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 Station (Die Patientenzimmer)

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Spieler : Das MA-Team

BeitragThema: Station (Die Patientenzimmer)   Sa 26 Sep 2015 - 9:09

Auf der Station werden die Kranken und Verletzten behandelt. Es gibt Einzelzimmer und Zimmer die von mehreren Betten belegt werden. Je nachdem wie gut die Versicherung oder wie hoch der Krankheitsgrad ist wird entschieden, ob es für den Patienten in ein Mehrbettzimer oder in ein seperates Einzelzimmer geht.
Hier kommen morgens, mittags und abends Krankenschwestern zur Behandlung, für die Mahlzeiten und die Medikamentenvergabe vorbei sowie morgens ein Stationsarzt, der eine standardmäßige Vorsorgeuntersuchung durchführt.
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Linnet

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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Do 8 Okt 2015 - 10:29

Cf: Operationssaal

Tag: Sonntag
Uhrzeit: 10:45 Uhr

Mr Nakamura hatte in einem leicht gehobenen Ton gesprochen. Einem mir sehr vertrauten Ton... Einen, den ich selbst in den letzten zwei Jahren immer weiter abgelegt habe, da ich während meiner Anfangszeit an der Moon Academy dafür oft schiefe Blicke geerntet habe. Dieser Ton erinnerte mich an zu Hause, an Melian, an Calim.
An Delor.
Zwar hatten wir nicht immer in solch gehobenen Ton miteinander gesprochen, aber die ersten Begegnungen... er war so freundlich, so zuvorkommend und höflich gewesen... Und dann musste er gehen...
Trotz der aufkommenden Erinnerungen hatte sich ein leichtes Lächeln auf meine Lippen gelegt, als er mir gut zusprach und meine Hand nahm. Es hatte sich nicht, wie erwartet seltsam angefühlt, schließlich warer ein Fremder, es war eher tröstlich gewesen. Doch dann waren mir die Augen gänzlich zugefallen.

Ich schlief tief und Traumlos, bevor ich am späten Morgen aufwachte. Ich befand mich in einem anderen Raum als zuvor. Vermutlich eines der Patientenzimmer, der Raum, in dem ich meine Restliche Zeit hier im Krankenhaus verbringen würde.
Anfang wusste ich wieder nicht was vorgefallen war. Ich fühlte mich jedoch schon besser, nicht mehr so schwach und ausgelaugt wie nach der Operation. Langsam kehrten die Erinnerungen an den vergangenen Tag jedoch wieder zurück. Mein Treffen mit Aellin im Café, die ausgedehnte Shoppingtour... wo waren eigentlich meine Sacchen? ... der Zusammenstoß mit Cali.
Und der Kampf im Ramschladen. Da mussten meine Einkäufe noch sein! Hinter der Theke, wo ich mich vor Asher ....
Asher. Der Dämon! Blut... Schmerz... Ein helles Leuchten... das Kreuz!
Ein Kruzifix! Er war vor dem Kruzifix davongelaufen! Das kleine Kreuz hatte mir das Leben gerettet! Wo war er jetzt? Was wenn er jetzt grade das Krankenhaus nach mir durchsuchte? Was wenn sich die Tür jeden Moment öffnen würde und er mich hier finden würde? Ich hatte immernoch zu wenig Kraft um mich zu verteidigen!!
Die Türklinke ruckelte und bog sich langsam nach unten. Ich zuckte zusammen und musste die Zähne zusammenbeißen, als mich meine noch nicht verheilten Wunden daran erinnerten, dass ich mich lieber nicht so viel Bewegen sollte.
Wer war das?? Was wenn das da Asher war?? Verdammt, was sollte ich tun??
Langsam schwang die Tür auf. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich herüber. Wer war das?
Ein weißer Kittel, blonde, schulterlange Haare, eine zierliche Brille. Kein Asher. Nur eine Pflegerin.
"Ein Kruzifix!! Haben sie ein Kruzifix!?", fragte ich sie immer noch leicht zitternd. Asher konnte immer noch auf der Suche nach mir sein...
"Beruhigen sie sich!", meinte die Pflegerin. "Alles ist gut. Sie sind hier in Sicherheit!" Ich schüttelte wild mit dem Kopf. Nein! Ich war nirgends sicher! Was war schon Sicherheit? Das Wort würde ich erst wieder auf mich beziehen können, wenn Asher tot war! Nein... Ich würde erst einigermaßen sicher ein, wenn ich ein Kruzifix hatte! "Nein! Ich brauche ein Kruzifix!"
"Ganz ruhig! Beruhigen sie sich! Sie sind sicher!". Wieder dieses Mantra. Sie schien mir nichts anderes sagen zu können.
"Nein, Nein, nein, nein, nein!! Ich brauche ein Kruzifix!!" Ich wurde immer lauter, mein Körper bebte die Schmerzen ignorierend, die mich wieder dumpf durchzuckten. "Ich bin nicht sicher!! Keiner ist sicher!!" Ich begann zu schreien. Versteht sie es denn nicht verdammt? Aber warum sollte sie es auch verstehen... sie war ihm nie begegnet..
Statt mir zuzuhören redete sie weiter ihr Mantra herunter, als würde sie mich damit verzaubern können und kam näher. Ich setzte mich weiter auf. "Er wird kommen! Er wird kommen und mich holen!!", schrie ich ihr ins Gesicht, das eine Maske war. Dann spürte ich ein leichtes Pieksen an meinem Arm.
Was sollte das verdammt? Sie musste das Krankenhaus warnen! "Er wird kommen! Wir brauchen ein Kruzifix! Er wird mich holen... und euch alle... töten..." Meine Lieder wurden wieder bleiernd schwer, meine Zunge ein unförmiges Stück Fleisch in meinem Mund, bevor ich wieder weg dämmerte...


Linnet Silene

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Dr. Zenva
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   So 25 Okt 2015 - 9:57

Cf: Kinderstation
Dienstag, 15. April | Station | 17:20 Uhr | mit Touko Murasame

Der Engel ging mit wie üblich ausdrucksloser Miene durch den kalten, hellen Flur des Krankenhauses. Unter seinem Arm klemmte die inzwischen sauber und vollständig ausgefüllte Akte von der Unfallpatientin der letzten Nacht, da die Unterlagen durch Recherche und saubere Arbeit der Hospitalkräfte am Morgen aufgearbeitet worden waren. Die Visite war als nächstes an der Reihe und der Pinkhaarige war nun arbeitsamen Schrittes auf dem Weg, dieser Pflicht nachzukommen.
Seine Nacht war sehr verspannt und zu seiner gesundheitlichen Missgunst auch recht kurz gewesen, aber er beschwerte sich nicht denn immerhin hatte er überhaupt Schlaf bekommen. Eigentlich hätte er es sich bei der Arbeit die noch erledigt werden musste nicht erlauben können zu gehen, doch Touko hatte ihn erfolgreich dazu überredet und leider waren seinen körperlichen Kräften auch Grenzen gesetzt.
Inzwischen hatte er aber wieder erfolgreich seinen Arbeitsrhythmus aufgenommen und fühlte sich guter Dinge, dass er heute wieder einiges schaffen konnte. Das war seinem Gesicht vielleicht nicht anzusehen, aber seiner Meinung nach war er sogar recht optimistisch eingestellt. Für seine Verhältnisse eben.
Er erreichte die gesuchte Zimmernummer und öffnete nach kurzem Blick auf seinen Zettel die Tür. Es war ein Einzelzimmer, wie er von einer Krankenschwester gehört hatte war dies auch die richtige Entscheidung gewesen - die Patientin soll am Morgen hysterisch um sich geschrien haben und war nur durch eine Dosis Schlafmittel wieder ruhig gestellt werden können. Er versuchte sich von so etwas nicht beeindrucken zu lassen, schließlich sah er tagtäglich merkwürdige Dinge, aber bei dem was ihm berichtet wurde sollte sie ernsthafte psychische Angstzustände durchlitten haben und sollte sich wohlmöglich in dem Bereich auf bleibende Schäden durchchecken lassen.
Er kam vor ihrem Bett zum stehen. Die Brünette schlief noch, was ihn aber nicht daran hinderte sie mit einer Berührung am Bein zu wecken. Die Visite musste leider sein und er hatte noch genügend andere Termine auf seiner Liste, schließlich musste er noch Arbeit von letzter Nacht aufholen. "Guten Morgen", sagte er und ignorierte ihr zuliebe dabei die Tatsache, dass es später Nachmittag war. "Ich hoffe Sie fühlen sich inzwischen etwas besser. Nach der Operation waren Sie verständlicherweise nicht weiter ansprechbar", erklärte er ihr knapp und holte dann ihre Akte unter dem Arm hervor, welche er ordnungsgemäß aufschlug und bis zu den Papieren blätterte, auf denen die Fakten zu ihrer Behandlung und ihren Verletzungen standen. "Ich bin wegen der Visite hier. Wie geht es Ihnen?" Großzügigerweise bombardierte er sie nicht gleich mit den Fakten, schließlich sollte sie erst richtig wach sein - das Gespräch war ja schließlich für sie und ihr Gewissen, damit sie sich in dem Krankenhaus und unter der Behandlung gut aufgehoben fühlte -, außerdem wollte er noch vorerst sichergehen, dass sie ihn nicht sofort wegen eines erneuten Panikschubs anfiel.
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Linnet

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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Di 17 Nov 2015 - 20:06

Nur langsam kam ich wieder zu mir. Helles Licht blendete mich, als ich verschlafen blinzelte. Es hatte irgendwie einen seltsamen Farbton...
Irgendetwas hatte mich am Bein berührt. Ich wandte mich der Ursache zu. Ein Arzt. Eindeutig! Achso ja der, der mich behandelt hatte... Er schien ein guter Arzt zu sein. Ich fühlte mich bereits wesentlich besser... auch wenn mein Zustand immer noch zu wünschen übrig ließ. Ich fühlte mich immer noch schwach und verletzlich, bestimmt würden meine Verletzungen auch noch schmerzen, wenn ich darauf achtete. Aber das tat ich nicht, grade damit sie nicht schmerzten.
Morgen? Nunja wenn ich das Licht so betrachtete... es kam mir nicht so vor, als wäre das ein morgendliches Licht. Es könnte allerdings noch sein, dass mich meine Wahrnehmung täuschte.
Er redete auch gleich schon weiter, erklärte, dass er zur Visite hier war um mich dann gleich zu fragen wie es mir ginge. Nun sonderlich sensibel schien er wohl nicht zu sein...
Ich wollte mit den Achseln zucken, ließ das dann aber doch sein, als der Verband an meinem Hals mich an meine Wunden erinnerte. "Ganz gut...denke ich...", beantwortete ich seine Frage zuerst. Moment... Nein... es war definitiv nicht morgen... oder wie lange hatte ich geschlafen? Ich runzelte die Stirn. Ich war doch schon wach gewesen oder nicht? Diese Krankenschwester...
Sie hatte mich einfach ruhig gestellt! Eine Spritze in meinen Arm gerammt und mich einfach wieder schlafen gelegt!! Hatte sie mir wenigstens meinen Wunsch erfüllt?!
Mein Blick schweifte durch den Raum. Nichts. "Haben sie ein Kruzifix? Ich brauche eines, dringend!" Ich musste aufpassen nicht wieder panisch zu werden. Nicht dass er mich auch noch ruhig stellte!

(Out: So meine liebe Nico! Dieser Post ist für dich! (Ich hoff für dich du siehst das xD Mein Popöchen tat ganz schön weh :P ) )


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Dr. Zenva
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Mo 23 Nov 2015 - 16:28

Die Patientin schien noch deutlich neben der Spur zu sein, jedoch war das nicht weiter wunderlich. Es war schon herausragend, wie gesund ihre Körperhaltung bereits war, obwohl die Operation nur zwei Tage zurück lag. Ihr Blick war noch sehr schwammig und sie schien gedanklich noch weit von der Realität entfernt zu sein, doch es war die Heilung der Elfen, die sie so frisch und aufgeweckt erscheinen ließ. Er war sehr zufrieden damit was für einen guten Eindruck die Brünette bereits jetzt schon machte - und er war sich sicher, dass sie nicht lange brauchen würde um wieder auf die Beine zu kommen. Das elfische Talent, aus Nahtoderfahrungen im Handumdrehen wieder geheilt hervor zu treten... Manche Rätsel hatten sich für den Engel selbst nach so viel harter Arbeit der Forschung noch nicht ergeben. Die Wege des Herrn waren unergründlich, doch manchmal wünschte Zenva sich, ihn einfach mal danach fragen zu können anstatt aussichtslose Nachforschungen zu betreiben. In seiner Arbeit als Arzt, Engel und Wunderheiler waren ihm bereits die unterschiedlichsten Wesen untergekommen und immer wieder konnte er sich für diese Wesen und ihre Eigenschaften faszinieren.
"Das ist gut", erwiderte er auf ihre Aussage und machte konzentriert ein paar Notizen zu ihrem Erscheinungsbild, auch zu dem großen Blutfleck an dem Verband um ihren Hals, der ihm nicht entgangen war. Sie hatte im Schlaf stark nachgeblutet, was sie gleich darauf auch daran hinderte die Schultern zu zucken. Elfen heilten zwar schnell, doch eine solche Wunde würden auch ihre Heilfähigkeiten beanspruchen. "Es wird später eine Krankenschwester vorbeikommen und Ihnen den Tropf neu einrichten, wir können bereits auf ein schwächeres Schmerzmittel umsteigen", verkündete er mit selbstbewusstem Blick und richtete seine quarzfarbenen Augen wieder auf die verletzte Elfe. Sie sah etwas verwirrt durch den Raum und der Chefarzt glaubte in ihren Augen Furcht zu erkennen. Er sorgte sich nicht um eine erneute Panikattacke, da das Beruhigungsmittel immer noch durch ihre Venen floss - wenn auch in abgeschwächter Form -, doch ihr Zustand machte ihm trotzdem Sorgen.
Es brauchte viel Zeit und Geduld, sich von einem Todesschock wie dem ihren zu erholen und obwohl er immer noch nicht wusste, was genau Linnet in dem Ramschladen an der Hauptstraße widerfahren war hatte er doch Grund zur Annahme, dass die Möglichkeit für sie bestand psychische Folgen davon zu tragen wenn sie es nicht schaffte mit ihrer Angst umzugehen. Er wollte sie allerdings noch nicht danach fragen vor was sie sich so schrecklich fürchtete, da das in diesem frischen Zustand einen erneuten psychischen Schock auslösen konnte. Sie musste ruhig bleiben, das war hierbei für sie und ihre Wunden das oberste Gebot.
Als sie ihn ängstlich nach einem Kruzifix fragte stutzte er kurz. Wozu brauchte sie denn ein Kreuz des Herrn? Vielleicht ist sie gläubig, dachte der Pinkhaarige und nickte einfach stumm. Wenn er wollte, dass die Patientin sich beruhigte, dann hörte er jetzt besser auf Fragen zu stellen. Er konnte sich später immer noch einen Bericht von ihr einholen. "Ich sage der Krankenschwester Bescheid, sie wird Ihnen gleich eines vorbeibringen", richtete er ihr dann aus und klappte die Akte zusammen, die er sich daraufhin unter den Arm klemmte. "Ich komme dann später noch einmal vorbei. Ruhen Sie sich aus", wies er sie an, dann fuhr er sich durch das Haar und verließ die Station.

Tbc: Dr. Zenvas Büro
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Do 3 Dez 2015 - 10:46

Ich musste, mich zwingen ruhig zu bleiben. Ich durfte nicht wieder ausrasten, so wie vorhin... oder heute Morgen... oder gestern?
Ich hatte völlig die Orientierung verloren. Was für einen Tag hatten wir? Welche Uhrzeit? Denn das es nicht morgens war, wie der Arzt ... wie hieß er noch gleich? Er hatte sich mir Vorgestellt ... irgendwann... Zen? Zan? Zena? Zenva?
Ja Zenva war es! Also... es war definitiv nicht morgens, wie er gesagt hatte! Dafür war das Licht zu rötlich. vielleicht später Nachmittag? Aber was war für ein Tag?
Viel mehr als wissen zu wollen, ob es mir besser ging schien Dr Zenva nicht zu wollen. Er fragte nicht weiter. Gut so.. ich war immernoch zu müde um mich auf irgendetwas zu konzentrieren.
Leichteres Schmerzmittel? Hm... okay.. olange es trotzdem half würde es wohl gut sein... er war der Arzt, er hatte die Ahnung.
Aber ich konnte nicht ohne ein Kruzifix hier liegen! Nicht in meinem zustand! Selbst wenn ich nicht so unendlich geschwächt wäre wäre es Tödlich für mich! Wenn er jetzt hier auftauchte.... Nein! Ich brauchte ein Kruzifix!
Immerhin schien der Arzt einigermaßen Verständnis zu haben und würde mir eines bringen lassen... nicht so wie diese Krankenschwester zuletzt... ! Als er den Raum verließ wäre ich beinahe schon wieder am Wegdämmern gewesen, doch hielt ich mich davon ab. Nicht ohne ein Kruzifix!
Ich wartete. Und wartete.. starrte an die Decke und malte in Gedanken Kreise an sie.
Ich zuckte zusammen, als die Tür wieder aufschwang. Eine junge Krankenschwester mit feuerrotem Haar kam herein. Rot...meine Atmung beschleunigte sich merklich und ich begann zu zittern. Nein! Das hier war kein Dämon und vor allem nicht DER Dämon! Ich zwang mich mich zu beruhigen, während die junge Frau vorsichtig näher trat.
"Ich hörte sie brauchen ein Kruzifix?", fragte sie ruhig und zog ein schlichtes hölzernes Kreuz aus der Tasche ihres Kittels. Ich nickte. "Ja, danke", ein schwaches Lächeln zwang sich in meine mundwinkel, als ich das dunkle Holz entgegen nahm. Meine finger Krampften sich darum, als ich es zu mir heran zog und mich immer weiter entspannte. Ja, so war ich vorerst Sicher vor ihm...
Ich war eingeschlafen, noch bevor die krankenschwester den Raum wieder verlassen hatte.


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Dr. Zenva
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   So 3 Jan 2016 - 0:30

Tbc: Dr. Zenvas Büro
Montag eine Woche später, 21. April | Station | 14 Uhr | mit Linnet

Zenva war sehr zufrieden mit seiner Arbeit bei der Elfenpatientin. Sie hatte die Medikamente ausgezeichnet vertragen, machte sehr schnell Fortschritte in der Heilung und dank ihrer Elfenmagie hatte er bereits von Anbeginn an gewusst, dass sie nicht sonderlich lange im Hospital bleiben würde. Inzwischen war es soweit, dass der Engel auf dem Weg war sie aus dem Krankenhaus zu entlassen. Warum sie das Kruzifix unbedingt brauchte hatte sie bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht deutlich gemacht, allerdings nötigte er sie dazu auch nicht. Er hatte alle nötigen Fakten zu ihrem Unfall notiert und in Akten hinterlegt, sodass die Polizei auf den restlichen Fall angesetzt werden konnte. Schließlich hatte sie ihm von dem Unfall alles Wichtige erzählt und was sie verschwiegen hatte war mit Sicherheit begründet gewesen. Er nötigte keine traumatisierten Patienten dazu, zu reden. Ihm war in erster Linie die Genesung und wiederkehrende Gesundheit seiner Patientin wichtig und er war mehr als zufrieden mit sich, dass sie so gute Fortschritte zeigte.
Kaum erreichte er ihr Zimmer sah er auch schon, dass sie im wachen Zustand war und an der Bettkante saß. In ihren Händen hielt sie das hölzerne Kruzifix, dass man ihr vor wenigen Tagen brachte weil sie einfach nicht aufhören wollte nach einem zu fragen. Ihr Gesamteindruck war inzwischen frisch und aufgeweckt und auch wenn in ihren Augen zu sehen war, dass sie die Geschehnisse noch verarbeiten musste, wirkte sie wieder lebensfroh. Den Arzt stimmte das sehr zufrieden.
"Guten Tag, Miss Silene", begrüßte er sie so berechnend wie immer doch seiner Stimme war immerhin anzuhören, dass er sich freute sie in so gutem Zustand vor sich sitzen zu sehen. Knapp nickend reichte er ihr die Hand und drückte diese kurz zur Begrüßung, bevor er sich den Daten widmete. "Es ist soweit, Miss. Ihre Genesung hat einen hervorragenden Lauf genommen und sie sind nun größtenteils wieder soweit gesund, dass sie nach Hause gehen können. Schonen sie sich die kommenden Tage noch etwas. Ich werde Ihnen zusätzlich auch noch zwei Mullbinden mitgeben, damit sie den Verband um ihre Schulter wechseln können. Das müsste nur noch morgen früh einmal gemacht werden, dann können sie ihn am Abend wieder abnehmen", erklärte er ihr ausführlich und sein Stift flog bei seinen Worten über das Blatt Papier in seinem Klemmbrett. "Ihre Elfenheilung ist erstaunlich", vermerkte er lobend als er das Brett unter den Arm klemmte und wieder zu ihr aufsah. "Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg. Sollten Sie noch eine Nachuntersuchung beantragen wollen wenden Sie sich bitte an die Sekretärin vorne im Foyer." Er war sich sicher, dass sie das nicht brauchte, jedoch wollte er ihr die Möglichkeit offen halten.
Auch wenn die Augen der Brünetten glasig wirkten sah sie doch munter aus und der Engel hatte keine Bedenken mehr, sie jetzt nach Hause zu schicken. Sie würde ihren Weg gehen, da war er sich sicher. Für eine Patientin, die eine traumatisierende Nahtoderfahrung durchlebt hatte hielt sie sich wirklich erstaunlich gut. Sie musste eine prägende Vergangenheit haben um so etwas so gut hinzunehmen, doch das war weder Zenvas Fachgebiet noch von Interesse für den Arzt.
"Auf Wiedersehen, Miss Silene", verabschiedete er sich dann und ging mit großen, energischen Schritten aus dem Patientenzimmer heraus. Es warteten noch andere darauf, von ihm die gewünschte Visite zu erhalten und sein Zeitplan war streng bemessen.

Tbc: Dr. Zenvas Büro
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   So 10 Jan 2016 - 19:21

Tag: Freitag im April
Uhrzeit: 14 Uhr


Es ging mir schon sehr viel besser. Seit mir endlich das Kruzifix gebracht worden war sind bereits einige Tage vergangen und es ging mir immer besser. Die Blutmenge in meinem Körper hatte wieder einen normalen wert erreicht, die Brüche waren so gut wie verheilt, die Prellungen waren verschwunden. Ich lief inzwischen sogar ein wenig im Krankenhaus herum. Gestern war ich in der Cafeteria gewesen. Zwar war ich noch etwas zittrig und fühlte mich schnell schlapp, doch das würde ja wohl hoffentlich bald legen.
Gerade hatte ich mich aufgesetzt, was ich immer noch langsam tun musste, damit mir nicht schwindelig wurde, um einen weiteren Spaziergang durch die langen, weißen Gänge zu unternehmen, als sich die Tür öffnete.
Sofort flog meine Hand zu dem hölzernen Kruzifix, das ich neben mir auf der Bettkannte abgelegt hatte und umklammerte es fest, doch als sich der mir inzwischen bekannte Schopf des Arztes in den Raum schob spürte ich, wie die Anspannung wieder von mir abließ. Er war kein Dämon. Das wusste ich inzwischen. Eher das genaue Gegenteil! Ein Engel war er und somit eher ein Freund meiner Rasse als ein Feind.
Als er mir eröffnete, dass er mich heute entlassen würde, wurden meine Augen groß. "Wirklich?", entfuhr es mir. Irgendwie hatte ich schon ein wenig Angst das Krankenhaus zu verlassen. Hier hatte sich in der letzten Woche eine Illusion der Sicherheit aufgebaut, die es mir möglich gemacht hatte nicht wieder in Panik zu verfallen. Zenva war hier und er war nicht gerade Machtlos, wie ich bei meinen Analysen der Auren der Angestellten und Patienten festgestellt hatte.
Nun aus seinem Schutz zu treten würde bedeuten mich wieder der Welt dort draußen und auch dem Dämonen stellen zu müssen, dem ich dies alles hier zu verdanken hatte.
Doch war mir klar, dass dieser Tag kommen würde. Sie konnten mich nicht ewig hier behalten!
Ich nickte, als ich den Anweisungen des Doktors lauschte. Ja... die Wunde an meiner Schulter... Ich hatte selbst viel Energie hinein gesteckt sie zu schließen, doch Sie es ging nur sehr, sehr langsam von Statten. Der Biss war nicht normal, das wusste ich von Anfang an. Asher war nicht normal! Doch in den letzten zwei Tagen war es endlich besser geworden.
Ich wurde ein wenig rot bei dem Kompliment, das Dr. Zenva machte.  "Danke!", murmelte ich leise von meiner Bettkannte aus. Mich selbst heilen war eines der wenigen Dinge, die ich inzwischen hin bekam ohne dass alles in die Luft flog. Daher wog es in meinen Ohren gleich nochmal so viel. Wenigstens etwas, das ich konnte...
"Auf Wiedersehen Dr. Zenva.", erwiderte ich, als er sich schließlich verabschiedete, bevor ich schließlich meine Habseligkeiten zusammen suchte.

Tbc: wird nachgetragen


Linnet Silene

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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Mo 29 Mai 2017 - 15:47

Cf.: Fußgängerzone | Samstag | 29. Mai | 16:31 Uhr | Leicht bewölkt

Kopfschüttelnd betrachtete sich Touko die Blutwerte der weißhaarige Damen, die trotzt ihres sturen Kopfes schließlich das Bewusstsein verloren hatte. Als hätte sie es geahnt, hatte die brünette Pädagogin einen Schritt auf die weißhaarige Dame zu gemacht, nur um sie in ihrer Ohnmacht dann aufzufangen. Während sie die Vital Werte der Dame regelmäßig überprüft hatte, hatte sie einen ihrer Kollegen darum gebeten einen Krankenwagen in die Innenstadt zu schicken. Das Krankenhaus selber war nicht weit entfernt, sodass es nicht lange dauerte bis der Wagen eintraf, aber alleine hätte Touko die Bewusstlose nicht transportieren können.
Im Krankenhaus angekommen hatte sie den Krankenschwester kurz erklärt was geschehen war und das sie die Dame auf eines der Patientenzimmer bringen sollte, während Touko ihre Einkäufe in ihrem Büro verstaute und sich einen der weißen Kittel mit ihrem Namen anzog. Auch wenn sie vermutete dass die Elfe durch den erhöhten Stress und den anschließenden Schock in Ohnmacht gefallen war, legte sie ihr einen Zugang um ihr Blut abzunehmen und um ihr etwas Flüssigkeit zukommen zu lassen. Sie wollte erreichen dass sich der Kreislauf der Dame wieder etwas stabilisierte und sie vielleicht dann auch aus der Ohnmacht wieder aufwachte. Die Blutwerte schienen zumindest in Ordnung zu sein. Ihre Adrenalinspiegel war etwas hoch, aber das hatte Touko bereits erwartet. Zenva war im Augenblick leider beschäftigt, sonst hätte sie ihn darum gebeten die Elfe aus ihrer Ohnmacht zu holen, so konnte Touko nun nur noch abwarten. Ein leises Seufzen entwich ihren Lippen. „Es hat wirklich noch niemandem geholfen so stur zu sein,“ murmelte sie leise, ehe sie die Akte mit den Blutwerten weglegte und den Tropf mit der Kochsalzlösung etwas höher einstellte. Würde das Blutvolumen der Elfe zunehmen, müsste sie bald wieder wach werden. Hoffte Touko zumindest, immerhin war sie eigentlich gar nicht im Dienst – für diese Dame opferte sie ihr freies Wochenende. Denn sie bezweifelte hier nachdem Fall einfach wieder rausgehen zu können. Vielleicht würde sie ja dann doch noch eine Chance bekommen Zenva zu sehen, andernfalls würde sie ihm einfach nur eine schnelle Nachricht auf sein Handy schicken.


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Vanisha Grimm

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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Mi 7 Jun 2017 - 19:40

CF :: Innenstadt, Fußgängerzone

Verschwunden waren ihre Gedanken, eingehüllt in ein weißes Tuch, sie war bewusstlos geworden. Es waren nicht viele Gedanken, die sie dachte, zumindest keine klaren, als sie vor ihrem inneren Auge stets die eine Szene aus ihrer Vergangenheit wiederholte und abspielte, wie tausend kleine Kristalle, die vor ihrem Kopf tanzten und sie mit ihrer eiskalten Aura dort festhielten, wo sie war, ohne, dass sie sich zu ihrer ihr immer ferner vorkommenden Familie dringen konnte. Sie gingen ohne sie ... ohne sie in das Paradies. Dabei war sie sich nicht sicher, ob es wirklich so war, doch sie ging davon aus. Es musste so stimmen. Alle anderen Möglichkeiten zog sie nicht in Erwähnung, sie hätte davon gehört, sie hatte doch sicherlich sonst davon gehört ...

Unruhe erfüllte sie, als sie nach und nach wieder zu sich kam, aus dem weißen Traum, wie es ihr vorkam, erwachte. Vanishas Augenlider zuckten unruhig, sie war unruhig. Das helle Licht war nichts, an dass sie sich großartig gewöhnen musste, denn ehrlicherweise hatte sie es bis vor Kurzem ebenfalls gesehen. In anderer Form. So viel kälter ... und das hier war so viel wärmer.
"Wo ...?", sprach sie langsam, als sie versuchte, ihren Kopf zu heben. Die Elfe bemerkte zunächst nicht, wo sie war, ehe das Unbehagen sie einnahm. "Ich ...", brachte sie hervor, doch ihre Gedanken waren so wirr, dass sie kein Wort von dem verstand, was sie eigentlich selbst sagen wollte. So durcheinander.


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Touko Murasame

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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Di 13 Jun 2017 - 15:04

Konzentriert ging die brünette Pädagogin die Akte der weißhaarigen Dame durch, notierte die Dinge die sie bereits wusste, wie z.B. ungefähre Körpergröße, Grund der Bewusstlosigkeit und mehr. Zumindest die Blutwerte der Dame schienen soweit in Ordnung zu sein, weshalb Touko darauf schließen konnte, dass sie scheinbar nur wegen des Schocks das Bewusstsein verloren hatte. Etwas, dass sie hätte verhindern können, wenn sich die Damen nur hätte helfen lassen. Leise seufzend schüttelte Touko den Kopf, ehe ihr Blick zu der Infusion wandere. Die Kochsalzlösung war fast vollständig durchgelaufen, damit der Körper selber Initiative ergreifen konnte um den Kreislauf der weißhaarigen zu stabilisieren. Etwas, dass scheinbar auch gut funktionierte, denn die brünette Ärztin zu der Dame ging sah sie, wie sich langsam ihre Augen öffneten. Die schwache Frage danach, wo sie war drang an ihre Ohren. „Sie sind im Krankenhaus. Nach ihrem Schock haben Sie das Bewusstsein verloren, woraufhin ich sie habe herbringen lassen,“ erklärte Touko, während sie die Akte zur Seite legte und sich dafür das Blutdruckmessgerät nahm. „Wie fühlen Sie sich? Ist Ihnen schwindelig?,“ fragte sie nach, während sie ihrer Patientin das Gerät um den Arm legte und ihren Blutdruck zu messen begann. Zumindest der schien sich langsam wieder im Normalbereich zu befinden. Scheinbar hatte ihre Patientin noch etwas sagen wollen, allerdings kam nur ein einzelnes Wort über ihre Lippen. Es war nur natürlich dass die weißhaarige sich noch etwas benommen fühlte, immerhin wurde sie grade erst wieder richtig wach. Es würde wohl noch einige Augenblick dauern, ehe sie auch auf die Fragen der Ärztin antworten könnte. Und dann würde sie auch noch etwas von ihr zu hören bekommen, denn es war unverantwortlich gewesen die Hilfe der brünetten abzulehnen, wenn es ihr so schlecht ging. So etwas sollte sie in Zukunft vermeiden und das würde Touko ihr auch noch klar machen.


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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   So 18 Jun 2017 - 14:57

Für die Weißhaarige erschien das Licht der Sonne, die in das Krankenhaus fiel, viel zu grell. Nicht nur, dass die üblicherweise weiße Möblierung eines Krankenhauses diese Strahlen weiter reflektierten, alles war einfach viel zu grell. Beinahe wollte sie einfach nur ihre Augen schließen und in eine dunkle Leere fallen, in irgendeine Finsternis, doch selbst wenn Vanisha die Augen schloss, erschien es noch irgendwie hell um sie herum. Es verwirrte sie beinahe.
Erkennen konnte sie entsprechend noch nicht viel, eine Bewegung schien viel zu kraftaufwendig zu sein. Die lose Frage, die sie gestellt hatte, traf aber auf eine Antwort. Kannte sie die Stimme nicht? Sie war ihr fremd ... nur vage bekannt. Sie waren nicht hier, sie, ihr Stamm. Sie musste wieder aufwachen, in die Realität zurückfinden und sich dort weiter zurechtfinden ...
... Krankenhaus. Bewusstlos. Ein Pochen, ein langer, unangenehmer Ton fuhr plötzlich durch ihre Gedanken, als sie darüber nachdachte. Leicht verzog sie das Gesicht. Was hatte die andere noch einmal für Fragen gestellt? Sie war sich sicher, dass sie selbst das auf jeden Fall nicht gesprochen hatte, aber dafür jemand anderes ... musste sie dankbar sein? "... hell ... zu ... hell ...", gab sie schließlich nur das von sich, was ihr gerade spontan eingefallen war. Schwindelig? Sie wusste nicht, aber sie schloss die Augen, atmete ruhig ein und ruhig aus. Das hatte sie schon immer machen müssen, wenn es ihr schlechter ging. Normalerweise blickte sie sich selbst noch einmal in das Gesicht, wenn sie das machte, um sich zu vergewissern, dass sie noch war, aber ... "... wieso?", war ein weiterer Fetzen, der ihr noch einfiel. Sie hatte die Augen wieder leicht geöffnet, ihren Kopf versucht in die Richtung zu drehen, in der sie die Stimme vermutete. Warum war es nur diesmal so schwer? Warum war es passiert? Warum war sie hier? So viele Fragen, doch sie fühlte sich viel zu müde, um eine auch nur zu stellen.


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Touko Murasame

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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Mi 21 Jun 2017 - 22:42

Es gab so vieles, auf dass Touko ihr eine Antwort hätte geben können. Weswegen sie z.B. das Bewusstsein verloren hatte. Weshalb sie nun im Krankenhaus war oder weshalb die brünette Pädagogin ihr überhaupt erst geholfen hatte. Als Pädagogin war es in erster Linie ihre Pflicht den Kindern zu helfen, egal ob es nun während ihrer Arbeitszeit oder außerhalb jener war. Touko war mit Herz und Seele ihrem Beruf verfallen und sah es als ihre Berufung an, dass zu tun was sie tat. Doch ebenso wie sie Pädagogin war, war sie auch Ärztin – auch wenn sie diesem Beruf nicht mehr so leidenschaftlich nachging. Und als Ärztin konnte sie niemanden ignorieren, der eindeutig ihre Hilfe brauchte. „Wieso ich Ihnen geholfen habe? Weil ich Ärztin bin und das meine Pflicht ist. Wesen zu ignorieren die eindeutig meine Hilfe brauchen, würde gegen meine Prinzipien gehen, doch vor allem,“  ein leises Seufzen entwich den Lippen der Pädagogin, „würde ich mich persönlich verantwortlich fühlen, wenn ihnen etwas passiert wäre, wäre ich nicht dort geblieben.“  Sie legte die Akte ihrer Patientin beiseite, während sie die Vorhänge der Fenster zu zog. Immerhin sollte das Licht der Sonne die weißhaarige nicht weiter blenden. „Es tut mir Leid das so zu sagen, aber sie waren wirklich verantwortungslos. Es ist keine Schande die Hilfe anderer anzunehmen und vorhin ging es ihnen doch wirklich nicht gut.“
Sie erinnerte sich daran wie die blass die weißhaarige gewesen war und wie steif ihre ganze Haltung zwischen den Menschen gewesen war. Es war offensichtlich dass sie eine Angst gegenüber großen Menschenmengen verspürte – weshalb sich Touko jedoch fragte, was sie überhaupt zu dieser Zeit in der Innenstadt getan hatte. Jeder wusste dass es dort zur Mittagszeit voll war – immerhin gingen diejenigen, die hier in der Nähe arbeiteten, meistens auch in der Innenstadt etwas essen. Oder schnelle ihre Einkäufe erledigen.
Erneut entwich ihren Lippen ein Seufzen als sie sich durch ihre langen Haare fuhr. Sie sollte ihrer Patienten wohl nicht direkt eine Standpauke halten, wenn sie sich scheinbar noch kaum wach halten konnte. Anstelle also noch etwas weiteres zu sagen, trat Touko an die Infusion heran und ließ den letzten Rest der Kochsalzlösung durchlaufen. Die Blutdruck sowie Pulswerte der weißhaarige, die sie zuvor überprüfte hatte, trug sie wieder in die Akte ohne Namen ein. Diesen würde sie später noch erfragen müssen, sowie einige andere Daten. Und wahrscheinlich würde die Dame eine Nacht zur Beobachtung hier bleiben müssen – zu ihrer eigenen Sicherheit.


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Vanisha Grimm

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Beruf : Postbeamtin
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Mo 26 Jun 2017 - 17:36

Es gab viele Mythen in der Welt, die die junge Elfe nicht unbedingt verstand. Zum einen natürlich die Sage von Avalon und diesen Platz, den sie heimsuchen wollten, ihr Stamm und sie selbst auch. Dann ihre eigene bloße Existenz, in der sie bislang eigentlich kaum mehr als einen vagen Sinn vermutete, der darin lag, anderen auf den Geist zu gehen. Und eines der vielen weiteren ... Fürsorge? Sie wusste nicht, wie sie ein solches Verhalten, wie die Brünette es an den Tag legte, zu werten hatte, denn irgendwo war die junge Dame immer misstrauisch genug, ein perfideres Spiel dahinter zu vermuten.
"... müssen ... doch nicht ...", wollte sie mit sarkastischer Stimme verlautbaren, doch ehrlicherweise blieben ihr viele Wörter einfach auf dem Weg in die Außenwelt im Halse stecken. Scheinbar war das diesmalige ... "Ereignis", wie sie es immer schulterzuckend abstempelte, nicht mehr ganz so harmlos gewesen. Ihr Kopf brummte immer noch, doch es wurde ein wenig besser, als das Sonnenlicht abgeschirmt wurde.
Vanisha hätte so gerne mit den Zähnen geknirscht, dochsie war in dem Moment viel zu schwach dafür. Sie war im Endeffekt selbst verantwortlich, jemanden anderen zurate ziehen zu müssen, war ein bloßes Zeichen von Schwäche und Abhängigkeit. Sie wollte dieses Gefühl nicht länger ertragen müssen, doch ... natürlich. Mit jedem weiteren Tag, den sie lebte, rutschte sie auch immer wieder darin hinein. Es schien, als sei sie hier dazu verdammt, andere in ihr Leben zu lassen, wenn auch nur für so kurz wie möglich. Wie ein kleines bockiges Kind legte sie ihren Kopf etwas zur Seite, in die entgegengesetzte Richtung, in der die Ärztin stand. "... dan- ... -ke ...", murmelte sie diesmal absichtlich kaum hörbar aus, ein Hauch von Verlegenheit ließ sich in ihren Wangen wiederfinden. Sie erinnerte sich schwach an Worte, die sie vor langer Zeit hörte, doch sie wollte sie auch nicht mehr hören. Gerade tat das Erinnern viel zu weh.


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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
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BeitragThema: Re: Station (Die Patientenzimmer)   Sa 1 Jul 2017 - 12:12

Auf den Lippen der braunhaarigen Ärztin zeichnete sich ein sanftes Lächeln ab, als sie die leisen Worte des Dankes hörte, die der weißhaarigen leise entwichen. Ihren Kopf hatte sie dabei abgewandt, sodass Touko die zarte Röte der Verlegenheit nicht auf ihren Wangen sehen konnte. Allerdings wusste diese auch noch immer nicht, wie ihre Patientin eigentlich hieß – sowie ihr auch noch immer einige grundlegende Daten für ihre Akte fehlten. Größe, Gewicht, Rasse, Geburtsdatum. Da die weißhaarige Dame wahrscheinlich zumindest über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben musste, würde Touko diese Daten noch erfragen müssen.
Lächelnd zog sie den Kugelschreiber aus ihrer Brusttasche ehe sie wieder zu der Akte griff und aufschrieb dass die Patientin kurz nachdem aufwachen lichtempfindlich reagierte. Ihr Kreislauf schien dabei recht stabil zu sein, wobei sie noch immer etwas Schwäche zeigte – was kein Wunder war, denn immerhin hatte sie erst kurz zuvor das Bewusstsein verloren. Durch eine Situation, die in ihr so viel Stress ausgelöst hatte, dass ihr Körper einfach nicht mehr damit umgehen konnte. „Kein Problem. Ich helfe gerne, wenn ich kann,“ antwortete sie, ehe sie sich neben dem Bett auf einen der Stühle setzte und die Akte auf ihre Beine legte. „Wenn sie sich danach fühlen, würde ich gerne einige Daten von ihnen erfragen. Für den Anfang, würden sie mir vielleicht ihren Namen verraten?“ Touko ging noch immer sehr vorsichtig mit ihrer Patientin um. Das sie das Bewusstsein verloren hatte lag noch nicht lange zurück, weshalb die braunhaarige Ärztin die weißhaarige im Moment nicht zu viel fordern wollte. Allerdings brauchte sie zumindest ihren Namen. Und---
„Ich denke es ist das Beste, wenn sie heute Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Sie scheinen noch immer sehr schwach zu sein, weshalb ich sie lieber hier behalten würde,“ fügte Touko ihrer zuvor gestellten Frage noch hinzu. Grade weil die weißhaarige eben noch so schwächlich zu sein schien, konnte die brünette ihr nicht zutrauen direkt wieder unter Leute zu gehen. Wenn ihre Vermutung stimmte und sie tatsächlich eine Phobie vor großen Menschenansammlungen hatte, dann würde sie in der nächsten Straße nur wieder das Bewusstsein verlieren. Etwas, dass Touko wenn möglich vermeiden wollte. Erstmal sollte sich ihre Patientin ausruhen und erholen – über den Rest konnte man auch später noch sprechen.


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