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 Wiese mit Teich

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BeitragThema - Wiese mit Teich   So 23 Aug 2015 - 11:31
 
In der Mitte der Wiese liegt ein kleiner Teich mit Seerosen, auf dem man ab und an Enten sehen kann. Um ihn herum stehen einige Schilder, auf denen man die Worte "Schwimmen und Enten füttern streng verboten" lesen kann. Außerdem finden sich hier ein paar Bänke und ein Tisch.
Die Wiese selbst ist sehr flächig und eben und eignet sich wunderbar für sportliche Aktivitäten. Vereinzelt stehen einige Bäume herum und spenden Schatten. In einiger Entfernung zum Teich gibt es außerdem ein großes Schachbrett mit Figuren, von denen die Dame als höchste Figur 1,2m groß ist, dieses darf man kostenlos verwenden. Es finden sich auch einige Mülleimer auf der Wiese und wer dabei erwischt wird, dass er seinen Abfall zurück lässt, statt ihn wegzuwerfen, muss eine Strafe zahlen.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Mo 24 Aug 2015 - 2:38
 
First Post

Tag: 25. März
Zeit: 14:38 Uhr
Wetter: Sonnig, warm, eine leichte Brise


Leise tickte Kazuyas Stab auf dem Weg, während der blinde Magier sich seinen Weg suchte. Karas flatterte dabei vor ihm herum und lenkte ihn zeitgleich mit mal lautem Krähen, mal dunklem Krächzen an Leuten vorbei und dann direkt auf eine Wiese. „Aha, willst wohl wieder spielen, was?“ Ach wer konnte es dem Raben verdenken? Neben seinem Studium und der Band blieb nicht immer viel Zeit, auch wenn das Karas nie sonderlich zu stören schien. Es war nur eine sehr stressige Zeit kürzlich gewesen, wahrscheinlich brauchten sie beide eine Abwechslung. Und so folgte Kazuya lächelnd den Rufen seines Vogels, bis dieser laut krähte. Keinen Moment zu früh, ein Schritt weiter vorwärts und Kazu wäre direkt in den Teich gefallen. Er lachte laut und klopfte sich auf die Schulter, auf welcher nach wenigen Momenten Karas landete und mit seinem Kopf gegen die Wange des Japaners schmuste. „Jaaaa, ich dich auch, Karas. Wir haben uns viel zu selten entspannt in den letzten Wochen. Also, was sagst du, spielen wir Apport? Ja? Willst du spielen?“ Wie immer hatte er ein schmales Frisbee dabei, welches er jetzt aus der Tasche um seiner Schulter nahm. Karas hüpfte auf seiner Schulter hin und her und schnatterte, dass manche Ente sich nach ihm umdrehte. „Spielen! Spielen! Apport!“ Sein blindes Herrchen lachte darauf nur befreit, macht ein paar Schritte zurück und deutete den Wurf zuerst nur an. „Na, na? Wer holt's?“ Erst nachdem Karas ihm ungeduldig ins Ohr krächzte, warf er das Frisbee locker aus dem Handgelenk und half auch mit ein wenig Wind nach, damit es auch gut flog. „Apport!“ Karas flog daraufhin pfeilschnell los und hinter dem knallroten Frisbee her. Kazuya, der in seinem Herrenrock, den robusten Halbstiefeln und dem engen Shirt gespannt auf die Ankunft seines Blindenvogels horchte, spürte die Sonne auf seiner Haut. Die zahlreichen Ketten um seinen Hals klimperten leise und die Ringe um seine Finger klickten etwas, als er am Stab umgriff. Er hatte es eigentlich gut... vor einem Jahr hatte er die Grundzüge seiner Magie begriffen und seitdem stetig ausgebaut. Er war bei weitem kein Profi, aber er hatte es doch ganz gut unter Kontrolle, er war ganz gut. Es reichte zumindest, um ein Frisbee weit fliegen zu lassen. Und besagtes Frisbee brachte sein treuer Vogel ihm zurück. Und kassierte dafür natürlich ein sanftes Kraulen an der Brust. „Braver Junge, Karas. Fein gemacht“ „Spielen, spielen! Wirf!“, krähte es dann wieder und Kazuya kicherte. Selbst nach all den Jahren, die sie schon zusammen verbracht hatten, war er erstaunt, wie gut Karas zu sprechen wusste. „Na schön. Apport!“ Und wieder flog die rote Plastescheibe weit über die Wiese hinweg, während Kazuya stehen blieb und nach den Flügelschlägen seines Partners lauschte.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   So 15 Mai 2016 - 23:51
 
[First Post (nach Zeitsprung)]

Ich hatte den ganzen Tag bisher eigentlich nichts anderes gemacht, als ziellos herumzugehen und ihn zu genießen. Mittlerweile ich erlaubte ich mir so etwas ganz bewusst ab und zu mal, statt wie früher unbewusst andauernd in Tagträume abzudriften. Nach einem Ründchen durch die Vorstadt war ich irgendwie im Park gelandet, wirklich wundern konnte mich diese Tatsache aber nicht. Der Park ist einfach wunderschön, so viel Natur, wenn auch menschlich angepasst. Besonder gern mochte ich die Wiese mit dem Teich, genau dorthin schlenderte ich auch langsam, während ich die Bäume um mich herum betrachtete. Wie alt sie wohl alle sein mochten? An einem blieb ich stehen und legte meine Hand an die Rinde, fühlte wie rau sie war. Die Natur ist und bleibt doch das Schönste und Beruhigendste überhaupt.
Ich überlegte kurz, ob ich mich an seinen Stamm lehnen sollte und etwas verweilen, entschied mich dann aber doch dagegen und beschloss, mich lieber an den Teich zu setzen und am kühlen Wasser zu bleiben. Wasser beruhigte mich. Und vor allem erinnerte es mich an Kazuya. Ich fragte mich, wo er wohl gerade war und beschloss ihn bald anzurufen. Etwas, was für mich früher unmöglich war: Kontakt zu Personen suchen, ganz bewusst mit jemandem reden zu wollen. Ich war nun einmal ein Einzelgänger, auch heute noch, aber damals war ich extrem scheu gewesen. Gut, das war ich heute immer noch irgendwie, aber das Extreme war verschwunden. Dabei hatte vor allem Kazuya geholfen und allein der Gedanke an ihn ließ mich leicht lächeln. Noch etwas, was ich früher selten getan hatte.
Als ich mich wieder in Bewegung setzte, klimperten die 2 Katana auf meinem Rücken wieder. Sie waren etwas, dass ich wohl immer bei mir behalten würde, egal, wie sehr ich mich ändern und Vertrauen in andere fassen würde. Sie gehörten mittlerweile zu mir und ich sah sie nicht nur als Waffen sondern auch viel mehr als Dinge, die mich beruhigten, wenn sie in meiner Nähe waren. Ich trainierte selten mit anderen, meist nur allein für mich. Ich konnte kämpfen, das wusste ich, aber ich tat es ungern wirklich.
In einiger Entfernung kam der Teich in Sicht und ich sah mich um, wer alles die gleiche Idee wie ich gehabt hatte. Weniger um bekannte Gesichter zu entdecken als vielmehr, um die Lage zu überblicken und jederzeit auf alles gefasst zu sein. So viel zum Thema 'Vertrauen in die Umwelt gefasst zu haben'., seufzte ich innerlich. Aber manche Macken würde ich mir wohl nie abgewöhnen können. Es klang immer so positiv, wenn ich von Kazuya und meinem Umgang mit ihm redete: aber alle meine sozialen Erfolge bezogen sich fast ausschließlich auf ihn. Zwar konnte ich nach 2 Jahren nun meine Fähigkeiten besser kontrollieren, meine soziale Interaktion war aber nur minimal vorangekommen. Erneut seufzte ich.
Im Augenwinkel nahm ich eine Bewegung war und ich drehte meinen Kopf, um sie einzuschätzen. Ein rotes Frisbee flog, wenige Sekunden danach schnellte ihm ein Rabe hinterher. Frisbee als auch Rabe waren mir sehr wohl bekannt und ich vertrieb meine aufkommenden schlechten Gedanken und schmunzelte. Vielleicht sieben Meter vor mir fing Karas das Frisbee und sah mich dann kurz an, wendete aber unbeirrt und flog zu Kazuya zurück. Vielleicht würde er nicht gleich Bericht erstatten und ich könnte mich an Kazuya heranpirschen und ihn überraschen? Ich wartete ab, bis Karas das Frisbee erneut in meiner Nähe fing, stand dieses Mal bewusst ein Stück näher und legte meinen Zeigefinger vor die Lippen, als er mich ansah. Karas war sehr schlau und es sah danach aus, als ob er Kazuya noch nicht von meiner Anwesenheit informiert hatte, ich schätzte meine Chancen also gut ein.
Ich lief in einem leichten Bogen zu dem Magier, damit ich nicht frontal auf ihn zukam, sondern von der Seite. Ohne anzugeben, kann ich sagen, dass ich fast geräuschlos war, die Katana klirrten nicht, da ich mein Körpergewicht kontrollierte und meine leichten Schritte waren im Gras quasi unhörbar. Noch etwas, was ich mir in der Vergangenheit angewöhnt hatte: Lautlos sein, wenn es sein musste auch unsichtbar.
Als Kazuya gerade wieder das Frisbee geworfen und Karas mich bevor er losflog gemustert hatte, und wohl klar als ungefährlich eingestuft hatte, schlich ich nah an ihn heran und streckte meine Hand nach seiner aus. "Hey du.", sagte ich dabei leise und ergriff seine Hand in der Hoffnung, ihn überrascht aber nicht allzu sehr erschreckt zu haben. Die größere Hoffnung bestand aber darin, dass er sich über mein plötzliches Auftauchen vielleicht so sehr freute wie ich mich, ihn zu sehen. "Ich hoffe, dass ich euch zwei Hübsche nicht störe.", fügte ich schmunzelnd hinzu und sah zu ihm hoch.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Fr 20 Mai 2016 - 15:19
 
Es befreite doch die Seele, wenn man einfach mal nur seinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen konnte. Und so gerne Kazuya auch mit seiner Band übte, tanzte oder sich im Bojutsu übte, genauso gerne spielte er mit dem Vogel, ohne den er sich nicht so sicher bewegen könnte. Er liebte Karas, wie man eben einen guten Freund lieben konnte und war froh, dass er da war und auf ihn aufpasste. Er war in seiner Bojutsu-Gruppe einer der besten, konnte mit ein wenig Glück sogar regionale Champions schlagen. Und im Alltag kam er dank dem intelligenten Vogel, der ihm das Frisbee schon wiederbrachte, hervorragend zurecht. Karas war jedem Blindenhund und sogar den vielgerühmten Blindenponys haushoch überlegen und auf den Vogel ließ Kazuya auch nichts kommen – wenn er auch manchmal Unsinn anstellte. Unsinn, der ihn unter anderem dazu gebracht hatte, zweimal pro Woche über zwei Jahre hinweg in einer Bar zu arbeiten, um Schulden für einen ziemlich teuren Schnaps abzuzahlen, den Karas quasi vernichtet hatte. Na gut, es hatte Spaß gemacht und mit Alexej verstand Kazuya sich auch noch ziemlich gut. Er und seine Bandmitglieder gingen ab und zu immer noch gerne in die Bar und tranken ein paar Cocktails.
Karas brachte ihm brav die Frisbeescheibe zurück und grade, als Kazuya sie ein weiteres Mal für den großen Kolkraben werfen wollte, hörte er eine leise Stimme neben sich. Überrascht war er wohl, er hatte niemanden auf sich zukommen hören. Aber als er die Stimme identifiziert hatte, lächelte er nur wieder und drückte die Hand der Person, die gerade zu ihnen gestoßen war. „Hey Süße“ Der Japaner tastete sich den Arm von Sinja entlang, bis seine Hand an ihrer Wange lag und er sie auf die Stirn küsste. „Nein, du störst nicht, wir haben uns mal 'ne Auszeit gegönnt“ Karas war inzwischen leise krächzend auf Sinjas Schulter geflattert und verlangte von ihr seine Portion Streicheleinheiten. „Bin für heute auch erstmal frei. Mein letztes Seminar war um zwei aus und ansonsten hab ich nichts vor. Wie geht’s dir eigentlich so?“ Manchmal neigte er doch zum plappern. Er lächelt entschuldigend und nahm ihre Hand wieder in seine. „Gehen wir ein Stück oder hast du es eilig und wolltest nur mal Hallo sagen?“ Sie waren schon ein Paar... aber sie passten irgendwie zusammen. Sinja hatte ihn von Anfang an nicht bevormunden oder betüteln wollen, aber hin und wieder zeigte sie ihm aus ihren Erinnerungen, wie es war, zu sehen. Und er war seinem kleinen Honigkuchen dankbar dafür.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Mo 23 Mai 2016 - 18:57
 
Es war schön, Kazuya zu sehen. Auch wenn es nicht lange her war, dass wir uns begegnet waren, fand ich es doch auch irgendwie witzig, dass wir uns gerade jetzt trafen, wo ich gerade an ihn gedacht hatte. Außerdem machte das diesen Spaziergang noch ein bisschen schöner. Von Scheu zu Kitsch kann ich mittlerweile auch in wenigen Sekunden... Trotzdem störte mich das nicht wirklich.
Ich kraulte Karas, als er auf meiner Schulter landete und sah ihn dankbar an, dass er mich nicht verraten hatte. Kazuya musste das ja nicht mitbekommen und wie schon oft erwähnt und auch deutlich merklich und sichtbar: Karas war ein wirklich schlauer Vogel und ich traute ihm durchaus zu, dass er auch kleine Gesten und Mimiken verstand. Immerhin leitete er Kazuya nun schön sehr lange und seine Leistungen, wie er dem Magier durch den Alltag half, waren teilweise einfach unglaublich. Ich bewunderte diese Beziehung seit ich die beiden damals am Strand kennen gelernt hatte. Gut, da waren Karas Fähigkeiten überfordert gewesen, laut vorlesen, was andere Leute in den Sand schreiben, hatte er eben noch nicht drauf. Er kuschelte sich an meine Hand und knarzte genüsslich, als durch sein Gefieder kraulte und meine Hand kurz an ihm ruhen ließ, ehe ich sie wieder wegzog.
Ich betrachtete Karas aus dem Augenwinkel, er saß ja noch auf meiner Schulter, und spürte sein Gewicht, welches ich durchaus angenehm fand. So lange ich nun aber Kazuya und Karas kannte, so lange schon konnte ich mir immer noch nicht einen Reim auf das Gefühl, was Karas bei mir auslöste, machen. Es war nicht einfach Freude, ihn zu sehen oder die Freundschaft, ein gewisses Vertrauen, es ging irgendwie tiefer und ich hatte keine Bezeichnung dafür. Eigentlich fragte ich mich seit Beginn, ob es nicht einfach eine tiefe Faszination für Raben war, die mich packte, und die bei Karas stärker als bei wilden Exemplaren auftrat, da ich ihm viel näher war. Ganz zufrieden war ich mit diesem Gedanken aber nie gewesen. Irgendetwas hatte der Rabe an sich, das etwas in mir auslöste, was ich nicht beschreiben konnte, da ich auch einfach nicht genau wusste, woher es rührte. Wirklich beunruhigend fand ich das aber schon lange nicht mehr. Immerhin kannte ich Karas nun zwei Jahre und nie war etwas passiert, was mich dazu gebracht hätte, dem Raben ...ja irgendetwas unterstellen zu können. Daher wandte ich meinen Blick wieder zu Kazuya und lächelte. Es war schön, wie offen wir miteinander umgingen und auch der Kuss vor Karas Krauleinheit hatte meine Laune weiter erhellt.
"Mir geht es gut, ich war nur etwas spazieren, sonst nichts. Dir geht es auch gut?", ich strich mit meiner freien Hand über seine Wange und blickte mich um, ließ meinen Blick über den See und die grünen Bäume streichen, die schattigen Plätzchen unter ihren Kronen und das Lichtspiel in den Blättern. "Nein, ich habe nichts vor. Es wäre schön ein Stück mit euch zu gehen.", erwiderte ich lächelnd und streckte dann meine Hand zu seiner Stirn aus, schloss meine Augen und konzentrierte mich auf die Erinnerung an das eben Gesehene. Ab und zu zeigte ich Kazuya so, wie ich die Welt sah, wie wunderschön sie war. Übermäßig oft tat ich das nicht, ich wollte nicht, dass er vielleicht irgendwann es vermissen könnte, zu sehen, weil ich ihm es nahezu unter die Nase rieb, was er verpasste. Aber manchmal, wenn ich ihm von etwas erzählte oder wenn es einfach ein schöner Anblick war, etwas, woran er sich vielleicht gern erinnern oder das er gern sehen würde, da setzte ich meine Fähigkeit ein, von der außer ihm nur noch Nana und ich wussten.
Mein Rücken kribbelte, als vor meinem inneren Augen noch einmal mein Rundumblick ablief, den auch Kazuya sehen konnte. Als das Bild verschwand, nahm ich meine Hand wieder von sein Stirn und sah ihn erneut an, ein kaltes Kribbeln noch auf der Haut spürend. "Ich hoffe, ich hab dich nicht überrumpelt...aber..naja ich dachte, es ist schön, wenn du unsere Spazierroute kurz auskundschaften kannst.", sagte ich mit einem Lächeln und meinte es auch genauso.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Mi 1 Jun 2016 - 13:37
 
Gerne dachte Kazuya an die Anfangszeit mit Sinja zurück. Kennengelernt hatten sie sich zwar unter etwas ungünstigen Umständen am Strand, aber danach hatte sich langsam eine zwar vorsichtig begonnene, aber sehr innige Beziehung entwickelt. Auch Karas war mit ihr einverstanden gewesen, was man wohl als Glücksfall bezeichnen konnte. Der Rabe war wählerisch und auch wenn er gerne mit anderen spielte, er mochte nicht jeden. Gut, das hatte Kazuya schon öfter gerettet... Aber bei Sinja hatte der schwarze Vogel noch nie auch nur den geringsten Alarm geschlagen. Vor einiger Zeit hatten die zwei dann beschlossen, es mit einer gemeinsamen Wohnung zu versuchen und bisher ging das ganz gut. Und natürlich freute er sich immer, ihre Stimme zu hören und zu wissen, dass es dem kleinen, zierlichen Mädchen gut ging. Obwohl man Sinja nicht unterschätzen durfte.
„Ach, ich kann nicht klagen, auch wenn das Seminar heute Vormittag soooo langweilig war! Der Prof schafft es echt, einem alles zu zerreden. Er hat echt Ahnung vom Fach, aber keine Ahnung davon, wie man es rüberbringt. Naja, ich hab ihn nur noch dieses Semester, nach der Prüfung bin ich den auch los. Aber dafür wurde mir das eine Modul erlassen, du weißt schon, das eine zur Transkription von Noten. Die meinten, ich kann die Prüfung auch mündlich über Gehör ablegen ohne die Veranstaltungen zu besuchen“ Manchmal machte seine Blindheit es schon schwer, besonders in der Uni. Da musste er sich auf seine Kommilitonen verlassen und in 99% der Fälle konnte er das auch. Seine Noten sprachen für sich, auch wenn er meistens separat mündlich geprüft wurde oder seine schriftlichen Prüfungen über spezielle Computerprogramme absolvieren durfte. Die Universität tat allgemein viel für benachteiligte Studenten, er hatte ja sogar einen gelähmten Professor. Jedenfalls hatte man ihm das gesagt, als er das erste Mal Musiktheorie hatten dieses Semester. Doktor Talcescu hatte zwar einen Lehrstuhl für Geschichte inne, aber er unterrichtete anscheinend auch Musik. „Ach ja, ich wollte mit ein paar Kommilitonen am Wochenende Essen gehen und zum Karaoke. Wie sieht's aus, hast du Lust, mitzukommen?“ Manchmal versuchte Kazuya schon, sie ein bisschen unter die Leute zu bringen, sie hatte sich allerdings auch da schon ziemlich gut gemacht, fand er jedenfalls. Sie war immer noch schüchtern und zurückhaltend, aber seit sie zusammen waren, kam sie aus sich raus und unterrichtete ja sogar andere mit ihren Katanas. Das war etwas, was sich Kazuya nicht wirklich zutrauen würde. Er war gut im Bojutsu, würde auch noch beizeiten seinen Schwarzgurt machen, aber selbst unterrichten, das konnte er nicht. Zumal nicht viele bei einem Blinden würden lernen wollen.
Gerade, als er losgehen wollte, fühlte er Sinjas Hand an ihrer Stirn und lächelte, als er die Bilder in seinem Kopf sah. Natürlich vermisste er es, zu sehen, er war nicht von Geburt an blind gewesen. Aber Sinja nutzte ihre Fähigkeiten oft genug... manchmal auch, um ihm beim Lernen zu helfen. Die Farben, das Licht, der Schatten, alles nahm er dankbar an und drückte sein Mädchen, als die kleine Vision geendet hatte. „Du bist wirklich ein kleiner Engel, ich hab dich gar nicht verdient. Komm, lass uns gehen“ Sanft, nahm er ihre Hand, lächelte wieder und tastete sich zunächst mit seinem Stab voran, damit er nicht im Teich landete. Karas flatterte schon wieder auf die Schulter seines Herrchens, Spielstunde war vorbei.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   So 12 Jun 2016 - 22:55
 
Ich lächelte als er sich über den Professor etwas beschwerte. "Ein guter Schüler ist nicht ein guter Lehrer, pflegte Nana zu sagen. Ich denke, dass trifft auf deinen Prof sehr gut. Er weiß fachlich Bescheid aber das Pädagogische vom erfolgreichen Schüler zum guten Lehrer zu werden, fehlt ihm. Aber ich denke doch, dass du auch ohne diese Fähigkeiten seinerseits das Modul gut bestehst.", erwiderte ich mit einem leichten Lächeln. Kazuya studierte nicht ohne Grund Musik, er verstand viel davon und ich war immer wieder von seinen theoretischen und praktischen Fähigkeiten beeindruckt, wenn ich ihn beim Lernen zusah oder er mir etwas vorspielte.
"Ich hätte es auch wirklich ungerecht gefunden, wenn sie dagegen etwas gehabt hätten, du bist ein guter Student, das hast du ja schon oft bewiesen. Und außerdem hätte es mich bei dem Ruf der Universität auch etwas gewundert, wenn sie überhaupt etwas dagegen gehabt hätten.", setzte ich nachdenklich hinzu. Was Kazuya erzählte, hinterließ bei mir den Eindruck, dass alles getan wurde, um ihm das Studium so gut es ging an seine Bedürfnisse anzupassen. Für mich machte es mittlerweile kaum einen Unterschied mehr, dass Kazuya blind war, er orientierte sich mit Karas fast wie ein Sehender und seine musikalischen Fähigkeiten und seine Einschränkung hatten für mich eher immer zusammengehört als sich gegenseitig behindert: er nutzte für die Musik sein Gehör und ich fand, genau das sollte man in erster Linie auch tun. Dass die Universität also ihm und auch anderen, er hatte mir von einem gelähmten Professor erzählt, mit gewissen Handicaps eine vollständige Integration erlaubte, fand ich gewissermaßen nicht nur gut, sondern eine Art Pflicht.
Ich blickte Kazuya kurz etwas überrascht an, als er mich am Wochenende mitnehmen wollte. Nicht, dass er das nicht schon öfter getan hatte, im Gegenteil, er versuchte mich so oft es ging unter Menschen zu bringen. Vielleicht war das auch gut: von mir aus tat ich das ja eher nicht, mal von meinen gelegentlichen Jobs abgesehen. Aber ich hatte einfach nicht erwartet, dass er vom langweiligen Professor zum Karaokeabend sprang, wobei vor allem das Wort Karaoke mich verunsicherte, zu so etwas hatte er mich noch nicht eingeladen bzw. hatte er schon, aber jedes Mal hatte ich mich zumindest vor dieser gesellschaftlichen Veranstaltung drücken können. Kazuya hatte mich noch nie richtig singen hören, und nach dem Vorfall mit Nana damals mied ich es, vor anderen zu singen.
"Ehem...ja gerne komm' ich mit zum Essen. Nur naja, du weißt doch, dass ich lieber nur die anderen bei der Karaoke singen lassen würde, also wenn das dich und deine Freunde nicht stört, sonst lass' ich euch alleine in diese Bar ziehen, ich mag euch nicht gesangsmäßig dämpfen...", sagte ich und sprach zu Ende etwas leiser als anfangs. Kazuya wusste nichts von dem Vorfall und bisher hatte er auch nie gefragt, warum ich nicht gern vor anderen sang oder meine leisen Gesänge verstummten, wenn ich bemerkte, dass andere mir zuhörten. So gut ich mittlerweile meine Gedankenbilder und die verstärkten Sinne beherrschte, so wenig konnte ich mit meinem Gesang vor anderen anfangen und gerade bei dieser Fähigkeit, wenn ich es so nennen konnte, traute ich mich nicht, weiter nachzuforschen. Es war besser, es einfach sein zu lassen fand ich.
Doch von diesen Gedanken lenkte ich mich selbst schnell genug ab mit den Gedankenbildern und Kazuyas freudige Reaktion ließ nicht zu, dass ich über das andere in Gedanken versinken oder mich selbst schalten konnte. Bereitwillig ging ich daher mit Kazuya los für eine Runde durch den Park, die Frisbee hatte wieder eingesteckt. Unbewusst versuchte ich, Kazuya durch unser Händchenhalten zusätzlich zu lenken bzw. ihm noch etwas Sicherheit zu geben, statt dass er sich nur mit dem Stab orientieren musste.
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   So 21 Aug 2016 - 0:06
 
Dass es für Kazuya irgendwann mal ganz normal sein würde, mit seiner Freundin Hand in Hand spazieren zu gehen, hatte er sich schon oft vorgestellt. Aber ein paar Zweifel waren dem zwar geselligen, dennoch reservierten Japaner immer geblieben. Mit Sinja hatte er seine erste wirklich feste Freundin gefunden und war auch glücklich in der Beziehung. Und er wollte, dass sie sein Glück teilte. Sie hatte es nicht immer leicht gehabt, misstraute oft grundlos den Leuten in ihrer Umgebung und taute nur selten gegenüber anderen als Kazuya und seinem Raben auf. Der schwarze Vogel hatte sich von Anfang an gut mit der Halbdämonin verstanden, was auch nicht selbstverständlich war. Aber die zwei verband wohl irgendwas und da sollte man nicht weiter nachfragen. Kazuya könnte sich nicht zwischen einem von beiden entscheiden, wenn er sich entscheiden müsste. Zum Glück war das aber auch nicht nötig.
„Hey, du musst nicht mitsingen, ist schon okay. Ich fänd's nur schön, wenn du dabei wärst. Ich hab das Gefühl, ich hab dich in letzter Zeit vernachlässigt, so über das Studium und die Band und alles. Ich wollte einfach, dass du mal wieder mit kommst. Du fehlst mir doch immer, wenn ich unterwegs bin“ Er lächelte sanft und drückte ihre Hand kurz fester. Wie hatte sein Vater mal gesagt? Jemanden zu vermissen, wenn man alleine ist, das ist normal. Aber jemanden zu vermissen, wenn man Spaß hat, das war wirkliche Hingabe, das war Liebe. Oder zumindest noch die rosarote Phase, die bei den beiden – zumindest bei dem Magier – schon seit Beginn ihrer Beziehung anhielt. „Und außerdem kannst du wunderschön singen. Denk ja nicht, ich hör das nicht, wenn du vor dich hin singst. Du machst es oft, wenn du den Haushalt machst oder in der Küche aufräumst oder so. Dann hör ich dein Stimmchen durch die Wohnung und dann denk ich mir: Was für ein Glück hab ich einfacher Mensch doch, dass meine Freundin genauso schön singt wie sie fleißig und treu ist. Doch, genau das denke ich über dich, schlag es bloß nicht aus, sonst schmoll ich“ Verschmitzt biss er sich auf sein Snakebite-Piercing, eine Angewohnheit, die er eben so hatte. Sie hatte nichts zu bedeuten, war eben eine Marotte. Karas krächzte hier und da leise und lenkte sein Herrchen in gewohnter Manier, während der fast schon automatisch mit seinem Bo den Weg auspendelte. Und immer noch ihre Hand fest in seiner hielt. Wer hier wen führte, das wussten wohl nur die Sterne...
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Di 2 Mai 2017 - 19:02
 
24.Mai, Nachmittags gegen 16:00 Uhr

Rose hatte heute nur wenig zutun gehabt, von der Schule mal ganz abgesehen.
Zuhause hat sie dann noch ihre Wohnung ein wenig aufgeräumt, so gut das eben für eine Rosalie Mcintyre geht.
In den Augen einer anderen Person wäre ihr Wohnung wohl noch immer unordentlich, vor allem ihr Wohnzimmer denn dort hatte sie gestern noch mit Akryl Farbe gemalt.
Das Gemälde ist wunderschön geworden aber dafür lag auf dem Boden noch eine Schutzplane so wie diverse Farben und Pinsel.
Heute hatte das Mädchen mal wieder lust gehabt ein wenig raus zu gehen und der Park war mittlerweile einer ihrer liebsten Plätze in der Stadt.
Hier konnte man einfach nur herum laufen und sah doch immer wieder etwas neues, heute hat Rose den kleinen Teich entdeckt auf dem Wunderschöne Seerosen blühten.
Sofort kribbelte es ihr in den Finger, sofort kramte sie in ihrer Tasche und zog ihren Block heraus doch als sie nach ihren Stiften suchte wurde ihr klar das sie keine dabei hatte.
"Ach nein ..", sagte sie genervt und sah sich dann um in der Hoffnung jemanden zu finden der vielleicht einen Stift dabei hat.
Ihr viel ein junger Mann mit einem Hund auf, sie atmete einmal tief durch und nahm all ihren Mut zusammen //Los Rose ! Du machst das für deine Zeichnung !//
Langsam ging sie auf den Jungen zu "Entschuldigung..", sagte sie so laut sie konnte als sie nur noch wenige Meter von ihm entfernt war.


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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Di 2 Mai 2017 - 19:44
 
Postbeginn
24.Mai, Nachmittags gegen 16:00 Uhr


Fynns Laune war außerordentlich gut heute, seltsamer Weise hatte er es heute morgen sogar geschafft nicht auszusehen als wollte er jeden Moment jemanden ermorden. Es war recht gutes Wetter und Hulk hatte nach einigen Streicheleinheiten klar gemacht das auch er raus wollte. Also hatte er sich einen Tennisball geschnappt und war mit ihm losgegangen.
Hier im Park konnte er ihn frei Laufen lassen, was für den jungen Hund einfach besser war. Hier konnte er sich so richtig auspowern. Fynn hatte grade den Ball geworfen und Hulk befohlen ihn zu holen als ein Mädchen ihn aus einiger Entfernung ansprach.
Sein Blick richtete sich auf sie und er legte ein Lächeln auf die Lippen, "Was gibts ?", fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen und wartete auf ihre Antwort. Aber die fiel wohl aus.. hauptsächlich weil sie fiel. Denn Hulk - der ungestüme große Flauscheball - wollte so dringend den Ball wiederbringen, dass er dem Mädchen im rennen einfach die Beine weggezogen hatte.
Schnell überwand er den Abstand zwischen den Beiden und wollte ihr aufhelfen, "Tut mir leid, mein Hund ist ein wenig... übereifrig. Hast du dir weh getan ?", besorgt sah er auf sie runter und hielt ihr eine Hand hin um ihr aufzuhelfen.
Auch Hulk kam sogleich auf sie zu und kuschelte sich schwanzwedelnd an sie und versuchte ihr Gesicht abzuschlabbern.


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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Mi 3 Mai 2017 - 14:37
 
Rose lächelte als der Junge sich umdrehte, gerade als sie ihm antworten und nach einem Stift fragen wollte merkte sie nur wie ihr etwas die Beine weg zog.
Im nächsten Moment war sie schon auf ihrem Hintern gelandet und der Junge kam auf sie zu gelaufen.
Ein wenig perplex sah sie zu ihm auf, also war es sein Hund gewesen der sie umgerannt hatte.
"Schon okay, dass kann mal passieren, alles in Ordnung", meinte sie leicht lächelnd.
Als der Unbekannte ihr eine Hand reichte wollte Rose sie ergreifen doch der große Hund des Jungen drückte sich an ihren Körper und versuchte ihr durchs Gesicht zu lecken, als wollte er sich entschuldigen.
Ein kichern entwich dem Mädchen als sie das Tier ein wenig weg drückte und dem Hund dabei durch das weiche Fell strich.
Der Hund nahm ein wenig Abstand und nun konnte Rose sich auch aufhelfen lassen, noch immer ein wenig lachend nahm sie die Hand des Jungen und ließ sich auf die Beine ziehen.
Sie klopfte sich schnell den Po ab "Ihr Hund ist wirklich niedlich", sagte sie lächelnd und ein wenig zurückhaltend.
Für die Rothaarige war es selbstverständlich jemanden zu siezen den sie gerade erst getroffen hatte, vor allem weil der junge Mann auch älter als sie aussah.
Dann fiel ihr wieder ein was sie eigentlich von dem Jungen wollte "Haben sie zufällig einen Stift dabei ?", fragte sie "Das wollte ich fragen bevor ihr Hund mich umgerannt hatte", meinte sie ein wenig peinlich berührt.
Sowas war ihr echt noch nie passiert, aber es gibt ja für alles ein erstes Mal.


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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Mi 3 Mai 2017 - 17:10
 
"Hulk sitz !", befahl er dem Hund, welcher den Befehl auch sogleich befolgte und sich auf seinen Hintern setzte. Er half dem Mädchen auf, welches das ganze wohl recht sportlich nahm und sogar lachte. Die ganze Situation zauberte sogar ihm ein grinsen aufs Gesicht und er sah Hulk an, "Hulk sag Entschuldigung.", murmelte er seinem Hund zu, woraufhin er sein Gewicht auf den Hintern verlagerte und mit den Vorderpfoten winkte und jaulte.
Grinsend sah er zu dem Mädchen, "Also wenn du mich siezt fühle ich mich an die 80. Nenn mich doch bitte Fynn. Und ehm..", er tastete sich einmal an allen Taschen ab und kramte anschließend in seiner Hosentasche. Er hielt ihr einen Kuli hin und verzog ein wenig den Mund, "Das ist alles was ich anbieten kann, es ist ein Wunder das ich überhaupt einen dabei habe..."


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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Mi 3 Mai 2017 - 17:45
 
Rose lächelte den Jungen an "Dein Hund heißt Hulk ? Das ist echt einfallsreich", sagte sie in einem freundlichen Ton.
Sie war zwar nicht der größte Fan von diesen Superheldenfilmen aber der Name war für einen Hund echt kreativ.
Sie sah den Hund an als dieser sich auf Befehl seiner Herrchens bei ihr 'Entschuldigte', sie grinste "Schon okay Hulk", meinte sie an den Hund gerichtet und streichelte einmal den Kopf des großen Tieres.
Sie sah den Unbekannten an "Er ist wirklich gut erzogen", sagte sie lächelnd.
"Oh, nagut, Fynn", sagte sie lächelnd "Und ich bin Rosalie, aber nenne mich einfach Rose", sagte sie und hielt dem Jungen kurz die Hand für einen Händedruck hin "Freut mich", sagte sie noch dazu.
Sie war wirklich stolz das sie es geschafft hat jemanden anzusprechen und dann war es auch noch ein Mann.
Bis jetzt hatte sie es immer nur geschafft ältere Herren anzusprechen, noch nie ist es ihr gelungen jemand anzusprechen der in ihrem Alter war und dann auch noch so gut aussah wie ihre neue Bekanntschaft.
Begeistert klatschte sie einmal kurz in die Hände "Das reicht vollkommen, danke", sagte sie vor Freude strahlend und nahm den Stift des Jungen entgegen.
Sie zog ihren Block aus ihrer Tasche und schlug das gute Stück auf, bevor sie zu zeichnen anfing sah sie den Jungen mit einem schüchternen Lächeln an "Ich zeichne unheimlich gerne und ich wollte unbedingt die Seerosen zeichnen, nur hab ich dummerweise meine Stifte nicht dabei. Du bist grade echt meine Rettung", erklärte sie ihm kurz die Situation damit er sie nicht für komplett bescheuert hielt.


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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Do 4 Mai 2017 - 12:40
 
"Ja ich.. bin wohl ein kleiner Nerd..", meinte er grinsend und kratze sich am Hinterkopf.
Sein Blick wandte sich wieder an Hulk ehe er den Ball nahm und ihn erneut schmiss und der Hund sogleich hinterher rannte.
"Ich liebe Tiere, seit ich ihn habe bringe ich ihm Tricks bei. Er ist echt super lieb und verschmust. Ich habe auch schon überlegt mit ihm auf Wettbewerbe zu fahren, aber den Stress will ich ihm nicht antun.", das schmunzeln konnte er sich nicht verkneifen. Er liebte seinen Hund einfach und war wirklich froh das seine Eltern ihm ihn geschenkt hatten.
Er schüttelte ihre Hand die sie ihm hinhielt und nickte, "Freut mich Rose.", ein wenig merkwürdig fand er es schon mit dem Händedruck, er konnte sich nicht erinnern wann er das letzte mal jemandem die Hand gegeben hatte der so alt war wie er selbst. Wahrscheinlich noch nie ~
Als sie so begeistert reagierte sah er sie überrascht an und reichte ihr dann den Stift. "Okey.. na dann zeichne mal Los. Ich hoffe der ist noch voll, sonst wird das wohl nichts.."


"What's the fun in doing what you're told ?"
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Celi

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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   Do 4 Mai 2017 - 13:35
 
Rose lächelte "Sieht ganz so aus", sagte sie "Aber ich denke das sind wir alle irgendwo", fügte sie noch hinzu.
Sie selbst gehörte zwar nicht unbedingt dazu aber es gab genug andere Leute die das taten.
Ihr Blick fiel auf Hulk der dem Ball hinterher jagte den Fynn geworfen hat "Ich überlege auch mir einen Hund zuzulegen aber ich bin noch ein wenig unentschlossen", meinte sie mit einem grinsen "Ich hatte noch nie einen, ich habe etwas angst das Tier total zu verkorksen", gestand sie lachend.
Sie nickte verstehend "Ja, ich kann mir vorstellen wie stressig das für ein Tier sein muss", stimmte sie zu "Am schlimmsten sind diese 'Hunde Schönheitswettbewerbe' das ist bei Menschen schon furchtbar und dann muss man das Tieren auch nochmal antun", sagte sie in einem leicht aufgebrachten Ton.
Sie verstand nicht warum man Tiere in komische Klamotten zwängen musste um irgendetwas zu beweisen statt die Tiere einfach Tier sein zu lassen.
Nachdem er ihre Hand wieder los ließ sah sie sich kurz nach einem guten Platz um den Teich zu zeichnen, schnell fiel ihr eine Bank ins Auge.
Sie sah Fynn an "Also ich denke nicht das ich lange brauchen werde, ich weiß nicht wie lange du hier bleibst aber vielleicht kann ich dir deinen Stift dann gleich noch zurück geben", sagte sie lächelnd.
"Ich werde da vorne auf der Bank sitzen und zeichnen", erklärte sie und zeigte auf die Bank zu der sie sich begeben wollte.
"Danke nochmal", sagte sie und wollte sich dann auf den weg zu der Bank machen.


"Creative Minds are rarely tidy"
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BeitragThema - Re: Wiese mit Teich   
 
 
Wiese mit Teich
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