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 Aleksander's Werkstatt / Wohnung

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AutorNachricht
Jinx
Verrückte Schauspielerin ♥
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Beruf : Schauspielerin im Theater von Cadysa
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Mo 28 Aug 2017 - 21:14

Jinx bezweifelte, dass das aufgekommene flaue Gefühl in ihrem Magen in nächster Zeit wieder verschwinden würde, aber sie würde auf jeden Fall mit dem Alkohol nachhelfen. Schließlich wollte sie sich die Blöße nicht geben, sich ernsthaft vor den Kopf gestoßen zu zeigen, doch nicht sie, die einzig wahre Jinx! Dass sie es mehr als nur ein bisschen war, war der Blauhaarigen zwar anzusehen gewesen, doch ihre Spontanität hatte sie schon aus heikleren Situationen geholt. Wobei sie hier und jetzt begann infrage zu stellen, ob sie durch diese neue Erkenntnis 'heikel' neu definieren musste.
Was sie dann doch überraschte - und ihre Entspannung ein kleines Stück weit wieder herzustellen schaffte -, war Aleks verdutztes Gesicht als sie erzählte, dass sie schon in der Zeit gereist war. Beinahe fragend sah sie ihn an und als sie seinen Ausruf hörte, zog sie die Augenbrauen hoch und schenkte ihm ein breites Grinsen. "Na klar! Das Portal wurde von mir schon probe durchlaufen!", sagte sie und ergänzte ihren Worten ein leises Lachen. Irgendwie schafften sie es gemeinsam, die Spannung heraus zu nehmen und als Alek ihr auch wieder auf die Couch folgte, entwich ihr ein kurzer Atemzug, bevor sie sich ihr Bier zurück angelte. Mit einem frechen Grinsen und niedergeschlagenen Augen ergänzte sie ihren Worten dann ein neckendes "alter Sack". Ihre violetten Augen huschten dabei kurz zu ihm rüber und sie schaffte es sogar, ihm genauso befreit zuzuzwinkern, wie sie es an dem Abend im Theater getan hatte. Nur ihre leicht angespannte Körperhaltung war nun noch das einzige Indiz dafür, was diese Neuigkeiten von dem schwarzhaarigen Mechaniker bei ihr für eine Wirkung hinterlassen haben. "Für 400 Jahre hast du dich aber echt gut gehalten. Und schwarze Haare? Wo sind die grauen?!" Jetzt entwich ihr doch noch ein Kichern und sie war versucht, noch einmal an einer Strähne zu ziehen, doch sie wollte ihr Glück nicht herausfordern. Besonders nicht da sie jetzt wusste, dass er zu mehr imstande war als sie bisher angenommen (und für möglich) gehalten hatte.
Als er ihr einen Vorsprung anbot wollte sie fast etwas Empörtes erwidern, zum Beispiel das ihr ein 400 Jahre alter Mann keinen Vorsprung geben brauchte! Doch kaum erwähnte er Bier und Chips, war der Gedanke an eine Flucht sowieso Pustekuchen. "Dann hab ich keinen Grund zu fliehen, mit Bier und Chips kann man die perfekte Falle für mich aufstellen!" Ihr Ton wurde dunkler und mysteriöser, als sie sich eine unsichtbare Sonnenbrille von der Nase schob um über den Brillenrand zu gucken und ihm intrigant zuzuflüstern. "Aber verwende diese Information niemals im Bösen gegen mich, Alek. Dann bekommst du es mit der seltenen Jinx-Art zu tun." Ihr Grinsen und das Verspielte in ihrer Stimme nahm ihrem Worten die Strenge und sie erkannte sich in dem Spielspaß mit dem Wechselspiel des Mechanikers wider, als wären sie beide nie auf das vorige Thema gekommen.
Dass es sie immer noch unter einen gewissen Strom setzte, war allerdings eine Tatsache, die nicht einmal ihr für gewöhnlich so perfektes Schauspiel überdecken konnte. Und sie war gewillt, das schnellstmöglich zu ändern - und vor allem sich selbst daran zu hindern, zu viel drauf herum zu denken -, indem sie sofort die Flasche wieder ansetzte und in einem Zug leerte. Schließlich hatten sie dieses Treffen engagiert, um sich zu entspannen und ihren Erfolg mit einem mitreißenden Fußballspiel zu feiern, nicht sich noch mehr Stress auf die Schultern zu laden! Aleks nachsichtiges Lächeln kam ihr da zugute und dankend nahm sie sich das neu geöffnete Bier, um sich auch dieses sofort an die Lippen zu setzen.
Ihr langsam leicht angeheiterter Kopf hatte inzwischen schon ein Thema gefunden, mit dem sie sich ablenken und auf andere Gedanken bringen konnte: Besagte Zeitreise, die sie ins 19. Jahrhundert befördert hatte. Das er ihr gerade bestätigt hatte, dass er sich in kein Tier verwandeln konnte, überging sie mehr oder weniger gekonnt indem sie mit den Augen rollte. Vampire waren eine Sache - und schon schwer genug zu verdauen -, aber dann auch noch irgendwelche Tierverwandlungen? Was kam noch, dass auf einmal geflügelte Engel vom Himmel fielen? "Da bin ich aber beruhigt", kicherte sie nur und wandte ihrem Bier und dem Spiel dann wieder ihre kurzweilige Aufmerksamkeit zu, bis sie kurz noch einmal zum Lachen gebracht wurde als Alek ihr seine Verwandlung nun faktenbelegt erklärte. "Das heißt, morgen bist du dann wieder pink?" Sie blinzelte ihn an, mit einem Hauch von Faszination, der die Spannung in ihr für den Moment überdeckte. "Man, damit ist viel verbunden, was?"
Nachdenklich legte sie ihr Haar wieder auf der Lehne ab und klopfte mit den Fingerspitzen auf den Hals der Flasche. Obwohl ihre Augen dem Spiel folgten, waren ihre Gedanken woanders. "Wenn es schon normal ist, dass Katzenwandler-Vampire unter uns weilen, dann sollte ich mich wohl auch fragen, ob ein Fuchs mit roten Augen so normal ist oder?" Bis jetzt hatte sie es ziemlich ignoriert, dass Necro - von ihr liebevoll 'Das Viech' genannt – inzwischen über ganze 100 Jahre älter war, als Vadim und sie. Schließlich hatte er es nicht durch das Portal zurück geschafft, sondern hatte sie beide am Portal wieder zurück in der jetzigen Zeit begrüßt, ohne gealtert zu sein. Zwar hatte Vadim es versucht ihr zu erklären, aber da hatte Jinx ihm die Vampirgeschichte nicht abgekauft. Das sie das bis jetzt getan hatte bewies, wie sehr sie daran festgehalten hatte, dass sie sich das meiste in ihrer schrägen Vorstellungskraft nur eingebildet hätte. Und je länger sie darüber nachdachte, desto schlüssiger wurde es auch, dass Juniper wohl wirklich besondere Kräfte gehabt haben musste. Als Mensch war das ganz schön viel zu verdauen. Sie nahm noch einen Schluck. "Ich glaube, du bist nicht der erste Vampir den ich kenne", ergänzte sie dann sinngemäß und blickte ihn mit einem schwachen Lächeln an, während sie hoffte, dass der Alkohol endlich seinen Job erfüllte. "Können Füchse auch Vampire sein?"



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Aleksander Peirce-Daciano

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Beruf : Mechaniker / Mechatroniker
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Mo 4 Sep 2017 - 14:40

Empörung machte sich auf dem Gesicht des schwarzhaarigen Italieners breit, als sie die leisen, neckenden Worte seiner Freundin vernahm. Hatte sie ihn grade einen alten Sack genannt? Wie konnte sie es bloß wagen?! Er stand in der Blüte seiner Jugend und noch dazu hatte er es geschafft in den 400 Jahren, die er nun schon lebte, keine einzige Falte zu bekommen! Das sollte ihm doch erstmal jemand nachmachen! Beinahe beleidigt verschränkte Aleksander die Arme, während er sich auf der Couch zurück lehnte und Jinx einen mindestens ebenso eingeschnappten Blick schenkte. „Habe ich da richtig gehört? Hast du mich grade wirklich einen alten Sack genannt,“ fragte er vollkommen rhetorisch. Natürlich hatte sie das! Wäre er sich unsicher darüber, ob sie es tatsächlich gewagt hatte, ihn so zu nennen, würde ihr freches Grinsen ihm schon Antwort genug sein.
Als sie ihn dann auch noch nach den grauen Haaren fragte und erneut an einer Strähne seiner schwarzen Haare zog, ließ er sich mit aufgeblähten Wangen tiefer in die Couch sinken. Noch immer mit verschränkten Armen saß er da, seinen Blick starr auf den Bildschirm gerichtet. Auch wenn es ihm inzwischen sichtlich schwer fiel, das Grinsen auf seinen Lippen zu unterdrücken. Und kaum einen Augenblick später, gab er dieses Unterfangen auch auf – das Grinsen auf seinen Lippen zeigte, wie viel Spaß er zwischen dem Schlagabtausch mit Jinx hatte und seine ganze Haltung entspannte sich wieder, als er die Arme aus ihrer Verschränkung löste und die blauhaarige ansah. „Ich habe halt eine gute Anti-Aging Creme,“ erwiderte er schmunzelnd. „Zudem steht mir schwarz doch viel besser als grau, oder etwa nicht?,“ fragte er gespielt nachdenklich, während er sich mit einer Hand durch die Haare fuhr. In irgendeiner Zeitschrift hatte er mal gelesen, dass graue Haare einen Mann ebenfalls attraktiv machen konnten – allerdings hatte sich Aleksander nie mit der Idee anfreunden können, irgendwann die Farbe aus seinen Haaren zu verlieren. „Wobei ich wohl dennoch lieber bei pink bleibe. Ich will ja nicht, dass sich irgendwann die Frauen kaum noch auf den Beinen halten können, wenn ich an ihnen vorbei gehe.“ Und kaum hatten die Worte seine Lippen verlassen, entwich ihnen auch schon ein amüsiertes Lachen. Es war offensichtlich das Aleksander jemand war, der gerne flirtete. Aber die Vorstellung davon, wie Frauen nur bei seinem Anblick weich in den Knie wurden, war so absurd, dass er nicht anders konnte als drüber zu lachen. So eine Szene hatte beinahe Film-Potenzial! Fast so sehr, wie die Szene, die sich grade eben in seinem Wohnzimmer abspielte.
Es war beinahe verblüffend, dass Jinx in all den Jahren nichts davon mitbekommen hatte, dass es unter den Menschen auch andere Wesen gab. Vampire, Werwölfe, Dämonen, Engel. Wesen, die vorher für die Menschen nur in Geschichten und Märchen existiert hatten, waren nun ebenso real, wie die Tatsache, dass die Sonne jeden Abend hinter dem Horizont verschwand. Und auch dass Jinx sich langsam wieder etwas mehr entspannte, war eine äußerst angenehme Tatsache, die dem Vampir neben ihr nicht entging. Kaum erwähnte sie, dass er ihr mit Bier und Chips die perfekte Falle stellen könnte, wackelte er verschwörerisch mit den Augenbrauen. „Vielleicht war das hier ja von Anfang an eine Falle,“ meinte er, ehe er erneut lachte. Er wollte die entspannte Atmosphäre zwischen ihnen nicht wieder zerstören, in dem er Jinx etwas Angst machte – aber ihre Aussage hatte sich so schön für einen kleinen Konter angeboten, dass er einfach nicht hatte widerstehen können.
Als ihm dann allerdings direkt ans Herz gelegt wurde, dass er diese Informationen niemals gegen sie verwenden sollte, hob er verteidigend die Hände – so als hätte man ihm soeben eine Pistole auf die Brust gesetzt. „Wie kannst du nur denken, dass ich dich jemals verraten würde, attrice pazzo? Ich hätte viiiel zu große Angst vor den Konsequenzen, die auf mich zukommen würden! Niemals könnte ich es mit einer Jinx aufnehmen!“ Vielleicht sollte er sich doch mal nach einem Job im Theater umsehen? Diese spielerische Hin und Herz zwischen der blauhaarigen und ihm machten dem Italiener unheimlich viel Spaß! Wobei es wohl auch nichts gab, dass er lieber machte, als an seinem Motorrad rum zuschrauben oder Fußball zu gucken. Ein Job im Theater würde diesen Hobbys nur im Weg stehen, also würde wohl alles so bleiben wie es war.
Und kaum hatte er das zweite Bier geöffnet, wurde ihm dieses auch schon aus der Hand genommen. Wie beim ersten setzte sich die blauhaarige die Flasche ohne zu zögern an die Lippen und nahm erneut einen langen Schluck. Das Thema, dass es neben den Menschen auch noch andere Wesen gab, schien sie wirklich schockiert zu haben. Und auch wenn sie ihr bestes gab sich das nicht ansehen zu lassen, so bemerkte Aleksander die angespannten Muskeln ihres Körpers. Etwas, dass sie wohl nun mit Alkohol wieder ausgleichen wollte. Und dem der Vampir ebenfalls sehr zugeneigt war, denn auch er öffnete sich seine zweite Flasche und nahm einen Schluck – der definitiv sehr viel schlechter schmeckte, als sein gutes gekühltes Bier. Aber in einer Lage wie diesen, sollte man sich wohl nicht beschweren! Auf ihre Frage hin nickte er grinsend. „Genau! Morgen habe ich wieder pinke Haare und grüne Augen – dann sieht mit keiner mehr an, dass ich gar nicht so menschlich bin, wie ich erscheine,“ gab er grinsend und mit wackelnden Augenbrauen zurück. Es hatte keinen Sinn um das Thema drum herum zu reden, also baute er es bei jeder Möglichkeit als kleinen Witz ein. Immerhin war es schon ein Witz an sich, dass er nun hier saß und mit jemandem sprach der eine Zeitreise hinter sich hatte – aber schockiert darüber war, dass es Paranormale Wesen hab. Ihre nächste Frage ließen den schwarzhaarigen dann hellhörig werden. Ein Fuchs mit roten Augen war wirklich nichts gewöhnliches – zumindest hatte Aleksander in seinen 400 Jahren noch nie einen gesehen. Und auf ihre Aussage hin, dass er nicht der erste Vampir war, denn sie kennen gelernt hatte, blinzelte er erst einen Moment verwirrt – ehe er leise lachte. „Unter den richtigen Voraussetzungen sollte auch das möglich sein, ja,“ erwiderte er, ehe auch seine Bierflasche den Weg zurück zu seinen Lippen fand und er einen Schluck nahm.


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Jinx
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BeitragThema: Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Di 12 Sep 2017 - 20:09

Sie grinste über das ganze Gesicht. "Oh ja, das habe ich." Natürlich machte ihr das Wechselspiel großen Spaß, doch insgeheim war Jinx Alek auch einfach sehr dankbar, dass der Italiener ihr den Gefallen tat und ihr auflockerndes Spiel ebenso unbefangen weiterführte wie sie. Immerhin hatte die Schauspielerin noch immer eine Menge neuer Informationen zu verdauen, die der normalerweise Pinkhaarige ihr zuvor eröffnet hatte und so sehr sie sich auch wieder in ihre alte Rolle zurück fand, war es ihr dennoch weiterhin ein wenig anzumerken. "Pink passt aber mehr zu dir, glaube ich!", erwiderte sie dann zwinkernd, auch wenn sie auf seine Worte noch im Nachhinein nickte. "Und das willst du den armen Damen ja auch sicher nicht antun." Aus ihrem Grinsen wurde dann noch für einen kurzen Moment ein dankbares Lächeln, bevor sie in das Lachen mit einstieg und sich von seiner guten Stimmung mitreißen ließ. Ihre Hand ließ sie dann gleich darauf auch schon wieder zurück in die Chipstüte wandern und richtete ihren Blick für den Moment erst einmal wieder auf den Bildschirm.
Sie nahm einen tiefen Atemzug und sank noch ein Stückchen tiefer und bequemer in die Couch, um ihren Kopf dazu zu bringen, mit dem Arbeiten aufzuhören. Ihre Frage konnte sie dann jedoch nicht für sich behalten, als sie sich an Necro zurück erinnerte und die roten Augen des Fuchses sehr lebhaft wieder in ihren Gedanken auftauchten. Sie dachte bereits darauf herum, als Alek noch dabei war mit den Augenbrauen zu wackeln und seine eigenen vier Wände als Falle zu bezeichnen. Sein Lachen wärmte sie von innen und sie brauchte diese Gelassenheit im Augenblick auch, obwohl sie nie gedacht hätte, das von sich selbst einmal zu behaupten. Schließlich war sie für gewöhnlich selbst diejenige, die sich und ihre Umgebung auf Trab hielt und die Laune aller antrieb. Doch nach der Erkenntnis, dass Alek kein Mensch und auch nicht der einzige nicht-Menschliche war, brauchte sie nicht nur diese Rückendeckung - nein, sie brauchte auch Alkohol.
Sobald er die Hände hob, waren ihre Gedanken wieder einen Augenblick lang ausgebremst und das Grinsen kehrte auf ihre Lippen zurück, als sie verschmitzt die Augen zusammen kniff und ihm einen gespielt anklagenden Blick zukommen ließ. "Das will ich auch meinen! Aber ich kann dich beruhigen. Noch hast du nichts verbrochen." Fast war sie drauf und dran, ihre Aufmerksamkeit wieder komplett auf das Spiel zurück zu richten - bis sie den Kopf noch einmal betont abrupt zu ihm zurück schmiss und die Augen noch einmal verengte. "Noch." Und dann musste sie auch noch einmal Lachen.
Die Abschlag-Gelegenheiten, die sie sich gegenseitig gaben, waren einfach Gold wert. Außerdem musste sie wieder einmal gedanklich anmerken, dass der Italiener immer wieder mit schauspielerischem Talent überraschte! Schon bei ihrer ersten Begegnung auf der Theaterbühne hatte er ohne Umschweife bei ihrem gespielten Stück mitgemacht, bei ihnen schien das einfach von ganz allein zu passieren. Die Freundschaft mit dem Mechaniker hatte sich wie von selbst entwickelt und inzwischen waren sie bereits feste Bros, worüber sie trotz all den neuen Infos sehr froh war. Ebenso wie sie es darüber war, sich so spontan zu diesem Fußballabend mit dem Vampir verabredet zu haben. Spontaner ging es schließlich nicht, ihr Nachrichten-Austausch war schließlich keine Stunde her!
Als dann das Gespräch noch einmal auf sein Äußeres fiel und er ihr bestätigte, morgen wieder der Alte zu sein, unterdrückte sie ein Kichern und rollte mit den Augen. Es klang immer noch so absurd, über solche Verwandlungskunststücke zu sprechen als wären sie ganz normal und völlig nachvollziehbar. Doch inmitten ihres Schlagabtausches fiel dieses schräge Attribut kaum noch auf, was es der blauhaarigen Schauspielerin leichter machte, langsam aber sicher den ganzen Vampir-Kram zu verdauen und darüber hinweg zu kommen - zumindest für den Moment. Als sie merkte, wie ihr Kopf begann sich leichter anzufühlen und ihre Sorgen ihr langsam aber sicher abhanden kamen, schenkte sie den Bier einen grinsenden Seitenblick. Ja, sich nach solchen Neuigkeiten zu betrinken war definitiv die richtige Entscheidung gewesen. Sie setzte die Flasche erneut an.
"Aber was sind die richtigen Voraussetzungen? Vorher eine Party zu schmeißen? Alkoholeinfluss?" Sie grinste. "Oder den Fuchs zu fragen, ob er Kontaktlinsen trägt?" Ihre violetten Augen flogen kurz zu Alek hinüber, bevor sie einen Pfiff hörte und kurz über das Abseits fluchte. "Dann glaube ich, habe ich schon einen Vampirfuchs kennen gelernt." Es erklärte so vieles. Vor allem aber, warum er die Zeitreise zwar nicht mitgemacht hatte, in ihrer jetzigen Zeit aber immer noch am Leben war. "Er hat es leider nicht durch das Portal in unsere jetzige Zeit zurück geschafft, geht mir jetzt aber immer noch auf die Nerven!" Ihr Grinsen war wieder einmal zu Besuch, als sie erneut einen Schluck nahm und sich in dem warmen Gefühl sonnte, in das der Alkohol sie einlullte. Als sie kurz Aleksanders Blick überprüfte, wog sie ab, wie fasziniert er von Zeitreisen eigentlich wirklich war. "Naja, aber den Buckingham Palace hat er trotzdem aufgemischt damals. Die Wachen werden noch eine Weile ähnliche Kratzspuren wie du getragen haben, da bin ich mir sicher!" Bei ihren Worten glitt ihr Blick noch einmal frech anklagend über sein Gesicht, das nach seinen eigenen Worten schon sehr bald verheilen würde. Die Wachen im Palast hatten mit Sicherheit nicht so ein Glück. Obwohl sie sich jetzt, wo sie diese Info von Alek über die ganzen möglichen Absonderheiten hatte, nicht mehr sicher war, wer von den Wachen unmenschlich gewesen war und wer nicht. Es stellte irgendwie alles auf den Kopf. Sie schnaubte kopfschüttelnd.



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Aleksander Peirce-Daciano

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BeitragThema: Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Mi 13 Sep 2017 - 12:28

Nachdenklich lag der Blick des schwarzhaarigen Italieners auf seiner Bierflasche, während er über Jinx ungewöhnliche Frage nachdachte. In der Theorie konnte wahrscheinlich jedes Wesen verwandelt werden, immerhin änderten sich durch die Wandlung nur die Attribute und einige der Fähigkeiten eines Wesens. Allerdings hatte er persönlich noch niemals von einem Fall gehört, bei dem ein Tier in einen Vampir verwandelt worden war – und er musste zugeben, dass er die Vorstellung äußerst interessant fand. Allein die Vorstellung davon wie ein kleiner Wellensittich mit Reißzähnen rum flog und Menschen das Blut auszusaugen versuchte, brachte ihn beinahe dazu, erneut in Gelächter auszubrechen. Für Halloween würde er sich definitiv einen Plastikvogel holen und ihm Zähne ankleben – den Witz konnte er sich einfach nicht verkneifen.
Auf die Worte, die Jinx als nächstes an ihn richtete, schenkte er ihr einen Seitenblick mit hochgezogenen Augenbrauen. Und einem Schmunzeln, dass eindeutig bewies, wie viel Spaß er an diesem Abend hatte. „Höre ich da etwa Sarkasmus, meine Liebe?,“ fragte er grinsend, ehe er den Kopf schüttelte und seine Bierflasche leerte. Die Vorstellung mit den Reißzähnen war ja die eine Sache.. aber wenn sich Tiere seit Neustem auch noch Kontaktlinsen einlegten, dann würde Aleksander wohl in nächster Zeit mal wieder in die Bibliothek fahren müssen. Denn dann war sein Wissen über das tierische Reich wirklich nicht mehr auf dem Neusten stand. Allerdings wollte er die Frage der blauhaarigen natürlich nicht unbeantwortet lassen, sodass er sich schon kurz darauf eine imaginäre Brille auf der Nase hochschob und Jinx so ernst wie möglich ansah. „Du hast es erfasst! Bevor man ein Tier zu einem vampirischen Wesen verwandeln kann, muss man mit ihm zusammen eine Party schmeißen! Besagte Party muss mindestens 24 Stunden lang sein und der Pegel des Alkoholeinfluss muss genau 1,8 betragen! Andernfalls könnten schwerwiegende Komplikationen bei der Verwandlung auftreten!“ Es fiel Aleksander sichtlich schwer bei dem ganzen Quatsch, denn er sich hier grade ausdachte, eine ernste Miene beizubehalten. „Und das erste Paar Kontaktlinsen gibt es mit der Verwandlung natürlich umsonst!“ Und als er mit seinen wissenschaftlich belegten Fakten und dem fundierten Wissen über Vampire, Jinx endlich erklärt hatte, wie man einen Fuchs in ein vampirisches Wesen verwandelte--- fiel seine ernste Maske und er brach in amüsiertes Gelächter aus. So viel wie an diesem Abend hatte er schon lange nicht mehr gelacht und nachdem hektischen Hin und Her mit Valkyra tat es ihm sichtlich gut, mit Jinx etwas herumalbern zu können. Ihr Humor war einfach genauso verrückt wie sein eigener.
Als das Thema wieder zurück zu besagtem Vampirfuchs fand und Jinx ihm erklärte, dass dieses kleine Tierchen es wohl nicht zurück durchs Portal geschafft hatte, nickte Aleksander verstehend. Es gab wahrscheinlich auch noch andere Möglichkeiten, ein tierisches Wesen unsterblich zu machen, aber die ungewöhnliche Augenfarbe ließ am ehesten auf die vampirische Natur schließen. Grinsend zucke der schwarzhaarige mit den Schultern, ehe er Jinx ein amüsiertes Zwinkern schenkte. „Und jetzt hast du auch noch mich an der Backe, dass tut mir wirklich Leid. Du bist in deinem Leben wirklich gestraft mit Unmengen an nervenaufreibenden Wesen,“ antwortete er immer noch breit grinsend. Wäre Jinx nicht ebenso verrückt wie er selber, dann würde Aleksander ihr wahrscheinlich wirklich auf die Nerven gehen. Sein Humor war speziell. Aber er passte einfach perfekt zu dem der verrückten Schauspielerin.
Als sie dann allerdings erwähnte, dass sie im Buckingham Palace gewesen war und die Wachen dort etwas aufgemischt hatte, blieb der Blick des Italieners etwas länger auf ihr haften, als eigentlich geplant. Diese Frau war wirklich etwas... Einzigartiges. Sie hatte keine Ahnung davon gehabt, dass es außer den Menschen noch andere Wesen auf diesem Planeten gab und doch hatte sie bereits eine Zeitreise unternommen! „Il diavolo! Wie hast du das ganze hinnehmen können, ohne es in Frage zu stellen, attrice?,“ fragte er, ehe er erneut lachte. „Du hast Zeitreisen unternommen! In den Buckingham Palace! Ich kann mir nur zu gut die Gesichter der armen Wachen vorstellen,“ erwiderte er, immer noch mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Das Fußballspiel schien schon beinahe nebensächlich geworden zu sein – denn viel spannender war das Gespräch zwischen den beiden. Und vor allem entfiel ihm auch nicht der Blick, denn Jinx ihm schenkte, als sie auf die Kratzspuren einging. Verführerisch wackelte er mit den Augenbrauen. „Ich weiß das Narben einen attraktiver machen, aber dass ist doch noch lange kein Grund mich so zu begutachten, meine Liebe,“ erwiderte er grinsend, ehe er sicherheitshalber etwas zur Seite rutschte. Nicht, dass er sich noch einen Schlag auf den Arm von Jinx einfing! Immerhin wusste er inzwischen wie gewalttätig die blauhaarige Schauspielerin wirklich war! Und wenn dann noch Alkohol im Spiel war, würde dass ganze sicher nicht besser werden! Apropo! Wie trinkfest war Jinx überhaupt? Immerhin konnte er sie nicht einfach betrunken wieder nach Hause gehen lassen. Wahrscheinlich würde er das aber früher oder später noch herausfinden!


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Jinx
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BeitragThema: Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   So 17 Sep 2017 - 20:29

Auf seine erwiderte Frage brachte Jinx nicht mehr als ein breites Grinsen zustande, da die Bierflasche gerade an ihren Lippen lag. Bevor sie sich verschluckte, riskierte sie es lieber ihm keine direkte Antwort zu geben - allerdings verschluckte sie sich trotzdem etwas und unterbrach ihr Trinken mit einem Lachen, als ihr dies passierte. Als sie den Flaschenhals mit ihrer Hand trocknete, nickte sie nur mit bebenden Schultern und dem Versuch, durch ihr Lachen das Getrunkene nicht wieder zu verlieren.
Allerdings bekam sie Schwierigkeiten, nicht noch einmal durch ihr Lachen zu verkrampfen, denn als der Italiener dazu ansetzte ihre ironische Fragen zu belegen und ihr direkt im Anschluss einen sehr detailierten, brillanten Vortrag darüber zu halten, konnte sie kaum noch an sich halten. "Wenn die Party nicht lang genug geht oder der Pegel nicht hoch genug ist, dann wird man leider anstatt des Tiers selbst zum Vampir und erschafft so die umgekehrte Wirkung! Und der kostenlose Kontaktlinsenbonus geht dann auch drauf!", lachte sie und ob sie wollte oder nicht, sie musste sich wohl oder übel vorstellen, wie Irgendjemand den wagemutigen versuch unternahm, Necro Kontaktlinsen einzusetzen. Bildlich konnte sie sich vorstellen, wie sehr dem womöglichen Vampir-Fuchs dies missfallen würde und wenn sie ehrlich war, dann wollte sie gar nicht wissen, wie genau das Viech auf so eine Aktion tatsächlich reagieren würde. Die paar Auseinandersetzungen, die sie bereits mit dem weißen Fellknäuel gehabt hatte waren sehr unglücklich gewesen und auf ihrer Flucht aus dem Buckingham Palace war es allein den plötzlich aufgetauchten Wachen und der zugeworfenen Tür zu verdanken gewesen, dass ihr hübsches Gesicht nun nicht so zerkratzt war, wie das des Italieners neben ihr. Es wäre ja auch skandalös wenn dies der Fall wäre, schließlich hatte sie Rollen zu spielen und ein Publikum zu unterhalten! Nun, noch nicht, aber zumindest würde sie dies bald haben. Und um dies zu feiern war sie schließlich hier!
Aleks seriöse Maske für den Vortrag über die Vampirverwandlung von Tieren war nach seiner kleinen Ansprache ebenfalls gefallen und er lachte mit ihr im Einklang. Jinx konnte in diesem Moment nicht glücklicher darüber sein, Alek ihren Kumpel nennen zu können. Das kühle Bier in ihrer Hand und die Chips auf dem Tisch waren ein großartiger Bonus, doch worauf es wirklich an diesem Abend ankam war ihre Freundschaft. Was für ein Glück es doch gewesen war, dass der für gewöhnlich pinkhaarige... Vampir an diesem einen Abend vor gut zwei Wochen die Vorhangmodulation des Theaters hatte reparieren müssen. Sie hätte viel gutes Bier und viele Fußballabende verpasst - die hoffentlich noch auf sie zukommen würden -, wenn sie sich nicht kennen gelernt hätten.
Während ihres kleinen, amüsanten Disputs flog das Spiel langsam aber sicher an ihnen vorbei, sodass Jinx fast kaum etwas von der Halbzeitpause mitbekommen hatte und erst wieder darauf aufmerksam wurde, als die zweite Halbzeit danach angepfiffen wurde. Da sie inzwischen damit angefangen hatte, Alkohol in sich hinein zu schütten, war es für sie auch nicht mehr von allzu großer Bedeutung, zumal weder sie noch Alek klargestellt hatten für welches Team sie eigentlich genau warben. Es schien an diesem Abend vollkommen egal zu sein. Jinx hatte zwar einige neue "Infos" zum Verdauen bekommen, doch hatte Alek sich aussprechen können; wenn auch zu einem nicht gerade kleinen Preis, wie der Blauhaarigen auffiel als der Alkohol immer mehr in ihrem Blut ankam. Und sie selbst war drauf und dran, den aktuell Schwarzhaarigen in ihre Zeitreisen-Erfahrungen einzuweihen, was sie nur zu gern tat. Schließlich erzählte sie ihm keinen Unsinn, ihre Erinnerungen an das Innenleben des Buckingham Palace waren schließlich echt und realitätsgetreu! "Du bist bisher eins der besten, nervenaufreibenden Wesen, Trottel! Bleibt nur abzuwarten, ob du mich noch vom Gegenteil überzeugst, wenn sich die Chips und das Bier als Falle herausstellen sollten", zog sie die Verbindung zu ihrem vorigen Thema und grinste ihn über den Rand ihrer Bieröffnung an, bevor sie die Flasche einen Moment später erst einmal auf dem Tisch abstellte. Sie merkte, wie ihr warm wurde und wie sie lockerer und sorgenfreier wurde, je mehr Zeit verging - oder je mehr sie trank. Nein, bestimmt ersteres.
Auf Aleks Worte hin hob sie empört das Kinn. "Über die Portale muss man hier doch einfach Bescheid wissen! Naja, über sowas wie dich vielleicht auch", ergänzte sie sinngemäß, musste allerdings kurz lächelnd mit den Augen rollen, weil sie dies als Nichtigkeit abtat, "aber wie cool sind Zeitreisen! Natürlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Indiana Jones höchstpersönlich durch ganz London geschleift habe." Okay, das entsprach nun nicht mehr so ganz der Wahrheit - zumindest nicht in dem Kontext. Denn fürwahr, sie hatte Vadim durchaus mit sich gerissen und ihm wahrscheinlich - nein garantiert! - das beste Kennenlern-Abenteuer seines Lebens geschenkt, aber er war nicht der Indiana Jones. Für sie würde er das wohl aber immer sein. "Die Wachen waren natürlich absolut begeistert von uns! Und die haben nicht so ungenierte Anschuldigungen gemacht wie du gerade, mein lieber", tadelte sie auf seinen verschmitzten Blick und wedelte empört mit dem Zeigefinger vor seiner Nase herum. So langsam war ihr der Alkohol schon äußerlich anzumerken, als ihr Finger dabei mehr Kreise in Richtung seines Ohrs unternahm, als vor seinen Augen zu bleiben.



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Aleksander Peirce-Daciano

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BeitragThema: Re: Aleksander's Werkstatt / Wohnung   Sa 7 Okt 2017 - 22:57

Mit ernstem Gesichtsausdruck, der beinahe einem Lehrer hätte gleich kommen können, und einer Überzeugung die nicht daran zweifeln ließ, dass Aleksander ganz genau zu wissen schien worüber er sprach, klärte er Jinx über die nötigen Vorkehrungen auf um ein Tier in ein vampirisches Wesen zu verwandeln. Leider schien der Italiener dennoch bei weitem kein so guter Schauspieler zu sein wie seine blauhaarige Freundin, denn schon bei seinen ersten Worten brach die eiserne, ernste Miene auf seinem Gesichts und ein breites Grinsen breitete sich auf seinen Lippen aus. Und als Jinx in sein kleines Spiel auch noch einstieg und diese kleine, verrückte These weiterführte, konnte er nicht mehr an sich halten. Während er sein Bier auf dem Tisch abstellte, erklang sein amüsiertes Lachen.
Allein die Vorstellung wie jemand versuchte auf diese Weiße ein Tier in einen Vampir zu verwandeln war einfach zu köstlich, als das er nicht in schallendes Gelächter hätte ausbrechen müssen. Und als die verrückte Schauspielerin meinte, dass man auf diese Weiße selbst zum Vampir werden konnte, zwinkerte er ihr vielsagend zu. „Was glaubst du denn wie ich zu einem geworden bin?,“ fragte er vollkommen rhetorisch. „Ich bin einfach nicht schlau genug gewesen und muss die Konsequenzen jetzt am eigenen Leib tragen. Und das schon seid 4 Jahrhunderten!“ Verzweifelt warf er die Hände in die Luft, ehe er sich grinsend durch die Haare fuhr. „Und nicht mal meine kostenlosen Kontaktlinsen habe ich erhalten!! Ich bin wirklich traurig darüber,“ erklärte er, während er Jinx beinahe einen schmollenden Gesichtsausdruck schenkte.  
Allerdings nur so lange bis die beiden wieder zusammen lachten. Der schwarzhaarige Vampir konnte sich wirklich glücklich darüber schätzen, so jemand verrückten in dieser Stadt gefunden zu haben. Und auch wenn sie sich eigentlich für das Fußballspiel verabredet hatten – welches sie nun durchgehend ignorierten – so konnte er sich nicht darüber beschweren, welche Wendungen dieser Abend schon genommen hatte! Wer hätte auch damit rechnen können, dass ein Mensch der in Cadysa lebt nichts von Paranormalen Wesen wusste? Aber schon Zeitreisen unternommen hatte? Kopfschüttelnd fragte sich Aleksander noch immer, wie Jinx das nicht hatte weiter hinterfragen können. So eine Reise war ja nicht etwas, dass man kurzerhand im Reisebüro buchte.
Als sie ihn als eines der besten, nervenaufreibendsten Wesen beschrieb, deutete er geehrt eine Verbeugung auf dem Sofa an und ließ dabei geschickt seine Hand in die Chipstüte – und schließlich zu seinem Mund wandern. „Oh ich danke ihnen für dieses reizende Kompliment, Attrice!,“ rief er aus, während er seine Füße kurz überschlug und einen Blick auf den Fernseher warf. Das Spiel war im vollen Gange – oder zumindest schien es das zu sein. Eine der beiden Mannschaften war am gewinnen, während die andere am verlieren war. Seit wann waren Fußballspiele so uninteressant geworden? Oder lag es etwa an der verrückten Schauspielerin neben ihm? Ja, sehr wahrscheinlich tat es das. „Keine Sorge, ich kann dir versprechen dass meine Fallen äußerst angenehm sind! Immerhin befindest du dich grade mitten in einer und was springt für dich dabei raus: Gratis Informationen, Gratis Bier und Gratis Chips sowie ein gemütlicher Platz auf der besten Couch der Welt! Was könnte man sich noch wünschen?,“ fragte er breit grinsend, ehe er ihr kurz verspielt zuzwinkerte. Auch sein Bier war inzwischen leer und er dachte ernsthaft darüber nach sich noch eines zu öffnen. Immerhin war Jinx so gut gewesen und hatte ihnen ein frisches Six-Pack mitgebracht – wobei man bei diesem, besser nicht über den Geschmack sprach. Wobei.. die Sache mit dem Gratis Bier dann auch nicht ganz stimmte, immerhin hatte sie etwas bezahlt. Nicht viel! Aber etwas.
Als die blauhaarige ihm allerdings beinahe empört das Kinn entgegen reckte und ihm erklärte, dass man über Portalreisen – und so was wie ihn – in dieser Gegend doch Bescheid wissen musste, entwich seinen Lippen erneut ein Lachen. Ehe er beinahe geknickt die Arme verschränkte und sie schmollend ansah. „Ich habe nie gesagt dass ich nichts von den Portalreisen wissen würde! Ich habe nur noch nie eine persönlich unternommen! Und zudem wusste ich zumindest dass es neben den Menschen noch andere Wesen auf diesem Planeten gibt,“ sagte er beinahe verteidigend, ehe er ihr wieder ein breites Grinsen schenkte. Dass ihm dieser kleine Schlagabtausch zwischen ihnen mehr als etwas Spaß machte war überdeutlich zu sehen. Allerdings zog er auf ihre nächste Aussage hin schon wieder fragend die Augenbrauen hoch. Sie hatte Indiana Jonnes höchstpersönlich durch ganz London geschleift? War Indiana Jones nicht eigentlich nur eine Figur, erfunden im Rahmen eines Action Films? Oder brachte hier einer von ihnen beiden grade etwas durcheinander? „Du hast Indiana Jones durch London geschleift? War das nicht eigentlich nur eine Filmfigur? Hast du jetzt auch Einbildungen, meine Liebe,“ fragte er, während er ihr kurz mit der Hand vor den Augen her wedelte. Sein Grinsen sprach deutlich davon, dass er sie nur etwas ärgern wollte. Immerhin konnte er sich gut vorstellen, dass das ganze auch nur .. ein Witz war? Vielleicht? Bei Jinx konnte man sich da nie so sicher sein.
Als diese ihm aber empört mit dem Zeigefinger vor der Nase herum wedelte, zuckte Aleksander nur grinsend und beinahe unbeeindruckt mit den Schultern. „Was soll ich sagen? Ich weiß eben das ich gut aussehe. Kein Grund sich so zu genieren,“ setzte er nochmal etwas auf seine vorigen Worte drauf, ehe er sich entspannt auf der Couch zurücklehnte und die Arme hinter seinem Haarschopf verschränkte. Ach ja, sein Humor war einfach unschlagbar. Auch wenn das definitiv kein Spaß gewesen war: Immerhin sah der schwarzhaarige Vampir schon auf gewisse Art und Weiße attraktiv aus – und das wusste er. Und als typischer Italiener machte er daraus auch kein Geheimnis und nutzte das meistens eher zu seinem Vorteil.


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Aleksander's Werkstatt / Wohnung
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