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 Restaurant

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AutorNachricht
Jayden Sanders
Like a Gentleman
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Beruf : Lehrer für Geschichte und Gesellschaftskunde an der Moon Academy
Spieler : Cali

BeitragThema: Re: Restaurant   Do 2 Jun 2016 - 14:35

Toukos Blick schien weit weg zu sein, als er ihr mit Herzenswärme empfahl, sich ruhig an ihn zu wenden sollte sie private Probleme haben. Er sah sie mit warmen Blick an. Sie war gerade nicht hier, es war ihr anzusehen, sie war in Gedanken ganz woanders. Er kannte diesen Blick, hatte es gelernt ihn an Jane frühzeitig zu erkennen und sie dann in Frieden zu lassen, um nicht angegiftet zu werden, denn die Vergangenheit mit ihrem Vater und ihrer aufbrausenden Jugend war niemals ein Thema über das sie gern sprach. Aber bei der sanften Touko war das anders und nachdenklich betrachtete er, wie sie sich eine Strähne zurück strich, bis sie wieder zu ihm aufsah und das Lächeln in ihr Gesicht zurückkehrte.
Er erwiderte es und bettete seine Wange in seiner Hand, als er sie schwärmerisch ansah. "Das ist so schön", kommentierte er und seine Augen strahlten noch immer die Freude darüber aus, wie romantisch das doch alles war. Er schaffte es zu vermeiden, dass er ihr das noch zwanzig Mal sagte, wie genau wusste er selbst nicht.
Und als sie das Angebot annahm und ebenfalls lachen musste, als Jayden sich mit seinem schrecklich unbedeutsamen Rang als Vertrauenslehrer brüstete, erstrahlte die harmonische Stimmung wieder zwischen ihnen auf. Es war einfach zauberhaft, mit der Pädagogin hier zu essen und Jayden erwischte sich wieder einmal bei dem Gedanken, was für ein Glück er doch hatte sie in dieser Angelegenheit an seiner Seite zu wissen. Er hätte ihr am liebsten gleich den Ernstfall erklärt, aber die Gefahr war zu groß gewesen, dass die Wahrheit zu seinem eigenen Verhängnis werden würde - denn das, was er ihr am liebsten offen und ehrlich beichten würde, war schließlich eine direkte Einzelfahrkarte aus seinem Beruf hinaus und im schlimmsten Fall direkt vor Gericht. So gut, wie er sich aber mit Touko verstand, glaubte er das er es ihr wohlmöglich erzählen könnte, wenn sie gute Freunde wurden. Und je länger sie sich unterhielten, desto weniger bezweifelte er, dass dieser Fall eintreten würde.
Das Essen wurde ihnen serviert und es sah fantastisch aus. Die Küche des Hauses hatte sogar bedacht, dass Jaydens Steak gern etwas zu durch sein durfte, weshalb er mit einem leicht ungesund dunklen Fleisch beglückt wurde, als er auf seinen Teller hinab sah.
Auf ihre Frage hin schmunzelte er amüsiert, denn nun war es an ihm die Neugierde der Pädagogin zu stillen. "Glaub es oder nicht, aber vor.. ich glaube es ist jetzt 3 Jahre her, hat Zenva mal einen medizinischen Vortrag in der Schule gehalten." Als er sich daran zurück erinnerte fingen seine Finger an, amüsiert an dem Rand des Tellers herum zu spielen. Sein Schmunzeln war ein einziger Versuch, das Grinsen zu unterdrücken. "Ich war noch recht neu an der Schule, aber das ganze Kollegium war zu dem Vortrag geladen, also auch die neuen. Thema war, was zu tun war wenn Notfälle in der Schule vorfallen, also sozusagen eine Nachhilfestunde in ärztlicher Erster Hilfe."
Er sah wieder zu Touko auf und hob nachdenklich die Augenbrauen. "Natürlich ist das an einer Schule wie der Moon Academy etwas anderes als an normalen Schulen, immerhin lernen dort die Schüler, wie sie mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen haben. Da kann man sich denken, dass es durch alle möglichen Arten von Magie und Kräften schnell zu lebensbedrohlichen Verletzungen kommen kann. Deswegen wurden wir darüber informiert, dass das örtliche Krankenhaus einen Spezialisten geschickt hatte."
Nun stahl sich doch ein leises Lachen über seine Lippen und er knickte gedankenverloren die Ecken der Karte um, die er schon zur Seite gelegt hatte, als er zurück zu Touko sah und mit den Augenbrauen wackelte. "Du kannst dir jetzt natürlich denken, dass der werte Herr Engel dieser Spezialist war."
Um zu verhindern, dass seine Mahlzeit kalt wurde, fing er während kleinen erzählerischen Unterbrechungen an zu essen. Lächelnd schob er sich die Gabel mit dem leicht verkohlten Fleisch in den Mund und seine Augen wanderten von der Karte zu seinem Teller und zurück zu Touko. "Jedenfalls", fuhr er fort und senkte seine Gabel, "hatten der Engel und ich nach seinem Vortrag eine kleine Debatte darüber, wie in einem solchen Fall mit den Schülern umgegangen werden sollte, die solche Unfälle verursachten. Natürlich verlangte er strengere Maßnahmen als ich", sagte er und schmunzelte, "aber in der Debatte habe ich gewonnen. Ausnahmsweise, wie ich jetzt weiß, denn nach 3 Jahren weiß ich jetzt was für ein Sonderfall das war. Ich glaube das war auch der Grund, warum er mich irgendwie nicht ganz so verachtet hat wie alle anderen."
Er nahm noch einmal etwas auf die Gabel, klopfte aber bevor er weiter aß noch einmal nachdenklich mit den Fingern auf den Tellerrand. "Was heißt verachtet, ich glaube das trifft es nichtmal. Aber du kennst ihn ja." Er grinste, denn wer würde das besser verstehen als die Pädgogin vor ihm? Ob verliebt oder nicht, an den Engel heran zu kommen erforderte stets gesonderte Umstände.
Dann aß er weiter und sein Blick huschte zwischenzeitlich kurz zu dem Nachbartisch, wo sich seine Kollegen leise unterhielten, ehe er wieder Touko ansah. "Und als wir feststellten, dass wir in der Lage sind uns auf professioneller Ebene zu unterhalten - wobei debatieren wohl eher passt - blieben wir in Kontakt. Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht mehr so genau, wie ich das geschafft hatte, weil ich so technikunfähig bin. Aber es kam öfter zu privaten Treffen als zu Telefongesprächen, also... hat es wohl irgendwie funktioniert." Er schluckte und grinste dann über das ganze Gesicht.
Dieses Mal war er so amüsiert, das er in dieser entspannten Abendatmosphäre gänzlich vergaß, darauf zu achten das seine Hörner verschwunden blieben und während er die nächsten Worte sprach, prangerten zwei große, metallische Hörner an jeder Seite seines Kopfes empor. "Außerdem muss ja irgendwer aufpassen, dass er auf dem Boden der Tatsachen bleibt. Ich glaube nicht, dass ich das je geschafft hatte, aber nach einer Weile habe ich mich für ihn verantwortlich gefühlt." Er lachte leise, bevor er fröhlich munter den Rest seines Steaks vertilgte.



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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Restaurant   Do 2 Jun 2016 - 15:09

Das Essen sah hervorragend aus und Touko konnte kaum abwarten es zu probieren, allerdings, nachdem sie nun ihre Seite der Geschichte erzählt hatte, wollte sie nun auch von Jayden erfahren wie er Zenva kennen gelernt hatte. Und vor allem wie er es geschafft hatte den Kontakt zu dem Engel zu halten. Und ihre Neugierde wurde endlich gestillt, als Jayden anfing zu erzählen. Die Pädagogin konnte sich wirklich sehr gut vorstellen, wie Zenva einen medizinischen Vortrag hielt. Auch wenn sie sich ihn nicht an einer Schule vorstellen konnte, immerhin ahnte sie schon, dass der Engel nicht grade.. gut mit Kindern klar kam. Sie erinnerte sich schmunzelnd daran wie widerwillig er ihre Einladung auf die Kinderstation angenommen hatte und wie er versucht hatte, sich erst irgendwie aus der ganzen Sache herauszureden. Natürlich hatte der Chefarzt viel zu tun, aber etwas Zeit fand sich immer. Immerhin schaffe er es auch jetzt immer mal wieder auf der Kinderstation aufzutauchen. Natürlich nicht wegen den Kindern.. aber wegen ihr.
Neugierig lauschte sie Jayden's Worten als er davon erzählte, dass er Zenva kennen gelernt hatte, als er selber noch recht neu an der Schule gewesen war. Während er seine Geschichte erzählte, hatte sie Zeit ihr Essen zu genießen. Auch wenn sie das eher nebensächlich tat, denn ihre Aufmerksamkeit lag voll und ganz auf ihrem Begleiter.
„Stimmt, auch wenn ich bis jetzt gar nicht so intensiv darüber nachgedacht habe. Der Sportunterricht muss ja interessant sein,“ erwiderte sie, ehe ein leises Lachen ihre Lippen verließ. Es war das erste Mal, dass sich Touko wirklich damit auseinandersetzte, wie Unterricht mit so vielen verschiedenen Wesen sein musste. Natürlich hatte sie auch bei sich auf der Station die unterschiedlichsten Wesen, aber grade bei kleinen Kindern merkte man es noch gar nicht so stark, dass sie keine Menschen waren. Außer natürlich sie hatten Fähigkeiten, die sie noch nicht kontrollieren konnten oder aber ihr ragten Hörner aus dem Kopf.
Sie nickte zwischen durch, als Jayden ihr erzählte, dass es natürlich Zenva war, der als Spezialist an die Schule geschickt worden war. Und als sie sich vorstellen musste, wie die beiden eine Debatte führte, musste sie leise lachen, ehe das Lachen in ein Husten überging und sie einen Schluck trinken musste. „Entschuldigung, ich hab mich nur verschluckt bei der Vorstellung wie ihr beide debattiert. Auch wenn ich gerne mal dabei sein würde,“ gestand sie mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Immerhin wusste sie, wie es war sich mit Zenva normal zu unterhalten. Und sie konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie jemand gegen den Engel eine Argumentation gewinnen konnte. Immerhin hatten selbst die anderen Ärzte im Krankenhaus eine Menge Respekt vor Zenva. Und nur ganz neu angestellte Ärzte machte einmal den Fehler ihm zu widersprechen.
„Ich glaube der Begriff den du suchst, heißt 'distanziert',“ erwiderte Touko, während sie sich wieder etwas mehr auf ihr Essen konzentrierte. Wobei.. das nicht lange anhielt. Immerhin hatte sie sonst niemanden, mit dem sie so über Zenva reden konnte. Natürlich wusste Tomomi auch fast all das was Touko wusste, schließlich waren die beiden beste Freundinnen, aber das war nicht das gleiche. Tomomi kannte Zenva persönlich nicht, während Jayden und er schon seid 3 Jahren eine gute Bekanntschaft pflegten und sich sogar mal außerhalb des Krankenhauses und der Arbeit getroffen hatten. Und das faszinierte Touko mehr als sie zugeben würde.
Und hatte Touko Jayden grade noch ihre volle Aufmerksamkeit geschenkt, verschwand diese in dem Augenblick, als sich etwas an ihrer Begleitung veränderte. Etwas, dass sie nicht hätte einfach ignorieren können. Ihre samt braunen Augen wanderten von Jayden's grünen Augen etwas weiter nach oben. Das Schmunzeln, dass ihre Lippen zierte wurde breiter, als sie ihren Blick wieder senkte und ihr Gesicht mit ihrer Hand abstützte. „Jaaayden,“ summte sie neckend, während sie ihn angrinste und ihr Essen dabei vollkommen ignorierte. „Kaaaann es sein dass du gar kein Mensch bist?“ Touko konnte nicht anders als leise zu kichern. Für sie war es inzwischen etwas vollkommen alltägliches geworden, mit anderen Wesen zu tun zu haben, aber während er ganzen Zeit, in der sie sich nun mit Jayden unterhalten hatte, hatte sie keinen Gedanken daran verschwendet, dass er vielleicht etwas anderes als ein Mensch sein könnte. Fasziniert fand ihr Blick wieder zu seinen Hörnern. Sie hatten eine graue, nein, beinahe silberne Farbe und auch wenn Touko etwas vergleichbares noch nicht gesehen hatten, passten diese Hörner unglaublich gut zu Jayden. Aber was könnte er sein wenn kein Mensch? Grade noch war ihre Neugierde in Bezug auf seine Beziehung zu Zenva unglaublich groß gewesen, doch nun funkelte diese Neugierde aus einem anderen Grund in ihren Augen. „Also tut mir Leid, dass jetzt so sagen zu müssen, aber ich habe kein Wort von dem aufgenommen was du grade gesagt hast,“ gab sie kichernd zu, während ihre Augen wieder zu seinen fand und sie sich in ihrem Stuhl zurück lehnte. Seine Hörner hatten sie mehr als offensichtlich abgelenkt und das taten sie selbst jetzt noch. Das Essen war lecker.. sehr lecker sogar! Aber ihre Neugierde war eben unschlagbar.


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Jayden Sanders
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BeitragThema: Re: Restaurant   Do 2 Jun 2016 - 16:43

Jayden verlor sich zunehmend in Erinnerungen und merkte selbst nicht, wie er ins Reden kam. Aber das war oft der Fall, vielleicht war das auch einfach ein Nebeneffekt von seinem Beruf, viel zu reden wenn der Tag lang war. "Oh, der Sportunterricht ist nicht das schlimmste, anstrengender ist Kampfkunst. Wobei ich mich da mit den Sportlehrern regelmäßig drüber streiten könnte, die sehen das nämlich anders", lachte er und nahm sich noch etwas von seinem Steak. Er unterrichtete kein Sport, aber die Sportlehrer rühmten sich immer damit, die Rasselbande von Schülern am häufigsten bändigen zu müssen.
"Inzwischen unterrichte ich auch hauptsächlich nur noch theoretische Fächer", informierte er dann die Pädagogin nachdenklich und seine Finger fuhren den Rand seines Tellers nach, als er auf sein Essen hinab sah. "Ich habe als ich gerade angefangen habe mal vier Unterrichtsfächer gehabt, drei inklusive dem Fach Heilkunde als Vertretungslehrer. Jetzt unterrichte ich nur noch Gesellschaftskunde und Geschichte."
Jayden kam gern lange und ausführlich ins Reden und könnte sich stundenlang unterhalten, denn das tat er einfach ausgesprochen gern. Aber wenn es dann auch noch um so ausgenommen interessante Themen ging wie schon den gesamten Abend über, dann gab es kein Halten mehr. Als er die Geschichte auspackte wie er den Chefarzt kennen gelernt hatte und wie er es schaffte, seine Aufmerksamkeit länger zu beanspruchen als für drei knappe Worte, verlor er sich nach einiger Zeit in Einzelheiten. Doch das schien der Brünetten nichts auszumachen.
Er lachte, als sie sich verschluckte. "Oh, das hab ich danach aber auch nicht mehr oft getan. Ich habe es vielleicht noch ein oder zweimal herausgefordert, aber man lernt in seiner Gegenwart schnell, dass man in Grund und Boden argumentiert wird ehe man ein Veto einlegen kann", kommentierte er belustigt und schüttelte verständnislos den Kopf. Der Engel war wirklich eine harte Nuss zu knacken und umso beeindruckter war er darüber, dass Touko dies zu schaffen schien.
Während er weiter erzählte lächelte die meiste Zeit vergnügt und breitete Touko mit der Zeit die ganze Story aus, während nach und nach immer mehr von den vorzüglichen Speisen des Restaurants von beiden vertilgt wurde. Die Atmosphäre lud einfach zu den unterhaltsamen Gesprächen ein und die samtbraunen Augen der Pädagogin nahmen neugierig und interessiert alle Informationen auf, die Jayden ihr mitteilte. Er nickte, als sie ihm das Wort 'distanziert' nannte. "Ja, das beschreibt es glaube ich ziemlich gut. Ich weiß nicht, ob das bei Engeln so läuft, aber ich kann es immerhin verstehen. Ich stelle es mir bei ihm so vor, wie bei mir mit der Technik: Er versteht Menschen einfach nicht. Wobei ich wirklich vollkommen überrascht bin, dass er nun eine Beziehung führt." Er zwinkerte ihr gewissenhaft zu, denn er freute sich wirklich sehr für die beiden.
Ihm entging jedoch gänzlich, dass er die Kontrolle über seine Verwandlung verloren hatte und das blieb auch eine ganze Weile so. Seine Ausschweifungen wurden detaillierter und seine Erzählungen gingen noch eine ganze Weile so weiter. Breit lächelnd erzählte er dann, dass er das Gefühl hatte irgendwie ein Auge auf den menschenfremden Engel werfen zu müssen, auch wenn er das durch die wenigen Gespräche die sie ab und zu mal austrugen nicht wirklich tun konnte. Gerade schob er sich mit lächelnd geschlossenen Augen ein Stück Fleisch in den Mund, da hörte er das Summen seines Namens.
Überrascht öffnete er seine grünen Augen und die Gabel hielt auf dem halben Weg in seinen Mund an, als er sie mit abwartendem, offenstehenden Kinn fragend ansah. Was war denn jetzt los? Hatte sie plötzlich ihren Pädagogenschalter umgelegt oder warum grinste sie ihn so völlig verspielt an? Doch der Drache musste nicht lange rätseln, denn als Touko die Frage stellte, ob er vielleicht gar kein Mensch war, viel ihm das Stück Fleisch von der Gabel.
"Was?", fragte er und er wusste nicht ob er es die Pädagogin oder sich selbst fragte, als er verdutzt auf seinen Teller und wieder zu ihr zurück sah, um zu begreifen was denn los war. Als er jedoch ihren Blick verfolgte, fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. "Ooooh", sagte er beschämt grinsend und wie um zu prüfen ob er richtig lag hob er eine seiner Hände suchend zu seinem Kopf. Er umfasste gleich darauf eines seiner großen Hörner und brach augenblicklich ins Lachen aus.
"Oh Verzeihung, ich hatte eigentlich aufpassen wollen, dass das nicht passiert", sagte er unter Lachen und legte nun die leere Gabel beiseite, um sich grinsend mit beiden Händen durch das zweifarbige Haar zu fahren. "Nein, ich bin nicht wirklich menschlich", erklärte er dann und langsam beruhigten sich seine Lachmuskeln wieder. Touko war wirklich klasse, er fragte sich wo sie als seine gute Freundin all die Zeit über abgeblieben war. Als sie ihn wissen ließ, dass sie nicht mehr wirklich zugehört hatte, wanderten seine Hände nachfolgend belustigt seufzend auch noch über sein Gesicht. "Als ich dich im Krankenhaus aufgesucht habe wusste ich ja noch nicht, ob dir übernatürliche Wesen überhaupt bekannt sind", ließ er sie dann wissen und legte nun beide Hände wieder auf dem Tisch ab.
Er saß nun komplett vor ihr, so wie er auch gehörte und merkte, wie viel wohler er sich mitsamt den Hörnern fühlte. "War glaub ich nicht mehr wichtig", erwähnte er dann in Bezug darauf, dass sie dem Rest seiner Erzählung nicht mehr zugehört hatte und zuckte mit den Schultern, bevor er einen Mundwinkel zu einem schiefen Lächel hob. "Ich komm gern ins Plaudern. Übrigens bin ich ein Drache, um genau zu sein", sagte er als wäre es etwas vollkommen belangloses und nebensächliches, bevor er erneut mit den Schultern zuckte und das Stück Fleisch nun aß, das ihm vorhin abhanden gekommen war.



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Touko Murasame

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BeitragThema: Re: Restaurant   Fr 3 Jun 2016 - 3:55

Durch die Tatsache, dass Touko in einem Waisenhaus aufgewachsen war, hatte sie sich immer doppelt so stark bemühen müssen, um zur Schule gehen zu dürfen. Allein die Tatsache, dass die Ärzte ihr nicht mehr viel Zeit gegeben hatten, hatte die Entscheidung des Waisenhauses sie zur Schule zu schicken nochmals erschwert. Immerhin hieß ein weiteres Kind in der Schule zusätzliche Kosten und wenn sie sterben würde.. wären das Kosten die man hätte einsparen können. Aber Touko war fleißig gewesen! Zumindest.. die meiste Zeit über. Am Sportunterricht hatte sie nie teilnehmen dürfen, nachdem sie schon in der ersten Stunden einem Anfall erlegen war, da die Anstrengung einfach zu groß geworden war und in Fächern wie Gesellschaftskunde und Geschichte.. Die Vergangenheit war zwar wichtig, aber wirklich interessiert hatten Touko dieser Fächer nie.
Ein leises Lachen verließ ihre Lippen, als sie ein Stück des zarten Fleischs mit ihrer Gabel aufsammelte und ihrem gegenüber einen amüsierten Blick schenkte. „Ich glaube, hätte ich jemals bei dir als Schülerin Unterricht gehabt, wären wir beide keine Freunde geworden,“ gab sie schmunzelnd zurück, als sie sich daran erinnerte, wie sie immer in diesen Unterrichtsfächern geträumt hatte. Alles war interessanter gewesen, als das, was ihr Lehrer ihr gepredigt hatte. Und das war einiges gewesen! „Am Sportunterricht habe ich niemals teilnehmen können und Geschichte.. sagen wir es so, ich finde die Vergangenheit nicht sonderlich spannend. Ich habe regelmäßig verträumt aus dem Fenster geschaut wenn mein damaliger Lehrer etwas über die Vergangenheit erzählt hat,“ gab sie kichernd zu. Und auch wenn man es sich wahrscheinlich nicht vorstellen konnte, denn immerhin hatte sich Touko seid ihrer Zeit in der Schule verändert, gab es auch Zeiten in denen sie nicht so freundlich gewesen war. Und ihr Lehrer hatte drunter leiden müssen. Aber zumindest war er nun gegen die meisten Streiche abgehärtet, was natürlich auch seine Vorteile hatte!
Sich so ungezwungen mit Jayden zu unterhalten machte der Pädagogin sichtlich Spaß! Und sie lauschte ihm aufmerksam, als er davon erzählte wie er Zenva kennen gelernt hatte. Und mit ihm direkt eine Diskussion geführt hatte die er, zu ihrem Erstaunen, sogar gewonnen hatte. Allein deswegen würde sie eine Unterhaltung zwischen den beiden sehr gerne mal lauschen. Und als Jayden ihr erklärte, dass er es nur noch zwei oder drei Mal herausgefordert hatte, mit Zenva zu diskutieren, musste auch sie wieder lachen. Oh ja, sie konnte voll und ganz verstehen, was Jayden meinte. Aber anstatt ihm nur zuzustimmen, war nun sie es die ihm sichtlich amüsiert zuzwinkerte. „Vielleicht verrate ich dir mal ein paar Tricks, wie man ihn ganz leicht aus dem Konzept bringen kann,“ bot sie grinsend vor. „Wobei.. es auch daran liegen könnte das ich wohl eine etwas andere Wirkung auf ihn habe, als andere,“ ergänzte sie schmunzelnd. Immerhin hatte selbst Touko es schon mal geschafft Zenva zu etwas zu überreden, zu dem er sichtlich keine Lust gehabt hatte.
Und als sie Jayden den Begriff nannte, denn er wohl gesucht hatte, gab er ihr einen Vergleich, über den die Pädagogin an sich noch niemals nach gedacht hatte. Er verstand.. Menschen nicht? Touko's Blick wurde etwas nachdenklich, als sie daran dachte, was Zenva ihr einmal erklärt hatte. Sie war diejenige, die ihm diese neue Welt grade erst zeigte. All die Gefühle.. den Schmerz durch den die beiden gegangen waren. „Das ist wirklich ein guter Vergleich,“ gab sie zurück, ehe sich ihre Lippen wieder zu einem Lächeln verzogen. „Etwas ähnliches hat er mir sogar einmal erklärt. Nur das es da nicht um Menschen an sich ging, sondern um seine Gefühle.“ Sie war der entscheidende Dominostein.
Doch so gerne ich Touko auch mit Jayden über Zenva unterhalten, verlor sie ihre Konzentration komplett, als sie plötzlich die Hörner an Jaydens Kopf sah. Und scheinbar hatte der Mann ihr gegenüber selber noch gar nicht gemerkt, dass sich etwas an seinem Aussehen verändert hatte, denn als sie seinen Namen summte, schaute er sie nur aus überraschten Augen an. Und als das Stück Fleisch von seiner Gabel fiel und er völlig überrascht fragte, was sie meinte, konnte sie nicht anders als leise zu lachen. Amüsiert beobachtete sie wie er seine Hand hob und eins der Hörner umfasste. Und schließlich ebenfalls anfing zu lachen und ihr erklärte, dass das eigentlich nicht hätte passieren sollen.
Und Touko behielt Recht! Jayden war kein Mensch sondern.. Ein Drache? Touko's Augen funkelten vor Begeisterung und Neugierde, und trotz dass sie grade erst erfahren hatte das Jayden ebenso wenig ein Mensch war wie Zenva, konnte sie sich einen kleinen Spaß mit ihm nicht erlauben. Mit einen gespielt theatralischen Seufzen lehnte sie sich zurück und fuhr sich durch das Haar. „Weißt du, dann habe ich ja jetzt wegen dir noch mehr Arbeit auf meiner Station,“ sagte sie anklagend, ehe sie ihren Blick wieder auf ihn richtete. Wobei es ihr nicht länger gelang das Grinsen zu verbergen. „Die Kinder lieben Zenva und sie wissen nicht einmal, dass er ein Engel ist. Wie soll ich den erklären, dass die Prinzessinnen in den Geschichten sich immer freiwillig dem Drachen hingegeben haben?,“ fragte sie sichtlich erheitert. Und es war klar, dass Touko das als Kompliment meinte, denn immerhin sah Jayden bei weitem nicht schlecht aus. Aber sich ihn in einem Märchen vorzustellen.. seid Zenva in ihr Leben getreten war, lernte sie wirklich die interessantesten Mensc-
Wesen kennen.


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Jayden Sanders
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BeitragThema: Re: Restaurant   Fr 3 Jun 2016 - 13:39

Jayden musste erneut ein Lachen zurückhalten, als Touko ihm vorschlug ihm mal ein paar Tricks zu geben, wie er Zenva aus dem Konzept bringen konnte. "Den kann man aus dem Konzept bringen?", fragte er fassungslos und hielt sich die Hand vor den Mund, um sein Lachen zum Verstummen zu bringen. "Ich wusste nicht einmal, dass das möglich ist. Das muss ich mal sehen!" Überhaupt wollte er die beiden unendlich gern mal zusammen erleben, nur war er sich ziemlich sicher, dass er die Gelegenheit so schnell nicht bekommen würde. Die Treffen des Lehrers mit dem Engel hielten sich ohnehin schon in Grenzen und irgendetwas sagte ihm, dass Zenva seine Gesellschaft nicht unbedingt willkommen heißen würde, wenn Touko bei ihm war. Also würde er sich vermutlich damit zufrieden geben müssen, die Seite an dem Engel so nie zu Gesicht zu bekommen, wie Touko es tat. Er war nur froh, dass sie es schaffte so eine Seite an ihm wach zu rufen. Und er war sich allein schon von diesem Gespräch ausgehend sicher, dass die Pädagogin dem Chefarzt nur guttun konnte.
Doch im Gegenzug war Touko dann positiv überrascht, als Jayden ihr über den Arzt etwas die Augen öffnete. Er nickte, als sie seine These ergänzte. "Scheinbar sind Gefühle genau das, was er am Menschen nicht versteht. Ich meine, Zenva ist so reserviert und so analytisch. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass er dasselbe empfindet wie alle anderen. Ob das bei Engeln anders ist?", dachte er laut nach, bevor er erneut etwas von seinem Steak aß. Kurz darauf zog er aber die Stirn kraus und klopfte nachdenklich mit der Gabel auf den Tellerrand. "Nein, eigentlich kann ich mir das auch nicht vorstellen, er hat bestimmt Gefühle, die er nur nicht zeigt. Ach, ich werde aus dem Typen nicht schlau", gestand er dann leise lachend und blinzelte Touko einmal an, bevor er nachdenklich weiter aß. "Gut, dass ich nicht Philosophie unterrichte", scherzte er schmunzelnd, denn über Zenva würde er vermutlich selbst nach stundemlangen philosophieren nicht schlau werden. Touko schien von dem Engel einen ganz anderen Eindruck zu haben als Jayden, doch das war nur ein Beweis dafür, dass unter der Oberfläche des Engels mehr lauerte als es den Anschein machte. Und wenn Touko das hervor bringen konnte, dann gab es wirklich nichts was Jayden als Grund ansehen würde, dass die beiden nicht zusammen passten.
Doch dann wurde das Offensichtliche angesprochen und Jayden musste darüber so lachen, dass er sich nicht länger Gedanken darum machte, ob es für Touko etwas Neues war oder ob sie Übernatürliches gewohnt war - denn schließlich war sie es. Augenblicke später fragte er sich, ob sie wohl auch übernatürliche Kinder auf ihrer Station pflegte, doch in dieser Stadt war nichts unmöglich und etwas derartiges auch ganz und gar nicht unwahrscheinlich. Er grinste sie schließlich an und ließ sie wissen, dass er ein Drache war, bevor er langsam zum Ende seines Steaks kam.
Als er zu Touko aufsah leuchteten ihn ihre Augen voller Neugierde an und er war darüber beinahe so überrascht wie über ihre vorige Anmerkung. Lächelnd hielt er dem Blick stand und war schon drauf und dran, zu fragen was denn los war, als ihm ihr wissendes Grinsen bewusst wurde. Sie sagte ihm, dass sie wegen ihm noch mehr Arbeit auf der Station hatte und kurz fragte sich Jayden warum, aber als sie auf einmal mit dem Kompliment auffuhr legte er endgültig die Gabel beiseite. Sein breites Lächeln ließ seine weißen Zähne aufleuchten, als sich etwas Röte auf seine Wangen legte und er von seiner Verlegenheit ablenkte, indem er sich die Servierte nahm und sie insgesamt dreimal faltete, bis sie nur noch ein kleines Quadrat war. "Ach was, ich bin schon ein in die Jahre gekommener Drache", sagte er beschämt, aber es war offensichtlich wie sehr ihm ihr Kompliment gefiel. Er musste allerdings schmunzeln als er daran dachte, dass Touko keine Ahnung hatte wie alt er in Wirklichkeit schon war.
Seine grünen Augen funkelten sie dann verspielt an, als er die Servierte wieder beiseitegelegt hatte. "Vielleicht habe ich mir das ja zu Nutzen gemacht und habe diese Damen aufgefressen, damit Niemand in die Burg kommt", sagte er dann und ließ dieses Mal ein leises Knurren in seine Stimme einfließen. Anders als bei einer normalen Kehle war dies jedoch ein wahrhaftiges, leises Drachenknurren und nur dank der geringen Lautstärke hörten es die anbei stehenden Sitznachbarn nicht, sonst hätte er vermutlich wirklich noch fragende Blicke kassiert. "Schließlich muss ich den Turm mit der Prinzessin bewachen", ergänzte er dann die Geschichte, die Prinzessin Touko soeben gesponnen hatte und schob sich dabei lächelnd das letzte Stück Fleisch zwischen die Lippen.
Sobald er aufgegessen hatte legte er sein Gesteck zur Seite und faltete mit einem wohlig warmen Gefühl im Magen die Hände wieder unter dem Kinn, um die Pädagogin zärtlich anzusehen. "Aber wie es scheint hat die Prinzessin ihren Prinzen schon gefunden." Auch wenn er es eigentlich nicht erneut zeigen wollte, hörte man seine Schwärmereien aus seiner Stimme. Es war zu romantisch, um bei den beiden kalt zu bleiben, er war dazu einfach nicht in der Lage!
Er nahm nun das Glas Wein und leerte auch dieses, obwohl ohnehin nur noch ein kleiner Rest darin übrig geblieben war. Als er es wieder abstellte, fuhr er sich erneut durch die zerzausten Haare und in derselben Bewegung auch einmal flüchtig über eines seiner Hörner. "Es ist so ein schöner Abend gewesen, ich möchte noch gar nicht, dass er endet", sagte er leise lachend und schüttelte den Kopf, als er seinen leeren Teller betrachtete. Doch er sah dann auf seine Armbanduhr und dann zu Touko auf. Wenn er noch später zuhause ankommen würde, dann würde Jane ihm vielleicht noch ganz andere Dinge vorwerfen und er wollte nicht, dass sie von diesem Schein-Date falsche Schlüsse zog, also wollte er pünktlich Zuhause sein. "Aber ich fürchte, alles Schöne hat auch irgendwann ein Ende. Hat es dir geschmeckt?"



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Touko Murasame

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BeitragThema: Re: Restaurant   Fr 3 Jun 2016 - 14:39

Zenva aus dem Konzept zu bringen, war scheinbar eine Vorstellung, die Jayden sich noch niemals ausgemalt hatte. Der Arzt war immer professionell, tat alles um seine Patienten zu heilen und verfügte über ein so großes, medizinisches Wissen, dass man meinen könnte, dass ihn nichts aus der Ruhe bringen konnte. Nun, bis auf Touko selber. Die Pädagogin war darauf geschult Gefühle und Emotionen ihres Gegenüber wahrzunehmen und da sie Zenva.. da sie in den Engel verliebt war, fiel es ihr bei ihm noch leichter, zu sehen welche Wirkung sie auf ihn hatte. Allerdings glaubte sie nicht, dass Jayden jemals die Seite an Zenva kennen lernen würde, die Touko kannte. Im Grunde genommen wusste Touko ja selbst nicht, wie Zenva sich ihr gegenüber verhalten würde, wenn auch noch andere Menschen dabei waren. Wenn sie mit ihm alleine war, dann war sein Blick ihr gegenüber so voller Wärme. Als müsste er sich nicht vor irgendwelchen Konsequenzen fürchten. Vielleicht würde sie diesen Blick auch irgendwann von ihm geschenkt bekommen, wenn sie sich einfach nur zufällig im Krankenhaus begegneten? „Das ist möglich,“ erwiderte sie breit grinsend, während sie das Weinglas an ihre Lippen hob. „Allerdings hab ich das bis jetzt auch nur geschafft, wenn wir beide unter uns waren.“
Wenn der pinkhaarige nur wüsste, dass sich die beiden den ganzen Abend über angeregt über ihn unterhielten und sich über ihn austauschten. Wenn er doch nur wüsste, dass zwei seiner Freunde sich so gut verstanden. Touko wüsste zu gerne, wie er dann reagieren würde. Auf Jayden's Frage ob die Empfindungen der Gefühle bei Engeln vielleicht anders waren, zuckte die Pädagogin kurz mit den Schultern. Sie hatte zuvor noch nie einen anderen Engeln getroffen, weswegen sie dazu nicht viel sagen konnte. Und alles was sie sagt waren reine Spekulationen. „Zenva versteckt seine Gefühle meistens hinter der Maske seiner Professionalität. Ob dass empfinden bei Engeln anders ist, kann ich nicht sagen,“ überlegte Touko ebenfalls laut, ehe ihr Blick etwas wärmer wurde und sie die Gabel sinken ließ. „Aber ich glaube er ist seinen Gefühlen gegenüber keinesfalls abgeneigt. Ansonsten würde ich wohl kaum behaupten können, dass wir.. in einer Beziehung seien,“ gab sie lächelnd zurück.
Es war wirklich erheiternd wie Jayden auf ihren kleinen Scherz einging. Touko hatte sich immerhin ebenfalls einen kleinen Spaß damit erlaubt, ihn mit den Drachen aus all den Märchen zu vergleichen. Schließlich wusste sie nicht ob er tatsächlich aussah wie die Drachen, die sie auf Bildern gesehen hatte. Auch wenn sie den Gedanken daran, einem Drachen gegenüber zu sitzen, unheimlich faszinierend fand, war sie nicht auf das leise Knurren gefasst gewesen, dass Jayden's Kehle verließ. Es war keinesfalls menschlich, und genau das machte es nur noch interessanter. Touko's Augen funkelten und sie lehnte sich vor. „Ein Drache also.. ich finde das unglaublich faszinierend,“ gestand sie lächelnd, ehe sie ihr Besteck komplett zu Seite legte, und dem Rest ihres Essens keine Beachtung mehr schenkte. Sie hatten den Appetit verloren. Viel zu groß war die Freude daran, sich mit Jayden zu unterhalten.
Und als er ihre kleine Geschichte ergänzte, stahl sich ein entzücktes Lächeln auf ihre Lippen. Wenn Jayden derjenige war, der die Prinzessinnen beschützte, konnten sich diese Damen wohl außerordentlich glücklich schätzen. Immerhin war er ein perfekter Gentleman und noch dazu war sein Sinn für Humor unschlagbar. Doch als er meinte, dass die Prinzessin ihren Prinzen wohl schon gefunden hatte, wurde Touko erst bewusst das er damit über sie sprach. Auf ihre Wangen legte sich ein zarter, roter Schimmer, als sie lächelnd den Blick abwandte. Sie? Eine Prinzessin? „Ich glaube kaum, dass ich als Vorlage für eine Prinzessin dienen könnte,“ erwiderte sie lächelnd. „Aber zumindest kann ich dir in einem nicht widersprechen: Ich habe meinen Prinzen tatsächlich schon gefunden. Und ich bin mir sicher, dass auch du irgendwann eine Prinzessin finden wirst,“ sagte sie lächelnd. Sie wünschte Jayden so sehr, dass er irgendwann die Liebe seines Lebens finden würde. Und das er genauso glücklich, nein, noch viel glücklicher als Touko sein sollte! Das hatte er verdient.
Jayden erklärte schließlich, dass der Abend wohl bald zu ende gehen würde, und Touko kam das nur mehr als gelegen. Sie hatte einen langen Tag im Krankenhaus gehabt und langsam machte sich die Erschöpfung bemerkbar. Vor allem nachdem sie so gut gegessen hatte. „Ja es war sehr lecker,“ erwiderte sie lächelnd, ehe sie den letzten Schluck ihres Glases leerte. „Ich hoffe doch dir hat es auch geschmeckt? Außerdem lässt sich so ein Abend bestimmt wiederholen,“ bot sie grinsend an. Immerhin hatten sich die beiden bestimmt noch so viel mehr zu erzählen.


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BeitragThema: Re: Restaurant   Fr 3 Jun 2016 - 15:49

Wie Touko über Zenva sprach, war immer wieder süß mit anzuhören und anzusehen. Sie berichtete Jayden darüber, wie ihre Ansichten dazu waren ob und wie er Gefühle empfand und zuließ und der Drache nickte sachte mit dem Kopf. "Man hört, dass du Pädagogin bist. Und eine Gute noch dazu, will ich meinen", kommentierte er dann aber lächelnd und wippte seinen Kopf in seiner Hand leicht. Er stellte sich die Brünette als wirklich gute Bezugsperson für Kinder vor. Wenn er klein gewesen wär, dann hätte er sie sich vermutlich auch als Vorbild genommen. Vielleicht wär sie dann wirklich seine Prinzessin gewesen, die es galt vor den anderen Kindern als ihr Turmdrache zu beschützen.
Auf diesem Weg schweifte er in Gedanken kurz dazu ab, was wohl später aus seinen eigenen Kindern werden würde. Wie viel sie von ihrer Mutter und wie viel von ihm selbst erben und übernehmen würden. Gene waren eine verrückte Angelegenheit. Schade, dass Touko keine Biologin war, aber selbst wenn hätte es ihm in dieser Situation wenig gebracht. Jayden freundete sich aber schon jetzt mit der Vorstellung an, dass seine Kinder vielleicht ja irgendwann in ferner Zukunft mal unter Toukos Obhut gestellt werden könnten. Doch das setzte voraus, dass sie über alles Bescheid wusste und wann es dazu kommen würde, dass er es ihr erzählen konnte, stand jetzt noch in den Sternen.
Aber Toukos Faszination darüber, dass er ein Drache war, ließ ihn wirklich schmunzeln. Es kam nicht sonderlich oft vor, dass er mit so einer Reaktion beschenkt wurde wenn er seine wahre Natur preisgab, wobei er es immerhin schaffte durch seine noble Etikette immer einen guten Eindruck zu machen. Doch das Interesse der Pädagogin war aufrichtig und das ließ ihn durch und durch lächeln. "Naja, was soll ich sagen, ich wurde als einer geboren. Also ausgesucht habe ich es mir nicht", schmunzelte er und verdrehte spaßeshalber die Augen, zuckte danach aber gleich mit den Schultern. "Ich bin aber recht zufrieden mit mir. Und du? Habe ich es vielleicht mit einer Elfe zu tun, ohne davon zu wissen?", fragte er sie und dachte darüber nach, was zu Touko passen könnte. Leider schloss ihre Krankheit schon den Großteil der übernatürlichen Wesen aus, denn ihr Herzfehler war sehr menschlich. Doch das wollte er nicht ansprechen, denn die Stimmung würde wieder darunter leiden und der charismatische Drache hatte besseres vor, als die sonnige Atmosphäre anzugreifen in der sie sich schon das ganze Dinner über befanden.
Als er dann das Prinzessinnen-Kompliment an sie zurück gab wurde er ebenfalls mit einer leichten Röte auf ihren Wangen beglückt und musste darüber nun herzhaft lachen. "Ich könnte den ganzen Tag damit verbringen, mit dir Komplimente auszutauschen, Touko", sagte er ihr aufrichtig belustigt und lehnte sich in seinem Stuhl zurück, während sein Blick an ihr hängen geblieben war. Er hatte geschickt davon abgelenkt, was sie ihm zum Schluss gewünscht hatte. Denn dieser Wunsch war ohne dass sie es wusste bereits in Erfüllung gegangen. Vor zwei Jahren, als Verstoß gegen ein Universum an Regeln. Und das Ergebnis davon wuchs zurzeit in Janes Mutterleib heran.
Seine Hand befand sich noch an seinem nun leeren Weinglas, ehe sie ihm bestätigte das es ihr gut geschmeckt hatte und anerkennend nickte er daraufhin. Die kleine Servierte, die er zu einem winzigen Quadrat gefaltet hatte, breitete er nun mit eleganten Bewegungen vor sich aus und holte seine Brieftasche heraus, da der Kellner bereits bemerkt hatte dass sie kurz davor waren aufzubrechen, und sich langsam auf den Weg zu ihnen machte. Jayden legte die Bezahlung auf die Servierte und ließ ihm ein großzügiges Trinkgeld da, obwohl der arme Junge in seinen Augen eigentlich ein bisschen zu wenig über die Getränke des Hauses wusste, aber jeder fing einmal klein an.
Dann erhob er sich schlussendlich von seinem Stuhl und ragte nun mit seiner vollen Körpergröße, inklusive seiner Hörner, vor Touko auf. Zwar nicht lange, da er sich lächelnd vor ihr verbeugte und ihr erneut seinen Arm anbot, aber als der Kellner ihm sein Jackett zurück gab erhob er sich wieder und nahm es dankend entgegen. "Ich würde es wirklich gern wiederholen. Vorzugsweise unter besseren Umständen als dieses Essen, natürlich. Aber wir haben das Ziel erreicht", sagte er amüsiert und sein Blick huschte zu dem Tisch seiner Kollegen, die gerade zum rechten Zeitpunkt zu ihnen herüber sahen. Flüchtig beugte sich der Drache vor und platzierte einen ganz federzarten Kuss auf ihrer Wange. "Danke für diesen Gefallen, Touko. Du hast etwas gut bei mir."
Er wollte gerade zurückweichen, da blieben seine Augen an ihr hängen. Geistesabwesend starrte er sie an und streifte sich dabei das Jackett über.
Er starrte immer noch. "Vielen Dank, dass sie hier heute Abend zu Gast waren", brachte ihn der Kellner zurück in die Gegenwart und überrascht blinzelte er, bevor er höflich nickte. "Es hat ausgezeichnet geschmeckt. Ein Lob an den Koch", richtete er aus und der Kellner verschwand mit einem Lächeln.
Jaydens starrende Augen fanden zu Touko zurück und er schob beide ihrer Stühle an den Tisch heran, bevor er seine Sprache wieder gefunden hatte. Als er sie dann nach draußen und zum Wagen begleitete, zischte er ihr über alle Maßen aufgeregt zu: "Was in Gottes Namen ist das da an deinem Hals?!"
Bevor er eine Antwort bekommen konnte, wurden sie von den Wirten an der Tür verabschiedet und Jayden hob schnell den Kopf, um auch hier noch einmal höflich zu nicken, bevor sie zurück an der frischen Luft waren und das Auto erreichten. Bevor er Touko jedoch die Tür öffnete, grinste er sie breit an. "Doch wohl nicht das, was ich denke!" Er öffnete ihr die Tür und bedeutete ihr mit großen Augen, auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen.

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Touko Murasame

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Beruf : Doktor im Bereich der Pädagogik
Spieler : Niko

BeitragThema: Re: Restaurant   Fr 3 Jun 2016 - 16:17

Touko konnte es nicht verhindern, dass ein erheitertes Lachen ihre Lippen verließ, als Jayden sie fragte, ob er es vielleicht mit einer Elfe zu tun haben könnte. Das Bild, wie sie wohl mit spitz-zulaufenden Ohren aussehen würde, brachte sie erneut zum schmunzeln. Und da es Touko war, mit der Jayden hier sprach, konnte sie diese Gelegenheit nicht einfach auf sich sitzen lassen. Als würde sie ihm ein großes Geheimnis anvertrauen, beugte sie sich zu ihm herüber und ihr Blick huschte von links nach rechts, ehe sie ihn fixierte. „Keine Elfe. Aber etwas viel besseres,“ flüsterte sie leise, ehe sie sich zurück lehnte, und sich durch die Haare strich. Es war tatsächlich eine der wenigen Augenblicke, in denen sie versuchte etwas arrogant zu wirken. „Ich bin ein ganz gewöhnlicher Mensch. Spannend, nicht wahr?,“ fragte sie scherzhaft, als ihre Lippen ein Kichern verließ. Auch sie hatte es sich nicht ausgesucht, als Mensch geboren zu worden sein. Oder mit einer Krankheit, die ihr Leben wahrscheinlich irgendwann dahin raffen lassen würde, aber Touko würde sich niemals ein anderes Leben wünschen. Warum auch? Sie war glücklich. Sie konnte mit Kindern arbeiten, hatte ihren Prinzen an ihrer Seite und zudem lernte sie immer wieder neue Wesen kennen. So wie es nun auch mit Jayden der Fall war.
Und mit einem freudigen Lächeln auf den Lippen entdeckte sie, wie auch Jayden's Wangen von einem zärtlich, roten Schimmer überzogen wurden, als sie das Kompliment zurück gab. Auch sie könnte den ganzen Tag damit verbringen, mit Jayden Komplimente auszutauschen, auch wenn ihnen beiden wohl irgendwann dann schließlich nichts mehr einfallen würde. Aber immerhin hatten sie sich grade erst kennen gelernt, und wenn Jayden nur ansatzweise so fasziniert von ihr war, wie sie es von ihm war, dann würde ihnen beiden wohl noch vieles einfallen, was sie dem anderen sagen konnten. „Da kann ich dir nur zustimmen,“ gab sie lächelnd zurück. Touko hatte nicht einmal gemerkt, dass Jayden geschickt ihrem Wunsch für ihn ausgewichen war. Sie wünschte sich für ihn alles Glück der Welt und das auch er bald seine Prinzessin finden würde. Nicht mehr und nicht weniger.
Und da sie sich so gut mit dem grünäugigen Mann verstand, wünschte sie sich vor allem, dass sie diesen Abend vielleicht wiederholen konnten. Vielleicht würde aus dieser Bekanntschaft noch eine gute Freundschaft werden, denn alle Zeichen deuteten daraufhin. Sie hatten in etwa den selben Humor, konnten sich sehr gut unterhalten und ergänzten sich selbst jetzt schon. Und ihr kleines gespieltes Date schien auf sein Ziel erreicht zu haben.
Mit einem dankenden Lächeln erhob sie sich von ihrem Stuhl, als Jayden schließlich die Rechnung bezahlt hatte und hakte sie wie zuvor bei ihm ein. Auf seine Worte hin nickte sie lächelnd, doch ehe sie antworten konnten, beugte sich Jayden zu ihr und platzierte einen federzarten Kuss auf ihrer Wange. Mit geröteten Wangen sah sie zu ihm auf und grinste ihn strahlend an. „So lange wir in Kontakt bleiben und Abende wie diese wiederholen, bin ich vollkommen zufrieden,“ gab sie zurück. Denn so würde Jayden nicht in ihrer Schuld stehen und zusätzlich dazu würde sie einen neuen Freund gewinnen. Also ein Gewinn für sie beide.
Der Kellner, der sie den ganzen Abend über bedient hatte, verabschiedete die beiden, auch wenn Jaydens Aufmerksamkeit auf etwas anderem zu liegen schien. Seine Augen fanden wieder zurück zu ihr, als sie den Weg nach draußen antraten und erst als sie auch vor der Tür waren, erklang seine Stimme wieder. Und seine Worte ließen nun Touko hochrot anlaufen und ihn anstarren. Hatte er.. Er hatte doch wohl nicht.. aber das einzige was sich an ihrem Hals befand, was eine solche Reaktion hätte auslösen können.. ihre Hand fand zu der Stelle, die sie vergeblich versucht hatte zu verstecken und verdeckte den sichtbaren Fleck. Am liebsten hätte sie Jayden widersprochen, aber sie konnte nicht. Schließlich war es genau das wonach es aussah.
Schweigsam ließ sie sich auf ihren Platz im Auto sinken und legte ihre Haare so über ihre Schulter, damit der Fleck wieder unsichtbar erschien. „W-Was soll ich denn deiner Meinung nach dazu sagen..,“ murmelte sie leise, während sie sich nervös durch die braunen Haare strich. „Es ist genau das.. wonach es aussieht..“

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