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 Die Krankenstation

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BeitragThema - Die Krankenstation   Do 22 Okt 2015 - 16:34
 
Das Krankenzimmer der Schule ist ein heller Raum mit einer Fensterfront, aus der man zwar hinaus-, jedoch nicht hineinschauen kann um den Patienten ein wenig Privatsphäre zu gewähren.
Im Raum befinden sich drei Betten, die in den Raum hineinragen, bei der Fensterfront stehen zwei Schreibtische für die Schulärzte und -psychologen. Neben der Tür steht ein großer Medizinschrank und ein Sofa, falls es zu Wartezeiten oder Besuch kommt.
Außen, neben der Tür des Krankenzimmers ist ein Schild mit den Öffnungzeiten:

Schulärztin; Dr. med. Aoi Yagami
Montag bis Freitag: 00:00 Uhr - 24:00 Uhr geöffnet
Samstag und Sonntag nur in äußersten Notfällen zu kontaktieren
Sollte diese nicht im Krankenzimmer anzutreffen sein,
melden Sie sich bitte über diese >>Nummer<<.
Wir werden schnellstmöglich jemanden zu Ihnen schicken.

Psychologe; Dr. rer. nat. Hayden Fergus Sullivan
Montag bis Freitag: 19:00 Uhr – 20:00 Uhr geöffnet
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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Do 22 Okt 2015 - 17:54
 
Second first post | Previously: Valentinsevent
Monat: März
Tageszeit: 18:45
Wetter: Bewölkt
Teilnehmer: Aoi Yagami & Dr. Hayden

Es war einige Zeit vergangen, seit ich das letzte Mal hier gewesen war, aber nun stand ich wieder vor der Tür, die ich das letzte mal vor zwei Jahren verlassen hatte. Von außen hatte sich nicht viel verändert, außer dem Doktortitel vor meinem Namen und dem anderen Namen, der jetzt an der Tür prangte. Wo vorher Robin Starling als Ärztin gestanden hatte, nahm jetzt Dr. Hayden Sullivan ihren Platz ein, seines Zeichens Schulpsychologe. Und hoffentlich kam ich besser mit ihm zurecht als mit der ehemaligen Ärztin, aber das würde ich vermutlich in wenigen Minuten rausfinden.
Von innen sah das Krankenzimmer auch nicht viel anders aus als vor zwei Jahren. Ein Schreibtisch war hinzu gekommen, also würde ich mir meinen zumindest nicht mit jemand völlig Fremdem teilen müssen.
Ich stellte meine Tasche neben einem der beiden Schreibtische ab, legte meinen Mantel über den Stuhl und sah aus dem Fenster. Ich war spät angekommen und es wurde bereits dunkel, aber ich war da. Ich war nur kurz in meiner Wohnung gewesen, weil mein Flieger Verspätung gehabt hatte, aber ich ging nicht davon aus, dass es jemanden störte. Ich rechnete nämlich kaum damit, dass heute noch jemand aufkreuzen würde. Natürlich konnte man sich an dieser Schule nie zu 100% sicher sein, aber das war auch der Grund, warum ich wieder zurückgekommen war. Ich hatte kurzzeitig überlegt eine eigene Praxis zu eröffnen, hatte mich jedoch aus diversen Gründen dagegen entschieden. Vor der Beendigung meines Studiums war ich auch Lehrerin gewesen, aber es war schwer das mit dem Schularzt-dasein zu vereinbaren, also hatte ich, sobald ich gesehen hatte, dass die Stelle des Schularztes frei geworden war, mich um die Stelle beworben, obwohl ich ein besseres Angebot hätte annehmen können.
Ich hatte mich in die kleine Stadt von damals ein wenig verliebt und auch wenn sie seit meinem letzten Besuch gewachsen war, die Atmosphäre hatte sich nicht verändert. Darüber hinaus hatte ich immer noch guten Kontakt zu Jey und nachdem ich sie einige Male hier besucht hatte, hatte ich beschlossen wieder nach Cadysa zurück zu kehren.
Und so war ich wieder hier an der Moon Academy und hoffte, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte.


♦ CYNDARA ♦ TACITO ♦ NI RATNA AOI ♦ ROY J. O'CONNER ♦ DEMORA ♦

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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Sa 24 Okt 2015 - 15:39
 

Dr. Hayden & Aoi Yagami
30. März | "Kurz" vor Sieben | Bewölkt

Mit einem Becher Coffee-to-go in der Hand trat Hayden die letzte Stunde seines ersten Arbeitstages an. Er war noch immer begeistert von den ganzen spektukulären Fällen die heute bei ihm vorgesprochen hatten. Es war eine gute Idee gewesen in diese Stadt zu gehen. Ungewöhnliche Orte zogen ungewöhnliche Leute an die ungewöhnliche Probleme mit sich brachten. Leute zu betreuen die nicht damit zurecht kamen das die Tentakeln in ihrem Gesicht ihre Partnerwahl sabotierten war genau die Sorte wegen der er sich entschlossen hatte Psychologie zu studieren. Trotzdem hätte er nichts dagegen gehabt nach diesem langen Tag jetzt schon den Feierabend anzutreten und sich die Stadt zeigen zu lassen. Obwohl die einzigen Personen die er bisher hier kannte vermutlich sowieso bis spät in die Nacht Überstunden im Krankenhaus schieben würden. Da konnte er genauso gut nach sehen was in der Schule auf ihn wartete.
Bevor er die Tür öffnete sah er noch einmal auf seine Armbanduhr. Fünf Minuten vor Arbeitsbeginn war vielleicht nicht gerade die Kür der Überpünktlichkeit, aber durchaus vertretbar wenn man bedachte das er heute auch noch das gemietete Haus in der Innenstadt bezogen hatte und zusätzlich noch eine Praxis im Krankenhaus führte.
Doch als er die Tür öffnete stutze er weil sein Blick zuerst auf die gegenüberliegende Wanduhr die kurz nach Sieben anzeigte fiel. Hayden musste zweimal hinsehen um sich dessen zu versichern, das konnte doch unmöglich stimmen! Natürlich konnte es nicht seine Uhr sein die verkehrt ging also marschierte er schnurstracks auf die Uhr zu und stellte sie richtig bevor er sich überhaupt etwas anderes in dem Raum ansehen konnte. Nachdem er jetzt nicht mehr zu spät war hängte er den runden Übeltäter wieder auf und betrachtete ihn zufrieden. Ja, so war das schon viel besser!
Jetzt konnte er in aller Ruhe seinen neuen Zweitarbeitsplatz inspizieren und bemerkte auch die blauhaarige Gestalt die am Fenster stand. Er nahm einen Schluck aus dem heißen Becher, sehnte sich kurz nach einem richtigen irischen Kaffee und schritt dann mit einem breiten Lächeln auf sie zu. "Dr. Yagami nehme ich an?" Wer sollte sie auch sonst sein? Sie hatte nicht diesen unerfahrenen Ausdruck in den Augen wie es die meisten Schüler hatten. Er streckte ihr seine Hand entgegen. "Dr. Sullivan, freut mich sie kennen zu lernen!" Nach außenhin wahrte er die gebräuchlichen Small Talk Regeln, aber innerlich war er bereits dabei ihr Verhalten zu durchleuchten und versuchte sich ein erstes Bild von ihrem Charakter zu machen. Sie war jung für eine Ärztin, aber das war er ja auch und somit war das eindeutig keine Eigenschaft die gegen ihre Kompetenz sprach. "Ich würde ihnen gerne anbieten ihnen auch einen Kaffee zu holen, aber er schmeckt scheußlich." ,stellte er fest, nahm einen zweiten Schluck und verzog demonstrativ das Gesicht. "Sehen sie?" ,fragte er nun wieder mit freundlicher Miene.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Sa 24 Okt 2015 - 22:32
 
Gerade hatte ich überlegt, ob es heute noch Regen geben würde, als ich die Tür schlagen hörte. In der Erwartung eines Patienten drehte ich mich um, auch wenn ich ausnahmsweise hoffte, dass es ein ruhiger Abend werden würde. Ich wollte schnellstmöglich meine Schuhe ausziehen nach der langen Reise und – wenn möglich – ein wenig Schwimmen gehen. Ich mochte fliegen einfach nicht. Es war nicht so, dass ich Angst hatte, aber man war so weit weg von allem Guten! Fische waren wohl einfach nicht zum Fliegen gemacht, schoss mir ein ironischer Gedanke durch den Kopf.
Als ich mich umdrehte stellte ich fest, dass es eventuell noch kein Patient war. Fast atmete ich erleichtert auf, denn meine Erfahrung sagte mir, wenn ein Patient kam, kamen sie alle. Statt eines Schülers sah ich vor mir einen schmalen Mann, der mit wehendem Trenchcoat und einem Kaffee in der Hand schnurstracks auf die Uhr zusteuerte, die an der Wand hing. Als er sie von der Wand nahm und scheinbar nach seiner eigenen Uhr einstellte, lächelte ich. “Ich glaube nicht, dass Sie dadurch pünktlicher werden.“
Die Uhr zeigte kurz vor sieben, nicht mehr kurz danach, als sich der Dunkelhaarige zum ersten Mal an mich wandte. Er trug ein sympathisches Lächeln auf seinem etwas schiefem Gesicht und ich erwiderte dieses Lächeln. “Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!“, sagte ich, als ich seine Hand ergriff, “Die Freude ist ganz meinerseits.“
Ich verschränkte die Hände hinterm Rücken und zuckte mit den Schultern, als er mir berichtete, wie scheußlich der Kaffee war, den er sich geholt hatte. Ich schmunzelte amüsiert, als er sein Gesicht verzog um seine Aussage zu unterstreichen. “Ich glaub Ihnen ja! Trotzdem, vielen Dank für das Angebot. Aber um die Zeit ist Tee so oder so die  bessere Wahl!“, erklärte ich mit leicht hochgezogenen Brauen. Eigentlich war Tee immer die bessere Wahl, aber jedem das Seine.
“Ich wusste übrigens nicht, welcher Tisch Ihrer ist, und hab meine Sachen erst mal bei dem dort abgestellt“, erklärte ich, während ich mit einer Handbewegung auf den besagten Schreibtisch zeigte, “Ich hoffe, das macht Ihnen nichts aus?“
Ich ging davon aus, dass er bereits seit Längerem hier arbeitete, obwohl beide Schreibtische ziemlich unbenutzt aussahen. Aber so sicher, wie er diesen Raum betreten und ohne zu zögern die Uhr umgestellt hatte, wirkte er, als wäre das hier sein normales Arbeitsumfeld und ich wollte nur ungern seine Routine durcheinanderbringen.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   So 25 Okt 2015 - 20:50
 
Hayden hatte zunächst gehofft das seine kleine Korrektur an der Uhr ihr nicht auffallen würde, aber dann fragte er sich warum eigentlich. Schließlich war es ja nicht seine Uhr die falsch ging und da war es doch selbstverständlich das er sich darum kümmerte. In seiner Nachsichtigkeit verzichtete er darauf sie gleich darauf hinzuweisen, das konnte ja schließlich jedem mal passieren. Ihm wäre es bestimmt auch unangenehm wenn die Uhr an seinem Arbeitsplatz nachgehen würde.
Also stellte er sich erst einmal bevor er im vergnügten Plauderton antwortete: „Aber ich war doch pünktlich.“ In seiner Stimme war keine Spur von Anschuldigung, es war nur eine Feststellung, denn ganz für sich behalten konnte es der sture Ire nun auch wieder nicht. Nach dieser Klarstellung war das Thema für ihn erledigt und er fuhr ohne Umschweife fort. „Wenn sie wollen kann ich ihnen auch einen Tee holen, wir haben schließlich noch drei Minuten.“ Und das nur Dank ihm, weil er bemerkt hatte das die Uhr falsch gestellt war! Natürlich sagte er das hauptsächlich um genau darauf hinzuweisen, aber auch aus Freundlichkeit. „Bei der Gelegenheit kann ich auch gleich den Kaffee austauschen, vielleicht gegen einen Schwarztee.“ Obwohl er befürchtete das der walisische Tee eine noch größere Enttäuschung war als der Kaffee, zumindest für ihn der aus einer Nation kam in der man Tee so fanatisch liebte das es wahrscheinlich mehr davon gab als Wasser.
Da der große Patientenansturm allerdings aus blieb und sehr wahrscheinlich auch noch ausbleiben würde gab es keinen Grund sich zu beeilen und er widmete sich zunächst seinem neuen Schreibtisch. Schwungvoll legte er seine Tasche darauf ab und fing an ein paar Schreibtischutensilien auszupacken. Allerdings nicht ohne vorher seine neue Kollegin noch einmal unauffällig zu mustern. Natürlich machte es ihm nichts aus das sie sich zuerst einen Schreibtisch ausgesucht hatte, sie war schließlich auch als erste in dem Raum gewesen. Vielmehr stolperte er darüber das sie soetwas Selbstverständliches überhaupt erwähnen musste. Sie war vermutlich sehr darauf bedacht niemanden ausversehen auf den Schlips zu treten, obwohl sie sich gar nicht nötig hätte. Das war sicherlich nicht die unangenehmste Eigenschaft für ihn, trotzdem fragte er sich wo dieses Gefühl herrührte. Unsicher wirkte sie auf den ersten Blick zumindest nicht. Genauso gehörte sich vermutlich zu den Personen die sich gar nicht darüber bewusst waren wie hübsch sie eigentlich waren. Aber das nur am Rande...
Das ist überhaupt kein Problem.“ ,versicherte er ihr. „Aber ich wusste gar nicht das wir beide heute unseren ersten Arbeitstag haben. Sind sie schon länger in der Stadt?“ Er sah sie ermutigend an mit der stummen Bitte ihm noch mehr über sich zu erzählen. Schließlich wollte er gerne wissen mit wem er zukünftig seine Abende verbrachte und vor allem wollte er noch mehr Informationen in Erfahrung bringen um das Bild das er sich bisher von ihr gemacht hatte zu stützen. Viele seiner Mitmenschen empfanden es als unangenehm wenn sie mitbekamen das sie dabei waren von Hayden durchlöchert zu werden. Dabei stand wirklich nichts böswilliges dahinter, es war eben seine Art mit neuen Bekanntschaften umzugehen und zudem Zeichen seiner Liebe dazu den menschlichen Verstand zu ergründen.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Mo 26 Okt 2015 - 20:33
 
Ich zuckte die Schultern. “Wenn Sie das sagen...“ Von mir aus sollte er rechtzeitig gewesen sein. Ich hatte keine eingebaute Uhr, und wenn er darauf bestand, dass er rechtzeitig gewesen war, dann wollte ich nicht mit ihm darüber diskutieren. Ich war mir zwar ziemlich sicher, dass die Uhr richtig ging, aber selbst dann wäre er nur wenige Minuten zu spät gewesen, was in keinster Weise schlimm war. Ich hoffte, er verstand meine passive Zustimmung nicht falsch, denn das letzte was ich wollte war, mich gleich an meinem ersten Arbeitstag mit meinem neuen Kollegen zu zerstreiten, vor allem da wir vermutlich viele Abende miteinander verbringen würden.
Ich lächelte, als er sagte, er könnte mir auch einen Tee holen. Ich war mir fast sicher, dass er das nur sagte, damit er noch mal die drei Minuten erwähnen konnte, durch die er nicht nur pünktlich, sondern sogar zu früh war. “So gerne ich auch sehen würde wie Sie das in nur drei Minuten schaffen,“, lehnte ich mit hochgezogenen Brauen ab, “machen Sie sich keine Umstände.“
Vielleicht war er  doch etwas jünger, als er aussah. Zumindest ließ seine Logik ihn unbeschwert wirken, was ihn sympathisch machte.
Mein Lächeln breitete sich zu einem Grinsen aus, als er sagte, er könne auch gleich den Kaffee austauschen wenn er mir Tee holen würde. “Kaffee mit Rückgaberecht wäre zumindest mal was Neues. Aber sehen Sie's positiv, jetzt wissen Sie, was sie nächstes Mal nicht trinken sollten.“
Schlecht riechen tat der Kaffee jedenfalls nicht. Aber ich konnte das natürlich auch nur schlecht beurteilen, da ich selbst meist keinen Kaffee trank. Auch Tee nur selten, weil Getränke einfach in jedem Fall kalt sein sollten, aber Schwarztee verstand ich trotzdem deutlich besser als Kaffee.
Ich beobachtete, wie er seine Tasche schwungvoll auf seinem Tisch platzierte und anfing sich heimisch einzurichten. Er schien zum Glück auch kein Problem damit zu haben, dass ich mich selbst einfach an einem der Tische platziert hatte, allerdings erfuhr ich auch sofort, warum nicht. Ich stutzte.
“Zufälle gibt’s! Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Sie auch neu hier sind.“ Er wirkte auch nicht so, da er sich doch sehr heimisch im Raum umher bewegte. Ich lächelte erneut. Zumindest würde er dann noch einige Zeit haben sich das beste Café der Stadt raus zu suchen, damit seine Abende von besserem Geschmack geprägt wurden.
“Mh, ich hab schon mal hier gearbeitet, vor ungefähr anderthalb, zwei Jahren. Aber die Stadt hat sich ziemlich verändert seit meinem letzten ersten Tag. Zählt das?“
Dafür, dass die beiden Jahre so schnell vergangen waren, kam es mir vor, als wäre ich ewig nicht mehr hier gewesen. Gleichzeitig fühlte es sich an wie gestern, eine sehr merkwürdige Kombination aus Gefühlen. Aber es war so viel passiert in den letzten beiden Jahren und wenn ich an meinen ersten Anfang hier zurückdachte, kam mir die Krankenschwester wie eine andere Person vor. Und Lehrerin war ich auch gewesen, wenn auch nur vorübergehend und eher Aufgrund des akuten Personalmangels.
“Und Sie?“, gab ich die Frage schließlich zurück, “Sind Sie auch heute erst angekommen?“


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Di 10 Nov 2015 - 11:35
 
Mit ihren Worten weckte Dr.Yagami unbewusst Hayden's Sturheit und rief in ihm den Wunsch wach ihr zu beweisen das er  sehr wohl in der Lage war in drei Minuten einen Tee zu holen. Aber allein schon das Gespräch hatte gereicht das inzwischen so viel Zeit vergangen war das Dienstbeginn war, selbst auf der Uhr die er gerade umgestellt hatte. Er verzog missmutig das Gesicht während er die Zeiger ansah als hätten sie etwas verbrochen.
Hayden erwiderte das Grinsen der Ärztin mit einem Schmunzeln. „Das stimmt wohl, obwohl ich den Glauben an die Waliser noch nicht ganz aufgeben möchte. Vielleicht möchten sie mich nachher auf der Suche nach einem Pub der einen ordentlichen Irish Coffee führt begleiten?“ Vorausgesetzt sie war nicht genauso eine arbeitswütige Medizinerin wie seine Freunde im Krankenhaus. Aber so sah sie nicht aus, ganz im Gegenteil; sie hatte etwas sehr leichtes an sich. Das war sehr angenehm wenn man täglich mit kaputten Seelen zu tun hatte so wie er. Und da sie jemand zu sein schien der sich gerne dafür aufopferte um anderen alles Recht zu machen war er sich sicher das er in ihr endlich jemanden gefunden hatte der ihn die Stadt zeigte. Dazu sollte sie zumindest in der Lage sein wenn sie vor zwei Jahren schon mal hier gewohnt hatte. „Dann spricht es ja sicherlich für den Ort das sie hierher zurück gekehrt sind. Warum waren sie denn so lange fort?“ Normalerweise hielt Hayden sich zurück wenn es darum ging Informationen über seine Person Preis zu geben, aber es gab eine absolute Ausnahme: sein beruflicher Werdegang. Diesen rieb er nämlich gerne jedem der ihn über den Weg lief unter die Nase. Sogar sein Klempner wusste genau wo er welchen Abschluss absolviert hatte. Also nutzte er diese Gelegenheit mit Freude. „Ich bin heute mit dem Flugzeug angekommen, das wirkt zu diesen verrückten Zeiten schon fast wie eine veraltete Form der Fortbewegung, ich weiß. Ich habe gehört das dieses Örtchen ziemlich außergewöhnlich sein soll, das hat mein Interesse geweckt. Außerdem werden meine außerordentlichen Dienste als Psychotherapeut hier bestimmt gebraucht.“ ,stellte er mit einem unverkennbaren Stolz fest.  Aber etwas kratzte an genau diesem Stolz und das schon seit dem Beginn des Gesprächs. Noch immer nichts was behandelt werden konnte im Krankenzimmer aufgetaucht, was nicht verwunderlich war da gerade mal zehn Minuten vergangen waren. Hayden gab schließlich dem Drang sich zu beweisen nach, es wäre schon ziemlich ironisch wenn genau jetzt mit einem Nervenzusammenbruch hier rein platzen würde. Und selbst dann konnte diese Person bestimmt noch drei Minuten warten.
Kräutertee nehme ich an? Oder Früchte? Ach ich finde schon etwas.“ Geschwind schritt er zur Tür und sah seine neue Kollegin über die Schulter an. „Wir setzen unser Gespräch gleich fort. Stoppen sie die Zeit!“ Und schon war der Ire verschwunden. Mit wehenden Trenchcoat sprintete er den Gang entlang und kam schließlich schlitternd vor einem Getränkewagen zum Stehen. Er entsorgte seinen Kaffeebecher und nahm zwei Tassen mit heißem Wasser und zwei Teebeutel. Nachdem er sich beim Rückweg nur minimal heißes Wasser über die Hand geschüttet hatte stand er wieder vor der Tür und nahm sich noch die Zeit um sich noch einmal die Haare zu richten. Dann öffnete er die Tür und trat betont lässig ein und reichte Dr. Yagami die Tasse mit dem Teebeutel. „Ich hoffe sie mögen Hibiskus“ Er hegte keinen Zweifel daran das er mit seiner Wahl richtig lag, so wie er nie an seinen Entscheidungen zweifelte. Er versenkte selbst einen Beutel mit schwarzen Tee in seine Tasse  und sah die Ärztin gespannt an. Hoffentlich hatte sie daran gedacht die Zeit zu stoppen.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Di 15 Dez 2015 - 23:16
 
Es war unschwer zu erkennen, dass ich bei Dr. Sullivan sowas wie Ehrgeiz geweckt hatte, denn er warf der Uhr einige wirklich ungeduldige, fast finstere Blicke zu als könnte sie was dafür, dass er keine Zeit mehr hatte sich – und vermutlich auch mir – zu beweisen, dass er sehr wohl in so kurzer Zeit Tee holen konnte. Ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Es schien bereits jetzt, als hätte ich einen Kollegen, mit dem man gut die Abende in der Krankenstation rum bekommen würde.
Die Iren waren anders. Ich hatte es immer gewusst. In welchen Pub gab es Kaffee? Oder war das einfach nur anderer Sprachgebrauch und „Irish Coffee“ stand für was anderes als ich dachte? “Ich helfe Ihnen gerne suchen, aber ich weiß nicht ob ich eine besonders große Hilfe bin. Ich meine mich aber daran zu erinnern bei meinem letzten längeren Aufenthalt an einem vorbeigekommen zu sein“, ich seufzte,“Aber es hat sich in den letzten Jahren viel verändert, ich muss mich auch erst mal wieder zurechtfinden.“
Über die beiden Jahre war ich nur selten hier gewesen, wenn dann hatte ich lange Wochenenden bei Jey verbracht und gerade in der Zeit in der Cadysa angefangen hatte sich zu vergrößern, waren viele Geschäfte schneller weg gewesen, als man sich ihren Namen merken konnte. Das Angebot von Dr. Sullivan kam mir also gerade recht. Einerseits war es sicher nett ihn etwas näher kennen zu lernen (denn ich wollte nicht den Rest meiner Arbeitszeit stillschweigend im selben Zimmer verbringen, und wenn wir sowieso so viel Zeit miteinander verbringen würden, wieso sollte ich dann nicht versuchen, mich mit ihm vertraut zu machen?), andererseits freute ich mich drauf, mir die Stadt genauer anzugucken. Irgendwas gab es hier immer zu sehen und wenn es ein Irish Pub sein sollte, dann war es eben so. Nachts gefiel mir die Stadt sowieso am Besten, denn es war die Zeit in der auch die Wesen, die die Sonne mieden vor die Tür traten, was das Nachtleben der Stadt bunter machte, die Arbeitszeiten aber auch schwieriger. “Kommen Sie aus Irland?“, fragte ich beiläufig mit einem Zwinkern in der Stimme, “Von hier scheinen Sie jedenfalls nicht zu sein, so enttäuscht wie Sie über den Kaffee sind!“ Den walisischen Kaffee, den er sich vermutlich nicht noch einmal kaufen würde. Für mich war bisher alles einfach Groß Britannien, aber vermutlich hatten die einzelnen Teile des Landes wie in jedem Land ihre eigenen Vorurteile gegenüber anderen Teilen. Für mich zumindest war es eine gute Chance um ein wenig über Dr. Sullivan in Erfahrung zu bringen und gleichzeitig das Gespräch aufrecht zu erhalten, auch wenn es nur kleine, nahezu irrelevante Sachen waren um die es ging.
“Studieren, Doktortitel machen... Ich war früher als Krankenschwester und Lehrerin hier, ich dachte es wird Zeit mal was Neues zu probieren“, ich lächelte, “Wenn Sie mal die Zeit finden sollten Sie sich auch definitiv mal die ruhigeren Seiten von Cadysa ansehen, den See zum Beispiel. Die Stadt ist aber auch sehr angenehm zu besuchen, vielleicht sehen wir ja nachher ein wenig was von ihr!“
Ich musste einfach schmunzeln als er von seinen „außerordentlichen Diensten“ in seinem Beruf sprach. Zumindest war er sich seiner Sache sehr sicher. “Außergewöhnlich ist das richtige Wort...“, sprach ich leise, mehr für mich als für ihn, aber im Prinzip wusste man nie genau woran man war. Nachdem was ich hier erlebt hatte würde er auch sicherlich einige Kundschaft haben, also lag er zumindest nicht so falsch.
Sein bereits erwähntes Selbstbewusstsein schien jetzt auch den Punkt erreicht zu haben, dass er die Uhr einfach ignorierte oder beschloss, dass sie in nicht daran hindern würde, zu beweisen, wozu er im Stande war. Ich zog ein wenig skeptisch die Brauen hoch, als er, schneller als ich ihm irgendeine Antwort geben könnte, auch schon aus dem Zimmer verschwand, behielt jedoch mit verschränkten Armen die Uhr im Auge.
Als er zum zweiten Mal die Tür öffnete, diesmal mit zwei Tassen in der Hand, war ihm kaum anzusehen, dass er eben vermutlich nicht ganz so entspannt den Gang entlang gesprintet war.
“Drei Minuten...“, erklärte ich, während ich den Hibiskustee entgegennahm und einen kleinen Schluck von dem noch zu heißen Getränk nahm, “... und neunzehn Sekunden. Ich enttäusche Sie wirklich nur ungern, aber wenn Sie das zum Sport machen wollen, dann sollten Sie das noch ein wenig trainieren.“ Ich bedankte mich dennoch für den Tee, denn er roch und schmeckte, wenn auch noch zu heiß, gut und ich ging davon aus, dass er es bei der Zeit nicht geschafft hatte ihn zu süßen.
Es war mir beim Entgegennehmen jedoch nicht entgangen, dass er wohl etwas Tee verschüttet hatte, denn nicht nur der Becher, sondern auch seine Hand war ein wenig nass und färbte sich unter der Hitze ein wenig rötlich. Ich stellte den Tee geschwind auf den Tisch an den ich mich gelehnt hatte, machte einen Schritt auf ihn zu und griff nach seiner Hand. Erst nachdem ich sie so ins Licht gedreht hatte, dass ich die Rötung gut sehen konnte – es würde bei der Temperatur des Tees vermutlich eine Brandblase geben –, fiel mir auf, dass er eigentlich nicht mein Patient war. Ich räusperte mich und trat einen kleinen Schritt zurück, ließ seine Hand jedoch nicht los, als ich ihn entschuldigend ansah. “Tut mir Leid, ich sollte mir das nur kurz ansehen...“
Hände waren, aus eigener Erfahrung, eine schlechte Stelle für Brandblasen, gerade wenn die Innenseite auch betroffen war, also nutzte ich kurzerhand das Restwasser des verschütteten Tees um ihn gleich auch noch zu behandeln. Es war simple Magie den Tee zu kühlen (was das beste bei einer frischen Verbrennung war) und mit ein klein wenig Magie zu verdünnen, damit gar nicht erst eine Brandblase entstehen konnte, wenn ich auch eine leichte Rötung zurück ließ. Es war ja keine schlimme Verletzung und er war schließlich selbst Schuld.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Mo 21 Dez 2015 - 11:55
 
Offenbar war Dr. Yagami keine Person die man oft in Bars antraff, zumindest konnte sie ihm keine detaillierte Aufstellung aller Einrichtungen nennen die womöglich Irish Coffee führten so wie es vermutlich jeder tun konnte der regelmäßig feiern ging. Das wertete Hayden grundsätzlich erstmal positiv, er hatte zwar nie etwas gegen einen guten Whisky auszusetzen aber nur in kleinen Mengen und bei dem Gedanken an billigen Fusel der sich gut zum Massenverzehr eignete stellten sich ihm die Nackenhaare auf. Trotzdem nahm sie sein Angebot an zusammen die Stadt zu erkunden und nach einem Irish Pub zu suchen. Das freute ihn ungemein, in angenehmer Gesellschaft machte das gleich noch viel mehr Spaß. „Wunderbar, dann müssen wir nur hoffen das jetzt keine Notfälle mehr rein platzen.“ ,meinte er mit einem Zwinkern. Obwohl er gegen einen spannenden neuen Fall natürlich auch nichts einzuwenden gehabt hätte, aber nach einem anstregenden Tag wie heute freute er sich sogar noch mehr darauf nachher mit Dr. Yagami um die Häuser zu ziehen.
Der Doktor sah seine Kollegin mit einem anerkennenden Blick an als sie seine Herkunft allein an seinen Getränkevorlieben aus machte. „Ausgezeichnet, Dr. Yagami! Tatsächlich komme ich aus Irland. Zuerst Galway, dann Dublin. Man könnte sagen das Küstenstädte es mir wohl angetan haben.“ ,stellte er schmunzelt fest. Tatsächlich wusste er selbst nicht woran es lag, aber es zog den Iren immer wieder zum Meer hin.
Hayden versuchte nun auch das Herkunftsland von Dr. Yagami zu erraten, aber das stellte sich selbst für den guten Menschenkenner als schwierig heraus als er sie näher musterte. Auch wenn es sehr unwahrscheinlich war dass das Blau ihre natürliche Haarfarbe war konnte er sich nur schlecht vorstellen das sie eine Person war die sich die Haare färbte und sie schien eigentlich mehr auf Natürlichkeit zu setzen. Außerdem lebten sie in verrückten Zeiten und unter all den Gestalten die ihm heute schon begegnet waren war eine ausgefallene Naturhaarfarbe nicht einmal das Außergewöhnlichste. Aber auch die blauen Augen, die feinen Gesichtszüge, die helle Haut und die ungewöhnlichen Ohren machten es zu einer harten Aufgabe sie irgendwo einzuordnen. „Wenn es nicht unmöglich wäre würde ich fast vermuten das sie aus Atlantis kommen.“ ,stellte er fest nachdem er sie ein paar Minuten fasziniert betrachtet hatte und nach Anzeichen Ausschau gehalten hatte die ihre Herkunft verrieten. Auch wenn er es nur ungern zu gab (und das tat er natürlich auch nicht, zumindest nicht wortwörtlich) musste er vor dieser Frage kapitulieren. Um sich nicht zu blamieren, fragte er sie lieber direkt. „Und wo kommen sie her?“ Aber wie sonst auch packte ihn in der letzten Minute doch wieder der Ehrgeiz sich zu beweisen. „Warten sie! Verraten sie es mir nicht! Geben sie mir lieber einen Hinweis.“ ,bat er sie charmant und hoffte das sein Lächeln es schaffte über seinen fast gescheiterten Versuch hinwegzutäuschen. Es war doch viel interessanter es aus eigenem Antrieb heraus zu finden.
Interessant war auch was sie ihm kurz darauf erzählte. Wenn sie vorher als Krankenschwester und Lehrerin gearbeitet hatte, was beides für sich alleine schon sehr anspruchsvolle Berufe waren die aber leider viel zu wenig Annerkennung erhielten, war es gut das sie etwas machte was mehr ihren Qualifikationen entsprach. „Sehr löblich, Dr. Yagami. Dann gratuliere ich zur Promotion.“ Er reichte ihr seine Hand. Sie musste ohne Frage einen spannenden Lebenslauf haben wenn sie bereits als Lehrerin und Krankenschwester gearbeitet hatte und jetzt auch noch die Doktorwürde erhalten hatte, und das obwohl sie erst aussah wie Anfang zwanzig.
Gerne hätte er ihr noch mehr über seinen eigenen Lebenslauf erzählt, aber zuerst hatte er noch etwas Wichtiges zu erledigen und außerdem, warum sollte er das Beste gleich vorweg nehmen? Zunächst musste der unheimlich reife Doktor unter Beweis stellen wie schnell er in der Lage war Tee zu holen.
Siegessicher war er von seinem Sprint zurück gekehrt und bereit seine Lorbeeren entgegen zu nehmen. Gespannt hielt er den Atem an als Dr. Yagami ihm das Ergebnis verkündete. Er wollte schon die Arme verschränken und selbstbewusst Nicken als er die Zeit hörte. Drei Minuten, es war knapp aber im Rahmen. Er war einfach unschlagbar. Aber dann musste er aufpassen das ihm seine Gesichtszüge nicht entglitten als er feststellte das sie noch nicht fertig mit ihrer Aussage gewesen war. Neunzehn Sekunden! Neunzehn Sekunden die ihm das Genick gebrochen hatten. Hätte er sich nicht noch die Haare gerichtet hätte er es geschafft, aber das konnte er ihr jetzt unmöglich sagen. Aber das hieß auch das er es bei einem erneuten Versuch schaffen würde! In Gedanken war er schon im Flur als er seine Kollegin anwies: „Stoppen sie nochmal die Z..“ Doch als er los stürmen wollte stellte er fest das er fest gehalten wurde. Verwirrt drehte er sich um und blickte in die Augen von Dr. Yagami die seine Hand hielt. Für einen kurzen Moment war er sprachlos denn ihn fiel einfach kein Grund ein weshalb sie ihn aufgehalten hatte. Selbst mit ihrer Entschuldigung konnte er zunächst nichts anfangen. Er nahm sie natürlich trotzdem an, ganz wie es ihm die Höflichkeit vorschrieb. „Das macht nichts, aber wenn sie mich bitte....Oh.“ Sein Blick war nach unten gewandert und jetzt wusste der Ire auch woher die plötzliche Intimität kam. Er hatte gar nicht gemerkt das er sich seine Hand verbrannt hatte. Im Nachhinein betrachtet hatte ihn das sicherlich noch mehr Zeit gekostet, dachte er während er verbissen immer noch an seinen Triumpf glaubte. Er wurde abgelenkt als er gewahr wurde das Dr. Yagami im Begriff war das heiße Teewasser über seine Hand zu schütten. Er hatte keine Ahnung wo sie studiert hatte aber auch ohne medizischen Doktortitel war er sich sicher das es keine gute Idee war heißes Wasser auf eine Verbrennung zu schütten. Noch bevor er seine Hand weg ziehen konnte und sich darüber ärgern konnte das er sich so sehr in Dr. Yagami geirrt hatte stellte er fest dass das Wasser kalt war. Er runzelte die Stirn während er beobachtete wie seine Verletzung unter ihren feingliedrigen Fingern fast vollständig verschwand. Gespannt hielt er den Blick auf ihre blasse Hand gerichtet und wartete ob noch etwas passieren würde. Ein wenig zu lange wie er viel zu spät feststellte. Er räusperte sich, zog seine Hand weg und ließ nur durchblicken das er peinlich berührt war indem er sich zuerst durch die Haare fahren wollte im letzten Moment aber noch abbremste und sich stattdessen in den Nacken griff um seine Frisur nicht zu ruinieren. „Ich nehme an das sie das nicht im Medizinstudium gelernt haben?


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Do 24 Dez 2015 - 4:16
 
Und damit hatte ich wohl eine Beschäftigung für diesen Abend. Ich hatte zwar keine Ahnung wo der gesuchte Irish Pub, falls vorhanden, war, aber wenn sich die natürliche Ordnung der Stadt nicht großartig geändert hatte, wusste ich zumindest, in welchem Stadtteil er sein könnte. Ein Anfang. Und da Dr. Sullivan bisher alles andere als einen schlechten Eindruck auf mich gemacht hatte, würde ich nicht mal was zu dem nächtlichen Kaffee sagen, den er sich anscheinend herbeiwünschte. Ich schob das fürs erste auf sein Jetlag, bis mir einfiel, dass er eventuell auch einfach andere Wachzeiten hatte als ich. Diesen Gedanken im Hinterkopf, lächelte ich freundlich als er die möglichen Notfälle erwähnte. “Ich dachte, Sie hätten sich die Arbeitszeiten bewusst so ausgesucht“, erklärte ich, leicht theatralisch den Kopf schüttelnd, “Immerhin stehen einige Schüler gerade auf, während die anderen vermutlich außerschulischen Aktivitäten nachgehen.“
Aus eigener Erfahrung konnte ich sagen, dass die Wesen der Nacht die deutlich gefährdetere Gruppe war und damit allen Stereotypen folgte. Aber Notfälle waren um diese Zeit überaus selten. Selbst die Schüler des Mondes waren um diese Zeit noch zu müde um sich zu zerfleischen, die Schüler der Sonne hingegen würden, falls sie sich auf dem Schulgelände aufhielten, vermutlich auf ihrem Zimmer sein und sollten sie in der Stadt sein eher ins Krankenhaus kommen als zu mir. Eigentlich hatte er also deutlich geschicktere Arbeitszeiten als... naja, ich. Aber er war ja auch nur Psychologe! Die waren zwar sicher auch wichtig, aber...  was sollten das schon für Notfälle sein?
Meine Vermutung erwies sich als richtig. Er kam aus Irland, aber ich konnte mich beim besten Willen nicht daran erinnern wo Galway lag. Ich hatte es vermutlich nie gewusst, aber er wirkte so durchgehend überschwänglich, dass ich nicht weiter fragte. Dass er gern in Küstennähe wohnte, reichte mir vorerst. “Das kann ich sehr gut verstehen! Einem Ort ohne Wasser fehlt einfach der notwendige Charme!“
Und das sagte ich nicht nur, weil ich zufällig ein Meereswesen war. Wasser war schön, beruhigend, beständig und immer im Wandel. Es war mir ein Rätsel, dass einige Leute nie in Wassernähe gewohnt hatten und nie würden, aber es sprach für Dr. Sullivan, dass er das Meer mochte.
Ich verschränkte die Arme und schmunzelte als er mich musterte. Als er schließlich zu der Konklusion kam, dass ich aus Atlantis kommen könnte, konnte ich mir ein erheitertes Lachen nicht verkneifen. “Atlantis...“, kostete ich das Wort voll und bedächtig aus, “Nein, nicht ganz. Es ist aber wirklich schön dort! Es ist nicht ganz so groß wie viele annehmen, aber die kulturellen Aspekte... Wirklich beeindruckend! Waren Sie mal dort?“
Ich fragte mehr aus Spaß, da er nicht an die Existenz des versunkenen Reiches zu glauben schien, was seine nächste Frage bestätigte. Er glaubte nicht ernsthaft ich kam aus Atlantis, dabei war das gar nicht mal so weit von der Wahrheit entfernt!
Ich öffnete gerade den Mund, um seine Frage nach meiner Herkunft zu beantworten, als er beschloss, dass er doch lieber raten wollte. Innerlich schüttelte ich den Kopf über seinen Übermut, aber ich konnte mir ein Lächeln nicht verkneifen. Als er aber einen Tipp wollte, legte ich nachdenklich eine Hand an meinen Mund.
“Das ist schwerer, als es Ihnen einfach zu sagen...“, murmelte ich in mich hinein, doch auch mich hatte der Ehrgeiz gepackt. Es dauerte einige Minuten bevor ich das Schweigen mit einer etwas lauteren Frage brach: “Mögen Sie Rätsel?“
In meinem Kopf ging ich die Worte noch einmal durch. Mein Hirn hatte auf Hochtouren gearbeitet, aber wenn er es sich schon nicht einfach machen wollte, dann konnte ich ihn wenigstens noch ein bisschen verwirren. Als ich mir schließlich ziemlich sicher war, sprach ich:

“Blaues Wasser, um uns rum,
Grüne Wälder, niemals stumm.
Viele Menschen, oft vergessen,
Viele Inseln, nicht zu messen.
Ihr sagt, der Ozean sei groß und leer,
Doch seht mich an, da komm ich her!


Aber Sie wären der Erste, der es erraten würde, also machen Sie sich keine allzu großen Hoffnungen!“

Vermutlich war es auch nicht das beste Rätsel das es gab, aber wenn man die kurze Zeit bedachte die ich gehabt hatte, dann konnte man damit schon was anfangen. Sofern er wusste, wovon ich sprach und davon ging ich nicht aus. Mit hochgezogenen Brauen und ein wenig zweifelnd sah ich ihn erwartungsvoll an.
Ich bedankte mich, als er mir zu meiner Doktorwürde gratulierte und schüttelte ihm freundlich die Hand. Er war vermutlich der Dienstältere, wirkte wie Ende zwanzig, aber das hatte nicht viel zu sagen.
Bevor der Psychologe sich auch nur einen Schritt von mir entfernen konnte um sich noch mal die Hand zu verbrühen, hielt ich ihn fest um seine Hand zu begutachten. Als ich ihn entschuldigend ansah, war ihm deutlich anzusehen, dass er keine Ahnung hatte, wie ihm geschah, aber als sich Erkennen in seinen Blick schlich, lächelte ich verschmitzt.
“Wenn Sie immer so übereifrig sind, lass ich Sie nie wieder Tee holen!“, erklärte ich mit einer belehrenden Stimme, die vermutlich nur Personen im öffentlichen Dienst benutzen konnten, während ich eben jenen Tee über seine Hand schüttete um ihn zu heilen. Als ich ihn schließlich los ließ, schien er noch immer fasziniert von der Heilung zu sein. “Schade um den schönen Tee“, befand ich nüchtern, als ich den letzten Schluck aus der Tasse nahm. Es wäre schade gewesen ihn ganz über dem Mann zu entleeren, also hatte ich zumindest noch einen kleinen Rest in der Tasse gelassen. “Aber“, fuhr ich rasch und mit erhobenem Zeigefinger fort, “... Das ist keine Aufforderung an Sie mir in Rekordschnelle einen neuen zu holen!“
Auf seine Anmerkung hin, dass ich den magischen Teil der Heilung vermutlich nicht im Studium gelernt hatte, lächelte ich. “Tatsächlich nicht! Aber sie versuchen langsam das an einigen Universitäten zu etablieren.“ Es gab nichts schlimmeres als einen Magier der nicht wusste was er tat. Ich musste gestehen, ich hatte es mir auch selbst beigebracht, aber unter Anleitung war es deutlich leichter zu lernen, weil man wusste worauf man achten musste.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Sa 26 Dez 2015 - 23:48
 
Dr. Yagami hatte natürlich vollkommen Recht als sie anführte das Hayden seine Arbeitszeiten bewusst so ausgewählt hatte wie sie waren. Und das war wirklich nicht einfach gewesen wenn man dabei die spezielle Natur der Schule bedachte. Aber heute hatte er gegen einen frühen Feierabend wirklich nichts einzuwenden. Obwohl Dr. Yagami eine Person war deren Anwesenheit er durchaus zu schätzen lernen könnte, aber die würde ihm später nach der Arbeit sowieso erhalten bleiben, zumidest heute. „Doch, doch, normalerweise bin ich gerne jeder seelischen Krise aufgeschlossen.“ Das klang finsterer als es gemeint war und Hayden lächelte zumindest
entwaffnend während er das sagte. Es klang vielleicht ein wenig so als würde er sich am Leid seiner Patienten erfreuen, so war es natürlich nicht! Es war mehr die Faszination die Mechanismen des Verstandes und der Ehrgeiz auch den kniffligsten Fällen zu helfen das seine Arbeit voran trieb. „Aber es war ein langer Tag. Ich betreibe zusätzlich noch eine Praxis im Krankenhaus.“ ,erklärte er seinen Wunsch das die Zeit heute möglichst schnell vergehen würde.
Hayden nickte zustimmend als Dr. Yagami die undefinierbare Anziehungskraft von Küstenstädten beschrieb. Eigentlich war es Zufall gewesen das er seitdem er in Irland lebte immer am Meer gewohnt hatte. Aber es ließ sich einfach nicht leugnen dass das Meer auch immer die interessantesten Gestalten anzuspülen schien. Was zusätzlich den Vorteil brachte das es gerade diese seltsamen Zeitgenossen waren die seine Brötchen finanzierten.
Es schien die Ärztin zu amüsieren das er annahm das sie aus Atlantis kam, dabei wurde diese Annahme eigentlich mit jeder neuen Information die er von ihr erhielt bestätigt. Er musste schmunzeln als er erfuhr das sie zwar nicht aus dem sagenumwobenen Unterwasserort Atlantis stammte aber tatsächlich schon dort gewesen war. Der rationale Ire musste sich erst daran gewöhnen das etwas was vor einen paar Jahren noch als phantastisches Hirngespinst gegolten hätte inzwischen durchaus Realität sein konnte. Obwohl sie lachte ging Hayden tatsächlich davon aus das seine Kollegin die Wahrheit sagte und er gewann immer mehr die Gewissheit das er kein menschliches Wesen vor sich hatte. „Nein leider nicht, zu meinem großem Bedauern bin ich darauf angewiesen Luft zu atmen. Aber ich stelle es mir sehr interessant vor.“ Wenn Dr. Yagami nicht zufällig auch noch eine zeitlang Meeresbiologin gewesen war (Und wer konnte das bei ihrem vielfältigen Lebenslauf schon ausschließen?) dann war sie offenbar nicht darauf beschränkt nur an Land atmen zu können. Zudem war er sich inzwischen sicher das ihre blauen Haare tatsächlich ein weiteres wichtiges Indiz auf seiner Suche nach ihrer wahren Natur waren. Vermutlich gehörte sie tatsächlich einer Lebensform an die unter Wasser lebte. Je klarer das Bild um Dr. Yagami's Herkunft wurde umso unglaubwürdiger wurde es für Hayden. Was ihn natürlich nicht davon abbrachte sich weiter der Herausforderung zu stellen. Dieses Mysterium wurde immer spannender.
Es war natürlich wirklich viel umständlicher zu raten wie seine Kollegin richtig bemerkte, aber die Sturheit des Iren verbot ihm es auf einen anderen Weg zu lösen. Er nickte grinsend als sie fragte ob er Rätsel mochte. Er liebte es Rätsel erfolgreich aufzudecken und um das zu bewerkstelligen lauschte er aufmerksam dem Gedicht von Dr. Yagami. Es war ein interessanter Text, aber die Gelassenheit mit der sie die Zeilen rezitierte war sogar noch viel schöner sodass selbst Haydenm den eigentlich immer irgendwelche Gedanken auf Trab hielten, für einen Moment innerlich zur Ruhe kam. „Ein hübsches Gedicht, Dr. Yagami. Haben sie sich das selbst ausgedacht?“ Sein Lob war ernst gemeint, aber er stellte diese Frage natürlich auch um Zeit zu schinden und davon abzulenken das er die Antwort nicht sofort parat hatte. In seinem Kopf analysierte er währenddessen das Gedicht unermüdlich nach irgendwelchen Hinweisen. Vieles davon stützte seine vorherige Theorie. Es gab einige Orte die viele Inseln hatten, aber an den meisten gab es nicht viele Menschen geschweige denn Wälder. Es gab eigentlich nur zwei größere Orte die in Frage kamen. Beides passte so gut das er es nicht riskieren konnte eine mögliche Antwort nicht zu nennen. Gerade das er möglicherweise der erste war der es erriet spornte ihn an. Zuversichtlich erwiderte er ihren erwartungsvollen Blick. „Also entweder kommen sie von den karibischen Inseln oder aus Indonesien.
So siegessicher wie er beim Erraten des Rätsels gewesen war kehrte er auch nach seinem kleinen Ausflug um Tee zu holen zurück. Nur das hierbei scheiterte und sich auch noch die Hand verbrannte. Schlimmer als die geringfügige Wunde brannte die Erkenntnis das er es unter anderen Umständen geschafft hätte, er brauchte nur die Gelegenheit es zu beweisen. Aber Dr. Yagami hatte ihn bereits ermahnt das sie ihn nie wieder los schicken würde um Tee zu holen. Na dann musste er eben umso schneller sein damit sie ihn erst gar nicht aufhalten konnte! Er hatte sich bereits zur Tür umgedreht und war bereit wieder los zu rennen als sie es noch einmal eindringlicher wiederholte. Tatsächlich hatte er ihr Bedauern um den verschütteten Tee als Einladung für einen neuen Versuch gesehen. „Aber...“ Er rang einen für einen Moment mit der Fassung als er sich mitsamt dem verzweifelten Blick eines kleinen Jungens der nicht zum Fußball spielen raus durfte zu Dr. Yagami umdrehte. Er konnte es. Er wusste es! Und er wollte nicht das ihr etwas anderes im Gedächtnis blieb! Als er realisierte was er da tat räusperte Hayden sich erneut und mit einem Mal stand wieder der erwachsene Psychotherapeut vor ihr, mit einem Stolz der zugegeben ein klein wenig angekratzt war. Er würde zu einem späteren Zeitpunkt darauf zurück kommen. So lange würde es ihn schon nicht auffressen...zumindest nahm er das an.
So ganz hatte er sich nämlich noch nicht damit abgefunden, trotzdem hörte er Dr.Yagami zu als sie ihn auf seine Frage antwortete. „An den Universitäten wird sich in der nächsten Zeit so einiges ändern nehme ich an.“ Mit dem Verschwinden der Anonymität von paranormalen Mächten wurde auch zunehmend nach Wegen gesucht sie für die Gesellschaft zu nutzen, das war nur ganz natürlich. Manch einer würde vielleicht denken das es dadurch schwieriger wurde für Menschen sich einen Platz in dieser Branche zu sichern, Hayden dagegen sah es als Ansporn und als Gelegenheit noch mehr aus der Masse herauszustechen. „Wie sind sie eigentlich zu diesen Fähigkeiten gekommen, Dr. Yagami?“ ,fragte er interessiert. Er wollte sich seine Tasse Tee an den Mund führen was ihn wieder schmerzlich an sein Scheitern erinnerte. Aber auch noch etwas anderes fiel ihm dadurch siedendheiß ein. „Oh wie unhöflich von mir, hier nehmen sie meine Tasse! Es sei denn...“ Er bot Dr. Yagami seine unangerührte Tasse an und in seinen Augen blitzte wieder der jugendliche Wahnsinn. „...ich soll ihnen doch noch eine Tasse holen.“ Ein Kontrollblick zur Uhr verriet ihm das er noch genug Zeit für zumindest ein paar Versuche hatte.


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Sa 26 März 2016 - 19:12
 
Dr. Sullivan war, trotz einem anscheinend ungesunden Ehrgeiz, eine sehr sympathische Person und was ihn in meinen Augen noch ein wenig sympathischer machte, war seine unübersehbare Begeisterung für seinen Beruf, die ihn vermutlich auch mehrere Arbeitsplätze zugleich haben ließ. Die Praxis in der Stadt erklärte zumindest, wieso er nur eine Stunde hier in der Schule arbeitete. Er könnte sich Patienten, die er hier antraf, vermutlich auch in die Praxis kommen lassen, sollte es sich um einen etwas ernsteren Fall handeln, aber wenn es nur um übliche Schüler-probleme ging, dann sollte das vollkommen reichen – aber was war schon üblich?!
“Wenn Sie heute bereits in der Praxis waren, sind Sie überhaupt schon zu Hause gewesen? Nicht, dass ich Sie nachher davon abhalte ihre Kartons auszupacken!“ Es lag in meiner Natur, dass ich niemandem zur Last fallen wollte. Natürlich, es war sein Angebot gewesen, aber vielleicht hatte er auch einfach nur höflich sein wollen. Er wirkte zwar nicht wie jemand, der Höflichkeit vor Ehrlichkeit setzte, aber es schien, als wäre er heute schon sehr beschäftigt gewesen und wenn ich von mir selbst ausging, dann konnte ich nach anstrengenden Tagen auch sehr gut ein wenig Zeit alleine verbringen; vor allem, wenn ich gerade neu in einer Stadt und vermutlich noch nicht einmal zu Hause gewesen war.
Ich sah den Psychologen nur ein wenig mitleidig an, als er sagte, er müsste leider Luft zum Überleben atmen. “Sie glauben gar nicht, wie viel Sie so verpassen! Die Tiefen des Meeres bringen eine gänzlich andere Welt mit sich!“ Ich liebte die Meere. Sie waren so verschieden wie die Kontinente es waren mit ihren eigenen Unterschieden. Wer glaubte, dass Meere einfach nur tief und blau waren, der hatte noch nie mehr als die Küste gesehen. Und jetzt wo die Existenz dieser Welten mehr in das Blickfeld des öffentlichen Interesses gerückt war, da es menschenähnliche Spezies in den Tiefen gab, würde eventuell sogar die furchtbare Verunreinigung der Meere endlich abnehmen. Vergnügt klatschte ich in die Hände: “Wissen Sie was? Wenn sich der Tourismus irgendwann mal auf die Tiefen ausbreitet, dann sollten Sie sich definitiv Atlantis mal anschauen. Oder die Goldene Stadt Indiens, Dwarka. Die ist zwar nicht mehr so gut erhalten wie Atlantis, aber Sie werden sicherlich trotzdem nicht enttäuscht sein! Ich erzähle Ihnen auch ganz sicher alle Fakten dazu, die mir einfallen.“, fügte ich mit einem Zwinkern hinzu. Ich könnte ja bis dahin umschulen und Tourguide werden. Oder man verkaufte es als Betriebsausflug. Aber er sollte es definitiv einmal gesehen haben. Jeder sollte es einmal gesehen haben. Es war immerhin ziemlich relevantes und spannendes Kulturgut, obwohl Riffe natürlich auch schön waren.
Ich spürte die leichte Hitze, die sich auf meinem Gesicht ausbreitete, als Dr. Sullivan mir ein Kompliment für das Rätsel machte. “Improvisiert trifft es eher...“, spielte ich es herunter, aber freute mich umso mehr. Nur konnte er hoffentlich auch irgendwas damit anfangen, denn auch wenn ich glaubte, dass ich viele Eigenarten meiner Heimat erwähnt hatte, hatte ich doch das Gefühl, dass es recht allgemein gehalten war.
“Also...?“, hakte ich nach. Meiner Einschätzung nach war er ziemlich selbstbewusst und eigentlich erwartete ich, dass er es niemals erraten würde. Die karbischen Inseln ließen mich schon leicht die Mundwinkel verziehen, aber als er Indonesien als zweite Möglichkeit nannte, hoben sich meine Brauen und ich sah ihn erstaunt an. “Sie sind gut!“, entfuhr es mir beeindruckt, während ich einen Arm an meiner Hüfte platzierte, “Ich hätte nicht gedacht, dass Sie das wirklich erraten. Ich komme tatsächlich aus Indonesien.“
Nur weil man sich die Hand verbrannte und der Tee deswegen nicht wirklich zum Trinken benutzt wurde, hieß das längst nicht, dass man das Prozedere gleich noch mal wiederholen musste. Übermut tat selten gut und als er zu einer Entschuldigung ansetzte noch einmal Tee zu holen, sah ich ihn streng an, wobei das Lächeln nicht aus meinen Augen wich. “Wir werden hier sicherlich noch den einen oder anderen Abend gemeinsam verbringen...“, deutete ich an, dass er sicherlich noch mal die Chance haben konnte, sich zu beweisen. Sich. Nicht mir. Vermutlich war es ein Teil seines Selbstbewusstseins, das ihm hier eventuell in die Quere kommen konnte und ihm noch die ein oder andere Brandblase bescheren würde.
“Nicht nur in den Universitäten!“, stimmte ich ihm zu. Tatsächlich war die Menschheit erstaunlich positiv mit den Nachrichten über bis dahin unbekannte Spezies zurecht gekommen. Wir waren nicht erneut im Mittelalter gelandet und 'fremde' Wesen waren recht schnell eingegliedert worden – was vermutlich daran lag, dass es mehr von uns gab, als man ursprünglich angenommen hatte. Natürlich waren es, vielleicht mit Ausnahme einiger weniger Orte, noch immer die Menschen, die den Hauptteil der Bevölkerung ausmachten, aber sie fingen an sich langsam auf uns einzustellen. Die Fortschritte in der Zusammenarbeit, die in nur zwei Jahren bereits entstanden waren konnten sich wirklich sehen lassen und jeder Bezog aus der Zusammenarbeit irgendwelche Vorteile. Vor allem aber wurden Einrichtungen die ursprünglich für Menschen gemacht worden waren, immer offener für neue Methoden – auch magische.
Auf seine Frage hin stutzte ich zuerst verwundert. Wie ich zu meinen Fähigkeiten gekommen war? Nun...  “Genetik?“, stellte ich eine Gegenfrage und zuckte mit den Achseln, “Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Aber hauptsächlich war es sehr viel Übung.“
Ich hatte kaum je einen Gedanken daran verschwendet, woher meine Fähigkeiten kamen. Es war vielleicht nur bis zu einem gewissen Grad angeboren, aber genau wie meine Schwestern ihren Gesang hatten, mit dem sie Magie wirken konnten, hatte ich eben ein wenig Wassermagie abbekommen. Mein Bruder beispielsweise hatte ebenso wenig magische Kräfte wie mein Vater.
“Wie sieht's bei Ihnen aus? Irgendwelche Magie oder reiner Verstand?“, fragte ich, sowohl um nicht unhöflich zu erscheinen, als auch um endlich mal ein bisschen über ihn herauszufinden. Ich konnte das Gefühl nicht ganz abschütteln, dass ich doch etwas mehr von mir preisgab als er und obwohl ich nichts dagegen hatte etwas über mich zu erzählen, hieß das nicht, dass ich nicht auch neugierig auf meinen neuen Kollegen war.
Ich machte eine ablehnende Geste, als Dr. Sullivan mir seinen Tee anbot. “Danke, nein. Ich glaub nach dem furchtbaren Kaffee und Ihren fast Olympia-reifen Anstrengungen haben sie sich den mehr als verdient!“ Als er jedoch eine erneute Andeutung machte, dass er noch einmal Tee holen könnte, schüttelte ich nur den Kopf und erwiderte seinen Blick: “Nicht, dass Sie in ihrem Übermut nachher noch zu meinem Patienten werden. Einigen wir uns lieber darauf, dass Sie den nächsten Versuch erst in zwei Tagen oder so unternehmen.“ Und mit einem Zwinkern fügte ich noch hinzu: „Dann können Sie auch noch ein bisschen trainieren!“


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BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Mo 4 Apr 2016 - 10:07
 
Hayden liebte seine Arbeit. Er liebte sie zwar nicht ganz so sehr wie seine Freizeit, aber er ging seiner Tätigkeit stehts mit großer Leidenschaft nach. Das er an zwei verschiedenen Orten praktizierte hatte allerdings einen anderen Grund. Er schmunzelte als Dr. Yagami darauf zu sprechen kam. „Ich weiß es wirkt vielleicht ein bisschen seltsam als Psychologe an zwei verschiedenen Orten zu arbeiten, aber so erreiche ich am meisten Patienten. Ich denke viele Schüler schreckt es ab mit ihren Problemen in ein Krankenhaus gehen zu müssen. Da ist es angenehmer wenn ich direkt vor Ort bin.“ Natürlich war der Ire auch immer auf der Jagd nach den spannensten Fällen und dazu musste er gewährleisten das er Konkurenzlos blieb. Der Wunsch möglichst vielen Wesen zu helfen hatte da aber selbstverständlich auch seinen Anteil. Gerade in einer besonderen Schule wie dieser gab es sicherlich viele die seine Hilfe benötigten. Seine Kollegin hatte zwar nicht direkt nach seiner Praxis gefragt, aber Hayden hatte es als gute Gelegenheit gesehen das einzuwerfen. Dr. Yagamis Bedenken wehrte er mit einer lässigen Handbewegung ab. „Nein, machen sie sich keine Gedanken. Ich war zwar kaum zu Hause, aber ein Mensch kann nicht immer nur arbeiten. Um meine Kartons kümmere ich mich später.“ Zurzeit wartete in seiner Wohnung nun einmal nichts als weitere Arbeit und davon hatte er nach diesem langen Tag schon genug gehabt. Außerdem freute er sich darauf mit Dr. Yagami die Stadt zu erkunden. Er hatte gerne Gesellschaft um sich herum, besonders wenn es so angenehme wie die der Ärztin war.
Und er lernte ihre Gesellschaft sogar noch mehr zu schätzen als sie anfing von Atlantis zu erzählen und dabei so eine Begeisterung zeigte das sie einfach ansteckend sein musste. Für einen Moment ließ Hayden sich einfach nur von ihrer Erzählung mitreißen und registrierte dabei zu spät das er den Becher den er sich gedankenverloren an die Lippen führen wollte gar nicht mehr in der Hand hielt. Man merkte ihr an das sie das Meer wirklich sehr liebte und sie verursachte mit ihrem Angebot das seltsame Gefühl in Hayden am liebsten sofort aufbrechen zu wollen. Obwohl er leicht beschämt seine Hand sinken ließ als er endlich registrierte das sich darin gar nichts mehr befand lächelte er selbstsicher. „Das hört sich sehr verlockend an, da kann ich es kaum abwarten bis das lästige Problem mit der Atmung endlich gelöst ist.“ ,antwortete er ehrlich und hoffte dabei doch sehr das sie ihn
auch begleiten würde wenn es soweit war. Tatsächlich hielt er sich mit dieser Frage zurück, aus Diskretion. Aber sie hatte so freudig gesprochen das es ihn sowieso stark wundern würde wenn er sie deswegen überhaupt noch fragen müsste. Vermutlich würde sie sich sogar selbst einladen. „Sie müssen mir unbedingt noch mehr erzählen!“ Er sah die junge Frau neugierig an und war sich inzwischen sicher darin das sie aus dem Meer stammte. Allein schon das Information das sie unter Wasser atmen konnte war Beweis genug. Etwas an ihr faszinierte den Psychologen und weckte in ihm den Wunsch sie noch viel weiter zu ergründen. Er wollte wissen was es war das ihre besondere Art ausmachte.
Wahrscheinlich war sie sich dieser nicht einmal selbst bewusst denn sie wusste anscheinend auch nicht wie bemerkenswert es war das sie sich so schnell ein Gedicht ausgedacht hatte. „Keine falsche Bescheidenheit Dr. Yagami!“ ,erwiderte er aufmuntert und ließ damit durchblicken das der selbstüberzeugte Ire tatsächlich ein wenig beeindruckt war. Das er das Rätsel richtig gelöst hatte und dann auch noch gelobt wurde streichelten sein ohnehin schon enormes Ego ungemein. Bescheiden wie er (nicht wirklich) war ging er aber nicht weiter darauf ein.
Kurz darauf war er sowieso von seinem innigen Wunsch seine herausragenden Fähigkeiten im Tee holen zur Schau zu stellen abgelenkt. Der scheiterte. Zu seiner tiefsten Verbitterung! Statt einer weiteren Chance zu erhalten wurde er auf einen anderen Abend verwiesen. In einem Anflug von kindlicher Sturheit beobachtete er sie mit gekränkten Stolz in den zusammen gekniffenen Augen so als würde er abwägen wann ein geeigneter Zeitpunkt war um erneut davon zu stürzen. Er wurde erst wieder daran erinnert das er erwachsener Mann war als Dr. Yagami ihn plötzlich ansprach.
Sie wusste offenbar selbst nicht so genau woher sie ihre magischen Fähigkeiten hatte, eigentlich hatte er diese Frage sowieso gestellt um der Rasse der sie angehörte auf die Schlichte zu kommen und er sah seinen Verdacht nun mit ihrer Antwort bestätigt. Ihre offensichtliche Liebe zum Meer, ihre Zauberkräfte im Bezug auf Wasser und allen voran ihre Fähigkeit zu atmen ließen nur noch eine Option zu. „Sie kommen also aus Indonesien...ich nehme an aus keinem Ort der an der Oberfläche sehr bekannt wäre?“ ,überlegte er laut um die Spannung heraus zu zögern, dann bildete sich mit einem Mal ein triumphierendes Grinsen auf seinen Lippen. „Und wie ist das Leben so als Selkie wenn ich fragen darf?“ In seiner Heimat kannte jeder die Geschichten von den sagenumwobenen Robbenwesen die ihr Fell ablegten um dann als wunderschöne Frauen an Land zu leben. Das alles traf perfekt auf seine Kollegin zu. Damit hatte er ihre Frage ob er magische Kräfte hatte oder legendlich einen brillianten Verstand verfügte eigentlich seiner Ansicht nach schon beantwortet. Deswegen fuhr er völlig unbekümmert fort. „Ich fürchte ich bin nur mit einem wachen Verstand gesegnet.“ Manchmal hatte er das Gefühl das es in diesen Zeiten etwas besonderes war wenn man nicht über paranormale Fähigkeiten verfügte. Auch wenn diese ihn seit der Wende vor zwei Jahren faszinierten so war es doch nie ein Umstand gewesen den er bedauert hätte. Schließlich hatte er auch als Mensch Außerordentliches zu bieten.
Auch wenn er sein besonders Talent dafür Getränke zu beschaffen dieses Mal nicht unter Beweis stellen konnte. Laut Dr. Yagamis Anweisung sollte er erst in ein paar Tagen einen erneuten Versuch unternehmen und – hörte er da etwa richtig? - vorher noch trainieren! Leicht eingeschnappt verzog er das Gesicht. Als wenn er das nötig hätte! „Ich muss nicht trainieren...“ ,murmelte er in einem leicht bockigen Tonfall. Dann hellte sich plötzlich seine Mine auf. „Na kommen sie schon, wie soll ich denn sonst mit ihnen auf den baldigen Feierabend anstoßen?“ ,beharrte er grinsend und während er Dr. Yagami gespannt im Blick behielt widmete er sich endlich seiner Tasche. Schließlich wollte er zumindest die wichtigsten Utensilien ausgepackt habe bevor die Uhr acht schlug.


The Stubborn
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Dr. Hayden Fergus Sullivan
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ehemals Aoi Yagami | Cyn

Beruf :
Schulärztin

Größe :
1.74m

Stimme :
leichten Akzent im englischen, starken im japanischen + arabischen. | Helle Stimme, die meist sehr melodisch klingt.

Auffallende Merkmale :
Auch in menschlicher Form hat sie Schwimmhäute zwischen Fingern und Zehen und muschelförmige Nixenohren.

Ruf in der Stadt :
Gut; da sie allerdings abwesend war, eher unbekannt.

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Schuhhasserin

BeitragThema - Re: Die Krankenstation   Do 5 Jul 2018 - 23:17
 
“Ich kann mir gut vorstellen, dass viele auch nicht wissen, wie sie Kontakt zu einem Psychologen aufnehmen können und eventuell Angst haben ihre Eltern zu fragen“, ich seufzte nachdenklich, “Manchmal glaub ich, wir akzeptieren nicht-Menschen leichter, als Menschen mit psychologischen Beschwerden.“ Ich zumindest war froh, dass wir Dr. Hayden jetzt hier hatten. Und gerade im Schüleralter hatten ja viele irgendwelche Probleme, von denen sie sicher froh waren, wenn ihnen jemand erzählte, dass die bereits in ihren frühkindlichen Jahren entstanden waren und sie deswegen eigentlich gar nichts dafür konnten. Denn was sonst machten Psychologen... Nicht, dass ich selbst Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt hatte! Denn obwohl Psychologie an sich wahnsinnig interessant (wenn auch nicht so sehr wie Anatomie und Physiologie) war, hatte ich nur einen kurzen Einblick ins Psychiater-Dasein in meinem Studium gehabt. Und festgestellt, dass das für mich sicherlich nichts wäre, ich ließ die Probleme anderer Leute einfach viel zu nah an mich heran. Ich lächelte: “Ich freu mich auf jeden Fall, dass sie mir hier in der Schule Gesellschaft leisten werden!“
Leider hatte ich mit meiner Frage auch mich selbst daran erinnert, dass ich neben Koffern auch noch Kartons auszupacken hatte und ich verkniff mir ein Verdrehen meiner Augen. Der Flug war viel zu lang gewesen, um das heute noch zu machen, der hatte mir ganz schön die Energie geraubt. Ich schlief nicht besonders gut auf Flügen, selbst wenn sie über 20h lang waren. Und das war ja nicht mal alles von der Reise gewesen – allerdings war ich selbst schuld, ich wollte ja unbedingt noch ein paar Wochen bei der Familie verbringen, bevor ich meinen neuen Job antrat! Wär ich mal lieber aus den Niederlanden geflogen. Aber vermutlich hätte ich so oder so erst am Wochenende Zeit meine Kartons so richtig auszupacken. Und obwohl ich mich darauf freute, konnte das gerne noch ein paar Tage warten!
“Klingt vernünftig“,  lachte ich über seine Aussage und zwinkerte ihm zu, “Dann hoffe ich für Sie, dass sie nicht zu viel mitgenommen haben!“ Für mich wurde der Abend so definitiv angenehmer.
In meinen Augen lag ein Schmunzeln, als ich seine Hand beobachtete, die ganz klar eine Tasse zu vermissen schien und als er das Problem der Atmung ansprach, breitete es sich auch auf dem Rest meines Gesichts aus. „Haben Sie's denn mal probiert? Unter Wasser atmen?“, fragte ich mit ernstem Gesicht, bevor ich ihn über meinen kleinen Scherz hinweg angrinste. “Nein, mal ehrlich, dafür haben Sie ja mich. Ich sorg schon dafür, dass sie nicht ertrinken.“ Für irgendwas musste Magie ja gut sein. So schnell konnte man aus nem Reisevorschlag einen gemeinsamen Urlaub machen. Mit einem Psychologen, den man vor noch nicht mal ganz einer Stunde kennen gelernt hatte. Das würde der beste Urlaub meines Lebens werden. Aber ich glaubte tatsächlich dran, dass die Menschen – gerade mit unserer Unterstützung – in den nächsten Jahren nicht nur die Tourismus-Branche für sich nutzen konnten, sie würden auch anderweitig neue Technologien entwickeln. Was bestimmt auf einigen Gebieten sinnvoll war, aber ich würde wohl weiterhin auf Technik verzichten, wo ich nur konnte. Das war einfach wirklich nicht mein Gebiet.
“Über Atlantis?“, fragte ich zurück, “Die Goldene Stadt, das Meer?“ So richtig wollte das Lächeln nicht mehr aus meinem Gesicht verschwinden, also behielt ich es einfach da. Das waren alles Themen, über die ich gerne mehr erzählte und seine ehrlich neugierige, leicht überschwängliche Art schien auf mich abzufärben. “So oder so, wir haben den ganzen Abend Zeit! Sie haben also noch mehr als genug Zeit mich auszufragen.“ Außerdem hoffte ich, dass er vielleicht auch noch etwas über sich erzählen würde. Er musste ja noch etwas anderes treiben als arbeiten und Rekorde in den olympischen Spielen des Tee-holens aufstellen. Außerdem würden vermutlich nicht viele Menschen bewusst in eines der Zentren der magischen Welt ziehen, denn obwohl es viele faszinierte, hatten viele immer noch einen gehörigen Respekt vor uns und den damit eröffneten Welten. Was also trieb ihn hierher?
“Ach, naja...“, nachm ich das Kompliment mit einem Schulterzucken hin, “Dankeschön!“ Ich ließ es darauf beruhen, auch wenn ich dem Gefühl mich zu erklären nur ungern widerstand. Ich hätte vermutlich ein besseres Rätsel zustande gebracht, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte und etwas besser eingedichtet gewesen wäre, aber ich hatte ewig keine Lieder mehr geschrieben, also musste er damit vorlieb nehmen – und ich war vermutlich ebenso beeindruckt über seine Fähigkeit mein Rätsel tatsächlich zu durchschauen, wie er von meinem improvisierten Rätsel.
Lächelnd schüttelte ich den Kopf. “Ursprünglich nicht, nein.“ Ich ging nicht davon aus, dass er viel über Indonesien wusste – das taten die wenigsten. Deswegen machte ich mir auch nicht die Mühe zu erklären, von wo genau ich kam – nicht, ohne eine Weltkarte. Indonesien bestand einfach aus zu vielen Inseln und wenn man sagte „aus der Nähe von Bali“ waren die Leute meistens trotzdem nicht schlauer. Nicht auf dieser Hälfte von Planeten. Außerdem schien er wirklich gerne zu raten, also wollte ich ihm seinen Spaß lassen.
Als er fragte, wie das Leben als Selkie war, starrte ich ihn für eine Sekunde ungläubig an, bevor sich ein viel zu breites Grinsen auf meinem Gesicht ausbreitete und sich schnell in ein melodisches Lachen verwandelte. “Ein Selkie?!“, fragte ich, noch immer lachend mit verschränkten Armen, “Seh ich aus wie eine Robbe?“ Ich wollte ihn nur ein wenig aufziehen, aber mal ehrlich, Selkies? Und sowas glaubte, er habe einen wachen Verstand. Naja, gut, er war Ire, vermutlich kannte er nicht so viele andere Meerwesen. “Selkies kommen fast ausschließlich aus diesem Teil der Welt. Aber... Danke für das Kompliment!“ Ich zwinkerte ihm fröhnlich zu. Selkies waren wahnsinnig schön und das wusste jeder – sie selbst vermutlich am Besten. Und ich sah sicherlich nicht schlecht aus, aber so gut? Vielleicht doch nicht ganz. Als ich nicht mehr lachte, erbarmte ich mich schließlich, noch immer mit leicht amüsiertem Kopfschütteln, ihn zu korrigieren. “Ich bin vermutlich am ehesten das, was ihr als Meerjungfrau oder Nixe bezeichnen würdet.“ Was mich schmerzlich daran erinnerte, dass ich gerne meine Schuhe ausziehen würde. Wieso genau war ich noch mal nicht alleine hier? Naja, ab morgen dann.
“Mal mehr, mal weniger wach, würde ich sagen“, zog ich ihn ein wenig weiter auf. Aber er hatte es auch wirklich nicht anders verdient. “Wie genau verschlägt es dich dann hierher?“ Denn die meisten Leute, die nach Cadysa zogen, waren Wesen, die mit gleichgesinnten Leben wollten. Was nicht hieß, dass es hier keine Menschen gab, aber meiner Meinung nach waren es hauptsächlich die nicht-menschlichen, die in der Stadt für Wachstum gesorgt hatten.
Manchmal wirkte der Doktor so viel jünger, als er aussah. Selbst für einen Menschen. Er wirkte fast jungenhaft, wie er über die kleinsten Dinge schmollte (oder sich freute) und ich fand das sehr erfrischend.
“Wir können stattdessen in der Bar anstoßen, wenn wir sie denn finden!“
Er war vermutlich nicht bereit, seinen Tee-Traum aufzugeben. Aber ich war ebenfalls nicht bereit ihn gehen zu lassen, also schlug ich erneut einen Handel vor: “Okay, wir einigen uns auf morgen?“ Ich wollte fast noch ranhängen, dass ich eh nicht glaubte, dass er es schaffen würde. Allerdings hatte ich ds Gefühl, das würde ihn nur noch mehr anstacheln und ich war nicht bereit noch einen Tee für seine Heilung zu opfern.


♦ CYNDARA ♦ TACITO ♦ NI RATNA AOI ♦ ROY J. O'CONNER ♦ DEMORA ♦

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