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 Die Hauptstraße

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Lelouch Nakamura

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Beruf : Student

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Do 4 Feb 2016 - 0:33

Lelouch lächelte ein wenig vor sich hin und wurde etwas verlegener als Kuraiko ihm eine solche Aufmerksamkeit schenkte. Seine Wangen röteten sich etwas und sein Blick fiel etwas zur Seite. Sichtlich schien es ihm unangenehm zu sein, doch vielleicht wollte ein Teil Lelouchs sich auch nur von diesem Gefühl distanzieren, so bleiben wie er nun ist. Doch sein Körpergefühl sprach eine gänzlich andere Sprache und verlangte schon beinahe mehr als es aushielt. Denn eine solche Zuneigung zu bekommen, schien ihm schon fast suspekt und unwirklich. Schließlich war er der Meinung künstlich zu sein, eine Kopie, ein zusammengesetztes Puzzle aus zwei Teilen. Und doch bevor er diesen einen Gedanken zuende führen konnte, so wandte sich Kuraiko wieder an ihn. 'Es gibt auch noch dich.', doch was schien dies zu heißen. Sie nahm wieder etwas Abstand und Lelouch hob seine Hand etwas und lies seinen Blick drauf fallen. Fixierend und nachdenklich behaucht vergruben sich seine Gedanken in diesen Satz.
Was bedeutet dieses 'dich' eigentlich. Diese Frage stellte er sich zum ersten Mal. Denn noch nie am er auf den Gedanken, dass er tatsächlich als eine selbstständig eixistierende Person handelt. Immer ging er davon aus, dass alles in seinem Leben durch die Gene seiner Schöpfer, seiner Eltern vorher bestimmt wurde. Das eben an jenem Tag im Himmel die Seite seines Vaters die Oberhand ergriff und das an dem Tag in diesem Ramschladen, die Gene seiner Mutter ihm alles zusprechen ließen was seine Taten anbelangt. Lelouch wusste zum ersten Mal im Leben nichts anzufangen mit einer Aussage. Er lächelte leicht vor sich und schaute auf Kuraiko welche nun den Pullover umklammerte.
Sein Lächeln breitete sich und er begann seine Flügel zu materialiseren. Langsam erschienen die dunklen Schwingen des Engels im Mondlicht und trotz ihrer Antwort blieb er stur. Schließlich hatte er von Anfang nicht vor gehabt zu laufen. Solange er es nicht übertreiben würde, so wäre der Tribut nicht als zu groß, meinte er. Er stellte sich hinter sie und umklammerte sie leicht unterhalb der Brust. Dabei achtete er besonders drauf nicht diese, von Menschen genannte Tabu Zone der Frau, zu berühren. Obwohl es schon interessant wäre zu wissen wie sich so etwas anfühlt. "Halt dich bitte fest.", sagte er beruhigend und stieg langsam in die Luft auf. Die Flügel schlugen nur leicht auf und Lelouch befand sich mit Kuraiko im Arm einige Meter in der Luft. Über ihnen befand sich der wunderbar klare Sternenhimmel, welchen Lelouch so einzigartig fand. Es gab noch so vieles zu erleben. Vorallem außerhalb dieser Welt.
Sie flogen einige Minuten und sein Blick wanderte auf den Boden und anschließend auf Kuraiko. Sie war ein wirklich wunderschönes Mädchen mit einem sehr eigenwilligen Charakter. Und auch wenn es Lelouch nicht offen zugeben würde, zumindestens nicht jetzt, gefiel sie ihm. War das dann dieser Satz in der Bedeutung so gemeint? Das durch die Gefühle die er wohl in sich trägt, nicht von den beiden anderen Teilen in ihm stammen. Wahrscheinlich. "Bin ich dann ein Mensch?", fragte er sich etwas leiser, kaum hörbar, jedoch noch so das Kuraiko es eventuell noch hätte hören können. Er lächelte zufrieden und schaute wieder nach vorn während sie durch die Nacht gleiten.



~
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Kuraiko Momono

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Beruf : Mädchen für Alles

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Fr 5 Feb 2016 - 10:42

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Es war nicht zu verbergen, seine Wangen färbten sich rötlich und sie fühlte sich dadurch geschmeichelt, wurde sogar selbst etwas verlegen. Er war der erste Mann den sie interessant fand, eigentlich der erste Mensch der überhaupt ihr Interesse weckte. War es so weil er gar kein wirklicher Mensch war? Nein, für sie war das Mensch sein mehr als auf der Welt geboren worden zu sein, oder menschliche Eltern zu besitzen. Manchmal zweifelte sie auch an ihrer Zugehörigkeit in dieser Welt, jedoch sagte ihr Gefühl sie sei mehr menschlich als demonisch. Menschen hatten die verschiedensten Gefühle, konnten diese ebenso gut verbergen, verdrängen oder überhand gewinnen lassen. Sie waren reizbar und zugleich unerschütterlich. Es gab so viele verschiedene Charaktere und dadurch schien es so schwer jemanden als Mensch einzuordnen. Was war der Mensch? Ein missratenes Tier, welches glaubte der Herrscher der Natur zu sein, weil er sich seine unnatürliche Intelligenz zu nutzen machte. Somit zählten die meisten Geschöpfe zu den Menschen. Eine schwierige Frage, doch noch bevor Kuraiko sich ihren Gefühlen klar werden konnte umgriffen sie die Arme des Engels und sie stiegen empor gen Himmel. Instinktiv umklammerte sie ihn kraftvoll, als er meinte sie solle sich festhalten. Ihr Herz schlug deutlich schneller, es fühlte sich an als wolle es aus ihrer Brust springen. Sie hatte keine Höhenangst, sie fühlte sich ungewöhnlich sicher und das machte die Schwarzhaarige ziemlich nervös. 
So in seinen Armen schwebte sie durch die Nacht. Jeder Flügelschlag der großen schwarzen Schwingen zerschnitt kaum hörbar die Luft, als würde die Beiden wie durch ein Zauber bewegt. Der Blick auf die Stadt unter ihnen war sehr schön, das künstliche Licht der Lampen bildedte eine optische Hülle, welche den Lärm einzuschließen schien. Alles klang so weit entfernt, hier oben schien es wie eine andere Welt. Plötzlich erklang ganz leise, kaum hörbar, die Stimme von Lelouch. 'Bin ich dann ein Mensch?' hauchte er und sie schloss die Augen, schmiegte sich an ihn und atmete tief ein. Sie spürte seinen Herzschlag, wie er atmete, sich die Lungen füllten und leerten, wie die Bewegung jedes Flügelschlags seinen Körper durchfuhr. Der Wind wirbelte um sie herum, ließ sie kurz wanken und dann sah die Gestaltwandlerin gen Sterne, sie sprach klar und deutlich mit was lieblichem Ton: ,,Für mich bist du ein Mensch." Vielleicht wollte er gar nicht das sie es hörte oder Antwort gab, aber sie war sich sicher, das er nicht nur eine Leere Hülle war, gefüllt mit fremden Emotionen. Genauso wie sie es nicht war, nicht mehr. Stück für Stück begann sich etwas zu verändern. Sie veränderte sich.


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Lelouch Nakamura

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Beruf : Student

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 6 Feb 2016 - 0:14

Die Nacht war wunderschön und zu dieser Jahreszeit sehr klar und kühl. Doch in diesem Moment, in welchem sich beide übernatürliche Wesen in der gleichen Zeit, am gleichen Ort aneinander befanden, lies all diese unwirklichen Erscheinungen passieren. Es störte ihm nicht im geringsten ob er auskühlen würde oder seine Arme, Beine oder Ohren gefrieren könnten, aber er machte sich ernsthaftere Sorgen um das zärtliche Mädchen in seinen Armen. Kuraiko, eine Gestaltwandlerin, halb Mensch halb Dämonin und dann doch auch wieder nicht. Lelouch erinnerte sich zurück als sie ihre alternative Form annahm und ihm gegenüber stand. Elegant, anmutig und ja, wunderschön, trat sie dort in Erscheinung. Und auch dort, schlug bereits ein Funken, dieser für ihn unbekannten Veränderung, in ihm auf und entfachte ein Fegefeuer, das der Hölle würdig war, in seinem Körper, welches zu dieser Veränderung führte. Er schmunzelte etwas und doch, bevor er sich weiter in sich hineingraben konnte, endlich zu verstehen begann, was es zu bedeuten schien ein Mensch zu sein, drückte sie ihren Kopf an seine Brust. Sein Herzschlag stieg plötzlich an. Eine weitere Berührung, auch wenn indirekt, so zärtlich war sie und Lelouch konnte jedes noch so kleine Teil ihres Kopfes an sich spüren. Ihre glatten, schwarzen Haare, ihr zierliches Ohr und den hinter ihren Augenlidern geschlossenen Blick. Alles griff ineinander und es entstand etwas, was er nicht zu begreifen schien. Dieses Gefühl zur Seite schieben? Nein, endlich so verstand er, wie es zu sein scheint, sich selbst bewusst zu werden und zu akzeptieren wer man ist.
Dann ein kurzer Moment der Ruhe. Seine Gedanken ließen von ihm ab und Lelouch fühlte sich frei. Frei wie jene Wesen die nicht durch ein Schicksal an etwas gebunden sind, sich stets in einer Mange zu fürchten glauben oder von sich selbst verfolgt werden. Dieser Moment war anders als der kühle, trockene Wind durch sein Gesicht fuhr, ihm die Haare vor der Stirn zu den Seiten weg wehte und seine Augenlider sich etwas sanfter legten. Sein Blick war erfüllt mit Ruhe und Gelassenheit, welche er schon so lange nicht mehr auskosten konnte. Und noch bevor er diese Gefühle an sich ließ, so erklang ihre liebliche Stimme. Aus der Ruhe gebrachtwerden, würde ihn sonst so stören, wäre er umringt von Menschen, welche ihm nicht all zu viel bedeuten und für Lelouch nicht mehr als Schachfiguren, Mittel zum Zweck sind, jedoch lächelte er. Er lächelte und schaute etwas hinunter zu Kuraiko. Ihre Augen schimmerten und spiegelten die Sterne im Himmel wie eine Glasperle. Ja, so schön waren ihre Augen als er tief in diese hineinsah. Verlegen nahmen seine Wangen die rötliche Farbe an. Doch dieses Mal schaute er nicht weg, sondern lies diesen Moment walten. 'Für mich bist du ein Mensch', dieser Satz, er wiederholte sich unzählige Male und ließ Lelouch für diesen Moment nicht los. Von Wiederholung zu Wiederholung, klang ihre Stimme freudiger und ehrlicher, und dies erfreute ihn sichtlich. "Danke.", sprach er, mit einem liebevollen Ton in seiner Stimme, welche nun weitaus sanfter und gefühlvoller erklang als bisher. Ob dies nun eine Schwäche war, die viel von ihm offenbarte oder auch nicht, egal war es ihm trotz all diesen Vermutungen. Er lies den Moment walten und wünschte sich in einem kleinem Augenblick, dass dieser ewig walten würde.
Langsam senkend, auf einen Hügel etwas abseits der Hauptstraße, begann Lelouch seine Landung. Der Hügel war keine hundert Meter von der Hauptstraße entfernt, jedoch schien die Ruhe hier oben, unnatürlich zu sein. Obwohl um die Zeit nur wenig gefahren wird, nach seiner Erfahrung. Er setzte leicht, behutsam und mit größter Vorsicht auf Kuraiko auf dem Boden auf und lies sie los, auch nur ungern. Seine Flügel zerfielen wie Asche und hinterließen nur zufällig einige Federn, von welcher Lelouch eine auffing und sie hinter seinen Gürtel am Rücken befestigte. Noch, wollte er warten, bis er diese Kuraiko überreicht. In leichter Annahme, sie würde ihn nicht vergessen dadurch. Alles war dunkel, das Licht auf dem Hügel brannte nicht mehr und der Blick auf den klaren Sternenhimmel war durchaus bezaubernd.
Er nahm Kuraikos Hand in die seine und ging mit ihr einige Schritte nach vorne, auf die Senke voraus. Ihre Hand war immer noch sehr warm und ihm fiel damit eine warte Angst vom Herzen sie hätte erkühlen können. Lelouch blieb stehen, ließ ihre Hand los und setzte sich auf den noch recht warmen, trockenen Grasboden des Hügels und begann den Himmel zu betrachten. Er schaute nicht zu Kuraiko, doch auch jetzt blieb seine Stimme sanft und nachdenkend. "Das ist mein Lieblingsort in Cadysa, weißt du.", begann er zu sprechen und dabei seine Beine anwinkelnd und die Arme über die Knie legend. "Er beruhigt mich und nimmt mir oft die Angst allein auf dieser Welt zu sein. Welch Ironie.", scherzte er ohne seine Stimme zu verändern. "Denn so oft ich mir die Sterne anschaue, so sehe ich immer wieder neue Dinge, die davon zeugen, dass es irgendwo jemanden gibt der genau wie ich ist." meinte er. Dabei bezog sich Lelouch auf Kuraiko, denn sie waren sich in der Tat sehr ähnlich in vielen Hinsichten und auf das Leben selbst bezogen. Dieser Moment, er schien nun wirklich unendlich und das für das erste Mal in seinem Leben. Dann schaute er zu ihr, sie betrachtend, die Augen leicht schließend und in liebevoller Stimme sprechend. "Für mich bist du jemand besonderes."



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Linnet

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Beruf : Schüler
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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Do 11 Feb 2016 - 10:49

Ich war froh meine Tüten hier aufzufinden. Es war keine selbstverständlichkeit. Die Dame hätte die Sachen auch einfach in die Läden zurück bringen und das Geld für sich beanspruchen können, anstatt die Tüten hier im Laden zu behalten. Immerhin lagen sämtliche Kasenbons noch darin.
Aber sie hatte sie aufgehoben und auf ihren Besitzer gewartet und ich war ihr Dankbar dafür. Ganz billig waren die Sachen nämlich nicht gewesen. Ich bekam zwar immer mal wieder ein wenig Geld aus Calim zugeschickt, welches ich in der örtlichen Bank umtauschte, doch gab ich dieses eher ungern aus, sondern sparte es lieber für ine eigen Wohnung wenn ich nicht mehr zur Schule ging. Und das würde immerhin in wenigen Monaten sein!
Ich warf noch einen absichernden Blick in die Tüten, ob es auch wirklich meine Sachen waren, bevor ich sie vom Thresen hob und mich auf den Rückweg zur Schule zu machen.
Da sprach mich ein großer Mann an. Als ich aufsah erkannte ich Schwarzes und weißen Haar, Mintgrüne Augen, große Hörner und ein Nadelstreifenanzug. Ich kannte den Mann. Es war Mr Sanders mein Lehrer in Kampfkunst und Geschichte. "Oh guten Tag Mr Sanders", begrüßte ich den Lehrer. Es war nichts ungewöhnliches die Lehrer der Moon Academy in Cadysa anzutreffen. Immerhin hatten auch sie ein Leben außerhalb der Schule. Einige lebten sogar in eigenen Wohnungen außerhalb des Schulgeländes. Auch wenn ihnen zimmer gestellt wurden.
Seinen Kommentar überging ich. Es dürfte ihn nicht sonderlich interessieren, dass ich gerade dabei war meine Sachen abzuholen, die ich hier vergessen hatte... war ja auch nicht seine Sache. Aber es war trotzdem gut ihn anzutreffen. "Ich wollte sie noch etwas fragen.", begann ich also. "Sie hätten nicht zufällig ein wenig Zeit mir aufzuschreiben, was ich in der letzten Woche verpasst habe, damit ich es nachholen kann? Ich würde ungern gerade jetzt den Anschluss verlieren..."


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Kuraiko Momono

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Beruf : Mädchen für Alles

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Fr 12 Feb 2016 - 19:24

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Es war ein wündeschönes Gefühl, hier in seinen Armen, in seiner Nähe zu sein fühlte sich unglaublich gut an. Geboren, ja zum ersten Mal überhaupt dachte sie an Geborgenheit. Ein ungewohnter Zustand, denn seine Ruhe schien in ihr über zu gehen. Sacht verlangsamte sich der Herzschlag, wurde gliechmäßig. Seine Antwort dauerte einen Augenblick, doch als plötzlich dann seine Stimme erklang, in einem  liebevollem Ton, überkam sie eine flüchtige Gänsehaut. Damit hatte das Mädchen nicht gerechnet, die neue Sanftheit im Klang des Wortes schien sie mit Hitze zu erfüllen. Unweigerlich musste sie lächeln, sehr verlegen und sanft. Lelouch war kein normaler Engel oder Mensch, nein für sie war er das erste Wesen auf der Welt das es schaffte die Einsamkeit ihres Herzens zu verdrängen und es mit einem neuem, unbekanntem Gefühl zu tränken. Was war es? Was ließ eine angenheme Hitzewelle durch den Körper fließen, jeden Zentimeter ausfüllend und doch ist einem kalt? Gleichzeitig vertraute man einem Fremden, vertraute darauf das dieser Augenblick die reine Wahrheit in sich trug. Respekt erfüllt vor einer Person stehend die züfällig den ihrigen Weg kreuzte. Seltsam, es war unverständlich das Kuraiko ihm nicht genauso abwertend und kalt gegegenüber treten konnte wie jedem sonst. Bei ihm ging es nicht, bei ihm kam ihr schwaches, eigentlich gutes Herz zum Vorschein, welches sonst dick eingemauert verborgen bleibt. 

Er setzte zur Landung an, wie eine Feder, schwebend sowie sacht kamen sie am Boden an. Die Schwarzhaarige erschrak kurz als die großen, schwarzen Schwingen in kleine, verkohlte Stückchen zerfielen. Es war ein Hungel, nicht weit vom Ausgangspunkt entfernt. Verwundert sah sie sich um. Eventuell war hier irgendwo die Wohnung, oder doch eine Falle. Mistrauisch nahm sie Abstand, jedoch glaubte sie nicht das er diese Absicht hatte. Da ergriff er ihre Hand und sofort durchfuhr sie wieder diese Welle aus Hitze und Kälte zugleich. Er ging vorraus, immer noch ihre Hand haltend. Einige Schritte auf den Rand zu, dort ließ er von ihr ab. Der junge Mann setzte sich, den Blick gen Sterne gerichtet. Sie bewegte sich nicht, blieb genau dort stehen, an der Stelle wo er ihre Hand los ließ. Die violetten Augen betrachteten die Hand, die immer noch glühte, dabei hatte er ja bereits losgelassen. Erstaunlich, sie verstand es ist. Sie verstand diese Gefühl in ihr nicht, das immer aufdringlicher wurde. Lelouch begann zu sprechen, daraufhin fixierten sie nun ihn. Sein Lieblingsort war es also, nicht vor der Wohnung oder eine Falle, einfach der Ort an dem er amliebsten war. Der Punkt andem er die Angst vergass welche auch Kuraiko stets in sich trug. Erleichtert einatmend betrachtete die Gestaltwandlerin nun auch den Himmel. Gewöhnlicherweise hätte hier, sobald sie jemanden begann zu vertrauen, ein Hinterhalt darauf gewartete das sie einen Fehler machte. Doch bei ihm glaubte sie daran nicht. 
Da wante er sich ihr zu, sah sie an und sagte liebevoll: ,Für mich bist du jemand besonderes.' Erstaunt über diese Worte ließ sie sich neben ihn auf die Knie sinken. Nicht lächelnd, sondern mit einem sanften Ausdruck kniete sie neben ihm. Der leichte Windhauch der über das Gras strich zog ihr langes Haar mit sich und verdunkelte für beide kurz den Himmel. Als das Licht der Sterne sie wieder umhüllte kullerten im Mondschein glitzernd Tränen über die Wangen des Mädchens. Sie hätte es nicht erklären könne wieso, aber die Tropfen liefen über ihr Gesicht, dabei kniete sie immer noch regungslos, die Hände auf den Oberschenkeln vornehm zusammengefalten, mit sanften Ausdruck vor ihm.


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Lelouch Nakamura

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Beruf : Student

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Mo 15 Feb 2016 - 1:14

Kuraiko lies sich nieder und sein Blick als auch der ihrer kreuzten sich. In diesem kurzen Moment schien es künstlich als würde jemand wollen, dass eben dieser Moment geschiet. Auch wenn Lelouch nun diesen Moment gelten lies, so gab es stets die Seite die jegliches Verhalten eines Selbst kritisierte und schließlich ein Fazit daraus zog. Doch und dies wunderte ihn nun, dass eben jene Seite, welche sonst so darauf erpicht ist sämtliche Handlungen mit der Rasse der Menschen zu verringern, nun ein Schweigen fand. Keine Kommentare und kein Fazit, nichts erschloss sich in seinem komplexen Gedanken, sondern nur das Ebenbild Kuraikos befand sich dort in allen Winkeln die diese Weiten ausfüllten. Wieso auch immer und was für ein Gefühl sich nun entbreitete, es fügte keinen Schmerz hinzu, sondern lies wie das Wasser am Strand, den Sand mit in sich ziehen. Alle Probleme verschwanden, sämtliche Hürden wurden entfernt und die Grenze seiner Existenz wurde überschritten.
Und obwohl nun Lächeln auf den Lippen des jungen Engel befand, sein Blick auf das junge Mädchen gerichtet war, so schaute er weitaus fürsorglicher und etwas bedrückt als aus Kuraikos wunderschönen Augen, Tränen sich entblößten. Lelouch, für welchen all diese Gefühle und die Erkenntnis ein jemand zu sein, komplett neu waren, wollte so schnell wie möglich verstehen, jedoch wusste er nicht was nun zu tun war. Schnell versuchte er an Anhand seines Wissens etwas zu finden, dass diese unerwartete Reaktion besänftigen konnte und suchte in der Vergangenheit Fehler. Was war nur passiert, dass nun auch ihr, einer solch starken Person, Tränen aus den Augen fallen. Hatte er etwas falsches gesagt oder eine falsche Tat unternommen? Lelouch tappte im Dunkeln und wollte sich jedoch nichts anmerken lassen. Seine Haltung lockerte sich und Lelouch drehte sich samt seines Körpers gänzlich zu Kuraiko. Es würde bestimmt etwas geben, dass dies erklärt allerdings musste es auch eine Lösung geben.
So begann er, ein doch solch begnadeter Stratege als auch selbsternannter Philosoph, konnte nun keine wirkliche Lösung entdecken. Bis ihm schließlich eine doch recht malerische Idee kam. Diese, musste er selbst zugeben, würde er nicht benutzen wollen um jemanden zu besänftigen, jedoch gab es bei ihr nicht den Anschein als müsste er sich dafür schämen.
So also fasste der Engel Mut und begann sacht seine Arme zu heben und damit Kuraiko an den Armen zu halten. Sichtlich fuhr ihm eine Wärme durch den Körper und auch sein Herzschlag erhöhte sich um einige Schläge. Doch diese dröhnten in seinem gesamten Körper als würde in wenigen Sekunden dieses Herz kolabieren. Doch diesen Gedanken schob er beiseite und nahm sich Kuraiko an. Langsam zog sie zu sich und hielt sie fest in seinen Armen. Er versuchte ihr die Einsamkeit zu nehmen und das Gefühl dieser Trauer in ihren Augen. Selbst wenn, Kuraiko nicht diese Trauer empfand, so las Lelouch darüber das körperlicher Kontakt beispielsweise durch so etwas den umarmten Menschen viel von den Schultern nahm. Ob sich dies bewahrheitete konnte er im Moment nicht sagen, doch ihm wurde sichtlich warm ums Herz als er sie in den Armen hielt. Er hatte sie ganz nah an sich heran gezogen um soviel von ihr zu nehmen. "Du musst nicht weinen, du bist nicht allein.", sprach er ganz behutsam und gefühlvoll zu dem in seinen Armen liegende Mädchen.
So währte der Moment beinahe eine Ewigkeit in diesen vom Mondlicht bedeckten Hügel.



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Kuraiko Momono

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Beruf : Mädchen für Alles

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Mi 17 Feb 2016 - 17:48

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Damit hatte sie nicht gerechnet. Verwundert weiteten sich ihre tränenden Augen, als er sie an sich zog. Seine Arme schlangen sich um ihren zarten Körper, sodass seine Hitze in ihr über ging. Für einen Moment dachte Kuraiko sie würde verglühen, doch dann ließ sie sich in diese Wärme fallen. Genüßlich schloss das Mädchen ihre Augen, die Stirn auf die Schulter des Jungen legend atmete sie tief ein und eine ungewöhniche Ruhe übernahm die Führung. Alles schien sich zu verlangsamen um sie herum, nur der Herzschlag kämpfte dagegen an. Er raste, der Takt beider Herzen hüpfte fast unregelmäßig Auf und Ab. Doch selbst wenn es aufhören sollte zu schlagen, sie würde sich nicht bewegen wollen. Nein, der Augenblicke hätte ewig dauern können. Stück für Stück versiegten die Tränen, die soeben noch unaufhörlich über die helle Haut flossen. Es war keine Trauer, dieses Gefühl in ihrem Brustkorb war nicht behaftet von einem niederschlagenden Gefühl, es war hell und warm. Immer mehr zogen sich die negativen Vermutungen des Lebens in ihr zurück, sie begann zuviel der Schwäche die die Menschlichkeit mit sich brachte zu zeigen. Egal, es war völlig egal was er noch erfahren würde, denn sie fühlte diese Verbundenheit genauso wie er. Grade jetzt fühlte sie sich so unbeschwert, ein so sehr verdrängtes Gefühl aus der Vergangenheit überkam sie gänzlich unvorbereitet. Kamen deshalb die Tränen? War eine Reaktion auf die emotionale Überforderung eines Mädchens, welches zum ersten Mal bemerkt das sie nicht allein zu sein scheint. Da erklang seine sanfte Stimme.
Sich an ihn schmiegend umgriffen nun auch ihre Arme seinen Körper und zog sie eng zusammen. Kuraiko musste lächeln, ja sie lächelte so warm und herzlich wie schon lange nicht mehr. Das Erstaunliche daran war das es aus den Tiefen ihres Herzen kam, somit voll und ganz ehrlich. ,,Du auch nicht.", antwortete sie mit liebevollem Ton.


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Lelouch Nakamura

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Beruf : Student

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Mi 17 Feb 2016 - 23:36

Als dann schließlich Kuraiko ihre zarten Arme um ihn legte versetzte dies, den jungen Engel in ein Staunen. Für einen kleinen Augenblick weiteten sich seine Augen und sein Blick fiel auf die seidigen Haare Kuraikos. Ihr Duft, welcher von diesen ausging, war etwas unnatürlich doch stören tat es nicht sonderlich und Lelouch begann seine rechte Hand, welche auf Kuraikos Rücken lag, etwas höher zu schieben. Da bemerkte er eine kleine Unreinheit, an dem doch so glatten Rücken was ihn etwas störte. Er tastete es vorsichtig ab und als ihm dann die Erkenntnis kam, was das für eine unreine Stelle am Rücken war versuchte er diesen Gedanken und den Versuch es herausfinden zu wollen schnell vergessen. Seine Wangen röteten sich und sein Herzschlag schlug auf und ab. Verglichen mit einem Motor, übertraf das Herz des Engels, die Anzahl der Umdrehungen in einem solchen Ausmaß an Herzschlägen schon um weites. Denn die plötzliche Berührung, ihrer zarten und weichen Hände, auf dem Rücken des Jungen strahlten eine derartige Wärme aus, die einen schon paralisierte. Aber anstatt sich gegen dieses gewisse Gefühl wehren zu wollen, aus reinem Selbsterhaltungstrieb des Menschen, ließ Lelouch es zu und schloss die Augen während er seinen Kopf in ihre Schulter grub. Dieser Moment sollte ewig währen und ihm zeigen, dass er nie allein war. Denn irgendwo, in dieser von Gott verachtetenden Welt, welche nur als Spielplatz der Götter und Übermenschlichen Wesen genutzt wird, befand sich Kuraiko. Und während nun seine Gedanken schließlich in die weiten seines Unterbewusstsein verschwanden, begann auch er zu verstehen, dass dies wohl jene Bedeutung von Schicksal zu sein scheint.
In den frühen Jahren seiner Ausbildung zum Engel in den hohen Himmel lernte Lelouch, noch als Vymurael, unter dem Aspekt des Schicksals. Einem der fünf Erzengel. Doch damals war Vymurael nur vage auf solche Sachen zu sprechen. Immer nur allein und isoliert von den reinen Engel, befand er sich auf den Podesten der Akademie. Doch bis sich eines Tages dann doch der Erzengel selbst an ihn wandte um eine Unterredung mit Vymurael zu halten. Die Worte des Engels finden immer noch in seinen Gedanken halt: "Vymurael. Auch wenn du, ein Wesen, dass aus zwei noch so verschiedenen Existenzen entstanden ist, muss auch nicht wie eines davon handeln. Zwar möge das Blut deiner Eltern in dir fließen, doch auch deine Existenz ist berechtigt und vom Kosmos anerkannt worden. [...] Zwar mögen die anderen eine reine Form des Lichts sein, doch kannst du weder vom Licht noch von der Finsternis verschlungen werden, solange du etwas findest, dass dich daran hindert." Und immer wieder an diese Worte denkend, nahm er Kuraiko leicht von sich und schaute in ihre Augen.
Schicksal. Das wird es sein. Lelouch war sich sicher gewesen, dass dieses Treffen geschehen musste und er eine Stütze fand um nicht von der Finsternis in seinem Herzen verschlungen zu werden. Doch nun, in Filmen sah dies immer so einfach aus, wusste er nicht was er als nächstes tun sollte. Dies war nun ein wahrer, kritischer Moment. Auf der einen Hand so verspürte auch Lelouch ihren Herzschlag, wie er schneller und unregelmäßiger wurde und ihre Körperwärme als auch ihre Ausstrahlung sich verändert hatten. In der anderen Hand, gab es den Aspekt einfach aufzustehen zu akzeptieren was nun geschehen war und mit ihr weiter gehen. Diese Überlegung jedoch führte er zum Punkt, dass dies nicht einem Menschen gleich kommen würde der vor Gefühlen trotzt. Und Lelouch ist ein Mensch, ein Mensch mit zwei Seiten.
Die Luft wurde wärmer trotz der Nacht und der Wind beruhigte sich. Nur eine leichte Briese umhüllte die zwei Wesen in dem bezaubernden Licht des Mondes und der Sterne. Lelouch legte seine Hand auf die Wange Kuraikos und wischte zärtlich mit seinen Fingern den Abdruck der Tränen weg, während er sich in ihr kleines Lächeln zu verlieben begann. Denn so wie sie nun vor ihm saß, hatte er sie bislang nicht gesehen. Sie schien sich verändert zu haben und das erfreute ihn auch sichtlich, so dass ihm ein leichtes Lächeln zur Seite stand. Ein kurzer Atemzug und ein Funkeln in ihren Augen versetzten Jungen in einen waghalsigen Zustand. Er konnte nicht genau sagen wieso, doch fühlte er eine gewisse Verbundenheit zu Kuraiko und diese fand kein Gegengewicht und so lies er sich von seinen neuen, menschlichen Gefühlen leiten. Ihr Gesicht war warm, zart und unberührt von Trauer, so dass Lelouchs Gesicht dem ihren näherte. Kurz davor, entstand ein solch berauschendes Gefühl, dass seinen gesamten Körper durchfuhr und im Kopf Karussel spielte. Kurz vor ihren Lippen machte er halt und sah in die wunderschönen violetten Augen der Dämonin, "Danke", sprach er während seine Lippen auf die ihren trafen und Lelouch seinen ertsen Kuss erlebte. Die Hand schob sich etwas weiter zu ihrem Ohr und passierte es. Lelouch schloss die Augen als ihm Tränen über die Wangen liefen. Doch verspürte er weder Schmerz noch Trauer, gar Hass wurde ihm fremd. Man sagt, dass ein Kuss viel von den Menschen verlangt und einem selbst eine gewisse Erlösung schenkt. Und dieses gefühl, dieses verspürte nun auch Lelouch. Eine Freiheit, die die Grenzen des Himmels überschritten.



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Jayden Sanders
Like a Gentleman
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Beruf : Lehrer für Geschichte und Gesellschaftskunde an der Moon Academy
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Do 18 Feb 2016 - 10:19

Linnet wirkte recht offenherzig, als sie den Drachen freundlich und zuvorkommend begrüßte, so wie er es von ihr kannte. Natürlich kam sie auch seinem Eindruck von ihr nach den er auch in der Schule von ihr hatte, als sie ihn direkt ansprach und ohne Umschweife auf die essenziellen Dinge in der Unterhaltung zu sprechen kann. Er nahm sich die Zeit sich während ihrer Worte in dem kleinen Laden umzugucken.
Kaum hatte sie geendet wandte er sich mit einem zuvorkommenden Lächeln wieder ihr zu. "Aber natürlich, Miss Silene", erwiderte er und nickte wohlwollend. "Für erkrankte Schüler habe ich immer etwas Zeit, sie auf dem Laufenden zu halten. Wie geht es Ihnen denn gesundheitlich, ist wieder alles im Lot?", fragte er während er aus der Innentasche seines Jacketts einen kleinen Block herausholte um ihr ein paar Stichpunkte aufzuschreiben, nach denen sie Zuhause recherchieren konnte.
Kaum hatte er die letzten Worte aufgeschrieben warf er der Verkäuferin einen charismatischen Blick zu und erhob sich dann wieder von der Theke, auf der er Linnet den Stoff zum Nachholen aufgeschrieben hatte. "Bitte sei dir bewusst, dass die Abschlussprüfungen kurz bevor stehen."
Auch wenn er es nicht gern tat, Schüler unter Druck zu setzen, so waren viele Ausfalltermine doch ein Anlass dies zu tun und da er sich stets um seine Schüler kümmerte fühlte er sich dazu verpflichtet, sie darauf hinzuweisen. "Machen Sie sich nicht zu viel Stress, ich will nur nicht, dass Sie es vergessen", erklärte er aufrichtig und lächelte erneut.
Schließlich wandte er sich vom Tresen ab und ging gemächlich durch eine der Gänge des Ladens, bis er vor einer kleinen Sammlung an Schneekugeln stehen blieb. "Die sind aber schön, dieser kleine Laden hat wirklich bezaubernde kleine Schmuckstücke", sagte er summend und nahm eine der Schneekugeln in die Hand, um sie zu drehen und zu betrachten. Lächelnd schüttelte er sie, bis der Schnee in der Kugle durch die Gegend rieselte.



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Kuraiko Momono

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Beruf : Mädchen für Alles

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Do 18 Feb 2016 - 21:20

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Er schob sie ganz behutsam etwas von sich um ihr in die Augen zu schauen. Für einen kurzen Moment schien ihr so als würde ihr Herz aussetzten. Es kam ihr vor als würde sie schweben, alles ringsherum verschwimmte im Nebel eines Gefühls von Glück. Ja, es war wirklich eine Art von Glück die sie in sich spürte, zumindestens erfüllten sie nur rein positive Gedanken. Kuraiko fühlte sich ruhig und zu gleich aufgedreht. Ihr Herz sprang wild umher, der Atmen ging sanft und leicht während sie still auf der kühlen Wiese kniete. Die Arme des Jungen vor ihr hatten sie immer noch umgriffen, dabei funkelte sein Blick direkt zu ihr. Die Blicke trafen sich, der Moment hielt inne. Was sollte sie nun tun? Erwartete er eine Reaktion, oder überlegte er selbst den nächsten Schritt? Nächster Schritt klang irgendwie falsch, es gab keine Liste an die man sich halten konnte, die man Schritt für Schritt abarbeiten konnte. Eine Anleitung für Emotionen musste jeder in sich selbst erstellen, eben erkunden und finden ganz individuell. Immer noch lächelnd entschied die Schwarzhaarige sich dem warmen, positiven Gefühl das sich von ihrem Herzen aus im ganzen Körper ausbreitete hinzugeben. Ein angenehmes Prickeln, das sich jeden Zentimeter zu eigen machte und alle Bedenken davon wehte. Wie der seichte Wind auf diesem Hügel, der sich träge geworden nur och dicht am Boden zusammen schob. Wirbel um Wirbel sanfter werdend, so wie ihre Seele. All der Hass, der Schmerz, das Leid der Einsamkeit, der Grausamkeit der Menschen verblasste ihm Traum der Zweisamkeit. Im Traum, indem er so wie jetzt, bei ihr war und alles ins die positive Wärme seines Wesens tauchte. 
Die violetten Augen funkelten warm, liebevoll auf ihn schauend als er sich ihr näherte. Lelouch hauchte ein sanftes ,Danke', dicht vor ihr, Nase an Nase, so dicht das sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. Ihre Fingerspitzen vergruben sich zart in seinem Pullover, als hätte sie Angst er könne plötzlich verschwinden, da nahm er die letzte Hürde. Er küsste Kuraiko. Flüchtig erschrocken wusste sie erst nicht was geschah und wie sie reagieren solle, doch schnell schloss das Mädchen die Augen und zog sich wider an ihn. Seine Lippen fühlten sich weich an, aber nicht zu weich. Nun sollte die Welt endgültig stoppen, den augenblick festhaltend ewig wären. Seine eine Hand strich über ihr Ohr und krallte vorsichtig in das shwarze, seidige Haar. Sich ihm entgegen drückend legte sie den Kopf leicht schief. 
Plötzlich liefen kalte Tränen über ihre glühenden Wangen. Zart löste sie ihren Griff, die zierlichen Hände schoben sich auf sein Gesicht. Mit einem leidenschaftlichen Abschluss löste sie sich von seinen Lippen, blieb aber dicht vor ihm. Ihr Blick fixierte den seinen mit dem Glanz der Zuneigung in ihm. ,,Lass uns nun nur noch aus Freude Tränen vergießen.", sprach sie, ihn weiterhin leidenschaftlich ansehend.


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Linnet

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Beruf : Schüler
Spieler : Lin

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   So 21 Feb 2016 - 21:51

Ich hatte meine Tüten bereits von der Theke genommen und schenkte der Verkäuferin nun noch ein dankbares Lächeln, als ich mich dem Lehrer zuwandte.
Ich war froh ihn hier bereits anzutreffen, so musste ich ihn in der Schule nicht erst noch aufsuchen, sondern konnte gleich damit anfangen den verpassten Stoff aufzuholen. Zwar musste ich auch meine anderen Lehrer noch fragen, aber diese Zeit hatte ich mir dann nun gespart. Zwar konnte ich auch meine Mitschüler fragen, doch kannte ich diese inzwischen gut genug um zu wissen, dass sie nicht immer die sicherste Quelle waren.
Ich war sehr erfreut, als Mr Sanders mir auch sogleich einen Zettel aushändigen konnte, immerhin war es nicht selbstverständlich, dass er mir gleich aufschrieb, was ich verpasst hatte. Er hätte es auch, und so hatte ich es eigentlich gedacht, auch zu einem späteren Zeitpunkt tun können. "Vielen Dank!", bedankte ich mich ein wenig überrascht. Mr Sanders war ein sehr gewissenhafter Lehrer und ich hatte diese Eigenschaft an ihm in den letzten zwei Jahren zu schätzen gelernt. Es lernte sich nun einmal besser bei einem Lehrer, der seine Arbeit ernst nahm und seinen Schülern gern etwas beibrachte, als bei einem, der es nur nebenher tat, um Geld zu verdienen oder einem, der sich nicht durchsetzen konnte und dem die Klasse auf der Nase herumtanzte.
Ich war also auch nicht verwundert, als er mich noch auf die bald anstehenden Abschlussprüfungen hinwies. "Nein, die habe ich nicht vergessen.", erwiderte ich ebenfalls mit einem Lächeln. Wie konnte ich auch? Immerhin hatte ich bereits vor einigen Wochen damit angefangen mir meine Unterlagen der letzten Jahre durch zu sehen und diese zu Kategorisieren und die wichtigen Punkte heraus zu schreiben. Im laufe der letzten Woche wollte ich eigentlich mit dem Lernen angefangen haben. Leider war mir der Aufenthalt im Krankenhaus dazwischengekommen.
Ich verabschiedete mich von der Dame hinter der Theke mit dem heben eine Hand und folgte Mr Sanders ein wenig gedankenverloren durch den Laden in Richtung Ausgang. Als er jedoch vor den Schneekugeln stehen blieb versteifte ich mich. Mein Blick wanderte zu Boden, auf den Fleck, auf dem die erste zerborsten war.
Unter dem Regal leuchtete mir etwas aus den Schatten entgegen. Ich sog scharf die Luft ein, das Blut rauschte durch meine Adern...
Ich schaute genauer hin. Einige Glassplitter lagen noch unter dem Holz und erinnerten an den Kampf, der hier stattgefunden hatte...


Linnet Silene

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Jayden Sanders
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Beruf : Lehrer für Geschichte und Gesellschaftskunde an der Moon Academy
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Mo 22 Feb 2016 - 18:00

Dem kleinen Laden einen Besuch abzustatten war die beste Idee, die dem Drachen seit langem in den Sinn gekommen war. Durch sein Leben zog sich seit einiger Zeit ein angenehm entspannter roter Faden und neben seiner Arbeit, die wahrlich nicht immer leicht zu bewältigen war, ganz besonders nicht wenn die Schüler wieder Unsinn anstellten, konnte er sich nicht beschweren. Ihm ging es gut, er hatte eine wunderbare Freundin die nun bald ihren Abschluss machen würde und sowohl sein Privat- als auch Liebesleben war erfüllt.
Es tat gut, sich um nichts sorgen zu müssen. Bei vielen eine Seltenheit, doch nach seiner turbulenten Jugend und seiner Lehre bei Talis hatte er es erfolgreich geschafft, seinem Leben so etwas wie Bodenständigkeit zu verleihen. Mit einem Lächeln drehte er die Schneekugel zwischen den Fingern und schweifte in Gedanken zu Jane ab und zu dem Anblick, den sie ihm heute Morgen neben sich im Bett geboten hatte. Mit einem Schmunzeln dachte er an den Test zurück, den er in wenigen Tagen in der Schule zurückgeben würde und an die Art und Weise, wie die Halbdämonin seine Meinung ihre Note betreffend geändert hatte.
Sobald er Linnet den Zettel mit den Notizen gereicht hatte erntete er ein freundliches Lächeln, welches seine Stimmung hob. Wenn es eines gab, was ihn einfach stets glücklich machte, dann waren das fleißige Schüler die ihm zeigten, dass er seinen Job gut machte. Denn Jayden, auch wenn in seinem Kollegium nicht viele andere ebenfalls dieser Ansicht waren, war mit ganzem Herzen Lehrer von Beruf. "Keine Ursache meine Liebe", erwiderte er und schenkte der Thekendame einen weiteren herzlichen Blick, der sie nun allmählich dazu veranlasste, sich zu entspannen. Die Dame musste schon einige schlimme Dinge erlebt haben, um so verschreckt vor Kundschaft zu sein, vor allem weil Jayden selbst keine harmlosere Person kannte als sich selbst.
Als Linnet sich bereits zum Gehen wandte und auf ihn zukam stellte er die Schneekugel weg und lächelte sie an. Sein Blick huschte dann direkt zu dem Teesortiment hinter dem nächsten Regal, wegen dem er eigentlich überhaupt erst hergekommen war. Er wurde jedoch aufgehalten dorthin zu gehen, als er Linnets Blick zur Tür aufschnappte und besorgt an ihre Seite trat. Er prüfte, ob irgendjemand auf der Hauptstraße in den Laden sah, doch der Fußweg war leer. "Miss Silene?", fragte er schließlich freundlich und legte der Schülerin eine helfende Hand auf die Schulter. "Alles in Ordnung?"
Als er schließlich die Fußmatte erblickte, die leicht verschoben war und einen rötlichen Fleck darunter preisgab, musste er sich zusammenreißen nicht laut aufzuatmen. Nun wusste er, warum die Thekendame so verschreckt gewesen war. Zwar nicht, wieso Linnet gerade eine Reaktionspause hinlegte, aber das war für den Moment auch nicht von Belang, wenn sie nicht darüber sprechen wollte. Jayden respektierte Privatsphäre mehr als alles andere.
In einem Einfall von rettender Spontanität warf er empört den Kopf zu der Thekenlady im Blümchenoberteil herum. "Das sieht mir aber verdächtig nach verschüttetem Tee aus!", klagte er sie an, auch wenn der finsterste Ton bei Jayden immer noch klang als mache er den Leuten Komplimente. "So etwas sollte man den Gästen zu betrachten ersparen", tadelte er und schob mit seinem edlen Schuh die Fußmatte über den Schandfleck, nach dessen Ursprung er besser nicht nachfragen wollte. Er sah zu Linnet und bedeutete ihr mit einem zuvorkommendem Blick, dass sie dieses Thema ruhig sein lassen konnten, denn sie sah nicht in der Verfassung aus darüber zu sprechen was gerade in ihr vorging. Die Thekendame war zu verschreckt als das sie etwas auf Jaydens Anklage antwortete.



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Lelouch Nakamura

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Beruf : Student

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Mo 22 Feb 2016 - 22:22

Ihre Lippen hattens ich von den seinen gelöst und es fühlte sich befriedigend als auch leer an als sie von ihm weichte. Hatte er etwas falsches getan? Doch kaum konnte Lelouch einen weiteren Entschluss ziehen geschweige einen weiteren Gedanken verfolgen so legte sie ihre warmen, zierlichen und bescheiden kleinen Hände auf seine Wangen. Etwas rot im Gesicht schaute er sie und wischte leicht ihre Tränen von ihrer Wange fort. Dieses pflaue Gefühl im Magen, was war das und auch das welches er in seinen Händen verspürte. Es fühlte sich, ja es kribbelte, unweigerlich fand es keinen Halt mehr und Leloch erhörte ihre warme Stimme. Er schloss seine Augen, lies diesen kleinen Moment eine Ewigkeit währen und atmete ein Mal tief ein. Dann lächelte er ihr zu und legte seinen Kopf schief.
Langsam aufstehend nahm er ihre Hand, selbstsicher, und zeigte nach vorn. "Es ist kein langer Weg bis zu mir.", sagte er beruhigend und ging mit Kuraiko an seiner Hand nach vorn voraus.

tbc: Lelouchs Wohnung



~
Before creation there must be destruction.
If my soul stands in the way, then I'll toss it aside.
Yes, I have no choice but to move forward.

~
Lelouch Nakamura ~ Asuna Yuki ~ Yuno Kushida
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Kuraiko Momono

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Beruf : Mädchen für Alles

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Di 23 Feb 2016 - 20:39

. . .
Das schließen der Augen und sein genüsslicher Blick ließen auch sie tief einatmen. Es war ein wunderschöner Moment der Stille, alles fühlte sich warm an. Nun sah er sie wieder an, ihre Wangen färbten sich unweigerlich rot. Sie standen gemeinsam auf, dann erklang seine sanfte Stimme. 
Er deutete vorraus, sacht sich seiner Bewegung folgend umwendend sah sie den Weg entlang. Die Hände ineinander verschlungen lief Kuraiko dem jungen Mann hinterher, hoffend das dieses Gefühl der Geborgenheit ewig andauern würde. 
Schritt für Schritt beruhigte sich ihr Herz wieder, die Kühle der Nacht umhüllte die Beiden, doch in ihr hielt die Wärme seiner Nähe an. 

tbc: Lelouchs Wohnung


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Linnet

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Beruf : Schüler
Spieler : Lin

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Do 10 März 2016 - 10:58

Ich bedankte mich höflich für den Zettel mit den Aufgaben. Ich brauchte ihn nun einmal wirklich, um den Stoff aufzuholen und war froh einen so netten Lehrer zu haben. Madame Cryptcrawler zum Beispiel hätte mich vermutlich ausgelacht und gemeint ich solle sehen wie ich an den verpassten Stoff käme. Von ihr jedenfalls nicht!
Mein Blick schweifte ein wenig durch den kleinen Laden, als er an den Glasscherben unter dem Regal neben mir hängen blieb. Die Verkäuferin musste sie übersehen haben, als sie die Spuren des Kampfes beseitigte. Sie hatte nun einmal nicht so gute Augen wie eine Elfe…
Ich verdrängte vehement die Bilder, die vor meinem inneren Auge aufzusteigen drohten. Ich konnte sie nicht gebrauchen, sie waren Vergangenheit und taten nichts zur Sache.
Das Klirren der Glaskugel, die Asher auf den Boden stieß fand seinen weg in meine Ohren. Ich spürte erneut seinen Griff um meine Mitte, als er mich aus dem Sprint packte und durch den halben Laden warf, der Schmerz der durch meine Knochen zuckte, als ich auf dem Boden aufschlug, das Brennen meiner Haut, als ich über das Holz rutschte.
Unwillkürlich wanderte mein Blick in den vorderen Teil des Ladens zu Boden. Ein kleiner Teppich lag etwa an der Stelle, an der ich am Boden gelegen hatte.
Er war verrutscht.
Und legte den Blick auf einen Dunklen Fleck im Holz frei.
Ich spürte, wie ich unkontrolliert zu zittern begann. Der Schmerz in meiner Schulter flammte erneut auf. Mr Sanders sagte irgendetwas, doch der Sinn seiner Worte drang nicht zu mir durch. Das Blut rauschte in meinen Ohren. Eine dicke Wand trennte mich vom Rest der Welt, sperrte mich mit diesem Fleck auf dem Boden ein.
Erst als ein edler Herrenschuh den Fleck wieder bedeckte erwachte ich wieder aus meiner Starre. Ich zucktezusammen, als wäre ich aus einem Alptraum erwacht. Und das war es auch. Ein Alptraum.
„Ich…Ich muss gehen…“, murmelte ich zerstreut und verließ den Laden. Ich brauchte frische Luft.

tbc: wird nachgetragen


Linnet Silene

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