. Denn die Gelegenheit, von ihren Abenteuern zu erzählen, ließ sie sich gewiss nicht nehmen - ob mit oder ohne Alkoholeinfluss!
Während sie Alek also die ausgedacht klingenden, doch wahren Begebenheiten grob schilderte, hörte er ihr mit einem Bier an den Lippen zu. Solange, bis er irgendwann kommentierte, dass sie sich wie eine Jugendliche benahm was sie grinsend mit den Augen rollen ließ. "Sagt derjenige, der noch nie eine Portalreise gemacht hat und gar keine Ahnung hat, wie heftig dieses 'erste Mal durchfeiern' gewesen war. Große Sprüche klopfen hast du perfektioniert, mein Freund!" Sie war schon wieder geneigt, ihn zu hauen. Was neckte er sie auch bei jedem Wort, das ihre Lippen verließ?! War es der Alkohol, der dafür sorgte das sie den Eindruck gewann, dass er das mit Absicht machte, oder machte er das tatsächlich mit Absicht? Sie beschloss, dass es wenig Sinn machte sich darüber jetzt den Kopf zu zerbrechen. Besonders, wenn besagter Volltrottel den wahren Verdacht darüber aussprach, es mit einer Kriminellen zu tun zu haben. Nun war sie es, die hohe Töne erklingen lassen konnte. "Und du maßt es dir an, schon so viel über mich Bescheid zu wissen, dass ich bisher noch keine Kriminelle gewesen bin? Du klingst ja fast, als wären das echte Neuigkeiten für dich." Da war es wieder, das Grinsen das ihr ganzes Gesicht einnahm und dieses Mal ließ sie es sich auch beim besten Willen nicht nehmen, nochmal betont mit den Augenbrauen zu wackeln. Allerdings half es nicht dabei, die letzte Anmerkung Aleks zu übergehen, die rief dafür eine zu große Vorstellung bei ihr hervor. "Sind wir jetzt also auch noch besorgt über das Getuschel der Leute?" Sie wusste nicht wo es herkam und sie war sich ziemlich sicher, dass sie nicht mehr klar denken konnte, doch im Gegensatz zu Alek konnte sie wirklich dem Alkohol die Schuld geben - und so lehnte sie sich ein weiteres Mal vor, um ihm verschwörerisch in die Augen zu sehen. "Dann solltest du dich besser nicht mit Jemandem wie mir abgeben, mein lieber." Hatte ihre Stimme schon immer so tief geklungen? Sie glaubte nicht, aber sie war sich gerade nicht mehr sicher. Ihr Finger landete vielsagend auf Aleks Brust, um einmal drauf zu tippen. "Eine Kriminelle, noch dazu ein Murmeltier, das im Sommer Winterschlaf hält und die sich mit Dracula höchstpersönlich zu Bier und Chips trifft." Das ihre Logik nicht ganz aufging, weil Draculas ja keine Chips aßen, sondern…. sich anderweitig ernährten, war ihrem betrunkenen Verstand gerade egal. Und erst als sie sich sicher war, dass ihre Warnung herübergekommen war, ließ sie sich wieder zurück sinken - dieses Mal in Begleitung des Hebens ihrer Beine, die daraufhin in Aleks Schoß landeten, wie als würden sie genau dahin gehören.
Ja, sehr gemütlich!", bestätigte sie selbstgefällig und machte einen langen Hals, als sie sich zurück lehnte und durch den Alkohol leise summend gemütlich räkelte. Sie machte richtig eine Show daraus, wie sie es sich auf der Couch genüsslich bequem machte. Ob es für Alek ungemütlich war, ihre Beine auf dem Schoß zu haben, war aktuell nicht ihr Problem - aber das schien es so oder so nicht zu sein, so neckend wie seine Worte gleich darauf klangen.
Verblüfft hob sie die Augenbrauen, begleitet von einem unmissverständlichen Grinsen und sie wackelte mit Absicht mit den Zehen ihrer nackten Füße. "Welcher Alkohol?", fragte sie lachend, sich sehr bewusst darüber wie viel sie getrunken haben musste um all das hier in die Wege zu leiten. Es könnte sie jedoch inzwischen nicht weniger interessieren - was wohl unter nüchternen Umständen ihre größte Sorge hätte sein sollen. Um ihre Aussage noch zu unterstreichen, hob sie eines ihrer Beine von seinem Schoß und schob auf dem Tisch ihre eigene Bierflasche mit ihrem kleinen Fuß weiter von ihnen weg, als könnte sie das Trinken dadurch ungeschehen machen. Unschuldig blickte sie dabei Alek entgegen, bevor sie ihr Bein wieder in die bequeme Ausgangsposition zurück holte und nochmal kurz nachschaute, wie es eigentlich um das unwichtig gewordene Fußballmatch stand.



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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Fr 30 März 2018 - 15:15
 
Es war dem schwarzhaarigen Italiener deutlich anzusehen, dass er es noch immer nicht glauben konnte, dass Jinx ihn tatsächlich mit Dracula verglich. Er hatte rein gar nichts mit dieser Gruselgeschichte von einem Vampir gemeinsam – bis vielleicht auf die Tatsache, dass sie beide der gleichen Rasse angehörten. Weder konnte sich Alek in eine Fledermaus verwandeln – was wohl ab und zu dennoch sehr cool wäre – noch brach er in die Häuser (oder Schlösser) von irgendwelchen anderen Menschen ein um ihnen ihr Blut zu rauben und sie dann zum sterben zurückzulassen. Und er hatte auch noch niemals ein anderes Wesen in einen Vampir verwandelt.
Das war wohl auch der Grund weshalb er nur fragend die Augenbrauen hochzog als Jinx sich von ihrem Platz erhob und etwas näher kam – nur um ihm schließlich zum erneuten Male an einer seiner schwarzen Haarsträhnen zu ziehen. Beinahe beleidigt zog der Italiener kurz darauf einen Schmollmund. „Das ist der Grund weshalb du mich mit einer alten Gruselgeschichte vergleichst?,“ fragte er beinahe etwas enttäuscht. Nicht einmal seine Reißzähne erwähnte sie? Dabei wäre dass doch wirklich noch das offensichtlichste gewesen.“Dann ist es ja gut, dass ich normalerweise pinke Haare habe. Damit fällt dein Vergleich dann auch schon bald wieder weg, Attrice,“ fügte er seinen Worten noch schmunzelnd hinzu, ehe er ihr kurz zuzwinkerte. Er freute sich wirklich darauf wenn die Wirkung seiner Kraft nachlassen und er wieder pinke Haare und grüne Augen haben würde. Natürlich hatte er keinesfalls etwas gegen dieses Aussehen – doch zu seiner Kindheit war es einfach zu auffällig gewesen. Und in der heutigen Zeit fiel er sogar mit pinken Haaren weniger auf als mit rot glühenden Augen.
Allerdings wurde seine Aufmerksamkeit nur Sekunden später wieder von Jinx beansprucht, die wohl jegliches Gefühl für ihren Gleichgewichtssinn verloren hatte. Ihr Kopf segelte knapp an seiner Schulter vorbei in die Polsterung seiner Couch – wo er nur noch ein gedämpftes Lachen zu hören bekam. Es vergingen kaum Sekunden ehe sich die blauhaarige Schauspielerin jedoch wieder aufsetzte – mit deutlich zerzausten Haaren und einem sehr verdächtigen Funkeln in den Augen. Und als Aleksander ihre Worte vernahm, brach er erneut in amüsiertes Gelächter aus. „Chamäleon-Fähigkeiten? Du bist wirklich der Hammer, Attrice,“ brachte er atemlos hervor, während er versuchte sein Lachen wieder unter Kontrolle zu bringen. Einen tiefen Atemzug später fuhr er sich mit beiden Händen durch das Gesicht um die Kontrolle über sich selbst zurückzugewinnen – was sogar erstaunlich gut zu funktionieren schien. Schnell wanderte sein Blick zurück zu Jinx, wobei seine Lippen von einem breiten Grinsen geschmückt wurden. „Ich bin sehr gut in der Geschichte meiner Artgenossen bewandert, weißt du. Es interessiert mich nur einfach nicht – immerhin hat sich seit den letzten Jahrhunderten viel geändert. Oder könntest du dir vorstellen das ich Nachts mit einem Cape bekleidet durch die Fenster junger Damen klettere und sie aussauge?,“ fragte er rein rhetorisch, ehe er wieder eine Augenbraue hochzog. „Sag nichts falsches. Ich bin zwar verrückt – aber so verrückt nun auch nicht. Beinahe wäre Aleksander in die Versuchung gekommen Jinx einfach nachzuahmen – wie sehr es doch gepasst hätte, wenn er sich jetzt einfach theatralisch die Hand an die Stirn gelegt und sich in dem Sofa zurückgelehnt hätte. Aber diese schauspielerische Kunst überließ er dann doch lieber seiner blauhaarigen Kumpanin – immerhin war das ihr Spezialgebiet. Auch wenn ihre Fähigkeiten im betrunkenem Zustand etwas zu Wünschen ließen. Sie sollte sich niemals betrunken zu einer Audition begeben auch wenn das mit sehr großer Wahrscheinlichkeit lustig mit anzusehen wäre.
Was allerdings auch lustig mit anzusehen war, war Jinx Gesicht als Aleksander ihr näher kam – und ihr kurzerhand in die Seite pikste. Ein sehr überraschter Ausruf ihrerseits erfüllte seine Ohren, woraufhin er nur noch breiter grinsen musste. Spiel, Satz und Sieg für ihn. Allerdings dauerte es keine 5 Sekunden bis Jinx sich von seinem Angriff erholt hatte. Hektisch stützte sie sich auf ihren Armen ab und schubsten den schwarzhaarigen Vampir an der Schulter – welcher sich dadurch kaum bis gar nicht beeindrucken ließ. „Stimmt, dann kannst du natürlich kein Murmeltier sein,“ meinte er mit gespielt ernster Miene. „Vielleicht haben wir es hier mit einer neuen Spezies zu tun? Einer die Sommerschlaf hält? Oder die keinen Alkohol verträgt?,“ fügte er seinen Worten neckend hinzu, wobei das Grinsen auf seine Lippen zurückkehrte und er demonstrativ die Arme verschränkte. Es machte ihm unheimlich viel Spaß die sonst so gelassene Schauspielerin etwas aus der Reserve zu locken – und dass der Alkohol in ihren Adern ihn dabei zu unterstützen schien, heiterte seine Laune nur noch weiter auf.
Aleksander setzte erst gar nicht dazu an, Jinx bei ihrer letzten Aussage zu widersprechen. Immerhin entsprach sie der Wahrheit: Große Sprüche klopfen konnte er. Manchmal steckte etwas dahinter und manchmal auch nicht, aber im Moment tat er das alles nur um die blauhaarige Schauspielerin einfach weiter zu necken. Zu köstlich waren ihre Reaktionen auf seine Worte. Die beiden ergänzten sich einfach perfekt und für den Abend konnte er endlich vergessen was ihm eigentlich noch Sorgen bereiten sollte: Nämlich seine Hochzeit. Er konnte nicht verhindern dass ihm ein leises Seufzen entwich, ehe er die Gedanken wieder zurück in die tiefste Ecke seines Gehirns schmiss. Früher oder später würde er mit der rothaarigen Principessa reden müssen – immerhin konnte es keinesfalls so weiter gehen. Sie wollte ihn schließlich immer noch einen Kopf kürzer sehen.
Als er allerdings Jinx nächste Worte vernahm, war es wieder an ihm die Augenbrauen verblüfft hochzuziehen. Hatte sie grade bisher gesagt? „Oh, möchtest du damit andeuten dass ich es tatsächlich mit einer Kriminellen zu tun habe, Attrice? Hier eröffnen sich ja ganz neue Abgründe,“ summte er, während er noch immer verblüfft den Kopf schüttelte. Er hatte Jinx wirklich einiges zugetraut – aber von dieser Neuigkeit war selbst er überrascht. Auch wenn er es sich natürlich nicht nehmen ließ noch einmal auf seine vorigen Worte einzugehen und die blauhaarige Schauspielerin noch etwas weiter zu necken. „Warum habe ich dich denn dann bloß noch nie in schwarz gesehen,“ fragte er. Eine Frage, die so klang als würde er sie nur sich selbst stellen. Als würde er laut darüber nachdenken.
Als er jedoch dazu ansetzen wollte zu sagen, dass er sich stets mit dem größtem Vergnügen mit Jinx „abgeben“ würde, hielt er einen Moment inne. Die blauhaarige war ihm so nah gekommen, dass er deutlich den starken Geruch des Alkohols riechen konnte. Jedoch nicht etwa von ihren Lippen, sondern aus ihrem Blut. Langsam entließ er seinen angehaltenen Atem. „Du solltest wirklich keinen Alkohol mehr heute Abend trinken. Du hast schon viel zu viel intus,“ erklärte er, während sein Blick zu der angebrochenen Bierflasche glitt und er sich angespannt durch die Haare fuhr. Erst am Morgen zuvor hatte er Valkyra von sich trinken lassen – und danach hatte er selbst noch keine Möglichkeit gehabt selbst wieder auf die „Jagd“ zu gehen. Aber unter keinen Umständen würde er von Jinx trinken. Nicht, wo er noch immer einen Hauch von Angst in ihr sehen konnte – und vor allem nicht, da sie eine kostbare Freundin für ihn geworden war. „Gut dass diese Kriminelle Dracula hat um auf sie aufzupassen,“ meinte er kopfschüttelnd ehe er nach ihrer Bierflasche griff und sie einfach austrank. „Keinen Alkohol mehr. Das Spiel ist eh vorbei – mal abgesehen dass wir davon wohl nicht viel mitbekommen haben“, meinte er zwinkernd. Und schon kurz nachdem er die Bierflasche wieder auf den Tisch gestellt hatte, bekam er auch schon Jinx Beine auf seinen Schoß gelegt. Mit der Aussage dass dieser wohl wirklich sehr gemütlich sei – welch hochwertig und interessante Information das doch war, dachte sich der Vampir kopfschüttelnd.
„Hauptsache du hast es gemütlich. Darf ich der betrunkenen Schauspielerin meine Couch für diese Nacht anbieten? Nach Hause gehen lass ich dich in dem Zustand nämlich nicht, meine Teuerste,“ meinte er, während er seinen Kopf in seiner Hand abstützte und Jinx dabei zusah wie sie es sich auf seiner Couch – und seinem Schoß – gemütlich machte. Diese Frau war wirklich unbeschreiblich. Im wahrsten Sinne des Wortes – wie sollte man eine Verrückte wie Jinx nur jemals beschreiben?
Als sie die leere Bierflasche auf dem Tisch noch etwas weiter weg schob – dieses Mal mit Hilfe ihres Fußes – verdrehte Aleksander die Augen. Den Alkoholpegel in ihrem Blut würde sie dadurch auch nicht besser machen. Da konnte nur noch eine gute Portion Schlaf helfen. Und am besten ein ausgewogenes Katerfrühstück – denn der Italiener war sich ziemlich sicher, dass die blauhaarige Schauspielerin am nächsten Morgen nicht ohne einen Kater wach werden würde. Bei den Mengen die sie beiden getrunken hatten – eigentlich war es ein Wunder, dass Aleksander so wenig von dem Alkohol in seinem Blut spürte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er im Moment einfach sehr wenig Blut in seinem Körper hatte.


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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Fr 30 März 2018 - 17:37
 


Jinx & Aleksander
Mittwoch Abend, 04. März | Aleks Wohnung

Aleksander brauchte gar nicht so die Augenbrauen hochzuziehen, ihr Vergleich war doch einwandfrei! Außerdem konnte sie ihn nennen wie sie wollte, was ein Grinsen auf ihre Lippen trieb, das ihre Grimasse wieder wett machte. Er brauchte sich bloß nichts darauf einbilden, dass alle Geschichten über Dracula den uralten Vampir als unfassbar gruselig beschrieben und Aleksander selbst im Gegensatz harmlos war. Harmlos stimmte nicht einmal ganz, immerhin war er das Gegenteil von gruselig. Zumindest in Jinx' Augen - und das war auch gut so, denn auch wenn noch immer der Respekt vor den übernatürlichen Neuigkeiten in ihre Knochen hauste, so begann sie dank des Alkohols, sich langsam an die Vorstellung zu gewöhnen. Hätte sie das nicht geschafft, so hätten die beiden Freunde womöglich doch noch Schwierigkeiten bekommen, trotz - oder gerade wegen - des zusätzlichen Alkoholeinflusses. "Deine pinken Haare sind geschummelt", lachte sie dann nur als einzige Antwort auf sein Argument, bevor sie auch schon genau diese Eigenschaft seiner Haare noch einmal auf den Punkt brachte. Und Aleks Reaktion enttäuschte nicht, auch Jinx musste ihr Lachen erst wieder einfangen, als sie von der Couchlehne wieder aufkam. "Ich weiß", sagte sie dann und kämpfte darum, dass ihre Lachtränen in ihren Augen blieben, was sie zum Glück auch taten.
Lange hatte sie dann ohnehin keine Zeit, sich über ihre eigenen Scherze wegzuschmeißen, da sie kurz darauf schon völlig unvorhergesehen in die Seiten gepikst wurde. Dass sie sich gerade wieder versucht hatte bequem hinzulegen, half dabei leider auch ganz und gar nicht, sondern machte es eher noch schlimmer und so war ihr Quieken auch nicht gerade leise. Empört ging sie in einen Gegenangriff über und auf Aleks Miene hin, die sich bei ihrem Schlag gegen seine Schulter rein gar nicht veränderte, hätte sie ihn gern direkt ins Gesicht gehauen. Leider hätte es wohl ähnlich wenig Erfolg gehabt, was sie dazu brachte ihn voller Trotz anzublinzeln.
Und seine Begründung, warum sie denn kein Murmeltier sein konnte, ließ den Trotz dann nur noch größer werden, bis zu dem Punkt an dem sie kurz demonstrativ ihre Unterlippe im Schmollen vorschob. "Tut mir leid dir verkünden zu müssen, dass nicht jeder in dieser Stadt etwas Unmenschliches ist, Mr. Blutsauger", rief sie empört aus und warf den Kopf herum, als sie sich widerstrebend auf ihrer Seite der Couch wieder niederließ. Dass sie keinen Alkohol vertrug konnte sie natürlich auch nicht unkommentiert lassen. "Und In menschlicher Gesellschaft trinke ich viele meiner Bekannten auch gern mal unter den Tisch! Entweder dein Bier ist verhext, oder du hast einfach ein unfair hohes Limit!" Jetzt musste sie doch nochmal grinsen, als sie mit dem Gedanken spielte ihn für seine penetranten, neckenden Worte einfach kurz zu treten. Sie hatte ja eh kaum noch Körperkraft übrig, und wenn sie es schaffte ihn von der Couch zu werfen wäre das schon Belohnung genug. Zum Glück wanderten ihre Gedanken aktuell so schnell durch ihren Kopf, dass er schon von dem nächsten abgelöst worden war. "Also nein, Dracula. Tut mir leid, wenn dich das enttäuscht, aber ich bin rein menschlich."
Ihr Blick blieb einen Augenblick an seinen verschränkten Armen hängen, bevor sie einen Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen anhob und die Augen verdrehte. "Du hast so ein loses Mundwerk", merkte sie leise und empört an und schnaubte belustigt durch die Nase, als sie sich kurz wegdrehte und einen Blick zum Fernseher warf. Sie hatte keine Ahnung mehr, was genau bei dem Spiel los war und ihr vom Alkohol schwammiger Kopf hatte ohnehin inzwischen leichte Schwierigkeiten, dem Geschehen zu folgen, was wohl theoretisch ein Grund zur Sorge gewesen wäre, doch nicht heute und auch nicht für Jinx.
Wenn sie ehrlich war, so war sie nur froh, dass ihre Gedanken gerade überall waren außer bei der wirklichen Bedeutung der Tatsache, wie viele übernatürliche Wesen es in Cadysa geben musste. Und wer von ihren Bekannten wohl alles eines war. Der Alkohol machte es ihr um einiges leichter, diese Tatsache zu akzeptieren, als es das wohl unter normalen Umständen gewesen war. Und so konnten sie auch nicht zu viele Fragen darüber beschäftigen, weshalb sie ihren betrunkenen Zustand neben den Nebenwirkungen durchaus zu schätzen wusste.
"Nicht nur andeuten, mein Freund", betonte sie dann und kehrte zurück zum Thema, begleitet von einem vielsagenden Wackeln ihrer Augenbrauen. Und als sie sich verschwörerisch zu ihm vorlehnte, um für den dramatischen Effekt wie in einem Stück auf der Bühne ihren Finger auf seine Brust zu legen, fügte sie noch hochnäsig hinzu: "Weil mir knallige Farben nunmal einfach besser stehen. Immerhin gibt es keine Kleidervorschrift im Kreis der Kriminellen, weißt du. Aber davon hast du ja keine Ahnung, immerhin hast du ja eine vollkommen reine Weste, nicht?" Ihr Ton war herausfordernd und sie verließ ihre Position an seiner Brust auch nicht so schnell, wie sie es wohl im nüchternen Zustand getan hätte - in erster Linie deshalb, weil Aleks Gesichtsausdruck sich verändert hatte.
Ihre Augenbrauen zogen sich voller Protest zusammen, als sie seine bemutternden Worte hörte. "Ich hab gar nicht zu viel intus! Wenn du wüstest, wie viel ich wirklich getrunken habe wüsstest du, wie gut ich mich noch halt-", wollte sie antworten, da viel ihr mitten Im Satz auf, dass das ein Argument gegen sie war. Als ihr dies auffiel verfiel sie zurück ins Lachen und lehnte sich wieder zurück. Und ohne irgendeine Art von Körperkraft, die sie als Verteidigung einsetzen konnte, hatte sie keine andere Wahl als Alek dabei zusehen zu müssen, wie er ihre Bierflasche großzügig für sie leerte. "Das war meine!", merkte sie an, nnun wieder mit deutlich entrüsteter Miene. Und erst als er meinte, wie gut er als Dracula doch auf sie aufpassen würde, ließ sie sich mit verschränkten Armen wieder so richtig mit dem Rücken voran zurück auf die Couch fallen. "Von wegen guter Aufpasser, wohl eher gemeiner Bierdieb", tuschelte sie, kurz bevor sie ihre Revanche dafür erhielt, ihre Beine einfach über Aleks Schoß auszustrecken. Ihr kurzer Austausch darüber, ob es gemütlich war, besänftigte dann ihr Gemüt wieder, denn das war es wirklich.
Und sie zierte sich auch nicht, ihm das zu zeigen, als sie es sich auf der Couch ganz frei von Sorgen gemütlich machte. "Ob angeboten oder nicht, ich hätte sie eh nicht wieder hergegeben", war ihre Antwort, die sie ihm mit geschlossenen Augen entgegenbrachte und das friedliche Lächeln auf ihrem Gesicht zeigte nun überdeutlich, wie der Alkohol sie außer Gefecht setzte. Sie hatte mit ihrem schlanken Körper bereits die ganze Couch eingenommen - wo die Frage aufkam, wie genau sie das mit ihrer Zierlichkeit überhaupt bewerkstelligte -, und der Frieden auf ihrem Gesicht konnte nur dem Alkohol zu verdanken sein, nach allem was sie heute erlebt hatte. Sie konnte noch fühlen, wie die Spannung in ihren Beinen nachließ und sie schließlich wirklich einfach mit ihrem leichten Eigengewicht auf Aleks Oberschenkeln lagen, als Jinx gegen ihren Willen langsam aber sicher in einen alkoholbeeinflussten, frühzeitigen Schlummer verfiel. Und so verabschiedete sich dieser turbulente Abend von der Schauspielerin, die den Schlaf ihrem Anblick nach durchaus nötig gehabt hatte.



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BeitragThema - Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Sa 31 März 2018 - 11:56
 
Seine pinken Haare waren geschummelt? So würde er das nun nicht nennen. Er war einfach jemand der gerne mit der Zeit ging – und zudem hatte er tatsächlich sehr viel Gefallen an diesem auffälligen Look gefunden. Natürlich war das färben seiner Haare keine Kleinigkeit, aber für sein Aussehen nahm er diesen kleinen Umweg gerne auf sich. Doch die Gedanken um seine Haare – und eine Erwiderung auf ihre Worte – waren wie vergessen als er sah, wie sich erneut ein beinah empörter Gesichtsausdruck auf dem Gesicht der blauhaarigen Schauspielerin ausbreitete. Und das nur, weil Aleksander die Gründe dafür aufzählte, warum sie dann doch kein Murmeltier sein konnte.
Er konnte sein Lachen kaum noch an sich halten, als sie schließlich den Kopf herumwarf und ihm beinahe einen ihrer Zöpfe entgegen schleuderte. „Gefährliche Waffen hast du da,“ meinte er lachend. Wäre seine Hand-Augen-Koordination durch den Alkohol ebenso beeinflusst wie die von Jinx, hätte er sicherlich einen der beiden Zöpfe in seinem Gesicht gehabt – so allerdings brauchte er sich nur etwas zurücklehnen um der ungewollten Attacke seiner Freundin auszuweichen.
Als sie kurz darauf jedoch ansprach,dass eben nicht jeder in dieser Stadt unmenschlich sein konnte, verschwand das Lächeln auf den Lippen des Italieners. Wobei er sich dafür wirklich zusammenreißen musste. „Was?“ Gespielt erschrocken hielt sich der schwarzhaarige Italiener eine Hand vor den Mund und starrte die blauhaarige Schauspielerin perplex an. In dieser Stadt war nicht jeder Unmenschlich? Das waren ja mal erschreckende Neuigkeiten! „Wie soll ich denn jetzt Nachts in Ruhe schlafen wo ich doch weiß das dort draußen,“ er senkte seine Stimme, lehnte sich etwas vor ehe er sich verschwörerisch umsah. „Da draußen doch Menschen herumlaufen!“ Leider konnte er sein gespielt erschrockenes Gesicht nicht lange aufrecht erhalten, sodass sich ziemlich schnell das belustige Lächeln auf seine Lippen zurück schlich. Eine Welt in der die Tatsachen einfach verdreht wären, wäre dennoch sicherlich sehr interessant – ob es wohl eine parallele Welt zu dieser gab, in der die Menschen sich unter den Paranormalen haben verstecken müssen? Und welchen Grund hätten sie wohl gehabt? Es war definitiv interessant darüber nachzudenken – aber auch Aleksander merkte so langsam den Einfluss des Alkohols in seinem Körper und so zuckte er einfach mit den Schultern und lehnte sich auf seinem Platz wieder zurück. Über so was konnte man auch später noch sinnieren.
„Das glaube ich dir gerne,“ meinte er, während er seinen Blick zu den leeren Bierflaschen wandern ließ. Die armen Menschen, die zusammen mit Jinx etwas trinken mussten. Sie hatten ja keine Chance – nur gut dass Aleksander eben kein Mensch war. Und noch dazu so wenig Blut im Körper zu haben schien, als das der Alkohol überhaupt irgendeinen Einfluss auf ihn nehmen konnte. „Verhext ist das Bier nicht, dass kann ich dir versichern. Es scheint wohl doch einfach daran zu liegen, dass ich eine bessere Toleranz gegenüber Alkohol habe als du, Attrice,“ setzte er noch zwinkernd nach, ehe er den Kopf schüttelte. Wie wohl ein Abend aussehen würde, wenn die beiden nicht nur Fußball schauen und Chips essen – sondern richtig feiern gehen würden? Es würde wohl in einer einzigen Katastrophe enden, so viel stand zumindest für den schwarzhaarigen Vampir fest.
Erst als er seinen scheinbar neuen Spitznamen vernahm, verzog sich sein Gesicht nochmal. „Willst du mich nun wirklich immer so nennen? Ich finde es gibt bessere Spitznamen für mich als Dracula,“ schnaubte er beinahe etwas enttäuscht. Wobei, wenn er genau darüber nachdachte, hätte es ihn auch schlimmer treffen können. Immerhin hatte Dracula wenigstens noch ein paar mehr Gemeinsamkeiten mit seiner Rasse, als diese glitzernden Wesen die sich in den modernen Filmen Vampire nannten. Es war Aleksander vollkommen unverständlich, wie man darauf kommen konnte, dass Vampire  in der Sonne plötzlich anfingen zu glitzern. Die meisten ihrer Art hatten einfach eine sehr starke Sonnenallergie – und gingen wortwörtlich in Feuer auf, wenn sie auch nur einen Fuß in das Tageslicht hinaus setzten. Aber glitzern? Erneut schüttelte er den Kopf. Manche Menschen waren wirklich zu verrückt. Dagegen war Jinx noch ein handzahmes Lämmchen.
Seine Gedanken kamen je zu einem Ende, als er die nächste Aussage seiner betrunkenen Kumpanin vernahm. Und erneut ertönte sein amüsiertes Lachen. „Du bist nicht die erste, die das sagt. Und gegen diese Anschuldigung habe ich auch leider keine Verteidigung,“ erwiderte er schmunzelnd, während er mit seinen Schultern zuckte. „Wenn du dich allerdings mit jemandem unterhalten willst der noch auf die Worte achtet, die seinen Mund  verlassen, solltest du es mal mit meinem Bruder probieren,“ fügte er seinen vorigen Worten noch immer schmunzelnd hinzu. Die beiden Brüder sahen sich äußerlich zwar sehr ähnlich – auch wenn Aleksander etwas größer war als sein Bruder – aber dafür lag ein sehr großer Unterschied in ihren Interessen und in ihren Persönlichkeiten. Dass die beiden trotzdem so gut miteinander auskamen lag wohl einfach daran, dass die Vergangenheit sie sehr eng zusammengeschweißt hatte.
Anstatt weiter über seinen Bruder nachzudenken, fokussierte er sich nun lieber auf die sichtlich angetrunkene Jinx, die ihm davon erzählte, dass ihre Andeutung eben nicht nur Andeutungen gewesen waren. Erneut zog er die Augenbrauen hoch, ließ ihre Aussage jedoch unkommentiert – bis sie auf seine zweite Frage einging, die er sich eigentlich nur laut selbst gestellt hatte. Sein Blick wanderte zu ihrem Finger, mit dem sie ihm auf die Brust tippte – so als würde er ihr ohne die Geste keine Aufmerksamkeit schenken. „Sollte ich das vielleicht mitschreiben? Keine Kleidervorschrift im Kreis der Kriminellen, alles klar,“ meinte er vollkommen ernst, nickte und fuhr sich durch die schwarzen Haare. „Meine Liebe, ich bin über 400 Jahre alt. Glaubst du wirklich dass ich so lange meine Weste rein halten konnte?“ Fragend lag sein Blick auf ihr, während er schließlich nur kurz den Kopf schüttelte. Er kannte nicht viele Paranormale Wesen die eine reine Weste hatten – und scheinbar hielten auch seine menschlichen Freunde nicht wirklich viel davon diese zu bewahren.
Allerdings wurde seine Aufmerksamkeit schnell auf die Tatsache gelegt, wie viel Alkohol Jinx wirklich schon getrunken hatte. Denn als sie ihm näher gekommen war und er einen tiefen Atemzug genommen hatte, hatte er deutlich den Alkohol in ihrem Blut riechen können. Als sie ihm dann auch noch einreden wollte, dass sie gar nicht so viel intus hatte, nahm er sich kurzerhand ihre halbvolle Flasche und trank sie unter ihrem Protest einfach leer. „Richtig, es war deine,“ sagte er, während er ihr ein schelmisches Grinsen schenkte. Ein Grinsen, dass sich auf ihre nächsten Worte ein ein leises Lachen verwandelte. Dracula wurde zum Bierdieb degradiert – dieser Abend wurde tatsächlich immer besser. Hoffentlich würde Jinx sich auch am nächsten Morgen noch an all die schönen Dinge erinnern, die sie ihm hier grade an den Kopf warf.
Dass Jinx jedoch ohne Widerworte seine Couch als Nachtstätte in Anspruch nahm, stimmte den Vampir beinahe noch fröhlicher. Er hätte ungern mit ihr darüber diskutiert, ob sie noch dazu in der Lage wäre alleine nach Hause zu finden oder nicht – mal abgesehen davon, dass er sie sicherlich nicht in diesem Zustand alleine durch die Straßen hätte ziehen lassen. Er betrachte Jinx einen langen Moment, in dem ihre Atmung langsam ruhiger und regelmäßiger wurde, bis sie schließlich in einen tiefen Schlaf fiel. Ausgelöst durch den Alkohol in ihren Adern. Etwas missmutig schaute er dann auf ihre Beine, die noch immer auf seinem Schoß lagen. „Du hättest mich gerne vorher aufstehen lassen können,“ murmelte er, während er feinfühlig ihre Beine hob und sich von seinem eigenen Platz erhob – immer darauf bedacht Jinx unter keinen Umständen wieder aufzuwecken.
Die Bierflaschen ließ er einfach an ihren Plätzen verweilen, während er den Fernseher ausschaltete und Jinx eine Decke überlegte. So friedlich und unschuldig wie sie im Schlaf aussah würde man kaum vermuten, wie verrückt und energiegeladen sie doch sein konnte, wenn sie wach und bei Sinnen war. Er schüttelte nur noch kurz den Kopf, ehe er das Licht etwas dimmte und sich in sein eigenes Bett fallen ließ. Er merkte den Kratzer auf seiner Wange kaum noch – und wahrscheinlich würde er am nächsten Morgen komplett verheilt sein. So wie auch seine pinken Haare über die Nacht zurückkehren müssten. Doch über all das machte er sich keine Gedanken mehr, als er einfach die Augen schloss und sich selbst ebenfalls in einen erholsamen Schlaf fallen ließ.


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