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 Sümpfe

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Spieler : Das MA-Team

BeitragThema: Sümpfe   Di 21 Apr 2015 - 18:38

Sollte man vom Weg angekommen sein und anstelle des Sees die Sümpfe vor sich sehen, sollte man schleunigst wieder auf dem Weg gehen, auf dem man gekommen ist. Jeder Schritt auf die falsche Fläche könnte tödlich enden. Auch wenn der Boden vielleicht ganz normal aussieht, so kann er so weich sein, dass man innerhalb von einer Minute bis zum Bauch versunken ist. Man sollte also besser nichts riskieren. Doch wer Kräuter sucht ist hier genau richtig, denn am Rand der sümpfe findet man vieles, dass man so nicht bekommt.
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Brandon Umber

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BeitragThema: Re: Sümpfe   Di 17 Mai 2016 - 23:21

Firstpost (dennoch: CF: Brandons Wohnung)

Nachdem endlich alles soweit verstaut war, dass man bei seinem Zuhause von einer angenehmen Bleibe sprechen konnte, machte Brandon sich auf, um seine Umgebung zu erkunden. Cadysa war eine hübsche Stadt, sie hatte auch die richtige Größe für seinen Geschmack. Und natürlich war hier einiges an einzigartiger Umgebung zu finden. Die Fülle an Übernatürlichen und die leichte Erreichbarkeit von Portalen tat ihr übriges um die Lage perfekt zu machen. Irgendwann würde er sicher einmal in andere Welten vorstoßen, mal sehen was sich dort so fand. Jetzt jedoch war es für einen solchen Ausflug ein wenig Spät. Die Dämmerung zog im März früh heran, und im Wald wurde es bereits kälter.  Der Alchemist wusste nicht viel über diesen Wald, aber im Endeffekt waren sie alle Gleich. Man musste genau hinsehen um wirklich ihre Schönheit und die verborgenen Schätze zu finden. Kurz nachdem ihn der Waldweg nicht mehr weiterführte blieb er stehen. Das hier sah vielversprechend aus. Er nahm seine Sonnenbrille ab, hier würde er sie nicht brauchen, und versteckte sie in einer seiner Manteltaschen. In der anderen Tasche befand sich ein Notizbuch sowie eine Tüte für die Dinge wegen denen er her war. Kräuter und bestimmte Pflanzen. Seine Russischen Taigaflechten waren erst gestern angekommen, und nun hatte er keine entsprechenden Pilze um sie aufzukochen.
Kurz schnupperte der ergrauende Mann, und kratzte sich an seinem Stoppelbart. Sumpfgebiet war gut und schlecht zugleich. Er würde aufpassen müssen. Andererseits gab es hier häufig Helophyten. Mal sehen wie die Ausbeute dieses Waldes war. Viel Auswahl war da, jedoch lag manches davon bereits getrocknet im Schrank. Weiter in den Sumpf hinein standen große mengen von Wasserschwaden doch dort ihn der Nähe würde der Sumpf wahrscheinlich tiefer werden. Leider war der wirklich interessante Teil des Sumpfgebietes aufgrund der Dunkelheit zu riskant zu betreten.
Brandon fiel etwas ins Auge. Er ging in die Hocke um sich die Farne zu seiner rechten genauer anzusehen. „Mhh. Interessant.“ Er fuhr mit einem Finger über die Tauüberzogene Oberseite eines der Blätter. Der Farn war eher Klein und knickte sehr schnell zur Seite ab. Er hob eines der Breiten blätter an und befühlte vorsichtig die Unterseite des Farns. „Erstaunlich. Die Sporen sind Trocken“. Er zog sein Notizbuch hervor und vermerkte dies. Er würde ein bis zwei Exemplare entwurzlen müssen. Während die Blätter der meisten Farne giftig waren, konnte die Wurzel als Betäubungsmittel und in Aphrodisiaka verwendet werden. Vor allem wenn dies Wirklich die Art war für die er sie Hielt. Eigentlich kannte er das Verhalten der Sporen nur von drei Arten, wovon zwei in Asien heimisch waren. Der Englische Waldfarn Hatte normalerweise nicht solche Blätter. Also blieb nur der walisiche Rautenfarn.
Brandon riß ein Blatt vom Sproß, und richtete sich auf, immer noch in die Bestimmung vertieft. „Faszinierend. Ausgezeichnet“ murmelte er vor sich hin während er sich weitere Notizen machte.
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Ginharu

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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Sümpfe   Mi 18 Mai 2016 - 20:09

Es war ein stark bewölkter Tag, diesen nutze Ginharu um mal wieder am Tage vor die Tür zu gehen. Sie zog sich aber wie immer einen großen Sonnenhut auf um nicht doch von Sonnenstrahlen erfast zu werden und sich dabei zu verbrennen. Sie beschloss in Richtung der Sümpfe zu gehen, dort war es meist dunkel und dort würde sie auch noch bestimmt etwas zu Essen finden. So ging sie erst bis zum Wald und ab dort fing sie denn an zu schweben.
Schwebend durchstreifte sie den Wald überflog büsche und andere Hindernisse bis sie dann die Sümpfe erreichte. Es war herlich dunkel hier weswegen sie ihren Hut ab nahm und einfach zu Boden fallen ließ. Sie schwebte noch ein stückchen weiter bis sie dann endlich ihre erste Beute fand. Ein Busch mit roten Beeren. Da es für Vampiere leichter ist im Dunkeln zu sehen war es auch kein Problem sie zu entdecken. Was das für Beeren waren wusste Ginharu nicht doch ihr war das ja egal denn einzig und allein zählte ja nur die Farbe. Sie begab sich zum Busch und ließ 2, 3 Beeren ergrauen. Bah... Die schmecken ja voll komisch.. sie spuckte einmal auf den Boden. Es war doch ein kleiner unterschied bei dem was sie ass. Ist es für Menschen giftig schmeckt es nicht und wenn nicht kann Ginharu es unberuhigt essen. Sie bewegte sich weiter lautlos durch die Sümpfe und fing an mit sich selber zu reden Achman.. Ich hatte ihr ja gesagt sie solle mir etwas zu essen mit bringen... Aber nein, ich "Faules" ding darf ja natürlich selber sehen wie ich zu essen komme... Und nicht mal Geld hat sie mir gegeben. Dabei hat sie doch genug.. Aber was macht man nicht alles für die person die einem am Herzen liegt Ginharu seufzte einmal kräftig und dabei viel ihr blick auf etwas. Ein Tier? nein.. es war ein Mensch.. oder eher ein Menschenähnliches Wesen. Doch mehr konnte Ginharu in der Ferne des gestrübs nicht erkennen. Sie beschloss darauf zu zu schweben, vielleicht hat der, die ja etwas rotes dabei was gerne weiß werden möchte.


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Brandon Umber

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BeitragThema: Re: Sümpfe   Fr 20 Mai 2016 - 20:36

"Mmh, wirklich ausgezeichnet". Brandon steckte sein Notizbuch weg, und besah sich das Blatt erneut. Natürlich würde man hier mit Walisischem Farn rechnen, wo auch sonst? Aber das das seltene Gewächs hier gleich so häufig und in so überragender Qualität auftrat war überraschend. Vor allem da Rautenfarn eigentlich den Boden austrocknete und sich deshalb nie viele auf einem Fleck befanden. Er schrieb dies der Magie zu, die hier im Umfeld wirkte. Der Alchemist wusste zwar nicht, wie genau Magie zustande kam, aber bei den Mengen die es in Cadysa zu geben schien, fiel sicherlich das ein oder andere ab.
Brandon kniete sich hin. Dass seine Hose dabei einiges an Sumpferde abbekam war ihm egal. Tatsächlich plante er, ein wenig von der Erde mitzunehmen. Nährstoffreiche Erde könnte er vielleicht für seine Beete brauchen. Jedoch war der Farn erstmal die Priorität. Er kramte seine Tüte hervor und legte sie neben sich auf den Boden. Nachdem er das einzelne Blatt verstaut hatte, ging er an die Arbeit. Er grub mit den Händen ein Loch in die Erde, um die Wurzel der Pflanze hinauszuziehen. Zum Glück war das Sumpfgewächs klein, und hatte auch keine Tiefen Wurzeln. Angepasst an die feuchten Gegebenheiten des Gebietes waren die Wurzeln Nicht sehr tief, sondern eher breit verästelt. Unter einigem herumgekrieche und gefluche gelang es Brandon schließlich, seine Pflanze von den anderen zu trennen und sie hervorzuhieven. Da er bereits viel aufgewühlt hatte, beschloss er, keine halben Sachen zu machen, und entwurzelte noch zwei Farne. Er verstaute zwei von ihnen in der Tüte, und füllte ein wenig Erde dazu. Den Rest der aufgewühlten Erde schob er so gut es ging mit den Füßen wieder zusammen.
Er wollte sich gerade an die Begutachtung der Wurzel, eines rötlichen Geflechtes, machen, als ihm eine Bewegung im hinteren Teil des Sumpfes auffiel. Erwartungsgemäß riß ihn das aus seiner Konzentration. In der Nähe der Wasserschwaden bewegte sich etwas, oder besser, bewegte sich jemand.
Brandon kniff die Augen zusammen und sah genauer hin. Es schien eine Junge Frau zu sein, die dort in den Sümpfen wanderte. Dort, wo die Sümpfe am gefährlichsten waren. Er hob die Hand zum Gruß in ihre Richtung. "Guten Abend" begrüßte er das blasse Geschöpf.
Er wollte gerade anfügen dass sie aufpassen solle, als er merkte dass sie über den Boden schwebte, ungehindert vom umgebenden Terrain. "Erstaunlich" murmelte er, mehr zu sich selbst als an sie gerichtet. Nun jedoch wandte er sich an den Neuankömmling. Die Frau sah blass aus, nicht völlig menschlich.
"Was führt sie in die Sümpfe? Ich nehme nicht an, dass sie ebenfalls an der lokalen Flora interessiert sind?"
Er hoffte ein Gespräch in gang setzen zu können. Es wäre gut mal ein paar der lokalen Leute hier kennenzulernen, und außerdem könnte diese Bekanntschaft sich akut als nützlich erweisen, sollte sie sich vielleicht später bereit erklären ihm ein paar Wasserschwaden hinüberzubringen. Er selbst wollte nicht riskieren weiter in den Sumpf hineinzustoßen.
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Ginharu

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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Sümpfe   Fr 20 Mai 2016 - 22:04

So war Ginharu nun in den Sümpfen unterwegs um sich etwas zu Essen zu suchen. Da sie kein Geld hat um sich was richtiges zu kaufen und auch keine lust hatte stress mit irgendwen anzufangen, nur weil sie dessen roten Gegenstand in ein schlicht weißen verwandelt. So blieb ihr denn nur die Natur. Unterwegs begenete sie jemanden und schwebte langsam darauf zu. Dieser schien ganz nett zu sein, er grüßte und erkundigte was Ginharu denn hier mache? Sie gähnte müde und betrachtete die Person. Es war ein etwas älterer Mann, seine Kleidung wirkte auf Sie nicht grade auffällig nur das seine Knie schmutzig waren. War er hingefallen? Die schwarzhaarige kratze sich einmal kurz am Kopf Nein.. Folra such ich nicht. Ich suche nur etwas, was schön rot ist. Du hast zufälliger weise nicht vielleicht etwas Rotes dabei? Etwas worauf du nicht vielleicht verzichten könntest? sie Lächelte während sie das sagte wodurch man ihre Langen Vampierzähne hat gut sehen können. Und du brauchst mich nicht zu sieezen. Das macht so gut wie keiner und mir steht das weniger. Ich bin Ginharu Aokuma, aber kannst mich wie so viele auch nur Gin nennen.. Und ja, es ist ein Mädchen Name! stellte sie sich vor und gab diesen fakt gleich mit zu wissen. Für viele war ihr Rufname bekannt nur bekannt als Jungen name, doch war dies im Japanischen Raum auch durch aus ein Name für Mädchen, wobei sogar er häufiger für Mädchen verwendet wird.
Das Vampier Mädchen drehte sich so das es nun aussah als würde sie in der Luft auf der seite liegen und stütze ihren Kopf mit einer Hand ab, die langen schwarzen Haare hingen dabei in Richtung Boden. Und duu.. ? was machst du hier so ganz allein bei den Sümpfen? Blümchen pflücken? meinte sie leicht scherzend und lächelte ihn erneut an. Sie wusste nicht wieso aber wenn sie diesen unbekannten so ansah erinnerte er sie ein wenig an Shouji, Ginharus ziehvater welcher verstorben war. Seine Körperhaltung war ihn recht ähnlich ebenso wie äußere Merkmale. Dies kann aber alles natürlich nur totaler zufall sein, aber dennoch schien der Vampier sehr interessiert an diesem Mann zu sein.


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Brandon Umber

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BeitragThema: Re: Sümpfe   Di 24 Mai 2016 - 22:27

Brandon besah sich nach wie vor verwundert das Mädchen, welches ihm entgegenschwebte. Levitation. Das hatte er erst drei mal zuvor gesehen, keiner der drei war komplett Menschlich gewesen. Also ging er davon aus, dass er es hier mit einer Übernatürlichen zu tun hatte. Nach ihrer Hautfarbe zu schließen wahrscheinlich irgendeine form von Unleben. Wirklich interessant. Der Alte hatte zwar gewusst, dass Cadysa einen Ballungsraum für so einige Wesenheiten darstellte, aber das direkt die erste Bekanntschaft das einschloß, das war wirklich erstaunlich. Als sie näherkam konnte er sie noch einmal genauer betrachten. Neben ihrer Haut waren die auffälligsten Merkmale wohl ihre roten Augen und das lange dunkle Haar. Sie war ein wenig älter als er zuerst gedacht hatte. Besser; sie sah ein wenig älter aus. Man konnte immerhin nie genau wissen.
Wie erwartet war sie nicht ebenfalls auf Zutatensuche. Was sie genau tat war unklar, doch sie wollte anscheinend "etwas rotes" finden. Dabei lächelte sie ihn mit spitzen Zähnen an. Also wahrscheinlich Vampirisch. Vielleicht war sie ja deshalb im dunklen Sumpf unterwegs. Gefahr schien jedenfalls nicht von ihr auszugehen.
Mit fragendem Blick betrachtete Brandon erst die zierliche Gestalt die vor ihm schwebte, und dann die Wurzel in seiner Hand. Ihr bräunlich-roter Farbton war zwar nicht besonders satt, war aber augenscheinlich rot. "Also..." Er wusste immer noch nicht wozu sie das Rot benutzen würde, und an sich wollte er die Wurzeln ja auch behalten, aber ihre mysteriöse Frage hatte den Alchemisten neugierig gemacht. "Ich hätte das Hier." Er drehte den Farn, so dass sie die Wurzel besser betrachten konnte. "Wenn nicht gibt es weiter vorn nahe dem Waldpfad sicherlich einige Beeren". Vielleicht spielte sein Gedächtnis ihm einen Streich, aber er meinte einen Johannisbeerbusch gesehen zu haben.
Nachdem sich die Vampirin ihm vorgestellt hatte, legte sie sich zur Seite, und betrachtete ihn nun vertikal. Erkundigte sich nach seinem Namen und seinem Anliegen. Blümchen pflücken. Als Scherz gemeint, trotzdem verzog der Alchemist ein wenig das Gesicht. "Mein Name ist Brandon Umber. Ich bin Alchemist, ich sammle hier Zutaten." Die genaue Erklärung sparte er sich für später. Es war sowieso unwahrscheinlich das ausgerechnet der scheinbar junge Vampir sich ebenfalls für seine Berufung interessierte.
Allerdings blieb nach der Vorstellung immer noch ein Mysterium bei seinem Gegenüber. Wozu das rote gebraucht wurde? Eigentlich mochte er nicht unhöflich sein, aber die Neugier brachte ihn schlussendlich doch dazu eine frage hinterherzustellen.
"Wozu braucht ihr Rot? Warum ist die Farbe so relevant?"
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Ginharu

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Spieler : Midori

BeitragThema: Re: Sümpfe   Mo 30 Mai 2016 - 14:28

Ginharu erkundigte sich bei dem Mann vor ihr nach etwas zu essen oder anders gesagt nach etwas Rotem. Er hielt ihr eine Wurzel hin welche einen augenscheinlich Roten ton hatte. Sie zuckte mit den Schultern und dachte sich das es das wahrscheinlich auch tun wird.
Der Mann stellte sich auf frage von Gin als Brandon Umber vor und meinte er sei ein Alchemist. Sie zog daraufhin nur kurz mit den Augenbrauen. Bevor Sie dennoch etwas sagen konnte, kam die frage auf wozu sie denn Rot benötigen wurde? Sie kicherte kurz Die Farbe ist es die mir als Nahrung dient. Anders als die "sterblichen" kann ich keine "normale" Nahrung zu mir nehmen, zumindest bringt es mir rein gar nichts. Und anders als andere Vampiere brauche ich kein Blut sondern nur eben die Farbe. erklärte sie und drehte sich wieder aufrecht. Zwar könnte ich auch Blut von anderen nehmen, aber das Töten ist nicht so meinst und außerdem gibt es viele sachen die viel besser schmecken sie lachte erneut. Dann stellte sie sich auf den Boden Duuuu sag mal, bei deinem Alchemisten krams.. Könntest du da nicht vielleicht hilfe brauchen? fragte sie und kam in noch näher, der hintergrund gedanke war dabei das Gin einen Nebenjob bei ihm vielleicht annehmen konnte und so ihre Freundin ein wenig besämpftigen zu können. Na komm Bando, ich kann dir Blümchen sammeln welche von Normalen Leuten nicht erreicht werden können. Und im gegenzug bekomm ich regelmäßig Rot von dir, aber welches was mehr schmeckt als die komischen Beeren die ich vorhin dahinten gefunden hatten. bot sie an, zwinkerte ihm zu und deutete leicht in die Richtung aus der sie kam.


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Brandon Umber

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BeitragThema: Re: Sümpfe   Mi 8 Jun 2016 - 22:37

Brandons Gegenüber besah sich die Pflanze in seiner Hand. Sonderlich begeistert schien sie nicht zu sein, offensichtliche Abneigung gab es aber auch nicht. Interessant. Ginharu setzte zu ihrer Erklärung an, und Brandon hörte ihr aufmerksam zu.
Die Vampirin brauchte also nur die Farbe als Nahrung. Das war nun wirklich etwas neues. Der Alchemist sah die Dunkelhaarige fragend an. Farbe als Nahrung? Wie sollte das funktionieren? Nahm sie die Pigmente zu sich? Welche Art von Stoffwechsel besaß sie? So viele Fragen für solch eine unscheinbare Aussage.
Natürlich konnte Brandon nicht alle davon je beantworten, und manche waren auch nicht wirklich innerhalb seiner Expertise. Allerdings war eine Sache von besonderem Interesse. Welche Wirkung hatte das aussaugen der Farbe auf die Pflanze? Immerhin, die Farbpigmente zum Beispiel von Möhren konnten die Wirkung von Anti-Viren-Heilmitteln erhöhen. Radieschen wirkten vor allem wegen ihrer Farbstoffe so gut in Kombination mit Wolfswurz.
Der Alte ignorierte ihren doch recht lässigen Kommentar zum töten Anderen geflissentlich. Er wollte gerade nicht über Moral nachdenken. Brandon war gedanklich schon in seinem Labor und testete an Tinkturen mit weißen Pflanzen, als die ungewöhnliche Vampirin sich auf den Boden stellte und ihn nach Hilfe fragte. Gerade wollte er ihr seinen Gedankengang mitteilen, als sie ihm mit einer erneuten Frage ein wenig näher trat. Er wahrte den Abstand zwischen ihnen indem er einen kleinen Schritt zurück trat. Als wenn es so einfach wäre wie „Blümchen sammeln“.
Sie schien sich bei ihm verdingen zu wollen, und so unmotiviert wirkte sie auch nicht, aber ihr Wissensstand ließ augenscheinlich zu wünschen übrig. Außerdem brachte er niemanden der ihm Explizit Zutaten sammelte.
Ich brauche niemanden der mir Zutaten sammelt. Ich habe genug Lieferanten. Allerdings kannst du mir ungewöhnliche Pflanzen oder Steine die du findest Bringen. Gerne auch nach deinem Essen.“ Das war genau genommen die beste Hilfe die die junge Frau ihm geben könnte. Viel Essen. Immerhin war das ein Alchemistisch noch nicht untersuchtes Phänomen, zumindest seines Wissens nach.
Ich bevorzuge allerdings Barzahlung. Ich werde dich nicht in Naturalien bezahlen.
In Gedanken schweifte Brandon immer noch ab, ging einige Kombinationen durch, die mit Farbe funktionierten, und andere, wo die Farbstoffe die Chemischen Reaktionen verhinderten. Es war eine Gelegenheit etwas neues Auszuprobieren, etwas nie zuvor dagewesenes. Wenn es wirklich die Farbstoffe waren von denen sie sich ernährte. Genaueres war nicht geklärt. Vielleicht sollte er mit einem Mediziner sprechen, eventuell mit Ginharu zusammen. Vielleicht wusste sie auch selbst mehr über ihre spezielle Eigenschaft.
Neben diesen Überlegungen die er Anstellte, merkte er wie der ohnehin schon dunkle Sumpf langsam dunkler wurde. Es wurde Nacht. Vielleicht sollte er langsam nach Hause zurückkehren.
Lass uns langsam hier Raus. Es wird Dunkel im Sumpf. Auf dem Weg kannst du versuchen mir ein wenig mehr über deine … Spezielle Art der Ernährung erklären.
Er drehte sich und machte sich auf den Weg entlang der ersten Schritte des ausgetretenen Waldpfades. Dabei drehte er den Kopf und bedeutete der Vampirin mit einer Handbewegung ihm zu folgen.


tbc: Waldpfad
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