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 Seitenstraße

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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Fr 8 Apr 2016 - 18:38

Als ich auf den Weg in die Universität bin, kam plötzlich jemand zu mir angerempelt was ich mich erschrocken habe bin zu Seite gegangen und sah, dass es diese junge Frau ist die mich angerempelt hat.
Ich sah leicht gereizt zu ihr
"Hey pass doch auf wohin du gehst"
als plötzlich die Sonnen mich blendet habe ich mich erschrocken wo ich sofort zu Schatten ging und zu diese junge Frau sah.
Warum muss es aus gerechnet jetzt die Sonne kommen, klar ich kann nur zwischen 4 und 6 Stunden in Sonnenlicht und Tageslicht bleiben, aber wenn ich zu lange in Sonnenlicht und Tageslicht bin, dann wird mir schwindelig und werde bewusstlos, von daher sehe ich immer zu dass ich irgend wo Schatten finde um mich von Sonnenlicht und Tageslicht zu schützen.
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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Fr 8 Apr 2016 - 19:14

Der Junge in den Midori ausversehen lief schien nicht sonderlich gut gelaunt zu sein, jedenfalls meckerte dieser leicht, sie solle aufpassen wo sie hin läuft. Sie musterte den Jungen kurz entschuldigte sich aber auch so gleich "Es tut mir leid.. Das war nicht mit absicht." Midori war es schon ein wenig Peinlich das sie ihn ihm gelaufen war, denn immerhin hatte sie ihn ja vorher schon gesehen und damit rechnen können.. Sie machte sich selbst ein wenig vorwürfe und sah auch so leicht besorgt aus.
Der junge Mann wich sofort in die Schatten kurz nachdem ihn ein sonnenstrahl traf. Daraufhin sah die Elfe ihn leicht fragend an "Ist alles gut mit ihnen? Sie ging ein schritt auf ihn zu "Brauchen sie vielleicht hilfe?" bat Midori ihm an und strich sich die nach vorn gefallenen grünen Haare aus dem Gesicht so das man ihre langen Ohren nun gut sehen konnte.


Zuletzt von Midori am Mo 11 Apr 2016 - 17:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Fr 8 Apr 2016 - 21:39

Als sie mich entschuldigt hat, fragte sie mich was wo ich zu ihr sah
"Nein danke mir gehts gut ich kann nicht zu lange in Sonnenlicht und Tageslicht bleiben und brauche zwischendurch Schatten um mich von Sonnenlicht und Tageslicht zu schützen"
was ich dann dachte
/Moment warum sage ich es dass braucht sie doch gar nicht zu wissen/
Als ich dann sah, dass sie Spitze Ohren hat, was sie schon mal kein Mensch ist.
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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 10 Apr 2016 - 18:11

Er lehnte die hilfe welche die Elfe ihm anbot ab und erklärte dann das er immer zwischen durch Schatten brauche, da dieser nicht all zu lange in der Sonne stehen konnte.
Midori nahm dies erstmal so hin, doch konnte sie ihn doch nicht einfach da so stehen lassen. Immerhin war es heut schon ein recht sonniger Tag und die Seitenstraße rauf war nicht sonderlich viel Schatten.
Sie überlegte kurz.. Öffnete ihre kleine Handtasche welche sie bei sich trug und kramte ein wenig drin rum. Darin befanden sich einige Wertsachen wie Briftasche, Schlüssel für Midoris Wohnung und ihren Spinnt bei der Arbeit, ein paar Taschentücher man weis ja nie und glücklicher weise ein kleiner zusammen klapptbarer Regenschirm. Diesen holte sie hervor und hielt ihn dem Mann entgegen. "Hier, es ist zwar nur ein Regenschirm und kein Sonnenschrim aber er wird dir ein wenig Schatten geben. Da vorne hoch gibt es kaum Schatten." Bot Midori dem Fremden an. " Sie können mir wenn sie wollen später zurück geben, ich arbeite im Maid Cafè in der Nähe des Parks. Ansonsten behalten sie ihn einfach, ich hab zuhaus noch ein paar." Das war natürlich gelogen, wer brauch schon mehr als ein Regenschrim? Doch wollte sie dem Mann jetzt nicht noch ein schlechtes gewissen machen.


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Zuletzt von Midori am Mo 11 Apr 2016 - 17:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 10 Apr 2016 - 18:35

Skeptisch sah zu ihr wie sie mir ihr Regenschirm anbot und mir geben wollte damit von Sonne geschützt werde.
"Naja ich brauche es nicht da ich nur zwischen 4 und 6 Stunden in Sonnenlicht und Tageslicht bleiben kann und dann muss ich zu sehen, dass ich in Schatten bleibe"
Normale weise brauche ich ihr Regenschirm nicht was ich am liebsten ablehnen will.
Aber da man an ihr merkt, dass ich versucht mir zu helfen, was sie aber mich angelogen hat werde ich mal höflich sein.
"Na schön dann nehme ich es an aber ich werde natürlich es Ihr zurück geben, weil es eben ihr Regenschirm ist"
Ich nehme es dankbar
"Danke"
und sah zu ihr
"Ich bin übrigens Zero Rei aber nenne mich einfach Zero. Und wer sind Sie wenn ich fragen darf?"
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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 10 Apr 2016 - 19:13

Midori bot ihn statt der Hilfe nun wenigstens einen Schrim an, denn in die Richtung in die der Mann lief war wenig beschattet und von daher war es kein dummer Gedanke von ihr. Draufhin erklärte er das er zwischen 4 bis 6 Stunden im Sonnenlicht bleiben konnte, nahm aber ihren Schirm aber dennoch an.
Ob er es aus höflichkeit tat? Midori war sich nicht ganz sicher, war aber trotzdem froh drüber wenigstens ein bischen geholfen zu haben, auch wenn sie den Mann nicht so wirklich kannte. Doch wieso sollte man sich feinde machen oder andere ignorieren? Ist man nett zu anderen sind sie es auch zu dir. So dachte Midori zumindest auch wenn das recht Naiv war, aber an das gute in einen konnte man doch wenigstens noch glauben.
Er bedankte sich bei ihr, sah die grün Haarige an und stellte sich nun als Zero Rei vor. Er gab gleich noch hinzu das sie ihn einfach Zero nenne durfte und fragte sogleich wer vor ihn stand.
"Freut mich dich kennen zulernen Zero." bestätigte sie mit einer freundlichen stimme und stellte sich sogleich vor "Mein Name ist Midori Kuro, aber du kannst mich auch gern Miri nennen, das tut so oder so fast jeder" erklärte sie mit einen kleinen lachen in der Stimme und dreht sich dann in die Richtung in der sie weiter gehen wollte. "Ich muss nun aber leider weiter zur arbeit, aber du kannst mich wie gesagt gern dort besuchen auf ein Kaffe oder Kuchen. Ich arbeite heute von 12 bis 20 Uhr. Brauchst da einfach nach mir fragen" gab sie ihm freundlich zu wissen und lächelte ihm zu.


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Zuletzt von Midori am Mo 11 Apr 2016 - 17:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 10 Apr 2016 - 19:40

Ich hörte dass sie sich als Midori Kuro vorstellte was sie gleich noch hinzu gab, dass ich sie einfach Miri nennen durfte, dazu sagt sie, dass sie in Maid Café arbeitet was ich gern dort besuche kann
"Freut mich dich kennen zu lernen Midori ehm Miri"
Ich mach kurze Pause und sag weiter
"Na dann ich würde weiter gehen um die Universität an zu schauen da ich diese Jahre dort anfangen werde obwohl ich noch als Schüler an die Moon Academy bin.
Aber sobald ich als Schüler an die Moon Academy fertig bin werde ich als Student an die Universität sein was dort studieren werde weis ich noch nicht.
Naja sobald ich die Universität angeschaut habe weis ich noch nicht was nachher machen werde. Vielleicht werde ich nachher zu dein Maid Café gehen was ich dann dein Regenschirm wieder geben werde oder ich gehe wo anders hin und werde irgend wann sobald ich vor habe in Maid Café zu gehen und dein Regenschirm wieder geben, mal schauen"
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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 10 Apr 2016 - 21:40

Nun hatten beide sich gegenseitig vorgestellt. Midori musste aber nun weiter Richtung arbeit. Zero selbst musste auch weiter. Er wollte sich die Universität ansehen da er scheibar ein angehender Student ist. Er erklärte das er derzeit noch zur Moon Academy ging und nach dem er damit fertig ist zu Uni wollte.
Es war schon ein toller gedanke, und auch gut zu wissen was man in der zukunft machen will.
Das wusste Midori auch, doch bis dahin musste sie noch einiges Sparen.
Zu letzt meldete er noch an das er ihr den Schirm wiedergeben will. Ob er es nach dem besuch bei der Uni macht oder später wusste er noch nicht.
Midori hingegen nickte es mit einen einfachen " Okay " und einem lächeln auf den Lippen ab. " Denn bis später vielleicht " winkte sie noch hinterher und machte sich mit einem Schnellen schritt auf zur Arbeit.


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Zuletzt von Midori am Mo 11 Apr 2016 - 17:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 10 Apr 2016 - 22:02

Als sie sich von mir verabschiedet, habe ich auch mich von ihr verschiedet und winke kurz ihr.
"Ja okey bis später vielleicht"
Dann mache ich mich auf den Weg in die Universität um zu schauen wie es so aussieht.
Eigentlich hätte ich schon längst mit mein Bildung fertig gemacht und hätte jetzt Arbeit.
Aber da ich aus Gesundheitliche Gründe nicht in Lage war konnte ich nicht mein Bildung zu ende machen.
Da ich zum Glück lange leben kann, konnte ich jede Zeit mein Bildung zu ende machen.
Und da mir Gesundheitlich soweit einige maßen gut geht kann ich in aller ruhe mein Bildung zu ende machen.
Nur dass Problem ist, dass ich nicht weis was ich als Student studieren machen kann und was ich nachher beruflich machen will, auf jeden fall was mit Medien, Design und Gestaltung.
Jetzt da ich mit Miri´s Regenschirm gehe komme ich damit ziemlich albern vor was mir schon recht ziemlich peinlich ist.
Dennoch war es mir egal, was die andere über mich denken und sagen.
Ich kann eben nichts dafür, dass ich nicht zu lange in Sonnenlicht und Tageslicht bleiben kann, was ich dafür so was von hasse, naja damit muss ich leben.
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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 11 Apr 2016 - 17:23

Die beiden verabschiedeten sich von einander. Midori ging die Straße hinunter.. Ein Stück weiter war an der seite eine Grünfläche welche mit einer Mauer umringt war. Vor dieser waren kleine Blumen und Ranken zogen sich die Wand hinauf. Auf der Mauer war selbst wenig platz doch Midori nahm es sich nicht auf diese hinauf zu springen und dort weiter die seitenstraße hinunter zu balancieren.
Es kam wieder ein Wind auf, Midori blieb stehen und genoss diesen in vollen zügen.. Es war schön von der Natür berührt in gedanken zu fallen.
Viele Fähigkeiten wie ihre anderen Artgenossen hatte die Elfe nicht und sie wusste auch nicht ob sie überhaupt so etwas konnte. In solchen momenten wie jetzt dachte sie immer sehr daran und fühlte sich wieder Natur verbunden. Sie schloss kurz wieder die Augen und balancierte nun weiter die Mauer entlang bis diese leider doch ihr Ende fand.


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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 11 Apr 2016 - 17:49

Als wir uns von einander verabschiedet haben, ging ich die Straße hinoben.
Ein Stück war an der Seite eine Steinfläche welche mit einer Mauer umringt war.
Auf der Mauer war selbst wenig Platz doch ich nahm es mich nicht auf diese hinauf zu springen und dort weiter die Seitenstraße hinoben zu balancieren.
Es kam wieder Wind auf, ich balanciere weiter und genoss diese in vollen zügen.
Dabei habe ich noch Miri´s Regenschirm was von der Wind ziemlich stabil ist und zum Glück dadurch nicht kaputt geht.
/Hm also Midori´s Regenschirm ist ziemlich stabil und geht nicht mal von der Wind kaputt da hat sie schon mal ziemlich gute Regenschirm, naja sobald ich sie wieder sehe werde ich ihr Regenschirm zurück geben, schließlich ist es ihr Regenschirm und braucht es wieder/
Ich balancierte weiter die Mauer entlang bis diese ihr Ende fand.
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Victor Talcescu
Scarred Soldier
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Beruf : Sozialarbeiter
Spieler : Dami

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 1 Aug 2016 - 19:58

Cf: ??

Tag: 18.04.
Uhrzeit: 23:07 Uhr
Wetter: Klarer Himmel, leichter Wind

Eine leichte Brise strich durch die Gasse, in der Victor sich versteckt hatte. Blutkonserven waren in letzter Zeit ein bisschen knapp gewesen und sein Durst war gewachsen. Und dazu kam auch noch… dass die Beutel seinen Jagdtrieb nicht stillen konnten. Dafür musste er seine Zähne in warme Haut schlagen, das Pulsieren in den Adern seines Opfers spüren… den kalten Angstschweiß riechen…
Diesen Trieb zu unterdrücken war nicht leicht und er hatte sich vielleicht auch nicht unbedingt die beste Gasse ausgesucht, um seine Triebe wieder unter Kontrolle zu bringen. Denn auch, wenn er die spärlichen Leute auf der Hauptstraße nicht sah, roch er einen Menschen ganz in seiner Nähe. Das Parfüm war das einer Frau, rosig, aber billig. Der Vampir hob seinen Kopf und da sah er sie: Ein junges Mädchen, vielleicht zwanzig Jahre alt, die zitternd die Gasse betrat, scheinbar, um sie als Abkürzung zu benutzen. Sie schien zu frieren und blickte sich unbehaglich um, wahrscheinlich, weil die Straße durch die Laternen nur spärlich beleuchtet wurde und das Fehlen des Mondes die einzige andere mögliche Lichtquelle nahm.
Victor spürte, wie seine Zähne wuchsen, er hörte seinen Herzschlag laut pochen und seine Hände verkrampften sich. Schweiß trat ihm auf die Stirn und er leckte sich über die Lippen. Das Mädchen hatte ihn noch nicht bemerkt, während sie auf seiner Seite der Straße weiter lief. Noch drei Herzschläge, dann würde sie an ihm vorbei laufen. Der Vampir spannte sich an, er würde kein Problem haben, sie zu packen, sobald sie ihn passierte. Noch zwei, er sah ihre Halsschlagader, die sich bläulich unter der hellen Haut abzeichnete. Noch einer… Victors Gesicht war zu einer unmenschlichen Fratze verzerrt, keine Möglichkeit, seinen Instinkten Einhalt zu gebieten, er musste von dem Mädchen trinken… Er konnte nur versuchen, sie dabei nicht zu töten.
Da war sie, seine Gelegenheit. Der Vampir packte sein Opfer von hinten, drehte ihr die Arme auf den Rücken, damit sie sich nicht wehren konnte, und presste die Junge Frau mit Gewalt gegen die Wand. Während er mit einer Hand ihre Arme festhielt, strich er mit der anderen sanft über ihre porzellangleiche Haut. Sie war so dünn, dass er kein Problem hatte, ihre schnell pulsierende Carotis darunter auszumachen. Sie zitterte und ein leises Wimmern kam über ihre Lippen: „W-wer sind sie?“ Victor hätte gern geantwortet, aber dieser Teil seines Gehirns funktionierte im Moment nicht. Da war nur der Hunger. Der Hunger und… eine unendlich alte Wut. Ein Knurren entfuhr seiner Kehle, während er sich zu ihrem Hals herunterbeugte.
Er legte die Lippen an den Hals des Mädchens, leckte einmal über die Stelle, in die er beißen würde, und schlug die Zähne in ihr zartes Fleisch. Es ging ganz leicht, wie ein heißes Messer, das durch Butter glitt, und innerhalb des Bruchteils einer Sekunde drangen seine Fänge in die dicke Schlagader ein. Heißes Blut ergoss sich in seinen Rachen, angereichert mit Adrenalin und anderen Hormonen. Es war rein und stark, eine perfekte Quelle für einen Vampir wie ihn. Und es war so süß wie Honig für ihn. Der Geruch versetzte ihn in Ekstase und stachelte ihn weiter an. Während er das junge Ding gegen die Wand drückte, warf er seinen Mantel an beiden Seiten um sie, sodass man sie beide im Dunkel kaum erkennen konnte.


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Darren
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 1 Aug 2016 - 20:42

Ich lief die dunklen, leeren Straßen entlang. Ich wusste gar nicht, wie schön die Stadt in der Nacht war. Ich blieb kurz stehen, schaute in den Himmel und bemerkte, dass ich eigentlich noch nie in der Stadt war.. weder am Tag, noch in der Nacht. Die Straßenlaternen sorgten wenigstens für etwas Licht, so dass man zur Not auch jemanden erkennen konnten. Und eigentlich war ich auch froh, dass ich alleine war. So konnte mir wenigstens kein Mensch begegnen, den ich vermutlicherweise geschnappt hätte, da ich seit 4 Wochen kein Menschenblut mehr zu mir nahm. Ich bemerkte, wie ich richtig Hunger bekam, also hielt ich ausschau nach einem Tier. Vielleicht ein Eichhörnchen, oder Vögel.. aber leider konnte ich nichts entdecken. Also lief ich weiter in der Hoffnung vielleicht doch irgendetwas zu finden.. alles, nur keinen Menschen. Dieser Geschmack und der Geruch.. ich war mir immernoch nicht sicher, ob ich es nun mochte, oder nicht. Ich lief immer weiter und achtete überhaupt nicht mehr auf meine Umgebung. Hauptsache den Hunger unterdrücken. Zum Glück hatte ich da so im Großen und Ganzen keine Probleme mit. Ich blieb wieder stehen und schaute abermals in den Himmel. Ich konnte den leichten Windhauch merken.. ja, sogar riechen. Es roch nach frischen Blumen, ein wunderschöner Duft. Also lief ich weiter, im tiefer in eine Seitenstraße hinein, ohne auf jemanden zu achten.. bis.. ich gegen jemanden gelaufen bin. Ich fiel zu Boden, schaute hoch, um zu sehen, wer das war. Ich wollte was sagen, aber irgendwie kam nichts aus meinem Mund. Ich war so erschrocken, so spät noch jemanden anzutreffen.
"Ähm.. E-entschuldigen Sie!", brachte ich es nach einer gefühlten Ewigkeit dann doch heraus. Ich rappelte mich auf und hoffte, dass ich keine Schwierigkeiten bekam. Ich zitterte am ganzen Leib, als wäre es etwas furchtbares jemanden anzurempeln. Obwohl.. eigentlich kann sowas doch mal passieren, oder!? Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es nicht gut endet, denn wer sollte sich denn bitte zu so einer späten Zeit noch in einer dunklen Seitenstraße aufhalten.
Nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte und mich und meine Sinne wieder im Griff hatte, bekam ich den Geruch von frischem Blut in die Nase. Gemischt mit einem Parfüm. Es roch.. nach einer Frau. Aber wieso roch es nach Blut? Was war hier los? Ich schaute diese mysteriöse Gestalt an: "Ist alles okay hier? Ich wollte Sie nicht anrempeln. Es tut mir wirklich sehr leid!" Wieder entschuldigte ich mich. Es war mir so unangenehm, vorallem nachdem ich dann bemerkt hatte, dass sich da eine Frau befindet.


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Victor Talcescu
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Beruf : Sozialarbeiter
Spieler : Dami

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 1 Aug 2016 - 21:14

Victor bemerkte den Jungen nicht, der näher kam. Zu sehr war er auf das junge Leben zwischen seinen Armen fokussiert, das er langsam in sich aufnahm. Rubinrotes Blut benetzte seine Lippen und er spürte, dass die Beine des Mädchens langsam wackelig wurden. Jetzt konnte er noch stoppen, ohne Schäden zu hinterlassen. Natürlich, sie würde ein paar Wochen etwas schwach sein, aber keine Schäden erleiden und schon gar nicht sterben. Noch konnte er stoppen. Der warme Lebenssaft ließ sein Bewusstsein langsam zurückkehren, und… ein Teil von ihm schrie danach, jetzt aufzuhören.
Aber erst, als der Fremde in ihn hinein lief, wurde er endgültig aus diesem Bann gerissen. Er zog die Zähne aus der Haut seines Opfers – die Stiche waren so fein, dass nur ein paar Tropfen Blut nachliefen, bevor das Blut gerann und die beiden Wunden verschloss – leckte die letzten Reste des roten Saftes vom Hals des Mädchens und fing sie auf. Es war nicht unbedingt der Blutverlust, Victor hatte nicht ganz einen Liter getrunken. Wahrscheinlich der Schock, aber das konnte hilfreich sein. Er wusste, dass sie sein Gesicht nicht gesehen hatte, und eventuell würde sie sich nicht wirklich daran erinnern, was passiert war. Wahrscheinlich würde sie nicht mal zur Polizei gehen, die wenigsten taten es.
Nachdem der Vampir sich vergewissert hatte, dass die Vitalzeichen seines Opfers stabil waren, wand er sich an den Störenfried. Er atmete tief durch die Nase ein und sofort erkannte er den Geruch, der von dem Fremden ausging: Ein Vampir. Ein recht junger noch dazu. Jünger noch als sein eigenes Child. Und es war gut gewesen, dass der Junge gerade jetzt durch diese Gasse gekommen war, sonst wäre es vielleicht schlimmer für das Mädchen ausgegangen. „Ist schon gut, du brauchst dich nicht zu entschuldigen, ist dir etwas passiert?“ Der alte Vampir ging vor seinem Artgenossen in die Hocke und lächelte ihn an. Wahrscheinlich ein recht gespenstiger Anblick, sein bleiches Gesicht, die spitzen Zähne, die roten, vom Blut benetzten Lippen… Hoffentlich schrie der Junge nicht die ganze Straße wach.
Victors Augen huschten runter zu seinem Opfer. Das Mädchen lag friedlich in seinen Armen, ihre Brust hob und senkte sich immer noch regelmäßig und ihre Haut war den Umständen entsprechend warm. Sie hatte wirklich Glück gehabt, dass Victor unterbrochen worden war, bevor er die Kontrolle wieder vollständig verloren hatte. Langsam zogen sich die Fangzähne des Vampirs wieder zurück und er leckte sich das letzte Blut von den Lippen.
Sein Blick wanderte wieder zu dem Jungvampir, der da vor ihm auf dem Boden lag. Wahrscheinlich war seine Wandlung noch kein Jahrzehnt her. Und manche Gewandelten waren auch recht zimperlich, was Menschen anging.


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Darren
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 1 Aug 2016 - 21:43

Endlich erkannte ich, was es war. Ein Mann, der die Frau, von der dieser angenehme Geruch kam, im Arm hielt. Leider wusste ich noch nicht warum, bis er sich zu mir drehte. Ich merkte, wie es mir eiskalt den Rücken runter lief. Dieser Mann war echt.. gruselig. Ich konnte sein Gesicht sehen. Es war weiß wie Schnee und an seinen Lippen klebte Blut und diese Zähne.. War er vielleicht ein Vampir? Es würde zumindestens Sinn machen. Dieser Geruch von Blut, das Aussehen des Mannes, eine Frau die keinen Ton von sich gab. Ihre Atmung war auch nicht so regelmäßig, wie ich es von einem Menschen gewohnt war. Hat er sie etwa gebissen? Hat er ihr Blut gesaugt, oder wollte er sie verwandeln? Tausend fragen stiegen mir in den Kopf und auf keine hatte ich eine Antwort.
Nachdem er mich fragte, ob mir etwas passiert sei, sah ich ihn nur mit großen Augen an und bekam wieder kein Wort raus. Es war eine so merkwürdige Stimmung. Ich wäre am liebsten im Boden versunken. "Ähm.. nein. Nichts passiert!", brachte ich kurz und knapp heraus. Aber meine Neugier sorgte dafür, dass ich total geschockt fragte: "Was haben Sie da gemacht? Wieso liegt die Frau in Ihren Armen? Und wieso atmet sie so unregelmäßig?"
Eigentlich wollte ich die Antwort gar nicht wissen, aber diese Fragen.. sie quälten mich. Was, wenn er wirklich ein Vampir ist? War er nun sauer auf mich? Hab ich ihn vielleicht sogar gerade wirklich beim essen gestört?
Eigentlich sollte mich das nicht wirklich stören, ich tu es schließlich selbst manchmal, aber dieser Gedanke, dass es diesmal nun wirklich vor bei Augen geschah, ließ mir wieder einen schauer über den Rücken wandern. "Ich glaube, ich sollte gehen."Ob es nun wirklich sehr schlau, dies zu sagen, wusste ich auch nicht. Aber irgendwas wollte ich sagen. Diese Ruhe war so unangenehm. Es war still.. viel zu still. Ich hörte nicht einmal mehr den Wind. Ich stand auf und dreht mich schon um zum gehen, bis ich den Herrn wieder fragte: "Sind sie ein Vampir?" Die Frage kam aus mir heraus geschossen, ohne dass ich etwas dafür konnte. Da war es wieder.. reden ohne nach zu denken. Vor lauter scharm, schaute ich wieder auf den Boden und hoffte inständig, dass der Herr mir keine Gefahr bringen würde.


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