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 Restaurant

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BeitragThema - Re: Restaurant   Di 2 Jan 2018 - 1:29
 
Wie sollte er vorher sehen, das der Andere nicht mochte vergessen zu werden? Das war ja nicht so als würde die Welt unter gehen, nur weil Shôkan eben fand das es besser war und er dann wieder seine Arbeit nach gehen konnte, ohne sich Gedanken zu machen. Das wäre leichter den seit sie wirklich guten Sex hatten, war ständig dieser Vampir in seinen Kopf, über dem er nichts wusste.
Naja und wenn es etwas gab das das Mondkind nicht mochte, dann im dunklen zu tappen. Im Gegensatz zu Alexis hatte er nämlich nicht das Problem, das aus bedeutungslosen Sex etwas ernstes wurde. Er hatte die Leute zu denen er ging und mit dem er es für gewöhnlich trieb. Wie gesagt schlief Shôkan nicht mit jeden und hatte einen sehr erlesenen Geschmack. Seine Kunden wählte er sich auch mit bedacht, weil er eben schnell geil wurde wenn ihm etwas gefiel und diese Person ihm dann auch noch sehr nah war. Seine Gefühle spielten gern mal gegen ihm. Da machte man sich eben weniger Gedanken um Gefühle und eher sorgen darum nicht spitz wie Nachbars Lumpi zu werden. Das konnte Shôkan nämlich gut der verwirrt den Anderen an blickte.
//Irgend was hab ich jetzt wieder falsch gemacht, aber was? Ich scheine dafür ein Händchen zu haben, auch wenn selbst jetzt dieses hübsche Gesicht einfach zum vernaschen ist.// Wie er das nur immer wieder bei dem Vampir hin bekam? Das war ja jetzt nicht das erste mal und Shôkan scheint auch von mal zu mal den Unmut des Älteren zu steigern. Nichts worauf man wirklich stolz sein könnte.
„Ich weiß noch zu wenig. Du bist nicht gerade Hilfreich!“ Das musste er mal gesagt haben, wenn der Vampir sich so aufführte ,als würde er den Untergang der Welt plane.Gerade so konnte sich das Mondkind noch fangen, das überrascht gewesen war das der Kerl ihm so von sich stieß. Was war eigentlich dessen Problem? War es so schlimm wenn jemand den Älteren durch schauen wollte? Er verlangte doch keine liebe oder der gleichen. Er wollte nur verstehen.
//Oh verdammt, ich hab ihm kaputt gemacht.....//, schoss es Shôkan durch den Kopf, als er dieses grinsen sah und auf einmal mit gerissen wurde. Was würde dies werden wenn es fertig war. Ein Schauder jagte ihm aber dennoch über den Rücken. Es schien eine beängstigende Faszination zu sein, als er den Vampir an sah und dessen Veränderung mit bekam. Da war die kalte Mauer im Rücken ganz egal...Ihm wurde fast heiß, als er die nähe des Anderen spüren konnte.Das Mondkind konnte nicht verhindern, das sein Atem schwerer wurde.
//Es erregt mich, obwohl der biss geschmerzt hatte. Scheiße der Kerl machte mich wieder geil.// Shôkan war bemüht bei klaren verstand so blieben und so packte er den Nacken des Vampirs auf der suche nach halt. Nur aus den Aufgewickelt konnte der Jüngere die Veränderung bemerken und spüren wie das Blut ihm gestohlen wurde. Wie gut das der Mond am Himmel stand und ihm kraft gab. Er starb ja nicht wie Menschen es tun würden. Seine Vernichtung wäre anders geben, als an Blutverlust.
„Zähnchen~“, raunte Shôkan und keuchte auf. Gerade war es schwer klar zu denken und sich nicht ablenken zu lassen.


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BeitragThema - Re: Restaurant   Di 2 Jan 2018 - 2:06
 
Alexei war völlig in seinen Rausch versunken. Menschliches Blut war schon an sich einer Droge gleich für ihn, wie LSD nur besser, aber dieses Blut, was in diesem Augenblick seinen Mund zum Brennen brachte und dessen Energie seinen Körper durchströmte, war etwas ganz besonderes. Zum einen, weil es kochend heiß war, nicht der gekühlte Scheiß von Shin, sondern heiß wie Feuer, flüssiges Feuer. Zum anderen angereichert mit einer ihm unbekannten Magie, als auch Hormonen, die nun mit jedem Schluck stärker zu werden schienen. Aber die genaue Essenz des Wohlgeschmacks schien jenseits dieser Komponenten zu liegen und Alexei wusste nicht wieso, aber er vergaß zum ersten Mal seit langem jegliche Begrenzung und Bedenken.
Er hielt nur kurz inne, um einen tiefen Atemzug von Shôkans Duft zu nehmen, bevor er gierig und ohne Rücksicht weiter trank. Sein Kiefer schien für alle Ewigkeit in dieser Position zusammen geschweißt zu sein. Normalerweise hatte er wenigstens noch ein bisschen Kontrolle über sich, wenn er an eine Ader durfte, allerdings hatte er die Bestie von der Kette gelassen und der schmeckte das Blut des Schwarzhaarigen so enorm gut, dass er an der Kette ziehen konnte wie er wollte, das Monster war frei.
Zum bloßen Tier degradiert, interessierte ihn in diesem Moment nichts als seine Bedürfnisse. Erst, als Shôkan erregt seinen neuen Spitznamen keuchte, hielt er inne und plötzlich öffnete sich sein Kiefer ganz von alleine. Der Blick seiner höllischen Augen wanderte hoch zu denen von Shôkan, während sein Unterleib registrierte, dass sein Opfer tatsächlich erregt war und das auch nicht mal so minder. Die fremden Hormone, die er über das Blut aufgenommen hatte, aber auch der Duft, Shôkans Blick und seine Erektion ließen Alexei innerhalb kürzester Zeit geil werden.
Er biss die Raubtierzähne zusammen, seine Lippen blieben nahe der Bissstelle, und ließ seine rechte Hand nun von hinten nach vorne fahren, um mit einem leichten Knurren Shôkans Hose zu öffnen. Das ging ihm allerdings mit einer Hand viel zu langsam und war zu kompliziert. Also hielt er inne, hob sein Gesicht direkt vor das des Schwarzhaarigen und sah ihm tief in die Augen.
"Du bleibst genau hier, du schreist nicht, du versuchst nichts. Du gehorchst mir bis ich dich gehen lasse.", raunte er mit tiefer Stimme, während er seine Fähigkeit der Überzeugung auf Shôkan wirken ließ.
Er konnte natürlich nicht ganz sicher sein, ob es wirklich bei ihm wirkte, doch seine Lust war einfach viel zu drängend, als dass er das jetzt noch einmal überprüfen würde. Stattdessen nahm er im nächsten Moment seine linke Hand von Shôkans Kehle, um ihn nun rasch seiner Hose zu entledigen, ihn dann recht ungalant mit dem Gesicht zur Mauer zu drehen, ihn dagegen zu drücken, mit der linken Hand an seiner Kehle den Kopf nach hinten zu reißen und mit dem rechten Knie seine Beine auseinander zu drängen.
Alexei existierte ab diesem Moment nur noch jenseits von Verstand und Gefühl, er hatte nur noch seine Triebe und die geboten es ihm sich das zu nehmen, was er begehrte, ohne Rücksicht auf Verluste.
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BeitragThema - Re: Restaurant   Di 2 Jan 2018 - 23:08
 
Wie konnte ein einziger Biss und das Gefühl was damit aus gelöst wurde, nur so berauschen und sinnlich sein? Er wurde das erste mal von einen Vampir angeknabbert. Shôkan hatte nie gewusst das so etwas so erregend sein konnte. Das sein Blut den Anderen mundete, konnte mit der Mondmagie zusammen hängen.
In seinen Blut fließt einiges an Macht mit. Seine Rasse ist gar nicht so verbreitet wie man glauben mag und daher war es auch nicht verwunderlich gewesen, das Alexis mit dieser Rasse nichts hatte anfangen können. Nicht mal Shôkan kannte alle die es gab und viele waren ihm noch immer ein Rätsel, aber etwas weiterbildet hatte er sich schon. Wieso sonst sollte er Andere aus fragen und mehr über sie wissen wollen? Sie eben zu verstehen?
//Meine Hose ist viel zu eng wegen diesen Kerl!// Innerlich klagte er den Vampir schon mal an, der ihm erneut ein keuchen entlockte. Er war an sich ja schon sehr sensibel, aber das hier war noch mal ein anderer Rausch. Der Schmerz gepaart mit Lust war einfach sehr erregend. Sein Herz schlug kräftig und pumpte so weiter den Saft der ihm gestohlen wurde, voran. Die Atmung war auch etwas zu stark und doch hielt sich Shôkan nur an den Schultern fest werte sich aber nicht. Ihre Blicke trafen sich und der Schleier war in den Augen des Mondkindes zu leben. Er war eindeutig viel zu scharf und so ärgerlich wie es war stand der Jüngere gern dazu. Selbst jetzt wo sich der Vampir verändert hatte, fand er ihm nach wie vor wunderschön.
//Eine verboten geile Stimme. Da will man einfach nur nicken und sich Wortlos ergeben~// Shôkan war schuldig. Er schweige wirklich und ließ den Älteren einfach machen. Er vertraute Alexis. Wieso also sollte er jetzt anders sein, nur weil er sein Blut stahl? Nur weil er solch eine sehnsucht erweckte?......
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BeitragThema - Re: Restaurant   Mi 3 Jan 2018 - 1:02
 
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Erst als der Schwarzhaarige an der Mauer herunter rutschte und sich damit automatisch von Alexei löste, hielt er inne. Er hielt noch Shôkans Kopf an seinen Haaren nach oben, doch der Rest seines Körpers sackte kraftlos zu Boden. Alexei zerrte den Kopf des Schwarzhaarigen zur Seite, um einen Blick in sein Gesicht zu werfen. Es war bleich und seine Augen waren geschlossen. Sein Atem ging flach, er war also ohnmächtig geworden. Enttäuscht ließ der Vampir von ihm ab, richtete sich auf und zog sich wieder an.
Mit dem Ärmel seines dunklen Hemds wischte er sich über den blutverschmierten Mund, während sein Gebiss wieder zu dem eines Menschen wurde - bis auf die spitzen Eckzähne.
Alexei fühlte sich trotz der Unterbrechung unglaublich gut, sein sonst immer so quälender Durst war endlich gestillt und doch war der Duft von Shôkans auf den Asphalt tropfenden Bluts durchaus verlockend. Allerdings war er nun genährt und die letzten Milliliter eines Menschen schmeckten sowieso scheußlich nach Angst. Alexei leckte die Reste des Bluts von seinen Lippen, richtete seine Kleidung und wandte sich dann zum Gehen.
Als er einen Schritt aus der dunklen Gasse heraus trat, blendete ihn das Licht der Straße und ließ ihn schmerzerfüllt die Augen zusammen kneifen, während er die Hände vor die Augen hob. Langsam wagte er es wieder die Augen zu öffnen und die Hände herunter zu nehmen. Während er angestrengt blinzelte kehrte sein Verstand langsam wieder zurück. Die Bestie war gefüttert worden und gab ihn nun wieder frei. Langsam kehrte seine normale Gestalt zurück. Ein wenig verwirrt begutachtete er seine rechte Hand, die von Shôkans Lust aber auch seinem Blut beschmiert war.
Alexis schluckte hart, dann kam ihm wie ein Hammerschlag von hinten ins Gedächtnis, dass da noch jemand hinter ihm in der Gasse lag und kurz davor war zu krepieren. Jetzt wurde ihm erst klar, was passiert war und dass er es extrem übertrieben hatte. Er riss die Augen auf, als er das erkannte, machte sofort auf dem Absatz kehrt und stürzte zu Shôkan, der immer noch wie ein nasser Sack bei der Mauer lag.
Neben ihm ging Alexis auf die Knie und drehte den Schwarzhaarigen auf den Rücken. Er war immer noch totenbleich und ohnmächtig, aber zumindest atmete er, allerdings nur noch schwach. Aus der bestialischen Wunde an seinem Hals sickerte auch noch weiterhin Blut und hatte mittlerweile eine kleine Lache auf dem Boden gebildet.
"Shit, shit, shit.", fluchte Alexis und presste seine saubere rechte Hand gegen die Bisswunde, "Scheiße, wehe du stirbst mir hier weg!"
Er legte sein Ohr kurz an Shôkans Brust, um seinen Herzschlag zu kontrollieren. Er hatte es so maßlos übertrieben, so maßlos! Wenn er nicht bald etwas unternahm, würde ihm der Kerl hier unter den Fingern weg sterben! Die Blutung konnte er immerhin stoppen, indem er seinen Speichel verwendete. Als er jedoch zuerst mit der Zunge direkt über die Wunde geleckt hatte, hatte der Geschmack ihn fast wieder saugen lassen. Angewidert von sich selbst spuckte er das Blut zur Seite aus, nahm dann seine Finger, feuchtete die an und strich dann damit vorsichtig über die Stelle.
Dass der Blutverlust gestoppt worden war, ließ ihn seine kurze Panik langsam wieder los werden. Dann fiel sein Blick jedoch auf Shôkans entblößten Körper und er kniff wütend und beschämt die Augen zusammen, während er sich auf die Unterlippe biss. Er hämmerte sich mit seinen Fäusten gegen den Kopf, während Tränen begannen sich in seinen Augen zu sammeln.
"Verdammt, verdammt, verdammt.", fluchte er mit brüchiger Stimme, "Ich hab' dir doch gesagt, dass es Alexis nicht umsonst gibt, warum bist du mir hinterher gekommen, warum hast du mich nicht einfach in Ruhe gelassen? Verdammt, verdammt..."
Die Wut über sich selbst ließ Alexei allerdings nicht lange in seinem Stadium der nichtstuenden Reue bleiben, sondern ließ ihn sich zusammen reißen. Mit Tränen in den Augen und auf seinen Wangen zog er Shôkan an, ohne hin zu sehen, und kontrollierte dann noch einmal seine Vitalfunktionen. Verdammt, er konnte ihn nicht einfach hier lassen und ins Krankenhaus würde er ihn auch nicht bringen können, die würden ihn sofort anzeigen. Innerlich fluchend und wieder ein paar Tränen verdrückend, biss er sich wütend ins Handgelenk und drückte es dann Shôkan in den Mund. Er würde diesen Scheißkerl hier und heute nicht sterben lassen, garantiert nicht.
Die paar Tropfen seines Blutes, die in Shôkans Mund fielen bis die Wunde sich wieder schloss, würde hoffentlich genügen, damit er es mit ihm bis zu seiner Wohnung schaffte. Das war wohl die beste Option und die mit der größten Chance vielleicht doch noch ohne Anzeige aus dieser Sache raus zu kommen. Er hätte ihn töten sollen, schoss ihm ein böser Gedanke durch den Kopf, der aber sofort vehement Widerspruch bekam. Shôkan war unschuldig, auch wenn er eine verdammte Nervensäge war und Alexis hatte sich geschworen keine Unschuldigen mehr zu töten. Das hatte er sich damals geschworen und das würde er nun sicher nicht revidieren.
Als sein Handgelenk wieder zu geheilt war, nahm er es von Shôkans Lippen und kontrollierte noch einmal seine Vitalfunktionen. Dann ließ er seine Arme unter den halbtoten Körper fahren und lud sich den Schwarzhaarigen auf die Arme. Er wollte sich schon wieder der Straße zuwenden und hinaus gehen, doch dann fiel ihm ein, dass das sicher kein gutes Bild abgeben würde. Jedenfalls keines, bei dem die Leute nicht beängstigt die Polizei rufen würden. Sein Kopf legte sich in den Nacken, als er nach oben blickte.
Mit einem Satz war er auf das Dach des Restaurants gesprungen. Dort blickte er sich kurz um, um sich zu orientieren und machte sich dann mit Shôkan auf den Armen über die Dächer der Stadt hinweg auf den Weg zu seinem Apartment.

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BeitragThema - Re: Restaurant   Mi 3 Jan 2018 - 17:49
 
<3
tbc: Alexeis Penthouse


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BeitragThema - Re: Restaurant   Sa 20 Jan 2018 - 18:22
 
First Post:

Gelangweilt saß ich an einem der Tische und blätterte durch die Karte. Es gab nichts was mich interessierte oder mich auch nur ein wenig hungrig machte. Aus dem Augenwinkel sah ich an einem anderem Tisch ein Mädchen mit roten Haaren und einer großen narbe im Gesicht. Sie war wunderschön und ich fühlte mich zu ihr hingezogen. Doch ich wiederstand diesem und blätterte weiter durch die Karte. Ich schaute ihr in ihr eines braunes Auge, da durch das andere eine riesige Narbe ging. Ich hatte das gefühlt das sie nicht normal war. Nicht so wie ich, aber auch kein Mensch. Man sah es in ihrem Gesichtsausdruck. Wieso hat sie diese Narbe ? Ich fuhr mir einmal durch die Haare und spielte dann gelangweilt mit der Kette um meinem Hals. Sie sah eindeutig besser und hübscher aus, als die anderen Frauen in meinem Leben mit denen ich etwas hatte und das waren echt viele. Seitdem ich meinen Vater aus Wut zerfleischte hatte, war mein Leben um einiges lässiger geworden: Nachts wenn die meisten schliefen trieb ich mich in den Wäldern herum. Auf der Jagd nach frischem Fleisch. Und dann wenn ich meine Beute gefunden habe verwandelte ich mich und ging auf sie los.
Langsam stand ich auf und ging auf sie zu " Darf ich mich zu ihnen setzen ?" Fragte ich sie und setzte mich einfach an ihren Tisch ohne auf ihre Antwort zu warten. Von nahem betrachtet sah sie noch schöner und stärker aus als ich es mir vorstellen hätte können.
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BeitragThema - Re: Restaurant   Sa 20 Jan 2018 - 18:58
 
First Post:

Wachsam wie eh und je huschte mein Blick durch das Restaurant, was mich ehrlich gesagt von meiner vorherigen Beschäftigung ablenkte. Schon lange besaß ich diesen Drang immer aufmerksam zu sein, was bei meiner Berufung auch verständlich war. Schließlich könnte ja überall der Feind lauern. Meine Arme hingen mir lässig an der Seite herab, meine Beine überkreuzten sich. Noch vor wenigen Sekunden hatte ich seelenruhig in meiner Speisekarte herumgeblättert, mein Bauch knurrte, doch das Gefühl, dass mich jemand beobachtete hatte mich davon abgehalten weiter nach etwas zu essen zu suchen. Ich drehte mich kurz um und sah endlich meinen Beobachter. Ein dunkelbraun haariger Mann schaute zu mir und musterte mich anscheinend. Ich warf ihn einen kurzen, giftigen Blick zu und hoffte so, dass er endlich damit aufhören würde. Arsch. Ich spielte gelangweilt an meinem roten gepflochtenen Zopf und wandte mich dann wieder der Speisekarte zu. Eigentlich habe ich Lust auf Kartoffelsuppe, auch wenn ich denke, dass nichts die Suppe meiner Mutter toppen könnte. Der Gedanke an meine Mum versaß mir einen kurzen Stich. Auch wenn der Tod meiner Eltern schon einige Zeit zurücklag, schmerzte mich der Gedanke an ihnen immer noch. Prompt wurde ich durch eine nervige Stimme aus meinen Gedanken gerissen. Der idiotische Typ, der mich gerade eben noch beobachtet hatte, stand nun vor mir und fragte mich, ob er sich setzen durfte. Und ohne auf eine Antwort von mir zu warten tat er dies auch. "Ich habe nicht ja gesagt!", fauchte ich den Kerl an. "Und wenn Sie nicht sofort ihren Arsch von hier wegbewegen, dann stopfe ich sie in irgendeine nahe liegende Mülltonne!" In meinen Gedanken warf ich ihm noch weitere Schimpfwörter an den Kopf, sprach sie jedoch nicht laut aus. Erst einmal wollte ich wissen, was der Arsch zu sagen hatte.
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BeitragThema - Re: Restaurant   Sa 20 Jan 2018 - 19:31
 
"Halt den Atem an, Kleine " Reagierte ich auf sie "Du hats freihe Wahl bei den Mülltonnen." Ich wartete auf einen ihrer bösartigen Komentare. Sie hatte diesen einen Gruch an ihr der so verlockend war, wie als würde man mier gerade mein Mittagessen servieren. Vampir.Ich musste mich zusammenreisen mich jetzt nicht in aller öffentlichkeit zuverwandeln. Eine Schweißperle lief mir den Rücken herunter.Ich konnte ihr Gesicht nicht erkennen, da sie die Karte davor hielt. Mit meinem Zeigefinger drückte ich auf den oberen Rand der Karte so das diese die Tischplatte berührte. Jetzt hatte ich freie sicht und konnte ihr diregt in ihr eines Auge schauen. Diese Narbe sah aus als hätte sie diese von einem Werwolf. Ichschluckte einmal da ich nicht wusste wer von uns ihr so etwas antun könnte. "Hast du jetzt noch etwas an mich zusagen ?" Fragte ich sie und berührte ihren einen Finger.
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BeitragThema - Re: Restaurant   Sa 20 Jan 2018 - 19:47
 
"Halt die Klappe!", fauchte ich ihn an. "Und wenn du mich noch einmal klein nennst, dann werde ich dich so zusammenprügeln, dass du am Ende so winziger als ein überfahrendes Eichhörnchen bist!" Ich hatte meine Stimme etwas hochgeschraubt und war ziemlich laut, was mich aber nicht sonderlich störte. Sollten die Leute doch von mir denken was sie wollen! Ich hielt meine Speisekarte immer noch über mein Gesicht, weil ich nicht sonderlich Lust darauf hatte, diesem Arschgesicht in die Augen zu sehen. Sonst gehe ich ja noch auf ihn los und scheuere ihm eine... Naja, wenn er weiter so macht könnte das durchaus passieren. Ein Geruch strömte mir in die Nase, welcher mir auch ziemlich bekannt vorkam. Kurz überlegte ich was es war, bis es mir wieder einfiel. Der Typ ist ein Werwolf... Aha. Gut zu wissen. Ich spürte immer noch, dass er mich beobachtete, was mich ehrlich gesagt ziemlich ankotzte. Wenn er schon hier sitzt, kann er damit aufhören mich die ganze Zeit anzustarren. Ich bin ja kein sprechender Baum, den man die ganze Zeit angaffen müsste. Hinter meiner Karte war das Licht etwas gedämpft, sodass ich die Schrift nicht richtig lesen konnte. Innerlich regte ich mich etwas darüber auf, doch ich wusste ja schon, was ich nehmen würde. Nämlich eine Kartoffelsuppe. Und ein Glas Wasser. Plötzlich spürte ich, wie meine Speisekarte nach unten auf den Tisch gedrückt wurde und ich warf meinen Gegenüber einen genervten Blick zu. "Was?", fragte ich ihn mit einer giftigen Stimme. Und dann fragte er mich allen ernstes, ob ich noch etwas an ihn zu sagen hatte. "Ja, nämlich, dass du damit aufhören sollst mich die ganze Zeit so anzuglotzen! Das kannst du bei jemand anderen machen, aber nicht bei mir!" Ich legte meine Speisekarte ab und klappte sie zu. Als er meinen Finger berührte, zog ich meine Hand schnell zurück und legte sie unter den Tisch. Dann musterte ich den Kerl. Ich frage mich echt was der hier will... "Okay, und was genau wollen Sie jetzt hier bei mir?", sprach ich meine Gedanken aus.
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BeitragThema - Re: Restaurant   So 21 Jan 2018 - 17:11
 
Ich musterte ihre bösartigen Blicke." Du bist wohl mehr der Einzelgänger typ, oder ?" Fragte ich sie um ihrern Fragen auszuweichen. Ich hatte keine Antworten. Ich wusste nicht einmal warum ich zu ihr gelaufen bin. Ihr Geruch war zwar echt verlockend, aber dennoch hätte ich dem wiederstehen können. Erneut betrachtete ich ihre Narbe. Welcher Werwolf würde so etwas tun ?" Und du willst mich zusammenprügeln, so klein wie ein überfahrenes Eichhörnchen? Wenn du dich traust kannst du es gerne versuchen, aber mach dir nicht zu große Hoffnung." In meinen Gedanken plante ich den rest meines Tages: Auf Jagd gehen, Vampire töten und so weiter und so vort. In ihrem Gesichtsausdruck sah ich, dass sie nicht gerade begeistert von mir wahr, wahrscheinlich liegd es daran das ich ein Werwolf bin. Vampire und Werwölfe auf ewig verfeindet. Jedesmal wenn ich diese Narbe sah bekam ich Schudgefühle, wobei ich es nicht ein mal wahr.
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BeitragThema - Re: Restaurant   So 21 Jan 2018 - 17:29
 
Fest sah ich dem Arschgesicht in die Augen und hatte nicht vor meinen Blick abzuwenden. Und wieder fragte ich mich, warum er sich zu mir gesetzt hatte, was ich aber wahrscheinlich nicht erfahren würde. Stattdessen mich er meiner Frage aus und sagte mir, dass ich anscheinend wohl eher der Einzelgänger Typ wäre. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich ihm je erlaubt hätte mich zu duzen... "Erst einmal habe ich es Ihnen nicht erlaubt mich zu duzen und zweitens das geht Sie nichts an." Ich lehnte mich lässig zurück und überkreuzte meine Beine. Immer noch sah ich ihm fest in die Augen und es nervte mich, dass er meine Narbe musterte. "Hören Sie auf meine Narbe so anzustarren, das nervt.", meinte ich giftig. Kann der nicht  mal damit aufhören? Ich schwöre, gleich bringe ich ihn um wenn er so weitermacht... Als er mich dann weiter volllaberte, verengte ich meine Augen wütend zu Schlitzen. "Natürlich traue ich mich!", fuhr ich ihn an. "Nur sind Sie ersten NOCH nicht auf meiner Todesliste, zweitens sind Sie es nicht wert, dass ich meine Hände schmutzig mache und drittens bin ich grad zu faul um aufzustehen." Ich verschränkte meine Arme vor der Brust und seufzte bei seinen nervigen Blicken. Nebenbei fragte ich mich, was ich noch mit den Rest meines Tages anfangen sollte. Naja, theoretisch könnte ich mich noch in irgendeine Prügelei verwickeln lassen. Es macht immer wieder Spaß andere Leute zu verprügeln... Da mir seine Blick so langsam wirklich auf die nerven gingen, klappte ich die Speisekarte wieder auf und hob sie erneut vor mein Gesicht. Vielleicht hört er dann endlich damit auf die ganze Zeit meine beschissene Narbe anzugaffen... Eigentlich war ich den Blicken der Leute gewohnt, denn so eine riesen Narbe sah man nicht alle Tage, vor allen dingen keine, die direkt durch das Auge ging... Doch das dieser Idiot hier vor mir sich erst unerlaubt zu mir setzte und dann auch noch nichts besseres zu tun hatte, als meine Verletzungen anzustarren kotzte mich schon enorm an.
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BeitragThema - Re: Restaurant   So 21 Jan 2018 - 18:22
 
"Danke das ich nicht auf ihrer Todesliste stehe !" antwortete ich auf ihren dummen Komentar. Sie wahr irgendwie echt .... Naja egal. In ihren Augen sah man, dass sie es nicht wollte, dass ich sie die ganze Zeit anstarre. Also entschied ich mich dazu aus dem Fenster zuschauen und fremde Menschen zu beobachten. Die Straße war belebt und alle hatten irgendwie jemanden an ihrer Seite. Die meisten Beziehungen die ich hatte gingen nur eine Nacht, da ich am nächsten morgen eigentlich immer abgehauen bin. In meinen Gedanken sah ich immer und immer wieder die schlimmsten Erlebnise von meinem Vater. Ich sehe ihn immer noch vor mir stehen, wie er mich voll schrie und mir eine Ohrfeige gab. Dies war sein letzter Fehler den er je bei mir gemacht hatte. Wie er mich angefleht hatte und ich ihn einfach nur zerfleischte. Ich balte meine Fauts unter dem Tisch da ich an ihn (meinen Vater) denken musste. Meine Blicke wurden immer angespanter. Ich spürte wie mir eine Perle von warmen Schweiß über den rücken lief. Ich spannte meinen kompletten Körper an.
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BeitragThema - Re: Restaurant   So 21 Jan 2018 - 18:40
 
"Bitte sehr.", antwortete ich darauf, als er sich dafür bedankte, dass er nicht auf meiner Todesliste stand. Kurz nahm ich meine Speisekarte wieder runter und schenkte ihn ein freches Grinsen. Dann nahm ich die Karte wieder hoch und tat so, als würde ich darin lesen. Hm... Die Preise hier sind eigentlich ganz in Ordnung. Jetzt muss es nur nicht wie eine mit Klowasser bespülte Maus schmecken und dann hau ich vielleicht mal nicht ab, ohne ihnen das Geld zu geben. Der fremde Typ drehte seinen Kopf nun weg und starrte aus dem Fenster, da ich dies jedoch hinter der Karte nicht sah, nahm ich sie auch nicht runter. Super Aislyn, total unauffällig das mit der Karte, wirklich... Langeweile überkam mich. Mein Blick wanderte aus den Fenster und sofort waren meine Gedanken wo anders. Was würden meine Eltern jetzt wohl machen, wenn sie sehen würden, dass ein fremder Kerl mich ankotzte? Vielleicht würden sie ihm ja eine runterscheuern... Dabei zuzugucken wäre eigentlich ganz lustig... Da die Langeweile langsam die Überhand bekam, nahm ich die Karte runter und sah den Kerl an. "Wie heißen Sie eigentlich, Arschgesicht? Und bevor Sie mir damit kommen, ein "Das geht Sie nichts an" akzeptiere ich nicht." Wieder klappte ich die Karte zu und legte sie auf den Tisch, jedoch hatte ich sie immer noch in meiner Hand. Für den Fall der Fälle, dass er wieder mit diesem bekloppten Starren kam. Mit meiner anderen Hand spielte ich mit meiner Kette herum, die ich vor langer Zeit von meinen Eltern geschenkt bekommen hatte. Das ist jetzt auch schon eine gefühlte Ewigkeit her... Mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck wartete ich auf eine Antwort, die ich hoffentlich bekommen würde. Wenn ich keine bekomme könnte es sein, dass ich ihn "ausversehen" einen Kinnhaken verpasse. Aber wirklich nur ausversehen.
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BeitragThema - Re: Restaurant   So 21 Jan 2018 - 18:55
 
"Mein Name ist Jacob, Jacob Frey." Antwortete ich ihr und schaute weiter aus dem Fenster. "Und wie ist Ihr Name ? Wenn ich sie das fragen darf ?" Mein Körper war immer noch angespant da ich nicht wirklich von dem Gedanken loslassen konnte, meinen Vater in Stücke gerissen zuhaben. Ich zuckte einmal kurz zusammen, da mir auf einmal etwas kalt geworden war. Geduldig kratzte ich mich an meinem Hinterkopf als ich auf uhre aantwort wartete. Ich schaute weiterhin aus dem Fenster um ihr nicht weiter auf die nerven zugehen. Immerhin will ich ja das sie mich wenigstens ein bisschen mag. Gelangweilt stützte ich meinen Kopf auf meiner Hand ab. Ich schaute auf mein Hendy in der Hoffnung das mir jemand geschrieben hatte, doch leider war keine einzige Naricht zusehen. Ich lehnte mich an meinem Stuhl an und wartete weiterhin geduldig auf ihre Antwort.
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BeitragThema - Re: Restaurant   So 21 Jan 2018 - 19:10
 
"Okay, Jacob.", antwortete ich ihm. "Dann muss ich Sie in meinen Gedanken wenigstens nicht die ganze Zeit Arschgesicht nennen. Obwohl... Ich denke, dass das immer noch am meisten passt." Er schaute weiterhin aus dem Fenster, worauf ich annahm, dass er wenigstens verstanden hatte, dass ich es nicht mochte, wenn man mich die ganze Zeit anstarrte. Halleluja, er doch nicht ganz so schwer von begriff. Ich verdrehte bei meinen Gedanken die Augen. Doch, er ist schwer von Begriff, denn anscheinend hat er es immer noch nicht kapiert, dass er mich ankotzt. "Mein Name?", fragte ich und zog eine Augenbraue hoch. "Den verrate ich nicht gerne... Man könnte ihn immer gegen mich verwenden, etwas was Sie sich merken sollten, Jacob aka. Arschgesicht." Gelangweilt wartete ich darauf, dass endlich mal die Bedienung kommen würde, denn mein Bauch knurrte schon vor hunger. "Man, die Bedienung hier sind aber auch Taugenichtse.", meinte ich zu mir selbst, sagte das aber noch laut genug, dass Jacob mich hören konnte. "Wie lange dauert das noch, bis die endlich kommen? Also ehrlich gesagt habe ich keine Lust zehn Jahre auf die zu warten..." Ich nahm meine Hand von der Speisekarte und legte meine Arme hinter meinen Kopf. Lässig lehnte ich mich zurück und wartete auf eine Antwort von dem Kerl. Wenn ich heute noch etwas zu essen bekommen würde, würde ich mich echt freuen, wirklich... Ich sah wie Jacob auf sein Hand schaute und verdrehte leicht meine braunen Augen. Die Leute und ihre Handys... Natürlich hatte ich auch eins, aber es kotzte mich jedes Mal aufs neue an, wenn Leute durchwegs auf ihr Handy schauten, so, als ob sie nichts besseres zu tun hätten. Mein Mund wurde langsam trocken, denn ich hatte schon länger mehr nichts getrunken, deshalb freute ich mich auf ein schönes Glas Wasser.
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BeitragThema - Re: Restaurant   
 
 
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