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 Abgeschiedener Feldweg

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BeitragThema - Abgeschiedener Feldweg   So 22 Nov 2015 - 22:10
 
Dieser Pfad führt durch das Ödland des Industriegebiets und durch die abgestorbene, verwüstete Landschaft. Es ist Niemandsland hier, weit und breit keine Menschenseele - der abgeschiedene Umkreis des ehemaligen Herzen der Stadt. Es ist zudem eine veraltete Handelsroute, die nun nicht mehr als solche fungiert. Hier findet man äußerst selten Menschen vor und wenn, dann nur solche, die irgendetwas geheim halten wollen. Oder die Polizei auf Streife.
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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   So 22 Nov 2015 - 22:31
 
Samstag| 19. April | 19:38 Uhr | Stark Bewölkt

Der Himmel war von dunklen Wolken bedeckt, und der orkanartige Wind pfiff und heulte durch jede Ritze der alten Fabriken, die sie umgaben. Fast hörte er sich an wie Gesang. Gesang von Toten aus längster vergangenen Zeiten und Zephyr wusste das diese Stimmen sie auf ewig verfolgen würden. Allesamt warteten sie nur darauf, dass sie in die Hölle hinab fuhr. Doch in dieser neuen Welt, die schon in kürzester Zeit bewiesen hatte, was sie für die Hexe bereit hielt, genoss sie die Stimmen. Es erinnerte sie daran, wer sie war und was sie schon getan hatte. Damals, in ihrer Welt. Aufgewachsen war sie in einem Dorf, nördlich der Hauptstadt. Die einzige Regel dort: Die Schwachen sind dazu bestimmt an den Füßen der Starken zu liegen. Und wenn dies jemanden wütend machte, dann musste er seine Schwächen überwinden.
Schon als sie noch jung war, hatte man ihr beigebracht eiskalt zu sein. Panik hatte noch nie zu etwas geführt und so konnte sie schon als junges Mädchen Wesen auseinander schneiden ohne mit der Wimper zu zucken. Einem lebendigem Tier das Herz hinaus zu schneiden war etwas, dass ihr Herz erfreut hatte. Eines Tages war sie auf die Jagd nach einem seltenen Wesen gegangen um ihr Dorf zu ernähren, doch als sie zurück kam, stand dieses in Flammen. Ihr Vater lag tot am Boden, lächelnd. Seine letzten Worte zu ihr: Dies Mal war ich der Schwächere, doch du, meine geliebte Zephyr, wirst alle Hindernisse überkommen. Du wirst die Stärkste von allen sein.
Und so kam es. Zephyr wurde stärker, trank das verfluchte Blut eines Dämons und erlangte so ihre Kräfte als Geschöpf der Unterwelt. Es dauerte seine Zeit, bis sie diese Verwandlung unter Kontrolle hatte, doch mit ihrer neuen Kraft konnte sie diese Welt unterwerfen.
Sie kämpfte sich bis in die Hauptstadt vor, in der sie die Menschen folterte, aufspießen ließ und einfach nur einfror. Der ganze Planet wusste, dass mit dieser Frau nicht zu spaßen war und so unterwarfen sich die Schwachen der Starken. Tag ein, Tag aus folterte sie die Menschen in ihren Kerkern, doch mit der Zeit wurde ihr auch dies nur Langweilig. Es gab niemanden mehr, mit dem sie sich messen konnte. Deshalb beschloss sie, in eine andere Welt zu reisen.
Und nun war sie, trug einen schlichten, schwarzen Anzug, damit sie nicht so sehr auffiel und durchquerte die öde Landschaft des Industriegebiets. Wenn sie hier agieren wollte, musste sie sich auskennen. In jedem Winkel und in jeder Gasse gab es etwas, dass ihr nützlich werden konnte, doch dazu musste erst ihre Ressourcen kennen. Der Wind pfiff ihr kühl durch das eisblaue Haar und ein Lächeln bildete sich auf den Lippen der Hexe. Die Kälte war etwas, dass sie auf ewig begleiten würde. Doch dank ihrer Kräfte als Eishexe, war es etwas angenehmes.
'Ein Welt wie diese, in der es Wesen gibt die sich mit mir messen können, verdient es unterworfen zu werden. Es wird ein Spaß zusammen mit dem Dämon, diesen verweichlichten Wesen das fürchten zu lehren.' Doch auch wenn die meisten behaupten würden, dass das Herz der Hexe genauso wie ihre Kräfte aus Eis war, so gab es eine Erinnerung die ein warmes, ja sogar fast unschuldiges Lächeln auf ihre Lippen zauberte. Die Erinnerung an ihren Vater, wie er sie zu derjenigen gemacht hat, die sie heute war und der ihr vorausgesagt hatte, dass sie die Stärkste von allen sein würde. Wenn er doch nur wüsste, dass sie seinen Wunsch erfüllt hatte und das sie nun die Jagd auf weitere Welten ausbreiten würde.


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Sharif Cassir
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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   So 22 Nov 2015 - 22:56
 
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Samstag, 19. April | Verotteter Wald | 19:50 Uhr

Geduckt bahnte sich der Schakal einen Weg durch das Geäst.
Hinter ihm hörte man ein lautes Fluchen, als ein Mann mittleren Alters die Faust in die Luft streckte und dem Langohr die Leviten las, während dieser sich auf flinken Füßen von dem Tatort entfernte. Es war kaum eine halbe Stunde her, da war er am vereinbarten Treffpunkt vor der alten Lagerhalle erschienen, mitsamt dem Amethystpulver, dass dem Händler so heilig war. Dieser Hatte auch die abgesprochene Bezahlung dabei gehabt, wie es sich für einen anständigen Handelsmann gehörte - nur hatte Sharif nicht vor, das wertvolle Pulver bei seinem Kunden zu lassen. Dafür war der Preis nicht stimmig gewesen und allein für den, den er schließlich ausgehandelt hatte, musste er sich schon echt reinhängen. Der Alte war ein harter Brocken gewesen und hatte dem Schmuggler zusätzlich noch seinen Schäferhund auf den Hals gehetzt, den er gerade versuchte abzuschütteln. Der Alte kam aufgrund des Alters natürlich lange nicht mit.
Sein Atem ging schnell und sein Schal, den er sich zu einer Art Kapuze über den Kopf und die langen Ohren gestülpt hatte, drohte bei jedem Sprung von seinem Kopf zu fliegen, doch sein Gesicht trug ein verschmitztes Grinsen. "Nächstes Mal solltest du mir lieber mit dem Preis entgegen kommen, Mirael", rief er freudig und sprang flink wie der Schakal, der er war, über einen umgestürzten Baumstamm. Der Hund blieb dahinter zurück, als ein Eichhörnchen über besagten Stamm lief und dessen Aufmerksamkeit auf sich lenkte. So ließ Sharif den kleffenden Köter und den knauserigen Alten hinter sich zurück - mitsamt teurem Amethyststaub, den er für den doppelten Preis wieder verkaufen können würde.
Kaum eine Viertelstunde später beschloss er, weit genug weg zu sein und viel in einen schlaksigen, bequemen Trott, wobei er seufzend seine Beine ausstreckte. Der verrottete Wald lag nun hinter ihm und seine Laune war definitiv auszuhalten, als vor ihm ein abgetretener Pfad auftauchte. Er warf den Kopf vor und zurück um zu sehen, ob er gut belaufen oder befahren war und er wurde fündig: Eine schlanke Gestalt in schwarz kam auf ihm zu, deren Kleidung durch den aufkommenden Wind zerzaust wurde. Er blieb stehen. Unschlüssig, ob das vielleicht ein Bekannter des Alten sein konnte, wog er ab ob es klug war zu laufen. Als er jedoch erkannte, dass es sich um eine junge Frau handelte, veränderte sich prompt seine Körperhaltung. Er baute sich auf, straffte die Schultern und kam eleganten Schrittes, geschmückt mit einem charmanten Lächeln, auf die Dame in Schwarz zu. Je näher er kam, desto erstaunter war er über ihr vorzügliches Erscheinungsbild: Lange, blaue Haare, was für eine ungewöhnliche Farbe! Die Augen so blau wie das Meer... Sie war wie geschaffen um einem Dichter als Muse zu dienen, eine vollkommene Schönheit. Da konnte selbst der lausige Wind nichts dran ändern.
Mit einer fließenden, wohl bedachten Handbewegung kämmte sich Sharif den Schal vom Kopf und fuhr sich gleichzeitig durch das glänzende Haar, wobei er seinen besten Flirtblick aufsetzte. "Was für ein Zufall", sagte er fast beiläufig und blieb vor ihr stehen, Er war ein gutes Stück größer als sie, doch das ließ sein Herz höher schlagen. "Ich bin noch nicht lange hier und schon sehe ich die erste Attraktion. Gibt es hier in der Stadt noch andere Sehenswürdigkeiten außer dir?" Er lächelte wie auf Knopfdruck ein atemberaubendes Lächeln und warf seinen Umhang zurück, der im Wind flatterte, um lässig die Hände in die Hosentaschen wandern zu lassen - wo die eine zufrieden das Fläschchen Amethyststaub umschloss.


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   So 22 Nov 2015 - 23:17
 
Es dauerte nicht lange, ehe die Ruhe des Windes und die Stimmen aus ihren Gedanken endgültig verdrängt wurden. Doch nicht etwa von der Hexe selber, nein, es war die Stimme eines eines Mannes, der es für klug hielt sie anzusprechen. Dennoch, etwas an seiner Stimme ließ sie aufhorchen. Der klang seiner Stimme war rau, recht tief, nicht ungewöhnliches für einen Mann und doch hatte sie etwas, dass der Hexe unbekannt war. Sie hob ihren Blick und schaute dem augenscheinlich jungen Mann in die goldenen Augen. Sein Erscheinungsbild war das komplette Gegenteil des Ihren. Während sie mit ihrer ungewöhnlichen Haarfarbe, ihrer Kleidung und ihrem Auftreten auffiel, schien sich alles an ihm darum zu bemühen, mit der Umgebung zu verschmelzen.
Der Mann war ein gutes Stück größer als Zephyr selber, etwas dass sie nicht weiter störte, immerhin schaffte sie es schon mit ihrer Ausstrahlung andere in die Knie zu zwingen. Sein dunklen Haare umschmeichelten sei... wohin schweiften den plötzlich ihre Gedanken ab? Und was war das für ein angenehm, warmes Gefühl das sich auf ihre Wangen legte. Weshalb pochte ihr Herz, wie bei einem aufregendem Kampf?
Dieses Gefühl, dass ihr Herz aus Eis bedrohte, sie konnte es nicht einordnen. Noch nie zuvor hatte sie so etwas verspürt und doch war es keinesfalls unangenehm. Dieses Gefühl brachte sie sogar dazu, dem jungen Mann ein freundliches Lächeln zu schenken.
„Meines Erachtens nach gibt es so was wie Zufälle nicht,“ meinte die Hexe, dessen Stimme ihre Kälte verloren hatte. Sie sprach zu ihm, wie noch zu keinem zuvor. Ohne dabei gebieterisch oder herrisch zu klingen. Was hatte dieser Mann an sich, dass sie sich plötzlich so wohl fühlte und das sie ihre gesamte Haltung veränderte? „und solltest du nach einer Attraktion suchen, scheint mir dies der falsche Ort dafür zu sein.“ Außer man suchte nach speziellen Dingen, sowie Zephyr es getan hatte. In einem Augenblick herrschte in ihrem Kopf die Vorstellung des Krieges der auf dieser Welt ausbrechen konnte. Der Chaos, der sich durch Asher und sie verbreiten würde und nun schien alles davon verloren zu sein. Alles was sie grade studierte waren die Gesichtszüge des Mannes, der vor ihr stand. Sie versuchte herauszufinden was es war, dass sie so in den Bann zog und machte daraus nicht grade ein Geheimnis. Sie neigte den Kopf von einer zur anderen Seite um den dunkelhaarigen besser betrachten zu können, doch sie kam nicht drauf was es war, dass ihn interessanter machte, als all die anderen Männer, die ihr schon begegnet waren.
Als sie nochmal an den Satz zurück dachte, fiel ihr auf, dass er sie eine Sehenswürdigkeit genannt hatte und diese ungewohnte Wärme breitete sich wieder auf ihren Wangen auf. Es ärgerte die blau haarige Frau, dass sie nicht verstand was los mit ihr war und das machte sich auch gleich in der Umgebung sichtbar. Auf dem Boden um sie bildete sich ein hauchdünner Nebel, der sich kühl um die Knöchel der Frau legten.
Erst als einige Augenblick vergangenen waren, merkte sie das sich ihre Kräfte selbstständig gemacht hatten. Augenblicklich ließ sie den Nebel verschwinden und senkte den Blick. Man könnte meinen, dass sie sich fast schon etwas nervös, oder gar verlegen eine Strähne ihres langen Haares um den Finger wickelte. „Tut mir Leid, ich weiß nicht warum meine Kräfte sich plötzlich verselbstständigt haben...,“ und auch wenn die Hexe das lügen gewohnt war, so sprach sie grade nichts als die reine Wahrheit. Sie verstand einfach nicht was mit ihr los war.


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Sharif Cassir
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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Mo 23 Nov 2015 - 8:45
 
Sharif könnte am heutigen Tage keine bessere Laune haben. Er hatte ein für seine Verhältnisse ziemlich gutes Geschäft gemacht - Geld ohne Ware als Gegenleistung, da sagte er nicht nein - und nun stand dort auch noch eine solche Schönheit direkt vor ihm und schlug den Blick verlegen nieder. Der Meister des Flirtens hatte hier ganz offenbar den Fisch an der Angel als er ihre sanften Worte hörte, sein Lächeln vertiefte sich. Er zog sich nebenbei den tarnfarbenen Schal etwas zurecht, der vorhin etwas hektisch um ihn herum fliegen musste, dann schenkte er ihr wieder seine ganze Aufmerksamkeit.
"Da hast du recht", sagte er. "Als ich diese schnöde Gegend begutachtete hätte ich mir niemals erträumen lassen, was für eine Aussicht man hier haben kann." Hingebungsvoll ließ er ein leises, musikalisches Brummen im Kehlkopf entstehen, als er die bernsteinfarbenen Augen über ihre vorzüglichen Rundungen schweifen ließ. Es war offensichtlich, dass sie mit der Aussicht gemeint war. So wie es den Anschein machte war er heute vom Glück verfolgt. Und dann war es auch noch ein so besonderes Exemplar, ganz und gar individuell: Blaues Haar, blaue Augen, diese zarte, helle Hautfarbe... Diese Frau war alles andere als gewöhnlich und das war es Sharif wert, sein Glück zu versuchen, selbst wenn er eine Abfuhr kassieren würde. Wonach sie zugebenermaßen nun wirklich nicht aussah, die Art wie sie zu Boden sah sprach für sich. Er hatte genug Erfahrung auf seinen langen Reisen gesammelt um zu wissen, was das bedeutete. Sie brauchte gar nichts dazu sagen, es war ihr anzusehen. Und er musste zugeben, sie sah verdammt niedlich aus wie sie da stand und nicht zu wissen schien, was er gerade mit ihrem Herzen anstellte.
Er sah kurz etwas erschrocken aus, dann trat er einen eleganten Schritt zurück wobei seine Ohren spielerisch zuckten. Er beugte sich dann mit einem Arm vor dem Oberkörper herunter, um eine imposante Verbeugung zu vollführen. "Teuerste, wie unhöflich, dass ich mich noch nicht vorgestellt habe. Mein Name ist Khan, Khan Nadim. Eine Freude, dich kennen zu lernen, meine Schöne." Seine Stimme war noch etwas sanfter geworden, dann richtete er sich wieder auf und streckte die Hand nach ihr aus, wie um ihr einen Handkuss zu geben. "Mit wem habe ich das Vergnügen?"
Sharif war schon fast auf der ganzen Welt unterwegs gewesen. Die meist verwendete Lüge betraf immer seinen Namen. Als Schmuggler und Betrüger war es nicht immer leicht unterzutauchen, weshalb es eine Angewohnheit von ihm geworden war sich mit einem falschen Namen auszugeben. Ganz besonders achtete er dabei auf Frauen, da seine Erfahrung ihn gelehrt hatte, dass diese nicht immer so unschuldig waren wie sie sich gern gaben. Eine intensive Liebschaft in Verbindung mit seinem wahren Namen hatte ihm damals in Kairo einmal fast den Kopf gekostet. Er war so geübt darin, sich neue Lebensgeschichten für sich auszudenken, dass man an keinem einzigen Indiz mehr merkte, dass es sich um eine Lüge handelte. Das war in seinem Geschäft aber auch mehr als notwendig, zumal es fast ausschließlich um einen Berg an Geheimnissen und verzwickten, zwielichten Machenschaften ging, die außer den eingeweihten Kreisen Niemanden angingen - oder man wanderte recht schnell ins Kittchen.


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Mo 23 Nov 2015 - 14:14
 
Es brauchte keinen Magier um zu erkennen, dass die Hexe sich mit ihrem seltsamen Verhalten beschäftigte. Störte es sie, dass sie nicht wusste, was genau mit ihr los war? Auf jeden Fall. Wollte sie wissen, was diesen Mann besonders machte? Vielleicht. Wie, als würde sie einem Gegner gegenüberstehen nahm sie jedes kleine Detail in sich auf. Die Farbe seiner Stimme, seine Statur, wie er vor ihr stand und was er ihr vermitteln wollte. Egal was es war, es würde Zephyr nicht entgehen. Konzentriert verschränkte sie die Arme vor ihrer Brust und musterte den augenscheinlich jungen Mann aufs genauste. Er schien aus einer wärmeren Gegend zu stammen als sie, denn seine Hautfarbe war das Gegenteil zu ihrer. Ihre blasse, von der Kälte gezierte Haut schien was schon zerbrechlich, gar krank. Doch seine Haut hatte einen gesunden, dunklen Ton.
Außerdem schien er genauso wie sie, kein gewöhnlicher Mensch zu sein. Seine Ohren verrieten ihn und auch wenn in diesem Augenblick ihre Gedanken andere Richtungen einschlugen, versuchte sie sich zu konzentrieren. Sie zwang sich zu ihrer erhabenen Haltung und schaute in die bernsteinfarbenen Augen, die auf sie hernieder blickten. Die Wärme auf ihren Wangen machte ihr nur deutlich, dass dieser Mann, der sich inzwischen galant als Khan Nadim vorgestellt hatte, zu etwas besonderem. Und Zephyr war geneigt dazu dieses unbekannte Spiel anzunehmen. Doch wurde ihre Laune dadurch nicht wirklich besser, eher im Gegenteil. Die Ungewissheit ärgerte sie. Es ärgerte sie, dass sie nicht verstand, dass an ihm anders war und was mit ihr los war. Ein leises Knurren glitt aus der Kehle der Hexe, ehe sie den Khan umrundete. „Etwas an dir ist anders,“ murmelte sie vor sich hin, während sie nachdenklich ihre Finger um ihr Kinn legte, „doch ich verstehe nicht was es ist. Zumindest noch nicht.“ Zephyr war jedoch niemand, der so schnell aufgab. Sie würde schon noch herausfinden, was ihn interessant machte. Erst als sie merkte, das sie sich vielleicht auch vorstellen sollte, seufzte sie kurz und blieb vor ihm stehen.
Sie ergriff seine Hand und lächelte ihn, im Gegensatz zu ihrem vorigen Blick, freundlich an. „Mein Name ist Zephyr Hollis, es freut mich ebenfalls deine Bekanntschaft zu machen, Khan Und für einen kleinen Augenblick mischte sich etwas anderes in ihr Lächeln. Die Gewissheit, dass dieser Name ein völlig falscher war. Es fühlte sich falsch an ihn auszusprechen, ihn so zu nennen, doch im Endeffekt blieb es nur eine Vermutung. Sie hatte nichts gegen ihn in der Hand und vorerst würde dies nur auf eine weitere Bekanntschaft in dieser spannenden Welt hinauslaufen. Einen Vorteil würde diese Bekanntschaft schon mal mit sich bringen: Sie würde über ihn an Informationen von dieser Welt herankommen. Noch wusste sie so gut wie nichts über die Stadt, die Leute und die Menschen auf diesem Planeten und sie würde den Teufel tun und diesen Dämon danach fragen. Außerdem ließ er sich so oder so nur alle paar Jubeljahre mal blicken, und dann auch nur um sich einen Kampf mit der Eishexe zu liefern.
Innerlich schüttelte sie kurz den Kopf, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder Khan widmete. Ihre Hand fuhr instinktiv wieder durch das lange, blaue Haar, dass ihr durch den Wind inzwischen nach vorne über die Schulter fiel. „Und? Was vertreibt dich hierher? Viel zu sehen gibt es hier schließlich nicht wirklich.“ Sie war schließlich auch nicht hier um die Aussicht zu genießen, aber sie konnte sich immer noch damit raus reden, dass sie sich verlaufen hatte, da sie neu in der Stadt, und der Welt, ist. Außerdem war sie geübt darin zu lügen, da kannte sie keine Grenzen.


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Sharif Cassir
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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Mo 23 Nov 2015 - 16:28
 
Sharif hatte es schon immer verstanden, gut mit neuen Bekanntschaften umzugehen. Sein natürlicher Charme und seine freundliche Art fanden bei den meisten Leuten Anklang und aufgrund seiner einzigartigen Fähigkeiten als Trickser wusste er, mit den Meinungen und Launen der Leute zu seinem eigenen Nutzen zu spielen. Das klappte selbstverständlich nicht bei jedem, doch es war ein grundlegender Vorteil des Schakals den er nur zu gern als allererstes austestete, bevor er eine Person einschätzte.
Er wurde jedoch überrascht als die Dame begann um ihn herum zu gehen und ihn zu begutachten, als wäre er eine Museumsausstellung. Nicht, dass er nicht schon einmal etwas Hübsches aus einem Museum hatte mitgehen lassen, aber einer Person so einen Blick zu geben hatte dann doch etwas ungewöhnliches. Er ließ sich seine Neugierde nicht anmerken sondern blieb in seiner fröhlichen Ausstrahlung, die er mit seinem Lächeln untermalte. "Aber nicht doch meine gute", beschwichtigte er die als Kompliment interpretierte Anmerkung und sein Ego schwoll etwas an, sodass sein ohnehin schon starker Akzent noch etwas stärker hervorstach, "Ich bin unscheinbar neben dem Licht, das du ausstrahlst." Er blinzelte sie charmant an als sie endlich stehen blieb und verlagerte sein Gewicht von einem auf das andere Bein.
Kaum nahm sie seine Hand, fingen seine hellen Augen an sie anzustrahlen. Das war definitiv etwas mit Ausblick, die Chemie schien hier absolut zu stimmen. "Freut mich sehr!" Er beugte sich großzügig vor und gab ihrer zarten Handfläche einen Handkuss - und anders als es sich gehörte küsste er wirklich ihre Handfläche, obwohl man es dem Anstand halber eigentlich für gewöhnlich nur andeutete. Von einem zweideutigen Grinsen begleitet legten sich seine warmen, sonnigen Lippen auf ihr eiskalte Haut und seine Augen sahen noch während des Kusses zu ihr hinauf, wodurch die Geste etwas anzügliches bekam. Anstand besaß der Araber schließlich nicht, dafür war er im falschen Berufsfeld tätig. Entweder spielte er all-in oder gar nicht.
Er richtete sich wieder auf und richtete seine Thobe, die seinen drahtigen Körper umschmeichelte. Immerhin musste er sein hübsches äußeres betonen, wenn er sich für Zephyr interessant machen wollte. Sein Gürtel, an dem viele kleine Taschen befestigt waren, bekam dabei kurz und unmerklich Aufmerksamkeit, als er das Fläschchen Amethyststaub unauffällig in eine der Taschen hinein gleiten ließ. Als er ihre Frage hörte schlug er zurückhaltend mit einem kleinen schmunzeln die Augen nieder, als er sich eine seiner Geschichten aus dem Hut zauberte. "Wie man vielleicht hört bin ich nicht von hier", erklärte er und fuhr sich durch das schüttere Haar, wobei er kurz seine Ohren betonte. Er überlegte kurz wo er als nächstes hin wollte. "Eigentlich war ich auf der Suche nach dem nächsten Markt, falls es hier in der Nähe so etwas gibt", fuhr er dann fort und fragte sich gleich danach ob es gerade überhaupt Sinn machte, sich als unwissend darzustellen. Immerhin kannte er die zwielichten Gassen Cadysas inzwischen in- und auswendig und die blauhaarige Schönheit sah nicht so aus, als kenne sie sich aus. Vielleicht würde er sein Glück machen können indem er sie herum führte. Er verwarf seinen Plan also wieder und wendete das Blatt. "Ich kenne mich nun überall aus außer hier im Industriegebiet", befreite er sich aus der eigens gebauten Zwickmühle und setzte wieder sein breites Lächeln auf, dem einfach Niemand widerstehen konnte. "Wenn ich zurück in die Stadt finde ist mein Tag gerettet!" Er lachte und trotz seiner rauen, warmen Stimme klang sein Lachen hell und aufgeweckt. "Wollen wir uns zusammen daran wagen, den Weg zurück zu finden?" Als er sie wieder ansah bot er ihr seinen Arm an, damit sie sich bei ihm einhaken konnte. Er senkte dann fast schon anzüglich seine Stimme. "Immerhin muss die schönste Sehenswürdigkeit der Stadt ins Stadtzentrum, meinst du nicht auch?" Sharif war ganz und gar in seinem Element, noch dazu in umwerfender Gesellschaft und auf dem besten Weg wieder ein Herz zu brechen. Doch dieses war einfach so wundervoll, diesem musste er sich mehr hingehen als gewöhnlich. Die Blauhaarige benötigte all die Liebe, die er aufbringen konnte.


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Mo 23 Nov 2015 - 18:11
 
Natürlich bemerkte Zephyr wir der junge Mann etwas in seinen Taschen verschwinden ließ, doch fürs erste interessierte es sie nicht weiter. Und auch wenn sie sich öfters Ziele bei solchen Bekanntschaften setze, wusste sie noch nicht so recht worauf dieser hier hinauslaufen würde. Alleine zu begreifen, warum ihre Körperfunktionen so verrückt spielten, schien ihr unmöglich zu sein. Warum beschleunigte sich ihr Herzschlag, wie als wäre sie aufgeregt? Wie als wäre sie in einem spannenden Kampf verwickelt? Und warum verspürte sie diese Wärme, die sich über ihre Wangen legte und die sich durch ihren Körper zog? Dieses warme, angenehme Gefühl war ihr gänzlich unbekannt, immerhin umgab sie sich sonst nur mit Kälte.
„Ah, entschuldige, ich kenne mich noch nicht mit den Gegebenheiten dieser Welt aus, du musst wissen, ich komme ebenfalls nicht von hier,“ informierte sie ihn sanft lächelnd, während sie sich aufhörte zu fragen, was mit ihr los war. Im Augenblick konnte sie so oder so nichts dagegen tun.
Mit ihren Augen folgte sie seiner Hand, die sich durch das kurze Haar strich. Für einen längeren Augenblick blieb ihr Blick an den Ohren des Mannes hängen. So etwas hatte es in ihrer Welt nicht gegeben, allerdings hatte sie schon mehrere Wesen in dieser Welt gesehen, die mit den Attributen eines Tieres ausgestattet waren. Es wäre sicherlich interessant zu wissen, ob er nicht nur die äußerlichen Attribute besaß, sondern auch die verbesserten Sinne oder ähnliches. Doch wer war sie, dass sie sich im Augenblick darüber Gedanken machte? Eher gefiel es ihr, wie die Ohren zu seinem Erscheinungsbild passten und zugegebenermaßen, fragte sie sich insgeheim, wie sich seine Ohren anfühlten. Schon als die Idee ihre Gedanken durchbrach, legte sich ein roter Schimmer auf ihre sonst so hellen Wangen und sie senkte verlegen den Blick. Sie würde sich später noch damit befassen müssen, was mit ihr los war. Immerhin konnte sie so niemandem unter die Augen treten. Als seine dunkle Stimme ein weiteres Mal erklang, war sie es, die nur noch durch ihre langen, dunklen Wimpern hinauf schaute.
Das Lächeln, dass sich auf den Lippen des dunkelhaarigen gebildete hatte, sah atemberaubend aus und im wahrsten Sinne des Wortes: Es raubte der sonst so taffen Hexe den Atem. Selbst sein Lachen, klang so anders, als das der anderen Männer, denen sie schon begegnet war. Selbst daheim, in ihrer Welt, hatte sie so etwas noch nicht erlebt. „Nun,“ begann sie, während sich ein ganz und gar einzigartiges Lächeln auf ihren Lippen bildete, „da ich mich hier ebenfalls nicht auskenne, würde es wohl ganz gut sein, einen Begleiter zu haben.“ Ein Teil dieser Aussage war gelogen, immerhin war sie hergekommen um sich um zu sehen und das hatte sie inzwischen auch getan, allerdings schien es so, als würde sich dieser Mann noch etwas besser auskennen als sie selber, weshalb sie sich unwissend gab. Ihren Informationen nach gefiel es Männern immerhin Frauen in Not zu helfen, oder nicht?
Fast schon etwas zögerlich, gar unsicher, hakte sie sich bei Khan ein. Sie hatte so was zuvor noch nie gemacht, weswegen sie sich unsicher war, wie sie sich zu verhalten hatte. Immerhin war sie sonst die dominante Kraft in wirklichen allen Unterhaltungen oder Bereichen des Lebens, mit denen man sie konfrontierte. Amüsiert, über sein wiederholtes Kompliment schüttelte sie den Kopf und schaute in Richtung der Stadt. „Ich genieße es eigentlich mehr im verborgenen zu bleiben. Du, mein Lieber, hattest wohl einfach Glück zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.“ Zephyr gefiel diese Seite an ihr immer mehr, die sie grade für sich entdeckte. Eine Seite, die sie nie jemand anderen zeigen würde, aber sie eignete sich bestens dazu Personen um ihren Finger zu wickeln und sie für sich auszunutzen. Nun gut, mit einigen bestimmten Ausnahmen. Würde sich diese Seite an ihr öfters zeigen, müsste sie sich etwas einfallen lassen, denn immerhin machte sie diese Seite angreifbar und schwach.


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Sharif Cassir
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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Mo 23 Nov 2015 - 20:29
 
Kaum hatte Zephyr die bedeutenden Worte gesprochen, die den Verlauf des Tages in eine Touristenführung verwandeln sollten, befand sich Sharif auch schon wieder ganz in seiner Rolle als Herzensbrecher und Rundführer - er hatte sie also richtig eingeschätzt, nun würde er mit ihr zusammen zurück in die Stadt finden und ihr alles zeigen was sie sehen, oder auch nicht sehen wollte. Natürlich gehäuft schöne Dinge, damit sie sich näher kommen konnten. Wer wusste es schon, vielleicht ergab sich ja in der Innenstadt auch noch die Möglichkeit, gemütlich zu zweit Essen zu gehen oder dergleichen. Er ließ es einfach auf sich zukommen. "Ausgezeichnet", rief er also aus und legte großzügig einen Arm um ihre Schultern, die für eine Dame tatsächlich gar nicht mal so zart und schmächtig waren. Er war insgeheim erstaunt. "Wow, du bist ganz schön in Form für so eine elegante Schönheit", sprach er seine Gedanken ohne Umschweife aus - wenn er sich schon um so etwas Schönes Gedanken machte, warum es nicht direkt mitteilen? "Machst du Sport, gehst du zum Fitness?" Er mochte ambitionierte Frauen die wussten, was sie wollten. Und diese schien es ganz genau zu wissen.
Blicke sprachen ja bekanntlich eine ganz eigene Sprache und wenn Zephyr es nicht ganz so offenherzig mit ihren Worten tat, dann aber definitiv mit ihren Augen. Er fühlte sich unter diesem eisblauen Blick als würde sie ihn gerade schon ausziehen und ihm fuhr ein angenehmer, aufgeregter Schauer über die Haut als er an das Potenzial dachte, dass diese Begegnung mit sich brachte. Er hatte hier nicht nur irgendeinen Fang gemacht, sondern wohlmöglich den Fang des Jahres! Und sie hatte auch noch angebissen - genauso wie er, denn er spürte wie sein Herz bei ihren Blicken höher schlug. "Zur Stelle", bot er sich an als sie einen Begleiter für die Stadttour ansprach und freute sich umso mehr, als sich Zephyr auch noch bei ihm einhakte. Sanft dirigierte er ihre Hand an seinen Körper, sodass sie eine guten Halt bei ihm hatte, dann sah er sich um. Zurück zur Stadt mussten sie dem Pfad geradeaus folgen, doch die kleine Abzweigung weiter hinten führte noch am Vorort Cadysas vorbei und da dieser für Zweisamkeit viel besser geeignet war als die große Stadt selbst beschloss er, den zweiten Weg einzuschlagen.
Während sie nun unterwegs waren betrieb er fröhlichen Smalltalk, um etwas mehr über seine neue Herzensdame zu erfahren. "Und was für ein Glück ich hatte, ich kann's immer noch nicht fassen", erwiderte er auf ihre wundervoll ausgelegte Aussage - besser hätte er gar nicht darauf eingehen können. "Heute ist mein Tag!" Er warf einen Blick in den Himmel, der inzwischen langsam aber stetig aufklarte, fast schon als ob er sich an Sharifs sonniger Aura bediente und diese für das Wetter übernahm. Der so eben noch kalte Wind drehte die Richtung und wurde sanfter, ließ nur noch die Thobe des Arabers ab und an flattern während dieser seine frischgebackene Bekanntschaft zielstrebig durch die öde, abgestorbene Natur leitete. So sehr er auch in Flirtlaune war, die richtige Atmosphäre herrschte hier definitiv nicht, weswegen er sich umso mehr darauf freute die Blauhaarige später auf ein Dinner einladen zu können. Nebenbei ließ er es sich außerdem definitiv nicht nehmen, Zephyr auszufragen. Er wollte am liebsten alles über sie wissen. Außerdem wusste er aus Erfahrung, dass die meisten Frauen es liebten, über sich selbst zu reden. "Erzähl, du sagtest du bist nicht von hier. Bis du weit gereist?" Seine tatsächliche Neugierde spiegelte sich in diesen ausgelegten Fragen nieder, während er abwechselnd zwischen der schnöden Landschaft und der herrlichen Aussicht in seinem Arm hin- und her sah.


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Mo 23 Nov 2015 - 21:34
 
Als Khan entzückt darüber, dass Zephyr zugestimmt hatte, seinen Arm um ihre Schulter legte, schaute diese erstaunt zu ihm auf. Es war schon etwas seltsam, dass der junge Mann es sich traute, so locker mit der Hexe umzugehen, allerdings schien sie auch grade keine Gefahr für irgendjemanden zu sein. Als er sie dann, fast schon etwas überrascht fragte, ob sie Sport machen würde, lachte sie amüsiert auf. Einen Ton, denn sie schon lange nicht mehr von sich selber gehört hatte, zumindest nicht in diesem unschuldigen Klang. Niemals hätte sie mit sich selber das Wort elegant in Verbindung gebracht, allerdings machte es ihr sichtlich Spaß, dass Kahn nicht wusste, weswegen sie so durchtrainiert war. Was er wohl zu all ihren Narben sagen würde? Sein Blick wäre sicherlich erstaunt. „Ja, so kann man das sagen. Ich betätige mich schon, seid ich ein kleines Mädchen war, sportlich.“ Eine nette Umschreibung dafür, was sie tatsächlich gemacht hatte. Jagen und töten.
Ihre Hand fuhr hoch zu ihrer Schulter, wo sie mit ihren kühlen Fingern über seine Haut strich und was sie fühlte, ließ sie fasziniert Lächeln. „Du scheinst aber auch nicht grade unsportlich zu sein, oder irre ich mich da?“ Seine Muskeln waren bei weitem nicht so stark trainiert wie die ihrer Kämpfer, doch sie waren da. Und Zephyr wusste am besten, dass es nicht nur Muskeln brauchte um ein starker Kämpfer zu sein. Sie war dahingehend, dass  beste Beispiel. Auch ihre Muskeln waren zwar trainiert, aber man sah es ihr unter der Kleidung nicht an.
Ohne ihren Gedanken an vergangene Zeiten noch weiter zu folgen, hakte sie sich etwas unsicher bei dem dunkelhaarigen Mann ein, der so freundlich wie er war, angeboten hatte sie durch die Stadt zu führen. Es war schon seltsam, dass sie einfach so zuließ, dass er ihre Hand nahm und an seinen Körper führte, damit sie sich besser bei ihm festhalten konnte. Ein seltsames Gefühl, welches der Hexe unbekannt war, aber welchem sie nicht abgeneigt war. Sie blinzelte einige Male, ehe sie entzückt von der ganzen Situation den Blick gegen Boden senkte. Und dennoch blieb immer eine Frage in ihrem Hinterkopf: Was war bloß mit ihr los?
Als sie los gingen, merkte die Hexe, dass Khan keinesfalls vor hatte direkt in die Stadt zu gehen. Er nah den Weg, der zur Vorstadt führte und da Zephyr sich ja, seiner Meinung, nicht auskannte, folgte sie seiner sanften Führung einfach. Sie war fast schon gespannt darauf, was der charmante Mann vor hatte.
Fasziniert beobachtete Zephyr was für ein sonniges Gemüt Khan an den Tag legte, und wie sich fast schon passend dazu das Wetter veränderte. Die Luft wurde wärmer, der Wind ruhiger und die dunklen Wolken lösten sich nach und nach auf. Im großen und ganzen versprach das Wetter an diesem Tag doch noch gut zu werden. Sie fand es außerdem recht niedlich, welche Neugierde der dunkelhaarige an ihr zeigte und wie er sie ausfragte. Lachend nickte sie auf seine Frage hin und hob den Blick in die Wolken. „Sehr weit sogar, wenn man es so sagen will. Ich komme nicht aus dieser Welt. Ich bin die Portalwächterin einer anderen Welt und kam hierher um mich etwas zu...,“ nachdenklich tippe sie sich an den Finger, ehe sie ihn unbeschwert angrinste „,amüsieren. Meine Welt ist recht langweilig geworden, weswegen ich beschlossen habe von dort zu verschwinden.“  Es war fast schon eine Meisterleistung das Zephyr es schaffte, bei dieser brisanten Frage nicht zu lügen. Im Gegenteil, sie sprach bis jetzt nur die Wahrheit und selbst als es um ihren durchtrainierten Körper ging, hatte sie nicht gelogen. Im Gegenzug dazu war ihre Neugierde natürlich auch nicht grade klein. Er hatte vorher auch schon behauptet, dass er nicht von hier kam, also wollte sie nun auch wissen, woher er kam. „Und du? Du meintest du bist ebenfalls nicht von hier.“ Sie kannte die Einteilung auf diesem Planeten nur sehr grob, da sie sich mit den Sitten und Ländern außerhalb dieser Stadt noch nicht sehr viel beschäftigt hatte, aber er schien zumindest von dieser Welt zu stammen.


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Di 24 Nov 2015 - 15:01
 
Die Kleine in seinem Arm war wahrlich eine Wucht. Er hatte sich gleich gedacht, dass sie sich sportlich betätigte und nickte nur wissend, als sie es ihm bestätigte. "Sieht und spürt man", war sein Kommentar dazu den er durch eine zarte Verstärkung seines Griffs um ihre Schulter unterstrich. Er fühlte sich wie der König der Welt mit Zephyr im Arm und seine Schritte federten durch sein Hochgefühl.
Er bekam auch gleich eine Reaktion von ihr, als sie ihre Hand hob und ihm über die Schulter strich. Er sah sie überrascht an, ließ dann aber frech die Muskeln etwas spielen. Der Schakal war kein Kraftpaket, doch er war äußerst drahtig und vor allem anderen leichtfüßig. Um sich leise und unbemerkt zu bewegen brauchte es mehr als nur einen Körper aus Haut und Knochen, weswegen er im Ganzen einen sportlichen, schnittigen, sonnengebräunten Körper aufweisen konnte der ihm bereits gute Dienste geleistet hatte. Besonders bei einer schnellen Flucht so wie der vor nicht einmal zwanzig Minuten zum Beispiel. "Ich versuche fit zu bleiben", untertrieb er daher und ließ danach sorglos den Blick schweifen.
Mit der Zeit legten sie eine gute Strecke zurück und die Sonne, die inzwischen langsam hinter den Wolken hervorkam spielte dem Araber direkt in die Karten. Währenddessen zeigte der Wildhund großes Interesse an ihrer Vergangenheit und ihrem Hintergrund, der wie sich herausstellte mehr als nur interessant war: Sie kam aus einer anderen Welt. Sharif ließ sich nicht anmerken, dass er aufmerksamer wurde als zuvor, denn Weltenreisende kamen selten ohne explizite Absichten in eine ihnen unbekannte Welt. Hinter dieser Dame steckte wohl mehr als er im Moment erahnte, doch das sagte ihm nur wie weise es von ihm gewesen war, ihr vorerst einen falschen Namen und eine falsche Identität vorzustellen. Er behielt sein fröhliches Gemüt bei und warf den Kopf fasziniert vor, um sie beim Gehen aufgeregt anzusehen. "Das ist ja spannend! Du musst mir bei Gelegenheit erzählen wie deine Welt so ist. Ich weiß ich bin neugierig", gestand er sich dann charismatisch ein, "aber bei so einer Schönheit kann ich mich einfach nicht bremsen." Erneut setzte er seinen Herzensbrecherblick auf, als die beiden ihren Weg fortsetzten.
Inzwischen war es nicht mehr weit bis zum Vorort und die ersten Dächer kamen in Sichtweite, während die schnöde Landschaft um sie herum langsam aber sicher immer grüner und lebendiger wurde. Das Industriegebiet lag inzwischen hinter ihnen. Als Zephyr ihn seinerseits nach seiner Herkunft fragte musterte er sie einen Augenblick von der Seite um abzuwägen, ob sie ihn mit ihren Fragen ausfragte oder es wirklich nur aus Interesse wissen wollte. "Aus Kairo, Ägypten", erwiderte er dann dieses Mal ehrlich und streckte die Arme durch, um nochmal seine dunkle Hautfarbe zur Geltung zu bringen. "Ich bin gebürtiger Araber, habe aber schon viel von der Welt gesehen. Ägypten ist ein sehr warmes Land wo rund um die Uhr die Sonne scheint, zudem spreche ich aufgrund dieser Herkunft mehrere Sprachen." Er fühlte sich als müsste er das noch anhängen, damit sie ihn und seine Herkunft verstand - immerhin kam sie aus einer anderen Welt, da konnten fremde Kulturen schon einmal verwirrend sein. Da die Blauhaarige noch keine Ahnung von seiner tierischen Natur hatte sah er keinen Grund, ihr noch zusätzlich seinen äthiopischen Abstammungshintergrund aufzutischen, weshalb er also nur die halbe Wahrheit erzählte. Die war aber im Moment alles was sie brauchte um ihn einzuordnen.

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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Di 24 Nov 2015 - 15:46
 
Es war schon faszinierend, mit welch aufgeregtem Blick der dunkelhaarige Mann sie ansah. War sie wirklich so interessant? Für sie war die Reise in eine andere Welt nicht ungewöhnliches, aber sie war immerhin auch eine Portalwächterin. Vielleicht hing das eine mit dem anderen zusammen? Trotzdem konnte sich die blauhaarige Frau ein Lachen nicht verkneifen, und so hielt sie sich einfach die Hand vor den Mund. Seine Reaktion auf die Information, dass sie gar nicht auf dieser Welt stammte, war wirklich amüsant. Vielleicht würde sie ihm ja sogar eines Tages mal von ihrer Welt erzählen, immerhin war sie dort aufgewachsen und dort hatte sie auch ihr gesamtes Leben verbracht. Es hatte ja niemand gesagt, dass sie davon erzählen musste, welche Rolle sie in dieser Welt spielte.
Mit einer eleganten Handbewegung strich sich die Hexe ihre langen, blauen Haare hinter die Schulter und richtete ihren Blick nach vorne. Die Sonne begann hinter dem Horizont zu verschwinden und langsam wurde die Umgebung in einen dunklen Mantel gehüllt. Es würde auch sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die beiden im Vorort der Stadt angekommen waren. So viel konnte die Hexe mit Gewissheit sagen und doch war sie gespannt wohin Khan sie führen würde.
Als Khan ihr offenbarte, was es mit seiner Herkunft auf sich hatte, legte sie wieder nachdenklich einen Finger an ihr Kinn und lauschte seinen Worten. Sie war sie sicher schon einmal etwas von diesem Land gehört zu haben, nur konnte sie es im Augenblick nicht richtig einordnen. Seiner Beschreibung nach war es aber kein Land, in dem es Zephyr gefallen würde, immerhin mochte sie die Kälte und das Dunkle der Nacht. Ein Land in dem es den ganzen Tag lang hell war und in der die Sonne schien? Darauf konnte sie verzichten. Doch noch etwas anderes erweckte ihr Aufmerksamkeit und ihre eisblauen Augen fixierten den dunkelhaarigen Mann. Er konnte also mehrere Sprachen sprechen. Ein, fast schon verspieltes Lächeln, breitete sich auf den Lippen der blau haarigen auf. Sie war sich ziemlich sicher, dass er ihre Sprache nicht beherrschte. „Esim feh rel zeirsesim sesimil vhis ve veisi svlisimi hesim xilsims,“ meinte sie, während das Grinsen fast noch etwas breiter wurde. Aus einem ihr unempfindlichen Grund, machte es ihr Spaß, denn Mann, denn sie erst vor kurzen getroffen hatte, etwas aufzuziehen. Erst einige Momente später, befreit sie ihn von seinem Unwissen. „Das war vertrillianisch. Meine Heimatsprache. Ich habe im Grunde grade nur gesagt, dass ich mir sicher bin, dass du diese Sprache nicht beherrschst.“
Man konnte in dem Fall der Hexe nur von Glück sprechen, dass sie sich schon vorher mit dieser Welt beschäftigt hatte und deswegen zwei Sprachen sprach, die man hier auch verstand. Mit ihrer Muttersprache würde sie hier nämlich sehr wahrscheinlich nicht weit kommen, doch es hatte schon seinen Vorteil, eine unbekannte Sprache zu sprechen. Dich konnte niemand verstehen. Du konntest völlig unentdeckt über etwas Reden, und niemand würde es verstehen. Eine wundervolle Vorstellung für die Hexe. „Ich spreche auch noch Russisch und Englisch, aber das ist mehr Zufall. Ich habe mich schon einmal mit diesem Planeten beschäftigt und aus reiner Langeweile diese Sprachen gelernt.“ Die Häuser der Vorstadt kamen in Sichtweite, was wohl hieß, dass sie bald ankomme würden. Wo auch immer Khan hin wollte.

Tbc.: Dunkle Schenke "Clypher"


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Fr 26 Feb 2016 - 18:38
 
Cf.: Seitenstraße | 22. April | 19:51 Uhr | Bewölkt

Keuchend fiel die blauhaarige Hexe zu Boden, während ihre Hand über die Stelle ihres Körpers fuhr, an der sich das Siegel des Dämons befand, den sie kontrollierte. Sie spürte, wie es stark pulsierte und wie sich ihre Selbstbeherrschung nach und nach vollständig auflöste. Die Hexe verstand noch nicht, warum ihre magischen Kräfte nicht mehr ausreichten um den Dämon zu bändigen, doch sie hatte auch keine Zeit mehr weiter darüber nachzudenken. Leise schlich sich der Dämon nämlich in ihr Bewusstsein und übernahm dieses.
Die Kraft des Dämons breitete sich in ihr aus, verseuchte ihr Blut und ihr Herz. Pulsierende floss die Macht durch ihren Körper und übernahm qualvoll langsam die Kontrolle über ihren Verstand. Sie spürte, wie ihr Herz immer heftiger pulsierte, während ihre Sicht verschwamm und ihr Bewusstsein hinter eisernen Türen verschlossen wurde. Wer hier nun stand, war nicht mehr die Eishexe. Und dieser jemand hatte auch nicht vor die Hexe je wieder frei zu geben.
Ein mörderisches, dämonisches Lachen hallte durch ihre Umgebung als sie ihre Augen öffnete und sich umsah. Endlich. Endlich hatte sie das Bewusstsein der Hexe besiegt. Nun gehörte dieser Körper und ihre Macht ihr. Und sie würde nicht zögern Gebrauch davon zu machen. Doch als erstes brauchte sie dafür ein paar dieser entzückenden Kreaturen, die sich Menschen nannten. Sie würden hervorragendes Material abgeben, mit dem die Dämonin spielen konnte.
Schon am Ende des Tages hatte sich die blauhaarige 7 Opfer versammelt. Eine glückliche Familie. Nun, zumindest war sie das bis zu diesem Tag gewesen. Denn in diesem Augenblick lagen die leblosen Körper der Eltern unter der Dämonin, während die Großeltern durchlöchert von Eisdolchen an einem einsamen, vertrockneten Baum hingen. Einzig und allein der Sohn lebte noch und saß zitternd dort, während er seine Augen nicht von dem schrecklichen Bild abwenden konnte, dass sich ihm bot.
Zephyr selber leckte sich mit der Zunge über die blutverschmierten Lippen, ehe sie ihre Finger zu dem Jungen ausstreckte und lachte. "Lass und noch etwas Spaß haben, ja? Hättest du was dagegen, wenn ich deine Eltern verspeiße?" Doch auf ihre Frage kam kein Wort über die Lippen des Jungen. Er schien etwas sagen zu wollen, doch seine Stimme versagte und die Dämonin lachte kaltherzig während sie ihre Finger auf das Gesicht der Mutter legte. "Würde es dich stören wenn ich ihr die Augen herausreiße?" Doch wieder herrschte nur Schweigen in dieser blutigen Atmosphäre.
Doch diese Stille wurde sehr schnell von einem unnatürlichen Geräusch durchbrochen, als sich die Krallen der Dämonin in die Augenhöhlen der Frau unter sich bohrten und sie einen Augapfel in der Hand hielt. Lachend fixierte sie den Jungen mit ihrem Blick, während sie das Auge über ihre Lippen hielt. "Deine Mutter hatte wirklich wunderschöne Augen.. ich bin gespannt ob sie auch genauso gut schmecken.." Und während die Dämonin den Augapfel verschlang, durchbrach endlich etwas anderes die Stille. Ein markerschütternder Schrei des Jungen ließ die blauäugige Dämonin erschaudern, während sie sich über die Lippen legte.
Langsam erhob sich die blauhaarige Hexe und strich sich mit ihrer blutigen Hand über die Wange, während sie sich zufrieden umsah. Die Atmosphäre war perfekt um ein kleines Spiel mit dem Jungen zu spielen, der weinen vor ihr saß. Sie legte ihren Kopf schief und grinste ihn an. Ein Lächeln, welches man nur fürchten konnte.
Schwer atmend rannte der Junge durch die Landschaft, während er sich nach einem Versteck umschaute. Sein Leben hing davon ab diese Fluchtmöglichkeit wahr zu nehmen, doch leider hatte er nicht mit der Dämonin gerechnet. Ja, sie wollte mit ihm spielen. Sie wollte ihn jagen und ihn fangen, aber so machte das ganze keinen Spaß. Er versuchte ja nur in die Stadt zu fliehen. Gekränkt über diese Art des Verrats tauchte sie vor ihm auf, packte seinen Arm und riss ihm diesen mit einem unschönen Geräusch vom Körper. "Du wolltest doch nicht etwa schon gehen, oder?" Ihre Stimme, so süß und verführerisch, passt so gar nicht zu diesem bizarren Bild. Der Junge krümmte sich vor Schmerzen auf dem Boden vor ihr, während sie sich zu ihm hockte. Er bettelte darum, dass sie ihn in Ruhe lassen sollte. Das sie ihn verschonen sollte. Aber das stand leider nicht zur Debatte.
Leise lachend beugte sie sich über den Jungen. "Wir fangen doch grade erst an...", und mit diesen Worten versenkte sie ihre scharfen Zähne in seinem Hals. Immer wieder, an verschiedenen Stellen. Dem Hals, dem Arm-- Sie nahm sich immer nur ein bisschen Blut, damit sie den Jungen lange genug am Leben halten konnte, um ihn noch ausreichend die Schmerzen genießen zu lassen.
Das letzte Geräusch, dass die Umgebung erfüllte, was das verrückte Kichern der Dämonin, die den letzten Tropfen Blut des Jungen in sich aufnahm und ihn einfach fallen ließ, während sie sich erhob. Ihre sonst so weiße Uniform war dunkelrot, während Blut von ihren Fingern auf den Boden tropfte. Schwarze Hörner hatten sich auf ihrem Kopf gebildet, ihre Klauen waren ausgereift und ihre Zähne wie die eines vollwertigen Dämons. Wie eines Raubtiers.
"Endlich bin ich wieder frei..."


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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Fr 26 Feb 2016 - 20:07
 



Asher & Zephyr
Dienstag, 26. April | Feldweg im Industriegebiet | 20 Uhr

Man konnte wahrlich nicht sagen, dass der Dämon in letzter Zeit inaktiv gewesen war. Er betrachtete voller künstlerischer Bewunderung das Blut, das seine Finger verklebte, als er gelassenen Schrittes den Feldweg hinunter ging. Es war das Blut von einem Polizisten, der seine Nase etwas zu tief in die Akte des Roten Teufels gesteckt und dafür einen bitteren Preis gezahlt hatte. Asher wurde es nie leid, mithilfe von beamteten Leichen seine Spuren zu tilgen, denn die Gesichter seiner Verfolger wenn sie erkannten, dass all die Gerüchte und Gruselgeschichten der Wahrheit entsprachen, waren immer wieder unbezahlbar.
Der Rotschopf hatte einen vergleichsweise gesitteten Gesichtsausdruck aufgesetzt, während er den Blick schweifen ließ und die Aussicht auf ein abgedunkeltes, weitläufiges Feld genoss. Der Tag neigte sich dem Ende und zu dieser Jahreszeit nahm sich der Sonnenuntergang meist seine Zeit. Auch wenn die Sonne schon nicht mehr zu sehen war, so war noch der letzte Hauch vom Tageslicht übrig, der auf dem Feld lag wie der dichte Nebel an einem frostigen Morgen. Er diente der verwesenen Landschaft an diesem späten Abend als einzige Lichtquelle.
Der Dämon, der am liebsten in der Dunkelheit unterwegs war, hatte durchaus etwas übrig für dieses Naturschauspiel. Er machte sich zudem nicht die Mühe seine Hände von dem Blut zu säubern, da er das Gefühl von dieser wertvollen, roten Lebensflüssigkeit auf seiner Haut genoss. Er genoss es wie kleine Mädchen die ersten Glockenblumen im Frühling genossen. Es war seine ganz persönliche Glockenblume. Nur blutiger.
Seine feinen Sinne hörten schon bald Geräusche aus nicht allzu weiter Ferne, Geräusche die ihm ein diabolisches Lächeln auf die Lippen trieben. Das war eine Soundatmosphäre, der er sich gern näherte. Schreie von einem kleinen Kind, es klang wie ein Junge, drangen an sein Ohr und darunter mischte sich das Knacken von Knochen und das Kratzen von Krallen. Letzteres sprach seine Aufmerksamkeit an, denn da waren nicht nur die kindlichen, traumatisierten Schreie, sondern etwas was dem Rotschopf angenehm bekannt vorkam.
Die schwarzen, dreckbesudelten Stiefel des Teufels beendeten ihren Marsch durch das Ödland des Industriegebiets als er die Szenerie betrat, die all die schönen brutalen Geräusche verursachte. Ihm stand die Sicht frei auf einen kleinen, niedlichen Berg aus Leichen, der aus einem Ehepaar bestand soweit er das beurteilen konnte, die nicht sehr lange gelebt hatten. Als er sich zu seiner rechten umsah fand er dort weitere Leichen vor, die durchbohrt von Eisdolchen an diesen aufgehängt worden waren. Es beantwortete seine Vermutung, wer für dieses Festmahl verantwortlich war. Denn in seinen Augen war es nichts anderes als das: Ein großes, üppiges Abendessen von niederen Wesen. Nur die Eishexe passte nicht ins Bild, denn obwohl das Gesamtbild Asher durchaus ansprach, da er nur zu gut verstehen konnte wie groß das Verlangen nach menschlichem Blut manchmal sein konnte, so war er selbst wesentlich wählerischer was seine Opfer anbelangte. Und zudem ordentlicher, was seine Hinterlassenschaften betraf. Und die größte Frage von allen war ohnehin, was genau Zephyr mit einem Speiseteller zu tun hatte, der für einen neugeborenen, unerfahrenen Dämon wie geschaffen war, wo sie so etwas als Hexe nicht in Anspruch nahm.
Asher lebte bereits viel zu lange, um der Sucht und den Bedürfnissen wie denen eines niederen Dämons zu verfallen. Dieses Schaubild erinnerte ihn jedoch an alte Zeiten und war unter Dämonen weit verbreitet, die ihren inneren Trieben voll und ganz nachgaben, ohne jegliche Kontrolle über den eigenen Verstand. Er war jedoch nicht der Typ um Detektiv zu spielen, weshalb er bloß durch die Nase schnaubte, bis er den Schrei des Jungen erneut vernahm und den Kopf herum drehte, bevor er dem Geräusch auf den Grund ging.
Nicht weit entfernt von dem kleinen Leichenberg war der kleine Körper eines Jungen gerade dabei zu erschlaffen, als Asher hinzu kam. Die blau leuchtenden Haare schließen sofort jegliche Verwechslung aus, denn allein an der Aura konnte Asher erkennen, wem er gegenüber stand. Er spürte jedoch einen kleinen aber feinen Unterschied in eben dieser Aura, die nicht wie sonst von dem Gefühl einer Hexe dominiert wurde. Asher zog angewidert seine Oberlippe hoch und altbekannter Hass stieg in ihm auf, gleich gefolgt von Herablassung. Ein Artgenosse.
Zephyr ließ den toten Körper ihres jüngsten Opfers zu Boden gleiten und erhob sich. Schwarze Hörner schmückten ihren Kopf und ihre gesamte Uniform triefte von Blut, das bis zu dem Dämon herüber stank. "Hey Schätzchen." In Anbetracht ihrer widerlichen Aura konnte er nicht anders, als ihren alten Spitznamen wieder aufzugreifen. "Sei doch so gut und weih mich in deine kleine Maskerade ein." Er lächelte gekünstelt und winkte ihr mit einer seiner blutverklebten Hände zu. Auch wenn er noch nicht benennen konnte, wie es dazu gekommen war, dass Zephyr jetzt eine von den abstoßenden Höllengenossen geworden war, die Asher liebend gern dorthin zurück schickte wenn er sie auf der Erde fand, musste er doch zugeben, dass er ihre Wandlung interessant fand. Noch interessanter würde es aber werden herauszufinden, mit was genau er es hier nun zu tun hatte, denn das es nicht mehr die Hexe war würde selbst einem Blinden auffallen. Der Mutter des Jungen zum Beispiel. Ihre leeren Augenhöhlen hatten Ashers ästhetische Ader angesprochen und Kunstgeschmack konnte er ihr dafür durchaus anrechnen.



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BeitragThema - Re: Abgeschiedener Feldweg   Fr 26 Feb 2016 - 20:53
 
Das köstliche, heiße Blut des kleinen Jungen erfüllte die namenlose Dämonin mit neuer Lebensenergie. Je reiner und unschuldiger die Intentionen eines Menschen waren, desto besser schmeckte sein Blut. Vor allem bei jungen Opfern war es also sehr gut möglich, dass das Blut eine besonders große Macht enthielt. Und im Augenblick fühlte es sich an, als würde ihr Herz noch schneller schlagen als zuvor. Die Unschuld dieses kleinen Jungen verlieh ihr neue Kräfte und ihre Haut schien zu prickeln.
Nur eines ärgerte die Dämonin, während sie den Jungen an den Rand des Todes trieb: Sie hatte keinerlei Zugriff auf das Bewusstsein der Hexe. Und somit hatte sie auch keinerlei Zugriff auf ihre Erinnerungen. Knurrend verbiss sie sich stärker in dem Hals des Jungen, wodurch dieser ein röchelndes Geräusch von sich gab. Aus einem ihr unempfindlichen Grund hatte die blauhaarige Hexe ihr Bewusstsein komplett vor der Dämonin verborgen. Sie hatte es von ihr abgekoppelt. Nicht das dies weiter schlimm wäre, aber hätte die Dämonin Zugriff auf Zephyr's Erinnerungen, so würde sie vielleicht auch ihre Macht als Hexe nutzen können. Und damit wäre sie noch stärker gewesen, als sie es als Dämonin eh schon vor. Immerhin sollte man ihre Eiskräfte nicht unterschätzen. Nur deswegen hatte diese verdammte Hexe die Dämonin in sich ja gebannt.
Grade als sie den letzten Tropfen der heißen, roten Flüssigkeit in sich aufgenommen hatte, bemerkte die Namenlose, dass sie nicht mehr alleine war. Irgendjemand war ihrem vorigen Standpunkt verdammt nah gekommen und wer immer es war, war nicht menschlich. An der Aura dieses Wesens konnte sie erkennen, dass es sich wohl um einen Artgenossen, also um einen anderen Dämon handelte. Doch das war nicht, was sie so beunruhigte. Es war eher die Art dieser Präsenz. Sie war so düster und finster, wie es die Namenlose noch niemals zuvor erlebt hatte. Seufzend ließ sie den Körper des toten Jungen zu Boden fallen und grade als dieser sein Ziel erreichte, hörte sie die dunkle Stimme des Mannes hinter sich. Warum zum Teufel war er zu ihr gekommen?
Schätzchen? Hatte dieser Typ sie grade wirklich Schätzchen genannt? Knurrend drehte sie den Kopf zu ihm herum. Ihre eisblauen Augen glühten in einem unnatürlich Licht, währen ihre Pupillen die eines Raubtiers glichen, denn sie waren inzwischen vollkommen schlitzförmig. Hatte sie den rothaarigen Typen grade eher noch abwertend angesehen, so verengten sich ihre Augen jedoch bei seinen nächsten Worten.
Was meinte er damit, dass er sie ihn ihre Maskerade einweihen sollte? Den einzig logischen Schluss denn dieser Satz zu ließ war, dass sich die Hexe und der Dämon kannten. Doch selbst in diesem Fall, woher sollte der rothaarige wissen, dass hier nicht mehr Zephyr's ursprüngliches Bewusstsein vorherrschte? Soweit die Namenlose wusste konnte Zephyr, sofern sie es wollte, auch diese Gestalt annehmen. Dass hieß, dass ihr Äußeres sie also nicht verraten haben konnte.
Das einzige was dann noch blieb war ihre Aura. Die Unterschiede waren fein, aber sichtbar für diejenigen, die die Hexe etwas kannten. Und anscheinend waren diese Unterschiede dem rothaarigen Dämon direkt aufgefallen. Schätzchen?,“ fragte sie in einer Stimmlage, die einen kleinen Ticken tiefer klang, als die der blauhaarigen Hexe. Genervt verschränkte sie ihre Arme. Sie war weder darauf aus mit dem Typen ein Pläuschchen zu halten, noch wollte sie es darauf anlegen mit ihm zu kämpfen. Leider hatte sie aber das Gefühl, dass sie ihn auch nicht mehr so schnell los werden würde, wie sie wollte. Also würde es im besten Fall nur auf das Pläuschchen hinauslaufen.
Es war fast schon etwas lächerlich mit anzusehen wie er sie gekünstelt anlächelte und ihr mit seiner blutverschmierten Hand zuwinkte. Warte. Warum war seine Hand blutverschmiert? Wenn er selber auf der Jagd gewesen war, dann konnte sie ausschließen das er hier war, weil ihn sein Blutdurst hergelockt hatte. Das hieß, es war ziemlich wahrscheinlich das diese verdammte Hexe und er sich kannten. Warum konnte diese Sadisten sich nicht schwächere Leute suchen, mit denen sie ihre Zeit verbrachte?! Aber.. andererseits könnte das für die Namenlose auch zu einem Vorteil werden. Immerhin würde er eine Bekannte niemals umbringen. Und im Augenblick beherrschte sie diesen Körper ja.
Auf seine Aufforderung hin, dass er ihn doch in ihre kleine Maskerade einweihen sollte, breitete sich auf ihren Lippen ein amüsiertes Lächeln aus. Ein Lächeln, bei dem ihre scharfen Reißzähne zum Vorschein kamen. „Maskerade? Selbst wenn es eine geben sollte, warum sollte ich dich in sie einweihen?“ Sie wollte herausfinden ob er tatsächlich wusste, dass hier nicht Zephyr am Werk war. Sie wollte herausfinden, was er tun würde, wenn er genau das merkte. Denn eine andere Wahl blieb ihr nicht. Sie würde es keinesfalls riskieren und ihm den Rücken zukehren. Dafür hatte sie bei diesem Mann ein viel zu schlechtes Gefühl.


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