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 Eisdiele

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AutorNachricht
Cecilia Kano

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Beruf : Let's Playerin
Spieler : Tyka

BeitragThema: Re: Eisdiele   Mi 9 Sep 2015 - 11:12

Cecilia sah Azuriah die ganze Erklärung lang etwas skeptisch an. War es nicht trotzdem Falsch jemandem etwas zu stehlen auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt freundlich waren? Naja wer war sie jemanden zu verurteilen? Ihre eigene Schwester war früher eine Kriminelle die Banken ausgeraubt hat und das schlimmste daran war das Cecilia ihr sogar einmal dabei geholfen hat.
Kurz darauf ereilte sie dann aber auch die gerechte Strafe und seither war sie an den Rollstuhl gefesselt, was sie nicht als unbedingt schlimm empfand, dennoch fühlte sie sich immer wieder etwas schlecht wenn sie bedachte das Shiina und Masha ihr eigenes Leben umstellen mussten damit sie Cecilia betreuen konnten.
Das war Azuriah ihr dann aber ins Ohr flüsterte liess sie die Gedanken daran das Azuriah vielleicht keine so gute Person war wie sie erschien verfliegen. Naja es bedeutete das Estelle selbst auch mitmischte doch verstand Cecilia das es wohl nicht so einfach war das kleine Mädchen aus der Sache raus zu halten wenn sie einem dann verfolgte.
Estelle schien Cecilia noch immer nicht bei ihrem richtigen Namen nennen zu wollen, sie versuchte zumindest ihr zu widersprechen als Azuriah kicherte und Estelle's Kopf tätschelte und ihr dann eine Frage stellte die Cecilia wieder etwas rot werden liess, Sie war also Cecilia's Idol?
Viel zeit zu überlegen hatte Cecilia aber nicht da ihre Hand im nächsten Moment von Estelle ergriffen wurde und sich diese Entschuldigte, diesmal sogar mit richtigem Namen.
“Schon okay.“ Cecilia war von der Situation leicht überfordert, in ihrem Kopf schwebten immer noch Azuriah's Worte von wegen 'Idol'. Es freute sie zwar das sie andere inspirierte aber dennoch machte es sie etwas verlegen.
Cecilia sah Azuriah etwas beleidigt an als diese wieder kicherte nachdem Cecilia das Lob abgewiesen hatte, und sie wusste nicht was Azuriah von ihr hielt, geschweige denn ahnte sie was für Pläne Azuriah schmiedete.
Cecilia's Aufmerksamkeit wurde aber wieder von Estelle geweckt als diese bestimmend meinte das Cecilia die beste sei, Cecilia wusste nicht wirklich wie sie darauf reagieren sollte, die kleine war wohl der festen Ansicht das niemand Cecilia das Wasser reichen konnte, obwohl Cecilia nichts besonders machte, sie war eben einfach nur sie selbst.
Als sie dann Azuriah ihren Plan erklärt hatte, Naja weitestgehend, wollte diese wohl mehr Details wissen brach dann aber mitten im Satz ab und meinte das Cecilia nichts mehr erklären solle da Estelle sonst vielleicht etwas ahnen würde.
Als sie dann endlich fertig war und Azuriah meinte sie können los wartete Cecilia ab welche der beiden sie denn nun schieben wolle, Azuriah machte zwar die ersten schritte doch es schien Estelle zu sein der Cecilia nun ihr vorankommen zu verdanken hatte, Azuriah meinte dann nur noch das Estelle sich nicht überanstrengen solle weil sie nachher doch noch ihr neues Spiel spielen müsse, Estelle sah Azuriah dann frech grinsend an. “Willst du etwa andeuten das ich Fett sei?“ meinte sie scherzend, sie wusste sehr genau das Azuriah es nicht so meinte, dennoch würde jemand anderes diese Worte wohl falsch auffassen.
Also wartete Cecilia ab bis Estelle sie zur Tür raus schob, was anderes konnte Cecilia ja nicht wirklich machen.


TBC: Fußgängerzone


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Azuriah Umine
Repetition Girl
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Beruf : 'Schatzjägerin'
Spieler : Kuna

BeitragThema: Re: Eisdiele   So 13 Dez 2015 - 0:49

Azuriah bemerkte das Cecilia sie etwas skeptisch ansah und dann auch etwas traurig aussah, ging aber nicht weiter darauf ein, wenn Cecilia darüber reden wollte würde sie es schon tun.
Azuriah folgte ihrer kleinen aus der Eisdiele, es freute Azuriah wirklich das Estelle ausnahmsweise etwas anderes hatte das sie freute als ein Videospiel oder das sie mit Azuriah irgendwo hin gehen konnte, Azuriah hatte nicht viel das sie wirklich interessierte, für sie war Estelle momentan das einzig wichtige.
Endlich trat Azuriah nun wirklich aus der Eisdiele und auf die Strasse, Estelle wartete schon und sah ihre Mutter leicht genervt an doch lächelte sie gleich danach und setzte sich wieder in Bewegung als Azuriah etwas aufgeholt hatte, natürlich immer noch Cecilia schiebend.

>>>>> Fussgängerzone


♫ Azuriah 'Azureh' Ashley Umine ♫
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Rishia Lalilith
Demonic Thief.
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Beruf : Schaustellerin / Diebin
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Eisdiele   Do 31 Dez 2015 - 17:17

come from: Cadysa Police Department

Ihre kleine Racheaktion zeigte vollsten Erfolg, denn scheinbar hatte Toki nicht damit gerechnet, was Rishia nun tun würde. Sie schmiegte sich grazil an ihn, während sie ihm mit ihre Hand über die Wange strich, nur um sich dann sein Ohr zu packen und ihm eine Drohung ins Ohr zu knurren. Seine Stimme hatte einen so schönen aufgebrachten Klang, dass die Dämonin nicht anders konnte als entzückt zu lachen. „Ja, dass war wirklich witzig,“ sprach sie amüsiert. Wie sehr hatte sie diese kleinen Neckereien doch vermisst.
Für die Dämonin war es ein leichtes gewesen die Brille ihres besten Freundes zu klauen und sie ihm hinterher auf die Nase zu setzen. So sah er fast schon etwas erwachsener aus, wobei das nicht schwer war. Schließlich hatte sie ihn das letzte Mal als 12-Jährigen Jungen gesehen und nun stand er als Mann vor ihr. Als sie seine nächsten Worte jedoch hörte, wollte sie ihm grade gegen die Schulter boxen als er vorsorglich einen Schritt zurück machte. Sie streckte ihm warnenden den Finger aus. „Pass bloß auf was du sagst, immerhin wirst du mich jetzt nicht mehr so schnell los,“ drohte sie ihm lachend. Nein, so bald würde sie Cadysa nicht mehr verlassen.Vor allem nicht, weil sie endlich ihren besten Freund wieder hatte.
Als dieser ihr jedoch durch die Haare wuschelte und dabei unbeabsichtigt ihre Hörner berührte, zuckte Rishia schon fast reflexhaft unter seiner Hand weg und ging ihrerseits errötet einen Schritt zurück. Als er ein kleiner Junge war, hatte die Dämonin ihm nicht erzählt, weswegen sie es nicht mochte, einfach an den Hörnern berührt zu werden. Vielleicht war das jetzt ein guter Zeitpunkt um ihn aufzuklären, denn wenn er auf die hirnrissige Idee kam, dass weiterhin zu machen.. würde das nicht gut enden. „Toki, du weißt das ich das nicht haben kann,“ murmelte sie leise, während sie ihren Blick anhob und ihn ansah. Sollte sie wirklich.. ja, es würde das beste sein. Nervös verschränkte sie ihre Finger ineinander und schaute hinab auf den Boden, während sie neben ihm herlief. „Ich habe die damals doch schon gesagt, dass ich es nicht leiden kann, wenn man meine Hörner berührt. Also, weißt du.. das hat einen bestimmten Grund..,“ begann sie zu erklären, während sie wirklich nicht wusste, wie sie so etwas auch nur erklären konnte. Sie fühlte sich, als würde sie ihm grade ihr kostbarstes Geheimnis anvertrauen. „D-Das liegt daran, dass sich dort meine gesamte magische Kraft befindet.. und.. wenn man sie berührt.. also.. sie sind sehr empfindlich.. es.. es.. e-erregt mich wenn man sie streichelt oder berührt..“ Okay! Sie hatte es geschafft! Es war raus. Endlich hatte sie es gesagt. Warum musste das auch immer so schwer sein, diese Eigenart zu erklären?
Gerne erinnerte sich die dunkelhaarige Dämonin jedoch an das Auslandsjahr in Finnland zurück, in dem sie damals Toki kennen gelernt hatte. Der aufgeweckte Junge hatte augenblicklich ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen, sodass sie nicht anders konnte, als sich ihm zuzuwenden. Geduldig hatte sie ihm alle Tricks, die sie kannte, beigebracht und hatte ihn mit in die aufregende Welt der Diebe entführt. Doch so schön die Zeit mit dem jungen Toki war, nicht jeder verstand was die Dämonin damals an dem Jungen gefunden hatte. Die Bewohner der Stadt hatten angefangen über sie zu reden, da sie als 'erwachsene', junge Frau mit einem 12-Jährigen Jungen durch die Stadt zog. Nicht selten hatte man sie Verbrechen beschuldigt, die sie nie begangen hatte.
Und obwohl ihre Zeit begrenzt war, hatte sie jeden freien Tag zusammen mit Toki verbracht, der zu ihrem besten Freund wurde. Als sie damals abreisen musste, ließ sie ein Teil ihres Herzens zurück, denn auch die Jahre nachdem sie kaum mehr Kontakt zu dem jungen Mann hatte, konnte sie nicht aufhören an ihn zu denken. Erst dachte sie, es wäre weil sie so viel Zeit mit ihm verbracht hatte, weil sie ihren besten Freund vermisste doch jetzt...
Jetzt drückte Toki sie so überglücklich an sich, als sie ihm gestand, dass sie ihm in diese Stadt gefolgt war, dass sie sich ihrer Gefühle nicht mehr sicher war. Das Blut, dass ihr in die Wangen floss, erhitzte diese und ließ sie rötlich schimmern, während Toki sie strahlend zur Eisdiele führte. „Als ob du mich nicht vermisst hättest, Kleiner,“ murmelte die Dämonin lächelnd, während sie ihren Kopf für einen Augenblick an seine Schulter lehnte. Es tat so gut endlich wieder mit Toki rum albern zu können. Endlich wieder jemanden zu haben, mit dem sie Spaß haben konnte und der es als Dieb inzwischen sogar mit ihr aufnehmen konnte. Der Wettkampf würde sicherlich interessant werden, aber Rishia war sich sicher, dass sie immer noch das Zeug dazu hatte zu gewinnen.


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Toki
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Beruf : Tüftler, Erfinder & Krimineller
Spieler : Ary

BeitragThema: Re: Eisdiele   Fr 1 Jan 2016 - 19:07

Toki & Rishia Lalilith
← Cadysa Police Department | 12. März | Morgen

Der kurze Moment der Fassungslosigkeit und der Preis der klaren Sicht hatten sich gelohnt als Rishia Toki ermahnte das er sie so schnell nicht mehr los werden würde. „Das ist genau die Drohung die ich hören wollte!“ ,flötete er vergnügt. Wenn ihre Aufenthaltsdauer davon abhängig sein würde das sie ihm noch ein paar Stichelleien heim zahlen musste würde er natürlich sein Bestes geben damit ihr Bedürfnis nach Rache nie gestillt sein würde. Hauptsache sie blieb dadurch länger in seiner Nähe. Außerdem zog Toki Rishia einfach gerne auf. So war es eigentlich auch nichts anderes als ein harmloser Streich gewesen als er ihr Horn berührt hatte. Er hatte immer angenommen das es ihr einfach nur unangenehm war, genauso wie er es nicht mochte wenn man ihm seine Brille aufdrängte. Rishia hatte ihm schließlich auch nie erzählt warum sie es nicht mochte. Kurz darauf wusste er auch warum, denn diese Erklärung war ganz bestimmt nicht für die Ohren eines Zwölfjährigen geeignet gewesen und trieb ihm auch als Erwachsenen noch die Schamesröte ins Gesicht als er langsam realisierte was er gerade getan hatte. Verlegen fuhr er mit seiner Hand durch das Haar, nur um sich im nächsten Moment beschämt ins Gesicht greifen zu wollen und schließlich damit zu enden das er unschlüssig was er mit seinen Händen tun sollte an dem Griff seiner Mauser herum spielte. „Ich..ähm...Entsch...i-ich wusste nicht...“ Tausend Worte kamen ihm in den Sinn um sich aus diesem peinlichen Schlamassel zu befreien und trotzdem waren alle die Falschen. Es war da nicht hilfreich das sie alle versuchten auf einmal ausgesprochen zu werden! Er hatte sie doch nur ein wenig ärgern wollen, aber es wäre ihm doch nie in den Sinn gekommen sie irgendwie zu bedrängen! Das wusste sie doch hoffentlich? Oder? So langsam fing Toki an in leichte Panik zu verfallen. Natürlich hatte er keine Hintergedanken gehabt. Er war ohnehin schon sehr ungeschickt in solchen Belangen und bei dem großen Mysterium Frau war Rishia doch das Exemplar das er noch am ehesten verstand. Zumindest hatte er das immer angenommen, doch jetzt wo sie vor ihm stand und sich ihre geröteten Wangen ein Wettrennen mit ihrer Augenfarbe lieferten wirbelte das wieder eine Menge undefinierbare Emotionen in ihm auf. Eines stand jedoch fest, so schnell würde er nicht wieder Herr seiner Gedanken werden und er sollte die unangenehme Situation schnell abwenden bevor er weiterhin nur wirre Worte vor sich hinstammelte. „T-tut mir l....Hab ich dir schon meine Pistole gezeigt? Die ist ziemlich cool...“ Es war zugegebener Weise ein hilfloser Versuch das Gesprächsthema zu wechseln, aber es war immer noch besser als etwas falsches zu sagen. Denn wenn es eines in Gefühlsdingen gab das Toki mit Sicherheit wusste dann das er meistens das Falsche sagte. Seine liebevoll modifizierte Mauser-Pistole war zumindest etwas was er verstand. Obwohl das vermutlich nicht das war worüber Rishia gerade gerne reden wollte wie dem Finnen plötzlich mit Schrecken einfiel. „Oder wir gehen einfach...ja gehen ist gut! Lass uns einfach...gehen.“ Natürlich war das tiefe Rot in seinem Gesicht auch nach den vielen Worten nicht verblasst, aber er war überzeugt das er sich am besten aus der Affäre ziehen konnte wenn er einfach nichts dazu sagte und mit ihr auch nie wieder darüber reden würde.
Toki war ein Meister darin seine Gefühle zu verdrängen, er bildete sich zumindest immer noch ein das er seine kindlichen Gefühle für Rishia erfolgreich verdrängt hatte. Selbstverständlich hatte er in den Jahren immer wieder an sie gedacht. Aber das war doch normal, schließlich war sie seine beste Freundin... und es war ganz bestimmt auch normal das er sich deswegen so freute sie wieder zu sehen. Der Werwolf versuchte all diese verwirrenden Gedanken abzuschütteln, es brachte nichts wenn er so weiter machte würde er sich noch in seinem eigenem Kopf verlaufen.
Zumindest hatte seine Gesichtsfarbe die Röte verloren als sie die Eisdiele erreichten und das Chaos in seinen Gedanken war wie weggeblasen als Rishia ihm gestand das sie ihn nicht nur vermisst hatte. Nein, als wenn das noch nicht genug wäre leugnete nicht einmal das sie wegen ihm hier war. Mehr brauchte es  gar nicht um Toki in seinen euphorischen Normalzustand zurück zu bringen. „Natürlich habe ich dich vermisst!“ Belustigt darüber das sie das überhaupt erwähnen musste grinste er und ließ Rishia erst aus seiner Umklammerung frei als er die Tür der Eisdiele aufgestoßen hatte. Mit einer aushohlenden Geste wieß er auf den Tresen und zwinkerte. „Wenn ich bitten darf, meine Geldbörse wartet darauf geleert zu werden!


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Rishia Lalilith
Demonic Thief.
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Beruf : Schaustellerin / Diebin
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Eisdiele   So 10 Jan 2016 - 22:33

Als die Dämonin mitbekam, wie unangenehm nicht nur ihr das Thema war, sondern auch ihrem besten Freund, konnte sie nicht anders als leise zu lachen. Es war fast schon süß wie er versucht das Thema zu wechseln, oder wie er nicht wusste was er tun sollte um die Situation wieder zu entspannend. Dabei hatte er das genau mit dieser Unbeholfenheit schon längst geschafft. „Du musst dich nicht entschuldigen. Du hast es ja schließlich nicht extra gemacht,“ meinte sie lächelnd, während sich ihre Wangen anfühlten, als würden sie in einem starken Rotton leuchten. Wahrscheinlich taten sie das auch, aber das war nur normal in einer Situation wie dieser. Dachte die Dämonin zumindest.
Und Rishia war sichtlich erfreut darüber, dass ihr bester Freund ihr das Eis ausgeben würde. Aber sie wäre nicht die gewitzte Dämonin die sie war, wenn sie nicht noch einen Plan im Kopf gehabt hätte. Also packte sie Toki lachend an der Hand und zog ihn hinter sich her, hinein in die kleine Eisdiele. „Das hättest du nicht sagen dürfen! Ich werde erst gehen wenn kein Geld mehr in deiner Tasche ist!“, meinte sie lächelnd, ehe sie sich zusammen mit ihrem besten Freund an einen Tisch in dem kleinen Lokal niederließ. Anstatt sich nur ein Eis in eine Hörnchen zu holen, würde sie sich einen ganzen Eisbecher bestellen. Nur wo sollte sie anfangen? Lieber erst etwas fruchtiges? So etwas wie einen Erdbeerbecher? Oder doch lieber etwas, dass viel Schokolade in sich hatte?
Summend griff sie sich die Karte und versank in all den leckeren Abbildungen. Sie liebte Eis und hier gab es wirklich alles, was sie sich nur hätte wünschen können: Von den einfachen Standard Eissorten, bis zu exotischen Zusammenstellungen von denen sie noch nie etwas gehört hatte. Kurz hob sie ihren Kopf, damit sie über die Karte hinweg zu Toki gucken konnte. „Und? Weißt du schon was du nimmst?“, fragte sie neugierig. Vielleicht würde sie ja das gleiche nehmen wie er, um zu sehen was für einen Geschmack er hatte. Oder sie würde sich zumindest daran orientieren. Immerhin war die Auswahl in dieser Karte so groß, dass sie selbst nach einigen Minuten immer noch nicht wusste, was sie nehmen sollte.
Ein genervtes Seufzen kam ihr über die Lippen, ehe sie sich zu einer recht unkonventionellen Methode entschied, um sich einen Eisbecher auszusuchen. Sie schloss die Karte, sowie ihre Augen, ehe sie die einzelnen Blätter durchging und irgendwo mittendrin aufhörte zu blättern. Als sie die Augen öffnete, lag ihr Finger auf einem klassischen Erdbeerbecher und sie lächelte vergnügt. „Also ein Erdbeerbecher!“ Sie konnte es kaum abwarte das Eis endlich zu bekommen, denn immerhin liebte sie den frischen Geschmack der Erdbeeren. Und zusammen mit dem kühlen Eis konnte sich Rishia grade nichts vorstellen, was sie lieber essen würde. Außer vielleicht Erdbeeren in Schokolade umhüllt, aber das konnte sie ja schlecht jeden Tag essen. Immerhin musste sie ja auch etwas auf ihre Figur ach.. ach, was dachte sie denn da! Sie gönnte sich gerne mal die ein oder andere Süßigkeit und bis jetzt hatte sie nie wirklich etwas zugenommen. Also konnte sie diese kleinen Sünden auch ruhig weiter begehen.
Wobei sie an Sünden schon einiges auf ihrem Kerbholz hatte. Immerhin arbeitete sie seid Jahrhunderten als Diebin und finanzierte sich somit ihr Leben. Und selbst als sie noch ein Mensch gewesen war, hatte sie geraubt ohne an den Verbleib der anderen zu denken. Und dieser Gedankenumschwung hatte sie damals ihr Leben gekostet: Denn je mehr sie geraubt hatte, desto weniger hatte sie sich für das Leben der anderen Menschen in ihrem Umfeld interessiert, bis sie schließlich angefangen hatte andere zu ermorden. Doch schon kurz nach ihren ersten Morden hatte man das junge Mädchen mit den schwarzen Haaren festgenommen und sie dazu verurteilt am Galgen zu sterben. Unbewusst fuhr sich Rishia an den Hals. Am Galgen zu sterben war etwas, dass sie niemanden wünschte. Wenn der Henker etwas falsch machte, starb man nicht sofort. Man erstickte qualvoll, so wie es bei der Dämonin der Fall gewesen war. Doch sie trauerte ihrer Zeit als Mensch nicht mehr nach, immerhin hatte sie so ihren besten Freund kennen lernen können. So hatte sie lernen könnten, was sie damals versäumt hatte.
Als die Dämonin merkte, dass sie Toki die ganze Zeit über unbewusst und fast schon etwas verträumt angesehen hatte, senkte sie ihren Blick und merkte wie ihr das Blut in die Wangen schoss. „E-Entschuldigung.. ich bin mit meinen Gedanken etwas abgeschweift,“ meinte sie leise, während sie sich mit ihrer Hand durch das schwarze Haar fuhr. Wo war sie heute bloß mit ihren Gedanken? Und warum verhielt sie sich in der Gegenwart ihres besten Freundes plötzlich so seltsam? Immerhin war er doch nur ihr bester Freund... oder?


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Toki
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BeitragThema: Re: Eisdiele   Mi 13 Jan 2016 - 10:39

Erleichtert atmete Toki auf, Rishia sah über sein kleines Missgeschick hinweg. Es wäre ihm gar nicht Recht gewesen wenn sie sein Verhalten als aufdringliche Respektlosigkeit gedeutet hätte. Denn genau das war bestimmt nicht seine Absicht gewesen. Toki war eher jemand der sich insgeheim darüber ärgerte das es für Mädchen keine Gebrauchsanweisung gab damit er nicht ausversehen etwas falsch machte. Das wäre nämlich so ziemlich die einzige Gebrauchsweisung die der Tüftler überhaupt lesen würde! Er ging vielleicht sehr leichtfertig und ohne Rücksicht auf Verluste mit seinen Erfindungen um, aber er würde nie jemanden den er mochte mit Absicht in eine unbequeme Situation bringen. So war er einfach nicht und Rishia schien ihn gut genug zu kennen um das zu wissen.
Genauso unbeholfen war er damit seine eigenen Gefühle einzuordnen, weswegen er selten darüber nachdachte. Aber etwas in der Art wie sie lachte während sie ihn in die Eisdiele zog wühlte den ohnehin schon ständig aufgedrehten Werwolf innerlich zusätzlich auf. Außerdem war ihr Lachen ansteckend, sogar das sie drohte sein ganzes Geld auszugeben konnte ihn nicht davon abhalten zu grinsen. Er war doch ohnehin gewohnt pleite zu sein und er kannte genug Wege an neues Geld zu kommen, es hätte ihn also nicht weniger kümmern können. „Klasse, dann hab ich mehr Zeit meinen Sieg über dich zu planen während du mein ganzes Geld für Eis ausgibst.“ Eine ziemlich leere Drohung, denn natürlich plante Toki seine Raubzüge fast nie vorher und hatte das heute auch nicht vor. Zu viele Pläne machten doch den ganzen Spaß kaputt, was war das Leben schon ohne ein wenig Risiko?
Die Eiskarte war eine schiere Reizüberflutung für den jungen Finnen. So viele Sorten, so viele leckere Geschmäcker, so viel Zucker! Wie sollte man sich da nur entscheiden? Während er die Karte studierte warf er immer wieder einen verstohlenen Blick zu der Dämonin die ihm gegenüber saß. Vermutlich war es noch eine Angewohnheit von früher, zumindest war das eine einfache Erklärung die er sich ganz wunderbar einreden konnte. Schnell huschten seine Augen wieder zurück zu der Karte als Rishia ihn ansah und er widmete sich wieder seinem Problem mit dem sie ihn auch promt konfrontierte. „Hmm...ich habe keine Ahnung.“ Er konnte sich gar nicht auf die Auswahl konzentrieren denn seine Gedanken drifteten ständig ganz woanders hin. Er dachte an die ganzen tollen Sachen die er seiner alten Freundin zeigen wollte und an die vielen Sachen die er noch mit ihr unternehmen wollte. Am liebsten würde er sofort loslegen weswegen es ihm auch schon wieder schwer fiel still zu sitzen. „Ich denke ich lass mich einfach überraschen.“ Es war doch viel aufregender nicht zu wissen was man bestellte anstatt sich den Kopf zu zerbrechen. Rishia ging es offenbar ähnlich, denn sie entschloss sich auch die Auswahl ihres Eises den Schicksal zu überlassen. Schmunzelt sah er ihr zu wie sie die Augen schloss und zufällig einen Becher auswählte. Ein wenig übereifrig winkte Toki die Bedienung zu sich, er saß jetzt schon wieder viel zu lange an einer Stelle und musste seinem Bewegungsdrang irgendwie nachgeben. „Ein Erdbeerbecher und einmal irgendetwas, stell mir einfach etwas leckeres zusammen.“ ,bestellte er mit einem entwaffnenden Lächeln als die Kellnerin endlich zu ihrem Tisch gekommen war. Die Spannung darüber was ihm gleich vorgesetzt werden würde ließ das Stillsitzen zumindest ein wenig erträglicher werden. Die Kellnerin nickte und machte sich auf den Weg um das Eis zuzubereiten.
Er spürte das Rishia's Blick auf ihm ruhte und als er sich wieder zu ihr drehte lag irgendetwas Undefinierbares in ihrem Augen, so als wäre sie kaum anwesend. Außerdem war sie schon viel zu lange still. Aaaaaaaah! Für Toki gab es nur eine Schlussfolgerung die ihn daraufhin in den Sinn kam; Rishia war kaputt gegangen und er hatte keine Ahnung wie er sie reparieren konnte. Schnell sah er sich in der Eisdiele um und dachte darüber nach was er jetzt tun sollte. Es war für ihn ein einfaches die meisten komplizierten technischen Geräte innerhalb kürzester Zeit wieder zum Laufen zu bringen, aber er hatte keine Ahnung wie man Personen wieder in den Gang setzte. Vielleicht sollte er ein wenig Schokolade aus der Auslage klauen und ihr damit unter der Nase rumwedeln, oder vielleicht würde ein lauter Schuss aus seiner Mauser sie zu ihm zurück holen. Natürlich würde er nur in die Sitzbank neben ihn schießen damit er niemanden verletzen konnte. Aber wahrscheinlich würden die Fenster zerspringen wenn er seine modifizierte Pistole hier drinnen benutzte, sie war nämlich verdammt laut. Das blieb lieber erstmal sein Notfallplan, es musste doch eine andere Möglichkeit geben... Da regte sich Rishia auf einmal wieder. Puuh, da hatte er ja noch einmal Glück gehabt! Woran sie wohl gedacht hatte? Ihre Wangen waren ganz rot. „Ich dachte schon das du einen Systemabsturz hast.“ ,grinste er. Der kurze Moment der Sorge die um sie hatte – übrigens im Nachinein eine interessante Erfahrung für Toki, er hatte nämlich nicht viel Übung darin sich Sorgen zu machen – hatte es zumindest geschafft die Wartezeit auf das Eis zu überbrücken. Juhu! Trotzdem kam es dem ungeduldigen Toki so vor als hätten sie bereits eine Ewigkeit gewartet als die Kellnerin die beiden imposanten Eisbecher vor ihnen abstellte. Sie hatte sich wirklich Mühe gegeben um seinen Eisbecher möglichst farbenfroh zu gestalten. Die meisten Sorten die es hier zu kaufen gab bestanden nur aus natürlichen Zutaten, aber wer auch immer den Eisbecher zubereitet hatte hatte sich alle Mühe gegeben nur Kugeln zu nehmen die in ihren grellen Farbtönen eher an ein Chemielabor erinnerten. Das war genau sein Geschmack, Toki liebte solche Zuckerbomben einfach. Außerdem war das Eis mit allerlei Früchten garniert. Ohne groß nachzudenken sammelte er mit seinem Löffel die Erdbeeren ein und beugte sich über den Tisch um sie in Rishia's Becher zu legen der ohnehin schon mit Erdbeeren überladen war. Er aß zwar selber gerne Erdbeeren, aber Toki wusste aber das sie die roten Beeren liebte und da war es nur logisch das er ihr seine gab. „Hier, du magst doch so gerne Erdbeeren.“ ,meinte er fröhlich und stibitzte sich noch einen Löffel von ihrer Sahne ehe er sich wieder hinsetzte. Er hatte kaum einen Löffel von seinem eigenen Eis gegessen und es für köstlich befunden da war der Wirrkopf schon wieder ganz woanders. „Also, was hast du dir denn für unseren Wettbewerb vorgestellt?“ ,begehrte er gespannt zu wissen und schien so wieder so als wollte er gleich aufspringen.


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Rishia Lalilith
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BeitragThema: Re: Eisdiele   So 21 Feb 2016 - 15:53

Fröhlich lächelnd beobachtete die Dämonin wie ihr bester Freund sich über den Tisch beugte und seine Erdbeeren in ihren Becher legte. Sie liebte die kleinen, roten Früchte und daran hatte sich wohl auch Toki erinnert. Und obwohl ihr Becher grade zu mit Erdbeeren überladen war, konnte sie gar nicht genug von den süßen, kleinen Beeren bekommen. Tatsächlich hatte Rishia ihrem besten Freund nie gesagt, dass sie Erdbeeren so gerne hatte. Und obwohl schon so viele Jahre vergangen waren, erinnerte sich Toki an dieses kleine Detail. Ein Detail, welches er an ihr beobachtete und sich gemerkt hatte.
Ihr Blick senkte sich hinab zu ihrem rosafarbenen Becher, aus welchem sie sich eine Erdbeere nahm diese betrachtete. Langsam nahm sie die süße Frucht zwischen die Lippen, ehe sie diese in den Mund nahm und auf aß. Ihre Gedanken jedoch begannen wieder abzuschweifen, während ihre Rubin Farbenden Augen vor Freude funkelten, als sie wieder aufsah. Ihre ganze Aufmerksamkeit. Sie gehörte nur dem dunkelhaarigen Mann, der ihr gegenüber saß und seinen eigenen Eisbecher aß. „Danke, Toki.“
Und während ihr Blick auf ihrem besten Freund ruhte, fiel ihr erst auf, wie sehr sie ihn doch in ihrem Leben vermisst hatte. Es waren nicht nur die Albernheiten und der kleine Wettkampf zwischen ihnen. Nein. Er hatte ihr vor allem als Mensch gefehlt. Als die Person, die er war. Sie hatte es vermisst mit ihm reden zu können und einfach mal etwas Zeit mit ihm verbringen zu können.
Doch während sie ihn so ansah, merkte sie, dass sich zwischen ihnen etwas verändert hatte. Vielleicht war es schon vor langer Zeit so gewesen, doch erst jetzt fiel es ihr das erste Mal richtig auf. Sie spürte wie ihr Herz schneller schlug als sonst und für einen Augenblick wendete sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Eisbecher zu. Leise summend begann sie die Erdbeeren zu essen, während sie versuchte den Grund dafür zu finden, warum ihr Herz so schnell schlug, wenn sie zu Toki sah.
Und plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. War Toki vielleicht inzwischen mehr als nur ihr bester Freund? Zumindest würde es erklären, warum ihr Herz nun so schnell schlug und warum ihr so warm war...
Bei dem Gedanken allerdings verschluckte sich die Dämonin fast an einer Erdbeere und hustet etwas, ehe sie Toki etwas zu nachdenklich antwortete. „Mh, eine wirkliche Idee habe ich noch gar nicht...“, gab sie zu, während sie mit dem Löffel durch das Eis rührte. Vielleicht würde es für Toki so aussehen, als würde sie über den Wettstreit zwischen den beiden nachdenken, doch eigentlich gehörte ihre ganze Aufmerksamkeit nur ihm.
Als sie ihren Blick erneut hob, fiel ihr auf das an Toki's Mundwinkel etwas Eis war und ihre Augen veränderten sich. Etwas dämonisches glimmte in ihnen auf, während sie sich nach vorne beugte und die Hände an seine Wangen legte. „Nicht mal dein Eis kannst du vernünftig essen. Wie willst du mich denn dann besiegen?“, sprach sie leise, während ihre Gesicht nur noch einige Zentimeter von seinem entfernt war. Und dann strich ihre Zunge über die Stelle an seiner Lippe, an der vorher noch das süßliche Eis gewesen war.
Doch als die schwarzhaarige Dämonin realisierte was sie da getan hatte, sprang sie auf und schmiss dabei ihren eigenen Eisbecher um, sodass sich sowohl das Eis, als auch die Glassplitter auf dem Boden verteilten. Ihre Augen waren geweitet, während ihre Gesicht fast schon glühte. „E-Es.. I-Ich..“, sie versuchte irgendwas zu sagen. Sich zu entschuldigen. Aber ihr Gedanken kreisten wie in einem Sturm und ihr Herz pochte so laut, dass es alle Geräusche zu übertönen schien. „Ich muss weg! Es tut mir Leid!“, sagte sie hektisch ehe sie das Eisgeschäft verließ. Sie verflucht sich für das, was sie getan hatte. Und sie verfluchte sich dafür, dass sie niemals Schuhe trug, denn nun schmerzten ihre Füße von dem Glas, dass sich durch ihre Haut bohrte. Doch all das konnte sie nicht dazu bringen stehen zu bleiben. Sie musste hier weg. Sie musste einen klaren Kopf bekommen.
Was war bloß mit ihr los gewesen? So was hatte sie doch sonst nie getan..  
War.. war sie vielleicht in ihren besten Freund verliebt?

Tbc.: ???


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Toki
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BeitragThema: Re: Eisdiele   Mi 24 Feb 2016 - 19:03

Rishia lächeln zu sehen war mehr als Entschädigung genug dafür das er seine Erdbeeren geopfert hatte. Er hatte ihre Art zu lächeln schon immer gemocht und hatte jedes Mal wenn er sie dazu bringen konnte insgeheim ein Erfolgsgefühl. Früher war es sogar eine Art Spiel für ihn gewesen von dem nur er gewusst hatte und das er mit Feuereifer verfolgt hatte. Wahrscheinlich war das auch der Grund weshalb Toki bereits jetzt überlegte wie er dieses Lächeln noch mehr zum Strahlen bringen konnte.
Er wusste nicht warum es ihn so faszinierte Rishia fröhlich zu sehen oder weshalb er unwillkürlich schmunzeln musste als er hörte wie sie anfing zu summen. Aber es war so niedlich das eigentlich sowieso kein Grund bestand sich darüber zu wundern. Die Dämonin war in ihrer Art so aufregend das man sie einfach mögen musste und deswegen hatte er sich selbst auch nie hinterfragt weshalb er sie so sehr mochte. Es war einfach schon immer so gewesen und damit einfach ein Fakt. Es hinterfragte schließlich auch niemand so grundlegende Dinge wie das Gravitationsgesetz. Er hatte nie daran gedacht das dahinter mehr stecken könnte als eine kleine Schwämmerei. Eine Schwämmerei von der er immer noch dachte das er sie hinter sich gelassen hatte. Er hatte ja keine Ahnung...
Dennoch spürte er die ganze Zeit den Blick von seiner Dämoninfreundin auf sich, nach der anfänglichen Panik dämmerte ihm langsam was wirklich dahinter steckte. Er bekam so eine Ahnung weshalb sie ihn die ganze Zeit nicht aus den Augen ließ und dabei diesen eigentümlichen Ausdruck auf dem Gesicht hatte. Sie beobachtete ihn ganz eindeutig und wartete darauf das er irgendwelche Schwächen Preis gab die sie später ausnutzen konnte! Aha! Aber ganz so einfach würde er es ihr nicht machen.
Vielleicht hatte sie in seiner Frage bemerkt das er ihren Plan durchschaut hatte, denn bevor sie ihm eine Antwort gab verschluckte sie sich. Aber anstatt sich darüber zu freuen das seine Hytothese bestätigt wurde wollte er für einen kurzen Moment aufspringen und ihr helfen. Doch dann hatte sich die Wogen schon wieder geglättet und Toki fiel in sein übliches, aufgedrehtes Verhaltesmuster zurück. Begierig endlich loszulegen saß er in angespannter Körperhaltung da und beugte sich ein wenig über den Tisch so als hätte er Angst das er das Startsignal verpassen könnte. Rishia schien das alles viel gelassener zu nehmen, noch nicht einmal eine genaue Idee hatte sie. Aber das störte Toki nicht, er mochte Pläne ohnehin nur wenn es genug Lücken gab um sie zu ruinieren. „Macht nichts, legen wir einfach l...“ Er hielt inne als er auf einmal ihre Hand an seiner Wange spürte und merkte wie ihm das Blut ins Gesicht stieß. „Ähm Riri?“ Verwirrt sah er sie an. Sie wollte doch nicht etwa.... Ihn noch mehr verwirren damit er gar nichts mehr instande sein würde einen halbwegs vernünftigen Raubzug anzuzetteln! Und es funktionierte auch noch ganz ausgezeichnet, denn ihn dem Moment in dem sie sich auf einmal näherte war der Wettstreit vergessen und ein Meer von Fragen explodierte in seinem Gehirn. Ganz oben über allen stand: Was machte da ihre Zunge so gefährlich nah an seinem Mund? Wie war sie dahin gekommen? Waren die Gravtitionsgesetze vielleicht doch nicht so zuverlässig wie er immer gedacht hatte? Und warum hämmerte sein Herz so schnell gegen seine Brust als wäre es hoffnungslos überladen?
Und eben so schnell wie sie hinein gebracht hatte ließ sie ihn in diesem Zustand der absoluten Verwirrung zurück. Er öffnete den Mund und wollte etwas sagen, aber ihm fiel einfach nichts ein also schloss er ihn wieder. Er wusste nicht wie er das eben erlebte einordnen sollte und so sah er Rishia einfach nur regungslos und mit weit geöffneten Augen an. Derjenige der sonst nicht einmal still sitzen konnte wenn er seinen Lieblingsfilm ansah verharrte einfach nur da und wartete auf eine Erklärung damit er wieder zu ordnen konnte wie er sich jetzt fühlen sollte. Aber es kam keine Erklärung,
Noch nicht einmal als der Eisbecher auf dem Boden zerschellte wusste Toki was er tun sollte und bevor er sich versah hatte Rishia den Ort des Geschehens verlassen. Was hatte das denn nun wieder zu bedeuten?
Es dauerte einige Zeit bis Toki dämmerte was gerade geschehen war. Es dauerte solange das die Kellnerin ihn inzwischen mehrmals aufgefordert hatte zu zahlen und schließlich mit einem genervten Augenrollen das Geld aus seiner Tasche gezogen hatte. Natürlich nicht ohne sich selbst mit einem hübschen Trinkgeld zu entlohnen. Doch als die Erkenntnis endlich kam kam sie mit voller Wucht. Niemand näherte sich so einem Freund wie Rishia es gerade bei ihm getan hatte. Es sei denn da war mehr.... oder Rishia wollte ihn einfach nur vollkommen aufwühlen. Denn das hatte sie geschafft. Ungläubig berührte er die Stelle an der sich von geraumer Zeit ihre Zungenspitze befunden hatte und blickte dann auf seine Hand. Plötzlich sprang er auf und als müsste er mit einem Mal die Zeit der Bewegungslosigkeit wieder gut machen stürzte er aus der Eisdiele. Gefühle der unterschiedlichsten Arten prasselten auf ihn ein. Er war verwirrt, panisch, geschockt sogar und dann mischte sich auch noch eine gewisse Euphorie dazu. Rishia war die einzige die Klarheit in diese Situation bringen konnte und deswegen musste er ausnahmsweise mal das tun was er sonst nie tat, den vernünftigen Weg wählen und der war sie zu suchen.

→ Toki's Wohnung


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Velia

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BeitragThema: Re: Eisdiele   Sa 19 März 2016 - 21:45


× WIEDEREINSTIEG II ×


Die Elfe lehnte sich lässig an die Glaswand hinter sich und presste somit den Gästen ihr Gesäß schon beinahe ins Gesicht. Nicht das Problem der Langhaarige, ein Sprichwort besagte nicht umsonst: ein schöner Rücken kann auch entzücken. Kaum merklich schüttelte Velia ihren Kopf, was hatte sie sich nochmal dabei gedacht Lin einfach von ihrer Freundin aus den Laden zu zerren? Anscheinend waren die Pferde mit ihr durchgegangen. Die Stichelei von der Blondine war wirklich berechtigt. Eifersüchtig. Das Wort wiederholte sich  immer und immer wieder in ihrem Kopf. Sie wollte es eigentlich mit einer Bemerkung abtun, als Aellin wieder zum Reden ansetzte und sie auch noch als unmöglich bezichtigte. Dem konnte sie wohl nicht viel entgegensetzen, denn es stimmte. Du nennst es vielleicht unmöglich, ich nenn es normal und hab' dich obendrein noch davor bewahrt vor lauter Langeweile den sicheren Tod zu finden. Zeig ein wenig Dankbarkeit. sprach die Langhaarige mit in die Hüften gestemmten Händen. Den letzten Teil von Lins Satz ließ die Weißhaarige unkommentiert, da jedes gesagte Wort eine Beleidigung wäre. Es war ihr doch vollkommen scheißegal was die ehemalige Schulfreundin der Elfe von ihr denken möge. Es stellte sich nur die Frage, wenn es ihr doch ach so wichtig war, wieso Lin nicht wieder reinging und sich erklärte? Konnte also nicht sonderlich essentiell sein. Velia war ihrer Pose mittlerweile überdrüssig und versenkte ihre Hände wieder in den Hosentaschen. Für viele sah es sicher so aus, als würde sich die Rotäugige gerade zutiefst langeweilen, aber es war einfach bequemer als die Hände an den Seiten baumeln zu lassen. Sah zudem auch einfach cooler aus. Velia richtete ihr Augenmerk wieder auf die Blondine, um keine Reaktion zu verpassen. Schließlich musste sie ja gefasst sein, sollte Lin ihr wehtun wollen. Was ihr allerdings nicht zu raten wäre. Aber die Elfe war schon immer für Überraschungen gut gewesen, aus diesem Grund hasste die Langhaarige Überraschungen. Das schlimmste was man zu ihr sagen konnte: ich hab' eine Überraschung für dich. Der Reflex dann einfach die Beine in die Hand zu nehmen war wirklich stark. Abwartend ließ die Langhaarige ihre Augen über den zierlichen Körper von Lin wandern, bis sie schließlich wieder beim Gesicht angekommen war.


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Aellin
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BeitragThema: Re: Eisdiele   So 20 März 2016 - 17:29


« ♥ Wiedereinstieg 3.0 ♥ »



Dass sie sich hier eigentlich vor einer Glaswand befanden, war der blonden Elfe nicht wirklich bewusst. Sie war - zugegeben - ein wenig zu sehr überrascht worden durch den Besuch ihrer alten 'Freundin', dass sie nicht mehr realisierte, dass die gesamte Eisdiele nun auf ihren Rücken starren musste. Whatever, sie hatte ja noch genügend Kleidung an und würde deshalb auch keinen Rausschmiss oder keine Pfiffe ernten. Wir wollen einmal nicht komplett ausschliessen, dass Ersteres bereits schon einmal vorgekommen war in dem kurzen Leben der Elfe. Man muss die Geschichte ja nicht zwingend nochmals wiederholen. Kurzerhand schüttelte Aellin den Kopf und liess sich ihre ausgesprochenen Worte ebenfalls nochmals durch den Kopf gehen: eifersüchtig? Irgendetwas musste sie auch geritten haben dieses Wort überhaupt noch in den Mund zu nehmen, nach einigen Vorfällen ihrer Teenagejahre hatte sie sich eigentlich geschworen den Begriff aus ihrem Wortschatz zu verbannen und ihn nicht mehr existieren zu lassen, wozu auch? "Du kennst sie ja nicht einmal, wie willst du beurteilen können, dass der Nachmittag mit ihr langweilig geworden wäre? Aber hab' wohl vergessen, dass der Zustand 'unmöglich' bei dir ja mit Zustand 'normal' gleichzusetzen ist. Tut mir ausserordentlich Leid, Madame Estonia." Am liebsten hätte sie noch einen Satz wie 'Deine Dankbarkeit steck ich dir sonst wo rein' angehängt, liess es dann aber trotzdem sein. Sticheleien waren gerechtfertigt, schliesslich hatten sie solche schon ihr halbes Leben lang benutzt, aber sinnlos und ungerechtdfertigt andere Menschen zu beleidigen, war definitiv nicht Aellins Art. Ihr Stolz war ein kleines bisschen zu gross und schliesslich konnte auch keiner so genau sagen, weshalb die Baumkuschlerin ihre alte Bekannte so ausserordentlich gerne beleidigen würde. Vielleicht war es aus Konkurrenzangst zurückzuschliessen, ist aber nur 'ne Vermutung. Leise stiess Lin einen Seufzer aus um den Gedanken beiseite zu schieben. Es war nur Vel. Sie hat Aellin nur in einer Eisdiele angesprochen. Sie wollte nur reden. Keinen Streit. Keine andere Dinge. Weshalb also die ganze Aufregung? In genau diesem Moment knallte leicht neben ihnen die Eingangstüre der Eisdiele und Linnet huschte aus dem Geschehen, worauf sie wenige Momente später von der Kulisse verschwand, wohin auch immer. Wundervoll. "Sauber", murmelte die Elfe vor sich hin. Jetzt hatte es Velia wohl geschafft sie zu vertreiben. Okay, wer würde schon nicht abhauen, wenn man eigentlich mit jemandem in einem Café sass und dann plötzlich kam jemand anders vorbei und 'entriss' den Partner plötzlich aus der Zweisamkeit? Linnet war nicht die Person, die sich einmischen würde und die Weisshaarige zur Rede stellen würde, sondern stattdessen eher den Rückzieher macht. Das hatte sie nun davon, vielleicht war sie nun traurig oder gar sauer? Aellin musste unbedingt mit ihrer Klassenkameradin reden, vielleicht konnte sie sie ja heute später anrufen und die Dinge klären. Jetzt war es wahrscheinlich noch zu früh. Velia schien es nicht im Geringsten zu stören, was durchaus typisch für sie war. Sie starrte Aellin direkt in die Augen und nachdem jene zu Ende beobachtet hatte, wie die andere Elfe verschwunden war, trafen sich ihre Augen plötzlich. Für einen kurzen Moment zuckte sie innerlich zusammen, hielt dann aber trotzdem Stand und behielt ihren Blick auf den feurig roten Augen ihres Gegenübers. Beängstigend und wunderschön zugleich. Einige Momente der Stille vergingen ... Tausend Gedanken hätten ihr nun durch den Kopf gehen können, vorwiegend Erinnerungen. Es war auch nicht das erste Mal, dass sie in dieser Position standen: Aellin gegen eine Wand gelehnt, Velia gegen sie gedreht und eindeutig in der 'besseren' Lage als die Elfe, die sich nicht besonders gut aus der Situation hätte befreien können. Mhm. Sie wollte nicht dran erinnert werden und brach die Stille dann kurz daraufhin selber gerade wieder. "Na, da Lin jetzt sowieso gegangen ist, bin ich für heute wohl wieder single. Hast schon was vor?" Das klang irgendwie anders als es gemeint war. Aellin hätte auch einfach nach Hause gehen können, in ihr Zimmer, um ihre Ruhe zu haben. Wobei ... Nein, blöd. Das Halbwesen da war ja neuerdings bei ihr einquartiert worden! Gab also wohl oder übel vorerst kein Entrinnen.


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BeitragThema: Re: Eisdiele   Mo 21 März 2016 - 19:07

Es dauerte auch nicht lange und die Blondine vor ihr, setzte zum Reden an. Es war der Langhaarigen bereits von vornherein klar gewesen, dass Lin es nicht auf sich sitzen ließ, dass Velia eine alte Bekannte so mir nichts dir nichts beleidigte ohne sie zu kennen. Aber so war das Halbwesen eben, sie nahm kein Blatt vor den Mund und sprach gerade heraus was sie dachte. Die Langhaarige war bereits in Versuchung eine wegwerfende Handbewegung zu machen, als die Tür der Eisdiele krachte und die Schulfreundin von Lin schnell das Weite suchte. Lief also wie geschmiert, wobei es ihr vollkommen egal war, ob die Unbekannte weiterhin in der Eisdiele ihren Tag verbrachte oder - eben wie jetzt - verschwand. Das Ziel war so oder so erreicht worden. Lin musste sich jetzt also mit dem kleinen Feuerteufel herumschlagen. Die Weißhaarige bezweifelte zwar, dass es der Elfe etwas ausmachte, schließlich machte sie keine Anstalten ihrer Freundin hinterher zu laufen. Innerlich grinste die Rotäugige, nach außen hin ließ sie sich nichts anmerken. Die Maske der Gleichgültigkeit hatte sich schon lange auf ihrem Gesicht manifestiert.

Bislang hatte die Langhaarige das Wort nicht erhoben, was jedoch nicht weiter auf sich warten ließ, als die Blondine ihren Satz beendete. Anscheinend wurde ihr Date von der Estonia vereitelt, da die Elfe wohl die Gelegenheit des Treffens mit ihrer Freundin, namens Lin - oder wie auch immer, interessierte Vel nicht im Geringsten - dazu nutzen wollte, um sie schlicht und ergreifend ins Bett zu bekommen. Ein Lachen bahnte sich den Weg an die Oberfläche und die junge Frau hielt sich die Hände vor den Mund, um nicht noch mehr Aufsehen zu erregen als ohnehin schon. Sorry, aber du willst doch jetzt nicht behaupten, dass diese prüde Person dein Betthäschen für heute Nacht geworden wäre? Ein weiteres Glucksen entrang sich ihrer Kehle, ehe sie sich beruhigen konnte. Die Vorstellung war einfach absurd. Aber vermutlich war sich Aellin bis jetzt nicht im Klaren darüber gewesen, wie ihre Worte auf die Estonia gewirkt hatten. Kopfschütteln unterbrach Velia den bis jetzt gehaltenen Blickkontakt. Sie musste ihr Kopfkino jetzt unbedingt unter Kontrolle bekommen. Ein kurzes Räuspern half ihr dabei, ehe sie den Blickkontakt wieder aufnehmen konnte. Die Shirou war wirklich immer wieder für einen Lacher gut ohne es zu wollen, das schätze die Langhaarige besonders an ihr, was sie aber niemals zugeben würde. Da ich schuld bin, dein Date vergrault zu haben, verpflichte ich mich hiermit, dir für den Rest des Tages Gesellschaft zu leisten. Ich bin also zu allen Schandtaten bereit. Ein versöhnliches Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Jetzt musste Aellin ihre Entschuldigung nur noch annehmen. Woran sie jedoch nicht zweifelte.


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BeitragThema: Re: Eisdiele   Mo 21 März 2016 - 23:08

So, ihre Klassenkameradin war verschwunden und nun hatte sie gleichzeitig die Gesellschaft ihrer alt bekannten Konkurrentin bekommen. So schnell können Tage ihre Wende nehmen, eigentlich hatte sich Aellin bereits auf die geplante Einkaufstour eingestellt, doch nun wurde alles zusammen über den Haufen geworfen. Sie konnte doch nicht anstatt mit Linnet Velia zum einkaufen mitnehmen, so weit kam es noch. Shoppen mit der. Auweh. Ihre zwei weiblichen Bekannten hätten definitiv unterschiedlicher nicht sein können, so war die Welt nun einmal. Mit der rechten Hand strich sich die Elfe eine ihrer hellblonden Strähnen, die soeben in ihr Gesicht gefallen war, wieder aus jenem heraus, um wieder volles Blickfeld auf ihr Gegenüber zu haben. Sie war nach wie vor in der unterwürfigeren Position und konnte es nicht zulassen, dass das Halbwesen jene unter Umständen zu irgendwelchen Dingen ausnutzen konnte - Vorsicht war angesagt, wie eigentlich immer, wenn sich die zwei irgendwo getroffen haben. Das Thema lenkte schnell in eine etwas gar unangenehme Richtung, indem Velia anscheinend sofort angenommen hatte, dass Aellin mit der anderen Elfe plante ins Bett zu springen. Als sie die Worte vernahm, zuckte sie im ersten Moment zusammen. Es war nicht so als würde sie sich für irgendetwas schämen oder etwas verheimlichen, aber ihr wurde klar, was für einen 'schlechten' Eindruck sie bei der Estonia hinterlassen hatte. Das Flittchen, das mit jeder oder jedem, was sie attraktiv fand, direkt zur Sache gehen musste. Unrecht hatte sie natürlich nicht, schliesslich lag das bei ihr ja mehr oder weniger in der Familie, als Schwester und beste Freundin von Camui Shirou konnte man auch nicht anders als so zu sein. Nichts desto Trotz war es ihr erstaunlicherweise sehr unangenehm gewesen, dass Velia sie deswegen sogar auszulachen schien. Auf jeden Fall davon abgesehen, dass Aellin NIE irgendetwas mit Linnet anfangen würde, sie war zwar liebevoll und nett, aber keineswegs der Typ von der Shirou. So zarte, zierliche Wesen konnte sie nicht unter ihrer Bettdecke (oder wo auch immer) gebrauchen, da benötigte sie entweder einen etwas stattlicheren oder nicht schüchternen Mann oder dann eine Frau, die entweder weiss was sie will oder extrem neugierig ist. Ew, nein. Dass Velia überhaupt an so etwas dachte! "Wie ... kommst du drauf? Natürlich nicht! Was du wieder von mir denkst, tz. Ich kann auch normale Freunde haben, wohl ganz im Gegensatz zu dir. Bei dir gibt es wohl nur die Stufe 'wird arrogant und distanziert behandelt' und 'vernasche ich heute Nacht'." Ihre Stimme klang bei den ersten zwei Worten leicht unsicher, doch Schwäche zeigen vor Velia ging mal gar nicht! Wenige Sekunden später hatte sie sich wieder gefasst und sprach leicht, schnippisch und klar von den Lippen. Was waren wohl die Kriterien von Stufe I zu II zu gelangen? Nein, nein, nein. Wieso hatte sie das ansprechen müssen, WIESO? Vor Camui oder vor Jacky würde Aellin stundenlang über ihre Beutefänge, ihre Affären und Bettgeschichten quasseln wollen, aber vor der hier sichtlich eher nicht.

Sie musste raus hier, aber dringend. Raus aus dieser seltsamen Situation, wo Velia in der dominanten Position stand und sich Aellin noch immer etwas hilflos gegen diese Wand drücken liess, auch wenn sie sich in keiner Hinsicht berührten, war es wohl eher auf mentaler Ebene eine Art Gefängnis. Aber ganz so wie es aussah, schien ihr Gegenüber auf ihre indirekte 'Einladung' den Rest des Tages mit ihr zu verbringen, aufzuspringen. Gut so, konnte sie wenigstens weg hier - auch wenn sie natürlich noch einmal dieses blöde Wort 'Date' betonen musste. "Nochmals. Linnet ist weder mein Date noch mein Betthäschen noch ein Objekt meiner Begierde noch sonst irgendetwas!" Sie schaute einen kurzen Augenblick etwas böse drein, was aber irgendwie mehr nach einem Möchtegern-Chihuahua aussah und bestimmt saublöd aussehen musste. Schlussendlich willigte Velia ein Aellin für den Rest des Tages Gesellschaft zu leisen, sogar zu 'allen Schandtaten'. Was auch immer das wieder bedeuten musste. Sie würde die Weisshaarige aufgrund Zimmernachbarschaft sowieso nicht besonders gut loswerden. Auch wenn sie ein wenig Angst hatte, was Velia als 'Schandtaten' bezeichnete, denn bei ihr wusste man tatsächlich nie. Ganz im Gegensatz zu ihr, lebte Aellin aber von Überraschungen. So wie sie ihre Freundin einschätzen konnte, würden sie sowieso den ganzen Abend ein wenig aufeinander herumsticheln, was jedoch nichts an der Tatsache änderte, dass Aellin verdammt neugierig war, was Velia in der Zeit wo sie sich nicht gesehen haben, alles so getrieben hat. Eh ... gemacht hat. Was sie getrieben hat, interessiert sie eigentlich nicht sonderlich genau. "Meister im Vergaulen bist du sowieso, aber mich wirst' nicht so schnell los. Also, wenn du kein Eis mehr willst, lass uns auch von hier verschwinden." Draussen wurde es bereits langsam dunkel, so lange war sie schon unterwegs gewesen. Langsam drückte sich Lin nun von der Wand weg und schlüpfte unter Velias linkem Arm aus der 'Gefängnispose' heraus, um nun wieder vor der Weisshaarigen zu stehen. "Hast Lust auf nach Hause gehen, Restaurant oder Ki ... Club, Disco?" Hatte sie nicht im Ernst gerade Kino sagen wollen? Was war heute nur los. Als ob sie das Halbwesen jemals ins Kino einladen würde!!


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