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 Sportgelände

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Somaka

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Teufelsschatten

BeitragThema - Re: Sportgelände   Di 15 Mai 2018 - 20:17
 
Somaku bog gleich nach betreten des Sportgeländes nach rechts Richtung Grünanlage ab und schritt zielstrebig auf die mannshohen Hecken zu, in deren Schatten er stehen blieb und sich eine Zigarette anzündete. Nach dem ersten Zug ließ er seinen Blick über den leeren Sportplatz und die weiteren Sportanlagen schweifen. Das ferne Lärmen der Schüler war richtig angenehm, wenn man nicht mittendrin stand. Es klang nach Leben und außerdem nach Potential. Vor allem für seine grandiose Sammlung. Allerdings musste er sich noch eine gute Strategie zusammen basteln, wie er unbemerkt ein paar der seltenen Rassenvertreter unbemerkt zum Teil seiner Sammlung machen konnte. Es durfte vor allem nicht auffallen und erst recht nicht auf ihn zurückfallen. Nachdenklich zog er ein weiteres Mal an seinem Stängel. Vielleicht lieber ein paar der Eltern oder Geschwister, wenn sie ähnliche Kräfte hatten. Was natürlich nicht ging, wenn es um Hybriden ging.
Während Somaku so darüber nachdachte, wie er ein paar der Schüler mit besonderen Fähigkeiten um die Ecke bringen könnte ohne dass es auffiel und ohne dass man ihn verdächtigen könnte, machte er eine Bewegung aus den Augenwinkeln aus. Seine gelben Raubtieraugen wurden zu schmalen Schlitzen, während er aus dem Schatten heraus beobachtete, wie eine junge Schülerin das Sportgelände betrat.
"Shit.", fluchte er leise und sofort warf er die Kippe hinter sich und trat sie mit der Ferse aus, bevor er mit ernstem Gesichtsausdruck auf die Schülerin zukam, um sie zurecht zu weisen, "Was machst du hier? Solltest du nicht auf dem Pausenhof sein wie die anderen?"


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BeitragThema - Re: Sportgelände   Di 15 Mai 2018 - 21:55
 
Unruhig bog das Mädchen um die Kurve zum eigentlichen Sportplatz, auf dem sich niemand befand außer ihr und dem Lehrer. Obwohl sie ruhige Orte dem Gewusel auf dem Pausenhof vorzog, wäre es ihr lieber gewesen hier den ein oder anderen Mitschüler anzutreffen. Denn so waren es nur sie, die Geister und der Mann, um den diese sich aus welchen Gründen auch immer scharrten.
Als er aus dem Schatten des hohen Gebüschs hervortrat und auf Frost zuging, erstarrte sie augenblicklich in ihrer Bewegung und blieb abrupt stehen. Sie traute sich zwar nicht das Kinn zu heben und ihn anzusehen, aber allein anhand seiner Stimmlage konnte sie sich seine ernste Miene sehr bildlich ausmalen. Dass er zuvor geraucht hat, bemerkte Frost nicht. Ihre Sinne waren in ihrer menschlichen Form nicht überdurchschnittlich und ihre Aufmerksamkeit lag ganz klar bei den Erscheinungen statt den ungesunden Angewohnheiten des Lehrers. „I-i-ich…“ Sie konnte seine Frage nicht beantworten, war aber auch nicht spontan und clever genug, um sich eine glaubhafte Ausrede einfallen zu lassen. Würde sie ihm von den Geistern erzählen, wäre ihr nächster Besuch bei der Schulkrankenschwester gesichert.
Aber irgendetwas musste sie sagen, sich erklären. Ihre Hände zitterten, vermutlich aus Angst vor den Konsequenzen und teilweise wegen der Stimmen, die zudem auch noch eine Sprache sprachen, die sie nicht verstand. Frost fühlte sich wie ein Jungfuchs, in die Ecke gedrängt von seinem natürlichen Fressfeind – dem Wolf. Ihr Blick, der zuvor starr zu Boden gerichtet war, wanderte leicht zur Seite, an ihrem Gegenüber vorbei zu einem hochgewachsenen Geist mit einem fiesen Grinsen auf den Lippen. Er hielt sich den Zeigefinger an den Hals, bevor er diesen symbolisch über seine Kehle gleiten ließ und dumpf auflachte, als Frost verstört die Augenbrauen zusammenschob und schluckte. Sie hatte das Bedürfnis sich ihre Tasche schützend vor den Körper zu halten, wagte es aber nicht sich zu bewegen, da sich ihr zwei weitere, grimmige Geister jeweils von links und rechts näherten.


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Teufelsschatten

BeitragThema - Re: Sportgelände   Di 15 Mai 2018 - 22:49
 
Die Schülerin hob nicht einmal den Blick, um ihn anzusehen, machte allerdings auch keine Anstalten umzukehren. Stattdessen blieb sie an Ort und Stelle stehen und stotterte vor sich hin. Somaku hatte keine Ahnung, was dieses Verhalten sollte, doch wenn sie nicht gleich umdrehte und zurückging, würde er sie höchstpersönlich zurück zum Pausenhof bringen. Seine gelben Augen musterten die junge Schülerin forschend und dann zunehmend abschätzig. Er wollte schon den Mund öffnen und sie mit harschen Worten zurück schicken, da wanderte der Blick der Schülerin auf einmal an Somaku vorbei und keine drei Sekunden später schienen sich ihre Augen vor Angst zu weiten, als stünde hinter ihm ein mächtiges Monster.
Zuerst runzelte Somaku verwirrt die Stirn, dann wagte er tatsächlich einen schnellen Blick über seine Schulter. Aber da war nichts, nicht einmal im Gebüsch hinter ihm regte sich ein Vogel oder etwas ähnliches. Sein Blick wanderte misstrauisch zu der Schülerin zurück und seine Augen wurden forschend schmaler. War die Kleine etwa nicht ganz bei Trost oder hatte sie magische Augen mit denen sie irgendwelche Feenwesen sah? Aber Feenwesen waren doch harmlos, also warum wirkte sie dann so, als würde sie sich gleich in ihr Höschen machen?
Somaku gab ein missmutiges Brummen von sich und kam dann auf die Schülerin zu, um sie Richtung Schulhof zu drängen.
"Los jetzt, zurück mit dir zu den anderen.", ordnete er an und versuchte sie Richtung Schulhof zu schieben.
Er konnte ja nicht sehen, dass ein ganzes Spalier aus dunklen Geistern sich vor ihnen gebildet hatte, von denen jeder sich hungrig über die Zähne leckte bzw. was davon übrig war. Auf irgendein unhörbares Kommando stürzten sie los, um zu Somaku zu stürmen und sich auf ihn zu schmeißen. Ihre gefletschten Zähne waren ebenso grotesk wie ihre weit aufgerissenen, rachelüsternen Augen. Allerdings kamen sie nicht einmal bis zu Somaku und der Kleinen, denn aus dem schwarzhaarigen Hünen heraus trat eine fast genauso große, schlanke Frau mit bleicher Haut, schwarzen Augen und Lippen, langen blutroten Haaren und einem langen schwarzen Kleid bis zum Hals hoch. Sie fletschte ihre Zähne und ließ jeweils vier spitze Eckzähne oben und unten erscheinen, bevor sie mit einem Streich ihrer langen, schwarzen Krallen die angreifenden Geister in die Flucht schlug. Daraufhin stellte sie sich wieder aufrecht hin und nahm wieder eine ruhige Haltung an. Sie blieb vor Somaku stehen und wollte gerade einen Schritt zurück machen, um wieder zu verschwinden, da fiel ihr Blick auf das kleine Wesen vor sich. Fast eine ganze Minute lang beobachteten die schwarzen, pupillenlosen Augen das kleine Mädchen, bevor die dunkle Frau ihre Stimme erhob:
"Serinkate nini ha u insidaruna serin. Nano wiu serina liliu."
Einen Augenblick später erschien ein weiterer Geist, ebenfalls weiblich, allerdings sehr jung, aber mit ähnlichen pupillenlosen Augen, dafür aber bläulichen Haaren und fast noch bleicheren, fast gänzlich weiß wirkender Haut.
"Iwuros nan se wiu. Senan sinsin namra.", sprach das bleiche Mädchen und schien dann eine Art Knicks vor der rothaarigen Dame zu machen.
"Ah...", machte diese und nickte verständig, bevor sie sich wieder Frost zuwendete, "Du bist eine Seherin, du kannst uns sehen, ja?"
Ihr Englisch war deutlich gefärbt von einem ausländischen Akzent, der teilweise an osteuropäische Akzente erinnerte.


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BeitragThema - Re: Sportgelände   Mi 16 Mai 2018 - 12:12
 
Frost hörte zwar seine Aufforderung zurück zum Pausenhof zu gehen, allerdings etwas gedämpft, als wären ihre Ohren mit Waffe gestopft oder als befände sie sich unter Wasser. Es war nicht das erste Mal, dass die Geister ihre Sinneswahrnehmungen beeinflussten, doch war es immer wieder ein unheimliches Gefühl. Ein wenig so, als versuchten die Toten sie auf ihre Seite herüberzuziehen und langsam von der realen Welt der Lebenden loszureißen.
Diese Gestalten waren aggressiver und finsterer, als alles was sie bisher gesehen hat. Noch nie hat ein Geist versucht einen Menschen oder Frost selbst anzugreifen. Sie war sich nicht einmal sicher, ob es ihnen möglich war die Lebenden zu verletzen oder gar zu berühren. Normalerweise sollte das nicht der Fall sein, aber was war schon normal und worauf konnte man sich noch verlassen, wenn man mit Geistern kommunizierte? Als die dunklen Wesen plötzlich an Frost vorbeistürmten und sich stattdessen auf den Mann stürzen wollten, weiteten sich ihre Augen erneut panisch. Sie wollte ihn warnen, doch wäre das ohnehin eine vergebliche Bemühung, wenn er die blutrünstigen Geister nicht sehen konnte. Trotzdem streckte sie fast reflexartig die zitternde Hand in seine Richtung, brachte aber statt einer Warnung nur einen ängstlichen Laut heraus – eine Art leises Wimmern.
Was als nächstes geschah, übertraf noch einmal alles und setzte der Situation die Krone auf. Frost ließ den Arm langsam sinken und machte unbewusst einen halben Rückwärtsschritt, als eine hochgewachsene Frau regelrecht aus dem Mann heraus erschien und die Monster (Frost wollte diese Wesen gar nicht mehr als Geister bezeichnen) mit langen, schwarzen Krallen in die Flucht schlug. Während sie von der Frau gemustert wurde, versuchte Frost den Blick zu erwidern, musste jedoch immer wieder verlegen und ängstlich zur Seite schauen. Für den Mann musste es so wirken, als würde sie versuchen mit ihm Blickkontakt herzustellen und vermutlich hatte er sie spätestens jetzt für verrückt befunden.
Das Erscheinen der zweiten Geistergestalt erschreckte Frost weniger. Sie war nur froh, dass die bösartigen Geister Ruhe gaben und sie nicht mehr mit ihren leeren, hasserfüllten Augen durchbohrten. Ihr Blick wanderte flüchtig zu dem jüngeren Geist, doch auch dessen Worte konnte sie nicht verstehen.
Erst als sie die Frau überraschend auf Englisch ansprach, nickte Frost zögernd. „Mmh..“ Sie wollte der Frau anständig antworten, doch da Mr. Kyron sie beobachtete, war das Mädchen zu verlegen und vorsichtig. Er musste jetzt schon denken sie hätte ein paar Schrauben locker, da konnte sie nicht noch anfangen scheinbar Selbstgespräche zu führen. Das Zittern hatte sich etwas gelegt, aber ihr Herz klopfte nach wie vor viel zu schnell. Flach atmend sah sie abwechselnd zu der Frau, dem jüngeren Mädchen und schließlich angespannt zu Boden.


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BeitragThema - Re: Sportgelände   Mi 16 Mai 2018 - 19:09
 
Plötzlich wirkte die kleine Schülerin, als hätte Somaku etwas total unvorstellbares angestellt, denn trat einen Schritt zurück und gab einen ängstlichen Laut von sich.
"Was zum...", entfuhr es Somaku mit donnernder Stimme, hielt dann jedoch inne, als er bemerkte, dass die Schülerin offenbar nicht vor ihm Angst hatte, sondern vor irgendetwas anderem.
Ihr Verhalten war wirklich seltsam, vor allem, weil außer ihm niemand hier war. Hatte sie etwa Halluzinationen? Das würde erklären, warum sie plötzlich nickte und ein zustimmendes Brummen von sich gab. Somaku trat von ihr zurück und musterte die kleine Blondine. Sie war keine Magierin und auch nicht irgendwas anderes, das er leicht enttarnen konnte. Rätseln brachte also nichts und da die Schülerin offenbar verwirrt war und er sie wohl in dem Zustand nicht einmal dazu bringen konnte einfach wieder zurück zu gehen, versuchte er es auf die gute, alte Vertrauens(lehrer)masche.
"Wie heißt du, Kleine? Weißt du wie dein Klassenlehrer heißt oder zumindest welche Klasse du bist?", fragte er fast schon normal, allerdings mit leicht genervtem Unterton.
Sie war jedenfalls kein dunkles Wesen, keine Dämonin oder dergleichen, sonst hätte er sie schon längst in seiner Sprechstunde gehabt, aber was war sie dann? Vielleicht sah sie ja wirklich irgendwelche Elfenwesen oder Transzendentale oder Unsterbliche. Von solchen Sehern hatte Somaku schon gehört.
Die rothaarige Frau mit den schwarzen Augen trat neben das blauhaarige Mädchen und ließ ihren Blick nun zu Somaku schweifen, der kaum eine Armlänge von ihr entfernt war. Nach etwa einer Minute, in der sie sein Profil gemustert hatte, hob sie in einer eleganten, langsamen Bewegung ihre rechte Hand und ließ ihre Fingerknöchel sanft über die Wangenknochen des Schwarzhaarigen bis zu seinem Kinn streichen, während sich ein Lächeln begann auf ihre Lippen zu zeichnen.
"Miw sini valy rhyss.", murmelte sie, "Mein kleiner Schattenprinz."


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BeitragThema - Re: Sportgelände   Do 17 Mai 2018 - 19:18
 
Langsam wäre es wirklich angebracht zu erklären wieso sie ihm hinter her spioniert war und weshalb sie ihm gerade nur mit halbem Ohr zuhörte. Wenn sie weiterhin nur schweigend dastand, machte es vielleicht einen noch verrückteren Eindruck, als ihm von den Geistern zu erzählen. Vor allem, da diese allem Anschein nach irgendeine engere Beziehung zu ihm hatten. Sonst wären sie nicht aufgetaucht, um die bösen Wesen zu vertreiben.
Entweder sie bildete es sich ein oder er klang ungeduldig, als wollte er sie schnell loswerden und damit weitermachen wobei sie ihn unterbrochen hatte – was auch immer das war. Sie biss sich unsicher auf die Unterlippe, bevor sie zumindest die erste Frage mit zittriger Stimme beantwortete. „F-Frost“, stellte sie sich aus Gewohnheit mit ihrem Rufnamen vor, der zwar so nicht in der Schülerakte stand, aber von den meisten Lehrern übernommen wurde.
Bevor sie ihm Auskunft über ihre Klasse geben konnte, wurde sie von der rothaarigen Frau ‚unterbrochen‘. Spürte er denn überhaupt nichts von ihrer Anwesenheit, obwohl sie ihn so liebevoll berührte? Frost war es fast schon etwas unangenehm diese zärtliche Geste mitanzusehen und sie musste den Blick flüchtig abwenden. Man sah es ihr wahrscheinlich nicht an, doch sie spürte wie sich ihre Wangen erhitzten und ihr Herzschlag wieder schneller wurde.
Verlegen räusperte sie sich leise und suchte nach den richtigen Worten, die ihr zwar partout nicht einfallen wollten, aber – irgendetwas musste sie sagen. „I-Ich kann sehen“, wendete sie sich an den Mann, in der Hoffnung damit ihr Verhalten zu erklären. Doch sie musste sich selbst eingestehen, dass diese Aussage wenig Licht ins Dunkle brachte – eher gar kein Licht. „Eine rothaarige F-Frau. So groß w-wie Sie. Ähm… ganz schwarze Augen.“ Es war Frost unangenehm das Aussehen der Frau zu beschreiben, während diese direkt vor ihr stand und mithören konnte, aber sie hatte keine Wahl.
Die andere Person – das jüngere Mädchen – ließ sie erst einmal außen vor. Ob ihm diese Beschreibung überhaupt etwas sagte? Natürlich könnte Frost die Frau im Detail beschreiben, jedoch wäre ihr das ziemlich peinlich, weshalb sie sich auf die markantesten Dinge beschränkte. „Und… ähm… spitze E-Eckzähne“, fügte sie noch rasch hinzu. Wäre sie doch bloß auf dem Pausenhof geblieben.


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BeitragThema - Re: Sportgelände   Do 17 Mai 2018 - 19:54
 
Das blonde Mädchen stellte sich als Frost vor, was Somaku zuerst mit einem "Und-weiter?"-Stirnrunzeln quittierte, es dann aber dabei beließ. Mit einem Seufzen und einem kurzen Augenrollen beendete er seinen Versuch vielleicht doch noch einen Zugang zu der Schülerin zu finden. Sie war offenbar wirklich geistig etwas verwirrt ... oder sie hatte einen Sonnenstich, immerhin brannte die mit einer Kraft herunter, als wäre schon Mitte August. Somaku öffnete schon seinen Mund, um die Schülerin noch einmal aufzufordern zurück zum Pausenhof zu gehen, da kam sie ihr mit einem knappen Satz zuvor. Somakus Augenbrauen wanderten nach oben und seine Stirn runzelte sich, während er sich dachte: Kein Scheiß und weißt du was? Ich auch!
So langsam fand er das ganze nicht mehr passabel. Wahrscheinlich sollte er sie doch zur Krankenstation bringen, zumindest war so ein Verhalten wirklich nicht normal und wenn sie keinen Sonnenstich hatte oder dehydriert war, konnte ihm die Krankenschwester sicher wenigstens sagen, was mir der Kleinen nicht stimmte. Doch dann fuhr Frost fort und begann eine Frau zu beschreiben, die angeblich anwesend war. Somakus Intention sie vielleicht auf die Krankenstation zu bringen wurde mit jedem Satz schwächer. Stattdessen weckten Frosts Worte sein Interesse. Sie konnte also Dinge sehen, wahrscheinlich sowas wie Geister? Oder Dinge, die hier früher geschehen waren? Allerdings konnte Somaku sich nicht vorstellen, dass hier an Ort und Stelle eine rothaarige Frau mit schwarzen Augen gestorben war. Vor allem, weil es in dieser Welt kaum ein Wesen mit solchen Augen gab, außer...
Schattenwesen besaßen ganz schwarze Augen, aber von einem Verlust hier auf dem Schulgelände war Somaku nichts zu Ohren gekommen und als Frost dann noch hinzufügte, dass das Wesen wohl spitze Eckzähne hatte, war er sich fast ganz sicher, dass es kein Schattenwesen sein konnte. Vollblutschatten hatten keine spitzen Eckzähne, wenn man das, was sie da im Maul hatten überhaupt als Zähne bezeichnen konnte, während Halbblüter blaue Haare hatten und ebenfalls keine spitzen Eckzähne. Beides in Kombination besaßen eigentlich nur ...
Somakus Gesichtsausdruck wurde finster und langsam drehte er seinen Kopf zur Seite, ohne es zu wissen direkt in die Richtung der rothaarigen Frau, deren Lächeln sofort breiter wurde, richtig freudig. Die gelben Augen des Schattenwolfs gingen ins Leere und doch hatte er das Gefühl, dass er etwas sah. Vielleicht nicht mit diesen menschlichen Augen, sondern mit einem unsichtbaren dritten Auge, das man menschlichen Wesen oft nachsagte. Sein Atem wurde ein klein wenig schneller, ebenso sein Herzschlag. Dann schnellte sein Kopf wieder herum und sein ernster Blick fixierte Frost.
"Wenn du mich versuchst auf den Arm zu nehmen, Kleine, dann gnade dir Gott, schwöre ich kriegen wir zwei mächtigen Ärger.", brummte der Schwarzhaarige und hob drohend den Finger.
Das eben noch freudige Gesicht der rothaarigen Frau wurde enttäuscht und wandte sich dann bittend an Frost.
"Bitte rede. Sag ihm alles, was du siehst. Das ist kein Streich, ich bin wirklich hier. Sag ihm das! Sag ihm Lamia, seine Mutter ist hier.", bat die rothaarige Frau und blickte dann besorgt zu Somaku, der Frost immer noch mit drohendem Blick fixiert hatte.
Das blauhaarige Mädchen war neben die rothaarige Frau getreten und nachdem diese ihr einen kurzen Blick zugeworfen und genickt hatte, meldete sich auch das Mädchen zu Wort:
"Und Ishdira, das bin ich."


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