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 Friedhof mit kleiner Kapelle

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BeitragThema - Friedhof mit kleiner Kapelle   Mo 20 Apr 2015 - 21:27
 
Dieser Ort befindet sich am Waldrand und ist etwa zur Hälfte mit Bäumen bedeckt. Er wirkt abgeschieden und von der Welt vergessen. Es braucht wohl nicht erwähnt werden das der Friedhof nicht mehr benutzt wird und auch die kleine Kapelle bietet schon lange keinen Schutz mehr.
Man kann nicht mal genau sagen welche Religion in dem Gebäude ausgeübt wurde. Das vom Umkraut umwucherte Steingebäude ist relativ klein und darin befindet sich nur ein kleiner Altar. Unter der undichten Decke hausen ein paar Fledermäuse.
Die Gräber sind alle von unterschiedlicher Größe und es finden sich sogar einige gotische Kreuze zwischen den Steinplatten. Die Namen der Verstorbenen sind durch das Moos kaum noch zu entziffern. Allgemein wirkt alles  sehr schäbig.
Unkraut, Sträucher und wilde Rosen haben das gesamte Gelände umwuchert und schaffen es trotzdem dem Ort eine düstere Romantik zu verleihen: Doch beim Laufen muss man aufpassen das man nicht irgendwo hängen bleibt. Einige der alten Wege sind kaum noch passierbar. Geht man weiter in den Wald kommt man zu zu der Ruine eines Mausoleums, dessen verzierte Steinwände längst eingefallen sind und den Blick auf eine Treppe frei geben. Sollte man dort runter gehen findet man die Steinsärge und Gedenkplatten einer längst vergessenen Familie.
Bei Vielen macht sich beim Betreten des Friedhofs eine Beklommenheit in der Brust breit, wie wenn man sich an eine vergangene Zeit erinnert, aber manche fühlen sich von diesem Ort angezogen.
Tagsüber erkennt man kaum die Gräber die aus dem Boden ragen, nachts wird der Ort allerdings von einem schwummrigen Nebel eingehüllt.
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Cyn

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Akzent im englischen und leicht im japanischen. | Stimme wirkt immer etwas hart und distanziert, hat aber immer einen warmen, leicht melodischen Unterklang. Sie tendiert zu einer dunkleren Stimmlage.

Auffallende Merkmale :
spitze Ohren; bei Berührung immer etwas wärmer, als man vermuten würde; trägt sie keine lange Kleidung kann man deutlich einige Narben erkennen. Sie wirkt senig und trainiert, allerdings auch etwas zu dünn (was ihrem Gesicht etwas härtere Kontouren gibt) für ihre Größe.

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BeitragThema - Re: Friedhof mit kleiner Kapelle   Mo 9 Nov 2015 - 23:42
 
Second first post | Previously: Wald | Verwunschener Garten
Monat: April
Tageszeit: 16:00
Wetter: Regnerisch
Teilnehmer: Cyndara & Micael

______________________________________________

Cyndara war ein wenig verwirrt und orientierungslos durch das Portal gestolpert. Sie hatte kaum noch damit gerechnet nach zwei Jahren noch einmal die Welt zu wechseln, aber anders als beim letzten Mal, als es eher ein Versehen gewesen war, war sie diesmal ohne zu zögern durchgeschritten. Sie wusste nicht, ob das Portal sie zurück führen würde oder ob sie an einem gänzlich anderen Ort landen würde, aber in dem Fall wäre ihr alles Recht gewesen.
Als sie auf der anderen Seite herausgekommen war, wusste sie zuerst nicht wo sie war. Erst als sie den Wald um sich herum spürte wusste sie, dass sie nicht mehr da war, wo sie zuvor gewesen war. Auch kam ihr das Gefühl merkwürdig bekannt vor, aber sie konnte es nicht direkt zuordnen. Der Wald war gleichzeitig fremd und vertraut, und sie war sich sicher, dass sie bereits hier gewesen war, wusste allerdings nicht mehr, welcher Welt dieser Ort zuzuordnen war. Da sie, egal in welcher Welt, jedoch vor zu langer Zeit in einem Wald gewesen war, konnte sie nichts von dem was er ihr vermittelte genau einordnen.
Es war ihr für den Moment auch egal. Wichtig war, dass sie hier fürs erste Luft holen konnte und alleine war.
Sie streifte eine Weile durch den Wald und genoss die Ruhe die hier herrschte. Die Ruhe einer eigenen, friedlicheren Welt. Sie folgte keinem bestimmten Pfad und landete irgendwann in etwas unwegsameren Gelände, wovon sie sich jedoch ebenso wenig abbringen ließ wie von dem leichten Regen, der zu fallen begann.
Sie kam schließlich an einem alten Gebäude an, das zu Teilen bereits verfallen und von Moos bewuchert war, ging jedoch um die Kapelle herum und besah sich den Friedhof, wo sie langsam durch die alten Gräber schritt und das Alter unter ihren Händen spürte, wenn sie ihre Finger über den Gestein streifen ließ. Obwohl es hier auf den ersten Blick nicht gemütlich aussehen mochte, fühlte sie sich hier wohl. Ihr sowieso schon zerrissener Mantel blieb hin und wieder im Gestrüpp hängen, aber sie ignorierte das und ließ sich schließlich am Waldrand mit dem Rücken an einen Baum gelehnt wieder und betrachtete sich die ihr bietende Szene. Würde der Regen nicht fallen, könnte man denken, dass dieser Ort eingefroren war; kein Luftzug regte sich und die verwitterten Grabsteine machten auch nicht den Eindruck als würden sie bald verschwinden. Aber Cyndara genoss die Ruhe und Einsamkeit die von ihnen ausging und lehnte sich zurück, ohne jedoch das Gelände aus den Augen zu lassen.


| CYNDARA | TACITO | NI RATNA AOI | ROY J. O'CONNER | DEMORA |

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BeitragThema - Re: Friedhof mit kleiner Kapelle   So 22 Nov 2015 - 23:20
 
// First Post

Micael saß inmitten eines Orchesters aus Tropfen und raschelnden Blättern - selbst aus seinen durchnässten Turnschuhen tropfte es in Richtung Erde. Der Regen hatte ihn weder überrascht, noch missfiel er dem Magier, allerdings klebten nach ein paar intensiven Runden im Wald seine Sachen, von innen und außen durchnässt, auf seiner Haut. Nicht die angenehmste Situation, doch noch genoss er ein paar Momente der Stille und Entspannung. Er saß auf einem angenehm dicken und waagerechten Ast eines Rotahorns, dessen austreibende Blätter schon genug Sichtschutz boten, um ein ihm angenehmer Aufenthaltsort zu sein. Eigentlich säße er noch lieber zu Füßen des Baumes, doch die Erde war aufgeweicht und modrig, flüsterte noch ein paar letzte Zeilen des Winters, der hinter ihnen lag.
Die letzten Monate war er kaum hier gewesen, hatte sich an die unterschiedlichsten Orte treiben lassen, und nun fühlte er langsam eine Normalität wiederkehren, an die er nie geglaubt hatte. Vielleicht zog es ihn morgen schon an einen anderen Ort, doch gerade erschien es nicht unattraktiv, einfach zu bleiben, zumindest für eine Weile. Die Schule hatte sich als guter Rückzugsort, als Basislager für die eine oder andere Unternehmung herausgestellt - sein Bedarf nach Abenteuern war nach diesem Winter allerdings erstmal reichlich gedeckt.
Gerade wollte er sich ins Trockene begeben, als er eine Gestalt am Rande der Kapelle bemerkte. Eine Frau, keine Magierin, doch ihre Aura nach kurzer Prüfung seltsam bekannt. Sie kam durch die Grabsteine und das Unkraut näher, und im ersten Moment glaubte er, dass sie ihn bemerkt haben musste. Doch ihr Blick zeigte nicht zu ihm, und so konnte er erst auf kurze Entfernung erkennen, um wen es sich handelte. Cyndara - eine der Schülerinnen, die ihm tatsächlich im Gedächtnis geblieben waren, auch wenn er sie seit langem nicht mehr gesehen hatte.
Die junge Frau ließ sich zu Fuße eines Baumes nieder, nur wenige Meter entfernt von ihm. Anscheinend hatte sie ihn tatsächlich nicht bemerkt. Micael könnte einfach verschwinden und den Kontakt vermeiden, was er sich auch kurz überlegte, doch dann entschied er anders. Es interessierte ihn, was sie wieder hier her treiben könnte, nach so langer Abwesenheit. Sie sah erschöpft und etwas abgerissen aus, ihre Kleidung alt und zerissen. Wo sie wohl gewesen war?
Im nächsten Moment sprang er leichtfüßig vom Ast herunter, direkt in ihr Sichtfeld. Er hätte sich auch einen Spaß daraus machen können, hinter ihr zu landen, doch vermutlich hätte sie das wenig positiv gestimmt.
"Cyndara", begrüßte er sie simpel, kein Lächeln um den Mund, doch mit warmen Augen.


Micael - Sascha - Ben Graysmark - Marquise Ida - Alexej Krylov - Zephanja

"God is the voice that says: "I am not here"." - Don DeLillo, Falling Man
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BeitragThema - Re: Friedhof mit kleiner Kapelle   Mo 21 Dez 2015 - 23:22
 
Die Elfe genoss die Ruhe des Waldes um sich herum. Es war eine Ruhe, die keine Stille war, und gerade das war etwas, was sie in diesem Moment gut gebrauchen konnte, denn es zwang sie nicht zum Nachdenken. Lieber konzentrierte sie sich auf die Geräusche der Regentropfen die langsam aber stetig mehr wurden.
Sie rechnete nicht damit, dass sie den Frieden dieser Welt lange würde genießen können, und als sie schräg vor sich ein Rascheln wahrnahm, bewahrheitete sich diese Befürchtung. In Sekundenschnelle stand sie auf und hatte ihr Schwert halb gezogen, obwohl sie für den Bruchteil einer Sekunde überlegte einfach sitzen zu bleiben und zu ignorieren, was vor ihr passierte. Ihr Überlebensinstinkt und eine leichte Paranoia sorgten jedoch dafür, dass ihr Körper fast von allein handelte.
Sie starrte den dunkelhaarigen Mann an, der soeben mit einem leisen, dumpfen Geräusch auf dem Waldboden gelandet war und dessen durchnässte Kleidung davon zeugte, dass er schon etwas längere Zeit im Regen verbracht hatte.
Als sich langsam Erkennen in ihrem Blick zeigte, blinzelte sie überrascht. “Micael?“, fragte sie mit ungläubig geweiteten Augen, nachdem er sie begrüßt hatte, “Was... machst du denn hier?“
Die perplexe Frage beantwortete sie sich selbst, noch bevor sie sie zuende stellen konnte. Sie war zurück. Sie war zurück in Cadysa, an der Schule, wo auch immer, zumindest in der richtigen Welt. Sie atmete tief durch, als die Erkenntnis sie gleichzeitig mit einer Vielzahl von Gefühlen traf, von denen Erleichterung wohl das stärkste war. Ihr fehlte die Energie, sich richtig darüber zu freuen aus ihrer persönlichen Hölle entkommen zu sein, aber wäre sie noch immer das Mädchen, dass sich damals so gut mit dem Lehrer verstanden hätte, sie hätte ihn vermutlich umarmt, zu ihrer beider Unwillen – aber es waren lange Jahre gewesen und es wirkte wie eine völlig andere Zeit, als sie Micael das letzte mal gesehen hatte. Und so entspannte sie sich stattdessen merklich und ein müdes Lächeln huschte über ihre Lippen. “Ich hätte nicht damit gerechnet dich noch mal zu treffen.“, sprach sie, während sie sich zurück an den Baum lehnte, an dem sie zuvor noch gesessen hatte. Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht bevor sie fortfuhr: „Wie lang ist es her, zwei Jahre? Drei?“
Sie hätte den genauen Zeitpunkt nicht festmachen können, aber es waren drei Winter vergangen, zumindest in ihrer Welt. Auch wenn er deutlich nasser war als bei ihrem letzten Treffen, schien er sich ansonsten nicht groß verändert zu haben und sie ging davon aus, dass in etwas gleich viel Zeit für ihn wie für sie vergangen war. Wie viel Zeit es auch immer sein mochte, sie war vermutlich noch nie so froh gewesen ihn (oder jemand anderen) zu sehen. Denn das hieß, dass sie es lebendig wieder zurück geschafft hatte. Außer er war dummer Weise durch das Portal gelaufen und in ihrer Welt gelandet, aber die Wahrscheinlichkeit war so gering, dass sie daran weder glaubte, noch glauben wollte.


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