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 Der See

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Yang Shaolong

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BeitragThema: Re: Der See   So 27 Nov 2016 - 19:20

Ein Mensch... Ein Mensch??? Dies konnte nur eines bedeuten, sie war verflucht worden!! Seine Augen weiteten sich, er kannte ihre Hintergrundgeschichte nicht, aber eventuell hatte sie eine Begegnung mit Ihr, der Frau, der ihm alles genommen hatte damals. Er musste sich langsam voran tasten, um die folgenden Informationen, zu bekommen. Nein, sie wirkte wie ein normaler Mensch in ihrer menschlichen Gestalt und doch schien sie stark. Ansonsten hätte sie wohl kaum ihr Schicksal so einfach hingenommen... Ein Doppelleben musste in dieser Gesellschaft bestimmt schwierig sein, die nur auf Arbeit ausgelegt war. Er fasste sich nachdenklich ans Kinn nachdem sie sich zurückverwandelt hatte und ihm, ihren Namen nannte. "Mein Name ist Yang Shaolong, du kannst mich nennen, wie du willst.", antwortete er, etwas zurückhaltend. Ja, er wusste wie andere ihn in der Historie nannte... Der Blutlecker, der schwarzblutige Drache, der die goldene Generation befleckt hatte, Verräter... Er hatte bereits Erfahrungen mit denjenigen gemacht, die ihn wiedererkannt hatten. Sicherlich konnte er von Glück sprechen, dass viele in dieser Stadt unwissend über die Legende im fernen Osten waren. Und auch ein anderes Bild von ihm hatten - einen alten verrunzelten Mann. Wieso sollte jemand überhaupt darauf kommen, dass es ein naiver jung Drache gewesen sein konnte, der keine Ahnung von der Welt damals hatte??? Er wollte nicht nur hoffen sondern glauben, dass der eigentliche Mensch namens Alicia sich um eine Unwissende handelte... "Du hast gesagt, dass du nicht lange eine Meerjungfrau bist. Magst du mir über deinen jetzigen Zustand erzählen?", hakte er nach und schaute Alicia nun besorgt an. Sicherlich gab es viele Vorteile und Nachteile, da sie die Möglichkeit hatte die Welt in zwei Perspektiven nun zu sehen. Doch soweit er gehört hatte, gehörten gerade Meerjungfrauen zu denjenigen, die aufgrund Menschen schon oft verunglückt sind. Die Fischer waren heutzutage unberechenbar - obwohl er auch zu denen gehörte, die gerne Fisch aßen. Aber dadurch dass er nun hörte, dass sie ihre Freunde waren, hatte er sich entschieden, das angeln woanders für das nächste Mal zu verlegen. Freunde... Ein vertrautes Wort, dass immer er sich voller Bitterkeit auf der Zunge zergehen ließ. Er vermisste ihn... Aber die Zeit war ein gnadenloses Werkzeug... Ob sie auch altern würde, so wie sein alter Freund?
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Alicia
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BeitragThema: Re: Der See   So 27 Nov 2016 - 19:39

Yang Shaolong. Ein wirklich hübscher Name, wie Alicia fand. Seines Aussehens nach zu urteilen, hätte sie nicht gedacht dass er aus dem Osten dieser Welt stammte. Allerdings konnte man heutzutage nur wenig über das Aussehen eines Wesen herausfinden, immerhin konnte er genauso gut ein Gestaltenwandler sein. Oder ein Dämon, mit der Fähigkeit sich zu verändern. So vieles war möglich, über das die Meerjungfrau aber nur aus ihrem Unterricht Bescheid wusste. Die Stimme des jungen Mannes war etwas zurückhaltender geworden, als er sich ihr im Gegenzug vorgestellt hatte, was Alicia nicht entgangen war. Anstatt ihn darauf aber anzusprechen, schenkte sie ihm einfach ihr strahlendstes Lächeln. „Dann werde ich dich Yang nennen! Ich finde das hat einen schönen, vertrauten Klang,“ erklärte sie schmunzelnd. Sie war schon immer eine sehr offenherzige Person gewesen, und auch gegenüber dem fremden Jungen – der zuvor noch ihre Freunde hatte essen wollen – änderte sich diese Seite ihrer Persönlichkeit nicht.
Ein sanftes Lächeln umspielte die Lippen der blonden, jungen Frau als sie hinauf auf das stille Wasser sah. Die Welt dort unten und die Welt innerhalb der Stadt waren grundsätzlich nicht sehr unterschiedlich. Es gab Strukturen, Lebewesen und Regeln und doch herrschte unter Wasser eine Stille – ein Frieden – den Alicia innerhalb der Stadt noch nicht gefunden hatte. Einzig und allein wenn sie mit ihrem Bruder zusammen war, fühlte sie sich sicher und geborgen. Er war immer für sie da, kümmerte sich um sie und hatte diese Bürde selbst auf sich genommen, als ihre Eltern einfach verschwunden waren. Als ihre Augen wieder zu Yang zurückfanden, fand sie in seinem Blick eine gewisse Sorge. Machte er sich etwa Sorgen um sie? Sie lachte leise. „Schau nicht so betrübt, es ist doch alles in Ordnung,“ erklärte sie schmunzelnd. „Ja, ich bin noch nicht lange eine Meerjungfrau. Eigentlich war ich mal ein ganz normaler Mensch, nun ja, zumindest größtenteils. Ich war als Albino geboren worden und litt noch dazu an einer seltenen Autoimmunkrankheit. Um mich zu heilen, veränderten die Ärzte meine DNA,“ erklärte sie den äußerst komplizierten Prozess so einfach wie nur irgend möglich. „Es war nicht geplant, dass ich zu einer Meerjungfrau werden sollte oder dass ich meine Haar- sowie Augenfarbe verändern würde. Aber ich bin den Ärzten nicht böse deswegen. Ich habe das Leben als Meerjungfrau lieben gelernt,“ fügte sie noch lächelnd hinzu. Nun war nicht nur ihr Bruder kein Mensch mehr, sondern sie auch nicht. Und dadurch, dass sich ihre Gesundheit endlich wieder verbessert hatte, konnte sie nun all das nachholen, was ihr in ihren Kindertagen verwehrt gewesen war.


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Yang Shaolong

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BeitragThema: Re: Der See   So 4 Dez 2016 - 0:50

"Okay, du kannst mich gerne Yang nennen." Ein Lächeln, dass seine Lippen umspielte. Vertraut Wie lange, war es her, dass sich jemand mit ihm unterhalten hatte und dieses Wort gegenüber ihm erwähnte, woran er selbst ebenfalls zweifelte. Sicherlich schien sie leichtgläubig aber keinesfalls dumm. Er war sich sicher, dass ihre Sinne gegenüber anderen, sehr scharf war.
Seine Hemmung der Furcht, dass sie über ihn etwas wissen würde oder mit Ihr etwas zutun haben könnte, begannen zu schwindeln nach dem sie sich ihm mitgeteilt hatte. Der Kulturen Unterschied, hatte den Drachen schon immer verblüfft. Aber empfand ihre Art als sympathisch und Aufrichtig... Dennoch fiel es ihm schwer von dem Grundgedanken von ihr wegzukommen. "Genenmanipulation... Aber es freut mich, dass es bei dir positive Auswirkungen hat und du Freude an deiner Gestalt als Meerjungfrau hast.", gab er zurück. Als Meerjungfrau schien sie so stark und als Mensch zerbrechlich... Eventuell hätte sich ihr Zustand ohne diese Manipulation der Gene deutlich verschlechtert."Alicia... Wie viel weißt du über Drachen?", fragte er nach, wobei er sie darauf hindeutete, sich neben ihm hinzusetzen. Er wollte an ihrer aufrichtigen Art glauben, denn es war ihre Charakter stärke, die den Drachen so sehr beeindruckte. Sie war so viel anders als er und gab trotz ihres schwachen menschlichen Wesens nicht auf. Er wollte von ihr lernen und seinen Weg weiter voranschreiten, so wie sie es tat. Er hatte so viele Fragen, die ihn durch den Kopf gingen, die jedoch eher durch dem Misstrauen entstanden, dass er mit aller Kraft versuchte zu bekämpfen. Der Grund warum, er sich immer von anderen fernhielt... "Bitte, lass mich doch nur dieses eine Mal darüber siegen und mich nicht irren...", ging es ihm durch seine Gedanken, die wie ein Sturm in seinem Kopf wüteten. Eine befremdliche Stimme schoss ihn plötzlich durch den Kopf, die den Drachen erschrecken ließ. Geschockt weitete er seine Augen als er plötzlich ihr Gesicht vor ihn sah und ihn anlächelte. So wie er sie lieben gelernt hatte.
"NUTZE SIE AUS YANG! DENN NUR SO KANNST DU SIE FINDEN!"

Er machte einen Schritt zurück und atmete schwer bei dem Anblick. Nein, es konnte nicht sein! Was hatte sie hier zu suchen??!
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Alicia
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BeitragThema: Re: Der See   So 11 Dez 2016 - 14:18

Auf den Lippen der Meerjungfrau zeichnete sich ebenfalls ein Lächeln ab. Yang, ein wirklich schöner wie auch ungewöhnlicher Name. Zumindest hatte Alicia bis jetzt noch niemanden kennen gelernt der ebenfalls so hieß. Vielleicht kam der weißhaarige, junge Mann vor ihr ja aus dem Osten dieser Welt? Sie kannte viele Geschichten – sowie auch Märchen – über diesen Teil der Welt, aber selber war sie dort noch nie gewesen. Vielleicht würde sie das bald ändern, immerhin war sie nun wieder gesund und sie sah bei weitem nicht mehr so auffällig aus wie sie es früher getan hatte.
So viel es der Meerjungfrau auch nicht schwer über ihre Herkunft zu reden. Dass sie keinesfalls als Meerjungfrau geboren btw. Aufgewachsen war, störte sie selber nicht. Sie hatte sich schnell in ihre Rolle eingelebt – liebte sie sogar und immerhin war sie nichts die einzige Meerjungfrau in Cadysa. Die Schulärztin, Dr. Yagami, war ebenfalls eine Meerjungfrau und hatte ihr das ein oder andere über ihre Geschichte erzählt. Und vor allem vor welchen Wesen man sich unter Wasser trotz allem in Acht nehmen sollte. Als ihm die Frage über Drachen über die Lippen kam, wandte sie ihm ihre Aufmerksamkeit wieder zu und wirkte einen Moment nachdenklich, ehe sie kurz mit den Schultern zuckte. „Nur das was ich im Unterricht gelernt habe,“ antwortete sie lächelnd. „Zudem gibt es deutliche Unterschiede zwischen jeder Art der Drachen und jeder einzelnen Person. Ich habe z.B. einen Lehrer an der Schule der selber ein Drache ist. Ich meine, ich hab ihn noch nie in seiner wahren Gestalt gesehen, aber als Mensch ist er wirklich sehr freundlich,“ gab sie kichernd zurück. Wobei das wahrscheinlich eine Grundvoraussetzung war um überhaupt als Lehrer an der Moon Academy angenommen zu werden. Und zudem war der Unterricht bei Hr. Sanders immer sehr interessant. Der Geschichtsunterricht in ihrem Privatunterricht war stets etwas trocken und langweilig gewesen, aber bei Hr. Sanders hörte sie gerne den Erzählungen zu. Vor allem wenn es um Zeitperioden ging, die er selber miterlebt hatte.
Yang hatte sich unterdessen neben ihr hingesetzt und hörte ihren Worten schweigend zu – bis zu dem Zeitpunk an dem er schließlich beinahe in seinen Gedanken zu versinken schien. Ob er wohl etwas über seine eigene Art nicht wusste? Oder lernen wollte? Dann würde es ihm doch sicherlich helfen, wenn er sich selber mit einem Drachen unterhielt. Alicia wusste schließlich nicht alles über diese Art – und selbst über ihre eigene hatte sie noch eine ganze Menge zu lernen. Als sie allerdings sah wie sich Yang's Augen weiteten und er beinahe erschrocken etwas zurückrutschte, legte sie ihm vorsichtig eine Hand auf die Schulter. „Ist alles in Ordnung?“ Sorge sprach aus ihrer Stimme, vor allem weil sie nicht verstand, was innerhalb des Kopfes des weißhaarigen vorging.

Tbc.: Japanischer Garten


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Yang Shaolong

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BeitragThema: Re: Der See   So 11 Dez 2016 - 21:34

Er fuhr seine Kralle aus und rammte diese in seinen Arm rein, um ihn aus dem falschen Bild zu reißen. Der Schmerz, riss ihn zurück von der erschaffenen Illusion, die sich vor ihm geformt hatte und de schwarze Schatten, der sich bis eben noch auf seine Schulter gestützt hatte. Er kniff seine Augen fest zusammen und erblickte schließlich die Meerjungfrau mit der noch eben gesessen hatte als auch die Umgebung, in der er sich befand. Er ließ seine Augen noch einmal durch den Ort wandern. Geruchlos, Unsichtbar... Und doch konnte er vernehmen, dass ihre Macht gewachsen sein musste. Er hielt sich mit der einen Hand, um seine selbstzugefügte Wunde. "Tut mir Leid ich- Du bist nicht sicher, wenn ich hier bin.", sagte er und schaute schuldbewusst weg. Sie musste sicherlich Angst vor ihm haben und er wollte es nicht weiter riskieren sie zu gefährden. "Alicia, du bist wirklich nett und ich danke dir für deine Freundlichkeit.", bedankte er sich lächelnd. Er wollte nicht alleine sein und doch wusste er dass er gezwungen war in Isolation zu leben. Dies sollte seine Strafe für seine Sünde sein. Die Wunde brannte aber selbst dies war im Verhältnis seines klaffenden Loches in seiner Brust halb so Schmerzhaft. Nein, er wollte nicht nochmal den gleichen Fehler begehen - dies war der Grund seiner Isolation und seiner Einsamkeit. Er hatte Angst... Angst nochmal alles zu verlieren. Und nochmal hintergangen zu werden... "Ich... Halte es für besser, wenn ich jetzt gehe." Aus irgend einen Grund hatte sich die Atmosphäre im Wald schlagartig verändert. Unruhig stiegen die Vögel mit einem lauten Aufschrei in die Luft. Es schien so als als ob sie etwas signalisieren wollten. Ein ungutes Gefühl überkam ihm, als er bemerkte, dass sich etwas in der Umgebung schlagartig verändert hatte. Rote Augen, die plötzlich im Tiefen des Sees anfingen zu glühen. Sie war hier... Die letzte Technik, die er sich bis jetzt aufgehoben hatte, würde sie nicht für alle mal zerstören. Und er würde sie mit sich in den Tod ziehen. Er wollte die Macht in ihn freisetzen. Dunkle Wolken hatten sich zusammengezogen während ein starker Sturm sich zusammen braute. Ein gewaltiger Schrei der Natur, der aus seinem Schlaf erwecken sollte. Sie war hier... Denn nur deshalb kamen sie hervor, die Schatten, die in der Unterwelt hausten und sich nur blicken ließen, wenn Sie ihre Macht einsetzte. Seine Augen richteten sich schließlich zu der Meerjungfrau, die ihn mit ihren sanften Augen ansah. Es war nicht die Angst, die normalerweise in so vielen Gesichtern erkannte, sobald er seine Natur zeigte, eher handelte es sich um Sorge. Sollte er diesen Augenblick ausnutzen, um sie ein für alle Mal zu vernichten?
"Es spielt keine Rolle, wenn du sie mit in den Tod ziehst. Schließlich wirst du SIE dafür ein für alle male los." Worte, die ihn selbst erschraken, ein Gedanke, der auf einredete. Etwas, was er nicht wieder erkannte und ihn selbst zu erschaudern brachte. Der Sturm wurde stärke und auch das Schreien der Winde, konnte man wahrnehmen. Der Wind hatte sich inzwischen in einem Punkt geballt und er war der Schlüssel. Sollte er nun das tun, was sein Gewissen ihn ein einredete? Nein, er konnte sich nicht solch einer Entscheidung beugen, das hätte sein bester Freund nicht gewollt. Schweren Herzen brach er inmitten seiner Beschwörung der Winde ab und zog die Meerjungfrau zu sich, um nun seinen Körper in die Luft zu heben. Anders als andere Drachen besaß er keine Flügel. Er war in der Lage ohne den Flügeln in die Luft zu steigen. Während sie nun in der Luft schwebten, wirkte die Meerjungfrau in seinen Armen wie erstarrt. Verständlich schließlich waren 601 Meter, die vom Boden trennten. Zumal seine Handlung unangekündigt kam. "Keine Sorge, ich werde dich nicht fallen lassen. Ich werde dir alles später erklären, wenn wir in Sicherheit sind.", erläuterte er, während er seine Augen auf die Stadt gerichtet hatte, wo er sich niederlassen würde und er sich sicher sein konnte, dass sie in Sicherheit war.

(To be continued) japanischer Garten
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Ethan Ward

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 13:02

Postbeginn
10. Mai//Mittags gegen 14 Uhr//Blauer Wolkenloser Himmel und ca. 27°C//


Gemütlich lief Ethan um den See herum während er erleichtert war das er heute nicht ins Restaurant musste.
Er hatte mit dem Wetter an seinem freien Tag echt Glück gehabt und er war froh das er nicht bis Abends kellnern musste.
Die Hitze war im Restaurant kein Problem immerhin hatten sie eine gut funktionierende Klimaanlage aber trotzdem mag es mehr wenn er von dem warmen Wetter auch was hat.
Der junge Mann genoss die ruhe hier am See sehr, keine lauten Autos oder Menschen die ihm auf die nerven gingen.
Natürlich sah man vereinzelt ein paar Leute um den See schlendern aber die waren ziemlich weit weg und machten auch nicht besonders viel Lärm.
Er glaubte das die meisten Leute wegen der Ruhe her kamen, so wie er.
Nach einigen Minuten hatte er keine Lust mehr zu laufen und setzte sich in das weiche Gras das den See umgab.
Er kramte sein Handy und seine Kopfhörer aus seiner Jackentasche, er stecke das eine Ende der Kopfhörer in sein Handy und die beiden Stöpsel stecke er sich ins Ohr.
Er scrollte ein wenig durch seine Musik Sammlung und entschied sich für ein entspannendes Klavier Stück ehe er sich ins Gras legte und und den Klängen lauschte.
Er sah zum blauen Himmel und schloss dann die Augen um sich noch besser entspannen zu können.


"There's no need to repeat yourself. I ignored you just fine the first time."
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Ritsuka Himori

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 13:12

10. Mai - Mittags gegen 14 Uhr - Blauer Wolkenloser Himmel und ca. 27°C

Seufzend ging Ritsuka mit einem Stadtplan in der Hand über die kleinen Kieswege, welche sich um den See ihre Wege bahnten. Kopf hängend musste sie sich folgendes eingestehen... "Ich habe mich verlaufen und die Karte ist auch nicht mehr lesbar." Ihre braunen Augen huschten über das Stück Papier, welches schon sehr mitgenommen aussah. Hätte sie es in einem Frustanfall doch nur nicht zerknüllt und zertrampelt.
Kurz sah sie sich nach potenzieller Hilfe um, aber alle schienen so weit weg zu sein und nur Silhouetten waren auf den anderen Wegen zu erkenne. "SO EIN VERDAMMTER MIST!!!", wutentbrannt zerknüllte sie die Karte und warf diese über die Sträucher auf die Wiese, nichts ahnend das dort jemand liegen könnte. Sie stampfte wie ein kleines Kind mit dem Fuß auf dem Boden auf und kramte ihr Handy heraus, um ein GPS Signal zu finden, was sich genauso schwierig heraus stellte, wie diese Karte noch zu entziffern.




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Ethan Ward

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 13:26

Langsam wippte Ethan mit dem Fuß während das Lied seine Ohren erfüllte.
Es gab für ihn nichts entspannenderes als Klaviermusik, auch wenn er kein großer Freund der Klassik war.
Normalerweise hörte er lieber Rock oder Indie-Rock, aber diese Art von Musik passte einfach nicht zur Atmosphäre dieses Ortes.
Als er gerade dabei war ins Land der Träume zu gleiten landete etwas auf seinem Kopf und der Rothaarige schreckte hoch.
Ein Kopfhörer fiel aus seinem Ohr und sein Blick schnellte zu einer Silhouette die sich neben ihm nieder ließ.
Ein wenig verwirrt sah er sich nach dem Objekt um was auf seinem Kopf gelandet war und schnell erblickte er ein zusammen geknülltes Stück Papier, dass er dann aufhob.
Leicht genervt sah er zu dem Mädchen "Hey, kannst du nicht aufpassen wo du deinen Müll hin wirfst ?", fragte er leicht genervt und warf das zerknüllte Papier zurück zu ihr.


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Ritsuka Himori

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 13:35

Genervt sah sie zu dem Stück Papier was gegen sie flog und dann zu dem Rothaarigen. Ihr Stimmung war eisig und mit zusammengezogenen Augenbrauen sah sie den Jungen an. "Was kann ich dafür wenn du im Weg liegst."
Gereizt sammelte sie die ehemalige Karte ein und trippte auf ihrem Handy herum. Diese reagierte aber nicht nach ihren Wünschen, da dieser Ort quasi ein ganzes Funkloch war. "Das ist doch zum irre werden!"
Damit ignorierte sie den Jungen gekonnt und konzentrierte sich auf das kleine Gerät in ihrer Hand, welches so langsam anfing zu überhitzen.




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Ethan Ward

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 13:48

Ethan sah das Mädchen aus zusammengekniffenen Augen heraus an, die kleine war echt frech, erst ihren Müll durch die Gegend schmeißen und dann auch noch eine große Klappe haben.
Aber wenn sie das Spiel gerne spielen möchte dann würde Ethan gerne mit spielen.
"Oh, ich bitte um Verzeihung. Mir war nicht bekannt dass das hier dein Privater Mülleimer ist", gab er sarkastisch zurück und legte sich wieder ins Gras zurück.
Er seufzte als das Mädchen ihrem Ärger ausdruck verlieh, dass war's wohl mit seiner Ruhe.
Genervt setzte er sich auf und sah das Mädchen an "Es wäre sehr freundlich wenn du dich leise aufregen könntest, manche Leute wollen die Ruhe hier genießen", meinte er mit ausdrucksloser Miene.


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Ritsuka Himori

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 13:54

Sie sah schon auf als er ihr antwortet, es sei also kein Privater Mülleimer hier... Sofort schoss ihr ein giftiger Kommentar in den Kopf, welchen sie mit Mühe und Not bei sich behielt, schließlich schien er die einzige Chance zu sein hier wieder raus zu finden.
Also atmete sie einmal tief ein und aus. Ein und aus... Nicht drauf eingehen. Also setzte sie ein bezauberndes lächeln auf und sah zu ihm. "Tut mir leid der Herr. Allerdings habe ich mich hoffnungslos verlaufen und finde alleine nicht zurück...", sie sah in sein emotionsloses Gesicht und sofort sprang ihr eine Wutader an die Stirn, doch sie lächelte weiter, was irgendwie freundlich wirkte, aber auch bösartig.
"...aber Sie scheinen mir auch nicht kognitiv Fit genug um einer Lady zu helfen."




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BeitragThema: Der See   Do 15 Jun 2017 - 21:01

Ethan sah das Mädchen mit hochgezogener Augenbraue an als sie anfing so höflich zu sprechen.
Er hatte keine Ahnung was mit der kleinen nicht stimmte, vielleicht hat sie eingesehen das sie gegen ihn keine Chance hatte.
Doch bei ihrem nächsten Kommentar musste er doch glatt grinsen.
Die Kleine hatte wirklich ein großes Mundwerk auch wenn sie die Beleidigung geschickt versteckte.
Ethan zog ein Knie an, legte seinen Ellbogen drauf ab und ließ seine Wange in seiner Hand ruhen als er das Mädchen provokant angrinste.
"Die Kognitiven Fähigkeiten habe ich sicherlich, die frage ist nur ob ich auch Lust habe dir zu helfen..", meinte er in einem unschuldigen Ton "Immerhin hast du mich mit Papier angegriffen und warst nicht gerade freundlich für ein Fräulein in Nöten ..", meinte er und grinste sie mit einem unschuldigen Lächeln an.
Es schien so als wäre er gerade der einzige der ihr helfen konnte und es machte ihm überhaupt nichts aus das schamlos auszunutzen.
Mal sehen wie kurz die Zündschnur der Kleinen war und wie lange er sein Spielchen mit ihr treiben konnte.


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Ritsuka Himori

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BeitragThema: Re: Der See   Do 15 Jun 2017 - 21:17

Wie eine Raubkatze ging sie lächelnd um ihn herum und beugte sich nach vorne. "Als wenn ein starker Kerl wie du sich von einem Stück Papier so verwunden lassen würde. Oder soll das Fräulein das Wehwehchen weg pusten, damit der Herr sich auf meine Nöte und nicht auf seine Kriegsverletzung und dessen hervorgerufenen Schmerzen konzentrieren kann." Sie richtete sich wieder auf und warf einen ihrer Zöpfe über die Schulter, dabei sah sie über den Fremden hinweg und zurück über die Wiesen. "Aber wenn es in deinem ermessen liegt und du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst, ein armes hilfloses Mädchen alleine hier herum irren zu lassen... ", sie sprach sentimental, mit tränen in den Augen und überzogen selbst mitleidig weiter, "im Wissen das sie alleine der frühen Abenddämmerung in einer Unbekannten Umgebung und noch viel Furchteinflössenderen Wesen die hier überall lauern alleine umher wandelt... werde ich gehen. Ließ am besten am morgigen Tag keine Nachrichten, wenn du eine schreckliche Nachricht nicht ertragen könntest. Verzeih meine Störung." Ihre traurige und theatralische Stimmung verflog sofort, nach dem sie ausgesprochen hatte. Ritsuka ließ das  Stück Papier wieder auf ihn fallen und machte sich auf einen Rückweg zu finden.




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Ethan Ward

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BeitragThema: Der See   Fr 30 Jun 2017 - 20:47

Ethan verdrehte genervt die Augen als sie so übertrieben die Jungfrau in Nöten spielte und versuchte an seine Menschlichkeit zu appellieren.
Er würde ihr schnell klar machen das das bei ihm gar nichts brachte, nur hörte die Kleine einfach nicht auf zu reden weshalb er gar nicht zu Wort kam.
Als sie ihre kleine Show dann beendet hatte sah Ethan sie an und wollte sie grade fragen ob da noch was kam oder das alles war als sie das Stück Papier erneut auf ihn fallen ließ und einen dramatischen Abgang machte.
Er wischte das Papier von sich runter und steckte sich seine Kopfhörer wieder in die Ohren um weiter zu entspannen nun wo dieses laute Mädchen weg war.
Wenn sie wirklich glaubte das er ihr folgen würde dann hatte sie sich gewaltig geirrt.
So Vorlaut wie die Kleine war würde jeder der ihr was tun wollte reiß aus nehmen und selbst wenn ihr was passierte war es sicher nicht sein Problem.
Es lag noch für eine Weile im Gras und genoss die Klänge bevor er sich dann auch auf den Heim weg machte.


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Krul Tepes
3rd Progenitor
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Beruf : Kinderbetreuerin
Spieler : Tyka

BeitragThema: Re: Der See   Fr 13 Okt 2017 - 4:21

CF: Erholungswiese

Datum: 19. Juni

Ein gähnen entwich der Vampirin als sie den See erreichte. Auch wenn es für Vampire nicht das beste Wetter war um sich draussen aufzuhalten, sie hatte ihren beiden Schützlingen versprochen das sie sich noch diesen Monat zum See begeben.
„Da wären wir, lauft aber nicht zu weit weg und sagt mir wenn ihr Durst habt.“ Krul seufzte denn sie war sich nicht sicher ob Belisha überhaupt gehört hatte was sie gerade gesagt hatte, Belisa blieb erst in der Nähe von Krul stehen bevor sie ihrer Zwillingsschwester nachrannte.
„Mama hat gesagt wir sollen in der nähe bleiben!“ Belisa's zögerliche Stimme wurde von Belisha zwar vernommen doch gekonnt ignoriert. „Die is schnell genug falls was passiert! Sei nicht immer so ein Mamatöchterchen!“ kicherte die andere.
Äusserlich sagen sich Belisha und Belisa wirklich ähnlich, sie hatten dieselbe Grösse, Haarfarbe und denselben Haarstil, das einzige was einen Unterschied machte waren ihre Gesichtszüge. Belisha wirkte oft frech und hatte immer ein freches grinsen auf den Lippen und stechend rote Augen, Belisa hingegen schien stetig besorgt und hatte blaue Augen.
Auch ihre Namen waren fast gleich. Krul fragte sich ganz ehrlich ob die beiden wirklich so hiessen oder ob sie sich diese Namen einfach gaben. Beide litten an Amnesie, was für Progenitoren nicht unüblich war, Krul erinnerte sich selbst nicht an ihr Leben vor dem Vampirdasein und auch Sayuri, Syerra, Lilia, Belisa und Belisha taten es nicht, nur Ephendriel, Zen und Tierra erinnerten sich noch an ihr Leben vor der Verwandlung und den Grund.

Aber all das war nun nebensächlich als Belisa stolperte und anfing zu weinen.
„Heulsuse! Heulsuse!!“ kicherte Belisha als Krul zu Belisa eilte. „Psst, lass mal sehen.“ Krul hatte sich inzwischen einen beruhigenden Tonfall angewöhnt, anfangs fiel es ihr immer schwer diesen zu treffen doch nun funktionierte es, oder aber Belisa wusste inzwischen was Krul bezweckte.
Belisa schluchzte nur noch als Krul sich die Verletzung ansah und lächelte. „Nur eine Schürfwunde, das haben wir gleich wieder.“ meinte Krul und hob das Mädchen auf um sie zu den Taschen zurück zu tragen welche sie dabei hatten. Eigentlich nur einen Rucksack mit dingen die sie vielleicht brauchten sowie eine Kühlbox die mit Blutkonserven und einigen Phiolen mit Krul's Blut bestückt war, für den kleinen Hunger zwischendurch eben.
Schnell kramte Krul ein Pflaster, etwas Watte und ein Desinfektionsmittel aus dem Rucksack und versorgte die, inzwischen verheilte, Schürfwunde. Eigentlich musste Krul die Wunde nicht versorgen und schon gar nicht desinfizieren, Sie konnten sich keine Blutvergiftung holen und die Wunden verheilten so oder so schnell, aber Belisa hatte mal gelesen das man Wunden versorgen musste oder sie entzünden sich und verheilen langsamer. Also hatte Krul sich angewöhnt das sie die Wunden der beiden behandelte und Belisha spielte dabei mit, den auch wenn Belisha frech und etwas gemein zu ihrer Schwester war, so liebte sie diese dennoch.


† Krul Tepes †
Handeln''Sprechen'' ''denken''

~†~
Steckbrief~†~Beziehungen~†~
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