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 Kleine Lichtung

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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Fr 8 Apr 2016 - 23:40
 
Sie hatte den Beutel bemerkt und sich nach ihm gebückt, also blieb er wieder stehen. Ihre Worte irritierten ihn merklich, meinte sie ihn damit? Dämon?
Mh, dass er kein Mensch war, wusste er schon lange, denn Menschen wurden für gewöhnlich nicht so alt. Der beste Beweis dafür war, dass Jace keine einhundert Jahr alt geworden war. Doch... woran merkte man denn, ob man ein Dämon war und wie kam die junge Frau auf die Idee, dass er einer sein könnte?
Außerdem hatte sie ihre Waffe wieder gehoben und er fragte sich, ob das hier in der Gegend ein normales Verhalten war.
Dann steckte sie die Waffe in den Waldboden und warf ihm den Beutel zu, welchen er auffing, um ihn dann an sich zu drücken. Sie wirkte jetzt wesentlich entspannter als noch kurz zuvor. Er hatte Erzählungen von Dämonen gehört, es gab eine ganze Menge Mythen über sie. Darin gab es sehr viele verschiedene Dämonen und jeder davon schien besondere Eigenarten aufzuweisen. Aber, er wusste nichts darüber, ob es sie wirklich gab und schon gar nicht, dass er selbst... Außerdem hatte er noch gar nie darüber nachgedacht.

Ihre Frage klang ein wenig freundlicher als die Worte zuvor. Vielleicht hatte sie einfach erkannt, dass ihr von ihm keine Gefahr drohte und er mehr verwirrt von ihr war, als sonst etwas.
"Ich habe einige Kräuter und Flechten gesammelt. Daraus lassen sich Heilmittel herstellen, denn das ist mein Beruf."
Ob sie ihm wohl anmerkte, dass es ihm etwas schwer viel mit ihr zu sprechen? Möglich war es, aber es ging um Pflanzen und das gab ihm Sicherheit. Pflanzen und alles was mit einem Heilvorgang zu tun hatte, darüber konnte er leichter sprechen. Mit Patienten musste man einfach sprechen, aber das konnte er auch. Also, mehr oder weniger jedenfalls. Andere sprachen viel mehr mit ihren Patienten als er, aber es hatte noch immer ausgereicht.
"Und du bist hier, um..." sein Blick fiel auf die Rinde des Baums, "einen Baum zu schälen, oder deine Kraft los zu werden?" Der arme Baum tat ihm fast schon leid, denn hätte sie noch weiter gemacht, hätte er womöglich ernsthaften Schaden davon getragen.
Vielleicht war dieses Tun hier aber auch einfach ihre Art die Kraft der Natur für sich zu nutzen. Jeder tat das anders und er hatte auch schon einmal einen jungen Mann dabei beobachtet, wie er mit den Fäusten auf einen Baum eingeschlagen hatte. Der Baum hatte ihm sicher nichts getan, aber er hatte es mit großer Ruhe über sich ergehen lassen. Bäume waren geduldige Zuhörer und ließen so einiges mit sich machen.
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Sa 9 Apr 2016 - 19:03
 
Die Erklärung des jungen Mannes vor ihr war beinahe schon so offensichtlich wie die Schlussfolgerung, dass Asuna im Wald trainierte. Das sie einen Baum dabei zu schälen versuchte, war ihr dann doch relativ neu. Sie blickte gen den Baum und betrachtete für eine kurze Dauer die Schnitte und Einkerbungen die sie hatte verursacht. Alles diente wohl einem Zweck und wie dieser Baum, dann wohl mehreren. Sie drehte sich langsam, erschöpft zu dem Mann um und wischte sich leicht mit der freien linken Hand den Schweiß von der Stirn. Was ihr dann allerdings auffiel, dass sich der junge Mann irgendwie besorgt anfühlte. Asuna's Sinne waren nicht zu besonders ausgeprägt und noch ziemlich grob in der Anwendung, aber da sie schon früher ein guter Menschenkenner war und es auch mit einem Guren Ichinose zu tun hatte, konnte sie diese Besorgnis im Endeffekt gut erkennen. So schaute sie dann regunglos auf den Fremden bevor sie sich entschlossen hatte auch ihm eine Antwort zu geben. Der Wind durchfuhr die Lichtung und lies Asuna's glattes Haar durch die Luft gleiten, bevor sich der Win legte und die Wärme der Sonne deutlich spürbar wurde.
"Ich trainiere ein wenig.", antwortete sie knapp in einem weniger kalten Tonfall als zuvor. Ein darauf folgendes Schweigen ihrerseits machte klar, dass sie ziemlich ratlos war und nichts mit dem Fremden anzufangen hatte.


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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Sa 9 Apr 2016 - 20:46
 
Er nickte auf ihre kurze Antwort hin nur, auch wenn er das ein bisschen merkwürdig fand.
Doch die Sache mit dem Dämon ließ ihm so schnell keine Ruhe.
"Bist du aus der Stadt?"
Vielleicht wäre es für ihn hilfreich jemanden aus der Stadt zu kennen. Er war sich zwar nicht sicher, ob das die Sache einfacher machen würde, aber möglich war es doch.

Akai verstummte, wartete jedoch nicht auf eine Antwort und widmete sich wieder seiner eigentlichen und viel wichtigeren Frage. Warum hatte sie ihn als Dämon bezeichnet?
"Kann ich dich etwas fragen? - Was..." ein Schlucken unterbrach ihn, denn es war nicht ganz einfach danach zu fragen.
"...was meintest du mit Dämon? Hältst du mich für einen und, wie kommst du auf diese Idee?"

Es war ihm fast schon unangenehm, so viele Fragen an sie zu richten. Sein Blick huschte von ihr über den Boden, entdeckte hier ein paar Kräuter, die es anzuschauen galt und dort entdeckte er sogar ein paar vielversprechende Blätter. Dann sah er sie wieder an und bewies wie geduldig er war, denn er blieb mit einem leichten Lächeln und ziemlich unbewegt stehen. Das war aber ganz anders, als es in seinem Innern aussah, denn dort war er ziemlich nervös.
Was würde es heißen, wenn er wirklich ein Dämon war?
Aber, könnte er dieser jungen Frau überhaupt glauben?
Vielleicht glaubte sie einfach nur an verrückte Dinge, die gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatten. Doch gab es auch genug Menschen, die nicht an Magie glaubten und wie man seine Fähigkeit auch nennen wollte, sie kamen Magie doch recht nahe. Ohne es zu merken drückte er seine Tasche fester an sich. Fast als würde er sich daran festhalten.
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Sa 9 Apr 2016 - 21:37
 
Die ernorme Stille hielt eine gewisse Zeit an und Asuna dachte, selbst während der Fremde vor ihr schon stand, wie schön die Natur der Erde trotz all des Kummers ist und wie sehr diese sich verändert. Wie sehr sie sich verändert. Asuna dachte zurück an jenen Tag an dem sie einsam und von allen verschlossen in ihrem Arbeitszimmer saß, umringt von hunderten Büchern über die Reinkarnation, Dämonen, Engel und all der anderen Wesen die einem in einer gewissen Richtung noch Rettung schenken konnten. Rettung vor dem Vergessen und der Einsamkeit. Und dieser Wald macht es um weiten nicht einfacher. Noch bevor der Fremde sie getroffen hatte, so vermittelte das alleinige Training wie weit sie und der Wald sich doch im Grunde ähnelten. Voller Anmut und inniger Schönheit erstrahlte der einzelne Baum nicht weit vom Wald entfernt in der Hoffnung er wäre ein Teil des großen Geflechts aller Organismen des Waldes. Dem entsprechend sah sich auch Asuna nun als Teil dieser Menschheit. Als Mensch geboren - als Dämon verflucht. Sie seufzte und schaute hoch zum Fremden. Er stellte eine gewöhnliche Frage und Asuna war sich sicher, dass auch er den Weg wohl zur Stadt suchen würde. "Da liegst du richtig. Und wie kann ich dir dann helfen?", fragte sie kühl, ihr Schwert immer noch im Boden haltend.
Doch unerwarteter Weise fragte der Fremde weshalb Asuna gerade ihn, einen so harmlosen Wanderer, wohl als Dämon bezeichnen würde. Sie lächelte und dachte an die Erzählungen zurück die sie nach dem Treffen mit Lilith im Kopf nach ging. Alle Sagen rund um die verschiedenen Dämonenarten gab es zahlreich, so auch über jene die ihre Seele gegen das Darsein als Dämon einbüßten. Sacht bewegte sie ihren freien Arm zum Gesicht und zeigte mit ihren zarten Zeigefinger auf ihre Nase, diese leicht an stupsend. "Ich rieche es.", beantwortet sie dann kurz darauf die Frage. "Es gibt sovieles das wir in Erfahrung bringen müssen, doch im Grunde gleichen wir uns wie ein Stein dem anderen. Und so auch jede Art von Dämon. Das du wohl ein harmloses Wesen bist, beweist deine große Zuneigung zur Natur!", behauptete sie spontan als sie den Blick des Fremden auf den Boden und die dortige Pflanze beobachtete.


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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Sa 9 Apr 2016 - 22:04
 
"Warte, du behauptest also, Dämonen gibt es wirklich und sie riechen anders, als Menschen?" er runzelte die Stirn. Gut, es würde erklären, warum er über 300 Jahre hinter sich gebracht hatte und kaum älter als 20 aussah. Aber bisher war er noch nie jemandem begegnet, der über Dämonen wirklich bescheid wusste.

"Sind das nicht alles nur mythische Erzählungen?"
Warum er jetzt auf einmal so gesprächig wurde verstand er selbst nicht, aber vielleicht lag es daran, dass es darum ging, wer - oder eher was - er war.
"Würdest du mir also glauben, wenn ich dir sage, dass ich 300 Jahre alt bin? Ich habe das bisher niemandem erzählt, dem ich begegnet bin. Es hätte ohnehin niemand geglaubt, denn das ist doch eher ungewöhnlich. Jedenfalls bin ich noch niemandem begegnet, der es geglaubt hätte."

Vielleicht stimmten die Gerüchte, die er gehört hatte, dass hier manchmal merkwürdige Dinge vor sich gingen. Die meisten Menschen glaubten einfach noch immer nicht daran, dass es Dinge auf der Welt gab, die sie nicht für möglich gehalten hatten.
"Da wir uns nun schon einmal unterhalten, kann ich mich auch einmal vorstellen. - Ich bin Akai Sana und wenn alles so klappt, wie geplant werde ich zukünftig mit einem Apotheker der Stadt zusammen arbeiten."
Trotzdem hoffte er, dass er nicht so viel Zeit in der Stadt verbringen musste. Die Menschen dort würde er kaum über einen längeren Zeitraum hindurch aushalten.
"Es könnte sein, dass du mir hier häufiger begegnest."
Das sie ihn für friedlich hielt, weil er die Natur machte, dass fand er doch ein wenig belustigend. Er hatte genug Indianer und auch andere Menschen kennengelernt, auf die das nicht wirklich zu traf. Aber es war gut, wenn sie so dachte, bei ihm zumindest lag sie damit ja völlig richtig. Er war eher für das Gegenteil von Gefährlich oder Gewalttätig zuständig.
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Sa 9 Apr 2016 - 23:49
 
Seine Gegenworte waren gänzlich anders als Asuna es zuvor erwartet hatte. Leicht hatte sie sich dahin gehenst verlaufen, dass der Fremde welcher sich nun als Akai Sana vorstellte, davon wüsste er sei ein Dämon. Doch in diesem Moment war sie wohl weit aus mehr verwirrt als er es zu sein schien. Wobei es noch ziemlich unklar war, wie er es nicht hätte vorher bemerken können. Vorallem auf Grund, dass er selbst behauptet er würde bereits mehr als 300 Jahre auf dieser Welt wandern. Asuna wurde stutzig und schmollte ein wenig während sie sich passende Worte zu recht legen wollte. Dabei dachte sie an Guren und wie er sich in einer solchen Situation verhalten würde. Denn bis zu dem Zeitpunkt an dem er ihre Gastfreundlichkeit in den Boden trat, war er immer ein recht neutraler und doch ziemlich direkter Mensch wenn es bei solchen Dingen ernst werden sollte. Doch sie schaute ein weiteres mal in das Gesicht ihres Gegenübers und nahm ab von ihrem Schwert. Gerne würde sie ihm ihre Gestalt präsentieren, doch nach dem letzten Mal als Lilith sie zu dem machte, was sie nun heute ist, würde diese Verwandlung nicht all zu schnell nachgeben.
"Ich behaupte so etwas deshalb, weil es für mich so ist. Bin ich in der Nähe eines normalen Menschen, verspüre ich einen gänzlich anderen Geruch als bei den paranormalen Wesen dieser Welt.", begann sie und ging etwas auf Akai zu. Dabei rückte sie ihr verschwitztes T-shirt zu recht und richtete sich etwas am Brustbereich. Sie zischte leisen einen seufz-ähnlichen Ton von sich und versuchte Akai etwas zu erklären. "An was man glaubt oder nicht, dass liegt doch bei einem selbst, oder?", fragte sie und legte ihren Kopf etwas schief. "Ich - für meinen Teil glaube dir. Denn sonst würde dies meiner Nase wiedersprechen, oder?". Rhetorik war zwar nie ihre Stärke gewesen vorallem dies besonders durch einen leicht scherzenden Ton zu unterstützen, aber für dieses Mal sollte es reichen.
Da er sich zuvor schon vorgestellt hatte und auch bekannt gab was aus ihm in Cadysa werden soll da war es doch nur recht auch sich vorzustellen. "Mein Name ist Asuna Yuki. Ich bin noch eine Schülerin der Moon Academy in Cadysa, freut mich.", sprach sie beruhigend und mit einer diesmal sanften Stimme.
"Jetzt musst du mir aber eins erklären, Akai? Wie kannst du über dich nicht bescheid wissen?", fragte sie mit einem fragenden Blick und dabei ihren Kopf schieflegend.


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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   So 10 Apr 2016 - 10:55
 
Sie glaubte ihm also, einfach so? Einfach so, ohne ungläubigen Gesichtsausdruck.
"Also stimmt es, dass hier viele der seltsamsten Personen anzutreffen sind."
Seine Augen blitzten bei diesen Worten ein wenig auf. Vielleicht, würde er hier endlich diesen Ort finden, den er schon so lange suchte. Nun, er hatte nicht sehr aktiv gesucht, aber er war viel gereist. Nicht nur um zu verbergen, dass er immer älter und älter wurde und sich kaum veränderte.
Offenbar gab sie sich mühe die richtigen Worte zu verwenden, denn sie ließ sich Zeit mit Ihnen.
Asuna Yuki, hieß sie also. Irgendwie fühlte er sich gleich etwas besser, als er ihren Namen kannte. Ganz als sei sie ihm jetzt weniger fremd. Als würde ein Name so viel ändern.

Während Asuna nun näher kam richtete sie ihre Kleidung und er bemühte sich, den Blick höflich in andere Richtungen zu wenden. Da er nicht sehr viel Auswahl hatte, betrachtete er ihre Waffe, die da im Boden stecken geblieben war. Er wurde also wirklich nicht als Gefahr eingestuft - war er ja auch nicht.
"Sollte ich denn etwas wissen?" fragte er verwundert zurück. Er konnte zwar ein paar Dinge, die andere nicht konnten, aber das wies ihn doch nicht deutlich als Dämon aus, oder?
"Mein Vater, er war nicht mein richtiger Vater," begann er, während er seinen Blick wieder auf ihr Gesicht richtete. "Keiner weiß woher ich damals plötzlich kam und keiner wusste bislang was ich bin."
Er glaubte es ja noch immer nicht, dazu war das Ganze zu plötzlich gekommen. Aber wenn sie recht hatte, dann würde das wohl kaum etwas ändern.
"Paranormal nennt man das also jetzt. Man hat uns schon allerhand Namen gegeben, das ist wohl einer der passenderen davon."
Er sprach von 'uns', weil er nun einmal diese besonderen Fähigkeiten hatte. Früher hatte man ihn deswegen auch schon ganz anders genannt. 'Wunderheiler' war da noch der harmloseste Begriff gewesen, der wohl auch in die richtige Richtung reichte.
"Asuna, hast du auch besondere Fähigkeiten, außer das du Dämonen am Geruch erkennst?"
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   So 10 Apr 2016 - 12:40
 
Mit einem kurzen Nicken und einem freundlichen Gesichtsausdruck bestätigte sie die Aussage von Akai. In der Stadt gab es so möglich alles und jeden den man irgendwo, in einer nicht mehr oder weniger bekannten Geschichte, Sage, Fabel oder Legende gehört hatte. Aber auch das durchschnittliche Volk war dort bestimmt anzutreffen, abgesehen von denen die sich wie Asuna ihrer eigenen Menschlichkeit entsagt haben um zu etwas anderem, etwas neuem zu werden.
Das was Akai nun auch von sich gab, schien der oranghaarigen dann im Endeffekt ziemlich wirr und nicht ganz nachvollziehbar. Voran war es, dass er nur seinen Vater mit in die Geschichte aufnahm beziehungsweise einen Mann der sich als sein Vater ausgab. Aber soweit war es dann doch recht bekannt, dass derjenige dann sein leiblicher Vater nicht hätte sein können. Jedoch was sie dann immer noch in ein tiefgründiges Grübeln versetzt ist, dass wirklich niemand wusste woher er kam. Das machte für die Neu-Dämonin die ganze Sache etwas mystischer. Sie wüsste bislang nichts von einem Tor der Hölle, nur von den Portalen die irgendwo außerhalb der Stadt liegen und auch die würden nicht ganz ohne einfach so erklärt werden können. Vorallem auf ihre Funktionalität. Darüber könnte sie mit sich wohl immer noch im Streit liegen, deshalb lies sie davon ab und widmete sich wieder Akai zu.
Das er es akeptierte Paranormal genannt zu werden, lag ganz bei ihm. Allerdings war es doch die offiziellere Bezeichnung für alles was man nicht ganz erklären konnte. Und dies könnte beispielsweise auch ein Becher aus simplen Plastik sein, der durch die Luft schwebt. Alles sonderbare wurde von Normalsterblichen sofort als Paranormal gezeichnet und auch dementsprechend behandelt. So war es dann auch für Asuna eine gewisse Zeit lang. Sie senkte leicht ihr Haupt und faltete ihre Hände hinter ihrem Rücken bevor sie sprechen vermochte.
"Was ich so kann?", fragte sie rhetorisch bevor sie in ein kurzes Grübeln verfiel. "Da ich noch recht unerfahren bin, im Darsein als Dämon, kann ich weniges was so ein Reinblut wie du es wohl könnte. Aber ich habe etwas in mir, dass ich nicht kontrollieren kann. Noch nicht.", sprach sie ruhig und doch etwas besorgt um ihret Willen. Schließlich sobald sie die Kontrolle im Kampf verliert, so kann es auch geschehen, dass diese unbezwingbare Kraft zum Vorschein kommt und Asuna's neue eigentliche Gestalt aufzeigt. "Meine derzeitige Fähigkeit ist es mit meinem Schwert umzugehen und nun Bäume zu schälen", scherzte sie mit einem Hauch Wahrheit dahinter. Sie kniff die Augen freundlich zu und lächelte ein wenig gegen das Sonnenlicht, dass die Lichtung nun in einem kräftigen orange-gelb-farbigen Ton nun einfärbte.


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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   So 17 Apr 2016 - 15:23
 
Sie fragte erstaunlicher weise nicht einmal weiter nach. Aber was hätte er ihr auch noch mehr über seine Herkunft sagen können und warum er nicht wusste wer, oder was er war. Was er selbst nicht wusste, dass konnte er nur schwer jemandem erzählen. Nun, eigentlich war es auch nicht so wichtig, denn selbst wenn er wirklich ein Dämon sein sollte, er würde er selbst bleiben. Dabei war es gleichgültig, ob er wusste, dass er ein Dämon war, oder eben nicht. Immerhin hatte das in den letzten Jahrhunderten auch ausgereicht. In dieser Zeit hatte er ganze Stämme und Völker aussterben sehen. Er hatte verfolgt, zu welchen Taten Menschen fähig waren und welche technischen Errungenschaften sie hervor brachten. Das ein oder andere Teil dieser Errungenschaften hatte er auch für sich zu nutzen gelernt.
Bei Asunas Worten wurde sein Blick nachdenklich. Wie konnte sie noch unerfahren darin sein, ein Dämon zu sein? Hieß das, man konnte auch auf anderem Wege als der Geburt zu einem Dämon werden?
Gut, er hatte sich nie wirklich damit beschäftigt, es gab andere Bereiche, in welchen er sich ziemlich gut auskannte, der Bereich Dämonen gehörte nicht wirklich dazu. Vielleicht sollte er sich in dieser Stadt einmal etwas Zeit nehmen um in der Bibliothek das ein oder andere Buch zu lesen. Vielleicht könnte ihm Asunda bei der Auswahl der Literatur behilflich sein.
"Es kann sein," begann Akai zu sprechen, "dass es noch einiges gibt, dass sich zu wissen lohnen würde."
Ja, vielleicht wäre das wirklich eine ganz gute Idee, aber zuerst...
"Entschuldige," meinte er, zog sein kleines Messer hervor und beugte sich zu einigen Blättern hinab, die er sorgfältig abschnitt. Seinen Beutel mit den Flechten hatte er dabei neben sich gelegt.

"Aber darin Bäume mit deiner Waffe zu attackieren, scheinst du ganz gut zu sein." sagte er lächelnd und warf ihr aus seiner gebückten Position heraus einen Blick zu.
"Vielleicht, willst du mir etwas die Stadt zeigen? Während ich mich in Wäldern eigentlich immer zuhause fühle, trifft das auf Städte so gar nicht zu." Mit einer Hand voller Blätter richtete er sich wieder auf und nahm auch seinen Beutel wieder in die Hand.
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Sa 23 Apr 2016 - 20:52
 
Sie folgte seiner Bewegung und als sie bemerkte wohin sie führte, zog Asuna ihren Fuß zurück und lies Akai seine Tat vollbringen. Es schein als würde der Junge vor ihr eine Art Gärtner zu sein. Allerdings schaute sie, musternd über seine Kleidung und konnte nicht genau sagen ob Akai überhaupt mit Menschen in Kontakt treten will oder als Einsiedler lebt. Von den Schuhen bis hin zum Oberteil schien alles sehr alt und ausgewaschen. Wobei? Waschte sich jemand wie er überhaupt? Leicht legte sie ihren Kopf schräg, nicht daran zu denkend, dass er eventuell ziemlich unrein sein konnte und schob allmählich das Schwert zurück in die davorgesehende Schwertscheide. Diese hatte sie kurz davor hochgehoben und sich über Schulter geworfen. Nun hing sie Rucksackähnlich hinunter. Die Berührung der Schwertscheide mit dem Schwert gliech einem langezogenen Schleifen eines Schwertes. Bis zum Ende hin dauerte das Geräusch an als es mit einem klicken endete.
Dann begann Akai zu sprechen, wie die Wälder sein Zuhause dartsellten und so belächelte sie es nur sanft. "Dann folge mir. Ich bringe dich zu den wichtigen Orten der Stadt.", sagte sie etwas naiv und schulterte sich noch ein Oberteil.


tbc: Vorort


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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Di 26 Apr 2016 - 16:54
 
Es könnte die Sache einfacher gestalten, dass er die Stadt betreten musste, wenn Asuna dabei neben ihm her ging. Akai war zwar nicht wirklich scheu oder etwas in der Art, aber er mochte Städte einfach nicht so besonders.
Was sein musste, musste sein, sonst könnte er seine Arbeit später nicht antreten.
Während Asuna also ihre Waffe verstaute, umrundete der Dämon kurz den dicken Stamm des Baumes und schulterte seinen großen Rucksack. In diesem hatte er nun auch den Beutel mir den Flechten und die Blätter verpackt.

Hätte er Asunas Gedanken gekannt und ihre Überlegungen, ob er sich regelmäßig wusch, dann hätte er sich wohl empört. Selbstverständlich legte er ziemlichen Wert auf Sauberkeit, denn ohne diese ließe sich sein Beruf kaum in dem Maße ausüben. Er hatte recht oft mit kranken Personen zu tun und Verunreinigungen der Medikamente, oder an den Händen war dabei undenkbar.
Jedoch galt das nicht, wenn er hier draußen war. Wenn man im Wald unterwegs war und Pflanzen sammelte, dann blieb man nicht immer ganz sauber. Das störte Akai nicht, dennoch würde er sich nach dem Einzug beim Apotheker ein entspannendes Bad gönnen.

"Das ist nett von dir," meinte er, als er wieder neben seiner neuen Bekanntschaft stand und sie lächelnd ansah.
"Wohin gehen wir als erstes?"


tbc: mit Asuna in den Vorort
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   So 2 Apr 2017 - 17:49
 
first post

Es war ein idealer Tag zur Jagd, zumindest für die gelernte Jägerin. Nicht zu kalt, nicht zu warm, und auch die anderen Wetterverhältnisse stimmten. Die Temperaturen lockten auch die Wildtiere nach unten, auf die sie Jagd machte - es war für sie keine besonders grausame Tätigkeit, ein Tier umzubringen, wie andere es vielleicht sahen. Der Lauf des Lebens war eben nicht besonders nett, doch damit konnte sie erstaunlich gut leben. Die Tatsache, dass sie am Leben war, war wohl etwas, was sie dazu bringen konnte, optimistisch zu sein - sie glaubte auch nicht wirklich daran, dass sie in naher Zukunft sterben würde, zuvor musste sie ihre Blütenmagie, die ihre Eltern ihr hinterlassen hatten, komplettieren. Dies würde aber wohl noch ihre Zeit dauern, konnte sie aktuell gerade mal die Grundzauber der roten Rose...
Egal, sie musste sich auf die Jagd konzentrieren, und umfasste den Griff ihrer Sense ein wenig fester. Es war nicht unbedingt das übliche Jägershandwerk, aber gerade deswegen fand sie sie wohl so toll - und mit ihrer Magie konnte sie die Pfeile halbwegs ersetzen. Mit ein wenig viel Übung hatte sie es auch hinbekommen, aus dem Blütensturm ein einziges Blatt zu lösen, welches sie als Pfeilspitze verwenden konnte - aber das erforderte mehr Konzentration als ihre Sense zu benutzen, wenn sie ehrlich war.
Dennoch visierte sie nun ein Tier in der Ferne an, baute ihren Blütensturm um sie herum auf, suchte sich ein besonders schönes Rosenblatt aus, und fixierte das Tier, welches sie erlegen wollte. Sie atmete tief durch, und schickte es dann los, während sie den Sturm um sie herum aufhielt und bremste, damit nicht das ganze Tier darunter litt, wenn es von ihren Blättern zerfetzt wurde. Die Mission glückte und sie konnte auf der kleinen Lichtung, auf welcher das Tier gegrast hatte, es in Augenschein nehmen. Ob es wohl ausreichend war? Sie hatte keine Ahnung, was die Ärztin, welche es in Auftrag gegeben hatte, damit anstellen wollte.
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Mo 3 Apr 2017 - 12:07
 
Cf.: Kleines Café | Samstag | 29. Mai | 16:47 Uhr | Sonnig

Ein leises Seufzen entwich den Lippen der Ärztin, während sie sich die Handschuhe von den Fingern zog und diese in einem nahe stehendem Eimer entsorgte. Ihre Fähigkeit machte sie zu einer Wunderheilern. Eine Wunderheilerin, die man erst aufsuchte, wenn es wirklich keinen anderen weg mehr gab – denn um Krankheiten oder kleinere Verletzungen zu heilen, musste Akiko ihre Patienten erst lebensbedrohlich verletzen. Etwas, mit dem sie persönlich kein Problem war. Sie war beim Militär als Ärztin angestellt, hatte den Krieg erlebt und war noch dazu eine Dämonin. Dinge, die sie hervorragend als Ausrede dafür nehmen konnte, weshalb sie ihre Patienten nicht einfach in einen tiefen Schlaf schickte wenn Sie sie behandelte.
Eine Ausrede, die Akiko allerdings nicht brauchte. Wer von ihr behandelt werden wollte, musste einen Pakt mit ihr als Dämonin eingehen und dieser beinhaltete, dass niemand jemals über ihre Behandlungsmethoden oder über das, was vorgefallen war, reden durfte. So kam es auch, dass die Ärztin weder berühmt noch gefürchtet war. Sie war eben nur dass, was sie war – eine Ärztin die sich um das Leben ihrer Patienten bemühte.
Mit einer flüssigen Handbewegung griff die schwarzhaarige nach ihrer Tasche, zog sich ihre eigenen schwarzen Handschuhe wieder über und drehte sich von dem schlafenden Mädchen ab. Das Ding war grade mal 9 Jahre alt – tödlich erkrankt. Und der Beweis dafür dass Akiko kein Untier war. Es war wahr, dass sie es liebte ihre sadistische Seite auszuleben, aber so was würde sie niemals bei Kindern tun. Ein kurzer Blick auf die Uhr riss die schwarzhaarige Dämonin aus ihren Gedanken und sie beeilte sich in Richtung des Waldes.
Sie hatte bei der ortsansässigen Jägerin Freiwild 'bestellt'. Zum einem weil Akiko wissen wollte in wie weit ihre Fähigkeit auch Tiere beeinflussen konnte, zum anderen weil sie etwas zum sezieren brauchte.
Eine halbe Stunde später trat die Dämonin auf die Lichtung, auf der sie die Jägerin vermutetet. Warum sie das tat? Nun, sie konnte das Blut des toten Tieres schon seid einiger Zeit riechen. Ein Lächeln zeichnete sich auf ihren Lippen ab, als sie ihren Blick auf die schwarzhaarige Jägerin richtete. „Sie müssen Miss Jaegton sein, nicht wahr? Es freut mich zu sehen, dass sie meinem Anliegen bereits nachgehen konnten,“  erklärte die Dämonin während sie näher an das Tier heran trat und es vorerst nur mit ihrem Blick begutachtete. Es war ein relativ junges Reh. Schmächtig noch dazu, aber hervorragend geeignet für ihr Vorhaben. „Ich habe mich Ihnen zwar schon am Telefon vorgestellt,“  sprach sie erneut, während sie ihren Blick zurück zu ihrer Gesprächspartnerin wandern ließ und Ihr ihre behandschuhte Hand ausstreckte „,aber persönlich ist es wahrscheinlich auch nochmal angebracht. Es freut mich sehr Ihre Bekanntschaft zu machen. Mein Name lautete Dr. Akiko Yosano.“


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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Fr 7 Apr 2017 - 15:23
 
Lynjeva jagte eigentlich nur im Auftrag für jemanden, wenn sie nicht gerade selbst Hunger auf Fleisch verspürte - doch über ihren Bedarf zu jagen, würde ihr nicht im Traum einfallen. Immerhin wusste sie, wovon sie lebte, und würde für den Überfluss im Moment mit Sicherheit nicht ihre Zukunft zerstören gehen.
Das Reh heute musste wohl nun auch daran glauben, als sie es mit einem geschickten Rosenblatt aus ihrem Blütensturm tötete. Sie war durchaus stolz auf ihre Fähigkeit, diese Blüten beherrschen zu können, auch wenn es noch Einiges gab, was sie zudem noch lernen konnte - man lernte schlichtweg nie aus. Nachdem sie sich sicher war, dass das Tier tot war und kein zweites Blatt brauchte, näherte sie sich ihm und musterte es. Es handelte sich um ein junges Reh, frisch, zart, geradezu ideal, um gegessen zu werden. Das Reh machte jedoch auch einen etwas schmächtigen Eindruck, manchen ihrer Kunden wäre es sicher nicht genug - aber dann hätte sie es auch nicht erlegt. Vielleicht würde die Ärztin es ja noch essen tun, wenn sie mit dem Sezieren fertig war; für die Jägerin jedenfalls gab es keinen Unterschied zwischen Zerlegen und Sezieren.
Als sie Schritte hörte, erhob sie sich ruckartig und blickte sich um, jederzeit bereit, sich gegen den Angreifer zu verteidigen - als sie jedoch sah, dass es sich um ihre Kundin handelte, senkte sie ihre Waffe wieder.
"Ganz genau", antwortete sie ihr dann und ließ ihr den Vortritt zum Reh. "Aktuell herrscht kein großer Bedarf an frischen Wild, die meisten wollen noch den Herbst abwarten", fügte sie dann noch als Erklärung hinzu, ein freundliches Lächeln spiegelte sich mittlerweile auf ihrem Gesicht wieder, als sie aus ihrem Einsiedlermodus heraus war.
"Lynjeva Jaegton, sehr erfreut!", schüttelte sie dann die Hand der Schwarzhaarigen und lächelte sie freundlich an. Sie blickte dann noch einmal das frisch erlegte Reh an. "Ich hoffe, es ist zu Ihrer Zufriedenheit?" Wenngleich man es auch gleich sagen könnte, wenn es einem nicht passte, weswegen diese Frage eher Formsache für Lynjeva war. Beschwerden, die nicht direkt angebracht worden waren, waren ebenso fast so gut wie gar keine!
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BeitragThema - Re: Kleine Lichtung   Mo 1 Mai 2017 - 14:36
 
Kaum hatte die schwarzhaarige Dämonin den Wald betreten, begannen ihre Gedanken erneut abzuschweifen. Mit ihrer Fähigkeit „Thou Shalt not Die“ konnte sie jede Wunde heilen. Jede Krankheit. Doch nur wenn ihr Patient sich in Lebensgefahr befand. Wenn es kleinere Wunden oder Verletzungen waren, musste sie auf ihre Erfahrungen und auf ihr Wissen als Ärztin zurückgreifen. Natürlich war auch dieses nicht klein, immerhin hatte sie jahrelang gelernt um eine Ärztin zu werden – dennoch wollte sie ausprobieren ob sie bestimmte Einschränkungen ihrer Fähigkeit nicht vielleicht umgehen konnte. Deshalb hatte sie eine Jägerin beauftragt etwas Wild für sie zu erlegen. Akiko war es dabei relativ egal gewesen um welches Tier es sich handelte.
Kaum hatte die Dämonin die Lichtung betreten – auf der die Jägerin mit dem erlegten Wild schon zu warten schien – ging diese ruckartig in eine Verteidigungsposition. Scheinbar rechnete die Dunkelhaarige selber damit, dass sie jeder Zeit angegriffen werden könnte. Auf Akiko's Lippen zeichnete sich ein leises Schmunzeln ab, ehe sie in das Licht der Lichtung trat. Sie stellte sich selber vor und reichte der Jägerin, welche sich dann ihrerseits als Lynjeva Jaegton vorstellte, die Hand. Als Miss Jaegton fragte ob das frisch erlegte Reh zu ihrer Zufriedenheit war, wandte sich die Ärztin von der Jägerin ab um schließlich eben jenes Reh zu betrachten.
Es schien nicht sonderlich alt gewesen zu sein, als Miss Jaegton es erlegt hatte – zum Vorteil Akiko's. Die Organe würden sich noch in einem einwandfreien Zustand befinden und auch das Blut, wenn sie das Tier gut lagerte, würde sich eine Weile halten. Ein interessiertes Funkeln trat in ihre Augen als sie mit ihren Fingern über die Schnittwunde fuhr. Ein sauberes, schnelles Ende. Etwas, dass kein Messer dieser Welt – und schon gar nicht die große Sense der Jägerin hätte erledigen können. Scheinbar hatte sie es hier mit einer Person zu tun, die ebenfalls mit besonderen Fähigkeiten zu hantieren schien. „Ja, sie haben großartige Arbeit geleistet,“ antwortete sie schließlich, während sie sich wieder erhob und über ihren Rock strich. „Das Reh scheint noch recht jung zu sein, was mir nur zum Vorteil kommt. Dass es so zierlich ist macht das sezieren nur noch interessanter,“ erklärte sie beiläufig, wobei sie sich vorstellen konnte, dass die Jägerin mit dieser Information wohl nicht viel anfangen könnte. Während sich Akiko wieder erhob klopfte sich sich kurz den Staub von dem schwarzen Rock. „Nun, wie viel schulde ich Ihnen, Miss Jaegton? Immerhin soll ihre hervorragende Arbeit belohnt werden,“ sagte die schwarzhaarige mit einem freundlichen Lippen auf den Lippen, während sich sich wieder der ebenso dunkelhaarigen Jägerin zuwandte.


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Kleine Lichtung
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