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 Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"

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Nikolas

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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 8 Okt 2017 - 23:18
 
"Zu viel Verantwortungsbewusstsein für einen harten Mann", säuselte Nikolas und drehte seinen Arm aus Dicks Umklammerung. Und sah ihn dann spöttisch an. "Natürlich juckt Sie das nicht, ich habe sie vor einigen Minuten gefragt, ob sie mehr über das Finanzwesen beibringen können, es ist daher natürlich logisch, dass sie genug darüber wissen, um mehr als 10 Pfund zu verdienen. Ich begleiche lediglich meine Schulden, das gehört sich so." Er überlegte einen Moment, war er doch auf der Suche nach dem Gesprächspfaden, und fand ihn wiedererwartend sogar wieder. "Ich komme schon klar, das lernt man hier recht schnell aber wenn es sie beruhigt", er zuckte mit den Schultern und deutet auf eine Seitenstraße. „Dann kommen sie mal mit, bis zu meiner Wohnung dauert es etwas, und bis dahin bin ich schon halb nüchtern, vielleicht sollte ich mir eine Wohnung näher an einer Bar suchen“, merkte Nikolas noch an, ehe er sich in Bewegung setzte. Die Hände waren in den Hosentaschen vergraben und Nikolas Atem wurde trotz seiner niedrigeren Körpertemperatur in Dampfwolken sichtbar. „Sunzi war übrigens der Autor des Buches: „Die Kunst des Krieges“, es wird heute immer noch an Militärschulen gelehrt obwohl es wohl über 2000 Jahre alt sein muss. Falls Sie nicht so auf Lesen stehen, es gibt auch gute Hörbücher.“ Nikolas meinte diesen Hinweis sogar irgendwo ernst, nein er meinte ihn ziemlich ernst und hoffte sein Gesprächspartner sah das genauso. „ ‚Kenne deinen Gegner und kenne dich selbst‘., das ist eins seiner Hauptstatements. Es ist wirklich eine Empfehlung von mir.“ Nikolas hatte die Hände hinter dem Rücken verschränkt und sah sich selbst dabei zu wie er vorwärtsging. Einige Wassertropfen an einem entfernten Dach platschten auf den Boden. Irgendwo gluckerte eine Wasserleitung. „Ich-„, wollte Nikolas ansetzen, doch er brach ab und hob die Hand um Dick Vorsicht zu gebieten. Ein Tropfen fiel von einer Regenrinne auf einen Schopf, Nikolas runzelte die Stirn, Gestikulierte und bedeutete Dick, das sich jemand dort im Schatten verbarg. Wer auch immer sich dort vergab. Nikolas wollte ihm nicht unvorbereitet begegnen.

TBS:?
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Stehaufmännchen

BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   So 8 Okt 2017 - 23:40
 
"Eher weiter entfernt...", murmelte Dick, als der Junge meinte er sollte sich eine Wohnung in der Nähe einer Bar suchen.
So langsam fragte sich Dick doch irgendwie, was für einen Grund so ein junger Kerl hatte, um sich so dermaßen voll laufen zu lassen. Besonders alleine. Wäre es eine Studentenparty gewesen, hätte er natürlich kein bisschen Sorge gehabt, aber das hier? Das wirkte eher nach dem Stil eines verbitterten Mittvierzigers... oder nach ihm selbst.
Dick seufzte und versuchte die ersten Schritte mit dem Jungen. Er fing wieder mit diesem seltsamen Kerl Sunzi und seinem Buch die Kunst des Krieges an. Dick hatte keine Ahnung, ob der Junge ihn anschwindelte oder es dieses Buch wirklich gab. Und wenn es stimmte, woher wusste so ein junger Grünschnabel von sowas speziellem? Er war doch nicht etwa bei der Armee? Nein, vielleicht Student oder Schüler an der MA, aber Soldat? Nein.
Dick antwortete nichts auf sein Gerede, verdrehte allerdings ein wenig die Augen, da das Thema ihm nicht gerade Inspiration für literarische Ergüsse bot. Er sollte erstmal lernen wo die Grenze war, dachte sich Dick und sie gingen weiter. Plötzlich blieb der Junge allerdings stehen und Dick machte sich schon auf einen lautstarken Vortrag über Sunzis Kriegskunst bereit, doch stattdessen deutete er Dick an sich umzusehen.
Verfolgte sie jemand? Dick kniff die Augen zusammen, um in der Dunkelheit der Seitengasse etwas erkennen zu können und tatsächlich schien jemand in diesem Moment um die Ecke zu verschwinden.
"Na toll.", brummte Dick und schnaubte genervt, bevor er wieder zu dem Jungen schaute, "Hast du dich etwa mit irgendwelchen Leuten eingelassen, Junge?"
In seiner gedämpften Stimme lag etwas vorwurfsvolles.
"Los weiter. Wenn diese Gestalt wirklich hinter einem von uns her ist, sollten wir besser auf gut beleuchteten Wegen gehen und nicht hier im Dunkeln.", sprach er zu Nikolas und zeigte ihm mit dem Kopf an weiter zu gehen.

tbc: Fußgängerzone




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spark of insanity

BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Do 17 Mai 2018 - 20:10
 
Liliecilor & Rei Alira
9. Juni | früher Morgen | schwüle Sommerwärme

Unter Liliths wachsamen Blick strebte ein Palast aus glasklarem Kristall der Perfektion entgegen. Zahlreiche Scherben zeugten von der vielen Arbeit die hinter diesem Monument steckte und von den gescheiterten Versuchen die seither ins Land gezogen waren. Mr. Crowley nagte sichtlich unbeeindruckt seine Krallen sauber und warf immer wieder einen anklagenden Blick zu dem Splitterhaufen. Zerbrochene Gläser waren keine Seltenheit in Liliths Schichten. Ein Problem schien das nicht zu sein. Sie wusste nicht wer ständig die neuen Gläser besorgte. Immer wenn sie den Laden betrat waren sie einfach da. In den vielen Monaten in denen sie nun schon hier arbeitete hatte sie noch nie den Besitzer kennen gelernt. Die Bar verwaltete sich einfach selbst.
Der stumme, mahnende Vorwurf des schwarzen Katers galt nicht einmal dem Schwund an Weingläsern den die Dämonin billigend in Kauf nahm. Sondern dem Umstand das sie ihre Zeit damit verschwendete  diese aufeinander zu stapeln während die Tische darauf warteten geputzt zu werden. Durch die Fenster fiel bereits das orangene Licht der aufgehenden Morgensonne. Das „Anteroom“ hatte seine Pforten längst verschlossen. Aber Lilith dachte überhaupt nicht daran ihren Feierabend einzuleiten. Der Höhepunkt stand noch bevor.
Vorsichtig platzierte sie eine samtene Schachtel auf dem filigranen Gebilde aus Glas und sah ziemlich zufrieden aus als ihr Werk einstürzte. Dann bückte sie sich unter den Tresen um ein paar neue Gläser hervorzuholen. Der Besitzer der Schachtel ließ ganz schön auf sich warten dafür das er vor wenigen Stunden noch von der Kostbarkeit des Rings darin geprallt hatte. Ein Familienerbstück das nun seine Zukünftige erhalten sollte. Es war einfach gewesen für eine Ablenkung zu sorgen indem sie zwischen zwei alten Freund neben ihm Zwietracht gesät hatte. Während der anschließenden Schlägerei war ihre Hand in die Tasche des naiven Burschen geschlüpft um das Schmuckstück zu entwenden.
Jetzt freute die Dämonin sich auf einen verzweifelten, jungen Mann der festgestellt hatte das seine Taschen bei dem geplanten Heiratsantrag leer gewesen waren und nun völlig aufgelöst alle Stationen des Abends abklapperte. Hier würde er natürlich nicht fündig werden, aber Lilith hatte schon einige Ideen um das Suchen in die Länge zu ziehen. Immer wieder blickte die gespannt zur Tür und wartete darauf das ihr Frühstück endlich geliefert wurde.



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Do 17 Mai 2018 - 20:39
 
Liliecilor & Rei Alira
9. Juni | früher Morgen | schwüle Sommerwärme

Gefühlt halbtot, auch wenn das für ihn als Dämon praktisch nicht möglich war, schlenderte Draco die Straße der Fußgängerzone entlang. Obwohl es noch verdammt früh war, war es schon angenehm warm, für ihn allerdings immer noch ein wenig kalt. Seine Hände hatte er in die Hosentaschen seiner zerflissenen Jeans gesteckt. Immerhin war ihm nun erlaubt anzuziehen, wonach es ihm beliebte. Schluss mit Reis kitschigen Sommerkleidern und überhaupt allen Kleidern! Der schwarze Hoodie und die ausgewaschene, halb zerfetzte Jeans zu den schwarzen, zu großen Lederboots mit kleinen Stacheln an der Ferse passten doch sowieso viel besser zu ihrem schlanken Körper, als diese albernen Kleider. Ein unbändiges Gähnen ließ den Dämon den Mund aufreißen und die Augen zusammen kneifen.
Eine Querstraße weiter erreichte er den Hinterausgang des Anterroom. Hier hatte er so manche interessante Abende verbracht, die jetzt allerdings nur noch verblassende Erinnerungen waren. Statt zu Tanzen hatte er sich ein paar neue Hobbies zugelegt, jetzt hatte er ja die Freiheiten. Besonders interessant für ihn war die bildende Kunst geworden, aber auch das Tätowieren. Im Anterroom hatte doch sowieso niemand seinen Tanz verstanden bzw. die Message dahinter.
Draco kratzte sich unter dem Zopf am Hinterkopf. Wenn er so zurück dachte: Zu seiner aktiven Zeit hier hatte er noch ganz kurze Haare gehabt und war in seiner kurzen Auslaufzeit doch recht aggressiv drauf gewesen. Wahrscheinlich einer der Gründe, warum nicht einmal die Mitarbeiter im Anterroom groß mit ihm zu tun haben wollten. Obwohl... vielleicht doch nicht alle. Eine hatte sich nie gescheut mit ihm zu reden, wenn auch nicht ganz ohne Eigennutz. Wobei das Draco schon immer ziemlich egal gewesen war und Rei auch.
Ohne weiter zu zögern öffnete Draco die Tür und betrat den im Dunkel liegenden Club. Der Geruch nach Alkohol, Zigaretten und Nebelmaschinennebel war ihm so vertraut, dass er genussvoll einen tiefen Zug davon nahm, während hinter ihm die Tür zufiel. Die Bar lag über zehn Meter entfernt, doch der gute Crowley schien sofort bemerkt zu haben, dass es sich bei dem Neuankömmling nicht um einen Gast handelte. Langsam trat Draco näher an die Bar heran, hinter der er ein recht bekanntes Gesicht ausgemacht hatte. Sofort hatte sich ein leichtes Lächeln auf seine dunkelviolett geschminkten Lippen gelegt und auf seinem Weg zum Tresen hatte er sogar seine Hände aus den Hosentaschen gezogen.
"Lilith Tolstaja.", sprach Draco als er bei der Bar angekommen war mit melodischer Stimme, "Wie schön, dass ich gerade auf dich treffe."
Dracos leichtes Lächeln verzog sich halbseitig zu einem frechen Grinsen, während er sich etwas vorbeugte und seine Unterarme auf den mit Glassplittern übersäten Tresen legte.



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Do 17 Mai 2018 - 23:38
 
Sofort schnellte Liliths Blick zur Tür als sie die Türglocke hörte. Na endlich das wurde aber auch Zeit! Hoffentlich hatte der Typ sich bei seinem gescheiterten Antrag ordentlich blamiert und konnte damit jetzt die lange Wartezeit wieder gut machen. Als die Gestalt sich jedoch dem Tresen näherte stutzte die Chaosdämonin. Vorhin hatte der Kerl doch noch keinen langen, weißen Zopf gehabt. Er auf den dritten Blick erkannte sie ihre ehemalige Arbeitskollegin. Die hatte damals aber noch ganz anders ausgesehen, irgendwie...heller. Sofort legten Liliths Sinne sich auf die Lauer. Anscheinend war ihr Frühstück doch endlich angekommen. Neugierig schnupperte die Dämonin und suchte nach den Spuren eines Schicksalsschlages der diesen Wandel veranlasst hatte. Das ihre Augen jetzt in einem grellen Orange leuchteten waren doch bestimmt nicht so beabsichtigt gewesen. Die diebische Freude in Liliths Zügen versteinerte und bröckelte von ihrer pikierten Mine herunter als sie nichts witterte. So ein Mist! Was es auch war es lag also tiefer und sie musste erst einmal ein bisschen graben. Eilig beugte sie sich unter den Tresen um eines der wenigen übrig gebliebenen Whiskygläser hervorzuholen. Sie schenkte einen tüchtigen Schluck des ersten Scotch ein der ihr zwischen die Finger kam ein. Das Glas teilte das Scherbenmeer als Lilith es Rei schnell zuschob und sofort in die Rolle des verständnisvollen Barkeepers schlüpfte. Mit einem Blick der stummes Verständnis und vielleicht einen kleinen Scherz zur Erheiterung aber dafür auch absolutes Stillschweigen versprach. Sie schnappte sich sogar eines der verdreckten Gläser aus der Spüle um das Bild perfekt zu machen indem sie es polierte. Das hatte sie schon in zahlreichen Filmen gesehen. „Der geht aufs Haus. Du siehst aus als hättest du Redebedarf. Zufälligerweise habe ich gerade Zeit. Wo hast du eigentlich gesteckt?



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Fr 18 Mai 2018 - 2:26
 
Die Hellhaarige schien Rei recht schnell zu erkennen, auch wenn ihr Blick gleich darauf forschend wurde. Draco musste nicht lange nachdenken, um darauf zu kommen, dass sein Erscheinungsbild sie irritierte. Trotzdem zeigte sie sich freundlich, stellte vor ihm ein Glas auf den Tresen und füllte es mit irgendeiner hochprozentigen Flüssigkeit. Jetzt breitete sich Dracos Lächeln auch bis auf die andere Seite aus. Während Lilith begann ein dreckiges Glas zu polieren, griff Draco nach dem Drink und wollte ihn gerade in einem Zug herunterkippen, als ihm einfiel, dass das vielleicht doch keine so gute Idee war. Er hatte gestern abend noch eine Dosis Fluffy Dreams genommen und war sich nicht ganz sicher, ob das Alkohol mit den Resten der Droge irgendwelche Probleme machen könnte. Zögerlich musterte Draco mit seinen orange leuchtenden Augen die Flüssigkeit im Glas, dann stellte er es wieder auf den Tresen.
Lilith kam sofort zum Kern der Sache. Immerhin. Draco hasste langes Herumgesülze, da war ihm eine direkte Nachfrage doch lieber.
"Wo ich war... Eigentlich habe ich die Stadt nicht verlassen, aber naja... habe mich lieber stärker auf meine Geschäfte und meinen Job konzentriert und jetzt bin ich hier, um einen Stick mit Musik abzuholen, den ich hier vergessen habe. Müsste beim DJ sein, wenn es nicht bei den Fundsachen gelandet ist.", antwortete Draco und lächelte dann beinahe charmant.



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Mi 23 Mai 2018 - 1:34
 
Liliths Chaossensoren schlugen sofort an. Sie musste unbedingt wissen was sich hinter den Geschäften verbarg die Rei nicht näher bezeichnete. Genau diese Art von Geschäften bedeuteten nämlich meistens Ärger und die Dämonin liebte Ärger...zumindest wenn sie sich nicht selbst damit herum schlagen musste.
Unermüdlich verschmierte sie weiter Fingerabdrücke sodass sich langsam ein trüber Film auf dem Glas bildete das Lilith polierte. Trüb wie die Aussichten auf ein schnelles Frühstück. Grundsätzlich scheute sie selten Mühen für eine gute Mahlzeit, aber wenn es darum ging die Fundsachen zu durchsuchen überlegte sie sich das doch lieber zweimal. Ihr Blick huschte skeptisch zu der Schublade. Die Kunden hinterließen hier die seltsamsten Gegenstände. Es war noch nicht allzu lange her das ihre Kollegin Anna von einem Amulett verschlungen worden war. Offenbar reagierten die verfluchten Gegenstände auf dem engen Raum miteinander. Lilith erinnerte sich noch lebhaft daran weil sie daraufhin einen freien Abend geopfert hatte um Annas Dienst zu übernehmen. Katzen waren wirklich die schlimmsten Schichtführer, unerbittlich hatte Mr. Crowley sie schikaniert bis sie schließlich hinterm Tresen stand. Blöder Kater!
Als hätte er diesen Gedanken gehört warf Mr. Crowley ihr einen scharfen Blick zu um sie daran zu erinnern das sie gar nicht erst auf die Idee kommen sollte ihn zu fragen. Natürlich, solange es nicht um die Schikane der Mitarbeiter ging machte er nie eine Kralle rum.
Lilith seufzte, nahm selbst einen tiefen Schluck aus dem Glas das Rei verschmäht hatte und machte sich auf den Weg zur Schublade. „Und die Geschäfte werfen kein Geld für einen neuen Stick ab?“ ,gab sie zu Bedenken während sie durch verformte Münzen, Kleidungsfetzen die mit schleimigen Flüssigkeiten des gesamten Regenbogenspektrums getränkt waren und steinzeitliche Waffen wühlte. Gerade rechtzeitig zog Lilith ihre Hand mit der unspektakulären Gerätschaft aus der Schublade als eine große, glänzende Muschel versuchte nach ihr zu schnappen. Mit einem lauten Knall wurde ihr der Weg in die Welt abgeschnitten und Lilith konnte Rei den Stick zu schieben. Ob dieser durchgeknallte Vampir wohl etwas mit ihrem veränderten Auftreten zu tun hatte? Sie roch nicht nach Vampir, die dämonische Präsenz hingegen war nichts Neues. Steckte er vielleicht trotzdem hinter der grellen Augenfarbe? Es würde sich wahrscheinlich lohnen subtil auf das Thema hinzulenken. In einem einfachen Plauderton, wie bei den trivialen Gesprächen mit denen Menschen davon ablenkten das sie sich eigentlich nichts zu sagen hatten. Liliths Augen verengten während sie Rei musterte und sich ihren Schlachtplan zurecht legte. „Hast du noch Kontakt zu diesem nervtötenden Vampir? Ich habe keine Ahnung wie viele Morde ich wegen dem vertuschen musste. Irgendwann habe ich aufgehört mitzuzählen. Hat dafür nicht ein einziges Mal Trinkgeld hier gelassen.“ Dafür allerdings eine Fülle von psychischen Komplexen die Lilith viel lieber waren als Geld.



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BeitragThema - Re: Varieté & Bar "Anteroom of Insanity"   Mi 23 Mai 2018 - 15:10
 
Zuerst nahm Lilith das Glas wieder an sich, das sie Rei angeboten hatte, und trank es dann selbst aus, bevor sie sich abwandte und in einer Schublade für Fundsachen nach dem besagten Stick suchte. Als sie ihn über den Tresen hinweg zu Rei schob, fragte sie sogleich nach, ob sie sich nicht einfach einen neuen hätte kaufen können oder ob ihr zurzeitiger Job das Geld dafür nicht abwarf. Draco entfuhr ein albernes Lachen, als er diese Worte hörte und griff nach dem Stick, um ihn in die Hosentasche gleiten zu lassen.
"Ich könnte mir tausende Sticks kaufen, wenn ich wollte, aber dieser hier...", antwortete Draco und sein Grinsen wurde geheimnisvoll, "...beinhaltet nicht nur eine gute Auswahl an Songs, sondern hoffentlich auch etwas viel wertvolleres, das Rei dort versteckt hat."
Damit wurde sein Grinsen wieder normal und er lehnte sich etwas vom Tresen weg, um sich umzudrehen und nach einem kurzen Gruß zu gehen. Doch die Dämonin machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Als sie subtil die kurze Liebschaft mit einem gewissen Vampir ansprach, blieb Draco augenblicklich stehen. Sein Gesichtsausdruck verfinsterte sich innerhalb weniger Sekunden aufs äußerste und seine Hände ballten sich zu Fäusten.
"WAS?", brüllte der Dämon schon fast und wandte sich wieder zu Lilith um, "Dieser verdammte Scheißkerl ist nach Rumänien abgehauen und nie wieder gekommen! Diese kleine abgefuckte Ratte kann da meinetwegen auch bleiben bis der Teufel ihn holt und bis dahin will ich nichts von ihm hören oder von dir oder irgendwem irgendwas über ihn hören! Für mich ist dieses Ungeziefer gestorben oder noch besser: es hat nie existiert!"
Draco redete sich meisterlich in Rage, wobei er dem Tresen immer näher gekommen war, bis er halb darüber gebeugt war. Fast hätte er etwas unüberlegtes getan, wäre nicht just in diesem Augenblick eine schwarze Katze mit rotem Halsband auf seine Schulter gesprungen und nach kurzem Überlegen vor ihn auf den Tresen. Völlig überrascht glotzte Draco die schwarze Katze an, die ein kurzes Maunzen von sich gab und sich dann zu Draco umdrehte, um ihm ein weiteres maulendes Maunzen entgegen zu schleudern.
"Was zum...?", begann Draco, ließ den Satz dann aber doch unvollendet, "Kali, du solltest doch zu Hause bleiben, ich habe doch gesagt, dass ich gleich wieder zurück komme."
Aber Kali schien das völlig kalt zu lassen. Stattdessen setzte sie sich vor Draco hin und schaute ihn durch ihre großen, blauen Augen unbeeindruckt an. Sie warf einen kurzen Blick hinüber zu Crowley und wandte sich dann wieder an Draco, um noch einmal zu miauen, allerdings nun eher in einem Ton der sagte: Also dann, können wir wieder gehen? Mir wird langweilig.
Draco gab ein leicht genervtes Seufzen von sich, rollte mit den Augen und griff dann nach Kali, um sie vom Tresen zu nehmen. Wieder erklang ein anklagendes Maunzen von der schwarzen Katze, die gleich darauf auf einen der Barhocker gesetzt wurde. Daraufhin wandte sich Draco wieder an Lilith und versuchte den roten Faden von zuvor wieder zu finden.
"Was ich sagen wollte: Das ganze ist Geschichte und ich will nichts mehr darüber hören.", schloss er schließlich seine zuvor ausgesprochenen Gedankenketten ab.
Dann wanderte sein Blick zu Kali, die immer noch auf dem Barhocker stand und mit erhobenem Schwanz neugierig zu Draco hochblickte. Er war sich unsicher, ob er jetzt noch etwas anfügen sollte oder einfach gehen konnte. Kali zumindest schien noch nicht so ganz zufrieden mit seiner Antwort zu sein, auch wenn sie es eigentlich war, die ihn unterbrochen hatte. Dracos Augen wurden forschend zu Schlitzen, während Kalis Schwanzspitze begann leicht hin und her zu wippen. Sie wirkte dadurch irgendwie ungeduldig, aber Draco wusste nicht, was sie von ihm noch erwartete zu sagen.



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