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 In a warm Summer's Night

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Nikolas

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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   So 5 Jul 2015 - 10:38
 
Nikolas hört äußerst interessiert zu, während er sich auf einen Punkt im Gesichts seines Gegenübers konzentrierte, um nicht vom Stuhl zu fallen, als der Alkohol nun seine volle Wirkung entfaltete. Vorerst gönnte er sich eine Pause. Beim Nach kippen in diesem Zustand konnte man bekanntlich niemals das momentan sehr angenehme Niveau halten, sodass er nun genötigt war eine Pause einzulege , vorerst. Den Schlusspunkt würde er ohnehin, wie immer, in seinem eigenen Zimmer setzen, wo er dann am Morgen eine Tablette einwerfen und dann laufen gehen würde. Er ärgerte sich ein wenig, einerseits hatte er vorgehabt sich voll laufen zu lassen, ohne gestört zu werden schließlich war er deshalb in eine Bar gegangen, wo er niemanden beim Namen kannte. Andererseits nahm das Gespräch eine Interessante Richtung. "Ich denke ich kann das durchaus Nachvollziehen.", erwiderte er bevor er zu einer längeren Antwort ansetzte. Er verstand es wirklich, denn das war neben Logik sein zweites wirkliches Hobby, Psychologie, ein wunderbar faszinierendes Fach, welches trotz des Fortschritts der Moderne vieles nicht Lückenlos oder gar nicht er klären konnte. Gerne würde er beides studieren, also Mathematik und Psychologie, doch für ein solches Doppelstudium brauchte man, grade bei diese Fächerkombination neben einem bestandenen Eignungstest eine Empfehlung von anderen Akademikern oder Studenten, die schriftlich festhielten das sie die Betreffende Person unter besten Gewissen den Belastungen eines Doppelstudium aussetzen wollten. Den Eignungstest Würde er schaffen, da war er sich sicher allerdings war die Sache mit den Fürsprechern knifflige, er kannte wenig Leute in dieser Stadt und nur einen an den er mit so einer Bitte Oberhaupt herantreten könnte. Aber darüber würde er sich später Gedanken machen, viel später.
"Es ist so:", setzte er zu einer Erklärung an, " Ich sehe in so einem Verhalten allein betrachtet Irrationalität, das ist richtig, aber im Kontext ergibt das meiste Sinn. Ich vertrete die Auffassung das man mit genug Informationen alles genauestens und logisch stringent aufbauen und nachvollziehen kann. Das Problem das ich nun als Leser eines Comics habe in dem es um Batmans Abenteuer geht, ist welches dass selten bmuster der komplette Hintergrund der Schmücken erklärt wird. Wenn er erklärt wird dann unzureichend und verzerrt, da ein Comic neunmal nicht alle Aspekte der Kommunikation abdecken kann. Das führt oft zu Wahrnehmungsverzerrungen beim Leser, der das aber gerne in Kauf nimmt solange es glaubwürdig ist und unterhält. Und hier schließt sich der Kreis. Ein Comic ist in erster Linie dazu gedacht zu unterhalten, und das funktioniert, hervorragen zum Teil. Aber aufgrund Ihres Interesses an den Figuren und ihren Störungen im Verhalten nehme ich an das der Jocker sie doch am meisten Interessiert, oder? Der Riddler ist ein Spieler, er spekuliert mit Batmans Fähigkeit Rätsel zu lösen und timet dementsprechend seine Angriffe, der Höcker hat kein Oberflächliches muster sondar lässt die Willkür walten, an dieser Stelle möchte ich Euch den Film "Rubber" ans Herz legen, wenn Ihr Willkür mögt. Aufjedenfall, um zum Thema zurück zu kommen hat der Jocker kein sichtbares Muster, er kann alles sein er ist ein Jocker und doch wird er besiegt. Nur ist die Frage lässt er sich besiegen oder wird er besiegt, in jedem Fall zwingt er Batman dazu Grenzen zu übschreitten, soweit ich mich nicht irre und das bringt mich zum Schlusspunkt: Solange der Leser nicht alles weiß wird er begeistert zu schauen , wenn der Jocker jedoch logisch wird, wird Ihn sich niemand mehr ansehen. Das ist die Intention seines Schöpfers, da dies menschliche Züge anspricht. Und um eine provokante These nach zu reichen: Einen Jocker der tatsächlich nur handelt wie eine Person, also ohne Einflüsse verschiedener Autoren, könnte man in ein rationales Gitter pferchen und in Zukunft jeden Schritt voraussagen." Er lächlte trank einen kleinen Schluck um seine Kehle zu befeuchten und streckte die Beine unter dem Tisch ein wenig was sein Gegenüber über Fähigkeiten sagte war nur zu wahr. Er übte jeden Tag und doch ging es nur langsam vorwärts, vi zu langsam für seinen Geschmack aber er musste sich wohl in Geduld üben auch wenn ihm das schwer fiel. "Nein, tun sis nicht aber man muss dran bleiben sonst unterscheidetet einen nichts mehr von einem Menschen und das wäre ziemlich traurig." Nicht das er etwas dagegen hätte ein Mensch zu sein, das würde vieles erleichtern, vor allem den Umgang mit seinem dann menschlichen Vater, doch hatte er gefallen an seinen Fähigkeiten gefunden auch wenn er sie bis jetzt nur seinen Lehrern das meiste seines Potenzials gezeigt hatte und wohl niemals eine Show geben würde. Nikolas viel nicht gerne auf. Aufmerksamkeit war etwas sehr lästiges wie er fand, jedoch seinen Gegenüber nicht zu stören schien. " Ich trainiere zwar auch, aber ich machen kein Muskelaufbau als Schönheitsideal. Ich hasse es im Mittelpunkt zu stehen, da kann ich nicht so arbeiten wie ich das bevorzuge."
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Di 7 Jul 2015 - 13:07
 
Die Analyse des Jungen war erstaunlich. Er hatte mit vielen von dem, was er sagte, recht. Außer vielleicht mit der Tatsache, dass der Joker unlogisch sein. Er handelte nach ‚normalen‘ Maßstäben irrational, aber Ludwig konnte das alles relativ gut nachvollziehen. Oft lag er sogar richtig damit, dass der Joker sich nur hatte fangen lassen, um einen Plan auszuführen, wenn er das meinte. Psychopathie war, wenn man sie auf das was sie war, runterbrach, ziemlich gut zu durchschauen. Vorausgesetzt, man war selbst mit derselben Störung gesegnet.
Ludwig betrachtete seine dissoziale – oder auch antisoziale – Persönlichkeitsstörung durchaus als einen Segen. Er fühlte sich nicht beeinträchtigt davon, nicht so auf die Dinge zu reagieren, wie das andere vielleicht taten. Und er fühlte sich nicht krank, auch, wenn viele Psychologen schon versucht hatten, ihm genau das zu unterstellen. Nur, weil er als Kind ein paar tote Katzen und andere Tiere aufgeschnitten hatte. Es war nicht so, als hätte er sie getötet, zumindest meistens nicht. Und wer wäre in seiner Situation nicht etwas wahnsinnig geworden. Im Waisenhaus war er misshandelt worden, die anderen Kinder hatten an seinen empfindlichen Ohren herumgezogen und ihn eine Missgeburt genannt und seinem großen Bruder weh getan… Er hasste diese Leute, und zwar von ganzem Herzen. Und dann das Jugendheim, mit seinem festen Zeitplan und den Medikamenten. Für die Art, wie er seine Kindheit gelebt hatte, war er wohl ziemlich normal.
Und auf diese Art verstand er auch, wie andere Leute mit so einer Persönlichkeitsstörung dachten und sich verhielten. Und er musste sagen, mit dem Joker war ein Psychopath geschaffen worden, der recht gut in das Muster passte. Er empfand kein Mitgefühl, war aber in der Lage, die Gefühle anderer Leute zu deuten und in die richtige Richtung zu lenken. Wie bei Harley Quinn zum Beispiel, die ihm vollkommen verfallen war, und jede seiner Lügen glaubte. Nein, unlogisch war der Joker nicht, zumindest nicht weniger logisch als so manch reale Person. Er handelte nur nach einer anderen Logik. Wenn er jetzt aber anfing, das so auszuführen, würde Nikolas ihn wahrscheinlich durchschauen, immerhin hatte es seinen Grund, warum dieser den Joker für unlogisch hielt. „Sie haben schon recht, der Joker fasziniert mich mit am meisten. Er ist ein wahnsinniges Genie, und ich nehme an, man versucht, in ihm mehr Störungen darzustellen, als viele Leute überhaupt kennen. Wissen Sie, DC-Comics sind ein großes Steckenpferd von mir, in meiner Freizeit analysiere ich gern die Psyche einzelner Charaktere. Sie könnten mich wohl so was wie einen Hobby-Psychologen nennen. Der Smoke grinste kurz und bestellte sich eine Limo. Zwei Gläser Bloody Mary ‚special‘ waren erst mal genug, sonst würde er vom Blut noch so berauscht werden, dass er sich nicht mehr wirklich unter Kontrolle hatte. Und darauf konnte er gerade ganz eindeutig verzichten. „Jedenfalls hab ich da einen kleinen Ordner angelegt, und es ist recht eindeutig, dass der Joker eine antisoziale Persönlichkeitsstörung hat, die ihn zu einer unberechenbaren und manipulativen Person macht. Das erklärt auch, warum viele seiner Coups Tote fordern, weil er kein Mitgefühl empfinden kann. So hat er keine große Achtung vor menschlichem Leben. Außerdem hat er eine obsessive Störung, weswegen er Batman braucht. Er würde Batman nicht töten, selbst, wenn er manchmal anderes behauptet. Wissen Sie, in einem Comic hat er zu Batman gesagt: ‚In einer alternativen Realität wären wir vielleicht beste Freunde. Oder Zellengenossen.‘ Er bezieht sich dabei darauf, dass er und Batman zwei Seiten einer Medaille sind. Im Prinzip ist der Joker ein verzerrtes Spiegelbild von Batman, was auch bedeutet, dass er vermutlich von der Bildfläche verschwinden würde, täte sein Rivale das. In sich ist der Joker wahrscheinlich schlüssiger, als man denken mag, wenn man das alles mit einbezieht.“ Ludwig nahm die Limonade, die der Barkeeper ihm hinstellte, und trank einen Schluck. Das Zeug war süß, aber nicht so süß, wie der Kram, der sich in Amerika Limonade schimpfte, und außerdem dazu ziemlich sauer, was sie sogar noch einigermaßen erfrischend machte.
Als Nikolas nun meinte, dass außer den Kräften, an denen man immerhin lange arbeiten musste, einen nichts von Menschen unterschied, schlackerten Ludwigs Ohren kurz und er musste sich ein belustigtes Grinsen verkneifen. Gut, auf den Jungen mochte das vielleicht sogar zutreffen, aber er selbst… konnte sich nicht wirklich beschweren, dass ihn zu wenig vom Menschen unterschied. Immerhin hatte er graue Haut, schwarze Augäpfel mit giftgrüner Pupille und die hübschen Ohren, die leider ab und an seine Gefühle verrieten. Was aber traurig daran sein sollte, wenn einen nichts vom Menschen unterschied, verstand er nicht ganz. Klar, es war ganz lustig, anders zu sein, aber Menschen waren auch nicht langweilig. Und vor allem waren sie unberechenbar. „Ich verstehe ihr Problem nicht ganz. Mag sein, dass Menschen keine Kräfte in dem Sinne haben, aber das macht sie nicht schlechter als uns. Ich mein, es gab geniale Menschen, mit denen ich mich nicht messen würde. Nehmen Sie nur mal Albert Einstein als Beispiel, oder Alexander Flemming. Und was das mit dem Unterscheiden angeht…“ Er ließ als Demonstration noch einmal seine Ohren wackeln. Wobei er sich fragte, ob der Junge das überhaupt bemerkte. Die Menge Alkohol, die er jetzt intus haben dürfte – eventuell noch auf nüchternen Magen – ließ anderes vermuten, aber vielleicht irrte er sich ja auch.
Dass jemand wie dieser Junge nicht so gern im Mittelpunkt stand, war sogar relativ gut nachvollziehbar. Und eine Weile war Ludwig ja genauso gewesen, immerhin war es schwerer, mit Leuten zu spielen, wenn man die ganze Zeit im Mittelpunkt arbeitete. Und dann war da noch diese Zeit gewesen… bevor er und Lorenz nach Amerika geflohen waren. Die Nazis… da war es erst recht wichtig gewesen, dass die beiden nicht auffielen, immerhin galten sie als Missgeburten und als Hitler an die Macht kam, wären sie wahrscheinlich mit als erste in Arbeitslager gesteckt worden. (Nicht, dass sie da viel gehalten hätte.) Aber mittlerweile machte es ihm Spaß, im Mittelpunkt zu stehen. Und es war jetzt nicht unbedingt so, dass Ludwig gerne ein Muskelpaket wäre, das sah nicht gut aus, und außerdem konnte er sich auf die Art nicht auch unauffällig gehen. Im Prinzip war er mit seiner Figur, wie sie momentan war, recht zufrieden, und das Training in der Army hatte auch eher den Zweck, ihn fit zu halten, als ihn noch stärker zu machen. „Na ja, ich arbeite nur zusammen mit zwei Assistenten, deswegen ist mein Aussehen für meine Arbeit nicht unbedingt relevant. Aber wenn ich mit der Arbeit fertig bin, falle ich gerne auch mal ein bisschen auf. Und ich rede ja nicht davon, extreme Muskeln aufzubauen. Das wäre auch ungesund.“ Und ein Rückenproblem konnte Ludwig nun wirklich nicht brauchen. Dabei war das nur eins der gesundheitlichen Probleme, unter denen diese Muskelberge litten. Die Riesenmengen Protein, die die zu sich nahmen, um solche Muskeln aufzubauen, konnten ja auch zu extremen Nierenschäden führen. Und grade er als Smoke sollte solche wohl vermeiden. Wo sollte er denn die Niere eines Smokes herkriegen? Auch, wenn ihm Lorenz wohl eine spenden würde, wenn er die bräuchte. Aber auch, wenn er seinen großen Bruder öfter benutzte… er würde niemals wollen, dass der sich für ihn unters Messer legte, warum auch immer.
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Mo 20 Jul 2015 - 16:36
 
"Ihr denkt also das der Jocker, sollte er Batman aus versehen töten, sich selbst umbringen würde?" Für Nikolas ein ziemlich belustigender Gedanke. Um seinen größten Feind zu vernichten müsste Batmen sich selbst töten, ein ziemlich interessanter Gedanke. "Was meint Ihr wäre der Tod des Jockers ein schneller oder langsamer Prozess? Wurde er dahin seichen oder es kurz und schmerzlos machen? Würde er sich schnell umbringen um dem Schmerz zu entkommen oder würde er ihn umarmen?" Nikolas musste unwirklich an einige Star Wars Romane denke die er gelesen hatte. In ihnenen war eine Lebensform aus einer anderen Galaxie in die Hand lange Galaxie der Star Wäre Welt eingedrungen. Ihre Technik basierte darauf alle Vorgänge mit organischen Lebewesen zu meistern im Gegensatz zu der bekannten Welt , die mechanische Maschinen nutzte. Doch das eigentlich besondere war das die Machtnutzer diese Wesen nicht erspüren konnten. Später erfuhr man auch warum: Während eines Bürgerkriegs in Ihrer Heimatgalaxie wurde solche unvorstellbare Grausamkeiten begangen das die Macht - Essenz des Lebens sich von diesen Wesen abwandte. Um jedoch die leere zu füllen bauten diese Aliens Lebewesen die Ihnen Schmerzen zufügten, sie nahmen den Schmerz als Ersatz für die Macht an. Schließlich waren die Wesen jedoch zu lange der Macht ausgesetzte , sie wurden wieder Teil von Ihr und die Jedis vernichteten sie. "Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Schmerzfanatiker, meine Rasse hat zwar ein anderes Verhältnis zu Schmerzen, als andere Wesen, aber ich würde niemals freiwillig welche in Kauf nehmen. Warum tut dann der Jocker das? Ich denke auch das ist Teil seines Wesens. Er nimmt billigent eigene Qualen in Kauf um seinen Fantasy zu fröhnen. Unter gewissen Umständen haben die Menschen solche Leute als Heilige und Patrioten gefeiert. " Nikolas war sich der Tatsache bewusst das er grade komplett die Wirklichkeit zu verdrehen schien und doch hielt er daran fest das er recht hatte. Er wollte wissen ob sein Gegenüber einmal für weitere Gespräche taugte und dafür musste er Ihn wohl dahingehend testen, ob er in der Lage war die herkömmlichen Denkmuster zu verlassen. "Wisst Ihr " … er unterbrach sich kurz und sah hinauf zu den Ohren, fragte sich unwillkürlich ob man in einer Beziehung mit einem Smoke diese empfindlichen Sinnesorgane Oberhaupt berühren dürfe. Jedoch beantwortete er sich die Frage mit einem "Vielleicht" und sprach weiter: "Ich hasse Menschen nicht, und jetzt kommt das aber: Sie sind schrecklich Schwach und damit meine nicht ihre physis. Sie sind irrational, stehen dann aber nicht zu Ihrer Schwäche, Sie beuten ihren Planeten aus, weil sie zufaul und bequem sind Nacht alternativen zu suchen, sie töten Unschuldige mit Gift und Strom und stellen fest das DNA unter dem Mikroskop nicht analysierbar ist, Sie bringen sich gegenseitig um weil einige von Ihnen anders aussehen, oder andere Idieale haben. Alles in allem hat sich nur eins über die tausende Jahre ihrer Existenz herauskristallisiert: Niemand kann so effizient töten und zerstören wie Menschen." Nikolas winkte dem Barmann zu und bestellte Eiswasser, nicht das er das nicht selbst herstellen könnte, doch wusste er das der Barmann eine spezielle Flüssigkeit mit reinmischte die einen wunderbaren Eisklumpen im Magen entstehen ließ. "Ahh verstehe, jeder braucht seinen Ausgleich nicht wahr? Ich geh nicht oft unter Leute, deswegen müsste ich keinen wert darauf legen gut auszusehen. Jedoch bin ich der Meinung das man seinen Körper kennen sollten und da ist fast nichts besser als Sport." Ein Hauslehrer hatte ihm das Vermittelt, ein einfaches Prinzip man musste es nur verinnerlichen. Ein gesunder Geist ist verbunden mit einem gesunden Körper. Das eine hing vom anderen ab und umgekehrt. Natürlich gab es auch Ausnahmen aber meistens bestätigten Ausnahmen die Regel.
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Fr 24 Jul 2015 - 1:54
 
Ganz schien sein Gegenüber ihn noch nicht verstanden zu haben, aber zumindest war das Gespräch ziemlich interessant. Und da behaupteten die Leute, dass Comics nur was für Kinder wären. Gut, da gab es auch noch andere Comics... Aber die mochte Ludwig genauso wenig wie Filme aus der selben Spate. Die waren ihm einfach zu flach, und außerdem fand er es nicht wirklich anregend, anderen bei solchen Tätigkeiten zuzusehen. Der Smoke lächelte und nahm noch einen Schluck von seinem Drink, bevor er antwortete: „Ich habe nie gesagt, dass ich denke, der Joker würde sich das Leben nehmen, wenn Batman sterben würde. Ich sagte nur, ich glaube, er verschwindet von der Bildfläche, denn ohne Batman fehlt der Witz. Wenn jemand auftauchen würde, der ein ebenbürtiger Gegner für den Joker wäre, würde er wahrscheinlich wieder auftauchen, denke ich mal.“ Gut, das war eine eher subjektive Meinung, aber Ludwig war sich fast sicher, dass er sein fiktives Vorbild damit ziemlich gut zusammen gefasst hatte. Und das, ohne heraus zu posaunen, dass er den Joker auf diese Art sah. Na ja, das hätte wahrscheinlich das Bild des ruhigen und ausgeglichenen Chemikers, der geistig stabil war, komplett zersplittern lassen. Und das wollte er – zumindest gerade noch – verhindern. Von Leuten, die ihren Wahnsinn offen zur Schau stellten, ließen sich Leute schwerer manipulieren, weil sie dann schon vorsichtig waren.
Und dann würde der Fremde vielleicht auch diese Diskussion beenden, eventuell sogar die Polizei rufen. Nicht, dass die den Smoke noch erwischen würde, er war ziemlich gut darin, Leute abzuschütteln. Er tat es nur nicht gern, solange er nicht musste, und schon gar nicht, wenn er stattdessen mit jemandem über eines seiner größten Hobbies diskutieren konnte. Und immerhin dachte Nikolas offenbar sehr deutlich darüber nach, was er sagte. Dennoch musste Ludwig beim letzten Satz grinsen, auch, wenn es stimmte. „Das würde dem Joker so passen. Der würde sich als heiliger feiern lassen, solang er Spaß daran hätte, und dann die Feier mit einem großen Knall und Lachgas sprengen. Sie sollten nicht vergessen, dass der Joker einige Störungen, davon auch ein paar recht komplexe hat. Er begeht keine Verbrechen für den Schmerz der Niederlage: Er sieht seine Taten als einen Witz. Einmal in der Zeichentrickserie hat er, als er glaubte, Batman sei gestorben, gesagt: ‚Without Batman, crime has no punchline.‘ Für ihn besteht der Reiz darin, eine Herausforderung zu haben und jemanden bloßstellen zu können.“ Und Ludwig wünschte, er hätte so jemanden in seinem Leben gehabt... Aber da musste er wohl noch warten und hoffen. Klar, er hätte sich jederzeit jemanden für eine Nacht anlachen können, aber auf einen festen Freund zu hoffen hatte er aufgegeben. Und für ihn war Verkehr ohne Beziehung so wie für den Joker Verbrechen ohne Batman...
Ludwig fiel durchaus auf, dass Nikolas auf seine Ohren sah, und er fürchtete nun die Frage, die so oft kam, nämlich, ob er die anfassen dürfte. Seine Ohren waren unglaublich empfindlich und momentan war es nur Lorenz, der sie berühren durfte. Und viele andere Smokes hätten das wohl als obszön betrachtet, denn normalerweise durfte bei diesen nur der feste Partner die Ohren berühren. Es war der höchstmögliche Vertrauensbeweis für sie und innerhalb der Familie galt es als unangebracht. Aber das war dem Weißhaarigen relativ egal, Lorenz war die Person, die am wichtigsten in seinem Leben war und damit basta, und wenn er ihm an den Ohren knabberte, ärgerte ihn das zwar vordergründig, weil das Gefühl unendlich eklig war, aber andererseits liebte er es, weil das zeigte, wie nahe sie sich standen.
Nikolas nächste Ausführungen nickte der Smoke ab. Im Prinzip hatte der Junge damit vollkommen recht, der Mensch WAR der gefährlichste Jäger auf dem Planeten. Und der grausamste dazu. Aber... das machte Menschen doch so faszinierend, wieso sahen das die wenigsten, die damit konfrontiert wurden? Niemand hatte so viele Methoden gefunden, zu töten... und andererseits hatte niemand so effiziente Methoden gefunden, um Leben zu retten. „Damit haben Sie recht. Aber Sie unterschlagen auch Dinge: Niemand hat so viele Methoden gefunden, um Leben zu retten. Und auch, wenn sich Menschen immer wieder furchtbar grausam zeigen – sie haben vielleicht die Berichte über den Mann in Österreich gehört, der seine Tochter 24 Jahre im Keller gefangen hielt und 7 Kinder mit ihr zeugte – so finden sich auch immer wieder unglaublich gütige und geniale Geister unter ihnen. Sie sind nicht nur der effizienteste Mörder, sondern auch der beste Heiler des Planeten. Es gibt keine andere Art, die so viele unterschiedliche Individuen hervorbringt und das macht sie faszinierender als jede andere Art.“ Zumindest, wenn man die Dinge gern analysierte, so, wie er selbst. Menschen waren so widersprüchlich, in so vielen ihrer Wesenszüge. Sie schienen keinen Instinkt zu haben, keine wirklichen Voraussetzungen für die Entwicklung ihrer Psyche... das war unglaublich.
Und es war schön, unter diesen faszinierenden Wesen zu sein und von ihnen als faszinierend angesehen zu werden. Vor allem, weil sie sich dann von ihm viel leichter um den kleinen Finger wickeln ließen. Er brauchte nur einen Fuß in eine Disko zu setzen und schon hingen ihm ein Duzend Frauen und ein halbes Duzend Männer an den Lippen. Er sah eben einfach gut aus, und er brauchte das Training, damit das so blieb. Was das Kennen seines Körpers anging, hatte er das schon recht früh im Kindesalter gelernt. Irgendwann wusste man, wie viel der eigene Körper ertrug, wenn man immer wieder verprügelt oder gezwungen wurde, vergammeltes Essen zu essen. „Stimmt, Sport ist da eine sehr gute Möglichkeit. Allerdings bin ich dann eher für Kampfsport, den sollte sowieso jeder lernen, um sich grundsätzlich verteidigen zu können und um zu lernen, richtig zu fallen. So was sollte ein Pflichtfach in Schulen werden.“ Was das anging, war Ludwig ganz offen. In seinen Augen aber nicht nur wegen den für jeden logisch ersichtlichen Gründen, sondern auch, weil Kampfsport das Selbstvertrauen stärkte. Und das machte die Menschen so viel interessanter und damit auch lustiger.
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Do 30 Jul 2015 - 14:56
 
Bevor Nikolas etwas entgegnete bestellte er sich ein großes Glas Wasser. Das war für Ihn Lebensnotwendig, den er dehydrierte wesentlich schneller als normale Personen. Wenn er mit Flüssigkeiten arbeite kostete ihn das viel Energie und sein Tagesbedarf an Wasser und Energie war weit über das Maß eines normalen Menschen hinaus geschossen. Ernähren tat er sich jedoch bevorzugt von Astronauten Nahrung , da ihm der Appetit schon vor einigen Jahren abhanden gekommen war. Das letzte mal als er etwas richtiges , also etwas warmes gegessen hatte war zu seinem 16. Geburtstag gewesen. Seitdem nur kleinere Snacks, zum Tee, oder halt Nahrung aus der Tüte. Ihm wardamals zu diesem Ereignis sein Appetit wohl für immer verloren gegangen. Sein Vater hatte ihn zwar beruhigt das es notwendig war so zu werden, schließlich sei er ein Elementar, dennoch kamm er sich deshalb vor wie ein Krüppel. Er schluckte die schlechten Erinnerungen hinunter und leerte das Glas Wasser in einem Zug und bedeutete dem Wirt ihm ein weiteres zu bringen. Damit würde er dann bei seinem Tagesbedarf von 10 Litern gedeckt haben. Essen würde er erst über morgen wieder wirklich müssen er hatte sich heute mühevoll zwei Beutel Astronauten Nahrung herunter gezwungen und war dahingehend ersteinmal mit ausreichend Kalorien versorgt. Er trank sein zweites Glas halb leer und widmete sich dann Ludwig. "Ich denke er würde sich irgendwann die Kugel geben. Der Jocker scheint als seine Sehnsüchte auf Batman zu projektieren, das kann man nicht so leicht ersetzen. Vielleicht würde er versuchen einen Ersatz zu finden, doch ich Zweifel daran das diese Projektion glückt. Den Batman ist eine reife Persönlichkeit und kein Kind das sein Verhalten ändert. ", er musste kurz ob der Ironie schmunzeln, "Der Jocker und Batman  passen sich nicht an, aus zwei Gründe: 1. Haben sie über veränderliche Ziele und 2. Würde sonst Batman den Jocker besiegen können bevor dieser richtig in Fahrt kommt, das wiederum wäre total langweilig für den Leser." Er trank das Glas leer und bestellte wieder Wodka. Einen zufälligen Gedankengang aussprechen sagte er: "Es wäre interessant zu sehen was passieren würde wenn eine ebenso labile Person auf jemanden mit ähnlichen Idealen wie Batman trifft. Die sind zwar einfach gestrickt, dennoch grundsätzlich." Er über legte sich einen Schluck zu trinken, entschied sich jedoch dagegen. Belustigt beobachtete er die Reaktion auf seine Musterung von Ludwigs Ohren. "Keine Sorge, ich kann mir ungefähr vorstellen in welche Körperzonen ich diese Art von Sinnesorganen einzuordnen habe und schließlich fragt Ihr mich auch nicht ob Ihr mir in den Schritt fassen dürft, zu mindestens hoffe ich das. Die Atmosphäre würde ziemlich darunter leiden." Er lächelte fast aufrichtig und musste an seine eigene ganz besondere No-Go zone denken: Sein Gesicht. Er hasste allein schon den Versuch es anzupassen. Für ihn war es immer die höchste Strafe gewesen wenn sein Vater ihn geohrfeigt hatte. Der Schmerz war dabei das eine, die Schmach und Schande das viel schwerwiegendere Problem. Jedesmal wenn jemand sein Gesicht berührte wurde er an dieses Gefühl der Schande erinnert und zudem noch an einige andere Gefühle und Geschichten.
Zu Ludwigs Aussage über den Mensnchen schüttelte Nikolas nur den Kopf. "Wisst Ihr meine Art von Elementaren hasst Unordnung. Wir lieben alles gradlinige, zielgerichtete. Für uns bestimmt die Funktion immer die Form. Deswegen haben wir solche Probleme mit Menschen. Sie machen von alledem wenig bis gar nichts. Andererseits habe ich vor dieses Themengebiet zu erforschen, ich würde gerne Mathematik und Psychologie studieren. Mein Problem ist das ich mir von drei Akademikern schriftlich bestätigen lassen muss das ich einen solchen Studiengang Arbeit technisch schaffe, damit ich niemanden sein Psychologie Studium wegschnappe und es dann nicht schaffe." Ein Hauch von Generftheit hatte sich während er sprach in seine Stimme geschlichen. Anstatt das er so etwas wie ein Test mache musste, solle er doch über irgendwelche Unterschriften sammeln. Den Sinn dahinter verstand er nicht. Es ließ ihn lediglich die Geduld verlieren. Er sah Ludwig an. "Bei so etwas schleicht sich ein Hauch von Zorn in meine Gefühle. Zum Glück hat die Stadt einige Trainingsmöglichkeiten um sich ab zu reagieren. Ich mache da immer nach einem schönen Halbmarathon noch ein paar Kampfübungen. Ich habe zwei Kampfsportarten lernen müssen. Ich habe mich immer dadurch gquält, doch mittlerweile bin ich froh das ich ein wenig Druck bekommen habe." Lüge murmelte die kleine Stimme in seinem Kopf schwieg dann aber wieder.
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Di 11 Aug 2015 - 18:21
 
Der Junge schien tatsächlich gar nicht so dumm zu sein. Okay, er hatte wohl noch nie mit Smokes zu tun, aber dass die Ohren eine Intimzone waren, schien er zu verstehen. Andere waren da ein bisschen unverständlicher, frei nach dem Motto: Es sind Ohren, wie kann man das als Intimzone sehen. Aber für seinesgleichen waren sie das eben und wenn es für einen Menschen schon gefährlich war, ihm mit den Flachen Händen auf beide Ohren gleichzeitig zu schlagen, so führte das bei Smokes unweigerlich zu andauernder Taubheit und dem Verlust des Gespürs in diesen empfindlichen Organen. Manchmal auch zu andauerndem Lagerungsschwindel, aber das war glücklicherweise selten. Dennoch, die Ohren waren das an Ludwigskörper, bei dem er Verletzungen wirklich persönlich nahm, und wenn ihm ein Fremder an die Ohren ging, konnte der sich sicher sein, dass das Payback gab. Er grinste, als der Elementar anfügte, dass er zumindest hoffe, dass er seinerseits auch nicht fragen würde, ob er ihm in den Schritt fassen dürfte. Nicht, dass er so weit nicht schon mal gekommen war, aber er hatte es nie im öffentlichen Raum gemacht und nur dann, wenn sein Partner damit auch einverstanden gewesen war. Und der Junge kam ihm nicht so vor, als würde er Zärtlichkeiten mit dem eigenen Geschlecht austauschen. Schade eigentlich, er war hübsch und Ludwig hatte schon seit fast 3 Monaten keinen Partner mehr gehabt. „Oh, keine Sorge, ich weiß, was sich gehört. Und so was in der Öffentlichkeit zu jemandem zu sagen, der ganz offensichtlich nicht meine Präferenzen teilt, würde mir nicht einfallen.“ Na ja, zumindest nicht genau diese Frage. Ob einer Single war oder grade auf der Suche, das hatte er schon das ein oder andere mal gefragt, obwohl klar war, dass sein Gegenüber kein Interesse an Männern hatte. Die Reaktionen waren fast so genial, wie wenn er eine seiner Joker-Immitationen hinlegte. Die großen Augen, der verdutzt geöffnete Mund und die gestotterten Antworten machten die Typen nochmal ein gutes Stück niedlicher. Aber jemanden dazu zwingen, mit ihm intim zu werden, würde er nicht. Das machte dann keinen Spaß mehr.
Und dass Nikolas Unordnung hasste, kam ihm irgendwie bekannt vor. Und zwar von sich selbst. So sehr er auch den Joker als sein Idol sah, war Chaos einer seiner Erzfeinde. Seine obsessive Veranlagung machte ihm dahingehend vor allem zuhause, wo sein Bruder immer wieder für Chaos sorgte, zu schaffen. Außerhalb seiner vier Wände war Chaos okay und gewünscht, da ging das mit seiner Störung, denn das war nicht die gewohnte Umgebung, die er relativ gut mit wenigen Handlungen kontrollieren konnte. Da sorgte er selbst auch gern mal für ein bisschen Chaos. Aber zuhause ging das eben überhaupt nicht. Was wiederrum den Studienwunsch des Elementars anging, glaubte er nicht wirklich, dass der Junge das schaffen würde, wenn er nicht vorher dem Alkohol abschwor. Alkoholismus war eine schwer überkommbare Krankheit, das wusste Ludwig, aber ein Doppelstudium war unglaublich anstrengend und wenn er dann mehr und mehr trank, um zu kompensieren, würde er irgendwann an einer Alkoholvergiftung draufgehen. Für Ludwig ein Grund, dass er ihm die Bescheinigung erst recht ausgestellt hätte, aber er war ja kein Akademiker, auch, wenn er einen Abschluss in Chemie hatte, und keinen schlechten. Aber er war nun mal Soldat. „Das wird bestimmt nicht einfach, ich wünschte, ich könnte ihnen damit helfen. Aber wenn Sie sich anstrengen, werden sie diese drei Unterschriften schon erhalten und ihren Studienwunsch erfüllen können. Und dass Psychologie und Mathematik eine anstrengende Kombination ist, kann ich mir sicher sehr gut vorstellen. Ich habe damals überlegt, Psychologie zu studieren, mich aber dagegen entschieden, weil ich mir mein Studium selbst finanzieren musste und das während eines so anstrengenden Studienganges sicher nicht geschafft hatte.“ Er trank sein Glas leer, winkte aber erst einmal ab, als der Barkeeper ihn fragte, ob er noch etwas wollte. Gerade hatte er keinen wirklichen Durst, aber später würde er wohl noch ein oder zwei Bloody Marys Spezial trinken, vielleicht auch mehr.
Aber dass es den Jungen aufregte, dass er diese Unterschriften sammeln sollte, war dann eine andere Sache. Ihm schien das unfair und unlogisch zu erscheinen, aber das war es doch nicht im Geringsten. Alle Tests dieser Welt, die nur ein paar Stunden dauerten, konnten nichts über psychische Langzeitbelastbarkeit aussagen. Leute, die einen bereits kannten, allerdings schon. Sich mit Sport abzureagieren war dabei aber eine gute Sache, das hielt einen wenigstens einigermaßen fit, selbst, wenn man sich mit alkoholischen Getränken abschoss. „Ja, es hilft schon, Kampfsport zu beherrschen. So lernt man Selbstvertrauen und auch Selbstbeherrschung. Was für Kampfsportarten haben Sie denn erlernt, wenn ich fragen darf?“ Bei ihm selbst war es eine Kombination verschiedener Kampfsporte, die er in der Army erlernt hatte. Vorher hatte er allerdings auch schon Kämpfen gekonnt, so was lernte man eben auf der Straße recht schnell, wenn man überleben wollte.
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Di 25 Aug 2015 - 9:20
 
Nikolas genehmigte sich ein kurzes Lächeln. "Es ist schön das Ihr das ebenfalls so seht." Dabei überlegte der Smoke fieberhafte welchen Genus der Mann vor ihm bevorzugte. Eigentliche scherte sich Nikolas nicht sonderlich darum und er wollte höflich bleiben, weswegen er es vermied diese Frage zu stellen. Jedoch, es reizte ihn wiederum mehr über dieses Mischwesen vor ihm zu erfahren, warum also nicht? "Wisst Ihr was ich besonders ironisch finde? Die Abneigung gegenüber einiger Leute gegenüber eines gleichgeschlechtlichen Pärchens. Dabei spielt für jene Leute nicht einmal der Umstand wer da miteinander zusammen ist eines Rolle, sondern das sie es sind. Es ist immer bemerkenswert und erstaunlich was einige Leute für einen lächerlichen Gesichtsausdruck aufsetzen können, wenn sie ein gleich geschlechtliches Pärchen auf einer Parkbank sitzen sehen, sich als solches zu erkennen geben durch wie auch immer geartete Aktionen." Ihm persönlich war so etwas herzlich egal. Er hatte zwar seine eigene Prämissen, die er jedoch auf den schwachen menschlichen Anteil in seinem Körper zurückführte. Elementare, wie sein Vater pflanzten sich aus Machterhaltung, wenn überhaupt fort. Spaß am Sex hatten sie nicht. Der Elementar wie sein Vater einer war, war auf Macht aus, wie passend für ihn das in dieser Welt Macht mit Geld gleichzusetzen war. Nikolas hingegen brauchte gelegentlich Geschlechtsverkehr. Warum seine menschliche Seite dieses Bedürfnis verspürte wusste er nicht und es interessierte ihn auch nicht. Zumindest konnte sie damit für längere Zeit zum Schweigen gebracht werden, wozu es also vermeiden wenn man Profit daraus ziehen konnte? Genau wie sein Studium. Irgendwann nach einer Nacht wo er selbst für seine Maßstäbe zu viel getrunken hatte, der Grund war ihm entfallen und generell fehlte an dieser Stelle einiges seiner Erringung, hatte er plötzlich diese Idee mit dem Studium gehabt. Er wusste selbst nicht ob es wirklich seine Idee gewesen war oder die der Schwäche, jedoch klang sie verlockend. Zwei Studienfächer, die alleine schon viel Machtpotential versprachen kombiniert. Die Schwäche wollte diese dann wahrscheinlich einsetzen um Zeit damit zu verplempern. Verbrecher Jagen, Krankheiten heilen. Aber rational gesehen konnte man noch soviel mehr daraus machen. Vor allem würde es ihn näher an sein Ziel bringen. „Ich denke es wird mich nicht so fordern wie andere. In der Schule bin ich chronisch Unterfordert und ich sehen mich danach wirklich schwierige Aufgaben gestellt zu bekommen. Aufgaben an denen man vielleicht Tage, Monate, Jahre arbeitet. Etwas das der Normale nicht erfassen kann. Momentan langweile ich mich meistens, auch wenn es immer etwas zu tun gibt.“ Sport, Schulaufgaben, ein wenig „Arbeiten“. Das alles füllte den Tag gut aus. Pünktlich wen der Unterricht für die Nachtschüler begann fing Nikolas dann an zu trinken, was die Zeit des Abends vollends in Anspruch nahm. „Ich habe auch kein Stipendium wenn Ihr das meint. Es ist einfach so das ich mein Taschengeld mit Börsengeschäfte aufbessere, beziehungsweise seitdem meine Eltern nichts mehr zahlen davon lebe.“ Plötzlich überkam Nikolas das Bedürfnis Musik zu machen. Wenn es nach diesem Gespräch noch da war, wie lange das auch immer dauern würde, war er wohl genötigt seinen Zweitschlüssel für einen Musikraum aus seinem Versteck zu holen und ein wenig Orgel zu spielen. Tatsächlich war Musik eine Sache die ihn nicht langweilte, warum das so wahr wusste er selbst nicht. Wahrscheinlich würde er es nie ergründen. Er hatte bewusst keinen Musikkurs an der Schule gewählt. Er wusste das er gut Piano und Orgel spielen konnte, weswegen er keine Lust auf die Aufmerksamkeit eines übereifrigen Musiklehrers hatte. In anderen Aktivitäten wie dem Sportunterricht hielt er sich dagegen nicht zurück. Aber erst nachdem er gesehen hatte das im Sportunterricht echte Asse waren, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen war er völlig darauf eingestiegen. Zudem war Sport ein Pflichtfach und somit unumgänglich. Neben Sport gab es dann noch Kurse um seine persönlichen Fähigkeiten zu entwickeln, aber Nikolas war ausgeschlossen worden, nachdem er angefangen hatte zu oft und zu häufig nach wirklich mächtigen Dingen zu fragen. Körperflüssigseitenmanipulation, Wettermanipulation, oder aber die Manipulation großer Gewässer. Er wollte nicht nur eine Pfütze zu Eis machen, er wollte einen See zufrieren lassen und mit einem Auto darüber fahren. Alles andere wäre lächerlich gewesen und würde ihn seinem Ziel nicht näher bringen. Aber anstatt auf Verständnis zu stoßen hatte man ihn ausgeschlossen. Aber mit den Schlüsseln zur Bibliothek war dieses Problem von seiner Warte aus vollständig behoben worden.
„Ich habe Taekwondo und Habkido gelernt.“, ersteres war im Straßenkampf nicht so brauchbar wie andere Kampfkünste, aber letzteres war äußerst brauchbar und Leuten effektiv die Knochen zu brechen. Da ersteres und letzteres faktisch zusammen gehörte hatte er von Anfang an beides erlernen müssen. „Ich denke zudem das Kampfsport die körperliche Beherrschung so extrem steigert das man die ein oder andere Situation besser überstehen kann, als so mancher anderer.“
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   So 11 Okt 2015 - 18:36
 
Eine interessante Einstellung, die der Junge da hegte. Und für einen alkoholkranken minderjährigen verdammt erwachsen. Doch, Ludwig hätte wirklich gern gewusst, was in seinem Gegenüber eigentlich vorging. Menschen waren kompliziert, und gerade wenn es um Sachen wie sexuelle Präferenzen ging, gab es Streit, den der Smoke nicht verstand. Er selbst bevorzugte Männer und brauchte eine stabile, innige Beziehung. Seitensprünge gingen für ihn gar nicht und er würde seinem Partner vermutlich Wunden zufügen, die nie wieder heilen würden. Aber wenn andere in ihrer Beziehung mit so was klar kamen, warum nicht? Menschen waren wirklich seltsam, vor allem, wenn Religion mitspielte und sie meinten, anderen aus religiösem Anliegen heraus deren Beziehungen verbieten zu müssen. „Ach, das sind eben Menschen. Was sie nicht verstehen, verachten, stoßen es weg und versuchen, es zu vernichten. Nicht das beste Verhalten, aber sehr natürlich.“ Der Smoke lächelte amüsiert und drehte eine Haarsträhne um seinen Finger. Menschen etwas bekanntes vorzugaukeln war oft leichter, als ihnen etwas unbekanntes zu erklären, aber er arbeitete gerne mit eben dieser Herausforderung. Und mit Nikolas zu diskutieren war umso spaßiger, weil der so weltoffen war. Aber auch so etwas konnte man gegen die Leute verwenden, weil man ihnen ein Verständnis für bestimmte Vorurteile einimpfen konnte. Doch, Ludwig konnte einen Menschen spielen wie ein Instrument, wenn er erst einmal verstand, wie sein Gegenüber dachte und arbeitete.
Sich selbst hielt er für nicht so leicht zu durchschauen, er sah sich gern als stärker und überlegen an, der einzige, der seine Schwächen kannte. Okay, fast der einzige. Da war noch der Boss, der genau wusste, wie er den Smoke bestrafen konnte, wenn der über die Strenge schlug. Eine Woche Isolationshaft, getrennt von seinem großen Bruder, und Ludwig war gefügig wie ein Welpe, dem jemand ins Ohr gebissen hatte. Isolation, der absolute Horror für den Grünäugigen, der auf den Zuspruch und die Zuneigung von Lorenz angewiesen war. Sein ganzes Leben war im Wandel gewesen und er hatte nie eine andere Bezugsperson außer den älteren. Von ihm hatte er lesen und Schreiben erst wirklich gelernt, weil man ihn keine öffentliche Schule hatte besuchen lassen und ohne ihn hätte er wohl nie einen anerkannten Beruf angenommen, sondern sich zu einem Serienkiller entwickelt, von dem man ab und an in der Zeitung las.
Seine Einstellung betrachtet war es also kein Wunder, dass er sein Gegenüber für so schwach hielt wie jeden Anderen auch. Der Junge trug seine Schwäche vielleicht nicht so zur Schau wie andere Süchtige, aber man sah sie ihm dennoch an und man roch sie auch. Und so jemandem traute der Smoke nicht zu, dauerhaft ein duales Studium durchzuziehen, wenn beide Fächer extrem anspruchsvoll und lernintensiv waren. Das war, wie einem einjährigen bei den ersten Laufversuchen zuzusehen, mit dem Unterschied, dass der irgendwann besser werden würde. Aber warum sollte er diese Ansicht denn teilen? Der Junge würde schon selbst auf die Schnauze fliegen. „Und ein duales Studium würde dich natürlich mehr fordern, weil du härter arbeiten müsstest. Eine interessante Herangehensweise und sicherlich eine gute Idee. Aber was planst du nach dem Studium zu tun? Hast du da schon weiter gedacht?“ Mit Mathematik und Psychologie konnte man ja einiges anfangen, auch, wenn die meisten Berufe eher theoretisch und langweilig waren. Anders, als Chemie zum Beispiel. Nach seinem Studium war Ludwig fähig gewesen, mit einigen einfachen Mitteln wirkungsvolle Bomben und starke Säuren herzustellen, und was er damit anzustellen plante... nun, das war wohl seine Sache. Er würde nicht unbedingt irgendwelche Anschläge verüben, das war ihm einfach zu flach. Aber er fand durchaus die eine oder andere Verwendungsmöglichkeit für sein Wissen, sowohl beruflich, als auch privat.
Und auch sonst war Ludwig stets zu jeder Schandtat bereit, so hatte er während seines Studiums auch öfter gestohlen, um seinen Bruder nicht alles Geld zu kosten, dass der verdiente. Außerdem machte es ihm Spaß, sich irgendwo rein zu schleichen um wertvolle Gegenstände mitgehen zu lassen und sie dann auf dem Schwarzmarkt an den Mann zu bringen. Aber in der Situation schien Nikolas wohl nicht zu sein, wenn er sich mit Börsengeschäften auskannte. Nicht, dass Ludwig beeindruckt wäre, ein bisschen Mathe, ein glückliches Händchen, dann konnte jeder mit Aktien Geld verdienen. Nur konnte man dieses Geld auch genauso schnell verlieren, wenn man einen kleinen Rechenfehler machte, und der konnte jedem mal unterlaufen. „Nicht schlecht, wirklich nicht. Dann lebst du auch sicher nicht unbedingt bescheiden.“ Das taten die wenigsten, die ihr Geld mit Aktien verdienten und in den Augen des Smokes war es dämlich. Er lebte ja auch nicht unbedingt wie die Made im Speck. Seine beiden großen Kostenpunkte waren Schminke und Waffen, sonst war er eigentlich recht sparsam. Mal hier und da ein neues Spiel, besonders, wenn irgendwas von DC rauskam, manchmal auch ein neuer Comic. Vielleicht auch mal eine neue Jacke für sein Kostüm oder eine Reparatur an selbigem... aber sonst fielen ihm – die Wohnung mal ausgenommen – keine Kostenpunkte ein, die ihn mehr als 120 Pfund im Monat kosteten. Gut, auch nur, weil er und Lorenz sich die Haushaltskosten teilten. Dennoch, er brauchte kein Vermögen, um in seinen Augen gut leben zu können und so war er immer in der Lage, Geld zurückzulegen, um es für härtere Zeiten anzusparen. Die konnten immer kommen, zumal die beiden Brüder einigen in der Army ein Dorn im Auge waren und ihren Posten schnell verlieren konnten.
Dabei waren sie so nützlich, sie waren geübte Kämpfer, gnadenlos, stark und präzise. Sie konnten besser infiltrieren als jeder andere und im Nahkampf waren sie – vor allem zusammen – quasi unschlagbar. Was nicht hieß, dass Ludwig nicht auch allein in der Lage war, ordentlich auszuteilen, wenn er das denn musste. Wenn ihm einer wirklich blöd kam, durfte der ihn auch gern mal allein kennen lernen, vor allem, wenn sein Bruder gerade anderweitig beschäftigt war. Oder, wenn es mal wirklich persönlich wurde. „Sicher, sicher. Der Körper wird widerstandsfähiger und man lernt seinen Körper auch einfach besser kennen. Ein Sturz oder ein Zusammenprall ist nicht so verheerend, wenn man den Körper im richtigen Moment anspannen oder entspannen kann und die Knochen werden mit der Zeit auch stärker, genau wie die Muskeln.“ Nur eine Sache würde von Ludwig wohl immer dieselbe Energie fordern und ihn sehr schnell erschöpfen: Das Miststepping. Zwischen der Rauch- und der festen Form zu wechseln, war anstrengend und entzog dem Körper bei jedem Wechsel und auch während der Zeit in Rauchform viel Wasser. Und Dehydration war eine ernst zu nehmende Gefahr.

OUT: Sorry, dass du so lange warten musstest, auf mich ist ne Menge RL-Stress in letzter Zeit zugekommen.
Gespielt von :
Nikolas

Beruf :
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BeitragThema - Re: In a warm Summer's Night   Mi 11 Nov 2015 - 15:13
 
"Natürlich" war eins der Wörter die Nikolas verabscheute. Es gab hierfür viele Gründe. Zum einen war da wohl seine Mutter die ihm bei allen sich bietenden Gelegenheiten, und das waren bei weitem nicht viele, den sie vermied es so gut es ging in Nikolas Nähe zu kommen. Mit an Hingabe grenzender Verachtung ließ sie ihn spüren, dass er nicht normal, eine Missgeburt war. Da bei waren Beleidigungen noch das harmlose gewesen. Als Nikolas seine Kräfte nur bei absoluter Stille und Aufbietung all seiner Konzentration verwenden konnte hatte ihn sie oft für kleinere Vergehen geschlagen. Mittlerweile hatte sie Angst vor ihm.

Gemessenen Schrittes trat ich an die Tür. Das neue 30 Stöckige Gebäude an der Themse war im inneren mit den besten Stoffen ausgelegt, die man finden konnte. An den Wänden hingen Gemälde und Installationen, die wahrscheinlich mehr wert waren als so mancher in einem Jahr verdiente und teure Pflanzengestecke verzierten das Ende der Flure. Langsam, fast schleichend ging ich das kurze Stück bis zum Apartment meiner Mutter, ich klopfte. Es dauerte Weile und ich wagte schon zu hoffen das meine Mutter meine Ankunft vergessen hatte, ich wieder in den Zug nach Hause steige könnte und hoffentlich mit einiger Verspätung dort ankommen würde. Zugfahren war angenehm, dort bin ich Angstfrei, hier vor der Tür meiner Mutter bin ich es  nicht. Schritte. Ich spanne die Muskeln in meinem Körper um nicht zu rennen. Wie lange würde es diesmal dauern bis sie zuschlagen würde? Sie tat mir weh obwohl ihre Schläge nicht wirklich kraftvoll waren. Es war ihre Hilflosigkeit, ihre Angst vor mir, sie versuchte mich unter Kontrolle zu halten. Ich ließ es zu. Vielleicht weil meine Mutter wenigstens etwas für mich empfand, auch wenn es Hass war. Vater empfand nichts, zumindestens wäre es logisch. Für ihn waren Schmerzen dazu da um zu disziplinieren und er würde niemals körperlich werden. Mutter brauchte mich als Prügelknaben um den Verrat meines Vaters zu verarbeiten. Er hatte sie getäuscht, mich erschaffen. Ich habe mich lange gefragt warum er sich nicht mit einer echten Elementarin gepaart hatte, aber die Antwort war nicht wirklich einer längeren Überlegung wert, sie lag auf der Hand: Eine reinblütige Elementarin hätte eine Gegenleistung gefordert und für das Zeugen eines Kindes fiel diese unweigerlich höher aus. Vater hatte bei der Erschaffung von einem Werkzeug ein Vermögen ausgeben wollen. Das wäre grade ich ihm nicht wert gewesen. Reine Elementare lebten ewig und waren fast unzerstörbar, warum brauchte so jemand einen Nachfolger? Werkzeuge, aber keine Nachfolger waren gewünscht und so kam es das Vater sich fünf Jahre mühe gab um meine Mutter zu betören und mich zu zeugen. Dann ließ er die Maske fallen und meine Mutter, die niemals mit mystischen Wesen zu tun hatte, sah plötzlich in mir eine Missgeburt.
Die Tür öffnet sich und ich blickte in ein mir ähnliche Gesicht. Die hohen Wangenknochen, das schmale Kinn, die unauffällige Nase, die Form der Lippen. Das war meine Mutter. Sie sagte etwas davon das ich zu spät sei, eine dreiste Lüge um das kommende zu rechtfertigen. Irgendwann sagte sie dann ich solle auf mein Zimmer gehen. In dem spartanische Raum angekommen, weder ich noch Mutter legten wert auf eine echte Einrichtung, packte ich meine Sachen aus und ging zur Dusche um mich zu erfrischen. Eine Stunde später saß ich mit ihr in einem Nobel Restaurant, welches sich auf einem Schiff befand. Beherrscht pullt ich an meinen Austern. Es herrschte ein Schweigen das viele für unangenehm hielten, ich jedoch fand es wunderbar das meine Mutter ihre Vorwürfe zurückhielt, zumindestens an diesem halb öffentlichen Ort. Auf dem nach Hause Weg würde es dann weitergehen, aber bis dahin würde ich dann dem Wein hoffentlich so weit zugesprochen haben können das mir das nichts mehr ausmachte. Ich sah die meiste Zeit auf meinen Teller. meine Mutter hat für dieses Teilsorgerecht gekämpft weil sie Vater eins auswischen wollte, dabei verstand sie nicht das es Vater egal war was sie tat. Er hatte einen Plan und verfolgte ihn, ob Mutter wütend auf ihn war störte ihn kein bisschen. Mich jedoch störte es. Ich spürte ihren Blick auf mir, verachtend, kalt und hasserfüllt. Ich habe mich niemals dazu hinreißen lassen ihren Hass zu erwidern, auch wenn es nicht immer leicht war und ich habe immer versucht so zu tun als wäre es mir egal, aber das ist es nicht, leider.
Als wir in ihrer Wohnung sind fängt es an, ohne Vorwarnung, ich lasse es über mich ergehen. Versuche es auszublenden was passiert. Sie weiß das ich Fähigkeiten habe, sie scheint auch zu wissen das ich, wenn ich mich nicht konzentrieren kann nichts zu stande bringen kann. Vater erklärte mir das man als guter Elementar in einen Zustand der Schärfe und Beherrschung eintauchen könnte, indem sie ihre Fähigkeiten ohne großartige Vorbereitung einsetzen können. Ich habe schon so oft versucht dieses Ideal zu erreichen, doch auch nach vielen Stunden des Probierens habe ich es nie geschafft. Und das macht mich wütend! Doch Zorn verhindert das erreichen jener geistigen Klarheit, welche ich mir so sehr wünsche! Ich versuche mich zu beruhigen, meine Mutter blende ich völlig aus. Zumindestens versuche ih es, doch ihr Zornausbruch, ihr Schreien ist fürchterlich unangenehm. Unangenehm? Das ist es. Ich schließe die Augen. Langsam wird es ruhiger, ich entspanne mich. Ich stehe langsam auf. Meine Mutter scheint zu merken das etwas nicht stimmt, aber das ignoriere ich. Alle Erinnerungen an das gewesene verschwinden und ein Plan breitet sich vor meinem inneren Auge aus. Schlicht ist er, jedoch viel schrittig und jeder Zeitpunkt musste abgepasst werden, doch, er ist gut, der Plan, doch der erste Schritt muss jetzt getan werden, sofort. Ich fühle das Wasser das durch die Leitungen in der Wohnung fließt, es ist nicht viel, dennoch genug um mein Ziel zu erreichen. Langsam beginne ich es in den Rohren zu stauen, ich erhöhe den Druck schrittweise, muss ich doch meine Kräfte erst erproben. Das Knirschen in den Rohren entlockt meiner Mutter ein panisches Keuchen, sie sieht sich erschrocken um. Auf meinen Zügen breitet sich ein kaltes Lächeln aus, jenes Lächeln, welches mein Vater immer dann aufsetzt, wenn er gute Laune zu habe scheint. Ich habe keine gute oder schlechte Laune. Das Ziel ist das einzige was zählt. Meine Mutter schreit als die Rohre bersten und die Wohnung überflutet wird. Schneller als es ohne Hilfe jemals möglich wäre flute ich die Wohnung. Es gibt kein entrinnen. Sie bemerkt das auch, die Panik in ihre, Augen ist sichtbar, doch es kümmert mich nicht. Ich bilde um mich eine Kuppel, in die kein Wasser eindringt. Sie versucht sich dorthin zu retten, doch die Strömung ist zu stark. Ich merke wie das halten des Wassers in den vier wänden der Wohnung mir einiges an Kraft abverlangt, doch auch das ist nicht wichtig. Wichtig ist das hier ein Exempel statuiert wird. Dennoch wäre es unvorsichtig das Wasser durch das gesamte Gebäude fließen zu lassen, zu viele Frage auf die ich nicht bereit war zu antworten. Langsam steigt das Wasser, aber ich merke das es zu lange dauern würde ehe es hoch genug stehen würde als das meine Mutter ernsthafte Konsequenzen spüren würde. Doch natürlich gibt es bereits eine Lösung. Ich erschaffe eine ein Meter breite Wassersäule um sie herum, und ich warte.

Nikolas lächelte bei dieser Erinnerung nicht. Er empfand nichts wenn er daran dachte. So war das mit allen Erinnerungen die er an die zeit hatte wenn der elementar in ihm die Oberhand gewann. Wenn er ehrlich zu sich selbst war wusste er nicht recht ob es überhaupt noch Sinn machte sich mit dem anderen Teil seines Wesens zu streiten. Der elementar war ein wunderbar mächtiges Wesen ohne Schwächen Er handelte nur logisch, weswegen er keine Empfindungen brauchte, den Gefühle brachten Pläne zum scheitern und Imperien zu fall. Logik war das einzige was er brauchte. Und mit Logik und Berechnungen konnte man auch Reaktion seiner Mitmenschen vorhersagen. Ein Bild wurde umso schärfer je mehr Details man kannte. Der Elementar in Nikolas  machte das jeden Tag. Er suchte nach Mustern im Verhalten von Leuten und sortierte diese. Er traf vorhersagen und lernte. Seine Neugier war niemals zu befriedigen und der Durst nach Wissen nicht zu stillen. Was hier vor Nikolas saß war ein interessanter Fall. Für Nikolas passte das alles nict ganz zusammen. Vor ihm saß eine gebildete Person, aber in den Zügen, Haltung und die Art und Weise was und wie sie sagte sah Nikolas de Ansatz eines Musters. Definitiv, sein Interesse war geweckt. Er schloss einen Moment die Augen und fing an die Flüssigkeiten in seinem Körper zu manipulieren. Er beschleunigte den Abbau des Alkohols. Nippte an seinem Wasser und öffnete die Augen wieder. Die Gefahr der Dehydrierung war immer präsent und so musste man Vorbeugen oder im schlimmsten Fall werde er im Krankennhaus aufwachen.  Darauf konnte er natürlich verzichten.
"Ich suche die Herausforderung, wisst Ihr? Ich langweile mich viel zu sehr, der Schulstoff bietet keine Herausforderung, nicht was mein Interesse länger als ein paar Stunden fesselt. Ich suche ein Fachgebiet das sich nicht um sich selbst dreht, viele ungelöste Problemstellung hat. Und für die Herausforderung nehme ich nunmal ein zweites Studienfach hinzu. Mein Ziel ist es zu Forschen, neues zu entdecken, zu lernen", Nikolas zuckte mit den Schultern. Natürlich wiederstrebte es dem Elementar in ihm etwas zu tun und dafür keinen Nutzen in Form von Macht zu erhalten. Nikolas selbst hatte sich Gedanken zu seinen persönlichen Vorlieben gemacht. Er vermutete das das so etwas wie stille Rebellion gegen  seinen Vater sein sollte. Natürlich war das eine lächerlich menschliche Reaktion, aber irgendwie wusste Nikolas auch nichts besseres mit sich anzufangen. Geld anzuhäufen gehörte jedenfalls nicht dazu. Geld war Mittel zum Zweck, mehr nicht. "Wohlstand und das zeigen von selbigen  ist für mich kein Selbstzweck. Ich halte nichts davon zu protzen und verschwenderisch zu sein. Geld ist ein Mittel, mehr nicht. Ich halte nichts davon es für Luxus zu verschwenden, genauso halte ich nichts von unnötiger Sparsamkeit. Ich bin bereit für Qualität Geld auszugeben, aber das bezieht sich hauptsächlich auf Gebrauchs Gegenstände und nicht auf eine vergoldete Badewanne." Sein Zimmer in der Schule sah in etwa genau so aus. spartanisch eingerichtet, schmucklos, jedoch mit einem teurem Flexbook, teuren Kleidungstücken, teuren Schreibwaren. Nikolas bevorzugte Langlebigkeit bei gleichbleibender Qualität. Vielleicht lag es daran das Nikolas konstanten mochte, dazu kam seine Vorliebe für Ordentlichkeit. Teureres Papier macht sich nun einmal bemerkbar, wenn man mit einem Füllfederhalter darauf schrieb. Die Tinte verschmierte nicht, und der Schönschrift Aspekt litt auch nicht. Nikolas mochte es gar nicht wenn Unordnung herrschte, er mochte Ordnung und Eleganz, wobei der Zweck die Form bestimmte. So hielt er auch seinen Körper in form was er aus dem Grund tat, als das ein gesunder Körper auch einen gesunden Verstand enthielt. Zudem musste sein Körper das anwenden seiner manipulativen Fähigkeiten verkraften. "Mir ist aufgefallen das an diesem Ort eine besondere Dichte an sportlichen Aktivitäten herrscht. Ich denke es hängt wohl mit den verschiedenen Fähigkeiten zusammen die hier vertreten sind. Man kann die  Nebenwirkungen besser verkraften wenn man einen kräftigen Körper hat." Ihm selbst setzte die Dehydrierung am schlimmsten zu, aber die anderen Ermüdungserscheinungen konnte er dank seiner Form dämpfen.
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In a warm Summer's Night
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