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 Die Hauptstraße

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Excalibur
Cali of Duty
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Beruf : Rechtsanwalt & Notar
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 22 Aug 2015 - 13:56

Der Anwalt war in Gedanken überall nur nicht in der Gegenwart. Die Schuhe hatten ihn auf den Gedanken gebracht, nachher noch Termine zu haben und deshalb eigentlich keine Zeit mehr fürs Schuhe shoppen zu haben. Dadurch war er auf Shiro gekommen, der mit Sicherheit enttäuscht wäre wenn der Hengst später zu ihrem Treffen zu spät erscheinen würde. Abgesehen davon hatte er noch einen Berg an Arbeit zuhause liegen, der bis morgen fertig sein musste - wobei er hier keine großen Schmerzen hätte dies liegen zu lassen und erst morgen zu erledigen.
Während er vor dem Schaufenster stand und in Gedanken alle Szenarien durchging wie er es doch noch einrichten konnte, diese Schuhe zu kaufen, spürte er auf einmal einen Luftzug. Und kurz darauf lief Jemand direkt in ihn hinein.
Er trat einen Schritt nach vorne um das Gleichgewicht wieder auszugleichen und fuhr sich überrascht durch das weiße Haare, dann drehte er sich zu dem ungeplanten Vandalisten herum. Es war eine brünette Elfe wie er an den Ohren erkannte, die er auf den ersten Blick nicht einordnen konnte. Um sie herum lagen ein Berg von Einkaufstüten überall auf dem Boden verteilt. Cali ging sofort in die Knie um ihr zu helfen, diese aufzusammeln.
Seine blauen Augen fanden währenddessen wieder den Weg zurück zu ihr und als er ihr Gesicht sah erkannte er sie wieder. "Linnet?", fragte er leicht ungläubig und reichte ihr drei ihrer Einkaufstüten. Mit der anderen Hand bot er ihr an, ihr wieder auf die Beine zu helfen.
"Es ist lange her, ich glaube wir haben uns seit der Schulzeit nicht mehr gesehen oder?", stellte er mit einem freundlichen Lächeln her und klopfte sich die Kleidung von dem ungemütlichen Zusammentreffen ab. Er war überrascht mal wieder eine ehemalige Moon Academy Schülerin anzutreffen, aber er freute sich darüber. "Wie ich sehe bist oder warst du gerade einkaufen", stellte er das offensichtliche fest und stemmte die Hände entspannt in die Hüften.



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Linnet

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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 22 Aug 2015 - 15:35

Meine Gadanken waren ganz und gar bei den Lederstiefeletten aus der Auslage im Schaufenster des Ladens. Ich hatte mich einfach komplett in die Dinger verliebt! Normalerweise passierte mir so etwas nicht so schnell. Nicht bei Klamotten, doch so langsam schienen die Angewohnheiten der anderen Mädchen an der Moon Academy auf mich abzufärben. Wenn auch sie an meiner Überzeugung, das Kleidung praktisch sein muss, nichts ändern konnten. Allerdings führte es dazu, dass ich nun nicht genug auf meine Umgebung achtete, sondern nur darauf, wie ich am schnellsten an diese Schuhe kam, sodass ich prompt in jemanden hineinlief und mich auch sogleich auf dem Asphalt langlegte. War mir das peinlich!  
"Súndun!", rutschte es mir heraus, bevor ich mich ausgiebig entschuldigte. So etwas konnte auch nur mir passieren! Ich traute mich kaum zu dem Fremden aufzusehen und beschäftigte mich stattdessen lieber mit meinen Tüten. Erst als eine mir irgendwoher bekannte Stimme ertönte, und meinen Namen hörte, sah ich auf. Das Gesicht mit den blauen Augen, das von den weißen Haaren umrandet wurde kam mir merkwürdig bekannt vor. Ich brauchte einen Moment, der für Menschen nicht mal einen Wimpernschlag andauerte, mir jedoch wie einige Sekunden vorkam, um das Gesicht richtig zu zuordnen. "Cali!" Natürlich der Schulsprecher aus meiner ersten Zeit! Er hatte mir geholfen mich trotz der Dämonen einzuleben! "Ja ist es! Bestimmt zwei Jahre! Ich wusste gar nicht, dass du wieder in Cadysa bist!", erwiderte ich mit einem leichten Lächeln. Auf seine Frage nach meinem Einkauf nickte ich. "Meine Magie kostet mich immer noch einige meiner Klamotten!", ich wusste nicht woran es lag, aber mit dem großen offen zu reden war mir schon immer leichter gefallen, als mit anderen. Und daran schien sich in der letzten Zeit nichts geändert zu haben. "Seit wann bist du wieder in der Stadt?"


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Excalibur
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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 22 Aug 2015 - 16:20

Schon als er den fremdartigen Fluch hörte wusste er, dass er es hier mit einer Elfe zu tun hatte. Die braunen Haare erinnerten ihn ebenfalls am Jemanden, trotzdem brauchte er einen Moment um Linnet wieder zu erkennen. Die zwei Jahre die er außerhalb Cadysas mit seinem Jurastudium verbracht hatte haben ihn viele neue Menschen dort kennen lernen lassen, wodurch er die alten Gesichter der Schule nicht mehr gewohnt war. Nichtsdestotrotz freute er sich, jemand Altbekanntes mal wieder zu sehen.
Sie schien ebenfalls dieser Ansicht zu sein, als sie ihm mit einem leichten Lächeln antwortete. Sie war nicht die einzige die nicht gewusst hatte, dass der Hengst wieder in der Stadt war, immerhin war sie eine der ersten alten Schulfreunde die der Weißhaarige wiedertraf. "Bin ich auch noch nicht sehr lange", erwiderte er und griff nach der nächsten Einkaufstüte, um ihren ausgekippten Inhalt wieder hinein zu befördern.
Scheinbar hatte sie immer noch mit leichten Schwierigkeiten zu kämpfen, was ihre Kräfte betraf. Das hörte der ehemalige Schulsprecher nicht gerne, zumal die Moon Academy schließlich den Job hatte ihr in diesem Punkt zu helfen, aber manchmal reichte die Zeit an der Schule eben nicht aus. Er selbst sollte sich jedenfalls nicht beschweren, er war heutzutage auch immer noch ein Opfer seiner unkontrollierbaren Verwandlungen, obwohl er sie nach dem jahrelangen Training inzwischen besser im Griff hatte.
Als er wieder aufstand und ihr alle Taschen gereicht hatte fuhr er sich einmal durch die Haare. "Erst seit einem Monat", erwiderte er dann und lächelte. "Ich habe gerade mein Jurastudium beendet und werde mir jetzt erst einmal als Anwalt einen Namen machen müssen. Es scheint aber so als wäre hier in Cadysa noch nicht so viel Betrieb auf dem Gebiet, von daher rechne ich mir gute Chancen aus." Er ließ seine Hände in die Hosentaschen wandern und zuckte mit den breiten Schultern. Er war schon immer ein Freigeist gewesen, er machte sich keinen Stress wegen Arbeitssuche oder Sorgen wegen seinem Einkommen, er nahm die Gelegenheiten wie sie gerade kamen.



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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 22 Aug 2015 - 23:50

Warum passierte so etwas bloß immer mir?! Konnte ich es nicht einmal schaffen einen Fuß vor die Tür zu setzen, ohne eine peinliche Situation vom Zaun zu reißen und in ein Fettnäpfchen zu treten? Scheinbar nicht... dabei hatte der Tag es bisher ganz gut mit mir gemeint und ich hatte die Shoppingtour, die sich grade dem Ende neigte, überstanden ohne einen Kleiderständer umzureißen oder ein Preisschild versehentlich abzureißen. Aber naja... wie nannte man es so schön? Zu früh gefreut!
Aber so schlimm war es letztendlich gar nicht, war ich doch dank meiner Unaufmerksamkeit erst auf meinen ehemaligen Mitschüler aufmerksam geworden! Was für eine Ironie! Hätte ich nur ein klitzekleines bisschen mehr auf meine Umgebung geachtet wäre ich Excalibur einfach ausgewichen und hätte ihn vermutlich nicht einmal erkannt. Er sah ungewohnt seriös und erwachsen in dem Anzug aus, den er trug. Früher war ich aufmerksamer gewesen... und schreckhafter... doch die Moon Academy hatte mich abgehärtet und ich hatte gelernt unwichtiges einfach auszublenden. Doch waren meine Sinne für Gefahr immer noch geschärft wie nichts anderes.
Cali war also noch nicht lange wieder da und wollte also hier bleiben! "Ui! Ich denke du wirst das schaffen! Du hattest schließlich schon damals einen guten Sinn für Gerechtigkeit!", sprach ich ihm zu. Ja, er war ein echt guter Schulsprecher gewesen. "Dann sieht man sich ja vielleicht öfter?", fiel mir ein. Wenn er nun hier lebte...


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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Mi 26 Aug 2015 - 11:26

Cali war seinen ehemaligen Mitschülern schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr begegnet. Als er zurück nach New York gegangen war um dort nicht nur das Verhältnis zu seinen Eltern zu verbessern, sondern dort auch Juristik zu studieren, hatte er dort einen Haufen neuer Leute kennen gelernt. Er hatte seine alten Freunde natürlich nicht vergessen, dennoch war es eine Umstellung wieder in eine alte Stadt zu ziehen, die inzwischen zu einer neuen wurde. Zumal er hier auch haufenweise Menschen und Wesen sah, die er zuvor noch nicht gekannt hatte.
Als Linnet seinen Gerechtigkeitssinn lobte lächelte er freundlich und bedankte sich dafür. "Dank meiner Vergangenheit als Schulsprecher habe ich zudem schon etwas Erfahrung darin", erwiderte er und zuckte leicht mit den Schultern. Er musste als Schulsprecher Streit schlichten, Probleme lösen und vor allem seinen Mitmenschen und Schülern helfen, somit hatte er gute Voraussetzungen für seinen Berufszweig. Immerhin machte er sich keine ernsten Sorgen, da er sich sicher war er würde es schaffen.
"Ich nehme es an", sagte er als sie fragte ob sie sich von nun an öfters sehen würden. Er betrachtete noch einmal ihre riesigen Einkaufstüten und prüfte mit einem kurzen Blick um sich herum ob sie denn auch alles wieder bei sich hatte was sie verloren hatte. Sie schein aber alles beisammen zu haben. "Ich glaub ich gehe mir die Schuhe kaufen", sagte er dann und warf nochmal einen Blick in das Schaufenster, dann sah er wie sie die Stiefeletten ansah und grinste. "Willst du nicht mit reinkommen? Drinnen kannst du bestimmt deine Tüten abstellen solange du dich nach Schuhen umsiehst." Immerhin waren sie nun schon beim 'shoppen' aufeinander getroffen, dann konnten sie auch beide zusammen Schuhe kaufen gehen.



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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Fr 4 Sep 2015 - 15:08

Es war schon etwas länger her, seit ich den Weißhaarigen gesehen hatte. Auch wenn die zwei Jahre für mich nicht so lang gewesen waren, wie für viele andere. Schließlich durchlebte ich als Elfe andere Zeitverhältnisse. Hier bei den Menschen galt ich als ein Mädchen von ca. 17 bis 18 Jahren, dabei Bin ich bereits 121 Jahre alt... Menschen Jahre, versteht sich. Einige Wochen nachdem ich an der Moon Academy angekommen war hatte ich mir einen Pass besorgt, in dem ich als Mensch ausgewiesen wurde. Das war gewesen bevor das Portal dafür gesorgt hat, dass wir und nun Frei durch Cadysa bewegen konnten ohne Angst zu haben Aufzufliegen. Laut diesem Pass würde ich Ende September 19 werden.
Allerdings waren die zwei Jahre, die ich Cali nicht gesehen hatte trotzdem lang genug gewesen, als dass ich mich nun freute ihn wieder zu sehen. Zwar hatten wir nicht gaaaaanz so viel miteinander zu tun gehabt, wie ich mit zum Beispiel Aellin, doch war er mir in guter Erinnerung geblieben. Daher war ich auch froh zu hören, dass es wohl die Möglichkeit geben würde ihm von nun an öfter über den Weg zu laufen. Vielleicht konnte er mir ja sogar ein wenig beim Lernen für die Abschlussprüfungen helfen? Jedoch wagte ich es nicht ihn jetzt zu fragen... ich wollte ihn schließlich nicht gleich überrennen! Vielleicht ergab sich ja noch ein geeigneterer Zeitpunkt.
Als er meinte er würde sich wohl doch ein Paar Schuhe kaufen fiel mein Blick wieder unweigerlich auf die wunderhübschen Stiefeletten. Ich spürte, dass es ihn amüsierte, als er mich fragte, ob ich nicht mit hineinkommen wolle. Ich nickte. "Ja! Ich war ohnehin auf dem Weg hinein!" Ich nahm meine Tüten zusammen und machte mich auf dem Weg hinein. Drinnen angekommen zog ich sofort einen Karton von den Stiefeletten aus dem Regal. "Wonach suchst du denn?"


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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Fr 4 Sep 2015 - 22:34

Der Hengst hatte die Schuhe auf dem Nachhauseweg im Schaufenster gesehen und war nicht umhin gekommen zu bemerken, wie gut sie sich zu seinem Anzug machen würden. Normalerweise war er kein Fashionfanatiker, doch seit Shiro ihn regelmäßig mit auf weitreichende, lange Shoppingausflüge mitnahm (eines von Shiros großen Hobbies) hatte er gelernt etwas mehr auf sein Äußeres zu achten.
Als er die Elfe fragte ob sie mit ihm in den Laden gehen wollte - immerhin war sie in ihn hineingelaufen, was allein schon bei seiner Größe schwer war aber da er direkt vor dem Schuhgeschäft stand ging er davon aus, dass sie sich hier auch etwas hatte kaufen wollen - sah diese ein paar Stiefeletten im Schaufenster sehnsüchtig an, was seine Frage im Prinzip schon beantwortete.
Der Weißhaarige lächelte sie an als sie einwilligte, dann öffnete er die Ladentür und hielt sie ihr auf. Der Berg an Einkaufstüten schien nämlich nicht besonders handlich zu sein, zumindest sah sie aus als würde sie die Tür nicht allein aufbekommen. Außerdem hatte die Brünette ihm mit ihrer Aussage bestätigt, dass sie ebenfalls in den Laden gehen wollte bevor sie aneinander geraten waren. Es konnte aber auch echt nur Linnet passieren in Jemand so offensichtliches wie Cali hinein zu rennen. Er schmunzelte bei diesem Gedanken, dann folgte er ihr in den Laden hinein.
Innen drin herrschte eine angenehme Atmosphäre, der Laden an sich war aber nicht sonderlich groß. Als der Anwalt Linnets Frage hörte sah er über die Schulter zu ihr zurück, um die Augenbrauen hochzuziehen. Im gleichen Zug hob er die Schuhe aus dem Schaufenster heraus und lächelte erneut, als er sie hochhob um sie ihr zu zeigen. "Die habe ich im Schaufenster gesehen und sie haben zu mir gesprochen, dass ich sie mir unbedingt kaufen soll." Calis charismatisches Lächeln erhellte den Raum, als er an ihr vorbei zur Kasse ging um zu bezahlen.
Dort angekommen brauchte die Kassiererin einen Moment um das Aussehen des Hengstes zu verarbeiten. Sie schien gedanklich ganz offensichtlich mit dem Gedanken zu spielen, ihn anzuflirten, weshalb dieser seufzte und auf seine Uhr schaute. "Ich bin spät dran", sagte er - dennoch freundlich - und hob einen Mundwinkel. Dieser veranlasste die Verkäuferin dazu, die Schuhe eilig abzupiepen und in eine Tüte zu legen.
Nachdem er bezahlt hatte kehrte er zu der Elfe zurück, musste sich jedoch bereits von ihr verabschieden. Nach dem Blick auf seine Uhr war er wieder daran erinnert, wie spät er für das Treffen mit Shiro und seine restliche Arbeit am Abend dran war. "Ich muss los", sagte er und legte ihr freundschaftlich, aber entschuldigend kurz eine seiner warmen Hände auf die Schulter. "Ich bin schon die ganze Zeit spät dran." Als er von ihr zu den Stiefeletten sah grinste er über beide Ohren und trat dann auf den Ausgang zu. Vor der Tür drehte er sich noch einmal zu ihr um und sagte: "An deiner Stelle würde ich sie mir kaufen!", dann öffnete er die Tür und ging hinaus. "Wir sehen uns", sagte er noch bevor die Tür sich schloss und winkte durch die Fensterscheibe, während er sportlichen Schrittes die Straße hinunter ging.

Tbc: Blumen Labyrinth



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Zuletzt von Excalibur am Mo 21 Dez 2015 - 14:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Fr 4 Sep 2015 - 23:08

Diese Stiefel hatten es mir echt angetan. Warum wusste ich selbst nicht so genau. Sie waren nichts besonderes. Braun, mit einer schmalen Schnalle, ansonsten nichts. Solche Schuhe hätte man wahrscheinlich auch viel Auffälliger in jedem anderen Laden finden können. Doch war es grade diese Einfachheit, diese Schlichtheit, die mich so anzog. Ich mochte es nicht gern Pompös und auffällig Aufdringlich. Wahrscheinlich ist das auch einer der Gründe, weshalb man in meinem Schrank bisher nicht ein Kleid gefunden hatte. Außer einem schlichten für Anlässe bei denen es sich nicht vermeiden ließ. Ich war nun mal eher Praktisch veranlagt und stand auch nicht gerne im Mittelpunkt. Und da halfen Kleider eher weniger. Aber diese Grüne heute... es war einfach genau so gewesen wie mit diesen Schuhen... Es hatte mich nicht los gelassen und dann hatte ich es gekauft. So schien es mir nun auch mit den Schuhen zu ergehen.
Leise folgte ich Excalibur in den Laden und huschte sofort zu den Stiefeletten. Triumphierend hielt ich den Karton in der Hand und luscherte hinein, als mir mein Begleiter ein Paar hübsche, dunkle Männerschuhu zeigte, die ihn wohl genauso angelacht hatten, wie mich die Stiefel. Er probierte sie nicht einmal mehr an, sondern bezahlte sie sofort. Über die Reaktion der Verkäuferin musste ich die Augen verdrehen. Was hatten diese ganzen Frauen hier nur immer mit den Männern? Klar, der Weißhaarige sah gut aus, ohne Frage, doch würde mir allein das nicht reichen... zumal er vergeben war, das wusste ich noch. Es war zwar etwas komisch gewesen festzustellen, dass es auch Beziehungen zwischen Männern gab, da ich so etwas nicht kannte, doch hatte ich mich schnell dran gewöhnt, was es doch nichts anderes, als eine Gleichgeschlechtliche Beziehung.
Cali schien jedenfalls ein wenig in eile zu sein. Schade eigentlich, ich hätte mich gern noch ein wenig mit ihm unterhalten... Doch da konnte ich nichts machen, weshalb ich mich schließlich mit einem Elfischen Gruß von ihm verabschiedete.
Als er mir noch riet die Schuhe, die ich inzwischen an den Füßen hatte, zu nehmen grinste ich zurück. "Das war der Plan", erwiderte ich, zog sie mir wieder aus und ging zur Kasse zum Bezahlen. Cali war unterdessen bereits verschwunden.

Als ich mein Zeug zusammengekramt und ein wenig umgepackt hatte, um es besser transportieren zu können, verließ auch ich den Laden und begab mich wieder auf die Straße. Dort entdeckte ich einen Ramschladen mit hübschem Schmuck im Schaufenster und entschied mich auch hier noch einen kleinen Abstecher zu machen.


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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 5 Sep 2015 - 7:39

Cf: Krankenhaus
Samstag, 12. April | Hauptstraße | Nachmittag | mit Linnet & Lelouch Nakamura

Die Hauptstraße war stets gut besucht. Doch das war nicht der Grund für Ashers Widerwillen gewesen, diesen Weg einzuschlagen, zumal der Sprung vom Geländer und auf die Straße einfacher gewesen war als mordend durch das Krankenhaus zurück zu gehen - immerhin wurde da noch viel Aufruhr verursacht, weil sie noch den Verantwortlichen für den Tod des Assistenzartes suchten.
Inzwischen durfte er Fall geklärt sein, immerhin war es nun schon einen Tag her das er sich dort mit Zephyr getroffen hatte. Die Nacht über dürften sie vielleicht noch gesucht und ermittelt haben, heute würde es sich dort aber vermutlich weder beruhigen. Inzwischen war es Nachmittag, als Asher bei dieser ansonsten von ihm gemiedenen Straße angelangte.
Hier auf dieser offenen, einsehbaren Straße hatte er in der Vergangenheit bereits zu oft gewütet und hielt sich deshalb von eben dieser fern, um nicht mit den vergangenen Vorfällen der letzten Monate in Verbindung gebracht zu werden. Er verließ seine Aufenthaltsorte schließlich nicht besonders oft ohne Blut zu hinterlassen.
Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und die Hände in den Taschen vergraben schlenderte er die asphaltierte Straße hinunter und verscheuchte ein älteres Ehepaar, das bei dem Anblick seiner Kleidung und seiner unübersehbaren, feuerroten Haare sofort die Straßenseite wechselte. Er zischte verächtlich durch die Zähne. Menschen waren so einfältig, so leicht zu manipulieren und so schwach. Manchmal wurde er ihnen einfach überdrüssig.
Er warf einen Blick in den Himmel der sich in den letzten Minuten etwas bewölkter zugezogen hatte, konnte aber noch keine Anzeichen für baldigen Regen erkennen. Und selbst wenn, dann würde es ihn wenig kümmern. Vielleicht konnte er sich dann halt mal keine Zigarette anzünden, aber irgendwo Unterschlupf suchen wenn es anfangen würde nass zu werden war nun überhaupt nicht seine Art. Lieber ließ er sich bis auf die Knochen durchnässen.
Er kam an 'nem ganzen Haufen skurriler, kleiner Läden vorbei, unter anderem ein kleines Schuhgeschäft mit Sonderpreisen, interessierte sich aber nicht für den ganzen Scheiß, der hier verkauft wurde. Was ging ihn die Eigenheiten der Mode an, wo er seine eigene doch nur ab und zu gern blutrot tränkte. Bei diesem Gedanken schüttelte er sein kapuzenüberzogenes Haupt und wurde noch einen Tick schneller.
Da kam er an einem Ramschladen vorbei, ein ganz unscheinbarer direkt neben dem Eingang einer Seitenstraße. Normalerweise wäre er einfach daran vorbeimarschiert, doch er witterte etwas. Mit gesenktem Kopf, gänzlich hinter seiner Kapuze versteckt, blieb er vor dem Ende des Schaufensters stehen.
Als ihm bewusst wurde wen er wiedergefunden hatte, breitete sich ein dämonisches Grinsen auf seinen Lippen aus und langsam, bedrohlich langsam drehte er den Kopf in Richtung des Fensters, bis seine leuchtend goldenen Augen unter dem Rand seiner Kapuze direkt zu der Elfe hindurchblitzten. Hallo Linnet.



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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 5 Sep 2015 - 15:07

Der Laden sah von Vorn kleiner aus, als er war, wie ich feststellen musste. An den Hauptraum grenzten zwei weitere Räume. Einer ging nach hinten ab einer an der linken Wand. Rechts war schließlich die Seitenstraße, die ich schon gesehen hatte. Diese führte vermutlich in eines der Wohnviertel oder auf einen Hinterhof oder ähnliches. Durchgegangen war ich bisher noch nicht.
Die drei Räume des Ladens waren vollgestellt mit allem Möglichen, was man so brauchte oder auch nicht brauchte. Von alten, antik wirkenden Töpfen und Pfannen, über Bücher, Stoffe, Schmuck und Spiele bis hin zu Pullovern und Fahnen unterschiedlicher Länder konnte man hier alles finden. Der größte Teil war jedoch sehr kitschig, wie sie mit einem Blick feststellte. Doch schien es hier, wenn man genau hinsah auch einige Dinge zu geben, die meinen Geschmack trafen. Der ganze Laden war sehr verwinkelt weshalb ich noch lange nicht alles einsehen konnte.
Doch hatte mich beim betreten des Ladens ein ungutes Gefühl beschlichen... eine Vorahnung... ich wusste es nicht richtig zu deuten - noch nicht. Doch irgendwie kam mir dieses Gefühl bekannt vor... Leider zu bekannt. Irgendwo in der Nähe hielt sich ein Dämon auf! Keiner solch gutmütiger und Freundlicher wie Yuna, die ich vor zwei Jahren getroffen hatte. Nein ein Dämon der üblen Art. Verdammt, war er hier im Laden? Ich würde wohl ein anderes mal wiederkommen und mich hier umsehen, beschloss ich und drehte wieder um, um mich dem Ausgang zu zuwenden. Doch kam ich nicht sehr weit. Durch das Schaufenster erblickte ich Feuerrote Haare, die mir sehr Bekannt vorkamen... und eine dunkle Kapuze aus der mich goldene Augen direkt ansahen...
Wie angewurzelt blieb ich stehen und starrte zurück. Meine Hände verkrampften sich um die Tüten, bevor ich blitzschnell wieder zurück weiter hinein in den Laden huschte.
Nein... mein Gefühl hatte mich nicht getäuscht. Dashier war ein Dämon der gaaaaaanz üblen Sorte!
Gab es hier keinen Hinterausgang verdammt?!
Verschreckt huschte ich hinter die Theke und zerrte die völlig perplexe Verkäuferin, eine ältere, doch noch recht fitte Dame, hinunter. Ich bedeutete ihr sich still zu verhalten, was sie zum Glück auch tat... Sämtliche meiner Muskeln waren angespannt und all meine Sinne ausgestreckt, um die Gefahr zu lokalisieren und eine Fluchtmöglichkeit zu finden...


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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 5 Sep 2015 - 20:24

Der Ramschladen war von vorneherein uninteressant für den Dämonen gewesen. Normalerweise warf er so einem kleinen Schuppen von Geschäft nicht einmal einen Blick zu, doch dieses Kitzeln in den Fingerspitzen, das bekannte Gefühl der Aura um sich herum... Das war Beute. Und Beute die einmal auf Ashers Jagdliste stand wurde bei keiner Begegnung ignoriert.
Als er unter dem Rand seiner Kapuze durch die Fensterscheibe sah konnte er die zierliche Elfe sehen, die inzwischen bemerkt hatte das etwas anders war. Sie sah sich einen Moment lang um - vielleicht nach einem Fluchtweg, dachte Asher grimmig lächelnd - bis ihr Blick endlich seinen traf und sich sein Lächeln noch verbreiterte. Gleich sofort verschwand die Brünette in den Schatten des hinteren Teils des Ladens, ganz offenbar hatte sie nicht die Absicht ihm zur Begrüßung die Hand zu schütteln. Wie unhöflich.
Ohne mit der Wimper zu zucken schob Asher einhändig die Tür auf, während die andere immer noch lässig in seiner Hosentasche steckte. Sobald er einen Fuß in das Geschäft gesetzt hatte gingen drinnen alle Lichter aus, sowohl die elektrischen als auch die Kerzen.
Gemächlich betrat er den abgedunkelten Raum und nahm einen tiefen Atemzug. Es roch nach Holz, ein bisschen Weihrauch und nach einem verwirrenden Blümchenparfüm, das nur alte Damen benutzten. Und dann war da noch der leckere Stich Elfe in der Luft.
Seine goldgelben Augen wanderten gelangweilt durch den Raum, während seine Gesichtszüge noch immer von diesem verfluchten Lächeln begleitet wurden. Er hob eine Schneekugel aus dem Regal und drehte sie in der Hand. "Na sowas", hallte seine tiefe Stimme durch den Laden, "keiner der mich bedienen kann. Und dabei ist doch nicht geschlossen. Oder hat Jemand vergessen das Schild ranzuhängen?"
Der Klang seiner Schritte auf dem hölzernen Fußboden erzählte von seinem Weg durch die Regale, während sein Blick kurz an der Theke hängen blieb, die zurzeit unbesetzt schien. Genau von dort bekam er all diese Eindrücke, die Auren von zwei Personen. Linnet, zusammen mit der Blümchenparfümlady. "Will keiner rauskommen um mit mir zu spielen?" Seine Stimme, bedrohlich leise, ließ die Schneekugel in seiner Hand leicht zittern. Ohne mit einer Antwort zu rechnen stellte er sie wieder zurück und setzte seinen Weg fort, bis er direkt vor der Theke stand. Seine Schuhe waren wenige Zentimeter von den - vermutlich unter dem Tisch kauernden - Frauen entfernt, nur die Thekenwand trennte sie. Lächelnd sah er auf die Kasse herab, dann drehte er sich um und ging noch ein paar Schritte weiter bis er wieder vor einem der Regale stand.
Er wollte sie herauslocken. Mit seinem Ellbogen stieß er die Schneekugel von der Anrichte, wodurch sie zu Boden viel und klirrend zersprang. Der perfekte Moment für die Elfe, das Versteck zu wechseln. Seine wachsamen Augen starrten hinter seinen roten Haarsträhnen durch den Raum, während in der Dunkelheit seine weißen Reißzähne in Form eines Lächelns aufblitzten.



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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 5 Sep 2015 - 21:29

Schon als mich das Gefühl überkommen hatte hätte ich sofort verschwinden müssen, wurde mir nun klar. Es kam schließlich immer einige Augenblicke vor der unmittelbaren Gefahr und gab mir somit die Möglichkeit noch zu entkommen oder mich anständig darauf Vorzubereiten... doch ich Idiotin rannte der Gefahr natürlich direkt in die Arme, indem ich wieder zur Tür lief, anstatt sofort nach der Hintertür zu fragen! Super Linnet! Toll hinbekommen!
Also konnte ich nur dafür sorgen, dass meine Dummheit nicht noch andere das Leben kostete und zog die Dame mit unter den Tresen. Für anderes war nun keine Zeit mehr...
Und schon ging das Licht aus. Musste das sein?! Es war mir zwar kein Handicap, da ich auch im Stockfinstern bestens sehen konnte und hier noch sehr viel Licht durch die Schaufenster fiel... aber die arme ältere Dame, die zum Glück noch kein Ton von sich gegeben hatte, begann nun heftig zu zittern. Sie konnte als Mensch nämlich leider nicht mehr so gut sehen und hatte wenn ich Pech hatte auch noch Angst vor Dunkelheit. Diese Dunkle Aura erfüllte inzwischen den gesamten Raum. Und dann begann er zu sprechen. Diese Stimme, die mir schon bei unserer ersten Begegnung einen Schauer über den Rücken gejagt hatte... Ich spürte auch, wie die Dame neben mir zusammenzuckte und mit einer schnellen, lautlosen Bewegung hielt ich ihr den Mund mit der einen Hand zu, mit der anderen legte ich einen Finger zu einem leisen Pss... an die Lippen.
Die Schritte seiner schweren Stiefel wurden immer lauter, als der Jäger näher kam... Einen Moment war ich dankbar für seine Bedrohliche Aura, die sogar Menschen spürten, sodass ich der Frau neben mir nichts erklären musste, doch zitterte sie immer stärker und kalter Schweiß stand ihr inzwischen auf der Stirn. Ich musste sie irgendwie hier raus bringen! Meinen Dolch hatte ich zum Glück dabei... Aber der allein würde mir vermutlich nicht viel helfen... Magie? Das könnte dem ganzen Laden das Leben kosten inklusive uns... ich hatte sie einfach nicht genug unter Kontrolle, auch wenn ich inzwischen einiges gelernt hatte... Verdammt ich saß echt in der Klemme... Und das bedrohliche Gerede des Dämonen machte es nicht unbedingt besser! Zu allererst konzentrierte ich mich darauf meine Aura zu schwächen, sodass man mich nicht mehr so leicht lokalisieren konnte.... Doch was tat ich mit der Dame?
Die Stiefel blieben direkt vor uns stehen! ... und drehte sich um und ging wieder einige Schritte zurück... Jetzt könnte ich fliehen, das wusste ich. Zumindest könnte ich das, wenn er wirklich nicht glaubte, dass ich genau hier saß. Doch wusste ich es besser. Das hier war eine Falle!
Doch die Ladenbesitzerin wusste dies nicht. Bevor ich sie daran hindern konnte sprang sie auf und rannte in den hinteren Verkaufsraum, vermutlich zu einer Hintertür!  
Verdammt!
Auch ich sprang auf, allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Ich würde zumindest ihr die Flucht ermöglichen! Vielleicht suchte sie sich ja Hilfe!
In einer fließenden Bewegung, ohne das leiseste Geräusch zu verursachen, sprang ich also mit gezücktem Dolch über den Tresen direkt auf den Dämonen zu. Alles in mir sträubte sich dagegen, doch war Angriff in dieser Situation wohl die beste Verteidigung...


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BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   Sa 5 Sep 2015 - 23:25

Die Dunkelheit umfing den Raum wie ein dunkles Tuch, während Asher langsam durch die Regale ging. Er konnte sie spüren, die Angst die fast greifbar in der Luft hing. Sie war für den Dämonen wie ein Rausch der seine Jagdlust nur noch weiter anstachelte.
Wenn ihn nicht alles täuschte konnte er Zähneklappern hören. Die Blümchenparfümlady die vor Angst schlotterte, sie verriet seine Beute nur allzu deutlich. Als er direkt vor der Theke stehen blieb konnte er hören wie die Menschenfrau die Luft einzog. So ein schwaches, gebrechliches Ding, mit ihr würde er nichts anfangen können. Was ihn interessierte war die Baumknutscherin, die sich ganz in der Nähe aufhielt und auf heile Welt machte, indem sie versuchte dem Haufen alter Knochen das Leben zu retten. Was für einen Kindergarten diese Elfen immer veranstalten mussten.
Als er wieder kehrt machte und seinen Ellbogen hob, um die Schneekugel zum Sturz zu bringen, erzielte er damit eine Kettenreaktion die so nicht geplant gewesen war. Allerdings war der Effekt der Erwünschte.
Sobald die Schneekugel auf dem Boden aufprallte konnte er das schrille, ängstliche Keuchen der Geschäftsdame vernehmen die mit dem Gedanken einer ergebenen Chance auf die Flucht losrannte. Imselben Moment schwang sich auch Linnet über die Theke, jedoch nicht um zu fliehen. In ihrer Hand blitzte ein Dolch in der Dunkelheit auf als sie mit wütendem Blick über den Thekentisch rutschte, direkt auf den Rotschopf zu.
Dieser lächelte. Seine Beute lief ihm direkt in die Arme, besser hätte es gar nicht kommen können. Die Dame im Hintergrund, die leise Angstlaute von sich gab während sie sich rumpelnderweise einen Weg durch die hintere Abteilung bahnte, interessierte ihn nun nicht mehr. Sein Filetstück kam direkt auf ihn zugebrettert, in ihrer vollen Blüte und mit Adrenalin geladen, so wie er sie am liebsten hatte.
"Falsche Entscheidung", zischte er und war schneller als das Auge sehen konnte hinter ihr, als sie sich auf den nun leeren Flecken stürzte an dem sich der Dämon so eben noch befunden hatte. Ein Handgriff reichte um sie zu entwaffnen und mit einem Zischen hatte er ihre Hüfte mit einem Arm umschlossen, während er ihre nun leere Handfläche am Handgelenk festhielt.
Er lachte leise. "So mutig..." Seine Stimme befand sich direkt über ihrem Ohr und einer seiner Reißzähne fuhr ihre Ohrmuschel entlang, als er sich mit der Maus in der Falle im Sieg sonnte. "Und doch so unfähig." Seine Stimme wurde noch einige Vibrationen tiefer als er ihr bedrohlich ins Ohr flüsterte: "Der einzige Grund warum du noch lebst..." Er nahm einen tiefen Atemzug von ihrem süßlich-elfischen Duft. "...ist weil ich Spaß daran habe, dich zu jagen."
Das Messer, das er ihr abgenommen hatte befand sich in der Hand mit der er sie an der Hüfte eingenommen hatte. Die Spitze zeigte auf ihre Rippen, nur für den Fall das sie auf die Idee kommen sollte sich freizuzappeln.
Doch Asher war noch nicht fertig. Grinsend ließ er das Messer sinken und drückte es dann leise lachend in die kleine Hand der Elfe. "Lass uns spielen." Er ließ ihr Handgelenk los und ging einen Schritt auf Abstand, um sie frei stehen zu lassen. Sie hatte ihre Aura sehr gut getarnt, er verließ sich inzwischen nur noch auf seine Sinne um sie zu orten. Das Grinsen hatte immer noch nicht seine Lippen verlassen. Mal sehen, was seine Mahlzeit ihm zu bieten hatte.



Excalibur · Jayden · Asher · Jinx · Dr. Zenva · Sharif · Gwendoline
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Lelouch Nakamura

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Beruf : Student

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   So 6 Sep 2015 - 12:00

Der junge Lelouch Nakamura schritt durch die Straßen der Stadt ohne den Anschein ganz bei der Sache zu sein. Immer wieder taummelte er leicht nach links oder rechts, blieb kurz stehen und machte einen Schritt zurück bevor er einen nach vorn machte. So wirr seine Erscheinung in diesem Moment auch war, war er dennoch in der Lage den Menschen die ihm entgegen kamen gekonnt auszuweichen und sich auf eine Bank in der Nähe niederzulassen. Langsam nur konnte er sich mit den Rücken anlehnen und es fühlte sich an, als ob ihm ein Gewicht vom Herzen gefallen war. Seinen Kopf nach hinten fallen lassend schaute er hoch zum Himmel und betrachtet diesen sehr intensiv. Immer wieder streiften Wolken durch den Himmel und einige Vögel die mit nebeneinander herflogen. Lelouch, welcher ein Engel ist, kannte die Geschichten der Menschen und das Verhältnis zu den Paranormalen. Immer wieder sprachen einige Kinder und Erwachsene von großen, majestätischen, in weißer Pracht und glänzender Rüstung, mit großen leuchtenden Flügeln und einem heiligen Schein besetzten Wesen - den Engeln. Und welche Auswirkung sie auf das Leben der Menschen haben. Doch, rückblickend betrachtet, auf sein eigenes Leben zurückzuführen zu wollen, sah sich Lelouch nicht als heiliger Engel in solchen Ausmaßen. Seine Eltern und seine Schwester - sie waren beispielhafte Hafte, die ihre Tugenden nicht verachteten und ihre Pflicht als Diener der Ordnung stets erfüllten. Doch er, er ist ein gefallener Engel. Ein Engel dessen Sicht auf das Universum, eine ganz andere Bedeutung hat. Eine Bedeutung der oft auf Wiederstand traf und zu einer Einsamkeit führte. "Hmmm.." stieß er von sich und senkte seinen Kopf wieder. Er griff sich an den Kragen seiner Jacke und öffnete diesen. Bis etwas oberhalb der Brust war die Jacke nun offen.



~
Before creation there must be destruction.
If my soul stands in the way, then I'll toss it aside.
Yes, I have no choice but to move forward.

~
Lelouch Nakamura ~ Asuna Yuki ~ Yuno Kushida
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Linnet

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Beruf : Schüler
Spieler : Lin

BeitragThema: Re: Die Hauptstraße   So 6 Sep 2015 - 15:34

Es war dunkel hier in dieser Ecke des Ladens... keine Frage! Und obwohl es mich kein bisschen störte sorgte allein die Tatsache, dass er der Grund dafür war, dass hier die Lichter ausgingen, dafür, dass ich zu frösteln begann. Meine Muskeln waren angespannt, mein gesamter Körper stand unter Strom. Das Adrenalin pumpte durch meine Adern, schärfte meine Sinne auf eine Stärke, die sie ohne das Adrenalin nie erreichen würden... Dieser Dämon sorgte ohne dass er es bemerkte dafür, dass ich stärker wurde... zumindest für diesen Moment. Ob das sein Plan war wusste ich nicht, doch zweifelte ich daran. Ein Stück Kohle wollte er schließlich nicht haben, und das würde zweifelsohne von allen Anwesenden zurückbleiben, wenn ich die Kontrolle verlor. Doch gab ich diese nicht so einfach her! Zumindest jetzt noch nicht! Auf meine Magie würde ich nur im äußersten Notfall zurückgreifen, denn um jetzt, wo noch niemandem der Tod unmittelbar bevor stand, mein eigenes Leben zu geben, war mein Selbsterhaltungstrieb doch zu groß. Doch was diesem überwog war die Angst. Die Angst um die arme Verkäuferin neben mir, die nun wirklich nichts für die inzwischen zwei jährige Feindschaft, die zwischen mir und dem Dämonen herrschte. Ich wollte sie da nicht mit hineinziehen! Bisher hatte sein Spiel mit mir, denn nichts anderes war es, niemanden sonst betroffen. Dies war eine Sache zwischen ihm und mir und solange ich es verhindern konnte würde es nicht das Leben unschuldiger kosten!
Das hatte ich mir in den Kopf gesetzt und genau das würde ich durchziehen! Ich wollte einen geeigneten Moment abwarten um sie von hier verschwinden zu lassen, doch nahm sie ihre Flucht selbst in die Hand, weshalb mir keine andere Wahl blieb, als ihr diese zu ermöglichen. Mit gezücktem Messer sprang ich also auf den Dämonen zu. Er stand von mir abgewandt, doch in dem Moment in dem ich über die Theke sprang wandte er sich um und ich sprang ins Leere. Nun gut... scheinbar legte er das Tempo vor, dann würde ich mich dem wohl unter übel anpassen müssen.
Doch bevor ich auch nur einen weiteren Angriff starten konnte fand ich mich gefangen und unbewaffnet in seinen Armen wieder. Die Haut, die er berührte prickelte unangenehm. Alles in meinem Körper schrie danach mich los zu reißen und weg zu laufen. Im ersten moment zog ich das sogar in Erwägung. Ein kleiner Stoß Magie nur einen winzigen Spalt weit den Deckel öffnen und den Druck, der sich immer weiter in mir aufstaute entlassen. Doch die Dame hatte den Laden noch nicht ganz verlassen. Ich hörte eine Tür klappern. Dann war sie weg. Jetzt!
Ein heißer Atem strich über mein Haar, als er lachte und meinen ganzen Körper überzog eine Gänsehaut als er wieder begann zu sprechen. Eine falsche Bewegung wusste ich, und ich war tot. Mein ganzer Körper versteifte sich, als seine scharfen Reißzähne mein Ohr berührten... Ich spürte, dass ich kurz davor stand zu Platzen.
Ich schloss die Augen. Gut! Wenn ich heute starb, dann würde ich wenigstens diesen Mörder mit mir nehmen! Aber würde ich das? Würden meine Kräfte wirklich reichen diesen Mächtigen Dämon in den Tod zu reißen? Ich kannte meine Grenzen nicht! Nein! Es war zu ungewiss! Ich musste mich zusammenreißen und warten. Vielleicht hatte ich ja Glück und dies hier würde nicht in ein Blutbad ausarten...
Und dann ließ er mich los. Einfach so! Ich wagte es mir ein wenig Hoffnung zu machen, den heutigen Tag zu überleben, als er mir mein Messer zurück gab. Das Messer! Ich hatte noch eine Waffe in der Rückhand. Dies war kein einfaches Messer... Verdammt warum hatte ich nicht früher daran gedacht?!
Er wollte spielen... gut. Wenigstens ein bisschen Zeit schinden, vielleicht holte die Ladenbesitzerin ja Hilfe?
Trotzdem wich ich einige Schritte zurück. Ich wollte nicht spielen. Ich wollte hier weg! Ohne den Blick von dem Rothaarigen zu wenden scannte ich meine Umgebung nach möglichen Fluchtwegen. Da war die Hintertür durch die die Dame verschwunden war. Und die Eingangstür zum Laden. Zur Not würde es vielleicht auch ein Sprung durchs Schaufenster tun... aber schaffen würde ich es wahrscheinlich gar nicht erst dort hin. Verdammt! Trotzdem wagte ich es nicht ihn erneut anzugreifen. Nein, ich würde nicht den ersten Schritt tun. Das eben war zur Verteidigung der Fliehenden gewesen, jetzt würde ich nur mich verteidigen!


Linnet Silene

Linnet  ~  Jane  ~  Sirja  //  Beziehungen  ~  Geschichte

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Die Hauptstraße
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