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 Seitenstraße

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AutorNachricht
Vadim
Never trust the Storyteller
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Beruf : arbeitsloser Musiker
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mi 23 Dez 2015 - 16:38


Vadim & Jinx
← Portal | 3. März | Nacht

Der Polizist sollte sich wirklich glücklich schätzen das er nicht Opfer von Vadim's hübsch anzusehender Fechtkunst geworden war. Das Kämpfen war vielleicht nicht unbedingt seine Stärke, aber er hatte ein ungleugbares Talent dafür es so aussehen zu lassen. Er hatte jedoch nicht die Gelegenheit gehabt das zur Schau zu stellen. Stattdessen war er mit Jinx auf der Flucht...schon wieder. Es war doch wirklich schön das sie so viele gemeinsame Interessen hatten.
Natürlich schafften sie es erneut den Fängen des Gesetzes zu entrinnen und auch Vadim's Ärger hatte währendessen Zeit gehabt um zu verrauchen. Nachdem Jinx festgestellt hatte das sie entkommen waren erwiderte er ihr Lächeln sogar triumphierend. Sie hatten es erneut geschafft, sie waren einfach ein unschlagbares Team da war Vadim sich absolut sicher! „Ich folge euch wohin es euch auch immer beliebt.“ ,entgegnete er überzogen auf ihren Vorschlag zu gehen. Eigentlich ging er nicht davon aus das sie ein bestimmtes Ziel hatte, aber so zielstrebig wie sie im Schutz der Dunkelheit durch die Gassen zog war er sich da nicht ganz sicher. Einmal blieb er allerdings stehen als er bemerkte das sie ihre Kleidung immer noch durchnässt war. Nicht das ihn der Anblick störte... es störte ihn allenfalls das er ständig aufpassen musste das er sie nicht ausversehen unsittlich ansah. Aber er wollte vorallem nicht das sie sich erkältete. Er würde ihr dann natürlich trotzdem zur Seite stehen und sie mit seinen Geschichten erheitern, aber er bezweifelte das er sie mit Worten alleine beeindrucken konnte. Er bot ihr seinen Mantel an, der war zwar nicht minder nass als ihre Kleidung aber dafür wenigstens wärmer.
Kurz darauf blieb sie selbst stehen um ihre Freude erneut kund zu tun. Vadim lächelte selig vor sich hin, genau das hatte er erreichen wollen. „Die Freude war ganz meinerseits, eine so hervorragende Reisebegleitung hatte ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr.“ Eigentlich noch nie, aber er musste auch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Zumal es seine Rolle als wilden Abenteuerer irgendwie blasser aussehen lassen würde. Ein Moment des Schweigens folgte und es war schwer für Vadim zu sagen ob es sich einfach nur um einen dieser Augenblicke handelte in denen nichts gesagt werden musste oder ob es ein verlegenes Schweigen war. Er hoffte und tippte auf ersteres. Zuerst schien es auch so, aber dann wurde es schwerer Jinx' Blick zu deuten während sie auf den Boden sah. Alle Bedenken, nicht das es welche gegeben hätte, wurden in den Wind geschlagen als sie fragte was sie noch zusammen unternehmen konnten. Eines wusste Vadim ganz sicher, so verführerisch sie aussah während sie mit ihren Haaren spielte war es schier unmöglich das es einen Wunsch gab den er ihr nicht erfüllen konnte. Seine tiefe Verehrung für sie würde ihm die Kraft geben alles zu tun! Es gab also keinen Grund nicht mit dem unmöglichen Vorschlag weiter zu machen den er bereits beäußert hatte. „Nun mein Angebot von vorhin steht noch. Aber wenn euch jetzt der Sinn nach etwas Ruhigeren steht...“ Als wenn dem so wäre... „Ich hörte neulich von einem Schatz der am Strand versteckt sein soll.“ Eine Schatzsuche und eine kleine Auseinandersetzung mit ein paar Piraten war vielleicht eine nette Abwechslung um nach dem nervenaufreibenden Trip ein wenig runter zu kommen.
Da wurde er von Jinx auf etwas hingewiesen und Vadim sah sich um. Aber selbstverständlich erinnerte er sich an diesen Ort. Wie sollte er auch den Ort vergessen an dem ihm seine Königin das erste Mal begegnet war? Jinx schien allerdings nicht in romantischen Erinnerungen zu schwelgen so wie er. Er erinnerte sich das sie einen Text geprobt hatte, aber das sie bereits morgen eine Audition hatte... Das war wahrlich nicht viel Zeit die jetzt noch übrig war. Er hatte Jinx noch gerne an viele andere spannende Orte entführt, aber er wollte auch nicht das sie ihre Träume für ihn aufs Spiel setzte. Es würde ihm nichts nützen wenn sie heute zwar die Nacht ihres Lebens verbrachte, aber ihn dann morgen hasste weil sie wegen ihm keine Zeit gehabt hatte ihren Text zu lernen. Also bot er lieber freundlichst seine Hilfe an. „Wenn das so ist helfe ich euch natürlich mit Freuden euch auf eure Rolle vorzubereiten.“ Im letzten Moment kam ihm noch eine Idee die ihn aus dem Dilemma rettete und der Barde grinste wieder verschwörerisch. „Allerdings brauchen wir dazu eine geeignete Kulisse. Wenn ich mich Recht entsinne gibt es in der Stadt ein Museum das bestimmt geeignete Requisiten führt und um diese Zeit dürfte uns dort niemand mehr stören.

→ Museum


——— The Dreamer ———
SteckbriefPlotBeziehungenKontaktTheme
Liliecilor • Lady Cryptcrawler • Arsenia • Dr Hayden • Toki • Rhiannon • Rune • Jaik • Pavel
——–— Vadim D. Mortis ——–—

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Jinx
Verrückte Schauspielerin ♥
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Beruf : Schauspielerin im Theater von Cadysa
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mi 23 Dez 2015 - 21:59

Vadim fuhr immer wieder mit guten Ideen auf, sie konnte seinem verführerisch schlechtem Einfluss gar nicht widerstehen. Sie liebte das an ihm und er schien das auch zu wissen, andernfalls wäre er nicht so erpicht darauf, Jinx selbst um diese Uhrzeit noch zu weiterem Unfug anzustiften. Das sie denselben Wunsch hegte war ihr bereits nach seinem Pirateninsel-Vorschlag anzusehen, als ihre Augen in freudiger Erwartung erstrahlten und sie sich sofort durch den Kopf gehen ließ, was sie dabei für einen Spaß haben würden - obendrein war es im Dunkeln am Strand bestimmt romantisch. Sie sah ihn ertappt aus dem Augenwinkel an als ihr auffiel, dass das vermutlich der Grund war, warum sich Vadim ausgerechnet den Sandstrand für einen nächtlichen Ausflug einfallen ließ. Die Idee war mehr als verlockend, aber sie kam nicht dazu weiter darüber nachzudenken, als ihr auffiel wie bekannt das Ambiente auf sie wirkte. Und als sie die Zettel erblickte war es mit ihrer Ideenplanung ohnehin vorbei. Als würde die Realität sie von dem Surfbrett der Abenteuer kicken traf sie die Erkenntnis, dass sie morgen noch eine Aufführung zu meistern hatte.
Bis zum Morgengrauen war nicht mehr viel Zeit, das verriet die anhaltende Dunkelheit und der Fakt, dass sie über den ganzen Geschehnissen die Zeit gänzlich vergessen hatte. Zudem war ihre Audition auch noch recht früh, somit würde sie, wenn sie sich jetzt auf einen von Vadims hirnverbrannten Vorschlägen einließ, entweder nur sehr wenig oder gar keinen Schlaf mehr bekommen. Als sie jedoch unentschlossen das Skript in ihren Händen faltete und weiter darüber nachdachte, wurde ihr schnell klar, dass sie kein Problem damit hatte die Nacht durchzumachen. Möglicherweise war es sogar die bessere Alternative gegenüber der Aussicht, nur ein paar wenige Stunden Erholung zu ergattern, um danach noch geräderter als zuvor aufzuwachen. Ganz abgesehen davon, dass sie so unglaublich wenig Lust hatte ihr Abenteuer jetzt und hier zu beenden, dass sie gerade fast alles als Entschuldigung dafür durchgehen lassen würde, nicht verantwortungsvoll sein zu müssen.
"Meine Audition ist morgen früh", sagte sie und es war bereits aus ihrer Stimme heraus zu hören, dass die Möglichkeit es jetzt ruhiger angehen zu lassen für sie überhaupt nicht infrage kam. Vadim schlug kurz darauf vor, beides miteinander zu verbinden und in das ortsansässige Museum zu gehen. Jinx hatte den ganzen Tag damit verbracht für das Stück zu lernen während sie Chaos angestiftet hatte, wieso nicht auch damit weitermachen? Ihr Blick fiel auf die Schaufensterpuppe, die ihr bereits schon einmal als Theaterpartner gedient hatte und das Grinsen kehrte auf ihre Lippen zurück. "Dann lass uns in das Museum schleichen und es mit unserer Anwesenheit beehren", kündigte sie vielleicht ein bisschen zu laut an, da es schließlich verboten war. Jinx war es allerdings gerade egal, ob sie noch irgendein Nachbar hören konnte, sie fühlte sich so energiegeladen als könnte sie Bäume ausreißen.
Ihre Gedanken kreisten um das Stück und in freudiger Erwartung sah sie den Proben entgegen, bei denen Vadim ihr als Schauspielpartner dienen würde. Ihre Haltung veränderte sich bei diesen Zukunftsplänen für die Nacht und ihre violetten Augen fixierten den blonden Schönling, welcher das letzte Mal noch den Taugenichts gespielt hatte, der es sich erlaubte mit ihr über die Politik ihres Königreichs zu diskutieren. "Ich werde dort deine darstellenden Künste ein weiteres Mal auf die Probe stellen, Indiana Jones", sagte sie und betonte noch einmal seinen Kosenamen, dann lachte sie leise und streckte die Hand nach ihm aus. Dieses Mal war dem Blonden die Zeit vergönnt, sie auch zu nehmen anstatt von der Blauhaarigen wild mitgerissen zu werden. Es versprach eine ertragreiche Nacht zu werden und Jinx konnte sich wahrlich keinen besseren Gefährten für diese Zeit vorstellen, als Vadim.

Tbc: Museum



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Sharif Cassir
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Sa 30 Jan 2016 - 21:01

Cf: Der Schrottplatz
In der Stadt | 23:42 Uhr

Was auch immer das gerade gewesen war, die Show hätte er wirklich gern vermieden. Sirja war eine zuverlässige Partnerin wenn es um's Dealen ging, aber den Anblick von dem sterbenden Mann hätte er sich gern erspart. Sharif war eine liebe Seele, in seiner Heimatstadt Kairo grüßten sich alle freundlich und Hilfsbereitschaft stand fast immer an erster Stelle. In der sonnigen Wüstenstadt käme Niemand auf die Idee, Spaß an so etwas grausamen und verwerflichen wie dem Morden zu empfinden. Er schätzte Sirja aber auch nicht als blutrünstiges Monster ein, zumal er davon überzeugt war, dass in Jedem etwas Gutes steckte. Sie hatte es getan weil der Zeuge zum Schweigen gebracht werden musste, aus keinem anderen Grund. Und das beruhigte sein Gewissen.
Er hatte über die Verteilung der Rauschmitteltüten die Zeit vergessen und kehrte nun im Dunkeln zurück. Da seine Gedanken im Moment so geräumig um alle möglichen Themen kreisten nahm er sich auf dem Rückweg die Zeit, entspannt zurück zu gehen, denn er hatte an diesem Abend alle Geschäfte erledigt und war zufrieden mit sich und seiner Arbeit. Warum also die ganze Hektik? Warum ihn im Moment seine philosophische Ader so beschäftigte hinterfragte er während seines Sparziergangs durch die Stadt noch viele Male, bis er in eine dunkle Seitenstraße abbog, die eine Abkürzung zum Stadtrand darstellte.
Seine braunen Ohren zuckten als ein leichter Windzug das Fell aufstellte und seine samtenen Haare durcheinander brachte, während er den Tag Revue passieren ließ. Nur eine einzige Laterne erhellte den abgeschotteten Weg, sodass es relativ gedämmte Lichtverhältnisse waren, was dem Araber aber nicht sonderlich viel ausmachte. Es trug zur ruhigen Stimmung dieses Abends bei und er für seinen Teil hatte ziemlich gute Laune.
Er konnte erleichtert sein, dass Leonard nun nichts von dem Drogenabkommen von ihm und Sirja mitbekommen würde, die ganze Angelegenheit hatte er gemeinsam mit der Tagelöhnerin erfolgreich verschleiert und die Spuren getilgt. Zudem hatte er auch die ganzen Erlebnisse in der dunklen Spelunke - trotz allem was dort geschehen war und auch zum Trotze der Geschichten über Monster - in guter Erinnerung, denn er hatte seine vorzügliche, umschwärmte Eislady wiedergesehen. Auf ein erneutes Treffen würde er vermutlich selbst nach ihren bedrohlichen letzten Worten nicht verzichten, so wie er sich kannte. Denn wenn er so daran zurück dachte, dann war sie doch eine atemberaubende Powerfrau, die man nicht mal eben so schnell vergessen konnte.
Er stellte als Ergebnis seines Brainstormings fest, wie bunt es in dieser Stadt zu ging und wie viel er bereits in der kurzen Zeit erlebt hatte. Es war eine gute Idee gewesen seinen Sitz in eine Großstadt umzusiedeln, zumal die Ansammlung seiner Waren und sein Schmugglerversteck selbstverständlich sehr weit von seiner eigentlichen Reichweite entfernt gelagert war - ein Sicherheitsvorsatz, den er stets einhielt und womit er auch stets Erfolg hatte, denn den zu finden war beinahe unmöglich ohne Sharifs Erlaubnis und Hilfe zu bewältigen.


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Zephyr Hollis
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Sa 30 Jan 2016 - 21:42

Come From: Dunkle Schenke "Clypher" | 23:51 Uhr

Der Schatten fiel der blauhaarigen Hexe direkt ins Gesicht, sodass ihre Augen für die anderen Bewohner dieser Stadt verborgen blieben. Mit verschränkten Armen und gesenktem Blick durchquerte sie die Stadt, auf der Jagd nach einem ganz bestimmten Mann: Sharif.
Er hatte sich ihr als Khan Nadim vorgestellt. Ein Name, denn jeder andere nicht hinterfragt hätte. Doch leider hatte der braunhaarige Mann das Pech gehabt Zephyr kennen zu lernen. Nachdem sie die Bar verlassen hatte, war sie einem jungen Mädchen gefolgt, dass kurz vor ihr gegangen war. Natürlich nur aus einem Grund: Um mehr über Khan herauszufinden. Wenn sie eine Jagd begann, wollte sie wissen wer ihr Zielobjekt war. Und aus den Gespräch mit dem braunhaarigen hatte sie nicht wirklich viel herausfinden können.
Nun, das widerrum hatte sich geändert, nachdem das junge Mädchen auf ihrem Eisspieß immer tief hinab glitt. Sharif Cassir, ein arabischer Schakal. Er war hier in der Gegend als Schmuggler bekannt, der den Leuten alles mögliche besorgen konnte. Egal ob es sich um Waffen, Gifte, Pflanzen oder nur Informationen handelte. Wenn man Geld hatte, würde er alles für einen tun. Über sein Alter hatte Zephyr nichts herausfinden können, doch das war auch nicht wichtig. Seinem Körperbau nach zu urteilen, und denn hatte sich die Hexe sehr genau angesehen, konnte sich der braunhaarige Schakal wehren. Die Hexe würde diese Fähigkeit jedoch erst einmal testen.
Ruckartig hob sie blauhaarige ihren Kopf und auf ihren Lippen breitet sich ein grausames Lächeln aus. Heute Nacht würde sie sich nehmen was sie begehrte: Das Leben und das Blut dieses Mannes.
Sie spürte die Präsenz des Tierwesens in einer Gasse, und zu ihrem Glück lief der Mann ahnungslos in ihre Arme. Sie selber stand am Ende der Gasse, nur ihre Umrisse wurden von einer Laterne erhellt. Die weiße Uniform, die wohl das letzte sein würde, was sich in den Kopf des Mannes brennen würde, ehe er starb, strahlte fast schon bedrohlich. Ihre eigene Präsenz hielt die Hexe jedoch noch versteckte. Allein ihre Kräfte griffen nun nachdem Mann wie eisige Klauen. Die Außenwände der Häuser begannen zu glitzern, während das Eis sich langsam an ihnen hinauf fraß. Aus diesem Gefängnis würde der Schakal nicht mehr entkommen. Nebel bildete sich auf dem Boden und die Temperatur um die beiden Gestalten fiel rapide. Und nur Zephyr wusste, was das alles zu bedeuten hatte.
"Wie schön dich wiederzusehen, Sharif," säuselte sie in einem fast schon verführerischen Tonfall. Doch wer aufmerksam lauschte, würde ihren eiskalten Unterton bemerken. Ein Ton, der wie eine Warnung durch die Gasse glitt. Sharif würde ihr nicht mehr entkommen können. Heute Nacht würde er zum letzten Mal den hellen Mond sehen.
Langsam trat Zephyr unter die Laterne, die als einzige Lichtquelle in dieser Gasse diente. Ihre Absätze hallten unnatürlich laut durch die Todesfalle, die sie extra für ihr geliebtes Ziel entworfen hatte. Sie wollte spielen.
Fast schon einladend streckte sie eine ihrer Hände aus und lächelte Sharif an. "Komm her. Ich habe dich schon überall gesucht," hauchte sie ihm leise entgegen. Ihre Stimme wurde von einem eiskalten Windhauch begleitet, der ihre Haare nach vorne wehen ließ und Sharif entgegen kam. Das Szenario hatte fast schon etwas schönes, wenn da nicht diese mörderische Atmosphäre wäre, die sich um die Hexe aufbaute.
Würde Sharif ihrer Bitte folge leisten? Oder würde er die gefährliche Situation, in der er sich befand erkennen? So oder so, würde diese Jagd etwas besonderes werden. Und Zephyr war sich sicher, sie würde heute Nacht ihren Spaß haben.


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Sharif Cassir
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 31 Jan 2016 - 22:22

Sharifs Laune war ziemlich euphorisch und ausgesprochen erheitert, das musste er sich wirklich eingestehen. Auch wenn er noch nicht lange in dieser neuen Gegend im Geschäft war schien das Bedürfnis nach illegalen Waren groß zu sein. Er fragte sich deshalb in letzter Zeit oft, warum er nicht früher die brillante Geschäftsidee hatte in die Nähe von vielen übernatürlichen Wesen zu ziehen, die für all seine zwielichten Produkte weitaus mehr Verwendungszwecke hatten und er demnach auch weitaus mehr Einnahmen erzielte. Allerdings war er nie ein Mann der vielen Gedanken oder gar Sorgen gewesen und so ging er sorglos die Seitenstraße entlang, die nur hier und da von dem Licht einer Laterne erhellt wurde und ansonsten das angenehme Gefühl einer schattigen, dunklen Nacht verbreitete.
Bis es kalt wurde. Er merkte die Temperaturschwankungen nur sehr zögerlich und auch recht spät, sodass als er aufsah direkt vor ihm ein bekanntes Gesicht auftauchte, dass er relativ spät erblickte und ihr somit bereits sehr nah war, als er das erste Mal aufsah. "Zephyr!", schoss es aus ihm heraus und neben seiner offensichtlichen Überraschung mischte sich freudige Erwartung in den charmanten Blick des Arabers, als er die Eishexe vor sich stehen sah. Ihr einschüchternder Blick hatte ihm bereits im Industriegebiet so sehr zugesagt und wieder einmal merkte er, dass diese Frau gefährlich war, doch genau das zog ihn so zu ihr hin. Warum zum Teufel hatte er bloß so eine Vorliebe für gefährliche Frauen? Solche Sachen gingen in der Regel nie gut aus und doch konnte sich der Schakal nicht zusammenreißen als er ihre elegante Uniform in Augenschein nahm und ihr Antlitz mit seinen verschmitzten, goldenen Augen in sich aufsog. Gerade wollte er sie fragen was sie zu dieser späten Stunde noch her verschlug, da starrte er sie mit einem Mal sprachlos an. Das war nicht der Name den er ihr gegeben hatte. Das war sein wahrer Name.
Nun hinterfragte er wirklich für einen Moment ob es klug war, sich auf die blauhaarige Schönheit einzulassen. Doch zu dumm, dass Sharif in solchen Fällen zu gern all die Indizien für Gefahren außer Acht ließ, denn die eiskalte Gottheit vor ihm nahm ihm die Fähigkeit klar zu denken und der Frauenheld in ihm fühlte sich mehr als bestätigt, als sie ihn auch noch dazu einlud zu ihm zu kommen. Er richtete seinen Schal und legte sein charmantestes Lächeln auf, wodurch er perfekt tarnte wie überrascht er eben noch darüber gewesen war, dass sie seine wahre Natur herausgefunden und seinen wahren Namen genannt hatte. "Ich kann nicht sagen, dass es lange her ist", sagte er und seine Stimme war wie bei ihrem letzten Treffen warm wie flüssiger Honig, als er auf sie zutrat und sich die Kälte unmerklich dichter um ihn zuzog, "aber ich betrauere diese Tatsache keineswegs." Er lachte leise, denn er fühlte sich herausgefordert, doch auf eine flirtende Art und Weise. Wie er es stets schaffte in allem und jedem, was eine Frau ihm gegenüber tat, eine Bestätigung in seinem Umwerben zu sehen war vielen ein Rätsel aber eine Eigenschaft, die den Wüstenschakal nun einmal ausmachte. So ignorierte er all die Anzeichen der Gefahr um ihn herum nur zu gern, denn einladender hätte Zephyr in diesem Moment für den Araber nicht aussehen können.
Er hielt ihr seine dunkle Hand hin wie zum Gruß, auch wenn er nicht wirklich davon ausging, dass eine edle Lady wie sie es war sich darauf einließ einen Schmuggler jetzt noch zu grüßen. Nach allem was sie nun über ihn erfahren hatte war er sich sicher, dass sie sich seines wahren Berufs inzwischen bewusst war. Er akzeptierte die Challnge dennoch mit einem breiten Grinsen. "Darf ich fragen was dich her führt?" er setzte siegessicher darauf, dass zwielichte Händler und intrigante Persönlichkeiten einen gewissen Reiz verübten, der ihnen diesen charmanten gefährlichen Funken gab. Sharif konnte zwar nicht in das Innere einer Frau sehen aber er gab sein bestes, reizvoll auf Zephyr zu wirken, denn er war sichtlich darum bemüht sie zu umwerben.


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Zephyr Hollis
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   So 31 Jan 2016 - 23:06

Da stand sie nun. Nur das Licht der Laterne erhellte ihr Gestalt, während sie mit ausgestreckter Hand dort stand und auf die Reaktion des Schakals wartete. Welche erst kam, als der dunkelhaarige ihr schon gefährlich nah gekommen war. Erst jetzt schien er ihre Anwesenheit zu bemerken. Ihre Präsenz, die sie verborgen hielt, schien ihm mit einem Mal bewusst zu werden. Und sein Blick sprach von etwas, dass die Hexe nicht mit ihm teilen konnte. Zumindest nicht auf der Basis, wie er es empfand: Freude. Überraschung.
Natürlich war Sharif überrascht darüber die Hexe um diese Uhrzeit in der Gasse wieder zu treffen, denn wer würde schon mit so einem seltsamen Zufall rechnen? Doch zu seinem Leidwesen war dies kein Zufall. Zephyr hatte diesen Ort ausgewählt um Sharif in aller Ruhe jagen zu können. Sie hatte dieses Treffen geplant, während er ahnungslos in ihre Falle getappt war und sie nun mit einem freudestrahlenden Blick ansah.
Auch Freude war etwas, dass sie nicht mit ihm teilen konnte, denn ihre Freude basierte auf etwas anderem als seine. Während er sich nur darüber freute sie wiederzusehen, so freute sie sich darauf ihm sein kostbarstes Gut zu stellen: Sein Leben.
Tatsächlich war es nur einige Stunden her, dass die beiden unterschiedlichen Wesen sich getroffen und kennen gelernt hatten. Ungünstigerweise hatte Zephyr in dieser kurzen Zeit jedoch Gefallen an dem Schakal gefunden. Vielleicht hätte sie Sharif nicht heute Nacht gejagt, doch das zusammentreffen mit dem rothaarigen Teufel hatten ihren Blutdurst gesteigert. Ihre dämonische Seite sehnte sich danach, dass heiße Blut dieses Tierwesens in sich aufzunehmen. Erinnerungen, wie das Mädchen auf dem Boden lag und sich das Blut um ihren Körper gesammelt hatten, blitzten vor ihren Augen auf, während sich die Hexe darauf konzentrierte die Worte des dunkelhaarigen wahrzunehmen. „Nein, es ist tatsächlich noch nicht lange her,“ sprach sie leise, während sie ihren Blick gesenkt hielt. Sie wusste, dass ihre Augen eine unnatürliche blaue Farbe angenommen hatten. Eine eisige Farbe, die den baldigen Tod des Tierwesens vor sich verkündete.
Seine Stimme, die das genau Gegenteil von ihrer war, lief ihr wie Honig den Rücken hinab und ließ ihr Lächeln für einen Augenblick wärmer werden. Ja, sie hatte Gefallen an ihm gefunden. Und genau aus diesem Grund würde sie diese Jagd in vollen Zügen auskosten. „und auch ich bedauere es nicht dich wieder getroffen zu haben. Nur, denke ich, dass du diese Tatsache bald bedauern wirst.“ Und Zephyr glaubte dies nicht nur, sie wusste es. Sobald Sharif dahinter kam, weswegen sie hier in dieser Gasse auf ihn gelauert hatte, würde er versuchen ihr zu entkommen. Zu schade nur, dass er es nicht schaffen würde. Kräftemäßig wusste sie nicht was der dunkelhaarige zu bieten hatte, doch sie war sich sicher: Es gab nur eine Person in dieser Welt, die es mit ihr aufnehmen konnte. Und diese Person stand in diesem Augenblick nicht vor ihr.
Und zum ersten Mal, in dieser angespannten Atmosphäre, hob die blauhaarige Hexe ihren Blick sodass dieser nun vom dämmerigen Licht der Laterne erhellt wurde. Ihre kristallklaren und doch stechend blauen Augen fixierten die Hand des dunkelhaarigen Mannes, die er ihr wie zum Gruß hinhielt. Wenn er doch nur wüsste, in welcher Gefahr er sich befand. Vielleicht wusste er das auch, doch seine Worte zeugten davon, dass er diese Gefahr willentlich ignorierte. Ihre kühlen Finger umschlossen die warme Hand Sharif's, während sie ihren Blick nun langsam hob. Ihr Griff, der ihn gefangen hielt, wurde fester und auf ihren Lippen breitete sich ein schönes, doch zugleich erbarmungsloses Lächeln aus. Gnadenlos würde sie diesem Mann heute Nacht das Leben rauben. Und sie würde Spaß dabei haben. „Du darfst fragen,“ bemerkte sie mit einer Stimme, die auch das glühendste Feuer zum gefrieren gebracht hätte. Und während einige Augenblicke vergingen, ehe Zephyr erneut sprach, bildeten sich an der Hand des Tierwesens Eiskristalle. Wunderschöne, klare Eiskristalle, die sich nun auf seiner Haut ausbreiteten und langsam ihren Weg über seinen Arm finden würden. „Heute Nacht führt mich einzig und allein eines her: Die Jagd. Zu deinem Leidwesen habe ich Gefallen an dir gefunden. Und nun,“ sprach sie, während sie ihn zu sich hinab zog, sodass ihre Lippen beinahe an seinem Ohr lagen, „bist du das Ziel meiner Jagd.“ Ihre blauen Augen fixierten die goldenen ihres Gegenüber und sie wartete nur auf eine Reaktion. Auf etwas, mit dem sie arbeiten konnte. Würde er fliehen? Würde er sich ihr entgegen stellen? Noch wusste sie es nicht, aber es würde nicht mehr lange dauern.. und dann würde diese Jagd beginnen.


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Sharif Cassir
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mo 1 Feb 2016 - 23:15

Er fragte sich noch in dem Moment, in dem er sie direkt vor sich stehend erblickte, ob es wirklich eine so kluge Idee war sich erneut auf diese gefährliche Powerfrau einzulassen. Er wusste inzwischen, dass er auf sehr dünnem Eis unterwegs war: Nicht nur davon, dass sie seinen Namen inzwischen wusste was ihm seit Ewigkeiten nicht mehr passiert war, sondern auch durch ihre ganze Ausstrahlung. Zephyr war von Kopf bis Fuß gefährlich. Und genau das wurde dem Schakal zu seinem ganz persönlichem Verhängnis, da er einfach nicht die Finger von ihr lassen konnte.
Sie offenbar aber auch nicht von ihm, was ihm sehr zusagte. Ohne die Drohung hätte es wirklich sehr reizvoll klingen können, nur war da nun einmal diese lästige Drohung am Ende ihres Satzes, die ihm kalt den Rücken hinunter lief. Offenbar begann das Eis unter seinen Füßen sehr viel schneller zu brechen als er zu Beginn angenommen hatte, denn Zephyrs Augen sahen mit einem Mal gar nicht mehr so einladend aus. "Nicht wahr?", antwortete er bemüht neutral. Noch ließ Sharif sich nichts anmerken und veränderte auch noch nichts an seiner charmanten Art mit ihr zu sprechen, doch eine unschöne Vorahnung schlich sich in sein Unterbewusstsein. Er hielt aber an der Hoffnung fest, dass sie unbedeutend und nicht relevant war, dass er sich all die Warnungen um ihn herum einbildete und sie Zephyr nur noch in ein schöneres Licht als ohnehin schon rückten. Das musste es sein, er war sich ziemlich sicher.
Und als er die Hand nach ihr ausstreckte um sie angemessen zu begrüßen hätte er sich nie erträumen lassen, wie sehr er diese Geste noch bereuen würde. Ihre kalte, glatte Handfläche legte sich geschmeidig und wie angegossen an seine, schneeweiße Haut traf auf schokoladenbraune. Doch die Kälte nahm schon bald Sharifs ganze Wahrnehmung ein und er biss die Zähne zusammen in der Annahme, dass sie einfach einen sehr starken Händedruck hatte. Wie falsch er doch lag.
"Zephyr, was...", wollte er gerade fragen als er mit einem Mal kräftig durch die Zähne zischen musste und sich kleine, spitze Eiskristalle seinen Arm hinauf stahlen. Erschrocken sah er auf und starrte Zephyr nun mit einem völlig veränderten, panischem Blick an. Das war nicht die elegante, errötende Dame die er im Industriegebiet kennen gelernt hatte. Dies war Jemand anderes. Jemand, deren Bekanntschaft er gern vermieden hätte.
Ihre Worte jagten ihm Schauer der Kälte den Rücken hinab und nun versuchte er sich ernsthaft, aus ihrem brutalen Eisgriff zu befreien, woran er kläglich scheiterte. Sein Blick huschte von seinem vereisten Arm hoch zu den stechend blauen Augen, die ihn unnatürlich finster anstarrten. "So habe ich mir unser Wiedersehen nicht vorgestellt", zischte er ihr ehrlich entgegen und brachte sogar noch ein entschuldigendes Lächeln zustande, was von seinem Kampfgeist zeugte, der nun endlich die Oberhand ergriff - lieber zu spät als nie. "Was hattest du gegen ein Dinner mit Kerzenschein auszusetzen?" Selbst in einem Moment wie diesem fehlte es dem Araber sicher nicht an Humor. Vielleicht konnte er damit etwas Zeit schinden.
Die Schmerzen, die das Eis in seinem Körper jedoch auslösten ließen ihn schnell den Rückschluss ziehen, das Zeit schinden keine besonders gesunde Idee für seinen Körper war. Bei dem Wort Jagd durchfuhr es ihn wie ein Blitz.
Was hältst du von diesen Geschichten? Glaubst du an diese 'Monster'?
Wäre es nicht interessant zu wissen, was in einem solchen Monster vor sich geht?
Zephyr hatte von sich selbst gesprochen, damals in der Schenke. All die Gerüchte, das Feuer im Wald, die Panik, die Massenmorde... Schlagartig wurde ihm bewusst, in was für einer Gefahr er sich hier wirklich befand. Als er nun das nächste Mal aufblickte hatte sich sein Blick grundlegend verändert. Er war nicht länger der charismatische Schmugglerverführer. Er war der König des Untergrunds, ein Meisterdieb und vor allem war er nicht gewillt heute Nacht zu sterben. Denn nichts anderes wartete auf ihn, wenn er nicht umgehend handelte.
"Nein danke", sagte er dann als sie ankündigte, dass er allein das Ziel ihrer Jagd war. Seine Miene war konzentriert und er starrte einen langen Moment in ihre Augen, bis er sich urplötzlich direkt vor ihren Augen entmaterialisierte.
Ein pelziger Vierbeiner sauste in einem Affenzahn durch ihre Beine und flog über den Asphalt als wäre er ein Komet auf der Milchstraße, der in Begriff war in einen Planeten einzuschlagen. Die großen Schakalsohren waren dicht am Kopf angelegt - und eines der Vorderbeine war von einer Eisschicht überzogen.


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Zuletzt von Sharif am Mi 3 Feb 2016 - 22:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Zephyr Hollis
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Di 2 Feb 2016 - 19:57

Genussvoll hörte die Hexe, wie Sharif kräftig durch die Zähne zischte, als sich die Eiskristalle auf seiner Hand und seinem Arm ausbreiteten. Doch noch viel mehr gefiel ihr der Blick, denn er ihr schenkte: Ein Blick, der ihr zeigte, dass das Tierwesen endlich wusste in welcher Situation er sich befand. Und er fürchtete sich davor, dieser Situation nicht mehr entkommen zu können.
Seine Gegenwehr war jedoch nur lasch. Es war Zephyr ein leichtes des dunkelhaarige Mann in ihrem Griff zu halten, während er ihr sagte, dass er sich ein Wiedersehen so nicht vorgestellt hatte. Schade. Denn genau so hatte sie ihr kleines Treffen doch geplant. Als er fragte, was die blauhaarige denn gegen ein Dinner mit Kerzenschein auszusetzen hatte, kam sie jedoch nicht drum herum zu lachen. Noch immer hatte der Mann mit den goldenen Augen diese seltsame Auswirkung auf sie. Doch davon würde sie sich heute nicht weiter beeindrucken lassen.
Immer würde es ein Dinner geben, aber Sharif würde nicht derjenige sein, der es genießen würde.
„Ein Dinner im Schein der Laterne dieser Gasse hört sich doch genauso verlockend an, findest du nicht, mein Lieber?“
Natürlich würde er es nicht verlockend finden. Denn immerhin war er das Dinner dieses Rendezvous.
Und dann verschwand die warme Hand des dunkelhaarigen Mannes plötzlich aus ihrer. Die Hand, die sie vorher mit klaren, aber tödlichen Eiskristallen bedeckt hatte. Nur für den Bruchteil einer Sekunde bekam sie dafür ein Tier zu sehen, welches ebenso dunkles Fell hatte, wie Sharif's Haare. Interessant. Zephyr hatte sich nicht gründlich genug damit auseinandergesetzt, welche Fähigkeiten Sharif mit in diesen Kampf bringen würde. Doch egal wie sehr er es versuchen würde, so einfach würde er der blauhaarigen nicht entkommen. Auf ihren blassen Lippen breitete sich ein amüsiertes, wenn auch zugleich erbarmungsloses Lächeln aus. Entspannt drehte sie sich um, während ihre blauen Augen das Tier verfolgten, welches nun in die Schatten der Gassen rannte.
Glaubte Sharif denn wirklich, dass sie sich auf einen Fluchtversuch seinerseits nicht vorbereitet hatte? Dass sie nicht geahnt hatte, dass er versuchen würde zu fliehen? Es war naiv zu glauben das er ihr so entkommen würde, doch eins musste man ihm lassen: Trotz das Zephyr eines seiner Beine vereist hatte, rauschte der Schakal in einer Geschwindigkeit davon, als würde sein Leben davon abhängen. Ein leises Lachen erfüllte den Schein der Laterne. Nun, sein Leben hing ja auch davon ab.
Zu seinem Leidwesen war die blauhaarige Hexe nicht ohne einen Plan in diese Gasse gekommen. Zuvor, als sie schon die Temperatur ihrer Umgebung gesenkt hatte, hatte sie damit begonnen ihrer kleinen Käfig zu errichten. Das Eis, welches sich an den Wänden der Häuser abgesetzt hatte, hatte dies aus einem ganz bestimmt Grund getan: So hatte sie nämlich nun die Möglichkeit, diese Gasse innerhalb weniger Augenblicke zu verschließen.
Das Eis griff wie zwei Hände ineinander über und sperrte Sharif zusammen mit der Hexe in der Gasse ein. Ungestört würde sie so ihre Jagd beenden können. Niemand würde Sharif zur Hilfe kommen können und niemand würde bemerken, was hier wirklich vor sich ging. „Hast du wirklich geglaubt mir entkommen zu können?,“ sprach die blauhaarige mit einem belustigten Unterton in der Stimme, während sie langsam auf das Tier mit den goldenen Augen zu ging. Fast schon gespenstisch hallte ihre Stimme durch die Menschenleere, dunkele Gasse. Leise klangen ihre Schritte nach, während sie näher und näher kam.
Wie schon einmal zuvor streckte sie dem Schakal ihre Hand entgegen, während sie nur noch wenige Meter von ihm entfernt zum stehen kam. Doch dieses Mal war es keine Begrüßung, keine Einladung zu ihr zu kommen. Es war ein Symbol, mit dem Zephyr dem Tierwesen zeigen wollte, zu was sie wirklich fähig war. Ihre Finger, die im Augenblick noch von ihrer Handfläche abgespreizt waren, begannen nun langsam damit, sich zu einer Faust zu ballen. Und je weiter sich ihre Finger schlossen, desto schmerzhafter wurde es für Sharif.
Ihre Handbewegung war ein Countdown. Die Eiskristalle, die sich zuvor auf seiner Haut und nun auf seinem Fell festgesetzt hatten, drangen nun langsam in seinen Körper ein. Sie würden nicht halt machen, ehe sie seinen Arm, oder besser gesagt sein Bein, durchbohrt hatten. Würde er lebend aus dieser Sache raus kommen und einen guten Arzt finden, würde er diesen Arm vielleicht sogar wieder bewegen können. Doch da Zephyr keinesfalls vor hatte mitten in der Jagd zu stoppen, würde ihn das nicht interessieren.
Und indem sich ihre Hand zur Faust ballte, durchbohrten die Eiskristalle das Fleisch des Tieres. Die Hexe selber hörte nun damit auf, ihre Aura zu unterdrücken und ließ sich diese in der ganzen Gasse ausbreiten. Es war ein schreckliches, angst einflößendes und beengendes Gefühl, welches Sharif wahrscheinlich verspüren würde. Doch das lag nur daran, dass Zephyr eben ein Monster war. Und das war etwas, dass nun auch Sharif zu spüren bekommen würde.
All die Dinge die sie ihm antun könnte. Würde er den Schmerz aushalten? Was würde er tun, wenn sie ihm ein Auge raus reißen würde? Wenn sie ihm jeden einzelnen Nagel vom Finger reißen würde? Oder wenn sie ihm einen Arm abschneiden würde? Es gab so vieles was Zephyr in denn Sinn kam um diesem Tierwesen die schrecklichsten Schmerzen zuzufügen. Eisig lächelte sie das Tier an, dass mit dem Rücken zu ihrer Eiswand stand uns sie ansah. Nein, sie würde ihn nicht einfach so sterben lassen. Immerhin verlangte ihre dämonische Seite danach, endlich wieder Blut zu sich nehmen zu können.
„Keine Sorge, ich werde dich nicht einfach so sterben lassen.“ Ein Versprechen, dass sie halten würde. Doch jeder, der in dieser Situation glaubte, dass es das gewesen war, würde sein blaues Wunder erleben. „Ich werde es bis zur letzten Sekunde hinauszögern,“ sprach sie mit einer Stimme, die fast schon einladen hätte wirken können, wäre da nicht dieser eisige Unterton. „Bis ich dein Blut und dein Leben habe.“


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Sharif Cassir
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mi 3 Feb 2016 - 20:07

Wer hätte gedacht, dass sich Sharif einmal zu einer komplett Geisteskranken hingezogen fühlen würde. Er zumindest nicht. Und er war auch immer noch geneigt sie nicht als solche zu betrachten, auch wenn alle Anzeichen dafür standen. Am liebsten hätte er sie einfach ausgeblendet. Warum war das Schicksal nur so brutal? Wenn es so etwas wie Karma da draußen gab, dann hatte Sharif eine ganze Menge davon im Petto - und zwar kein sonderlich gutes.
Der Schakal wusste inzwischen, mit wem er es zu tun hatte. Und er war nicht gewillt ihr zu antworten, auch wenn ihm bereits etwas bissiges auf der Zunge lag. Irgendwo war dann doch sein Stolz zu groß um sich ein Wortgefecht mit ihr zu liefern, dass er ziemlich sicher verlieren würde. Denn er mochte in vielem gut sein, jedoch sah er sich nicht in der Lage auch nur annähernd mit der Powerfrau mitzuhalten, die sich ihm nun entgültig als wahrhaftiges Monster offenbart hatte.
Er konnte fast schon spüren wie sie sich hinter ihm umdrehte, als er davon raste und so schnell lief wie seine gelenkigen Pfoten ihn tragen konnten weglief. Er wusste noch nicht wohin, doch wenn er eines war dann spontan. Und das musste er auch sein, einer seiner wenigen Vorteile - wobei er leider für sich noch nicht genau definieren konnte ob er und welche er überhaupt hatte, denn im Gegensatz zu Zephyr konnte er sie überhaupt nicht einschätzen. Er wusste nur, dass all seine Alarmglocken ununterbrochen klingelten als stünde das Ende der Welt vor der Tür und Niemand, auch nicht er selbst, konnte es aufhalten. Das war wohlmöglich von der Realität gar nicht mal weit fernab.
Negative Gedanken waren das letzte, was ihn jetzt weiterbrachte. Er schüttelte sich bei seinem Sprint um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, als mit einem Mal eine riesengroße Eiswand vor ihm auftauchte und ihm den weiteren Weg durch die Straße versperrte. Verflucht, dachte er bissig und war nah dran auszurutschen, als er hart in die Bremsen ging und mit fegendem Schweif vor dem dicken Eis zum stehen kam. Er saß in der Falle, eine Option, die er sich um alles in der Welt weggewünscht hatte. Zephyrs eiskalte Worte machten das ganze sicher nicht besser, im Gegenteil. Er hätte seinem Körper am liebsten verboten, jetzt einen kalten Schauer zu durchleben, denn seiner Meinung nach war sein Bein ohnehin schon kalt genug und sein wüstengewohnter Körper reagierte ohnehin schon alles andere als freundlich auf die umgebene Kälte. Ihm wurde allerdings ziemlich schnell klar, dass sich der Schauer in etwas weitaus schmerzhafteres verwandelte.
In seinem Bein stach es wie tausend kleine Nadelstiche, als er zornig den Kopf herum warf und der Hexe entgegen starrte, um ihr wenigstens die Stirn zu bieten. Denn feige war er nie gewesen und feige würde er auch sicher nicht Zugrunde gehen, geschweige denn kampflos. "Und denkst du ich würde mich dir einfach so ergeben?", fragte er sie in ihrem Kopf durch seine Schakalsmentalkräfte sichtlich aufgebracht. Seine Aussage verlor leider gegen Ende an Stärke, als sich in seine Gedankenstimme ein präsentes Jaulen mischte, dass er nicht zurückhalten konnte als sich die Eiszapfen durch sein Fell tiefer in seinen Körper bohrten. Diese Hexe war weitaus stärker als er angenommen hatte.
Er war enttäuscht. Nicht nur von ihr, sondern auch von sich selbst, dass er ihr vertraut und sie umgarnt hatte. Ja, er hatte einen gefährlichen Frauengeschmack, doch inzwischen war es selbst für ihn unvermeidbar anzuerkennen, dass sie keine andere Intention hegte als ihn umzubringen - so wie sie klang auch noch lang und schmerzvoll. Etwas so grauenhaftes hätte er nicht erwartet, nicht einmal von Jemandem wie ihr. Er biss die Zähne zusammen als sein Körper langsam einknickte um den Schmerz irgendwie auszuhalten, als er sich an ihre erste Begegnung im Industriegebiet zurück erinnerte und ihn die Gefühle übermannten: Der angehende Liebesfunken, die zarte Röte auf ihren Wangen, der Niederschlag ihrer Augen als er mit ihr gesprochen hatte...
Dann sah er zu ihr auf. Seine goldenen Augen sahen sie an, nicht voller Hass sondern voller Enttäuschung. Und sein Herz zerbrach in kleine Fetzen als seine rosarote, verliebte Brille endlich fiel und ihm zeigte, in was für ein Monstrum er all seine Gefühle investiert hatte. Er schloss die Augen wieder, als die Kälte ihm bis ins Rückenmark hochzog. "Also hast du von Anfang an nichts empfunden. Rein gar nichts. Ich bin wütend", sagte er und im Gegensatz zu vorher brach dieses Mal seine Stimme nicht, sie erklang klar wie das Eis das Zephyr in diesem Augenblick durch seinen Körper jagte, "doch nicht auf dich, denn in dich habe ich mich verliebt. Ich bin wütend auf mich, dass ich diese Gefühle zugelassen und ihnen vertraut habe." Ungeachtet dessen, dass er ihr gerade seine Liebe gestanden hatte, denn das trug seiner Ansicht nach jetzt auch nicht mehr zur Besserung seiner miserablen Situation bei, schluckte er schwer. Sein Schakalskörper zitterte, doch noch war er nicht bereit sich wieder in seine menschliche Gestalt zurück zu verwandeln. "Du hattest recht", sagte er und seine Stimme war leise, doch aufgrund seiner guten Sinne wusste er, dass sie ihn trotzdem hören konnte, "es gibt sie. Monster." Sein Blick hob sich und er sah sie an.


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Zephyr Hollis
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mi 3 Feb 2016 - 20:51

Das leise Lachen Zephyr's hallte durch die Gasse, als sie merkte wie der Schakal die Flucht antrat. Er war wahrlich nicht dumm. Es wusste, dass er in einer direkten Konfrontation mit der Hexe keine Chance hatte zu gewinnen und deswegen blieb nur der Weg nach vorne. Für dieses Manöver hätte die blauhaarige ihm sogar ein Kompliment ausgesprochen, wenn es nicht sie gewesen wäre, die es auf ihn abgesehen hatte.
Eine solche Flucht war etwas, mit dem man auf einer Jagd rechnen musste. Wer es nicht tat, würde keinen Erfolg erzielen und die Beute würde fliehen. Doch Zephyr, sie hatte es kommen sehen und schon vorweg gehandelt: Die Eisschichten, die sich an den Wänden der Häuser gebildet hatten, schlossen sich nun zu einem undurchdringlichen Käfig zusammen. Eine Todesfalle.
Das grausame Lächeln, dass sich auf den Lippen der Hexe ausgebreitet hatte, wurde noch breiter als sie sah, wie der Schakal sie zornig anstarrte. Es spürte also, wie sich die Eiskristalle langsam in Bewegung setzen. Wie sie wuchsen, nur damit sie sein Bein durchbohren konnten. Als sie dann jedoch die Stimme Sharif's in ihrem Kopf vernahm, war sie einen Augenblick lang sprachlos. Er beherrschte Telepathie? Damit hatte sie nicht gerechnet, aber auch das würde ihn nicht mehr retten. „Nein, das glaube ich nicht,“ sprach sie, während sich ihre Hand weiter zur Faust ballte. „Aber es ist egal was du tust. Im Endeffekt wirst du in der Falle sitzen und mir ausgeliefert sein.“ Es lief also alles genauso wie sie es geplant hatte. Egal ob er sich dafür entscheiden würde sie anzugreifen, oder ob er versuchen würde noch einmal zu fliehen, es würde nichts daran ändern das er ihr hilflos ausgeliefert war. Sie würde bekommen was sie von ihm begehrte.
Doch als sie das nächste Mal seine Stimme in ihren Gedanken hörte, veränderte sich etwas.
Die mörderische Aura der Hexe verschwand und was übrig blieb, war der sprachlose Blick einer Hexe, die eigentlich  heute Nacht hier war, um das Leben eines Menschen auszulöschen. Hatte sie sich vielleicht verhört? Oder hatte der dunkelhaarige Mann, der noch immer eine solch seltsame Wirkung auf sie hatte, grade wirklich gesagt das er sich in sie verliebt hatte? Das er ihr vertraut hatte? Die Gedanken der Hexe brachen in sich zusammen, während sie nicht mehr wusste was sie nun tun sollte. Oder was sie fühlen sollte.
In ihrer Brust breitete sich ein eiskalter Schmerz aus, als Sharif davon sprach, dass es sie tatsächlich gab. Monster. Warum taten ihr diese Worte so weh, wo sie denn Mann doch eigentlich töten wollte? Fast schon reflexartig hob sie ihre Hand an ihrer Uniform, an die Stelle wo ihr Herz schlug und griff in den Stoff. Ihr Blick senkte sich, während sie die Eiskristalle auf dem Boden vor sich ansah. Stille erfüllte die Gasse, während ihre Gedanken keine Ruhe zu ließen. Scheinbar eine Ewigkeit später, ließ sie ihren Arm wieder sinken. Schritt für Schritt kam sie dem Schakal näher, der ihr eigentliches Ziel war und mit einer schnellen Bewegung griff sie dem Tier an den Hals und drückte es gegen die Wand vor sich, ehe sie ihren Blick wieder hob. Und was dort zu sehen war, sollte eigentlich für immer verborgen bleiben. Doch nun, nun würde Sharif sehen was für eine Person Zephyr war.
Ihr Blick war gefüllt mit Schmerz. Unendlich viel Schmerz, denn er einzig und allein mit seinen Worten hervorgerufen hatte. Und auch wenn er es vielleicht nicht so sah, hatte er eine gewisse Macht über die blauhaarige Hexe, die ihm in diesem Moment die Luft abschnürte und ihn wütend anstarrte. Warum,“ sprach sie, mit einer Stimme die für diesen Augenblick viel zu zitterig war. „Warum sagst du so was?! Warum jetzt?!“ Und mit jedem Wort wurde ihre Stimme lauter, ihre Wut größer. Hätte er diese Worte niemals ausgesprochen, hätte Zephyr ihn einfach töten können, aber jetzt..
Die Lust darauf dieses zerbrechliche Wesen zu jagen und es zu töten war einfach verschwunden. Ihre Griff um den Hals des Schakals lockerte sich, auch wenn sie ihn nicht los ließ und noch immer gegen die Wand drückte. Doch etwas grundlegendes veränderte sich. Als vor einigen Augenblicke ihre Aura verschwunden war, hatte sie es nicht bemerkt, doch jetzt wurde es ihr klar. Mit diesem Chaos, dass in ihr drin herrschte, hatte sie die Kontrolle über ihre Kräfte verloren. Ihre Blick senkte sich auf das Bein, dass sie zuvor verletzt hatte und sie beobachtete, wie sich ihr Eis in Wasser verwandelte und einfach verschwand. Auch die Eiswände, die sie hochgezogen hatte um Sharif einzufangen schmolzen dahin. Verschwanden einfach. Warum... Ich verstehe es einfach nicht,“ und mit diesen Worten zog sie ihre Hand zurück und setzte den Schakal auf dem Boden vor sich ab, ehe sie sich selber wie hinstellte und auf das Wasser sah, dass nun die Gasse erfüllte. Warum hatte Sharif so eine große Macht über sie, wo doch eigentlich sie es hätte sein sollen, die über ihn diese Macht besaß?
Immerhin war sie doch, vor was jeder Angst hatte. Ein Monster.
Ja, sie war ein Monster. Nichts anderes. Ein breites Lächeln tauchte auf den Lippen der Hexe auf, die nun mit dem Rücken zu ihrer Beute stand. Was tat sie hier? Sie hatte geplant diesen Mann umzubringen und sie würde es auch tun. Mit oder ohne ihre Kräfte. Ihre Arme legten sich um ihren Körper, ehe sie den Kopf in den Nacken legte und anfing zu lachen. Es war weder ein trauriges Lachen, noch ein fröhliches Lachen.
Es war das Lachen eines Monster, dass kurz davor war den Verstand zu verlieren.
Einige Augenblicke sah sie in den Himmel, ehe sie ihre Hände sinken ließ. Eine von ihnen fand an ihr Schwert, denn schließlich hatten ihre Kräfte ihr ja den Dienst verweigert. „Es ist egal.. du wirst heute Nacht sterben.. ob durch mein Eis oder durch mein Schwert..,“ sprach sie mit einer Stimme, die jegliche Emotionen vermissen ließ. Sie zog das Schwert und drehte sich mit einem undefinierbaren Blick um. Ein Lächeln, dass zeigte wie sehr sie nun den Verstand verloren hatte. Und mit einem kraftvollen Schwung holte sie aus um den Schakal so schwer zu verletzen, dass er nicht mehr vor ihr fliehen konnte.


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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mi 3 Feb 2016 - 21:51

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Sharif wusste, dass er sich selbst schützen musste. Denn ansonsten würde er daran zu Bruch gehen und das letzte was er wollte war es, zu Bruch zu gehen. Ihm war bewusst, dass er kurz davor war und sein Vertrauen in die Hexe war es, was anstelle seines Verstandes gebrochen werden musste, denn wenn sein Verstand brach dann war alles verloren.
Er war jedoch bei weitem nicht der Einzige, der in der Zwickmühle saß - oder vielmehr vor einer Entscheidung stand. Er hatte sich dafür entschieden, um seiner selbst willen den Rest Würde zu behalten, den er hatte. Doch Zephyr schien währenddessen vor einer ganz anderen Entscheidung zu stehen, eine, von der der Schakal nicht einmal im Ansatz eine Ahnung hatte. Er kannte sie als eine starke, selbstbewusste Frau. Zudem kannte er sie auch als zwielichtige, geheimnisvolle und vielschichtige Dame. Und nun erhielten all diese Eigenschaften den Schleier des Wahnsinns, der Zephyr zu dem machte was sie war. Und selbst wenn hinter ihr so viel mehr steckte, was Sharif nie im Leben begreifen können würde ohne sie nicht ein Leben lang studiert zu haben, sah er sie nun bloß noch als Monster. Denn das war es, was sie wollte und was sie erreicht hatte.
"Ich tue es um meiner Selbst Willen", zischte der Schakal in Gedanken zu der Blauhaarigen. Er löste den Blick nicht mehr von ihr, seine goldbraunen Augen klebten an ihr während durch ihre Augen eine verwirrende Mischung aus Emotionen lief, von denen der Araber keine einzige näher erfassen konnte. "Und um dir zu sagen was in mir vorgeht, damit du mich verstehen kannst!" Die Hexe war zu distanziert, schottete sich gänzlich von ihm ab sodass er keinerlei Zugang mehr zu ihr hatte. Und er wollte ihn auch nicht, auch wenn er ihn damals vielleicht gewollt oder auch erwünscht hatte.
"Lass mich dich auch verstehen, Zephyr, Monster!" Er wusste Sekunden später bereits, dass diese Frage vergebene Liebesmüh war. Er würde keine Antwort erhalten die ihm gefallen würde, doch er wollte auch keine. Er hatte ihn akzeptiert, den greifbaren nahen Tod. Und etwas in ihm war auch damit einverstanden, dass Zephyr es war die den finalen Schlag ausübte. Denn an sie hatte er sein Herz verloren und sie würde es nun auch sein, die eben diesem das Leben aushauchte.
Das Eis in seinem pelizgen Bein verlor an schmerzhaftem Ziehen, es verflüchtigte sich und ließ die tiefen verursachten Wunden schließlich in Ruhe. Wasser nahm seinen Platz ein und Sharif konnte ein erleichtertes Aufkeuchen nicht unterdrücken, doch sein Blick wanderte gleich darauf zu der Hexe zurück. Der Schmerz ließ nach, doch Zephyrs Haltung hatte sich nicht verändert. Ihr Blick wurde nur, wenn das überhaupt noch möglich war, um Längen beängstigender und der Wahnsinn leuchtete aus ihren Augen, als Sharif endlich alle Verbindung zu seinem Lebenswillen kappte und sein Schicksal akzeptierte.
Dennoch erfüllten ihn Zephyrs Worte mit Freude und feurigem Eifer, denn alles was er wollte war edel zu sterben. Und der Ausdruck in Zephyrs Augen, als sie sich zu ihm herum drehte und das Schwert zog war es wert anzunehmen, dass ihn eben dieses Schicksal ereilen würde.
Er lächelte als sie auf ihn zuging. Es war ein erschöpftes, doch friedvolles Lächeln. Sekunden später verwandelte er sich zurück in seine menschliche Gestalt und sein Schal war um seinen wässrig verwundeten Arm gewickelt, der ihm auf dem schmerzenden Oberkörper lag. "Ich habe dich geliebt", flüsterte er und senkte den Kopf wie um ihr zu bestätigen, dass es okay war. Es war in Ordnung. Zephyr sollte das wissen.
Das Schwert schnitt eisern durch die Luft und fleischte sich seinen Weg durch Sharifs gesamten Torso. Wortlos krümmte er sich unter dem aufkommenden Blut, das seinen Oberkörper langsam aber sickernd bedeckte. Kein Ton verließ seine Lippen, sie waren nur geöffnet in einem stummen Schrei. Und doch war es kein Schrei der Verzweiflung.
Vielleicht war es das wissen, dass er sein Leben ohnehin schon verwirkt hatte. Das es vielleicht immer schon Zephyr sein sollte. "Tu es", sagte er unter den größtmöglichen Schmerzen und seine Lippen verzogen sich zu einem gequälten Ächzen, als seine Wunde die wahren Ausmaße der Schmerzen preisgab. Er war bereit.


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Zephyr Hollis
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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Mi 3 Feb 2016 - 22:18

Sie war verrückt geworden – wahnsinnig – hatte den Verstand verloren. Doch Zephyr merkte all dies nicht mehr. Sie merkte nicht einmal mehr, wie schmerzvoll es war, zu hören das Sharif sie einmal geliebt hatte. Warum war er so töricht gewesen, sich in ein Monster wie sie es war, zu verlieben? Warum fühlte sie diese Schmerzen, wenn sie darüber nachdachte, was hätte sein können. Doch Liebe war etwas, dass die Menschen schwach machte. So etwas brauchte sie in ihrem Leben nicht.
Denn das einzige, was dieses Gefühl ihr gebracht hatte, war Schmerz und Verwundbarkeit. Als Kämpferin konnte sie es sich nicht leisten, Schwäche zu zeigen, selbst wenn das hieß, dass sie dafür ihren Verstand verlieren musste.
Das Klirren des Metalls, als sie ihr Schwert zog, schien wie ein endgültiges Urteil über den beiden Gestalten zu schweben. Wo sie vor einigen Augenblicken noch gezögert hatte und sich gefragt hatte, ob sie Sharif wirklich töten wollte, war sie nun fest entschlossen. Selbst als er sich plötzlich wieder in einen Menschen zurück verwandelte und verwundet vor ihr auf dem Boden lag. Ihr Blick war kalt. Eisig. So wie das Element, dass sie beherrschte und das zu einem Teil ihrer Selbst geworden war.
Doch auch wenn sie ihren Verstand mit aller Kraft von sich schob, drang eine Frage an ihre Ohren: Warum lächelte Sharif, wenn er wusste, dass er seinem Schicksal nicht mehr entkommen konnte? In ihrem Kopf herrschte eine ungewisse Leere. Keine Antwort wollte ihr in den Sinn kommen. Und gleichzeitig tobte ein Sturm von tausenden Wörtern in ihrem Geist. Worte, die sie niemals aussprechen würde. Die sie zusammen mit Sharif töten würde.
Ihr Schwert schnitt durch das Fleisch des Mannes, denn sie unentwegt ansah, während er seinen Blick gesenkt hatte. Blut sickerte aus der tiefen Wunde, die für ihn sein Todesurteil bedeuten würde. Seine Lippen öffneten sich und Zephyr vernahm den Schrei, denn nur sie in ihren Gedanken hören konnte. Ein Schrei, der ihr das nahm, was sie durch Sharif erst entdeckt hatte. Ihre Menschlichkeit.
Wenn es ging, so wurde ihr Blick nun noch emotionsloser. Gefühle verschwanden.
Tu es. Diese Worte hallten in ihren Gedanken wieder, wie ein Echo. Wie ein Mantra, dass sie dazu brachte ihr Schwert fallen zu lassen. Das Klirren der Klinge verhallte in der Gasse, während sich Zephyr zu ihrer Beute setzte. Sie streckte ihre Hand aus um fast sanft das Kinn des dunkelhaarigen Mannes anzuheben. Suchend schweifte ihr Blick über sein Gesicht und blieb schließlich an seinen Augen hängen.
Ihre andere Hand griff hinter ihren Rücken, dorthin wo sie ihren Dolch hatte. Sie hatte angedroht Sharif's Schmerzen hinauszuzögern. Ihn Leiden zu lassen. Doch sie konnte es nicht.
Ihre Gesichtszüge wurden weicher. Ein letztes Mal würde sie ihre Gefühle zu lassen, ehe sie zusammen mit diesem Mann verschwinden würden. Sie beugte sich zu ihm vor, so, dass ihr Gesicht nur noch einige Zentimeter von seinem entfernt war. „Meine Gefühle waren niemals etwas, dass ich gespielt habe.“ Und mit diesen letzten Worten, legten sich ihre Lippen auf seine und ihr Dolch durchstach sein Herz. Er würde nicht leiden müssen. Er würde mit ihrer Menschlichkeit zusammen diese Welt verlassen.
Als sie sich von ihm löste, ließ sie den Dolch los, sammelte ihr Schwert ein und erhob sich. Einen letzten Blick schenkte sie der Leiche, der sie ihr kostbarstes Gut ließ, ehe sie ihm Schatten der Nacht verschwand.


Tbc.: ???


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Zuletzt von Zephyr Hollis am Sa 17 Jun 2017 - 10:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sirja

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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Do 4 Feb 2016 - 10:52

Cf: Schrottplatz

Tag: 4. April
Uhrzeit: 23:58
Wetter: klarer Himmel voller Sterne



Eine getiegerte Katze strich durch die dunklen Gassen Cadysas. In ihren Steinen war immernoch ein wenig der Wärme des tages gespeichert und strahlte diese nun an die samtenen Pfoten des kleinen Tigers aus. Sie huschte ungesehen um mehrere Ecken, sprang auf eine Mauer und blieb dort für einige Sekunde sitzen, um in Ruhe den fast vollen Mond zu betrachten. Mit einem leisen Miauzen sprang sie auf der anderen Seite der Mauer wieder herunter und verschwand wieder in der Dunkelheit.
Plötzlich spürte sie, wie kühle Feuchtigkeit ihre Pfoten benetzte. Ein leises Patschen ließ sie innehalten und ihr Blick fiel auf den mit Pfützen bedeckten Boden vor ihr.
Komisch, dachte die Gestaltenwandlerin. Den ganzen Tag hat es nicht geregnet. Woher kommt das ganze Wasser in der Gasse?
Ihre lampenartigen Augen schweiften durch die Gasse. Vielleicht ein Wasserrohrbruch in einem der angrenzenden Häuser? Ihr Blick fiel auf eine dunkle Gestalt am Boden vor ihr. Soweit sie das aus der ungewohnten Perspektive erkennen konnte hatte sie die Gestalt eines jungen Mannes, doch ganz sicher war sie sich nicht. Vorsichtig sah sie sich um, bevor sie näher trat und sich zurück verwandelte. Ihr langer Mantel wehte wie ein Umhang hinter ihr her, als sie die letzten zwei Schritte zu dem Körper hinter sich brachte und sich hinab beugte.
Eine lange, tiefe Wunde zog sich über seinen Körper. Ein Messer steckte tief in seiner Brust. Das von ihr abgewandte Gesicht wurde von dunklen Haaren umrahmt. Zarte Ohren ragten daraus hervor. Vorsichtig drehte sie seinen Kopf und schaute in das vertraute Gesicht. Die Lippen zu einem wehmütigen Lächeln verzogen, die Augen, wie zum Schlaf geschlossen.
Sie sog schaf die Luft ein, schloss für einen Moment die Augen und öffnete sie wieder... Er war immernoch da. Langsam nahmsie seine schlaffe Hand in ihre, umschlang mit der anderen sein handgelenk und presste ihre Fingerkuppen auf dessen Innenseiten.
Kein Puls.
Er war tot. Sharif der Schmuggler, der König der Betrüger, ihr Auftraggeber, Komplize und Freund war tot. Sie blinzelte ein paar mal, runzelte die Stirn und atmete tief durch, bevor sie den Dolch in seiner Brust am Griff packte und heraus zog. Sie betrachtete ihn einen Moment. Er hatte eine seltsame Form, stellte sie fest. Er lag kühl und unnahrbar in ihrer Hand. Fühlte sich nicht so an, wie von ihrer Welt, wie von einer anderen...
Wem mochte dieserDolch gehören? Definitiv Sharifs Mörder... und woher kam all das Wasser in der Gasse?
Trots der Lauen Nacht lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Ihr war kalt, seit sie diese Seitenstraße betreten hatte. Zwar hatte ihr Katzenkörper nichts von der Anwesenheit einer anderen Person gewittert, doch spürte sie doch den Tod, der hier in der Luft schwebte.
Wer hatte es geschafft diesen Überlebenskünstler zu töten? Wer?
Sie erinnerte sich an die Geschichten aus den Kneipen, an das Gemunkel in den Gassen von einem Roten Teufel, dem viele dr Morde in den letzten Jahren zugeschrieben wurden. Konnt er es gewesen sein? Aber war er nicht eine Legende? Sie hatte ihn bisher als ein Hirngespinst abgestempelt, das die leute geschaffen hatten, um nicht wahrhaben zu müssen wie viele Kriminelle in dieser Stadt lebten. Immerhin wurde mindestens einer ihrer eigenen Morde ebenfalls ihm zugeschrieben.
Doch nun war sie sich nicht mehr so sicher, ob er wirklich nicht existierte. Doch hieß es nicht er hinterließe seine Opfer Blutleer?
Nein, er konnte es nicht gewesen sein,dafür war hier zu viel von dem roten Zeug.
Ihr Blick fiel auf ihre Armbanduhr. Es war punkt zwölf. Eigentlich hatte sie sich jetzt mit Bia am Club treffen wollen...
Sie betrachtete den Körper des Arabers. Nein, so liegen lassen konnte sie ihn auch nicht. Einige Meter weiter sah sie einen dunklen Busch. Bia würde warten müssen.
Ihm zu ehren konzentrierte sie sich darauf ein Schakal zu werden, wappnete sich vor dem Schmerz, der nun unweigerlich folgen würde... doch er blieb aus. Verwirrt blinzelte sie. Hatte sie sich noch nicht verwandelt? Sie schaute an sich herab und entdeckte ihre vier Pfoten. Komisch...
Sie wandte sich der weichen Erde unter dem Gebüsch zu und betätigte ihre Pfoten als Schaufeln. Sie buddelte und Grub, dass die Erde nur so spritzte... Als sie fertig war das nicht allzu tiefe Loch auszuheben packte sie behutsam den Stoff seiner Kleidung und zog ihn hinein, bevor die begann das Loch wieder zu zu buddeln. Auf den zierlichen Pfoten des Schakals wandte sie sich schließlich von dem Grab des Schmugglers ab und wandte sich in Richtung des Nachtclubs. Sie drehte sich ein letztes mal um, bevor sie in den Schatten der Nacht verschwand.
Ruhe in Frieden Sharif.

tbc: wird nachgetragen


Sirja

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BeitragThema: Re: Seitenstraße   Fr 8 Apr 2016 - 17:40

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Cf: Zero´s Wohnung

Tag: Samstag, März
Tageszeit: Vormittag 10 Uhr
Wetter: Überwiegend Sonnenschein

Als ich 10 Jahre war bin ich in diese Ort gelandet was ich nicht weis wie ich eigentlich hier gekommen bin, habe ich meine Erinnerungen verloren, indem ich nicht mehr weis woher ich eigentlich komme und ob mein Familie leben oder tot ist.
Da ich von irgend jemand aufgefunden wurde und in Krankenhaus gebracht wurde um dort zu untersuchen lassen, hat man bei mir fest gestellt, dass ich Schädel-Hirn-Trauma habe und Amnesie habe, indem ich an nichts mehr erinnere und deshalb in Krankenhaus bleiben musste um mich zu beobachten.
Danach wurde ich in Waisenhaus gebracht, was ich von  nicht von jemanden Adoptiert werden will, weil keiner mein Familie ersetzen kann, bin ich ständig weg laufen um mich irgendwo zu verstecken.
Als ich dann 14 Jahre wurde bin ich in  Jungendwohnheim für Waisenkinder die nicht adoptiert werden wollten eingezogen.
Dann als ich 18 Jahre wurde bin ich in eigene Wohnung eingezogen, was ich machen kann worauf ich Lust habe.
Jetzt bin 100 Jahre was ich nächste Monat im 4. April 101 Jahre sein werde, dass ich so lange leben würde und jüngere Aussehen habe indem ich Silber Haare und Lila Augen habe legt es daran, dass ich ein Vampir bin.

Von mein Wohnung aus gehe ich draußen irgend wo spazieren und beschlosse erst mal in Universität zu gehen um mir es an zu schauen.
Noch bin ich Schüler an die Moon Academy aber sobald ich diese Jahr damit fertig bin werde ich nachher als Student in die Universität sein, was ich studieren werde weis ich noch nicht.
Da jetzt überwiegend Sonnenschein ist muss ich darauf achten, dass ich nicht zu lange in Sonnenlicht bleibe da mir sonst schwindelig und bewusstlos sein werde, muss ich zwischendurch zu sehen, dass ich irgend wo Schatten finde um mich von Sonnenlicht zu schützen.


Zuletzt von Zero Rei am Fr 8 Apr 2016 - 18:50 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Midori

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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Seitenstraße   Fr 8 Apr 2016 - 18:10

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Tag: Samstag, März
Tageszeit: Vormittag 10 Uhr
Wetter: Überwiegend Sonnenschein

Midori war unterwegs Richtung arbeit. Sie hatte heute eine Mittagsschicht und musste von daher erst um 12 Uhr anfangen war aber dennoch 2 Stunden früher los um wie immer Pünktlich zu sein. Zudem nutzte sie die zeit um ein wenig Spazieren zu gehen und sich die Umgebung anzuschauen.
Midori arbeitet nun schon fast 3 Monate in einem Maid Cafè in der Nähe des Parks und war dort schon eine sehr beliebte Bedienung, was nicht nur auf grund ihres Aussehens derfall war sondern auch wegen ihrer ständig guten Laune und Freundlichkeit den Gästen gegenüber.
Sie ging langsam die Straße herrunter, bog rechts in eine Seitenstraße in Richtung Arbeit. Es war ein ganz schöner Tag die Sonne schien und es war nicht all zu Kalt. Ein stück weiter sah sie einen Jungen Mann laufen, welcher irgendwie ein problem mit der sonne zu scheinen hat da dieser ein wenig auffällig von Schatten zu Schatten huschte. Vielleicht wars ja ein sonnerlärgiker? sowas gab es schon, doch kannte sich Midori nicht sonderlich gut damit aus. Sie ging unbehagen weiter und verlor sich ein wenig in den gedanken als ein kurzer kühler Wind aufkam und ihr durchs Haare wehte. Die Elfe schloss kurz die Augen lief aber dennoch weiter und lief so kurzerhand in den Mann hinein, erschrak sich und stolperte dabei.


Reden, Denken, Schreien
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