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 Operationssaal

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BeitragThema - Operationssaal   Do 6 Aug 2015 - 17:28
 
Operationssaal

Zutritt nur für behandelnde Ärzte und Personal.

Zu diesem Ort haben weder Angehörige noch andere Patienten keinen Zutritt, denn hier wird operiert. Es gibt eine Glaswand zum Operationssaal, vor der nur ausgewählte Personen mit Zutrittsgenehmigung während einer Operation stehen dürfen.
Er ist steril gehalten und wird außerhalb von Eingriffen fast nie genutzt.
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Cali

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Heaven's Doctor

BeitragThema - Re: Operationssaal   Di 15 Sep 2015 - 23:03
 



Zenva, Linnet & Lelouch
Montag, 14. April | In den Fluren des Krankenhauses | Früher Abend

Auf dem Weg zum OP-Saal bekam Zenva bereits von einem zuständigen Notpersonal eine saubere Akte in die Hand gedrückt, die er nickend entgegennahm und mit schnellen Handgriffen die Grunddaten ausfüllte, die zur Operation notwendig waren. Es war nicht allzu viel an Formulardaten anzugeben, da das Krankenhaus im Falle von übernatürlichen Verletzungen sowie Verletzten Sondervorschriften zur Behandlung und Notversorgung pflegte, sodass es keine allzugroßen Vorbereitungen im schriftlichen Sinne für die Behandlung gab. Natürlich mussten die Grundvoraussetzungen erfüllt werden und die Grunddaten gegeben sein.
Während er schnellen Schrittes dem Notfallteam und der auf der Transportliege deportierten Patientin folgte ging er neben dem Dunkelhaarigen her, der sie scheinbar gerettet hatte. Noch mit dem Stift in der Hand und dem Blick kontinuierlich auf dem Papier fragte er ihn die grundgegebenen Fragen ab. "Wie heißen Sie? Kennen Sie die Verletzte? Sind Sie Angehöriger? Wo haben Sie sie gefunden und was ist geschehen, beschreiben sie mir den Ort des Geschehens." Er notierte sich einiges und ging in Gedanken bereits den Aufwand der Operation durch, auch wenn er sich noch kein sehr genaues Bild von der Schwerverletzten hatte machen können. Immerhin war es ein großer, schwerer Eingriff den er vorhatte und das war zum Teil auch dem Umstand zu verdanken, dass er seine Heilkräfte nahezu erschöpft hatte. Somit konnte er fast nur auf seine ärztlichen Fähigkeiten zurückgreifen, die aber selbstverständlich als Chefarzt sehr ausgereift waren. Auch in seinem Zustand war er bestens für einen solchen Notfall vorbereitet, da kam kein anderer Arzt an ihn heran. So sehr er auch ein Workaholic war, er war bei weitem der Beste auf seinem Gebiet und genau das war auch der Grund, warum das Leben dieser Elfe nun allein in seinen Händen lag und nicht in denen irgendeines unterbelichteten, zweitrangigen Stationsarztes der keine Ahnung hatte. Vermutlich wäre das Leben der Brünetten an einem anderen Ort und bei einem anderen Arzt als dem Wunderheiler bereits verloren.
Bald schon kam die Biegung zu den sterilen Fluren der Abteilung die nur für das Personal zugänglich waren, wobei Zenva aber kommentarlos seinen Zeugen mit hindurch nahm. Dies war ein übernatürlicher Fall, er hatte hier eine verwundete Elfe vorliegen, da war die normale alltägliche ärztliche Fassade nicht mehr von Nöten die gegenüber Menschen stets gewahrt wurde. Er beschloss, den jungen Mann noch bis zu dem Vorraum mitzunehmen in dem er ihm dann die letzten notwendigen Fragen stellen würde, bevor die Operation losgehen würde. Lange durften sie nicht mehr warten, jede Sekunde die verstrich war die Elfe eine Sekunde dem Tod näher.
In dem Vorraum angekommen fuhr das Notfallarztteam bereits mit der Brünetten durch die Flure in Richtung des OP-Saals, während der Pinkhaarige noch mit seinem Gesprächspartner stehenblieb. "Nun, die Daten sind sehr unvollständig doch das muss für diesen Notfall reichen, sie schwebt in Lebensgefahr. Es ist Ihnen überlassen, ob Sie warten oder schon gehen wollen. Ihre Arbeit ist getan, die restlichen Fragen wird die Patientin beantworten können wenn sie sicher und heil wieder aus dem OP zurück ist und auf der Station aufwacht." Der Chefarzt war sich vollkommen sicher, dass er sie retten würde und stellte daher einen etwaigen Todesfall gar nicht infrage, doch selbst wenn würden sie die Daten durch das Register erhalten und benötigten somit nur die wichtigsten Aussagen des jungen Mannes, alles andere wurde intern geregelt. Er klappte seine Unterlagen zusammen und sah den Dunkelhaarigen an. "Da Sie nicht mit ihr in Verbindung stehen ist es Ihnen freigestellt zu gehen. Falls Sie bleiben kann ich Ihnen keine genaue Zeit nennen, wann die Operation vorbei sein wird, da es ein Noteingriff ist." Abwartend sah er den Mann an, dann warf er einen Blick auf die Uhr an der Wand. Er musste das Leben dieser Frau retten, nun ging es um jedes bisschen Zeit das sie ergattern konnten.


Excalibur · Jayden · Asher · Jinx · Dr. Zenva · Sharif · Gwendoline
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BeitragThema - Re: Operationssaal   Di 15 Sep 2015 - 23:46
 
Schnellen Schrittes folgte der Engel dem Arzt und der verwundeten Frau auf der Notliege. Sichtlich war er besorgt um diese. Was dem Jungen dennoch sehr perplex vorkam, da er sich kaum bisher um andere gesorgt hatte. Die Schritte der gesamten Gruppe hallte nur so durch den Gang untermauert von dem Rollen der Räder die die gesamte Situation noch um ein vielfaches dramatischer gestalteten.
Kaum hatten sie auch den Vorraum erreicht bombardierte der pinkhaarige Arzt den jungen Engel mit Fragen. Kurz sah doch Lelouch noch der Frau nach die wohl in den OP-Saal geschoben wurde. Was nun wohl mit ihr geschehen würde. Seinen Oberkörper hatte er leicht geneigt um eine bessere Sicht auf die Dame zu haben bis sich dann die Klaptüren des OP-Saals schlossen. Langsam neigte er sich wieder in den geraden Stand und sah zu dem Arzt auf. Nun ganz hinauf sehen war eine Übertreibung, da Lelouch nicht wirklich klein war, sondern sogar mit der Größe des Arztes mithalten konnte. "Mein Name ist Lelouch Nakamura. Ich bin ein Fremder, der diese Frau in einem Krimskramladen entdeckt hatte." Kurz machte er eine Pause bevor er weiter sprechen wollte. Doch bedachte er auch, dass dieser Arzt doch nur ein Mensch ist und seine übernatürliche Wahrnehmung nicht verstehen könne. Nun es gibt aber keinen Weg zurück, und wohl mal angenommen dieser Arzt habe sowas gehört würde er es auch verstehen. Doch Ehrlichkeit währt am längsten. "Ich stand vor dem Laden, wo ich sie fand. Ich wollte nur etwas für meine Schwester besorgen, bis ich mich dann doch abwendete. Ich hörte ein seltsamen Geräusch, doch als ich mich umschaute und es für mich offensichtlich war, dass es aus dem Laden kommt, suchte ich in den Gesichtern der Menschen nach Reaktion. Doch es kam keine. Ich beschloss also näher ranzugehen. Plötzlich vernahm ich auch eine Stimme die nach Hilfe rief. Doch war sie nicht laut, sie hallte nur in meinen Gedanken... Die Tür musste ich mit etwas Hilfe öffnen, und da sah ich sie. Überall Glassplitter und Blut. Ein brutaler Kampf musste dort vorgefallen sein.", berichtete er dem Arzt und blieb reglos stehen auf seine Antworten.
Nur knapp nickte er als der Arzt ihn warnte, dass die Zeit nicht vergehen würde. Doch sah Lelouch es als Selbstverständlichkeit zu warten, bis die junge Frau wieder sorglos atmen konnte.



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Heaven's Doctor

BeitragThema - Re: Operationssaal   Do 17 Sep 2015 - 7:27
 


Zenva, Linnet & Lelouch
Montag, 14. April | Vorraum des OPs

Der junge Mann beantwortete Zenvas Fragen ordnungsgemäß und nach gegebenen Möglichkeiten auch recht detailgetreu, wodurch der Stift des Arztes vielbeschäftigt über das Blatt huschte, während der Chefarzt Lelouch zuhörte. In der Ferne waren laute Rufe und wilde Ärzte zu hören, die geschäftig aufgrund des gerade eingelieferten Notfalls durch das Krankenhaus sprinteten, vermutlich um ein späteres Zimmer auf der Station vorzubereiten und die nötigen medizinischen Mittel sowie die OP-Zettel von A nach B zu bringen. Allgemein war das halbe Krankenhaus gerade in Aufruhr, doch Zenva blieb wie immer ruhig und professionell.
Nachdem er sich alles wichtige notiert und Herrn Nakamura mitgeteilt hatte, wie es zeitlich nun die Nacht über während der Operation ablaufen würde, verabschiedete er sich schließlich mit einem Nicken von ihm, drehte sich um und verschwand mit energischen Schritten in den Türen des Operationssaals, aus dem bereits der Vitaldatenmonitor zu hören war, der piepend die Herzfrequenz der Patientin kund gab.
Sobald er in dem sterilen OP-Saal angekommen war bog er um die Ecke, um sich im Nebenzimmer die Hände zu desinfizieren und sich den Mundschutz überzuziehen. Dort stand bereits der Instrumenteur, der ihn mit großen Augen ansah. Er war offenbar noch relativ neu. "Ihre erste OP?", fragte Zenva nicht gerade verständnisvoll und seufzte leise als dieser nickte. Er ging nicht weiter darauf ein, er hatte jetzt wichtigeres zu tun. Bei jeder Operation musste eine instrumentierende Pflegefachkraft dabei sein, die ihm - dem Operateur - die benötigten Instrumente und Geräte reichte. Er war auch mit verantwortlich dafür, dass alle Tupfer die zur Blutstillung benötigt wurden wieder von der Patientin genommen werden. Der Neue musste das allein bewältigen, für so etwas hatte der Engel keine Zeit.
Zurück im OP-Saal erwarteten ihn die zuständige Fachärztin für Anästhesie, die die Bewusstlosigkeit der Elfe bereits durch eine Narkose stabilisiert hatte und momentan deren Atmung überwachte, die sehr instabil und rasselnd klang, zwei weitere Ärzte die während der OP assistieren sollten und der Springer, der die Aufgaben der Lagerung wahr nahm, die pflegerische Dokumentation durchführte und dem Instrumenteur zuarbeitete. Natürlich neben dem zusätzlichen Intensivpflegepersonal, das wie üblich bei großen Eingriffen um den OP-Tisch und all die medizinischen Geräte herum stand, bereit den Anweisungen des Chefarztes Folge zu leisten.
Noch war die Elfe nicht abgedeckt worden. Zenva stand mit beiden Armen in die Hüften gestützt vor dem OP-Tisch und machte sich ein Bild von ihren Verletzungen. Es waren so unglaublich viele. Nach einer geraumen Weile und leichtem Hin- und Herdrehen der Verletzten, was sich als schwieriger gestaltete als erwartet, wandte sich Zenva an den Springer, der die Akten bereits vorliegen und den Stift gezückt hatte. "Elfe, weiblich, 1,69 m, ihr Körper ist 18 Jahre und 6 Monate alt. Da sie eine Elfe ist hat das nichts zu bedeuten. Vier gebrochene Rippen auf der linken Seite und eine auf der rechten, beide Fußknöchel verstaucht, Gehirnerschütterung, mehrere Prellungen am ganzen Körper davon gehäuft an der rechten Seite unter dem Lungenflügel. Außerdem 7 große Schnittwunden an den Armen, mehrere kleine Schnittverletzungen an Beinen und Füßen sowie ein Blutverlust, der fast zur vollkommenen Blutleere ihres Körpers geführt hatte. Die Operation betrifft aber in erster Linie ihre aufgerissene Schulter zwischen dem Kieferknochen und dem Schlüsselbein. Die Bisswunde am Hals wird genäht werden." Er war geneigt sich durch die Haare zu fahren, ließ dies aber aufgrund der desinfizierten Hände. Dann setzte sich das Ärzteteam in Bewegung und der Instrumenteur bedeckte die Frau mit einer grünen OP-Decke, bevor Zenva ans Werk ging.
Und dann war das einzige was die angespannte Stille durchbrach nur noch das Vitaldatengerät das leise vor sich hin piepte und Zenvas energische Stimme, wenn er die Anweisungen gab. Die Operation hatte begonnen.


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BeitragThema - Re: Operationssaal   Do 17 Sep 2015 - 21:18
 
Als der Arzt sich von Lelouch abwendete war es beinahe so als verschwinde er in Zeitlupe durch die Tür. Kaum war dieser darin verschwunden so gingen beide Türen des Saals immer noch aneinander vorbei als sie zu einem Punkt kamen an dem sie sich ausgeschaukelt hatten und sich verschlossen. Nun trat ein rotes Licht über den doppelten Türen in Kraft. Der Raum in welchem sich Lelouch befand verdunkelte sich und tauchte in ein dunkles rot das sich an den meisten Wänden, die sonst so weiß sind, wie eine Blutsspur hinzog. Dabei fiel der Blick des jungen Engel abermals auf seine rechte Hand welche sich unter der Bisswunde befand. Stur schaute er auf diese herab, welche an einigen Stellen noch nicht gänzlich in rot getränkt waren und suchte nach Anhaltspunkten. Doch ist es nur eine Hand. Ein Teil eines Körpers der ersetzt werden kann durch die simpelsten Mittel der Technik oder der Fähigkeiten der Engelsheiler. Diese hatten laut den Büchern die er einst gelesen hatte, die Fähigkeiten Engeln und anderen Lebewesen auf der Erde ihre Körperteile zu ersetzen seien sie rein genug. Allerdings war dies eben der Punkt. Rein war Lelouch nicht, selbst als Engel konnte er dies nicht mehr sein. Verstoßen von seinen Eltern und dem Himmel, dieses Schicksal ereignete die seltensten Fälle die die Missgunst des Oberengels auf sich zogen. Doch weshalb Lelouch?
Rückblickendbetrachtet war Lelouch einst ein reiner Engel der auch die Regeln befolgte und nach diesen lebte. Und es gab weniges was dazu in der Lage war diese zu brechen, bis auf das eine menschen Mädchen. Lelouch, war zu diesem Zeitpunkt 17 Jahre alt gewesen als das Menschenmädchen Lydia in seine Welt trat. Zu beginn waren sie nur Freunde, doch wie es ist so entwickelte sich diese eine besondere Bindung zu einer Liebe die keiner anderen gleich war. Weder zur Mutter, zum Vater noch zu seiner eigenen Schwester. Sie waren lange ein paar. Doch kam der Tag den Lelouch niemals hätte vorhersehen wollen, die Trennung. Er sah ihr tef in die Augen und sah in ihr die Qualen die sie mit sich zog dort hin zu kommen, in ein Cafe mitten in der Stadt. Es kostete ihm viel Willenskraft um die Worte auszusprechen die ihr mutmachen sollten sich nicht an einen Klotz am Bein zu klammern, wenn es nicht das sei was sie begehrt. Doch weshalb er das tat? Aus Liebe zu ihr. Denn nur dann erkennt man wirklich die aufrichtige Liebe zu einer Person, wenn man erlaubt sich loszubinden damit der andere sich besser fühlen kann. Von da gingen sie getrennte Wege – und Lelouch zog sich gegen den Willen seiner Eltern in den Himmel zurück. Zurück bei den anderen, versuchte er alles herauszufinden wie er das Loch in seinem Herzen füllen kann, bis die Trauer überhand nahm und Lelouch in eine wilde Raserei gerat die ihm den heiligen Schein kostete und somit auch der Achtung seiner Familie und des Oberengels. Er war gefallen, wie der Engel Luzifer. Genau so fühlte sich Lelouch damals. Allein.
Die Minuten waren vergangen und er stand immer noch regungslos im Raum starrend auf seine Hand, als das Licht des OP-Saals durch die untere Lücke durchdrang. Licht, das war es was die Engel ausmachte richtig, fragte er sich. Langsam ließ er seine Hand nieder und drehte sich vom OP-Saal weg und schritt langsam Richtung Ausgang. Immer weiter Schritt er gegen die Sonne als diese dann den aus dem dunklen kommenden Lelouch in ein orange-rötliches Licht taucht. Lelouch erkannte in diesem Moment einen nahegelegenden STuhl auf welchem er Platz nahm und die Augen schloss.

Später Abend


Lelouch erwachte in der Nacht, seine Uhr zeigte die Zeit 23 Uhr 39 Minuten an. Ziemlich spät dachte sich der junge Engel als er auf seine Uhr schaute doch wurde ihm klar, dass in seinem neuen Zuhause niemand auf ihn warten würde bis auf eine bekannte die ihn aufnahm.
Langsam ging er wieder zum Türrahmen des Vorbereitungsraumes des OP-Saals als ihm auf den Boden sein Schatten Flügel anzeigte. Seltsam, er kannte sich so nicht mehr und über seinem Kopf schwebte ein heiligen Schein. Welch Wendung in der Geschichte.



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Lelouch Nakamura ~ Asuna Yuki ~ Yuno Kushida
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BeitragThema - Re: Operationssaal   Fr 18 Sep 2015 - 19:18
 


Zenva, Linnet & Lelouch
Montag Nacht, 14. April | Nach der OP | Kurz vor Mitternacht

Tief ins Gespräch vertieft kam der Chefarzt in Begleitung von dem Notfallteam durch die Türen des Operationssaales. Es war bereits kurz vor Mitternacht, doch die Gänge des Krankenhauses waren belebt wie zu Tageszeiten. Selbst jetzt war im Hintergrund noch leises Rascheln und Geklapper aus dem OP-Saal zu hören, als die Assistenzärzte damit beschäftigt waren nach der Operation wieder für Ordnung zu sorgen und der Patientin sowie dem Arzt die Medikamente beziehungsweise die Akten und aufgezeichneten Daten hinterher zu tragen.
"...und denken Sie daran den Tropf alle zwei Stunden zu wechseln", sagte Zenva der zuständigen Stationsaufsicht gerade, während er den Mundschutz in den Händen drehte. Er nahm ihn dann in eine Hand und schüttelte der Zuständigen mit der anderen die Hand, während sie ihn stolz anlächelte. "Eine großartige Leistung, Dr. Zenva", lobte sie ihn und sein Ego flog nur so in den Höhen als er dies hörte, doch natürlich tat er es dem Schein halber als nichtig ab und schickte sie mit strengem Blick der Patientin hinterher.
Die Operation war gut verlaufen, auch wenn das ganze Team unter ziemlichen Zeitdruck gestanden hatte. Die Bedrohung des nahenden Todes und der Druck hatten enorm auf den Arbeitskräften gelastet. Im ganzen OP-Saal war es so still gewesen, dass man die einzelnen Ärzte in ihren Mundschutz hatte atmen hören. Da die chirurgische Technik für die zahlreichen Einzelknopfnahten an dem Halsbereich der Elfe eine solche Zeitspanne in Anspruch genommen hatten wurde die Behandlung in die Länge gezogen, es hatte den Heilkräften des Engels aber auch zusätzlich dazu verholfen sich zu regenerieren.
Eine Stunde vor Fertigstellung der Wundversorgung war er bereits wieder dazu in der Lage gewesen, die kleineren Schnittwunden an ihren Armen und Füßen zu schließen sowie drei der insgesamt fünf gebrochenen Rippen wieder zusammenzufügen. Zwei auf der linken Seite waren jedoch immer noch gebrochen und den Schmerz für all ihre Wunden konnte er ihr auch nicht nehmen, da war nichts zu machen. Gegen den Blutverlust war er gänzlich handlungsunfähig, er konnte ihr schließlich nicht einfach neues Blut in die Adern zaubern. Hierfür war eine Bluttransfusion notwendig gewesen, glücklicherweise hatte das Krankenhaus da es auch auf übernatürliche Wesen spezialisiert war eine Blutspende von einer Waldelfe vorliegen gehabt, die der Körper der Brünetten zum Glück angenommen hatte. Zenva hätte sich im Ernstfall wenn es nicht funktioniert hätte nicht sicher sein können, dass sie es überlebt. Sie hatte außerdem während der Operation zwei Herzstillstände, die dank des Engels aber sehr schnell reanimiert werden konnten.
Zenva ließ den Mundschutz in seine Kitteltasche wandern und sah mit leichter Überraschung, dass Mr. Nakamura immer noch hier war. Der Schwarzhaarige war ganz offensichtlich eisern bei der Meinung geblieben hier auf die Elfe warten zu müssen. "Sie befindet sich jetzt im Aufwachraum", erklärte der Chefarzt und sah nachdenklich auf seine Uhr, dann schüttelte er einlenkend den Kopf. "Ich denke Sie sollten mich unter Umständen begleiten. Ich bin sicher sie wird Sie sehen wollen." Mit diesen Worten verließ er, noch immer in seinem schnellen Rythmus da er den ganzen Abend permanent in Bewegung war, den Vorbereitungsraum in Richtung der hinteren OP-Anhangsräume.


Aufwachraum | Nach Mitternacht

Sobald der Pinkhaarige eintrat kam ihm eine aufgewühlte Krankenschwester entgegen, die eine alte Kanüle in der Hand hielt. Vermutlich hatte sie die an dem Arm der Verletzten gerade gewechselt. "Chefarzt, gut das Sie da sind", sagte sie und sah dann mit verwirrtem Blick zu seinem schwarzhaarigen Begleiter. Zenva verfolgte ihren Blick, dann sagte er: "Kein Grund zur Sorge, dies ist ein übernatürlicher Fall. Somit greifen unsere Regeln nicht, es ist in Ordnung. Vielleicht möchte die Elfe ihn sprechen. Wir wissen immer noch nicht um wen es sich bei der Verwundeten handelt geschweige denn was genau vorgefallen ist. Wenn es etwas Verheerendes war müssen wir vielleicht die Polizei oder die örtliche Verwaltung einschalten." Auf seine Worte hin nickte die Krankenschwester nur stumm und ging dann zur Seite, um Zenva und Lelouch zu der noch Bewusstlosen durchzulassen.
Dort lag sie, eingehüllt in ein weißes Laken, dass fast dieselbe Farbe trug wie ihr Gesicht. Gesund sah sie nicht aus, doch ihre Atmung war regelmäßig und ihr Blutdruck hatte sich soweit wieder normalisiert, auch wenn sie immer noch an leichter Blutarmut litt. Ein großer Druckverband bedeckte ihren Hals, ihre gesamte Schulter und einen Teil ihres Oberkörpers und an dem Arm der mit der Kanüle verbunden war konnte man eine Vielzahl an kleinen blauen Flecken erkennen, wo vorher noch Schnittwunden gewesen waren. Die Anästhesie-Fachärztin stand auf der anderen Seite des Krankenbettes und bereitete die Vorsorgeuntersuchung vor die folgen würde, sobald die Brünette erwachte.


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BeitragThema - Re: Operationssaal   So 20 Sep 2015 - 17:48
 
Cf: Hauptstraße

Samstag im April, Mitternacht


Lange Zeit umfing mich bloß Dunkelheit. Diese sanfte, alles Betäubende Dunkelheit.... War das der Tod? Hätte ich mich wohl gefragt, wenn ich dazu in der Lage gewesen wäre zu denken... Doch alles in mir schien sill zu stehen.... Ich konnte nicht einmal mehr denken! Aber irgendwie war dies angenehm im Vergleich zu den Schmerzen und der Angst, die ich zuvor verspürt hatte...

... ein aufdringliches Piepen drang an meine Ohren. Was war das?? Warum störte es meine Ruhe?! Es sollte verschwinden!! Moment... ich dachte? Ich war wieder in der Lage zu denken? Woher aber kam dieses Piepen?
Flatternd hoben sich meine Lieder. Grelles Licht blendete mich, stach in meinen Augen... Erschrocken kniff ich diese wieder zusammen. Wo war ich bloß? Der Himmel schien es definitiv nicht zu sein... Langsam drangen auch Gerüche zu mir durch. Es roch ziemlich steril und penetrant nach Desinfektionsmittel... diese Kombination konnte es nur an einem Ort geben... Ich war also am Leben? Wie war das Möglich?
Erneut hob ich die Lieder, dieses mal langsamer um meine Augen an das grelle Licht zu gewöhnen. Schmale Leuchtröhren hingen unter der Decke und erfüllten den Raum mit ihrem weißen Licht.
Ein unangenehmes stechen spürte ich an meinem Arm. Etwas drückte an meinem Hals und erschwerte mir das Atmen... dass mir dies nicht bereits früher aufgefallen war... Ich wollte mir dort hin fassen, sehen, was mich da so störte, doch schon als ich nur versuchte den Arm zu heben spürte ich, wie schwach dieser immer noch war. Ein sanftes kribbeln machte sich in dem Körperteil breit und ich sah mich durch die Kanüle in meinem Arm gehindert, dazu gezwungen ihn bereits nach wenigen Zentimetern wieder hin zu legen.
Da bemerkte ich die Anwesenheit dreier weiterer Personen im Raum. Vorsichtig suchte ich mit den Augen den Raum ab. Zumindest den Teil, den ich einsehen konnte. Da am Bettende standen zwei Männer. Einer in einen weißen Kittel gehüllt, vermutlich ein Arzt. Der andere in Straßenkleidung. Irgendwie kam er mir bekannt vor, doch wusste ich absolut nicht mehr woher. Ich konnte ihn nicht mehr einordnen. Er sah nicht so aus als würde er zum Personal gehören. Wer war er?
Irgendwo neben meinem Bett hantierte jemand herum, ich schätzte es war eine Frau. Doch konnte ich sie nicht ganz sehen, dafür hätte ich meinen Kopf drehen müssen und dazu fühlte ich mich absolut nicht in der Lage... Also richtete ich meine Aufmerksamkeit wieder auf die beiden Fremden zu meinem Fußende.


Linnet Silene

Linnet  ~  Jane  ~  Sirja  //  Beziehungen  ~  Geschichte

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BeitragThema - Re: Operationssaal   So 20 Sep 2015 - 19:49
 
Auf das Wort des Arztes folgte Lelouch durch die Gänge hin zum Aufwachraum. Kaum angekommen, blendeten Lelouch die weißen Wände und weißen Möbel ein wenig. Trotz seines langen Aufenthaltes im Krankenhauses war er eindeutig der Meinung sich bereits an diese sterile Umgebung angepasst zu haben, aber war es dennoch nicht so. Leicht kniff dieser die Augen zusammen als er sich dann vor das Bett der jungen Frau stellte.
Es war nicht sonderlich aufregend vor dem Bett einer Patientin zu stehen, schließlich war es für Lelouch auch nicht das erste Mal, dass er sich in einem solchen Raum befand. Diese Gedanken verdrängte er jedoch schnell genug um sich wieder dem hier und jetzt zu widmen. Die Frau lag recht gerade dort sollte sie sonst mit all den Schläuchen an ihrem Körper liegen? Quer, nicht wirklich. "Hmm." stieß er leise von sich und drehte seinen Kopf zu den Fenstern.
Der Mond schien hell und es hatte etwas sehr beruhigendes an sich, als er so vor sich her sah. Immer wieder suchte er nach einigen Anhaltspunken vor dem Fenster woran er philisophieren könnte, aber es gelang ihm nicht wirklich, er schien abgelenkt.
Im Augenwinkel heraus bemerkte er wie sich die Augen der Patientin leicht öffneten, doch nur gering, es hätte auch nicht gerade ein Signal ihrer Bewussteinskontrolle gewesen sein müssen doch drehte er sich zu ihr und sah sie wieder an. Die Jacke in der sie getragen wurde hatte er wieder angezogen. Überfleckt mit diversen Stellen von Blut knöpfe er sie zu bevor er dann seine Arme verschränkte.



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BeitragThema - Re: Operationssaal   Mi 23 Sep 2015 - 15:23
 


Zenva, Linnet & Lelouch
Montag Nacht, 14. April | Aufwachraum

Als die Elfe erwachte war die erste die sofort aktiv wurde die Anästhesie-Fachärztin, die bereits mit gezogenem Leuchter vor der Patientin stand. Vorsichtig hob sie den Kopf der Brünetten am Kinn an und leuchtete ihr dann nacheinander in jedes Auge, um die Pupillenreaktion zu prüfen.
Zenva trat währenddessen an Lelouch vorbei und stellte sich auf die andere Seite ihres Bettes. Als sie ihren Arm bewegte hob er eine Augenbraue, doch sie kam nicht besonders weit und ließ ihn aufgrund ihrer Schwäche und ihren Schmerzen auch sogleich wieder sinken.
"Miss, dank unserem Chefarzt Dr. Zenva sind Sie noch am Leben", teilte die Fachärztin der Brünetten mit als sie vorsichtig ihren Hals und den Verband abtastete, ob er zu stramm saß, es schien aber alles in Ordnung zu sein und sie widmete sich gleich darauf ihren Medikamenten, wodurch sie das Wort an den Engel weitergab. Dieser nahm das Kompliment schweigend entgegen, straffte aber auf ihre Worte hin etwas die Brust. Schließlich war er sich seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten durchaus bewusst. "Wir müssen Sie zuerst befragen bevor wie sie auf die Station bringen können, da uns viele Daten über ihre Person noch unbekannt sind." Er ließ sich von dem Assistenten die Akte geben, die er bereits für den OP-Bericht verwendet hatte. "Sie wurden mit schweren, lebensbedrohlichen Verletzungen in einem Ramschladen an der Hauptstraße von Cadysa gefunden", erklärte er ihr da er davon ausging, dass sie wohl vieles nicht mehr mitbekommen hatte, schließlich war sie bei der Einlieferung bewusstlos gewesen. Dann jedoch rief die Pflicht und Zenvas Miene wurde sehr professionell, als er die Akte öffnete, sich einen Stift nahm und die Befragung begann. "Bitte geben Sie Vor- und Zunamen an, soweit sie einen haben. Geburtsdatum, Adresse oder Wohnort. Gehen Sie noch zur Akademie, sind Sie Studentin oder sind Sie bereits im Berufsleben tätig?" So ging es noch eine Weile weiter, bis der Chefarzt alle wichtigen Fragen für die Unterlagen abgearbeitet hatte.
Ihm war bewusst wie schwach sie war und das es sehr anstrengend für sie sein musste, in ihrem Zustand auf all diese Fragen zu antworten, doch sie konnten leider nicht warten da es für die Bürokratie und die Absicherung des Krankenhauses von Nöten war. Somit quälte der Pinkhaarige die Verletzte ohne Rücksicht auf Verluste durch diesen Prozess bis er alle Angaben hatte die er brauchte - das war schließlich sein Job, da kannte er keine Gnade -, dann trat er einen Schritt zurück und klemmte sich die Akte unter den Arm, um den Blick auf Mr. Nakamura freizugeben. "Ich glaube Sie beide sollten sich einmal aussprechen. Miss, dies ist ihr Retter, Lelouch Nakamura", stellte Zenva den Helden der Geretteten vor. Dann ging er zu der Anästhesie-Fachärztin, um sich ebenfalls noch mit um die Medikamente und die bevorstehende Vorsorge zu kümmern.
Später würde er die Brünette noch nach dem Unfall, dem Tatort und den genauen Umständen ihrer schweren, lebensgefährlichen Verletzungen ausfragen, doch all das musste geschehen wenn es ihr besser ging, sie in wirklich wachem Zustand war und nach Möglichkeit nicht unter Schmerzmitteln stand, damit die Angaben auch genau waren. Es würde später von einem der Stationsärzte auch noch einmal eine Überprüfung der Daten stattfinden, die sie ihm soeben in der Befragung gegeben hatte, um deren Richtigkeit auch noch einmal zu bestätigen. So ganz zurechnungsfähig war sie schließlich in ihrem jetzigen Zustand noch nicht.


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BeitragThema - Re: Operationssaal   Mi 23 Sep 2015 - 16:16
 
Wie war ich hier her gekommen? Was war passiert? Ich konnte mich nicht mehr richtig erinnern. Da war nur Schmerz und Angst... dann nichts mehr. Wer war der Fremde bei dem Doktor? Was tat er hier? Warum kam er mir so bekannt und doch so fremd vor?
Die Dame neben mir kam plötzlich näher und begann in meinem Gesicht herum zu tasten. Dann blendete mich ein heller Lichtstrahl. Erst auf dem einen Auge, dann auf dem anderen. Was sollte das? Warum tat sie das? Ich fühlte mich so unglaublich langsam... als wäre mein Gehirn voller Nebel...
Arzt... am Leben... Dr. Zenva... mein Blick huschte zu dem Doktor an meinem Bettende. Das musste Dr. Zenva sein.
So langsam konnte ich auch den Druck auf meinen Hals definieren. Ich trug einen Verband. Aber warum? Ich schielte ein wenig an mir herunter, doch der Rest meines Körpers wurde von einer Schneeweißen Decke verdeckt. Als der Arzt zu sprechen begann huschte mein Blick wieder zu ihm hinauf. Ich war ihnen also unbekannt. Gut, sie mir auch. Ich wusste ja nicht einmal mehr wie ich hier her gelangt war!
Der Ramschladen...
Schwere Verletzungen...
Der Kampf...
Bilder zuckten durch meinen Kopf. Bilder von Scherben, von flammend Rotem Haar, von spitzen Zähnen...
Asher.
Ich begann für einen kurzen Moment zu zittern, bevor ich mich wieder unter Kontrolle hatte. Sie durften es nicht wissen! Es würde zu viele Leben kosten! Nein! Ich würde mir eine plausible Erklärung einfallen lassen müssen... hoffentlich würde er noch nicht jetzt danach fragen...
"ich.." Meine Stimme war ganz rau und ganz heiser, weshalb ich mich räuspern musste. "Ich heiße Linnet Silene.", beantwortete ich ihm seine erste Frage. Doch da war schon das erste Problem: Nannte ich ihm das Geburtsjahr von meinem Pass oder das echte? Vielleicht reichte ja das Datum.. ohne Jahr? "26. September und ich bin Schülerin der Moon Academy. Dort wohne ich auch.", erklärte ich ihm also und hoffte, dass das Jahr nicht wichtig war. Dann folgte noch eine Reihe weiterer Fragen, die ich ihm beantworten musste, bevor er endlich fertig zu sein schien. Zum Glück kam keine Frage zu dem Geschehen im Ramschladen... ich hätte es nicht erklären können...
Dann wurde mir der Fremde vorgestellt. Er war also der Grund dafür, dass ich jetzt hier in diesem Krankenhausbett lag und nicht verblutet im Ramschladen... Ich musterte ihn ein wenig genauer und begann mich daran zu erinnern, wie ich den Fremden vor der Tür gerufen hatte. Das musste er gewesen sein! Lelouch Nakamura hieß er also. "Danke!", murmelte ich wieder ein wenig geschwächt durch die Befragung. "Wie kann ich ihnen bloß dafür danken?"


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BeitragThema - Re: Operationssaal   Mi 23 Sep 2015 - 22:00
 
Lelouch machte einen abwesenden Eindruck als der Blick Zenvas und der Linnets auf ihn kreuzten. Doch befand er sich für einen kurzen Moment weit außerhalb der Gegenwart. Ja, denn befand er sich in einer Zeit als sein Körper noch nicht durch das Licht geschmiedet wurde und er noch nicht den Namen Lelouch Nakamura trug. Es war eine Zeit der Schmach und des Verlustes, welche den Jungen Engel bevor er die Erde betrat prägte. Als ein Astralwesen gekleidet in eine weiße Rüstung welche von weißem Tuche ummantelt war ragten seine Flügel in die Luft bis zu dem Zeitpunkt an dem er sich entschieden hatte gegen die Engel zu argumentieren. An dem Tag änderte sich alles. Die merkmallose Gestalt unter der Rüstung und all dem Tuche wurde zu einem Menschen. Einem Halbwesen. Zu einem verstoßenen - einem gefallenen Engel. Einer der das Blut des Himmels in sich trug, doch es nicht mehr würdig war an der Seite seiner Brüder und Schwester zu treten. Und so wurde aus dem Engel der 13ten Blutslinie, Vyramuel, der gefallene Engel Lelouch Nakamura.  
Langsam blendeten sich die Stimmen der beiden Personen wieder ein. Gedämpft aber merkbar lauter wurden diese desto mehr Lelouch wieder in die Gegenwart trat. Leicht legte er den Kopf schief, hielt sich mit einer Hand an den Hinterkopf, setzte ein Lächeln auf und kniff erfreut die Augen zusammen. Als der pinkhaarige den schwarzhaarigen Lelouch vorstellte. "Ach, wie man das wieder gut machen kann?", fragte er etwas verwirrt. "Ich will doch mal meinen, eine Rettung muss man nicht wieder gut machen.", behauptet er während er sich kurzer Hand durch die Haare fuhr und den Arm locker an die Hüfte legte.
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BeitragThema - Re: Operationssaal   Fr 25 Sep 2015 - 21:31
 
Die Fragerei machte mich unendlich müde... ich fühlte mich erschöpft, ausgepumpt und einfach fertig.  Meine Lieder wurden immer schwerer und ich hatte ein wenig Mühe sie offen zu halten. Ich hatte das Gefühl mir hätte jemand sämtliche Energie aus dem Körper gesaugt... was ja auch stimmte... irgendwie... Asher hatte mich beinahe bis zum Tödlichen Punkt leer gesaugt. Und dann auch noch die Magie... Sie forderte immer ihren Tribut! Und in einer solchen Situation...
Allerdings konnte ich mich nicht mehr gänzlich an alles erinnern. Noch nicht! Was genau ich mit der Magie angestellt hatte zum Beispiel. Den Dämon verjagt scheinbar. Aber wie?
Das kannte ich bereits von anderen Vorfällen. Es würde mir wohl bald wieder einfallen... hoffentlich! Es könnte wichtig sein! Wie wichtig die Information war, die ich dadurch, dass ich mich erinnerte, erhalten würde, wusste ich noch nicht...
Immer schläfriger wurde ich über die Befragung, bis der Arzt endlich fertig war. Dann wurde mir mein Retter vorgestellt, bei dem ich mich sofort bedankte.
"Oh doch! Sie hätten auch einfach weiter gehen können!", erwiderte ich. Allerdings wurde meine resolute Aussage dadurch zerstört, dass mir meine Augen immer wieder zu fielen.

tbc: Station, Patientenzimmer


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BeitragThema - Re: Operationssaal   Sa 26 Sep 2015 - 9:10
 


Zenva, Linnet & Lelouch
Montag Nacht, 14. April | Aufwachraum

Zenva hatte zwar damit gerechnet, dass Lelouch und die verletzte Linnet sich einiges zu erzählen hatten doch war es auch verständlich und nachvollziehbar, dass die Elfe nun dringend Ruhe benötigte und es ihr deshalb an der nötigen Kraft fehlte. Als das Gespräch etwas schleifend vorankam ging der Arzt erneut zu dem Krankenbett und warf Lelouch einen nicht zu deutenden Blick zu, der wohl ursprünglich etwas wie 'sieh es ihr nah, sie ist totkrank' hatte aussagen sollen. Nur bei Zenvas unwegsamen Gesicht konnte man das nie so genau sagen, also war der Blick im Grunde für die Katz gewesen da er so neutral wie immer dreinblickte.
Als die Anästhesie-Fachärztin die letzten Vorbereitungen getroffen hatte führte sie die letzten kleinen Vorsorgeuntersuchungen durch und verabschiedete sich hinterher von dem Arzt und dem Besucher, wodurch Zenva freie Bahn erhielt die Patientin auf die Station zu bringen.
"Mr. Nakamura, Sie waren in der Informationsbeschaffung und auch in der ersten Hilfe sehr von Nutzen, ich danke Ihnen für ihre Auskünfte. Nun muss ich Sie bitten zu gehen. Das Krankenhaus wird sich gut um Miss Silene kümmern, Sie brauchen sich also keine Sorgen mehr machen." Damit winkte der Engel einen Pfleger zu sich der sich Linnets Krankenbett annahm und es hinter dem Chefarzt her aus der Tür in Richtung des Flures schob. "Folgen Sie mir zum Foyer", ordnete der Pinkhaarige den Besucher an und verschwand dann mitsamt der Patientin im Flur.

Foyer | 00:28 Uhr

Im Foyer angelangt hatte man direkte Aussicht auf die gläsernen Eingangstüren des Krankenhaus, von hier aus würde Lelouch wohl allein nach Hause finden. "Eine gute Heimreise Mr. Nakamura", verabschiedete sich der Chefarzt von ihm und klopfte als nächstes dem Pfleger auf die Schulter. "Denken Sie daran gleich noch den Tropf zu wechseln sobald ihr auf dem Zimmer seid. Geben Sie mir morgen früh Bericht wie sich die Fleischwunde über Nacht gemacht hat und ob sie neue Schmerzmittel braucht." Dann sagte er auch diesem Auf Wiedersehen und machte sich zurück auf den Weg zu seinem Büro.
Als er auf seine Armbanduhr sah musste er über die Uhrzeit stutzen, da es inzwischen bereits halb eins mitten in der Nacht war. Die OP hatte nun einmal ihre Zeit in Anspruch genommen, doch was er dabei nicht im Auge behalten hatte war sein Treffen mit Touko auf der Kinderstation. Somit bog er bei der nächsten Biegung nicht in Richtung seines Büros, sondern in die der Kinderstation ab um nachzusehen ob Touko dort immer noch war - wovon er eigentlich bereits nicht mehr ausging. Vermutlich war sie als Folge seines wegbleibenden Besuchs gegangen, doch sein arbeitsames Wesen würde nicht einfach mit der Arbeit aufhören wenn er sich nicht erst noch Gewissheit verschafft hatte.



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BeitragThema - Re: Operationssaal   So 27 Sep 2015 - 14:26
 
Mit einem leichten Grinsen schaute er auf die Dame herab die sich erschöpft in ihrem Bett wach hielt. Es musste in der Tat recht unangenehm für sie gewesen sein, all die Fragen zu beantworten doch so stellte sie auch eine, die eine Antwort entfesselt die sie wohl nicht zufriedenstellen würde. Welch ein Frust das wohl ist, doch merkte Lelouch nach kurzer Zeit den Blick des Arztes. Zu mindestens schien es so als würde er etwas aussagen wollen um Lelouch runterzufahren von seiner leicht überheblichen und heldenhaften Art. Ein kurzer doch intensiver Atemzug war dazu nötig um endlich zu begreifen, dass doch manchmal die Antwort die erhofft wird die ist, die dem Menschen der sie fragt endlich Ruhe schenken kann. So also richtete er nochmals seinen Blick auf sie ging leicht in die Knie und stützte sich an ihrem Bett. Mit einer Hand nahm er die ihre in einen leichten Griff und sah sie an. "Macht euch keinen Kopf wie, irgendwann fällt euch etwas ein. Doch bis dahin tut euch den Gefallen und findet etwas Ruhe, alles andere besprechen wir irgendwann später.", versicherte er der Dame und erhob sich als der Arzt zu ihm sprach. Dann fing das Bett der Patientin an sich zu bewegen. Lelouch bemerkte noch nicht gänzlich, dass es sich durch die Pflegerin bemerkte, bis sie ihn mit einem Augenschein bittete kurz zu seite zu treten. Auf der Stelle tat er dies und sah den Arzt an. "Natürlich, sofort.", sagte er.
Kurz blieb er noch im Türrahmen stehen und schaute kurz in den Raum. Doch als dann das Licht des Flures auf den Jungen strahlte so nahm er seinen Schatten wahr der sich nun wieder mit seinen Flügeln schmückte. Lelouch drehte sich ab von dieser Erscheinung und verlies den Raum. Hinterlassen hat er nur eine Feder, als er die Tür langsam zu fallen lies und den Griff noch für einen kurzen Moment in der Hand hielt. Noch wollte er ihn nicht los lassen als der dann doch bemerkte wie schnell sich der Arzt bereits von ihm entfernt hatte. So also ging er ihm nach.


Foyer 0.28 Uhr

Angekommen im Foyer verabschiedeten sich beide voneinander und Lelouch stand vor den großen Türen des Krankenhauses, durch welche er hätte eigentlich laufen müssen. Nun gut, was nicht war soll auch nicht bereut werden. So also schritt er in langsamen Gang hinaus und setzte sich nach wenigen Metern auf einer Mauer die etwas außerhalb des Geländes stand. Dort angekommen, öffnete er seine Tasche und holte sich sein Wasser heraus und nahm einen gewaltigen Schluck. Es fühlte sich beinahe so an als wäre es eine Ewigkeit her seitdem er Wasser getrunken habe.  


tbc.
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BeitragThema - Re: Operationssaal   Mo 9 Okt 2017 - 18:48
 



Zenva, Touko, Maírin, Alicia & Sofiel
21. Juni | Vor den Operationssälen | 01:12 Uhr

Der Chefarzt war angespannt. Inzwischen war eine knappe halbe Stunde vergangen, seit er das Gesicht seiner alten Freundin Máirín gesehen hatte. Schon in dem Augenblick, in dem er sie gesichtet hatte, war ihm bewusst gewesen, dass dies nichts Gutes zu verheißen mochte. Ihre Vorwarnung hatte ihn dann handeln lassen.
Um ihn herum befanden sich Rettungssanitäter sowie einige Personalkräfte, die an den Vorbereitungen mitgewirkt und noch nicht stationiert worden waren. Ein Operationssaal war gerade dabei vorbereitet zu werden und der Engel hatte keine Zeit vergeudet, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Bei ihm war Touko, deren braune Augen Sorge sprachen und auch wenn sich in Zenvas Hand bereits eine Schutzmaske befand, legte er ihr flüchtig seine Hand an den Rücken. Sein Daumen strich über ihre Wirbelsäule und sein Blick glitt kurz zu ihr, als bloß ein schwaches Glimmen seiner heilenden Energie durch seine Finger in den Körper der Pädagogin flossen. "Vergiss nicht zu Atmen."
Touko bei einem solchen Eingriff bei sich zu haben in dem Wissen, dass ihr Fachwissen als Ärztin gefragt war, war für beide neu. Nichts in dem Quarz seiner Augen vermittelte ihr jedoch, dass der Chefarzt in irgendeiner Weise an ihr zweifelte. Seine Ruhe hatte er seiner langjährigen Erfahrung zu verdanken, sowie der Tatsache, dass es keine Seltenheit war, dass sie Notfälle eingeliefert bekamen deren Überleben nicht gewährleistet war.
Jedoch war es von Vorteil, dass er den Blick bereits wieder von Touko abgewandt hatte, als er ängstliche Stimmen, hektische Schritte und das Knarren einer Trage hören konnte. Aus den Fluren, die eine Abteilung weiter nach vorn führten und von dort aus zur Notaufnahme, waren die Geräusche zu vernehmen, sowie sie von dort auch ein starker Luftzug erreichte. Das Notfallteam ließ sich als erstes in den kalten Fluren vor den Operationssälen blicken, gemeinsam mit zwei Anästhesisten, die ein angeregtes Gespräch unter großen Augen führten. Jedes einzelne Mitglied des Personals und des sogleich darauf folgenden Operationsteams, das ihnen entgegen kam, hatte einen Ausdruck des Entsetzens auf ihren Gesichtern stehen. Und es sollte nicht lange dauern, bis Zenva den Grund erfuhr.
Der Engel erhaschte nur einen vorerst kurzen Blick auf die gefragte Patientin, als sie an ihm vorbei getragen wurde und gemeinsam mit den Anästhesisten hinter den nächsten weißen Türen verschwand, damit ihr Zugänge gelegt werden konnten und sie von ihrer zerrissenen Kleidung befreit wurde, bevor an ihr operiert werden konnte. Doch dieser kurze Blick reichte aus, um den Engel in seiner gesamten Haltung einfrieren zu lassen.
Er bekam nicht mit, was Touko neben ihm bei dem Anblick widerfuhr. Für einen kurzen Augenblick verlor er das Gefühl in seinen Fingerspitzen. Kurz darauf erhielt er es zurück und die Geräusche um ihn herum erreichten ihn wieder, als er schluckte. Die Farbe war ihm aus dem Gesicht gewichen und er wagte es nicht, Toukos Blick zu suchen, als er den sich nun schließenden Türen nachblickte. Er kannte die in Lebensgefahr schwebende Patienten, die dort soeben hindurch getragen worden war. Sie war bei ihm für lange Zeit in Behandlung gewesen, war es eigentlich immer noch - Alicia, eine Meerjungfrau wider Willen. Eine Schülerin. Und er hatte sie in dem Körper, der beinahe nicht zu ihr zu gehören schien, fast überhaupt nicht mehr widererkannt. "Miss Leovold.. Alicia."
Das Bild ihres entstellten Körpers brannte sich in sein Gedächtnis. Abwesend band er sich den Mundschutz um und verteilte Desinfektionsmittel in seinen Händen, während sein Blick zu einem nicht definierten Punkt im Raum starrte. Er wollte sich nicht ausmalen, was ihr widerfahren war. Er musste ihr Leben retten, er musste einfach. Das sie überhaupt noch in ihrem Zustand lebte, kam einem Wunder gleich. Und ein Wunder war es, was sie nun brauchen würde.
Der Luftzug hatte sich nun gelegt und ließ den pinkhaarigen Engel erneut den Kopf wenden, dieses Mal zu den letzten Assistenzärzten sowie dem Springer und zwei Instrumenteuren, die in leise gezischtem Austausch miteinander standen und panisch zu einer weiteren Person blickten - einer blonden Frau. Wunden zierten ihren Körper und sein Blick wanderte augenblicklich über den Rest ihres Körpers, an dem er sowohl an ihrer Haltung als auch an dem Blut, das ihre Schulter hinab rann, einen kaum weniger schlimmen Zustand erkennen konnte. "Ist ein zweiter Operationssaal in Vorber-" "Ist schon geleert und bezogen worden, Doktor." Zenvas Augen hatten sich nicht von dem Gesicht der Blonden gelöst, während seine Hand, die die Stationsärzte hatte losschicken wollen, sich wieder senkte. Seine Engelssinne durchströmten ihn und es waren dieses Mal nicht die ganzen ihm konfrontierten Wunden, die dies auslösten. Er spürte eine andere Engelsenergie, direkt vor sich und sie kam ihm bekannt vor.
Erkenntnis zeigte sich in seinen Augen, als er den Blick aus grünen Augen erwiderte. Jedoch hielt der Blickkontakt nicht lange an, es war keine Zeit vorhanden. Ein knappes Nicken wurde ihr zuteil, bevor sich Zenva nun an Touko wandte. Seine Hand legte sich flüchtig an ihre Seite, kaum mehr als eine Berührung die einen Wimpernschlag anhielt, als er auch ihr zunickte, viel wärmer dieses Mal. Über den weißen Rand seines Mundschutzes schickte er Touko durch seinen Blick Stärke. Die beiden Akten der soeben eingelieferten Patienten - den zweiten Engel eingeschlossen -, die nun von dem neu dazu schreitenden Personal aus der Chirurgie an Zenva und Touko übergeben wurden, waren beide mit den Unterlagen für die bevorstehenden Operationen bedeckt. Durch den Ausnahmezustand der Nahtoten war sie nicht länger dazu in der Lage, eine Anästhesie- oder Operationsvereinbarung zu unterschreiben. Und Zenva verschwendete nun auch keine weitere Sekunde mehr. Seine Hand verließ Toukos Rücken und sein Blick heftete sich noch einmal an ihre braunen Augen, bevor er die Übergabe der Akte von dem Stationsarzt, der sie ihm gereicht hatte, abnickte und ihm dann in Richtung des ersten Operationssaales folgte. Das Leben der jungen Schülerin stand auf dem Spiel.


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