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 Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"

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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 3 Jun 2018 - 15:22
 
Lilith wirkte auf den ersten Moment so, als würde sie tatsächlich nachdenken, doch als sie dann weitersprach wäre selbst für einen weniger aufmerksamen Menschen klar gewesen, dass die Dämonin sicher keine mitmenschliche Hilfe anbieten wollte. Sie gab es im nächsten Zug sogar offen zu. Er sollte eine Schwachstelle von Rei offenlegen und sie damit heraus locken? Ehrlich gesagt war es ganz gut so wie es im Moment war, wieso sollte er Rei also hervor holen. Vor allem wollte er das auch um Reis Willen nicht. Er glaubte zu wissen, dass Rei im Moment einfach nur ihre Ruhe wollte und die hatte sie dank ihm jetzt. Manchmal vergaß er fast, dass sie noch da war, so wenig wie sie redete, doch wenn es um die Grenzen seiner Kräfte ging wurde er dann sofort wieder daran erinnert, dass er doch nicht der alleinige Herr über diesen Körper war und das musste sich ändern. Nicht unbedingt, weil Rei ihn nervte, das war früher vielleicht, sondern eher weil er ohne seine Kräfte sich unfassbar verletzlich fühlte und irgendwie auch nicht ganz wie er selbst. Er war ja fast wie ein Mensch und wahrscheinlich würde er noch nicht einmal einen einzigen Schattenzauber wirken können, wäre Rei nicht zufällig eine Magierin gewesen. So gesehen hatte er noch ein kleines bisschen Glück gehabt, aber auf Dauer war das auch keine Lösung. Vor allem - bei aller Liebe für das weibliche Geschlecht - das hier war einfach nicht die Art Körper, die er sich auf längere Dauer für sich vorstellte. Klar, dafür gab es dämonische Zauber, die auch gar nicht so schwer waren, aber nicht solange er diese verdammte Magiesperre hatte. Es lag also auch in seinem Interesse diesen Zauber möglichst bald zu finden. Allerdings und das wurde ihm so langsam klar, höchstwahrscheinlich nicht mit der Hilfe dieser Dämonin, die wahrscheinlich noch nicht einmal eine Lösung wusste, sondern lediglich an seinem Leid interessiert war.
"Lassen wir Rei mal aus dem Spiel, ich glaube die kriegt man mit gar nichts mehr dazu aktiv zu werden. Wenn du schon alles verloren hast und nichts mehr einen Wert für dich hat, wofür solltest du dann noch kämpfen, wenn nicht für dich selbst?", entgegnete Draco und warf dann einen prüfenden Seitenblick zu Kali, die sich bis zu diesem Moment die Pfoten geleckt hatte und nun interessiert zu Draco aufschaute.
Allerdings nicht für lange, dann zuckte sie mit einem Ohr, erhob sich und lief zwischen die beiden, um dort ohne weiteres einfach stehen zu bleiben. Draco warf der Dämonenkatze einen genervten Blick zu. Für ihn war das fast wie eine Art Provokation und am liebsten hätte er die schwarze Katze mit einer Hand beiseite geschoben, allerdings hatte Draco eine Art Ehrfurcht vor diesem Wesen, immerhin war sie keine normale Katze und wer wusste schon, wozu Kali alles fähig war. Am Ende war es also vielleicht doch nicht so gut sich mit ihr anzulegen. Kali musterte Crowley für einen Augenblick, dann wandte sie ihren Kopf zu Lilith und miaute sie auf die gelangweilte Art an, in der man sagt "Und was machst du so?".



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 3 Jun 2018 - 21:05
 
Ich verstehe die Menschen nicht, ich finde es nur interessant sie zu beobachten.“ ,stellte Lilith mit einem lässigen Schulterzucken fest als würde sie gerade über das Verhalten einer besonders interessanten Tierart spekulieren. Denn genau das waren Menschen für Lilith. Unterhaltungsmaterial. Nicht mehr. „Ich weiß nur das die meisten Menschen sich heutzutage nur noch anstrengen um ihr Bild nach außen zu wahren. Die edlen Motive sind nur Augenwischerei weil es so wundervoll zum Schein passt, im Endeffekt geht es doch nur darum aus der Masse heraus zu stechen. Wofür ich kämpfe wenn nichts mehr einen Wert für mich hat? Ich suche mir etwas Neues das Wert hat, ganz einfach.“ Sie senkte den Blick auf die kleine schwarze Katze vor sich die sie gelangweilt ansah. Katzen waren vielleicht Sklaventreiber, aber sie hatte es zumindest begriffen. „Ich kenne diejenigen die mir an den Kragen wollen und ich kann mit Stolz behaupten dass das in dieser Stadt einige sind. Sie sind so leicht zu verunsichern. Kannst du das auch von dir behaupten?“ Die blonde Dämonin grinste selbstsicher. Es war ein unnatürliches Grinsen das so breit war das ihre hochgezognen Wangen beinahe ihre Augen zur Hälfte bedeckten.
Weißt du denn überhaupt was du willst? Du hast zu mir gesagt das du Rei los werden möchtest. Dazu müssen wir erst einmal heraus finden wo sie überhaupt steckt und was sie vorhat. Wenn du sie ignorierst hilfst du ihr wahrscheinlich nur. Willst du sie wirklich los werden oder hängst du inzwischen an ihr? Hey, hier ist niemand der dich deswegen verurteilt, außer vielleicht deine Katze. Menschen bauen innige Beziehungen zu den seltsamsten Dingen auf. Ich kenne einige Männer die ihre Frau wegen ihrem Auto verlassen haben. Du bist nicht weniger ein Dämon wenn du Zuneigung für deinen Wirt entwickelst. Ich wäre nur nicht so sicher das sie sich mit dieser Symbiose angefunden hat.“ Ungeachtet der Bitte des Fremden wollte Lilith unbedingt weiter über Rei reden. Die Situation war viel zu interessant um sie unter den Tisch fallen zu lassen. Besonders spannend war dabei wie ihr Kollege darüber dachte. Bei Olga hatte sie jederzeit die Möglichkeit gehabt das Handtuch zu werfen. In der Ballettschule gab es genügend angreifbare Seelen die ihr als Wirt dienen konnten. Diese Möglichkeit hatte sie immer noch. Der Gedanke an eine physische Form gefesselt zu sein gefiel Lilith nicht, inbesondere wenn die Möglichkeit bestand das der Wirt noch ein magisches Ass im Ärmel hatte. „Wer oder was bist du überhaupt? Alles was ich über dich weiß ist das du orangene Augen hast. Kommst du aus der Zorn-Abteilung? Oder ist das auch eine Eigenkreation?



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 3 Jun 2018 - 23:56
 
Lilith setzte zur Antwort an und mit jedem weiteren Satz, den sie sprach, leuchteten Dracos Augen heller und heller, während sein Pokerface Stück für Stück bröckelte. Seine Hände begannen sich zu Fäusten zu ballen, während er die Zähne zusammen biss. Die blonde Dämonin schleuderte Worte wie geschliffene Dolche auf ihn, traf hier und da ins Leere, aber genauso oft ins Schwarze. Was ihn am meisten an all dem Gesagten erzürnte war jedoch nicht, dass sie ihm unterstellte Gefühle für Rei zu haben, die hatte er und das wusste er, damit konnte sie ihn also nicht ködern, auch wusste er genau wer er war und was er wollte, das musste sie ihm nicht erst sagen und andersherum musste er es ihr auch nicht beweisen. Aber dass sie Rei unterstellte nicht aufrichtige Absichten zu haben, denn so verstand Draco das, was die Dämonin da zwischen den Zeilen durchscheinen ließ, dass sie vielleicht sogar einen Plan gegen ihn hätte, gar ein Ass im Ärmel, das er ihr wenn möglich entwenden sollte, damit es wenn es hart auf hart kam nicht zu seinem Nachteil verwendet werden könnte, das erzürnte den Dämon so unfassbar, dass er den Redeschwall schließlich damit unterbrach, dass er mit einem laut gebrüllten "Schluss jetzt!" auf die Tresenplatte neben Kali schlug, dass diese erst zusammen zuckte und dann wütend miauend einen Sprung beiseite machte.
"Hör auf so über sie zu reden, dazu hast du kein Recht! Niemand hat das Recht so abfällig über sie zu sprechen, nicht einmal der Herr der Hölle persönlich, ohne dass ich dagegen vorgehe.", wetterte Draco, während ein klein wenig Schatten begannen um seinen Körper wie Flammen zu züngeln, "Meinetwegen verspotte mich, dazu gebe ich genug her. Ich bin keiner der geborenen Dämonen, wie du vielleicht, ich bin nicht 24/7 getrieben vom Hass auf alle Menschen und habe nur das Ziel so viele von ihnen wie möglich zu ruinieren. Ich weiß wie scheiße es ist ein Mensch zu sein, weil ich selbst einer war und genau deswegen hüte deine verfickte Zunge was Rei angeht. Wenn es einen Gott gibt, so hat er ihr die schlimmste Bürde auferlegt, die es nur gibt, also wage es nicht auch nur ein schlechtes Wort über sie zu verlieren. Engel sind verdammte Heuchler. Gut sein und voller Liebe, während man immer über den Wolken schwebt ist keine Kunst, aber in dieser Welt, die der Hölle mehr gleicht als dem Himmel, da ein Licht zu sein und gut und voller Liebe, die einen irgendwann mal selbst anfängt aufzufressen, weil sie das einzige an Zuneigung und Gutes ist, das einem widerfährt, das macht einen zum Engel und so ein Wesen, so traurig und gebrochen es auch sein mag, besitzt so viel Schönheit und Kraft, dass es nicht verdient hat in einem Käfig eingesperrt zu sein vor allem mit einem Monster wie mir. Ich habe sie erst einfach töten wollen, dann lernte ich sie kennen und trotzdem will ich sie immer noch töten, denn mit dem Status quo ist keiner von uns glücklich und genauso wie ich will, dass ich glücklich bin, genauso will ich, dass sie nicht mehr leiden muss und es ist mir sowas von scheiß egal, was du deswegen vielleicht von mir hältst, aber wehe du unterstellst ihr nochmal irgendetwas!"
Draco atmete angestrengt, aber immerhin beruhigte sich das Leuchten seiner Augen wieder. Kali hatte aus sicherer Entfernung diesen Gefühlsausbruch beobachtet und mit jedem Satz von Draco mit immer mehr Interesse. Am Ende nahm die schwarze Dämonenkatze wieder Platz, ließ ihren Blick kurz zu Lilith huschen und schaute Draco dann wieder mit ihren durchdringenden türkisgrünen Augen an. Es war als könne sie in diesem Moment die leise Stimme in Dracos Hinterkopf hören, die ihm in ruhigem Ton zuflüsterte:
"Hey, lass gut sein. Ich bin den Ärger doch nicht wert. Bleib cool."
"Genau das ist es, was mich wütend macht. Da kann ich nicht cool bleiben. Du siehst es nicht, du willst es auch gar nicht sehen, aber ich sehe es und ich werde sicher nicht ruhig bleiben, während ich mir sowas über dich anhören muss.", entgegnete Draco erst recht zornig, doch mit jedem weiteren Wort immer sanfter.
Das schwache Ich von Rei lächelte leicht. Ihre Augen waren fast ganz geschlossen, als würde sie gleich einschlafen. Sie wirkte kraftlos und fahl und schaffte es nicht einmal eine Hand zu heben, um Draco zu berühren, doch er konnte ihre Wärme spüren, die Wärme ihrer Liebe, die sie an so ein wertloses Stück Höllenfeuer mit Hass vermengt vergeudete. Dieses Gefühl ließ ihn für eine Sekunde schweben, bevor er daran erinnert wurde was der Kontext davon war und dann erzeugte es einen unsagbaren Schmerz in ihm, der ihn nur noch wütender machte.
"Spar dir deine Kraft, kämpfe nicht unnötig, vor allem nicht für mich, ich bin so gut wie tot und wenn du endlich anfangen würdest mich zu vergessen und keine Gefühle mehr an irgendwas zu hängen, das mit mir zu tun hat, dann würde ich vielleicht irgendwann wirklich sterben und du wärst frei.", meinte Rei in recht lockerem und freundlichem Ton.
"Wie könnte ich? Nach allem... ich...", wollte Draco einwenden, doch er brachte es nicht heraus.
"Ich weiß.", unterbrach Rei ihn und erlöste ihn von der Bürde, "Gerade deswegen... vergiss mich, lass los."
"Aber du würdest nicht sterben, du würdest nur für immer leiden, nur irgendwann zu schwach geworden sein, um zu schreien. Das ist kein Frieden, das will ich nicht.", entgegnete Draco und senkte betrübt seinen Blick.
"Dann finde den Zauber oder brich den Zauber / Fluch, der auf uns liegt."
"Ja, mache ich.", versprach Draco und als er den Blick wieder hob wirkte er wieder so selbstbewusst wie zuvor.



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spark of insanity

BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Sa 9 Jun 2018 - 15:42
 
Das Geräusch von knarzenden Holz hallte von den Wänden der Bar wider die vor wenigen Stunden noch von den Klängen russischer Tanzmusik und lautem Gepöbel erfüllt gewesen war. Der Fremde erreichte diesen Geräuschpegel nun ganz alleine brachte Lilith dazu in freudiger Erwartung auf ihre Oberlippe zu Beissen. Bingo! Eines ihrer wild verschossenen Projektile hatte genau ins Schwarze getroffen. Da empfand jemand offenbar tiefe Gefühle für seinen Wirt und das Zuneigung schmerzen konnte wusste sie nur zu gut. Deswegen gaukelte sie sie so gerne vor.
Doch das war es nicht nur. Das ganze wurde gewürzt von einer ordentlichen Portion Selbsthass. Köstlich! Er/sie/es sah Rei als etwas Besseres als sich selbst, vielleicht hoffte er mit ihrer Gutmütigkeit seine eigenen Vergehen zu überstrahlen. Ein verzweifelter Versuch das schlechte Gewissen erträglicher zu machen. Klammerte er sich vielleicht sogar an seinem letzten Rest Menschlichkeit fest indem er das Menschenmädchen verteidigte?
Zu gerne hätte sie gewusst was für Gedanken ihr Kollege gerade mit seiner Katze austauschte. Sie spürte seinen Gram, aber das Mistvieh schien ihm auch zu helfen. Wie schade.
Was unterstellst du mir?“ ,zwitscherte die blonde Daemonin vergnügt als sie genug vom Schweigen hatte. „Glaubst du ich wäre hier wenn die Hölle ein Spielplatz wäre? Lass dir eins gesagt sein, das ist ein verdammt langweiliger Ort, sei froh das du nicht von dort kommst. Da gibt es nicht mehr zu tun als Tag ein Tag aus Seelen zu peinigen die sowieso schon gebrochen sind. Ich schätze die Menschen nicht weniger als du. Stell dir mal vor, in der Hölle gibt es nichtmal Karaokebars und vom Klima fangen wir am Besten gar nicht erst an! Die meisten Kollegen dort bringen nicht eine Konversation zu Stande ohne die ganze Zeit mit dem Schrecken den sie verbreitet haben prahlen. Als die Erfüllung betrachte ich das sicher nicht. Aber man lässt nur schwer von allen Gewohnheiten los, deswegen muss ich dich darum bitten darüber hinweg zu sehen.“ Sie fälschte ein verzerrtes, verständnisvolles Lächeln um die gerade verlorene Sympatie wieder aufzubauen. Zuneigung wecken, zuschlagen, Reue zeigen und dann von vorne los legen. Das war der effektivste Weg jemanden auf die Nerven zu gehen. Lilith war gerade erst dabei dieses Verfahren zu ergründen und glaubte das perfekte Versuchskaninchen vor sich. Es könnte sich als vielversprechend heraus stellen diesen Kontakt aufrecht zu erhalten. Um ihren guten Willen zu zeigen nahm sie eine unbeschriftete Flasche aus dem Schrank in der eine bernsteinfarbene Flüssigkeit schwappte. Sie stellte sogar das „frisch“ geputzte Glas zum Einschenken hin. „Keine Sorge ist nur Apfelsaft, da du ja anscheinend keinen Alkohol möchtest. Mir hilft Zucker immer beim Runter kommen.“ Sie schob das gefüllte Glas als Friedensangebot über den Tisch. „Den hab ich immer für die Feen hier. Die sind verrückt nach dem Zeug. Frisch gemostet“ und durch wundervolle Chemie zum frühzeitigen Gären gebracht. Es war schwarz gebrannter Apfelwein.
Ich warte noch auf jemanden, ansonsten hätte ich dich gerne zum Frühstück eingeladen.“ ,schlug sie vor als hätte der Dämon sie gerade nicht beschimpft und bedroht. Fuer eine gute Mahlzeit war sie durchaus bereit sich zu revanchieren. Denn mit einem Vorwurf hatte der Genosse ganz eindeutig unrecht gehabt. Sie wurde nicht nur davon angetrieben Menschen zu ruinieren, das tat sie lediglich weil es so verdammt viel Spaß machte. In der irdischen Welt war es ein aufregendes Spiel zu sehen wie Emotionen funktionierten und sich beeinflussten. Das wurde ihr in der Hölle nicht geboten, da war die Laune der Menschen eher konstant mies. Langweilig.
Was hast du eigentlich gehofft auf dem USB-Stick zu finden? Ich kann dir bei deinem Problem vielleicht nicht helfen aber ich habe zwei offene Ohren.“ Sie ruhte sich nicht aus nachdem sie auf eine Goldader gestoßen hatte sondern streckte ihre Fühler erneut aus. Einerseits schien der Dämon Rei wie einen kostbaren Schatz zu bewundern, andererseits versuchte er aber auch sie auszuspionieren und sich an ihrem Besitz zu bereichern.  Was hatte er im Leben wohl verbrochen um als Höllenwesen zu enden?



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Mo 11 Jun 2018 - 8:43
 
Draco blickte die blonde Dämonin ungläubig an, als sie begann über die Hölle zu reden, als wäre er dort höchstens ein Tourist gewesen und sie die Fürstin des Reichs persönlich. Seine Augenbrauen wanderten immer höher, während sie die Situation im untersten Himmelskreis schilderte. Er blieb bei seinem Ausdruck, als Lilith ihm Apfelsaft anbot, der aber verdächtig roch, fast so als sei er angegammelt. Das Angebot wertete Draco eher als Farce und beachtete das Glas vor sich kaum einen Augenblick.
"Das brauchst du mir nicht erzählen.", blaffte Draco etwas eingeschnappt und wandte seinen Blick dann zu Kali, um sie im nächsten Augenblick zwischen den Ohren zu kraulen.
Was Lilith anging, so schien diese immer noch nicht genug erfahren zu haben. Sie fragte ihn weiterhin freudig aus und bisher hatte Draco überwiegend willig mitgespielt, aber so langsam wurde ihre Absicht schon stark ersichtlich. Die Frage war jedoch eher, was versprach sie sich davon. So wie sie es eben erzählt hatte sehr wahrscheinlich einfach Spaß, aber was an Dracos Antworten konnte ihr da bitte Spaß bereiten?
"Was ich hoffe da zu finden? Was ich damals drauf habe: Musik. Und vielleicht noch irgendwelche Dateien von Rei, aber das wird sicher nichts besonderes sein. Aber Gegenfrage: Was erhoffst du dir bei mir zu finden, so wie du mich mit Fragen löcherst? Nur Spaß allein?", hakte Draco nach und blickte Lilith weiterhin ungläubig an.



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 17 Jun 2018 - 22:15
 
Im ersten Moment sah man Lilith deutlich an das der Dämon sie aus dem Konzept geworden hatte. Sie war hier diejenige die die Fragen stellte! Sie versteckte diesen kurzen Moment der Irritation hinter einem besonders breitem Grinsen. „Zeigt man so nicht Anteilnahme? Indem man Interesse mimt und nachfragt? Ich mache hier nur meinen Job. Zumindest habe ich es so bei den Menschen beobachtet.“ ,mimte sie die Unwissende. „Aber du bist hier der Spezialist für Menschen. Die meisten die ich getroffen habe bevor ich hierher kam waren nicht besonders gut drauf. Ist eben nicht schön wenn man für die Sünden seines irdischen Lebens büßen muss. Aber in ihrem natürlichen Habitat beobachte ich sie noch nicht lange.
Das stimmte so nicht ganz. Tatsächlich hatte Lilith schon drei Jahre in dieser Welt, sogar in diesem Körper verbracht. Dennoch faszinierten sie die Menschen wie am ersten Tag und sie versuchte sie immer weiter zu ergründen.
So gesehen missbrauche ich dich also gerade für Studienzwecke. Ich würde ja sagen das es mir leid tut, aber das tut es nicht.“ ,offenbarte sie zumindest einen Teil ihrer Absichten. „Du bist ja noch hier, als allzu störend scheinst du es also nicht zu empfinden.
Plötzlich musterte die Dämonin ihr Gegenüber nachdenklich und tippte dabei mit ihrem Zeigefinger gegen ihre Lippen. „Ich möchte wetten dass das hier das netteste Gespräch ist das du hattest seitdem Rei verschwunden ist. So nervig es für dich auch sein mag.



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 17 Jun 2018 - 22:47
 
Zuerst blieb Lilith noch bei ihrer Rolle als interessierte Bekannte, bei der man ein offenes Ohr hatte, wenn man sich ausheulen wollte, doch nach und nach ließ sie ihre wahren Absichten immer mehr durchscheinen. Draco war fast ein wenig überrascht, dass sie dann doch so offen zu ihm war. Ob das daran lag, dass sie von einer Spezies waren oder weil sie ihn vielleicht doch ganz in Ordnung fand. Ihre Offenbarung, dass er sozusagen ihr Forschungsobjekt war, nahm er mit einem nachdenklichen Brummen eher gleichgültig hin und ihr kleiner Nebensatz mit einer unnötigen Entschuldigung amüsierte ihn eher, als dass sie ihn entrüstete. Wozu sich für die Wahrheit entschuldigen? Dieses seltsame menschliche Verhalten hatte Draco nicht mal verstanden, als er noch selbst ein kleiner, wertloser Mensch gewesen war. Was sollte das auch? Entschuldigung, aber die Wahrheit könnte dir nicht passen? Das ist doch wohl eines der Charakteristika von Wahrheit, nämlich dass sie keiner mag.
Lilith hatte mit ihrer Vermutung gar nicht so unrecht, Draco war zwar emotional geworden, doch so ein ausgeglichenes Gespräch hatte er nicht mehr gehabt seit Rei verschwunden war und vielleicht sogar davor nicht, auch wenn die Sache mit der Ratte ihm schon teilweise nahe gegangen war.
"Könnte man so sagen.", gab Draco zu und stützte nun seinen Kopf mit seinem rechten Arm auf dem Tresen ab, "Die meisten wollen immer etwas von einem, anstatt einfach etwas plauschen zu wollen. Trotzdem... Glaub nicht, dass ich darauf aus bin hier eine große Freundschaft mit dir zu planen, nur weil sich mit dir reden lässt. Ich habe wirklich keine Lust auf eine Wiederholung vom letzten Mal."
Dracos Blick ging zur Seite, wo Kali sich mittlerweile wieder erhoben hatte. Sie warf einen Blick an Draco vorbei Richtung Bühne und musterte mit ihren faszinierenden, blauen Augen den dunkelroten Vorhang, während ihr linkes Ohr leicht zuckte. Schließlich wandte sie sich mit einem Miauen wieder Draco zu, der ihrem Blick richtung Bühne kurz folgte, bevor er sich skeptisch dreinblickend wieder zu Kali wandte.
"Manchmal bist du mir echt unheimlich, Kali.", meinte Draco wenig erfreut, was nur dazu führte, dass die schwarze Dämonenkatze wieder Richtung Bühne schaute.
Mit einem Seufzen wandte Draco sich wieder der blonden Dämonin zu, rieb sich mit beiden Händen kurz übers Gesicht und musterte dann mit forschendem Blick die kühlen, grauen Augen seines Gegenübers.
"Was machst du eigentlich noch so früh hier?", brach er schließlich die Stille, "Du konntest ja nicht wissen, dass ich vorhatte vorbei zu kommen und eigentlich hat der Laden doch schon eine Weile lang zu oder?"
Irgendwie schien Kali das von Draco versuchte eingeleitete Gespräch mit Lilith eifersüchtig gemacht, denn sie nutzte die Gelegenheit, um auf Dracos leicht nach vorne gebeugten Schultern zu springen, über seinen oberen Rücken zu kraxeln und dann auf seiner rechten Schulter aufrecht stehen zu bleiben. Der Dämon im Körper der Weißhaarigen warf einen anklagenden Blick zu Kali hoch, die ihn allerdings keines Blickes würdigte, sondern eher die Aussicht genoss.



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